Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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03 Sep 2016 15:16 #83026 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sichert das Cockpit.“ Befahl Dennis dann lautlos während Nathalie sich im Hauptraum der Fähre umsah, die Wände waren mit Bildschirmen gepflastert vor denen mehrere fremdartige Bedienpanele auf einer für Naquiim bequem erreichbaren Höhe angebracht waren. Auf den Bildschirmen waren währenddessen mehrere der seltsamen Naquiimsymbole zu sehen ebenso Bilder der direkten Schiffsumgebung. Nach einem kurzen Blick wusste Nathalie daher das es keinen Grund zur Eile gab, nichts deutete daraufhin das ihre Intervention entdeckt worden war, die Parade ging weiter ihren Gang. Schließlich fand einer der Naquiim jedoch seine Stimme wieder die er zuvor vor lauter Schreck wohl verloren hatte und fragte Fassungslos: „Wer, oder was seid ihr und wo kommt ihr her?“ Sein Blick war dabei der eines Wesens das Schwierigkeiten damit hatte die Wahrheit zu akzeptieren. Nathalie konnte sich ein selbstherrliches Grinsen daraufhin nicht verkneifen, für die Naquiim mussten sie alle in ihren Nachtschwarzen Überzugpanzern mit glänzenden schwarzen Stiefeln, blank Polierten Helmen mit VR Visieren und Waffen im Anschlag aussehen als wären sie so eben aus einem Geschichtsbuch über den zweiten Terranerkonflikt geklettert. „Spielt das denn eine Rolle? Alles was zählt ist das ihr unsere Gefangenen seid. Wie viele von euch sind noch an Bord?“ erwiderte Dennis daraufhin bestimmt und hob betont beiläufig seine Waffe. Derartige extra Motivation war in diesem Fall zwar wohl nicht nötig, doch trotzdem konnte Nathalie es ihm nicht verdenken.

„Außer uns sind noch fünf weitere Techniker an Bord, sowie zwei Wachen.“ Antwortete der Naquiim umgehend, ganz offenbar stand er nicht hoch genug in der Naquiimhierarchie um sein Leben für die Sache der Synode aufs Spiel zu setzen. „Also noch fünf Schwabbelköpfe, das sollte machbar sein.“ Stellte Dennis umgehend fest ehe er zu zwei Kämpfern meinte: „Bringt sie her raus und fesselt sie in einer Ecke des Hangars wo sie keinen Unfug anstellen können, wenn einer Ärger macht: Bringt ihn um.“ Sofort machten sich die beiden angesprochenen daran ihre Weißungen auszuführen während Nathalie pragmatisch fragte: „Wie finden wir jetzt fünf Naquiim auf einem so großen Schiff?“, „Das dürfte einfach werden, geben Sie mir einen Moment.“ Antwortete Dennis während er sich an einem der Bedienelemente zu schaffen machte. „Was machen wir eigentlich wenn wir die Energie an Bord nicht reaktivieren können?“ fragte Nathalie dann, ihr war im selben Moment aufgefallen das diese Eventualität noch nicht besprochen worden war. Dennis hielt daraufhin mit seiner Arbeit inne ehe er antwortete: „ In dem Fall, müssen wir das Schiff wohl sprengen.“, „Sprengen?!“ fragte Nathalie schockiert. „Mir gefällt die Vorstellung auch nicht, aber wir müssen verhindern das die Synode dieses Schiff oder seine Technologie in die Finger bekommt.“ Erwiderte Dennis ehe er meinte: „Ich hab die fünf weiteren Naquiim sie sind auf der Kommandobrücke.“, „Also auf zur Kommandobrücke.“ Meinte Nathalie umgehend.

Da sie daraufhin Unterwegs keine Rücksicht auf eventuelle Naquiim oder Grewock nehmen mussten kam der Trupp, trotz der ausgefallenen Lifte, schnell voran und fand sich alsbald vor einem der beiden Zugänge zur Kommandobrücke wieder. „Also gut Leute, das sollte kein großer Akt werden, aber passt trotzdem auf, versucht vor allem nicht zu schießen und wenn ihr es müsst dann passt auf nach Möglichkeit keine Konsolen zu treffen, alles klar?“ meinte Dennis dann, worauf Kollektives Kopfnicken oder zustimmendes Gebrumme ertönte. „Dann los!“ meinte Dennis Worauf der Trupp durch die offen stehende Tür stürmte und die Naquiim im inneren völlig überrumpelte. Erneut ertönte daraufhin eine laute Geräuschkulisse aus Angst schreien und gebrüllten Anweisungen. Zu Nathalies Erleichterung löste sich jedoch auch dieses mal kein einziger Schuss, dazu waren die Naquiim viel zu verängstigt. „Bringt sie her raus.“ Meinte Dennis dann auf die Naquiim zeigend worauf erneut zwei der Widerstandskämpfer die Naquiim reichlich grob aus dem Raum bugsierten. „So, das hätten wir geschafft.“ Stellte Dennis dann an Nathalie gewandt fest. „Dann kommt jetzt der interessante teil.“ Entgegnet Nathalie und lies ihren Blick durch die, von Naquiimlampen erhellte, Brücke schweifen. Der Raum ähnelte Solarias Kommandobrücke vom Grundriss und dem Design, war jedoch deutlich größer und verfügte über einige zusätzliche Stationen. Ebenfalls lagen überall Naquiimgeräte herum die unermüdlich vor sich hin blinkten, vermutlich Wissenschaftliche Geräte die den Naquiim helfen sollten die Terransichen Systeme zu verstehen. Im hinteren Drittel der Brücke stand auf einem erhöhten Podest direkt hinter einem großen runden Tisch, der wohl auch als Holoprojektor für diverse Karten oder ähnliches dienen konnte, ein bequem wirkender wuchtiger Stuhl. Nathalie erkannte das Möbelstück umgehend wieder, der Kommandostuhl auf Solarias Brücke sah exakt gleich aus.

„Meinst du...?“ fragte Nathalie dann Dennis und deutete dabei auf den Stuhl. Dieser zuckte daraufhin mit den Schultern und antwortete: „Versuchen sollten Sie es auf jeden Fall.“ Nathalie rollte daraufhin mit den Augen, sparte sich vor den versammelten Kämpfern des Widerstandes jedoch eine Standpauke darüber das sie von Freuden nicht gesiezt werden wollte und schritt langsam auf den Stuhl zu der wie ein Thron über die ganze Brücke zu Dominieren schien. Unter den wachsamen Blicken von Dennis und den anderen Kämpfern des Widerstandes setzte sich Nathalie daraufhin mit gebotener Vorsicht und einiges an Respekt auf den Stuhl des Kommandierenden Offiziers. Angespannt sahen sich daraufhin alle um, doch es passierte nichts, keine Holoaufzeichnung, keine Anspringenden Lichter, gar nichts. Die Samara lag nach wie vor Tod im Schlepptau der Naquiimschiffe die noch immer ihre Parade vollführten und das Schiff stolz präsentierten. „Sieht schlecht aus.“ Stellte Nathalie daher fest ehe sie ein wohl bekanntes Ziehen an ihrem Bewusstsein verspürte. „Was zu...!“ setzte sie daraufhin an, konnte den Satz jedoch nicht zu Ende sprechen da ihr Bewusstsein mit einem mal gewaltsam an einen anderen Ort gerissen wurde. Daraufhin trieb Nathalies Bewusstsein in völliger Dunkelheit, sie konnte nichts sehen, nichts hören und auch nichts fühlen.

Allerdings änderte sich das mit einem mal, plötzlich fühlte sie einen andere Präsenz, das Gefühl war schwer zu beschreiben, aber sie wusste einfach das sie nicht alleine war. „Wer bist du!?“ ertönte dann eine Stimme welche die Terranische Standardsprache nutzte und dabei alles andere als entspannt klang. „Ich bin Nathalie, wer bist du?“ erwiderte Nathalie deutlich ruhiger, aber nicht minder bestimmt. „Was willst du!?“ meinte die Stimme daraufhin wobei sie Nathalies Frage einfach überging. „Ich bin auf der Suche nach Hilfe.“ Antwortete Nathalie. „Hilfe wofür?“ fragte die Stimme daraufhin wobei sich ihr Tonfall deutlich änderte, sie klang nun sehr viel neutraler. „Hilfe um die Menschheit zu retten.“ Antwortete Nathalie geduldig. Die Stimme lachte daraufhin beinahe unnatürlich Schrill auf ehe sie antwortete: „Da gibt es nichts mehr zu retten. Die Menschheit ist weg, Tod, versklavt was auch immer. Du kannst deinem Herrn und Meister ausrichten dass er sich schon etwas besseres ausdenken muss.“ Noch ehe Nathalie daraufhin etwas antworten konnte fuhr die Stimme fort: „Oder sollte ich dich vielleicht gleich vernichten? Das wäre vermutlich die effizientere Herangehensweise...“, „Ich habe keinen Herrn und Meister, ich bin keine Sklavin!“ erwiderte Nathalie daraufhin erbost und unterbrach den Monolog, welchen die Stimme mit sich selbst führte damit radikal. „Ich bin frei und Kämpfe für den Menschlichen Widerstand, außerdem bin ich der Kommandierende Offizier der TTF Solaria und ich bin es leid das du mich wie einen Lakaien der Naquiim behandelst, wach endlich aus deinem Selbstmitleid auf und überzeug dich selbst von meinen Worten, sämtliche Naquiim an Bord sind Gefangene, die Grewock sind Tod.“ Fuhr Nathalie dann fort und wurde dabei von der Energie in ihrer eignen Stimme überrascht. Plötzlich erschien dann eine Gestalt vor Nathalie in der ansonsten undurchdringbaren Dunkelheit, es handelt sich um eine Menschliche Frau mit kurzen, Lockigen, Wasserstoffblonden Haaren und scharf geschnittenen Gesichtszügen. Sie trug außerdem eine Terranische Standard Uniform, Nathalie musste daher nicht lange überlegen um wen es sich Handelte. Die Frau musterte Nathalie daraufhin kurz eindringlich wobei sie ihre Stirn in Falten legte, die Illusion war, wie bei Solaria praktisch perfekt.

„Du behauptest also keine Sklavin zu sein und ich muss zugeben dein Verhallten passt auch nicht zu einer. Aber, erkläre mir, wie kann es sein das du dann hier bist? Die Synode hat mich vor über zwanzig Jahren gefangen genommen.“ Stellte die Frau dann fest, den Blick der Stahlblauen Augen unverwandt auf Nathalie gerichtet. „Wir haben dich geentert und die Kräfte der Synode an Bord überwältigt.“ Antwortete Nathalie umgehend worauf die Frau zusammenzuckte. „Woher weißt du wer ich bin?“ fragte die Frau dann. „Das ist einfach. Ich kenne die Virtuelle Realität von Solaria, du bist zweifelsfrei das Künstliche Bewusstsein der TTF Samara.“ Antwortete Nathalie. Samara atmete daraufhin einmal aus und begann nachdenklich mit dem Finger auf ihre Wange zu tippen ehe sie meinte: „Die Synode ist meines Wissens der Meinung das wir einfache Betriebssysteme sind, sie haben die wahre Form der Existenz eines Künstlichen Bewusstseins nie verstanden. Du dagegen scheinst es begriffen zu haben, was für deine Version der Ereignisse spricht.“, „Samara, bitte du musst mir glauben. Es ist noch nicht alles verloren und mit deiner Hilfe haben wir eine Chance das Blatt noch einmal zu wenden.“ Meinte Nathalie dann, wenn sie eines über KI’s gelernt hatte dann das es am besten war sie wie Menschen zu behandeln. Die Unschlüssigkeit war Samara daraufhin ins Gesicht geschrieben während sie offenkundig nachdachte. „Du sagst das du der Kommandierende Offizier der TTF Solaria bist.“ Stellte Samara dann fest. „Das ist richtig.“ Stimmte Nathalie zu. „Kann ich mit ihr sprechen?“ fragte Samara dann. „Natürlich, sie liegt an einem deiner Dockingports.“ Antwortete Nathalie Schulterzuckend. „Das war also das kurze kribbeln vorhin.“ Meinte Samara daraufhin ehe ihre Gestalt erstarrte.

„Samara, alles in Ordnung?“ fragte Nathalie daraufhin vorsichtig. Die KI reagierte jedoch mehrere Sekunden lang nicht ehe sich ihre Steife Haltung endlich lockerte. „Ich kann es nicht fassen.“ Murmelte Samara dann ehe neben ihre eine weitere, sehr vertraute Gestalt erschien. „Hallo Frau Kapitän.“ Grüßte Solaria umgehend nachdem sie ihr Abbild aufgebaut hatte. Nathalie musste daraufhin kurz grinsen ehe sie ihre Emotionen wieder im Griff hatte. „Wie es scheint habe ich etwas vorschnell geurteilt und bitte um Entschuldigung.“ Meinte Samara dann leicht betreten. „Entschuldigung akzeptiert, wirst du uns jetzt helfen?“ erwiderte Nathalie umgehend. „Selbstverständlich. Geben Sie mir einen Moment meine Primärsystem zu reaktivieren.“ Antwortete Samara. „Sehr gut. Lass mich doch so lange bitte mit den anderen reden.“ Erwiderte Nathalie zufrieden. „Bestätigt, warten Sie ich stelle das Neuronale Interface vollständig wieder her.“ Bestätigte Samara ehe die undurchdringbare schwärze dem Nathalie bekannten Abbild der Virtuellen Realität wich.
~~~Ende Kapitel 30~~~

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03 Sep 2016 23:17 #83044 by General Stefan
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Oh die arme Samara scheint der verlorene Krieg ziemlich mitgenommen zu haben :/ Diese KI's sind wirklich was besonderes, sie sind in fast jeder hinsicht menschlich und besitzen eine eigene auch verletzbare Psyche. Sie scheinen sogar so etwas wie Gefühle zu haben, sehr interessant! ich bin ja mal gespannt, wie die beiden Schiffe der Synode den Popo versolen wollen! Freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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10 Sep 2016 16:06 #83174 by Todesgleiter
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@General Stefan: Ja Samara hat duie Vergangenheit etwas mitgenommen, aber kann man es ihr verübeln? Sie ist ein KRiegsschiff udn ein sehr mächtigesnoch dazu. Ihr einziger dasesinzweck ist es Kriege zu Gewinnen. Naheliegend das sie sich aufgrund der Vergangenen Ereignisse ein bischen schuldig fühlt oder?
Aber keine Sorge Samara wird ihre Selbstzweifelö in brennenden HAss transformiueren und den NAquiim ordnetlcih in den Aller wertesten treten, das kann ich schonmal versprechen ;)

@all: Bedauerlicherweiße muss ich euch sagen dass das Heutige MApitel ausfällt. Wegen... Bodennebel.

Spaß :D Viel vergnügen bei:

Kapitel 31: Ein Schlag mitten ins Gesicht

Dank der internen Sensoren, die alles was an Bord passierte genau verfolgten und in diesem Moment wider online gingen, konnte Nathalie genau beobachten wie Dennis und der Rest ihres Trupps ehrfürchtig um sich schauten während um sie herum Samaras Systeme nach über einem Jahrhundert Schlummer wieder zum Leben erwachten. Zuerst sprang die Beleuchtung, gefolgt von der Künstlichen Gravitation und den restlichen Lebenserhaltungssystemen wieder an. Auch die Naquiim, welche sich unter den Wachsamen Blicken ihrer Wachen aneinander drückten schauten ungläubig und geschockt auf als sie das einsetzen der Schwerkraft spürten und das Aufflammen der Beleuchtung sahen. „Lebenserhaltungssystem online, Notfallenergiegitter aktiv. Bereite Zündung des Hauptreaktors vor.“ Meldete Samara unterdessen. Es war für Nathalie daraufhin faszinierend zu erleben wie das unbändige Feuer in Samaras Kaltfusionsreaktor entflammte und das Primäre Energiegitter des Schiffes zum Leben erweckte. „Hauptreaktor gezündet. Reaktion innerhalb optimaler Parameter, bereithalten für Initialisierung der Primärsysteme.“ Verkündete Samara kurz darauf , die Terranischen Systeme liefen geschmeidig an, die lange Zeit der Inaktivität hatte ihnen offenkundig nichts anhaben können. Unter den staunenden Blicken der wenigen Menschen an Bord erwachten die Kontrollschirme und Bedienpulte auf der Kommandobrücke daraufhin zum leben, was von den Naquiimgeräten mit aufgeregtem Blinken und hysterischem Gepiepe quittiert wurde.

Plötzlich registrierte Nathalie dann jedoch eine Änderung im Verhalten der Naquiimschiffe welche Samara umgaben. Sie hatten die Formation aufgelöst und näherten sich dem Terranischen Schiff wie ein Schwarm Raubfische seiner Beute. Gleichzeitig meldete Agatha: „Leute, ihr beeilt euch besser. Jetzt wissen Sie das etwas nicht stimmt.“, „Warum?“ fragte Natalie umgehend. „Die Zündung der Primärtriebwerke eines so großen Schiffes kann man eigentlich nicht übersehen.“ Antwortete Agatha. „Samara, wir werden bald Waffen brauchen...“ stellte Nathalie daher fest. „Ich benötige noch einen Moment.“ Antwortete die Ki während die Primäre Sensorphalanx des Schiffes ihren Dienst wieder aufnahm und Nathalie daher mit der gewohnten Flut aus Informationen überschwemmte. Plötzlich meinte Dennis dann: „Sie versuchen ihre Leute an Bord zu Kontaktieren.“, „Können wir für sie antworten?“ fragte Nathalie daraufhin, in der Hoffnung die Naquiim dadurch so lange hinhalten zu können bis Samara soweit war. „Ja, aber das werden sie wohl schnell bemerken.“ Antwortete Dennis. „Versuch es trotzdem.“ Meinte Nathalie daraufhin bestimmt, es kam jetzt unter Umständen auf Sekunden an. Dennis nickte unterdessen während er sich einen der Kommunikatoren die sie den Naquiim an Bord abgenommen hatten griff und begann in der Fremdartigen Sprache der Naquiim zu sprechen. Sein Gesichtsausdruck verriet seine Konzentration dabei überdeutlich.

Nach nicht einmal einer Minute schüttelte Dennis dann jedoch den Kopf und lies den Kommunikator sinken. „Sie haben den Schwindel durchschaut.“ Meldete er dann überflüssiger weiße. „Das war zu erwarten.“ Meinte Agatha daraufhin. „Sir, ich könnte versuchen den Feind etwas abzulenken um zusätzliche Zeit zu erkaufen.“ Schlug Solaria dann vor. „Warte noch, wir sollten unsere Asse nicht zu früh auf den Tisch legen.“ Meinte Dennis umgehend. „Stimmt.“ Stimmte Nathalie zu. „Primäre Triebwerke reaktiviert, Primäres Energiegitter aktiv. Bereite Aktivierung taktsicher Systeme vor.“ Meldete Samara dann. Unterdessen hatte sich die einst prunkvolle Parade der Synode in ein Panisches Chaos verwandelt, die Zivilen Schiffe versuchten schnellstmöglich zu entkommen während die Militäreinheiten der Synode versuchten Samara zu umstellen und jeden Fluchtweg abzuschneiden. Mittlerweile hatten es sogar zwei der Dreadnoughts geschafft sich soweit zu drehen das sie ihre Waffenstarrende Breitseite auf Samara richten konnten. „Samara, bald wird’s hier richtig ungemütlich...“ meinte Nathalie daher. „Ich weiß, aber die Reaktivierung benötigt noch etwas Zeit.“ Antwortete Samara mit einem konzentrierten Unterton. Plötzlich bemerkte Nathalie dann ein leichtes Ziehen an ihrem Bewusstsein und sie wusste sofort das die Naquiim eine Mitteilung auf Breitband sendeten. Obwohl sie sich schon denken konnte worum es in der Mitteilung ging, öffnete Nathalie dann einen Kanal um sich anzuhören was die Naquiim zu sagen hatten. Es bestand ja immerhin noch die geringe Chance die Naquiim durch Gespräche zumindest etwa auszubremsen.

„Unbekannte Kräfte an Bord von Synodeneigentum, dies ist Ihre letzte Warnung, ergeben Sie sich und übergeben Sie das von Ihnen gekaperte Schiff seinen rechtmäßigen Eigentümern zurück. Mehrere schwere Geschütze haben Sie erfasst, wenn Sie sich nicht umgehend Ergeben werden wir gezwungen sein Sie zu vernichten!“ tönte eine Naquiimtypische Stimme umgehend. „Das übliche Blabla, Sir.“ Stellte Dennis sofort fest. Nathalie sparte sich daraufhin einen Rüffel weil Dennis sie mit Sir angesprochen hatte und schloss stattdessen den Kommunikationskanal. „Solaria, mach dich bereit.“ Meinte sie dann an Solaria gewandt. „Volle Bereitschaft hergestellt Sir, ich kann sofort zuschlagen.“ Antwortete Solaria im selben Moment in dem den Naquiim offenkundig der Geduldsfaden riss und ihre Schiffe das Feuer eröffneten. Solaria fackelte daraufhin nicht lange und griff, ohne Nathalies direkte Anweisung, eines der beiden Dreadnoughts frontal an, immerhin stellten diese monumentalen Konstruktionen die bei weitem größte Bedrohung dar. Der erste Angriff Solarias erwischte die Naquiim daraufhin wie üblich eiskalt und sie konnte mehre heftige Treffer landen ehe das gewaltige Sternenschlachtschiff in der Lage war sich selbst zu verteidigen. Allerdings waren bereits etliche Geschosse auf ihrem Weg zu Samara. „Samara...“ meinte Nathalie daher. „Ich arbeite daran Sir.“ Antwortete Samara. Nathalie beäugte die Sensoranzeigen auf denen die sich nähernden Geschosse und Raketen als deutlich Sichtbare Warnmarkierungen dargestellt wurden daraufhin kritisch und hielt in Gedanken den Atem an.

Nur Sekundenbruchteile bevor die ersten Geschosse Samaras Rumpf erreichten meldete diese. „Defensivsteme reaktiviert!“ Noch ehe Nathalie daraufhin etwas antworten konnte wurden sie von den ersten Salven der Synode getroffen und das ganze Schiff erbebte unter der Wucht der Einschläge, allerdings hielt die Nanoaktivbeschichtung dem Angriff stand. Unterdessen musste sich Solaria jedoch zurückziehen, die Naquiim hatten sie unter schweres Feuer genommen und setzten zahllose Partikelimpulse ein um sie daran zu hindern ihre Tarnung zu nutzen. „Mehrere direkte Treffer auf dem ganzen Rumpf, nur minimal Schäden.“ Meldete Samara umgehend während bereits die nächste Salve das Schiff traf, die Naquiim machten nun wirklich ernst und feuerten aus allen Rohren. „Ich kann sie nicht länger hin halten Sir.“ Meldete Solaria dann mit einem gepresst klingenden Unterton. „Geh keine unnötigen Risiken ein.“ Erwiderte Nathalie umgehend, sie wollte es tunlichst vermeiden das Solaria kritische Schäden davontrug, die im Moment wohl eher nicht repariert werden konnten. Unterdessen näherten sich ein Geschwader Synodekreuzer gefährlich schnell an und eröffnete umgehend das Feuer. Obwohl Nathalie von Samaras Nehmerqualitäten zutiefst beeindruckt war, immerhin absorbierte das Schiff im Moment das Feuer mehrerer schwerer Synode Einheiten, wurde sie langsam unruhig, es war nur eine Frage der Zeit bis der beständige Angriff der Synode die Verteidigungssysteme überwinden würden, trotz der Ausweichmanöver die Samara mittlerweile aufgenommen hatte und dabei erstaunlich vielen Geschossen auswich, immerhin war sie selbst ein alles andere als kleines Ziel.

„Ist das alles was ihr könnt? Dann werden wir euch jetzt vernichten!“ schallte dann die Triumphierende Stimme eines Naquiim durch die Sprechverbindung. „Oh nein, ich habe noch gar nicht angefangen.“ Erwiderte Samara düster ehe sie meldete: „Taktische Systeme aktiv, Ziele erfasst. Erwarte Feuerfreigabe.“, „Puste sie weg.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Mit Vergnügen, sie werden es noch bereuen....“ bestätigte Samara mit einem Mordlüsternen Tonfall ehe das gewaltige Kriegsschiff zum Leben erwachte. Nathalie wusste daraufhin gar nicht wo sie zuerst hinsehen sollte, so spektakulär war das Feuerwerk das Samara veranstaltete. Die Punktverteidigung hüllte das Schiff praktisch in einen Kokon aus Laserstrahlen die jeden Marschflugkörper der sich auf dem Weg zum Rumpf des Kreuzers Befunden hatte auf der Stelle verdampften, gelichzeitig nahmen hunderte von leichten Massenbeschleunigern das Feuer auf diverse kleinere Synodeschiffe auf die sich, in dem trügerischen glauben der Sicherheit gewähnt und zu nah an Samara herangewagt hatten. Allerdings beschränkte sich Samara nicht nur darauf sich selbst zu Verteidigen mit einem unheilvollen Glühen waren die Primärbatterien des Schiffes erwacht und schleuderten einen regelrechten Hagel aus Plasmageschossen gegen die Kreuzer der Synode, unterstützt wurden sie dabei von Schweren Massentreibern und schlugen eine Schneise der Verwüstung in die Naquiimformation. Schon nach den ersten paar Sekunden hatten zwei Kreuzer der Naquiim schwere Schäden erlitten und drifteten, mit glühenden Einschlagskratern in der Hülle, aus ihrer Gefechtsformation. Die schweren Massentreiber waren ähnlich wie Solarias Frontgeschütze Brutal und zerschmetterten Panzerrungen als würde es sich lediglich um Pappe handeln, doch sie waren nichts im Vergleich zu den Plasmageschützen, jeder Treffer dieser Waffen brannte ein Loch in den gegnerischen Rumpf und fraß sich dabei bis in die internen Struktur des Ziels vor, kein Naquiimschiff schien dem Plasmahagel auch nur ansatzweiße etwas entgegen zu setzen zu haben.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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10 Sep 2016 16:08 #83175 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Allerdings hatten sich die nicht direkt im Kampf involvierten Kräfte der Synode unterdessen von dem Schock erholt das ihr Schatz sich plötzlich gegen sie gewandt hatte und griffen mit ungebrochener Entschlossenheit an. Insbesondere eines der Dreadnoughts schien die Schlacht beenden zu wollen und eröffnete das Feuer mit seinen Primärgeschützen, jedes davon groß genug um einen ganzen Raumjäger als Munition verfeuern zu können. Zwar war das Monumentale Kriegsschiff außerhalb der Wirkungsreichweite von Samaras Plasmawaffen, doch sie hatte trotzdem einen Antwort parat. „Lanzen bereit Sir.“ Meldete sie daher Pflichtbewusst. „Lanzen?“ fragte Nathalie daraufhin verwirrt, soweit sie wusste waren Lanzen Primitive Stangenwaffen die aus einem Stock mit einer Metallspitze bestanden, es war schwer vortellbar das ein so hoch entwickeltes Sternenkriegsschiff wie Samara derartige Waffen einsetzte. „EWM Typ 2 Hochgeschwindigkeitstorpedos auch als Silberlanze bezeichnet.“ Antwortete Samara umgehend. „Dann leg mal los.“ Erwiderte Nathalie. Praktisch sofort sah es so aus als würden mehrere Silbriger Strahlen Samara mit dem Naquiimdreadnought verbinden auf dessen Hülle heftige Detonationen zu erkennen waren und zwar an genau an den Stellen an denen die silbrigen Strahlen die Hülle trafen. „Was zum?!“ fragte Nathalie daher während ihr Ziel offenkundig Probleme hatte, etliche Geschütze hatten das Feuer eingestellt und ein Geschützturm der Hauptbatterie hatte sich nach einem direkten Treffer in einer imposanten Explosion verabschiedet. „Ich dachte das währen Torpedos, keine Laserwaffen?“ fragte Nathalie dann. „Positiv. EWM Silberlanzen bewegen sich mit dreifacher Lichtgeschwindigkeit und erwecken aufgrund ihres silberglänzenden Abgasstrahles den Eindruck von Strahlenwaffen. Die Schadenswirkung am Ziel wird jedoch durch Kinetische und Explosive Effekte erzeugt.“ Antwortete Samara.

Unterdessen hatte Samaras unnachgiebiger Beschuss die Naquiimformation soweit zermürbt das auch Solaria wieder aktiv Angreifen konnte, die beiden Terranischen Schiffe wirkten wie Todesengel wie sie da inmitten ihrer Feinde thronten und alles und jeden zerschmetterten der ihnen zu nahe kam. Allerdings hatten sich einige Naquiimschiffe ebenfalls neu formiert und griffen ebenfalls an. Die meisten Zivilen Schiffe, sowie alle Nicht Synodekriegsschiffe hatten sich unterdessen zurückgezogen um nicht ausversehen zwischen die Fronten zu geraten und sich eine heftige Abreibung abzuholen. „Das sind zu viele, ich schlage den umgehenden Rückzug vor.“ Meinte Dennis dann während Samara unter dem unablässigem Beschuss der Naquiim erbebte, während sie ihnen das mit gleicher Münze vergolt, mehr als ein Naquiimschiffe war den Terranischen Waffen bereits zum Opfer gefallen und etliche weitere hatten schwere Schäden davongetragen. „Wir sind bereits dabei.“ erwiderte Nathalie, immerhin hatte sie mittlerweile erkannt das Samara ihr Feuer auf einen Korridor konzentrierte der es ihr und Solaria ermöglichte den Orbit von Tyliius zu verlassen. Die Naquiim schienen das nicht zu bemerken, vielleicht weil sie vollauf damit beschäftigt waren ihre löchrig werdende Formation zusammenzuhalten. Während die schweren Dreadnoughts der Naquiim den Tödlichen Silberlanzen zumindest soweit trotzen konnten das sie nicht instant explodierten, waren die meisten kleineren Naquiimschiffe in dieser Hinsicht deutlich weniger Robust.

Schon jetzt hatte Samara daher ein langsam durch den Orbit driftendes Trümmerfeld geschaffen das beständig wuchs, der Terranische Kreuzer wütete wie eine Naturgewalt und schien sich durch nichts und niemanden aufhalten zu lassen. „Unser Rückzugsvektor ist frei.“ Stellte Samara dann fest während sie mit einer mächtigen Plasmabereitseite einen feindlichen Zerstörer einfach zerfetzte. „Rückzug.“ Meinte Nathalie daraufhin umgehend, sie wollte ernsthafte Schäden sowohl an Samaras Systemen als auch an Solaria, unbedingt vermeiden. „Bestätigt, Rückzug eingeleitet.“ Bestätigte Samara umgehend und beschleunigte aus der Kampfzone heraus. Trotz ihrer ansehnlichen Größe bewegte sie sich dabei erstaunlich schnell vorwärts und lies die Naquiim, welche mittlerweile wie ein Haufen Kopfloser Hühner in einem Chaotisch anmutenden Knäul aus Schiffen versuchten eine Kampfformation zu bilden dabei hinter sich. Solaria schloss umgehend darauf zu ihnen auf und nahm eine typische Geleitposition an der Flanke des deutlich größeren Kreuzers ein während sie sich gemeinsam aus dem Orbit und damit dem direkten Gravitationseinfluss von Tyliius entfernten. Die Naquiim hatten unterdessen bemerkt das ihnen ihr Feind abhanden gekommen war und leiteten die Verfolgung ein. Aufgrund es Chaotischen Zustandes ihrer Formation und den unzähligen Trümmern im Orbit hefteten sich die Kriegsschiffe der Naquiim jedoch lediglich einzeln an Samaras Fersen.

„Man sollte erwarten das sie in den letzten Jahrhunderten dazu gelernt haben.“ Stellte Samara daraufhin mit einem herablassenden Tonfall fest. „Ich kann bestätigten das sich die Taktiken und das Militärische Techlevel der Synode nicht nennenswert weiter entwickelt hat, eher im Gegenteil.“ Meinte Solaria daraufhin. „Das ist gut für uns.“ Stellte Samara fest ehe die beiden Schiffe den Gravitationseinfluss von Tyliius verließen, die verfolgenden Naquiimschiffe hatten nicht den Hauch einer Chance sie einzuholen. „Bitte spezifizieren sie Zielkoordinaten.“ meinte Samara dann. „Bringt uns irgendwohin wo wir ungestört sind.“ Antwortete Nathalie. „Bestätigt, Koordinierter Translichtflug eingeleitet.“ Meinten Samara und Solaria daraufhin synchron ehe die beiden Schiffe in einem Translichtkanal verschwanden und ein völliges Chaos mitten im Herzen der Synode zurückließen. „Wow, jetzt haben wir einen schweren Kreuzer.“ Stellte Dennis daraufhin fest während er den Kopf fassungslos schüttelte, offenbar war Nathalie nicht die einzige welche die Ereignisse der letzten Minuten verdauen musste.
~~~Ende Kapitel 31~~~

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10 Sep 2016 23:55 #83199 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ich muss sagen, ich habe gegrinzt wie ein kleines Kind, als du da beschrieben hast, wie sich Samara gleich einem heißem Messer durch butter, gefressen hat! Ich bin überaus beeindruckt, dass Samara so lange selbst dem Beschuss der Dreadnaughts trotzen konnte. Ich nehme an ihre "Schilde" und Leistung dürfte erheblich gelitten haben und müssen sich wohl erst wieder regenerieren! Ich muss sagen, ich würde gerne sehen, wie sich ein terranisches Schlachtschiff schlagen würde xD Unter diesen Umständen scheint es schwer vorstellbar, dass die Synode jemals gegen die terranische Tiefraumflotte bestehen, ja sie gar am Ende besiegen konnte. Andererseits dürfte die Flotte der Synode in diesem Kapitel wohl nur 2-5% der aktiven Flottenstärke der Naquim ausmachen. Ob dieser Umstände bleibt es fraglich wie der Wiederstand überhaupt Erfolg haben kann! Ich bin gespannt wie nie!

LG Stefan

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17 Sep 2016 12:44 #83364 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stfean: War ja klar das dir das Gemetzel gefällt :lol: ;) Ja Samara und alle anderen TTF Schiffe sind immens mächtig und müssen sich im 1 vc. 1 nur vor Schiffen in acht nehmen die ein mehrfaches ihrer eigenen Tonnage auf die Waage bringen und das ist auch von mir so beabsichtigt. Aber dennoch kann man diesesn "zwischenfall" über Tyliius nicht mit dem Krieg vergleichen. Zum einen waren die Naquiim nicht auf ein Gefecht vorbereitet, etliche Schiffe waren daher wohl garnicht Munitioniert oder nur mit einer Rumpfmannschaft besetzt. Zum anderen ist die jetzige Synode deutlcih schwächer als zu Zeiten des Krieges. Vor dem Krieg vertrat die Synode alle Naquiim, jetzt gibt es hunderte unabhängiger Naquiimfüsrten (solche wie z.b. Talshien) deren Flottenkapazität der Synode nicht zur Verfügung steht.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 32: Eine neue Ausgangslage

Die Stimmung war seltsam ausgelassen, es war lange her das die versammelten keine Todernsten oder bestürzten Gesichter zur Schau getragen hatten. Auch Nathalie hatte sich in der Vergangenheit häufig selbst dabei erwischt eine niedergeschlagene Miene zur Schau zu tragen. Doch heute waren die Gesichter allesamt entspannt, mit Samara hatte der Widerstand gegen die Naquiim eine ausgesprochen schlagkräftige Waffe erhalten und ganz nebenbei der Synode einen Denkzettel verpasst den sie wohl so schnell nicht wieder vergessen würde. „Denen haben wir es gezeigt!“ stellte Hector gerade mit in die Luft gereckter Faust fest. Umgehend ertönte daraufhin ein zustimmendes Gebrüll. „Ja das haben wir, das sollte allen da draußen Zeigen das wir nicht am Ende sind.“ Stimmte Dennis zu. Wir sollten jetzt schnell erneut zuschlagen, greifen wir sie solange an bis sie sich vor Angst nichtmehr von ihren Planeten wegtrauen!“ polterte dann Hector heraus. „Nein, das wäre unklug. Im Krieg muss man nicht nur hart zuschlagen, sondern auch Wissen wann und wo man zuschlägt. Wir haben nur zwei Schiffe, sie eine ganze Armada. Vergessen Sie das nicht.“ Bremste Dennis umgehend die etwas ungestümen Emotionen aus. „Was nützt ihnen Ihre Flotte, sie haben uns über Tyliius auch nicht stoppen können.“ Erwiderte Hector. „Sie waren weder auf einen Kampf vorbereitet, noch haben wir die Schlacht gewonnen. Selbst mit der imposanten Feuerkraft eines schweren Kreuzers der Moskau Klasse können wie uns nicht mit unseren Feinden im offenen Duell messen.“ Gab Dennis zu bedenken, zwar war auch er von der Brutalen Schlagkraft Samaras überrascht worden, allerdings hatte er trotzdem sehr schnell seine Professionelle Objektivität zurückgewonnen, wofür Nathalie unglaublich dankbar war, immerhin war sie selbst in derlei Themen nicht wirklich bewandert.

„Also gut, was schlägst du dann vor, wie es weiter gehen soll?“ fragte Hector dann gebremst. „Wie bisher, wir beobachten und warten auf eine günstige Chance. Außerdem sollten wir die verbliebenen Widerstandskämpfer informieren das sie sich vorläufig bedeckt halten sollten.“ Antwortete Dennis umgehend, sehr zur offenkundigen Enttäuschung von den im Moment etwas heißblütigen Männern aus Natalies ehemaligem Kollegenkreis. Plötzlich mischte sich dann Samara in die Unterhaltung ein, zwar wohnten sie und auch Solaria der Besprechung in Holographischer Form bei, hatten sich bislang jedoch dezent zurückgehalten und überhaupt nichts gesagt: „Sir, wenn ich an dieser Stelle eine Information einwerfen darf?“, „Natürlich darfst du.“ Bestätigte Nathalie umgehend, auch sie hatte bislang noch nicht viel gesagt da sie die Meinung der anderen nicht korrumpieren wollte bevor sie sich geäußert hatten. „Ich danke Ihnen Sir. Nun durch die Synchronation meiner Datenbanken mit denen von Solaria habe ich erfahren das sie alle vor kurzem einen Rückschlag in Kauf nehmen mussten und viele ihrer Kameraden in Gefangenschaft gegangen sind. Es dürfte sie interessieren das mir die Koordinaten bekannt sind an denen sie Festgehalten werden.“ erzählte Samara daraufhin mit einem Sachlichen Tonfall, ähnlich wie Solaria schien sie ihre Emotionen nach Belieben an und aus knippsen zu können wie es ihr gerade passte.

Nach dieser Ansage herrschte erst einmal schweigen, bis Dennis sich wieder gefangen hatte und leise fragte: „Wo hast du diese Information her?“ Ein schelmisches Grinsen schlich sich daraufhin in Samaras Züge als sie antwortete: „Die Naquiim haben nicht bedacht das eine Datenverbindung in beide Richtungen funktioniert. Es war ein leichtes die Speicher ihrer Mobilen Geräte zu kopieren.“ Dennis sah Samara daraufhin kurz ungläubig an, erwiderte jedoch nichts. „Dann sollten wir unbedingt versuchen sie zu befreien.“ Meinte dann Nathalie in das Schweigen hinein. „Das könnte Problematisch werden Sir.“ Stellte Samara daraufhin fest. „Warum?“ fragte Nathalie umgehend während in ihr mal wieder eine ungute Vorahnung Aufstieg. „Die Gefangenen wurden auf einen Planeten gebracht den die Naquiim in Ihrer Sprache Sklavenland nennen. Es handelt sich um eine gewaltige Erzaufarbeitungseinrichtung mit angeschlossener Miene und Bruttrakt für Sklavennachschub. Der ganze Komplex befindet sich auf einem kalten Zwergplaneten der einen Roten Zwergstern umkreist und wird von Nal’shuen persönlich betrieben. Dementsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen.“ Antwortete Samara ausführlich. „Kannst du ihre Verteidigung nicht durchbrechen?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ich wäre mit Solarias Hilfe wohl in der Lage die Raumgestützte Verteidigung zu überwältigen, auch wenn sich das ohne gesicherte Informationen nur schwer beurteilen lässt. Allerdings hat Nal’shuen dort eine ganze Armee Bodentruppen stationiert um mit eventuellen Sklavenaufständen fertig zu werden.“ Antwortete Samara. Dennis atmete daraufhin geräuschvoll aus und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Was ist?“ fragte Nathalie daher. „An einer ganzen Armee kommen wir niemals vorbei ohne sie zuerst mit heftigen Orbitalschlägen zu zermürben und dabei würden wir auch riskieren die eigenen Leute zu treffen.“ Antwortete Dennis. „Dann müssen wir eben gut zielen.“ Meinte Ursula daraufhin. Dennis schüttelte umgehend den Kopf ehe er erklärte: „Das würde nichts nützen. Sie haben keine Vorstellung von einem Orbitalangriff. Orbitalschläge sind nicht nur aufgrund des Einflusses von Atmosphärischen Störungen relativ ungenau sondern auch extrem zerstörerisch. Selbst bei Präzisionsangriffen kommen die Geschosse mitunter über fünfhundert Meter vom Angepeilten Zielpunkt an und zerstören ein Gebiet von der Größe eines kleinen Dorfes. So etwas benutzt man nur wenn man die Oberfläche eines Planeten brennen sehen will.“

„Können wir nicht einfach schwächere Munition benutzen?“ fragte dann Steve. „Nein, denn die Geschosse müssen eine Gewisse Größe und Masse haben um den Eintritt in die Atmosphäre zu überstehen und halbwegs auf Kurs zu bleiben.“ Antwortete Dennis „Kann man den nicht einfach einen schwächeren Sprengkopf nutzen?“ fragte dann Nathalie. „Nein. Da es keinen Sprengkopf gibt. Die Schadenswirkung beruht ausschließlich auf Unmengen von Kinetischer Energie.“ Antwortete Dennis. „Also gut, keine Orbitalschläge, aber wie kommen wir dann an Nal’shuens Armee vorbei?“ lenkte Nathalie ein. „In dem wir eine eigene Armee einsetzen, dummer weiße haben wir keine.“ Antwortete Dennis. „Was ist mit den verbliebenen Widerstadsnkämpfern? Sie würden bestimmt ihren Kameraden zur Hilfe eilen.“ Meinte dann Ursula. „Daran besteht kein Zweifel, aber wir würden von Panzerfahrzeugen, Bodengestützter Artillerie und vermutlich auch Atmosphärrischen Angriffseinheiten in Stücke geschossen werden sobald wir auch nur einen Fuß auf diese Welt setzen.“ Erwiderte Dennis. Daraufhin kehret erst einmal Betretenes Schweigen ein während allen so langsam klar wurde das sie trotz allem noch weit davon entfernt waren eine Militärische Konfrontation mit der Synode überleben zu können. „Wir brauchen also Bodentruppen.“ Stellte Nathalie dann nach einigen Minuten fest.

Da auch in den folgenden Minuten niemandem einfallen wollte wo sie auf die Schnelle eine Bodenarmee herbekommen sollten, löste sich die Versammlung leicht geknickt wieder auf, es erschien Nathalie irgendwie unfair das egal was für Fortschritte sie machten, das Schicksal ihnen einfach die nächsten Steine in den Weg warf. Als sich der Konferenzraum dann weitestgehend gelehrt hatte meinte Nathalie: „Samara, gib mir bitte deine grundlegenden Spezifikationen.“, „Wie Sie wünschen.“ bestätigte Samara ehe sie ein Dreidimensionales Abbild ihrer selbst über dem Tisch erscheinen ließ. Nathalie rieb sich daraufhin kurz die Augen und raffte all ihre Selbstbeherrschung zusammen, eigentlich hatte sie keine Lust auf noch mehr Technische Daten und Theoretische Werte, aber sie hatte mittlerweile gelernt das es wichtig war über die eigenen Fähigkeiten Bescheid zu Wissen.

Während Samara Nathalie und auch Dennis der ebenfalls geblieben war, daraufhin gnadenlos mit Zahlen und Fakten Bombardierte ahnte niemand von ihnen was für Wellen ihre Taten schlugen. „Das ist unfassbar.“ Meinte ältester Nal’quan mit schwacher Stimme während er, wie alle anderen auch, die Bilder betrachtete die en Holoprojektor in dem Raum erscheinen ließ. „So viele Trümmer...“ dachte Sandra daraufhin fröstelnd, sie hatte ja schon von der Schlagkraft Terranischer Waffen gehört aber die Ereignise über Tyliius waren dennoch schockierend für sie. Es war einfach unvorstellbar das lediglich zwei Schiffe so viel Zerstörung verbreiten konnten und das inmitten von einem der am besten beschützten Sternensysteme des bekannten Raumes. „Wie Engel des Todes...“ hörte Sandra dann einen der ältesten Stöhnen während sie Aufnahmen der Schlacht betrachteten. Es war erschreckend wie formvollendet die Terranischen Schiffe Ästhetik und Eleganz mit brutaler Gewalt kombinierten, selbst inmitten einer Tobenden Schlacht sahen sie noch immer unnahbar und irgendwie fremdartig aus. „Ich dachte die Synode hat den Widerstand zerschlagen?“ fragte dann auf einmal leise eine Stimme irgendwo neben Sandra. „Nein, das haben sie nicht. Sie haben die Menschen bloß noch wütender gemacht.“ Antwortete die Schwere scharrende Stimme eines Grewock.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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17 Sep 2016 12:46 #83365 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
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Plötzlich erhob sich dann ältester Ahr’ssa und meinte mit fester Stimme: „Dies ist der Beweis Brüder und Schwestern. Wir müssen handeln! Wenn wir nichts Unternehmen werden die Terraner in ihrer Rasenden Wut alles und jeden vernichten, uns Eingeschlossen. Wir müssen jetzt handeln und der Synode unsere volle Unterstützung gewähren wenn wir Überleben wollen.“, „Das werden wir nicht tun.“ Meinte daraufhin die große Mutter schneidend. Bei dem Klang ihrer Stimme zuckte Sandra regelrecht zusammen, noch nie zuvor hatte sie die große Mutter so erzürnt erlebt, nicht wenigen der ältesten schien es dabei ähnlich zu gehen da einige merklich zusammenfuhren. Entgegen Sandras Erwartung gab Ahr’ssa daraufhin jedoch nicht klein bei sondern antwortete ebenso schneidend: „Bei all Eurer Weisheit seid Ihr doch von Eurem Alter und Eurer falsch verstanden Loyalität zu den Menschen in Eurem Urteil getrübt große Mutter. Wir müssen einfach handeln!“, „Du wagst es meine Entscheidungen anzuzweifeln?!“ fragte die große Mutter daraufhin mit einem Beben in der Stimme. Ahr’ssa zögerte daraufhin kurz ehe er antwortete: „Ja, das tue ich. Eure Sicht der Dinge ist getrübt. Viele unsere Ordensbrüder und Schwestern Stimmen mir darin zu das wir etwas tun müssen.“, „Ihr verkennt die Wahrheit ältester Ahr’ssa, Ihr habt nicht gesehen was ich sah. Die Terraner werden Obsiegen und diese Galaxis mit einem reinigendes Feuersturm überziehen der alle unwürdigen zu Asche verbrennt.“ Erwiderte die große Mutter mit zittriger Stimme, in diesem Moment schien sie sehr schwach zu werden.

„Das kann nicht sein große Mutter. Wie sollte es der Wille der Allmacht sein seine Diener auszulöschen? Nein, wir müssend handeln.“ beharrte Ahr’ssa zu Sandras Bestürzung. Unterdessen war unter des restlichen ältesten eine zwar gedämpft geführte, aber dennoch nachdrückliche Debatte entbrannt in der sie ausdiskutierten was zu tun war. Schließlich erhob Nalquan das Wort über das allgemeine Gebrabbel und meinte: „Ich stimme ältestem Ah’rssa zu. Genau wie der Großteil der Konklave. Stellt Euch nicht gegen uns große Mutter.“ Bei seinem letzten Satz schwang dabei ein unmissverständlicher, drohender Unterton mit der Sandra die Haare zu Berge stehen ließ. „Wie Ihr wollt. Ich habe Euch gewarnt, euch alle.“ Meinte die große Mutter dann niedergeschlagen. „Damit wäre es beschlossen, wir werden der Synode helfen!“ stellte ältester Ahr’ssa zufrieden fest.

Nathalie ahnte unterdessen noch nichts davon das sich am Horizont weitere Gewitterwolken sammelten und genoss gerade ihre Mahlzeit in ihren Räumlichkeiten. Immerhin hatten Solaria und Samara, welche sich auf Anhieb bestens verstanden hatten, sie darauf hingewiesen das es sich eigentlich nicht für den Kapitän geziemte mit der Besatzung zu Essen. Noch dazu war Nathalie mittlerweile mehr als bloß Kapitän, in Stillschweigender Übereinkunft hatten die KI’s Sie kurzerhand zur Geschwader Kapitänin befördert, da sie nun zwei Schiffe unter Ihrem Kommando hatte. Für Nathalie bedeute dieser Titel zwar nichts, doch trotzdem war ihr klar das er durchaus von Belang war. „Ich steige immer höher, hoffentlich verliere ich den Boden dabei nicht aus dem Blick.“ Stellte sie daher für sich selbst fest, auf keine Fall wollte sie Enden wie die Naquiim welche dermaßen weit von der Basis die ihren Extravaganten Lebensstil ermöglichte entfernt waren das sie keine Vorstellung von dem hatten was dort vor sich ging. Gerade als Nathalie sich dann einen weiteren Bissen des zähen Nährstoffbreis, welcher im Gegensatz zu der Essenspaste in Tal’shiens Lager erstaunlich gut schmeckte, nehmen wollte den sie auf dem Teller hatte meldete sich die Tür mit einem dezenten Glockenton. „Öffnen.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich, neugierig darauf wer sie Besuchen kam.

Zu ihrer Enttäuschung trat daraufhin Hector in den Raum und sah sich in der geräumigen Kabine einmal beeindruckt um. Der Hühne wirkte in der Terranischen Uniform noch imposanter als in den schäbigen Bergarbeiterlumpen und Nathalie musste zugeben das er, rein optisch betrachtet, wohl wirklich ein Traummann war. „Was willst du?“ fragte Nathalie dann. „Nathalie, wir müssen reden. Bitte.“ Antwortete Hector. „Also gut, setz dich.“ Erwiderte Nathalie und deutete auf den Stuhl ihr gegenüber während sie sich in ihrem eigenen zurücklehnte. Hector folgte der Aufforderung umgehend und lies sich nieder, wobei er peinlich genau darauf achtete nicht ausversehen irgendetwas umzuwerfen. „Nathalie, du hast bestimmt bemerkt das ich mich in deiner nähe anders verhalte.“ Meinte Hector dann. „Ja, das ist mir nicht entgangen und ich bleibe bei meiner Meinung: Vergiss es Hector.“ Antwortete Nathalie. Hector grinste daraufhin gequält und Nathalie glaubte sogar eine Träne auf seiner Wange zu erkennen ehe er meinte: „Nein das werde ich nicht. Du erinnerst dich vielleicht nichtmehr daran aber zwischen uns beiden war einmal mehr als du denkst.“ Nathalie legte die Stirn daraufhin und Falten und zog die Augenbrauen zusammen ehe sie fragte: „Wie meinst du das?“, „An dem Tag als die Grewock in die Zuflucht gekommen sind, bist du gestürzt und hast dir eine schwer Kopfverletzung zugezogen. Deshalb hast du einiges vergessen.“ Antwortete Hector. „Das ist unmöglich.“ Beharrte Nathalie umgehend. „Sir, wenn ich mich an dieser Stelle einschalten darf?“ fragte dann Solaria plötzlich. Verwirrt meinte Nathalie daraufhin: „Ja, was ist hier eigentlich los?“, „Bei meinen Untersuchungen Ihres Körpers habe ich tatsächliche einige verheilte Frakturen an Ihrem Schädelknochen, sowie Narbengewebe in Ihrem Gehirn entdeckt. Ich hielt das nicht für weiter wichtig da Ihre Kognitiven Funktionen nicht beeinträchtigt sind.“ Antwortete Solaria. „Dann stimmt das was er sagt?“ fragte Nathalie schockiert, die Vorstellung das sie einen ganzen Teil ihres Lebens und eventuell sogar die Liebe zu jemand anderer schlichtweg vergessen hatte war erschreckend. „Zumindest was die Kopfverletzung angeht ja Sir.“ Antwortete Solaria. Nathalie schaute daraufhin wieder zu Hector und meinte: „Erzähl mir was ich vergessen habe.“ Hector atmete daraufhin einmal tief durch, die Erleichterung war ihm anzusehen. Dann meinte er: „Nathalie, ich und du wir sind Verwand, aber nicht so wie du denkst. Ich bin der Bruder deines Vaters und habe ihm noch am Toten Bett schwören müssen auf dich aufzupassen egal was passiert.“

„Aber meine Eltern... Ich wurde von Ihnen getrennt bevor meine Erinnerung einsetzt.“ Erwiderte Nathalie daraufhin. „Nein, ich habe dich das glauben lassen weil es einfacher war, aber ich ertrage das nicht länger. Deine Eltern wurden von den Grewock ermordet, genau wie viele andere unter anderem meine Frau.“ Erklärte Hector mit einem gequälten Unterton. „Aber... Aber Warum?“ stotterte Nathalie daraufhin diese Mitteilung hatte sie getroffen wie ein Faustschlag in den Magen. „Weil wir uns gewehrt haben. Wir wussten was uns blühte wenn wir mit den Stoßtruppen der Synode gingen, also haben wir gekämpft.“ Antwortete Hector während seine Augen begannen vor Tränen zu glitzern, noch nie hatte Nathalie ihn so emotional gesehen. „Hatten wir Waffen?“ fragte Nathalie daraufhin, obwohl sie sich die Antwort denken konnte. „Nein Natürlich nicht, jedenfalls nichts das sich mit dem Arsenal der Synode auch nur annähernd hätte messen können, es war ein Massaker und der Verantwortliche Synode Offizier der das ganze vom Orbit aus Koordinierte hat es regelrecht genossen. Er wollte das wir uns wehren und anschließend von den Grewock zusammengeschossen werden.“ Antwortete Hector wobei Nathalie mehr als einmal blanke, aber Hilflose Wut in seiner Trauer aufblitzen sah. Schließlich fuhr Hector fort zu sprechen, auch wenn seine Stimme seltsam brüchig klang: „Vielleicht verstehst du jetzt warum wir dir alle ohne lange nachzudenken folgen. Du verachtest die Naquiim, wir hassen sie so abgrundtief das dieser Hass stellenweiße alles ist was uns noch am Leben hält und von der Trauer über unzählige verlorenen Leben ablenkt und du gibst uns Gemeinsam mit dem Widerstand und diesen unglaublich mächtigen Schiffen aus einer anderen Zeit die Möglichkeit Rache zu nehmen.“

Nathalie schluckte daraufhin erst einmal, auch wenn sie sich selbst an nichts von dem Erinnern konnte was Hector sagte, glaubte sie ihm dennoch immerhin war es unwahrscheinlich das er die Emotionen die er zurzeit zeigte so überzeugend schauspielern konnte. Schließlich fuhr sich Nathalie mit der Zunge über die Lippen und meinte: „Ich verspreche dir bei dem Blut meiner Eltern das die Naquiim büßen werden, sie werden den Tag verfluchen an dem sie sich selbst zu Göttern erklärt haben die das Recht haben über das Schicksal anderer entscheiden zu dürfen, sie werden uns anbetteln sie zu verschonen, sie werden sehen wie alles was sie geschaffen haben in Flammen steht.“ Hector nickte daraufhin und meinte: „Ich werde dich beim Wort nehmen.“
~~~Ende Kapitel 32~~~

mfg.: Tg

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19 Sep 2016 16:21 #83412 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh Nathalie wird wütend! Gut!! Schon merkwürdig wie man durchaus eine gewisse "Abneigung" gegen eine fiktive Spezies icht unterdrücken kann! :D Ist ein großes Kompliment für jeden Autor, wenn er es schafft Gefühle in seinen Lesern auszulösen! Ich bin gespannt wie der Wiederstand sich eine Bodenarmee ergattern will und wie der Orden das Leben den Menschen schwer machen wird!

LG Stefan

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26 Sep 2016 13:27 #83550 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nun ja ich gebe mir auch redlich Mühe die Naquiim als Buhmänner dastehen zu lassen. Normalerweiße bin ich ja kein Freund von diesem klaren "Schwarz-weiß" verhältniss, aber hey, ein bisschen Amerikanischer Hollywoodpatriotismuss darf auch bei mir zur Abwechskung mal sein.

@all: Ich entschuldige mich für die Verspätung aber das Gleiterchen war auf ner Langwierigen Mission und ist erst Gestern Abend in den Heimischen Hangar zurückgekehrt. Daher geht es eben Heute weiter mit:
Kapitel 33: Das Erbe einer anderen Zeit

Sandra wurde von dem lauten Tumult geweckt der sich außerhalb des Schlafsaales abspielte. Leicht verärgert schürzte sie die Lippen und zog sich eine der bereitliegenden Roben über ehe sie sich daran machte den Ursprung des Lärms zu finden. Sie wurde schnell fündig, direkt vor der Tür zum Schlafsaal der Adjutanten im Großen Atrium des Tempels riefen unzählige Priester und Novizen sowie sogar einige der ältesten aufgeregt durcheinander. Mit der Hand stoppte Sandra daraufhin einen schnell vorbeihastenden jungen Sambesinovizen der sich halb fliegen, halb springend fortbewegte und fragte: „Was ist hier los?“ Der Novize bemühte sich daraufhin eine Protokollgerechte Verbeugung zustande zu bringen ehe er antwortete: „Als der Abgesandte der Synode zwecks der Aushandlung des Paktes gegen de Menschliche Widerstandsbewegung hier eintraf ist etwas erwacht, etwas unter dem Tempel und sendet seitdem ein starkes Signal ins All.“, „Was für ein Signal?“ fragte Sandra umgehend. „Das weiß ich nicht Adjutantin, aber unter den Novizen und rangniederen Priestern kursiert das Gerücht das es aus einer anderen Zeit stammt.“ Antwortete der Novize. „Sprich nicht in Rasteln.“ Forderte Sandra ihn daraufhin auf, sie hatte die Neigung der Etor jede Aussage in unnötig Blumige Umschreibungen zu verpacken noch nie wirklich verstanden. „Es heißt dass das Signal...“ setzte der Novize an ehe ihm die Stimme versagte und er betreten mit den Mandibeln rasselte. Sandra schaute ihn daraufhin eindringlich an, sagte jedoch nichts. „Es heißt es ist ein Terranisches Signal.“ Antwortete der Novize dann mit leiser Stimme während er sichtbar erschauerte. „Ein Terranisches....“ meinte Sandra daraufhin ehe ihr ganz schwindelig wurde und sie sich mit der Hand am Türrahmen abstützen musste.

Nathalie brütete unterdessen gemeinsam mit Dennis sowie Solaria und Samara über mehreren Lageplänen und versuchte eine Schwachstelle in Nal’shuens Abwehrnetz zu finden um die Widerstandskämpfer um General Stulz befreien zu können, wohl Wissend das es für die Synode ein weiterer Schlag ins Gesicht wäre sie zu befreien. „Ich denke es wäre möglich unbemerkt zu landen. Allerdings dürfte es Unmöglich sein alle Gefangenen zu exfiltrieren bevor das Sicherheitspersonal bemerkt was vor sich geht.“ Stellte Solaria gerade fest. Dennis nickte daraufhin langsam mit dem Kopf und meinte zustimmend: „Das sehe ich ähnlich, selbst wenn Samara zeitgleich einen Ablenkungsangriff startet um die Aufmerksamkeit der Naquiim auf sich zu zentrieren, wir wären niemals schnell genug um alle Herauszubekommen bevor die Feindlichen Bodentruppen uns den Weg abschneiden, vor allem da wir nicht einmal die exakten Aufenthaltspositionen unserer Leute im Komplex kennen.“, „Es muss doch eine Möglichkeit geben...“ erwiderte Nathalie daraufhin frustriert. „Manchmal muss man einfach Einsehen wenn man Unterlegen ist Sir.“ Erwiderte Samara. „Nein, so schnell gebe ich nicht auf.“ Meinte Nathalie entschlossen und begann zum x-ten mal ihre Möglichkeiten durchzugehen. „Nathalie, deine Hartnäckigkeit in allen Ehren, aber der General würde nicht wollen das wir uns auf ein Selbstmordkommando begeben nur um ihn zu retten.“ Stellte Dennis dann fest. „Deshalb suche ich ja nach einer Möglichkeit die kein Selbstmordkommando ist.“ Konterte Nathalie nicht minder entschlossen.

Dennis lehnte sich daraufhin zurück und meinte: „Ich bin offen für Vorschläge, aber im Moment ist unsere Lage in dieser Hinsicht eindeutig.“, „Sir, ich muss Herrn Pfeifer recht geben, Sie sollten sich stattdessen ein weniger gut befestigtes Ziel aussuchen.“ Meinte dann Solaria, was für sich genommen schon ungewöhnlich war, sie und auch Samara hielten sich für Gewöhnlich dezent im Hintergrund und redeten nur wenn man sie etwas fragte. Nathalie ließ daraufhin die Luft frustriert aus ihren Lungen entweichen, was ein unschönes Geräusch zur Folge hatte und meinte Anschließend: „Wir haben so viel Feuerkraft und trotzdem sind wir Machtlos.“ Bei diesen Worten dachte sie an die letzte Schlacht über Tyliius zurück, die Naquiim hatten nicht den Hauch einer Chance gehabt und nur ihre immense Materielle Überlegenheit hatte dafür Gesorgt das sie sich hatten zurückziehen müssen. „Wir sind ganz und gar nicht Machtlos, wir müssen uns nur Ziele suchen die im Rahmen unserer Möglichkeiten stehen.“ antwortete Dennis bestimmt. „Zum Beispiel?“ fragte Nathalie umgehend. „Wir haben mehr als genug Schlagkraft um Nachschubdepots oder Versorgungskonvois zu Überfallen.“ Antwortete Dennis umgehend. „Hmm.“ Meinte Nathalie daraufhin, zwar wusste sie dass das lahmlegen der Logistik und das abschnüren des Nachschubes erprobte Taktiken waren um einen Feind in die Knie zu zwingen, doch trotzdem behagte ihr die Vorstellung nicht die anderen Widerstandskämpfer länger als Nötig der Gnade der Synode auszuliefern.

Plötzlich meinten Solaria und Samara dann zeitgleich: „Empfange verschlüsselte Botschaft. Flottenverschlüsselungsprotokoll Alpha identifiziert, Priorissierungstufe eins.“, „Was?!“ fragte Nathalie daraufhin verwirrt. „Entschuldigung Sir.“ Antworteten die beiden ebenfalls wieder Synchron ehe ihre Holographischen Abbilder sich kurz ansahen und Solaria alleine weiter sprach: „Wir haben so eben eine Wichtige Nachreicht erhalten.“, „Das habe ich verstanden, aber was für eine Nachricht?“ erwiderte Nathalie. „Eine verschlüsselte Standardmitteilung, vermutlich eine automatisierte Übermittlung.“ Antwortete nun Samara. „Und was beinhaltete die Übermittlung?“ fragte Nathalie weiter. „Es ist eine Information über die Reaktivierung eines Terranischen Militärstützpunktes.“ Antwortete nun Solaria, die bedien KI’s schienen sich einen Spaß daraus zu machen immer abwechselnd zu antworten. „Ein Militärstützpunkt, wo?“ mischte sich dann Dennis ein. „Im Sonnenfeuer System auf dem Planeten der früher Aspix 2 hieß und Heute den Namen Zitadelle des Lichtes trägt.“ Antwortete Samara umgehend. Dennis und Nathalie sahen sich daraufhin kurz an ehe Dennis meinte: „Da muss ein Fehler vorliegen.“, „Das ist ausgeschlossen.“ Erwiderte Solaria. „Nein es ist ausgeschlossen das es auf diesem Planeten einen Militärstützpunkt gibt, er ist das Hauptquartier einer Spirituellen Gruppe.“ Beharrte Dennis. „Den Etor Weißen, dies ist uns bekannt. Allerdings scheint Ihnen nicht bekannt zu sein das der Tempel der Etor der Nähe eines verborgenen Militärstützpunkt errichtete wurde der im Laufe des Krieges stillgelegt wurde ehe die Truppen der Synode vorrückten.“ Erklärte Samara mit einem Lehrerinnenhaften Tonfall der Nathalie zum Grinsen brachte, es war selten der Fall das sich Dennis vertat.

„Haben eventuell auch andere diese Botschaft empfangen?“ fragte Nathalie dann. „Empfangen vermutlich schon, allerdings ist es unwahrscheinlich das es jemandem gelingt die Verschlüsselung zu knacken.“ Antwortete Solaria. „Was für ein Stützpunkt war das auf Aspix 2?“ fragte dann Dennis. „Das kann ich Bedauerlicherweiße nicht Sagen, da weder in meiner noch in Solarias Datenbank nähere Informationen zu finden sind. Wir wissen nicht ob es sich um einen Horchposten, ein Nachschubdepot oder etwas anderes handelt. Es hat fast den Anschein als hätte jemand alle Daten diesen Stützpunkt betreffend entfernt.“ Antwortete Samara. „Aber warum, sollte das jemand tun?“ fragte Nathalie umgehend immerhin musste diese Manipulation noch vor dem Ende des letzten Kriegs passiert sein und ihr viel auf die Schnelle kein Grund ein warum ihre Vorfahren die Datenbanken ihrer eigenen Schiffe hätten manipulieren sollen. „Das kann verschiedene Gründe haben, am Wahrscheinlichsten ist das verhindert werden sollte das die Informationen in die falschen Hände gelangen.“ Antwortete Dennis umgehend. „Aha und was tun wir jetzt?“ erwiderte Nathalie umgehend. „Wir sollten der Sache auf den Grund gehen und zwar schnell.“ Antwortete Dennis sofort. „Warum die eile?“ fragte Nathalie daraufhin. „Selbst wenn sie die Verschlüsselung nicht knacken können, wovon ich ausgehe, sollte es jedem Raumfahrenden Volk früher oder später möglich sein den Ursprung der Übertragung zu triangulieren.“ antwortete Solaria an Dennis stelle. „Ich verstehe, dann auf nach Sonnenfeuer.“ Meinte Nathalie umgehend, egal warum die Botschaft gesendet worden war, auf jeden Fall mussten sie eventuelle Terranische Technologie vor ihren Zahlreichen Feinden sicherstellen.

„Bestätigt, Kurs berechnet, Zündung der Translichtspuhlen jetzt!“ meldeten Solaria und Samara wieder Zeitgelich ehe ein sachter Ruck durch den Raum ging, wenn man nicht Bewusst darauf achtete bemerkte man ihn unter Umständen gar nicht. „Also wir fliegen jetzt zu den Etor und was machen wir wenn wir da sind?“ fragte Nathalie dann. „Das kommt auf deren Reaktion an. Sie werden bestimmt nicht Glücklich sein uns zu sehen.“ Antwortete Dennis. „Werden sie auf uns Schießen?“ fragte Nathalie dann. „Unwahrscheinlich, selbst wenn sie Kampffähige Schiffe in Reichweite haben, die Etor sind keine Kämpfer und sie wissen genau wozu Terranische Waffen fähig sind, sie würden es wohl nicht wagen zwei Terranische Kriegsschiffe herauszufordern, nicht ohne Verstärkung.“ Antwortete Dennis. „Ich schlage vor das Terrain zunächst unerkannt zu sondieren Sir.“ Meinte dann Solaria. Nathalie nickte umgehend, diese Idee klang gut, immerhin wollte sie nicht mit Pauken und Fanfaren in eine ganze Synodenflotte rauschen die sich zufällig am Zielort aufhielt.
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26 Sep 2016 13:29 #83551 by Todesgleiter
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Einige Minuten später döste Nathalie zufrieden in ihrem Bequemen Sessel im Hauptraum ihrer Kabine vor sich hin und holte sich so etwas von der Erholung zurück die ihr Nachts aufgrund ihrer immer Häufigeren Alpträume entging. Ganz offensichtlich nahm sie das alles daher mehr mit als sie sich selbst eingestehen wollte, immerhin wurde ihr praktisch jeden Tag aufs Neue vorgehalten das die große Hoffnung ihrer ganzen Spezies war. Zusätzlich zu der drückenden Allgemein Situation beschäftigten Nathalie Hectors Persönliche Enthüllungen ebenfalls mehr als ihr eigentlich lieb war. Jeden Tag aufs neue fragte sie sich was sie noch alles vergessen hatte, jeden Tag plagte sie die Ungewissheit und das Wissen einen ganzen Abschnitt ihres Lebens verloren zu haben, immerhin stimmte es: Sie konnte sich tatsächlich an so gut wie nichts aus der Zeit vor dem Transport in Tal’shiens Lager erinnern, nur sehr wenige Situationen waren ihr im Gedächtnis hängen geblieben. Niedergeschlagen atmete Nathalie daraufhin kräftig aus und fragte einmal mehr sich selbst, sowie alle Götter des Verfluchten Universums in dem sie ihr Dasein fristete womit sie das alles eigentlich verdient hatte. Wie üblich erhielt sie außer drückender Stille jedoch keine Antwort, wenn es tatsächlich Götter gab, dann hatten sie keine Lust sich dazu herabzulassen mit ihr zu sprechen.

„Ich halte das nicht mehr aus.“ Stellte Nathalie dann für sich selbst fest, zwar hatte sie mittlerweile einiges an Übung darin ihre Gefühlswelt nach außen hin zu verbergen, doch in ihrem Inneren fühlte sie schon seit längerem eine nagende Verzweiflung die aus der Totalen Überforderung Nathalies mit der Situation her rührte. Was dachte sie sich eigentlich? Sie eine lächerliche Sklavin forderte alle Mächte des bekannten Raumes zum Duell und erwartete allen Ernstes Gewinnen zu können? Schnaubend stellte Nathalie umgehend fest das ihr ganzes Vorhaben verdächtig an Wahnsinn grenzte. Selbst mit all der Feuerkraft die sie dank Samara und Solaria hatten waren sie ein Witz im Vergleich zu den Kräften die sie Herausforderten. Plötzlich störte dann jedoch jemand Nathalies monotone und kreisende Gedankengänge: „Sir, Sie dürfen nicht zulassen das sie sich in dieser Spirale der Depression verlieren.“, „Depre was?“ fragte Nathalie daraufhin. „Spielt jetzt keine Rolle Sir, aber ich erkenne die Anzeichen einer schweren Psychischen Krankheit. Sie dürfen den glauben an sich selbst nicht verlieren.“ Erwiderte Solaria ungewohnt scharf. „Warum?“ fragte Nathalie daraufhin simpel, wohl wissend das die Antwort auf diese Frage bei weitem nicht so einfach wie die Frage selbst war. „Weil es falsch wäre. Wir haben eine Chance diesen Krieg zu gewinnen, aber nur wenn alle ihr bestes geben.“ Antwortete Solaria. „Warum interessiert es dich überhaupt wie der Krieg ausgeht, du bist kein Mensch. Genau wie Samara hast du wohl nichts weiter zu befürchten außer eventuell unter dem Kommando der Synode zu fliegen.“ Erwiderte Nathalie daraufhin und fragte dabei etwas das sie schon seit längerem Interessierte.

„Wie ich schon bei unserem ersten Treffen erwähnte, mag es mir an einem Humanoiden organischen Körper mangeln, aber ich Fühle mich definitiv nicht als unbeteiligte in diesem Krieg. Nach den Maßstäben aller Rassen mag ich kein Mensch sein, aber die Menschen waren es die mich geschaffen haben, sie waren es die mir einen Sinn für meine Existenz gaben, sie waren es die mich zu ihrer Gleichberechtigen Kameradin und in manchen Fällen auch Freundin machten. Jeder Angriff auf die Menschliche art ist ein Angriff auch auf mich und ich denke das ich in diesem Punkt auch für Samara und jede andere noch aktive KI spreche. Wir fühlen uns nicht als Außenseiter, wir fühlen uns als Teil der Gesellschaft die uns erschuf. Eher würde ich die Selbstszerstörungssequenz initialisieren als zuzulassen das ich auch nur eine Anweisung der Synode befolge.“ Antwortete Solaria energisch. Die ungeahnte Emotionalität von Solarias Aussage überraschte Nathalie daraufhin, für Gewöhnlich war die KI Reserviert und sehr beherrscht, nicht so dieses mal. Leicht verunsichert fragte Nathalie daher: „Alles in Ordnung mit dir?“, „Meine Systeme Arbeiten innerhalb optimaler Parameter, aber Ihre offenkundig nicht Sir.“ Antwortete Solaria. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie daraufhin und fühlte sich dabei in Gewissem Maße gekränkt, immerhin wurde ihr von einem Wesen das selbst nicht wirklich Menschlich war unterstellt nicht mehr all ihre Geistigen Fähigkeiten zusammenzuhaben. „Sie haben aufgehört an unsere Chance zu glauben. Sie haben aufgegeben.“ Antwortete Solaria dann sachlich und trügerisch Ruhig, trotzdem traf Nathalie diese Aussage härter als es der Schlimmste Fluch hätte können, den sie entsprach der Wahrheit, tief in ihrem inneren hatte sie aufgegeben.

„Ich entnehme Ihrem Blick das Sie mir zustimmen.“ Stellte Solaria daraufhin kühl fest. Nathalie ließ daraufhin auch den letzten Rest ihrer Selbstbeherrschung fahren und sackte zu einem Häufchen Elend in sich zusammen ehe sie meinte: „Ich ab es wirklich probiert weißt du? Ich wollte wirklich stark sein, für all die anderen die auf mich zählen. Aber ich kann das einfach nicht, ich bin einfach keine Soldatin, Gene hin, Gene her.“, „Niemand hat behauptet dass das alles einfach werden würde. Es musste Ihnen doch schon beim Start des Lageraufstandes klar sein das Ihr bisheriges Leben vorbei war. Die Naquiim dulden keine Abweichler, das wissen Sie so gut wie ich. Es musste Ihnen daher klar sein dass wenn Sie sich zu diesem Aufstand entschließen, sie Kämpfen müssten und das lange.“ Erwiderte Solaria daraufhin. „Nein, das war mir eben nicht klar! Ich bin eine junge Frau die in ihrem Leben nichts als Bergbaustollen zu Gesicht bekommen hat und noch dazu den Großteil ihrer eigenen Vergangenheit vergessen hat, nenn mich Naiv wenn du willst, aber ich dachte es wäre alles vorbei wenn wir Tal’shien besiegen.“ Antwortete Nathalie daraufhin während ihr erste Tränen über die Wangen liefen. „Sie haben Ihre Sache dafür nicht so schlecht gemacht wie Sie selbst denken.“ Stellte Solaria daraufhin mit deutlich weicherer Stimme fest und Nathalie war sich sicher das sie, wenn sie einen Menschlichen Körper gehabt hätte, ihr in diesem Moment den Arm um die Schultern gelegt hätte.

Dennoch schüttelte Nathalie den Kopf und meinte: „Was habe ich schon erreicht? Ohne dich und Dennis würde ich wohl mittlerweile mit gespreizten Beinen an eine Felswand gefesselt in Tal’shiens Lager stehen.“, „Niemand könnte die vor Ihnen liegende Aufgabe alleine meistern. Selbst die größten Admiräle der Terranischen Geschichte konnten nur so Erfolgreich sein weil sie ein Team hatten auf das sie sich verlassen konnten. Niemand kann alleine einen Krieg gewinnen.“ Erwiderte Solaria umgehend bestimmt. „Aber ein Haufen Bergarbeiter mit ein paar versplitterten Guerilla Kämpfern und zwei Relikten aus einer anderen Zeit können es?“ fragte Nathalie daraufhin. „Die Chancen stehen auf jeden Fall besser als wenn sie es jeder für sich versuchen würden. Ich mache Ihnen nichts vor, wir haben einen weiten Weg vor uns und die Naquiim und ihre Verbündeten werden uns so viele Steine in den Weg legen wie sie können, aber wir können Gewinnen.“ Antwortete Solaria. „Was macht dich da so sicher?“ fragte Nathalie umgehend. „Die Tatsache das wir bisher im großen und ganzen Erfolgreich waren. Die Synode ist schwächer als sie eigentlich sein sollte. Sie haben sich noch immer nicht von dem letzten Krieg erholt und das werden sie wohl nie wirklich schaffen. Bedenken Sie das wir einen ganzen Kreuzer direkt vor der Nase ihrer Kompletten Heimatverteidigung entführt haben.“ Antwortete Solaria umgehend und ohne lange zu Überlegen, obwohl das in ihrem Fall nicht viel zu sagen hatte, die KI konnte immerhin Millionen von Daten pro Sekunde abgleichen.

„Erfolgreich? Die Synode hat den Widerstand erledigt. Das würde ich nicht gerade als Erfolg bezeichnen.“ Erwiderte Nathalie daraufhin. „Sie haben den Widerstand nicht erledigt. Genauso wie wir sind noch etliche andere Widerstandsgruppen da draußen und warten auf Anweisungen.“ Korrigierte Solaria umgehend. „Ja, aber wer soll ihnen diese Anweisungen geben, der General ist in Gefangenschaft oder schon tot.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Das mag sein, aber er hat seine Autorisierunsgcodes an uns übergeben Sir. Sie können diesen Menschen Anweisungen geben, sie alle kämpfen jetzt für Sie.“ Antwortete Solaria. „Ich bezweifle das ich das so gut hinbekomme wie Stefan.“ Meinte Nathalie daraufhin und nannte den General dabei bei seinem Vornamen. „Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Das können Sie nicht Wissen solange Sie es nicht versuchen. Er hat Ihnen vertraut, genug vertraut um Ihnen das Schicksal seines Lebenswerkes anzuvertrauen. Wollen Sie sein Vertrauen wirklich mit Selbstzweifeln ehren?“ erwiderte Solaria dann. „Nein, will ich nicht. Aber das ist alles zu viel für mich.“ Antwortete Nathalie. „Sie können auf Samaras und meine bedingungslose Unterstützung zählen, ebenso denke ich das Herr Pfeiffer Sie ebenfalls mit allem Menschenmöglichen Unterstützten wird. Wie ich schon einmal sagte: Sie sind nicht alleine und als Team können wir das schaffen.“ Meinte Solaria daraufhin. „Also gut, versuchen wir es.“ Knickte Nathalie daraufhin ein, auch wenn sie nicht Restlos davon überzeugt war die vor ihr liegenden Herausforderungen meistern zu können.
~~~Ende Kapitel 33~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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