Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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05 Nov 2016 21:36 #84619 by General Stefan
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Haha das war ja geradezu wunderbar mal die eigene Seite so eine Zerstörung verursachen zu sehen! Der arme Talshien weiß nicht womit er sich da angelegt hat! Hoffentlich entkommt diese Schabe seiner gerechten Strafe nicht! :D Ich will mehr Zerstörung, sag mal.. diese automatisierte Legion beinhaltet nicht zufällig auch eine automatisierte mondgroße Runde Kampfstation mit einem Superlaser? Nein? Schade, wäre ja auch zu schön gewesen! :D

LG Stefan

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12 Nov 2016 13:50 #84880 by Todesgleiter
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@General Stefan: Ich hatte doch von Anfnag an versprochen das zwar alle tolle Spielzuege bekommen, in dieser Geschichte der "richtig coole Scheiß" aber für die Protagonisten reserviert ist und ich pflege meine Versprechen in aller Regel zu halten ;)
Mehr Zerstörung wirst du mit Sicherheit noch bekommen :evil: Villeicht nicht gelich aber das kommt betsimmt noch, immerhin bin ich mit dem Terranischen Arsenal noch nicht am Ende, da lkommt noch mehr, hoffentlcih ebenso Spektakulär wie die schwere Artillerie :D
Talshien st doch längst tot? Er wurde realtiv am Anfang egtötet als Nathalie und co. mit Solaria geflohen sind und dabei sein Schiff in die Luft gejagt haben.

Naja... eine Mondgroße Superlaser bestückte Kampfstation währe doch eher der Marine/Raumflotte/what ever als den Bodentruppen zugeordnet oder? Und die sechste Legion betseht, wie alle Terranischen Legionen ausschlielcih aus Bodentruppen. ;)

@all: Weiter geht's:
Kapitel 40: Wiedersehen mit und ohne Freude

Mit unaufhaltsamem Schritt der den Boden zum Zittern brachte lenkte Nathalie den Kampfavatar durch die klaffende Lücke in Nal’shuens Verteidigungswall den ihre Armee niedergerissen hatte. Hinter dem Wall erstreckte sich vor Nathalie nun Sklavenland, die größte und prächtigste Zwangsarbeitersiedlung im bekannten Raum. Obwohl die Schlacht um die Anlage auch hinter dem Wall schon ihre Spuren hinterlassen hatte, waren die meisten Gebäude noch intakt, allerdings musste man kein Bergbauspezialist sein um zu erkennen das sie im Moment nicht arbeiteten. Auf den ersten Blick lag die Anlage tot da, doch den zahllosen Sensoren der sechsten Legion entging die hektische Aktivität die überall herrschte nicht. Hunderte von Grewock, die meisten nur leicht Bewaffnet, vermutlich Aufseher, Verschanzten sich panisch in den Gebäuden, auf erhöhten Förderbrücken oder zwischen den massiven Mechanischen Teilen der Erzaufbereitungs und Transportanlagen. Während ihre Herren mittels diverser Fahrzeuge die Flucht ins Zentrum der Anlage antraten und dabei keine Rücksicht auf Verluste nahmen. Die Zwangsarbeiter selbst kauerten sich am Boden zusammen und hoffen offenkundig schlichtweg nicht im Weg zu sein wenn die Invasionsarmee mit den verbliebenen Verteidigern aneinander geriet.

Nathalie verlor unterdessen keine Zeit und veranlasste ihre Truppen dazu vorzurücken, es war ein durchaus spektakulärer Anblick wie die Gruppen aus Kampfläufern und Panzerfahrzeugen sich daraufhin verteilten um Feindlich Stellungen anzugreifen während die Infanterie zielstrebig die erst besten Gebäude anpeilte. Nathalie selbst bewegte den Avatar, eskortiert durch mehrere schwere Kampfeinheiten und ein ganzes Bataillon Infanteristen, unter dem wachsamen Blick dutzender am Himmel kreisender Kampfdrohnen auf das Zentrum der Anlage und den dort stehenden hoch aufragenden Turm zu von dem aus mehrere gewaltige Scheinwerfer die ganze Anlage beleuchteten. Aufgrund der Größe, dem Abwehrzaun der das Gebäude umspannte und der Tatsache das keinerlei Transportschächte oder ähnliches in das Gebäude führten war es geradezu offensichtlich dass der Turm als lokales Hauptquartier und vermutlich auch als Wohnquartier für die Führungsebene diente. Die wenigen Soldaten der Synode die sich ihr dabei in den Weg stellten waren daraufhin Offenbar selbst nicht so ganz m dem Herzen dabei, die meisten Grewock flohen nachdem die ersten Geschosse in ihre Deckungen eingeschlagen waren. „Grewock die fliehen?“ fragte sich Nathalie daraufhin verwunderst selbst, normaler weiße waren Grewocksoldaten an Kaltschnäuzigkeit kaum zu überbieten und marschierten ohne mit der Wimper zu zucken auf ihren Feind zu.

„In diesem Kampf gibt es für sie nichts mehr zu Gewinnen und das Wissen sie. Selbst Grewock wollen sich nicht Grundlos abschlachten lassen.“ Meinte daraufhin Dennis, offenbar hatte Nathalie die Frage ausversehen über die Neurokommunikation übermittelt. Als sie sich daraufhin dem Turm weiter näherte erwachten jedoch Automatische Abwehrgeschütze die auf den in den Zaun integrierten Wachtürmen montiert waren zum leben und taten ihr Möglichstes die unautorisierten Eindringlinge zu vertreiben. Die Geschütze waren jedoch offenkundig eher dafür Konzipiert rebellierende Sklaven zurückzutreiben als eine Terranische Armee zu bekämpfen. Nur mit einem Gedanken erteilte Nathalie einigen ihrer Panzer daraufhin einen Angriffsbefehl, wohl wissend das die Automatischen Abwehrwaffen des Zaunes die massiven Panzerrungen der schweren Panzerfahrzeuge unmöglich durchbrechen konnten. Mittlerweile war sie auch schon richtig gut darin ihre Truppen mittels Gedankenbefehle zu manövrieren. Allerdings gab es doch noch eine versteckte Überraschung. Ohne Vorwarnung schossen Meterhohe Flammensäulen aus dem Boden und verschlagen die Vorrückenden Panzer in einem lodernden Inferno. Obwohl die Automatischen Visuellen Filter umgehend reagierten und Nathalies Sichtfeld abdunkelten schloss sie vor Schreck kurz die Augen.

Als Nathalie ihre Augen nur eine halbe Sekunde später wieder öffnete sah sie noch eine ganze Salve aus Fahrzeugabwehrraketen direkt auf sie zufliegen. Während Nathalie daraufhin vor Schreck wie gelähmt war, verloren Solaria und Samara keine Zeit und veranlassten die Start von Aktiven Gegenmaßnahmen. Sofort darauf schossen mehrere Raketen an dem Avatar vorbei und zerteilten sich kurz darauf in mehrere Einzelflugkörper die jeder eine andere Rakete anvisierten und Zerstörten. Keine Einzige der Fahrzeugabwehrraketen erreichte den Avatar daher. „Danke.“ Hauchte Nathalie daraufhin während sie spürte wie ihr das Herz bis zum Hals schlug. „Keine Ursache.“ Antworteten die beiden Ki’s umgehend Synchron. Erst jetzt hatte Nathalie auch wieder Zeit nach ihren Panzern zu sehen, die Feuersbrunst hatte ihnen nicht viel anhaben können, die gegen organisch Brennbare Ziele konzipierten Brandmienen hatten kaum mehr erreicht als die äußere Panzerhülle anzukokeln. Praktisch unaufhaltsam rumpelten die Archaisch anmutenden Kettenfahrzeuge daher weiter auf den Turm zu und revanchierten sich für die feurige Begrüßung umgehend mit mehreren gezielten Salven auf die Wachtürme welche diesem Beschuss nicht lange standhielten und in sich zusammenvielen.

Kaum waren die Abwehrwaffen neutralisiert setzten sich die schnellen leichten Läufer in Bewegung und stürmten auf den Turm zu der noch immer Majestätsich über dem Chaotischen Schlachtgeschehen aufragte. Überall steigen mittlerweile Rauchsäulen in den Himmel auch wenn die eigentliche Schlacht vorbei war, die meisten Verteidiger außerhalb des Turmes selbst waren entweder Tot oder rannten um ihr Leben während die Sklaven sich ängstlich zusammenkuschelten während sie mit großen Augen zusahen wie die für sie übernatürlich anmutenden Automatisierten Kampfmaschinen jeglichen Widerstand ohne Gnade beiseite räumten und dabei nichts als Trümmer und Leichen zurückließen. Die wenigen Grewock die sich unterdessen hinter Barrikaden vor dem Turm verschanzt hatten, versuchten nun die anrückenden Kampfläufer aufzuhalten. Zwar hatten sie offensichtlich Fahrzeugabwehrwaffen dabei, doch trotzdem kämpften sie auf verlorenem Posten. Kaum hatten sie die erste Panzerabwehrrakete abgefeuert wurden ihre Stellungen in ein Regelrechtes Sperrfeuer genommen das den Boden umgrub und die Stellungen samt den wackeren Versteigern darin einfach zerfetzte. Daraufhin kehrte Ruhe rings um den Turm ein. „War’s das?“ fragte Nathalie daraufhin. „Glaube ich kaum. Sie werden sich im Inneren des Gebäudes verschanzen und versuchen die engen Korridore in denen wir kein schweres Gerät nutzen können zu ihrem Vorteil zu nutzen.“ Antwortetet Dennis. „Aber so können sie doch auch nichtmehr gewinnen.“ Erwiderte Nathalie. „Sie hoffen wahrscheinlich auf Verstärkung und spielen auf Zeit. Ich würde es an ihrer Stelle nicht anders machen.“ Antwortete Dennis erneut während Nathalie das Blank polierte Tor das den Zugang ins Innere des Turmes blockierte erreicht hatte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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12 Nov 2016 13:52 #84881 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ganz schön große Tür.“ Stellte Nathalie dann fest, das Tor war immerhin sogar für den Avatar groß genug, auch wenn es wohl etwas Eng werden würde. „Dann klopfen wir mal an.“ Dachte sich Nathalie daraufhin amüsiert und richtete die Hauptwaffe des Avatars auf das Tor ehe sie den Abzug betätigte. Zwar hielt das Tor dem ersten Treffer stand, allerdings verriet der tiefe Krater und die davon ausgehenden Risse eindeutig das ein weiterer Treffer wohl zu viel sein würde. Genüsslich drückte Nathalie ein weiteres mal ab und bestaunte daraufhin wie das Tor in mehrere Metallscherben zerbarst die in die Prunkvolle Eingangshalle dahinter regneten. „Aber Hallo!“ dachte sie sich dann bei dem Anblick der Grewock die sich hinter Übergroßen Ziertöpfen und ähnlicher Inneneinrichtung verstecken und drückte ein weiteres mal ab während bereits dutzende von Silber glänzenden Infanteristen die Halle stürmten. Es stellte sich daraufhin erwartungsgemäß schnell heraus das Einrichtungsgegenstände eher ungeeignet waren schweres Feuer zu absorbieren, nach wenigen Sekunden glich die Eingangshalle einem Trümmer und Scherben übersäten Schlachtfeld, in dem mehrere Leblose Grewock lagen. Schon nach einer kurzen Lagesondierung war Nathalie daraufhin jedoch klar das hier für sie und den Avatar Endstation war. Alle weiter führenden Korridore waren Schlichtweg zu klein als dass das Monströse Exoskelett hindurch gepasst hätte.

Das würde die von kleinen Spinnenartigen Läufern unterstützten Drohnen allerdings nicht aufhalten. Systematisch schwärmten sie aus und begannen das Gebäude zu durchsuchen und nebenbei jedweden Widerstand der sich ihnen in den Weg stellte zu neutralisieren. Dank der fortschrittlichen Kommandointerface Struktur des Avatars war es Nathalie daraufhin noch immer möglich das vorrücken ihrer Truppen direkt aus der Soldatenperspektive zu verfolgen. Zu diesem Zweck stellte die Virtuelle Benutzeroberfläche einfach das von den Sensoren der führenden Drohne eingefangen Bild dar. Gleichzeitig wurden die Einheiten nach wie vor als Symbole auf einer taktischen Übersichtskarte dargestellt in der nun auch die bereits erfassten Innenräume der Gebäude abgebildet wurden. Das vorrücken durch den Zentralturm ging daraufhin ohne größere Probleme von statten, zwar stellten sich hin und wieder kleinere Gruppen aus vier oder fünf Grewock die sich an Korridorkreuzungen oder hinter Türen verschanzt hatten den Mechanischen Kriegern in den Weg, doch sie hatten nicht den Hauch einer Chance den Vormarsch zu stoppen. Die Vorrückenden Drohnen hinterließen einfach eine Blutige schmeiße der Zerstörung und des Todes während sie unaufhaltsam ihrem Auftrag folgten. Bei diesem Anblick lief es Nathalie eiskalt den Rücken herunter, sie konnte sich bei diesem Anblick lebhaft vorstellen was für schrecken und welche Panik Terranische Truppen unter ihren Feinden verbreitet hatten. Sie war daher froh das die Überbleibsel der Terranischen Kriegsmaschinerie auf ihrer Seite standen.

Unterdessen hatte eine der vorstoßenden Gruppen eine art unterirdisches Verlies erreicht das sich unter dem Turm erstreckte und wohl dazu diente aufmüpfige Gefangene zu disziplinieren, derartige Kammern kannte Nathalie schon aus Tal’shiens Lager, sie waren dunkel feucht, unangenehm und oftmals mit den sterblichen Überresten von Vorgängern bestückt. Zusätzlich schloss sich in aller Regel eine Folterkammer an den eigentlichen Zellentrakt an. Kaum waren die vorstoßenden Drohnen durch die aufgesprengte Tür getreten, stützten sich zwei Bullige Grewock mit martialisch wirkenden Keulenartigen Waffen auf sie, vermutlich die Zellenaufseher. Gegen die Übermenschliche Geschwindigkeit und Kraft einer Terranischen Infanteriedrohne waren die Grewock aber machtlos. Geradezu mühelos fing eine der Drohnen den Schlag der Keule mit der bloßen Hand ab und schoss dem Grewock mit ihrem Gewehr eine Salve in den Bauch. Der Zweite Grewock war unterdessen von einer aus dem Unterarm einer weiteren Drohne hervorgeschossenen hell leuchtenden Klinge sauber in zwei Hälften geteilt worden. Die Klinge welche die Drohen dafür verwendet hatte kahm Nathalie verdächtig bekannt vor, sie sah ähnlich den Klingen aus die an Antiinfanterieschwebescheiben befestigt waren. „Was ist das für ein Schwert?“ fragte Nathalie daher. „Eine integrierte Bogenklinge.“ Antwortete Solaria sofort. „Und was ist eine Bogenklinge?“ fragte Nathalie umgehend weiter. „Bogenklingen sind Nahkampfwaffen deren Schneide durch einen mittels Hochspannung erzeugten Lichtbogen Verstärkt werden. Aufgrund der immensen Hitze die ein Lichtbogen erzeugt, können Bogenklingen die meisten Körperpanzer mühelos durchdringen.“ Erklärte Solaria daraufhin.

Unterdessen war in den Zellen welche den Korridor vor den vorrückenden Drohnen säumten die helle Aufregung ausgebrochen, zwar wusste keiner der Gefangenen was hier los war, aber die Tatsache das ihre beiden Aufseher getötet worden war Grund genug aus dem Häuschen zu sein. Als die Silberglänzenden Drohnen dann an den Zellen vorüberschritten verstummten die Insassen umgehend und schauten den fremdartigen Kampfmaschinen Respektvoll hinterher. Schon bald hatten die Drohnen eine Zelle erreicht in der nur ein einziger Menschlicher Mann Gefangen gehalten wurde, das war schon aus dem Grund auffällig da die anderen Zellen mit Gruppen aus fünf bis sieben Insassen gefüllt waren. Umgehend lies Nathalie die Drohnen daher innehalten und vor das große Sichtfenster in der Korridorwand zu treten das neben der Zellentür in die Wand eingelassen war. „Biometrischer Datenabgleich abgeschlossen. Person identifiziert General Stefan Stulz, Widerstandsbewegung.“ Meldete Solaria nur Sekundenbruchteile darauf. „Bist du dir sicher?“ fragte Nathalie daraufhin, sie erkannte in der mit hängendem Kopf an der Wand sitzenden, eingefallene Gestalt niemanden. „Positiv.“ Bestätigte Solaria umgehend. Obwohl Nathalie daraufhin nicht restlos überzeugt war veranlasste sie eine der Drohnen die Tür mit sanfter Gewaltanwendung zu öffnen, was so viel hieß wie dass das Schloss mit einer kurzen Salve zerstört und die Tür anschließend mit einem gezielten Tritt aufgebrochen wurde.

Als die metallene Zellentür daher scheppernd gegen die Wand krachte schaute der Mann, welcher sich bislang von der allgemeinen Aufregung nicht hatte anstecken lassen, schwerfällig auf. Als Nathalie das Gesicht erkannte musste sie unwillkürlich schlucken, ja das war General Stulz, allerdings waren seinem Gesicht die vergangenen Strapazen deutlich anzusehen. Seine Wangen waren eingefallen und die Augen blutunterlaufen während sein Haar sowie Bart ungepflegt und wild durcheinander wucherte, ebenso trug er nun eine weniger Kleidsame Wunde quer über das Gesicht zur schau. Als er aufgesehen hatte und die Mechanischen Krieger erblickte meinte er lediglich trocken: „Ihr seid definitiv keine Zellenwächter.“ Nathalie hatte unterdessen die Kontrollfläche gefunden die es ihr ermöglichte über die Drohnen zu sprechen und meinte: „General! Es tut so gut Sie zu sehen.“ In den Augen des General blitzte daraufhin kurze Verwirrung auf ehe er sich wieder im Griff hatte und fragte: „Wer oder was sind Sie und was wollen Sie von mir?“, „Ich bin es Sir, Nathalie. Wir sind hier rum sie rauszuholen.“ Antwortete Nathalie. „Aber, aber das ist unmöglich.“ Meinte der General matt. „Nein ist es nicht. Kommen Sie mit die Drohnen eskortieren Sie nach draußen, ich erkläre Ihnen alles sobald sie hier sind.“ Erwiderte Nathalie worauf in den Augen des alten und Geschundenen Mannes wider Hoffnung aufflammte ehe er sich schwerfällig hochstemmte und zwischen die Drohnen trat.

„Gute Neuigkeiten, wir haben den General gefunden er lebt!“ meldete Nathalie daraufhin an die anderen. „Ich habe es gesehen, das ist ein gutes Zeichen.“ Antwortete Dennis umgehend, wobei deutlich hörbare Erleichterung in seiner Stimme mitschwang. Unterdessen hatten die restlichen Stoßtruppen die höheren Etagen des Turmes gesichert und dabei einige Naquiim festgesetzt die sich ängstlich an die Wände drückten und versuchten bloß kein Ziel zu bieten. Unter den Gefangenen war auch ein ganz bestimmter Naquiim den Nathalie umgehend wieder erkannte: Nalshuen persönlich. Der Synodefunktionär war von den Mechanischen Soldaten im obersten Stockwerk des Turmes begleitet von einigen weiteren hochrangigen Naquiim aufgegabelt worden als er versucht hatte sich gemeinsam mit seinem Kumpanen in einem Wartungsschacht zu verstecken. Nachdem sein Versteck aufgeflogen war, war Nalshuen in Panik geraten und hatte seinen Untergebenen befohlen die Drohnen anzugreifen, ein Befehl der zu Nathalies Belustigung nie ausgeführt worden war, dafür waren die Naquiim viel zu Ängstlich gewesen.

Nur wenige Minuten später erreichte sowohl der Gebeutelte General als auch Nalshuen, jeweils von einer Gruppe Drohnen eskortiert die Eingangshalle des Turms in dem Nathalie beziehungsweise der Avatar noch immer stand. Während der General dabei zwischen seiner Eskorte, die ihn stützte. regelrecht aufzublühen schien und selbstsicher voranschritt, war Nalshuen offenkundig dem Nervenzusammenbruch nahe und musste mit Sanfter Gewalt von seinen Bewachern vorangeschoben werden. „Wow.“ Meinte General Stulz dann als er in die Halle getreten war und dem Avatar damit gegenüber stand. Nalshuen beschränkte sich stattdessen auf ein ängstliches quiekendes Geräusch während er am ganzen Leib zitterte, Nathalie wunderte sich dabei schon dass er nicht auseinanderfiel, so heftig zuckten seine Tentakel. Schließlich veranlasste Nathalie die gepanzerte Cockpitkanzel sich zu öffnen und konnte damit mit ihren eigenen Augen nach draußen sehen. „Sie sind es wirklich, aber wo zum Teufel haben sie diese Dinger her?“ fragte General Stulz daraufhin tief beeindruckt. „Das Schicksal hat es zur Abwechslung mal gut mit uns gemeint Sir.“ Antwortete Nathalie lässig ehe sie sich Nalshuen zuwandte: „Was dich betrifft, du kannst rennen aber du kannst uns nicht entkommen, deine alte Zelle wartete schon auf dich.“ Nalshuen versuchte daraufhin offenbar einen Protest zu formulieren, brachte außer einem erstickten Röcheln jedoch nichts zu Stande.

Nathalie wandte sich daraufhin wieder dem General zu und meinte: „Wir haben die Anlage so gut wie gesichert, die anderen werden sich freuen Sie wieder zu sehen.“, „Das ist kein Vergleich zu der Freude die ich empfinde Sie alle wieder zu sehen. Für diese Rettungsaktion stehe ich für immer in Ihrer Schuld.“ Antwortete der General trocken. In diesem Moment trat eine Abordnung Widerstandskämpfer, die mit ihrem Schiff direkt vor dem Turm gelandet waren durch das aufgesprengte Portal in die Halle. „General! Geht es Ihnen gut?“ fragte der führende Soldat umgehend. „Ging schon besser, aber das wird schon wieder.“ Antwortete der General sofort. „Wir haben einen Sanitäter dabei Sir.“ stellte der Kämpfer daraufhin fest. Während der General daraufhin mit seinen Untergebenen beschäftigt war veranlasste Nathalie den Abtransport Nalshuens sowie die Wiederherstellung der Reisebereitschaft der Legion. Sie hatten ihr Ziel erreicht und es gab keinen Grund mehr länger hier zu bleiben und auf einen Eventuellen Synode Gegenschlag zu warten.
~~~Ende Kapitel 40~~~

mfg.: Tg

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12 Nov 2016 14:34 #84883 by General Stefan
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Hui also das nenne ich mal eine effektive Bodeninvasion! Mir tun die Grewock fast schon leid xD Ich muss sagen, diese Infantrieschwerter stelle ich mir wie eine Mischung aus Katana und Lichtschwert vor! So einem Infanteristen will ich wirklich nicht in einer dunklen Straße begegnen xD Schön, dass du mich da rausgeholt hast! Bin mal gespannt wie viele Menschen auf dem Planeten waren und ob sie alle gerettet werden konnten!

Freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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19 Nov 2016 14:22 #85082 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Ja Nalshuen und seine Schergen sowie Untergebenen hatten keine Ahnung was da über sie gekommen war :evil:
Und ja die Bogenklingen sind von den Lichtschwertern aus Star Wars inspiriert, ich dachte das einfache Messer irgendiwe nicht cool genung als Nahkampfwaffen sind, wollte dann aber keine Waffen deren Funktion aus usnerer Sicht völlig unmöglich ist.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 41: Lauffeuer
„Willkommen zurück an Bord!“ grüßte Samara als Nathalie gemeinsam mit General Stulz durch die Luftschleuse trat, die Ki hatte sich sogar die Mühe gemacht ihr Holographisches Abbild mit einer Schärpe zu dekorieren wie sie die Widerstandskämpfer trugen. „Ein Kreuzer der Moskau Klasse, ich hätte nie gedacht ein solches Schiff auch nur zu sehen. Es ist mir eine Ehre an Bord zu sein.“ Antwortete General Stulz während Nathalie fragte: „Wie läuft der Truppenabzug?“, „Wir sind innerhalb des Geplanten Zeitfensters Sir. In diesem Moment werden die letzten Truppen verladen.“ Antwortete Samara umgehend. „Gut, dann bleibt uns hier nur noch eines zu tun.“ Antwortete Nathalie grimmig, sie hatte Hector ein Versprechen gegeben und sie hatte vor dieses Versprechen zu halten. Der geradezu Mordlüsterne Tonfall in ihrer Stimme war dabei auch dem General aufgefallen da er die Augenbraue hochzog sich allerdings einer Frage enthielt. „Samara, lasse Nalshuen doch bitte eine Möglichkeit zukommen den Planeten zu betrachten.“ Meinte Nathalie dann. „Aye Sir.“ Bestätigte die KI umgehend. Ehe sich Nathalie an General Stulz wandte: „Haben Sie Lust ein kleines Abschiedsfeuerwerk zu begutachten?“, „Sie haben doch nicht vor diesen Planeten zu Bombardieren oder?“ fragte General Stulz als Antwort. „Doch genau das habe ich vor, ich will Sklavenland stellvertretend für die ganze Synode brennen sehen.“ Antwortete Nathalie. „Ich verstehe. Nun das will ich mir bestimmt nicht entgehen lassen.“ Erwiderte General Stulz ehe er Nathalie folgte.

Nur wenige Minuten später hatten sie daraufhin Samaras Kommandobrücke erreicht wo bereits Dennis, Hector, Ursula, Steve und einige andere warteten. „Kommandant an Deck!“ rief Dennis umgehend als Nathalie und General Sulz durch die Tür traten. Umgehend erklang das klackernde Geräusch mehrerer Absätze die zusammenschlugen während alle anwesenden Salutierten. „Weiter machen.“ Erwiderte General Stulz sofort, worauf sie die Leute wieder Ihren jeweiligen Stationen zuwandten. „Das sie ein imposantes Schiff haben wusste ich ja, aber wie es aussieht haben Sie hier auch eine gute Besatzung.“ Stellte General Sulz dann zu Nathalie gewandt fest. „Wir tun was wir können Sir.“ Antwortete Nathalie Schulterzuckend. „Tun Sie mir einen gefallen und nennen Sie mich nicht weiter Sir. In meinen Augen sind wir wenn überhaupt gleichgestellte. Ohne Sie währe der Widerstand nicht das was er jetzt ist.“ Meinte General Stulz daraufhin. „Aber Sie sind der Befehlshabende Offizier des Widerstandes.“ Erwiderte Nathalie. „Das mag sein, aber Sie haben die alleinige Befehlsgewalt über zwei Schiffe die mehr Feuerkraft haben als die ganze Widerstandsflotte zusammen, und zusätzlich noch eine komplette Legion unter sich.“ Gab der General daraufhin zu bedenken. „Mag sein, trotzdem sind Sie besser darin zu Kommandieren.“ Beharrte Nathalie. „Das ist Übungssache, außerdem haben Sie ihre Sache doch nicht schlecht gemacht. Haben Sie etwas Selbstvertrauen.“ antwortete General Stulz Schulterzuckend. Während dieser kleinen Unterhaltung hatten die beiden den Weg zum Stuhl des Kommandierenden Offiziers bewältigt und Nathalie ließ sich darauf nieder, während General Stulz einend er daneben bereitstehenden Stühle in Beschlag nahm.

„Wie ist der Missionsstatus?“ fragte Nathalie dann. „Alle Kampfeinheiten haben den Planten verlassen, zudem konnten alle Gefangenen befreit und evakuiert werden. Wir sind bereit den Orbit zu verlassen.“ Antwortete Dennis. „Noch nicht, bringt uns in Angriffsreichweite.“ Erwiderte Nathalie. „Angriffsreichweite wozu?“ fragte Dennis umgehend überrascht. „Die Anlage auf der Oberfläche.“ Antwortete Nathalie mit einem düsteren Blick und Stählernen Gesichtszügen. Dennis verstand daraufhin sofort und meinte: „Es gibt keinen taktischen Grund für ein Bombardement.“, „Doch den gibt es.“ Erwiderte Nathalie. „Und welchen wenn ich Fragen darf?“ fragte Dennis umgehend. „Darfst du, Psychologische Kriegsführung. Sie sollen uns Fürchten und dazu sollen sie sehen wozu wir in der Lage sind.“ Antwortete Nathalie. „Ich verstehe.“ Antwortete Dennis umgehend während Samara bereits in einen niedereren Orbit gewechselt hatte. „Ziel in Reichweite, erwarte Autorisierung für Aktivierung von Bodenangriffswaffen.“ Meldete sie dann. „Tu es.“ Antwortete Nathalie finster. Augenblicklich ertönte ein kurzer Warnton und einige Warnlichter leuchteten auf ehe Samara meldete: „Einsatz von Bodenangriffswaffen autorisiert, erwarte Feuerfreigabe auf anvisiertes Ziel.“ Nathalie sah sich daraufhin einmal in dem Raum um, jeder hier hatte unter den Naquiim leiden müssen, jeder hier hatte so vieles an die Synode verloren, sie selbst eingeschlossen.

Dieses Wissen brachte in Nathalie ein brennendes Feuer des Hasses zum lodern und sie nickte Hector zu ehe sie meinte: „Feg dies Anlage und alle sich darin verkriechenden Naquiim vom Antlitz dieses Planeten.“, „Positiv, Feuer frei!“ bestätigte Samara kühl und kontrolliert, wenn sie etwas bei dieser Aktion empfand, dann verbarg sie es Professionell. Im nächsten Moment waren auf den Überwachungsschirmen der Kommandozentrale dann mehrere Geschosse zu erkennen die unbeirrbar und unter dem Aufmerksamen Blick der kompletten Widerstandsflotte auf den Planeten zu hielten. Da der Zwergplanet nur über eine extrem dünne Atmosphäre verfügte, hielt sich die Atmosphärische Reibung daraufhin in Grenzen weshalb das Bombardement nicht ganz so spektakulär aussah wie Nathalie es sich vorgestellt hatte. Die Einschläge der Geschosse jedoch waren spektakulär. Jeder Einschlag lies einen Feuerball entstehen der so groß war das er noch vom Orbit aus mühelos erkennbar war und jagte eine Schockwelle durch das Gestein des Planeten die den Massiven Fels wie eine Flüssigkeit in Wellenform auf und ab Vibrieren lies. Nach nicht einmal dreißig Sekunden war der ganze Spuk dann jedoch auch schon wieder vorbei und man hatte vom Orbit aus einen ungetrübten Blick auf einen Quadratkilometergroßen See aus geschmolzenem Gestein der sich weit über die Grenzen der verschwundenen Synode Anlage hinaus erstreckte und unheimlig in der ansonsten tristen und farblosen Umgebung leuchtete. „Bombardement abgeschlossen, Ziel restlos vernichtet.“ Meldet Samara dann überflüssiger weiße. „Das war... spektakulär.“ Stellte Steve dann trocken und mit einem eingeschüchterten Unterton fest, obwohl er wie die meisten anderen nur absolutes Basiswissen in Sachen Physik hatte, war ihm dennoch, genau wie Nathalie, klar was für immense Energiemengen in dieser kurzen Zeit freigesetzt worden sein mussten.

Nathalie lies das Bild der totalen Zerstörung daraufhin eine kurze Zeit auf sich wirken ehe sie meinte: „Bereitet eine Breitbandübertragung vor, wir Zeigen allen da draußen was wir getan haben und wozu wir fähig sind.“, „Aye.“ Meinte Agatha daraufhin lediglich schluckend. „Ich hatte schon von der Zerstörungskraft von Orbitalschlägen gehört, aber das war überwältigend. Es scheint so einfach damit etwas zu vernichten.“ Stellte General Stulz dann fest, er war tief in die Rückenlehne seines Stuhles zurückgefallen und fuhr mit der Hand durch seinen Verwilderten Bart. „Ich habe die Visuellen Daten für die Versendung vorbereitet, sonst noch was?“ fragte Agatha dann. „Ja, unterlege die Bilder bitte mit dem was ich gleich sagen werde.“ Antwortete Nathalie. „Alles klar, schies los.“ Erwiderte Agatha umgehend. „Ihr dachtet ihr hättet uns vernichtet, schon zum zweiten mal. Doch ihr könnt uns nicht aufhalten. Wir sind die Erben des Terranischen Staates und wir werden nicht eher ruhen bis unser Volk aus der Sklaverei befreit ist und all eure Welten in Trümmern liegen. Dies ist ein Versprechen.“ Meinte Nathalie dann Mordlüstern. „Wow, wer bist du und was hast du mit Nathalie gemacht?“ fragte Steve daraufhin. „Ich bin immer noch ich Steve, aber ich habe die Nase gestrichen voll. Sie wollen Krieg, Mord und Totschlag? Dann sollen sie das eben bekommen.“ Antwortete Nathalie düster.

Im großen Tempel von Etor wurde die Nachricht nur kurz darauf empfangen, was nicht weiter schwer war, sie wurde mit immenser Energie und unverschlüsselt übertragen, jeder, wirklich jeder empfing sie. Sarah schluckte als die Bilder der Zerstörung betrachtete, es erschreckte sie wie wörtlich Korrekt die Vorhersage der großen Mutter gewesen war. Diese hatte immerhin von Anfang an von einem reinigenden Feuer gesprochen und das was sie nun sah war definitiv eine menge Feuer. Die Vorstellung das für diese Feuersbrunst jedoch kein Gott verantwortlich war sondern Sterbliche Wesen, Menschen sorgte dafür das sich Sarah buchstäblich die Zehennägel aufrollten und die Nackenhaare zu Berge standen. Ja sie hatte Angst vor den anderen Ihrer art, sie hatte Angst vor dieser eigentlich ganz Freundlichen Nathalie, denn offenkundig schmorte unter der Oberfläche der anderen Menschen ein Unstillbarer Hass der sich in beinahe Grenzenloser Zerstörungswut entlud. „Ich muss meine Ordensbrüder und Schwestern mäßigen. Wenn wir uns noch eine Verfehlung erlauben sieht es hier bald genau so aus.“ Stellte Sarah dann für sich selbst fest während sie das abschließenden Bild der Übertragung mit dem schwelenden Lava See betrachtete.
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19 Nov 2016 14:25 #85083 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nathalie vertrieb sich unterdessen die Zeit des Rückfluges zum Stützpunkt damit die unzähligen befreiten Sklaven zu besuchen die sich ehrfürchtig durch Samaras Korridore bewegten. Der Terranische Kreuzer war mehr als groß genug um Hunderte Menschen aufzunehmen ohne das sich jemand drängeln musste. Von den meisten der Leute hörte sie ähnliche, Fassungslose Sprüche und Feststellungen. Niemand von ihnen hatte sich auch nur Vorzustellen gewagt die Knechtschaft jemals abschütteln zu können, ein Umstand der Nathalie sehr vertraut vorkam, ihr selbst war es immerhin nicht viel anders ergangen. Gerade als sie darauf durch einen der Korridore schlenderte ohne ein spezifisches Ziel zu haben als sich Plötzlich ohne Vorwarnung Samaras Hologramm direkt neben ihr Aufbaute. „Sir, wir haben einige unverschlüsselte Langstrecken Transmissionen der Synode und des Sambesiordens abgefangen.“ Meldete die Ki dann. „Und?“ fragte Nathalie lediglich. „Ich denke das Sie der Inhalt Interessieren wird.“ Antwortete Samara. „Wie kommst du darauf?“ fragte Nathalie weiter während sie in einen Korridor einbog der sie in Richtung ihrer Kabine führte, mittlerweile fand sie sich an Bord schon recht gut zurecht. „Es geht um unseren letzten Angriff auf Nalshuens Einrichtung.“ Erklärte Samara umgehend.

Schlagartig war Nathalies Interesse geweckt und sie dachte sich: „Das ging aber schnell!“ ehe sie neugierig fragte: „Und was sagen Sie?“, „Das sollten Sie sich selbst ansehen Sir.“ Antwortete Samara. „Na gut.“ Erwiderte Nathalie und beschleunigte ihren Schritt so dass sie nur wenige Minuten für die verbleibende Strecke benötigte. Kaum in ihrer Kabine angekommen begab sich Nathalie in das Arbeitszimmer und lies sich auf den wuchtigen Schreibtischstuhl plumpsen ehe sie den Interaktiven Schreibtisch mit einem Fingerschnippsen aktivierte. Sofort darauf erschien eine freischwebende, mi mehreren Ebenen ausgestattete Datenoberfläche die zunächst höllisch Kompliziert wirkte. Davon ließ sich Nathalie jedoch nicht beeindrucken und navigierte, nur mit Hilfe kleiner Gesten zu den Aufzeichnungen der Schiffsexternen Kommunikation. Sofort darauf hatte sie die Übertragungen der Synode und des Ordens ausfindig gemacht, die Benutzoberfläche hatte sie markiert und in einer extra Liste angeordnet, vermutlich war das Samara zuzuschreiben. Nachdem sie sich dann bequem in ihrem Stuhl zurückgelehnt hatte lies Nathalie die erste Aufzeichnung abspielen, es handelte sich um eine öffentliche Informationsmitteilug der Inneren Sicherheit der Synode.

Als sie die Mitteillung ansah schlich sich ein heimtückisches, amüsiertes Grinsen auf Nathalies Züge. Die Naquiim waren schockiert über den Angriff und regelrecht in Panik geraten. Die Worte des Sprechers das die Regierung alles im Griff hatte klangen in Nathalies Augen dagegen weniger überzeugend, selbst dem Sprecher der Synode war die Angst deutlich anzuhören. „Jetzt werdet ihr Lernen was Angst und Hilflosigkeit bedeutet.“ Dachte sich Nathalie dann zufrieden während sie einige weitere Bilder aus anderen, nicht offiziellen Übertragungen sah, Massenpaniken hatten nicht wenige Bevölkerungszentren der Synode erfasst, Zivile Raumschiffbesatzungen weigerten sich die Raumhäfen zu verlassen und einige Grewockstämme hatten offiziell angekündigt ihre Zusammenarbeit mit der Synode zu beenden. Kurzum, die Synode stand mit dem Rücken zur Wand, die Bevölkerung in Panik, die Untergebenen auf Krawall gebürstet und die Wirtschaft am Boden und das alles nur wegen dem Widerstand. Es war durchaus imposant wie viel eine einzige Aktion erreichen konnte. Die zweite wichtige Mitteillung stammte von den Sambesi. Die Insektenwesen waren deutlich beherrschter als die Naquiim, trotzdem erkannte Nathalie die untrüglichen Zeichen der Nervosität auch bei ihnen. Der Inhalt der Mitteillung legte sich Nathalie jedoch wie ein Stein auf die Brust. Der Sambesi Orden kündigte darin offiziell an den Widerstand auszulöschen. Offenbar fürchteten die Sambesi um ihre Vormachtstellung. „Als hätten wir nicht schon genug Feinde.“ Stellte Nathalie daraufhin für sich finster fest und verschränkte Nachdenklich die Arme vor der Brust.

Nur kurz darauf meldete sich die Tür mit einem dezenten Glockenton zu Wort. „Nanu?“ fragte sich Nathalie daher ehe sie meinte: „Öffnen.“ Und sich aus Ihrem Stuhl erhob um ihren Gast in Empfang zu nehmen. Kaum an der Tür angekommen wurde Nathalie dann auch schon von Ursula, Steve und Anna erwartete. Alle drei hatten ihre Uniformen gegen bequeme Freizeitkleidung getauscht und Steve hielt einen Verheißungsvollen Behälter in den Armen. „Was habt ihr denn vor?“ fragte Nathalie daher als sie die drei gemustert hatte. „Wir haben einen großen Sieg errungen und jetzt muss das gefeiert werden!“ antwortete Steve ausgelassen und hätte vor lauter Überschwang fast seine Last fallen lassen. „Außerdem ist es lange her das wir zuletzt unter uns waren, ganz Privat ohne lästige Pflichten.“ Fügte Ursula an. Nathalie nickte daraufhin kurz, Ursula hatte völlig recht in letzter Zeit hatten sie alle kaum Zeit gehabt ihre Freundschaft zu Pflegen, so viel hatten sie alle zu tun gehabt. „Na was ist denn jetzt, dürfen wir reinkommen oder müssen wir hier draußen im Korridor Feiern?“ fragte Steve dann. Nathalie grinste umgehend und meinte: „Nein, nein müsst ihr nicht. Kommt rein.“, „Na also!“ meinte Steve sofort und zwinkerte Nathalie aufmunternd zu ehe er Ursula und Anna folgte die sich an den Händen hielten und fröhlich vor sich hin summten während sie durch die Tür gingen.

Nur wenige Minuten später hatten sie sich dann alle vier um den eleganten Tisch mit Glasplate niedergelassen der den Wohnbereich der Kabine dominierte und Steve hatte damit begonnen feierlich den Inhalt seines Behälters auf dem Tisch zu drapieren. Dabei handelte es sich um eine eindrucksvolle Sammlung diverser Alkoholischer Getränke von denen Nathalie lieber nicht wissen wollte wo genau er sie eigentlich her hatte, sowie diverse Häppchen und andere Lebensmittel die man mit den Fingern essen konnte ohne dafür Besteck zu benötigen. „Und wie ist es so?“ fragte Anna dann neugierig, die junge Frau schien in der kurzen Zeit seit dem Ausbruch aus Talshiens Lager um Jahre gealtert zu sein, die Brutale und absolut unnachgiebige Art des Krieges in dem sie alle steckten zollte insbesondere von den jungen Leuten ohne über die Jahrzehnte gefestigten Charaktere ihren Tribut. „Wie ist was?“ fragte Nathalie während sie eine braune dünne mit weißen Krümeln verzierte Stange zwischen den Fingern drehte und kritisch beäugte. „Na das alles, das Kommando über eine ganze Armee. Die Macht den Naquiim alles heim zu zahlen, die Tatsache das man niemandem mehr Rechenschaft schuldig ist.“ Antwortete Anna mit enthusiastischer Stimme. Nathalie schaute Anna daraufhin müde an und antwortete nachdenklich: „Es ist Anstrengend und es zehrt an mir, glaub mir wenn ich könnte würde ich diese Rolle liebend gerne abgeben, aber ich kann nicht. Es ist nicht schön das kannst du mir glauben.“, „Wirklich? Aber du hast soviel... soviel macht.“ Erwiderte Anna. „Große Macht bringt auch immer große Verantwortung mit sich.“ Antwortete Nathalie müde während sie sich die Stange in den Mund schob nachdem Steve ihr aufmunternd zugenickt hatte. Anna wirkte daraufhin nachdenklich und kaute ihrerseits auf einem Häppchen herum was Ursula die Gelegenheit gab das Gespräch auf erfreulichere Themengebiete zu lenken.
~~~Ende Kapitel 41~~~

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19 Nov 2016 19:47 #85089 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Hmm das der Orden sich offziell gegen den Wiederstand stellt könnte ein Problem sein. Wenn sich eine erneute Anti-Menschliche Allianz bildet dann wird es fast unmöglich für unsere Helden zu siegen, schließlich hat selbst die vereine Terranische Flotte diese Aufgabe nicht erfüllen können.
Schönes Kapitel, freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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26 Nov 2016 14:16 #85153 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Ja der offene Kriegseintritt des Ordens ist ein Problem, aber noch ist nicht aller Tage abend. Es gibt immerhin noch einige andere "Big player" die bislang noch nicht aktiv geworden sind. Außerdem hat der Widerstand einen Vorteil gegenüber der früheren Terranischen Raumflotte: Er muss kein Territorium schützen. Was dazu führt das seine FEidne ihre Zahlenmäßige Üerlegenheit kaum nutzen können.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 42: Unerwünschter Besuch

Als Sandra zu sich kam bemerkte sie noch einen unnatürlichen Luftzug an ihrer Wange, dann wurde sie auch schon von Kräftigen Pranken unsanft unter den Achseln gepackt und von ihrem Lager gerissen. Sie wollte schreien doch ein eklig klebriges Band verschloss ihren Mund. Panisch warf sie daher den Kopf herum und versuchte festzustellen wer sie mitten in der Nacht Angriff, doch in der Kompletten Dunkelheit die in ihrem Raum herrschte konnte sie überhaupt nichts erkennen. Ihre Entführer, den Sandra war sich Sicher das es mehrere waren, dagegen schienen keine Probleme damit zu haben sich zurecht zu finden und schleiften sie ohne lange zu zögern hinaus auf den Korridor und anschließend in die Versammlungshalle des Tempels. Her saßen und lagen schon weitere, gefesselte Priester bewacht von Vermummten bulligen Gestalten mit vier Beinen. Trotz ihrer schweren Gewänder erkannte Sandra die einzigartige und unverwechselbare Statur der stolzen Teldran. Allerdings warf diese Erkenntnis mehr Fragen auf als sie beantwortetet. Die Teldran pflegten keinen Kontakt zu anderen Spezies und hatten ihren Raum vollständig von allen Einflüssen von Außerhalb abgeschottet. Seit dem großen Krieg hatte ihres Wissens daher niemand einen Teldra gesehen. Selbst im großen Krieg waren die Teldran eher zurückhaltend gewesen und hatten ihre Interaktion auf notwendige Taktische Absprachen beschränkt.

„Was wollen die den hier?“ fragte sich Sandra daher selbst, der Raum der Teldran lag weit vom Sonnenfeuer System entfernt, es konnte sich daher um keine Expansionskampagne oder ähnliches handeln, zudem war es nach Sandras Wissen eher ungewöhnlich das die Teldran Gefangene machten, Schiffe welche die Verbotene Linie an der Grenze zu ihrem Raum überquerten wurden in aller Regel ohne Vorwarnung Angegriffen und Zerstört. Plötzlich ertönte dann das klackernde Geräusch mehrerer dünner und spitzer Beine die über den Steineren Boden der Halle liefen und ein Sambesi trat in Sandras Sichtfeld, sein gepanzerter Leib funkelte selbst in dem fahlen Licht als würde er aus massivem Gold bestehen, was ein untrügliches Zeichen dafür war das es sich bei diesem Sambesi um einen sehr alten und vermutlich sehr Einflussreichen Funktionär des Ordens handelte. „Wir haben alle die Sie wollten, der Rest hat nichts davon bemerkt, genau wie Sie es gefordert haben.“ Meinte dann die grollende Stimme eines Teldra. „Gute Arbeit, Ihre Bezahlung wurde bereits in die Wege geleitet, Sie können gehen.“ Antwortete die Rasselnde Stimme des Sambesi daraufhin. „Die Teldran arbeiten für den Orden?“ fragte sich Sandra daraufhin verwirrt, im Moment ergab irgendwie gar nichts mehr Sinn.

Nathalie ahnte von den Vorgängen im Tempel unterdessen noch nichts und wartete daher eher gelangweilt als angespannt darauf das sie das Sonnenfeuer System erreichten. General Stulz, der sich in der Zwischenzeit wieder zu dem Imposanten Mann herausgeputzt hatte den Nathalie auf Arche 1 getroffen hatte, saß dabei mit Professional schwer zu deutender Miene rechts neben ihr während Dennis den Stuhl in ihrer linken Flanke okkupiert hatte. Die beiden Männer hatten jedoch nicht viel zu sagen und schauten einfach nur geradeaus. Nathalie selbst saß eher zusammengesunken als aufgerichtet auf ihrem Stuhl und war in Gedanken vertieft, auch wenn sie mittlerweile Besser darin geworden war all den Erwartungsdruck und die ganzen Gräueltaten des Kriegs nicht an sich heranzulassen fragte sie sich noch immer ob man das alles nicht hätte auch anders Regeln können. Sicher die Naquiim hatten eine Strafe für all das was sie den Menschen angetan hatten mehr als verdient aber trotzdem schien Nathalie ein Galaxis weiter Krieg nicht unbedingt als die beste Option, insbesondere da sie nun nichtmehr nur gegen die Naquiim kämpfen mussten. Plötzlich riss Samara dann Nathalie jedoch aus Ihren Gedanken: „Sir ich empfange eine Statusmitteilung aus Troja.“, „Worum geht es?“ fragte Nathalie umgehend. „Die Stützpunktsensoren haben mehrere nichtautorisierte Schiffe im Orbit verfolgt.“ Antwortete Samara. „Synode?“ fragte Dennis umgehend. „Negativ, Sambesi und Teldran.“ Antwortete Samara sofort. „Teldran?“ fragte Nathalie daraufhin, sie hatte keine Ahnung wer die Teldran sein sollten. „Eine sechsgliedrige, sehr stolze Reptilienspezies, für Gewöhnlich bleiben sie allerdings unter sich.“ antwortete Dennis mit gerunzelter Stirn. „Es gab in letzter Zeit mehrere Berichte über sichtungen von Teldran Schiffen in der Nähe von Sambesistützpunkten.“ Stellte General Stulz dann fest.

„Was glauben Sie hat das zu bedeuten?“ fragte Nathalie umgehend. „Entweder das die Sambesi Handelsbeziehungen zu den Teldran unterhalten, oder aber das sich die Teldran aus mir unbekannten Gründen dafür entschlossen haben dem Orden auch Militärisch beizustehen. In Anbetracht der Sachlage, tendiere ich leider zu der zweiten Möglichkeit.“ Antwortete General Stulz säuerlecht. „Werden wir denn mit Teldran Schiffen fertig?“ fragte Nathalie dann. „Vorausgesetzt das ihr Waffentechnisches Level in der Zwischenzeit keine Quantensprünge vollzogen hat, sollten wir den Teldran Schiffen im Kampf Schiff zu Schiff überlegen sein.“ Antwortete Samara umgehend. „Na wenigstens was.“ Murmelte Nathalie daraufhin ehe sie fragte: „Wissen wir was die Sambesi und Teldran im Orbit wollen?“, „Den Stützpunktsensoren nach sind mehrere Transportfähren gelandet, seit dem keine nennenswerte Aktivität.“ Antwortete Samara. „Das gefällt mir nicht.“ Stellte Dennis umgehend fest. „Ich stimme Ihnen zu, da ist was faul. Alleine die Tatsache Teldran Schiffe so weit von Ihrem Raum entfernt anzutreffen spricht dafür das hier irgendetwas läuft.“ Stimmte General Stulz zu. „Und was tun wir jetzt?“ fragte Nathalie dann. „Im Prinzip haben wir vier Möglichkeiten. Erstens: Wir fliegen offen in den Orbit und warten ab was passiert, zweitens: Wir verstecken uns bis die Sambesi und Teldran Schiffe von selber verschwinden. Drittens: Wir nähern uns unerkannt und stellen ein paar Nachforschungen an oder aber wir greifen ohne Vorwarnung aus dem Hinterhalt an.“ Antwortete General Stulz.

„Ich Tendiere zu Möglichkeit drei.“ Stellte Nathalie umgehend fest, ihr behagte die Vorstellung nicht zu handeln bevor sie eigentlich wussten was los war ebenso wenig wie der Gedanke sich dem Orden und seinen mutmaßlichen Unterstützern auszuliefern. „Gute Entscheidung.“ Attestierte General Stulz sofort. „Bereite Andockmanöver mit der TTF Solaria für Besatzungstransfer vor.“ Meldete Samar sofort, immerhin war es ihr selbst so gut wie unmöglich ungesehen in den Orbit zu gelangen, Solaria dagegen war dafür wie geschaffen. „Sir wir müssen den Translichtkorridor verlassen bevor wir das Andockmanöver ausführen können.“ Stellte Dennis dann fest. „Ich weiß, bringt uns auf Unter Lichtgeschwindigkeit, aber ohne dass das jemand mitbekommt.“ Erwiderte Nathalie. Nur Sekundenbruchteile darauf verließ die Widerstandsflotte den Translichtkanal mitten wo im Nirgendwo, sie befanden sich im scheinbar endlosen Leerraum der sich zwischen den Sternensystem erstreckte. Hier war es mehr als unwahrscheinlich entdeckt zu werden, selbst wenn jemand gezielt nach der Flotte suchen sollte, der Lehrraum war schlichtweg so gewaltig groß das es nahezu unmöglich war darin etwas zu finden wenn man seine Position nicht genau kannte. „Informiert die restlichen Kämpfer des Widerstandes was los ist.“ Meinte Nathalie dann ehe sie sich erhob um sich auf den Weg zur Luftschleuse zu machen. „Mit Ihrer Erlaubnis würde ich gerne hier bleiben, ich bin müde und habe mich noch immer nicht von meiner Gefangenschaft erholt.“ Meinte General Stulz dann. „Aber natürlich, ich bin sicher das Samara gut für sie sorgen wird.“ Antwortete Nathalie. „Danke, ich werde trotzdem jederzeit erreichbar sein.“ erwiderte General Stulz ehrlich erleichtert.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~

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26 Nov 2016 14:17 #85154 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenige Minuten später saß Nathalie wieder auf einem Terransichen Kommandostuhl, der einzige Unterschied war lediglich das sich dieser auf Solarias Brücke befand. Eben jene erreichte so eben das Sonnenfeuer System, da sie im Moment keine Rücksicht auf die deutlich langsameren Schiffe des Widerstandes nehmen mussten hatte Solaria die verblieben Distanz in Rekordzeit bewältigt und hüllte sich nun in ihren Schützenden Tarnmantel. „Wie siehts aus?“ fragte Nathalie daraufhin ungeduldig. „Die Sensoren bestätigen die Meldungen er Basis. Ein Leichter Sambesi Kreuzer mit vier Kanonenbooten und drei Teldran Schiffe die ich als Zerstörer Klassifizieren würde.“ Antwortete Dennis. „Können wir nicht mehr in Erfahrung bringen?“ fragte Nathalie daraufhin leicht enttäuscht. „Nicht aus dieser Distanz.“ Antwortete Dennis. „Na dann bringt uns näher ran.“ Erwiderte Nathalie worauf Solaria umgehend beschleunigte um die Distanz zwischen sich und dem Planeten zu verringern.

Als sie sich den Schiffen näherten bestaunte Nathalie die Optik der Sambesi und Teldran Schiffe, im Gegensatz zu den Eckigen und ziemlich Boxartigen Designs der Naquiim wirkten die Sambesi Schiffe Geradezu Filigran. So hatten die Schiffe keinen definierten Hauptrumpf und schienen aus mehreren Lagen sich überlappender, annähern Flügelförmiger Ausleger zu bestehen die sich erst im hinteren Drittel der Schiffe zu einem kurzen aber schlanken Rumpf vereinigten. Zusätzlich umgaben weitere Paneele die Kernausleger und gaben den Sambesischiffen ein ebenso fremdartiges wie faszinierendes Aussehen. Die Teldran Schiffe dagegen wirkten zwar deutlich Schlichter, aber dafür umso Kampftauglicher. Ihre Kompakten, schlanken, keilförmigen Rümpfe waren praktisch unverziert und wirkten durch ihre Schlichtheit schon einschüchternd. „Es sind definitiv mehre Fähren im Tempelkomplex gelandet, außerdem können wir mehrere Gruppen von Sambesi orten die sich über die Anlage verteilt haben.“ Meldete Dennis dann plötzlich und weckte Nathalie damit aus ihrer faszinierten Beobachtung. „Was ist mit den Teldran?“ fragte Nathalie umgehend. „Falls einige davon auf der Oberfläche sind, können die Sensoren sie nicht entdecken.“ Antwortete Dennis. „Wie ist das möglich?“ fragte Nathalie weiter. „Die Spezies der Teldran verfügt über einige bemerkenswerte Biologische Eigenschaften, eine davon ist das sie aufgrund ihrer Kaltblütigen Natur von den meisten Sensoren auf große Distanzen nicht erfasst werden da sie nicht wärmer als ihre Umgebung sind.“ Antwortete Solaria. „Können wir die Etor erreichen ohne das die Sambesi und Teldran das bemerken?“ fragte Nathalie dann. „Wenn wir eine verschlüsselte Direktverbindung nutzen, ja. Allerdings benötigt der Empfänger dafür ein Spezielles Kommunikationsgerät.“ Antwortete Dennis.

„Können wir irgendwie anders herausfinden was da unten vor sich geht?“ fragte Nathalie dann. „Ohne selbst zu landen wird das Schwierig.“ Antwortete Dennis. „Können wir den Landen ohne das die alle das mitbekommen?“ fragte Nathalie daraufhin umgehend. „Positiv, zwar wird der Tarnmantel nicht fähig sein die Atmosphärischen Interferenzen meines Eintritts zu verschleiern, aber mit dem korrekten Zeitplan ist es durchaus möglich unerkannt in die Planetenatmosphäre einzudringen.“ Antwortete Solaria. „Das klingt doch schon mal vielversprechend.“ Stellte Steve umgehend fest ehe Agatha meinte: „Moment, ich empfange ein Funkfeuer von der Planetenoberfläche, es ist wie ein Notruf kodiert.“, „Ein Notruf, von wem?“ fragte Dennis sofort. „Den Etor, jedenfalls der Kommunikationssignatur nach zu urteilen.“ Antwortete Agatha. Dennis zog daraufhin überrascht die Augenbrauen hoch während Nathalie meinte: „Spiel es ab.“ Agatha nickte daraufhin knapp ehe auf einem der Monitore das Bild eines Raumes erschien der von der Architektur her definitiv zum Etor Tempel passte, sehr viel Interessanter war jedoch das ziemlich abgehetzt wirkende Gesicht der Sprecherin die in diesem Moment meinte: „Teile des ältesten Rates haben mithilfe des Sambesi Ordens und einigen Teldran Kriegern die Kontrolle über den Tempel erlangt. Der Großteil der Priesterschaft ist festgesetzt, sie planen einen Hinterhalt für jeden der hier Landen will. Bitte verschont uns...“ Dann tauchten plötzlich zwei ungeschlachte Gestalten auf und überwältigten die Frau mühelos ehe sie die Bildverbindung unterbrachen.

„Das war doch diese Priesterin oder?“ fragte Steve daraufhin. „Ja, ihr Name war Sandra.“ Antwortete Nathalie. „Offenbar gab es da unten dann so eine art Aufspaltung.“ Stellte Dennis umgehend fest. „Wir müssen etwas unternehmen bevor die Sambesi den Stützpunkt entdecken, vielleicht wissen sie noch nichts davon.“ Stellte dann Hector kalt berechnend fest. Dennis nickte umgehend ehe er einen Berechnenden Blick auf die Schiffe der Sambesi und Teldran warf. „Es sind keine großen Schiffe und sie haben keine Truppentransporter dabei, demzufolge dürfte die Feindliche Besatzungsstärke am Boden nicht allzu stark sein, wir müssten sie überwältigen können.“ Meinte Dennis dann. „Du meinst wir landen und greifen die Sambesi offen an?“ fragte Nathalie daraufhin, bei dem Gedanken den Orden offen herauszufordern wurde ihr ganz anders. Sicher die Synode war ebenfalls ein mächtiger Gegner, aber kein Vergleich zum Sambesi Orden. „Fast. Wir landen und Greifen Sie aus dem Hinterhalt an, mit etwas Glück werden sie nicht mal Wissen wer sie angegriffen hat.“ Antwortete Dennis. „Und dann?“ fragte Nathalie weiter. „Dann sehen wir wie sich die Lage entwickelt. Ich würde einen Angriff auf Teldran Schiffe gerne vermeiden.“ Antwortete Dennis. „Gut, dann mal los.“ Meinte Nathalie daraufhin.

Es dauerte daraufhin seine Zeit das verdeckte Eintrittsmanöver zu vollziehen, immerhin musste Solaria sich zu diesem Zweck auf die andere Seite des Planeten zurückziehen und einen extrem flachen Eintrittswinkel wählen. Zudem war ihre Bewegungsgeschwindigkeit innerhalb einer Atmosphäre aufgrund des Luftwiderstandes drastisch reduziert. Etwas ungeduldig wartete Nathalie daher darauf das sie ihren Zielort, den große Tempel von Etor, endlich erreichten. Die gute Nachricht hierbei war das nichts darauf hindeute das sie entdeckt worden waren, offenbar zahlten sich die aufwendigen Manöver wenigstens aus. Dann rückte der Tempelkomplex in Sichtweite, die gewaltigen verzierten Kuppeln des Hauptbaus thronten so majestätisch wie eh und jeh über der Landschaft, die auf dem ganzen Gelände verstreut gelandeten Fähren jedoch gehörten jedoch definitiv nicht zum bekannten Aussehen des Tempels. „Das sind aber ganz schön viele Fähren.“ Stellte Nathalie daher fest. „Sie müssen Alles entbehrliche Personal auf den Planten transferiert haben.“ Meinte Dennis daraufhin. „Aber wozu?“ fragte Nathalie umgehend. „Um die Umgebung zu sichern und die einheimische Bevölkerung unter Kontrolle halten zu können. Das ist das typische vorgehen einer Territorium annektierenden Macht.“ Antwortete Dennis.

„Ich dachte die Etor hätten gewisse Abkommen mit dem Orden?“ meinte Nathalie daraufhin verwundert. „In Anbetracht der Dinge die Sandra gesagt hat, gehe ich davon aus das es keine Feindliche Übernahme ist, sondern eine, von einem Teil der Führung gewünschte, Kontrollübernahme um unerwünschte Elemente aus der Gesellschaft zu entfernen.“ Erwiderte Dennis. „Glaubst du immer noch das wir mit denen fertig werden?“ fragte Steve dann. „Aber sicher, auch wenn wir uns vor den Teldran in Acht nehmen sollten, das sind keine für den Bodenkampf Trainierte und ausgerüstete Soldaten und es fehlt ihnen an Militärischer Ausrüstung.“ Antwortete Dennis. „Ist das nicht ein bisschen Leichtsinnig von ihnen?“ fragte darauf Hector. „Nein, immerhin sollten sie nur gegen ein paar Unbewaffnete Priester vorgehen, dafür braucht man keine schweren Waffen oder gar Panzerfahrzeuge.“ Antwortete Dennis. „Dein Wort in Gottes Ohr.“ Stellte Steve daraufhin fest, er wirkte nicht gerade Restlos überzeugt. „Wir haben einen Günstigen Landeplatz erreicht.“ Meldete Soldaria dann, mit ihrer üblichen Voraussicht und Eigeninitiative hatte sie die Zeit welche Nathalie und die andren mit Gesprächen verplempert hatten produktiv genutzt und einen vor Blicken geschützten Landeplatz in einer kleinen Senke, relativ nahe an der Außenmauer des Tempels ausfindig gemacht. „Dann gehen wir runter, Einsatzgruppe bereit machen.“ Antwortete Nathalie.

~~~Ende Kapitel 42~~~

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26 Nov 2016 17:55 #85157 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oho Intriegen innerhalb der Etor, na mal schauen wo uns das hinführt! Ich wäre ja einfach aus dem Hyperraum gefallen und hätte jedwedes Fahrzeug und lebewesen pulverisiert. Erst schießen dann Fragen stellen, das Risiko entdeckt zu werden ist zu groß. Bin trotzdem mal gespannt wie es weiter geht ^^

LG Stefan

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