Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
26 Sep 2016 19:33 #83576 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ich muss immer grinsen wenn du von deinem General redest, danke nochmal für die Ehre ihn nach mir genannt zu haben :)
War ja nur eine Frage der Zeit, bis es Nathalie alles über den Kopf wachsen würde! Ich bin immer wieder erstaunt, dass die KI eigentlich wirklich extrem disziplinierte Menschen ohne Körper sind! Wahnsinn welche emotionale Tiefe die besitzen! Ich bin ja mal gespannt wie der Erstkontakt mit dem Orden verlaufen wird. (Persönlich hoffe ich ja auf ein flammendes Inferno und die totale Auslöschung sämtlicher Verräter unserer Rasse ... bin ich jetzt schon zum Goauld geworden? :D )
Mach weiter so! Bis nächste Woche :)

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
01 Oct 2016 15:16 #83750 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan:
Ja die arme Nathalie weiß nicht mehr wo ihr der Kopf steht, aber das finde ich durchaus Nachvollziehbar. Ich glaube ich währe an ihrer Stelle auch total überfordert :lol:

Keine Sorge du wirst dein falmmendes Inferno noch bekommen, vielleicht nicht jetzt aber irgendwann bestimmt, den die NAquiim und ihre Aliierten werden noch ne abreibung bekommen :evil:

@all: Weiter geht's:

Kapitel 34: Ankunft in der Zitadelle
„Erreichen das Sonnenfeuer System, Schiff in Tarnmodus.“ Meldete Solaria sobald sie aus dem Translichtkorridor am Rande des Sonnenfeuer Systems viel. „Haben wir Besuch?“ fragte Nathalie daraufhin. „Die Strahlungswerte aus dem Orbit von Zitadelle des Lichtes deuten auf die Anwesenheit eines großen oder mehrerer kleinere Synodekriegsschiffe hin, für genauere Informationen müssen wir näher ran.“ Antwortete Solaria. „Dann wollen wir mal.“ Meinte Nathalie umgehend ehe sich Solaria in Bewegung setzte um die Distanz zum Hauptplaneten der Etor Weißen ohne Translichtaggregate zu bewältigen. Aufgrund ihrer Leistungsfähigen Antriebssysteme erreichte Solaria schnell einen ansehnlichen Prozentsatz der Lichtgeschwindigkeit und näherte sich dementsprechend schnell an. Alsbald waren sie daher nahe genug herangekommen um die im Orbit um Zitadelle des Lichtes Stationierten Schiffe identifizieren zu können. „Ziele identifiziert, ein Leichter Kreuzer mit zwei Geleitfregatten in Geosynchronem Orbit über dem großen Tempel von Etor.“ meldete Solaria dann. „Werden wir mit denen fertig?“ fragte Nathalie daraufhin. „Mithilfe von Samara auf jeden fall. Wir sollten uns zuvor aber davon versichern dass das keine Falle ist.“ Antwortete Dennis kalt berechnend. Nathalie nickte daraufhin, schon zu oft waren sie in die Fallen der Synode getappt, damit musste jetzt langsam einfach mal Schluss sein. „Sir, ich empfehle den Einsatz von Kommunikationsinhibitoren um die Einsatzgruppe der Synode daran zu hindern Verstärkung zu rufen.“ Meinte Solaria dann.

„Haben wir sowas denn an Bord?“ fragte Nathalie daraufhin überrascht. „Natürlich Sir, für solche Einsatzszenarien wurde ich konstruiert.“ Antwortete Solaria umgehend. „Dann mal los.“ Erwiderte Nathalie froh darüber das Solaria selbsttätig mitdachte und sie nicht alles selbst zu Wissen brauchte. „Beginne mit absetzen von Inhibitor Satelliten.“ Meldete Solaria dann während sie sich bereits in Richtung des ersten Abwurfpunktes in Bewegung setzte, die Schiffe der Synode ahnten davon unterdessen offenkundig noch gar nichts, immerhin blieben sie stur auf ihrer Umlaufbahn. „Können die Naquiim die Satelliten nicht sehen?“ fragte Nathalie dann plötzlich nachdem ihr dieses nicht ganz Unwesentliche Problem aufgefallen war. „Theoretisch ja.“ Antwortete Solaria umgehend vage. „Theoretisch?“ fragte Nathalie mit hochgezogener Augenbraue weiter. „Die Satelliten sind sehr klein und bis zu ihrer Aktivierung strahlen sie faktisch keine Energiesignatur ab, solange man nicht gezielt nach solchen Objekten sucht, oder sie sich auf direktem Kollisionskurs befinden werden sie von den Sensorcomputern ignoriert. Das All ist voller Objekte dieser Größenordnung.“ Antwortete Dennis an Solarias Stelle. „Korrekt.“ Bestätigte Solaria umgehend, der Vollständigkeit halber.

Während Solaria im Orbit ungesehen ihrer Aufgabe nachging, trat Sandra Respektvoll durch die Tür in die Kammer der großen Mutter. Die Spirituelle Führerin der Etor hatte sie zu sich bestellt. „Ihr habt mich gerufen große Mutter.“ Meinte Sandra dann nachdem sie über die Türschwelle getreten war und ging mit gesenktem Kopf in die Knie. „Komm näher, Kind.“ Meinte die Stimme der großen Mutter daraufhin. Schluckend erhob sich Sandra und lief vorsichtig weiter auf das mit Seidenvorhängen umgebene gepolsterte Podest zu das an der Rückwärtigen Wand des Raumes stand. „Näher, setz dich zu mir.“ Meinte die Stimme der großen Mutter dann als Sandras Schritte ins stocken gerieten. Mit angehaltenem Atem schob Sandra daraufhin die Vorhänge bei Seite und erblickte zum ersten mal in Ihrem Leben die große Mutter, wäre sie dabei den Anblick von Assan nicht gewöhnt gewesen hätte sie wohl auf der Stelle schreiend kehrt gemacht. Die große Mutter war wie alle Assan ein etwa drei Meter langes Wurmartiges Geschöpf mit einem furchterregend großen Maul das von vier Rasiermesserscharfen Hornplatten verschlossen wurde. Ihre Haut war dabei Faltig und mit struppigen Borstenbüscheln überzogen die in der natürlichen Umgebung der Assan dazu dienten die Vibrationen welche von Beutetieren im Boden erzeugt wurden zu erspüren. Die Augen saßen seitlich kurz hinter dem Maul und waren im Vergleich zu dem Massigen Körper erstaunlich klein. Vorsichtig setzte sich Sandra dann neben die große Mutter die ihren unförmigen Kopf daraufhin langsam in ihre Richtung drehte.

„Du weißt das die Endzeit nahe ist, oder Kind?“ fragte die große Mutter dann. Sandra nickte daraufhin, das war ihr nur allzu bewusst. „Die Götter haben Ihre Racheengel geschickt um über uns zu richten, sie sind erbost darüber das wir den Ketzern der Synode gestatten unsere Heilligen Hallen zu entweihen.“ Meinte die große Mutter dann. „Welche Racheengel, große Mutter?“ fragte Sandra dann vorsichtig, die Truppen der Synode die in diesem Moment jeden Quadratzentimeter des Tempels auf den Kopf stellten um den Ursprung des Terranischen Signales zu finden waren ihr Bewusst, aber von Racheengeln hatte sie noch nichts gesehen. „Sie, die Architekten des Schicksals, die Wiedergeburt der Rache, die Terraner, sie sind hier und du musst dich bereit machen.“ Antwortete die Große Mutter. „Terraner, wo?“ fragte Sandra daraufhin. „Das weiß ich nicht Kind, aber ich spüre ihre Anwesenheit sie ist wie eine Nachtschwarze Sturmfront die über uns hängt, bereit uns jederzeit zu verschlingen. Die ältesten sind geblendet von ihrem Stolz. Du musst dich bereit machen.“ Antwortete die Große Mutter. „Bereit machen, wofür große Mutter?“ fragte Sandra ehrfürchtig. „Ihnen entgegenzutreten wenn sie sich zeigen.“ Antwortete die Große Mutter knapp aber präzise, wie es eigentlich überhaupt nicht ihre Art war, normaler weiße hatte die große Mutter, genau wie alle der älteren Etor, eine Neigung dazu in Sinnlos komplizierten Sätzen und Rätseln zu sprechen. „Warum Ich große Mutter?!“ fragte Sandra daraufhin schockiert. „Weil du eine von ihnen bist Kind. Dir hören sie vielleicht zu, du kannst ihren Zorn vielleicht dämpfen wie es keiner der ältesten oder ich jemals vermögen würde.“ Antwortete die große Mutter. „Euer Vertrauen Ehrt mich, große Mutter.“ Meinte Sandra daraufhin schluckend während sie spürte wie sich in ihrem Hals ein Kloß bildete.

Im Orbit war Solaria unterdessen damit fertig die Inhibitoren zu verteilen und hatte nebenbei eine Passivabtastung des Planeten sowie seiner direkten Umgebung durchgeführt und das alles ohne das die Streitkräfte der Synode auch nur geahnt hätten was sich in ihrer direkten Umgebung abspielte. „Vorbereitungen abgeschlossen, wir können die Kommunikation der Synodeeinheiten jederzeit Unterbrechen.“ Meldete Solaria daher durchaus leicht Selbstzufrieden. „Gibt es Anzeichen für eine Hinterhalt?“ fragte dann Dennis mit einer Stimme die klar machte dass er das nur der Vollständigkeit halber sagte. „Negativ.“ Antwortete Solaria kurz und bündig. Dennis nickte daraufhin zufrieden ehe er sich an Nathalie wandte und meinte: „Ich denke wir sind dann soweit.“ Nathalie atmete daraufhin einmal tief durch ehe sie befahl: „Operation einleiten!“ Praktisch Zeitgleich aktivierten sich die Kommunikationsinhibitoren daraufhin und verhinderten zuverlässig das die Schiffe der Synode ihre Langstreckenkommunikatoren nutzen konnten. Noch ehe die Naquiim daraufhin realisiert hatten das sie Angegriffen wurden Griff Solaria eine der Fregatten bereits mit allen Geschützen an. Aufgrund des Überraschungsmoments viel es ihr dabei nicht schwer auch ohne den Einsatz ihrer Plasmawaffe mehrere verheerende Treffer zu landen und das Schiff mit einem einzigen Anflug Kampfunfähig zu schießen. Gerade als die Naquiim daraufhin als Reaktion Solaria unter Feuer nehmen wollten, riss nur wenige Kilometer von ihnen entfernt ein Translichtkanal auf aus dem nur Sekundenbruchteile später Samara schoss. „Hier kommt die Kavallerie!“ verkündete die KI daraufhin während sie das Feuer eröffnete. Den Schweren Schiff zu Schiff Massentreibern und Kurzstreckenraketenwerfern des Terranischen Kreuzers hatten die verbliebenen beiden Schiffe der Synode auf derart kurze Distanz nicht viel entgegen zu setzen und das obwohl Samara weder ihre Plasmawaffen noch ihre Silberlanzen nutzte und wurden innerhalb von Sekunden vernichtet.

„Ziele zerstört. Waffen und Verteidigungssysteme in Bereitschaft.“ Meldete Samara daraufhin und nahm ihrerseits neben Solaria einen Geosynchronen Orbit über dem Etor Tempel ein. Dabei flogen die beiden Terranischen Schiffe etwas höher als die Schiffe der Synode es getan hatten, um den rasch expandierenden Trümmerwolken zu entgehen. „Das Gesicht des Kommandierenden Naquiim hätte ich gerne gesehen als direkt neben seinem Schiff ein Kreuzer der Moskau Klasse aufgetaucht ist.“ Unkte Dennis daraufhin vergnügt und offenkundig bester Laune. „Meine Sensoren orten mehre Bewaffnete Kräfte der Synode im Zielgebiet, empfehle Außeratmosphärischen Angriffsabwurf.“ Meldete Solaria dann, wie üblich hatte die KI keine Zeit verschwendet und nach dem Abschluss einer Aufgabe sofort das nächste Ziel ins Visier genommen. „Außeratomsphärrsicher Angriffsabwurf?“ fragte Nathalie daraufhin mit hochgezogenen Augenbrauen. „Eine Angriffstaktik gegen leicht bis mittelschwer befestigte Ziele ohne nennenswerte Flugabwehr bei der die Bodentruppen vom Orbit aus abgeworfen und durch die Planetare Schwerkraft auf den Boden gezogen werden.“ Antwortete Dennis. „Ist man da nicht hinterher nur noch matsch?“ fragte Nathalie daraufhin, sie konnte sich kaum vorstellen das irgendjemand es überleben würde wenn man ihn im Orbit aus der Luftschleuse warf und er anschließend im freien Fall auf den Planeten stürzen würde. Dennis prustete daraufhin kurz ehe er antwortete: „Nein. Aus offensichtlichen gründen werden Infanteristen natürlich nicht einfach abgeworfen. Sondern in Hitzebeständigen und Trägheitsgedämpften Kapseln auf die Reise Geschickt.“, „Haben wir denn sowas?“ fragte Nathalie daraufhin.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
01 Oct 2016 15:19 #83751 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Negativ Sir.“ Antwortete Solaria an Dennis Stelle. „Wie soll das Ganze dann funktionieren?“ fragte Nathalie daraufhin, wohl wissend das es eine Möglichkeit geben musste. Ansonsten hätte Solaria diese Taktik gar nicht erst erwähnt. „Einige Terranische Bodenangriffswaffen benötigen keine Hilfsmittel um die Landung zu überstehen, wie zum Beispiel ein Kampfavatar.“ Antwortete Dennis dann nach einer kurzen Pause. Nathalie schwieg daraufhin, bei dem Gedanken sich noch einmal in diese Vernichtungsmaschine zu setzen wurde ihr ganz anders. Es war eine Sache seine Gegner indirekt von Bord eines Schiffes aus oder in Notwehr mit einer Waffe in der Hand zu töten, aber es war etwas komplett anderes mit einem unaufhaltsamen Monstrum von einer Maschine, das sich wie der eigene Körper anfühlte, herum zu stolzieren und alles abzuschlachten. „Sir, Sie sind die einzige die einen Kampfavatar nutzen kann.“ Stellte Samara dann fest. „Ich weiß.“ Antwortete Nathalie niedergeschlagen. „Alternativ müssten wir unter Abwehrfeuer Landen und die Schiffsgeschütze nutzen, dabei sind Kollateral Schäden vorprogrammiert.“ Meinte Dennis dann. Nathalie warf daraufhin hilflos die Arme in die Luft und meinte: „Also gut, packen wir es an.“

Im Tempel stand Sandra unterdessen auf einem der Ausladenden Balkone von denen aus man einen Großteil der Tempelanlage überblicken konnte und wartete mit wehendem Gewand darauf das die Terraner kamen. Denn das sie kamen stand außer Zweifel, die Soldaten der Synode liefen herum wie aufgeschreckte Hühner und selbst ihr war der unnatürliche Sternenschnuppenregen am Himmel aufgefallen der von Verglühenden Trümmern her rührte. Plötzlich sah sie dann eine besonders große Sternenschnuppe die direkt auf den Tempel zuhielt und keine Anstalten machte zu verglühen. Wie gebannt folgte ihr Blick daraufhin dem sich schnell näherndem Feuerball. „Das war es jetzt.“ Dachte sich Sandra dann bei sich. Sie wusste genug über Physik um abschätzen zu können das ein Trümmerstück dieser Größe bei einem Einschlag die Energie eines Orbitalschlages freisetzte. Mehr als genug um den Tempel vollständig zu vaporisieren. Allerdings stellte sie kurz darauf fest das der Feuerball seine Flugbahn veränderte und genau auf den unter ihr liegenden Tempelhof zuhielt. „Was ist das?“ fragte sich Sandra daher selbst ehe der Feuerball mit einem Donnern das die Ohren betäubte einschlug und den ganzen Tempelkomplex zum Beben brachte, ebenfalls spritzten Gesplitterte Mosaik Steine die ein kunstvolles Mosaik auf dem Hofboden gebildet hatten durch die Luft. Als sich Sandra daraufhin wieder aufrappelte und den Blick über das Geländer hinunter in den Hof gleiten ließ sah sie nichts als eine gewaltige Staubwolke. So heftig der Einschlag jedoch gewesen war, er war viel zu schwach, viel zu kontrolliert gewesen, was immer daher im Hof gelandet war, war definitiv kein Trümmerstück.

Dann stürmten plötzlich mehrere Soldaten der Synode aus dem großen Portal des Tempels und eilten zu dem Einschlagsort. Noch ehe sie die Strecke jedoch bewältigt hatten ertönte ein eigenartiges Summendes Geräusch, gefolgt von dem Charakteristischen Klacken großer Metallplatten die aufeinander schlugen. Dann leuchteten in der Staubwolke Rote streifen auf die sich in die Luft erhoben ehe der Mosaik Boden knirschte und ein lautes rumpeln ertönte. Es dauerte kurz bis Sandra begriff das es sich dabei um Schrittgeräusche Handelte, Schrittgeräusche von etwas sehr großem und sehr schweren. Dann trat ein Monstrum aus der Staubwolke, seine Haut war Staubbedeckt doch ansonsten unversehrt. Mit einem Geräusch das irgendein Zwischending zwischen Winseln und knurren war griffen die Soldaten der Synode das Monster kurz darauf an, ohne irgendeinen Erfolg zu erzielen. Ihre Geschosse prallten nutzlos von ihm ab wobei sie an ihren Einschlagsorten schnell verblassende Spinnennetzartige Musterungen zurückließen. „Ein Racheengel!“ dachte sich Sandra daher schockiert und stolperte Rückwärts.

Nach der Landung atmete Nathalie einmal tief durch, obwohl der Avatar den Großteil des Schocks beim Einschlag absorbiert hatte, war sie ordentlich durchgeschüttelt worden. „Also los, bringen wir es hinter uns.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und richtete sich wieder auf. Ein kurzer Rundumblick zeigte ihr dabei das sie ihren Zielort exakt getroffen hatte, sie befand sich inmitten eines Gebäudekomplexes der definitiv als Tempel durchgehen konnte. Schnell zogen die in diesem Moment auf sie zustürmenden Grewock jedoch Nathalies Aufmerksamkeit auf sich. Als sie das Feuer eröffneten konnte Nathalie nur mitleidig den Kopf schütteln, die Infanteriegewehre der Grewock hatten keine Chance den Avatar zu beschädigen. Mit einem tiefen Seufzer richtete Nathalie daraufhin ihre Waffen auf die Grewock und erwiderte mit der Schnellfeuerkanone das Feuer. Wie zu erwarten hatten die Grewock nicht den Hauch einer Chance gegen den Angriff und es dauerte nur wenige Sekunden sie auszulöschen. Nach einer kurzen Lagesondierung entschied sich Nathalie dann durch das mächtige Portal in den Gebäudekompelx zu treten aus dem die Grewock eben gestürmt waren.

Als sie daraufhin mit donnerndem Schritt in die hinter dem Portal liegende Halle trat und dabei wohl den Fußboden komplett ruinierte, konnte Nathalie über all die Pracht nur Staunen die sie umgab, die Etor hatten sich ein wahrhaft imposantes Heim erschaffen. Kaum war Nathalie jedoch über die Türschwelle getreten wurde sie unter schweres Abwehrfeuer genommen, die Grewock nutzen die mächtigen Säulen der Halle sowie unzähligen Balkone dabei geschickt als Deckung, hatten jedoch auch dieses mal keine geeigneten Waffen um einen Kampfavater zu bekämpfen. Nathalie zögerte jedoch damit das Feuer zu erwidern, immerhin würden die Primärwaffen des Avatars wohl schwere Schäden an den Gebäuden verursachen, etwas das sie eigentlich vermeiden wollte, immerhin hatte sie keine Lust dass das ganze Bauwerk über ihrem Kopf in sich zusammenbrach. Noch während Nathalie daraufhin über eine Lösung nachgrübelte meldete das Computersystem des Avatars: „Sekundärwaffen aktiviert.“ Gleichzeitig fuhren aus den Schulterpanzerplatten des Mechs kleinere Geschütztürme aus die umgehend das Feuer auf die Grewock eröffneten. Aufgrund ihres viel kleineren Kalibers, hielten sich die Schäden an der Bausubstanz dabei in Grenzen und beschränkten sich auf kleinere Einschusslöcher. Die Grewock beeilten sich daraufhin in Deckung zu kommen, doch nicht wenige waren schlichtweg zu langsam und sackten getroffen in sich zusammen. „Dieses Ding ist einfach unaufhaltsam...“ dachte sich Nathalie daraufhin schaudernd während sie den Avatar weiter in die Halle hinein bewegte.

Trotz ihrer Bemühungen keine Zielfläche zu bieten dauerte es nicht lange bis auch der letzte Grewock in einer Blutlache am Boden lag und sich eine schaurige Stille über die Halle legte. „Ich glaube ich hab alle erwischt, ihr könnt landen.“ Meinte Nathalie daraufhin an Ihre Kameraden die sich noch immer im Orbit aufhielten ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrer direkten Umgebung zuwandte. Nur Sekundenbruchteile darauf erkannte sie eine Gestalt in wehenden weißen Roben die sich vorsichtig durch eine der seitlichen Türen in den Saal schob und den Kopf dabei unruhig hin und her bewegte. Nathalie war dabei erstaunt zu sehen das es sich um einen Menschen handelte, eine Frau im mittleren Alter um genau zu sein. Mit theatralisch langsamen Bewegungen wandte sich Nathalie daraufhin der Frau zu wobei die Bewegungen des Avatars trotzdem das ganze Gebäude zum vibrieren brachten. Die Frau blieb sofort schockiert stehen und schaute zu der massigen und Gepanzerten Gestalt vor sich auf. Ihr Blick verriet dabei tiefe Furcht, ein Umstand den Nathalie ihr nicht verdenken konnte, der Avatar war ein verstörender Anblick. Daher wartete Nathalie geduldig bis die Frau sich wieder gefangen hatte und vorsichtig auf sie zu kahm.

Schließlich blieb die Frau in den weißen Roben etwa fünf Meter vor Nathalie, beziehungsweise dem Avatar, stehen und schaute respektvoll nach oben. Sie brauchte dann noch etwa zwei Sekunden bevor sie zu sprechen begann: „Oh mächtiger Racheengel aus dem Reich der Finsternis, ich flehe dich an zügle deinen Zorn und verschone meine Brüder und Schwestern. Wenn es dich nach Blut gedürstet dann nimm mich an ihrer Stelle aber sieh bitte davon ab dieses Heiligtum zu zerstören.“ Nach dieser Ansprache schaute die Frau Hoffnungsvoll zu dem Avatar auf und wartete auf eine Reaktion während Nathalie ob ihrer Ansprache die Augenbrauen hochzog, offenbar wurde sie in diesem Moment für eine art übernatürliches Wesen gehalten. Ein Umstand den sie sofort klarzustellen gedachte, nach kurzem Suchen hatte Nathalie dann auch die Schaltfläche gefunden die dafür sorgte das ihre Stimme auch außerhalb des gepanzerten Cockpits hörbar war und meinte in dem ruhigsten Tonfall den sie fertig brachte: „Ich will weder dein Leben noch das von irgendjemand anderem, denn ich bin kein Gott, Racheengel oder sonst irgendwas in der Richtung. Ich bin nur ein Mensch, ein Mensch der in einer monströsen Maschine sitzt.“ Die Augen der Frau weiteten sich daraufhin noch weiter und sie erweckte den Anschein gleich in Ohnmacht zu fallen, offenbar war die Vorstellung von einem gewaltigen Gottgleichen Wesen vernichtet zu werden für sie leichter zu verdauen als einem anderen Menschen in einem Überdimensionierten Exoskellet gegenüber zu stehen.

„Dann ist es wirklich wahr...“ meinte die Frau daraufhin und stolperte Rückwärts. „Der Phönix erhebt sich aus der Asche.“ Fuhr sie dann fort ehe sie sich mit dem Rücken gegen eine der Massiven Säulen lehnte und die Hand auf die Stirn legte. „Alles in Ordnung?“ fragte Nathalie daraufhin. Die Frau viel daraufhin auf die Knie und breitete die Arme aus ehe sie meinte: „Wenn ihr die anderen töten wollt, dann müsst ihr mich zuerst töten.“ Nathalie war daraufhin reichlich verwirrt und meinte: „Ich bin nicht hier um irgendjemanden zu töten.“, „Nicht?“ fragte die Frau, nun stand ihr die Verwirrung ins Gesicht geschrieben. „Nein. Ich bin hier um den Ursprung des Signales zu ergründen. Genau wie die Synode. Mich interessiert nicht was in der Vergangenheit zwischen diesem Orden und unseren Vorfahren vorgefallen ist. Das ist Geschichte.“ Antwortete Nathalie, auch wenn das nicht ganz der Wahrheit entsprach. Natürlich hegte sie einen leisen Groll gegen die Etor seit sie erfahren hatte das sie es gewesen waren welche die Niederlage der Terraner herbeigeführt hatten, aber gleichzeitig wusste Nathalie das sie im Moment schon genug Feinde hatten und bei den Etor gab es zumindest die Chance das sie sich nicht gegenseitig bekämpfen mussten. „Dann... Ich meine das verändert alles.“ Meinte die Frau dann dumpf während sie sich wieder erhob.
~~~Ende Kapitel 34~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
01 Oct 2016 16:14 #83755 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ach Nathalie es gibt keine Freunde für die Menschen nur Opfer und diejenigen, die es bald werden wollen :D Vernichte die Etor, tu es! :D Palpatine wäre stolz auf mich! :D Schade ich hatte mich wirklich darauf gefreut, dass die ganzen Überheblichen Etor ihre erbärmliche Existenz als religiöse Spinner endlich beenden! Bin ja mal gespannt wie die sich da wieder rausreden :D Ich muss sagen TG so gut es tut zu sehen, dass du auch menschlich Gefühle und Mitleid besitzt und diese Gefühle Nathalie zu eigen machst, muss ich sagen, dass ich Talmesh und seine Vergnügen am Vernichten seiner Feinde vermisse :D

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
08 Oct 2016 13:33 #83844 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Dunkel deine Seele sie ist ;) Gut so! Keine Sorge deine Gewaltphantasien werden noch befriedigt werden das kann ich dir schon versprechen, ich habe noch so einiges in Petto :evil:

@all: Weiter geht's:

Kapitel 35: Entdeckung

Nachdem sie ihren ersten Schrecken überwunden hatten waren mehrere Priester der Etor aus den unterschiedlichen Seitengängen des Tempels aufgetaucht um den Avatar und nun auch Solaria die im Tempelhof gelandet war mit eigenen Augen sehen zu können. Zwar hielten die Priester dabei respektvoll Abstand doch die Panik war aus ihrem Blick verschwunden. „Der Große Tempel von Etor, ich hätte nie gedacht einmal durch diese Hallen zu gehen.“ Stellte Dennis fest während er gemeinsam mit einigen weiteren neben Nathalie her durch den Tempel lief. „Es ist eindrucksvoll.“ Stimmte Nathalie zu. Begleitet wurden sie von der Menschlichen Priesterin die Nathalie in Empfang genommen und sich mittlerweile als Sandra vorgestellt hatte. „Es freut mich das unsere heiligen Hallen euch gefallen.“ Meinte diese dann. „Oh ja, das tun sie. Aber bedauerlicherweise haben wir keine Zeit die Pracht dieses Tempels zu bewundern. Könnten Sie uns bitte in die Katakomben führen?“ erwiderte Dennis daraufhin. Sandra neigte daraufhin den Kopf ehe sie einen der Nebengänge ansteuerte. „Katakomben?“ fragte Nathalie dann mithilfe der Neurokommunikatoren. „Ja, Samara, Solaria und ich sind zu dem Schluss gelangt das es nur einen Grund geben kann warum das Signal genau unter dem Tempel seinen Ursprung hat: Er wurde genau über dem Stützpunkt gebaut, entweder absichtlich als Tarnung oder durch puren Zufall, das weiß ich nicht.“ Antwortete Dennis. „Und diese Leute hier haben das all die Jahre nicht bemerkt?“ fragte Nathalie skeptisch. „Sie sind stark von ihrem Glauben geprägt und würden es nicht wagen den Tempel näher unter die Lupe zu nehmen, es ist gut möglich das sich der Terranische Militärstützpunkt die ganze Zeit über nur hinter einer Verschlossenen Tür befunden hat die sie nicht öffnen durften.“ Antwortete Dennis und zuckte mit den Schultern.

Einige Minuten später hatten sie die Katakomben des Tempels erreicht. Die Gänge hier waren Nichtmehr so auslandend und prunkvoll wie im Erdgeschoß des Bauwerks aber immer noch groß genug um vier Ausgewachsenen Menschen zu ermöglichen Bequem nebeneiander her zu laufen. „Was ist hier unten?“ fragte Nathalie dann Sandra. „Technikräume und Versorgungsschächte, ebenso Quartiere für die Dienerschaft und Küchen sowie Vorratsräume.“ Antwortete diese Umgehend. „Geht es noch tiefer hinunter?“ fragte Dennis dann. „Ja.“ Antwortete Sandra etwas zögerlich wobei eine gewisse Ehrfurcht in ihrer Stimme lag. „Und was ist dort unten?“ fragte Nathalie dann. „Die Gruften der Priester außer den ältesten und den Totendienern darf niemand diese Räume betreten.“ Antwortete Sandra. Nathalie, Dennis und die anderen nickten sich daraufhin kurz zu, die Gruften waren der ideale Ort um etwas zu verstecken, immerhin würde wohl kaum jemand zwischen all den Toten suchen. „Wir müssen hinunter in diese Gruften. Das Signal kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit von dort.“ Meinte Dennis dann. Sandra trat daraufhin unruhig von einem Fuß auf den anderen und antwortete: „Wie ich bereits sagte, der Zutritt zu den Gruften ist nicht jedem gestattet.“

„Das haben wir nicht vergessen. Aber überlegen Sie selbst, wenn Sie etwas verstecken wollten würden Sie es doch auch an einem Ort tun wo nicht jeder vorbeikommt, oder?“ erwiderte Dennis. „Außerdem wird die Synode auch keine Rücksicht auf ihren Glauben nehmen und sich den Weg zur Not mit Waffengewalt bahnen.“ Fügte dann Agatha an. Bei der Erwähnung der Synode zog Sandra eine verächtliche Schnute, offenkundig war die Synode bei den Etor auch nicht gerade beliebt. „Also gut, ich denke wir können eine Ausnahme machen, aber bitte respektiert die Toten.“ Meinte Sandra dann. „Darauf hast du unser Wort.“ bestätigte Nathalie, sie hatte sowieso nicht vor in den Gräbern selbst herumzuwühlen. „Dann folgt mir.“ Erwiderte Sandra und schritt zügig von dannen. „Hoffentlich finden wir da unten auch wirklich was.“ Stellte Nathalie dann an Dennis und die anderen gewandt fest. „Davon bin ich überzeugt.“ Erwiderte Dennis lediglich selbstsicher.

Bald schon hatten sie daraufhin eine mächtige Schwarze Pforte passiert und waren eine Ausladende Treppe mit flachen und breiten Stufen hinunter gegangen worauf sie sich alle nun in einem weitläufigen Modrig riechenden Gewölbe wiederfanden. „Die Vorhalle der Toten. Hier werden die Leichen der Verstorbenen Priester auf ihre Reise ins Jenseits vorbereitet.“ meinte Sandra flüsternd ehe sie vorsichtig weiter ging. Nathalie kribbelte daraufhin die Haut am ganzen Körper, dieser Ort war unheimlich. Der modrige Duft des Todes übertönte alles andere ebenfalls gab es außer ihren Lampen keine Lichtquelle so dass sie nur ein paar Meter weit sehen konnten, zusätzlich ertönten aus der Dunkelheit immer wieder Geräusche die Nathalie das Gefühl gaben beobachtet zu werden. „Wir müssen in diese Richtung.“ Meinte Dennis dann nach einem kurzen Blick auf einen kleinen Signalempfänger der den Ursprung des Terranischen Signales anpeilte, wobei seine Stimme von dem Gewölbe hundertfach zurückgeworfen wurde. Sandra nickte daranging lediglich und korrigierte ihre Laufrichtung. Bald schon hatten sie daraufhin die Halle hinter sich gelassen und liefen durch einen niederen Tunnel dessen Wände von einem ekeligen Feuchtigkeitsfilm überzogen waren, zudem roch es nun auch noch Schimmelig, dies war wahrhaft kein Ort für die Lebenden. „Wohin führt dieser Gang?“ fragte Nathalie dann leise. „Er hat kein Ziel, er dient lediglich als Ausgangsort für die Grabkammern.“ Antwortete Sandra und deutete auf die niederen Türen die alle paar Meter in die Wände eingelassen waren.

Plötzlich endete der Gang dann vor einer massiven Tür ohne Schloss der man die Jahre deutlich ansah. Das Holz aus dem die Tür gefertigt worden war, war bereits stark verwittert und erweckte den Anschein schon durch bloße Berührungen zu Staub zu zerfallen. „Ich glaube es nicht, die Gruft der ersten.“ Hauchte Sandra daraufhin. „Die Gruft der ersten?“ fragte Nathalie daraufhin. „Hier sind die Gründer unsere Ordens bestattet, die Gruft liegt genau unter dem Allerheiligsten des Tempels. Einen heiligeren Ort könnte man gar nicht finden, müsst ihr den wirklich da rein?“ erwiderte Sandra mit einem Hoffnungsvollen Unterton. „Doch.“ Antworteten Dennis und Nathalie geschlossen. Sandra lies die Schultern daraufhin hängen und trat zur Seite. Vorsichtig legte Nathalie darauf ihre Finger auf das schwere, aber modrige, Holz der Tür und fuhr an der Masserung entlang, auf der Suche nach irgendetwas um die Tür zu öffnen. Allerdings hatte sie keine Zeit etwas zu finden da sich die Tür unter lautem Mechanischen Rasseln selbst öffnete und schwerfällig nach innen aufklappte. Hinter sich hörte Nathalie daraufhin Sandra nach Luft schnappen während die Türflügel mit einem dumpfen Rumpeln in die Endposition schwangen und stehen blieben. Gleichzeitig flammten seltsam Hellblaue Flammen in dafür vorgesehen Steinernen Tellern im Raum hinter der Tür auf und tauchten den Runden Raum in ein unheimliches, flackendes, blassblaues Licht.

Mit Gebotenem Respekt trat die Gruppe daraufhin durch die Tür und musterte den Raum neugierig. Er war zwar groß, aber kein Vergleich zur Vorhalle der Toten und Kreisrund. Die etwa drei Meter hohe Decke wurde von acht, Kreisförmig um die Mitte angeordneten, Säulen getragen. Nach einigen weiteren Schritten konnte Nathalie erkennen das jede der Säulen als Grab diente, die Sarkophage waren jedoch zum Zentrum des Raumes hin ausgerichtet weshalb Nathalie sie nur von der Seite her sehen konnte. Als Nathalie daraufhin ein wenig um die Säule herumgelaufen war musste sie einen erschrockenen Schrei unterdrücken, der Sarkophag den sie betrachtete besaß keinen Deckel so dass sie das innere erkennen konnte in dem auf einem weich gepolsterten und mittlerweile von einer Schimmeldecke überzogenen, Untergrund die sterblichen Überreste eines Assan lagen. Es waren jedoch nicht nur die Blanken Knochen die Nathalie so sehr erschreckt hatten, es war die Art wie sie in ihrer Ruhestätte lagen und aussahen. Anstelle ein geordnetes Wurmartiges Skelett zu bilden, wie man es von einem Assan Leichnam erwarten würde, lagen die Knochen kunterbunt durcheinander und hatten stellenweiße deutliche Kratz und Bissspuhren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
08 Oct 2016 13:35 #83845 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Was ist mit den ersten Geschehen?“ fragte Nathalie daher während sich auch die anderen die acht Skelete betrachteten die in einem ähnlichen Zustand waren. „Ich weiß es nicht, das ist unmöglich.“ Meinte Sandra daraufhin schwach und erweckte dabei den Anschein im nächsten Moment umzukippen. „Auch wenn es unschön klingt, das sieht aus als wären die Leichen Aasfressern zum Opfer gefallen.“ Stellte Dennis dann fest. „Es gibt hier unten aber keine Aasfresser.“ Erwiderte Sandra ehe sie alle ein leises Schrittgeräusch vernahmen. Im nächsten Moment sprang etwas aus der Dunkelheit hervor und stürzte sich ohne Vorwarnung auf Hector. Der Hühne war zwar zu langsam dem Sprung auszuweichen, aber er wurde von dem Aufprall des fremden Geschöpfes nicht umgeworfen und revanchierte sich umgehend mit einem Fausthieb der einem ausgewachsenen Grewock wohl den Kiefer gebrochen hätte. Mit einem seltsamen Laut der eine Mischung aus Gurgeln und zischen war löste sich das Geschöpf daraufhin von Hector und viel mit einem dumpfen klatschen zu Boden wo es noch ehe es etwas unternehmen konnte von Dennis Erschossen wurde. „Mistvieh.“ Meinte Hector daraufhin und hielt sich den Arm vor eine übel aussehende Schnittwunden im Oberkörper. „Bist du in Ordnung?“ fragte Nathalie daraufhin besorgt, seit Hectors Enthüllungen wusste sie zwar nicht wie sie zu ihm stehen sollte, aber wenn er recht hatte war er alles was von ihrer Familie noch übrig war.

„Ich werde es Überleben, es braucht schon mehr als ein paar Kratzer um mich umzubringen.“ Antwortete Hector beschwichtigend. Dennis hatte sich die Tote Kreatur unterdessen näher angesehen und meinte irritiert: „Das kann nicht sein.“, „Was kann nicht sein?“ fragte Nathalie daraufhin. „Das ist ein Sal, aber das kann nicht sein, die Salis sind Ausgestorben.“ Antwortete Dennis. „Salis?“ fragte Nathalie weiter. „Ehemals eine Raumfahrende Großmacht, vergleichbar mit der Synode. Sie gehörten neben den Naquiim zu den großen Kriegstreibern gegen uns und wurden im Verlaufe des Krieges von den Terranischen Streitkräften ausgelöscht.“ Antwortete Dennis erneut. „Warum denn das?“ fragte Nathalie daraufhin schockiert. „Weil die Salis eine widerwärtige Art sind, oder vielmehr waren. Den Großteil ihres Lebens verbringen sie bevorzugt parasitär wobei sie ihren Wirt langsam aussaugen bis er stirbt. Sie wollten uns nicht einfach nur Versklaven wie die Naquiim, nein sie wollten uns als Lebende Brutkästen für ihre Nachwuchs. Aufgrund ihrer Lebensweiße hatten die Salis daher zwar auch Ärger mit anderen Spezies, aber ihre Militärische Stärke war nicht zu unterschätzen, jedenfalls bevor unsere Vorfahren einen kompletten Genozid ausgelöst haben.“ erklärte Dennis. Während Nathalie daraufhin angewidert das Gesicht verzog, stellte Steve fest: „Offenbar haben unsere Vorfahren aber mindestens einen übersehen.“

Dennis zuckte daraufhin mit den Schultern und meinte: „Es ist nicht leicht eine Raumfahrende Spezies auszulöschen, da man nie weiß in welchem entlegenen Winkel der Galaxis noch eines ihrer Schiffe herum dümpelt.“ Plötzlich ertönte dann ein ersticktes Röcheln und Nathalie sah Sandra neben den Toten Sal knien, sie war kreidebleich und zitterte am ganzen Leib, in ihrer Hand hielt sie eine Art Brosche. Während sich Steve wortlos hinter der Priesterin aufstellte um sie auffangen zu können falls sie das Bewusstsein verlor, ging Nathalie neben ihr in die Hocke und fragte: „Was ist los?“, „Dieses Symbol, ich kenne es.“ Meinte Sandra umgehend und deutete auf die Brosche auf der ein Stilisierter Mond zu erkennen war der von einer Hand umklammert wurde. „Und weiter?“ fragte Nathalie daraufhin auffordernd. „Es ist das Zeichen der Totendiener.“ antwortete Sandra schwach. „Das heißt die Totendiener sind Salis?!“ fragte Dennis daraufhin schockiert. „Ich habe noch nie einen gesehen, die Leichen verschwinden einfach nach der Aufbahrungszeit.“ Antwortete Sandra. „Das erklärt so einiges.“ Meinte Dennis daraufhin. „Was meinst du?“ fragte Nathalie umgehend. „Aus irgendeinem Grund haben die Etor die Spezies der Salis vor dem Aussterben bewahrt, die Leichen ihrer toten dienen den Salis als Nahrung. Ich bezweifle das es hier unten auch nur einen intakten Leichnam gibt.“ antwortete Dennis per Neurokommunikator, vermutlich aus Rücksicht auf Sandra.

Plötzlich ertönte dann eine zischende Stimme: „Frisches Fleisch, schon lange haben wir keines mehr gekostet oh ja. Aber jetzt ist es da, endlich. Ihr werdet gute Nahrung für unsere Nachkommen sein oh ja.“ Erschrocken fuhren alle anwesenden daraufhin herum und erblickten dutzende von Salis die sich durch den Gang auf sie zubewegten Ihre Dünnen Sehnigen Beine erzeugten dabei nicht mehr als ein leises Rascheln. „Verflucht!“ meinte Dennis daraufhin und riss seine Waffe hoch. Mit einem kollektiven Zischen setzten die Salis daraufhin zum Sprung an und katapultierten sich voran wobei sie die Distanz zwischen sich und den Menschen erschreckend schnell verringerten. Ohne zu zögern eröffnete Dennis daraufhin präzise wie und jeh das Feuer und tötete mehrere Salis mitten im Sprung, allerdings waren es zu viele um sie alle abschießen zu können. Während Nathalie, Dennis und die anderen daraufhin vor den nahenden Salis zurückwichen betraten sie die Runde und leicht erhöhte Fläche in der Mitte der Gruft. Als ihre Stiefel den Boden daraufhin berührten machte Dennis ein überraschtes Gesicht und erlaubte sich einen kurzen fragenden Blick auf seine Füße ehe er sich wieder darauf konzentrieret die Salis unter Feuer zu nehmen.

Nathalie wusste was Dennis aus dem Konzept gebracht hatte, obwohl der Boden genauso aussah wie der aus Steinfließen bestehende Boden in der Restlichen Kammer, ertönte bei jedem Schritt den sie machten ein Geräusch das eher zu Metall passte als zu Stein. Im Moment hatte Nathalie jedoch dringendere Probleme die ihr Aufmerksamkeit erforderten, nämlich die schnell näherkommenden Salis die jetzt nur noch fünf Meter entfernt waren und nicht den Eindruck erweckten sich im Angesicht ihres Sieges noch einmal in die Flucht schlagen zu lassen. Mit einem gierigen Funkeln in den kleinen schwarzen Augen setzten die vordersten Salis dann zum finalen Sprung an und Katapultierten sich in die Luft. Verzweifelt versuchte Nathalie sie alle abzuschießen, genau wie Dennis und die anderen, doch es waren einfach zu viele. Innerlich schloss Nathalie daher schon mit ihrem Leben ab , wenn die Salis sie erreichten war es vorbei. Allerdings zuckten plötzlich knisternde und summende Blitze aus Boden und Decke und grillten die Salis mitten im Flug. Überrascht lies Nathalie daraufhin die Waffe sinken während die noch immer dampfenden Überreste eines Salis neben ihr mit einem dumpfen matschenden Geräusch auf den Boden vielen. Die nächsten Salis wollten daraufhin noch abbremsen, hatten aber zu viel Schwung und schlitterten ebenfalls auf das Podest zu, ehe auch sie bei lebendigem Leibe von den Blitzen geröstet wurden. „Bleibt um jeden Preis auf dem Podest, sonst seit ihr Tot!“ meinte Dennis dann warnend während die Salis anhielten und unschlüssig verharrten.

„Was war das?!“ fragte Nathalie dann und deutete auf die verkohlten Leichen. „Ein Spannungsfeld. Es ist eine äußerst Wirksame Methode um ungeschützte lebendige Ziele aufzuhalten wie wir gerade erlebt haben.“ Antwortete Dennis schwer atmend. Noch ehe Nathalie daraufhin weiter Nachfragen konnte was genau ein Spannungsfeld war, spürte sie eine leichte Vibration im Boden und wandte sich daher um. Daraufhin sah sie gerade noch wie eine Truppe aus Acht Terranischen Automatisierten Infanteristen aus einer Luke im Boden nach oben fuhren, die leuchtend roten Zielsuchsensoren bereits aktiviert. Sobald die Runde Bodenplatte welche die Kampfroboter nach oben gehievt hatte eingerastet war und eine bündige Oberfläche mit dem umgebenden Boden bildete schritten die Killermaschinen im Gleichschritt nach außen, in ihren Mechanischen Händen hielten sie dabei Grobschlächtige Gewehre die Nathalie noch nie zuvor gesehen hatte. Völlig Synchron hoben die Roboter ihre Waffen dann und marschierten an den wie versteinert da stehenden Menschen vorbei auf die Salis zu die ihrerseits den Rückzug eingeleitet hatten und sich bemühten so schnell wie möglich einen Sicherheitsabstand zwischen sich und den Mechanischen Kriegern zu schaffen.

Sie waren jedoch zu langsam. Ohne Vorwarnung zuckten knisternde Blitze aus den Waffen der Drohnen und sprangen zwischen den Salis hin und her ehe die Kreaturen mit grotesk zuckenden Extremitäten zu Boden gingen. Das Gemetzel dauerte daraufhin nicht lange, nach nicht einmal einer halben Minute waren die Salis größtenteils tot, nur ein kleiner Teil hatte sich rechtzeitig retten können. Die Drohnen Liesen ihre Waffen daraufhin sinken, bildeten jedoch weiterhin eine Kreisförmige Abwehrformation um das Podest. „Was zum..?! Ich meine Heilige Scheiße!“ meinte Steve daraufhin, welcher offenbar Schwierigkeiten damit hatte seine sich überschlagenden Emotionen im Griff zu halten. „Das war kurz und schmerzvoll.“ Stellte Hector dann trocken und mit Blick auf die Überreste der Salis fest. Unterdessen war eine Bedienkonsole aus der Bodenplatte welche die Kampfroboter nach oben gebracht hatte ausgefahren und Dennis nickte Nathalie zu ehe er meinte: „Ich glaube wir haben den Stützpunkt gefunden.“
~~~Ende Kapitel 35~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
08 Oct 2016 15:00 #83847 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Die Salis müssen aber ganz schön groß für Parasiten sein, wenn sie auch in ihrer natürlichen Form eine Gefahr für Menschen darstellen können! Wiederliche kleine Biester. Es zeigt sich immer wieder, Menschen sind schlampig selbst wenn es um einen Genozid geht. Und der Etor Orden beherbert solche Kreaturen. Langsam wird die Liste der zu begelichenden Schulden länger! hoffentlich bezahlen sie den ultimativen Preis xD Bin mal gespannt wie es weiter geht!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
15 Oct 2016 14:41 #84084 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Wer sagt den das Paerasiten im VErgleich zu ihrem Wirt immer winzig sein müssen? "Parasit" bedeutet ja lediglich das man auf Kosten eines anderen lebt. Dazu muss man aber nicht wirklcih kleiner als der andere sein... Allerdings sidn die Salis kleiner als MEnschen, wesentlcih kleiner. Sie reichen einem Ausgewachsenen Mann nichtmal bis zum Knie, haben aber scharfe klauen und Zähne. In einem Zweikampf würde ich aber trotzdem auf den Menschen setzen... Hector hat den Sal ja auch mit einem Hieb Kampfunfähig geprügelt^^

@all: Weiter geht's:

Kapitel 36: Außenposten Troja

Mit angespannten Mienen standen Nathalie, Dennis, Steve, Ursula, Hector und Sandra nebeneiander während sie durch einen Schnurgerade nach unten führenden Schacht brausten. Zwar waren offenkundig Trägheitskompensatoren am Werk die verhinderten das die rasante Fahrt ihnen auf den Magens schlug doch trotzdem wurde Nathalie ganz mulmig zu Mute während sie immer tiefer fuhren. „Das ist alles so... überwältigend.“ Presste Sandra dann zwischen den Zähnen hervor, das Gesicht kreidebleich. „Willkommen in meiner Welt.“ meinte Nathalie daraufhin lediglich grimmig. Plötzlich verlangsamte die Runde Platte auf der sie standen dann ihre Fahrt und schwebte sanft aus dem Schacht heraus der in einen kleinen Runden Raum mündete. Als die Platte dann im Boden eingerastet war ertönte ein kurzes Summen und mit einem Schlag erwachte die Beleuchtung im Raum zu leben. Nathalie brauchte daraufhin nur einen Blick um zu erkennen das diese Raum definitiv von Terranern gebaut worden war, die Innenarchitektur ähnelte Solaria und Samara eindeutig. Erst auf den zweiten Blick bemerkte Nathalie jedoch das eine durchsichtige Wand den Weg von dem Lift heraus in den Raum blockierte. Mitten auf der durchsichtigen Fläche stand in milchig weißen Buchstaben: „TTF Außenposten Troja“. Plötzlich ertönte dann ein weiteres Elektrisches Summen ehe eine Synthetisch klingende Stimme verkündete: „Abtastung abgeschlossen. Außenposten Troja heißt Mitglieder der Terranischen Flotte willkommen.“ Dann fuhr die durchsichtige Wand einfach nach oben in die Decke und gab damit den Weg frei.

Vorsichtig trat Nathalie darauf in den Raum und rechnete dabei damit das jederzeit etwas passierte, doch es geschah überhaupt nichts. Erleichtert atmete sie daher durch und meinte: „Ich denke wir haben die Signalqualle gefunden.“ Dennis nickte daraufhin und stellte fest: „Jetzt müssen wir nur noch herausfinden warum das Signal gesendet wird und es nach Möglichkeit abschalten.“, „Dann mal los, wie groß kann diese Basis schon sein.“ Meinte Nathalie daraufhin scherzhaft und steuerte die einzige Tür an die aus dem Raum herausführte. Hinter der Tür lag ein kurzer Korridor dessen Wände ab etwa der halben höhe aus dem selben Durchsichtigen Material bestanden wie die Wand die zuvor den Ausgang aus dem Lift versperrt hatte. Dahinter lagen jeweils identische Räume mit entlang der Wand aufgebauten Arbeitstischen und dahinter stehenden Drehstühlen. „Was ist das für ein Raum?“ fragte Nathalie daher. „Eine Sicherheitsschleuse, früher währen hinter diesen Scheiben Sicherheitsoffiziere gesessen die uns überprüft hätten. Jetzt ist wohl niemand mehr da der das tun könnte.“ Antwortete Dennis und ging auf die Zweite Tür zu die aus der Schleuse heraus führte. Diese öffnete sich umgehend und gab den Blick auf einen großen Rechteckigen Raum frei. Die Mitte des Raumes wurde von einem Rechteckigen Wasserbecken dominiert in dem in diesem Moment Wasserspiele zum leben erwachten. Rings um den Künstlichen See waren kreisrunde Sitzgruppen angeordnet die sich jeweils an einen kleinen Baum schmiegten. Über dem See Schwebte das Holographische Emblem der TTF, Ein geflügeltes Schwert vor einem Planeten, das von einem Schriftzug der erneut den Namen des Stützpunktes wiedergab umgeben war. An der gegenüberliegenden Wand stand in schwach leuchtenden Lettern „Empfangshalle“. Links und rechts neben dem Schriftzug wandten sich elegant geschwungene Treppen nach oben ins nächste Stockwerk das aus einer Art Balustrade bestand die an der Wand des Raumes entlanglief.

„Wow.“ Stellte Hector beeindruckt fest. „Was ist das für ein Ort?“ fragte dann Sandra ehrfürchtig. „Das müssen wir jetzt in Erfahrung bringen.“ Antwortete Dennis während er die Schriftzüge auf durchscheinenden Schildern musterte die an der nahen Wand angebracht waren. Nathalie schlenderte unterdessen zu einem kleinen Pult das gegenüber der Tür durch die sie gekommen waren vor dem künstlichen See stand. Kaum hatte sie das Pult erreicht materialisierte sich dahinter das Abbild eines jungen Mannes in TTF Uniform und grüßte Freundlich: „Willkommen auf Außenposten Troja, ich bin Hannes der Virtuelle Verwalter dieses Stützpunktes, wie kann ich Ihnen helfen?“, „Bist du eine KI?“ fragte Nathalie daraufhin. „Negativ. Diese Einheit verfügt über kein unabhängiges Bewusstsein und ist nicht in der Lage seine eigene Programmierung zu verändern. Ich bin lediglich in adaptiver Verwaltungsassistent. Haben Sie noch weitere Anliegen?“antwortete Hannes ruhig und kontrolliert, wie man es von einem simplen Computerprogramm erwarten würde. Unterdessen hatte sich auch die anderen rings um das Pult versammelt und hörten aufmerksam zu als Nathalie fragte: „Was ist das für eine Einrichtung?“, „Außenposten Troja wurde von der TTF gegründet um den aufstrebenden Etor Kult im Auge behalten zu können und ihn im Zweifelsfall gegen Aggressoren zu Verteidigen. Außerdem dient der Stützpunkt als getarntes Nachschubdepot in dieser Region. Haben Sie noch weitere Anliegen?“ antwortete Hannes.

„Kannst du uns einen Lageplan dieser Einrichtung zeigen?“ fragte dann Dennis. „Positiv.“ Antwortete Hannes ehe sich sein Abbild auflöste und einer dreidimensionalen Abbildung eines weit verzweigen Tunnel und Höhlennetzwerkes Platz machte. „Wow, ganz schön groß.“ Stellte Dennis dann umgehend fest während Nathalie noch von der Darstellung überwältigt war. Der Außenposten beanspruchte ein Gebiet das mehr als Doppelt so groß wie die Tempelanlage darüber war und reichte weitere zwanzig Stockwerke tief in die Erde. „Die Anlage ist ja größer als Tal’shiens Arbeitslager!“ meinte dann Steve fassungslos. „Hier könnten wir Problemlos all unsere Leute unterbringen und den ganzen Widerstand dazu.“ stellte Ursula dann fest „Ja die Anlage ist ziemlich weitläufig für einen einfachen Außenposten...“ stimmte Dennis nachdenklich zu ehe der Abbildung noch einmal unter die Lupe nahm. „Was befindet sich in den großen Lagerhallen auf Ebene fünf bis zehn?“ fragte Dennis dann. „Die Lagerhallen auf den Ebenen fünf bis zehn wurden für ein geheimes Projekt benutzt. Ich kann bedauerlicherweise keine weitere Auskunft geben.“ antwortete Hannes. Nathalie und Dennis sahen sich daraufhin kurz an ehe Nathalie fragte: „Ebene fünf?“, „Ebene fünf.“ Bestätigte Dennis ehe sie in Richtung der Lifte auf den Weg machten.

Nur wenige Minuten später erreichten sie die fünfte Ebne des Stützpunktes auch hier standen sie zunächst in einem großen Raum von dem mehrere Korridore abgingen. Zielsicher steuerte Dennis eine der Türen an und marschierte den Korridor bis zu einer weiteren Tür entlang vor der er stehen blieb. „Haltet die Waffen in Bereitschaft, ich glaube zwar nicht das dahinter etwas ist das uns Gefährlich werden kann, aber sicher ist Sicher.“ Mit angespannten blicken griffen die anderen ihre Waffen daraufhin fester während sich Nathalie mittig vor die Tür stellte, aufgrund ihrer Gene würde eine eventuelle Waffe hinter der Tür sie wohl als verbündet einstufen. Mit leicht zittrigen Händen berührte Nathalie dann den Öffnungsschalter neben der Tür, welche sich auch umgehend öffnete und den Blick in einen weiteren, stockfinsteren, Raum freigab. Nur das Licht dass aus dem Korridor hineinfiel beleuchtete eine Konsole direkt gegenüber der Tür. Nathalie warf Dennis darauf einen fragenden Blick zu, welcher lediglich aufmunternd mit den Schultern zuckte. Vorsichtig bewältigte Nathalie daher die Strecke bis zu der Konsole und legte ihre Hand darauf. Sofort erwachte die Konsole zu leben, ebenso die Beleuchtung im Raum. Während Nathalie daraufhin noch blinzelte um sich an die Plötzlich Helligkeit zu gewöhnen, hörte sie ein ersticktes Gurgeln, gefolgt von einem dezenten Plumpsen hinter sich. Alarmiert drehte sie sich daher um und sah das Sandra zu Boden gegangen war obwohl sie augenscheinlich unverletzt war. „Was?“ fragte Nathalie daher verwirrt, insbesondere da auch die Mienen der anderen Anwesenden wie versteinert waren. Dennis hob darauf lediglich die Hand und deutetet auf etwas hinter Nathalie.

Erneut fuhr diese daraufhin herum und brauchte erst einmal einen Moment um zu begreifen was sie sah. Der ganze Raum war voll mit in ordentlichen Reihen aufgestellten Automatisierten Infanteristen, es mussten hunderte oder sogar Tausende sein. Ihre Chromfarben glänzenden Harnische schillerten im Licht während sie reglos in ihrer Bereitschaftshaltung dastanden. Dann lies Nathalie ihren Blick auf die Konsole gleiten auf der stand: „Sechste Automatisierte Legion.“ Unterdessen war Dennis neben Nathalie getreten und musterte die Konsole ebenfalls ehe er meinte: „Das erklärt die Größe diese Basis.“, „Warum, was bedeute das?“ fragte Nathalie umgehend dumpf und mit leisem Keuchen. „Als Legion wurden Abteillungen der Terranischen Bodentruppen bezeichnet. Eine Legion besteht aus zehntausend Mann Infanterie, zwei Kompletten Panzerdivisionen, einer Artillerieabteilung, einer Läuferdivision und einem Luftwaffengeschwader, kurzum eine Legion ist eine Vollständige Armee. Automatisiert bedeutet das die Komplette Legion aus Ferngesteuerten Kampfeinheiten wie den Automatisierten Infanteristen besteht, man benötigt daher nur sehr wenige Menschen um sie einzusetzen.“ Erklärte Dennis worauf Nathalie große Augen machte und sich wieder in Richtung der Kampfroboter drehte. „Wenn das stimmt und eine ganze Legion hier unten ist...“ setzte sie dann an ehe ihr die Stimme den Dienst versagte. „Dann haben wir die wohl stärkste Bodenstreitkraft der Galaxis unter unserer Kontrolle, ja.“ Meinte Dennis umgehend darauf, auch seine Stimme klang dabei irgendwie belegt.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
15 Oct 2016 14:44 #84085 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Aber wie kommt eine ganze Legion hier runter?“ fragte Nathalie dann nachdem sie sich wieder gefangen hatte. „Vermutlich wurde sie ähnlich wie Solaria und Samara zurückgehalten.“ Mutmaßte Dennis. Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Aber hätten sie diese Truppen damals nicht brauchen können?“, „Ich vermute mal das eine Legion mehr oder weniger keinen großem Unterschied mehr gemacht hätte und so haben sie uns das Werkzeug hinterlassen die Zukunft zu ändern.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. „Aber wie bekommen wir die Dinger hier raus?“ fragte Steve dann berechtigt, immerhin würde es wohl gefühlte Ewigkeiten dauern die ganzen Roboter über den Lift nach oben zu bringen. „Ich vermute das es hier einen Hangar gibt in dem Transportschiffe landen können, aber um das zweifelsfrei zu klären müssen wir den Kontrollraum dieser Einrichtung aufsuchen.“ antwortete Dennis während Sandra einen der Kampfroboter betastete. „Ich würde aufpassen was ich hier unten anfasse.“ Stellte Hector daher beiläufig fest worauf Sandra eilig die Hand zurückzog und fragte: „Sind das Engel?“, „Nein nur die Produkte einer fortschrittlichen Waffentechnologie. Aber mach dir nix draus mich haut das ganze Zeug auch regelmäßig um.“ Antwortete Steve Schulterzuckend. Nathalie hatte sich unterdessen an dem Anblick der sich in Bereitschaft befindlichen Armee satt gesehen und fragte laut und deutlich: „Hannes?“, „Sie wünschen?“ antwortete die Stimme des Virtuellen Verwalters während sein Hologramm umgehend erschien. „Zeig uns doch bitte den Weg in die Kommandozentrale, wir sind neu hier.“, „Positiv, folgen Sie den blauen Markierungen.“ Antwortete Hannes ehe an den Wänden blaue Lichtstreifen erschienen die langsam in eine Richtung wanderten.

„Dann wollen wir mal.“ Stellte Dennis fest ehe er mit gutem Beispiel voran ging und den Lichtstreifen folgte. Während sie daraufhin durch die Korridore liefen meinte Ursula: „Vielleicht sollten wir uns hier niederlassen.“, „Platz genug gibt es ja.“ Stimmte Steve zu. „Ich stör eure Pläne ja nur ungerne aber im Moment müssen wir noch einen Krieg gewinnen.“ Gab Nathalie daraufhin zu bedenken, obwohl sie es den beiden nicht verdenken konnte sich nach Ruhe und Sicherheit zu sehnen und beides gab es augenscheinlich hier. Verborgen unter mehreren Kilometern Massivem Fels war es unwahrscheinlich das die Synode sie zu Lebzeiten hier unten aufspüren würde. „Ich weiß und vertrau mir ich werde meinen Beitrag leisten.“ Erwiderte Steve umgehend entschlossen. „Aber immerhin müssen wir uns doch Gedanken über das danach machen oder?“ fügte Ursula dann an. „Über das danach?“ fragte nun Sandra, die Priesterin war sehr schweigsam gewesen seit ihre Welt in den Katakomben aus den Fugen gerissen wurden war aber nun schien die Neugier zu obsiegen. „Das Leben nach dem Sturz der Synode und all den anderen die uns an den Kragen wollen.“ antwortete Ursula. Sandra schluckte daraufhin kurz, erwiderte jedoch nichts. „Was glaubst du können wir diesen Stützpunkt als Basis nutzen?“ fragte dann Nathalie Dennis, immerhin schien Außenposten Troja über eine Großangelegte Infrastruktur und Platz für Tausende Menschen zu verfügen. „Möglich, aber wir sollten warten was wir in der Kommandozentrale erfahren.“ antwortete Dennis vorsichtig und mit Professioneller Zurückhaltung.

Nach einigen Metern Fußmarsch und einer Liftreise später erreichten sie dann alle Glücklich die Kommandozentrale des Außenpostens. Der Raum sah ähnlich aus wie die Kommandozentrale des Widerstandes auf Arche 1, allerdings in der unverwechselbaren eleganten Terranischen Innenarchitektur. Als Nathalie durch die Tür trat fuhren umgehend sämtliche Bildschirm und Konsolen hoch und erwarteten eingaben. „Also wir suchen eine Datenbankschnittstelle damit wir herausbekommen können mit was wir es eigentlich zu tun haben.“ Stellte Dennis dann fest und lies den Blick suchend durch den Raum gleiten. Vorsichtig inspizierte Nathalie daraufhin die zahlreichen Kontrollstationen und war bei den meisten zu ihrer Befriedigung in der Lage zu erkennen welchen Zweck die Pulte erfüllten. Es wurde daher schnell klar das Außenposten Troja weit mehr als ein Beobachtungsposten war. Wie Hannes schon angedeutet hatte war der Außenposten ein voll Ausgestatteter Militärstützpunkt mit eignen Fabrikanlagen zur Produktion von Nachschubgütern und Werkstätten zur Wartung und Wiederinstandsetzung von Kriegsgerät. Kurzum es war eine Vollständige Militärbasis mit allem was dazu gehörte. Dann stieß Dennis plötzlich einen Anerkennenden Pfiff aus und meinte mit Funklenden Augen: „Es ist wahr, eine Komplette Legion ist hier Stationiert, voll Munitioniert und Einsatzbereit.“, „Woher weißt du das?“ fragte Nathalie umgehend während sie wie alle anderen auf Dennis zu ging.

„Ich habe eine Auflistung der gelagerten Güter und hier Stationierten Einheiten entdeckt.“ Antwortete Dennis. „Dann können wir Nal’shuen jetzt offen angreifen?“ fragte Hector umgehend. Dennis nickte daraufhin ehe er zu bedenken gab: „Vorausgesetzt wir bekommen unsere Streitmacht zu ihm. Es gibt hier zwar Hangarareale zur Verladung von Truppen, aber keine Truppentransporter.“, „Mist.“ Stellte Steve daraufhin frustriert fest. „Ich würde die Flinte nicht übereilt in Korn werfen.“ Erwiderte Dennis umgehend. „Warum, weder Solaria noch Samara können eine ganze Armee transportieren.“ Fragte Nathalie nach. „Das ist zwar korrekt aber wir haben noch den ganzen Widerstand mit allen verblieben Schiffen hinter uns. Zudem sollte es für unsere Leute in leichtes sein denn einen oder anderen Frachter zu kapern.“ Antwortete Dennis. Augenblicklich leuchteten Nathalies Augen auf, den Widerstand hatte sie komplett vergessen. „Ich glaube ich habe die Kommunikationsteuerung gefunden.“ Stellte Steve dann von einer anderen Konsole aus fest. „Gut schalte dieses Signal ab, wir wollen nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf uns lenken.“ Antwortete Nathalie. „Versuche ich bereits, aber das will nicht so wirklich.“ Antwortete Steve. „Warum wird das Signal überhaupt gesendet? Ich meine dieser Stützpunkt hat sich für Jahrhunderte bedeckt gehalten.“ Fragte Hector dann. „Gute Frage.“ Stimmte Dennis zu während er zu Steve hinüber ging um die Konsole selbst in Augenschein nehmen zu können.

„Hmm, offenbar wurde das Signal von einem Automatischen Protokoll initiiert.“ Stellte Dennis dann nach kurzer Begutachtung der Lage fest. „Aber warum?“ fragte Nathalie umgehend. „Das ergründe ich gerade, aber es sieht so aus als wäre das alles von Anfang an geplant gewesen.“, „Was meinst du mit alles?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Nun ja, schon in Solarais Datenbaken haben wir doch hin weiße darauf entdeckt das es einen Geheimen Plan der Terranischen Regierung für den Fall gab das der Krieg verloren ging. Offenbar war dieser Plan sehr viel komplexer als wir vermutet haben. Sie haben nicht einfach nur Kriegsgerät zurückgehalten und versteckt sondern die einzelnen Posten miteinander vernetzt. Als Sowohl Solaria als auch Samara wieder online waren löste das wohl ein verborgenes Protokoll in ihren Systemen aus was die Kommunikationsphalanxen veranlasst hat eine art von Weckruf zu senden. Der Außenposten hat diesen Weckruf vernommen und sich reaktiviert ehe er ein Peilsignal absendete um uns zu ermöglichen ihn zu finden.“ antwortete Dennis. „Warum wurde dieser Weckruf erst jetzt gesandet und warum haben Solaria und Samara das nicht gemerkt?“ fragte Nathalie weiter. „Vermutlich wollten unsere Vorfahren sicher gehen das es wirklich Menschen waren die ihre Geschenke gefunden hatten. Also sorgten dafür das der Weckruf erst gesendet wird wenn zwei intakte Ki Kerne miteinander Kooperieren, ein Umstand der unter einer Alienkontrolle der Schiffe unmöglich ist.“ Antwortete Dennis. „Hmm, aber das erklärt nicht warum die beiden nichts davon bemerkt haben.“, „Ihr Körper tut auch viele Dinge die sie nicht bewusst registrieren. Wahrscheinlich wurde der Weckruf verdeckt von den KI Kernalgoryrthmen abgesetzt.“ antwortete Dennis erneut Schulterzuckend.

Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf ehe sie murmelte: „Wenn man da nicht mal verrückt wird.“ Dennis, der diese Aussage wohl gehört hatte grinste daraufhin kurz ehe er meldete: „Ich habe das Signal abgeschaltet, ab jetzt sollte niemand mehr auf diese Position aufmerksam gemacht werden.“, „Gut, dann sollten wir die Reste des Widerstandes jetzt informieren. Es wird Zeit für den Gegenschlag.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Nur allzu gerne.“ Erwiderte Dennis ehe er sich wieder der Konsole zuwandte. „Was für einen Gegenschlag?“ fragte Sandra dann vorsichtig. „Wir haben da noch eine persönliche Rechnung mit einem Synodefunktionär offen.“ Antwortete Hector und lies die Knöchel knacken, ein furchterregender Anblick. Sandra schluckte daraufhin, schwieg jedoch es war offensichtlich das ihr klar war in was für eine Situation sie da geschlittert war.
~~~Ende Kapitel 36~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
15 Oct 2016 15:22 #84087 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Interessant eine ganze Legion :D Ich bin ja mal gespannt was für eine Verwüstung die anrichten können! Ich frage mich ja ob die Synode nicht ihre vernichteten Schiffe vermissen wird. Aber frage mich ja auch wie der Stützpunkt sich selbst mit Lebensmitteln versorgen wird. Schönes kapitel wie immer, ich freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

Time to create page: 0.127 seconds