~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
„Achtung Transporter, hier spricht der Weihnachtsmann mit einer Menge Elfen. Können Sie mich hören?“ meinte Dennis dann. „Der Weihnachtsmann?“ fragte Nathalie dann. „Es handelt sich offenkundig um eine Form von Kodierter Sprache die nur vom beabsichtigten Empfänger verstanden wird.“ Erklärte Solaria. „Ja Weihnachtsmann, hier ist der Osterhase, die Körbe sind bereit, ich kann Sie aber nicht sehen.“ Antwortete daraufhin eine ebenfalls Menschliche Stimme. „Positiv Osterhase. Mein Schlitten ist in einer Wolke.“ Antwortete Dennis. „Alles klar Weihnachtsmann, keine Füchse in der Nähe. Kommen Sie runter in den Bau.“ Erwiderte die Stimme dann, worauf Dennis eine Schaltfläche betätigte und meinte: „Das sind meine Leute. Wir können den Tarnmantel fallen lassen.“, „Seltsame art miteinander zu sprechen.“ stellte Nathalie dann fest. Dennis grinste daraufhin ehe er antwortete: „Ist am Anfang etwas Gewöhnungsbedürftig aber in bestimmten Situationen ausgesprochen hilfreich.“, „Also gut, Solaria schalte den Tarnmantel ab.“ meinte Nathalie dann. „Aye Sir. Tarnmantel wird deaktiviert.“ Bestätigte Solaria umgehend.
Es war bislang ein ziemlich ereignisloser Tag gewesen, was dazu führte das Adrian langsam aber sicher nervös wurde. Je länger sie sich an einem Ort aufhielten desto wahrscheinlicher war es das sie entdeckt wurden, selbst hier draußen im Niemandsland. „Wie lange sollen wir hier noch warten Sir?“ fragte dann Mehmet, Adrians rechte Hand sowie Waffensystemoffizier an Bord. „Solange es nötig ist. Sie haben einen weiten Weg vor sich.“ Antwortete Adrian umgehend auch wenn er die Rastlosigkeit seines Untergeben und auch Freundes nachvollziehen konnte, jederzeit rechneten sie alle damit das die ausgeworfenen Sensorbojen ein Naquiim oder Sambesi Schiff anzeigten das der gefälschten Ionenspuhr folgte. Plötzlich meinte dann Agatha welche die Kommunikations und Sensorstation besetzt hatte: „Sir, wir wenden gerufen.“, „Von wem?“ fragte Adrian umgehend, ihre Sensoren hatten immerhin kein anderes Schiff erfasst. „Das ist das Problem, ich weiß es nicht. Das Signal scheint aus dem nirgendwo zu kommen.“ Antwortete Agatha und klang dabei reichlich verunsichert. „Was?!“ fragte Mehmet umgehend während er die Taktische Station besetzte. „Um was geht es in dem Ruf?“ fragte Adrian dann. Agatha betätigte darauf lediglich einen Schalter, worauf eine Menschliche Stimme zu vernahmen war: „Achtung Transporter, hier spricht der Weihnachtsmann mit einer Menge Elfen, können Sie mich hören?“ Adrian zog daraufhin eine Augenbraue hoch und schaute zu Mehmet der mit den Schultern zuckte.
„Antworten Sie wem auch immer.“ Meinte Adrian dann. „Was soll ich antworten?“ fragte Agatha lediglich. „Ja Weihnachtsmann, hier ist der Osterhase, die Körbe sind bereit, ich kann Sie aber nicht sehen.“ Erwiderte Adrian umgehend. Die Bestätigung lies nichtlange auf sich warten: „Positiv Osterhase, Mein Schlitten ist in einer Wolke.“ Adrian zog daraufhin erneut eine Augenbraue hoch ehe er antwortete: „Alles klar Weihnachtsmann, keine Füchse in der Nähe. Kommen Sie runter in den Bau.“, „Jetzt bin ich aber gespannt, das Schiff kann ja nicht sehr groß sein wenn es sich so lange erfolgreich vor uns verstecken konnte.“ Stellte Mehmet dann fest. Adrian brummte daraufhin zustimmend während er ebenfalls gespannt darauf wartete das etwas passierte. Urplötzlich begannen einige Asteroiden vor dem Sichtfenster dann zu verschwimmen, ebenfalls wirkte das Licht der Sterne auf einmal seltsam verzerrt. „Was ist da los?“ fragte Adrian umgehend. „Ich weiß es nicht, aber ich Orte starke Energiefelder.“ Antwortete Agatha. „Gefechtsbereitschaft herstellen sofort!“ befahl Adrian daraufhin, wohl wissen das sie in ihrem Momentanen Zustand ein leichtes Ziel für jeden Bewaffneten Gegner abgaben. Schließlich schienen die Asteroiden vor dem Schiff regelrecht zur Seite gezogen zu werden und gaben stattdessen den Blick auf einen elegant geschwungen Schiffsrumpf frei der keine fünfhundert Meter entfernt schwebte. „Heilige Maria, Mutter Gottes.“ Meinte Adrian daraufhin schockiert, das Schiff vor ihnen war mehr als dreimal so groß wie sein eigenes und war einfach aus dem nichts aufgetaucht. „Das nenn ich mal nen Schlitten.“ Stellte Mehmet dann trocken fest.
„Tarnmantel inaktiv, sie können uns sehen.“ Meldete Solaria in diesem Moment. „Gut, wie geht es jetzt weiter?“ fragte Nathalie dann. „Keine Ahnung, das ist das erste mal das ich mich in so einer Situation wiederfinde.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. Noch bevor irgendjemand daraufhin etwas sagen konnte meldete sich Solaria erneut: „Sie rufen uns erneut.“ Dennis betätigte daraufhin umgehend eine Schaltfläche worauf die Stimme welche sich selbst Osterhase nannte ehrfürchtig fragte: „Weihnachtsmann ist Ihr Schlitten zufällig Weiß Silbrig?“, „Positiv Osterhase.“ Bestätigte Dennis. Es folgte daraufhin eine kurze Stille ehe der Osterahse fragte: „Alles klar, können wir an Bord kommen?“ , „Das muss ich erst klären.“ Meinte Dennis daraufhin ehe er fragte: „Gibt es an Bord eine Andockschürze?“, „Positiv, ich verfüge über zwei adaptive Andockschürzen die mit allen anderen Luftschleusen Kompatibel sein sollten.“ bestätigte Solaria umgehend. „Darf ich Andockerlaubniss geben Ma’am?“ fragte Dennis dann offenkundig an Nathalie gewandt. „Ja.“ Meinte Nathalie lediglich etwas aufgeregt, sie war schon ganz gespannt auf die anderer Wiederstandkämpfer, ob sie wohl alle so wie Dennis waren?
Nur wenige Minuten später stand Nathalie, gemeinsam mit Dennis, Ursula, Hector und ein paar wenigen weiteren vor der Luftschleuse an der das Schiff des Wiederstandes andocken würde. Solaria hatte außerdem darauf bestanden das zwei furchterregende, etwa zwei Meter große Silbern glänzende Roboter, welche Dennis als Automatisierte Infanterie bezeichnete, anwesend waren. „Andockvorgang abgeschlossen, Druckausgleich und Dekontamination durchgeführt. Öffne Inneres Schleusenschott.“ Meldete Solaria dann ehe die Tür sich völlig geräuschlos öffnete. In der Schleusenkammer konnte Nathalie daraufhin zwei Männer und eine Frau erkennen die ein buntes Sammelsorium an Kleidungsstücken und Rüstungsteilen trugen, ebenfalls hatten alle drei ein Gewehr, ähnlich denen welche die Aufseher in Talshiens Lager verwendet hatten dabei. Kaum hatte sich die Tür geöffnet reagierten die beiden Roboter, welche links und rechts neben Nathalie Position bezogen hatten und richteten ihrerseits in den Unterarmen integrieret Waffen auf die Neuankömmlinge welche nur ein überraschtes „Whoa!“ zustande brachten. „Waffen fallen lassen oder Sie werden Terminiert.“ Meinte dann Solarias Stimme aus einem der Roboter, allerdings klang sie dabei kalt und zu allem bereit. „Ist ja gut.“ Meinte einer der Männer daraufhin und lies sein Gewehr fallen ehe er die Hände hob. Seine beiden Begleiter taten es ihm umgehend gleich, sie wussten offenbar sehr genau um was es sich bei den beiden Robotern handelte und wollten eine Konfrontation vermeiden.
„Entschuldigt den Empfang, aber Solaria geht kein Risiko ein was ihren Kommandierenden Offizier angeht. Ich bin Dennis Pfeifer, zweites Einsatzkommando.“ Meinte Dennis dann. „Ich kenne Sie. Herr Pfeifer, oder vielmehr ich wurde über Sie in Kenntnis gesetzt. Freut mich das Sie es geschafft haben sich wieder zu befreien. Ich bin Adrian Herwich, externe Interaktion. Das sind meine Team Mitglieder Mehmet Öztruglu und Agatha Weber. Beeindruckendes Schiff haben Sie da, wo haben Sie das her?“ antwortete der Mann dessen Stimme sich Osterhase genannt hatte umgehend. „Ich fürchte hier liegt ein Missverständnis vor Herr Herwich. Das ist nicht mein Schiff.“ Erwiderte Dennis daraufhin. „Oh, wer ist dann der rechtmäßige Eigentümer?“ fragte Adrian dann. „Das bin dann wohl ich.“ Meinte Nathalie. Adrian schaute sie daraufhin an und meinte: „Darf ich Ihren Namen erfahren Miss?“, „Nathalie, ohne irgendwelche Zusätze.“ Antwortete Nathalie daraufhin was Adrian ein deutlich sichtbares Fragezeichen ins Gesicht malte. „Ich fürchte Sie müssen uns einiges erklären.“ Stellte Adrian dann nach kurzer Pause fest in welcher er offensichtlich mit sich selbst gerungen hatte.
„Kapitän, mit ihrer Erlaubnis geleite ich unsere Gäste in den Konferenzsaal.“ meinte Dennis dann an Nathalie gewandt was Adrian erneut ein Fragezeichen ins Gesicht malte. „Tu das.“ Meinte Nathalie lediglich worauf Dennis sich an Adrian und seine Begleitung wandte: „Folgen Sie mir bitte. Ich erkläre Ihnen unterwegs das wichtigste.“ Sobald Dennis mit den Widerstandskämpfern abgezogen war meinte Ursula mit einem leicht enttäuschten Unterton: „Ich dachte die sehen alle wie Dennis aus.“ Nathalie musste daraufhin kichern und fragte scherzhaft: „Du hast doch wohl kein Auge auf ihn geworfen oder?“, „Und wenn schon?“ erwiderte Ursula und zog eine Augenbraue hoch. „Nichts, tu dir bloß keinen Zwang an.“ Meinte Nathalie umgehend ehe sich Hector einmischte: „Es gibt da mehrere gut aussehende Männer die sogar auf der Suche nach einer Partnerin sind.“, „Du gibst echt nie auf oder?“ fragte Ursula daraufhin während Nathalie sich mit Mühe und Not einen Kommentar verkniff. „Ich dachte lediglich das ich euch eine gangbare Alternative aufzeigen sollte.“ Erwiderte Hector Schulterzuckend. „Natürlich ganz uneigennützig, nicht wahr?“ entgegnet Ursula sofort. Hector brummte daraufhin etwas unverständliches enthielt sich jedoch eines weiteren Kommentars. „Ich glaube wir sollten unsere Gäste nicht warten lassen.“ Meinte Nathalie dann ehe sie sich daran machte Dennis in Richtung des Konferenzsaales zu folgen.
~~~Ende Kapitel 13~~~
mfg.: Tg