@Jack Hunter: Schön zu hören das meine Anstrenungen zur Charakterentwicklung funktionieren.
Heute werdet ihr alle eine völlig neue Dimesnion des fanatsimus der LIga erfahren, die sind noch nicht fertig
@General Stefan: Wie konntest du den drei Wochen ohne I-net Überleben

...Spaß

Nuja, so ganz 100%ig korrekt ist das Kampfverhalten meiner Schiffe auch nicht, aber aufjedenfall näher and er Realität als die sonst üblcihe "Flugzeug im Weltraum" Geschichte. Vor allem bemühe ich mich die dreidimensionalität des Raumes zur Geltung zu bringen, es gibt schließlcih keinen GRuzdn warums cih Rausmchiffe nur auf zwie Dimensiuonen bewegen sollten oder konstant mit der Nase auf den Feind zeigen müssen.
Hey ich dachte du warst immer einer der Fans von Massiger Zerstörung, was hasst du denn dann plötzlich gegen Trümmerlfelder?
@ Jack Hunter die zwote: Lange werden die Alines kein völliges Mysterium mehr bleiben, aber vorläufig hauen sich die MENschen noch ein bisschen gegenseitig auf die Mütze
@all: Weiter geht's:
Kapitel 22: Krieg
Glücklich darüber nach der Nervenaufreibenden Schlacht um den Mars endlich seine Ruhe zu haben ließ Martin all seine Körperspannung fahren als die Tür zu seiner Privaten Kabine sich hinter ihm schloss. Jetzt brauchte er erst einmal ein bisschen Zeit für sich um die Ereignisse der letzten Stunden zu rekapitulieren. Sicher er war ein ausgebildeter Soldat und als solcher so gut es eben möglich war auf das Töten vorbereitet worden, doch es war etwas gänzlich anderes ob man über das töten von Menschen sprach oder es tatsächlich tat. Zwar hatten sie als Raumsoldaten das Glück dass das Töten in ihrem Umfeld unpersönlich und indirekt war, immerhin schossen sie nicht auf Menschen nur auf Leblose Metall hüllen, aber trotzdem ließ sich die Tatsache nicht verleugnen das sie alle Heute an der Tötung von Mindestens einem Dutzend Menschen beteiligt gewesen waren. Noch realer wurde das dadurch das auch sie Verluste zu beklagen hatten. KS-15 hatte durch den Torpedotreffer einen Waffensystemoffizier Verloren, Martin kannte den Namen des armen Teufels nicht, doch es war ihm trotzdem nur allzu klar wie sehr dieser Verlust Morin und Ihre Besatzung erschüttert haben musste. Im Laufe der Dienstzeit auf relativ beengtem Raum kam man nicht umhin eine besondere emotionale Bindung zu seinen Kameraden und Kameradinnen an Bord eines Schiffes aufzubauen. „Hoffentlich endet diese Scheiße bevor noch jemand sterben muss.“ Dachte sich Martin daher obwohl er wusste das dies wohl eine vergebliche Hoffnung war. Die Liga war noch lange nicht am Ende und die Chance das die Führung zur Besinnung kam und versuchte die Situation Diplomatisch zu lösen war wohl gleich null.
Um sich etwas zu beruhigen und seine Gedanken zu Ordnen aktivierte Martin daraufhin sein tragbares Holoschreibgerät und begann eine Nachricht an die Heimat abzufassen. Er wollte das seine Eltern wussten das er noch da war, außerdem gab ihm das Schreiben die Möglichkeit noch einmal über alles Nachzudenken was passiert war ohne Gefahr zu laufen das sich die Gedanken nur im Kreis drehten. Es viel Martin daraufhin erstaunlich leicht die Mitteilung abzufassen, was wohl daran lag das er das Guck gehabt hatte bislang ohne direkte persönliche Erfahrungen davon gekommen zu sein. Während des Schreibens hoffte er dabei dass das auch so blieb, auf eine traumatische Erfahrung konnte Martin nun wirklich verzichten. Plötzlich meldete sich dann die Tür mit einem dezenten, aber gut vernehmbaren, synthetischen Klingelgeräusch das einen futuristischen Eindruck erweckte, wie so einiges an Bord. „Nanu?“ fragte sich Martin daraufhin selbst, bisher hatte noch nie jemand an seiner Tür geklingelt. „Tür öffnen.“ Befahl er dann deutlich, so dass der Computer die Anweisung registrierte und auch umsetzen konnte. Tatsächlich öffnete sich die Tür sofort darauf, die Spracherkennung des Computers war zwar nicht perfekt, aber in den meisten Fällen ausreichend wenn man sich bei der Aussprache etwas anstrengte. „Kapitän Möllers Sir, entschuldigen Sie die Störung.“ Meinte Marco dann der vor der geöffneten Tür schwebte und nervös seine Hände knetete. Martin deaktivierte daraufhin seine Holographische Schreibumgebung und fragte: „Was kann ich für Sie tun Leutnant?“ , „Sir, es tut mir Leid Sie zu stören, aber ich weiß nicht mit wem ich sonst darüber reden soll.“ Antwortete Marco. Martin zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Kommen Sie erst mal rein.“, „Danke Sir.“ Antwortete Marco erleichtert und schwebte sachte durch die geöffnete Tür in die wenigen Quadratmeter die Martin als seine Private Umgebung betrachten konnte. Als die Tür sich dann hinter Marco geschlossen hatte fragte Martin: „Nun Leutnant, worüber wollen Sie denn reden?“, „Es geht um meine Schwester, mal wieder. Tut mir leid Sie schon wieder damit zu belästigen.“ Antwortete Marco wobei man ihm ansah wie unwohl er sich im Moment fühlte.
Martin dagegen war sofort auf hab acht Stellung, das war ein sensibles Thema an das man mit Fingerspitzengefühl herangehen musste, immerhin konnte er es sich nicht leisten seinen Medizinischen Offizier zu verlieren. „Ich höre Leutnant.“ Meinte Martin dann nachdem er sich in der Luft in eine aufrechte Position gebracht hatte und hoffte dadurch einen aufmerksamen Eindruck zu vermitteln. „Nun Sie Wissen mit Sicherheit noch um die Situation auf der Rubin oder?“ fragte Marco dann. „Ja Leutnant, natürlich. Da ich nichts mehr gehört habe bin ich davon ausgegangen das Sie beide den Sachverhallt geklärt hätten?“ erwiderte Martin. Marco grinste daraufhin gequält ehe er antwortete: „Bedauerlicherweise nicht Sir. Ich wollte Sie lediglich nicht mehr deswegen belästigen, insbesondere vor dem Hintergrund der sich überschlagenden Ereignisse.“, „Ich verstehe. Aber nun hat sich etwas an der Situation geändert. Habe ich recht?“ fragte Martin daraufhin. Marco schnaubte daraufhin kurz ehe er sich wieder im Griff hatte: „Das ist leider eine Untertreibung Sir. Jetzt gibt es eine ganz andere Situation. Sie ist gemeinsam mit einigen Minenarbeitern auf dem Mars gelandet und dann hat die Liga beschlossen den ganzen Planeten für sich zu beanspruchen. Zuerst hatte ich gehofft sie währe irgendwie entkommen, als ich keine Meldung bekommen habe bin ich dann davon ausgegangen das sie tot ist. Nun bis gerade eben.“, „Was ist gerade eben passiert?“ fragte Martin dann. „Ich habe eine Transmission empfangen, vom Mars Sir. Sie war so trianguliert das sie von den Kommunikationssystemen des Schiffes nicht aufgefangen wurde. Sondern nur von einem Privaten Radiowellenkommunikationsgerät empfangen werden konnte, das ich aus sentimentalen Gründen in meiner Kabine aufbewahre.“ Antwortete Marco. „Sie bewahren ein Radiokommunikationsgerät aus Sentimentalen Gründen auf?“ fragte Martin daraufhin ungläubig. „Ist eine lange Geschichte Sir.“ Antwortete Marco. „Verstehe, worum ging es in dieser Nachricht?“ fragte Martin dann und konzentrierte sich damit wieder aufs wesentliche. Immerhin stimmte es, es gab zahllose Frequenzen innerhalb des Radiowellenspektrums die von den Bordsensoren Standardmäßig nicht überwacht wurden, schlichtweg weil es nicht nötig war. Es war daher durchaus möglich das ein speziell kalibrierter Empfänger eine Nachricht auffing die vom Primären Kommunikationssystem nicht entdeckt worden war.
„Ich habe eine Aufzeichnung dabei Sir, wenn Sie daher erlauben?“ antwortete Marco vorsichtig. Martin nickte daraufhin lediglich um seine Zustimmung zum Ausdruck zu bringen während er sich innerlich gegen das wappnete was nun kommen würde. Mit Sicherheit ging es nicht nur um ein paar freundliche Worte unter Geschwistern. Marco tätigte daraufhin einige kurze Einstellungen an seinem persönlichen Datenlink worauf die etwas verzerrte und mit Rauschgeräuschen unterlegte Stimme einer jungen Frau ertönte, sie klang dabei definitiv verängstigt und verzweifelt: „Marco? Gott, hoffentlich bist du noch in Reichweite. Du hattest recht, es war eine blöde Idee hierher zu kommen, tut mir leid das ich nicht auf dich gehört habe, aber jetzt brauche ich dringend deine Hilfe. Ich habe mich einer Gruppe von Soldaten der Vereinten Nationen angeschlossen deren Basis zerstört worden ist, wir leben, im Moment noch. Aber uns gehen die Versorgungsgüter aus lange halten wir nicht mehr durch die Liga jagt uns wie die Tiere! Wenn du das hier empfängst dann bitte, bitte tu was, irgendwas! ich weiß das du nicht kommen kannst um uns abzuholen, aber bitte lass dir was einfallen! ...“ daraufhin brach die Nachricht mit einem lauten Rauschen ab und Marco deaktivieret die Aufzeichnung mit einem gequälten Gesichtsausdruck. Martin atmete daraufhin einmal hörbar aus ehe er meinte: „Ich weiß nicht was Sie von mir wollen Leutnant, ich verstehe das dass alles Sie mitnehmen muss aber ich weiß nicht wie ich Ihnen helfen soll.“, „Ich hatte gehofft Sie hätten eine Idee Sir.“ Gestand Marco daraufhin. Martin schüttelte daraufhin mitleidig den Kopf und antwortete: „Es tut mir Leid Leutnant. Sie wissen ja das wir bereits versucht haben zum Mars durchzubrechen und dabei gescheitert sind, die Göttliche Garde wird jeden Landungsversuch vereiteln...“, „Ich Verstehe Sir.“ Erwiderte Marco daraufhin niedergeschlagen. „Warten Sie, wir müssen nicht landen. Ich muss sofort mit Carvalho sprechen, warten Sie so lange.“ Meinte Martin dann, er hatte eine Idee wie sie die Orbitalblockade der Liga durchbrechen konnten und ihren Leuten auf der Oberfläche helfen konnten ohne ein weiteres mal gegen die Schiffe der Göttlichen Garde Kämpfen zu müssen.
Sofort aktivierte er daher das Kommunikationssystem und meinte: „UNSF KS-21 Kapitän Möllers für UNSF KSL-02 Kapitän Carvalho bitte kommen.“ Carvalho brachte daraufhin nicht lange um zu antworten, immerhin befanden sie sich noch immer in einer Bereitschaftssituation: „Sprechen Sie Möllers, was ist los?“, „Kapitän, einer Meiner Offiziere ist in der Lage in Kontakt mit einer Gruppe unserer Verbliebenen Truppen auf dem Mars zu treten. Sie haben unsere Hilfe angefordert.“ Meinte Martin dann. „Moment mal, wie? Die Göttliche Garde hat all unsere Satelliten im Mars Orbit zerstört und alle Sendestationen auf dem Mars besetzt.“, „Die Kommunikation findet nicht über die Offiziellen Kanäle statt, es handelt sich wohl um ein altmodisches Kommunikationsgerät das auf einem alternativen Frequenzband arbeitet.“ Antwortete Martin. „Aha und woher haben unsere Leute so ein Ding?“ fragte Carvalho dann. „Das Gerät auf dem Mars befindet sich im Persönlichen Besitz der Schwester von Leutnant Kovacic Kapitän. Die Übertragungsqualität ist eher dürftig aber es reicht um einfache Informationen zu übermitteln.“ Erklärte Martin. „Ah, ich verstehe das ist in der Tat eine wichtige Information! Ich werde das Oberkommando darüber informieren das wir eine Möglichkeit gefunden haben zumindest mit einem Teil der verblieben Bodentruppen zu kommunizieren. Was das Hilfegesuch angeht, ich weiß leider nicht wie.“ Erwiderte Carvalho aufmerksam. „Dafür habe ich eine Idee Kapitän. Die Göttliche Garde kann unmöglich den gesamten Orbit um den Mars mit einem Abwehrnetz abdecken, wenn wir daher etwas kleines und sehr schnelles aussenden müssten wir in der Lage sein ihre Blockade zu durchbrechen.“ Antwortete Martin. „Und an was haben Sie da gedacht?“ fragte Carvalho sofort nach. „Wenn wir aus einigen Torpedos die Gefechtsköpfe und den Großteil der Treibstoffreserven entfernen, könnten wir sie als Transportkapseln für Nachschubgüter einsetzen. Gelichzeitig können wir die Zielcomputer auf ein Peilsignal einstellen das mithilfe des Radiokommunikationsgerät gesendet wird, damit können wir dafür sorgen das die Lieferungen zumindest in der relativen Nähe unsere Leute runter kommen.“ Erklärte Martin.
„Das ist eine unkonventionelle Taktik Kapitän, der Feind wird nicht damit rechnen. Das Gefällt mir, wenn wir anstelle der Torpedos Orbitalminen nehmen die wir mit modifizierten Torpedos auf den Mars abschießen erreichen wir dank der Aerodynamischen Steuerflächen eine höhere Präzision.“ Meinte Carvalho daraufhin begeistert, es war offensichtlich das ihm der Gedanke außerordentlich gefiel seinem Feind ein Schnippchen zu schlagen. „Haben wir den Orbitalminen Kapitän?“ fragte Martin daraufhin überrascht. Otbitalminen waren eine Waffe die bislang lediglich in Waffentests und Theoretischen Übungen verwendet worden war. Im Prinzip handelte es sich um Gelenkte Bomben die dafür konzipiert waren aus dem Orbit abgeworfen zu werden und Planetare Ziele anzugreifen. Aufgrund der massiven Zerstörungen und Kollateralschäden welche die Minen dabei anrichteten war ihr Einsatz bisher jedoch nicht autorisiert gewesen. „Positiv Kapitän, ich habe einen ganzen Bunker voll von den Dingern an Bord, einige sogar mit Nuklearer Bestückung.“ Antwortete Carvalho worauf Martin schlucken musste. „Verstehe Kapitän.“ Meinte Martin dann dumpf nachdem er diese Mitteillung verdaut hatte. Offiziell trugen Raumschiffe immerhin Standardmäßig keine Massenvernichtungswaffen mit sich. „Ich weiß was Sie denken Möllers, ging mir am Anfang auch so. Aber sehen Sie die Sache Militärstrategisch: Es würde viel zu lange dauern Planetare Angriffswaffen erst im Ernstfall auf die Schiffe zu laden. Es ist nur logisch dass sie die ganze Zeit an Bord sind. Insbesondere in politisch Instabilen Zeiten wie diesen. Die Göttliche Garde und Kaiserliche Flotte hält das mit Sicherheit ähnlich.“, „Natürlich Kapitän, es ist trotzdem schockierend.“ Antwortete Martin. „Das ist es, alleine die Notwendigkeit für die Existenz solcher Waffen ist Schockierend. Aber wie dem auch sein, ich lasse sofort einige der Minen modifizieren. Sorgen Sie dafür das wir ein Peilsignal bekommen wenn es soweit ist.“ Erwiderte Carvalho daraufhin. „Verstanden KSL-02.“ Meinte Martin daraufhin. „Gut, KSL-02 Ende.“ Schloss Carvalho ehe die Verbindung unterbrochen wurde.
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