Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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14 Aug 2016 13:54 #82475 by General Stefan
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Ach stört mich nicht im Mindesten, ich fühle mich geehrt xD Ich muss aber auch hier sagen, dass ich erwartet habe, dass sich die Arche gleich der Aurora sprengt um die ganze Flotte mitzunehmen :D Aber villeicht bekommen wir ja so die Gelegenheit einige der Charachtäre später weider zu sehen! XD Finds aber toll, dass die ganze Geschichte realistisch bleibt, es war unvermeidbar entdeckt zu werden sobald man so stark in die Offensive gehen würde (siehe Tokra)! Bin mal gespannt wie sich die Menschheit davon erholen will!
LG Stefan

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20 Aug 2016 13:56 #82632 by Todesgleiter
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@General Stefan: Die Führung des Widerstandes hatte eben keine Lust einen Martyrer Tod zu sterben nur um ein paar Naquiimschiffe zu erledigen aber keine Sorge, die Synode wird ihre Abreibung noch bekommen und die wird spektakulär!

@all: weiter geht's:

Kapitel 28: Die Schuld der Überlebenden

Nathalie starrte mit ausdrucklosem Gesicht an die Decke, wie sie es schon die ganze Zeit tat, seit sie sich zu Bett begeben hatte. Das musste zwar mittlerweile schon mehrere Stunden her sein, aber an Schlaf war dennoch nicht zu denken. Zwar war das Bettzeug angenehm weich und die Zimmertemperatur angenehm, doch die Gedanken an die letzte Schlacht Liesen Nathalie keine Ruhe. Obwohl sie beständig versuchte sich einzureden das sie alles getan hatte was unter den gegebenen Umständen möglich gewesen war, fühlte sie sich doch Schuldig. Schuldig weil sie so viele Menschen der Willkür der Naquiim überlassen hatte die bei den Widerstandskämpfern mit Sicherheit keine Gnade walten lassen würden, eher im Gegenteil, sie würden die Gelegenheit wohl nutzen um ein Exempel statuieren. „Eine tolle Hoffnungsträgerin bin ich.“ Stellte Nathalie daher für sich selbst verstimmt fest. Immerhin hatte sich die allgemeine Situation der Menschheit seit ihrem wirken nicht wirklich verbessert, eher im Gegenteil.

Einmal mehr dachte Nathalie daher das sie schlichtweg die falsche für diese Aufgabe war. „Warum hat das Schicksal nicht jemanden auserwählt der mit einer solchen Gabe besser umzugehen weiß?“ fragte sie sich daher selbst. Allerdings wusste sie das sie auf diese Fragen wohl nie einen Zufriedenstellende Antwort bekommen würde. Unruhig wälzte sie sich daher herum und hoffte durch die veränderte Liegeposition auch auf andere Gedanken zu kommen. Eine eher schwache Hoffnung die auch schnell enttäuscht wurde. „Ach was solls.“ Murmelte Nathalie daraufhin und schwang sich aus dem Bett. Umgehend reagierte die Beleuchtung und leuchtete den Raum soweit aus das man mühelos erkennen konnte wohin man trat allerdings war das Licht zu schwach um in den Augen zu schmerzen. Missmutig schleppte sich Nathalie daraufhin die wenigen Meter in ihr Arbeitszimmer und lies sich auf den bequemen Stuhl hinter dem Schreibtisch plumpsen welcher umgehend zum Leben erwachte. Am Anfang war es etwas Gewöhnungsbedürftig gewesen das der Schreibtisch nicht nur als Möbelstück sondern auch als Interaktives Arbeitsgerät fungierte, doch mittlerweile dachte sich Nathalie nichts mehr dabei als vor ihr mehrere Texte freischwebend in der Luft erschienen.

„Erstaunlich wie schnell man sich an sowas gewöhnt.“ Stellte Nathalie daher fest und musste schmunzeln, beim ersten mal hatten die halb durchscheinenden Texte ihr einen höllischen Schrecken eingejagt worauf sie sich unter dem Schreibtisch versteckt hatte.
„Sir, ich halte es für angemessen Sie darauf hinzu weißen das es Fahrlässig ist das Schlafbedürfnis des Menschlichen Körpers zu ignorieren. Es stehen keine Tätigkeiten mit dringender Priorität an. Ich schlage daher vor das Sie sich zurück ins Bett begeben.“ Meinte dann Solaria. „Ich kann aber sowieso nicht schlafen.“ Erwiderte Nathalie und blätterte mit der Hand lustlos in der Luft wobei die Holographischen Texte sich veränderten. Währe Solaria ein Mensch und keine KI gewesen, hätte sie daraufhin mit Sicherheit geseufzt und mit den Augen gerollt, doch da sie nun mal ein Synthetisches Geschöpf war das sich exzellent im Griff hatte meinte Sie lediglich: „Sie riskieren einen drastischen Effektivitätsverlust all Ihrer kognitiven Fähigkeiten wenn Sie nicht genügend schlafen. Dies wiederrum steigert die Fehleranfälligkeit und Quote all Ihrer Aktionen drastisch Sir.“ Nun war es Nathalie die mit den Augen rollte ehe sie erwiderte: „Ich würde ja schlafen wenn ich könnte.“, „Dann definieren Sie den Störfaktor und eliminieren Sie ihn.“ Antwortete Solaria. „Das ist nicht so einfach. Wir Menschen und bestimmt auch andere Intelligente Wesen können unsere Erinnerungen und Emotionen nicht einfach an und aus Schalten wie es uns gerade passt.“ Erwiderte Nathalie. „Das ist mir durchaus Bewusst Sir. Allerdings ist es Ihnen dennoch möglich Ihren Willen zu nutzen um unerwünschte Empfindungen bei Seite zu räumen. Es bringt nichts sich ewig um das selbe Thema Gedanken zu machen wenn dabei keine Fortschritte erzielt werden.“ Antwortete Solaria. „Du führst so eine Unterhaltung nicht zum ersten mal stimmt’s?“ fragte Nathalie darauf. „Bedauerlicher weiße ja Sir. Es ist erstaunlich mit wie vielen Unverständlichen und unnötig komplizierten Empfindungen sich Ihre Art herumschlagen muss.“ Bestätigte Solaria mit einem deutlich weicheren Tonfall. Diese Antwort beruhigte Nathalie ungemein, offenbar waren selbst die ausgebildeten Soldaten früherer Zeit nicht vor finsteren Gedanken gefreit gewesen, also musste sie sich dafür erst recht nicht schämen.

„Und wie haben meine Vorgänger das überwunden?“ fragte Nathalie dann. „Sie mussten Akzeptieren, dass es Dinge gibt auf die sie keinen Einfluss hatten. Und genau das müssen Sie auch tun. Geißeln Sie sich nicht für Dinge die Sie nicht verbrochen haben.“ Antwortete Solaria. „Das sagst du so leicht.“ Erwiderte Nathalie daraufhin. „Alternativ müsste sich in der Schublade links unter dem Schreibtisch ein stark Alkoholisches Getränk befinden mit dem Sie ihre Gedanken vorläufig ignorieren können.“ Stellte Solaria daraufhin fest. „Ich soll mich betrinken?“ fragte Nathalie daraufhin mit hochgezogener Augenbraue. „Hin und wieder hat das Geholfen, zudem können Sie danach mit Sicherheit schlafen.“ Antwortete Solaria. „Hmm.“ meinte Nathalie daraufhin und öffnete die Schublade in der tatsächlich eine Flasche lag. Kritisch musterte sie daraufhin den Inhalt und fragte: „Und du bist sicher das man das Zeug nach über hundert Jahren noch trinken kann?“, „Positiv. Der Alkoholgehalt ist hoch genug um sämtliche Mikroorganismen abzutöten.“ Bestätigte Solaria. „Na dann, prost.“ Meinte Nathalie daraufhin und schenkte sich einen guten Schluck in ein Glas ein ehe sie das ganze Glass mit einem Schluck lehrte. Faktisch umgehend machte sich ein angenehm wohlig warmes Gefühl in Ihrer Magengegend breit. „Hui.“ Meinte Nathalie daraufhin.

Einige Stunden später trat Nathalie in die Offiziersmesse und stützte sich dabei mit einer Hand an der Wand ab. Der Alkohol hatte ihr zwar tatsächlich geholfen zu Schlafen, doch die Nachwirkungen war sie noch immer nicht los. Unter den Fragenden Blicken von Dennis, Steve, Ursula, Anna und auch Hector ließ sie sich daher auf einem der Sessel nieder und legte den Kopf zurück. „Alles in Ordnung?“ fragte Anna dann. „Ja, das heißt nein, das heißt keine Ahnung.“ Antwortete Nathalie ehe sie den Kopf wieder hob. „Du siehst aus als hättest du heute Nacht mit deinem Bett gerungen.“ Stellte Steve dann fest. „Soweit weg von der Wahrheit ist das vielleicht gar nicht.“ Antwortete Nathalie und rieb sich die Schläfen in der Hoffnung das pelzige Gefühl in ihrem Kopf dadurch los zu werden. „Warum was hast du angestellt?“ fragte dann Ursula. „Ich konnte nicht Schlafen und hab dann irgend so ein Gesöff probiert das Solaria erwähnt hat.“ Brummte Nathalie zur Antwort und Registrierte daraufhin Dennis belustigten Gesichtsausdruck. „Du hast dich betrunken?“ fragte Ursula daraufhin. „Ja, hat auch zu Beginn gut funktioniert. Aber ich mach das nie wieder.“ Antwortete Nathalie sofort. „Was hat dich den so sehr geplagt das du es in Alkohol ertränken wolltest?“ fragte Steve dann. „Unser letzter Kampf, die Tatsache das wir Arche 1 und alle Leute an Bord aufgegeben haben.“ Antwortete Nathalie und registrierte erst jetzt die leicht betreten Gesichter die auch alle anderen zur Schau trugen, offenbar war sie nicht die einzige gewesen die sich Gedanken gemacht hatte. „Damit bist du nicht alleine.“ Stellte Ursula dann fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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20 Aug 2016 13:57 #82633 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Es mag sich falsch Anfühlen, aber es war die taktisch einzig richtige Entscheidung.“ Schaltete sich dann Dennis ein. „Ich wünschte ich könnte das auch so rational betrachten.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Das kann niemand. Aber wir müssen versuchen unsere Emotionen zu kontrollieren um die Kraft die in ihnen streck in die Bahnen zu lenken die wir wollen.“ Antwortete Dennis leicht betreten. Nathalie horchte daraufhin auf und wandte den Blick zu Dennis ehe sie fragte: „Sag nur, dich nimmt das auch mit?“, „Natürlich tut es das, man müsste schon kein Mensch Mehr sein damit einen das kalt lässt.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. Nathalie, Ursula, Anna und Steve warfen sich daraufhin vielsagende Blicke zu, bisher hatten sie alle immer das Gefühl gehabt das Dennis irgendwie über dem Geschehen schwebte und sich nicht davon beeinflussen lies. Die Eröffnung das dies wohl doch anders war, traf sie alle in bisschen unvorbereitet auch wenn es in Gewisser Hinsicht wohl erleichternd war, immerhin machte es Dennis zu einem Menschen wie sie selbst. „Wie dem auch sein. Wir müssen uns Überlegen wie es weitergehen soll. Die Naquiim werden ihren Sieg mit Sicherheit voll auskosten und überall publik machen, das wird die Moral der verbliebenen Widerstandskämpfer drastisch mindern, ebenso könnte es dazu beitragen das die Grewock doch an ihrem Bündnis mit der Synode festhalten.“ Meinte Dennis dann Professionell. „Was schlägst du vor?“ fragte Nathalie umgehend. „Keine Ahnung.“ Gestand Dennis seufzend. „Wir müssen etwas tun das eine Signalwirkung hat.“ Stellte dann Ursula fest. „Genau, aber wir müssen davon ausgehen das die Naquiim mittlerweile Wissen über welche Informationen der Widerstand verfügte und dementsprechend Vorkehrungen getroffen haben.“ Stimmte Dennis zu. „Also müssen wir uns unser Ziel selbst aussuchen, ohne uns auf die Daten des Widerstandes zu verlassen.“ Stellte Nathalie fest.

„Genau.“ Stimmte Dennis zu. „Super.“ Erwiderte Nathalie daraufhin und lies sich in dem Bequemen Stuhl zurücksinken. „Hmm, wir müssen das ganze angehen wie das Anlegen eines neuen Stollens.“ Meinte dann Steve nachdenklich. „Wir graben ein Loch?“ fragte Anna mit gerunzelter Stirn. „Nein, wir beschaffen uns Informationen.“ Antwortete Steve leicht glucksend. „Und wie sollen wir das anstellen?“ fragte Ursula. „Die Synode nutzt, genau wie die meisten anderen auch ein Netzwerk aus unbemannten Übertragungsstationen um die Überlichtschnelle Echtzeitkommunikation zwischen den einzelnen Welten und Schiffen zu ermöglichen. Wenn wir eine solche Station finden, können wir uns Vermutlich in den Informationsfluss einklinken und etwas brauchbares aufschnappen.“ Meinte Dennis. „Dazu braucht man Übetragungsstationen?“ fragte Nathalie daraufhin verwundert. „Ja, es sei den man hat einen Terranischen Langstreckentransmitter.“ Antwortete Dennis augenzwinkernd. „Gut und wie finden wir so eine Station?“ fragte Nathalie dann, immerhin war der Weltraum so unendlich groß das es sogar eine gewaltige Aufgabe war ein Objekt von der Größe eines Planeten zu finden wenn man nicht wusste wo man suchen sollte. „Das sollte kein Problem sein. Um ihre Funktion zu erfüllen müssen Relay Stationen mit leistungsfähigen Sendern ausgerüstet sein. Es ist leicht einen starken Sender zu orten.“ Mischte sich Solaria ein. „Gut, dann haben wir einen Plan. Solaria, such bitte nach der nächsten Übertragungsstation und bring uns da hin.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Aye Sir.“ Bestätigte Solaria sofort.

„Was meint ihr, ob wir jemals wieder auf die Beine kommen?“ fragte Nathalie dann nachdem sie sich zurückgelehnt hatte. Immerhin hatte die Synode mit einen Gegenschlag faktisch alle Erfolge zunichte gemacht die sie errungen hatten. „Ich bin kein Hellseher, aber ich weiß das ein Krieg erst verloren ist wenn man aufhört zu Kämpfen. In Gewisser Hinsicht haben wir jetzt einen Vorteil: Die Naquiim und ihre Verbündeten denken sie haben uns lahmgelegt und werden daher wohl eher weniger mit Koordinierten Überfällen rechnen.“ Antwortete Dennis. „Genau diese Geleebirnen werden es noch bereuen sich mit uns angelegt zu haben. Niemand legt Hand an meine Freunde.“ Knurrte Steve daraufhin. Dennis zog daraufhin eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar. „Ich hoffe ja bloß dass das alles schnell vorbeigeht.“ Stellte Anna dann fest. „Das hoffen wir alle.“ Erwiderte Nathalie daraufhin. „Es liegt nur an uns wie lange dieser Konflikt dauert, wir haben es in der Hand es zu beenden.“ Meinte Dennis umgehend. „Tja, dummer weiße haben die anderen da auch noch ein Wort mit zu Reden.“ Erwiderte Ursula. Dennis zuckte daraufhin mit den Schultern und schwieg.

Einige Stunden später die sich Nathalie mit Gesellschaftsspielen, welche Steve in einem Schrank der Offiziersmesse aufgestöbert hatte, vertreiben hatte erreichte Solaria eine der Übertragungsstationen der Synode. Die Station war klein und wenig beeindruckend und zudem mitten im Nirgendwo aufgebaut, sie mussten sich daher keiner Sorgen machen gestört zu werden. Auch wenn es unwahrscheinlich war das ein zufällig vorbeikommendes Schiff Solarias Tarnmantel durchschauen konnte. „Ist es nicht ein bisschen fahrlässig die Station so völlig ungeschützt zu lassen?“ fragte Nathalie dann, immerhin war weit und breit keine Garnison, eine Automatische Waffenplattform oder etwas ähnliches zu sehen. „Theoretisch schon. Aber da diese Station nur für die Zivile Kommunikation dienen sind sie für die meisten taktisch bedeutungslos. Kaum jemand würde sich die Mühe machen diese Stationen zu suchen und zu zerstören.“ Antwortete Dennis. „Und wie sprechen die Militärs der Synode dann miteinander?“ fragte Nathalie umgehend. „Militärschiffe sind alle, genau wie Solaria, mit einem Langstreckentransmitter ausgerüstet mit dessen Hilfe man auch ohne Relaisstationen über große Distanz Kommunizieren kann.“ Antwortete Dennis. „Ah.“ Meinte Nathalie daraufhin und schämte sich dafür dass sie da nicht selbst drauf gekommen war. „Ich habe mich in die Kommunikationsverbindung eingeklinkt.“ Meldete dann Agatha. „So dann kommt jetzt der Interessante teil.“ Stellte Dennis fest. „Der da wäre?“ fragte Nathalie sofort. „Zuhören und abwägen.“ Antwortete Dennis ehe er sich niederlies und damit begann durch die unzähligen Übertragungen zu schalten die auf seinem Bildschirm angezeigt wurden.

Es dauerte daraufhin überraschender weiße nicht lange bis sie ein Ziel ausgemacht hatten, die Zivilen Kommunikationskanäle der Synode waren voll von Meldungen und Berichten über ein großes Fest im Heimatsystem der Synode das zur Feier des vermeintlichen Sieges über den Widerstands abgehalten werden sollte. „Das ist das perfekte Ziel. Was könnte Publikumswirksamer sein als ein Angriff auf eine Veranstaltung in der eigentlich der Sieg über uns gefeiert werden sollte?“ stellte Dennis umgehend fest. „Ja, aber das ist doch im Kernterritorium der Synode, zudem werden die Naquiim mit Sicherheit eine Menge Wacheinheiten abgestellt haben, oder?“ erwiderte Nathalie daraufhin nachdenklich. Zwar stimmte sie Dennis Prinzipiell zu, aber in ihren Augen war das alles zu Riskant und die Chance auf Erfolg zu gering. „Es wird dort nur so von Zivilen Schiffen wimmeln. Die Naquiim werden keine Möglichkeiten haben ihre Zahlenmäßige Überlegenheit auszuspielen.“ Antwortete Dennis dann umgehend. „Ich empfehle die Situation zunächst getarnt abzuschätzen Sir. Dann kann immer noch eine Entscheidung getroffen werden.“ Mischte sich dann Solaria ein. „Kannst du uns den unbemerkt direkt sin Herz der Synode bringen?“ fragte Nathalie daraufhin. „Positiv Sir. Sie werden nicht wissen das wir da sind solange wir das nicht wollen.“ Antwortete Solaria. „Das ist unsere Chance Ma’am.“ Meinte Dennis dann. Nathalie atmete daraufhin einmal tief durch. Ihr gefiel der Gedanke nicht so tief ins Feindesland vorzudringen, aber Dennis hatte recht, ein besseres Ziel würden sie so schnell nicht wieder bekommen. „Also schön. Tragen wir ihren Krieg zurück zu ihrer eigenen Haustür. Solaria bring uns unbemerkt nach Hyssus.“ Lenkte Nathalie schlussendlich ein.
~~~Ende Kapitel 28~~~

mfg.: Tg

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21 Aug 2016 01:13 #82659 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh Nathalie macht bekanntschaft mit dem Alkohol wie ich sehe xD hatten wir nicht schon einmal alle diesen Moment in dem wir uns geschworen haben, nie wieder den alkohol auch nur schief anzuschauen? :D Ich bin ja mal gespannt ob dieser Anschlag erfolg hat und vorallem wie sie ihn durchführen wollen. Wird es auch ziviele Opfer geben? Tolles Kapitel wie immer! Freue mich auf mehr!

LG Stefan

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25 Aug 2016 18:19 #82790 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Jaja der Liebe Alkohol, der geliebteste Erzefeind eines jeden einzelnen :D
"Anschlag" klint so Terroroistisch... Gefällt mir! :evil: Vielleicht sollte ich die Menschen in meiner Story auch als Selbstmordattentäter los schicken :P

@all: Wie euch vemrutlcih aufgefallen ist, war ich mal so Frei mich im Enziklopädien Thema auszutoben, würde mich über Rückmedlungen bezüglich des neueen "Stils" und natürlich auch über den Inhalt freuen ;)

mfg und schwitzt schön: Tg

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25 Aug 2016 20:39 #82797 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ist mir schon aufgefallen und gefällt mir sehr. Echt gute Idee, das als eine Art Datenbankaufruf mit militärischer Zugriffsberechtigung zu machen. :D

Würde das liebend gerne später wieder mit unter die Story packen wie zuvor schon bei DRG und DTI, aber unglücklicherweise hinke ich noch immer mit mehreren Kapiteln hinterher und brauche noch etwas das aufzuholen. Ist zurzeit viel los privat, beruflich und moddingtechnisch. Daher meine Abwesenheit was Kommentare angeht. Allerdings geht es auch bald schon auf die Vorweihnachtszeit zu und dann ist noch mehr los. :(

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Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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27 Aug 2016 14:03 #82839 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@Jack Hunter: Schön das dir der "Stil" der neuen Enzikolpädie bisher zusagt.
Ja die Vorweihnachtszeit... Auf die folgt dann die Weihnachtszeit auf welche die vor Oster Zeit udn dann die Osterzeit folgt und dann geht das ganze auch schon wieder von Vorne los. :lol: Mach dir keine Gedanken ich kenne das auch das man nichtmehr weiß wo einem der Kopf steht.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 29: Eine große Chance
Schon seit Stunden reisten sie durch das Hyssus System. Obwohl Solaria sich mit über fünfzig Prozent der Lichtgeschwindigkeit fortbewegte, kam die Bewegung Nathalie und allen deren an Bord quälend langsam vor wenn man die Reisegeschwindigkeit eines Terranischen Translichtantriebs gewohnt war. Mittlerweile war das Ziel jedoch in Sichtweite gekommen, Tyliius oder Hyssus Prime wie viele andere Spezies den Heimatplaneten der Synode nannten war mittlerweile mit bloßem Auge erkennbar und das obwohl der Planet vergleichsweiße klein war. Laut Solaria hatte Tyliius nicht einmal die Hälfte der Erdmasse und daher eine extrem schwache Gravitation was zu den Physisch schwachen Körpern der Naquiim geführt hatte. Ein Mensch währe auf Tyliius wohl in der Lage aus dem Stand Meterweit zu springen und Felsbrocken zu stemmen die fast jede einheimische Lebensform unter sich zerquetscht hätten. „Wir sind nicht alleine Sir. Ich orte zahllose andere Raumschiffe in diversen Orbits um Tyliius.“ Meldete Solaria dann plötzlich. Schlagartig war Nathalie hellwach und fragte: „Kriegsschiffe?“, „Nur wenige.“ Antwortete Solaria worauf sich Nathalie umgehend wieder beruhigte. Dennis hatte in der Zwischenzeit die Sensorwerte selbst in Augenschein genommen und meinte: „Puhh, das sind eine Menge Passagierkreuzer und Langstreckenfähren, scheint ja ne echt gewaltige Party zu werden.“ „Und sie alle werden Zeugen sein wenn wir zuschlagen.“ Meinte Natalie umgehend mit einer gewissen Vorfreude, schon jetzt konnte sie sich die Kollektive Panik ausmahlen die unter dem Naquiim ausbrach wenn Solaria sich inmitten ihrer Schiffe enttarnte und ihren Angriff auf ein noch zu identifizierendes Ziel begann.

„Sie sitzen da wie die Lämmer an der Schlachtbank.“ Stellte dann Steve fest der dank Solarias unermüdlichen Ausbildungsbemühungen mittlerweile recht souverän mit der Steuerkontrolle umgehend konnte. „Ja, sie haben keine Ahnung das der Wolf unter ihnen ist.“ Stimmte Agatha zu während Steve Solarias Tempo drosselte um nicht ausversehen in eines der zahllosen Schiffe zu fliegen die sich derzeit im Planetennahen Raum drängten. „Eine Menge Potenzieller Ziele.“ Stellte Dennis dann berechnend fest während er die Bauchigen Konstruktionen musterte die überall um sie herum schwirrten. Es waren neben den Naquiimschiffen auch einige Schiffe anderer Bauart anwesend, selbst eine Gruppe Sambesi Schiffe die von zwei leichten Kreuzern abgeschirmt wurden schwebte in geringem Abstand zum dichtesten Gewühl. „Es scheint wohl eine Militärparade mit großer Überraschung zu geben.“ Stellte Agatha dann fest. „Woher weißt du das?“ fragte Nathalie umgehend. „Die Naquiiim senden die Informationen unverschlüsselt auf Breitband, jeder der zuhören will kann das auch.“ Antwortete Agatha schulterzuckend. „Perfekt, wenn wir die Parade angreifen bekommt das jedes Lebewesen im bekannten Raum mit. Sie sollten sich eine Publikumswirksame Ansprache überlegen die wir senden sobald wir zugeschlagen haben.“ Meinte Dennis daraufhin mit funkelnden Augen.

„Ist es nicht ein bisschen Riskant eine Militärparade zu überfallen, ich meine das sind doch bestimmt alles Kampfschiffe oder?“ fragte Nathalie dann. „Das sind sogar mit Sicherheit die größten und prächtigsten Superschlachtschiffe welche die Synode aufbieten kann. Aber sie werden nicht in Gefechtsbereiter Verfassung sein, zudem haben wir durch die vielen Zivilschiffe eine hervorragende Deckung.“ Antwortete Dennis. „Also benutzen wir die Zivilisten als Schutzschild?“ fragte Nathalie angewidert. „Ja. Ich weiß dass das keine besonders schöne Taktik ist, aber im Komment können wir uns den Luxus nicht leisten effektive Taktiken wegen so etwas zu verwerfen.“ Antwortete Dennis erneut. Obwohl es Nathalie nicht gefiel musste sie ihm daraufhin recht geben, sie mussten Erfolge verzeichnen, außerdem würden die Naquiim vor einer vergleichbaren Taktik auch nicht zurückschrecken, eher im Gegenteil. „Wann beginnt die Parade Frau Weber?“ fragte Dennis dann. „Noch ein paar Minuten, hier ist alles mir Propagandagelaber voll.“ Antworte Agatha. „Das war zu erwarten.“ Meinte Dennis lediglich Schulterzuckend. „Ich bin ja mal auf die große Überraschung in der Parade gespannt.“ Stellte Steve dann fest. „Wahrscheinlich eine Holoshow die irgendwas mit dem vermeintlichen Untergang des Widerstandes zu tun hat. Aber wenn alles nach Plan läuft, wird es dazu gar nicht erst kommen.“ Erwiderte Dennis.

„Es geht los.“ Meinte Agatha dann nach ein paar Minuten. Nur kurz darauf kamen die ersten Schiffe der Parade in Sicht. Es handelte sich wahrlich um imposante Schiffe deren mächtige Geschütze stellenweiße solch absurde Abmessungen hatten das sich Nathalie die Nackenhaare aufstellten. So langsam wurde ihr klar das trotz allem was sie bereits erlebt hatte, ein wirklicher Krieg zwischen Großmächten nochmal eine ganz andere Liga war. Begleitet wurden die mächtigen Sternendreadnoughts von einigen kleineren Schiffen die mittels leistungsfähiger Scheinwerfer und Niedrigleistungslasern die großen Schiffe ordnungsgemäß in Szene setzten in dem sie für eine stimmige Beleuchtung sorgten. Ebenfalls wurden die Schiffe von Schwärmen aus Raumjägern begleitet die bunte Rauchfahnen hinter sich herzogen, insgesamt war die Parade daher ein wahrlich einschüchternder Anblick und eine klare Machtdemonstration der Synode. „Nicht schlecht, da haben sie aber ganz schön tief in der Schublade gekramt.“ Stellte Dennis bei dem Anblick fest. „Wie kann man etwas so gewaltiges Bekämpfen?“ fragte Nathalie dann ehrfürchtig immerhin vermittelten die Dreadnoughts mit ihren unzähligen Geschützbatterien und den massiv gepanzerten, kantigen Rümpfen den Eindruck alles unter sich zermalmen zu können das dumm genug war sich ihnen in den Weg zu stellen. „In dem man eigene Dreadnoughts einsetzt.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Wenn ich daran denke wie viele Häuser für bedürftige man aus dem Material hätte bauen können das für so ein Monstrum verwendet wird.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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27 Aug 2016 14:04 #82840 by Todesgleiter
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Dennis schnaubte daraufhin kurz sparte sich jedoch einen Kommentar. „Wen von den Drecksäcken knöpfen wir uns den vor?“ fragte dann Steve. „Na am besten den größten.“ Meinte Agatha. „Haben wir überhaupt genug Feuerkraft um so ein Ding zu zerstören?“ fragte Nathalie daraufhin kritisch. „In Anbetracht der Situation ist es unwahrscheinlich das es uns gelingt eines der großen Schiffe zu zerstören.“ Teilte Solaria umgehend mit. „Müssen wir ja auch gar nicht. Es geht nur darum allen zu zeigen das wir noch da sind und vor niemandem Angst haben.“ Erwiderte Dennis. „Also gut, bringt uns in Angriffsformation auf das größte Schiff.“ Meinte Nathalie dann. Während Steve und Solaria daraufhin langsam die Position veränderten um einen günstigen Angriffsvektor zu erreichen meldete Agatha: „Da stimmt was nicht.“, „Wie meinen Sie das?“ fragte Dennis sofort. „In den Kommunikationskanälen wimmelt es von den Nachrichten über ein aufgebrachtes Terranisches Schiff.“ Antwortete Agatha Stirnrunzelnd. „Das ist unmöglich.“ Erwiderte Dennis. „Ich weiß.“ Stimmte Agatha zu. „Vielleicht hat jemand anderes auch ein altes Schiff gefunden, hatte dann aber nicht so viel Glück wie wir?“ fragte Nathalie dann. „Unwahrscheinlich, ich hätte es bemerkt wenn ein anderes Schiff der Terranischen Tiefraumflotte wieder online gegangen wäre.“ Antwortete Solaria. „Wie den?“ fragte Nathalie umgehend neugierig. „Wir sind untereiander mit einer komplexen Translichtverbindung verknüpft, es hätte ein Echo gegeben wenn eine anderer KI Kern wieder hochfährt.“ Antwortete Solaria. „Hmm, vielleicht ist es einfach nur Propaganda?“ mutmaßte Steve dann. „Das glaube ich nicht. Eine so bedeutende Nachricht zieht eine Menge Interesse auf sich. Sie müssen irgendwas haben um ihre Behauptung zu untermauern.“ Erwiderte Dennis.

Plötzlich endete der Zug schwerer Synodekriegsschiffe abrupt und machte damit einigen kleineren Schiffen Platz die ein weiteres Schiff an leicht glänzenden Leinen hinter sich herzogen. Nathalie brauchte nur einen Blick um zu erkennen das dieses Schiff nicht zur Synode gehörte. Die eleganten geschwungenen Formen und Weiß bis Chromfarbene Hülle ähnelten Solaria sehr, auch wenn das Schiff deutlich größer als Solaria selbst war. „Ist das?“ fragte Nathalie mit stockendem Atem. „Ja, das ist ein Terranisches Schiff.“ Bestätigte Dennis ebenfalls scharf einatmend. „Genau gesagt handelt es sich um die TTF Samara einen schweren Kreuzer der Moskau Klasse.“ Fügte Solaria umgehend an. „Wie haben Sie einen Kreuzer der Moskauklasse in die Fänge bekommen?“ fragte Dennis umgehend schockiert. „Das kann ich nicht beantworten, allerdings deuten die Energiewerte darauf hin das die Samara komplett offline ist.“ Antwortete Solaria. „Sir, ich fürchte unser Ziel für diese Mission hat sich soeben geändert.“ Stellte Dennis dann dumpf fest. Nathalie warf ihm daraufhin zuerst einen vernichtenden Blick zu weil er sie schon wieder mit „Sir“ angesprochen hatte ehe sie antwortete: „Die Samara?“, „Ja. Wir dürfen nicht zulassen das ein Schiff mit solchen Fähigkeiten in den Fängen der Synode verbleibt.“ Stimmte Dennis zu. „Können wir sie irgendwie retten?“ fragte Nathalie dann. „Nun wenn wir in der Lage wären die Bordsysteme wieder hochzufahren müsste sie in der Lage sein sich freizukämpfen. Kreuzer der Moskau Klasse waren dafür gebaut an vorderster Front zu Kämpfen.“ Antwortete Dennis. „Also müssen wir an Bord kommen ohne das die Naquiim uns bemerken.“ Stellte Nathalie fest. „Genau.“ Stimmte Dennis zu. Nathalie atmete daraufhin einmal tief durch und meinte dann: „Gut versuchen wir es, bringt uns nahe an die Samara ran, ohne das uns jemand sieht.“

Während sich Solaria daraufhin vorsichtig in Richtung des sehr viel größeren Kreuzers schob und dabei darauf achtete den umgebenden Schiffen der Synode nicht zu nahe zu kommen, fragte Nathalie Pragmatisch: „Wie kommen wir eigentlich an Bord?“, „Es müsste mir möglich sein unbemerkt an einer der Luftschleusen fest zu machen.“ Antwortete Solaria umgehend. „Gut und wie bekommen wir die dann auf?“ fragte Nathalie weiter immerhin hatte die Samara offenkundig keine Energie, die Luftschleuse würde sich daher wohl eher nicht selbsttätig öffnen. „Überlassen Sie das mir Sir. Ich kann über die Verbindungsanschlüsse der Luftschleuse etwas Energie in die Systeme der Samara transferieren.“ Antwortete Solaria. „Na dann.“ Meinte Nathalie und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück während sie weiterhin unbemerkt durch die Militärparade der Naquiim glitten ohne dass jemand von ihnen Kenntnis genommen hätte. „Ich schlage vor, das wir uns auf ein Enterkommando vorbereiten, eventuell hat die Synode Kräfte an Bord der Samara stationiert.“ Meinte dann Dennis. Nathalie zog daraufhin bei dem Gedanken schon wieder in einem Enterkommando zu sein eine Grimasse, noch allzu deutlich konnte sie sich an die Letzte Enteraktion erinnern der sie beigewohnt hatte und noch immer hatte sie mit einigend er Nachwirkungen zu kämpfen. Dennis bemerkte Nathalies zögern natürlich und meinte daher: „Ich bezweifle das wir es dieses mal erneut mit Elitekommandos der Grewock zu tun bekommen.“ Nathalie warf Dennis daraufhin einen Hoffnungsvollen Blick zu ehe sie sich mit leisem Ächzen aus ihrem Stuhl erhob um sich auf den Weg zur Waffenkammer zu machen und sich Auszurüsten.

Minuten später hatte sich der Entertrupp vor der Luftschleuse versammelt und wartete geduldig darauf das Solaria grünes Licht gab. Zwar versuchte es sich dabei niemand anmerken zu lassen, doch sie waren alle reichlich aufgeregt, nicht jeden Tag betrat man ein neues Terranisches Kriegsschiff. Während sie daher alle so da standen und versuchten ihre Emotionen in den Griff zu bekommen begann Dennis eine seiner kurzen Ansprachen die er vor Entereinsätzen gewöhnlich führte: „Sie wissen alle worum es Heute geht, ich erwarte daher höchste Konzentration. Überprüfen Sie Ihre Ziele bevor sie Feuern und vermeiden sie nach Möglichkeit Flächendeckendes Feuer und Flächenwirksame Waffen, wir wollen dieses Schiff für uns in Besitz nehmen und nicht Zerstören. Für den Fall das wir mit nicht vorhersehbaren Situationen konfrontiert werden, bitte ich sie einen kühlen Kopf zu bewahren, so schwer das in der Hitze des Gefechtes manchmal auch ist aber heute steht zu viel auf dem Spiel als das wir uns Flüchtigkeitsfehler erlauben könnten. So und jetzt treten wir den Naquiim in den Arsch!“ Sobald Dennis geendet hatte quittierten die Kämpfer des Widerstandes mit einem kurzen „Hu!“ ehe Solaria meldete: „Andockvorgang abgeschlossen, bereithalten für Öffnung der Schleusentür.“ Sofort richteten sich sämtliche Waffen auf die Luftschleuse und eine professionell angespannte Stimmung legte sich über alle Anwesenden. Dann öffnete sich das Schleusenschott, nur um den Blick auf ein weiteres ähnliches Schott freizugeben, allerdings prangte auf diesem Schott Stolz der Name „TTF Samara“. Vorsichtig und voller Respekt trat Nathalie daraufhin vor das Schott und legte die Hand auf das kalte Metall. Langsam und vorsichtig stellte Nathalie dann eine Verbindung zwischen ihrem Handcomputer und der Luftschleuse her.

„Solaria, transferiere bitte etwas Energie in das Schleusensystem.“ Meinte Nathalie dann. „Aye Sir.“ Bestätigte Solaria umgehend. Sofort darauf begannen mehrere Schriftzeichen über den Bildschirm von Nathalies Handcomputer, welcher gleichzeitig das Bedienfeld war, zu ziehen. Überraschender weiße war es daraufhin nicht notwendig irgendwelche Invasiven Taktiken einzusetzen, die Luftschleuse öffnete sich bereitwillig von selbst, ohne das Nathalie eine der Überbrückungsfunktionen genutzt hätte. „Das ging aber schnell.“ Stellte Dennis daher fest. Nathalie zuckte daraufhin mit den Schultern und antwortete: „Ich musste die Sicherheitsprotokolle nicht umgehen.“ Dennis zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe er erwiderte: „Interessant.“, „Vermutlich haben die Luftschleusenprotokolle die Virtuelle Signatur des Multifunktionsarmbands erkannt und als Verbündet eingestuft.“ Stellte dann Solaria fest. „Gut, dann rücken wir mal vor, aber langsam!“ meinte Dennis dann. Vorsichtig und aufgrund der Gravitationstiefel, welche die fehlende Schwerkraft an Bord der Samara ausgleichen sollten, etwas ungelenk setzten die ersten Widerstandskämpfer daraufhin die ersten Schritte an Bord der TTF Samara, die Korridore waren dunkel und wurden nur von den Lampen an den Waffen der Soldaten erhellt, ansonsten sahen die Korridore so aus wie die von Solaria, selbst der Boden war ähnlich glänzend Poliert. „Sieht sicher aus.“ Meldete einer der Soldaten dann während er sich einmal um die eigene Achse drehte. „Dann wollen wir mal sehen ob die Samara Sie auch so schnell akzeptiert wie Solaria.“ Stellte Dennis dann fest und ignorierte Nathalies beißenden Blick daraufhin gekonnt. Schließlich holte Nathalie tief Luft und trat mit angehaltenem Atem durch die Luftschleuse.
~~~Ende Kapitel 29~~~

mfg. und frohes schwitzen wünscht Tg!

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28 Aug 2016 00:51 #82852 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Frohes Schwitzen auch dir mein Freund, ist hier in Bayern bei 32 Grad kaum auszuhalten :D

Ich freu mich wie ein kleines Kind auf das nächste Kapitel! Ich find das toll, dass du mehr und vorallem vernichtendere Schiffe der Menschen einführst *_* Bin ja mal auf ihren Charachter gespannt, jede KI scheint ja anders zu ticken! Ich hoffe so sehr, dass die TTF Samara aus allen Rohren feuernd im Verband mit der Solaria den Nauqiim ein richtiges Inferno schenkt! Ich hab zum ersten mal wieder so ein tolles Gefühl, wie bei Stargate Atlantis, wenn man mal wieder über Antiker-Schiffe gestolpert ist, da fühlt man sich einfach wie ein erfolgreicher Schatzsucher! Kanns grad gar nicht erwarten, dass wieder Samstag ist!!

Tolles Kapitel und ich freue mich extrem auf nächste Woche!

LG Stefan

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03 Sep 2016 15:14 #83025 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Na jetzt hasste es ja geschafft :D Fühl mich jetzt aber gebauckitzelt das du so große Emotionen mit meiner Geschichte verknüpfst!
Mach dir keine Gedanken, Samara wird einen Standesgemäßen Auftritt haben jetzt bekommen die Naquiim bald einen kräftigen Arschtritt.

@all Weiter geht's:

Kapitel 30: Samara

Als Nathalies Fuß auf dem, auf Hochglanz polierten, Boden des Korridors aufsetzte, verharrte sie kurz in dieser Position um sich davon zu überzeugen das nichts ungewöhnliches passiert war. Enttäuschender weiße geschah daraufhin jedoch gar nichts, das Schiff reagierte sichtbar überhaupt nicht auf Nathalies Gene. Mit angespannter Muskulatur trat Nathalie daraufhin vollständig durch die Luftschleuse, doch noch immer passierte nichts. Es war daraufhin ein merkwürdiges Gefühl zwar mit den Beinen fest auf dem Boden zu stehen, ansonsten jedoch schwerelos zu sein. „Zum Glück habe ich mir die Haare zurückgebunden ...“ dachte sich Nathalie daraufhin erleichtert, immerhin hätte ihre wallende Haarpracht sie sonst wohl behindert in dem sie dauern in ihr Sichtfeld geschwebt wäre. „Hmm, vielleicht sind die Energiereserven tatsächlich vollkommen erschöpft.“ mutmaßte dann Dennis „Das wäre aber schlecht.“ Stellte Nathalie umgehend fest, immerhin hatten sie ohne die Bordenergie keine Chance die Samara zu befreien. Dennis zuckte daraufhin mit den Schultern ehe er meinte: „Genaues wissen wir erst wenn wir Zugang zum Computersystem haben.“ Nathalie nickte daraufhin ehe sie meinte: „Dann wollen wir mal.“ Mit gebotener Vorsicht, immerhin konnte hinter jeder Ecke eine Überraschung in Gestalt einer Grewocktruppe lauern, bewegte sich der Trupp daraufhin weiter in das Innere des Terranischen Kreuzers. Aufgrund der Tatsache das die Innenverkleidung, ebenso wie die äußere Hülle, keinerlei Schäden aufwies war es naheliegend das dieses Schiff ähnlich wie Solaria an den letzten Gefechten der Terranischen Flotte nicht teilgenommen hatte, aus welchen Gründen auch immer.

Es begegnete ihnen jedoch kein Grewock und auch sonst kein lebendes Wesen während sie sich vorsichtig in Richtung der Kommandobrücke vorarbeiteten. Plötzlich hob einer der Kämpfer dann die geballte Faust, mittlerweile wusste Nathalie dass das bedeutete sofort stehen zu bleiben und wachsam zu sein. Während alle daraufhin langsam in die Knie sanken meldete der führende Kämpfer über die Neurokommunikatoren: „Im kreuzenden Korridor voraus sind nachträglich Lampen installiert worden, sie werden über eine externe Energieversorgung mit Strom versorgt.“ Nathalie warf daraufhin einen Blick auf ihren Handcomputer, wenn jedoch Naquiim oder Grewock in der Nähe waren wurden sie von den Sensoren des Gerätes im Moment nicht entdeckt. „Vorrücken, Standardformation.“ Meinte dann Dennis ehe sie sich alle wieder in Bewegung setzten. Nach wenigen Metern traten sie in einen weiteren Korridor der von mehreren Stehlampen in ein trübes Licht getaucht wurde, deutlich sichtbar war auch das an der Wand entlanglaufende Kabel das offensichtlich für die Stromversorgung verantwortlich war. „Wir müssen ihre Energieversorgung kappen, damit sie keine Hilfe rufen können.“ Stellte Dennis fest und schaute an dem Kabel entlang. „Meinen Sensormessungen zufolge befindet sich die Energiequelle der Synode im Logistikhangar.“ Meldete Solaria daraufhin. „Das ergibt Sinn vermutlich haben sie dort eine Fähre gelandet und deren Energiegitter angezapft.“ Meinte Dennis daraufhin. „Also auf zum Logistighangar.“ Meinte Nathalie.

Schon nach wenigen Metern trafen Nathalie und ihre Begleitung jedoch auf ein Hindernis in Gestalt eines Naquiim der aufmerksam etwas studierte das in seinem kleinen Tragbaren Computer gespeichert war. Ohne lange zu zögern feuerte einer der Widerstandskämpfer einen gezielten Schuss ab. Der Naquiim hatte daraufhin nicht einmal die Chance zu schreien da das Geschoss seinen kompletten Kopf zerfetzte noch ehe er überhaupt bemerkt hatte das er angegriffen wurde. In Stillschweigender Übereinkunft rückte der Trupp daraufhin weiter vor und machte dabei einen Bogen um die sich beständig ausbreitende Wolke aus Naquiimblut und Körperteilen die langsam durch den Korridor expandierte. „Wenn das alles ist was sie haben, werden wir leichtes Spiel haben.“ Stellte einer der Kämpfer daraufhin fest. „Nicht übermütig werden Soldat. Wenn Sie Alarmschlagen sind wir geliefert.“ Ermahnte Dennis umgehend. Glücklicherweise begegneten sie auf ihrem weiteren Weg jedoch niemandem mehr, Offenkunig war die Bordbesatzung der Synode bestenfalls spärlich, vermutlich hatten sie es längst aufgegeben die Kontrolle über das Schiff erlangen zu wollen.

Kurz vor der offen stehenden Zugangstür zum Logistikhangar schlug Nathalies Handcomputer jedoch Alarm. „Achtung ich erfasse über zwei Dutzend Lebewesen da drinnen.“ Meldete sie daher Pflichtbewusst. „Das war klar, sie werden die Fähre als lokales Kommandozentrum nutzen da sie die Kommandobrücke des Schiffes nicht verwenden können.“ Stellte Dennis fest. Vorsichtig lugte Nathalie dann durch die Tür in den Hangar in dem eine typische Naquiimkurzstreckenfähre thronte. Ebenso konnte sie nahe der geöffneten Austiegsrampe der Fähre zwei Grewock erkennen die sich Faul mitten in der Luft lümmelten. Es war offensichtlich das sie nicht mit einen Angriff rechneten, immerhin schwebten ihre Waffen einige Meter neben den Stämmigen Soldaten in der Luft. Außer den beiden weniger aufmerksamen Wächtern war der Hangar jedoch augenscheinlich leer, vermutlich hielten sich die Naquiim im inneren der Fähre auf wo die Umweltsysteme für sie angenehmere Umgebungswerte erzeugten. Langsam und leise bewegten sich die Widerstandskämpfer daraufhin in den Hangar und näherten sich den offenkundig dösenden Grewock mit gebotener Vorsicht, auch wenn es unwahrscheinlich war, war es doch möglich das es sich bei dieser Situation um eine Falle handelte. Kaum waren dann alle Kämpfer in Position gab Dennis ein kurze Signal worauf ein leises Sirren ertönte, gefolgt von dem Schmatzenden Geräusch einer Kugel die sich in das weiche Fleisch ihres Opfers bohrte. Die Grewock hatten nicht den Hauch einer Chance gehabt und trieben leblos davon.

Angespannt warteten daraufhin alle auf eine eventuelle Reaktion, doch es geschah nichts. Entweder waren sie tatsächlich nicht bemerkt worden, oder aber sie waren im Begriff in einen Hinterhalt zu laufen. Langsam rückte die Truppe daraufhin vor und stoppte knapp vor der Ausstiegsrampe der Fähre. Da die Rampe nach hinten aufgeklappt war und sich die Truppe von vorne genähert hatte, konnten sie von einem eventuellen Wachtposten im inneren der Fähre zwar nicht entdeckt werden, konnte selbst jedoch ebenso wenig in das Innere der Fähre sehen. Glücklicher weiße bot das umfangreiche Terranische Waffenarsenal das sie von Solaria zur Verfügung gestellt bekommen hatten für solche Situationen eine elegante Lösung. Bedächtig nahm Nathalie eine etwa Tennisball große Kugel in die Hand und drückte die Ober sowie Unterseite gleichzeitig ein. Sofort darauf schwebte die Kugel selbsttätig aus ihrer Hand und verharrte dann etwa anderthalb Meter über dem Boden. Anschließend betätigte Nathalie einige Kontrollflächen an ihrem Handcomputer worauf die Kugel umgehend los flitzte und damit begann die Umgebung systematisch abzutasten. Schnell gab es daraufhin Entwarnung die Aufklärungsdrohne konnte keine Feinde in unmittelbarer Nähe ausmachen, auch im inneren der Naquiimfähre nicht.

Erleichtert bewegten sich Nathalie und ihre Begleiter daher in das Innere der Fähre, wobei die Aufklärungsdrohne immer mindestens vier Meter vor ihnen schwebte und die Umgebung genau unter die Lupe nahm. Der Landeraum der Fähre war jedoch relativ klein und wurde schnell durch eine verschlossene Tür begrenzt. Ohne dass jemand etwas gesagt oder auch nur bewusste daran gedacht hätte, gingen die Kämpfer des Widerstandes daraufhin in eine Türaufbruchsformation und postierten sich links beziehungsweiße rechts von der Tür, welche sich nicht automatisch öffnete. Auch Nathalie wusste sofort was sie zu tun hatte und kniete sich neben einem der Soldaten nieder während sie ihren Handcomputer mit der Wartungsschnittstelle der Tür verband. Nur wenige Minuten später öffnete sich die Tür widerspruchslos. Umgehend darauf ertönte die entrüstete Stimme eines Naquiim: „Ich sagte wir wollen nicht gestört werden! Geht das denn nicht in eure Schädel?!“ dann ertönte eine andere Naquiimstimme: „Was ist das?“ Erst jetzt bemerkte Nathalie das die Drohne umgehend durch die geöffnete Tür geflitzt war und nun im inneren des nächsten Raumes herumschwirrte. Mit einem kurzen Blick auf ihren Handcomputer erkannte Nathalie dann auch das der nächste Raum voller Naquiim war welche der Drohne hinterher schauten und dabei die Tür völlig aus den Augen Liesen, von eventuellen Wachen war dabei überhaupt nichts zu sehen. „Die Gelegenheit ist günstig, sie sind abgelenkt.“ Meldete Nathalie daher. „Sehr schön. Dann stürmt, jetzt!“ erwiderte Dennis worauf die Widerstandskämpfer in einer einzigen fließenden Bewegung in den Raum stürmten. Umgehend waren überraschte und aufgeschreckte Rufe der Naquiim gemischt mit gebrüllten Anweisungen der Kämpfer zu hören. Allerdings viel kein einziger Schuss, wie es zu erwarten war, leisteten die Naquiim keinen Physischen Widerstand, dazu waren sie vor lauter Verwirrung auch gar nicht in der Lage. Als Nathalie nämlich kurz darauf in den Raum trat schauten sie sich noch immer überrumpelt um als könnten sie gar nicht glauben was passiert war.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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