~~~forstetzung des vorherigen Post~~~
Als die Athene ihren neuen Platz in der Formation an der Flanke und leicht über FF-05 und über KS-15 welche leicht schräg versetzt unter der Fregatte flog eingenommen hatte starteten die Schiffe einen Synchrones Beschleunigungsmanöver. Die Schiffe der Göttlichen Garde reagierten umgehend auf diese Umstellung der Taktik ihres Kontrahenten und änderten ihren eigenen Flugvektor um die Distanz zu den drei UNSF Schiffen zu hallten. „Wir kommen nicht in Feuerreichweite für die Ballistischen Waffen wenn wir so weiter machen.“ Stellte Peter umgehend fest. „Ja, aber die machen auch keinen wirklichen Fortschritt.“ Stellte Martin fest, bislang waren immerhin beide Seiten damit gescheitert ihren Feind nennenswert zu Beschädigen. „Achtung FF-05, KS-15, KS-21 Torpedofeuer hallten. Bringen Sie sich in eine Abschussposition um all Ihre Torpedos Zeitgleich abzufeuern.“ Meinte Syndias Stimme dann ruhig und Kontrolliert aber Befehlsgewohnt. Martin musste ihr dabei lassen das sie sich die Hitze des Gefechtes nicht anmerken lies und deutliche Anweisungen gab die einfach zu verstehen und umzusetzen waren. Im Gefecht mussten die untergeordneten Einheiten nicht Wissen was der große Plan war, sie mussten nur Wissen was sie wann zu tun hatten und diese Informationen brachte Syndia perfekt rüber. Unterdessen wurden weitere Torpedos von dem vereinten Punktverteidigungsnetz der drei UNSF Schiffe neutralisiert. Es schien Praktisch unmöglich den Kombinierten Verteidigungsschirm mehrerer Schiffe zu überwinden selbst für die auf Artillerie Gefechte spezialisierten Schiffe der Garde. „Das ist das reinste patt.“ Stellte Martin daher für sich selbst fest. Auf lange Reichweiten schien es unmöglich zu sein seinen Feind zu Beschädigen solange dieser ebenfalls eine Koordinierte Formation unterhielt. „Achtung KS-15, KS-21 wir Wenden jetzt den Bug zum Feind, bereiten Sie sich auf Kursanpassungen vor!“ warnte Harvey dann während die Fregatte eine Drehung auf der Stelle vollführte. Die beiden Korvetten taten es dem größeren Schiff daraufhin gleich so dass alle drei Schiffe nun ihre Front zum Feind gerichtet hielten.
„FF-05, KS-15, KS-21 direkter Anflug auf Feindziele maximale Beschleunigung!“ ertönte dann Syndias Stimme. „KS-21 für KSL-02, sollen wir Formation auflösen?“ fragte Martin nach, immerhin waren die Korvetten in der Lage sich schneller als die Fregatte fortzubewegen. Positiv KS-21, Formation auflösen und Angreifen.“ bestätigte Syndia sofort. „Das ist Riskant.“ Stellte Peter umgehend fest. „Ja, aber wer nichts Riskiert wird auch nichts gewinnen.“ Erwiderte Martin ehe er befahl: „Leutnant Halley, maximale Beschleunigung auf den Feind, Omega Vektor!“, „Bestätigt Sir, Anflug auf Ziel in Omega Vektor.“ Bestätigte Aponi sofort ehe die Athene einen sprichwörtlichen Satz nach Vorne machte und auf die Korvetten der Liga zu preschte. Dabei bewegte sich das Schiff jedoch konstant nach links und rollte langsam um die Längsachse was einen Spiralförmigen Anflug zur Folge hatte, der Sinn des Omega Anflugvektors war es dabei feindlichen Waffen das Treffen zu erschweren da sie multiple Bewegungsvektoren ausgleichen mussten. Die Schiffe der Göttlichen Garde reagierten umgehend und schleuderten eine weitere vernichtende Torpedosalve gegen die sich schnell nähernden Korvetten, wohl wissend das die Korvetten im Gegensatz zu der Fregatte oder dem Kreuzer kein Splitterfeld zur Selbstverteidigung aufbauen konnten, dazu hatten sie schlichtweg zu wenige Geschütze. Gleichzeitig korrigierten sie ihren eigenen Flugvektor um die Korvetten daran zu hindern in Gefechtsdistanz zu gelangen. „Achtung, FF-05, KS-15, KS21 Alle Torpedos Feuer! KS-15 und 21 Anflug abbrechen und hart ausbrechen FF-05 volles Defensivsperrfeuer!“befahl Syndia dann über Funk. Das ließ sich Martin nicht zweimal sagen und befahl: „Kapitän-Leutnant alle Torpedos los, Leutnant, hart nach Steuerbord brechen!“, „Bestätigt, alle Torpedos abgefeuert!“ meldete Peter dicht gefolgt von Aponi: „Bestätigt Gyroskopische Lagekontrolle Eingestellt, Zündung Backbordmanövertriebwerke Einhundert Prozent fünf Sekunden!“ Gleichzeitig wurde die Athene rabiat aus ihrer Flugbahn geschleudert so dass alle an Bord hart in ihre Gurte geopresst wurden, es fühlte sich an als hätte ein Riese das Schiff mit einem Baseball Schläger erwischt und in etwa so sah die Flugbahn des Schiffes im Moment auch aus. Allerdings sorgte dieser brutale Kurswechsel dafür das das Schiff die Gefahrenzone durch die Torpedos der Liga umgehend verlies, die Lenkwaffen waren zu träge um der Schiffsbewegung zu folgen und hielten nun nur noch auf die einzelne Fregatte zu welche bereits ihre Breitseite zu den Torpedos gedreht hatte und in diesem Moment das Defensivsperrfeuer zündete. KS-15 befand sich Unterdessen auf einem ähnlichen Abenteuerlichen Kurs und war damit ebenfalls außer Gefahr.
Erst als die massiven G-Kräfte nachließen hatte Martin daraufhin die Gelegenheit sich einen kurzen Überblick über die Situation zu verschaffen und stellte dabei fest das er Carvalho unterschätzt hatte. Während sie die Aufmerksamkeit des Feindes auf sich gezogen hatten, hatte Carvalho die Britannia in eine Angriffsposition gebracht und seine Torpedorohre so abgefeuert das die Sprengköpfe die Ziele nahezu zeitgleich mit den Lenkwaffen der restlichen Flotte am Ziel eintrafen, nur aus der exakt entgegengesetzten Richtung. Zudem hatten er sein Schiff daraufhin stark beschleunigen lassen und näherte sich den Schiffen der Garde im Moment mit großer Geschwindigkeit. Diese hatten mittlerweile zwar offenkundig bemerkt das sie in eine Falle getappt waren, hatten jedoch Schwierigkeiten angemessen darauf zu reagieren. Immerhin bewegten sie sich schnell, was Kurswechsel schwierig machte, außerdem wurden sie von zwei Seiten angegriffen was es praktisch unmöglich machte einen Kombinierten Defensivschirm mit den Verteidigungsgeschützen aufzubauen. Die Feindlichen Schiffe lösten daher ihre Formation auf um mehr Platz zum Manövrieren zu haben und versuchten den eingehenden Sprengköpfen auszuweichen. Dabei waren zwei der drei Schiffe auch insofern erfolgreich das sie dem Feuersturm ohne Schäden entgingen. Das dritte Schiff jedoch hatte nicht so viel Glück. Der erste Torpedo der das Schiff traf riss ein Loch von mehreren Metern in den vorderen Rumpf und schleuderte das Schiff aus seiner Flugbahn, worauf es von einem weiteren Sprengkopf direkt in die seitlich neben dem zentralen Rumpf angebrachten Torpedowerfer getroffen wurde. Der Treffer löste eine Kettenreaktion aus welche die gesamte Torpedo Wurfanlage an Backbord des Schiffes zerstörte und damit ein klaffendes Loch in die Schiffshülle riss. Ein weiterer Torpedo traf das Schiff dabei praktisch Zeitgleich ebenfalls in den vorderen Rumpf und sorgte gemeinsam mit den durch die Treffer auftretenden G-Kräften dafür dass der Rumpf brach und das Schiff in zwei Teile Riss. Unglücklicherweise war der Spießrutenlauf damit jedoch noch nicht beendet. Ein weiterer Sprengkopf traf die nun ungeschützten Haupttriebwerke und löste damit eine Explosion aus die das Schiff ein weiteres Mal auseinander riss.
„Zielkontakt zerstört, zwei Ziele verbleibend.“ Meldete Peter daraufhin umgehend während Martin kurz Schlucken musste, mit Sicherheit war der Großteil der Besatzung des Zerstörten Schiffes bei den Treffern getötet worden, was Martin seine eigene Situation vor Augen führte, es hätte genauso gut sein Schiff sein können das derart zerfetzt wurde. „Erreichen Ballistische Feuerreichweite!“ meldete Peter dann. Immerhin hatten die Schiffe der Göttlichen Garde ihren Fluchtkurs verlassen müssen um den Torpedos zu entkommen und waren dadurch in Reichweite der Bordkanonen geraten. „Feuer frei, Kapitän Leutnant. Leutnant Halley, bringen Sie uns zurück FF-05!“ befahl Martin daraufhin, im Moment waren die Schiffe ihrer Kampfgruppe voneinander isoliert und damit einfache Ziele für konzentrierte Angriffe, das wollte Martin so schnell wie möglich ändern um nicht das Schicksal der Liga Korvette zu und ihrer Besatzung zu teilen. „Bestätigt, Feuer frei!“ erwiderte Peter umgehend ehe Bordgeschütze zum Leben erwachten während das ganze Schiff ein weiteres Mal rabiat aus seiner Flugbahn gerissen wurde und in einer weiten Schleife wieder auf die Fregatte zu hielt die noch immer mit der Breitseite zum Feind flog um die eingehenden Torpedos zu eliminieren. „UNSF KS-21, für FF-05. Achtung FF-05 wir nähern uns schräg über Bug an.“ Meldete Martin dann an Harvey, das dieser wusste was er vorhatte. „Bestätigt KS-21.“ Antwortete Harvey lediglich knapp, in einer Gefechtssituation war keine Zeit für Langatmige Konversationen. „UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Neu Formieren an folgenden Koordinaten.“ Befahl dann Syndia über das Kommunikationssystem. „KS-21 bestätigt.“ Antwortete Martin sofort während er Zeitgleich nachschaute wo genau sie sich wieder treffen sollten. Die Koordinaten lagen mehr oder weniger genau an dem Punkt an dem sie die Korvette der Liga neutralisiert hatten, also in etwa auf halber Strecke zwischen den Schiffen.
Unterdessen hatten sich die verbliebenen beiden Schiffe der Liga jedoch wieder soweit organisiert das sie das Feuer wieder erwidern konnten und sandten ihre Torpedos aus. Gleichzeitig gerieten sie dabei jedoch unter Ballistisches Feuer, sowohl die Britannia als auch die Athene waren in Feuerreichweite und sandten ihre Tödlichen Geschosse auf die Reise. „Das machen die nicht lange mit.“ Stellte Peter fest. „KS-15 an Flotte, wir brauchen hier Hilfe!“ ertönte dann Kapitän Morins Stimme. Erst jetzt bemerkte Martin das alle Feindliche Torpedos auf die einzelne Korvette zu hielten und aufgrund der Anzahl der Sprengköpfe war es dabei Wahrscheinlich das es ihn en gelang den Punktverteidigungsschirm zu überwinden. „KS-21 hat Verstanden, wir kommen!“ erwiderte Martin daraufhin und befahl: „Leutnant Halley, Rendezvouskurs mit KS-15 volle Beschleunigung und Nachrenner, Kapitän-Leutnant, lassen Sie sich was einfallen um diese Torpedos los zu werden!“, „Beeilen Sie sich!“ meinte Kapitän Morin daraufhin ihre Stimme klang dabei definitiv etwas höher als Gewöhnlich was in Anbetracht der Umstände jedoch niemanden störte. „Nachbrenner gezündet!“ meldete Aponi dann ehe die Athene vorwärtskatapultiert wurde. Mit aktivem Nachrenner konnte eine Korvette der Strider Klasse in Extremsituationen wie dieser mit bis zu Zwanzig G Beschleunigen. Diese extreme Beschleunigung konnte jedoch nicht lange aufrecht erhalten werden, nicht weil die Technik versagte, sondern weil der Menschliche Körper dazu tendierte bei derartigen Belastungen den Dienst zu verweigern. Auch Martin spürte sofort wie die Beschleunigung ihm das Blut aus den Adern presste, sein Raumanzug tat daraufhin sein möglichstes um der Beschleunigung durch das ausüben von Druck auf die Venen und Arterien zum Gehirn entgegen zu wirken doch gegen diese extrem Beschleunigung war das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Maximale Brenndauer erreicht, Nachbrenner deaktiviert.“ Meldete der Bordcomputer nur kurz darauf, aus Sicherheitsgründen gestattete das Computersystem den Einsatz des Nachbrenners nur für drei Sekunden. „Sir, wir sind zu langsam, wir erreichen KS-15 nicht rechtzeitig um sie mit unseren NBW Systemen zu unterstützen. Erbitte daher Erlaubnis für Vorschlag.“ Meldete Peter dann. „Erlaubnis erteilt.“ Antwortete Martin. „Es müsste mir möglich sein die Feindlichen Torpedos mithilfe von einem der unseren zur Detonation zu bringen, wenn ich die Manuelle Zündung im richtigen Moment auslöse.“ Antwortete Peter. „Tun Sie es.“ Meinte Martin daraufhin ohne großartig nachzudenken. Zwar war so etwas noch nie versucht worden, aber rein Theoretisch konnte es funktionieren. Die Schrapnelladungen im inneren des Torpedos würden eine Wolke aus sich schnell bewegenden Metallsplittern erzeugen die Theoretisch die Hülle der Feindlichen Torpedos durchbrechen und die Sprengladung entweder zünden oder die Lenkwaffe funktionsunfähig machen konnten.
„Torpedo abgefeuert.“ Meldete Peter dann während die Athene noch immer mit halsbrecherischem Tempo auf das andere Schiff zuraste. „KS-21, was tun Sie da?!“ fragte dann Kapitän Morin umgehend. „Wir versuchen die feindlichen Lenkwaffen mit unseren eigenen abzufangen Kapitän, aber wir werden nicht alle erwischen können, halten Sie ihre Abwehrnetz in Bereitschaft.“ Antwortete Martin. Unterdessen gerieten die beiden Verbliebenen Schiffe der Göttlichen Garde richtig in Bedrängnis, sie schafften es nicht die Kampfdistanz wieder zu vergrößern und gleichzeitig ihre Torpedorohre auf die UNSF Schiffe gerichtete zu hallten. Nachdem sie daher eine weitere Salve abgefeuert hatten versuchten sie eine Wende um ihre Haupttriebwerke zur Flucht nutzen zu können. „Zünde Torpedo manuell, jetzt!“ meldete Peter dann worauf die Lenkwaffe umgehend detonierte und dabei tatsächlich einige der Liga Torpedos mit sich riss, Peter hatte das Kunststück geschafft den Torpedo nicht nur am richtigen Ort sondern auch zur Richtigen Zeit zur Detonation zu bringen. „Guter Schuss KS-21.“ Meinte Kapitän Morin daher anerkennend während die NBW System ihres Schiffes los legten und den verbliebenen Torpedos einen schwall aus Geschossen zur Begrüßung entgegen schickten, es waren noch immer gefährlich viele. Daraufhin überschlugen sich die Ereignisse regelrecht: Während die Punktverteidigung von KS-15 ein Feuerwerk Veranstaltete, fanden einige der Ballistischen Geschosse der Britannia ihr Ziel und schleuderten eine weitere Korvette der Liga aus ihrer Flugbahn während Teile der äußeren Rumpfpanzerrung unter der Wucht der Einschläge vom Rumpf abplatzten. Was ein klares Indiz für die Zerstörerische Wucht der Geschosse war, vermutlich hatte das Schiff von dem Treffer auch erhebliche interne Schäden erlitten. Ohne Vorwarnung tauchten auf dem Überwachungsschirm jedoch weitere Torpedos auf, ein ganzer Schwarm, Bestehend aus hunderten Sprengköpfen näherte sich genau von achtern auf die Britannia an. „Kontakt, multiple Sprengköpfe geortet!“ meldete Peter daher sofort. „Wo kommen die her?“ fragte Martin überrascht. „Keine Ahnung Sir.“ Gestand Peter. Die Britannia startete daraufhin umgehend ein Ausweichmanöver und begann sich gleichzeitig um zwei Achsen zu drehen um den Anfliegenden Torpedos den schwer gepanzerten und mit zahlreichen Geschützen gedeckten Bauch anstelle des Verwundbaren Hecks zu präsentieren. Die Größe des Schiffes schränkte dabei allerdings die Beweglichkeit ein, um zu verhindern das sich ein schwerer Kreuzer ausversehen selbst bei einem Wendemanöver in zwei Teile riss war die Leistung der Gyroskopssysteme an Bord beschränkt.
Noch während die Britannia versuchte sich auf das unvermeidliche vorzubereiten erreichte FF-05 die Feuerreichweite auf die beiden Korvetten der Liga und deckte beide Schiffe mit einem Hagel aus Ballistischen Geschossen ein. Zeitgleich wurde KS-15 von einem feindlichen Torpedo getroffen. Trotz Peters Hilfsaktion waren es zu viele Torpedos für das Abwehrnetz des Schiffes gewesen, wodurch es einem der Sprengköpfe gelungen war das Schiff in etwa auf halber Schiffslänge auf der Steuerbordseite in die obere Panzerrung zu treffen. Der Treffer schleuderte das Schiff aus seiner Flugbahn und riss eine regelrechte Wolke von Metallsplittern aus der Rumpfhülle. Trotzdem hatte das Schiff noch einmal Glück im Unglück gehabt, Martin wusste das es unwahrscheinlich war das ein Treffer an dieser Stelle das Schiff Kampfunfähig machen würde. Sicher das eine oder andere NBW Geschütz war wohl zerstört worden und es gab eventuelle einen kleineren Hüllenbruch, aber nichts was ein Kriegsschiff aufhalten konnte. Die Lage der Britannia war dagegen sehr viel brenzliger, sicher ein schwerer Kreuzer war massiv gepanzert und konnte mühelos selbst mehrere Torpedotreffer verkraften, doch das waren wirkliche eine Menge Torpedos. Aufgrund des Annäherrungskurses hatte Carvalho auch keine Zeit oder Möglichkeit das defensive Sperrfeuer zu nutzen um sein Schiff zu schützen und musste sich daher auf die NBW Systeme sowie seine Störfelder und Panzerrung verlassen. Es kam daher wie es kommen musste: Mehrere Torpedos durchbrachen die Verteidigungszone und schlugen auf den Rumpf auf. „Das hat weh getan.“ Stellte Peter daher fest. „KSL-02 an Begleitschiffe Statusreport!“ verlangte dann Syndias Stimme, man musste ihr dabei lassen das sie sich weder panisch noch abgehetzt anhörte. „KS-15 meldet mittlere Schäden, sind weiterhin eingeschränkt Kampftauglich.“ Meldete Kapitän Morin umgehend. „FF-05 meldet keine Schäden, volle Kampftauglichkeit.“ Meinte Kapitän Harvey umgehend. „KS-21 meldet keine Schäden, volle Kampftauglichkeit.“ Meldete dann auch Martin. „Alle Einheiten neu formieren.“ Befahl Syndia dann. Während bereits eine weitere Welle von Torpedos auf die Britannia zuhielt. Gleichzeitig vollführten die beiden verblieben Liga Korvetten ein weites Schleifen Manöver um sich mit den offenkundig nähernden Verstärkungstruppen zu treffen, beide Schiffe hatten dabei zwar schon den einen oder anderen Treffer durch die Ballistischen Geschütze der Fregatte kassiert, waren bisher aber von Kritischen Treffern verschont geblieben, weshalb sie das Manöver relativ Problemlos durchführen konnten. „Leutnant Halley, Kurs auf die Britannia, Vorwärts!“ befahl Martin dann, anhand der Anzahl der Sprengköpfe welche auf die Britannia zuhielten war es einfach abzuschätzen das mindestens ein schwerer Zerstörer zu den anrückenden Truppen der Göttlichen Garde gehörte und gegen so einen Kontrahenten wollte Martin lieber nicht außerhalb der Formation erwischt werden.
„Bestätigt Kurs auf UNSF Britannia, Zünde Haupttriebwerke.“ Bestätigte Aponi daraufhin ehe die Athene ein weiteres Mal rabiat aus ihrer Flugbahn gerissen wurde. Die Britannia hatte unterdessen ihr defensives Sperrfeuer gezündet und hatte ein Barriere aus Feuer hoch gezogen um sich vor der nähernden Torpedowelle zu schützen. „Kontakt, erfasse weitere Einheiten der göttlichen Garde. Schnell näherkommend. Identifikation klar, Schwerer Zerstörer Prophet Mohammed Klasse, zwei Torpedofregatten Khaba Klasse.“ Meldete Peter dann. Martin rutschte daraufhin unruhig auf seinem Stuhl herum, ihr Überraschungsvorteil war aufgebraucht, der Feind sammelte seine Truppen und war ihnen nun Zahlenmäßig und Schiffsklassentechnisch überlegen. Unterdessen prallten die ersten Torpedos des vernichtenden Sperrfeuers auf den Defensivschirm der Britannia und erleuchteten das All damit Taghell, doch der Strom aus Torpedos lies nicht nach. Schwere Zerstörer waren dafür gebaut ihren Feind so lange mit einem absolut überwältigend Aufgebot an Sprengköpfen einzudecken bis selbst die massivste Verteidigung überwältigt war. Zusätzlich steuerten die beiden Torpedofregatten ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Menge an Explosivmaterial bei. „UNSF KSL-02 an alle Begleitschiffe: Formation einnehmen.“ befahl Syndia dann während der Navigationscomputer des Schweren Kreuzers die entsprechenden Navigationsleitstrahlen aussandte. „Wir können uns nicht ewig hinter diesen Defensivschirm ducken.“ Stellte Peter dann fest während die Athene brav die ihr zugeweisense Position leicht über der Britannia auf der vom Feind abgewandten Seite einnahm. „Nein, aber die können auch nicht ewig so Weiterballern.“ Antwortete Martin. Sicher er wusste nicht was Carvalho vor hatte, aber im Zweifelsfall konnten sie Theoretisch versuchen das Spiel so lange weiterzuspielen bis einer Seite die Munition ausging.
„Achtung Begleitflotte: Bereit für schnellen Kurswechsel und gleichzeitiges Umstellen der Formation!“ meinte Syndia dann. „Jetzt gehen wir aufs Ganze.“ Dachte sich Martin daher der neue Kurs brachte die Flotte auf einend direkten Kollisionskurs mit den Schiffen der Garde, geradewegs durch deren Strom aus Torpedos hindurch. „Wechsel jetzt!“ meinte Syndia dann ehe die Britannia hart ihren Kurs brach und die Nase auf den Feind richtete. „Leutnant Halley, Sie wissen was zu tun ist.“ Meinte Martin daraufhin ehe die Athene hart zur Seite gedrückt wurde und damit eine Position nahezu zentral über der Britannia im hinteren Drittels des Schiffsrumpfes einnahm. Die beiden anderen Schiffe nahmen dabei entweder direkt hinter der Britannia oder unter dem Schiff Position, wobei die angeschlagene KS-15 sich hinter das größere Schiff ducken konnte während FF-05 den Beschädigten Bauch decken konnte. „Alle Einheiten, Torpedos los!“ meinte Syndia dann. „Kapitän-Leutnant!“ meinte Martin daraufhin. „Alle Rohre Feuer Sir.“ Bestätigte Peter umgehend während alle Schiffe der Flotte ihre Torpedorohre Zeitgleich abfeuerten.
~~~Ende Kapitel 20~~~
mfg.: Tg