@General Stefan: Na jetzt hasste es ja geschafft

Fühl mich jetzt aber gebauckitzelt das du so große Emotionen mit meiner Geschichte verknüpfst!
Mach dir keine Gedanken, Samara wird einen Standesgemäßen Auftritt haben jetzt bekommen die Naquiim bald einen kräftigen Arschtritt.
@all Weiter geht's:
Kapitel 30: Samara
Als Nathalies Fuß auf dem, auf Hochglanz polierten, Boden des Korridors aufsetzte, verharrte sie kurz in dieser Position um sich davon zu überzeugen das nichts ungewöhnliches passiert war. Enttäuschender weiße geschah daraufhin jedoch gar nichts, das Schiff reagierte sichtbar überhaupt nicht auf Nathalies Gene. Mit angespannter Muskulatur trat Nathalie daraufhin vollständig durch die Luftschleuse, doch noch immer passierte nichts. Es war daraufhin ein merkwürdiges Gefühl zwar mit den Beinen fest auf dem Boden zu stehen, ansonsten jedoch schwerelos zu sein. „Zum Glück habe ich mir die Haare zurückgebunden ...“ dachte sich Nathalie daraufhin erleichtert, immerhin hätte ihre wallende Haarpracht sie sonst wohl behindert in dem sie dauern in ihr Sichtfeld geschwebt wäre. „Hmm, vielleicht sind die Energiereserven tatsächlich vollkommen erschöpft.“ mutmaßte dann Dennis „Das wäre aber schlecht.“ Stellte Nathalie umgehend fest, immerhin hatten sie ohne die Bordenergie keine Chance die Samara zu befreien. Dennis zuckte daraufhin mit den Schultern ehe er meinte: „Genaues wissen wir erst wenn wir Zugang zum Computersystem haben.“ Nathalie nickte daraufhin ehe sie meinte: „Dann wollen wir mal.“ Mit gebotener Vorsicht, immerhin konnte hinter jeder Ecke eine Überraschung in Gestalt einer Grewocktruppe lauern, bewegte sich der Trupp daraufhin weiter in das Innere des Terranischen Kreuzers. Aufgrund der Tatsache das die Innenverkleidung, ebenso wie die äußere Hülle, keinerlei Schäden aufwies war es naheliegend das dieses Schiff ähnlich wie Solaria an den letzten Gefechten der Terranischen Flotte nicht teilgenommen hatte, aus welchen Gründen auch immer.
Es begegnete ihnen jedoch kein Grewock und auch sonst kein lebendes Wesen während sie sich vorsichtig in Richtung der Kommandobrücke vorarbeiteten. Plötzlich hob einer der Kämpfer dann die geballte Faust, mittlerweile wusste Nathalie dass das bedeutete sofort stehen zu bleiben und wachsam zu sein. Während alle daraufhin langsam in die Knie sanken meldete der führende Kämpfer über die Neurokommunikatoren: „Im kreuzenden Korridor voraus sind nachträglich Lampen installiert worden, sie werden über eine externe Energieversorgung mit Strom versorgt.“ Nathalie warf daraufhin einen Blick auf ihren Handcomputer, wenn jedoch Naquiim oder Grewock in der Nähe waren wurden sie von den Sensoren des Gerätes im Moment nicht entdeckt. „Vorrücken, Standardformation.“ Meinte dann Dennis ehe sie sich alle wieder in Bewegung setzten. Nach wenigen Metern traten sie in einen weiteren Korridor der von mehreren Stehlampen in ein trübes Licht getaucht wurde, deutlich sichtbar war auch das an der Wand entlanglaufende Kabel das offensichtlich für die Stromversorgung verantwortlich war. „Wir müssen ihre Energieversorgung kappen, damit sie keine Hilfe rufen können.“ Stellte Dennis fest und schaute an dem Kabel entlang. „Meinen Sensormessungen zufolge befindet sich die Energiequelle der Synode im Logistikhangar.“ Meldete Solaria daraufhin. „Das ergibt Sinn vermutlich haben sie dort eine Fähre gelandet und deren Energiegitter angezapft.“ Meinte Dennis daraufhin. „Also auf zum Logistighangar.“ Meinte Nathalie.
Schon nach wenigen Metern trafen Nathalie und ihre Begleitung jedoch auf ein Hindernis in Gestalt eines Naquiim der aufmerksam etwas studierte das in seinem kleinen Tragbaren Computer gespeichert war. Ohne lange zu zögern feuerte einer der Widerstandskämpfer einen gezielten Schuss ab. Der Naquiim hatte daraufhin nicht einmal die Chance zu schreien da das Geschoss seinen kompletten Kopf zerfetzte noch ehe er überhaupt bemerkt hatte das er angegriffen wurde. In Stillschweigender Übereinkunft rückte der Trupp daraufhin weiter vor und machte dabei einen Bogen um die sich beständig ausbreitende Wolke aus Naquiimblut und Körperteilen die langsam durch den Korridor expandierte. „Wenn das alles ist was sie haben, werden wir leichtes Spiel haben.“ Stellte einer der Kämpfer daraufhin fest. „Nicht übermütig werden Soldat. Wenn Sie Alarmschlagen sind wir geliefert.“ Ermahnte Dennis umgehend. Glücklicherweise begegneten sie auf ihrem weiteren Weg jedoch niemandem mehr, Offenkunig war die Bordbesatzung der Synode bestenfalls spärlich, vermutlich hatten sie es längst aufgegeben die Kontrolle über das Schiff erlangen zu wollen.
Kurz vor der offen stehenden Zugangstür zum Logistikhangar schlug Nathalies Handcomputer jedoch Alarm. „Achtung ich erfasse über zwei Dutzend Lebewesen da drinnen.“ Meldete sie daher Pflichtbewusst. „Das war klar, sie werden die Fähre als lokales Kommandozentrum nutzen da sie die Kommandobrücke des Schiffes nicht verwenden können.“ Stellte Dennis fest. Vorsichtig lugte Nathalie dann durch die Tür in den Hangar in dem eine typische Naquiimkurzstreckenfähre thronte. Ebenso konnte sie nahe der geöffneten Austiegsrampe der Fähre zwei Grewock erkennen die sich Faul mitten in der Luft lümmelten. Es war offensichtlich das sie nicht mit einen Angriff rechneten, immerhin schwebten ihre Waffen einige Meter neben den Stämmigen Soldaten in der Luft. Außer den beiden weniger aufmerksamen Wächtern war der Hangar jedoch augenscheinlich leer, vermutlich hielten sich die Naquiim im inneren der Fähre auf wo die Umweltsysteme für sie angenehmere Umgebungswerte erzeugten. Langsam und leise bewegten sich die Widerstandskämpfer daraufhin in den Hangar und näherten sich den offenkundig dösenden Grewock mit gebotener Vorsicht, auch wenn es unwahrscheinlich war, war es doch möglich das es sich bei dieser Situation um eine Falle handelte. Kaum waren dann alle Kämpfer in Position gab Dennis ein kurze Signal worauf ein leises Sirren ertönte, gefolgt von dem Schmatzenden Geräusch einer Kugel die sich in das weiche Fleisch ihres Opfers bohrte. Die Grewock hatten nicht den Hauch einer Chance gehabt und trieben leblos davon.
Angespannt warteten daraufhin alle auf eine eventuelle Reaktion, doch es geschah nichts. Entweder waren sie tatsächlich nicht bemerkt worden, oder aber sie waren im Begriff in einen Hinterhalt zu laufen. Langsam rückte die Truppe daraufhin vor und stoppte knapp vor der Ausstiegsrampe der Fähre. Da die Rampe nach hinten aufgeklappt war und sich die Truppe von vorne genähert hatte, konnten sie von einem eventuellen Wachtposten im inneren der Fähre zwar nicht entdeckt werden, konnte selbst jedoch ebenso wenig in das Innere der Fähre sehen. Glücklicher weiße bot das umfangreiche Terranische Waffenarsenal das sie von Solaria zur Verfügung gestellt bekommen hatten für solche Situationen eine elegante Lösung. Bedächtig nahm Nathalie eine etwa Tennisball große Kugel in die Hand und drückte die Ober sowie Unterseite gleichzeitig ein. Sofort darauf schwebte die Kugel selbsttätig aus ihrer Hand und verharrte dann etwa anderthalb Meter über dem Boden. Anschließend betätigte Nathalie einige Kontrollflächen an ihrem Handcomputer worauf die Kugel umgehend los flitzte und damit begann die Umgebung systematisch abzutasten. Schnell gab es daraufhin Entwarnung die Aufklärungsdrohne konnte keine Feinde in unmittelbarer Nähe ausmachen, auch im inneren der Naquiimfähre nicht.
Erleichtert bewegten sich Nathalie und ihre Begleiter daher in das Innere der Fähre, wobei die Aufklärungsdrohne immer mindestens vier Meter vor ihnen schwebte und die Umgebung genau unter die Lupe nahm. Der Landeraum der Fähre war jedoch relativ klein und wurde schnell durch eine verschlossene Tür begrenzt. Ohne dass jemand etwas gesagt oder auch nur bewusste daran gedacht hätte, gingen die Kämpfer des Widerstandes daraufhin in eine Türaufbruchsformation und postierten sich links beziehungsweiße rechts von der Tür, welche sich nicht automatisch öffnete. Auch Nathalie wusste sofort was sie zu tun hatte und kniete sich neben einem der Soldaten nieder während sie ihren Handcomputer mit der Wartungsschnittstelle der Tür verband. Nur wenige Minuten später öffnete sich die Tür widerspruchslos. Umgehend darauf ertönte die entrüstete Stimme eines Naquiim: „Ich sagte wir wollen nicht gestört werden! Geht das denn nicht in eure Schädel?!“ dann ertönte eine andere Naquiimstimme: „Was ist das?“ Erst jetzt bemerkte Nathalie das die Drohne umgehend durch die geöffnete Tür geflitzt war und nun im inneren des nächsten Raumes herumschwirrte. Mit einem kurzen Blick auf ihren Handcomputer erkannte Nathalie dann auch das der nächste Raum voller Naquiim war welche der Drohne hinterher schauten und dabei die Tür völlig aus den Augen Liesen, von eventuellen Wachen war dabei überhaupt nichts zu sehen. „Die Gelegenheit ist günstig, sie sind abgelenkt.“ Meldete Nathalie daher. „Sehr schön. Dann stürmt, jetzt!“ erwiderte Dennis worauf die Widerstandskämpfer in einer einzigen fließenden Bewegung in den Raum stürmten. Umgehend waren überraschte und aufgeschreckte Rufe der Naquiim gemischt mit gebrüllten Anweisungen der Kämpfer zu hören. Allerdings viel kein einziger Schuss, wie es zu erwarten war, leisteten die Naquiim keinen Physischen Widerstand, dazu waren sie vor lauter Verwirrung auch gar nicht in der Lage. Als Nathalie nämlich kurz darauf in den Raum trat schauten sie sich noch immer überrumpelt um als könnten sie gar nicht glauben was passiert war.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~