@Jack Hunter: Na solange du das Feedback nicht Jagen musst (Wegen Sammler und Jäger und so

) ist ja alles in Ordnung^^ Entschuldigen musst du dich jedoch für gar nichts, zwar stimmt es das ein bisschen verunsichernd ist gar keine Rückmeldung zu bekommen, aber mir wurde ja schon oftmals versichert dass das nix zu bedeuten hat. Von daher ist alles im lot
Freut mich das du Martins Vorgehen als "gut" befindest immerhin will ich meien Charaktäre Professionell wirken lassen (Was aufgrund begrenztem Wissen meiner Seits nicht immer so einfach ist^^) und ihr wart schon immer recht Anspuchsvoll wenn es um sow as geht.
@all: Weiter geht's:
Kapitel 66: Eine Überaschende Wendung
Skeptisch schaute Martin auf seinen Überwachungsschirm auf dem das Bergungsschiff abgebildet war, welches das Arachniden Schiff mittlerweile mit einem Chaotisch anmutenden Knäul aus Elastahl Kabeln an sich geschnürt hatte. Obwohl Martin wusste dass die Anordnung der einzelnen Kabel geplant und kalkuliert war, konnte er sich dem Eindruck nicht erwehren dass das alles reichlich planlos wirkte. Außerdem hatte er so seine Zweifel das die Konstruktion wirklich stark genug war um den Beschleunigungskräften standzuhalten welche auf das Arachniden Schiff einwirken würden sobald das Bergungsschiff seine Treibwerke zündete. Zwar war Elastahl ein verdammt robustes High-Tech Material das im Prinzip eine Legierung aus diversen Metallen und sogar Polymeren war. Die Zähigkeit des fertigen Produktes war dabei um das zehnfache höher als bei gewöhnlichem Stahl, was Elastahl zu dem idealen Werkstoff für Vorhaben wie dieses machte, aber trotzdem war Martin nicht restlos davon überzeugt dass die Neue Superlegierung dem gewachsen war was da auf sie zukam. Immerhin waren die Kabel im Vergleich zu dem ganzen Schiffsrumpf doch kaum mehr als Bindfäden. „UNSF ZB-01 für UNSF KS-21: Arretierungsarbeiten abgeschlossen, das Ziel ist gesichert, wir sind bereit zum Aufbruch auf Ihr Kommando.“ Meldete Kapitän Miller dann. Wenn sie sich dabei unwohl wegen der Arretierungsmethode war, verbarg sie es Professionell. Ihre Stimme wirkte völlig ruhig und kontrolliert. „Verstanden ZB-01, führen sie zunächst einige Beschleunigungstests durch. Ich möchte nicht Riskieren dass das Ziel sich los reist und Ihr Schiff beschädigt.“ Erwiderte Martin daraufhin. Auch wenn Kapitän Miller als Kommandierender Offizier bereit war das Risiko für ihr Schiff einzugehen, so hatte Martin als Geschwader Kommandant dennoch eine Fürsorge Pflicht für alle die ihm unterstellt waren. Er war daher nicht bereit ein Risiko ohne vorhergehende Tests einzugehen. „Verstanden und Bestätigt KS-21. Wir führen ein paar Beschleunigungsmanöver durch.“ Quittieret Kapitän Miller umgehend.
Im nächsten Moment bemerkter Martin dann wie das Bergungsschiff seine Triebwerke zündete, nur für einen kurzen Impuls. Dennoch wirkten in diesem Moment enorme Kräfte auf das Schiff und damit das daran befestigte Bergungsgut. „Hoffentlich geht das gut…“ Dachte sich Martin dann der jeden Moment damit rechnete dass eines oder mehrere der Kabel rissen und als gefährliche Geschosse durch das all rasten. Allerdings zeichnete sich nichts dergleichen ab. Das Arachniden Schiff verharrte statisch am Bauch des Bergungsschiffes, was eine beachtliche Leistung war. Immerhin war das ganze Arachniden Schiff nichts als tote Masse die von dem anderen Schiff mitgeschleift werden musste. Im nächsten Moment zündeten dann die Bremsraketen des Bergungsschiffes und brachten es samt seiner Ladung relativ zum Rest des Geschwaders wieder zum Stillstand. Auch dabei löste sich keines der Kabel, ganz offenbar hatten Konstantinos und seine Kollegen bei den Berechnungen ganze Arbeit geleistet. Im nächsten Moment begann das Bergungsschiff um mehre Achsen gleichzeitig zu rollen, Martin musste Kapitän Miller dabei lassen dass sie daran dachte. Immerhin konnten im Flug Beschleunigungskräfte auch in andere Richtungen als nur vorwärts oder zurück wirken. Doch auch diesen Test meisterten die Elastahlkabel, aus Martins Blickwinkel gab es nichts zu sehen dass dafür sprach dass sich auch nur eines der Kabel gelöst hatte. „UNSF ZB-01 für UNSF KS-21: Beschleunigungstest abgeschlossen. Wir überprüfen die Verankerungen der Kabel zur Sicherheit.“ Meldete Kapitän Miller dann. „UNSF KS-21 für UNSF ZB-01: Verstanden. Melden Sie sich wenn die Überprüfen abgeschlossen sind.“ Meinte Martin dann. Obwohl er ein schlechtes Gefühlt hatte, gab es im Moment keinen Grund zur Eile.
Plötzlich meldete sich dann jedoch Peter zu Wort: „Sir, das Arachniden Schiff hat begonnen bislang Unidentifizierte Signale zu senden.“, „Können Sie weitere Informationen über diese Signale erhalten?“ fragte Martin sofort alarmiert, es gefiel ihm nicht dass das bislang leblose Schiff plötzlich wieder irgendetwas tat. „Negativ Sir, ich weiß nur dass die abgesonderten Wellen ähnlich zu Hintergrundstrahlung sind die wir beim Kampf gegen die Arachniden Flotte aufgefangen haben.“ Antwortete Peter umgehend. „Eine Art vom Kommunikationssystem?“ fragte Martin sofort. „Möglich. Aber nicht unbedingt. Die Strahlen verlaufen in einem Spektrum das dem natürlicher Radioaktiver Elemente ähnelt. Es könnte sich daher womöglich auch um die Auswirkungen eines beschädigen Schiffsystems handeln.“ Antwortete Peter sofort. Martins Gedanken rasten daraufhin, sie wussten nicht wovon Arachniden Schiffe angetrieben wurden, wenn die Aliens jedoch ähnlich den Menschen die Kernfission zur Energiegewinnung nutzten und der Reaktor des Schiffes Beschädigt worden war und nun leckte, hatten sie ein gewaltiges Problem. Wenn es an Bord des Arachniden Schiffes zu einer Kernschmelze kam, konnten die Auswirkungen für das Bergungsschiff verheerend sein. Zwar würde keine Spektakuläre Explosion wie in Filmen gerne dargestellt die Folge sein, aber die immense Hitze des Kernbrennstoffes konnte sich mühelos durch die Hülle fressen und Munition oder Treibstoff zünden. Auf der anderen Seite konnte es sich bei den Strahlungswellen jedoch auch um eine völlig normale und ungefährliche Sachen hallten die nichts mit einer Bevorstehenden Kernschmelze zu tun hatte. Die Tatsache dass sie ähnliche Strahlenwellen im und kurz vor dem Gefecht mit den Arachniden aufgefangen hatten, sprach jedenfalls dafür das es sich um nichts direkt gefährliches handelte, immerhin bezweifelte Martin ernsthaft das die Arachniden ihre Reaktoren immer am Rande der Katastrophe betrieben, vorausgesetzt sie setzten überhaupt Nuklearreaktoren zur Energiegewinnung ein. „Können Sie einen Temperaturanstieg messen Kapitän-Leutnant?“ fragte Martin dann. „Negativ Sir. Mit Ausnahme der Strahlungspulse haben sich die Werte des Ziels nicht verändert.“ Antwortete Peter sofort. „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für UNSF ZB-01, bitte umgehend melden!“ meinte Martin dann. „UNSF ZB-01 Kapitän Miller hört. Was ist denn los Haupt Kapitän?“ meldete sich dann Kapitän Miller fragend. „Das Arachniden Schiff sendet Strahlungswellen aus Kapitän, können ihre Instrumente das bestätigen?“ erwiderte Martin sofort. „Positiv Haupt Kapitän. Ich hielt das für natürliche Hintergrundstrahlung.“ Antwortete Kapitän Miller umgehend. „Können Sie Strahlenbelastung im inneren Ihres Schiffes messen Kapitän?“ fragte Martin dann, immerhin hatte er keine Ahnung ob das aus Ziviler Fertigung stammende Bergungsschiff die nötige Ausrüstung für so etwas an Bord hatte.
„Positiv Haupt Kapitän. Unsere Messungen ergeben jedoch keinen Grund zur Beunruhigung. Die Strahlenbelastung ist unter der Warngrenze.“ Antwortete Kapitän Miller routiniert und ein kleines Bisschen Stolz, wie als würde sie wissen dass sie Martin mit dieser Aussage überrascht hatte. „Sie überwachen die Strahlenbelastung Ihres Schiffes Konstant?“ fragte Martin dann etwas überrascht, an Bord von UNSF Schiffen gab es immerhin keine Dauerhafte Strahlenmessung im Innenraum, lediglich Handmessgeräte. „Positiv Haupt Kapitän, ein Erbe der Ursprünglichen Konzeptionierung dieses Schiffes als Bergbauschiff. Der Erzadern sind oftmals mit Radioaktiven Elementen verseucht.“ Erklärte Kapitän Miller Freundlich. „Verstanden ZB-01.“ Quittieret Martin daraufhin, wenn das Bergungsschiff die interne Strahlenbelastung die ganze Zeit überwachte, erachtete er das Risiko mit der Mission fortzufahren als kalkulierbar. „UNSF ZB-01 für UNSF KS-21: Überprüfung der Elastahlkabel abgeschlossen, wir haben keine Beschädigungen oder anderweitig besorgniserregende Dinge feststellen können.“ Meldete Kapitän Miller dann. „UNSF KS-21 für UNSF BG-01: Formieren für ÜLG Transfer zum Erdorbit.“ Befahl Martin dann, egal um was es sich bei diesen Strahlungswellen handelte, die Wissenschaftler auf der Lunar Forschungsstation waren definitiv besser ausgerüstet der Sache auf den Grund zu gehen. Er hielt es daher für die Erfolgversprechendste Taktik so schnell wie möglich mit der Mission fort zu fahren. „UNSF KS-11 bestätigt, leiten Vorbereitungen für ÜLG Flug ein, erwarten Aktivierung von Navleitstrahl zur Einnahme von Reiseformation.“ meldete Kapitän Domascic dann sofort. „UNSF KS-05 bestätigt Einleitung von ÜLG Flug Vorbereitungen, erwarten Aktivierung von Navleitstrahl für Transfer.“ Folgte dann Kapitän Sartori routiniert wie immer. „UNSF ZB-01 bestätigt Vorbereitungen für Rückkehr zur Erde.“ Meinte dann Kapitän Miller. Martin schaltete seinen Kommunikator daraufhin zurück auf Schiffsintern und befahl: „Leutnant Halley, Navleitstrahl aktivieren. Alle Abteilungen: Vorbereitungen für ÜLG Flug einleiten.“, „Navleistrahl aktiviert Sir.“ Meldete Aponi sofort während die Statuslampen der einzelnen Abteilungen auf grün wechselten.
Martin wechselte daraufhin zurück auf Flottenweit und befahl: „UNSF KS-21 für UNSF BG-01: Reiseformation einnehmen und Navigationssystem synchronisieren.“, „UNSF KS-05 meldet Synchronisierung von Navigationssystem abgeschlossen. Volle Reiseflugbereitschaft hergestellt.“ Quittierte Kapitän Sartori sofort, dicht gefolgt von Kapitän Domascic: „UNSF KS-11 meldet Synchronisierung von Navigationssystem abgeschlossen, Reiseflugbereitschaft hergestellt.“, „UNSF ZB-01 meldet Synchronisation mit Leitstrahl abgeschlossen, sind bereit für ÜLG Transfer.“ Meldete dann auch Kapitän Miller die wie immer den goldenen Abschluss machte. Martin wechselte daraufhin in den Kommunikationskanal den er verwendet hatte um Arlana das erste mal zu kontaktieren und meinte: „UNSF KS-21 Haupt Kapitän Möllers für Diplomatisches Gesandten Schiff des Vereinigten Reiches von Aphyn, bitte kommen.“, „Ich kann Sie deutlich hören Haupt Kapitän Möllers.“ Meinte Arlana umgehend. „Erbitte Rücktransfer für UNSF BG-01 in Erdorbit via Überlichtgeschwindigkeit.“ Meinte Martin dann formell. „Davon würde ich Ihnen abraten Haupt Kapitän Möllers.“ Stellte Arlana sofort fest. Martin legte die Stirn daraufhin in Falten und fragte: „Gibt es ein Problem?“, „Das kommt auf Ihre Definition von Problem an Haupt Kapitän, ich würde jedoch vorschlagen nicht in den niederen Erd Orbit zurück zu kehren.“ Antwortete Arlana ausweichend, was für Martin klarer Grund war alarmiert zu sein. „Was ist passiert Ga’quera?“ fragte er daher. „Sie werden es in kürze selbst fest stellen, bedauerlicher weiße werde ich dann jedoch nicht in der Lage sein Sie oder andere zu beschützen.“ Erwiderte Arlana betrübt während das Adrenalin in Martin hochkochte. „Werden wir Angegriffen? Sprechen Sie mit mir, bitte!“ meinte Martin daraufhin. „Sie könnten es wohl als einen Angriff bezeichnen, ja Haupt Kapitän Möllers.“ Antwortete Arlana bedauernd. „Verflucht, warum rückt sie nicht mit der Sprache raus?!“ fragte sich Martin dann selbst, mittlerweile war er sich praktisch sicher das irgendetwas überhaupt nicht nach Plan lief. Wie aus Reflex schaltete er daher auf den Flotten weiten Kommunikationskanal um und befahl: „Alle Schiffe: Volle Gefechtsbereitschaft Herstellen wir haben womöglich einen Code Rot!“, „Sir?“ fragte Peter umgehend. „Schiff abriegeln, alle Waffen in Zielsuchmodus Kapitän-Leutnant, es scheint als ob die Erde Angegriffen wird.“ Erwiderter Martin. „UNSF KS-11 bestätigt volle Gefechtsbereitschaft hergestellt Sir.“ Meldete dann Kapitän Domascic während gleichzeitig die Beleuchtung der Brücke in einen Rotton wechselte und der Bordcomputer verkündete: „Voller Gefechtsalarm auf allen Stationen!“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~