~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
Als Arlana und Vikan dann neben Martin zum stehen gekommen waren erkannte Martin trotz des klassischen Schleiers der ihr Gesicht sowie ihr Haar bedeckte das Arlana breit lächelte und offenbar vollauf zufrieden mit sich und ihrer Momentanen Situation war. Es folgte daraufhin eine kurze Pause in der alle dem Orgelspiel lauschten und sich an dem Anblick von Vikan und Arlana satt sahen, wie üblich hatten die Ymari einen perfekten Auftritt hingelegt und jegliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Als die Orgel dann endete schaute der Priester einmal zwischen Martin und Arlana hin und her ehe er leicht nickte und zu sprechen begann: „So stehen Sie hier, vor mir ein Brautpaar von zwei verschiedenen Sternen. Was für eine Interessante Fügung des Schicksals nicht war, liebe Gemeinde? Aber vielleicht war es kein Schicksal. Die Wege des Herrn sind Unergründlich und wir Sterblichen haben unsere Probleme damit ihnen zu folgen. Vielleicht war das Treffen dieses Paares nicht gelenkt vom Schicksal sondern herbeigeführt von unserem Allmächtigen Vater auf das die Gefühle welche diese beiden Personen empfinden als Leuchtfeuer für eine neue Ära dienen können. Eine Ära in der Menschen und Ymari Friedlich zum beiderseitigen Vorteil Koexistieren wie es für Geschwister üblich ist. Denn was sind die Ymari anderes für uns Menschen als ältere Geschwister die uns an die Hand nehmen um uns durch dieses neue Zeitalter führen in der viele unserer Überzeugungen auf den Prüfstand gestellt werden? Ich rufe Sie alle dazu auf darüber nachzudenken, denn Gott hat uns trotz der grauenvollen Ereignisse der jüngeren Vergangenheit nicht verlassen. Nein er hat dafür gesorgt das wir die vor uns liegenden Herausforderungen nicht alleine Meistern müssen, genauso wie das Brautpaar hier von jetzt an jeder Herausforderung die das Leben für sie bereit hält gemeinsam entgegen treten wird.“ Nach seiner ziemlich ausschweifenden Ansprache senkte der Priester dann seinen Blick und schaute zuerst Martin und dann Arlana mit einem Blick an der sich anfühlte als würde er direkt durch Martins Haut hindurch in sein inneres Blicken. „So bleibt nur noch eine Frage zu stellen: Martin Möllers bist du gewillt und bereit die hier anwesende Arlana zu deiner Rechtmäßigen Frau zu nehmen. Sie zu lieben und zu achten bis das der Tod euch scheide?“ fragte der Priester dann in einer Schicksalsschweren Stimme, er war wirklich gut darin seinen Job zu machen wie Martin fand.
„Ja und mit Gottes Hilfe auch über den Tod hinaus.“ Antwortete Martin dann entschlossen, er war sich in diesem Moment sicher das er nie wieder eine andere Frau haben konnte, egal was aus Arlana und ihm werden würde. Der Priester nickte daraufhin zufrieden ehe er sich zu Arlana zuwandte und auch sie mit fester und Schicksalsschwere Stimme fragte: „Arlana bist du ebenfalls bereit den hier anwesenden Martin Möllers zu deinem Rechtmäßigen Ehemann zu nehmen, ich zu lieben und zu achten bis das der Tod euch scheide?“, „Ja, bis in alle Ewigkeit. Der Tod wird uns nicht trennen.“ Antwortete Arlana entschlossen, Martin zweifelte nicht daran dass sie ihre Worte auch so meinte. Der Priester nickte daraufhin erneut zufrieden ehe er beide Hände hob und laut und deutlich meinte: „Dann sei es so, hiermit erkläre ich euch beide im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heilligen Geistes zu Mann und Frau. Auf das ihre alle Herausforderungen gemeinsam meistern und ein Glückliches Leben führet.“ Die Worte des Priesters fühlten sich für Martin an wie Steine die von seinen Schultern genommen wurden, jetzt war es auch nach Irdischem Recht offiziell und niemand konnte mehr etwas dagegen sagen. Er drehte sich daher zu Arlana um die so breit über beide Backen strahlte das auch Martin anfing zu Grinsen, wie üblich war ihre Gute Laue einfach nur Ansteckend. „Ihr dürft euch jetzt küssen.“ Informierte der Priester dann leise so das nur Martin und Arlana, sowie vermutlich Vikan ihn hören konnten. Arlana lüftete daraufhin ihren Schleier und strahlte Martin nun ohne Hindernis im Weg an. Martin griff daraufhin eine von ihren Händen, die wie er erst jetzt bemerkte in Schulterlangen weißen Handschuhen steckten, und zog Arlana näher zu sich heran.
Anschließend legte Martin seine freie Hand um ihre Hüfte und küsste sie leidenschaftlich auf den Mund. Sobald ihre Lippen sich berührten hörte Martin umgehend Applaus und Jubelrufe die wohl von den Hochzeitsgästen ausgingen, hatte jedoch nur Augen für Arlana. Als sich Martin dann nach einigen Sekunden wiederwillig von Arlana trennte meinte diese Freude strahlend: „Jetzt ist es auch in deine Heimat offiziell, wie fühlst du dich Martin?“, „Wunderbar, ich fühle mich unantastbar als könnte ich alles Übel des ganzen Universums im Alleingang bezwingen.“ Antwortete Martin während er Arlanas Hand drückte. Arlana grinste daraufhin breit was in Martin eine angenehme wärme in der Magengegend heraufbeschwor ehe sie meinte: „Das freut mich, es ist schön zu wissen das man jemandem so viel bedeutet.“, „Du bedeutest mir alles, das solltest du mittlerweile Wissen.“ Erwiderter Martin umgehend und übertrieb dabei nicht. Wenn er vor der Wahl stehen würde, würde er nahezu alles für sie aufgeben, seinen Militärrang, sein Privates Vermögen und sogar sein Leben. „Natürlich weiß ich das. Aber jetzt sollten wir die Gäste nicht noch länger warten lassen, oder?“ meinte Arlana dann. Martin nickte daraufhin und antwortete: „Ist wohl besser so.“ Anschließend drehten die beiden sich herum so dass sie den Gang zwischen den Sitzbänken hindurch laufen konnten. Eben jener Weg war mittlerweile gesäumt von Männern, Frauen und Kindern die alle ihre Freude zum Ausdruck brachten. Martin straffte daher seine Körperhaltung und lief los Arlana hielt sich dabei stets an seiner Flanke und hatte sich bereits bei ihm Untergehakt. Während er an seinen Gästen vorbei lief, stellte Martin fest dass er die meisten nicht einmal vom Sehen her kannte und schüttelte nur leicht den Kopf das alles hätte in einem so viel überschaubareren Rahmen stattfinden können wenn da nicht seine Mutter gewesen wäre. „Es scheint wir haben auch hochrangiger Gäste.“ Stellte Arlana dann fest und lenkte Martins Aufmerksamkeit damit auf eine kleine Gruppe die neben der Ausgangstür, hinter den eigentlichen Sitzbänken stand und sich offenbar bemühte nicht aufzufallen. Erst auf den zweiten Blick erkannte Martin das es sich bei den Leuten nicht um Irgendwann handelte und sog daher scharf die Luft zwischen den Zähnen hindurch ein. „Er hätte auch was sagen können.“ Dachte sich Martin dann überrumpelt er hätte nie gedacht dass der Präsident höchst Persönlich seiner Hochzeit beiwohnen würde.
Martin stoppte daher vor dem Präsidenten und seinen Personenschützen und meinte: „Herr Präsident, was für eine Überraschung.“ Der Präsident grinste daraufhin und erwiderte: „Ich hoffe eine angenehme Herr Möllers?“ Martin zuckte daraufhin mit den Schultern uns antwortete: „Ich fühle mich auf jeden Fall Privilegiert.“, „So war es auch gemeint. Ich gratuliere Ihnen beiden hiermit Herzlich und hoffe das Sie ein langes und Glückliches Leben gemeinsam haben werden.“, „Danke Herr Präsident.“ Stellte Martin umgehend fest. „Es ist sehr Aufmerksam von Ihnen das Sie hier sind Präsident Viktor Makowsky.“ Meinte dann auch Arlana. Der Präsident deutete daraufhin eine Verbeugung an und meinte: „Nur ein Narr wäre Ihnen gegenüber unaufmerksam Ga’quera.“ Arlana kicherte daraufhin Mädchenhaft und meinte: „Sehr Charmant. Ich hoffe wir sehen uns noch einmal sehen.“, „Die Freude über dieses Treffen währe ganz meinerseits.“ Antwortete der Präsident galant, Martin musste ihm dabei lassen das er wusste wie man redete. „Es scheint dass du beliebter bist als du glaubst Martin.“ Stellte Arlana dann fest während sie neben Martin herlief der die Ausgangstür ansteuerte. „Mhm.“ Brummte Martin zur Bestätigung, er war sich noch nicht so ganz Sicher ob er das gut finden sollte. Arlana schnaubte daraufhin leise und boxte Martin mit dem Ellbogen Spielerrisch in die Seite ehe sie meinte: „Freue dich doch darüber, ich bin sicher das es viele Menschen gibt die einiges um deine Position geben würden.“, „Das steht fest, aber ich hatte eigentlich nie vor in die Politik zu gehen oder im Rampenlicht zu stehen, weißt du? Ich hab’s lieber etwas ruhiger.“ Stimmte Martin zu. „Wir können uns unser Schicksal nicht immer Aussuchen, aber wir können das Beste aus dem machen was wir haben.“ Meinte Arlana dann. „Vermutlich hast du recht.“ Stimmte Martin zu während die beiden die Kirche durch die Doppelfügel Tür Verliesen und auf die breiten Steinstufen traten die aus dem Gebäude heraus führten.
Kaum waren die beiden aus dem Gebäude herausgetreten wurden sie dann von einem regelrechten Schauer aus Blüten übergossen. Überrascht schloss Martin aus Reflex die Augen auch wen Blüten nicht dafür bekannt waren allzu schwere Verletzungen hervor zu rufen. Als er die Augen dann wieder öffnete stellte er fest dass er wohl ein weniger Intelligentes Gesicht gemacht hatte während er und Arlana von einem wartenden Fotographen abgelichtet worden waren. Dieser schien das jedoch mit Humor zu nehmen und meinte lachend: „Das Versuchen wir wohl besser noch einmal…“ Martin achtete daraufhin sich in Pose zu werfen und setzte ein, hoffentlich Kamerawirksames, Lächeln auf während er und Arlana ein weiteres mal im Blütenregen Fest gehalten wurden. „Das war besser.“ Stellte der Fotograph dann zufrieden fest worauf Martin und Arlana ihren Weg fortsetzten. Martin war dabei sicher dass es das noch nicht gewesen war. Ab jetzt würde der Anstrengende Teil der Feier beginnen. „Haupt Kapitän Möllers!“ hörte Martin dann jemanden Rufen und wandte umgehend den Kopf zu der Quelle herum. Sofort erkannte er einen Mann in Uniform der von einer Frau in einem auffallenden Hellorangenen Seidenkleid begleitet wurde. Die beiden wurden dabei von weiteren Uniformierten begleitet. Als Martin die Männer und Frauen erkannte musste er grinsen und wartete bis sie die Strecke zu ihm und Arlana bewältigt hatten. „Wie ich sehe haben Sie das wirklich durchgezogen Möllers, ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Glück und Geduld.“ Stellte Carvalho dann mit einem Anflug seines Typischen Humors fest. „Antonio!“ fuhr seine Frau neben ihm den Admiral dann aufgebracht an ehe sie meinte: „Nehmen Sie ihn nicht allzu ernst er freut sich bestimmt für sie beide.“ Martins schnaubte daraufhin amüsiert und antwortete: „Dessen bin ich mir bewusst, machen Sie sich keine Sorgen. Ich und der Admiral kennen uns schon eine Weile.“, „Und sind zusammen durch so manche Kritische Situation gekommen. Ich hoffe Sie wissen das ich Sie auch auf einer Privaten eben Schätze.“ Fügte Carvalho umgehend an, dieses mal hörte er sich Tod ernst an. „Natürlich Sir, das beruht auf Gegenseitigkeit.“ Stellte Martin fest. „Hier und jetzt haben wir keine Notwendigkeit für Ränge, ich bin im Moment nur einer von vielen der Ihnen alles Gute wünschen Möchte.“ Meinte Carvalho dann zwinkernd. „Ihre Glückwünsche sind auf jedenfalls willkommen, es ist erfrischend zu sehen wie sehr Menschen zusammenhalten können.“ Stellte Arlana dann fest, welche bislang untypischer weiße ziemlich Schweigsam unterwegs gewesen war. Carvalho belies es daraufhin bei einem zustimmenden nicken und trat zur Seite.
Als nächstes trat dann ein weiterer Mann vor, die Hünenhafte Statur war nur unschwer zu übersehen und Martin fühlte einen kurzen Stich des Schuldbewusstseins, er hatte seine Besatzung schon viel zu lange nicht mehr gesehen. „Haupt Kapitän Möllers Sir, im Namen der Besatzung der UNSF KS-21 Athene, möchte ich Ihnen auch Herzlichts gratulieren.“ Meinte Peter dann. „Danke Kapitän-Leutnant Ich hätte nicht Gedacht das Sie alle daran denken.“ Antwortete Martin dann. Peter zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Sie scherzen wohl. Dank ihnen sind wir alle so etwas wie lebende Legenden. Ich und der Rest der Besatzung verdanken Ihnen und Ihrer Frau viel, mehr als Sie denken.“ Martin fühlte sich daraufhin richtig geehrt, es bedeutete ihm viel das die Männer und Frauen die Technisch gesehen noch immer unter seinem Kommando standen so große Stücke auf ihn hielten. „Danke Kapitän-Leutnant, wirklich.“ Meinte Martin dann. Peter nickte daraufhin wissend und wandte sich um, er war nie der Mensch für Endlose Gespräche gewesen. Als Martin dann einen Blick zur Seite Warf stellte er fest das Arlana zufrieden grinste und offenbar ganz zufrieden damit war sich zurück zu halten und zu zuhören. „Scheint so dass sich Schlussendlich doch noch alles eingerenkt hat.“ Dachte sich Martin dann während er den Blick über die Leute schweifen lies die in diesem Moment aus der Kirche traten. Das ganze Bild wirkte so friedlich und wie der Abspann aus einem Film, eigentlich zu gut um wahr zu sein. „Aber wer weiß, vielleicht wird jetzt doch alles gut.“ Dachte sich Martin dann, immerhin blickte er nun auf eine ungewisse aber aufregende Zukunft die dank seiner Hochzeit jedoch unter einem definitiv Positiven Licht stand.
~~~Ende Kapitel 93~~~
mfg.: Tg