Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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11 Jun 2016 17:05 #79869 by Todesgleiter
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@General Stefan: Na dann viel Spaß ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 18: Ruf der Rebellion

Nathalie schaute gerade mehrere der Berichte, die Solaria so gerne verfasste, in ihrem Persönlichen Arbeitszimmer durch als sich die Tür mit einem dezenten, aber gut wahrnehmbaren Ton meldete. „Komm rein.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich, froh die Berichte für den Moment ignorieren zu können, niemand hatte ihr bisher gesagt das sie sich als Kapitän mit so viel Schreibkram herumschlagen musste. „Frau Kapitän.“ Meinte dann Dennis als er, begleitet von Agatha durch die Tür trat und sich dabei schwerfällig sowohl auf seine Begleitung als auch auf ein kleines Gerät stützte das er in der freien Hand hielt. Zwar hatte Solaria sein Leben retten können doch er litt noch immer unter den Nachwirkungen der schweren Schussverletzungen. „Schön zu sehen das du wieder laufen kannst.“ Meinte Nathalie dann erleichtert grinsend während Dennis und Agatha in den Raum traten und sich auf zwei Stühlen gegenüber von Nathalie niederließen. Dennis ächzte daraufhin kurz ehe er meinte: „Das kann man nicht als laufen bezeichnen. Aber das wird schon wieder.“, „Freut mich, was verschafft mit die Freude eurer Anwesenheit?“ fragte Nathalie dann, immerhin wusste sie das die beiden Pflichtbewussten Widerstandskämpfer sie niemals nur wegen eines Gespräches von ihren, laut Solarias Aussage unglaublich wichtigen, Aufgaben abhalten würden.

Dennis und Agatha sahen sich daraufhin kurz an ehe Agatha meinte: „Solaria hat eine verschlüsselte Botschaft empfangen die ich dechiffrieren konnte. Sie ist vom Widerdestand, oder vielmehr vom Herz und Gehirn unser Organisation, direkt aus dem Hauptquartier.“, „Und was sagt das Hauptquartier?“ fragte Nathalie umgehend neugierig. „Nicht viel, die Botschaft besteht aus einem einzigen Wort: Heimat.“ Antwortete Agatha. „Heimat?“ fragte Nathalie umgehend und zog eine Augenbraue hoch. „Das ist ein Code im Code. Selbst wenn es jemandem gelingt die Botschaft abzufangen und zu entschlüsseln kann er mit dem Inhalt nichts anfangen.“ Erklärte Dennis. „Aha, aber ihr könnt das, oder?“ fragte Nathalie umgehend. „Ja. Die Mitteilung bedeutet das wir uns zu einem Treffpunkt begeben sollen, wo wir weitere Informationen von einer Interaktionsgruppe erhalten.“ Erklärte Agatha. „Informationen worüber?“ fragte Nathalie umgehend. Dennis und Aghata sahen sich daraufhin erneut an ehe Dennis meinte: „Unsere Aktionen im Kvosti Systems schlagen hohe Wellen. Der Widerstand hat davon erfahren, diese Mitteilung bedeutet das wir die Informationen über den Standort des Hauptquartieres erhalten. Die Führung will Sie kennenlernen Frau Kapitän.“, „Ich denke es ist klar was für ein Vertrauensbeweis das ist denn den Standort des Hauptquartiers mitzuteilen ist ein immenses Risiko.“ Stellte Agatha dann fest.

Nathalie schluckte daraufhin ehe sie meinte: „Dann sollten wir das Vertrauen besser nicht enttäuschen. Solaria?“, „Aye Sir?“ bestätigte Solaria umgehend. „Bring uns zu den Koordinaten es Treffpunktes, so schnell wie möglich.“ Meinte Nathalie ohne Verzögerung. „Aye Sir.“ Bestätigte Solaria lediglich ehe ein kurzes vibrieren durch das Schiff ging, das die Aktivierung der Überlichtaggregate ankündigte. „Was glaubt ihr wird jetzt passieren?“ fragte Nathalie dann Dennis und Agatha. „Zunächst werden wir vermutlich eine Boje oder etwas ähnliches an den Zielkoordinaten finden. Im Datenspeicher dieses Objektes werden dann weitere verschlüsselte Anweisungen zu finden sein.“ Antwortete Dennis. „Warum wartete nicht einfach jemand an den Koordinaten auf uns?“ fragte Nathalie dann. „Weil das ein zu großes Risiko wäre. Je weniger Kontakt die einzelnen Zellen des Widerstandes zueinander haben desto besser für alle.“ Antwortete Agatha. „Wenn man nicht weiß wer die anderen sind kann man sie auch nicht verraten.“ Fügte Dennis an. „Was für ein grausames Universum. Wenn man niemandem mehr trauen kann.“ Stellte Nathalie daraufhin mehr für sich selbst als für irgendjemand anderen fest.

Durchaus geraume Zeit später erreichten sie dann die Zielkoordinaten welche der Widerstand spezifiziert hatte. Sie lagen mitten wo im nirgendwo. Es gab in der näheren Umgebung absolut nichts. „Der Leerraum zwischen den Sonnensystemen ist ein guter Ort sich zu verstecken. Niemand macht sich die Mühe ihn zu überwachen.“ Meinte Dennis, der auf dem Stuhl des Stellvertretenden Kommandanten saß daraufhin während sich Nathalie einfach nur unendlich klein fühlte. Sie hatte bislang keine Vorstellung davon gehabt wie groß der Interstellare Raum war. „Sir, ich kann ein kleines Objekt in unmittelbarer Nähe orten.“ Meldete Solaria dann. „Was für ein Objekt?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Ich würde eine Bake oder etwas ähnliches vermuten. Die Energieabstrahlung ist sehr gering.“ Antwortete Solaria. Nathalie schaute daraufhin zu Dennis und Agatha welche beide umgehend nickten. „Bring uns hin.“ Meinte sie dann an Solaria gewandt. Es dauerte daraufhin nicht lange das Objekt zu erreichen, es war lediglich ein kleiner Metallzylinder der gerademal einen Meter in der Länge maß. „Und jetzt?“ fragte Nathalie daher während Solaria ihre Fluggeschwindigkeit selbstständig an die des Zylinders anglich so dass sie relativ zu ihm gesehen Stillstand. „Datenbojen des Wiederstandes sind mit vielen Schutzmechanismen versehen, wir müssen vorsichtig sein.“ Meinte Dennis umgehend.

„Wie kann ein so kleines Ding uns den gefährlich werden?“ fragte Nathalie umgehend ungläubig, immerhin hatte sie gesehen das sich Solaria selbst von einer ganzen Flotte Kriegsschiffe nicht aufhalten lies. „Gar nicht. Aber die Gespeicherten Daten könnten gelöscht werden.“ Antwortete Dennis umgehend. „Oh...“ meinte Nathalie daraufhin und kahm sich einmal mehr so schrecklich dumm vor. Wenn sich jedoch irgendjemand an ihrer Naivität gestört hatte, lies er oder sie es sich jedoch nicht anmerken. „Wir sollten versuchen mit der Boje zu Kommunizieren, jede Aggressivere Herangehens weiße lößt sehr wahrscheinlich einen Schutzmechanismuss aus.“ Stelle Agatha dann fest. „Kommunikationssystem in Bereitschaft.“ Meldete Solaria sofort. „Und was sollen wir der Boje sagen?“ fragte Nathalie dann, ihr kam es reichlich seltsam vor mit einem Leblosen Haufen Metall reden zu wollen. „Überlassen Sie das mir.“ Meinte Agatha lediglich. Nathalie zuckte daraufhin mit den Schultern und erwiderte: „Bitte.“, Agatha begann daraufhin auf einer der Konsolen herum zu tippen und wirkte dabei sehr Konzentriert. „Aha!“ meinte sie dann schon nach kurzer Zeit. „Aha, was?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Ich habe eine Kommunikationsverbindung mit dem Computer der Boje. Jetzt muss ich ihn nur noch davon überzeugen mir seine Informationen anzuvertrauen.“ Antwortete Agatha. Nathalie entschloss sich daraufhin lieber zu schweigen und Agatha machen zu lassen, sie wusste offenbar was sie tat.

Plötzlich meldete Solaria dann: „Ich orte drei Raumschiffe die sich mit hoher Geschwindigkeit nähern.“, „Was für Schiffe?“ fragte Dennis sofort alarmiert. „Das kann ich nicht abschließend beurteilen, aber die Wellenmodulierung ihrer Translichtkorridore lässt auf Naquiim schließen.“ Antwortete Solaria. „Woher wissen die wo wir sind?“ fragte Nathalie umgehend. „Offenbar haben wir nicht nur einen falschen Informanten, sondern sogar einen Überläufer der den Naquiim die Bedeutung der Botschaft erklärt hat. Sie wissen daher nicht das wir hier sind, aber sie Wissen von der Boje.“ Meinte Dennis umgehend. Nathalie schaute ihn daraufhin fragend an, worauf Dennis erklärte: „Vermutlich ist einer unserer Leute zu den Naquiim übergelaufen.“, „Aber warum?“ fragte Nathalie ratlos. „Keine Ahnung, vermutlich haben sie ihm eine üppige Belohnung geboten. Manche Leute tun für Geld und Macht fast alles.“ Antwortete Dennis schulterzuckend. Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf, schon bei dem Gedanken daran den Naquiim dabei zu helfen die Menschheit weiter zu versklaven wurde ihr ganz übel. „Sie sind nicht die einzige die das nicht verstehen kann Frau Kapitän.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Leute ich brauche hier noch etwas Zeit. Also lasst euch besser wegen der Naquiim was einfallen.“ Stellte Agatha dann fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Jun 2016 17:06 #79870 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Es wäre unklug einen Feind mit unbekannter Stärke offen anzugreifen Sir.“ Stellte Solaria umgehend daraufhin fest. „Das hatte ich auch gar nicht vor, wir benutzen den Tarnmantel.“ Erwiderte Nathalie, tatsächlich hatte sie nie daran gedacht dass sie die Naquiimschiffe einfach Angreifen könnten. „Bestätigt, ich empfehle die Nutzung der Schnittstelle Sir. Die Situation könnte schnell eskalieren.“ Meinte Solaria dann. Nathalie zog daraufhin eine Grimasse, obwohl sie den Vorgang mittlerweile schon mehrmals hinter sich gebracht hatte, fühlte sie sich bei dem Gedanken die Neuronale Schnittselle zu nutzen noch immer unwohl. „Dann aktiviere die Schnittselle.“ Meinte Nathalie dann trotzdem, sie hatte mittlerweile gelernt das man über seinen Persönlichen Vorlieben stehen musste wenn man über das Schicksal so vieler Leute bestimmte. Nur Sekundenbruchteile später fand sich Nathalie dann auch schon in der Virtuellen Realität wieder und konnte beiläufig die Kommunikation zwischen Agatha und der Wiederstandsboje verfolgen, viel Interessanter für sie waren jedoch die Sensorwerte der sich rasant nähernden Naquiim. „Sie erwarten keinen Kampf.“ Stellte Solaria dann fest. „Wie kommst du darauf?“ fragte Nathalie umgehend. „Sie kommen zu nah. Wenn man ein Gefecht erwartet verlässt man den Translichtkorridor in einigem Abstand um Zeit zum Analysieren der Lage und für eventuelle Gegenmaßnahmen zu haben.“ Erklärte Solaria umgehend.

Schließlich vielen die Schiffe der Naquiim, nur wenige Kilometer von Solaria entfernt, aus ihren Translichtkorridoren und verharrten lauernd im All. „Die sind aber groß.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Positiv. Das sind drei Schwere Kreuzer. Ihre Bauart ähnelt Schiffen welche die Naquiim im Krieg eingesetzt haben.“ Erwiderte Solaria. „Kannst du sie besiegen?“ fragte Nathalie umgehend, zwar hatte sie eigentlich vor einen bewaffneten Konflikt zu vermeiden, aber für den Fall der Fälle war es gut zu wissen wie die eigenen Chancen standen. „Sie sind in der Überzahl und haben den Bewaffnungs und Massetechnischen Vorteil auf ihrer Seite. Allerdings sind ihre Offensiven und defensiven System den meinen nicht ebenbürtig. Es wäre möglich Sir.“ Antwortete Solaria. „Gut. Aber hoffen wir trotzdem das wir die Waffen nicht brauchen.“ Stellte Nathalie umgehend fest, ihr behagte der Gedanke zu Kämpfen noch immer nicht besonders. „Sie sind größer als die Schiffe welche wir über Kvosti bekämpft haben oder?“ fragte Nathalie dann. „Positiv. Die Naquiimstreitkraft welche uns im Kvosti System zu stellen versuchte bestand Hauptsächlich aus Korvetten und leichten Fregatten.“ Bestätigte Solaria. „Na super, Hoffen wir einfach das sie uns lange genug übersehen bis Agatha soweit ist.“ Meinte Nathalie dann Hoffnungsvoll.

Nathalie musterte die Naquiimschiffe daraufhin näher, es waren durchaus imposante Schiffe deren Einsatzzweck aufgrund der schweren Deckartillerie auf ihren Rümpfen offensichtlich war. Im Moment zielten die Rohre jedoch ins All und machten keine Anstalten Solaria ins Visier zu nehmen, ein klares Zeichen dafür das die Naquiim das Schiff noch nicht entdeckt hatten. Dann schossen mehrere kleine Objekte aus einem der Schiffe und begannen umgehend damit sich rapide beschleunigend in alle Richtungen davon zu bewegen. „Suchsonden, sie versuchen den Standort von etwas ausfindig zu machen.“ Stellte Solaria umgehend fest während die drei Kreuzer der Naquiim ihr Tempo drosselten und in eine art Bereitschaftsstellung wechselten. „Bislang läuft es doch gut, oder?“ fragte Nathalie dann. „Positiv, offenkundig waren die Naquiim nicht fähig ihre Sensortechnologie nennenswert zu verbessern.“ Stimmte Solaria zu. „Wie nah dürfen sie uns den kommen bevor sie bemerken das wir da sind?“ fragte Nathalie dann weiter, immerhin hatte das nie jemand näher spezifiziert. „Ausgehend von den Leistungen Ihrer Sensorsysteme zur Zeit des Krieges, müssten sie uns theoretisch rammen um uns zu bemerken. Ich empfehle jedoch trotzdem einen Sicherheitsabstand zu halten.“ Antwortete Solaria. „Also könnten wir theoretisch an ihrer ganzen Flotte vorbei direkt in die Hauptstadt der Synode fliegen?“ fragte Nathalie dann ungläubig. „Theoretisch ja Sir. Vorausgesetzt wir nähern uns mit Unterlichtgeschwindigkeit.“ Bestätigte Solaria sofort.

Nathalie musste daraufhin einmal mehr in Gedanken schlucken, diese Situation machte überdeutlich das Solarias gefährlichste Waffe nicht ihre Plasmawaffe oder irgend ein anderes Waffensystem war, sondern der Tarnmantel. Die Fähigkeit sich direkt vor der Nase einer ganzen Flotte verstecken zu können, ohne dass diese die Chance hatte einen aufzustöbern war wohl Gefährlicher als dutzende Plasmakanonen auf einmal, insbesondere in den Händen einer Guerillataktiken nutzenden Widerstandszelle. Allerdings schienen die Naquiim trotz des Tarnmantels zu bemerken das etwas nicht stimmte. Ohne Vorwarnung sandten ihre Schiffe Impulse aus die sich Kugelförmig ins All ausdehnten ehe sie sich auflösten. „Partikelimpulse. Nicht schlecht.“ Meinte Solaria daraufhin. „Sie funktionieren wie die Partikelstrahlen, oder?“ fragte Nathalie daraufhin. „Korrekt. Allerdings haben sie nur eine geringe Reichweite. Solange wir weit genug entfernt sind, haben sie keine Chance uns zu entdecken.“ Antwortete Solaria. „Aber warum setzen sie diese Impulse überhaupt ein?“ fragte Nathalie dann. „Vermutlich ist ihnen klar das etwas nicht stimmt, da sie die Boje an den Zielkoordinaten nicht finden können.“ antwortete Solaria.

Die Kriegsschiffe der Naquiim hatten sich unterdessen wieder in Bewegung gesetzt und begannen ihre Umgebung Systematisch abzusuchen. Dabei vollführten sie unvorhersehbare Kurs und Geschwindigkeitsänderrungen, hielten ihre Formation jedoch stabil. Obwohl die Naquiim bislang noch keine Anstalten machten sich Solarias Richtung zu bewegen, meinte Nathalie: „Sorg bitte dafür das Agatha mich hören kann.“ Solaria bestätigte diese Anweisung nicht verbal, stattdessen bemerkte Nathalie eine leuchtende Infofläche in ihrem Sichtfeld. „Agatha, wie lange brauchst du noch?“ fragte sie dann, in der Annahme das die Angesprochene sie auch hören kann. „Bin fasst so weit, nur noch ein bisschen mehr Zeit!“ erwiderte Agatha umgehend. „Lass dir Zeit, im Moment sind wir nicht unter Druck.“ Stellte Nathalie dann fest, immerhin schienen die Naquiim keinen blassen Schimmer zu haben wo genau sie nach der Boje suchen sollten und irrten noch immer Ziellos umher. „Wenn sie lange genug nichts finden, glaubst du sie ziehen dann ab?“ fragte Nathalie dann Solaria. „Das kommt darauf an wie sehr sie ihrem Informanten trauen.“ Antwortete diese umgehend. „Ich habs! Lade die Zieldaten in den Navigationscomputer herunter.“ Meldete Agatha dann begeistert. „Ich empfehle die Boje zu zerstören, damit sie dem Feind nicht nutzen kann.“ Stellte Solaria umgehend fest. „Aber wenn wir feuern, sehen sie uns doch. Oder?“ fragte Nathalie daraufhin. „Das ist zutreffend.“ Antwortete Solaria sofort. „Können wir die Boje mit nehmen?“ fragte Nathalie dann, sie hatte eine Idee: Wenn sie die Boje einfach mitnahmen konnten die Naquiim sie auch nicht finden was vielleicht dazu führte das der Informant auf dessen Informationen sie sich bei den letzten Aktionen verlassen hatten unter Druck geriet.

„Theoretisch ja, allerdings wird dieser Datenspeicher über Schutzmechanismen verfügen die so etwas verhindern sollen.“ Antwortete Solaria. „Agatha verfügt die Boje über Schutzvorkehrungen für den Fall das sie jemand mitnehmen will?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ja. Eine Selbstzerstörungssequenz. Aber ich denke ich kann sie abschalten, immerhin habe ich mich als Widerstandsmitglied autorisiert.“ Antwortete Agatha umgehend. „Dann tu das, wir nehmen die Boje mit. Mit etwas Glück glauben die Naquiim dann einer Fehlinformation aufgesessen zu sein.“ Meinte Nathalie umgehend. „Das ist ein kluger Schachzug.“ Stellte Dennis umgehend anerkennend fest während man ihm ansah das er sich ärgerte das ihm das nicht selbst zuerst eingefallen war. „Schachzug?“ fragte Nathalie daraufhin verwirrt, sie hatte keine Ahnung was dieses Wort bedeuten sollte. „Eine Redewendung die sich aus einem Taktischen Brettspiel von der Erde ableitet.“ Antwortete Solaria dann an Dennis stelle. „Ich habe die Selbstzerstörungssequenz überbrückt. Wir können die Boje jetzt an Bord nehmen ohne das sie uns dabei um die Ohren fliegt.“ Meldete Agatha dann und klang dabei mehr als nur ein bisschen Stolz auf ihre Leistung. „Gut, Solaria, nimm die Boje auf.“ Meinte Nathalie daraufhin und konnte die in ihr aufwallende Erregung darüber das sie das erste mal Anweisungen aus Eigeninitiative gab nicht ganz aus ihrer Gedanken verbannen.

„Ich öffne die Hauptladeluke.“ Meldete Splaria sofort daraufhin während sie sich Millimetergenau an die Boje heran manövrierte. Ihre Präzision war bemerkenswert, insbesondre wenn man bedachte das sie ein über hundert Meter langes und tausende Tonnen Schweres Raumschiff war. Während Solarai dann beschäftigt war, warf Nathalie einen kurzen Blick auf die Naquiim, obwohl sie wusste das sie nicht all zu nah sein konnten, sonst hätte Solaria das längst mitgeteilt. Tatsächlich hielten sich die Naquiim im Moment über hundert Kilometer entfernt auf und schienen mittlerweile leicht frustriert zu sein, immerhin bewegten sie sich nun deutlich schneller als am Anfang, ebenfalls hielten sie ihre Formation nicht mehr so genau. „Ich habe die Boje Sir.“ Meldete Solaria dann. „Gut, bring uns hier weg.“ Erwiderte Nathalie. „Ich empfehle das wir uns zunächst mit Unterlichtgeschwindigkeit entfernen bis wir den Bereich der von den Sensoren der Naquiim erfasst wird verlassen haben. Die Öffnung eines Translichtkorridors erzeugt leicht zu ortende Energieemissionen.“ Meinte Solaria dann. „Einverstanden.“ Antwortete Nathalie ehe sich Solaria in Bewegung setzte und rapide beschleunigte. Selbst ohne ihre Überlichtaggregate war sie schnell, sehr viel Schneller als die großen, aber trägen Kriegsschiffe der Naquiim die sich nun immer weiter entfernten. Nathalie lehnte sich daraufhin in Gendanken zurück und entspannte sich, sie hatten es geschafft.
~~~Ende Kapoitel 18~~~

mfg.: Tg

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11 Jun 2016 20:58 #79871 by General Stefan
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Ich muss sagen Solaria ist ein angsteinflößendes Schiff! Ein so stark bewaffnetes und bewegliches Schiff, dessen Tarnung nur dann zu durchbrechen ist, wenn man weiß, dass das Schiff irgendwo in der Nähe befinden muss, ist ein ernstzunehmender Gegner für jede Art konventioneller Kriegsführung! Ich bin wirklich glücklich darüber wie tief du inzwischen deine Charachtäre beschreibst und wie gut die Dialoge funktionieren! Dein Fortschritt als Autor ist bemerkenswert! Freue mich auf das nächste Kapitel!

LG Stefan

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18 Jun 2016 13:24 #79997 by Todesgleiter
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@General Stefan: Danke für das Lob! Ich geb mir auch extrem mühe die Charaktere dreidimensional darzustellen, was nicht immer einfach ist. Freut mich aber das es positiv aufällt.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 19: Arche 1

Nathalie war aufgeregt während sie unruhig auf ihrem Stuhl herumrutschte. In wenigen Minuten würden sie Position des Widerstandshauptquartieres erreichen, in wenigen Minuten würde sie den Männern und Frauen gegenüber stehen die schon vor Nathalies Geburt gegen die Naquiim gekämpft hatten und nun einen Großteil ihrer Hoffnungen in sie setzten. Sie die Zwangsarbeiterin die durch eine Fügung des Schicksals die Kontrolle über eine Waffe aus einer anderen Zeit erhalten hatte. Den nichts anderes war Solaria, sie war eine Waffe, das ganze Schiff war nur zu einem einzigen Zweck konstruiert: Einen Feind anzugreifen und zu vernichten und zwar dort wo er es am wenigsten erwartete. „Wie viele Menschen gibt es im Hauptquartier?“ fragte Nathalie dann Dennis der auf dem Stuhl des ersten Offiziers neben ihr saß. „Keine Ahnung.“ Antwortetet er umgehend. Nathalie schaute ihn daraufhin fragend an. „Ich war noch nie dort.“ Erwiderte Dennis umgehend entschuldigend. „Noch nie?“ fragte Nathalie überrascht. „Nein, selbst unter den Widerstandskämpfern ist es eine extreme Auszeichnung zum Hauptquartier beordert zu werden. Die Führung ist wirklich extrem vorsichtig.“ Antwortete Dennis umgehend entschuldigend. „Ja, aber mittlerweile wohl auch etwas verzweifelt.“ Meinte dann Agatha welche die Station des Kommunikationsoffizieres besetzt hatte.

„Warum sind sie verzweifelt?“ fragte Nathalie sofort. „Weil wir nicht voran kommen, außerdem werden unsere Feinde besser darin unsere Aktionen vorherzusehen. In letzter Zeit sind mehr Teams verloren gegangen als früher in Jahrzehnten.“ Antwortete Agatha. „Und jetzt hoffen sie das Ruder mit Solarias Hilfe noch einmal herum zu reißen.“ Schlussfolgerte Nathalie umgehend. „Exakt. Dieses Schiff hat in seiner kurzen Einssatzzeit schon mehr Erfolge im Kampf gegen die Naquiim erzielt als der ganze Widerstand in den letzten zwei Jahren.“ Stimmte Agatha zu. „Die Kvosti Mission wirkt heftig nach. Solaria hat mehrere Nachrichten abgefangen, es gibt schon Grewock Stammesführer die ihre Zusammenarbeit mit den Naquiim überdenken.“ Meinte Dennis dann. „Und das passt den Naquiim überhaupt nicht.“ Fügte Agatha an. „Glaubt ihr wir könnten die Grewock zu Verbündeten machen?“ fragte Nathalie dann. Sicher sie hatte viel unter den Aufsehern gelitten, aber sie hatte sich in der vergangenen Zeit mehr über diese Spezies Infomiert. Die Grewock waren eine Vorindustrielle in Stämme gespaltene Art gewesen als die Naquiim auf ihren Planeten gekommen waren und sie im Austausch gegen Wissen und Technologie rekrutiert hatten. Schlussendlich waren die Grewocksoldaten der Naquiim auch nicht viel mehr als Zwangsarbeiter die durch die unausgesprochene Drohung der Naquiim ihre Heimatwelt zurück in die Steinzeit fallen zu lassen gefügig gehalten wurden. Die Grewock taten Nathalie daher irgendwie leid.

Dennis wirkte daraufhin nachdenklich als er Antwortete: „Womöglich. Die Grewock sind eine Stolze Art. Wenn sie merken das sie über Jahrhunderte hinweg ausgenutzt worden sind, ist es gut möglich das sie sich gegen ihre Unterdrücker Auflehnen. Es wäre dann auch durchaus denkbar das sie mit uns zusammenarbeiten. Im Gegensatz zu den Naquiim hassen sie uns nicht. Obwohl Millionen von Grewock durch Terranische Waffen den Tod gefunden haben.“, „Warum hassen sie uns dann nicht?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Weil die Grewock Kämpfer sind. Ihre Leute wurden von den Unseren im Kampf getötet. Für die Grewock ist das nichts Verwerfliches.“ Antwortete Agatha schulterzuckend während Dennis zustimmend nickte. „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie. „Erreichen Zielkoordinaten in kürze. Bereithalten für verlassen von Translichtkorridor.“ Meldete Solaria dann. „Alle Stationen bereit Sir.“ Meldete dann Dennis sofort, er nahm seine Aufgabe als Ranghöchster Offizier nach Nathalie an Bord sehr ernst. „Verlassen in 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 Verlassen von Translichtkorridor!“ meldete Solaria dann ehe der Leuchtende Wirbel auf dem Hauptbildschirm verschwand und der kalten Schwärze des Alls wich. „Zielkoordinaten erreicht, keine Kontakte in unmittelbarer Nähe.“ Meldete Solaria dann zur allgemeinen Verwirrung. „Wo ist denn jetzt das Hauptquartier?“ fragte Nathalie dann verwirrt, immerhin gab es rund um Solaria überhaupt nichts, keinen Planeten, nicht einmal ein Asteroidenfeld.

„Keine Ahnung.“ Gestand Agatha und klang dabei nicht minder überrascht. „Vielleicht eine weitere Falle?“ fragte Nathalie dann. „Wen das so währe hätten die Naquiim den Widerstand schon komplett vernichtet. Die Kodierungen waren korrekt.“ Antwortete Dennis mit gerunzelter Stirn. „Translichtkorridor geortet. Ein Schiff nähert sich.“ meldete Solaria dann. „Was für ein Schiff?“ fragte Nathalie umgehend und befürchtete bereits das die Antwort Naquiim lauten würde. „Die Signatur gleicht den Antriebssystemen des Sambesi Handelsordens.“ Antwortete Solaria worauf Dennis und Agatha sich alarmierte Blicke zuwarfen. Nathalie wusste auch warum, der Sambesi Orden war schon lange kein Handelsorden mehr. Im Moment war der Sambesi Orden die unangefochtene Großmacht im bekannten Raum, alle anderen, selbst die Naquiim, mussten sich an die Regeln halten die der Orden gemeinsam mit Vertretern der anderen Raumfahrenden Spezies in einer Scheindemokratischen Versammlung, dem Konzil, bestimmte. „Ich fürchte ich bin nichtmehr ganz Aktuell was die Sambesi angeht, oder?“ fragte Solaria dann als sie die Reaktionen der Menschen bemerkte. „Das könnte man so sagen.“ stimmte Dennis zu. „Tarnmantel und Taktische Systeme aktivieren!“ meinte Nathalie dann, ein Gefecht mit einem Sambesi Kriegsschiff wollte sie nun wirklich vermeiden. „Tarnmantel aktiv, taktische System bereit.“ Meldete Solaria sofort darauf.

„Mach die Schnittstelle bereit.“ Meinte Nathalie dann. „Positiv, Neuronale Schnittstelle bereit Sir.“ Antwortete Solaria sofort ehe Natalies Bewusstsein einmal mehr aus ihrem Körper heraus gezogen wurde. „Dann wollen wir mal sehen.“ Dachte sich Nathalie dann, wenn sie wirklich in eine Falle des Ordens geraten waren, saßen sie ganz schön in der Patsche, allerdings würden die Sambesi dann wohl genau wie die Naquiim erkennen müssen das Solaria ein harter Gegner war und einen heftigen Kampf liefern konnte. Im nächsten Moment kollabierte der Translichtkorridor dann und das Sambesi Schiff viel etwa fünfhundert Kilometer entfernt in den Normalraum zurück. Es war riesig. „Wow.“ Stellte Nathalie daher lediglich fest, den Messungen von Solarias Sensoren zu folge war das Sambesi Schiff über fünf Kilometer lang und damit mehr als zehnmal so groß wie Solaria selbst. „Sir, meine Sensoren erfassen stark fluktuierende Energiewerte von dem Sambesi Schiff.“ stellte Solaria dann fest. „Was bedeutet das?“ fragte Nathalie umgehend nach während sie sich die Sensorwerte selbst ansah. „Es legt den Verdacht nahe das dieses Schiff Probleme mit seinem primären Energiegitter hat.“ Antwortete Solaria dann. Nathalie betrachtete das Sambesi Schiff daraufhin näher und bemerkte einige Ungereimtheiten, das ganze Schiff war in einem erbärmlichen Zustand, die Hülle war an mehreren Stellen lediglich provisorisch geflickt und ganze Teile der Superstruktur schienen schlichtweg zu fehlen. „Sir, ich habe die Klasse des Schiffes identifiziert, es handelt sich um einen Großraumlangstreckentransporter, kein Kriegsschiff.“ Meldete Solaria dann.

„Kein Kriegsschiff?“ fragte Nathalie umgehend und hätte eine Augenbraue hochgezogen wenn sie zur Zeit Kontrolle über ihren Körper gehabt hätte. „Die Zahl der Fakten spricht gegen die Annahme das dieses Schiff hier ist um uns zu bekämpfen Sir.“ Stellte dann Solaria fest. „Das sehe ich ähnlich, ich möchte mal kurz mit Dennis und Agatha reden.“ Stimmte Nathalie zu. Erneut leuchtete daraufhin die Infofläche auf und Nathalie meinte: „Was haltet ihr von diesen Schiff?“, „Da stimmt was nicht Sir.“ Antwortete Dennis umgehend wie aus der Pistole geschossen. „Sir, sie senden eine Nachricht auf Niederfrequenz.“ Meldete Agatha dann mit gerunzelter Stirn. „Was sagen sie?“ fragte Nathalie umgehend nach. Agatha zog die Stirn daraufhin noch weiter in Falten und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht ehe sie flüsterte: „Das ist doch unmöglich.“, „Was ist denn los?“ fragte Nathalie sofort, dank Solarias Internen Sensoren entging ihr nichts, egal wie leise jemand sprach. „Diese Nachricht, sie ist für uns.“ Antwortete Agatha umgehend wobei man ihr die Verwirrung deutlich anhören konnte und auch ansah. „Fordern sie uns auf uns zu ergeben?“ fragte Nathalie umgehend. „Nein, die Nachricht ist vom Widerstand.“ Erwiderte Agatha. „Vom Widerstand?“ fragte daraufhin Dennis mit einer hochgezogenen Augenbraue. „Ja, ich kann mir da im Moment auch keinen Reim drauf machen.“ Antwortete Agatha. „Es gibt in diesem Fall zwei logische Erklärungen. Entweder wurde der Widerstand vom Sambesi Orden vernichtet und hat sich sämtliche Kommunikationscodes angeeignet, oder aber dieses Schiff gehört zum Widerstand.“ stellte Solaria mit Computertypischer Objektivität fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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18 Jun 2016 13:26 #79998 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Hmm. Es würde irgendwie Sinn ergeben wenn dieses Schiff zum Widerstand gehören würde.“ Meinte Dennis dann nachdenklich. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie daraufhin. „Überlegen Sie doch mal Sir. Sein Hauptquartier auf einem beweglichen Raumschiff zu haben macht es einem eventuellen Feind sehr viel schwerer es zu finden weil man es im Bedarfsfall ohne großen Aufwand verlegen kann. Was man von Planetaren oder Orbitalen Basen nicht sagen kann.“ Antwortete Dennis. „Du meinst dieses Schiff könnte das Hauptquartier des Widerstandes sein?“ fragte Agatha daraufhin und sprach damit das aus was Nathalie dachte. „Genau.“ Bestätigte Dennis sofort. „Probieren wir einfach aus, wie sie reagieren wenn wir sie kontaktieren.“ meinte Nathalie dann ehe sie eine Kommunikationsboje auswerfen lies, so langsam hatte sie den Bogen heraus was das Benutzen der Neuronalen Schnittstelle anging. „Kommunikationssystem aktiv, Sie können sprechen Sir.“ Meinte Agatha kurz darauf. „Achtung Sambesi Handelsschiff, bitte Identifizieren Sie sich.“ Meinte Nathalie daraufhin und versuchte dabei möglichst neutral zu klingen. Die bloße Tatsache das diese Nachricht für den Empfänger aus dem nichts kommen musste würde vollständig ausreichen um ihnen Angst zu machen.

Eine Antwort lies daraufhin nicht lange auf sich warten: „Hier Sambesi Langstreckentransport Epsilon-Theta. Identifizieren Sie sich und teilen Sie ihren Standort mit. Eine Weigerung würde nach Konzilbeschluss eine Aggressive Handlung gegen den Sambesi Orden bedeuten und Strafmaßnahmen gegen Sie zur Folge haben.“ Nathalie beschloss daraufhin etwas auszuprobieren und antwortete kühl: „Das wage ich zu bezweifeln. Ihr Schiff wurde von Plasmawaffen anvisiert. Bestätigen Sie bitte Ihre Identifikation.“ Kaum hatte sie geendet meinte sie zu Solaria: „Feuere einen Warnschuss vor ihren Bug ab.“, „Sir dann werden sie in der Lage sein unsere Position zu bestimmen.“, „Ich weiß, aber wenn wir in Bewegung bleiben nützt ihnen das nichts. Tu es.“ Erwiderte Nathalie worauf Solaria einen einzigen Schuss aus der Plasmakanonen abgab der das Sambesi Schiff nur um wenige Meter verfehlte. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: „Himmel, Feuer einstellen! Können Sie Ihre Identität als Freiheitskämpfer bestätigen?“ , „Positiv Widerstandshauptquartier.“ Erwiderte Natalie selbstzufrieden während sie amüsiert Agathas und Dennis Gesichtsausdruck betrachtete. „Dann ist es wahr, Sie haben ein Terranisches Kriegsschiff. Im Namen des Widerstandsoberkommandos heiße ich sie Willkommen. Bitte deaktivieren Sie ihre Tarnung damit wir den Andockleitstrahl kalibrieren können.“ Meinte die Stimme aus der Sprechverbindung umgehend. „Deaktiviere bitte den Tarnmantel.“ Meinte Nathalie dann zu Solaria welche der Aufforderung umgehend nachkam. „Sende Andockinstruktionen.“ Meinte der Kommunikationsoffizier des Widerstandes dann.

Wenige Minuten später machte Solaria an einem der Andockpunkte des Frachtschiffes fest. Aus der Nähe wurde dabei der schlechte Zustand es Schiffes noch deutlicher. Ganze Bereiche der Hülle waren nur notdürftig mit Metallplaten verschlossen worden die nur unsauber mit der restlichen Hülle verschweißt worden waren. Das alles störte Nathalie jedoch nicht, dazu war sie im Moment viel zu aufgeregt und wartete gemeinsam mit Dennis und Agatha sowie Hector und Ursula vor der Luftschleuse. Sie alle hatten sich richtig in Schale geworfen und sich neue Uniformen angezogen, immerhin wollten sie bei ihrem ersten Besuch im Hauptquartier ja einen guten Eindruck machen. „Andockklammern verriegelt, Magnetische Versiegelung aktiv. Druckausgleich hergestellt. Bereit für öffnen der Schleusentür Sir.“ Meldete Solaria dann. „Öffnen.“ Meinte Nathalie kurz angebunden, worauf die Tür umgehend bei Seite fuhr und den Weg hinüber in das andere Schiff freigab. Dort warteten bereits drei Männer in der selben bunt zusammengewürfelten Montur die auch Agatha und ihre Trupp getragen hatten als sie sich das erste mal getroffen hatten. „Willkommen an Bord von Arche 1. Mein Name ist Gregory Brown, Sie können mich aber gerne auch Greg nennen. Die beiden Herren neben mir gehören zur Sicherheit, wir sind Ihre Eskorte.“ Stellte sich der Mann in der Mitte dann umgehend vor und wählte dabei einen freundlichen Tonfall. Daraufhin folgte erst einmal eine kurze peinliche Stille in der niemand etwas sagte ehe Nathalie das Heft in die Hand nahm und meinte: „Ich bin Nathalie, Kommandierender Offizier der TTF Solaria. Herrn Pfeiffer und Frau Weber kennen Sie ja vermutlich. Die anderen beiden heißen Ursula und Hector und genießen mein Vertrauen.“

„Es freut mich sie alle kennen zu lernen. Wir haben hier schein viel von Ihnen und Ihrem Schiff gehört.“ Antwortete Greg und wirkte dabei nicht im mindesten von Nathalies etwas unbeholfener Formulierung gestört. „Auch wir freuen uns hier zu sein. Es tut gut andere Menschen zu sehen.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Das kann ich mir denken. Wenn Sie mir folgen würden?“ erwiderte Greg und deutete einen leichte Verbeugung an. Es war offensichtlich das er aus gutem Grund die Aufgabe hatte übertragen bekommen sie alle in Empfang zu nehme, er war ungeheuer Charismatisch und es war schwer in nicht sofort zu mögen. „Wir werden Ihnen folgen.“ Meinte Nathalie daraufhin und fühlte sich, wie immer wenn sie diese beim widerstand Offenkunig gebräuchliche Formulierung wählte, irgendwie hochnäsig. „Mit Ihrer Erlaubnis gebe ich Ihnen einen kurzen Einblick in dieses Schiff und den Widerstand also solches.“ Meinte Greg dann und wartete kurz ob sich Wiederworte regten. Da niemand Einspruch erhob begann Greg schnell zu erzählen: „Wie Ihnen mit Sicherheit schon aufgefallen ist, stammt dieses Schiff aus Sambesi Fertigung. Es war ein Prototyp für eine neue Serie von Großraumlangstreckentransportschiffen des Handelsordens. Allerdings kam der große Krieg den Sambesi in die Quere weshalb das Projekt stillgelegt wurde. Nach dem Krieg, als sich der Sambesi Orden neu Orientierte, wurde das Projekt dann vollständig verworfen und der Prototyp dem Verfall überlassen.“

„Sie haben was so großes gebaut nur um es dann zu ignorieren?“ fragte Nathalie ungläubig. „Ja, so könnte man das sagen. Eigentlich ist solche Verschwendung nicht gerade typisch für die Sambesi, normal sind sie sehr effizient.“ Antwortete Greg Schulterzuckend ehe er mit seiner Geschichte fortfuhr: „Einige Jahre später wurde das treibende Wrack dann von den ersten Widerstandskämpfern entdeckt und notdürftig zusammengeflickt. Seit dem dient dieses Schiff, das auf den Namen Arche 1 getauft wurde, dem Widerstand als Mobiles Hauptquartier und letzen Rückzugsort der Menschheit.“ Mit seinen letzten Worten lief Greg dann durch eine Tür welche in einen großen Raum mündete. Sobald Nathalie ihm gefolgt war, vielen ihr fast die Augen aus dem Schädel. Der Raum vor ihr war nicht einfach nur groß, er war gigantisch, in seinem inneren hätten mühelos fünf oder mehr Raumschiffe von Solarias Größe Platz gefunden. Doch das war noch nicht einmal das beeindruckendste. Der ganze Raum war Zylinderfömig, wobei die Wände mit einem Teppich aus Pflanzen und sogar Wasserläufen bedeckt waren. Insgesamt wirkte der Raum als hätte jemand ein Stück einer Planetenoberfläche genommen und mit der grünen Seite nach innen zu einer Röhre zusammengerollt.

„Ja, das erste mal haut einen der Anblick schon um nicht wahr?“ fragte Greg dann gut gelaunt. Nathalie nickte genau wie alle anderen daraufhin nur zustimmend während sie den Anblick verdaute, erst jetzt bemerkte sie sogar einige Tiere die in umzäunten Bereichen friedlich grasten und sich offenkundig nicht davon stören Liesen das über ihren Köpfen kein Himmel sondern weiterer Boden war. „Was ist das für ein Ort?“ fragte dann Dennis der sich als erster wieder halbwegs im Griff hatte. „Das ist eine unserer beiden Biosphären an Bord. Sie sind unser ganzer Stolz und versorgen den ganzen Widerstand mit Nahrung und auch etwas Erholung.“ Antwortete Greg. „Das ist beeindruckend, wo habt ihr die Tiere her?“ fragte Ursula dann während sie den Vierbeinigen Kreaturen einen kritischen Blick zu warf. „Das war in der Tat ein Glücksgriff, wir haben sie in einem verlassenen Arbeitslager gefunden.“ Antwortete Greg. „Wie viele Menschen leben den an Bord?“ fragte Nathalie dann immerhin sah sie kaum Leute herumspazieren. „Weniger als uns lieb ist. Wir haben schon seit längerem Probleme mit einem Bevölkerungsrückgang. Die strikte Abschottung dieses Schiffes vom Rest des Widerstandes hat dafür gesorgt das der zur Fortpflanzung zur Verfügung stehende Genpool beständig geschrumpft ist. Wir sind jetzt an einem Punkt wo wir nur noch die Wahl haben Menschen von Außerhalb an Bord zu holen um frisches Blut in den Kreislauf zu bringen.“ Erklärte Greg.

„Sie haben hier offenkundig auch so ihre Probleme hmm?“ fragte Agatha dann. „Aber ja. Die Bevölkerung ist nicht das einzige Problem, Sie haben es wahrscheinlich selbst gesehen, die Arche ist in einem miserablen technischen Zustand. Aber der Druck durch die Naquiim und in letzter Zeit auch durch andere Kräfte nimmt beständig zu. Nicht wenige an Bord sind der Meinung das wir, wenn sich nicht drastisch was ändert, am Ende sind.“ Antwortete Greg während er weiter lief. „Und da kommen wir ins Spiel oder?“ fragte Nathalie dann während sie beim Laufen fasziniert ihre Hand durch die hohen Grashalme streichen lies. Sie hatte noch nie Gras gesehen, geschweige denn angefasst. „Korrekt. Ich kann Sie in dieser Hinsicht wohl schon einmal vorwarnen. Die Führung und eigentlich alle an Bord setzen große Hoffnungen in Sie und Ihr Schiff, wenn nicht sogar alle Hoffnungen.“ Bestätigte Greg. „Super.“ Stellte Nathalie daraufhin missmutig fest, wie um alles in der Welt war nur sie, eine Kleine Zwangsarbeiterin zur Retterin wider Willen geworden?
~~~Ende Kapitel 19~~~

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18 Jun 2016 16:35 #80005 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Wow also ich muss schon sagen, ein fünf Kilometer langes Schiff ist mächtig beeindruckend! Musste schmunzeln, als der Kommunikationsoffizier in Panik verfallen ist, als Solaria den Warnschuss abgegeben hat! xD Ich hätte nicht gedacht, dass der Wiederstand in so einem mieserablen Zustand ist, aber die Naquim scheinen sich dem Guerilla-Krieg ziemlich effektiv erwehren zu können! Ich hoffe das Solaria einen Unterschied machen kann und die Menschheit einmal mehr gewaltige Kriegsschiffe bauen wird um den Naquim in den Popo zu treten! Was diesen mysteriösen Orden angeht, bin ich sehr gespannt, obwohl sie anscheinend die dominante Macht der Galaxis sind, scheinen sie keine direkte Herrschaft auszuüben! Bin gespannt wie es weitergeht!

LG Stefan

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25 Jun 2016 13:47 #80283 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nun wie würdest du reagiren wenn du aus dem nichtsvon einer Waffe beschossen wirst die dein Schiff mühelos vernichten kann? Ich glaube da würde jedem "der Arsch auf Grundeis" gehen^^
Keine Sorge ich verrate an dieser Stelle schon mal so viel als das die Naquiim noch Ordentlcih auf die Nase bekommen werden, also ja, Solaria wird nen Unterschied machen ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 20: Das Hauptquartier
Neugierig folgte Nathalie gemeinsam mit den anderen Greg und seinen beiden schweigsamen Gefährten. Obwohl Arche 1 ein Imposantes Schiff war, stieg erst jetzt richtige Aufregung in Nathalie auf. In wenigen Minuten würde sie die Führung des Widerstandes treffen. Auch Dennis und Agatha wirkten angespannt, immerhin würden sie zum ersten mal in ihrem Leben und auch in ihrer Laufbahn als Widerstandskämpfer, ihren Oberkommandierenden begegnen. „Machen Sie sich keine Gedanken, die Führung ist eigentlich ganz in Ordnung.“ Meinte Greg dann als er die Steigende Nervosität seiner Gäste bemerkte. „Eigentlich?“ fragte Ursula umgehen mit hochgezogener Augenbraue. Greg kicherte daraufhin kurz ehe er antwortete: „Nicht nur eigentlich. Zwar sind wir hier in einer Militärähnlichen Hierarchie organsiert, aber trotzdem wird Ihnen niemand den Kopf runter reißen nur weil sie einen Rang oder Titel vergessen.“

Nur wenige Meter später erreichten sie dann eine Tür die von zwei weiteren Kämpfern bewacht wurde. „Ich bringe die Ehrengäste fürs Oberkommando.“ Meinte Greg dann zu einem der beiden. „Ihr werdet schon erwartet.“ Antwortete dieser ehe er gemeinsam mit seinem Kollegen jeweils einen Knopf in der Wand betätigte worauf die Tür sich öffnete und den Weg in einen Runden Raum freigab. Der Boden des Raumes viel in weiten Stufen zur Mitte hin ab wobei auf jeder Stufe ein Ring aus diversen Kontrollpulten und Überwachungsmonitoren aufgebaut war. Die Mitte des Raumes wurde dagegen von einem wuchtigen Holoprojektor dominiert der eine drei Dimensionale Darstellung der Galaxis Abbildetete in der unzählige Symbole und Linien sowie gefärbte Flächen zu erkennen waren. Nathalie vermutete das es sich dabei um eine art Lageplan handelte, ähnlich den Schematischen Darstellungen die Solaria hin und wieder erscheinen ließ. Direkt vor der Tür wartete jedoch ein älterer Mann der sich schwer auf einen reich verzierten Holz stab stützte und irgendwie Fehlplatziert wirkte. „Sir unsere Gäste von der TTF Solaria.“ Meinte Greg dann Salutierend. „Lassen Sie es gut sein Herr Brown.“ Meinte der alte Mann daraufhin mit einer Väterlich wohlwollenden Stimme. „Sind Sie der General?“ fragte Agatha dann voreilig ehe sie den Mund eilig schloss und verlegen zu Boden schaute. „Ja, ich bin General Michael Stulz. Oberkommandierender Offizier des Widerstandes.“ Antwortete der Mann ruhig, dennoch versprühte seine Stimme eine selbstverständliche Autorität die Nathalie die Nackenhaare zu Berge stehen ließ.

„Es ist eine Ehre Sie endlich zu treffen Sir.“ Meinte Dennis umgehend mit gestrafter Haltung. „Das denke ich mir. Sie können sich rühren,.“ Antwortete General Stulz ehe er sich Nathalie zuwandte, welche sich trotz ihrer prächtigen Uniform eingeschüchtert fühlte. Der General strahlte eine natürliche Autorität aus die einem wahrlich Angst machen konnte. „Sie müssen die Frau mit den perfekten Genen sein. Ich freue mich das Sie es bis hierher geschafft haben Frau Kapitän.“ Meinte General Stulz dann. „Ich freue mich auch hier zu sein.“ Antwortete Nathalie etwas kleinlaut. „Sie müssen sich vor mir nicht Fürchten. Sie sind immerhin unser größter Hoffnungsschimmer. Sie und Ihr Atemberaubendes Schiff.“ Meinte der General dann beruhigend ehe er sich langsam herumdrehte und die Stufen in die Mitte des Raumes herunterlief. Mit einem Handzeichen gab er den anderen dabei zu verstehen ihm zu folgen. Während Agatha, Dennis und Greg der Aufforderung sofort Folge leisteten zögerte Nathalie noch kurz ehe auch sie dem betagten Mann folgte. Neben der gewaltigen Darstellung der Galaxis warteten einige weitere Menschen, allesamt schon deutlich älter und mit Schicksalsschweren Mienen. „Das sind meine Stabsberater, Sie sehen hier nun das Komplette Oberkommando des Widerstandes.“ meinte General Stulz dann kurz ehe er sich der Holodarstellung widmete: „Hier können Sie eine komplette Darstellung des uns bekannten Raumes betrachten. Wie Sie dabei zweifelsfrei erkennen können ist unsere Situation reichlich... nun Problematisch.“

Nachdem Nathalie eine auf der Darstellung eine erklärende Legende entdeckt hatte welche die Bedeutung der unzähligen Symbole und Farben auf der Galaxisübersicht verdeutlichte, musste sie dem General schnell recht geben. Es gab nur extrem wenige Zonen in denen der Widerstand überhaupt noch operieren konnte, scheinbar hatten es die Freien Fürsten der Naquiim tatsächlich geschafft sich mit der Synode auf ihrer Heimatwelt in dem Kampf gegen den Widerstand zu verbünden und ein gemeinsames Abwehrnetz aufzubauen. Zusätzlich schienen freie Kopfgeldjäger und Söldner die es auf die hohen Prämien abgesehen hatten, welche auf alles was mit dem Widerstand zu tun hatte ausgeschrieben waren, ein großes Problem zu sein. Laut der Darstellung waren alleine in den letzten zwei Monaten fünf Schiffe samt Besatzung verloren gegangen. Dem gegenüber standen so gut wie keine als Erfolg markierten Einsätze, eigentlich gab es auch nur sehr wenige markierte Einsätze überhaupt. Selbst Nathalie war daher klar das der Widerstand mit dem Rücken zur Wand stand und dringend einen Befreiungsschlag brauchte um aus der Defensive herauszukommen. „War die Situation schon immer so ernst Sir?“ fragte Dennis dann überrascht. „Mehr oder weniger, allerdings gehen uns in letzter Zeit vermehrt die Ressourcen aus. Was unserer Situation, wie Sie sich mit Sicherheit denken können, nicht gerade förderlich ist.“ Antwortete der General und wirkte dabei extrem gealtert.

„Unter diesen Umständen ist es bemerkenswert das Sie alle so lange durchgehalten haben.“ stellte Ursula dann fest. „Danke, wir tun unser bestes.“ Antwortete General Stulz während ein zufriedenes Lächeln über sein Gesicht zog, es war offenkundig das er sich mit Herz und Verstand der Sache des Widerstandes verschrieben hatte. „Lassen Sie mich raten, Sie hoffen nun das wir Ihnen aus dieser Situation heraushelfen, oder?“ fragte Nathalie dann. „Direkt formuliert, ist das durchaus korrekt.“ Antwortete General Stulz. „Schön.“ Meinte Nathalie daraufhin und konnte an den Gesichtern ihrer Gegenüber ein aufblitzen von Angst und sogar Verzweiflung sehen, da wurde ihr erst so richtig klar das diese Leute alle Ihrer Hoffnungen auf sie gesetzt hatten den alle anderen Optionen waren erschöpft. „Wir können Ihnen versichern das wir Ihre Hilfe sehr zu schätzen wüssten und keines Falles als Selbstverständlichkeit abtun würden.“ Meinte dann einer der Männer aus dem Stab des Generals wobei man den flehenden Unterton in seiner Stimme kaum überhören konnte. „Der Ganze Widerstand und damit die gesamte freie Menschheit würde in Ihrer Schuld stehen.“ Fügte dann eine ältere Frau aus dem Stab an. Nathalie zögerte daraufhin mit einer Antwort, nicht weil sie die anderen mit Absicht auf die Folter spannen wollte, sondern weil sie den Schock das diese mächtigen Männer und Frauen sie regelrecht anbettelten verdauen musste.

Als sie sich dann räusperte konnte Nathalie regelrecht fühlen wie alle Anwesenden, auch die sich im Hintergrund haltenden Widerstandskämpfer welche die unzähligen Kontrollpulte besetzt hatten, ihre Komplette Aufmerksamkeit auf sie richteten. „Wie Sie Wissen war ich selbst Sklavin und ich würde lieber sterben als in dieses Leben zurückzukehren. Ich habe nicht um meine Freiheit gekämpft um mich jetzt zu verstecken und den Rest der Galaxis seinem Schicksal zu überlassen. Ich denke das ich für alle Leute an Bord der Solaria und auch für Solaria selbst sprechen kann wenn ich sage das wir die Naquiim bekämpfen werden wo immer es uns möglich ist. Also ja, wir werden Ihnen helfen.“ Meinte Nathalie dann und war von ihrem eigenen Talent für solch große Ansprachen überrascht. „Gute gesprochen.“ Meinte Hector daraufhin leise, aber definitiv mit einem anerkennenden Unterton. General Stulz und seinem Stab war die Erleichterung daraufhin definitiv anzusehen als er antwortete: „Dann muss ich mich bei Ihnen schon im Voraus bedanken. Wir haben bislang nichts für Sie getan, eher im Gegenteil wir haben Dinge von Ihnen verlangt. Als Ausgleich für Ihre Hilfe können wir Ihnen nicht viel anbieten, aber was wir Ihnen geben können sollen Sie bekommen. Sie erhalten alle unbegrenzten Zugang zu Arche 1 und den Biosphären. Ebenso werden wir Ihr Schiff mit allen Betriebsmitteln die wir vorrätig haben versorgen auch wenn ich bezweifle das wir einige der Spezifischeren Dinge vorrätig haben.“ Sobald der General geendet hatte, vernahm Nathalie, Solarias Stimme worauf ihr wieder einfiel das sie einen der Neurokommunikatoren trug: „Sir, in Anbetracht der Situation erachte ich es für angebracht Sie darüber zu Informieren das ich im Moment einige Rohmaterialien benötige.“, „Was den für Materialien?“ fragte Nathalie umgehend daraufhin.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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25 Jun 2016 13:49 #80284 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Nichts Spektakuläres, Eisen, Kupfer, Nickel und andere im Raumschiffbau gebräuchliche Metalle.“ Antwortete Solaria sofort. „Was willst du denn mit Rohmetallen?“ fragte Nathalie daraufhin überrascht. „Beim durchbrechen der Blockade im Kvosti System wurden mehrere meiner Systeme leicht beschädigt. Die Funktionalität der betroffenen System und meine Effizienz sind zwar nur minimal beeinträchtigt, trotzdem wäre es Sinnvoll die Schäden zu beheben.“ Antwortete Solaria umgehend. „Verstehe. Bereite eine Liste mit allem vor das du brauchen kannst. Ich kläre das mit dem General.“ Erwiderte Nathalie obwohl es sie in gewisser Hinsicht überraschte das Solaria tatsächlich Schäden davongetragen hatte, bisher war ihr das Schiff eher wie eine unaufhaltsame Naturgewalt vorgekommen der nichts und niemand etwas anhaben konnte. „Aye Sir.“ Bestätigte Solaria dann, worauf Nathalie ihre Aufmerksamkeit wieder den anderen Menschen zuwandte. „General, Solaria wird eine Liste mit allen Dingen die wir benötigen anfertigen. Wem soll ich sie zukommen lassen?“ fragte Nathalie dann einfach unverblümt, obwohl sie sich bemühte die Höfliche Ausdrucksweiße der Widerstandskämpfer zu nutzen, blieb sie einfach gestrickt. „Übermitteln Sie die Liste einfach dem Wache habenden Kommunikationsoffizier auf der Brücke. Ich sorge dafür das sie an die richtigen Leute weitergeleitet wird und die Güter so schnell wie möglich geifert werden.“ Antwortete General Stulz umgehend. Nathalie nickte daraufhin kurz, worauf der General meinte: „Das sollte für’s erste reichen. Sie haben eine menge durchgemacht und können eine Erholungspause brauchen. Fühlen Sie sich an Bord wie zu Hause.“, „Danke General.“ Meinte Nathalie daraufhin, sie freute sich schon jetzt darauf zwischen den Pflanzen in den Biosphären herumzuschlendern und einfach nur faul zu sein.

Etwas später tat Nathalie genau das und strich mit der Hand durch die etwa Hüfthohen Pflanzen während sie den Anblick von so viel Grün genoss. Erst jetzt konnte sie verstehen warum alle die jemals auf einem Planeten mit eigener Biosphäre gewesen waren davon schwärmten. Sicher die Lebenserhaltungssysteme sämtlicher Künstlicher Lebensräume stellten alles bereit was man brauchte um zu Überleben, aber es war einfach kein Vergleich. „An diesem Ort kann ich mir gut vorstellen wie schön es auf der Erde sein muss.“ Meinte dann Plötzlich Ursula die wie aus dem nichts aufgetaucht war. „Hoffentlich werden wie das eines Tages überprüfen können.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Hast du denn daran Zweifel?“ fragte Ursula dann. „Ja.“ Antwortete Nathalie lediglich bedrückt. „Warum fragte Ursula sofort. „Du hast das Bild vorhin doch auch gesehen. Sie sind so viele und wir sind so wenige.“ Antwortete Nathalie und lehnte sich mit dem Rücken gegen einen Baum. „Das mag sein, aber wir haben Solaria.“ Stellte Ursula fest. Nathalie nickte daraufhin, Solaria war mächtig, das stand außer Zweifel, dennoch war sie sich nicht sicher ob es gegen die immense Überzahl ihrer Feinde reichen würde. „Mach dir nicht so viele Sorgen und genieße einfach den Moment.“ Meinte Ursula dann und lies sich einfach an Ort und Stelle ins Gras fallen. Nathalie musste daraufhin kurz Grinsen, Ursula hatte sich wirklich verändert seit sie das Lager hinter sich gelassen hatten. Kurz entschlossen ließ sie sich daher neben Ursula nieder und fragte: „Sag mal, kann es sein das da zwischen dir und Steve mehr ist als nur Freundschaft?“ Immerhin färbte sein Humor gehörig auf Usrula ab und auch sonst waren die beiden eigentlich nur noch im Doppelpack anzutreffen.

Ursula grinste daraufhin verschmitzt ehe sie antwortete: „Vielleicht.“, „Verstehe.“ Meinte Nathalie lediglich ebenfalls Grinsend. „Na gut, du hast ja recht. Ich fand ihn schon immer Charmant, aber erst jetzt habe ich mich getraut mir über meine Zukunft Gedanken zu machen und dabei bin ich zu dem Schluss gekommen das es doch einen guten Grund geben muss das es zwei Geschlechter gibt.“ Meinte Ursula dann nach einer kurzen Pause. „Aha, also hast du dir den erst besten Kerl geschnappt?“ fragte Nathalie umgehend. „Aber nein! Was denkst du denn von mir!“ antwortete Ursula mit gespielter Empörung ehe sie klarstellte: „Ich hab schon darauf geachtet das er nach was aussieht.“ Daraufhin brachen die beiden Frauen in Gelächter aus und genossen einfach nur den Moment. „Ihr scheint ja mächtig Spaß zu haben.“ Stellte dann Hector fest der in diesem Moment auftauchte. „Ja, das haben wir.“ Bestätigte Ursula umgehend während sie sich eine Träne aus dem Augenwinkel wischte. „Aha und warum?“ fragte Hector sofort. „Das geht nur Mädels etwas an.“ Antwortete Ursula schnippisch. Hector zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe er den Kopf schüttelte und sich wieder entfernte.

„Er gibt immer noch nicht auf, vielleicht solltest du dir mal überlegen ihm nachzugeben.“ Stellte Ursula dann an Nathalie gewandt fest nachdem sie sicher war das Hector außer Hörweite war. „Bitte?“ fragte Nathalie daraufhin mit hochgezogenen Augenbrauen. „Naja, er sieht doch ganz gut aus, ist zumindest kein totaler Vollidiot und wenn er überall so kräftig ist...“ meinte Ursula ehe die beiden Mädchenhaft zu kichern anfingen. „Oh man, ich wusste gar nicht wie viel Spaß das Leben machen kann.“ Stellte Nathalie dann fest während sie sich zurücklehnte bis sie mit dem Rücken im Graß lag und auf die gegenüberliegende Grüne Landschaft schaute die sie nun aus der Vogelperspektive betrachten konnte. „Da sagst du was wahres.“ Stimmte Ursula zu ehe sie anfügte: „Und deshalb müssen wir gewinnen, irgendwie.“, „Ich weiß, ich hoffe nur das wir dieser Verantwortung auch Gerecht werden.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Das wird schon.“ Meinte Ursula lediglich Optimistisch.

Weit von Arche 1 entfernt, tagte im großen Tempel von Etor eine Krisenversammlung der Ältesten samt Ihrer Adjutanten. Die Lage war ernst, immerhin war es durchaus möglich das die Etor Weißen den Ereignissen zum Opfer fielen die sich im Moment ankündigten. Die Galaxis war im Aufruhr, mittlerweile hatte jeder von dem plötzlichen auftauchen eines voll einsatzbereiten Terranischen Kriegsschiffes gehört und das über Hundertachtzig Jahre nach dem letzten Gefecht der Terranischen Flotte. Es war daher durchaus nachvollziehbar das nicht wenige der Führer großer Zivilisationen im Moment gehörig Muffensausen hatten. Insgeheim fürchteten sie alle die Rückkehr der Terraner und die damit verbundene Rache einer Spezies die selbst in ihrem eigenen Vernichtungskampf alle anderen mit sich in den Abgrund gerissen hatte. „Es gibt nur die Option den Naquiim zu helfen und alle anderen davon zu überzeugen Gemeinsam in den Kampf gegen die Terraner vorzugehen. Im Falle des Wiedererstarkens der Menschlichen Rasse wäre das Ende der Etor nur eine Frage der Zeit.“ meinte Gerade Ältester Ah’rssa. „Damit würden wir Ihren Zorn erst recht auf uns Konzentrieren, außerdem haben wir uns schon immer aus Politischen Machtkämpfen heraus gehalten und werden dadurch von allen Respektiert. Wir dürfen diesen Pfad nicht verlassen. Was die Terraner angeht sollten wir uns jedoch des Schutzes einer Großmacht versichern.“ Erwiderte Ältester Ahlsahm mit einem Bestimmten Unterton. „Das ist lächerlich, wenn die Terraner wieder auf die Beine kommen werden sie alle Großmächte dieser Galaxis in einem alles verzehrenden Feuersturm, befeuert von ihrem über die Jahrhunderte aufgestauten Zorn bei Seite fegen und nur Trümmer zurücklassen. Ich stimme Ältestem Ah’rssa zu, wir müssen Handeln bevor es soweit ist.“ Meinte dann ältester Nalquan.

„Das würde einem Verrat unsere Prinzipien gleichen!“ warf ältester Ahlsahm umgehend ein. „Lieber begehe ich einen kleinen Verrat als sehenden Auges auf den Untergang dieser Glaubensgemeinschaft zuzusteuern.“ Erwiderte Ältester Ah’rssa. Plötzlich mischte sich dann eine vierte Stimme in die hitzige Diskussion ein, worauf alle anderen umgehend verstummten, immerhin war es die große Mutter selbst die Sprach: „Diese Gemeinschaft besteht nur aufgrund ihrer Prinzipien, ohne sie wären wir nichts weiter als Scharlatane. Und eines dieser Grundlegenden Prinzipien ist für seinen Fehler geradezustehen. Wir haben die Terraner einst betrogen um einen Vorteil daraus zu ziehen. Nun werden wir dafür bezahlen müssen denn niemand wird sie aufhalten, weder wir, noch die Naquiim, noch die Sambesi oder irgendjemand anderes. Ich habe es gesehen, der Terranische Kreuzzug hat begonnen und wird alles vertilgen das sich ihm in den Weg stellt.“
~~~Ende Kapitel 20~~~
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26 Jun 2016 11:11 #80310 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Also ich find das einfach wirklich amüsant, wie sich dieser religiöse Orden geradezu in die Hose macht, während die Teraner in Wirklichkeit nur eine kleine, lächerlich schwache, versprinkelte Wiederstandgruppe, ohne allzu großen Einfluss sind xD Aber ich bin gespannt darauf den Phönix aus der Asche auferstehen und alles in ein Flammenmeer tauchen zu sehen xD Endlich bekommen mal die Feinde der Menschheit bei dir ihr Fett weg xD
Freue mich wie immer auf nächste Woche!

LG Stefan

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02 Jul 2016 14:05 #80491 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan. Die Etor weißen, fürchten sich nicht vor dem was die Terraner im moment sind, sondern vor demw as sie werden können. Sie wissen wozu Terransiche Technologie fähig ist und mit welcher unbarmherzigen Kaltschnäuzigkeit Menschen in den Krieg ziehen können wenn sie es für nötig halten.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 21:Ein Riskanter Plan

Zufrieden räkelte sich Nathalie in ihrem Bett und döste vor sich hin. Immerhin gab es keinen Grund sich aufzuraffen. Sie lagen nach wie vor gedockt am Hauptquartier des Widerstandes, Arche 1 und Genossen im Moment das Leben während Solaria und einige Techniker des Widerstandes die Schiffsysteme warteten und Schäden reparierten. „Warum kann das Leben nicht einfach so weitergehen?“ fragte sich Nathalie dann selbst, immerhin wusste sie sehr wohl das dieser bequeme Schlendrian bedauerlicher Weiße nicht von Dauer sein würde. Es gab da draußen immerhin noch eine Menge zu tun wenn sie die Menschheit aus der Sklaverei retten wollte. Allerdings würde die Rettung der Menschheit wohl noch etwas warten müssen, im Moment war Nathalie einfach nur Faul. „Sir ich halte es für notwendig Sie darüber in Kenntnis zu setzen das Sie nun schon seit über zwölf Stunden im Bett liegen.“ Meinte dann plötzlich Solaria mit einem tadelnden Unterton und störte Nathalies Ruhe damit. „Na und?“ grunzte Nathalie zur Antwort. „Nichts weiter, ich hielt es bloß für Angebracht Sie darüber zu informieren.“ Antwortete Solaria. „Danke dir.“ Erwiderte Nathalie und drehte sich um während sie sich die Decke bis zum Kinn hochzog. Einige Minuten später meldete sich Solaria dann erneut: „Sir, General Stulz hat um ein Treffen gebeten. Es geht wohl um einen Einsatz.“, „Ich komme gleich.“ antwortete Nathalie umgehend, obwohl sie eigentlich keine Lust dazu hatte.

Nachdem sich Nathalie dann geduscht und angekleidet hatte marschierte sie zielstrebig zur Kommandozentrale des Widerstandes. Es störte sie dabei nicht das die wenigen Männer und Frauen des Widerstandes denen sie unterwegs an Bord von Arche 1 begegnete ihr hinterher schauten, ihre dunkelblaue Uniform viel eben auf. Ohne Zwischenfälle erreichte Nathalie dann Schnell die Kommandozentrale und stellte vergnügt fest das die beiden Wächter vor der Tür sie erkannten und Salutierten ehe sie die Tür öffneten. Im inneren der Kommandozentrale fand Nathalie auch schnell General Stulz, sowie Dennis der in eine Unterhaltung mit dem General verstrickt war. Dennoch bemerkten die beiden Männer sie umgehend. „Es freut mich das Sie so schnell Zeit gefunden haben Frau Kapitän. Eigentlich wollte ich Ihnen und Ihren Leuten ja noch etwas Zeit lassen, aber es hat sich eine Möglichkeit ergeben die wir uns besser nicht entgehen lassen.“ Grüßte der General umgehend. „Keine Ursache, ich war nicht sonderlich schwer beschäftigt.“ Erwiderte Nathalie und hoffte das sie dabei nicht rot anlief, immerhin würde sie wohl immer noch Faulenzen wenn der General sie nicht hergebeten hätte. „Sehr gut, nun eines unsere Teams hat herausgefunden das Nal’shuen, der Militärische Führer der Synode und Koordinator der Aktionen gegen den Widerstand das Heimatsystem der Naquiim verlassen hat um einem Treffen der Naquiimfürsten beizuwohnen.“ Meinte der General dann.

„Und das bedeutet für uns was?“ fragte Nathalie daraufhin. „Das er im Moment angreifbar ist Sir.“ Antwortete Dennis. „Sehr richtig.“ Stimmte General Stulz zu. „Sie wollen ihn töten?“ fragte Nathalie dann. „Nein, das würde nichts nützen. Wenn wir Nal’shuen einfach töten, würde ein anderer seinen Platz einnehmen und wir hätten nicht wirklich etwas erreicht. Nein wir müssen Nal’shuen lebend fangen. Sein Wissen über die Taktik unserer Feinde ist Gold wert.“ Erwiderte General Stulz. „Zudem können wir mit seiner Hilfe sehr wahrscheinlich den Maulwurf in unseren Reihen identifizieren.“ fügte Dennis an worauf der General zustimmend nickte. „Ihn lebend Fangen?“ fragte Nathalie daraufhin mit hochgezogenen Augenbrauen. „Ja, mir ist bewusst dass das dies ein heikler Auftrag ist. Aber nur Ihr Schiff hat mit seiner überlegenen Ausrüstung überhaupt eine Chance diesen Auftrag zu bewältigen.“ Antwortete General Stulz. Nathalie zog die Augenbraue daraufhin fordernd hoch, was überraschender weiße sogar etwas brachte. „Nal’shuen reißt mit seiner Privaten Yacht, einem umgebauten leichten Kreuzer. Zwar wurden die meisten Waffensysteme ausgebaut um mehr Platz für Vergnügungseinrichtungen zu schaffen, aber es sind sowieso nicht die Bordwaffen welche das Problem sind. Das Schiff verfügt über einen Leistungsfähige Sensorphalanx die jedes Schiff im Umkreis von zwei Lichtjahren erfassen kann. Es ist daher jedem bekannten Schiff unmöglich sich der Yacht unbemerkt zu nähern. Jedem Schiff außer dem Ihren.“ Erklärte General Stulz. „Und wo ist dabei das Problem?“ fragte Nathalie dann. „Nun zum einen hält sich Nal‘shuen ausschließlich in Verbündeten Territorien auf es ist daher sehr wahrscheinlich das er Verstärkung anfordern würde wenn sich ein unautorisiertes Schiff nähert. Zudem kann er einfach seinen Translichtantrieb aktivieren um sich einem Zugriff zu entziehen.“ antwortete der General. „Ich verstehe. Wir müssen also an Bord kommen bevor sie uns kommen sehen.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Exakt.“ Stimmte General Stulz zu.

„Gut und was dann?“ fragte Nathalie dann weiter, das anschleichen an das Schiff würde dank Solarias Tarnmantel relativ einfach werden. „Dann verschaffen wir uns zutritt und Entführen Nal’shuen.“ Antwortete Dennis umgehend. „Ihr wollt diese Yacht also Entern?“ fragte Nathalie, nur um sicher zu gehen. „Ja.“ Stimmten die beiden Männer fast schon im Chor zu. „Das letzte mal als wir sowas versucht haben sind zwei Männer gestorben.“ Meinte Nathalie dann, sie fühlte sich nicht wohl bei dem Gedanken schon wieder Naquiimeigentum zu entern, nicht nach dem Desaster über Kvosti. „Das war in der Tat ein herber Rückschlag aber, verzeihen Sie mir wenn ich etwas kalt klinge, es war es wert.“ Erwiderte General Stulz. „Wie meinen Sie das?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Obwohl das Ganze ein Hinterhalt war, haben Sie ihre Mission erfolgreich absolviert. Nicht nur das die Naquiimm spektakulär damit gescheitert sind Sie fest zu setzen, nein unsere Nachricht wurde tatsächlich über das Propaganda Netzwerk gesendet. Viele Clanführer der Grewock haben ihre Zusammenarbeit mit den Naquiim bereits auf Eis gelegt oder denken ernsthaft über Einschränkungen nach.“ Antwortete General Stulz. Nathalie nickte daraufhin lediglich knapp, obwohl sie durchaus versandt was für ein Erfolg dieses Ergebnis für den Widerstand war, immerhin bedeutete es eine ernsthafte Schwächung der Naquiim welche ohne die Grewock vor mehreren schwerwiegenden Problemen standen, aber dennoch: Sie war keine knallharte Soldatin und konnte sich demnach nicht mit dem Gedanken anfreunden das es etwas gab das den Tod eines Menschen aufwiegen konnte.

„Selbstverständlich würden wir Ihnen für die Enteroperation einige Kämpfer mitgeben.“ Meinte General Stulz dann, offenkundig in der Hoffnung Nathalie durch die Aussicht ihre eigenen Leute nicht in Gefahr bringen zu müssen eher auf seine Seite ziehen zu können. „Ich verstehe die Wichtigkeit hinter diesem Auftrag und ich Verstehe auch warum Sie mich darum bitten. Aber ich kann das nicht entscheiden.“ Meinte Nathalie dann was sowohl General Stulz als auch Dennis die Verwunderung ins Gesicht zauberte. „Wer dann?“ fragte General Stuilz umgehend und war offenkundig so aus dem Konzept gebracht worden das er seine höflich Distanzieret Sprechweiße einbüßte. „Ich werde an Bord darüber abstimmen lassen. Ich will nicht so weiter machen wie die Naquiim aufgehört haben.“ Antwortete Nathalie worauf sich Dennis und der General kurz Ansahen sich jedoch eines Kommentars enthielten. Der General benötigte daraufhin einige Sekundenbruchteile um sich zu sammeln ehe er meinte: „Wie Sie meinen, bis wann kann ich dann mit einer Entscheidung Rechnen?“, „In ein bis zwei Stunden. Ich werde Sie informieren.“ Antwortete Nathalie ehe sie sich umdrehte und den Raum verlies, in dem Wissen dass sie die beiden Männer ordentlich überrumpelt hatte. Dennis benötigte jedoch offenkundig nicht allzu lange seine Verwunderung zu überwinden da er knapp außerhalb des Kommandozentrums zu Nathalie aufschloss. „Was ist denn?“ fragte Nathalie daher bevor er überhaupt die Chance hatte etwas zu sagen. „Sir, halten Sie das wirklich für eine gute Entscheidung?“ fragte Dennis daraufhin. „Was, die Abstimmung?“ fragte Nathalie zurück und gab sich dabei möglichst ahnungslos. „Ja Sir.“ Bestätigte Dennis umgehend worauf Nathalie erst mal entnervt meinte: „Könntest du bitte mit diesem Sir aufhören wenn wir unter uns sind? Das macht mich ganz wuschig.“ Dennis atmete daraufhin hörbar aus, sparte sich jedoch einen Kommentar, weshalb Nathalie auf seine ursprüngliche Frage antwortete: „Ja, ich halte das für eine gute Idee. Ich möchte niemanden zu irgendwas zwingen und damit in die Fußstapfen von Talshien treten.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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