~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
Carvalho hatte währenddessen den Stuhl zur Rechten der Ga’quera beansprucht und war gerade dabei sich anzugurten weshalb Martin es für eine gute Idee hielt dem Vorbild seines Vorgesetzten zu folgen und sich zu setzen. Obwohl es ihm dabei lieber gewesen wäre sich etwas weiter weg zu setzen, besann er sich dabei auf seinen Funktion als Ehren Eskorte und setzte sich daher notgedrungen zur Linken der Ga’quera, wobei er versuchte den Blick von ihr abgewendet zu hallten. Das angurten verlief daraufhin routiniert und Problemlos, das hatte Martin immerhin schon hunderte Male gemacht. Sobald sein Gurt dann gesichert war verkündetet die nervöse Stimme ihrer Pilotin aus den Lautsprechern: „Besatzungsstatus: Gesichert. Beginne mit Transfer zur Planetenoberfläche Halten Sie sich für multiple Beschleunigungsschübe und turbulenzen bereit.“, „Das wird jetzt interessant.“ Stellte die Ga’quera daraufhin vergnügt fest, wie als wäre sie zum ersten mal in eine Achterbahn gestiegen. Erst kurz darauf viel Martin ein dass dieser Vergleich wohl gar nicht so weit hergeholt war, Die Schiffe der Ymari verfügten vermutlich über ausgeklügelte System um die Insassen vor den Auftretenden Beschleunigungsschüben des Antriebs zu schützen. Die Ga’quera hatte daher wohl tatsächlich noch nie etwas Vergleichbares erlebt. „Jetzt werden wir ja sehen ob sie sich dann immer noch so elegant verhält.“ Dachte sich Martin daraufhin und musste bei dem Gedanken grinsen. Lebhaft erinnerte er sich noch an seine ersten Simulator Fahrten. „Sind Sie sicher dass Sie sich das antun wollen?“ fragte dann Carvalho dann die Ga’quera gewandt. „Aber sicher Admiral Carvalho. Ich werde ein solches Erlebnis nicht verpassen.“ Antwortete die Ga’quera noch immer bester Laune. „Mal sehen wie lange das so bleibt.“ Dachte sich Martin dann ehe er spürte wie Fähre sich in Bewegung setzte und sich vermutlich in diesem Moment von dem Andocktunnel entfernte.
Neugierig warf er daher einen verstohlenen Seitenblick auf die Ga’quera die noch immer wie die Fröhlichkeit in Person wirkte und es schienbar kaum erwarten konnte bis mehr passierte. „Na die wird sich umgucken.“ Dachte sich Martin daher und hielt sich vorsorglich an den Armlehnen seines Stuhles fest. Der Landeanflug auf den Mars war schon eine holprige Angelegenheit gewesen, die Erdatmosphäre war dabei noch deutlich dichter, er erwartete daher einen noch unruhigeren Flug. „Haben Andockposition verlassen. Bereithalten für Zündung von Antrieb zur Manipulierung der Umlaufbahn.“ Meldete die nervöse Pilotin daraufhin ehe Martin spürte wie er in seinen Sitz gepresst wurde. Vermutlich hatte die Pilotin das Schiff mit dem Heck in Flugrichtung ausgerichtete und nutzte nun die Haupttriebwerke um die Orbitgeschwindigkeit zu drosseln und in einen Sinkflug überzugehen. „Verlassen Orbit. Einleitung von Sinkflug abgeschlossen. Eintritt in Erdatmosphäre t-zehn Minuten.“ Verkündete die Pilotin dann während die Fähre, zumindest vorläufig wieder zur Ruhe kam und sich nur mithilfe ihrer eigenen Trägheitsmomentes fortbewegte. „Diese art zu Reisen erlaubt definitiv sich eingehend vorzubereiten.“ Stellte die Ga’quera dann fest und hörte sich dabei immer noch quietsch vergnügt an, Martin glaubte daher langsam das sie sich in Ihrer Position trotz all Ihrer macht und Verantwortung ziemlich langweilen musste. Es hatte daher wohl auch seine Nachteile einer enigmatischen Rasse anzugehören der praktisch jedwede richtige Herausforderung abhanden gekommen war. „Nun das ist definitiv eine schmeichelhafte art auszudrücken das es vergleichsweise langsam ist.“ Erwiderte Carvalho daraufhin, offenbar bemüht eine möglichst ungezwungene Unterhaltung zustande zu bringen und ihren Gast bei guter Laune zu halten. Die Ga’quera kicherte daraufhin erneut amüsiert und meinte: „Diese Art des Transports repräsentiert das Beste wozu Ihre Spezies fähig ist Admiral Carvalho, es würde mir niemals einfallen mich darüber zu beschweren oder mich gar darüber lustig zu machen.“, „Nur weil Sie eine ausgesprochen höfliche Persönlichkeit sind Ga’quera.“ Antwortete Carvalho. „Danke für dieses Kompliment Admiral Antonio Carvalho, aber es hängt nicht nur damit zusammen. Den Fortschritt anderer anzuerkennen auch wenn er weit hinter dem eigenen zurückbleibt ist eine allgemeine Eigenschaft der Ymari. Andernfalls müssten wir zwangsläufig auf alle anderen uns bekannten Spezies hinabblicken und das wäre falsch. Wir dürfen nicht vergessen das wir einen immensen Startvorteil von Zehntausenden Jahren vor der nächsten uns bekannten Spezies hatten die noch existiert.“ Meinte die Ga’quera daraufhin. „Die noch existiert Ga’quera?“ fragte Martin daraufhin. „Wir waren nicht alleine Kapitän Martin Möllers. Aber mittlerweile sind nur noch wir übrig und daran sind wir nicht ganz unschuldig. Auch die Ymari hatten eine Phase in Ihrer Gesellschaftlichen Entwicklung in der wir die Dominanz über alle anderen anstrebten. Bedauerlicherweise waren wir mit diesem Ziel sehr erfolgreich.“ Antwortete die Ga’quera bedrückt, es war klar das sie nicht gerne darüber sprach.
„Entschuldigen Sie wenn es Ihnen unangenehm ist darüber zu sprechen Ga’quera.“ Meinte Martin dann. „Es ist schon in Ordnung Kapitän Martin Möllers. Diese Ereignisse sind Teil unserer Geschichte und haben unsere Gesellschaft zu der geformt die sie heute ist. Es ist Sinnlos seine eigene Vergangenheit zu leugnen. Man muss sie akzeptieren und daraus lernen.“ Erwiderte die Ga’quera. „Ich verstehe, denke ich.“ Meinte Martin umgehend nachdenklich. Bisher waren ihm die Ymari immer wie höhere Wesen vorgekommen, perfekt in jeder Hinsicht. Doch es schien nun dass das falsch war, auch sie konnten Fehler machen, Fehler mit teils drastischen Folgen. „Bereithallten für eintritt in Erdatmosphäre.“ Kam dann dass Statusupdate einige Minuten später in der die drei im Gastraum stumm gesessen waren und ihren Gedanken nachgehangen waren. „Sie sollten sich besser festhalten Ga’quera.“ Meinte Carvalho dann während er seinem eigenen Ratschlag folgte und sich an seinen Armlehnen festklammerte. Auch Martin hielte s für eine kluge Idee dem Rat des Dienstälteren Offiziers zu folgen, Carvalho hatte im Gegensatz zu ihm schon mehrere Landungen auf der Erde hinter sich. Dann begann das ganze Schiff zu vibrieren, Martin wusste dabei dass das nur der Anfang war, sobald sie auf die dichteren Atmosphärenschichten trafen würden sich die Vibrationen deutlich intensivieren. Innerhalb der nächsten Minute spürte Martin dann auch wie die Fähre immer heftiger durchgeschüttelt wurde als sie auf die Atmosphäre prallte. „Verflucht nochmal!“ dachte er sich daher während er sich an seinen Armlehnen festhielt, ohne das es etwas gebracht hätte ohne die Gurte wäre er wohl längst aus seinem Stuhl gerissen worden insbesondre als dann plötzlich eine Massive Beschleunigung einsetzte welche ihn aus seinem Suhl reisen wollte und Martin stattdessen ins eine Gurte presste, vermutlich die Zündung der Bremsraketen um die Geschwindigkeit weiter zu drosseln. Gleichzeitig fühlte Martin auch das Einsetzen der Erdschwerkraft die nun fühlbar wurde.
„Ooouff!“ dachte er sich daher das war wirklich kein angenehmes Gefühl. Aus dem Augenwinkel sah er dabei eine Wolke aus Hellmessingfarbenem Haar die wild herumwirbelte, offenbar hatte auch die Ga’quera ihre Schwierigkeiten mit den auftreten Kräften.
Nach einer weiteren Minute in der Martin schon glaubte das ihm sämtliche Knochen im Leib aus ihrer Position geschüttelt werden würden beruhigte sich der Flug plötzlich und die heftigen Vibrationen wurden durch ein leichtes Summen ersetzt. „Wiedereintritt in Erdatmosphäre abgeschlossen, Gleitflug zum Raumhafen Ost Paris Eingeleitet.“ Meldete die Stimme der Pilotin dann. „Verfluchte Axt.“ Dachte sich Martin daraufhin und lockerte seinen Griff um die Armlehnen ehe er feststellte dass er sich kaum bewegen konnte. Sein Körper fühlte sich an als hätte ihm jemand Blei Gewichte um jeden Quadratmillimeter Körperfläche geschnallt. „Was zum?!“ fragte er sich daher selbst und schaffte es mit äußerster Anstrengung den Kopf zu drehen um zu sehen wie es der Ga’quera und Carvalho ging. Während erstere zwar einen ziemlich unordentlichen Eindruck machte, was hauptsächlich an ihrem Haar lag sich aber ohne Probleme bewegen zu können schien, hatte Carvalho wohl ähnliche Probleme wie Martin. „Nun das war definitiv anders als alles was ich bislang erlebt habe.“ Stellte die Ga’quera dann fest ehe ihr Haar sich selbstständig wieder ordnete um ihr wieder brav über die Schultern zu fallen. Martin wollte daraufhin den Kopf schütteln, verwarf diese Idee jedoch aufgrund des für diese Bewegung nötigen Kraftaufwandes sofort wieder, es war offenkundig das dieses Erlebnis die Ga’quera nicht im Mindesten aus dem Konzept gebracht hatte, ihre Disziplin war wahrlich beeindruckend. Ebenso ihre Physische Stärke die man dem schlanken Körper nicht zutraute, immerhin konnte sie sich scheinbar noch mühelos bewegen, im Gegensatz zu Martin und Carvalho. „Alles in Ordnung bei Ihnen beiden Admiral Antonio Carvalho, Kapitän Martin Möllers, sie wirken so matt?“ fragte die Ga‘quera dann und musterte die beiden Männer kurz. „Das ist die Schwerkraft, wir sind das nichtmehr gewohnt.“ Antwortete Carvalho. „Das ist mir Bewusst Admiral Antonio Carvalho, aus diesem Grund wählte ich eine geringere Schwerkraft für Sie beide und ihre Kameraden an Bord meines Schiffes.“ Erwiderte die Ga’quera. „Sie wählten nur für uns eine andere Schwerkraft?“ fragte Martin daraufhin. „Ja dank der multidimensionalen Schwerkraft an Bord von Ymari Schiffen ist es möglich die Kraft die auf eine Masse wirkt für jedes Atom separat zu kalibrieren.“ antwortete die Ga’quera als währe dass doch das selbstverständlichste der Welt. „Bedauerlicherweise ist das mit natürlicher Schwerkraft wohl nicht möglich.“ meinte Carvalho daraufhin. „Nun es ist möglich. Aber das sprengt höchst wahrscheinlich das Physikalisches Verständnis ihrer Spezies.“ Meinte die Ga’quera daraufhin was den beiden Männern einmal mehr einen fassungslosen Gesichtsausdruck bescherte, die Ymari waren wahrlich unheimlich mächtig. Es dauerte daraufhin noch ein paar Minuten bis die Pilotin der Fähre verkündetet: „Landeanflug eingeleitet. Bodenkontakt wir hergestellt in wenigen Minuten. Das Oberkommando und der Präsident der Vereinten Nationen heißen Sie willkommen zurück.“
„Toll davon kann ich mich auch nicht wieder bewegen.“ Dachte sich Martin nach der Durchsage frustriert, niemals hätte er gedacht das er so weit abgebaut hatte. „Das kann ja heiter werden, bestimmt ist jede verfluchte Kamera des ganzen Planten auf uns gerichtet wenn wir aussteigen.“ Dachte er sich dann anschließend was seiner Stimmung nicht unbedingt zuträglich war. „Keine Sorge Kapitän unser Zustand ist dem Oberkommando bekannt. Niemand wird von uns erwarten einfach aus der Luke zu spazieren als wäre nicht passiert.“ Meinte dann Carvalho dem wohl Martins frustrierter Gesichtsausdruck aufgefallen war. „Ich wäre schon zufrieden wenn ich mich überhaupt aufrichten könnte Sir.“ Entgegneter Martin zur Antwort. Carvalho gluckste daraufhin amüsiert und meinte: „Es wurden bestimmt Vorkehrungen getroffen um uns zu unterstützen das Problem der Muskeldegenration ist nichts neues.“, „Wenn Sie Hilfe benötigen könnte ich dafür sorgen das Sie nur einem Bruchteil der Schwerkraft ausgesetzt sind.“ Mischte sich dann die Ga’quera freundlich ein. „Danke für das Angebot. Aber wir müssen das aus eigener Kraft schaffen Ga’quera.“ Antwortete Carvalho daraufhin, womit er natürlich recht hatte. Nicht nur das es gemogelt gewesen wäre wenn die Ga’quera Martin und Carvalho mithilfe ihrer Ymari Zauberei von der Erdschwerkraft befreite, nein es würde auf lange Sicht zu noch mehr Problemen führen. Ihre Körper mussten sich wieder an die Schwerkraft gewöhnen. „Wie Sie meinen Admiral Antonio Carvalho.“ Erwiderte die Ga’quera daraufhin ehe die Pilotin verkündete: „Bodenkontakt in drei, zwei, ein, jetzt!“Im nächsten Moment spürte Martin wie er kräftig in den Sitz gepresst wurde als die Fähre in die Federn ging um ihren Sinkflug abzubremsen. Daraufhin verstärkte sich die Kraft welche ihn aus seinem Sitz zerren wollte als die Fähre ihr restliches Bewegungsmoment ausbremste. „Bodenkontakt hergestellt, Landung abgeschlossen.“ Meldete die Stimme der Pilotin daraufhin knapp.
„Ich denke es wird wieder Zeit für eine Anpassung der Garderobe.“ Stellte die Ga’quera daraufhin fest ehe ihre Kleidung wieder begann zu verschwimmen und sich Sekundenbruchteile später wieder materialisierte. Jetzt trug sie wieder dieselbe Robe welche sie auch bei dem ersten Aufeinandertreffen getragen hatte, vermutlich handelte es sich dabei um eine art offizielles Gewand das ihrem Status angemessen war. „Wie machen Sie das Ga’qera?“ fragte Martin daraufhin beeindruckt. Die Ga’quera grinste daraufhin als sie antwortete: „Ymari Kleidung besteht aus Intelligenten Nanofasern die ihre Form, Länge, Wiederstandkraft und Farbgebung ändern können und mithilfe integrierter nanoschaltkreise direkte Befehlseingaben verarbeiten können. Zudem können die Fasern sich mithilfe eines Subatomaren Materiekonverters selbst replizieren und reinigen. Wie die meisten Steuersysteme meines Volkes reagieren die Nanokontrolleinheiten dabei auf Hirnwellenaktivität.“ Erklärte die Ga’quera. „Ihre Kleidung ist also Gedankengesteuert?“ fasste Martin kurz und bündig zusammen. „Das könnte man so Formulieren, ja Kapitän Martin Möllers.“ Antwortete die Ga’quera ehe sie die Ausstiegsrampe im Heck der Fähre fixierte und sich elegant erhob. Noch ehe Martin oder Carvalho daraufhin reagieren konnten, oder auch nur fragen konnten was los war, öffnete sich die besagte Rampe und eine kleine Abordnung Offiziere in UNSF Uniformen betrat die Fähre. Sie alle stoppten jedoch bei dem Anblick der Ga’quera welche ihre Hände wieder vor der Brust zu einem Dreieck geformt hatte und sich in diesem leicht verneigte eh sie Sprach: „So Ymari ladah’a gahrsa so Ykan.“ Die Offiziere sahen daraufhin hilfesuchend zu Martin und Carvalho welche beide jedoch nur Ahnungslos mit den Schultern zuckten, sie hatten ebenso wenig verstanden was die Ga’quera gesagt hatte. „Die Ymari bedanken sich für die Gastfreundschaft der Menschheit.“ Meinte die Ga’quera dann schelmisch grinsend. Martin wusste dabei nicht ob sie ihre vorrausgegangen Worte lediglich übersetzt hatte ob sie etwas gänzlich anderes gesagt hatte. „Willkommen auf der Erde, erlauben Sie uns Sie im Namen des Gesamtparlaments der Vereinten Nationen und dem Präsidenten Willkommen zu heißen Ga’quera Arlana von Aechia Selarim. Es ist eine große Ehre Sie hier zu haben.“ meinte der Führende Offizier dann der die Rangabzeichen eines Leutnants trug. „Die Ga’quera neigte daraufhin den Kopf ehe sie antwortete: „Auch ich fühle mich geehrt Leutnant Thomas Schneider.“ Dem Leutnant verrutschte daraufhin der Gesichtsausdruck merklich was Martin ein grinse entlockte, ja die Ga’quera konnte ganz schön unheimlich sein, insbesondre da sie so viel wusste. Hilfesuchend blickte Leutnant Schneider in Richtung von Martin und Carvalho. „Gewöhnen Sie sich daran Leutnant. Wer mit den Ymari zusammenarbeitet muss sich damit abfinden das unerklärliches geschieht.“ Meinte Carvalho dann. „Habe ich etwas falsches gesagt oder getan?“ fragte die Ga’quera daraufhin verunsichert, es war offensichtlich das sie sich wirklich um ein korrektes Auftreten bemühte. „Nein, haben Sie nicht. Leutnant Scheider ist nur von Ihrer guten Vorbereitung überrascht. Für gewöhnlich kennen Diplomaten nicht die Namen eines einfachen Soldaten.“, „Ich verstehe.“ Meinte die Ga’quera daraufhin.
Da die Soldaten daraufhin etwas verlegen und eingeschüchtert herumstanden fragte Carvalho nach kurzer Zeit: „Leutnant Schneider, was ist Ihr Auftrag?“, „Sie und Kapitän Möllers zu Unterstützen Ihrem Auftrag als Ehreneskorte für Ga’quera Arlana zu erfüllen Sir.“ Antwortete Leutnant Schneider umgehend, wohl froh darüber nicht selbst die Initiative ergreifen zu müssen. „Gehe ich recht in der Annahme das die Kameras schon in der Wartestellung sind Leutnant?“ fragte Carvalho dann. „Positiv Sir.“ Bestätigte der angesprochene sofort. „Dann hellen Sie uns aufzustehen Leutnant.“ Befahl Carvalho daraufhin. „Sir wenn ich einen Vorschlag machen darf?“ fragte Leutnant Schneider daraufhin. „Sprechen Sie Leutnant.“ Meinte Carvalho umgehend. „Sir wir haben zwei Elektroimpuls Kontrollierte Exoprothesen dabei. Diese könnten Sie und Kapitän Möllers entlasten.“ Meinte Leutnant Schneider dann. Carvalho warf Martin daraufhin einen kurzen Blick zu, Exoprothesen waren im Prinzip Computergesteuerte Motorisierte Schienen für den Menschlichen Körper. Die neuste Generation dieser Geräte reagierte dabei auf die Elektroimpulse des Menschlichen Nervensystems was es dem Träger ermöglichte sich, mit etwas Übung, völlig natürlich zu bewegen. „Das ist eine gute Idee Leutnant. Schaffen Sie diese Prothesen her.“ Meinte Carvalho dann, immerhin würden sie wohl einen ziemlich erbärmlichen Eindruck als Eskorte machen wenn sie sich ohne Hilfe nicht mal aufrecht halten konnten. „Jawohl Sir.“ Bestätigte Leutnant Scheider umgehend und winkte seinen Kameraden zu. Diese trugen daraufhin die Besagten Prothesen zusammen mit säuberlich gefalteten Paradeuniformen in den Gastraum der Fähre. „Paradeuniformen Leutnant?“ fragte Carvalho daher eine Augenbraue hochziehend. „Das Oberkommando hielt es für angebracht Sir, außerdem ermöglichen die Uniformen das verbergen der Prothesen.“ Antwortete Leutnants Schneider sofort. „Ich verstehe. Ga’quera wenn Sie uns kurz entschuldigen würden, wir müssen uns wohl anders ankleiden.“, „Wie bedauerlich. Ich werde hier warten.“ Antwortete die Ga’quera daraufhin schelmisch grinsend was Martin die Schamesröte ins Gesicht trieb, nie hätte er gedacht das die Ga’quera ebenfalls derart einschlägige Gedanken bei seinem Anblick, oder dem eines anderen Mannes, hegen könnte.
~~~Ende Kapitel 45~~~
mfgl.: Tg