@General Stefan: "Endlich mal richtig spannend."? Fandest du Gefechtsszenarioen mit scharfen Waffen etwa langweillig?
@all: Weiter geht's:
Kapitel 12: Das Geheimnis der Liga
Als Martin nach mehreren, äußerst anstrengenden Minuten, es geschafft hatte aufrecht zu stehen und, gefolgt von Kapitän-Leutnant Parker die ebenfalls etwas wackelig auf den Beinen war, die Ausstiegsrampe des Gleiters der ihn auf den Mars gebracht hatte Hinunter zu laufen, wurde er dort bereits von einer Abordnung der lokalen Basisbesatzung erwartet. „Kapitän Martin Möllers und Kapitän-Leutnant Syndia Parker?“ fragte einer der Männer daraufhin. Martin nickte daraufhin und antwortete: „Korrekt Commander.“ Während dieser Antwort dachte Martin konzentriert t über die Ränge des Bodenpersonals der UNSF nach. Aus offensichtlichen Gründen machte es nämlich keinen Sinn einen hochrangigen Basiskommandanten „Kapitän“ zu nennen, schließlich Kommandierte er kein Schiff. „Erfreut Sie kennen zu lernen, Ich bin Commander Raymund Walker und dies hier sind Leutnant-Commander Tomas Brennecke, mein Stellvertreter sowie Leutnant Roseanna Parisi die Sicherheitschefin dieser Basis .“ stellte Commander Walker sich selbst sowie seine Begleitung daraufhin vor. „Die Freude ist ganz unsererseits Commander.“ Antwortete Martin dann. „Wenn es Sie nicht stört Kapitän, wir sind hier fast wie eine Familie, daher nennen Sie mich Raymund.“ „In Ordnung, dann lassen wir die Ränge weg.“ Stimmte Martin zu, das machte alles immerhin sowieso deutlich einfacher. „Benötigen Sie Hilfe beim stehen? Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Schritte hier nach dem Transfer von der Erde.“ Fragte Reymund dann aufmerksamer weise. „Danke, aber ich komme schon klar.“ Antwortete Martin Wahrheitskonform, zwar stand er nicht so sicher wie früher, aber er schaffte es doch aus eigener Kraft auf den Beinen zu bleiben. „Ich werde diese Aufgabe aus eigner Kraft bewältigen.“ meinte dann Syndia, kühl und unnahbar wie üblich. Martin fragte sich daraufhin wie Carvalho es neben einem solchen Menschlichen Kühlschrank auf Dauer aushielt. Raymund zog daraufhin eine Augenbraue hoch und erwiderte: „Wie Sie meinen, melden Sie sich wenn Sie es sich doch anders überlegen, oder eine Pause brauchen. Ansonsten folgen Sie mir bitte. Ich muss Ihnen dringend etwas zeigen.“, „Was müssen Sie uns den zeigen?“ fragte Martin daraufhin, er wollte immerhin wissen weshalb er überhaupt hier und nicht im Orbit auf seinem Schiff und bei seiner Besatzung war, wo er immerhin hin gehörte insbesondre in einer brenzligen Situation wie der aktuellen.
„Bitte gedulden Sie sich noch etwas, die ganze Angelegenheit ist hoch Sensibel.“ Antwortete Raymund dann entschuldigend während er voran ging. Martin verkniff sich daraufhin einen dummen Scherz über sensible Sandkörner die unter keinen Umständen gestört werden durften und folgte Raymund daher schweigend durch einen kurzen Korridor zu einem Lift. Der Bewegungsmelder über der Tür des Liftes registrierte die Gruppe daraufhin umgehend und verlasset die Türen sich zu öffnen. Als alle in die geräumige Transportkabine gestiegen waren zückte Raymund dann eine ID-Sicherheitskarte, wobei es sich in Wirklichkeit um einen etwa Scheckkartengroßen Minicomputer handelte der über eine Induktive Schnittstelle über Elektromagnetismus mit dem Steuerungssystem des Lifts Kommunizierte. Während er Zeitgleich sowohl die Fingerabdrücke sowie die über eine Blutprobe ermittelte DNS Struktur des Benutzers als auch dessen Blutdruck überwachte, ID-Sicherheitskarten waren daher praktisch unmöglich von nicht autorisierten Benutzern zu verwenden und ebenso schwer zu Hacken weshalb sie gerne als High-Tech Schlüssel für Empfindliche Anlagen genutzt wurden. Raymund legte die Karte dann flach auf das Bedienfeld des Liftes ehe er deutlich sagte: „Walker, Commander, Autorisierung für Freigabe der Sicherheitsoptionen.“, „ID Überprüfung und Stimmabgleich positiv. Sicherheitsoptionen freigeschaltet.“ Quittierte die Computersteuerung sofort darauf. Martin zog daraufhin fragend eine Augenbraue hoch, was Raymund bemerkte und mit den Schultern zuckte ehe er meinte: „Wie ich sagte, die Angelegenheit ist Hochsensibel.“, „Der Eindruck drängt sich auf.“ Stellte Martin umgehen für sich selbst fest wenn schon ein derartiges Brimbaborium um die Bedienung des Aufzuges gemacht wurde, ging es definitiv um mehr als ein paar Sandkörner. Raymund betätigte unterdessen eine der Befehlsflächen, worauf die Türen zufuhren und der Lifts ich rapide abwärts bewegte.
Nach der kurzen, aber rasanten Liftfahrt welche sie alle wohl hunderte Meter unter die Oberfläche gebracht hatte fand sich Martin vor einer Kreisförmigen, gepanzerten Luke wieder welche den Korridor versperrte. Flankiert wurde die imposante Tür dabei von insgesamt vier Automatischen Geschützen, zwei Kaliber fünfzig Zwillingsmaschinengewehren an der Decke sowie zwei Miniguns auf dem Boden und all diese Feuerkraft nahm die Ankömmlinge natürlich umgehend ins Visier. „Selbstschussanlagen?! Himmel Commander was haben Sie denn hier unten?“ fragte Martin daraufhin. „Das werden Sie in Kürze sehen, aber solange bleiben Sie lieber stehen und machen Sie keine schnellen Bewegungen, in Ordnung?“ antwortete Raymund während er zu einer Bedienkonsole schritt die sich nur wenige Meter vor den Lifttüren befand. „Als hätte ich ne großartige Wahl.“ Dachte sich Martin daraufhin, die Computer welche die Waffen kontrollierten kannten weder Gnade noch Mitgefühl, sie würden jeden im Raum töten ohne eine zweite Rechenoperation an sie zu verschwenden wenn die Parameter es verlangten. Raymund legte daraufhin erneut seine ID-Karte auf ehe ein Niedrigenergie Laser einen Irisscan vollführte, die Sicherheitsvorkehrungen waren hier wirklich extrem. „Commander Walker erkannt. Bitte Autorisieren Sie Ihre Begleiter.“ Meinte der Computer dann gefühlslos. „Leutnant-Commander Brennecke Stellvertretender Basiskommandant Marsdome 2 Sicherheitsfreigabe 5, Leutnant Parisi Kommandierende Sicherheitschefin Marsdome 2 Sicherheitsfreigabe 5, Kapitän Möllers Kommandierender Offizier UNSF KS-21 Athene manuelle Sicherheitsfreigabe, Kapitän-Leutnant Parker Stellvertretende Kommandantin UNSF KSL-2 Britannia manuelle Sicherheitsfreigabe.“, „Identitäten geladen, bitte Autorisieren Sie sich einzeln.“ Meinte der Computer daraufhin, worauf Martin einmal konzentriert ausatmete, er hatte ja schon damit gerechnet das der Computer sie irgendwie als Eindringlinge wahrnehmen würde.
Nachdem sich Martin und die anderen daraufhin brav einzeln zu der Konsole bewegt und den Computer einen Irisscan sowie Daumenabdruckabgleich durchführen hatten lassen um ihre jeweilige Identität zu bestätigen, verkündete der Computer: „Identitäten bestätigt. Sicherheitsfreigabe validiert. Achtung Schott wird geöffnet, bitte halten Sie Abstand.“ Daraufhin ertönte schweres mechanisches Rumpeln ehe die massive Tür sauber in der Mitte auseiander glitt und soweit zurück fuhr das ein etwa anderthalb Meter großer Durchgang entstand, groß genug um eine Person problemlos passieren zu lassen, aber zu eng für zwei nebeneinander. „Folgen Sie mir, aber geben Sie acht. Der gesamte Sicherheitsbereich ist mit Notfall Hardkill Maßnahmen ausgerüstet.“ Meinte Raymund dann ehe er voranging. Martin schüttelte daraufhin erst einmal den Kopf ehe er den anderen folgte, während Syndia wie üblich seinen Schatten spielte. Hinter dem massiven, über drei Meter starken, Schott entdeckte Martin dann umgehend eine weitere Sicherheitseinrichtung: Ein Flammenwerfer von der Größe eines Kleinbusses war in eine Ausschachtung der Decke gefahren, Martin war sich dabei absolut sicher das für den Fall das jemand das Schott unautorisiert öffnete dieser Flammenwerfer ihm das Gesicht wegbruzeln würde. Am Ende des kurzen Korridors hingen währenddessen zwei weitere Geschütze von der Decke welche eine Tür flankierten die zwar bei weitem nicht so unüberwindbar wie das, sich in diesem Moment schließende, Panzerschott wirkte aber trotzdem einen Robusten Eindruck machte. Während Raymund die Tür daraufhin mit seiner ID-Karte öffnete überlegte Martin fieberhaft was so wertvoll sein konnte das es derartige Schutzmaßnahmen rechtfertigte. „Ok, alles klar, folgen Sie mir bitte.“ Meinte Raymund dann einmal mehr nachdem die Tür sich öffnete.
Als er dann durch die Tür getreten war fand er sich in einem weiteren kurzen Korridorsegment wieder das von einer Milchglastür abgeschlossen wurde. Sehr viel Interessanter als der Korridor selbst waren dabei jedoch die grimmig dreinschauenden Soldaten welche die Ankömmlinge genau musterten. Martin brauchte nur einen Blick auf die Totenschädelabzeichen auf ihren breitenSchultern um zu wissen mit wem er es zu tun hatte. Dieser Männer und Frauen gehörten zur Todessturm Truppe die Elite der Bodentruppen der vereinten Nationen. Sie trugen Körperpanzer aus einem leichten, aber Kugelsucheren Carbon-Kevlar Gewebe das mit Aramit streben verstärkt war und den Soldaten ein unnatürlich Bulliges Aussehen verlieh während sie vor den meisten Infanteriewaffen geschützt waren ohne an Beweglichkeit zu verlieren. In den Händen hielten sie die neuste Generation der Rückstoßneutralen Hochkaliber Gewehre, welche genug Feuerkraft hatten um einem Nashorn den Schädel weg zu pusten. „Commander wer sind diese Leute?“ fragte einer der Soldaten daraufhin, wobei seine raue und tiefe Stimme definitiv zu seinen einschüchternden Aussehen passte. „Sie gehören zur UNSF und sind hier um die Informationen zur Erde zu bringen.“ Antwortete Raymund. „Alles klar.“ Meinte der Soldat daraufhin ehe er den Weg freimachte und die Gruppe eilig durch die Milchglastür trat. Hinter der Tür befand sich ein ziemlich Typischer Kontrollraum, der zwar einen leicht improvisierten Eindruck machte aber dennoch nicht sonderlich spektakulär wirkte. Das einzig bemerkenswerte waren dabei die in weiße Kittel gewandten Männer und Frauen die umher wuselten oder gebannt auf Ihre Bildschirme schauten. „Commander?“ fragte Martin daraufhin. „Warten Sie noch kurz, das soll Ihnen jemand erklären der etwas davon versteht.“ Antwortete Raymund während er zu einer Frau ging deren langes schwarzes Haar ähnlich dem von Aponi zu einem Zopf geflochten ihr bis zu den Hüften reichte. Nur kurz darauf kehrten die beiden zurück und Raymund erfüllte seine Rolle als Gastgeber in dem er die Parteien vorstellte: „Kapitän Möllers, Kapitän-Leutnant Parker das ist Doktor Moore unsere Chefarcheologin, Dr. Moore das sind Kapitän Möllers und Kapitän-Leutnant Parker von der UNSF. Sie sind hier um Ihre Entdeckung dem Oberkommando mitzuteilen.“, „Doktor Moore, es ist mir eine Freude Sie kennen zu lernen.“ meinte Martin daraufhin höflich. Dr. Moore antwortete daraufhin: „Die Freude ist ganz meinerseits, folgen Sie mir bitte.“
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