@General Stefan: Die Schiffe der Raumfahrenden Erstaaten waren zum Zietpunkt des erstkontaktes mit der Synode zwar Technisch Unterlegen aber nicht "primitiv". Sie setzten dazu ejdoch noch eine falsche Strategie ein und waren Zahlenmäßig unterlegen, ebenfalls hatten die Menschen kaum Ahnung von Raumgefechten, woher auch.
Ebenfalls geht aus dem Kapitel wohl nicht ganz Eindeutig hervor das die Belagerung der Erde Jahrzehnte gedauert hat, eine ganze Generation von Menschen ist in den Bunkern aufgewachsen ohne auch nur einmal die Sonne zu sehen. Das ist reichlcih Zeit die Waffentechnik aufzurüsten, insbesodnere wenn man bedenkt das die Menschheit schon immer exrem einfallsreich war wenn es darum ging irgendetwas zu Zerstören oder zu töten. Wenn man dann bednekt dass das Wissen der ganzen Menschhheit und all ihre Ressourcen in den Bau von Kriegsschiffen ging, finde ich das Ergebniss nicht wirklich abwegig...
@all: Weiter geht's:
Kapitel 26: Verrat
„Willkommen zurück, das Hauptquartier heißt Sie Willkommen!“ meinte die Stimme des Widerstands Kommunikationsoffiziers während Solaria an einem der Andockpunkte festmachte. „Schön wenn jemand dich gerne widersieht.“ dachte sich Nathalie daraufhin. „Sir, da stimmt etwas nicht.“ Stellte Solaria dann jedoch fest. „Was meinst du?“ fragte Nathalie umgehend. „Die Triangulation seiner Stimme macht deutlich das sein Freundlicher Tonfall nicht ernst gemeint ist.“ Antwortete Solaria. Nathalies legte die Stirn daraufhin in Falten und meinte: „Vielleicht hat er bloß nen schlechten Tag gehabt. Kein Grund Alarm zu schlagen.“, „Vielleicht doch Sir. Wir wissen ja dank Nal’shuen mittlerweile das der Überläufer im Stab des General sitzt. Wenn er vermutet das wir ihm auf die Schliche gekommen sind könnte er Maßnahmen getroffen haben.“ Erwiderte Dennis nachdenklich. „Worauf willst du hinaus?“ fragte Nathalie umgehend. „Vielleicht hat der Überläufer den General davon überzeugt das wir eine Gefahr sind und aus dem Weg geräumt werden müssen Sir.“ Antwortete Dennis und fing sich dadurch zunächst einen vernichtenden Blick von Nathalie ein, sie hasste es von Leuten die sie als Freunde betrachtete als „Sir“ angesprochen zu werden. „Vielleicht hat der Kommunikationsoffizier aber doch nur schlechte Laune.“ Erwiderte Nathalie dann, sie war keine Freundin davon gleich den Teufel an die Wand zu malen. „Möglich, trotzdem sollten wir Vorsichtsmaßnahmen treffen.“ Beharrte Dennis. „Also gut.“ Stimmte Nathalie zu. Ehe sie meinte: „Informiert General Stulz das wir mit einem Gefangenen an Bord kommen und wichtige Informationen haben.“, „Aye Sir.“ Quittierte Solaria umgehend während sich Nathalie, Eskortiert von Dennis auf den Weg machte.
An der Luftschleuse angekommen wurde Nathalie bereits von einer Ansehnlichen Eskorte erwartet. Nicht nur Nal’shuen samt zwei der Furchteinflößenden Kampfroboter war anwesend sondern auch Steve und Ursula, welche Terranische Waffen in den Händen hielten. „Was macht ihr zwei den hier?“ fragte Nathalie umgehend während ihr schmerzlich einfiel wie lange sie sich schein nichtmehr gesehen hatten. „Wir sind deine Eskorte. Solaria war der Meinung das es aufgrund der Situation klüger wäre keine Widerstandskämpfer mitzunehmen.“ Antwortete Steve. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar. Auch wen sie der Meinung war das Solaria übermäßig paranoid reagierte. „Solaria, öffne die Luftschleuse.“ Meinte Nathalie dann, worauf das gepanzerte Schleusenschott widerspruchslos den Weg freigab. Auf der anderen Seite wartete jedoch bereits ein Empfangskomitee. „Entschuldigen Sie all die Waffen, aber wir hielten es für angebracht den Gefangenen ordentlich zu sichern.“ Meinte Greg dann zur Begrüßung. „Natürlich.“ Erwiderte Nathalie etwas Knapp, so langsam kam ihr die Situation auch Spanisch vor, Naquiim waren immerhin alles andere als Körperlich imposante Kreaturen, zwei ausgewachsene Männer waren um ein vielfaches Stärker als ein einzelner Naquiim. „Wenn Sie in uns dann bitte übergeben würden...?“ meinte Greg dann wobei auch Nathalie einen Anflug von Anspannung in seiner Stimme wahrnehmen konnte. Nathalie nickte daraufhin nur knapp, worauf Dennis Nal’shuen etwas grober als unbedingt notwendig durch die Luftschleuse stieß. Dabei hielt er den Blick jedoch die ganze Zeit auf die Widerstandskämpfer hinter Greg gerichtet.
Dieser fragte daraufhin: „Stimmt irgendwas nicht? Sie wirken heute so unterkühlt.“, „Nein alle sin Ordnung, der Auftrag war nur sehr Kräftezehrend.“ Antwortete Nathalie. „Verstehe.“ Meinte Greg daraufhin mit einem grinsen das jedoch nicht bis zu seinen Augen reichte. Da niemand anderes daraufhin etwas sagte, meinte Greg dann: „Gut, wenn Sie mir zum General folgen wollen...“ Nathalie warf Dennis sowie Ursula und Steve daraufhin einen kurzen Blick zu ehe sie sich gegenseitig zunickten und sich daran machten Greg zu folgen. Dabei viel Nathalie umgehend auf das die Widerstandskämpfer sich allesamt hinter ihnen einreihten und ihre Waffen nicht Holsterten sondern gesenkt in den Händen behielten. Auch Steve und Ursula behielten ihre Waffen in den Händen auch wenn es Nathalie schleierhaft war wie sie zu zweit gegen die Zahlenmäßig überlegenen Widerstandskämpfer bestehen wollten, sollte es tatsächlich zum Kampf kommen. „Wo führen Sie uns hin Greg, hier geht es nicht zum Hauptquartier.“ Stellte dann Dennis fest und versuchte dabei einen ungezwungenen Tonfall anzuschlagen, was ihm nur bedingt gelang, die ganze Situation stank förmlich nach einer Falle. „Ich weiß, der General wollte sie wo anders empfangen.“ antwortete Greg ausweichend. „Und warum?“ fragte Nathalie während sie mit der Hand nach der an ihrem Gürtel hängenden Seitenpistole tastete. „Keine Ahnung, vielleicht wollte er eine etwas ungezwungener Umgebung.“ Antwortete Greg mit einem Schulterzucken.
Nach einigen weiteren Metern erreichten sie einen einfach Ausgestatteten Raum der in seinem Grundriss Solarias Konferenzraum ähnelte jedoch bei weitem nicht so fortschrittlich eingerichtet. „Bedienen Sie sich, ich bin Sicher der General wird gleich hier sein.“ meinte Greg dann während er auf einige Falschen und ein paar Häppchen deutete die in der Mitte des Tisches, welcher den Raum dominierte, bereit standen. „Danke.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe Greg sich eilig umwandte und den Raum verlies. Sobald die Tür sich hinter ihm Geschlossen hatte und Nathalie daher mit Dennis, Ursula und Steve alleine war atmete sie tief durch und meinte: „Bisher ist es doch glatt verlaufen, oder?“ Dennis zog daraufhin die Augenbrauen hoch und erwiderte: „Ja, aber ich würde trotzdem nichts von dem Zeug da anrühren.“, „Glaubst du es ist vergiftet?“ fragte Ursula. „Vergiftet bestimmt nicht, aber vielleicht mit einem starken Betäubungsmittel versetzt. Wenn Sie uns töten wollten hätten wir das längst bemerkt.“ Antwortete Dennis. „Vielleicht war es ja doch alles falscher Alarm.“ Meinte Ursula dann hoffnungsvoll, wobei sie jedoch weniger überzeugt klang. Plötzlich verspürte Nathalie dann eine unangenehme Müdigkeit die in ihre Glieder strömte während ihr ein wenig Schwindelig wurde. Sicherheitshalber ließ sie sich daher auf einem der Stühle nieder während sie den Kopf mit den Händen stützte.
„Sir, sie müssen diesen Raum verlassen sofort!“ hallte dann Solarais alarmierte Stimme durch Nathalies Schädel und spornte ihr etwas träge gewordenes Denken noch einmal an. „Warum?“ fragte sie daher. „Ihre Hirnfunktionen lassen rapide nach. Ich vermute das die Luft in dem Raum mit einem Geruchsneutralen Betäubungsgas versetzt wird.“ Antwortete Solaria. „Verdammt.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und hob mühsam den Kopf, auch die anderen drei hatten sich mittlerweile niedergelassen und sanken immer weiter in sich zusammen. Unter Zuhilfenahme all ihren Willens gelang es Nathalie daraufhin sich noch einmal aufzurichten uns zur Tür zu schleppen. Diese bleib jedoch verriegelt, auch das mehrmalige Betätigen der entsprechenden Schaltfläche zeigte keinerlei Wirkung. „Wir müssen hier raus...“ meinte Nathalie dann langsam während sie sich schwerfällig umdrehte, das Betäubungsmittel vernebelte ihre Gedanken und legte sich wie Blei um ihre Arme und Beine. Ursula und Steve waren jedoch schon komplett in sich zusammengefallen und hatten die Waffen aus den Hände gleiten lassen während Dennis meinte: „Ich hätte es wissen müssen.“ Ehe auch ihm die Augen zu und der Kopf auf die Brust viel. Noch ehe Nathalie daraufhin einen weiteren Gedanken fassen konnte wurde ihr schwarz vor Augen und sie kippte wie ein Nasser Sack um.
Das beständige Summen und rumoren in ihren Kopf weckte Nathalie aus ihrem tiefen Schlaf auf. Noch immer Schlaftrunken versuchte sie es auszublenden um wieder in die angenehm Welt der Träume hinüber zu gleiten. Das gelang ihr jedoch nicht wirklich und mit einem mal bemerkte sie dass das Summen in Wirklichkeit eine Stimme war: „Sir Wachen Sie auf! Schnell!“, „Solaria?“ fragte Nathalie überrascht und noch immer reichlich behäbig im Denken. „Ja.“ Antwortete die Stimme der Ki mit einem deutlich erleichterten Unterton. Nathalie bemerkte unterdessen das sie nicht wie erwartet in ihrem Bett lag sondern Kopfüber von der Decke hing. Sofort darauf kehrte die Erinnerung zurück und Nathalie öffnete Panisch die Augen, nur um fest zu stellen das sie in einem ansonsten leeren, etwa fünf Quadratmeter großen Raum alleine war. „Was ist passiert?“ fragte Nathalie dann umgehend Solaria während sie einen erfolglose Versuche unternahm sich mittels ihrer Bauchmuskulatur nach oben zu ziehen um die Ringartigen Fesseln die ihre Beine an der Decke fesselten zu öffnen. „Sie wurden mit einem starken Betäubungsmittel außer Gefecht gesetzt und offenbar in eine Zelle gebracht Sir.“ Antwortete Solaria umgehend. „Wie lange war ich weg?“ fragte Nathalie daraufhin tief durchatmend. „In etwa zwanzig Minuten Sir. Allerdings ist die Situation trotzdem dabei zu eskalieren.“ Antwortete Solaria. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie während sie einen weiteren Versuch unternahm sich zu befreien und dabei ihre eher schlechte Körperliche Verfassung verfluchte: „Ich hätte doch mehr mit Dennis und den anderen Trainieren sollen.“ Dachte sich Nathalie daher verstimmt.
„Kurz nachdem Sie außer Gefecht gesetzt wurden versuchte eine Bewaffnete Eingreiftruppe des Widerstandes sich Zugang zu meinen Decks zu verschaffen, gleichzeitig haben die bereits an Bord befindlichen Kämpfer versucht meine Kritischen Bereiche zu besetzten. Ich war gezwungen Sie aufzuhalten.“ Nathalie lief daraufhin ein kalter Schauer den Rücken hinunter, Solaria hatte es zwar nicht direkt gesagt, aber sie wusste wozu die Kaltberechnende KI fähig war, das töten dutzender Soldaten währe für Solaria wohl in keinster weiße ein Moralischer Tabubruch. „Hast du die Lage im Griff?“ fragte Nathalie dann nachdem sie sich Geistig auf die Antwort gewappnet hatte. „Positiv, ich war mit der Mithilfe ihrer Leute fähig die Situation an Bord unter Kontrolle zu bringen Sir, allerdings befürchte ich das es nur noch eine Frage der Zeit ist bis der Widerstand gewalttätiger Methoden erwägt um an Bord zu kommen.“ Antwortete Solaria, worauf Nathalie nicht so recht wusste ob sie sich freuen sollte weil ihre ehemaligen Zwangsarbeiter Kameraden die Initiative ergriffen hatten oder ob sie sich um sie alle sorgen sollte, immerhin waren die Kämpfer des Widerstandes Professionelle Soldaten. „Verteidige dich mit allen Mitteln. Wenn es sein muss, setz die Automatische Infanterie ein.“ Meinte Nathalie dann an Solaria gewandt, mittlerweile war es offenkundig das ein Verräter den Widerstand gegen sie ausspielte und wenn es eines gab das es zu verhindern galt dann das die Schergen der Synode Solaria in die Hände bekamen.
„Aye Sir. Sie sollten sich trotzdem beeilen zurück zu kehren, ich vermute das diese Situation noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat.“ Erwiderte Solaria. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie daraufhin. „Die Synode wird ihren Agenten im Widerstand nur aktiviert haben wenn sie sich Sicher ist einen vernichtenden Schlag zu landen Sir. Es dürfte immerhin reichlich Schwierig und langwierig gewesen sein jemanden in eine solch hohe Position zu schmuggeln.“ Antwortete Solaria. „Das klingt nachvollziehbar.“ Stellte Nathalie fest während sie frustriert mit den Armen in der Luft herum wedelte, immerhin hatte sie bei ihren Versuchen zur Selbstbefreiung kaum Fortschritte gemacht und so langsam spürte sie wie ihr das Blut in den Kopf schoss. Plötzlich hörte Nathalie dann Steves Stimme: „Scheiße, was ist passiert?“ Es dauerte daraufhin kurz bis Nathalie verstand das die Stimme ebenfalls nur in ihrem Kopf existierte und dankte Solaria daraufhin in aller Stille für ihre überpenible Art, immerhin war es wohl Sie gewesen wo auch Steve und Ursula mit einem Neurokommunikator ausgerüstet hatte. „Steve?“ fragte Nathalie daraufhin. „Nathalie? Wo zum Teufel steckst du?“ erwiderte Steve daraufhin. „Wahrscheinlich in einem anderen Raum. Sind die beiden anderen bei dir?“ meinte Nathalie. „Nein, ich bin alleine, und gefesselt.“ Antwortete Steve wobei Nathalie seine Wut deutlich spüren konnte. „Ich auch.“ Teilte Nathalie daraufhin mit. „Was glaubst du haben Sie mit Ursula und Dennis gemacht?“ fragte Steve dann. „Entschuldigung wenn ich mich einmische, aber den Signalen der Kommunikatoren ach befinden sich Frau Ursula und Herr Pfeiffer in ihrer Nähe. Sie befinden sich vermutlich im selben Zellentrakt, nur in einer anderen Zelle.“ Mischte sich Solaria in die Unterhaltung ein.
~~~fortsetzung im vorherigen Kapitel~~~