~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
Noch ehe er jedoch daran denken konnte die Augen zu schließen um sie vor dem Licht zu schützen flaute das Licht ab und Martine erkannte das er sich in einem anderen Raum befand, Arlana stand dabei noch immer neben ihm und drehte sich in diesem Moment zu ihm herum. „Willkommen an Bord Martin. Ich hoffe du bist dir darüber im Klaren worauf du dich eingelassen hast.“ Meinte Arlana dann. „Nein bin ich nicht. Immerhin weiß ich nicht was Sie… ähh dir und nun auch mir jetzt bevorsteht.“ Antwortete Martin wahrheitsgemäß, immerhin wusste er ja tatsächlich nicht wie die Ymari auf Arlanas Regelüberschreitung reagieren würden. „Und dennoch wolltest du mitkommen. Obwohl es womöglich äußerst unangenehme Folgen für dich bereithalten könnte. “ stellte Arlana dann fest. „Wie ich bereits erklärte: Ich schulde dir Mein Leben, sogar zweimal. Zudem hast du ohne einen Nutzen daraus zu ziehen meine Welt vor dem Untergang gerettet, ich würde jeden Respekt vor mir selbst verlieren dich jetzt einfach deinem Schicksal zu überlassen. Vor allem da du dich nur wegen mir überhaupt in dieser Situation befindest.“ Erklärte Martin sofort entschlossen, er war bereit jedwede Strafe auf sich zu nehmen welche die Ymari für Arlana und eventuell ihn parat hatten. „Ich verstehe, das ist äußerst, wie ihr Menschen sagt: Ehrenvoll von dir.“ Meinte Arlana dann nachdenklich. „Was wird nun passieren?“ fragte Martin dann, zwar war er bereit alles zu ertragen das auf ihn zukam, aber dennoch bekam er ein wenig weiche Füße bei dem Gedanken an das was den Ymari möglich war. Zunächst werden wir nach Selaria Reißen, meinem Amtssitz wenn man es so nennen möchte. Von dort aus geht es dann weiter nach Synphyl, dem Sitz der Regierung der Ymari und Heimat des Großteils unserer Bevölkerung.“ Antwortete Arlana. „Wir reißen nicht nach Aphyn?“ fragte Martin dann, immerhin war er davon ausgegangen das die Heimatwelt der Ymari noch immer das Zentrum des Imperiums der uralten Spezies war. „Nein, Aphyn ist schon seit Jahrtausenden verlassen. Dort lebt kein Einziger Ymar mehr.“ Antwortete Arlana Lehrerinnenhaft. In Martins Kopf spielten sich daraufhin allerlei Schreckensszenarien ab, wie die Ymari ihre Heimatwelt hatten aufgeben müssen und entschloss sich daher nicht nach dem „warum“ zu fragen.
Allerdings schien seine Miene seine Gedanken zu verraten, oder aber Arlana wusste aufgrund ihrer Telepathischen Fähigkeiten was er sich in diesem Moment dachte. Da sie ohne Aufforderung erklärte: „Es ist nicht wie du denkst. Wir haben Aphyn freiwillig verlassen und den Planeten zu einem Naturreservat gemacht. Meine Vorfahren erachteten dies als angemessene Kompensation für all das was wir dem Planeten im Laufe unserer Entwicklung angetan hatten.“, „War Ihr Volk dann nicht gezwungen einen anderen Planeten zu Kolonisieren und die dortige Biosphäre zu Unterwerfen?“ fragte Martin daraufhin, immerhin musste die Ymari Bevölkerung auf Aphyn zum Zeitpunkt als beschlossen worden war den Planeten zu verlassen mehrere Milliarden stark gewesen sein, aus Martins Blickwinkel war es dabei nicht möglich so viele Individuen im Einklang mit einer Natürlichen Biosphäre unterzubringen „Nein. Du wirst es verstehen sobald du es siehst, gedulde dich noch etwas.“ Meinte Arlana dann geheimnisvoll. „Gut, ich hätte dann jedoch noch eine Frage, oder vielmehr eine Bitte.“ Meinte Martin dann. „Ich höre?“ fragte Arlana sofort. „Ich möchte mich bei meinen Eltern verabschieden, sie müsse sich schreckliche Sorgen machen.“ antwortete Martin umgehend. „Das sollte kein Problem werden.“ Antwortete Arlana lediglich worauf Martin ein großer Stein vom Herzen fiel. „Danke Arlana.“ Meinte er daher. „Keine Ursache, die Familie ist der wichtigste Baustein einer Gesellschaft, nur ein Idiot würde sie vernachlässigen.“ Antwortete Arlana ehe es Martin ein weiteres Mal weiß vor Augen wurde. Sobald er dann wieder etwas sehen konnte, stellte er fest dass er genau vor der Haustüre seines Elternhauses stand. Zufrieden und erleichtert bemerkte er dabei dass das Gebäude selbst und auch die Einsehbare Umgebung keine Sichtbaren Spuren der vergangenen Konflikte zeigten. Das war an sich zwar nicht wirklich verwunderlich, immerhin war sein Heimatort und die ganze umgebende Region strategisch irrrelevant, es war daher nur logisch das der Konflikt die Region mehr oder weniger Ignoriert hatte.
Trotzdem pochte Martins Herz als er in einer seiner Taschen nach dem Türschlüssel für die Haustür suchte. „Hallt, keine Bewegung!“ ertönte dann eine Ausruf und Martin erstarrte mitten in der Bewegung. „Hände aus Taschen und da halten wo ich sie sehen kann und dann Langsam umdrehen.“ Forderte die Stimme dann unmissverständlich auf. Martin tat daraufhin wie geheißen und erblickte, sobald er sich umgewandt hatte einen reichlich nervös aussehenden Polizeibeamten der ihn mit seiner Dienstwaffe ins Visier genommen hatte. „Wer und was sind Sie und was haben Sie hier verloren?“ fragte der Polizist dann. „Haupt Kapitän Martin Möllers, Kommandierender Offizier von UNSF KS-21 Athene und Diplomatischer Kontaktoffizier für die Ymari. Ich bin hier um meine Eltern zu besuchen.“ antwortete Martin sofort, sein gegenüber wirkte nicht als wäre er zu Scherzen aufgelegt und Martin wollte nicht austesten wie schnell der Abzugsfinger des Mannes war. „Das glaube ich nicht, ich habe gesehen wie du in diesem Lichtblitz erschienen bist, was bist du, eine Art Formwandler für Infiltrationen der was?!“ erwiderte der Polizist entschlossen, obwohl Martin die untrüglichen Zeichen der Nervosität erkannte, die Finger des Mannes waren bleich und zitterten außerdem war sein Gesicht Schweißnass, es war klar das er Angst hatte und das machte ihn Gefährlich, immerhin neigten Verängstigte Menschen zu unüberlegten Aktionen. „Es handelt sich um ein Missverständnis. Ich bin Martin Möllers, der Lichtblitz den Sie gesehen haben ist ein Nebenprodukt der Ymari Teleportationstechnologie.“ Antwortete Martin daher klar verständlich. „Und weshalb nutzen Sie diese Teleporter Geschichte, wenn Sie ein Mensch sind verfügen sie nicht über diese Technologie.“ Fragte der Polizist dann, noch immer Nervös zitternd. „Ga’quera Arlana von Aechia Selarim hat meinen Transport freundlicher Weise übernommen.“ Antwortete Martin sofort.
„Das kann jeder behaupten, Sie kommen jetzt mit mir auf das Ihre Identität festgestellt wird. Während meiner Wache Infiltriert kein Alien die Erde.“ Meinte der Polizist dann. „Das wird nicht möglich sein, ich bin etwas unter Zeitdruck.“ Stellte Martin daraufhin fest. „Wiederstand gegen die Staatsgewalt wird nicht Toleriert werden!“ meinte der Mann dann mit unnatürlich hoher Stimme. „Ist ja schon gut, machen Sie hier nicht so einen Aufstand, wir können das mit Sicherheit klären.“ Meinte Martin dann beschwichtigend. „Dieser Sachverhallt wird auf der nächsten Dienststelle geklärt werden und jetzt: Langsam herkommen!“blaffte der Polizist umgehend, obwohl Martin durchaus Verständnis für den Mann hatte, die vergangenen Ereignisse konnten durchaus dafür gesorgt haben das die Nerven bei dem einen oder anderen etwas blank lagen, gingen diese unbegründeten Anschuldigungen für seinen Geschmack etwas zu weit. Er entschloss sich daher dazu klare kante zu Zeigen und meinte: „Ich kann verstehen das sie wegen der Vergangenen Ereignisse etwas Nervös sind, aber nehmen Sie jetzt die Waffe runter oder das könnte für Sie noch sehr unangenehm werden. Wenn Sie auf mich schießen müssen Sie sich nicht nur wegen Mordes und Amtsmissbrauch rechtfertigen, sondern werden auch vor Präsident Makowski Persönlich erklären müssen warum sie den Abgesandten der Regierung erschossen haben und damit die Diplomatischen Beziehungen mit dem Vereinten Reich von Aphyn nachhaltig torpediert haben. Das wollen Sie nicht wirklich oder?“, „Nein, natürlich nicht. Aber wenn Sie nicht der sind der Sie vorgeben zu sein…“ meinte der Polizist dann unsicher. „Wenn ich ein Formwandelender Infiltrator wäre, glauben Sie dann dass ich zulassen würde das Sie hier so einen Aufriss machen und damit Aufmerksamkeit auf meine Person lenken?!“ erwiderte Martin sofort. So langsam hatte er die Faxen dicke, immerhin hatte er es eilig. „Hmm, vermutlich nicht, das wäre viel zu riskant. Aber vielleicht wollen Sie auch nur das ich das denke um dann davonzukommen.“ Meinte der Polizist dann, noch immer Nachdenklich.
„In diesem Fall müsste ich Sie jetzt töten um endlich mit meiner Mission fortzufahren, welche Sie in diesem Moment gefährden.“ Antwortete Martin sofort kühl. Die Augen seines Gegenübers weiteten sich daraufhin vor Schreck und Martin registrierte wie die Waffe fester gegriffen wurde. „Entweder Sie schießen jetzt und leben mit den Konsequenzen, oder Sie lassen mich in Ruhe, ich habe heute noch etwas anderes vor als auf dem Grundstück meiner Eltern von einem Irren mit Waffe bedroht zu werden.“ Stellte Martin dann genervt fest. „Das war Beleidigung eines Vollzugsbeamten!“ meinte der Polizist dann aufgebracht. „Nein war, es nicht. Es war die Feststellung einer Tatsache.“ Konterte Martin eiskalt, dessen Geduldsfaden mittlerweile knapp davor war zu reisen. Noch ehe einer der beiden Männer daraufhin noch etwas Weiteres sagen oder tun konnte, tauchte eine Frau in Uniform auf und brüllte mit Autoritärer Stimme: „Waffe runter Schmidt, sind Sie den Verrückt geworden?!“, „Nein, ich habe gesehen wie er in einem Lichtblitz erschienen ist, er ist kein Mensch.“ Antwortete der Angesprochene sofort, auch wenn er seine Waffe sinken ließ. „Und woher wollen Sie das Wissen, Wissen Sie nicht wer das ist?!“ entgegnete die Frau aufgebracht während sie die Stecke zu ihrem Kameraden bewältigt hatte und ihm kurz darauf die Waffe aus den Händen riss. „Ja, aber…“ setzte der Polizist kleinlaut an. „Nichts da aber, Sie können sich als vom Dienst suspendiert betrachten, wir haben schon genug Probleme ohne das wir wahllos Bürger mit Waffen bedrohen!“, „Jawohl Ma‘am.“ Knickte der Mann dann ein und lies den Kopf hängen. Die Frau mit der energetischen Stimme drehte sich daraufhin zu Martin um und meinte, deutlich weicher: „Entschuldigen Sie die Störung Herr Möllers. Seien Sie versichert dass ihn ein Verfahren erwartet. Das war absolut unangemessenes Verhallten.“, „Ich bin nur froh dass Sie aufgetaucht sind bevor die Situation eskaliert ist.“ Antwortete Martin sofort ehrlich. „Ich auch. Die Reputation der Polizei hat schon genug gelitten, da wäre ein Mord an einem Öffentlich bekannten Kriegshelden, definitiv nicht Vorteilhaft gewesen.“ Antwortete die Polizistin. „Da haben Sie wohl recht, ich hoffe dass es Ihnen gelingt die Reputation Ihrer Institution wieder herzustellen. Wenn Sie mich nun entschuldigen würden, ich habe es wirklich etwas eilig.“ Erwiderter Martin dann. „Selbstverständlich, leben Sie Wohl.“ Antwortete die Polizisten ehe sie ihrem Kameraden, der mit hängendem Kopf und hängenden Schultern neben ihr stand einen bösen Blick zuwarf und ihn dann vor sich her aus Martins Blickfeld schob. Martin drehte sich daraufhin erneut zu der Haustür seines Elternhauses herum und öffnete die Tür mit seinem Schlüssel, wie üblich war die Tür dabei nur ins Schloss gefallen und nicht wirklich abgeschlossen. Sobald er die Tür dann geöffnet hatte peilte Martin die Lage im Hausflur und konnte dabei zu seiner Erleichterung nichts Beunruhigendes fest stellen. Alles war dort wo er es in Erinnerung hatte. Derart beruhigt bewältigte Martin die Strecke ins Wohnzimmer daraufhin mit einem angemessenen Schritt und öffnete die Tür in das Zimmer voller Selbstbewusstsein. „Hallo, wer ist da?“ hörte er dann seinen Vater Fragen. „Ich bins.“ Antwortete Martin umgehend.
„Martin?!“ hörte er dann seine Mutter beinahe kreischen, dicht gefolgt von Hastigen Schrittgeräuschen. Noch ehe Martin dann eine Chance hatte durch die Tür zu treten wurde er beinahe umgerannt. „Ja ich bins Wirklich.“ Meinte er daher erstickt während er das Gefühl hatte das ihm in diesem Moment jede Ader im Körper abgequetscht wurde. Für ein alte Frau hatte seine Mutter noch Immer ganz schön Kraft wenn sie wollte. „Sandra, erstick den Jungen doch nicht gleich.“ Meinte Martin Vater dann gut gelaunt, während er in Martins Sichtfeld lief. „Sowas darfst du mir nie wieder antun, hörst du Martin.“ Verlangte seine Mutter dann während sie ihm in die Augen schaute. „Da hat deine Mutter nicht ganz Unrecht, uns ist fast das Herz stehen geblieben als du vor diesem Exekutionsgericht warst.“ Stellte Martins Vater dann ernst fest. „Es war die einzige Möglichkeit.“ Erwiderte Martin daraufhin lediglich, er würde sich jederzeit wieder so entscheiden. „Warum, hättest du nicht auch einfach auf deinem Schiff bleiben können?“ fragte Sein Vater dann. „Nein. Wilmuth hat angedroht das Nukleare Arsenal der Vereinten Nationen gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen wenn wir uns nicht Ergeben. Um das zu beweisen hat sie Iberische Halbinsel mit einer Nuklearrakete getroffen, ich will nicht Wissen wie viele dabei gestorben sind.“, „Was?!“ meinte Sein Vater daraufhin fassungslos während seine Mutter nur eine ersticktes Gurgeln vernehmen lies. „So hab ich auch reagiert. Diese Frau ist völlig wahnsinnig und zu allem bereit. Deshalb bin ich froh das euch nichts passiert ist.“ Stellte Martin dann fest währen er vorsorglich einen Arm um seine Mutter legte um sie im Bedarfsfall festhalten zu können. „Das ist Nachvollziehbar.“ Meinte Martins Vater dann dumpf, vermutlich musste er die Neuigkeiten über eine Nuklearwaffen Einsatz auf dem Gebiet der Vereinten Nationen erst noch verdauen. „Das ist… das ist Grauenvoll.“ Meinte Martins Mutter dann bestimmt. „Ja das ist es, ohne Zweifel. Wir können von Glück sagen das die Ga’quera dieser Irren Einhalt geboten hat.“ Stimmte Martin zu. „In diesem Fall stehen wir alle einmal mehr in ihrer Schuld. Halt dir diese Lady warm Junge, so eine Frau findet man nur einmal im Leben.“ Meinte Martins Vater dann worauf ein erbostes: „Johann!“ zu hören war. „Was denn Sandra?“ fragte Martins Vater umgehend unschuldig. „Ich bin immer noch der Meinung dass du dich nach einer Menschlichen Frau umsehen solltest.“ Meinte Martins Mutter dann. „Sandra, das Thema haben wir durch. Schon vergessen?“ Meinte Martins Vater dann entschlossen. „Nein habe ich nicht, aber das ändert nichts an meiner Meinung.“ Antwortete Martins Mutter sofort. „In dem Fall werde ich dich enttäuschen müssen. Ich bin nur auf der Durchreise, in Fakt muss ich so schnell wie möglich weiter um die Ga’quera im Rahmen einer Diplomatischen Mission zurück in Ihre Heimat zu begleiten.“ Erzählte Martin dann.
„Das kannst du uns doch nicht antun!“ rief seine Mutter dann aus. „Das ist eine Einmalige Chance Mama, ich werde der erste Mensch sein der eine Ymari Welt betritt, das ist Aufregend. Außerdem könnte das überleben unserer Spezies davon abhängen das wir gute Beziehungen zu den Ymari unterhalten. Es wäre Falsch diese Chance nicht zu ergreifen.“ Erklärte Martin umgehend, er konnte seine Mutter verstehen, wollte aber auch dass sie ihn verstand. Er war kein kleines Kind mehr und hatte seine Gründe für das was er tat. „In dem Fall, kann ich dir wohl nur viel Erfolg wünschen.“ Meinte Martins Mutter dann niedergeschlagen, sie schien sehr wohl zu Wissen wann die Schlacht verloren war. „Pass auf dich auf mein Sohn und sei immer wachsam, diese Ymari sind mir ein bisschen zu glatt, irgendwas verbergen die.“ Meinte Martins Vater dann mit ernstem Blick während er Martin die Hand auf die Schulter legte. „Immer, ich vertraue der Ga’quera zwar aber das bedeute nicht das ich alle Vorsicht fahren lasse.“ Erwiderte Martin nicht minder ernst, er teilte die Ansicht seines Vaters dass es mehr Gründe für Arlanas Handeln gab als sie bereit war zu zugeben.
~~~Ende Kapitel 73~~~
mfg.: Tg