Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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15 Oct 2016 16:02 #84089 by frimi
Dieses Kapitel stellt einen ganz schönen Wendepunkt in der Geschichte deines Universums dar. Alles von langer Hand geplant von den Terranern, wirklich erstaunlich.
Eingangs hat mich der Stützpunkt an die erste Landung in der Zitadelle von Mass Effect erinnert, die beschreibt sich ungefähr von der Innenarchitektur genauso. Auch der Stützpunktsavatar, der dir den Weg weist. ;)
Bin schon sehr gespannt aus was solch eine Legion noch besteht, außer den Infanteristen.
Freu mich jeden Samstag wieder ein Kapitel zu lesen, ist bei mir zur Sucht geworden. :P

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
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20 Oct 2016 15:13 #84236 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
So, melde mich auch mal wieder. Bin nachgesehen und habe nun den Stoff beinahe aufgeholt, auch wenn noch immer ein paar kapitel fehlen. Bis her hat mir "Geschichtsstunde" am besten gefallen. So hat man endlich mal erfahren, wie das ganze abgelaufen ist, zwar etwas anders als ich es erwartet habe, aber sehr plausibel. :D

Finde es auch richtig gut, wie du alles aus der Sicht von Nathalie beschreibst und vor allem ihren "Konflikt" mit dem Schicksal, das ihr aufgebürdet wurde. Auch die Idee, dass das Hauptquartier des Widerstands eigentlich ein altes Frachtschiff ist, ist genial, da sie so durch Feindesgebiet reisen können ohne aufzufallen, insbesondere, da ja der Sambesi Orden nun die mächtigste Kraft in der Galaxis ist. :)

Bin schon sehr gespannt, was ich noch alles erfahre und wie weit die Geschichte noch gehen wird. Mach nur weiter so!

PS: Man, ich liebe den Ausdruck "Schwabbelkopf". Bringt mich jedes mal zum Schmunzeln, wenn ich das lese. Stelle mir die Naquiim eh wie eine Art Riesentintenfisch mit Schwebehilfe vor, ähnlich den komischen grünen Aliens aus "Die Simpsons" mit ihrer großen Käseglocke. :lol:

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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22 Oct 2016 19:00 #84300 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Die Legion wird einiges amn Versütung anrichten, da musst du dir keine Sorgen machen, deshalb wird die Synode in kürze auch andere Probleme als ein paar verschollene Schiffe haben :evil:

@frimi: Naha "alles" war nicht geplant. Schlussendlich war es doch zufall da Dennis auf nathalie udnco. getroffen ist, da hatten die "alten" Terraner nichts mit zu tun.
Es wurde doch erwähnt aus was eine Legion besteht^^ Es iste ien komplette Streitamcht, mit Panzern, Untesrtützungsfahrzeugen, Luftwaffe und so weiter.

@Jack Hunter: Ja, es war mir wichtig meiner Hauptfigur eien emotionale Tiefe zu geben die jenseits der bei mir sonst üblichen, professionell Klatschnäuzigen Kämpfer Charactere leigt. Nathalie ist immerhin trotz allem "nur" Zivilistin und ich denke da ist es bloß nachvollzioehbar das sie das alles nicht so einfach schluckt wie ein Kampferpobter und abgestumpfter Tal'mesh.
Oh ich habe noch so einige "Große" Ideen für den Story Verlauf, vllt. gibt es zum Ende hin soggar wieder ein Abstimmung über das Ende so wie bei DTI 2, mal sehen.
Riesentintenfisch triffts zwar nicht wirklich, aber wenn du die Naquiim so sehen willst und dich darüber amüsierst will ich dir das nicht vemriesen :lol:
@all: Weiter geht's:

Kapitel 37: Vorbereitungen

Zufrieden mit sich und ihren Taten der näheren Vergangenheit schlummerte Nathalie friedlich vor sich hin. Es war schon länger her das sie hatte richtig schlafen können doch die Etor hatten ihr einen Schlummertrunk zubereitet der ihr einen erholsamen und traumlosen Schlaf schenkte. Tatsächlich hatten sich die Etor als überraschend eifrig darin erwiesen den Rebellen zu helfen nachdem sie ihren ersten Schreck überwunden hatten. Für den Grund dafür kursierten im Prinzip zwei Theorien von denen Nathalie nicht wusste welche sie eher glauben sollte. Die erste Theorie besagte das die Etor schlussendlich doch von ihrem schlechten Gewissen überwältigt worden waren, die zweite simpel das sie sich auf die Seite stellten die im Moment den größeren Einfluss hatte. Allerdings sollte es mit Nathalies geruhsamen Schlaf bald vorbei sein, mit immer mehr Nachdruck ertönte das läuten einer Glocke. Zuerst tat Nathalie nichts weiter als sich noch etwas tiefer in die Decken zu kuscheln doch schlussendlich war das Gebimmel so laut das ihr nichts anderes übrig blieb als verärgert die Augen aufzuschlagen. „Guten Morgen Sir.“ Grüßten Solaria und Samara umgehend darauf gleichzeitig. Nathalie brummte daraufhin lediglich eine unverständliche Erwiderung ehe sie sich im Bett aufsetzte und sich genüsslich streckte. „Sobald Sie sich in der Lage fühlen Informationen aufzunehmen, teilen Sie uns das bitte mit. Es gibt einige wichtige Dinge die wie Ihnen sagen müssen.“ Stellte Solaria dann fest. Nathalie schob sich unterdessen das Haar hinter die Ohren und gähnte noch einmal ausgiebig ehe sie fragte: „Und das ist so wichtig das ihr mich habt unbedingt wecken müssen?“, „Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen aber Ihre Nachtruhe hat mittlerweile nichts mehr mit der Nacht zu tun.“ Antwortete Samara. „Warum, wie lange war ich weg?“ frage Nathalie eher beiläufig während sie in Richtung Bad tapste. „Vierzehn Stunden, zwanzig Minuten und vierundvierzig Sekunden Sir.“ Antwortete Solaria umgehend wie aus der Pistole geschossen.

„Was, so lange?“ fragte Nathalie daraufhin überrumpelt und blieb stehen. „Es hat den Anschein das Sie diesen Schlaf benötigt haben Sir, aber dennoch gibt es gewisse Dinge die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.“ antwortete Samara sachlich. „Vierzehn Stunden.“ Murmelte Nathalie daraufhin vor sich hin und schüttelte den Kopf, so lange hatte sie noch nie geschlafen. Nachdem sie diese Zahl verdaut hatte, lief Nathalie weiter ins Bad und fragte dabei: „Und was ist jetzt so wichtig?“, „Unsere Sensoren haben übereinstimmende Daten über sich nähernde Translichtkanäle gesammelt. Diese Informationen werden von den Langstreckensensoren des Stützpunktes bestätigt.“ Meinte Solaria umgehend. Schlagartig war Nathalie wach, jedenfalls im Kopf und fragte lediglich: „Naquiim?“, „Aus dieser Entfernung ist das schwer zu beurteilen aber die Emissionen deuten sowohl auf Naquiim als auch auf Assan und Sambesi Schiffe hin.“ Antwortete Samara. Augenblicklich stieg die Panik in Nathalie hoch und sie fragte: „Meint ihr sie haben sich gegen uns zusammengeschlossen?“, „Obwohl diese Möglichkeit besteht, ist es unwahrscheinlich das sich die Schiffe für einen Angriff nähern. Sie nähern sich einzeln und aus verschiedenen Anflugvektoren.“ Beschwichtigte Solaria. „Das heißt?“ fragte Nathalie umgehend, sie stand im Moment noch etwas auf dem Schlauch. „Wir stimmen mit Herrn Pfeifer und Frau Weber darin überein das es sich bei den sich nähernden Schiffen um verbliebene Kräfte des Widerstandes handelt die dem Aufruf folgen den Sie vor kurzem ausgesandt haben.“ Antwortete Samara.

Mit einem Schlag schlug Nathalies Panik daraufhin in Erleichterung um, die verbliebenen Kämpfer des Widerstandes hatte sie komplett vergessen. „Sie sollten sich trotzdem in die Kommandozentrale begeben. Ihre Anwesenheit wird von Nöten sein wenn die Kämpfer hier eintreffen.“ Meinte Solaria dann. „Ich weiß, ich brauche nur noch einen Moment, meine Haare sehen furchtbar aus.“ Antwortete Nathalie während sie ihre Haar vor dem Spiegel neu drapierte. Nachdem sie ihr äußeres dann passabel arrangiert und sich umgezogen hatte machte sich Nathalie umgehend auf den Weg zur Kommandozentrale des erst kürzlich in Beschlag genommen Außenpostens. Zwar waren sie noch nicht damit fertig sich einen vollständigen Überblick über die Anlage zu verschaffen doch es war schnell offensichtlich geworden das der Außenposten als Operationsbasis ideal war und nebenbei genug Platz für alle bot, niemand musste in Frachträumen campieren oder ähnliches. Als Nathalie dann in die Kommandozentrale schritt, wurde sie bereits von Dennis, der wohl nie schlafen musste und den anderen übrigen verdächtigen inklusive Solaria und Samara in Hologramm Form erwartet. „Morgen Schlafmütze.“ Stellte Ursula zur Begrüßung fest und grinste dabei breit. Nathalie verkniff sich daraufhin ein Kommentar und fragte stattdessen: „Wann kommen die anderen an?“, „Wenn sie ihre Geschwindigkeit beibehalten werden die ersten Schiffe uns in etwa einer halben Stunde erreichen.“ Antwortete Dennis umgehend. „Solange?“ fragte Nathalie überrascht. „Die Translichtaggregate aller anderen können von der Leistung Terranischer Systeme nur träumen.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend.

„Sind wir den sicher das es sich um unsere Leute und nicht um eine Angriffstruppe unserer Feinde handelt?“ fragte Nathalie dann, nur zur Sicherheit. „Hundertprozentig Sicher sind wir natürlich nicht, aber die Indizien sprechen klar gegen einen Angriff.“ Antwortete Dennis sofort. „Gut, dann sollten wir die Ankunft unsere Freunde vorbereiten.“ Erwiderte Nathalie. „Wir waren in der Zwischenzeit in der Lage die Hangaranlagen dieser Einrichtung zu finden und auch zu reaktivieren, ich denke wir können sie alle hier unterbringen.“ Stellte Dennis daraufhin durchaus selbstzufrieden fest. „Sehr schön. Dann müssen wir ja nur noch warten.“ Erwiderte Nathalie zufrieden und lies sich auf den nächstbesten Stuhl fallen. „Ich würde empfehlen gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, nur für den Fall.“ Gab dann Agatha zu bedenken. „Was den für Maßnahmen?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Samara könnte sich hinter dem größeren der beiden Moden verstecken während Solaria sich mittels ihres Tarnmantels verbirgt. Dadurch hätten wir den überraschungsvorteil auf unserer Seite wenn die ankommenden Schiffe uns doch nicht ganz so freundlich gesonnen sind.“ Antwortete Agatha. „Außerdem könnten wir so sofort reagieren und würden einem Angreifer keine Zeit lassen die Situation zu analysieren.“ Fügte Dennis dann. „Dann sollten wir das tun.“ Meinte Nathalie lediglich, es war ihr unbegreiflich warum sie zuerst ihre Einwilligung hatte geben müssen, der Plan war durch und durch logisch.

Schließlich war es soweit mit einem hellen blitzen vielen die ersten Schiffe aus ihren Translichtkorridoren. Sie hatten für ihren Absprung eine sichere Distanz zum Planeten gewählt die es ihnen erlaubte im Notfall umgehend wieder abhauen zu können. Nur kurz nachdem sie aufgetaucht waren sendeten die Schiffe eine kurze verschlüsselte Nachricht die ein zuvor vereinbartes loswort enthielt. „Es sind unsere Leute, ganz sicher.“ Stellte Agatha daher fest. „Dann lasst uns sie willkommen heißen, ich möchte eine Verbindung zu allen Schiffen.“ Erwiderte Nathalie sofort. „Bestätigt.“ Meldete Agatha lediglich umgehend. „Kämpfer des Widerstandes, Willkommen. Die Zeit der Verunsicherung ist für euch alle nun vorbei. Folgt bitte dem Leitstrahl in unsere Basis, alles weitere sobald ihr gelandet seid.“ Meinte Nathalie dann. Worauf Agatha den Landeleitstrahl des Stützpunktes aktivierte um die Schiffe in die Hangars zu dirigieren. Noch während die ersten Schiffe des Widerstandes sich daraufhin in Bewegung setzten trafen bereits weitere ein und schlossen sich umgehend ihren Kameraden dabei an dem Leitstrahl zu folgen. Dabei registrierten die Sensoren der Basis starke Kommunikationsaktivität zwischen den einzelnen Schiffen. Nathalie war dabei von der schieren Anzahl der Widerstandsschiffe überrascht, schon jetzt waren über ein Dutzend Schiffe anwesend, von denen die meisten zwar nur Korvetten oder Barkassen Größe hatten aber ein oder zwei größere Transportschiffe waren ebenfalls darunter.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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22 Oct 2016 19:02 - 22 Oct 2016 19:42 #84301 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ich wusste gar nicht das der Widerstand so viele Schiffe hat.“ Stellte Nathalie daher fest. „Ich auch nicht.“ Antwortete Dennis simpel. „Glaubt ihr wir bekommen auf den Schiffen wirklich die ganze Legion unter?“ fragte Hector dann. „Das wird sich zeigen. Der Widerstand war wie ihr wisst stark dezentral organisiert. Ich habe keine Ahnung wie viele Schiffe in was für Größen wir haben.“ Antwortete Dennis. „Also sind wir vom Glück abhängig ob das ganze überhaupt aufgeht?“ fragte dann Ursula. „Nein, sind wir nicht. Ich habe in der Mitteilung dazu aufgerufen für Transportkapazität zu sorgen. Es wird genug Platz für die ganze Legion geben.“ Antwortete Dennis bestimmt. Ursula, Hector und Steve schauten sich daraufhin kurz an, sagten jedoch nichts obwohl sie eindeutig weniger überzeugt wirkten. Dann wandte sich Dennis erneut an Nathalie und meinte: „Dann müssen wir noch ein Problem lösen.“, „Problem?“ fragte Nathalie umgehend. „Ja, Problem. Auch wenn die Legion automatisiert ist, benötigt sie Führung und Koordination wie jede Armee wenn sie effektiv sein soll.“ Antwortete Dennis. „Wo ist denn da das Problem?“ fragte Nathalie dann sie sah darin keine Problematik. „Nun im Gegensatz zu Menschlichen Soldaten denen man einfach Anweisungen via Sprechfunk geben kann, verfügen Automatisierte Einheiten der Terraner über eine Komplexe Virtuelle Kommunikation die eigentlich von einem entsprechenden Kommandocomputer koordiniert wird.“ antwortete Dennis. So langsam wurde Nathalie klar worauf Dennis hinauswollte und fragte „Und wir haben keinen solchen Computer, richtig?“

„Doch, aber in einer Form die Ih... ich meine dir nicht gefallen wird.“ Antwortete Dennis und trat von einem Bein auf das Andere. „Spucks schon aus.“ Erwiderte Nathalie daraufhin. „Der Kampfavater verfügt über eine entsprechende Kommunikationsschnittstelle. Wie ich schon einmal erwähnte wurden diese Exoskelette für Terranische Truppenkommandeure im Feldeinsatz entwickelt.“ Erklärte Dennis daraufhin. Nathalie machte daraufhin große Augen und fragte nur: „Ich?!“, „Ja.“ Bestätigte Dennis. „Aber ich habe keine Ahnung von Kriegführung, oder den unterschiedlichen Truppengattungen.“ Erwiderte Nathalie schockiert. „Samara und Ich werden Sie so gut wie möglich unterstützen, aber unsere Systeme sind nicht für die Koordinierung einer so großen Armee ausgelegt, der Avatar ist die einzige Möglichkeit.“ Meinte dann Solaria. „Und ich werde ebenfalls versuchen so gut wie möglich zu helfen.“ Fügte Dennis an. „Das ist doch Wahnsinn.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Auch nicht mehr als einen Aufstand in einem Naquiim Mienencamp anzuzetteln und ein Terranisches Kriegsschiff im Besitz der Naquiim zu kapern. Sie es positiv, du wirst selbst nicht großartig Kämpfen müssen.“ Erwiderte Dennis Schulterzuckend. „Das beruhigt mich jetzt ungemein.“ Stellte Nathalie daraufhin mit vor Sarkasmus triefender Stimme fest.

Obwohl Nathalie nicht wirklich davon überzeugt war das es eine gute Idee war ihr die Führung der ganzen Legion zu überantworten sobald es ernst wurde, behielt sie ihre Bedenken nun erst einmal für sich und vertraute Dennis, Solaria und Samara in diesem Punkt während sie in einen der Hangars trat um die neuankommenden Kämpfer des Widerstandes zu begrüßen. Der Hangar war ein großer Raum, groß genug um mehreren Schiffen von Solarias ausmaßen bequem Platz zu bieten, daher sahen die Schiffe des Widerstandes auch irgendwie verloren aus wie sie da mit ihren vernarbten und zerkratzten Hüllen auf den Landeplätzen standen auf denen die Antigravitationskräne sie abgestellt hatten. Solaria dagegen passte mit ihrem blank polierten Rumpf wunderbar in die allgemeine Optik und schien regelrecht über allem anderen aufzuragen. Reichlich nervös standen die Widerstandskämpfer daher an den Austiegsrampen ihrer Schiffe und schauten sich immer wieder Fassungslos um. Für die allermeisten war es wohl das erste mal das sie Terranische Inenraumarchtiketur sahen.

Als Nathalie dann eskortiert von Dennis, Hector, Steve, Ursula und Agatha mit klackernden Absätzen in den Raum kahm wandten sich alle Blicke zu ihr um und ein gedämpftes Getuschel setzte ein. Schließlich traten ein paar wenige der Kämpfer vor, vermutlich die Kommandierenden Offiziere der jeweiligen Trupps. Nathalie trat soweit vor das sie zwar noch alle anwesenden im Blickfeld hatte aber trotzdem sprechen konnte ohne schreien zu müssen. Dabei spürte sie die forschenden Blicke der Kämpfer auf sich, einmal mehr wurde ihr dabei bewusst das sie eine Art lebende Legende war, die letzte Terranerin, jedenfalls wenn man nach den Genen ging. Während sie so die Blicke aller Anwesenden auf sich spürte, versagte Nathalie die Stimme und es entstand eine peinliche Stille die nur von dem gelegentlichen Geraschel von Kleidungsstücken und Atemgeräuschen durchbrochen wurde. Schließlich fasste sich einer der Widerstandskämpfer ein Herz und salutierte ehe er rief: Nehmt Haltung an! Lümmelt man etwa so vor einem Vorgesetzten Offizier?!“ Sofort versteifte sich die Haltung er übrigen Kämpfer und sie salutierten ebenfalls. Nathalie hatte es unterdessen geschafft den Kloß in ihrem Hals soweit herunterzuschlucken das sie wieder sprechen konnte, der offenkundige Respekt der Widerstandskämpfer vor ihr war ihr dabei zugebener maßen eine Hilfe gewesen. Diese Männer und Frauen schätzten sie ohne sie eigentlich zu kennen.

Schließlich fuhr sich Nathalie mit der Zunge über die Lippen und begann zu sprechen, ihre Stimme klang dabei bei weitem nicht so autoritär wie die von General Stulz oder so selbstsicher wie die von Dennis. Ebenfalls war ihre Wortwahl bei weitem nicht so raffiniert, aber sie hoffte das die Worte ihre Wirkung trotzdem entfalteten: „Männer und Frauen, Kämpfer und Kämpferinnen des Widerstandes. Sie alle Wissen das unsere Feinde einen schweren Schlag gegen uns geführt haben und viele unserer Kameraden und Kameradinnen, Freunde und Freundinnen entweder getötet oder gefangen genommen haben. Aber wir sind noch nicht am Ende! Seht euch um, wir stehen in den Hallen einer Militäranlage aus längst vergangener Zeit und unsere Vorfahren haben uns mehr als diese Räumlichkeiten hinterlassen. In diesem Moment bereitet sich eine Komplette Automatisierte Terranische Legion auf ihren Kampfeinsatz vor, in diesem Moment werden hunderte von Panzerfahrzeugen Munitioniert, Flugvehikel aufgetankt und Waffen geladen. Denn wir werden zurückschlagen. Wir haben herausgefunden wohin die Synode unsere Leute gebracht hat und wir werden diesen Ort Angreifen und sie dort herausholen, vorausgesetzt Ihr alle helft mir.“ Nach dieser Ansprache schwiegen die Soldaten erst einmal ehe sie in begeisterte Jubelrufe ausbrachen noch nie war der Widerstand in der Lage gewesen auch nur ein Arbeitslager eines kleinen Naquiim Fürsten offen Anzugreifgen, die Idee eines Angriffs auf eine Sklaveneinrichtung der Synode wirkte daher regelrecht elektrisierend auf die Kämpfer.

„Gute Ansprache, der General wäre stolz auf dich.“ Stellte Dennis dann anerkennend fest was Nathalie ein wohliges Gefühl bescherte, es fühlte sich gut an gelobt zu werden. „Danke, bereitet die Verladung der Truppen vor. Ich will unsere Leute nicht länger als unbedingt nötig in der Gewalt der Synode lassen.“ meinte Nathalie dann. Dennis nickte daraufhin ehe er mit Geschäftsmäßigem Schritt davonlief um gemeinsam mit Solaria und Samara die Widerstandskämpfer zu informieren was sie den nun genau tun sollten. „Wer hätte das gedacht, wir bereiten eine Invasion einer Naquiimwelt vor. Das Schicksal scheint ein Gespür für schwarzen Humor zu haben.“ Stellte Steve dann dumpf fest worauf Hector zustimmend nickte während in seinen Augen ein unbändiges Feuer des Zorns loderte, es war offensichtlich das er sich darauf freute Nal’shuens Anlage in Flammen zu sehen. Damit war er jedoch nicht der einzige, auch Ursulas Augen funkelten Dämonisch als sie meinte: „Vielleicht gibt es ja doch einen Gott der für Gerechtigkeit sorgt.“, „Wenn du mich fragst hatten wir einfach nur ne ordentliche Portion Glück.“ Erwiderte Nathalie realistisch. „Natürlich hatten wir Glück, aber ohne Glück bekommt man sowieso gar nichts auf die Reihe oder?“ konterte Ursula umgehend. „Vielleicht. Mir wäre es trotzdem lieber wenn wir es nicht brauchen würden.“ Erwiderte Nathalie schulterzuckend. „Sei einfach froh das wir diese Chance haben, wenn Sarah uns jetzt sehen nur könnte.“ Meinte Ursula daraufhin wobei ihre Stimme einen klar verächtlichen Unterton annahm als sie den Namen ihrer früheren Chefin in den Mund nahm. „Oh ja, die würde Augen machen.“ stimmte Nathalie feixend zu ehe die beiden Frauen sich in Stillschweigender Übereinkunft umdrehten und den Hangar Verliesen.
~~~Ende Kapitel 37~~~

mfg.: Tg

P.S.: Soweit ich informiert bin hat der Computer ein paar fortschritte bei der Datenwiderherstellung verzeichnen können... ;)

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Last edit: 22 Oct 2016 19:42 by Todesgleiter.

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23 Oct 2016 20:50 #84346 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Jawohl dann kanns ja bald losgehen mit der totalen vernichtung hehe xD
Ich bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis die ersten Rebellenkommandeure sich Nathalies anweiseungen wiedersetzen, mit der Begründung, dass sie ja schon seit Jahren kämpfen würden und keine Befehle von einem unerfahrenen Mädchen entgegennehmen werden! :D

Allgemein denke ich, dass die Invasion hohe Verluste unter den Mechanischen Truppen zu verzeichnen haben wird, da Nathalie nun wirklich nicht den Hauch einer Ahnung von Strategie hat ^^

LG Stefan

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29 Oct 2016 14:06 #84471 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan:
Ja diese Woche und nächste Woche auch werden Freunde der absouluten Zerstörung voll auf ihre Kosten kommen ;)
Nun Nathale mag nicht gerade über Erfahrung verfügen und ziemlcih Jung ist sie auch noch, aber sie ist die einzige welche Solaria und Samara Befehlen kann und kein Widerstandskämpfer würde es riskieren die Feuerkraft zweier Terranischer Kriegsschiffe gegen sich aufzubringen.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 38: Ausläufer des Krieges

Es herrschte ein Geschäftsmäßiges Gedränge im Orbit über der Heimatwelt der Etor, obwohl eben diese damit nichts zu tun hatten. Immerhin formierte sich in diesem Moment die versammelte Flotte des Widerstandes im Orbit um sich auf den Angriff auf die Synode vorzubereiten. Im Gegensatz zu Nathalies Erwartungen hatten sie dabei eine ganz ansehnliche Flotte zusammenbekommen. Neben Solaria und Samara, die das Stählerne Herz und Rückrad der Flotte bildeten, hatten sich ihnen über dreißig weitere Kampftaugliche Schiffe in der Größenordnung von Kanonenbooten und Korvetten angeschlossen, sogar vier Fregattengroße Kampfschiffe waren darunter. Neben den direkten Kampfschiffen verfügten sie zusätzlich über elf Transportschiffe und sogar einen großen Sambesi Frachter die eigens von den Widerstandskämpfern gekapert worden waren und nun als Truppentransporter für die sechste Automatisierte Legion dienten. Alle sin allem also definitiv eine Streitmacht mit der man Rechnen musste. Nathalie beobachtete die Finalen Manöver der Schiffe ums ich in Formation zu bringen mit Gemischten Gefühlen, auf der einen Seite fühlte es sich gut an zur Abwechslung in der Offensive zu sein, dieses mal würden es die Naquiim sein die um ihr Leben rennen mussten. Aber auf der anderen Seite hegte Nathalie kein gesteigertes Interesse an der der Bevorstehenden Schlacht, trotz allem war sie keine Soldatin und das ganze Töten schlug ihr ziemlich aufs Gemüt, auch wenn sie wusste das es Notwendig war.

„Alle Schiffe in Position und bereit für Synchronisierten Translichtflug.“ Meldete Agatha dann. „Dann mal los, jeh eher wir es hinter uns bringen desto besser.“ Erwiderte Nathalie worauf sich die Flotte wie ein einziges Schiff in Bewegung setzte und in einem Translichtkanal verschwand, eine beeindruckende Demonstration von Disziplin und Kompetenz. Der Widerstand mochte ja keine richtige Armee sein, aber er war definitiv der Erbe der Terranischen Streitkräfte. „Erreichen der Zielkoordinaten voraussichtlich in T- drei Stunden.“ Meldete Steve dann und grinste dabei überheblich. Nathalie zog daraufhin lediglich eine Augenbraue hoch, sagte aber nichts. Trotz Steves Humorvollen Verhalten war es mittlerweile offensichtlich das sich die ehemaligen Minenarbeiter zu Soldaten entwickelten. Solaria und Samara scheuten immerhin keine Mühen bei der Ausbildung und gingen mit großen Eifer zur Sache. „Heute wird ein großer Tag für uns und damit für die ganze Menschheit.“ Stellte Dennis dann fest, trotz seiner imposanten Selbstbeherrschung vernahm Nathalie dabei das freudige beben in seiner Stimme. „Du bist ja ganz aufgeregt.“ Stellte Nathalie daher fest. „Ich weiß und ich muss mich für mein unprofessionelles Verhalten entschuldigen, aber auf einen Tag wie Heute Arbeite ich schon seit Jahren hin.“ Antwortete Dennis. „Du musst dich nicht entschuldigen, es ist nur ungewohnt.“ erwiderte Nathalie worauf Dennis kurz grinste.

Einiges an Zeit später meldete Steve pflichtbewusst: „Scheren aus Translichtformation aus, bereithalten für verlassen von Translichtkorridor.“, „Sag mal, hast du heimlich Geübt?“ fragte Nathalie daraufhin. „Nicht heimlich, aber geübt habe ich, ja.“ Antwortete Steve selbstzufrieden. „Merkt man.“ Stellte Nathalie umgehend fest. Steve blieb daraufhin keine Zeit für eine schlagfertige Erwiderung da er meldete: „Verlassen Translichtkorridor jetzt!“ Zeitgleich viel Solaria alleine aus dem Translichtkorridor und aktivierte umgehend ihren Tarnmantel. Bislang war alles nach Plan gelaufen, zuversichtlich fragte Nathalie daher: „Und?“, „Es gibt regen Betrieb an den Zielkoordinaten.“ Antwortete Dennis während er mit konzentriertem Blick die Anzeigen auf einem kleinen Monitor betrachtete. Augenblicklich sank Nathalie das Herz in die Hose, sie hatte eigentlich gehofft sich keine Großangelegte Weltraumschlacht mit der Synode liefern zu müssen. „Können wir sie überwältigen?“ fragte sie dann dennoch. „Im Moment sollten wir nichts übereilt beurteilen, wir sind weit entfernt und haben nur Passive Sensoren. Daher können wir die Klasse der Schiffe nicht bestimmen. Aufgrund der Größe der meisten Kontakte gehe ich aber nicht von Kampfschiffen aus, eher Orbitaltransporter oder etwas in der Richtung.“ Antwortete Dennis.

Mit äußerster Willensanstrengung hielt Nathalie daraufhin weitere Fragen zurück und wartete gemeinsam mit den anderen darauf das sie näher herankamen. Schon bald konnten sie daraufhin eine Orbitale Struktur Ausmachen, die Weitläufigen Armartigen Ausläufer und großen Hangartore verrieten dabei umgehend das es sich um einen Orbitalen Handelsposten handelte, keine Kampfstation. Zwar war der Raumhafen mit Sicherheit dennoch bewaffnet, stellte aber für Samara keine Herausforderung dar. Ebenso stellte sich schnell heraus das Dennis recht gehabt hatte, die meisten Schiffe die zwischen der Station und dem Planeten verkehrten waren nur leicht bewaffnete Kurzstreckentransporter sowie einige wenige Interstellare Transportschiffe. Allerdings hatte Nal’shuen durchaus für den Schutz seiner eigenen Person und seines Eigentums gesorgt, drohend überwachten vier leichte Kreuzer eskortiert von Korvetten die Umgebung und waren vermutlich dafür zuständig eventuelle Überfälle von Gesetzlosen oder freien Naquiimfürsten abzuwehren. Zusätzlich lag ein Monströses Schlachtschiff an dem Raumhafen vor Anker. „Das ist Nal’shuens Flaggschiff die Akualiin, sie ist ein Spezialanfertigung einer der renommiertesten Synode Werften und wurde direkt nach den Anweisungen Nal’shues gebaut.“ Stellte Dennis umgehend fest, wobei durchaus Respekt in seiner Stimme mitschwang. „Ist sie eine Bedrohung?“ fragte Nathalie daraufhin., „Definitiv ja, soweit wir wissen ist die Akualiin eines der mächtigsten Kriegsschiffe das die Synode auffahren kann. Nur Dreadnoughts übertreffen ihre Schlagkraft noch.“ Antwortete Dennis.

Nathalie schluckte daraufhin und warf dem imposanten Schiff mit seinen martialischen Vierlingstürmen einen abschätzenden Blick zu. „Glaubst du wir werde mit dem Ding fertig?“ fragte sie dann. „Die Akualiin ist auf jedenfalls ein ernstzunehmender Gegner. Aber eventuell können wir unsere Chancen im Gefecht etwas verbessern.“ Antwortete Dennis. „Du willst das Schiff jetzt aus dem Hinterhalt Angreifen?“ fragte Nathalie daraufhin. „Fast, siehst du diese Treibstoffleitungen die das Schiff mit dem Dock verbinden?“ antwortete Dennis. „Ja und?“ antwortete Nathalie verwirrt. „Wenn wir sie sprengen gibt es eventuell eine Kettenreaktion.“ Erwiderte Dennis. „Ahh.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Ich empfehle zunächst die Kommunikation des Feindes lahmzulegen.“ Stellte dann Solaria fest. „Gut, dann setz deine Störsender mal ab.“ Antwortete Nathalie. Erneut bewies das Terranische Tarnsystem daraufhin seinen Wert, trotz der Aufmerksamen Wächter konnte sich Solaria ungestört bewegen und die Inhibitorsatelliten verteilen. Während Steve daher damit beschäftigt war Solaria in Position zu bringen hatten alle anderen ausreichend Zeit Nal’shuens Orbitalaufgebot zu studieren. „Hier ist ganz schön was los, die Miene scheint gut zu laufen.“ Stellte Hector daher fest. „Das ist nicht weiter verwunderlich, immerhin handelt es sich um eine der größten Einrichtungen im ganzen Naquiimterritorium. Für unseren Angriff sollten wir am besten einen Zeitpunkt abpassen in dem gerade keine Frachtschiffe samt Eskorte hier sind.“ Erwiderte Dennis.

Nach einigen Minuten war das Inhibitornetz dann ausgelegt und in Bereitschaft, sofort steig die Spannung an Bord, immerhin stand jetzt der spannende Teil der Operation bevor: Der eigentliche Angriff. „Informiert Samara und den Rest der Flotte, es geht gleich los.“ Befahl Nathalie dann während ein Träger Sambesi Frachter samt seiner Eskorte in einem Translichtkanal verschwand. Bestätigt, alle Einheiten in Bereitschaft, Angriff auf dein Zeichen.“ Antwortete Agatha prompt. „Also, dann wollen wir mal. Feuer auf die Akualiin und die Treibstoffleitungen eröffnen!“ erwiderte Nathalie daraufhin. Sofort aktivierten sich daraufhin gelichzeitig sämtliche Inhibitorsatelitten, doch noch ehe die Naquiim eine Chance hatten dem Ausfall ihrer Langstreckenkommunikation auf den Grund zu gehen schlug Solaria zu. Mit flammenden Geschützen stürzte sie auf die Akualiin zu, zwar hielt die Panzerrung des Schlachtschiffes dem Angriff zunächst stand, doch die Geschütze der Akualiin schwiegen. Die Wacheinheiten reagierten jedoch sofort und näherten ich mit maximaler Beschleunigung an, zu langsam waren sie trotzdem. Mit einem regelrechten Feuerball zerriss es die Haupttreibstoffleitung zwischen der Akualiin und dem Raumdock. Während das Schlachtschiff davon auf den ersten Blick weniger beeinträchtigt wurde, verwandelte sich der gesamte Andockausleger des Rumhafens in ein flammendes Inferno. Nun erwachten jedoch die Abwehrgeschütze des Raumhafens selbst zum leben und nahmen Solaria unter Feuer. Gleichzeitig meinte Nathalie. „Holt die restliche Flotte, jetzt!“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Oct 2016 14:13 #84472 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Gerade als die Wacheinheiten daher in Feuerreichweite gekommen waren, riss ein Translichtkorridor auf und Samara samt den Widerstandschiffen flog in den Orbit ein. Die Schiffe der Naquiim zögerten daraufhin einen Moment ehe sie begannen sich zurück zu ziehen um eine Kampfformation bilden zu können. „Sorgt dafür das die Naquiim mich hören können.“ Meinte Nathalie daraufhin während die Naquiim sich eilig formierten. „Leg los.“ Meinte Agatha daraufhin. „Hier Spricht das Oberkommando des Menschlichen Widerstandes, ihre Streitkräfte sind uns unterlegen, ergeben Sie sich oder werden Sie vernichtet!“ meinte Nathalie daraufhin und legte dabei so viel Blutdurst in ihre Stimme wie sie konnte. Wie es zu erwarten war reagierten die Naquiim nicht und eröffneten nun ihrerseits das Feuer. „Wie ihr wollt.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe sie befahl: „Alle Kräfte: Feuer frei!“ Sofort kahm Leben in die Flotte des Widerstandes und ein Hagel aus Geschossen machte sich auf den Weg zu den Zahlenmäßig unterlegenen Naquiim. Plötzlich kam dann jedoch auch leben in die Akualiin, mit einem unheilvollen aufglühen zündeten die Haupttriebwerke des Schiffes und katapultierten es aus seinem Dock heraus, wobei das Schiff die mechanischen Halteklammern die es im Doch fixiert hatten rabiat einfach abriss, ehe einige Geschütze das Feuer auf die Widerstandsschiffe eröffneten. „Samara, du kümmert dich um die Akualiin, alle anderen Schiffe: Haltet Samara die Flanke frei!“ befahl Nathalie daraufhin.

Noch ehe die Geschosse der Akualiin daraufhin ihre Ziele erreicht hatten, schob sich Samara schützend zwischen die Widerstandsschiffe und das Schlachtschiff und fing die Geschosse ab ehe sie selbst das Feuer eröffnete. Nathalie lief daraufhin ein kalter Schauer den Rücken hinunter als sie diesen Kampf der Giganten beobachtete, das All zwischen den beiden Schiffen war eine einzige Todeszone. Mit der unaufhaltsamen Entschlossenheiten eines Asteroiden verkürzte Samara daraufhin die Distanz zwischen sich und er Akualiin ehe die Plasmabatterien zum leben erwachten. Nathalie konnte sich dabei bildlich die Gesichter der Naquiim auf der Kommandobrücke der Akualiin vorstellen als die ersten Plasmaladungen die Akualiin trafen und sich von der Panzerrung nicht wirklich beindrucken Liesen. Unterdessen waren die Widerstandsschiffe über die verbliebenen Naquiimschiffe gekommen und lieferten sich auch dort einen heftigen Schusswechsel in dem sich nun auch Solaria engagierte. Ohne große Mühe zerfetzte sie im ersten Anflug einen der feindlichen Kreuzer, die nur leicht gepanzerten Kreuzer der Naquiim waren nicht dafür konstruiert sich mit anderen Großschiffen zu duellieren. Die vielen leichten Raketenwerfer und kleinkalibergeschütze waren offenkundig zur Bekämpfung kleinerer Ziele gedacht und funktionierten gegen massiver gepanzerter Hüllen bestenfalls dürftig.

Die Schiffe des Widerstandes waren jedoch größtenteils genau in der richtigen Größenklasse für die leichten Kreuzer Nal’shuens und wurden in ein tödliches Unterdrückungsfeuer genommen während die Korvetten der Naquiim versuchten Solarias Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „Feuer weiter auf die Kreuzer konzentrieren.“ Meinte Dennis dann konzentriert während er die tobende Schlacht mit gerunzelter Stirn und konzentriertem Blick beobachtete. Der Kampf zwischen der Akualiin und Samara wendete sich unterdessen deutlich zugunsten Samaras. Die Hülle des Naquiim Schlachtschiffes war an mehreren Stellen gebrochen und mehrere der Hauptgeschütztürme waren nur noch verkohlte Ruinen. Ebenso waren die Triebwerke des Schlachtschiffes offenkundig ausgefallen weshalb der Gigant langsam abdriftete und dabei dem Raumhafen gefährlich nahe kam. Samara nutzte ihren Feind daraufhin geschickt als Deckung um von den Verteidigungsgeschützen des Raumhafens nicht mehr beschossen werden zu können und sorgte mit weiten Salven dafür das die Akualiin weiter an Geschwindigkeit aufnahm. Als die Besatzung des Raumhafens bemerkte was vor sich ging war es auch schon zu spät, unfähig den eigenen Kurs zu korrigieren, krachte das Schlachtschiff mit der Breitseite direkt in den Raumhafen und zertrümmerte mehrere Andockarme dabei mühelos. Nur Sekunden darauf verging der Raumhafen in einem grellen Feuerball der auch das Schlachtschiff mit verschlang.

Nachdem das grelle Licht der Explosion abgeklungen war, war sowohl der Raumhafen als auch die Akualiin verschwunden, nur einige Trümmerstücke kündeten noch von dem einstigen Stolz der Privatarmee Nal’shuens. Als sich Samara daraufhin dem restlichen Gefecht zuwandte, belkahmen es die verbliebenen Naquiimschiffe offenkundig mit der Angst zu tun. „Der Feind befindet sich auf dem Rückzug. Sie geben auf.“ Stellte Dennis daher fest. „Sie geben auf?“ fragte Nathalie überrascht bisher hatte sich ihr Feind noch nie zurückgezogen und ihnen das Feld Freiwillig überlassen. „Ja, sie haben die Hosen voll.“ Stellte Dennis mit zufriedenem Gesichtsausdruck fest. „Denen haben wir es gezeigt!“ polterte Hector umgehend heraus. „Noch nicht ganz, der wirklich heikle Teil kommt erst noch.“ Beschwichtigte Dennis umgehend. „Spaßverderber.“ Grummelte Hector daraufhin, lies die Sache jedoch auf sich beruhen. Dennis wandte sich unterdessen an Nathalie während sich die Flotte wieder formierte und sich in einem Standardorbit sammelte: „Bereit?“, „Nein.“ Antwortete Nathalie tief durchatmend ehe sie sich erhob und meinte: „Aber das hat uns ja noch nie aufgehalten oder?“ Dennis grinste daraufhin ehe er erwiderte: „Du machst das schon, wir alle Helfen dir so gut wir können.“ Zwar war Nathalie daraufhin alles andere als überzeugt, aber sie ließ es dabei bewenden und straffte die Schultern ehe sie sich auf den Weg machte.

Sie benötigte daraufhin nicht lange für die Strecke bis zu dem Avatar der friedlich und absolut gleichgültig in seiner Transporthalterrung hing. Langsam erklomm Nathalie daraufhin die Stufen zum Cockpit des Kampfmechs. Als sie es erreicht hatte atmete sie noch einmal tief durch und schwang sich in das Innere der Maschine. Sofort erwachten die Kontrollflächen daraufhin zum leben und versorgten Nathalie mit Informationen zum Status des Avatars. Nur mit einem Gedanken schloss Nathalie dann die Cokpitabdeckung die geräuschlos zufuhr und sie von der restlichen Welt abschottete. Sekundenbruchteile befand sie sich dann in dem trüben Zwielicht das von den Kontrollflächen ausging ehe das VR Interface sich aktivierte und die Umgebung des Avatars abbildete. „Ich bin soweit, alle Systeme aktiv.“ Meldete Nathalie dann worauf kurz die Informationsfenster erschien das sie darüber aufklärte das sich der Avatar in das Kontrollnetzwerk der sechsten Legion integriert hatte. Nur mit einigen wenigen weiteren Schaltflächen übernahm Nathalie daraufhin die Kontrolle über die gesamte Armee. Augenblicklich veränderte sich das VR Interface und stellte neben der Umgebung nun auch gleichzeitig die gesamte Armee samt des umgebenden Terrains dar. Jede einzelne Einheit war dabei mit Statusanzeigen Versehen was das Ganze in eine überwältigende Informationsflut verwandelte. Dennoch war es einfach den Überblick zu behalten, das ganze Interface war hochgradig durchdacht angelegt und war vollständig frei Skalierbar.

„Ich habe die Armee unter meiner Kontrolle. Wegen mir kann es los gehen.“ Meinte Nathalie dann. „Alles klar, viel Glück.“ Antwortete Dennis ehe Solaria meldete. „Abwurfsequenz eingeleitet. Bereithalten für Angriffsabwurf!“ Nathalie sah daraufhin wie sich Solarias Ladelucke öffnete und der Avatar aufgerichtete wurde so dass er mit den Füßen auf den Planeten zeigte. Eben jener raste unter Nathalie vorbei, die Oberfläche sah öde aus, ähnlich dem Planetoiden auf dem Tal’shien sein Arbeitslager eingerichtet hatte. „Abwurf jetzt!“ meldete Solaria dann ehe der Avatar aus der Luke geschossen wurde und auf den Planeten zuraste. Gleichzeitig sah Nathalie wie dutzende weiterer Objekte auf den Planeten zurasten, es handelte sich dabei um Transportkapseln für Automatisierte Infanteristen und einige Kampfläufer die ähnlich dem Avatar ohne zusätzlich Ausrüstung abgeworfen werden konnten, die Invasion hatte begonnen.
~~~Ende Kapitel 38~~~

mfg.: Tg

P.S.: Happy Halloween falls einer von euch bei diesem Humbug mitmacht ;)

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29 Oct 2016 22:25 #84479 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh wie schön, dass unsere zwei Terranen Schiffe quasi im Alleingang eine ganze planetare Verteidigung ausräumen können, die sollten zu zweit öfter Guirillia Angriffe ähnlich der Pheonix fliegen um ihren Feinden erhebliche Verluste zuzufügen! Ich freue mich auf das Gemetzel in der nächsten Woche!

Happy Halloween Todesgleiter :)

LG Stefan

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05 Nov 2016 13:52 #84603 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nur nicht übermütig werden^^ Weder waren Samara und Solaria alleine noch kann dieser Angriff repräsentativ für jede SItuation gelten. Sowohl der Raumhafen als auch das Rückrad der Naquiim Flotte, die Akualliin waren durch die Treibstoffexplosion mit unter heftig in Mitleidenschaft gezogen und konnten nicht ihr volles Potenzial entfalten. Zudem hatten Samara udn Solaria Rückendeckung durch eine ganze Flotte aus Widerstandsschiffen die zwar bei weitem nicht an die Feuerkarft und Widerstandsfähigkeite eines Terranischen Kriegschiffes herankommen aber trotzdem haben sie die NAquiim gezwungen ihr Feuer auf mehere zilee zu verteilen anstelle zwie Schiffe ins Kreuzfeuer zu nehmen und haben ebenfalls nicht zu unterschätzende Feuerkarft beigesteuert.
Was die Zerstörung im heutigen Kapitel betrifft hoffe ich aber das ich dich voll zufreiden egstellt habe^^

@all: Weiter geht's:
Kapitel 39: Legio VI superior

Ein mächtiger Ruck ging durch das ganze Cockpit und schüttelte Nathalie heftig durch. Sie waren angekommen. Nachdem sie kurz den Kopf geschüttelt hatte um ihre Gehirnwindungen wieder zu sortieren lies Nathalie den Avatar sich wieder zur vollen Größe aufrichten, da das gewaltige Exoskeltt bei der Landung selbstständig in die Knie gegangen war um einen großen Anteil der Einschlagsenergie zu absorbieren. Als der Avatar wieder aufrecht stand erblickte Nathalie die unwirtliche Fels wüste in der sie gelandet waren, nicht weit von ihrer Landezonen entfernt erhoben sich jedoch die Festungsartigen Wälle von Sklavenland, hinter denen in diesem Moment ordentlich was los war. Selbst über die mächtigen Wallanlagen hinweg konnte Nathalie das aufleuchten hunderter Warnlichter erkennen. Vorläufig war jedoch nicht die gut befestigte Einrichtung selbst das Ziel, sondern die Sicherung des Landeplatzes um den Rest der sechsten Legion ins Gefecht bringen zu können. Neben Nathalie in ihrem Avatar lagen auf der kahlen Palentenoberfläche noch dutztende kegelförmige sowie Eiförmige Objekte herum, jedes davon in seinem Persönlichen Einschlagskrater. „Aufstehen Jungs.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und aktivierte die anderen Kampfeinheiten die mit ihr abgeworfen worden waren. Augenblicklich kahm Leben in die anderen Objekte die bislang friedlich herumgelegen waren und vor sich hin geraucht hatten. Unter den Augen der soeben hereilenden Synode Truppen, klappten die Wände der Kegel nach oben und offenbarten ein kompliziertes Regalartiges System in inneren das nun nach außen fuhr und dich dabei zu einer ebenen Bahn entfaltete. In jeder der Bahnen glitzerten dutzende Automatisierte Infanteristen die in diesem Moment aus ihren Halterungen gelöst wurden und auf dem Boden landeten ehe sie sich aufrichteten.

Gleichzeitig verwandelten sich die eiförmigen Objekte in Kampfmechs die sich auf langen Beinen aufrichteten und ihre Roten Suchsensoren in Richtung der sich nähernden Grewock in ihren leichten Fahrzeugen richteten. „Pustet sie weg!“ dachte sich Nathalie darauf. Umgehend setzten sich die Kampfläufer in Bewegung und stürmten, gefolgt von den deutlich kleineren Infanteristen, auf die Fahrzeuge der Grewock zu die eine scharfe Vollbremsung hinlegten. Doch es war bereits zu spät für sie, kaum in Feuerreichweite eröffneten die Läufer das Feuer und verwandelten die Fahrzeugkolonne in ein einziges Flammenmehr, zwar erwiderten die Grewock das Feuer, allerdings ohne wirkliche Effekte zu erzielen. Unterdessen hatte Nathalie mehrere Flugvehikel entdeckt die sich dem Schauplatz schnell näherten und begann hektisch zu überlegen. „Kein Grün zur Panik Sir, weißen Sie ein paar Ihrer Läufer die Flugabwehr Rolle zu.“ Meinte Solaria daraufhin. Erleichtert über den Lösungsvorschlag setzte Nathalie das umgehend in die Tat um zog ein paar der Kampfläufer aus dem direkten Gefecht zurück ehe sie sie in den Flugabwehrmodus brachte. Gerade noch rechtzeitig, immerhin brausten im nächsten Moment die Angriffsflugzeuge Nal’shuens auf sie zu. Welche allerdings nicht dazu kamen anzugreifen da sie umgehend in eine Abwehrsperrfeuer genommen wurden und ihren Angriffsflug daher abbrechen mussten.

„Die Feindlich Eingreiftruppe wurde vernichtetet Sir, richten Sie in Defensiv Parameter ein.“ Meinte Solaria dann, erst jetzt viel Nathalie auf das die Kampfgeräusche erstorben waren. Dank einiger bereits gespeicherter Vorlagen war es daraufhin erstaunlich einfach den Stoßtrupp dazu zu bringen eine Verteidigungslinie um die Landezone zu bilden die eventuelle weitere Naquiimvorstöße aufhalten sollte. „Das hast du gut gemacht, wir kommen jetzt runter.“ Meinte dann Dennis über die Kommunikationsverbindung. Nathalie bestaunte unterdessen ihr Werk, die verkohlten Überreste der Eingreiftruppe waren deutlich zu erkennen. Fassungslos schüttelte Nathalie daher den Kopf während mit lautem dröhnen die Truppentransporter landeten, derartige Szenen hatten sich zuletzt im großen Krieg ereignet und mit einem mal wurde Nathalie klar das der Krieg eigentlich nie geendet hatte. Die Truppen Nal’shuens beobachteten die Truppenlandung aus dem inneren ihrer Festung heraus, sahen jedoch von weiteren Ausfällen ab, vermutlich war die Militärische Führung durch das Auftauchen Terranischer Bodentruppen komplett aus dem Konzept gebracht worden.

Plötzlich gab es dann jedoch eine Serie von Heftigen Explosionen welche die sowieso schon unebene Oberfläche noch weiter vernarbten und zudem leichte Schäden an einigen Kampfeinheiten bewirkten. „Was zum?!“ fragte sich Nathalie daher ehe Solaria meldete: „Der Feind beginnt ihre Stellung mit schwerer Artillerie unter Feuer zu nehmen, Sie müssen sich beeilen. Im Moment sind sie ein leichtes Ziel.“, „Ich schlage vor die eigene Artillerie zu nutzen.“ Fügte Dennis dann noch an. „Eigene Artillerie, gute Idee.“ Murmelte Nathalie daraufhin und begann die ihr untergeordneten Einheiten hastig durchzusuchen während bereits die nächste Artillerie Slave einschlug und einen ganzen Trupp Infanteristen in ihre Einzelteile zerlegte. Doch schließlich hatte Nathalie ihre Artillerieabteilung gefunden und erschrak bei dem Anblick so immenser Feuerkraft. Nur mit einem weiteren Gedanken veranlasste sie dann die Artillerie das Feuer zu erwidern. Die Naquiim schaften daraufhin noch eine weitere Salve abzugeben ehe die Terranische Artillerie Feuerbereit war, doch die Geschosse erreichten ihr Ziel nicht da sie mitten in der Luft explodierten ohne Schaden anzurichten. „Was war das?“ fragte Nathalie daher überrascht. „Artillerieabwehrsysteme, jede Terransiche Legion oder Stellung verfügt über sie. Im Prinzip ähneln sie den Punktverteidigungswaffen von Raumschiffen und schießen eingehende Langstreckengeschosse oder Raketen ab ehe sie Schaden anrichten können.“ Antwortete Dennis.

„Toll, aber wer hat die aktiviert?“ erwiderte Nathalie, welche noch immer etwas überfordert war. „Ich Sir. Ich habe mich gemeinsam mit Samara in die Verbindung eingeklinkt.“ Antwortet Solaria. „Oh, gut, danke.“ Antwortete Nathalie erleichtert während eine weitere Salve der Naquiimartillerie nutzlos in der Luft verpuffte. Unterdessen war Nathalies Artillerie jedoch soweit das Feuer zu erwidern, obwohl sie nicht die ganze Division einsetzte, erbete der Boden als die Geschütze abgefeuert wurden und das obwohl die schwersten Geschütze sich nicht einmal beteiligten, immerhin wollte Nathalie nicht den ganzen Komplex dem Erdboden gleichmachen, noch nicht. Solaria und Samara hatten unterdessen den Start mehre Aufklärungsdrohnen veranlasst, so das Nathalie nun auch weite Teile der feindlichen Festung einsehen konnte. Daher konnte sie den Konterartillerieschlag mit all seiner Zerstörerischen Effizienz begutachten. Allerdings hatte Nal’shuen wohl noch mehr Artillerieeinheiten aufgestellt da das Feuer nicht abriss. Gelichzeitig bemerkte Nathalie eine große Kolonen gepanzerter Fahrzeuge, begleitet von Truppentransportern und niedrig Schwebenden Bodenangriffseinheiten die sich direkt auf sie zubewegte.

„Sie greifen an, alle Truppen in Kampfformation.“ Stellte Dennis daher fest. Nathalie, welche mittlerweile immer besser mit den unterschiedlichen Filter und Kommandoptionen des Armeekontrollinterfaces klarkam, brauchte daraufhin nicht lange eine vorgefertigte Formation auszuwählen und ihre Einheiten aufzustellen. Gleichzeitig veranlasste sie den Start Atmosphärerrischer Luftüberlegenheitsdrohnen da sie mehre Naquiimflugvehikel entdeckt hatte die sich schnell aus der entgegensetzten Richtung näherten und der Armee offenkundig in den Rücken fallen wollten. „Panzerzerstörer und leichte Feldartillerie haben Zielkontakt, bereit für Angriff.“ Meldete Solaria dann. „Feuer frei!“ erwiderte Nathalie während sie einer Idee folgend ihre Mittleren Kampfpanzer und einige der leichten Läufer über die Flanke in die Seite der Grewockkolonne zog. Diese waren viel zu beschäftigt damit dem ihnen nun Entgegen schlagenden Feuer zu entgehen um das zu bemerken. Etliche Panzerfahrzeuge gingen nach direkten Treffern in Flammen auf und Verbrannte Leichen und Trümmerstücke wurden von der Wucht der Einschläge meterweit durch die Gegend Katapultiert. Mitten in dieses Chaos stießen nun die Mittleren Panzer und Läufer von der Seite und erwischten die Grewock eiskalt, die vorderen Reihen ihrer Kolonne lösten sich zusehends in ein blankes Chaos auf, während die Infanterie und Bodenangriffsgleiter versuchten sich zurückzuziehen um sich mit dem Rest der Kolonen neu zu formieren.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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05 Nov 2016 13:54 #84604 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Dazu ließ sie Solaria jedoch nicht ungestört kommen, mehrere atmosphärische Angriffsdrohnen machten sich unter Solarias Kommando das Chaos und die damit verbundene schwache Flugabwehr zu Nutze um zuzuschlagen und weitere Zerstörung zu verbreiten. Plötzlich ertönte dann jedoch ein lautes Warngeräusch das Nathalies Aufmerksamkeit auf eine Gruppe schneller Naquiimfahrzeuge richtete die sich ebenfalls über die Flanke bewegt hatten und nun die Unterstützungseinheiten der sechsten Legion angreifen wollten, allerdings zuvor von einer Aufklärungsrohne entdeckt worden waren. „Oh, nein, das lasst ihr schön bleiben.“ Dachte sich Nathalie daher und ordnete ein massives Bombardement auf die Angreifer an. Innerhalb von Sekunden hatten die Atmosphärischen Bodenangriffsdrohnen daraufhin kurzen Prozess mit den nur leicht gepanzerten Fahrzeugen gemacht und nur ein verkohltes Trümmerfeld zurückgelassen. Sicherheitshalber sandte Nathalie jedoch eine Abordnung der Infanterie aus um das Gebiet zu überprüfen. Nal’shuen schien daraufhin endgültig der Geduldsfaden zu reisen da eine weitere Welle von Truppen aus den Toren der Festung strömte um ihre Kameraaden zu unterstützen die sich zu einer improvisierten Verteidigungslinie zusammengerottet hatten die sich mit den Panzern der sechsten Legion ein Langstreckenduell lieferten.

Allerdings boten sie dabei ein leichtes Ziel für schwere Artillerie, immerhin hatten sie keine Deckung, auch befanden sich keine Objekte in der Nähe die von Kollateralschäden betroffen sein könnten. „Aktiviere schwere Artillerieeinheiten. Sie sollten sich besser festhalten, das wird jetzt brutal.“ Stellte Solaria daraufhin fest. Sofort darauf begaben sich die gewaltigen Vollautomatisierten Artilleriefahrzeuge, jedes davon größer als ein durchschnittliches Haus, in Feuerposition zu bringen. Zu diesem zweck fuhren massive Stützen aus den Hüllen und verankerten die Fahrzeuge fest im Boden während sich ihre massigen Geschützrohre in den Himmel richteten. Es war eine einschüchternde Demonstration von macht, selbst wenn man Terranisches Kriegsgerät nicht zum ersten mal sah. „Alle Einheiten bereit, Feuer auf Ihr Zeichen.“ Meinte Solaria dann. „Feuer frei!“ erwiderte Nathalie. Daraufhin erbebte der Boden und ein Donnergrollen ertönte, das garnichtmehr abklingen wollte. Erst jetzt bemerkte Nathalie das die Geschützrohre der schweren Artillerieeinheiten in Wahrheit Sechs kleinere Rohre waren die zu einem Strang gebündelt waren und nun nacheiander feuerten wobei sie einen regelrechen Strahl aus Geschossen in den Himmel jagten, jedes davon so groß wie ein kleiner Luftgleiter. Aufgrund des hohen Ballistischen Bogens brauchten die Geschosse der Artillerie ihre Zeit den Feind zu erreichen, doch in dieser Zeit hatten die Grewock keine Ruhe, eher im Gegenteil.

Hunderte von Raketen waren von anderen Artilleriefahrzeugen abgefeuert worden und rasten auf die Stellungen der Grewock zu. Kurz bevor sie ihr Ziel erreichten lösten sich die Flugkörper in dutzende kleinere auf die individuell eigene Ziele erfassten und die feindlichen Panzerfahrzeuge mit furchterregender Präzision trafen. Mitten in das daraufhin in der Grewockformation ausgebrochene Chaos schlugen nun die schweren Artilleriegranaten ein und erschufen eine fünfzig Meter Hohe Flammenwand die über die Armee Nal’shues hinwegfegte und dabei tonnenschwere, brennende Trümmerstücke wie Staubkörner über Hundert Meter in die Luft schleuderte. Aufgrund der dünnen Atmosphäre des Planeten war die daraufhin über die Legion hinwegbrausende Schockwelle nicht so stark wie sie auf der Erde gewesen wäre, aber dennoch war es ein ansehnlicher Orkan aus über hundert Grad heißer Luft, angereichert mit feiner Asche die alles bedeckte. Nach dreißig Sekunden meinte Solaria kühl: „Stelle Feuer ein.“ Als die letzte Granate eingeschlagen und die Feuerwand in sich zusammengefallen war erblickte Nathalie ein praktisch Spiegelähnliches Ödland aus feinem und glühend heißem Glasartigen Staub, von den Grewock und ihren Fahrzeugen war nichts, aber auch Garnichts mehr übrig.

Nathalies schluckte daraufhin und lies die Luft geräuschvoll aus ihren Lungen entweichen während sie mit aufkommender Übelkeit kämpfen musste. Trotz allem, fühlte es sich irgendwie falsch an so viele Leben einfach auszulöschen ohne das sie eine Chance gehabt hätten sich zu ergeben. „Die feindliche Streitkräfte wurden vernichtend geschlagen, ab jetzt werden sie sich hinter ihren Wällen verstecken.“ Stellte Dennis daraufhin fest. Allerdings sollte er in diesem speziellen Fall nicht recht behalten. Mit donnernden Triebwerken rauschte Nal’shuens letztes Aufgebot auf Nathalie zu, dutzende schwerer Bomber und Jagdbomber flogen im Tiefflug über die Einöde. „Alle Luftüberlegenheitsdrohnen gestartet, Aktivierung Bodengestützter Flugabwehrmaßnahmen einleiten.“ Meldete Solaria umgehend. Es folgte ein weiteres Feuerwerk am Himmel, die Angriffsschwadron die Tal’shien ausgesandt hatte, war praktisch Chancenlos gegen das Flugabwehrnetzwerk das Solaria und Samara ohne großartig darüber zu sprechen aufgebaut hatten um die Bodentruppen vor Luftschlägen zu schützen. Was nicht von den Luftüberlegenheitsdrohnen abgefangen wurde, sah sich einem Regelrechten Sperrfeuer aus Flugabwehrraketen und Geschützfeuer ausgesetzt das die Angriffsflugzeuge innerhalb von Sekunden dahinraffte. Es dauerte daher nicht allzu lange den Angriff abzuwehren. Zwar hatte der eine oder andere Bomber es tatsächlich geschafft, seine Ladung halbwegs ins Ziel zu bringen, doch die Schäden waren geradezu lächerlich wenn man sie mit den Verlusten verglich den die Luftstreitkräfte Nal’shuens zu verzeichnen hatten.

„Das sollte es jetzt aber gewesen sein.“ Meinte Dennis daraufhin. „Wir sollten trotzdem vorsichtig vorrücken, wir haben nur ungesicherte Informationen über Verteidigungsstellungen hinter den Wallanlagen, die Feindliche Flugabwehr macht Aufklärungsflüge über den Feindliche Stellungen unmöglich.“ Meinte Samara daraufhin. „Ich verstehe.“ Erwiderte Nathalie umgehend ehe sie die Armee wieder in Bewegung setzte. Es musste von den Verteidigungswällen aus ein Furchterregender Anblick sein wie sich daraufhin die Masse an Vollautomatischen Vernichtungsmaschinen genau auf sie zu bewegte. Schon nach wenigen Minuten des Vorrückens wurden die vorrückenden Truppen dann jedoch von den Stationären Abwehrgeschützen die auf der Mauer und den integrierten Wachtürmen montiert waren unter Feuer genommen. Ein ansehnlicher Schwarm schwerer Antifahrzeug Raketen raste begleitet von dutzenden Panzerbrechenden Geschossen von den Wällen herab. Während nicht wenige der Raketen dabei von den Nahbereichsverteidigungssystemen abgefangen wurden, erreichten die meisten Geschosse unbehelligt ihr Ziel, richteten jedoch nur Geringfügige Schäden an. Immerhin hatten sie die vorderste Reihe der anrückenden Truppen ins Visier genommen die ausnahmslos von Schweren Panzerfahrzeugen gebildet wurde deren Panzerrung scheinbar mühelos praktisch alles absorbierte das man auf sie abfeuerte.

Mit einem kurzen Befehl veranlasste Nathalie ihre Truppen daraufhin das Feuer zu erwidern. Die Fahrzeuge in Reichweite vergeudeten dabei keinen Schuss auf die Massive Mauer selbst, sie war zu dick und massiv um sie mit wenigen Treffern zum Einsturz bringen zu können, stattdessen waren die Abwehrgeschütze auf der Mauerkrone, die auf beweglichen Schlitten welche sich über eine Art Schiene fortbewegten montiert waren, die Primären Ziele. Die Abwehrgeschütze erwiesen sich daraufhin als Zähe Gegner, insbesondere da die Mauer selbst ebenfalls über ein Raketenabwehrsystem verfügte was den Einsatz von Kurzstreckenlenkwaffen zur Zerstörung der Geschütze extrem behinderte. „Wir verlieren zu viel Zeit, irgendwann werden sie ihren ersten Schock überwunden haben und darauf kommen was wir hier wollen. Wir müssen uns beeilen.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Was empfiehlst du?“ fragte Nathalie zurück. „Einen Luftschlag.“ Antwortete Dennis kurz und Bündig. „Werden unsere Bomber denn nicht von der Flugabwehr abgeschossen?“ fragte Nathalie daraufhin. „Einige mit Sicherheit, aber nicht alle. Im Krieg muss man Verluste in Kauf nehmen wenn man Erfolgreich sein Will und wir müssen wirklich dringend an dieser Mauer vorbei.“ Antwortete Dennis bestimmt. „Also gut.“ Willigte Nathalie ein, immerhin opferten sie lediglich Maschinen ohne jegliches Bewusstsein ohne Emotionen oder Gefühle, sie opferten nur Werkzeuge die sich dank der Produktionsanlagen des gesicherten Außenposten Troja theoretisch in unbegrenzter Menge nach Produzieren Liesen.

Obwohl die Flugabwehr der Naquiim daraufhin ihr möglichstes gab und ein spektakuläres Feuerwerk veranstaltete, fanden mehrere der aus der Luft abgeworfenen Bomben ihre Ziele, gelichzeitig sorgte die Ablenkung dafür das nun auch einige Bodengestützte Marschflugkörper den Punktverteidigungsschirm überwinden und ihre Ziele treffen konnten. Dieser geballten Feuerkraft hatten die Verteidigungsanlagen der Naquiim nichts entgegen zu setzen, mit mehreren Feuerbällen verabschiedeten sich die Abwehrgeschütze auf den Mauern ebenso wie die Geschütztürme auf den nahen Wachtürmen und Liesen damit nur die Mauer selbst als Verteidigungslinie zurück. „Na also, geht doch.“ Stellte Dennis umgehend zufrieden fest während Nathalie einmal mehr fassungslos die von ihr angerichtete Zerstörung betrachtete, irgendwie bekam sie so langsam Angst vor sich selbst und ihren eigenen Möglichkeiten. Für zweifel und tiefgründige Überlegungen die eigene Charakter Veränderung betreffend, hatte Nathalie jetzt aber keine Zeit immerhin musste sie noch eine Invasion Gewinnen.
~~~Ende Kapitel 39~~~

mfg.: Tg

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