Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
23 Jul 2016 14:54 #81690 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nicht allzu viel Zeit später betrat Nathalie einen der Räume an Bord die sie noch nie zuvor betreten hatte, es handelte sich um einen Verhörraum. Immerhin war Solaria ein Kriegsschiff und die Wahrscheinlichkeit Gefangene an Bord zu nehmen war von vorneherein berücksichtigt worden. Bereits Anwesend waren zwei Grimmig dreinschauende Widerstandskämpfer die auch ohne ihre Körperpanzer in den Marineblauen Uniformen mit Silbernen Ziernähten und Knöpfen beeindruckend wirkten, ebenso wie Dennis und natürlich Nal’shuen der sich offenkundig bemühte sich seine Panik nicht anmerken zu lassen. „Wir befinden uns in einem Translichtkanal, es ist ausgeschlossen das wir gestört werden.“ Meinte Nathalie dann während sie durch den Raum schlenderte und sich neben Dennis, gegenüber von Nal’shuen auf einem bereitstehenden Stuhl niederlies. Der Naquiim zitterte daraufhin kurz und zuckte mit den Tentakel ehe er seine Körpersprache wieder im Griff hatte. Dennis nickte Nathalie daraufhin kurz zu ehe er sich Nal‘shuen zuwandte, der Naquiim schien recht genau zu wissen was auf ihn zu kam und währe im Moment wohl lieber überall anders gewesen, nur nicht hier. „Nun, ich denke dir ist klar das du zwei Optionen hasst Naquiim. Entweder du Kooperierst und wir ersparen dir unnötige Leiden oder du stellst dich quer und die ganze Sache wird richtig unangenehm, das liegt alleine bei dir.“ Meinte Dennis dann gelassen. Nal’shuen bemühte sich daraufhin eine Hoheitliche Ausstrahlung zu schaffen als er antwortete: „Dieser Sklavenaufstand wird nicht von langer Dauer sein. Wenn Ihr euch jetzt ergebt sorge ich dafür das ihr annehmbare Arbeit zugeteilt bekommt.“

Dennis und Nathalie sahen sich daraufhin kurz gegenseitig an ehe Dennis meinte: „Ich glaube du willst Deine Situation nicht wahrhaben. Du weißt sehr genau was das hier für ein Schiff ist und dir muss klar sein was das bedeutet. Dieser Aufstand wird nicht enden, nicht bevor unsere Rasse aus der Sklaverei befreit wurde. Und jetzt sag mir alles was du über die geplanten Aktionen der Synode gegen die Widerstand weißt.“ Erwiderte Dennis mit einem spöttischen Unterton. „Ich werde euch nichts verraten. Jeder muss wissen wo sein Platz ist und der eure ist Kniend auf dem Boden. Ich werde nicht zulassen das diese Ordnung gefährdet wird.“ Antwortete Nal’shuen und bemühte sich dabei offenkundig entschlossen zu wirken, ein Vorhaben bei dem er kläglich versagte, die Angst war ihm deutlich anzusehen. „Ich verstehe. Dann werden wir bedauerlicherweise andere Saiten aufziehen müssen. Solaria.“ Meinte Dennis daraufhin. Im nächsten Moment öffnete sich in der glatten Tischplatte des Schreibtischähnlichen Tisches zwischen den Parteien eine kleine Klappe und ein Roboter Arm der einen Medizinischen Injektor hielt fuhr daraus nach oben. Nal’shuen beäugte den Arm daraufhin misstrauisch ehe Dennis meinte: „Letzte Chance.“ Nal’shuen schwieg als Antwort lediglich auch wenn er erneut zu Zittern begann. „Wie du willst, Injektion starten.“ Meinte Dennis dann beinahe beiläufig. Nal’shuen ließ daraufhin ein ängstliches Quieken ertönen als der Roboterarm ihm rabiat das Serum injizierte und dabei kaum Rücksicht auf die Empfindliche Haut des Naquiim nahm.

Augenblicklich sackte Nal’shuen daraufhin in sich zusammen und sah damit noch mehr wie ein unförmiger klumpen aus als zuvor. „Ist er tot?“ fragte Nathalie dann schockiert. „Nein, er hat nur einen Schock erlitten. Nach ein paar Minuten wird er wieder zu Bewusstsein kommen.“ Antwortete Dennis kühl. „Was habt ihr ihm denn gegeben?“ fragte Nathalie dann. „Einen Cocktail Psychoaktiver Substanzen die Emotionale Reize verstärken sowie die Wahrnehmung beeinträchtigen. Wenn er wieder aufwacht wird er denken er wäre in der Hölle.“ Antwortete Dennis gelassen. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie neugierig. „Durch die Drogen in seinem Kreislauf, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Phantasie. Wenn er uns ansieht wird er keine Menschen sehen sondern Dämonen aus der Unterwelt und da Naquiim nicht gerade für ihren Grenzenlosen Mut berühmt sind wird das vermutlich reichen seinen Willen zu brechen.“ Antwortete Dennis.

Es dauerte daraufhin geschlagene zwanzig Minuten bis Nal’shuen das Bewusstsein wieder fand. Nathalie und Dennis hatten sich die Zeit solange damit vertrieben sich durch verschiedene, Holographisch dargestellte, Seiten von Geschichtlichen Aufzeichnungen aus Solarias Datenbank zu lesen. Obwohl Nathalie noch nicht sehr weit damit gekommen war als Nal’shuen wieder zu sich kam, war ihr Interesse doch geweckt und sie nahm sich vor die Sache weiter zu verfolgen. Es war für sie einfach faszinierend die Geschichte der Menschheit, welche von den Naquiim mit aller Gewalt ausgelöscht wurde zu studieren. Immerhin war die Geschichte voll von Situationen an denen ihre Art am Rande des eigenen Unterganges gestanden war und doch hatten sie sich jedes Mal wieder aufgerappelt und waren gestärkt aus der Krise hervorgetreten, egal ob es sich um Naturkatastrophen, Konflikte zwischen den Frühen Nationalstaaten in welche die Menschheit lange Zeit zersplittert gewesen waren oder gar um eine ausgewachsene Alieninvasion ging. Nathalie war daher so langsam klar warum die Naquiim und offenbar auch einige andere, so eine Angst vor den Menschen hatten, sie Liesen sich einfach nicht unterkriegen. „Sie sehen sehr Nachdenklich aus.“ Stellte Dennis daher fest. „Mir ist nur gerade klar geworden was für ein Erbe wir antreten.“ Antwortete Nathalie. Dennis setzte daraufhin ein wissendes Grinsen auf ehe er antwortete: „Es kann schon überwältigend sein fest zu stellen in die Fußstapfen der Unbeugsamen zu treten.“ Nathalie nickte daraufhin, sie wusste das die Bezeichnung der Unbeugsamen eine art von Spitzname für die Menschliche Rasse war welcher von der Alienkonfödertation des ersten Terranerkonfliktes vergeben worden war nachdem die Truppen der Konföderation überraschender weiße in den Verteidigungsnetzwerken der Erde Zermalmt worden waren. Obwohl bereits alle von einem leichten Sieg ausgegangen waren.

Plötzlich lies Nal’shuen dann ein gequältes Stöhnen ertönen und öffnete seine Augen, über denen ein ungewöhnlicher Schleier lag, vermutlich ein Zeichen dafür das er im Moment unter dem Einfluss Wahrnehmungsverändernder Substanzen stand. „Nenne mir die Namen deiner Informanten im Widerstand!“ polterte Dennis dann so heftig los das sogar Nathalie vor Schreck kurz zusammenzuckte. Nal’shuen zuckte daraufhin kurz zu einem kleinen Klumpen elend zusammen ehe er antwortete: „Ich sage dir alles, alles!“, „Dann fang besser an.“ Knurrte Dennis gefährlich und erhob sich halb aus seinem Stuhl, wobei er sich mit den zu Fäusten geballten Händen auf der Tischplatte abstützte. Nal’shuen zögerte daraufhin nicht damit zu reden, er redete wie ein Wasserfall. Glücklicher weiße würde Solaria die Aussagen des Naquiim aufzeichnen, sonst hätten sie wohl Schwierigkeiten gehabt sich alles zu behaltend da war sich Nathalie sicher. Immerhin erzählte Nal’shuen nicht nur Frei heraus wie viele Verräter seine Agenten angeworben hatten, sondern gab auch Details über das geplante weitere Vorgehen preis. Dennis sah daraufhin zufrieden zu Nathalie herüber, es war offenkundig das er im Moment mit dem Gang der Dinge einverstanden war.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde, in der Nal’shuen Pausenlos erzählt hatte, gingen dem Naquiim schlussendlich die Worte aus und sein Redeschwall erstarb. Ängstlich beäugte er daraufhin Dennis und Nathalie und wartete offenkundig auf eine Reaktion. „Sehr gut das soll für Heute genügen.“ Meinte Dennis dann ehe er mit einem Handzeichen die beiden Widerstandskämpfer dazu veranlasste näher zu kommen und den Nal’shuen, der mit den Nerven offenkundig vollkommen am Ende war, in eine Zelle zu bringen. „Solaria, hast du alles?“ fragte Dennis dann. „Positiv. Im Moment erstelle ich einen aktualisierte Lagekarte die auf den Informationen Nal’shuens basiert.“ Antwortete Solaria umgehend. „Sie ist ein Geschenk des Himmels.“ Meinte Dennis daraufhin. Nathalie prustete daraufhin kurz auf, sparte sich jedoch einen Kommentar, auch sie war schließlich der Meinung das Solaria für sie alle eine bessere Zukunft bedeutete.
~~~Ende Kapitel 24~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
23 Jul 2016 16:08 #81691 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ich musste bei der Drogen-Szene unwilkürlich an Batman Arkham Asylum denken :D Ich finde es auf jeden Fall herrlich was für Schisser die naquim eigentlich sind xD Da stellt man sich schon die Frage, wie sie überhaupt je so stark werden konnten :D Finde es auch interessant, dass Nathalie Solaria nun als Freundin ansieht! Bin ja mal gespannt was der Wiederstand mit all den Daten anfangen kann und ob ihr Gefangener, den Verräter in den eigenen Reihen aufdecken kann. Freue mich auf das nächste Kapitel!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
30 Jul 2016 13:12 #81960 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Bei den Naquiim verhällt es sich eben ähnlich wie bei uns: Grips geht über rohe Kraft und mut. Was ihnen an physischer Kraft und Mut fehlt gleichen sie eben mit Heimtücke wieder aus.

@all: Weiter geht's mit einer kleinen Geschichtsstunde ( ;) ):

Kapitel 25: Geschichtsstunde
Nathalie hatte Blut geleckt, nicht wirklich, aber im Sprichwörtlichen Sinne. Die kurzen Ausschnitte die sie zum Zeitvertreib in Solarias Geschichtlichen Datenbanken gelesen hatte, machten Lust auf mehr. Sie wollte nun Wissen wie die Menschheit an den Punkt gekommen war an dem sie nun Stand, außerdem betrachtete Nathalie es als einen weiteren Triumpf über die Naquiim die Geschichte der Menschheit zu erfahren, immerhin hatten diese einige Anstrengungen unternommen um zu verhindern das heute lebenden Menschen je etwas über ihre eigene Geschichte erfuhren. Da sie im Moment sowieso nichts anderes zu tun hatte, immerhin befand sie Solaria zur Zeit im Translichttransit zurück zum Hauptquartier des Widerstandes um Nal’shuen abzuliefern, machte sie es sich im Konferenzsaal bequem und meinte: „Solaria?“, „Ja Sir.“ bestätigte die KI umgehend. „Gib mir bitte eine Zusammenfassung der Geschichte der Menschheit.“ Befahl Nathalie dann. „Gerne Sir, wo soll ich beginnen?“ erwiderte Solaria. „Beim Beginn des Raumfahrtzeitalters.“ Antwortete Nathalie, immerhin würde es ab hier wohl richtig spannend werden. „Das Zeitalter der Raumfahrt begann für die Menschheit am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts nach Christus. Beflügelt von ihrer Neugier und angetrieben von dem Konkurrenzkampf der beiden vorherrschenden Machtblöcke dieser Zeit wurden mehrere Suborbitale und schlussendlich auch Orbitale Flüge mit unbemannten oder mit Tieren bestückten Raumgefährten durchgeführt die Schlussendlich in der Landung des ersten Menschen auf einem anderen Himmelskörper, dem Edmond führten. Beschränkt durch die Primitive Antriebstechnik und mangelnde Lebenserhaltungssysteme sollte der Mond jedoch für lange Zeit der am weitesten entfernte Ort sein denn ein Mensch betrat.“

„Nach dem Ende des Kalten Krieges, und der damit verbunden schwindenden Rivalität zwischen den beiden Machtblöcken stagnierte die Weltraumfahrt eine lange Zeit und beschränkte sich primär auf das errichten eines Komplexen Satelliten Netzwerkes um die Erde sowie die Errichtung von einfachen Raumstationen im Erdorbit. Erst das erstarken einer neuen Großmacht am Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts befeuerte den Wettlauf zu den Sternen erneut. Es folgten wieder bemannte Flüge zum Mond und sogar Kommerzielle Raumflüge für Touristen in niederen Suborbitalen Flugrouten wurden etabliert. Die Gründung der ersten Mondkolonie markierte kurz darauf einen weiteren Meilenstein der nur durch Internationale Zusammenarbeit gemeistert werden konnte. Während der Mond daraufhin erschlossen wurde planten die großen Raumfahrenden Staaten bereits eine Kolonisierungswelle für den Planeten welcher der Erde am Nächsten war, den Mars. Diese Mission diente Primär dazu die Bevölkerung von den wachsenden Krisen die durch Kriege und Überbevölkerung auf der Erde wüteten abzulenken.“ Erzählte Solaria und untermahlte ihren Vortag dabei mit Historischen Bildern auf denen zylindrische Raumschiffe mit lodernden Chemischen Antriebsystemen und einfache Kuppelbauten in einer tristen Umgebung zeigten. „Bedeute das dass die Menschen sich gegenseitig bekämpft haben?“ fragte Nathalie daraufhin, nur um sicher zu gehen. Sie hatte ja gewusst das es in früherer Zeit gewisse Uneinigkeiten zwischen einzelnen Menschlichen Nationalstaaten gegeben hatte, aber dass die Menschen mit Waffen aufeinander losgegangen waren, war dann doch eine schwere Vorstellung „Bedauerlicher weiße ja Sir. Die Menschheit war eine lange Zeit gespalten und es gab oft Streitigkeiten zwischen den unterschiedlichen Staaten die bedauerlicherweise nicht selten mit Waffengewalt gelöst wurden.“ Antwortete Solaria und wirkte dabei nicht im Mindestens Beleidigt darüber das ihr Vortrag unterbrochen worden war.

„Also haben wir uns gegenseitig umgebracht.“ Stellte Nathalie bedrückt fest. „Das ist korrekt Sir.“ Stimmte Solaria zu. Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf, es war ihr unbegreiflich warum man gegen die eigene Art zur Waffe greifen sollte. „Erzähl bitte weiter.“ Meinte Nathalie dann nachdem sie diese Information halbwegs verdaut hatte. Solaria zögerte daraufhin nicht lange und fuhr ohne Umschweife fort: „Während unterschiedliche Staaten oder Zusammenschlüsse mehrere Staaten jeweils eigene Kolonien Sowohl auf dem Mond als auch auf dem Mars gründeten um so viel neues Land wie möglich für sich zu beanspruchen, gelang einer Gruppe Wissenschaftler ein ungeahnter Durchbruch: Sie entdeckten bei Experimenten zur Überlichtschnellen Kommunikation den Translichteffekt und damit die Möglichkeit nicht nur Elektromagnetische Wellen sondern auch feste Materie mit einem vielfachen der Lichtgeschwindigkeit zu bewegen. Trotz anfänglichen Versuchen diese Neue Technologie für sich behalten dauerte es nicht lange bis alle Raumfahrenden Staaten im Besitz der Translichttechnologie waren. Damit hatte ein neues Zeitalter begonnen, die Galaxis, welche den Menschen bislang als unendlich groß vorgekommen war schien mit einem mal so viel kleiner geworden zu sein. Es setzte daraufhin ein regelrechter Kolonisierungswettlauf ein in dem die Menschen immer tiefer ins All Vorstießen und ihre Vorposten auf immer weiter entlegenen Himmelskörpern errichteten. Bedauerlicher weiße hatten sie jedoch auch ihre Konflikte von der Erde mit ins All genommen. Es dauerte nicht lange bis es zu den ersten Weltraumkämpfen der Menschheitsgeschichte kam.“

„Also haben wir uns sogar im All mit unseren Raumschiffen gegenseitig abgeschossen.“ Stellte Nathalie daraufhin fassungslos fest. „Ja, das ist richtig allerdings fanden diese Konflikte nach dem Erstkontakt mit der Synode ein rasches Ende. Auf einmal wussten die Menschen das sie nicht alleine waren und diese Galaxis nicht ihnen gehörte. In den folgenden Jahren scheiterte eine Integration der Menschen in die Galaktische Gemeinschaft, trotz der Bemühungen des Sambesi Handelsordens der an einem lukrativen neuen Geschäftspartner Interessiert war, an der Tatsache das die Menschen noch immer zersplittert waren, sie hatten zwar die bewaffneten Konflikte eingestellt, waren aber noch lange kein geeintes Volk. Als die Naquiim dann beschlossen die Menschen zu ihrem eigen Wohl unter ihre Herrschaft zu stellen wurden die durch die internen Streitigkeiten geschwächten Menschlichen Kolonien schnell überrannt. Auch die Flotten der Raumfahrenden Staaten waren praktisch machtlos gegen den Angriff der alteingesessen Alienhorden, insbesondere da die Menschen daran gescheitert waren ihre Kriegstaktik an die Bedingungen des Alls anzupassen. Diese Aktionen stellten den Anfang der Eriegnisskette dar die heute als der erste Terranerkonflikt bekannt ist.“ Führte Solaria ihre Erzählung fort. „Was meinst du damit?“ fragte Nathalie umgehend. „Die Menschlichen Strategen versuchten im Weltraum mit den selben Strategien zu Punkten die sie auch auf der Erde anwandten, was primär bedeute große Mengen von Trägerschiffen einzusetzen die Schwärme von kleinen Kampfeinheiten entsenden. Unglücklicherweise ist diese Taktik im Raumkampf nur bedingt effektiv, aufgrund der Massenträgheit und des Fehlens des Luftwiderstandes, haben kleine Kampfeinheiten bei weitem nichtmehr den großen Wendigkeitsvorteil und praktisch keinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber größeren Einheiten haben, ebenfalls sorgen die immensen Geschwindigkeiten und Reichweiten von Raumbasierten Waffen dafür das Angriffe die ausschließlich aus keinen Einmann Kampfschiffen bestehen Praktisch nutzlos sind und einfach abgeschlachtet werden.“ Erklärte Solaria geduldig.

„Aber die Naquiim haben uns doch auch mit Trägerschiffen Angegriffen.“ Stellte Nathalie daraufhin fest. „Das ist Korrekt Sir. Allerdings haben Sie ja gesehen wie viele Angreifende Maschinen in Sekundenbruchteilen ausgelöscht wurden. Und ich bin ein relativ kleines Schiff mit dementsprechend schwacher Punktverteidgung. Dieser Angriff war daher wohl eher eine Verzweiflungstat als Taktisches Kalkül. Derartige Massenangriffe funktionieren nur gegen einzelne Ziele und dann auch nur mit immensen Verlusten. Im Stellaren Kampf sind Trägerschiffe klare Unterstützungseinheiten, nicht die Hauptschlagkraft einer Flotte. Die Trägerschiffe der Naquiim sollten vermutlich eigentlich erst eingreifen wenn die größeren Kampfschiffe uns in Gefechte verwickelt gehabt hätten. Denn dann können sie durchaus einen entscheidenden Schlag setzen.“ Antwortete Solaria. „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe sie meinte: „Erzähl bitte Weiter.“, „Als sie bemerkten das sie im Begriff waren einen Krieg gegen eine Alieninvasionsstreitmacht zu verlieren, warfen die Menschen kurzerhand all ihre internen Uneinigkeiten bei Seite und nutzten ihre verblieben Ressourcen sowie das im Verlauf der unzähligen Kämpfe gegeneinander erworbene Strategische Wissen um sich auf der Erde einzugraben und sich auf den Alienansturm vorzubereiten. Als die Streitkräfte der Synode und ihrer Verbündeten die Erde erreichten, fanden sie eine uneinnehmbare Festung vor die Welle um Welle von Angriffen an sich zerschellen lies. Die Menschen mochten Neulinge im Stellaren Raumkampf sein, aber wie man innerhalb einer Atmosphäre Kämpfte, das wussten sie sehr genau. Nach den ersten, extrem Verlustreichen Frontalangriffen zog sich die Flotte der Synode in einen hohen Orbit, außerhalb der Reichweite Menschlicher Verteidigungswaffen, zurück und Beschränkte sich darauf Sporadische Orbitalangriffe durchzuführen.“

„Sie ahnten jedoch nicht das die Menschen nicht einfach nur in ihren Bunkern saßen und auf das Ende der Angriffe warteten sondern einen massiven Gegenschlag planten. Tief unter der Erde in gewaltigen unterirdischen Fabrikkomplexen die ursprünglich dazu gedacht gewesen waren Kriegsmaterial für Kämpfe zwischen den Nationalstaaten zu Produzieren, nahm eine neue Generation Terranischer Kriegsschiffe Gestalt an. Aufgrund der Bündelung aller Kapazitäten hatten die Menschen rasche Fortschritte in der Entwicklung fortschrittlicher Waffen und Verteidigungssysteme gemacht, außerdem Hatten sie aus den letzten Kämpfen gegen die Synode gelernt und all dieses Wissen nutzten sie um eine Flotte von einigen wenigen dafür aber ungleich mächtigen Kriegsschiffen zu bauen, jedes davon repräsentierte dabei eine andere Bevölkerungsgruppe der Erde und war eine Hochgezüchtete Vernichtungsmaschine. Diese Schiffe, die heute als die Wächter bekannt sind wurden trotz der Dauerbelagerung durch die Naquiim und ihrer Verbündeten fertig gestellt und Schlussendlich in einem Überraschungsangriff gegen die Feinde der Menschheit gestartet. Sie wussten nicht was über sie gekommen war. Die Wächter schnitten eine Schneise der Verwüstung durch die Blockadeflotte der Synode und rückten auf das Heimatsystem der Synode vor. Die Flotte welche versuchte die Wächter zu stoppen wurde in einem Brutalen Gefecht einfach zerschmettert und die Wächter begannen ihren Vernichtungsschlag gegen die Naquiim.“ Erzählte Solaria mit großer Hingabe. „Vernichtungsschlag?“ fragte Nathalie daraufhin. „Krieg ist ein Schmutziges Geschäft Sir und die Menschen wussten das sie nur gewinnen konnten wenn sie bewiesen das sie das Spiel genauso dreckig spielen konnten wie alle anderen auch, jeder Wächter war mit einem Arsenal von Massenvernichtungswaffen bestückt das Ausreichte um eine ganze Welt zurück in die Steinzeit zu Bomben.“ Antwortete Solaria.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
30 Jul 2016 13:13 #81961 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~forstetzung de svorherigen Post~~~

Nathalie schluckte nach dieser Auskunft erst einmal ehe sie fragte: „Haben die Naquiim dann nicht auch Massenvernichtungswaffen benutzt?“, „Die Synode und ihre Verbündeten setzten von Anfang an Massenvernichtungswaffen gegen die Menschheit ein. Ihr Plan sah vor die Menschliche Rasse auf eine leicht zu kontrollierende Anzahl zu beschränken. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne die ausgedehnten Bunkersysteme auf der Erde gemacht die in den Jahrzehnten des Konfliktes erschaffen wurden um jedweden Massenvernichtungsschlag zu überdauern.“ Antwortete Solaria. „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie daraufhin erschauernd, so langsam wurde ihr Bewusst wie unbedarft sie eigentlich war was die Kriegsführung zwischen Großmächten anging, das Leben einzelner schien völlig Bedeutungslos. „Ich sagte ja bereits: Krieg ist ein schmutziges Geschäft Sir.“ Stellte Solaria dann fest. Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Das wird mir langsam auch klar, wie ist das ganze denn weitergegangen? Immerhin wurden die Naquiim offenkundig nicht ausgelöscht.“, „ Das Auslöschen einer Raumfahrenden Art ist nicht gerade einfach Sir. Allerdings wurde ein Großteil der Kernbevölkerung der Synode durch die Wächter vernichtet. Als diese daraufhin in die Kernsysteme der Assan weiterzogen und auch auf dem Weg dorthin unaufhaltsam jedweden Widerstand zerschlugen, schlug die durch die Synode geführte Alienstreitmacht den Menschen einen Waffenstillstand sowie die komplette Rückgabe der Eroberten Territorien vor. Die Einwilligung der Menschlichen Vertreter beendete daraufhin en ersten Terraner Konflikt und damit einen Krieg der unzähligen Fühlenden Wesen ein Ende bereitet hatte. Die Wächter kehrten zur Erde zurück und bildeten das Rückrad der neu geformten Internationalen Raumverteidigungsstreitkräfte. Denn in der Zeit der Belagerung war die Menschheit in einem Grad zusammengewachsen der bislang für unmöglich gehalten worden war. Die Menschen hatten erkannt wie bedeutungslos die unterscheide zwischen ihnen waren. Es begann ein kurzes aber sehr Bedeutsames Zeitalter in dem die Grenzen zwischen den ursprünglichen Staaten immer weiter verschwammen bis sie Schlussendlich Komplett aufgelöst wurden und eine Einheitliche Regierung für alle Menschen das Heft in die Hand nahm. Dies war die Geburtsstunde der Vereinten Terranischen Union.“ Antwortete Solaria etwas ausführlicher als vielleicht undbedingt notwendig.

„Also waren die Naquiim dafür verantwortlich das die Menschen sich zusammengeschlossen haben?“ schlussfolgerte Nathalie mit einem Fragenden Unterton. „So könnte man es Betrachten, ja Sir. Die Invasion durch die von der Synode geführten Alienstreitkräfte war ein so erschütterndes Ereignis in der Menschlichen Geschichte dass es die Lebensart der Menschen nachhaltig beeinflusst hat. In Gewisser weiße verdanke ich meine Existenz daher wohl den Naquiim. Denn ohne Sie währe die Terranische Tiefraumflotte wohl nie Gegründet worden.“ Antwortete Solaria. „So betrachtet haben sich die Naquiim ihren Erzfeind also selbst erschaffen.“ Stellte Nathalie fest. „Das könnte man so betrachten.“ Stimmte Solaria umgehend zu. „Wie ging es dann weiter?“ fragte Nathalie dann nachdem sie den Kopf leicht geschüttelt hatte. „Obwohl die Menschen relative Neulinge in der Galaktischen Gemeinschaft waren, begannen sie ihre Konkurrenten daraufhin schnell zu übertrumpfen, die Fähigkeiten der Menschen ihren Technologischen Standard im Rekordtempo zu Verbessern erwischte die alteingesessenen Mächte kalt weshalb sie alsbald abgehängt wurden. Es begann daraufhin das Goldene Zeitalter der Menschheit, die Flotten der Terranischen Tiefraumflotte waren die stärksten ihrer Zeit und mussten keinen Feind fürchten während sich auch die Zivile Technologie in Bahnbrechender Geschwindigkeit verbesserte und dafür sorgte das die Union alsbald die absolute Vormachtstellung erreichte. Während ihre Kolonien gediehen und die überlegenen Militärischen Einheiten für Sicherheit und Stabilität sorgten wurde die Union dann zum Terranischen Staat umgeformt. Diese Änderung war zwar Primär Kosmetischer Natur veränderte jedoch auch das Politische Gefüge der Regierung zu Gunsten einiger wenigen Positionen die auf einmal mit umfassenden Kompetenzen ausgestattet wurden. Obwohl durch diese Änderung dafür sorgte das die Regierungsprozesse weniger Demokratisch wurden, stärkte es den Staat als Ganzes Dennoch, da Entscheidungen nun sehr viel schneller getroffen werden konnten und schnelle Reaktionen aufs ich verändernde Situationen möglich wurden.“ Führte Solaria weiter aus wobei die Bilder die sie zur Verdeutlichung ihres Vortages nutzte mittlerweile kleinen Filmen gewichen waren.

Nathalie staunte daraufhin nicht schlecht, noch nie zuvor in ihrem Leben hatte sie so viel Menschen auf einem Haufen gesehen wie auf den Filmen die Solaria zeigte. „Wir waren so viele.“ Murmelte sie daher völlig überrumpelt. „Das ist Korrekt Sir. Die Menschliche Art gedieh auf eine weiße die sie selbst nie für möglich gehalten hätte.“ Bestätigte Solaria und unterbrach ihren Vortrag dafür. „Wie ist es dann passiert das wir heute nur noch Sklaven sind?“ fragte Nathalie, diese eine Information war es die sie am meisten Interessierte. „Die alten Feinde der Menschen, die Synode und ihre Unterstützer ruhten nicht. In ihrem Stolz gekränkt begannen die Naquiim eine Allianz zwischen allen nicht Menschlichen Spezies mit Ausnahme der Sambesi zu schmieden und schürten über lange Zeit den Argwohn auf die Menschen die ihre Vormachtposition Systematisch ausbauten. Schlussendlich gelang es der Synode die anderen Regierungen davon zu überzeugen das die Terraner besiegt werden mussten um zu verhindern das sie alle früher oder später Vasallen der Menschen werden würden. Es folgte ein groß angelegter Überraschungsangriff, der Beginn des zweiten Terranerkonfliktes. Allerdings wurde die Alien Allianz erneut von dem Militärischen Potenzial der Terraner kalt erwischt. Die Fähigkeit der Menschen innehrlab von Sekunden von einem friedfertigen Forscher und Entdecker zu einem furchtlosen und Zerstörerischen Eroberer zu werden war eine Eigenschaft die sie alle Unterschätzt hatten und seit diesem Tag fürchten. Da der Überraschungsangriff misslang, folgte nun der ewige Krieg in dem die Terraner alleine gegen nahezu alle anderen Reiche der Galaxis kämpften. Technologisch weit überlegen konnten die Streitkräfte der Menschen den anrollenden Aliensturm lange Zeit erfolgreich Abwehren und sogar vernichtende Gegenoffensiven starten. Allerdings wandten sich Schlussendlich auch die letzten Verbündeten, namentlich die Etor Weißen von den Terranern ab und eröffneten den Feinden der Menschheit damit eine Angriffsroute hinter die Terransichen Linien.“ Erklärte Solaria.

„Moment, die Etor Weißen?!“ fragte Nathalie daraufhin, sie kannte die Etor Weißen die Religionsgemeinschaft nahm Mitglieder aller Spezies auf obwohl sie ursprünglich von einer Splittergruppe der Assan gegründet worden war. Es waren die Etor gewesen welche einigen wenigen Menschen ein freies Leben in sogenannten Unterschlüpfen gewährt hatten. Auch Nathalie hatte einst in einem solchen Unterschlupf gelebt, bis eines Tages Stoßtruppen der Grewock aufgetaucht waren und alle versklavt hatten. „Ja Sir die Etor Weißen. In Ihrer Gründungszeit standen die Weißen unter dem Schutz der Terraner die sie vor Vergeltungsaktionen durch radikale Kräfte der Assan Kultur schützten. Zu Beginn des Krieges standen die Etor daher auf Seite der Terraner und verweigerten allen anderen die Reise durch ihr, mit unzähligen Minenfeldern gesichertes, Territorium. Später wechselten ihres Status jedoch und verkündeten völlige Neutralität.“ Bestätigte Solaria. „Das ist... unerwartet.“ Stellte Nathalie daraufhin fest. „Vermutlich wurden die Etor von ihrem schlechten Gewissen später dazu getrieben den verbliebenen Menschen eine sichere Zuflucht zu Gewähren.“ Meinte Solaria dann. Nathalie schnaubte daraufhin verächtlich und meinte: „Diese verdammten Feiglinge dann haben sie uns schon zweimal im Stich gelassen. Jedes Mal mit schlimmen folgen.“, „Dem kann man nichts mehr hinzufügen Sir. Nach dem Verrat der Etor mussten die Terraner einige Kritische Niederlagen in Kauf nehmen die Schlussendlich zur Militärischen Niederlage führten.“ Erwähnte Solaria dann, der Vollständigkeit halber.

„Ich danke dir für diese Informationen, jetzt muss ich erst mal nachdenken.“ Meinte Nathalie dann und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. Offenbar standen sie wirklich alleine da. Niemand würde den Menschen bei ihrem Kampf um die Freiheit helfen, niemand nicht einmal die angeblich so am Frieden interessierten Etor. Denn diese würden sich wohl aufgrund der Vergangenheit genauso vor dem Wiedererstarken der Menschen fürchten wie alle anderen auch. Ermattet rieb sich Nathalie daher die Schläfen und fragte: „Solaria, womit haben wir das nur Verdient?“, „Ich bin ein Kriegsschiff Sir, ich glaube nicht an das Schicksal oder eine höhere Macht. Ich glaube nur an die Macht der eigenen Taten.“ Antwortete Solaria umgehend. Nathalie erwiderte daraufhin: „Deine Objektivität und Entschlossenheit ist Bewundernswert. Aber zumindest für mich ist die Vorstellung das es da draußen jemanden Gibt der auf mich aufpasst und über Fähigkeiten verfügt die ich mir nicht einmal vorstellen kann irgendwie beruhigend.“, „Wenn es diese Wesenheit wirklich gibt, macht sie Ihren Job ziemlich schlecht und sollte vor ein Disziplinarverfahren gestellt werden.“ Meinte Solaria daraufhin ohne jedwede Gefühlsregung in der Stimme. Nathalie musste daraufhin über das ganze Gesicht grinsen während sie den Kopf schüttete und sich eine Antwort sparte.
~~~Ende Kapitel 25~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
31 Jul 2016 12:39 #81991 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Das ist eine sehr spannende und für mich auch recht logische Entwicklung unserer Geschichte! Auch wenn wir nicht ganz klar ist, wie der Wächter auf einmal so übermächtig im vergleich zu ihren Feinden waren, nachdem die Menschen wenige Jahre vorher offensichtlich ja nur primitive Schiffe hatten, oder lag es hier vornehmlich an der falschen Taktik? Bin ja mal gespannt ob die Menschheit ihre offene Rechnung mit den bekannten Spezies begleicht! Quit pro Quo, Auge um Auge!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
06 Aug 2016 15:11 #82199 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Die Schiffe der Raumfahrenden Erstaaten waren zum Zietpunkt des erstkontaktes mit der Synode zwar Technisch Unterlegen aber nicht "primitiv". Sie setzten dazu ejdoch noch eine falsche Strategie ein und waren Zahlenmäßig unterlegen, ebenfalls hatten die Menschen kaum Ahnung von Raumgefechten, woher auch.
Ebenfalls geht aus dem Kapitel wohl nicht ganz Eindeutig hervor das die Belagerung der Erde Jahrzehnte gedauert hat, eine ganze Generation von Menschen ist in den Bunkern aufgewachsen ohne auch nur einmal die Sonne zu sehen. Das ist reichlcih Zeit die Waffentechnik aufzurüsten, insbesodnere wenn man bedenkt das die Menschheit schon immer exrem einfallsreich war wenn es darum ging irgendetwas zu Zerstören oder zu töten. Wenn man dann bednekt dass das Wissen der ganzen Menschhheit und all ihre Ressourcen in den Bau von Kriegsschiffen ging, finde ich das Ergebniss nicht wirklich abwegig...

@all: Weiter geht's:

Kapitel 26: Verrat
„Willkommen zurück, das Hauptquartier heißt Sie Willkommen!“ meinte die Stimme des Widerstands Kommunikationsoffiziers während Solaria an einem der Andockpunkte festmachte. „Schön wenn jemand dich gerne widersieht.“ dachte sich Nathalie daraufhin. „Sir, da stimmt etwas nicht.“ Stellte Solaria dann jedoch fest. „Was meinst du?“ fragte Nathalie umgehend. „Die Triangulation seiner Stimme macht deutlich das sein Freundlicher Tonfall nicht ernst gemeint ist.“ Antwortete Solaria. Nathalies legte die Stirn daraufhin in Falten und meinte: „Vielleicht hat er bloß nen schlechten Tag gehabt. Kein Grund Alarm zu schlagen.“, „Vielleicht doch Sir. Wir wissen ja dank Nal’shuen mittlerweile das der Überläufer im Stab des General sitzt. Wenn er vermutet das wir ihm auf die Schliche gekommen sind könnte er Maßnahmen getroffen haben.“ Erwiderte Dennis nachdenklich. „Worauf willst du hinaus?“ fragte Nathalie umgehend. „Vielleicht hat der Überläufer den General davon überzeugt das wir eine Gefahr sind und aus dem Weg geräumt werden müssen Sir.“ Antwortete Dennis und fing sich dadurch zunächst einen vernichtenden Blick von Nathalie ein, sie hasste es von Leuten die sie als Freunde betrachtete als „Sir“ angesprochen zu werden. „Vielleicht hat der Kommunikationsoffizier aber doch nur schlechte Laune.“ Erwiderte Nathalie dann, sie war keine Freundin davon gleich den Teufel an die Wand zu malen. „Möglich, trotzdem sollten wir Vorsichtsmaßnahmen treffen.“ Beharrte Dennis. „Also gut.“ Stimmte Nathalie zu. Ehe sie meinte: „Informiert General Stulz das wir mit einem Gefangenen an Bord kommen und wichtige Informationen haben.“, „Aye Sir.“ Quittierte Solaria umgehend während sich Nathalie, Eskortiert von Dennis auf den Weg machte.

An der Luftschleuse angekommen wurde Nathalie bereits von einer Ansehnlichen Eskorte erwartet. Nicht nur Nal’shuen samt zwei der Furchteinflößenden Kampfroboter war anwesend sondern auch Steve und Ursula, welche Terranische Waffen in den Händen hielten. „Was macht ihr zwei den hier?“ fragte Nathalie umgehend während ihr schmerzlich einfiel wie lange sie sich schein nichtmehr gesehen hatten. „Wir sind deine Eskorte. Solaria war der Meinung das es aufgrund der Situation klüger wäre keine Widerstandskämpfer mitzunehmen.“ Antwortete Steve. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar. Auch wen sie der Meinung war das Solaria übermäßig paranoid reagierte. „Solaria, öffne die Luftschleuse.“ Meinte Nathalie dann, worauf das gepanzerte Schleusenschott widerspruchslos den Weg freigab. Auf der anderen Seite wartete jedoch bereits ein Empfangskomitee. „Entschuldigen Sie all die Waffen, aber wir hielten es für angebracht den Gefangenen ordentlich zu sichern.“ Meinte Greg dann zur Begrüßung. „Natürlich.“ Erwiderte Nathalie etwas Knapp, so langsam kam ihr die Situation auch Spanisch vor, Naquiim waren immerhin alles andere als Körperlich imposante Kreaturen, zwei ausgewachsene Männer waren um ein vielfaches Stärker als ein einzelner Naquiim. „Wenn Sie in uns dann bitte übergeben würden...?“ meinte Greg dann wobei auch Nathalie einen Anflug von Anspannung in seiner Stimme wahrnehmen konnte. Nathalie nickte daraufhin nur knapp, worauf Dennis Nal’shuen etwas grober als unbedingt notwendig durch die Luftschleuse stieß. Dabei hielt er den Blick jedoch die ganze Zeit auf die Widerstandskämpfer hinter Greg gerichtet.

Dieser fragte daraufhin: „Stimmt irgendwas nicht? Sie wirken heute so unterkühlt.“, „Nein alle sin Ordnung, der Auftrag war nur sehr Kräftezehrend.“ Antwortete Nathalie. „Verstehe.“ Meinte Greg daraufhin mit einem grinsen das jedoch nicht bis zu seinen Augen reichte. Da niemand anderes daraufhin etwas sagte, meinte Greg dann: „Gut, wenn Sie mir zum General folgen wollen...“ Nathalie warf Dennis sowie Ursula und Steve daraufhin einen kurzen Blick zu ehe sie sich gegenseitig zunickten und sich daran machten Greg zu folgen. Dabei viel Nathalie umgehend auf das die Widerstandskämpfer sich allesamt hinter ihnen einreihten und ihre Waffen nicht Holsterten sondern gesenkt in den Händen behielten. Auch Steve und Ursula behielten ihre Waffen in den Händen auch wenn es Nathalie schleierhaft war wie sie zu zweit gegen die Zahlenmäßig überlegenen Widerstandskämpfer bestehen wollten, sollte es tatsächlich zum Kampf kommen. „Wo führen Sie uns hin Greg, hier geht es nicht zum Hauptquartier.“ Stellte dann Dennis fest und versuchte dabei einen ungezwungenen Tonfall anzuschlagen, was ihm nur bedingt gelang, die ganze Situation stank förmlich nach einer Falle. „Ich weiß, der General wollte sie wo anders empfangen.“ antwortete Greg ausweichend. „Und warum?“ fragte Nathalie während sie mit der Hand nach der an ihrem Gürtel hängenden Seitenpistole tastete. „Keine Ahnung, vielleicht wollte er eine etwas ungezwungener Umgebung.“ Antwortete Greg mit einem Schulterzucken.

Nach einigen weiteren Metern erreichten sie einen einfach Ausgestatteten Raum der in seinem Grundriss Solarias Konferenzraum ähnelte jedoch bei weitem nicht so fortschrittlich eingerichtet. „Bedienen Sie sich, ich bin Sicher der General wird gleich hier sein.“ meinte Greg dann während er auf einige Falschen und ein paar Häppchen deutete die in der Mitte des Tisches, welcher den Raum dominierte, bereit standen. „Danke.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe Greg sich eilig umwandte und den Raum verlies. Sobald die Tür sich hinter ihm Geschlossen hatte und Nathalie daher mit Dennis, Ursula und Steve alleine war atmete sie tief durch und meinte: „Bisher ist es doch glatt verlaufen, oder?“ Dennis zog daraufhin die Augenbrauen hoch und erwiderte: „Ja, aber ich würde trotzdem nichts von dem Zeug da anrühren.“, „Glaubst du es ist vergiftet?“ fragte Ursula. „Vergiftet bestimmt nicht, aber vielleicht mit einem starken Betäubungsmittel versetzt. Wenn Sie uns töten wollten hätten wir das längst bemerkt.“ Antwortete Dennis. „Vielleicht war es ja doch alles falscher Alarm.“ Meinte Ursula dann hoffnungsvoll, wobei sie jedoch weniger überzeugt klang. Plötzlich verspürte Nathalie dann eine unangenehme Müdigkeit die in ihre Glieder strömte während ihr ein wenig Schwindelig wurde. Sicherheitshalber ließ sie sich daher auf einem der Stühle nieder während sie den Kopf mit den Händen stützte.

„Sir, sie müssen diesen Raum verlassen sofort!“ hallte dann Solarais alarmierte Stimme durch Nathalies Schädel und spornte ihr etwas träge gewordenes Denken noch einmal an. „Warum?“ fragte sie daher. „Ihre Hirnfunktionen lassen rapide nach. Ich vermute das die Luft in dem Raum mit einem Geruchsneutralen Betäubungsgas versetzt wird.“ Antwortete Solaria. „Verdammt.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und hob mühsam den Kopf, auch die anderen drei hatten sich mittlerweile niedergelassen und sanken immer weiter in sich zusammen. Unter Zuhilfenahme all ihren Willens gelang es Nathalie daraufhin sich noch einmal aufzurichten uns zur Tür zu schleppen. Diese bleib jedoch verriegelt, auch das mehrmalige Betätigen der entsprechenden Schaltfläche zeigte keinerlei Wirkung. „Wir müssen hier raus...“ meinte Nathalie dann langsam während sie sich schwerfällig umdrehte, das Betäubungsmittel vernebelte ihre Gedanken und legte sich wie Blei um ihre Arme und Beine. Ursula und Steve waren jedoch schon komplett in sich zusammengefallen und hatten die Waffen aus den Hände gleiten lassen während Dennis meinte: „Ich hätte es wissen müssen.“ Ehe auch ihm die Augen zu und der Kopf auf die Brust viel. Noch ehe Nathalie daraufhin einen weiteren Gedanken fassen konnte wurde ihr schwarz vor Augen und sie kippte wie ein Nasser Sack um.

Das beständige Summen und rumoren in ihren Kopf weckte Nathalie aus ihrem tiefen Schlaf auf. Noch immer Schlaftrunken versuchte sie es auszublenden um wieder in die angenehm Welt der Träume hinüber zu gleiten. Das gelang ihr jedoch nicht wirklich und mit einem mal bemerkte sie dass das Summen in Wirklichkeit eine Stimme war: „Sir Wachen Sie auf! Schnell!“, „Solaria?“ fragte Nathalie überrascht und noch immer reichlich behäbig im Denken. „Ja.“ Antwortete die Stimme der Ki mit einem deutlich erleichterten Unterton. Nathalie bemerkte unterdessen das sie nicht wie erwartet in ihrem Bett lag sondern Kopfüber von der Decke hing. Sofort darauf kehrte die Erinnerung zurück und Nathalie öffnete Panisch die Augen, nur um fest zu stellen das sie in einem ansonsten leeren, etwa fünf Quadratmeter großen Raum alleine war. „Was ist passiert?“ fragte Nathalie dann umgehend Solaria während sie einen erfolglose Versuche unternahm sich mittels ihrer Bauchmuskulatur nach oben zu ziehen um die Ringartigen Fesseln die ihre Beine an der Decke fesselten zu öffnen. „Sie wurden mit einem starken Betäubungsmittel außer Gefecht gesetzt und offenbar in eine Zelle gebracht Sir.“ Antwortete Solaria umgehend. „Wie lange war ich weg?“ fragte Nathalie daraufhin tief durchatmend. „In etwa zwanzig Minuten Sir. Allerdings ist die Situation trotzdem dabei zu eskalieren.“ Antwortete Solaria. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie während sie einen weiteren Versuch unternahm sich zu befreien und dabei ihre eher schlechte Körperliche Verfassung verfluchte: „Ich hätte doch mehr mit Dennis und den anderen Trainieren sollen.“ Dachte sich Nathalie daher verstimmt.

„Kurz nachdem Sie außer Gefecht gesetzt wurden versuchte eine Bewaffnete Eingreiftruppe des Widerstandes sich Zugang zu meinen Decks zu verschaffen, gleichzeitig haben die bereits an Bord befindlichen Kämpfer versucht meine Kritischen Bereiche zu besetzten. Ich war gezwungen Sie aufzuhalten.“ Nathalie lief daraufhin ein kalter Schauer den Rücken hinunter, Solaria hatte es zwar nicht direkt gesagt, aber sie wusste wozu die Kaltberechnende KI fähig war, das töten dutzender Soldaten währe für Solaria wohl in keinster weiße ein Moralischer Tabubruch. „Hast du die Lage im Griff?“ fragte Nathalie dann nachdem sie sich Geistig auf die Antwort gewappnet hatte. „Positiv, ich war mit der Mithilfe ihrer Leute fähig die Situation an Bord unter Kontrolle zu bringen Sir, allerdings befürchte ich das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis der Widerstand gewalttätiger Methoden erwägt um an Bord zu kommen.“ Antwortete Solaria, worauf Nathalie nicht so recht wusste ob sie sich freuen sollte weil ihre ehemaligen Zwangsarbeiter Kameraden die Initiative ergriffen hatten oder ob sie sich um sie alle sorgen sollte, immerhin waren die Kämpfer des Widerstandes Professionelle Soldaten. „Verteidige dich mit allen Mitteln. Wenn es sein muss, setz die Automatische Infanterie ein.“ Meinte Nathalie dann an Solaria gewandt, mittlerweile war es offenkundig das ein Verräter den Widerstand gegen sie ausspielte und wenn es eines gab das es zu verhindern galt dann das die Schergen der Synode Solaria in die Hände bekamen.

„Aye Sir. Sie sollten sich trotzdem beeilen zurück zu kehren, ich vermute das diese Situation noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat.“ Erwiderte Solaria. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie daraufhin. „Die Synode wird ihren Agenten im Widerstand nur aktiviert haben wenn sie sich Sicher ist einen vernichtenden Schlag zu landen Sir. Es dürfte immerhin reichlich Schwierig und langwierig gewesen sein jemanden in eine solch hohe Position zu schmuggeln.“ Antwortete Solaria. „Das klingt nachvollziehbar.“ Stellte Nathalie fest während sie frustriert mit den Armen in der Luft herum wedelte, immerhin hatte sie bei ihren Versuchen zur Selbstbefreiung kaum Fortschritte gemacht und so langsam spürte sie wie ihr das Blut in den Kopf schoss. Plötzlich hörte Nathalie dann Steves Stimme: „Scheiße, was ist passiert?“ Es dauerte daraufhin kurz bis Nathalie verstand das die Stimme ebenfalls nur in ihrem Kopf existierte und dankte Solaria daraufhin in aller Stille für ihre überpenible Art, immerhin war es wohl Sie gewesen wo auch Steve und Ursula mit einem Neurokommunikator ausgerüstet hatte. „Steve?“ fragte Nathalie daraufhin. „Nathalie? Wo zum Teufel steckst du?“ erwiderte Steve daraufhin. „Wahrscheinlich in einem anderen Raum. Sind die beiden anderen bei dir?“ meinte Nathalie. „Nein, ich bin alleine, und gefesselt.“ Antwortete Steve wobei Nathalie seine Wut deutlich spüren konnte. „Ich auch.“ Teilte Nathalie daraufhin mit. „Was glaubst du haben Sie mit Ursula und Dennis gemacht?“ fragte Steve dann. „Entschuldigung wenn ich mich einmische, aber den Signalen der Kommunikatoren ach befinden sich Frau Ursula und Herr Pfeiffer in ihrer Nähe. Sie befinden sich vermutlich im selben Zellentrakt, nur in einer anderen Zelle.“ Mischte sich Solaria in die Unterhaltung ein.
~~~fortsetzung im vorherigen Kapitel~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
06 Aug 2016 15:12 #82200 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Wenn ich hier rauskomme, reiß ich diesen Widerstandsheinieß jedes Haar einzeln aus.“ Knurrte Steve daraufhin. „Ziehen Sie keine Voreilligen Schlüsse. Vermutlich hat der Verräter den Widerstand glauben gemacht Sie seien die Verräter.“ Meinte Solaria daraufhin beruhigend. „Dann reiß ich eben dem alle Haare einzeln aus.“ Erwiderte Steve lediglich kaltschnäuzig. „Zuerst müssen wir hier raus, kannst du dich befreien?“ stellte Nathalie fest. „Nein, diese Verdammten fesseln sind abgeschlossen.“ antwortete Steve. „Hab ich was verpasst?“ fragte dann auf einmal Dennis stimme. „Nicht wirklich.“ Antwortete Nathalie während sie Erleichterung durchströmte, Dennis hatte bestimmt einen Plan. „Hätte nie gedacht das ich mal in so einer Zelle sitzen oder vielmehr hängen würde.“ Stellte Dennis dann fest. „Weißt du wie wir uns befreien können?“ fragte Nathalie daraufhin. „Auf die Schnelle nicht. Gebt mir kurz Zeit.“ Antwortete Dennis worauf in Nathalie einmal mehr das kalte Gefühl der Panik aufstieg. „Las dir ruhig Zeit, wir hängen hier solange noch ein bisschen ab.“ Unkte Steve umgehend darauf.

Plötzlich öffnete sich dann die Tür zu Nathalies Zelle und ein Mann in Uniform trat ein. Nur mit einem Kopfnicken Signalisierte er den beiden Widerstandskämpfern, die ihn begleitet hatten vor der Tür zu warten. Sobald die beiden dann alleine in dem Raum waren, meinte der Mann mit einer bedacht ruhigen Stimme: „Ich bin kein Freund langer Reden junge Frau, deshalb werde ich gleich zum Punkt kommen. Weißen Sie Ihr Schiff an uns umgehend Zugang zu gewähren.“, „Nathalie schaute den Mann daraufhin finster an und meinte trotzig: „Das werde ich nicht tun.“, „Wie bedauerlich. Ich hatte gehofft das Sie kooperieren würden. Nun dann muss ich wohl andere Methoden in Erwägung ziehen.“ Erwiderte der Mann den Nathalie in diesem Moment wieder erkannte, er war einer der Berater des General und nebenbei Nal’shuens verdeckter Agent im Widerstand, sein Name war Jerome Miquis. Nathalie versuchte daraufhin einen trotzigen und entschlossenen Gesichtsausdruck aufzusetzen, was gar nicht so einfach war wenn man wie ein Sack Kartoffeln von der Decke hing. „Ihr trotz wird Ihnen nichts nützen. Ich genieße die volle Unterstützung des General was Ihr Verhör angeht.“, „Weiß er denn auch für wen du in Wirklichkeit Arbeitest?“ fragte Nathalie und spuckte Jerome ins Gesicht. Zwar versuchte er umgehend sein Gesicht mit der Hand abzuschirmen, war jedoch zu langsam und konnte sich daher nur die Spucke von der Backe wischen. „Nein und das wird auch so bleiben.“ Antwortete Jerome eiskalt und ging zu einem kleinen Fahrbaren Werkzeugschrank den er mit gebracht hatte. Mit äußerster Vorsicht und bedachten Bewegungen öffnete er daraufhin die oberste Schublade und förderte eine ansehnliche Sammlung von Messern und anderen Werkzeugen deren Verwendungszweck Nathalie lieber nicht in Erfahrung bringen wollte zu Tage.

„Dann wollen wir mal sehen wie hart Sie wirklich sind.“ Stellte Jerome fest ehe er eine art Schere mit furchterregend großen Zacken in der Klinge griff und auf Nathalie zu kahm. Nathalie beäugte die Klinge daraufhin kritisch während sich ihr die Nackenhaare aufstellten. „Verdammter Feigling, halten Sie ihn noch ein bisschen hin. Ich bin gleich soweit.“ meinte daraufhin Dennis. „Soweit mit was?“ fragte Nathalie daraufhin überrascht. „Mich zu befreien natürlich. Wer auch immer diese Fesseln angelegt hat war ein ziemlicher Stümper.“ Antwortete Dennis. „Hmm eigentlich ist es ja Verschwendung einen so schönen Körper zu entstellen. Aber in Kürze werde ich mehr Frauen haben als ich zählen kann.“ Meinte dann Jeromes Stimme und holte Nathalies Aufmerksamkeit damit in ihre eigenen Umgebung zurück. Ebenso wurde Nathalie klar das sie Ihre Taktik ändern musste, mit Beleidigungen würde sie ihre Situation wohl kaum verbessern können. „Aber die werden alle nicht über meine Fähigkeiten verfügen.“ Meinte Nathalie und versuchte dabei einen verführerischen Tonfall zu treffen, wenn sie eines wusste dann das Männer wirklich immer aus dem Konzept zu bringen waren wenn man die Reize des Weiblichen Körpers korrekt einsetzte. „Schon möglich.“ Stimmte Jerome zu während er mit der Hand durch Natalies Haar strich das in einer einzigen Blonden Kaskade in Richtung Boden hing. „Ich habs, jetzt muss ich nur noch die Tür aufbekommen.“ Meinte dann Dennis Stimme in Nathalies Kopf. „Aber bedauerlicher Weiße könnte ich dich sowieso nicht behalten. Meine Auftraggeber beanspruchen dich, oder vielmehr deine Gene für sich. Ich werde mich daher mit deiner Freundin begnügen müssen.“ Meinte Jerome dann mit einem dämonischen Lächeln. „Was hat das Schwein Ursula angetan?! Ich mach ihn fertig!“ brüllte daraufhin Steves Stimme durch Nathalies Kopf und sein unverhohlener Zorn machte ihr dabei wahrlich Angst.

„Naja wie dem auch sei, letzte Chance: Geben Sie mir Zugriff auf den Hauptcomputer ihres Schiffes.“ Meinte Jerome dann kühl. Die Professionelle kälte in seiner Stimme machte Nathalie dabei wirklich Angst. Mit einem Aufgebot ihres kompletten Willens schluckte Nathalie die in ihr aufkeimende Panik daraufhin hinunter und meinte, nach wie vor in dem verführerischsten Tonfall den sie in der Situation fertig brachte: „Aber ein so kluger und wichtiger Mann wie du wird doch mit Sicherheit Möglichkeiten haben um die Dinge die ihm Freude bereiten für sich zu behalten?“ Jerome stutzte daraufhin und setzte eine Nachdenkliche Mine auf, er war nicht nur ein Perverses Schwein das auf deutlich jüngere Frauen stand sondern offenkundig auch ziemlich eitel. „Er und die Naquiim passen wirklich zusammen.“ Dachte sich Nathalie daher und setzte umgehend nach: „Ich meine du hast ganz alleine den Widerstand infiltriert, ich weiß wie schwer es ist mit diese Leuten in Kontakt zu kommen und ich stehe absolut auf Männer die Wissen was sie tun.“, „Himmel Sie sind ja die reinste Herzensbrecherin.“ stellte Dennis daraufhin fest. „Klappe!“ Erwiderte Nathalie lediglich gereizt, es war schon schwer genug einer Person wie Jerome Avancen zu machen ohne sich zu übergeben ohne das einem jemand dazwischen quatschte. „Hmm, du hast recht. Vielleicht könnte ich da etwas arrangieren.“ Stimmte Jerome dann zu und lies die Schere zu Nathalies Erleichterung sinken. „Ich wusste das dir etwas einfallen würde und ich werde mich erkenntlich zeigen sobald du mich hier runter lässt.“ Meinte Nathalie daraufhin und zwinkerte Jerome zu.

Jeromes Augen leuchteten daraufhin voller Vorfreude auf, es war nicht schwer zu erraten woran er im Moment dachte, weshalb Nathalie einen Würgeanfall unterdrücken musste. „Also schön, ich lasse dich hier runter und dann gibst du mir die Zugangsdaten für dein Schiff. Anschließend lasse ich dich verschwinden und wir beide werden eine sehr schöne Zeit haben.“ meinte Jerome daraufhin. „Aber sicher doch.“ Antwortete Nathalie umgehend ehe sie in Richtung Dennis meinte: „Beeil dich!“, „Tut mir leid, diese Tür ist ziemlich widerspenstig.“ Antwortete Dennis. Im nächsten Moment meinte dann jedoch Steve: „Lass dir Zeit ich übernehme das.“ Plötzlich öffnete sich die Tür zur Zelle und Nathalie glaubte das ein wütender Stier in den Raum gestürmt kam. Noch ehe Jerome reagieren konnte wurde er brutal zur Seite gestoßen und viel der Länge nach hin. Noch ehe er sich jedoch wieder aufrappeln konnte war Steve über ihm und zerrte den erwachsenen Mann am Kragen wieder auf die Füße ehe er ihm einen dermaßen Brutalen Kinnhaken verpasste das das Blut nur so spritzte und Jerome erneut Rückwerts taumelte und mit dem Schädel gegen die Wand prallte. Noch bevor er daraufhin die Waffe an seinem Gürtel greifen konnte verpasste Steve Jerome einen Schlag in den Unterleib so dass dieser sich vornüber krümmte nur um sofort ein Knie ins Blutüberströmte Gesicht zu bekommen und anschließend wie ein Nasser Sack umzukippen.

Anschließend drehte sich Steve schwer atmend um und wischte sich die Blutspritzer aus dem Gesicht. „Das war nötig.“ Meinte er dann ehe er zu Nathalie lief und sie mithilfe eines Schlüssels befreite. „Wie bist du freigekommen und was ist mit den Wachen vor der Tür?“ fragte Nathalie dann nachdem Steve sie wieder auf die Füße gestellt hatte. „Ich hatte Hilfe. Nicht alle Kämpfer im Widerstand haben den gequirlten Mist geglaubt den der da verzapft hat.“ Meinte Steve und nickte zu Jerome hinüber der als Blutüberströmter Haufen Elend am Boden lag. „Gut, danke.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Dafür sind Freunde doch da. Außerdem habe ich dir noch was für die Rettung aus Tal’shiens Fängen geschuldet.“ Antwortete Steve Schulterzuckend ehe er sich Jeromes Pistole griff und dem am Boden liegenden Mann einen weiteren Brutalen Tritt verpasste. „Gut, gehen wir Ursula und Dennis hohlen und dann nichts wie weg hier.“ Meinte Nathalie umgehend.
~~~Ende Kapitel 26~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
07 Aug 2016 18:50 #82235 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ich frage mich ja wie ein Berater dermaßen die Stimmung gegen Nathalie kippen lassen konnte! Da bin ich auf jeden Fall auf die Aufklärung gespannt! :D Ich hatte zwischenzeitlich angst, dass du Nathalie den ein oder anderen Finger abnimmst, wir kennen ja alle deine leicht sadistische Ader TG xD Mir hätte der Gedanke, dass Nathalie sich unabhängig macht und ihre eigene Rebellion gründet aber auch echt gefallen! Bin daher mal gespannt wie es weiter geht! Wie immer ein tolles Kapitel!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
12 Aug 2016 22:24 #82423 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Es war nicht "nur" ein Berater. Jerome gehörte ikmmerhin zum Persöhnlcihen Stab des General und hat daher selbst nicht zu unterschjätzenden Einfluss. Außerdem hat ja niemand gesagt das er alle durch bloßes Reden "umegstimmt" hat ;)
Ich und Sadistisch?! Wie kommst du den darauf! :P Aber nein Nathalie braucht ihre Finger noch, deshalb durften sie dran bleiben :D

@all: Weiter geht's:

Kapitel 27: Die Synode schlägt zurück

Eilig hasteten Nathalie und Steve durch den Zellentrakt und wurden dabei von vier Widerstandskämpfern begleitet die nicht auf Jeromes Lügen hereingefallen waren. Kaum an Dennis Zellentür angekommen zückte einer der Kämpfer einen Autorisierungschip und veranlasste die Tür sich zu öffnen worauf sie alle in Dennis überraschtes Gesicht schauen konnten. „Freunde?“ fragte Dennis dann leidglich knapp und nickte in Richtung der Kämpfer. „Jap.“ Bestätigte Steve umgehend. „Gut.“ Erwiderte Dennis ehe er sich an die Kämpfer direkt wandte: „Wissen Sie was mit dem General und dem Rest des Stabes ist?“, „Nein, nicht direkt. Aber man hat außer Herrn Miquis schon seit Tagen niemanden mehr aus dem Führungskreis gesehen.“ antwortete der Soldat. „Verdammt!“ meinte Dennis umgehend. „Glaubst du sind tot?“ fragte Nathalie umgehend. „Nein, dafür ist ihr Wissen zu wertvoll aber sie sind vermutlich trotzdem in großer Gefahr.“ Antwortete Dennis. „Oh shit... Hab ich irgendwas wichtiges verpasst?“ fragte dann auf einmal Ursula die von Steve gestützt zu der Gruppe trat. „Nur unsere Befreiung aus dem Gefängnis des Widerstandes.“ antwortete Nathalie ehe Solaria meldete: „Sir, die Situation hat sich so eben erheblich verkompliziert.“, „Was soll das heißen, haben es die Kämpfer geschafft irgendetwas zu erreichen?“ fragte Nathalie umgehend und wünschte sich dabei inständig das die Ki sich deutlicher ausdrücken würde. „Negativ, die Lage an Bord und an der Luftschleuse sind vorläufig unter Kontrolle auch wenn es Bedauernswerter weiße einige wenige Verluste gegeben hat. Meine Sensoren haben soeben einen Translichtkorridor entdeckt dessen Wellenmodulation zu Antriebsaggregaten der Naquiim passt.“ Antwortete Solaria ruhig und sachlich. „Scheiße!“ stellte Steve umgehend fest. „Kannst du sagen wie viele Schiffe kommen?“ fragte Nathalie nur kurz nach Steves ausruf. „Negativ. Allerdings lässt das Energielevel auf mehrere Großkampfschiffe schließen. Eventuell sogar schwere Schlachtschiffe.“ Antwortete Solaria, immer noch ruhig und beherrscht. „Wann werden Sie ankommen?“ fragte dann Dennis. „Die Geschätzte Ankunftszeit der Naquiimstreitkräfte liegt bei unter fünf Minuten.“ Antwortete Solaria umgehend.

Nathalie, Dennis, Steve, Ursula und die Widerstandskämpfer sahen sich daraufhin kurz an ehe Dennis meinte: „Dieser Verräter Miquis muss sie benachrichtigt haben.“, „Wir müssen uns beeilen, kehren Sie auf Ihr Schiff zurück. Wir versuchen unterdessen Arche 1 aus der Gefahrenzone zu bringen.“ Meinte einer der Widerstandskämpfer daraufhin. „Guter Plan.“ Stimmte Nathalie knapp zu ehe sie das Gewehr auffing das ihr einer der Männer zuwarf und sich eilig daran machte die Luftschleuse zu erreichen. Plötzlich schrillte dann der Bordalarm auf und die Synthetisch klingende Stimme des Bordcomputers verkündete: „Warnung, Feindkontakte im Anflug geortet. Sofortige Kampfbereitschaft herstellen.“, „Solaria?“ fragte Nathalie daraufhin während sie ihren Schritt noch einmal beschleunigte. „Die Schiffe der Naquiim verlassen in Kürze den Korridor. Korrektur, sie haben ihn so eben verlassen. Mehrere Großkampfschiffe erfasst. Nach abgleich mit den Informationen meiner Datenbank würde ich sie wie folgt Klassifizieren: Ein schnelles Schlachtschiff, ein Schlachtkreuzer, drei Schwere Kreuzer, sechs leichte Kreuzer, fünfzehn Zerstörer unterschiedlichen Typs und dreißig Fregatten unterschiedlichen Typs.“ Antwortete Solaria umgehend. „Jetzt machen Sie ernst.“ Stellte Steve daraufhin dumpf fest. „Das kann man wohl sagen. Die haben genug Feuerkraft aufgeboten um in einen kleinen Krieg ziehen zu können.“ Stimmte Dennis umgehend zu.

Als die vier kurz darauf in einen der Hauptkorridore des Schiffes einschwenkten, bot sich ein Anblick des totalen Chaos, überall eilten Menschen umher und keiner davon sah so aus als wäre er oder sie, in der Lage in einem Kommenden Gefecht etwas Sinnvolles zu tun. Nur einige Wenige Männer und Frauen versuchten mit grimmigen Gesichtern etwas Ordnung in das Chaos zu bringen und hielten ihre Waffen bereits im Anschlag. „Sir mehre Fregatten des Feindes sind aus der Formation ausgebrochen und nähern sich schnell, es handelt sich vermutlich um Spezialisierte Entereinheiten.“ Meldete Solaria dann. Nur Sekundenbruchteile später erbebte das Schiff unter ihrer aller Füße. Solaria musste daraufhin keine Meldung machen, es war ohnehin jedem klar was das bedeutete: Die Naquiim hatten das Feuer eröffnet und zielten vermutlich auf den Antriebskern um ihren Feind Festzunageln. „Warnung Hüllenbrüche und Eindringlinge Registriert, Enterabwehreinheiten in Bereitschaft.“ Meldete die Gefühlslose Stimme des Bordcomputers nur kurz darauf. Wenige Sekunden später erreichte Nathalie gemeinsam mit ihren Freunden eine der beiden Biosphären welche sie durchqueren mussten um die Luftschleuse zu erreichen. Dort tobte allerdings bereits der Kampf, aus mehreren Löchern im Boden strömten unablässig Grewocksoldaten und Feuerten auf alles was sich bewegte. Ihnen entgegen stellten sich jedoch auch nicht wenige Kämpfer des Widerstandes in hastig zusammengeschusterten Deckungen, was den ganzen Raum in ein einziges Kriegsgebiet verwandelte, überall zischten Kugeln umher und die Schreie der Verwundeten mischten sich mit dem kalten Ratern, knallen um rumsen der unzähligen Waffen die im Einsatz waren.

„Scheiße.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Sir, Sie sollten sich beeilen es ist nur eine Frage der Zeit bis die Truppen Synode meinen Standort ausfindig gemacht haben.“ Meldete Solaria dann. „Wissen Sie nicht längst wo du bist?“ fragte Nathalie daraufhin überrascht. „Negativ, ich habe den Tarnmantel aktiviert und bislang ist es mir dadurch gelungen meinen Standort zu verbergen.“ Antwortete Solaria. Mit einem Lauten Knurren sprangen kurz darauf mehre Grewock direkt auf den Weg vor Nathalie und feuerten auf alles was sich bewegte. Mit beinahe übermenschlicher Geschwindigkeit reagierte Dennis daraufhin und eröffnete ebenfalls das Feuer. Mit etwas Verzögerung schlossen sich auch Nathalie, Ursula und Steve an und vielen den überraschten Grewock damit in die Flanke. Die Grewock ihrerseits Liesen sich davon jedoch nicht beeindrucken und leiteten einen taktischen Rückzug ein während zwei der Soldaten sich der neuen Bedrohung in der Flanke zuwandten. Nathalie hatte sich unterdessen flach auf den Boden geworfen um ein kleineres Ziel zu bieten und versuchte die Grewock zu treffen. Allerdings war das Gewehr das sie von den Widerstandskämpfern bekommen hatte, bei weitem keine so technisch ausgefeilte Waffe wie die Terranischen Gewehre aus Solarais Waffenkammer und verfügten über keine Automatische Rückstoßkompensation oder Zielassistenzsysteme, weshalb sie weniger Treffsicher war.

Dafür saßen Dennis Schüsse wie üblich und er erschoss schnell zwei der Grewock ehe sich diese aus dem Schussfeld abrollen konnten. „Achtung Granate!“ rief Steve daraufhin und schleuderte eine Handgranate in Richtung der Grewock. Diese waren zu langsam und schafften es nicht dem kurz darauf folgenden Splitterregen zu entkommen. „Guter Wurf.“ Stellte Dennis daraufhin anerkennend fest. „Danke.“ Antwortete Steve ehe sie sich wieder daran machten die Luftschleuse zu erreichen. Es war mittlerweile immerhin offensichtlich das die angreifenden Grewock die Kämpfer des Widerstandes überwältigen würden. Glücklicher weiße stellte sich Nathalie samt ihrer Begleitung daraufhin kein weiterer Grewock in den Weg und sie erreichten die Luftschleuse problemlos. Dort wurden sie bereits von zwei Automatisierten Infanteristen erwartet die links und rechts neben der Luftschleuse standen und offenkundig für das Blutbad vor der Luftschleuse verantwortlich waren. „War das wirklich nötig?“ fragte Nathalie daher Solaria als sie an den Leichen vorbei lief, es handelte sich dabei um die Überreste eines Enterkommandos des Widerstandes das wohl versuchte hatte sich Gewaltsamen Zutritt zu verschaffen. „Bedauerlicherweise ja Sir.“ Bestätigte Solaria kalt. „Oh man, mach dir nie eine KI zum Feind.“ Murmelte Steve daraufhin.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~


Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
12 Aug 2016 22:28 #82424 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Wenige Minuten später hatte Nathalie die Kommandobrücke erreicht und meinte noch während sie Strecke von der Tür zum Stuhl des Kommandierenden Offiziere bewältigte: „Solaria mach das Neuronale Interface bereit.“, „Bestätigt Interface bereit Sir.“ Meldete Solaria umgehend darauf während Nathalie sich auf dem Stuhl niederlies und sich dachte: „Dann wollen wir mal.“ Sobald ihr Bewusstsein daraufhin mit Solarias verbunden war veranlasste Nathalie nur mit einem Gedanken den Abdockvorgang einzuleiten. Noch während Solaria sich daraufhin von dem Monströsen Rumpf des Widerstandsschiffes entfernte stellte Nathalie fest wie aussichtslos die Situation war. Die Schweren Kampfeinheiten der Naquiim hatten Arche 1 mittlerweile eingekreist und die meisten der wenigen Verteidigenden Widerstandsschiffe entweder abgeschossen oder zumindest Kampfunfähig geschossen. Nicht das die wenigen etwa Korvettengroßen Kampfschiffe des Widerstandes je eine Chance gegen diesen Feind gehabt hätten. „Wir müssen die Entertruppen von ihrem Nachschub abschneiden damit die Verteidiger eine Chance haben Sir.“ Meinte dann Dennis Stimme und lenkte Nathalies Aufmerksamkeit damit auf die Enterfregatten die wie Blutegel an der Hülle von Arche 1 klebten.

„Ziele erfasst Sir. Optimalen Angriffsvektor berechnet. Allerdings halte ich es für notwendig Sie darüber zu informieren das unsere Chancen auf einen Sieg in diesem Gefecht unter den Momentanen Voraussetzungen bestenfalls gering sind.“ Meldete Solaria nur Sekundenbruchteile darauf. „Ich weiß, leg Trotzdem los.“ Erwiderte Nathalie, sie wusste das sie nur einen Versuch hatten. Sobald die Naquiim wussten dass Solaria Kampfbereit war und sich aktiv in das Geschehen einmischte würden sie ihre Taktik zweifelsohne ändern um sich auf die neue Bedrohungssituation einzustellen. „Bestätigt, Primärwaffen Scharf, beginne Angriff.“ Meldete Solaria sofort. Die Naquiim schienen daraufhin zunächst nicht zu wissen was auf einmal über sie gekommen war. Praktisch kein Abwehrfeuer stellte sich Solaria entgegen als sie wie ein Schimmernder Todesengel aus dem nichts auftauchte und in einem einzigen Anflug sämtliche Enterfregatten direkt traf. „Multiple Treffer auf allen Zielen. Schwere Strukturelle Schäden und versagen diverser Schiffsysteme wahrscheinlich.“ Meldet Solaria dann Gefühlskalt während sie ihre Tarnung wieder aktivierte um dem Abwehrfeuer zu entgehen das sich nun zögerlich einstellte. Nathalie warf daraufhin noch einen Blick auf die schwer beschädigten Schiffe die Solaria zurück gelassen hatte ihre Feuerkraft war schlichtweg beängstigend selbst wenn man wusste wozu sie fähig war.

Die Naquiim versuchten unterdessen ihre Formation neu zu organisieren um sich gegenseitig decken und unterstützen zu können. Nathalie wollte ihnen dazu jedoch keine Gelegenheit geben und Befahl: „Ziele auf die Triebwerke der Kreuzer.“, „Aye Sir.“ Bestätigte Solaria während sie eine weite Schleife flog um sich den Naquiim von hinten zu nähern. Aufgrund ihrer überlegenen Beschleunigung vollendete sie dieses Manöver lange bevor die Naquiim in Position waren. Kurz bevor Solaria in Angriffsposition war bemerkte Nathalie das Dennis anerkennend und zufrieden nickte offenbar war er mit ihrem Plan einverstanden, was Nathalie in Gewisser Hinsicht mit Stolz erfüllte. „Attacke!“ meinte Nathalie daraufhin, worauf Solaria ihren nächsten Angriff durchführte. Dieses mal waren die Naquiim jedoch deutlich besser vorbereitet und erwiderten umgehend das Feuer. Allerdings vergeudeten sie einige Salven an die beiden Trugbilder die Solaria mithilfe ihrer Geistergeneratoren Zeitgleich mit der Deaktivierung ihres Tarnmantel generiert hatte. Gleichzeitig flammten Solarias Geschütze mit vernichtender Präzision erneut auf und verursachten einige übel aussehende Schäden an zwei der drei Feindlichen Kreuzer. Allerdings vereitelten die Naquiim mit der Zündung dutzender Partikelimpulse daraufhin das sich Solaria erneut Tarnen und für eine neuen Angriff in Position bringen konnte. „Unser Vorteil ist erschöpft Sir. Ein Ausdauergefecht werden wir nicht lange überstehen.“ Hörte Nathalie dann Dennis Stimme. Gleichzeitig nahmen die Zerstörer der Naquiim die Verfolgung Solarias auf. Zwar waren sie dem Terranischen Schiff in Punkte Beschleunigung unterlegen, konnten das durch ihre Überzahl jedoch mühelos ausgleichen und sorgten daher dafür das ein nicht enden wollender Geschosshagel auf Solaria nieder ging. Währenddessen versuchten sich die schweren Kampfeinheiten der Naquiim in Position zu bringen.

Trotz Solarias Defensiven Manövern gelang es dem Schlachtkreuzer der Naquiim kurz darauf seine Batterien in Gefechtsposition zu bringen und eröffnete umgehend das Feuer. Zwar waren die schweren Geschütze der Hauptbatterie eines Schachtkreuzer viel zu träge um die Flinke Fregatte effektiv bekämpfen zu können, doch in Kombination mit den Zerstörern die Solaria in den optimalen Wirkungsbereich der Geschütze der Größeren Schiffe drängten waren sie trotzdem eine ernst zu nehmende Gefahr. „Sir, das sind zu viele, ich kann ihnen nicht allen ausweichen.“ stellte Solaria dann nüchtern fest. „Ich weiß, aber wir können die ganze Leute da drüben doch nicht einfach ihrem Schicksal überlassen.“ Erwiderte Nathalie verbissen während sie noch immer darauf hoffte das Arche 1 endlich seinen Translichtantrieb zündete. Noch bevor daraufhin irgendjemand etwas erwidern konnte meinte Agatha, die zu Natalies großer Freude an Bord war: „Eingehende Kommunikation vom Hauptquartier!“ Nur mit einem Gedanken öffnete Nathalie daraufhin die Übertragung und vertraute dabei ganz auf Agathas und Solarias Fähigkeiten den Organisatorischen Part einer Kommunikationsverbindung zu managen.

Überrascht erblickte Nathalie daraufhin das Gesicht von General Stulz. Der General wirkte abgehetzt und ziemlich ramponiert ebenfalls waren im Hintergrund Chaotische Szenen zu erkennen die nicht unbedingt zu Nathalies Beruhigung beitrugen. „General.“ Grüßte Nathalie dann förmlich. „Frau Kapitän. Es tut mir leid was passiert ist, ich habe Jerome unterschätzt. Seien Sie versichert dass die Folter die Ihnen wiederfahren ist nicht mit meiner Autorisierung durchgeführt wurde.“ Erwiderte General Stulz wobei man deutlich bemerkte das er seine Stimme zur Ruhe zwingen musste. „Das habe ich mir schon gedacht.“ Meinte Nathalie daraufhin. Sofort erkannte man eine Spur der Erleichterung auf dem Sorgengeplagten Gesicht des General ehe er antwortete: „Gut, aber bedauerlicher weiße haben wir keine Zeit mehr diese unglücklichen Geschehnisse zu besprechen. Sie müssen fliehen solange Sie noch können. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Streitkräfte der Synode uns alle überwältigen.“, „Nein wir werden den Widerstand nicht im Stich lassen!“ erwiderte Nathalie bestimmt. „Ich weiß Ihre Loyalität zu schätzen, aber diese Schlacht ist aussichtslos. Selbst ein Schiff mit Solarias Fähigkeiten kann unmöglich gegen eine solche Streitkraft bestehen. Aber Sie können noch immer entkommen.“ Meinte General Stulz daraufhin nicht minder bestimmt.

„Nein wir bleiben und Kämpfen.“ Stellte Nathalie daraufhin entschlossen fest. General Stulz atmete daraufhin tief durch ehe sich sein Gesichtsausdruck veränderte, die Autoritäre Ausstrahlung war wie verflogen und er sah Nathalie direkt in die Augen als er erwiderte: „Nathalie, Sie und Ihr Schiff sind die einzige Hoffnung der Menschheit. Verschwenden Sie Ihr Potenzial nicht in diesem Sinnlosen Kampf. Arche 1 ist nur ein Schiff und das Hauptquartier ist schlussendlich auch nur eine Versammlung von Männern und Frauen. Wir sind alle ersetzbar, Sie nicht. Gehen Sie und retten Sie unsere Spezies, manchmal muss man eben eine Schlacht verlieren um den Krieg zu Gewinnen so schmerzhaft das auch sein mag. Der Widerstand wird existieren solange es Tapfere Männer und Frauen gibt die für ihn Kämpfen. Männer und Frauen wie Sie. Ich transferiere Ihnen sämtliche Befehlscodes mit denen Sie Kontakt zu den restlichen Widerstandszellen aufnehmen können. Der Verlust dieses Schiffes und aller Menschen an Bord wir den Widerstand nicht vernichten, nur ein wenig ausbremsen. Gehen Sie Sie jetzt, bitte.“, „Aber General...“ setzte Nathalie an ehe General Stulz sie durch das Heben des Zeigefingers unterbrach: „Nennen Sie mich Stefan und nein es gibt keinen anderen Weg. Gehen Sie mit allen Göttern dieses verfluchten Universums aber gehen Sie!“, „Gut. Wir gehen, aber ich verspreche Ihnen, wir werden kommen und Sie alle retten egal wo die Naquiim Sie auch immer verstecken mögen!“ knickte Nathalie daraufhin ein. „Sie werden nicht Wissen was über Sie gekommen ist. Leben Sie wohl Nathalie.“ Meinte General Stulz daraufhin ehe die Verbindung unterbrochen wurde.

„Solaria, Rückzug.“ Meinte Nathalie dann an Solaria gewandt, wobei ihr die Worte nur Schwer über die Lippen kamen. „Aye Sir. Leite taktischen Rückzug ein.“ Bestätigte Solaria ehe sie die Formation der Naquiim an einer wunden Stelle durch brach und sich rapide vom Kampfgeschehen entfernte, keines der Naquiimschiffe hatte dabei eine Chance ihr zu folgen oder den Weg abzuschneiden. „Es ist die richtige Entscheidung Sir.“ Meinte Solaria dann als sie Nathalies düstere Gedanken bemerkte. „Das mag sein, aber es fühlt sich trotzdem falsch an.“ Erwiderte Nathalie. Solaria schwieg daraufhin untypischerweise, normalerweise hatte die KI immer eine Kluge Antwort parat.
~~~Ende Kapitel 27~~~

mfg.: Tg

P.S.: @Stefan: Ich hoffe du bist mich nciht böse das ich mich deines Namens bedient habe. Die Situation hat einfach so gut gepasst das ich dachte ich gönne dir als treuem Leser und fleißígen Kommentare Schreiber eine kleine Widmung ;)

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

Time to create page: 0.161 seconds