@Jack Hunter: Du konntest wohl mal wieder nicht wiederstehen und nach ähnlichkeiten zu anderen Fiktiven Universen zu suchen, hmm? ^^ Jeder hat halt wohl sein Steckenpferd

Freue mich aber das du die Geschichte Plausibel findest! Immerhin ist die Leserscjaft in diesem Forum schon immer recht Anspruchsvoll xD
@all: weiter geht's:
Kapitel 77: Missverständnis
„Wohin gehen wir?“ fragte Martin während er den beiden Ymari hinterher trottete und dabei den Anblick seiner Umgebung regelrecht in sich aufsog. Synphyl war anders als alles was er jemals zuvor gesehen hatte, einfach alles an diesem Ort schien Phantastisch zu sein. Was durchaus darauf zurückführbar war das der ganze Ort synthetisch erschaffen worden war um den Ymari als Heimat zu dienen. „Ich halte es für Angebracht dir dein Gästequartier zu Ziegen.“ Antwortete Achila Vikan umgehend welcher zusammen mit Arlana vor Martin her lief. Arlana schien dabei ebenfalls genau zu wissen wohin sie gingen. „Gibt es für solche Zwecke extra ein Hotel?“ fragte Martin dann der bei der Vorstellung der eleganten Ymari die in Bademänteln am Morgen Buffet eines Hotels saßen grinsen musste. „Es gibt derartige Unterbringungsmöglichkeiten, allerdings erscheint es mir in Anbetracht der Situation nicht angemessen ein Solches Quartier in Anspruch zu nehmen. Als Arlanas Ehrengast ist es nur angebracht wenn du für dir dauer deines Aufenthaltes in unserem Heim Wohnhaft beziehen kannst.“ Antwortete Achila Vikan. Worauf Martin ein weiteres Mal das Gefühlt hatte das ein Glühendes Messer in die Eingeweide gerammt wurde, er wollte nicht daran erinnert werden das Arlana schon vergeben war. Allerdings wollte ihm auf die schnell kein guter Grund einfallen das Angebot des Ymars abzulehnen ohne Respektlos zu erscheinen im Hinblick auf seinen Diplomatische Mission antwortete Martin daher notgedrungen: „Das ist sehr großzügig.“, „Es ist eine Notwendigkeit. Du bist der erste Gast einer anderen Spezies der jemals Synphyl besucht, ich könnte es mir niemals verzeihen dir deinen Aufenthalt nicht soweit wie möglich erleichtert zu haben.“ Meinte Achila Vikan umgehend großzügig. Martin bemerkte daraufhin das Arlana bei dieser Aussage unweigerlich angefangen hatte zu grinsen, auch ihre Augen blitzten amüsiert wenn sie es immer taten wenn die Ymar irgendetwas außerordentlich erheiternd fand. „Beherrsch dich, sie ist die Frau eines anderen.“ Ermahnte sich Martin daraufhin selbst, er sollte sich besser im Griff haben und Arlana nicht länger so genau betrachten.
Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte die Kleine Gruppe dann ein futuristisch anmutendes halbrundes Gebäude das aus der Flanke einer Klippe herausragte und als Ausgangspunkt für einen der Zahlreichen Wasserfälle diente. Wie üblich für die Architektur der Ymari wirkte das Bauwerk dabei gelichzeitig auffallend Elegant und Modern, schaffte es aber dennoch mühelos sich nahezu perfekt in die Umgebung zu integrieren. Martin erkannte ebenfalls dass das Haus mindestens drei Stockwerke haben musste, plus eine mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhandene Dachterrasse auf der Oberseite. „Bei uns auf der Erde wäre so etwas den Superreichen vorbehalten.“ Dachte sich Martin dann während er die Fassade aus Glas und Weiß gefärbten Metallflächen betrachtete. Achila Vikan drehte sich daraufhin herum und deutete eine Verneigung an während er sprach: „Ich heiße dich in meinem Heim Willkommen und hoffe das dein Aufenthalt deinen Vorstellungen entsprechen wird.“, „Danke.“ Meinte Martin daraufhin etwas kurz angebunden, vor allem weil er nicht wusste was er genau antworten sollte. Achila Vikan schien sich daran jedoch nicht zu stören und drehte sich wieder zu seinem Anwesen um ehe er einfach durch eine Glasfläche Marschierte welche Martin zuerst für ein Fenster gehalten hatte. Nun wurde ihm klar dass es sich dabei wohl eher um eine Art Energiefeld handelte. Wie dieses Energiefeld dabei zwischen Autorisierten Personen und unautorisierten unterschied war ihm jedoch nicht klar, schließlich hatte der Ymar nichts unternommen um sich in irgendeiner weiße zu autorisieren, er war einfach durch das Feld gelaufen. Arlana folgte dem anderen Ymar dabei ohne größere Umschweife auf den Fuß und schien ebenfalls keinen Gedanken daran zu verschwenden sich irgendwie auszuweisen. Martin hielt daraufhin die Luft an und streckte vorsichtig den Finger vor um zu prüfen ob das Energiefeld auch ihn passieren ließ. Erstaunlicher Weise passierte sein Finger die Sichtbare Oberfläche mühelos, er spürte weder einen widerstand noch ein elektrisches Kribbeln, es fühlte sich an als wäre das Energiefeld überhaupt nicht vorhanden. Derart zufriedengestellt nahm Martin dann seinen Willen zusammen und schritt, mit angehaltenem Atem, durch das Energiefeld. Er passierte das Feld dabei mühelos wie die beiden Ymari und sein Finger zuvor.
Sobald er die Hauchdünne und nur von einer Seite sichtbare Energiewand durchstoßen hatte blinzelte Martin einmal überrascht, die Inneneinrichtung der weitläufigen Diele in der er sich nun befand wirkte so normal. Futuristisch ja, aber trotzdem erkannte Martin Mühelos Möbelstücke wie Sitzbänke, Schuhschranke, Kleiderständer und ähnliches. Erstaunt stellte Martin dann auch fest das der Boden, anders als in allen anderen Ymari Einrichtungen die er bisher besucht hatte, in einer hellen Holzoptik, anstelle von neutralem Perlweiß gehalten war. Insgesamt erweckte die Einrichtung den Eindruck aus einer Modern eingerichteten Miliardärsvila auf der Erde zu stammen. Derartig überrumpelt sah sich Martin daher erst einmal um. „Stimmt etwas nicht Martin?“ fragte Arlana dann aufmerksam welche in etwa in der Mitte des großzügigen Raumes stand und sich halb zu Martin herumgedreht hatte. „Nein, nein alles in Ordnung.“ Antwortete Martin daraufhin und setzte sich wieder in Bewegung. Im viel daraufhin auf das Arlana ihn noch immer auffordernd mit hochgezogener Augenbraue musterte. „Ich hatte extravaganteres Mobiliar erwartet.“ Meinte Martin dann zur Erklärung. Arlanas Augenbrauen wanderten nach dieser Aussage noch weiter nach oben und verschwanden fast unter ihrem Hellmessingfarbenen Haaransatz ehe sie meinte: „Wir Ymari teilen viele Vorlieben von euch Menschen. Du wirst noch öfters feststellen das unsere Spezies gar nicht so verschieden sind.“, „Es hat den Anschein.“ Stimmte Martin zu ehe er sich wieder daran machte den Ymari zu folgen. Aus der Diele führte daraufhin ein großer durchlass in ein Halbkreisförmiges Wohn und Aufenthaltszimmer das von drei Kreisförmigen Sitzgruppen, welche jeweils auf einem eignem kleinen Podest standen, beherrscht wurde. Die gerundete Wand des Raumes war dabei durchsichtig und ermöglichte den Blick über das Künstliche Tal in dem das Gebäude errichtet worden war. Zusätzlich zu den Sitzgruppen standen auch mehrere Großblättrige Gewächse mit langen weißen Blüten in hohen Vasen in dem Raum verteilt und sorgten dafür dass er nicht zu steril wirkte.
Während Martin daraufhin noch seine Umgebung musterte bemerkte er dass sich aus einer der Sitzgruppen eine weitere Gestalt erhob. Nach einem weiteren Blick erkannte er die Gestalt auch als eine weitere Ymar. Ihre Gesichtszüge waren deutlich weicher als die Achila Vikans während ihr Gesicht von einer Arlana ähnlich lockigen Hellmessingfarbenen Haarpracht eingerahmt wurde. Sie war durchaus schön, wie alle Ymari denen Martin bisher begegnet war. Selbst Achila Vikan und Priarch Athen waren in seinen Augen durchaus als schön zu bezeichnen, nur eben auf eine Männliche Art und Weise. Die Martin unbekannte Ymar ließ den Blick ihrer, von streng wirkenden Augenbrauen eingerahmten, Goldenen Augen daraufhin über Martin und seien Begleitung gleiten. Ihr Blick war streng aber nicht offensiv. In Gewisser weiße erinnerte er Martin an den Blick den seine Mutter aufsetzte wenn er nach Hause kam. Er bemerkte auch dass die Ymar Arlana einer sehr genauen Musterung unterzog, was ihm irgendwie vertraut vorkam. Als der Blick der Ymar dann weiter wanderte blieb er an Martin hängen und er spürte dabei regelrecht wie er einer genauen Musterrung unterzogen wurde ehe die Ymar ihre Hände vor der Brust zu der selben Geste faltete die auch Arlana zu tun pflegte wenn sie jemanden Grüßte, er ging daher davon aus das es sich dabei um das Ymari Äquivalent des Händeschüttelns handelte. „Ich grüße den Botschafter der Menschheit.“ Meinte die Ymar dann. Ihre Stimme klang dabei ähnlich wie die Arlana, wenn auch wenn die Klangfärbung minimal anders war, irgendwie reifer und ein klein wenig Strenger, wenn auch nicht unfreundlich. „Es ist mir eine Freude Sie kennen zu lernen.“ antwortete Martin dann während er sich fragte wen er überhaupt vor sich hatte und warum sie Arlana und Achila Vikan bislang völlig ignoriert hatte. Die Ymar warf Martin dann einen weiteren analytisch einschätzenden Blick zu ehe sie meinte: „Ich bin Cyphra Echahri und ich hoffe das deine Freude über unser Kennenlernen nicht enttäuscht werden wird.“ Martin wusste daraufhin nicht was er erwidern sollte, oder ob er überhaupt etwas erwidern sollte und schwieg daher sicherheitshalber. Er hatte keine Ahnung wer diese Cyphra Echahri war, aber alleine die Tatsache das sie eine Ymar war, war Grund genug vorsichtig zu sein, immerhin wollte er seine Diplomatische Aufgabe nicht gleich am Anfang unnötig dadurch belasten das er ausversehen jemanden gegen sich aufbrachte.
„Nun, ich denke wir sollten Haupt Kapitän Martin Möllers nun seine Unterkunft zeigen.“ Meinte Achila Vikan dann neutral. „Selbstverständlich, es wäre mir eine ausgesprochen Freude. Wenn du mir folgen würdest Haupt Kapitän Martin Möllers?“ meinte Cyphra Echahri umgehend. „Selbstverständlich Ma’am.“ Antwortete Martin sofort ehe er der Ymar eine breite und flache Treppe die in der Mitte des Raumes durch die Decke führte folgte. Obwohl sie die Aufforderung Achila Vikans umgehend in die Tat umgesetzt hatte, bezweifelte dabei jedoch ernsthaft das Cyphra Echahri eine einfache Angestellte war. Dafür war ihr Gang zu erhaben. Außerdem bezweifelte er ernsthaft das die Ymar so etwas wie Hausbedienstete überhaupt hatten, ihre Technologie in Kombination mit den Telekinetischen Fähigkeiten ihrer Spezies machte derartige Haushaltshilfen schlichtweg überflüssig. „Wie gefällt dir dein bisheriger Aufenthalt Haupt Kapitän Martin Möllers?“ fragte Cyphra Echahri dann während sie Martin durch in einen kurzen aber breiten und hohen Quergang führte in den die Treppe gemündet hatte. „Es ist Überwältigend. Dieser Ort, Synphyl ist anders als alles was ich jeh zuvor gesehen habe.“ Antwortete Martin ehrlich. „Vergib mir meine Neugierde, aber was hältst du von uns Ymari?“ fragte Cyphra Echahri dann. „Warum interessiert es sie alle was ich von ihnen denke?“ fragte sich Martin nach dieser Frage selbst, ihm war es absolut schleierhaft warum es für die Ymari so überaus wichtig zu sein schien einen guten Eindruck auf ihn zu machen, obwohl er für sie bestenfalls irrelevant war. „Ich halte die Ymari für eine Noble und Gastfreundliche Gesellschaft, wir Menschen könnten vieles im Hinblick auf Verhalten gegenüber anderen davon lernen. Gestatten Sie nun mir eine Frage?“ erwiderte Martin. „Selbstverständlich Haupt Kapitän Martin Möllers, es war nicht angebracht von mir dich so zu bedrängen.“ Antwortet Cyphra Echahri entschuldigend. „Es würde mich Interessieren warum es für alle Ymari denen ich begegne so wichtig erscheint zu erfahren wie ich Ihre Spezies bewerte?“ fragte Martin dann.
Cyphra Echahri begann daraufhin kurz zu kichern ehe sie meinte: „Ist das nicht Offensichtlich? Die Menschen sind die erste Fremde und unvoreingenommene Spezies seit sehr, sehr langer Zeit mit der wir offenkundig mehr als nur oberflächliche Beziehungen anstreben. Und du bist der erste nicht Ymar überhauet der Synphyl betreten hat. Wir wollen wissen wie ein Neutraler Blick das alles hier bewertet, wie ein Unvoreingenommener Verstand uns Kategorisiert.“ Antwortete Cyphra Echahri. „Aber warum Interessiert Sie das alles so sehr, ich meine die Ymari sind mächtiger als alles was ich mir jemals vorgestellt habe mit Möglichkeiten welche stellenweise selbst die wildesten Vorstellungen auf der Erde sprengen. Für ein Volk das so mächtig ist, ist es doch eigentlich völlig belanglos was andere von ihm denken.“ Meinte Martin dann, der noch immer nicht wirklich verstanden hatte. „Es ist lediglich belanglos wenn man alle anderen Spezies als Belanglos betrachtet. Für uns Ymari ist dies nicht der Fall. Wir haben uns selbst die Verantwortung für alles Leben in dieser Galaxis auf die Schultern geladen, wir haben Verstanden dass mit großer Macht auch große Verantwortung kommt. Deshalb müssen wir verhindern in die Falle der Selbstzufriedenheit und Arroganz zu fallen. Eine Betrachtungsweise von außerhalb kann uns dabei helfen, den du siehst uns als die die wir in deinen Augen sind, nicht die die wir vorgeben zu sein.“ Antwortete Cyphra Echahri dann welche sich mittlerweile umgedreht hatte um Martin mit ihren Goldenen Augen anzusehen. „Das ist eine sehr noble Einstellung.“ Stellte Martin dann fest.
„Nobel vielleicht, aber vor allem ist sie notwendig. Wir haben schon einmal erlebt was aus blinder Arroganz werden kann. Es hätte beinahe das Ende unserer Zivilisation bedeutet.“ Erwiderter Cyphra Echahri dann. „Sprechen Sie vom Krieg der Engel?“ fragte Martin dann. „Ja, wie ich sehe bist du vorbereitet.“ Bestätigte Cyphar Echahri lächelnd. „Achila Vikan hat mir diese Geschichte Freundlicherweise erzählt.“ Erklärter Martin dann. „Sehr gut, in diesem Fall wirst du umso besser verstehen warum deine Meinung für uns so wichtig ist.“ Meinte Cyphra Echahri dann ehe sie sich erneut umdrehte um ihren Weg durch einen weiteren Durchgang fortzusetzen. Hinter dem Durchgang befand sich ein Ovales Zimmer das sich wohl über dem darunter liegenden Aufenthaltsraum befand da es über dieselbe gebogene Fensterfront verfügte die den Blick auf eine große Terrasse freigab von der aus man den Blick auch über die Insel auf der das Gebäude errichtet war schweifen lassen konnte. In der Mitte des Raumes befand sich eine Art großes Seidenbezogens Kissen das auf einem erhöhten Podest stand. Rings um das Podest waren dabei vier ovale Wasserflächen angeordnet in welchen flaches, Kristallklares Wasser funkelte. Zwischen dem Podest und en Wasserflächen stand dabei je eine Statue welche eine art von Karaffe in Händen hielt aus der sich beständig frisches Wasser in den künstlichen Teich zu den Füßen der Statue ergoss. Entlang der Wände links und rechts neben der Tür erkannte Martin zudem zwei bequeme halbkreisförmige Sitzgruppen die sich jeweils um einen in die Wand integrierten Tisch gruppierten in dessen Mitte jeweils eine der Palmfarnähnlichen Pflanzen gedieh. „Ich hoffe dieses Quartier ist für dich zufriedenstellend.“ Meinte Cyphra Echahri dann. Martin konnte sich daraufhin einen ungläubigen Gesichtsausdruck nicht verkneifen, ein Schlafraum wie dieser war auf der Erde früher wohl Kaisern vorbehalten gewesen. „Auf jeden Fall.“ Meinte er daher, worauf Cyphra Echahri erneut kurz grinste ehe sie meinte „Sehr gut, wenn du fertig bist dich einzurichten, werden wir dich im Aufenthaltsraum erwarten.“, „Danke.“ Stellte Martin zur Antwort fest als die Ymar durch den Durchgang verschwand und Martin damit alleine in dem Raum lies. „Und sowas nennen die hier Gästezimmer.“ Dachte sich Martin dann kopfschüttelnd während er einen Finger in das Wasser hielt um seine Temperaturen zu überprüfen. Weniger überraschend war das Wasser angenehm temperiert, so dass man keinen Schreck bekam wenn man halb schlaftrunken ausversehen hineintrat.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~