@Jack Hunter: Danke für die Besserungswünsche, zieht sich hier zwar noch etwas, aber immehrin durfte ich wieder heim

Tut mir daher leid das du jetzt wohl noch mehr ins HIntertreffen gerätst^^
@General Stefan:Auch dir danke für die BEsserunsgwünsche! Das "finden" war aber nie das Problem

Eher die Typen in weiß wo einen nicht Heim lassen wollten xD
@all: Besser spät als nie, jetzt geht's weiter mit:
Kapitel 14: Befehl ist Befehl
Martin überflog gerade zufrieden den letzten Statusbericht der Schiffsreparaturen und stellte dabei fest das Constantinos und seine Helferlein ausgezeichnete Arbeit leisteten, immerhin hatten sie in gerade einmal anderthalb Tagen nahezu alle äußeren Reparaturaufgaben erledigt und das ohne Schweres Gerät. So war die Hüllenpanzerrung mittlerweile erneuert, ebenso funktionierten sämtliche Lagekontrolle und Hauptantriebsdüsen wieder, genauso wie die stellenweise übel zugerichteten NBW Geschütze. Ab jetzt standen daher hauptsächlich Reparaturarbeiten an die man aus dem inneren des Schiffes heraus bewerkstelligen konnte, was ein großer Fortschritt war, schließlich konnten diese Reparaturen Theoretisch auch durchgeführt werden während das Schiff auf dem Weg zu einem neuen Einsatzgebiet war. In der Praxis gab es jedoch noch keinen neuen Einsatzbefehl, Martin fragte sich stellenweiße schon ob die Liga es irgendwie bewerkstelligte hatte die Langstreckenkommunikation irgendwie zu unterbrechen und die beiden UNSF Schiffe damit zu Isolieren. Plötzlich meldete sich dann jedoch der Bordcomputer: „Dringende Kommunikationsanfrage über Kanal P-1 für Kapitän Möllers. UNSF HQ Zertifikat erkannt.“, „Na also geht doch.“ Dachte sich Martin zufrieden ehe er sein Interkomm scharf schaltete und sich in den entsprechenden Kanal einklinkte. Umgehend darauf meldete er dann Vorschriftsmäßig: „Kapitän Möllers hört.“, „Kapitän Möllers, hier Spricht Admiral Wright wir haben einige beunruhigende Dinge über den Mars und Ihre letzte Mission gehört, wie ist die Lage?“, „Schwer einzuschätzen Sir. Wir haben keine bestätigten Daten über Zahl und Klasse eventueller Liga Kräfte.“ Antwortete Martin. Admiral Wright atmete daraufhin einmal hörbar aus, vermutlich um sich Zeit zum Nachdenken zu verschaffen. „Gut, geben Sie mir ein kurzes Update über alle Informationen die Sie haben, unserer letzten Informationen stammen aus einer Nachrichtendrohne der Britannia und sind wohl schon ein paar Tage alt.“, „Wir konnten das mögliche Ziel der Liga auf dem Mars Identifizieren Sir. Es wurden Hinweise auf die Existenz einer Extraterrestrischen fortschrittlichen Zivilisation auf dem Mars gefunden. Es ist bereits eine Nachrichtendrohne mit weiteren Informationen auf dem Weg zur Erde.“ Antwortete Martin umgehend während er sich fragte warum der Admiral nicht Carvalho kontakiert hatte.
„Aliens Kapitän? Ist das Ihr ernst?“ fragte der Admiral daraufhin überrascht. „Ja Sir, ich habe es zunächst auch nicht geglaubt.“ Stimmte Martin zu. „Das ändert alles, das kann alles kein Zufall sein. Hören Sie Kapitän, vor ein paar Tagen haben wir Meldung von einem Bergbauschiff im Asteroidengütrtel erhalten, die haben da auch irgendwelche komischen Spuren entdeckt. Wir müssen verhindern das eventuelle Entdeckungen von der Liga Instrumentalisiert werden. Aber vorläufig können wir nicht viel tun. Ich werde die weitere Vorgehensweiße mit der Restlichen Admiralität besprechen, bis dahin erhalten Sie den Auftrag nach Exodus Station zu fliegen um da mal nach dem Rechten zu sehen. Angeblich hällt sich ein Bewaffnetes Schiff der Dynastie in der Gegend auf.“, „Sir halten Sie es für klug die Britannia im Angesicht der Bedrohungslage alleine am Mars zurückzulassen?“ fragte Martin dann ehe er sich auf die Zunge biss, damit hatte er klar seine Kompetenzen überschritten. Glücklicherweise schien sich Wright daran jedoch nicht zu stören und erwiderte: „Negativ Kapitän, die Britannia wird mit dem nächsten Konvoy zur Erde zurück kehren. Im Moment müssen wir unsere Kräfte konservieren damit wir unseren Anspruch auf den Mars mit einer geballten Streitkraft durchsetzen können. Falls es zu einem Krieg kommt, ist es besser wenn wir unserer Schiffe in einer Flotte schicken können anstelle einzeln in eine Konfliktzone tröpfeln.“ Obwohl diese Aussage durchaus Sinn machte, gefiel Martin der Gedanke nicht den Mars vorerst in den Klauen der Liga zurückzulassen. „Ich verstehe Sir.“ Meinte Martin dann geknickt, was dem Admiral offenbar auffiel, da er umgehend erwiderte: „Mir gefällt das auch nicht Kapitän, aber Sie wissen mit Sicherheit selbst das zwei Schiffe alleine die Übernahme Maximal verzögern könnten und im Laufe des Konfliktes mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren gehen würden. Und was das bedeuten würde muss ich wohl nicht erklären.“, „Ich weiß Sir.“ Meinte Martin lediglich. „Gut Kapitän, dann machen Sie sich auf den Weg Exodus, aber nicht mit maximaler Geschwindigkeit, für den Fall das die Situation auf dem Mars schnell heiß werden sollte sind Sie und Carvalho unsere Schnelle Eingreiftruppe.“ Führte der Admiral dann weiter aus. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Martin daraufhin. „Sehr gut Kapitän, ich sende Ihnen jetzt das Missionsdossier, Wright Ende.“ Erwiderte der Admiral ehe er die Verbindung unterbrach.
„Bestätige Empfang von Missionsparametern.“ meldete der Bordcomputer dann umgehend. „Welch Überraschung.“ Stellte Martin daraufhin amüsiert fest. Ehe er seinen Interkomm auf eine Bordinterne Frequenz stellte und meinte: „Kapitän Möllers für Leutnant Kovacic. Leutnant hören Sie mich?“, „Leutnant Kovacic hört Sir. Was kann ich für Sie tun?“antwortete Marco nur mit wenigen Sekundenbruchteilen Verspätung. „Leutnant ich habe neue Befehle erhalten. Wir werden den Marsorbit in kürze Verlassen. Klären Sie Ihre Familiären Verhältnisse besser schnell.“, „Ich verstehe Sir.“ Meinte Marco daraufhin wobei es Martin nicht gelang seinen Gefühlszustand aus seiner Tonlage herauszuhören. „Gut, Möllers Ende.“ Endete Martin dann ehe er auf den allgemeinen Bordinternen Kommunikationskanal wechselte: „ Kapitän Möllers an alle. Abflugbereitschaft herstellen. Alle Offiziere melden sich innerhalb der nächsten halben Stunde an Ihren Stationen.“ Anschließend stellte er seinen Interkomm zurück auf Bereitschaft und machte sich selbst auf den Weg zu seiner Station. Wie üblich kam er dort auch schnell an, stellte jedoch überrascht fest das er nicht alleine war. „Kapitän-Leutnant Graham.“ Grüßte Martin daher während er sich gemütlich auf seinen Stuhl zog, aufgrund der Schwerelosigkeit konnte er sich ja nicht einfach fallen lassen. „Kapitän Möllers, Sir.“ Grüßte Peter zurück und machte dabei Anstalten sich aus seinen Stuhl zu erheben. „Bleiben Sie Sitzen Kapitän-Leutnant.“ Winkte Martin daher nur ab. Peter erstarrte daraufhin mitten in der Bewegung ehe er seinen Gurt wieder fest zog und sich damit zurück auf den Stuhl beförderte.
„Haben wir einen neuen Auftrag Sir?“ fragte Peter dann. „Positiv Kapitän-Leutnant, ich sende Ihnen das Missionsdosier auf Ihre Station.“ Bestätigte Martin ehe er seinen Worten Taten folgen ließ. „Exodus Station Sir?“ fragte Peter dann ungläubig. „Ja Exodus Station Kapitän-Leutnant.“ Bestätigte Martin der Peters Ungläubigkeit nachvollziehen konnte die Exodus Station war kaum mehr als ein Provisorisch zusammengeschusterter Unterschlupf am Rande des inneren Asteroidengürtels, eigentlich gab es keinen Grund für die Dynastie bewaffnete Kräfte dorthin zu senden, immerhin gab es im Asteroidengürtel mehr als genug Rohmaterial für alle. Vor allem da der Abbau eher pathetisch ablief, aufgrund der langen Reisezeiten, schreckten die meisten Bergbaugesellschaften davor zurück in dieses Gebiet zu Investieren was dafür sorgte das selten mehr als ein Frachter pro Woche sich auf den Weg machte um die Schürferzeugnisse abzutransportieren. „Die Admiralität wird schon Wissen was sie da tut, hoffentlich.“ Stellte Peter dann Kopfschüttelend fest. Martin grinste daraufhin sagte jedoch nichts. „UNSF KSL-2 für UNSF KS-21 Möllers sind Sie da?“ fragte dann Carvalhos Stimme aus dem Kommunikationssystem. „UNSF KS-21 Kapitän Möllers hört.“ Antwortete Martin daraufhin. „Ich denke Sie haben Ihr neues Missionsdossier auch beklommen oder?“ fragte Carvalho dann. „Ja, das habe ich.“ Bestätigte Martin. „Was halten Sie davon?“ fragte Carvalho dann. „Sieht für mich nach einem Ablenkungsmanöver aus Kapitän. Das HQ will die Liga beruhigen.“ Antwortete Martin. „So sehe ich das auch, aber ich bezweifle dass das funktioniert. Ich rate Ihnen sich bereit zu halten Möllers und wenn es soweit ist, spielen Sie nicht den Helden. Die UNSF braucht gute Offiziere in der kommenden Zeit mehr denn je.“, „Ich verstehe Kapitän.“ Antwortete Martin daraufhin. Er wusste das Carvalho mit dieser Aussage meinte das Martin sich im Zweifelsfall lieber zurückziehen sollte. „Hoffentlich sehen wir uns an einem Stück wieder Kapitän. Es war mi eine Freude mit Ihnen gemeinsam Dienen zu dürfen.“ Meinte Carvalho dann abschließend. „Das beruht auf Gegenseitigkeit Kapitän. Möllers Ende.“ Antwortete Martin daraufhin.
Nach diesem kurzen Gespräch mit seinem Geschätzten Kollegen warf Martin einen kurzen Blick über die Brücke und auf seinen Statusmonitor, wo er zu seiner Zufriedenheit fest stellte das alle Offiziere Status Grün meldeten. „Leutnant Halley, Abdockmanöver einleiten. Separation zu KSL-2 vier Kilometer.“ Befahl Martin dann, es wurde Zeit aufzubrechen und diese Endlose Rote Sandwüste hinter sich zu lassen, auch wenn das bedeutete das sie wieder in die ewige Schwärze des Alls fliegen würden. „Bestätigt, leite Abdockmanöver ein. Alle Besatzungsmitglieder gesichert und Andocktunnel geräumt und evakuiert. Löse Magnetische Siegel und öffne Halteklammern.“ Meldete Aponi daraufhin ehe ein leichtes Vibrieren durch das Schiff ging, wenn man nicht darauf achtete würde man es überhaupt nicht spüren. „Verbindungen Getrennt, Schiff frei.“ Meldete der Bordcomputer dann umgehend. „Zündung unter Manövertriebwerke ein Prozent Leistung, zehn Sekunden.“ Meldete Aponi dann worauf die Athene begann sich langsam von dem größeren Schiff zu entfernen. „Leutnant Halley, errechnen Sie einen Kurs nach Exodus Station, kein Expresstransfer möglichst langsam.“ Befahl Martin dann, immerhin hatten sie jetzt ein bisschen Zeit bis das Schiff den Abstand zu KSL-2 aufgebaut hatte. Man musste Aponi daraufhin lassen das sie weder nachfragte noch Zeit verlor und umgehend meldete: „Bestätigt, errechne Kurs zu Exodus Station.“ Martin sah unterdessen dabei zu wie sie sich immer weiter von der Britannia entfernten und genoss das Gefühl absoluter Freiheit. Es waren Momente wie diese die das Leben als Raumsoldat aufheiterten, die wenigen Momente in denen man sich wie ein höheres Wesen fühlen konnte, frei zu tun was immer man wollte da man ungebunden war, es gab keine Grenzen im Weltraum. „Separation erreicht, stoppe Bewegung, Zündung obere Manvertriebwerke zwanzig Prozent Leistungen ein Sekunde.“ Meldete Aponi dann beiläufig ehe die Athene relativ zur Britannia betrachtet zum Stillstand kam. „Kurs errechnet, Brennplan aufgestellt, erwarte Freigabe.“ Meldete Aponi dann nur unwesentlich später.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~
mfg.: Tg