Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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17 May 2016 23:41 - 17 May 2016 23:44 #79575 by frimi
So, muss ich mich auch mal wieder als stiller Leser zu Wort melden.
Bis zum aktuellen Kapitel gefällt mit die Story sehr gut. Du gehst es etwas langsamer, wie gesagt, als in den anderen Fanfictions an, was mir persönlich aber um einiges besser gefällt.

Das Universum, dass du dir hier erschaffst ist das interessanteste bisher von deinen Storys (DRG, DTI,...). Am meisten Gefällt mir die Ausgangsituation, aus dem ein Mädchen, welches nichts anderes kennt als die harte Arbeit als Sklave, langsam aber Sicher eine Anführerin wird. Erinnert mich sehr stark an andere Werke die den Hauptcharakter aus seiner gewohnten Umgebung zerren und neue Aufgaben auf ihn Warten. Mit dabei sind meistens auch irgendwelche Mentoren die den Charakter anleiten und unterstützen.
Ferner find ich die Idee des Terranischen Reiches/Imperium (? ;) ) ganz interessant.
Es ist etwas Neues die menschliche Rasse als "alte" Rasse mit dem größten technologischen Fortschritt zu sehen. Auch das Aufgreifen von Genverschlüsselung, die ja heute auch schon in machen Breichen in nicht so ausgereifter Form verwendet wird, ist eine gute Idee (Hat mir schon immer gefallen, siehe Antiker und dergleichen). Auch das System mit dem Kampfroboter, bzw. den Androiden Infantaristen, Maschinen statt Menschen kämpfen zu lassen, als eine Art Drohne, bzw. Mech macht die Technik um einiges beeindruckender als plumpe Raumschiffe.
Weiterhin sehe ich die KI-Art des Schiffes á la Andromeda immer gerne. Mir gefällt einfach der Gedanke, künstliche Individuen zu erschaffen, die ihr eigenes Bewusstsein besitzen und für bestimmte Aufgaben programmiert sind (meistens ja Kriegsschiffe^^).

Insgesamt bin ich von den bisherigen Kapiteln von dieser Geschichte am meisten begeistert. Die Art wie du deine Story aufbaust und sie fort führst ist einfach einmalig. Dein Schreibstil ist auch nicht von gestern und für die Rechtschreibung muss halt der gute Jack Hunter herhalten. :P
Leider muss ich mich wundern, wieso es kein Pfingstspezial gegeben hat, mir sind nämlich die Wörter zum lesen ausgegangen. :teyla:

Btw.: Was haben die Sklaven eigt. in den Höhlen abgebaut, gearbeitet. So richtig hast du dies nicht durchblicken lassen.

Gruß frimi :crossed:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Wer suchet der findet! FAQ
Last edit: 17 May 2016 23:44 by frimi.

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21 May 2016 20:53 #79580 by Todesgleiter
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@General Stefan: Nun der Widerstand weiß ja über die ungefähren Möglcihekiten Terranischer Schiffe bescheid, sie müsste also schon ziemlich dähmlich sein so eine Möglcihekit verstreichen zu lassen. Andererseist währe es aber auch alles andere als Klug Nathalie dun Co. sofort Blind zu vertrauen, Tests sind daher eine Vernünftige Vorgehensweiße, insbesondere wenn man im laufe dieser Tests seinem Erzfeind noch eins Auswischen kann ;)

@frimi: Die Menschliche Rasse ist in dieser Story nicht "älter" als die anderen, eher im Gegenteil sie waren so ziemlich die letzten welche den Sprung zur Interstellar rießenden Zivilistaion gemeistert haben. Ihre Technologie hat sich lediglich deutlich schneller weiter entwickelt als die der alt eingessenen (wie z.b. der Naquiim). Aber ich sehe schon ich muss die Allgemeine Vergangenheit des Universums noch näher beleuchten, ich schau mal was sich in dieser Hinsicht machen lässt.
Es freut mich das dir die Idee der mehr oder weniger automatisierten Kriegswaffen zusagen. Ich war der ansicht das eine solche Entwicklung nur Logisch ist wenn man den Aktuellen gang der MIlitärtechnik verfolgt. Schon Heute ist man bemüht den Menschen sowiet wie möglich aus dem Kampf rauszuhalten. Aus diesem Grudn werdet ihr noch ne menge weiterer Terranische Hightech Spielzeuge für "Aggressive Diplomatische Kontakte" zu sehen bekommen, das kann ich wohl schonmal versprechen ;)

@all: Sorry für die Verspätung aber ich habe grade mit Mittel bis schweren Technischen Problemem zu Kampfen. NIchts desto trotz wünsche ich vv bei:

Kapitel 15: Erster Schlag

Als Nathalie erwachte, wusste sie umgehend was los war, die ganze Nacht hatte sie unruhig geschlafen und sich mehrmals hin und her gewälzt denn heute würde sie den Angriff auf eine Naquiim Station befehlen, das erste Mal das sie die Naquiim Angriffen und sich nicht lediglich verteidigten, wie in Talshiens Lager. „Solaria, wann sind wir da?“ fragte Nathalie dann ohne den Kopf von dem weichen Kopfkissen zu heben. „Wir erreichen die Zielkoordinaten bei gelichbleibender Geschwindigkeit in exakt dreißig Minuten Sir. Ich hielt es daher für angebracht Sie zu wecken.“ Antwortete Solaria umgehend. Nathalie ließ daraufhin ein unverständliches Grunzen ertönen ehe sie sich unter Aufbietung ihrer ganzen Willenskraft aus dem Bett hochstemmte und sich aufsetzte. „Kannst du nicht einfach die Geschwindigkeit drosseln das ich noch etwas schlafen kann?“ meinte Nathalie dann während sie sich ihre Haare aus dem Gesicht pustete und sich streckte. „Das wäre mir zwar möglich, aber Sie haben mir keine diesbezügliche Anweisung gegeben Sir.“ Antwortete Solaria mit einem vergnügten Unterton. „Ist ja schon gut, ich steh ja schon auf.“ Meinte Nathalie daraufhin und tapste in Richtung Badezimmer los. Unterwegs fragte sie: „Sind die anderen schon wach?“, „Ich denke Sie sprechen von Herrn Pfeiffer und unseren Gästen vom Widerstand, ja sie sind bereits wach und befinden zur Zeit in der Offiziersmesse.“ Antwortete Solaria. „Solche Streber.“ Murmelte Nathalie daraufhin während sie sich in die Duschkabine stellte.

Einige Minuten später erreichte Nathalie die Kommandobrücke und registrierte Solarias Obligatorischen Ausruf „Kapitän an Deck!“ dabei nur noch beiläufig, es war erstaunlich wie schnell man sich an neue Dinge gewöhnte. „Weiter machen.“ meinte Nathalie dann während sie sich auf ihrem Stuhl fallen ließ und sich erneut streckte, die letzte Nacht war etwas kurz gewesen da Ursula, Anna und Steve auf einen Überraschungsbesuch vorbeigekommen waren. „Alles in Ordnung Sir?“ fragte Dennis dann. „Ich hab etwas zu wenig geschlafen, sonst alles klar. Danke der Nachfrage.“ Antwortete Nathalie. Nur kurze Zeit später betrat auch Adrian mit seinen zwei Mitstreitern die Brücke, auch sie hatten, ähnlich den ehemaligen Arbeitern aus Talshiens Lager ihre wird zusammengewürfelten Outfits gegen die bequem zu tragenden blauen Uniformen getauscht die Solaria zur Verfügung stellte. „Wir erreichen die Zielkoordinaten in t-10 Sekunden, leite Verlassen des Translichtkanales ein, Verlassen in 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 verlasse Translichtkanal!“ meldete Solaria dann ehe das Schiff wieder in den Normalraum zurückviel. „Tarnmantel aktiviert.“ Meldete Solaria umgehend daraufhin. „Identifizieren Sie unser Ziel.“ meinte Nathalie dann, sie hatte die Reisezeit nicht nur genutzt um sich etwas mehr mit Solaria auseinander zu setzen, sondern sie hatte sich auch einige neue Begriffe beibringen lassen.

„Ziel identifiziert Sir.“ Meldete Dennis nur Sekunden darauf. „Legen Sie eine Taktische Übersicht des Systems auf den Hauptholoprojektor.“ Meinte Nathalie daraufhin und kahm sich irgendwie Mega Professionell vor, auch wenn sie nur einige auswendig gelernte Phrasen wiedergab. Augenblicklich darauf erschien eine dreidimensionale Darstellung des Sonnensystems in dem sie sich derzeit aufhielten, in der sämtliche entdeckten Schiffe und Raumstationen lediglich mit einfachen Symbolen dargestellt wurden. „Vergrößern Sie den Abschnitt um das Ziel.“ meinte Nathalie daraufhin, worauf die Karte sich auf das Symbol einer Raumstation zentrierte und den betreffenden Abschnitt in vergrößertem Maßstab abbildete. Der Minengürtel, welcher die Station umgab war dabei ebenso wie ein dichtes Netzwerk aus Annäherungswarnbojen deutlich zu erkennen. „Nicht schlecht.“ Meinte Adrian umgehend eine Augenbraue hochziehend. Nathalie war dabei nicht ganz klar ob er damit das Abwehrnetz der Naquiim oder die Holodarstellung meinte. „Die Minen sind sehr weit verstreut.“ Stellte Agatha dann fest. „Vermutlich zielsuchende Annäherungsminen. Dann muss man keinen allzu dichten Gürtel auslegen.“ mutmaßte Dennis. „Können wir einfach zwischen ihnen hindurch fliegen?“ fragte Nathalie dann. „Positiv. Die Abstände zwischen den einzelnen Sprengkörpern sind groß genug um sie unbeschadet passieren zu können.“ Bestätigte Solaria umgehend.

„Was meinen Sie Herr Pfeifer?“ fragte Nathalie dann. „Ihr Sensornetzwerk kann uns offenkundig nicht entdecken, es ist daher nur logisch anzunehmen das Ihre Minen das ebenso nicht vermögen. Wenn wir keine der Minen ausversehen Rammen müssten wir problemlos zur Station vordringen können.“ Antwortete Dennis daraufhin. „Gibt es Anzeichen für eventuelle weitere Überraschungen?“ fragte Nathalie dann Solaria. „Negativ Sir.“ Antwortete diese lediglich. „Gut, dann bring uns durch, Vorsichtig.“ Erwiderte Nathalie ehe sich das Schiff wieder in Bewegung setzte und genau auf das Minenfeld und die sich dahinter befindende Raumstation zu hielt. Während Solaria sie daraufhin durch das Minenfeld manövrierte fragte Nathalie: „Was ist Ihr Plan nachdem wir die Station erreicht haben?“, „Sobald wir angekommen sind müssen wir uns Zutritt verschaffen und unsere Botschaft in die automatischen Sendesysteme Hohladern.“ Antwortet Adrian umgehend. „Und was genau ist diese Botschaft?“ fragte Nathalie weiter. „Sie soll die Grewock wachrütteln. Sie soll ihnen zeigen das Naquiim von ihnen auch nicht viel mehr halten als von uns, das sie auch nur Sklaven sind.“ Erklärte Adrian. „Und was soll das nützen?“ fragte Nathalie weiter. „Wenn die Grewock den Naquiim die Gefolgschaft verweigern würde das die Position der Naquiim erheblich schwächen.“ Antwortete Adrian. „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie daraufhin, das klang immerhin logisch.

„Sir, ich empfehle vor einer Infiltrationsmission geeignete Ausrüstung aufzunehmen.“ Meinte Solaria dann. „Haben wir den welche an Bord?“ fragte Nathalie daraufhin. „Positiv. Meine Waffenkammer ist voll bestückt.“ Antwortete Solaria worauf sich Dennis und Adrian kurz ansahen, sich jedoch diszipliniert eines Kommentares enthielten. „Führ uns hin.“ Meinte Nathalie dann. „Positiv.“ Bestätigte Solaria lediglich ehe sie die Holographische Darstellung einer Menschlichen Frau erschienen lies die sie für Holographische Interaktionen nutzte. „Herr Pfeiffer Sie und unsere Gäste kommen mit.“ Meinte Nathalie dann noch ehe sie sich daran machte Solarias Hologramm zu folgen. Sie benötigten daraufhin nicht lange die von Solaria erwähnte Waffenkammer zu erreichen, sie befand sich auf dem selben Deck wie die Kommandobrücke und die von Nathalie bewohnte Kabine des Kommandierenden Offiziers. Die durchaus robust anmutende Tür ins Innere öffnete sich umgehend sobald Nathalie vor getreten war und gab den Blick auf einen nicht allzu großen Raum frei in dem in Ordentlichen Regalwänden Ausrüstung verstaut war. Während Nathalie mit diesem Anblick nicht allzu viel anfangen konnte, vernahm sie deutlich das überrumpelte ächzen von Dennis und Adrian. Durchaus respektvoll trat Nathalie dann in den Raum und begutachtete einige der verstauten Gegenstände. Die Funktion einiger war reichlich offensichtlich, auch sie erkannte eine Waffe wenn sie eine sah, die anderer Gegenstände war jedoch nicht so offensichtlich.

„Das ist die reinste Schatzkammer.“ Stellte Adrian fest während er Respektvoll ein Gewehr aus seiner Halterung nahm und in den Händen wog. „Ich seh schon das ist das Spielzimmer für Soldaten wie euch, hmm?“ stellte Nathalie daher an Dennis gewandt fest. Dennis musste daraufhin kurz grinsen ehe er meinte: „Hier gibt es Dinge von denen ich dachte das es unmöglich ist das ich sie jemals in den Händen hallte.“, „Wenn der Widerstand so eine Waffenkammer zur Verfügung hätte stünden unsere Chancen deutlich besser.“ Meinte dann Adrian. „Hier zieht euch die über.“ Meinte Dennis dann und kam mit einem Stapel Schwarzen Stoffes in den Händen zwischen zwei Regalen hervor. Während Adrian begeistert zugriff fragte Nathalie: „Was ist das?“, „Leichte Überzug Panzer.“ Antwortete Dennis. „Aha.“ Meinte Nathalie daraufhin obwohl ihr die Antwort nicht wirklich weiter geholfen hatte. „Es ist eine leichte Rüstung die man Problemlos über seine normale Kleidung ziehen kann, was den Einsatz deutlich Flexibler als den schwere Körperpanzerrung macht.“ Meinte Dennis dann nachdem ihm aufgefallen war das Nathalie immer noch skeptisch dreinschaute. „Und das schützt wirklich?“ fragte Nathalie dann und lies den Stoff zwischen den Fingern hindurch gleiten, ja die Bahnen waren dicker als Gewöhnliche Kleidung, aber Nathalie bezweifelte trotzdem das der Schutzwert allzu hoch war. „Diese Rüstungen bestehen aus einem Intelligenten Nanofasergewebe. Sobald man sie trägt Verhärten sich bestimmte Regionen bis zur Härte von Panzerplatten gewöhnlicher Rüstungen. Zudem ist das Gewebe für Splitter sowie Hieb und Stichwaffen praktisch undurchdringbar währen Explosionsdruckwellen oder Direkte Treffer durch Schusswaffen zumindest deutlich abgedämpft werden.“ Erklärte Dennis während er sich die Rüstungen einfach wie einen Pullover über den Kopf zog.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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21 May 2016 20:54 #79581 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Nett.“ Stellte Nathalie fest ehe sie Dennis Beispiel folgte und sich die Rüstung über den Kopf zog. Adrian kam unterdessen mit einer Hand voll kleiner Geräte zwischen zwei Regalen hervorgetreten und meinte: „Schaut mal was ich da habe.“, „Jackpot.“ Erwiderte Dennis lediglich ehe er sich begeistert eines der Objekte griff. Nathalie welche noch damit beschäftigt war ihre Haare neu zu drapieren, konnte die Begeisterung der beiden auf den ersten Blick nicht wirklich teilen und schaute demzufolge fragend drein. „Verschlüsselte Neurokommunikatoren.“ Meinte Dennis daher. Nathalie schaute ihn daraufhin immer noch mit einem großen Fragezeichen im Gesicht an weshalb Dennis erklärte: „Sie funktionieren so ähnlich wie die Geräte die wir beim Aufstand benutzt haben. Mit dem erheblichen Unterschied dass diese Meisterwerke der Technik ohne Schall funktionieren. Das Gerät liest die Hirnwellen des Trägers aus und übermittelt die daraus hervorgehenden Informationen an ein anderes Gerät eins anderen Trägers wo die Informationen über ein komplexes verfahren direkt ins Gehirn des Trägers übermittelt werden.“, „Damit kann man sich lautlos mithilfe seiner Gedanken unterhalten.“ meinte Agatha dann simpel ausgedrückt. „Oh.“ Erwiderte Nathalie daraufhin, sie wusste nicht so recht ob es ihr gefiel ihre Gedanken mit anderen Leuten zu teilen. „Keine Sorge, die Geräte übermitteln nur Bewusste Gedanken. Das ist bei weitem keine Vollständige Schnittselle, es ist unmöglich über diese Verbindung auf Erinnerungen eines anderen oder dessen Unterbewusstsein zuzugreifen.“ Meinte Dennis dann als er Nathalies kritischen Blick bemerkte.

Einige weitere Minuten später in denen sich alle mit Ausrüstung eingedeckt hatten, welche zuerst von Solaria auf Nathalies Anweisung hatte aktiviert werden müssen um die Genverschlüsselung zumindest vorrübergehend zu überschreiben, befand sich die Truppe welche die Naquiimstation betreten würde vor einer der Luftschleusen. Trotz Solarias Protest gehörte auch Nathalie zu der Gruppe, aus dem simplen Grund da sie die einzige war welche die wirklich Komplexen Ausrüstungsteile nutzen konnte. „Beachten Sie alle das an Bord einer Naquiimstation vermutlich nur eine extrem niedrige Schwerkraft herrscht, achten Sie also auf Ihre Bewegungen.“ Meinte Adrian dann ehe Solaria verkündete: „Bereit zur Öffnung der Schleuse, sie haben uns nicht bemerkt.“, „Öffnen.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe sich die Schleuse öffnete nur um den Blick auf eine weitere Schleusentür freizugeben, immerhin war die Luftschleuse der Station noch immer geschlossen. Aus den vorangegangen Gesprächen die Dennis mit den Widerstandskämpfern geführt hatte während sie alle ihre Ausrüstung aufgenommen und sich zur Schleuse begeben hatten, wusste Nathalie jedoch das es dafür eine schnelle Lösung gab. Selbstsicher ging sie daher zu der Tür und steckte das Kabel eines kleinen an ihrem Handgelenk befestigten Gerätes in eine Anschlussstelle neben der Tür unterhalb der Bedienkonsole. Sofort begannen auf dem Monitor des Gerätes eine Menge Symbole aufzuleuchten, welche wohl stellvertretend für verschiedene Funktionen standen. Ohne lange zu zögern berührte Nathalie daraufhin eines der Symbole, worauf auf dem Bildschirm kurz einige Zahlenkolonnen aufleuchteten ehe über der Luftschleuse ein grünes Licht aufleuchtete und die Tür sich öffnete.

„Das wäre geschafft.“ Meinte Dennis ehe er in die Schleusenkammer der Station trat. Nathalie trennte währenddessen die Verbindung ehe sie den anderen in die Kammer folgte, welche einen obligatorischen Druckausgelich durchführte ehe sich die innere Tür öffnete. Das innere der Raumstation wirkte daraufhin reichlich unspektakulär und leicht verwahrlost. „Hier hat auch schon lange niemand mehr sauber gemacht.“ Stellte Agatha daher fest als sie den Korridor einer gründlichen Musterrung unterzog, unter den Lüftungsschlitzen in den Wänden waren immerhin deutliche Kondensatspuren zu sehen während die Lampen in der Decke stellenweiße garnichtmehr funktionierten oder nur flimmerten. Auch auf dem Fußboden waren mehrere flecken unbekannter Herkunft zu sehen, sowie einige Krümel einer unbekannten Substanz die verdächtig nach Überresten von, bei Naquiim ungemein beliebten, Knusperkugeln aussahen. „Vermutlich haben sie keine Sklaven hier.“ Stellte Adrian Naserümpfend fest. Nachdem sich dann alle an dem Anblick satt gesehen hatten meinte Adrian zu Nathalie: „Lassen Sie uns vorgehen, wir wissen wie man diese Dinger benutzt.“ Wobei er mit seiner Waffe herum wedelte. Nathalie nickte daraufhin lediglich, sie hatte kein Problem damit nicht die erste zu sein die von eventuellen Verteidigern unter Beschuss genommen wurde.

„Ok los, je länger wir warten desto wahrscheinlicher ist es das sie uns bemerken und das könnte eventuell ungemütlich werden.“ Meinte Dennis dann. Adrian nickte zur Bestätigung woraufhin sich der Trupp in Bewegung setzte. Allerdings wurden schon die ersten Schritte an Bord der Station zu einer Herausforderung. Nicht weil der Trupp unter schweres Abwehrfeuer geraten wäre, sondern weil die extrem niedrige Schwerkraft an Bord es extrem schwierig machte sich koordiniert fortzubewegen. Selbst mit normalen Schritten katapultierte man sich mehrere Zentimeter in die Luft, was dafür gesorgt hatte das Nathalie sich gleich nach dem ersten Schritt den Kopf an der Decke gestoßen hatte. Es dauerte daher einige Schritte bis sich alle an die niedrige Schwerkraft gewöhnt hatten und ihre Füße entsprechend Vorsichtig setzten. Trotzdem ähnelte die Fortbewegung an Brod eher vielen kleineren Hopsern als richtigem laufen. Wenigstens störte den Trupp jedoch niemand da auch wenige Minuten später noch kein lebendes Wesen in Sichtweite gekommen war, die Information wonach die Station bestenfalls spärlich besetzt war schien sich daher zu bewahrheiten. Allerdings bemerkte Nathalie die Unruhe welche die anderen befallen hatte seit sie an Bord waren. „Was ist denn los, es läuft doch gut oder?“ fragte sie daher lautlos. „Zu gut, dass ist das Problem.“ Erwiderte Dennis angespannt. „Zu gut?“ fragte Nathalie skeptisch. „Ja, zu gut. Für gewöhnlich schenken die Naquiim einen Sieg nicht einfach so her.“ Erklärte Dennis. „Ok wir sind gleich da, wenn die Informationen unseres Informanten Korrekt sind.“ Meinte dann Mehmet, welcher insgesamt ein eher stiller und zurückhaltender Zeitgenosse war, was seiner Professionellen Ausstrahlung jedoch keinen Abbruch tat. Kurz darauf erreichten sie eine verschlossene Tür welche durchaus robust wirkte, trotz der etwas versifften Erscheinung.

„Das muss es sein.“ Stellte Adrian umgehend fest. „Ma’am wenn Sie die Freundlichkeit hätten?“ meinte Dennis dann zu Nathalie und deutete auf die Tür. Nathalie verkniff sich daraufhin eine Antwort, was aufgrund der Neurokommunikatoren gar nicht so einfach war und steckte den Computer wieder an einer Wartungsschnittstelle an. Nur wenige Sekunden später öffnete sich die Tür dann ohne zu Protestieren, die Sicherheitsprotokolle welche die Naquiim an Bord verwendeten schienen bestenfalls leicht veraltet und wenig effizient zu sein. Hinter der nun geöffneten Tür erstreckte sich ein langer Korridor mit Regelmäßigen Abzweigungen dessen Wände nicht verkleidet waren und stattdessen aus diversen Elektronischen Hardware Bauteilen bestanden, Fussboden und Decke des Korridors bestanden nur aus Gitterrosten durch die ein angenehm Kühler Luftzug strich. „Ja, ich denke wir sind richtig.“ Stellte Agatha dann beeindruckt fest. „Schnell jetzt, es würde mich wundern wenn diese Räumlichkeiten nicht strenger überwacht würden als der Rest der Anlage.“ Meinte Adrian dann.

Aufgrund der niedrigen Schwerkraft war es jedoch ausgesprochen schwierig sich schnell fortzubewegen wenn man nicht unkontrolliert durch die Gegend gleiten wollte. Sie schafften es dennoch das Bewegungstempo zu erhöhen und fanden bald eine Kontrollstation. Adrian zögerte darauf nicht lange und steckte einen kleinen Datenspeicher in eine dafür vorgesehene Öffnung ehe er begann auf den Bedienelementen Herumzutippen, offenkundig war er dabei in der Lage die Schrift der Naquiim zu lesen. „Ok, ich habs die Botschaft ist hochgeladen und Archiviert, sie wird in die Automatische Rotation aufgenommen. Wir sind hier fertig, jetzt nichts wie weg hier.“ Meinte Adrian dann nachdem er von der Konsole zurück getreten war und den Datenspeicher wieder entfernt hatte. Noch ehe sich daraufhin jedoch irgendjemand in Bewegung setzen konnte ertönte eine hohe, Naquiim Typische, Stimme: „Widerstandskämpfer, Ihr seid umstellt. Gebt auf.“, „Was?“ fragte Nathalie umgehend. „Verdammt!“ erwiderte Dennis lediglich. „Das war ein Hinterhalt, es war von Anfang an zu einfach.“ Meinte dann Mehmet kühl berechnend. „Sir eine ganze Kampfgruppe aus Naquiimkriegsschiffen hat den Orbit so eben erreicht, sie nähern sich schnell.“ Meldete dann Solaria.
~~~Ende Kapitel 15~~~

mfg.: Tg

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22 May 2016 12:14 #79582 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh wei das war ja auch zu einfach um wahr zu sein xD Bin ja mal gespannt wie sich unsere tapferen Helden da wieder rausretten wollen! xD Ich persönlich fände es auch sehr schön, ein bisschen mehr backround-Information zur galaktischen Geschichte zu bekommen! :) Finds amüsant wie sich Nathalie nach wie vor gegen all diese neue Technologie instinktiv streubt xD

Freue mich aufs nächste Kapitel! :)

LG Stefan

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28 May 2016 12:30 #79633 by Todesgleiter
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@General Stefan: Na mit Waffengewalt! ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 16: Hinterhalt

„Wir müssen hier weg, schnell.“ Meinte Adrian ehe sich alle in Bewegung setzten. „Wo wollt ihr denn hin, jedwede Flucht ist ausgeschlossen!“ meinte die Naquiimstimme daraufhin schadenfreudig. Kaum hatten sie daraufhin die Computerkorridore verlassen pfiffen Nathalie und ihren Begleitern auch schon die ersten Kugeln um die Ohren. „Runter!“ brüllte Dennis daher und warf sich mit all seinem Gewicht auf Nathalie was dazu führte das sich beide wenig später auf dem Fußboden weiderfanden. Mehmet dagegen war nicht so schnell und wurde mehrmals getroffen. „Scheiße!“ meinte er noch ehe er taumelnd rückwärts umfiel. Nathalie hatte unterdessen die Schützen ausgemacht, ungefähr fünf Grewock in Rüstungen und Bewaffnet hatten sich einige Meter weiter in einer Korridorkreuzung in Stellung gebracht und führten ihre Waffen mit Professioneller Präzision. Nathalie folgte daher Dennis Beispiel und rollte sich so schnell wie möglich seitlich gegen die Korridorwand wo sie durch Vorsprünge in der Wand zumindest etwas Deckung hatte. Adrian hatte unterdessen das Feuer erwidert und zwang die Grewock mit einem Feuerstoß zurück in Deckung. „Zurück, wir Brauchen Deckung!“ rief Dennis dann und lies sich zurückfallen. Allerdings verkündete ein lautes Getrappel aus dem hinter ihnen liegenden Korridor kurz darauf das sie umzingelt waren. Zwar hinderte Dennis mit einer Salve die Grewock daran um die Ecke zu preschen, doch trotzdem war die Situation ernst, das war auch Nathalie ohne jedwede Militärausbidlung klar, immerhin lag nur wenige Meter von ihr entfernt Mehmets blutüberströmter, regungsloser Körper.

„Wir sitzen in der Falle!“ meinte Agatha dann. „Haben wir Rückzugsoptionen?“ fragte Dennis dann. „Nein oder siehst du noch eine Abzweigung?!“ erwiderte Adrian während er ein weiteres mal auf die verschanzten Grewock feuerte. „Ihr habt keine Chance zu entkommen, ergebt euch.“ Meinte dann die gehässige Naquiimstimme umgehend. „Ich stimme einem Schwabelkopf ja nur ungerne zu, aber ich glaube er hat recht.“ Stellte Agatha daraufhin fest. „Ich will nicht in Gefangenschaft gehen, nicht schon wieder.“ Meinte Dennis daraufhin. „Hast du eine andere Idee?“ fragte Adrian daraufhin, wobei die Verzweiflung in seiner Stimme deutlich hörbar war. „Ja, Flucht nach vorne.“ Antwortete Dennis und zückte eine kleine, etwa Baseballgroße mattgraue Kugel. Als Adrian sie sah sog er scharf die Luft ein und schaute Dennis erschrocken an ehe er fragte: „Wo hast du die her?“, „Solaria meinte sie könnten nützlich sein.“ Erwiderte Dennis. Nathalie schaute daraufhin zwischen den beiden Männern hin und her und konnte sich trotz der Situation nicht verkneifen zu fragen: „Was ist das?“, „Sieh selbst.“ meinte Dennis ehe er die Kugel in Richtung der Grewock schleuderte. Sobald sie in der Luft war begann die Kugel dezent zu piepsen und rot zu blinken. Ebenfalls schien sie nicht an Höhe zu verlieren sondern raste in etwa auf einem Meter Flughöhe den Korridor entlang. Die Grewock reagierten zu langsam als sie das kugelförmige Objekt bemerkten, war es schon zu spät.

Die Kugel bog einfach mitten in der Luft um die Ecke und explodierte anschließend genau zwischen den Grewock mit einer blendend hellen Stichflamme. Selbst Nathalie konnte daraufhin eine Welle aus unangenehm heißer Luft spüren die ihr durch den Korridor entgegen kam, von den Grewock und dem Korridor waren nur noch einige grotesk verbogene Rotglühende und zum Teil geschmolzene Metallstreben übrig. „Was?!“ fragte Nathalie daraufhin schockiert. „Zielsuchende Pyrolithgranaten.“ Antwortete Agatha knapp auch sie wirkte beeindruckt. „Schnell jetzt. Da werden bestimmt mehr kommen.“ meinte Dennis dann während er eine Flache Scheibe unter Mehmets Leichnam legte und den gefallen Soldaten kurz bedauernd ansah. „Was ist das?“ fragte Nathalie umgehend. „Eine Überraschung für Verfolger und Leichenfledderer.“ Antwortet Dennis grimmig ehe Adrian bereits begann vorzurücken und Agatha die Grewock hinter ihnen mit kurzen Salven in Deckung hielt. Nathalie beeilte sich daraufhin mit den anderen Schritt zu halten während sie an den verbrannten Überresten der Grewock und den Geschmolzenen Korridorteilen vorbeigingen, die Hitze welche die Metallteile abstrahlten war dabei kaum auszuhalten. Kaum waren sie daraufhin um eine Ecke gebogen vernahm Nathalie hinter sich das Charakteristische Geräusch der Grewockklauen auf Metallenem Boden, ehe es einen weiteren Knall und eine Hitzewelle gab, es war daher nicht schwer zu erraten was das Tellerförmige Objekt gewesen war das Dennis bei Mehmet zurückgelassen hatte.

Eine Erholungspause war ihnen daraufhin jedoch nicht vergönnt, noch während Nathalie sich die Hand abschirmend vor das Gesicht hob um den Schwall aus brennend Heißer Luft abzuhalten, ertönte weiteres geklacker gefolgt von Adrians Ausruf: „Alle in Deckung!“Noch bevor Nathalie daraufhin reagieren konnte wurde sie ein weiteres mal von jemand anderem mitgerissen und hörte nur Sekundenbruchteile später das zischen und Sirren der Geschosse gefolgt von dem hellen klingeln wenn eines der Projektile die Metallene Wandverkleidung traf. Als sie dann vorsichtig den Kopf hob konnte sie zunächst viel erkennen bis sie bemerkte das sie wohl in einen abzweigenden Korridor gerissen worden war und sich damit, zumindest vorläufig, außerhalb des Feindlichen Schussfeldes befand. „Euer Kampf ist Sinnlos, ihr werdet dieses Station nicht lebendig verlassen.“ Stellte die Naquiimstimme dann fest. „Sie haben schwere Waffen!“ hallte dann Dennis Warnruf ehe es einen lauten Knall gefolgt von einer heftigen Druckwelle gab. Als Nathalie die Augen wieder öffnete sah sie sich gegenüber, auf der anderen Seite des Korridors die übel zugerichteten Überreste eines Mannes, es dauerte kurze Zeit bis sie Adrian erkannte. „Adrian Nein!“ kreischte Agatha daraufhin während Dennis ungezielte Schüsse um die Ecke abgab. „Wir müssen uns zurückzuziehen, sofort!“ brüllte Dennis dann. „Aber er lebt noch!“ widersprach Agatha. „Er hat recht, geht! Ich verschaffe euch noch etwas Zeit.“ Mischte sich dann Adrian ein während er mit einem endgültigen Gesichtsausdrucke eine Granate aus seinem Kampfanzug zog.

„Kommt schnell jetzt.“ Meinte Dennis dann und packte Agatha am Arm um sie mitzuschleifen während Nathalie sich von selbst aufrappelte und sich beeilte den beiden anderen zu folgen ehe die Grewock bemerkten das sie vorrücken konnten. „Wo gehen wir hin?“ fragte Nathalie dann während sie den beiden anderen hinterher rannte. „Keine Ahnung, an irgendeinen Platz der sich gut verteidigen lässt.“ Antwortete Dennis. Im nächsten Moment flogen ihnen jedoch schon wieder Kugeln entgegen, eine weitere Grewockgruppe hatte ihnen den Weg abgeschnitten. Zwar reagierten Dennis und Agatha schnell und erwiderten das Feuer doch trotzdem wurde Agatha am Bein und Dennis in den Unterleib getroffen. „Scheiße!“ meinte Dennis dann während er sich gemeinsam mit Agatha an die Wand zurückzog und dabei eine Blutspur auf dem Boden hinterließ. Nathalie klopfte das Herz daraufhin bis zum Hals und ihre Hände waren schweißnass. „Ist dass das Ende?“ fragte sie sich dann selbst. Sicher sie hatte eine Waffe und auch Dennis und Agatha konnten noch Feuern doch auf Dauer würden die Grewock sie überwältigen. Schicksalsergeben kauerte sie sich daher zu den beiden anderen und wartete darauf das die Grewock zum finalen Angriff übergingen. „Wir müssen verhindern das Sie in Gefangenschaft geraten Ma‘am.“ Meinte Dennis dann schwer atmend und drückte Nathalie eine der Pyrolithgranaten in die Hand. Auch ohne das er es sagte wusste Nathalie umgehend was er von ihr verlangte und sie war bereit dafür es zu tun. Dann ertönte das Schrittgeräusch der Grewock und die Grobschlächtigen Soldaten traten in den Korridor, das Fell gesträubt die Zähne gefletscht und die Augen zu Schlitzen verengt, sie wirkten Wahrhaft Furchteinflößend.

Nathalie zögerte daraufhin jedoch nicht sondern drückte den Abzug Ihrer Waffe durch. Erstaunlicher weiße blieb die Waffe dabei ruhig in ihrer Hand liegen, was es Nathalie ermöglichte relativ gezielt zu feuern und die Grewock zurück hinter die Ecke zu treiben. Allerdings dauerte es nicht lange bis die Grewock aus der Deckung heraus das Feuer eröffneten und zwar mittlerweile von beiden Seiten. Zwar war ihr Feuer ungezielt, aber es war offensichtlich das eine der Kugeln früher oder später ihr Ziel finden würde. „Hast du noch einen Trick auf Lager?“ fragte Nathalie Dennis dann verzweifelt. „Nein, tut mir leid.“ Antwortete Dennis gepresst während er sich die Wunde mit der Hand zudrückte und mit der anderen Hand ungezielte Schüsse in Richtung der Grewock abgab. „Ergebt euch!“ hallte dann die befehlende Stimme eines Grewock durch den Korridor während das Feuer erstarb. „Niemals!“ antwortete Nathalie und verteufelte sich dabei für ihre hohe und piepsige Stimme. Selbst ein Grewock würde der Tonlage ihre Panik anhören. Der Grewock sparte sich daraufhin eine Antwort, stattdessen nahmen er und seine Leute das Feuer wieder auf.

Plötzlich ertönte dann ein überraschtes und erschrockenes Winseln ehe ein Geräusch wie reißendes Papier, nur bedeutend lauter, ertönte. Kurz darauf sah Nathalie einen regelrecht zerfetzten Körper eines Grewock leblos in den Korridor kippen. Nur Sekunden darauf traten zwei etwa zwei Meter große Gestalten in den Korridor und schienen im Angesicht der durch den Korridor peitschenden Kugeln nicht im mindesten beunruhigt. Erst mit dem zweiten Blick erkannte Nathalie die glänzenden silbergrauen Wesen. Es handelte sich um vollautomatische Kampfroboter, welche laut Dennis von der Terranischen Armee als Ersatz für Lebendige Soldaten entwickelt worden waren. Die zweite Gruppe Grewock hatte unterdessen bemerkt das irgendetwas schief gelaufen war, da einer der Soldaten vorsichtig um die Ecke spähte und im Anblick der glänzenden Tötungsmaschinen ein Winseln ertönen lies. Allerdings dachten die Grewock daraufhin offenkundig trotzdem nicht daran sich zu ergeben und eröffneten ohne Umschweife wieder das Feuer. Die Kampfroboter bewegten sich daraufhin mit übermenschlicher Geschwindigkeit und bildeten mit ihren gepanzerten Hüllen an denen die Kugeln mit deutlich hörbarem klirren einfach abprallten, eine Schützende Barriere zwischen den Grewock und den reichlich mitgenommen Menschen.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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28 May 2016 12:32 #79634 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Sir, ich schlage umgehendem Rückzug vor.“ Meinte dann Solarias Stimme, welche von einem der beiden Roboter ausging. „Gute Idee, die beiden anderen sind aber verletzt.“ Antwortete Nathalie umgehend. „Darum werde ich mich kümmern Sir. Sie müssen diesen Ort schnellstmöglich verlassen.“ Erwiderte Solaria mit der kalten Berechnung eines Computers. Die Grewock entscheiden sich unterdessen zum Angriff und versuchten die Zahlenmäßig weit unterlegenen Gegner zu überrennen, ein fataler Fehler. Noch während die Grewock mit gefletschten Zähnen und imposant wehendem Pelz um die Ecke stürmten wurden sie unter Feuer genommen. Erneut erklang das reißende Geräusch das von in den Unterarmen der Roboter integrierten Schnellfeuerwaffen erzeugt wurden, die Grewock hatten nicht den Hauch einer Chance gegen die schiere Masse an Kugeln die ihnen daraufhin um die Ohren Flogen. Es dauerte daher nicht einmal zehn Sekunden bis von dem ganzen Trupp bis an die Zähne bewaffneter Soldaten nur noch ein Blutüberströmter, unidentifizierbarer Haufen Biomaterie übrig war. Einer der Roboter griff daraufhin nach Dennis und legte sich den Erwachsenen Mann wie einen Sack über die metallenen Schultern während er mit der anderen Hand Agatha stützte. Der zweite Roboter begann währenddessen damit in Richtung der Luftschleuse vorzurücken an der Solaria fest gemacht hatte.

So leicht leisen sich die von den Naquiim kontrollierten Soldaten der Grewock jedoch nicht bezwingen, nur wenige Meter weiter versperrte ein weiter, schwer bewaffneter Trupp den Weg. Nathalie überkam bei der folgenden Szenerie dabei regelrecht das schaudern, eine einzige Tötungsmaschine lief mitten durch das Sperrfeuer von fünf Soldaten und mähte sie einen nach dem anderen nieder, ohne Gnade und ohne mehr als nur ein paar Scharrten auf der auf Hochglanzpolierten und verchromten Oberfläche davonzutragen. Nur kurz darauf meldete sich die Stimme des Naquiim wieder aus den Lautsprechern er Station: „Ich weiß nicht wo ihr die Verstärkungen her habt, aber ihr werdet alle Sterben! Diese Station steht unter Quarantäne durch eine ganze Flotte! Es ist belanglos ob ihr sie verlasst oder nicht. Also ergebt euch endlich!“, „Solaria?“ fragte Nathalie daraufhin. „Er hat recht was die Flotte angeht Sir, aber er irrt sich mit der Annahme das jedwede Flucht unmöglich ist. Wir müssen uns beeilen, aber wir können es schaffen.“ Antwortete Solaria umgehend und machte Nathalie damit neuen Mut. Die völlig kalkulierende und selbstsichere art Solarias weckte auch in ihr Zuversicht, den die KI würde nie etwas behaupten von dem sie wusste das es falsch war.

Wenige Minuten später erreichte Nathalie gemeinsam mit ihrer Eskorte wieder die Luftschleuse, die innere Schleusentür war unterdessen jedoch gesprengt worden. „Solaria, warst du das?“ fragte Nathalie daher. „Positiv Sir, es blieb keine Zeit für eine Schonendere Methode.“ Antwortete die KI sachlich. Nur kurz hinter Solarias gepanzerter Schleusentür warteten bereits einige Männer und Frauen die mit Sorgenverzerrten Minen dastanden. Allerdings hellten sich die meisten Mienen umgehend wieder auf. „Alles in Ordnung Nathalie?“ fragte dann Umgehend Ursula. „Sie haben uns eine Falle gestellt. Aber mir geht’s soweit gut.“ Antwortete Nathalie umgehend und versuchte ein überzeugendes Grinsen zustande zu bringen, eine Aufgabe bei der sie umgehend kläglich versagte. „Wo sind denn die anderen beiden?“ fragte dann Anna. „Tot.“ Antwortete Nathalie knapp. „Oh.“ Meinte Anna daraufhin nur während sie Dennis und Agatha nach sah die in diesem Moment von den Robotern in Richtung Medizinstation getragen wurden und dabei eine deutliche Spur aus Blutspritzern auf dem ansonsten Blitzeblanken Fussboden hinter leisen. Insbesondere Dennis wirkte dabei schon eher tot als Lebendig. „Sir, mir ist Bewusst das diese Form von Sozialer Interaktion für Sie wichtig ist, aber wie müssen Handeln. Trotz des Tarnmantels ist es nur eine Frage der Zeit bis die Naquiim uns an diesem Ort aufspüren. Ich schlage daher vor das Sie sich schnellstmöglich auf der Kommandobrücke einfinden.“ Mischte sich dann Solaria ein, die in ihrer Stimme liegende Dringlichkeit machte Nathalie dabei mehr als Deutlich das die Gefahr keines Weges vorbei war. „Ich komme sofort.“ Meinte Nathalie umgehend ehe sie sich beeilte ihrer Aussage Taten folgen zu lassen.

Auf der Brücke angekommen erwartete sie bereits ein reichlich unruhiger Hector der jedoch ungeheuer erleichtert wirkte als Nathalie durch die Tür trat. Er war wirklich beharrlich was seine Intentionen anging, das musste man ihm lassen. „Bereite das Neurointerface vor.“ Meinte Nathalie dann noch während sie die Strecke von der Tür zum Stuhl des Kommandierenden Offiziers bewältigte. „Neuronales Interface aktiv und in Bereitschaft Sir.“ Meldete Solaria umgehend daraufhin. „Geht es dir gut?“ fragte dann Hector. „Ich bin nicht verletzt, aber gut gehen tut es mir nicht.“ Antwortete Nathalie während sie sich setzte. Kaum hatte sie sich gesetzt setzte der Effekt des Neurointerfaces ein und zog ihr Bewusstsein in die Virtuelle Realität. Die Informationen die sie daraufhin von Solarias Sensoren bekam gefielen ihr jedoch überhaupt nicht. Der Naquiim auf der Station hatte mit seiner Behauptung über eine ganze Flotte die außerhalb der Station auf sie alle Wartete kein bisschen übertrieben. „Was schlägst du vor?“ fragte Nathalie dann umgehend Solaria. „Die Feindlichen Streitkräfte setzen sich primär aus leichten Patroulienbooten und Korvetten mit Unterstützung durch einige wenige Fregatten zusammen. Obwohl jedes Schiff für sich genommen keine Bedrohung darstellt, können sie uns dank ihrer Anzahl überwältigen. Ich schlage daher vor so lange wie möglich aus dem verborgenen zu Agieren. Dazu müssen wir auf jeden Fall unsere Position verändern und das nähere Umfeld dieser Station verlassen Sir.“ Antwortete die Ki umgehend. „Dann bring uns hier weg.“ Erwiderte Nathalie umgehend.

Die Naquiimschiffe hatten unterdessen eine Kugelförmige Formation rings um die Station angenommen und versperrten damit jeden Fluchtweg. „Kannst du dich an ihnen vorbeischleichen?“ fragte Nathalie dann. „Ich werde es versuchen, allerdings Empfehle ich sämtliche Waffen bereit zu halten und sich auf ein Gefecht vorzubereiten.“ Antwortete Solaria. Nathalie wollte daraufhin nicken ehe ihr einfiel das sie das im Moment nicht konnte, weshalb sie stattdessen meinte: „Dann gib Gefechtsalarm und mach alle Waffen scharf.“, „Bestätigt.“ Quittierte Solaria umgehend während sie sich bereits von der Station entfernte. Zwar bewegte sich Soalaria extrem behutsam und war dank ihres Tarnmantels noch immer unsichtbar, doch durch die Gesprengten Schleusentüren der Station entwich umgehend ein Schwall der im innere befindlichen Atmosphäre bevor die Sicherheitssysteme reagieren konnten und die Schleuse vom Rest der Station Abtrenten um das Leck zu verschließen. Das dauerte zwar nur wenige Sekundenbruchteile, doch trotzdem entstand dadurch ein leicht zu entdeckender Strom aus rasch expandierendem Gas.

Die Naquiim schienen die Wolke sofort zu bemerken da mehrere ihrer Schiffe sich umgehend näherten. Im Gegensatz zu Solaria mussten sie dabei nicht auf die Raumminen achten, da diese die Naquiimschiffe einfach ignorierten. „Können Sie uns sehen?“ fragte Nathalie dann. „Das bezweifle ich Sir, aber es ist nur eine Frage der Zeit bis sie die Fakten zusammenzählen und daraus eine Schlussfolgerung ziehen. Spätestens dann wissen sie das wir in der Lage sind uns vor ihren Sensoren zu verbergen und werden dementsprechende Maßnahmen ergreifen.“ Antwortete Solaria umgehend. „Was für Maßnahmen?“ fragte Nathalie sofortnach. „Das kann ich nicht mit Sicherheit beantworten Sir. Dazu fehlen mir notwendige Informationen.“ Antwortete Solaria mit einer ordentlichen Portion Ratlosigkeit in der Stimme. „Dann hoffen wir einfach das wir längst weg sind bis sie das gemerkt haben.“ stellte Nathalie daraufhin fest. Solaria sparte sich daraufhin eine Antwort, aber Nathalie wusste trotzdem das sie nicht allzu viel vom Hoffen hielt, sie war nun mal eine streng analytische Persönlichkeit die sich nur auf Fakten verlies. Die Naquiimschiffe hatten sich der Station und damit auch Solaria mittlerweile auf gefährlich kurze Distanz genähert, die Tatsache da sie jedoch ratlos im Raum schwebten zeigte deutlich das sie noch damit beschäftigt waren über die Situation nachzudenken.

„Kannst du nicht einfach auf Translicht gehen und uns hier weg bringen?“ fragte Nathalie dann. „Negativ Sir. Der Translichtantrieb kann nur außerhalb des direkten Gravitationseinflusses eines großen Stellaren Körpers aktiviert werden. Wir müssen uns zunächst weiter von dem Planten entfernen.“ Antwortete Solaria. Plötzlich registrierten die Sensoren dann starke Gravitationswellen die von der Naquiimflotte ausgingen. „Was tun die da?“ fragte Nathalie daher, immerhin hatten die Wellen keinen sichtbaren Effekt. „Sie nutzen künstliche Gravitationsquellen um den Bereich in dem die Aktivierung des Translichtantriebs nicht möglich ist zu vergrößern. Vermutlich ahnen sie bereits das wir die Station verlassen haben, auch wenn sie uns nicht sehen können.“ Erklärte Solaria ohne Zeitverzögerung. In Nathalie stieg daraufhin wieder das alte Gefühl des Unwohlseins auf das sie zwischenzeitlich verlassen hatte, aber nun mit aller Gewalt zurückkehrte. „Sie starten eine Ladarabtastung des ganzen Stationsnahen Raumes.“ Meldete Solaria dann umgehend. „Können Sie uns damit finden?“ fragte Nathalie sofort und beinahe panisch nach. „Nein, nicht auf diese Distanz. Ihre Sensorcomputer werden die Minimalen Verzerrungen die wir erzeugen als Sensorungenauigkeit interpretieren.“ Antwortete Solaria. „Wie lange noch bis wir springen können?“ fragte Nathalie dann. „Ich muss zuerst den Minengürtel durchqueren Sir, das wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.“ Antwortete Solaria so sachlich wie üblich, die vielen Fragen schienen sie nicht im Mindesten zu stören oder abzulenken.

Nathalie fasste daraufhin für sich selbst den Entschluss erst mal die Klappe zu halten und Solaria machen zu lassen, sie würde es schon mitteilen wenn etwas passierte. Weshalb sie stattdessen die Sensordaten, welche durch die Neuroanale Schnittselle in Form von Bildern in Nathalies Gehirn übertragen wurden, genauestens studierte. Allerdings trugen diese Informationen nicht gerade zu Nathalies Beruhigung bei, eher im Gegenteil. „Ich erfasse stark steigende Adrenalinewerte sowie ein beschleunigte Herzfrequenz, ist alles in Ordnung Sir?“ fragte Solaria dann plötzlich. „Ich bin nur etwas angespannt.“ Erwiderte Nathalie, immerhin wollte sie Solaria nicht gestehen das sie kurz davor stand aufgrund einer Panikattacke einen Nervenzusammenbruch zu erleiden. „Das ist unwahrscheinlich, ihre Daten deuten auf großen Psychischen Stress hin. Sie sind definitiv mehr als etwas angespannt Sir.“ Meinte Solaria umgehend darauf. „Tut mir leid ich bin keine Soldatin und habe heute zwei Leute direkt neben mir sterben sehen und sehe mich jetzt mit meinem baldigen ableben konfrontiert, das ist alles ein bisschen zu viel.“ Gestand Nathalie geknickt. „Ich verstehe.“ Stellte Solaria daraufhin fest. Plötzlich leuchteten zwischen den Schiffen der Naquiim dann leuchtende Strahlen. „Was?!“ fragte Nathalie daher überrascht. „Sie haben offensichtlich nicht alles vergessen. Das ist ein Partikelnetz, es dient zum Aufspüren getarnter Schiffe.“ Erklärte Solaria umgehend. Schlagartig stieg Nathalies Puls daraufhin noch mehr, jetzt kamen sie um einen Kampf wohl nichtmehr herum.
~~~Ende Kapitel 16~~~

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28 May 2016 15:32 #79638 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Alle Achtung die Naquiim machen keine halben Sachen, ich war wirklich nicht sicher, wie unsere Helden aus der Station nochmal rauskommen wollten, aber schön zu Wissen, dass die Kavallerie rechtzeitig gekommen ist xD Ich bin mir trotzdem ziemlich sicher, dass unser kleines Schiff aus der Situation nicht unbeschadet herauskommen wird :/

Freue mich wie immer aufs nächste Kapitel!
Weiter so!

LG Stefan

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04 Jun 2016 16:33 #79726 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nuja, die Kavallerie ist doch garnicht gekommen, nur die schwere Infanterie :D
Und mach dir nicht so viele Sorgen um Solaria, die ist hart im nehmen. Das werden die Naquiim auch noch merken...

@all: Weiter geht's:

Kapitel 17: Kämpf oder stirb

„Sir, jedwede Flucht ist praktisch unmöglich, wir müssen uns den Weg frei Schießen.“ Stellte Solaria berechnend fest. „Warum können Sie uns jetzt sehen?“ fragte Nathalie dann, in der Hoffnung dass die Methode der Naquiim irgendwelche Schwachstellen hatte. „Das können Sie nach wie vor nicht. Aber mithilfe des Partikelnetzes würden sie es bemerken wenn wir versuchen ihre Linie zu durchbrechen.“ Antwortete Solaria. „Warum?“ fragte Nathalie nach und hörte sich dabei auch für sich selbst wie ein kleines Kind an das sich weigerte die Wahrheit zu akzeptieren. „Partikelstrahlen verfügen über eine minimale Masse, im Prinzip werden kleinste Teilchen in niedriger Geschwindigkeit zwischen den Schiffen hin und Hergeschossen. Das Tarnmantelsystem vermag zwar Jedwede Energieabstrahlung zu unterdrücken und auftreffende Energiestrahlen zu absorbieren, aber er kann nicht die Masse eines Raumschiffes verschwinden lassen oder darauf treffende Masse eliminieren. Sobald ein getarntes Schiff von Partikelstrahlen getroffen wird, unterbricht die Masse des Schiffsrumpfes de Strahl, wodurch seine Position für jeden in Reichweite offensichtlich ist.“ Erklärte Solaria und bemühte sich dabei offenkundig Begriffe zu verwenden welche Nathalie verstehen konnte. „Ich verstehe, dann sitzen wir hier jetzt fest.“ Stellte Nathalie daraufhin fest. „Positiv Sir.“ Stimmte Solaria zu.

„Was schlägst du jetzt vor?“ fragte Nathalie dann, immerhin sah sie aus dieser Situation keinen Ausweg mehr. „Uns bleibt nur die Möglichkeit uns frei zu Kämpfen wenn wir hier nicht Tage oder gar Wochen verbringen wollen Sir.“ Antwortete Solaria. Im nächsten Moment setzten sich die Schiffe der Naquiim wieder in Bewegung und näherten sich der Station gleichmäßig von allem Seiten an. „Was tun die da?“ fragte Nathalie sofort. „Sie verringern die Abstände zwischen ihren Schiffen und schränken unseren Bewegungsfreiraum ein, vermutlich planen Sie ihre Formation soweit zu verkleinern das es für uns unmöglich wird uns zwischen den Schiffen zu verstecken. Ich empfehle jetzt den Durchbruch zu versuchen, so lange ihre Schiffe noch relativ weit voneinander entfernt sind. Je dichter ihre Formation wird, desto schwieriger wird ein Durchbruch werden.“ antwortete Solaria mit professioneller Kühlheit. „Ich verstehe, schieß uns den Weg frei. Bring uns hier weg egal wie.“ Antwortete Nathalie daraufhin. „Bestätigt Sir.“ Meldete Solaria umgehend während sie die äußeren Ausläufer des Minengürtels verlies, es trennten sie jetzt nur noch wenige Kilometer von der Naquiimformation deren Schiffe in einer Bedrohlichen Wand immer näher rückten. „Bereithalten für Deaktivierung des Tarnmantels.“ Meldete Solaria dann ehe sie die Tarnung im nächsten Moment deaktivierte und ohne Verzögerung das Feuer eröffnete. Die Überraschung schien ihr dabei geglückt zu sein, die Naquiim wehrten sich nicht als die Geschosse unbarmherzig auf die Hülle des nächstbesten Naquiimschiffes prallten. Durch den Überraschungsangriff gelang es Solaria schnell einige kritische Treffer anzubringen weshalb das beschossene Schiff nach wenigen Sekundenbruchteilen unkoordiniert aus seinem Platz in der Formation trudelte und dabei einem anderen Schiffe gefährlich nahe kam.

Ohne Zeitverzögerung nahm Solaria daraufhin das nächste Schiff der Naquiim ins Visier und beschleunigte Rasant. Die Naquiim schienen den ersten Schock über das Auftauchen eines Terranischen Kriegsschiffes direkt vor ihrer Nase unterdessen halbwegs überwunden zu haben und erwiderten entschlossen das Feuer. Allerdings blockierten sie sich aufgrund ihrer Formation häufig gegenseitig die Schusslinie weshalb das Abwehrfeuer bei weitem nicht so stark war wie es in einer Gefechtsformation hätte sein können. Solaria ließ sich unterdessen von den ihr entgegen kommenden Geschossen nicht im mindesten beeindrucken und raste mit immer höherer Geschwindigkeit auf den Freiraum in der Naquiimformation zu, dabei führte sie mehr als eine Fassrolle aus und entging dadurch elegant einem Großteil des Abwehrfeuers während die Geschosse ihrer eigenen Waffen erbarmungslos auf die Naquiim nieder prasselten die aufgrund ihrer Formation nur sehr begrenzten Manövrierfreiraum hatten und daher kaum ausweichen konnten. Allerdings hatten die Naquiim natürlich schnell bemerkt was das Ziel ihres Gegners war, weshalb eines ihrer Schiffe seinen Platz verließ um die Lücke der Formation provisorisch zu stopfen. Solaria drosselte ihre Geschwindigkeit daraufhin nicht, sondern beschleunigte noch weiter.

„Ähm Solaria...“ meinte Natalie daher während das Naquiimschiff beunruhigend schnell näher kam. „Ich habe alles im Griff Sir.“ Antwortete Solaria umgehend ehe die Plasmawaffe zum Leben erwachte. Die Plasmaladungen trafen das Ziel allesamt in etwa auf der Hälfte der Schiffslänge und begannen sich umgehend durch die Hülle und darunter liegende Struktur zu brennen. Gelichzeitig feuerte Solaria mit ihren Massenbeschleunigern exakt auf die selbe Stelle so dass das ganze Schiff kurz darauf in zwei Hälften zerbrach, die von Sekundärdetonationen noch weiter in ihre Bestandteile zerlegt wurden. Durch die drastisch verkürzte Distanz zwischen Solaria und den Naquiim, trafen deren Waffen mittlerweile jedoch auch mit einer deutlich besseren Quote was sich in heftigen Erschütterungen äußerte. „Solaria, du wirst die Trümmer rammen!“ meinte Nathalie dann während sie unaufhaltsam auf das auseinanderbrechende Schiff zu rasten. „Ich weiß Sir.“ Antwortete Solaria lediglich berechnend. Dann war es auch schon so weit, ohne abzubremsen raste Solaria in die Trümmerwolke und rammte mehrere kleinere Trümmerstücke dabei bei Seite ehe sie die beiden großen Hälften des Schiffes nur um Haaresbreite verfehlte während sie zwischen ihnen hindurch schoss. Plötzlich befand sie sich daher inmitten der Naquiimformation weshalb sie dem Feuerbereich der meisten Schiffe entkommen war. Die wenigen Naquiimschiffe deren Feuerbereich nicht blockiert war, hatten dafür ein ideales Schussfeld und zögerten nicht lange damit das auszunutzen. Zwar spürte Nathalie aufgrund der Tatsache das ihr Verstand im Moment in der Virtuelle Realität weilte nichts von den Erschütterungen welche die Einschläge durch Solarias Rumpf jagten, aber dafür hatte sie Einblick in die Sensorwerte. Auf dermaßen kurze Distanz war das Feuer der Naquiim treffsicher und absolut verheerend.

Zwar revanchierte sich Solaria mit ihren Sekundären Geschützen, welche im Gegensatz zu den Primären Waffen auch Ziele in der Flanke des Schiffes anvisieren konnten und sandte einen wahren Schauer aus Geschossen gegen die Naquiim, doch es war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Schiffe der Naquiim waren für eine solche Kampfsituation besser gerüstet und zudem in der Überzahl. Plötzlich bemerkte Nathalie dann ein großes Warnsymbol und wusste sofort was das bedeutete, die Schützenden Nanoaktivbeschichtung, welche Solarias Rumpf bislang vor den Einschlägen geschützt hatte, war verbraucht und funktionierte nicht mehr. Was bedeute das jeder Treffer ab jetzt nur noch von der Panzerung des Schiffsrumpfes absorbiert wurde. Im selben Moment durchbrach Solaria jedoch auch die Formation der Naquiim und verlies damit den tödlichen Ball aus Raumschiffen den sie gebildet hatten. Aufgrund ihrer engen Formation war es für die Naquiim daraufhin sehr schwierig ihre Schiffe zu wenden, was dazu führte das der Beschuss deutlich nachließ. Ebenso gewannen Solarias Gegenmaßnahmen mit steigender Distanz zu den Naquiim wieder an Effizienz, der Großteil der Geschosse verfehlte sie wieder und rasten nutzlos in die Tiefen des Alls.

Allerdings hatten die Naquiim noch ein Ass im Ärmel, ohne Vorwarnung erschienen vor Solaria weitere Kriegsschiffe der Naquiim welche umgehend Jäger und Bomber starteten. Während Nathalie daraufhin noch vor Schreck in Gedanken zusammenfuhr, reagierte Solaria umgehend und Korrigierte ihren Kurs während sie ihre Nahbreichsverteidigungswaffen scharf machte. Als die Kampfgeschwader der Naquiim sich dann mit hoher Geschwindigkeit näherten und sich dabei nicht im Mindesten davon beeindrucken liesen dass ihr Ziel jeden Angriff hatte bislang parieren können feuerte Solaria ohne Vorwarnung mehrere hell leuchtende Geschosse ab die einen Silbrigen Schweif hinter sich herzogen und Verdächtig nach der Waffe aussahen welche auch der Avatar gegen das Naquiimkanonenboot verwendet hatte. Jetzt wusste Nathalie auch worum es sich dabei handelte, es handelte sich um fortschrittliche Lenkwaffen welche die Bezeichnung „Silberpfeil“ trugen. Allerdings waren die Angreifenden Maschinen der Naquiim viel zu zahlreich als das sie alle von diesen Waffen hätten abgeschossen werden können. Das störte Solaria und auch Nathalie jedoch weniger, sie mussten die Angreifer nicht alle abschießen, sie mussten nur genügend Zeit gewinnen um den Bereich des Störfeldes zu verlassen dessen Rand bereits jetzt schnell näher rückte.
~~~Foretsetzung im nächsten Post~~~

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04 Jun 2016 16:34 #79727 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Bereite Ladung das Translichtgenerators vor, Sprung T-20 Sekunden!“ Meldete Solaria dann während die vordersten Angriffsjäger der Naquiim von den Silberpfeil Raketen pulverisiert wurden. Noch ehe ein weiteres Naquiimschiff daraufhin die Chance hatte noch etwas zu unternehmen, zündete Solaria ihren Translichtantrieb und entzog sich damit dem Zugriff der Naquiim. „Puuhhh.“ Meinte Nathalie erleichtert sobald sie in den Translichtkanal eingetreten waren. „Wir haben es geschafft Sir.“ Meldete dann auch Solaria, selbst sie klang erleichtert. „Nein, du hast es geschafft.“ Korrigierte Nathalie umgehend, immerhin war es alleine Solaria gewesen welche sie alle durch diesen Spießrutenlauf geführt hatte. „Danke Sir.“ Bedankte sich Solaria umgehend. „Wie geht es Dennis und Agatha?“ fragte Nathalie dann. „Frau Weber wird keine bleibenden Schäden davontragen, Herr Pfeifers Lage ist jedoch nach wie vor unstabil.“ Antwortetet Solaria. „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie daraufhin mit gemischten Gefühlen, auf der einen Seite war sie froh darüber das Agatha Glück im Unglück gehabt hatte aber auf der anderen Seite machte sie sich Sorgen um Dennis, sicher sie kannten sich noch nicht allzu lange, doch es war alleine sein Verdienst das sie jetzt hier war und das wusste Nathalie ganz genau.

Unterdessen weit entfernt von den Ereignissen über Kvosti im Heiligtum des großen Tempels von Etor:
Der ganze Saal war ein einziges Chaos hektisch aufwirbelnder Roben, selbst die eigentlich gemächlichen Assan bewegten sich mit einer aufgeregten Geschwindigkeit die dem Ereignis angemessen war. Sandra betrachtete das Gewühl unter sich von einem großen Balkon aus der zu den Gemächern der ältesten gehörte. Auch sie war unruhig in ihrem inneren aber als Adjutantin der ältesten musste sie ihre Gefühle im Zaum halten und zwang sie daher dazu ruhig zu stehen. Schließlich war es soweit und Dunkelheit legte sich über den Saal, augenblicklich erstarrten die Anwesenden in ihrer Bewegungen und richteten die Augen auf die Kuppelförmige Decke der Halle. Schließlich ertönte die Stimme der Großen Mutter, der höchsten der ältesten und begann langsam und schwerfällig, wie es Assan üblich war, zu sprechen: „Wir wussten das es passieren würde, wir wussten das wir es nicht aufhalten können. Nun ist es soweit die große Prophezeiung bewahrheitet sich.“ Daraufhin ging ein deutlich vernehmbares Raunen durch den Saal, die Prophezeiung welche die Große Mutter meinte war jedem nur allzu geläufig und sie alle fürchteten sich vor ihr. Schließlich begann die Mutter die Proheueihung zu rezitieren wobei sich Sandras Nackenhaare aufstellen: „Es wird ein Kreuzzug kommen, ein Kreuzzug geführt von einer besiegten Art die sich erheben wird aus der Asche ihrer eigenen Vernichtung um zu richten über alle Völker des Universums. Wir wussten immer das die Terraner die Art sind welche die Prophezeiung benennt und nun ist es soweit, sie kehren zurück.“ Als die Große Mutter geendet hatte wurde ein Bild auf die Decke der Halle projiziert, darauf waren deutlich die schlanken und eleganten Linien eines Terranischen Kriegsschiffes zu sehen das sich unaufhaltsam seinen Weg durch eine Flotte von Naquiim bahnte.

Bei diesem Anblick konnte auch Sandra ein lautes Aufstöhnen nicht vermeiden und stolperte unkontrolliert rückwärts. Bis sie eine starke Pranke die zu Adjutant Hrrgrim einem der wenigen Grewock unter den Etor Erleuchteten, gehörte, fest hielt. „Die Racheengel sind erwacht.“ Meinte er dann mit Schicksalsschwerer Stimme. „Und sie werden nicht eher ruhen bis sie all ihre Feinde hinab gezogen haben, in das Ewige Feuer der Verdammnis.“ Fügte ältester Nalquen an. „Was tun wir jetzt ältester?“ fragte Sandra dann, wobei ihr das Herz bis zum Hals klopfte. Nalquen verzog das Gesicht daraufhin noch unförmiger als es ohnehin schon war als er antwortete: „Wir können nichts tun. Wir werden zahlen müssen für das was unsere Ahnen getan haben, genau wie alle anderen.“ Diese Antwort beruhigte Sandra überhaupt nicht und stellte sie in keinster weiße zufrieden weshalb sie Nalquen auffordernden ansah, dieser deutet daraufhin lediglich ein niedergeschlagenes Kopfschütteln an, Worrauf Sandra schluckte, die Endzeit hatte begonnen. Jetzt würde das letzte Kapitel eines uralten Krieges geschrieben werden und sie war sich nicht sicher auf welcher Seite sie stehen würde wenn sie vor der Wahl stand.

Nathalie hatte unterdessen das Medizindeck erreicht um sich persönlich von der Situation der Verwendeten zu überzeugen. Als sie daher in den hell erleuchteten und klinisch sterilen Raum trat sah sie schnell ein einziges belegtes Bett. „Hey Käpt’n.“ meinte Agatha zur Begrüßung und scherte sich dabei offenkundig nicht sonderlich ums Protokoll, ein Umstand er Nathalie weniger störte. „Geht es dir Gut?“ fragte Nathalie daraufhin. Agatha verzog daraufhin das Gesicht und antwortete: „Die Kugel hat mir das Schienbein zertrümmert und die Hauptschlagader zerfetzt, aber dank Solaria und ihren Medizinischen Fähigkeiten ist das wohl nichts was mich auf daher außer Gefecht setzen wird.“ Antwortete Agatha schulterzuckend. „Meinst du etwa das deine Verletzung wo anders...“ fragte Nathalie daraufhin. „Wo anders wäre es gut möglich gewesen das sie mir das Bein hätten amputieren müssen ja.“ Antwortete Agatha kühl und sachlich. „Ohh...“ stellte Nathalie daraufhin fest, einmal mehr wurde ihr klar was für ein unverschämtes Glück sie eigentlich hatte. „Leider nützt Mehmet und Adrian das alles nichts mehr...“ meinet Agatha dann niedergeschlagen. „Standest du ihnen nahe?“ fragte Nathalie daraufhin, sie selbst hatte die beiden immerhin erst wenige Stunden gekannt.

„Wir waren seit Jahren ein Team, also ja. Ich stand ihnen nahe.“ antwortete Agatha verbittert. „Tut mir leid.“ Meinte Nathalie daraufhin mitfühlend. „Das muss es nicht. Du hast getan was du konntest und in der Situation für das richtige erachtet hasst. Dich trifft keine Schuld, der einzige der sich schuldig fühlen muss ist der Verräter der uns diese Info untergejubelt hat.“ Erwiderte Agatha. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie umgehend. „Das war von Anfang an eine Falle. Nur dank dir und Solaria sind wir da überhaupt wieder rausgekommen. Wir haben sie überrascht, sie hatten nicht mit funktionierenden Tarnsystemen und dermaßen fortschrittlicher Infanterieausrüstung gerechnet. Jeder andere Widerstandstrupp wäre wohl entweder komplett ausgelöscht oder in Gefangenschaft genommen worden.“ Antwortete Agatha. „Aber warum haben die Naquiim so einen Aufwand betrieben um eine so kleine Gruppe fest zu setzen?“ fragte Nathalie dann, immerhin hatten die Naquiim genug Feuerkraft aufgefahren um in einen Krieg ziehen zu können. „Das ist eine gute Frage. Die Antwort darauf ist jedoch einfach: Sie haben Angst.“ Antwortete Agatha. „Angst?“ fragte Nathalie ungläubig. „Ja Angst, Angst vor uns Menschen. Du kannst es nicht Wissen aber euer Geglückter Lageraufstand war wie ein Zündfunke, überall kochen derzeit Rebellionen hoch die Naquiim fürchten die Kontrolle zu verlieren weshalb sie ein Zeichen setzen wollten. Sie wollten zeigen das selbst der Professionelle Widerstand für sie kein Gegner ist, nun das haben sie gründlich vergeigt.“ Antwortete Agatha mit einem Schadenfreudigen Grinsen.

„Warum ist ausgerechnet unser Aufstand so bedeutsam?“ fragte Nathalie dann. „Weil es das erste mal ist das ein Aufstand ohne externe Hilfe nicht nur stattgefunden hat, sondern auch erfolgreich war. Bisher ist es noch nie gelungen alle Zwangsarbeiter eines Arbeitslagers zu befreien, auch der Widerstand hat immer nur kleine Gruppen in Sicherheit bringen können. Das was ihr getan habt ist eine völlig neue Dimension.“ Erklärte Agatha umgehend. Nathalie schwieg daraufhin erst einmal, sie musste nachdenken. Nie hätte sie es für möglich gehalten zu einer Art von Heldin zu werden an deren Namen man sich wohl noch in Jahrhunderten erinnerte. „Ich kann verstehen dass das alles ein bisschen viel auf einmal ist, aber du und dieses Schiff ihr seid jetzt mehr als bloße Dinge. Ihr seid ab jetzt eine Legende und dass macht den Naquiim wirklich Angst. Menschen kann man töten, einsperren oder auf mannigfaltige andere Art und weiße außer Gefecht setzen, aber gegen eine Legende kommt man nicht an.“ Meinte Agatha dann mit Schicksalsschwerer Stimme. „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie daraufhin während ihr ganz mulmig zu Mute wurde.

„Wo steckt Dennis eigentlich?“ fragte Nathalie dann nachdem ihr wieder eingefallen war das sie auch nach ihm hatte sehen wollen. „Solaria hat ihn noch im OP Bereich in der mache. Es hat ihn übel erwischt.“ Antwortete Agatha. „Hoffentlich kommt er wieder auf die Beine, ohne ihn wäre das alles hier nicht möglich gewesen.“ Meinte Nathalie dann und schaute kurz in Richtung der Tür hinter der sie den OP Bereich vermutete. „Solaria verfügt über Medizinisches Wissen und Möglichkeiten von denen andere Ärzte der heutigen Zeit nur träumen können. Wenn irgendjemand es schafft ihn wieder zusammenzuflicken dann sie. Also mach dir keine Sorgen.“ Meinte Agatha freundlich, wobei Nathalie jedoch der erzwungene Unterton nicht entging. „Tut mir leid du hast gerade zwei gute Freunde verloren, ich sollte nicht so viel an mich selbst denken.“ Entschuldigte sich Nathalie daher umgehend. „Sie waren Soldaten und kannten das Risiko.“ Erwiderte Agatha lediglich. „Trotzdem waren sie deine Freunde, ich weiß wie es sich anfühlt Freunde zu verlieren.“ Beharrte Nathalie. „Ja, das ist wohl richtig.“ Stimmte Agatha zu und lies sich langsam zurück sinken.
~~~Ende Kapitel 17~~~

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04 Jun 2016 19:17 #79735 by General Stefan
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Nicht schlecht, ich war mir nicht sicher, ob Solaria da wirklich so halbwegs unbeschadet rauskommen würde :D Ich frage mich ja was das für ein geheimnisvoller Rat ist von dem die Rede war! Bleibe dran und freie mich auf die nächsten Folgen!

LG Stefan

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