Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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30 Apr 2016 13:43 #79315 by Todesgleiter
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@General Stefan: "Gut bewaffnet" ist in diesem Fall relativ. Wenn man die bloße menge plus das Kaliber der Geschütze nimmt war Talshiens Kreuzer deutlich besser bewaffnet als Solaria, welche nur über wenige offensiv Waffen verfügt die dazu noch ein stark beschränktes Schussfeld haben. Der springende Punkt (oder das hüpfende Komma, je nachdem :D ) in diesem Fall ist Technologische Überlegenheit. Solarias Waffen und auch alle anderen Bordsysteme sind denen der Naquiim ( und auch aöllen anderen) technsich um Jahrzehnte vorraus und dementsrprechend effektiv.
Aber es stimmt Kriegsschiffe der Menschen sidn in diesem Universum alles vernichtendes Kriehgsmaschinen die man nur mit immensem Aufwand stoppen kann :evil:
Nun ob "Schwesterschiffe" von Solaria auftauchen kann ich noch nicht sagen, immerhin muss ein solches Schiff derselben Klasse angehören, wenn du aber Terranisches Kriegsgerät im allgemeinem meintest kann ich dich beruhigen. Da kommt noch was, ein Schiff alleine gewinnt immerhin keinen Krieg. Allerdinsg wid das wohl ncoh ein bisschend auern. Wie man vielelicht schon bemerkt hat versuche ich es dieses mal Langsam anzugehen und nicht von einem Action knaller zum nächsten zu springen.

@all: So dann geht es mal weiter mit:

Kapitel 12: Die Reise beginnt

Obwohl die Beleuchtung bereits angesprungen war und eine sanfte Melodie zu hören war, blieb Nathalie liegen. Auch wenn es erst ihre zweite Nacht an Bord war, hatte sie sich schnell an das luxuriöse Schlafen gewöhnt und döste daher zufrieden noch etwas vor sich hin, die Matratze war ebenso wie die Decken weich und angenehm warm, außerdem gab es keine Aufseher mehr die sie zusammenschlugen wenn sie nicht rechtzeitig aufstand. Allerdings sorgte die verheißungsvolle Vorahnung auf eine warme Dusche, wie Solaria und Dennis die Körperreinigung mit dutzenden Wasserstrahlen die von der Decke und den Wänden kahmen nannten, dafür das sich Nathalie trotzdem zum aufstehen durchrang. Noch etwas müde lief sie daher ins Badezimmer und warf ihrem Ebenbild im Spiegel einen Blick zu. Wie üblich blieb ihr Blick daraufhin an dem Spiegelbild hängen, daran sich selbst sehen zu können musste sie sich immer noch gewöhnen. Nach einigen Sekunden konnte Nathalie ihren Blick dann von ihrem eigenen Spiegelbild abwenden und begann sich zu entkleiden.

Geraume Zeit später trat Nathalie dann auf die Kommandobrücke, wo bereits Dennis herum lümmelte und offenkundig damit beschäftigt war sich von Solaria in der korrekten Bedienung einer der Konsolen unterweißen zu lassen. Kaum hatte Nathalie dann die Tür passiert verkündete Solaria: „Kapitän an Deck!“ Dennis stand daraufhin umgehend auf, drehe sich herum und hob die Hand an die Stirn, eine Geste die man wohl Salutieren nannte, obwohl das innerhalb er Terranischen Flotte wohl üblich gewesen war, betrachtete Nathalie das ganze Getue als höchst Sinnlos und verstörend. „Morgen.“ Meinte sie dann schlichtweg und schlenderte zu dem Stuhl in der Mitte der Brücke der jetzt wohl ihrer war. „Ein Lagebericht steht für Sie zur Verfügung Sir.“ Meinte Solaria dann sobald Nathalie sich gesetzt hatte. „Mhmm.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich und betätigte einen Knopf in der Armlehne ihres Stuhles der dafür sorgte das der besagte Bericht in durchscheinender Hologrammform vor ihr Projiziert wurde. Zwar war sie der Meinung das man auch einfach über eventuelle Vorkommnisse reden könnte, aber sie fügte sich in diesem Fall den Protokollen der Terranischen Flotte um Solaria und Dennis einen Gefallen zu tun. Insbesondere die KI schien sich nämlich reichlich schwer mit der neuen Situation zu tun, zwar war Solaria immer freundlich und höflich, aber man merkte trotzdem wie unsicher sie im Umgang mit den ehemaligen Zwangsarbeitern war, sie war es nicht gewohnt mit derart einfach gestrickten Menschen umzugehen.

Wie Nathalie es erwartet hatte stand in dem Bericht nicht viel interessantes, vieles davon Verstand sie nicht einmal da es sich um irgendwelche Technischen Details welche die Funktion von Solarias Systemen betrafen handelte. Ein Absatz des Berichtes war jedoch durchaus interessant, offenbar war es Dennis mit Solarias Hilfe gelungen die anderen Widerstandskämpfer zu kontaktieren und ein Treffen in Neutralem Raum zu vereinbaren. Mit einer kurzen Geste wischte Nathalie den Bericht daraufhin zu Seite das ihr Sichtfeld frei war ehe sie fragte: „Wo befindet sich dieser Treffpunkt den du mit deinen Leuten ausgemacht hasst Dennis?“, „Im Niemandsland Sir. Dort ist es unwahrscheinlich von den Naquiim oder irgendjemand anderem gefunden zu werden.“ Antwortete Dennis. „Was ist dieses Niemandsland eigentlich?“ fragte Nathalie dann. Solaria ließ daraufhin umgehend eine Sternekarte erscheinen in der ein großer Bericht eingefärbt wurde während Dennis erklärte: „Als Niemandsland wird der unerschlossene und größtenteils unkartographierte Teil am Rande der Galaxis bezeichnet.“, „Wie lange brauchen wir bis dahin?“ fragte Nathalie dann. „Die exakte Reisezeit zu den Zielkoordinaten bei maximaler Reisegeschwindigkeit beträgt von unserem derzeitigen Standpunkt aus vier Erdenstandard Tage, acht Stunden und siebzehn Minuten.“ Antwortete Solaria umgehend. „Dann sollten wir uns besser beeilen oder?“ stellte Nathalie umgehend fest. „Wir müssen uns nicht beeilen ich habe ihnen gesagt das wir uns nicht in der Nähe der Zielkoordinaten befinden. Außerdem müssen auch sie erst dorthin gelangen und ich bin mir ziemlich sicher das ihr Schiff nicht annähernd so schnell wie Solaria ist.“ Antwortete Dennis.

„Also keine Hektik. Gut.“ Stellte Nathalie fest. „Ich habe bereits einen Translichtkorridor berechnet Sir. Auf Ihren Befehl können wir starten.“ Meldete Solaria umgehend. Nathalie schaute daraufhin hilfesuchend zu Dennis, welcher lediglich nickte. „Dann los.“ Meinte sie dann lediglich. „Bestätigt, Überlichtspulen geladen, bereit für Initialisierung des Relativitätskompensationsfeldes.“ meldete Solaria umgehend während sich das ganze Schiff in Bewegung setzte, nur Sekundenbruchteile später begannen mehrere Lichtstrahlen nach vorne zu schießen, ehe sie sich einige Hundert Meter vor dem Schiffsbug trafen und eine Art Strudel aus Licht erzeugten der immer schneller rotierte und ein faszinierender Anblick war, obwohl Nathalie das alles schon einmal gesehen hatte als Solaria sie von Talchiens Planeten weggebracht hatte. Ohne Vorwarnung verwandelte sich der Strudel in einen regelrechten Trichter der das ganze Schiff umschloss ehe es sich anfühlte als würde einem der Boden unter den Füßen weggerissen werden während sich die Umgebung zu verformen schien. Gleichzeitig fühlte Nathalie das unwohle kribbeln in der Magengegend das man sonst nur empfand wenn man sehr schnell viel. Ebenso schnell und ohne Vorwarnung wie diese eindrücke aufgetaucht waren, verschwanden sie auch wieder und man konnte auf dem großen Frontmonitor schlieren aus Licht vorbeiziehen sehen. „Spulen stabil, aktuelle Reisegeschwindigkeit Translicht fünfzig.“ meldete Solaria dann umgehend. „Wie schnell ist Translicht fünfzig?“ fragte Nathalie dann. „Sehr schnell.“ Antwortete Dennis lediglich beeindruckt. „Bei einer Geschwindigkeit von Translicht 1 bewältigt ein Objekt in einer Flugzeit von einer Standardstunde zehn Lichtjahre. Wir legen zu Zeit daher pro Stunde fünfhundert Lichtjahre Zurück.“ erklärte Solaria. „Wow.“ Meinte Nathalie daraufhin ehrlich beeindruckt, selbst einem einfache Zwangsarbeitermädchen wie ihr war bewusst wie unendlich weit schon nur ein Lichtjahr war.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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30 Apr 2016 13:44 #79316 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Waren alle Terranischen Schiffe so schnell?“ fragte Nathalie dann nachdem sie die Zahl verdaut hatte. „Nein. Die meisten Militärschiffe mussten sich mit einem TL dreißig bis vierzig Antrieb zufrieden geben, Zivile Schiffe waren oftmals noch langsamer. Nur Lansgstreckenaufklärer oder Special Ops Schiffe wurden mit TL fünfzig Antreiben ausgerüstet.“ Antwortete Solaria. „Also warst du selbst für die Verhältnisse der Terranischen Flotte schnell.“ Schlussfolgerte Nathalie. „Korrekt.“ Bestätigte Solaria umgehend wobei man ihr definitiv eine Portion Selbstzufriedenheit anhören konnte. Einmal mehr wurde Nathalie daraufhin bewusst welche Macht Solaria ihr anvertraut hatte indem sie sie zu ihrem Kapitän gemacht hatte, Solaria konnte schneller reisen als die meisten Kommunikationssysteme Nachrichten verschicken konnten. „Sir, ich empfehle für die Dauer der Reise einen gründlichen Systemcheckup durchzuführen. Wir wissen nicht was uns im Niemandsland erwartet.“ Stellte Dennis dann fest. „Klingt gut.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich, sie wusste selbst zwar nicht wie man so einen Systemcheckup durchführte, aber es klang vernünftig die Zeit produktiv zu nutzen immerhin war es wohl schon hunderte von Jahren her das Solarias Systeme überprüft worden waren. „Mit Ihrem Einverständnis würde ich auch gerne damit beginnen einige der anderen Männer und Frauen für einfache Aufgaben an Bord einzulernen.“ Stellte Solaria dann fest. „Wegen mir, aber frag sie selber. Ich will nicht so weiter machen wie die Naquiim aufgehört haben.“ Stellte Nathalie fest. „Selbstverständlich. Niemand wird zu Arbeiten gezwungen.“ Meinte Solaria umgehend schockiert. „Gut.“ Meinte Nathalie lediglich.

Einige Stunden später schlenderte Nathalie durch Solarias Korridore und suchte nach Ursula, Steve und Anna. Immerhin hatten sie seit ihrer Flucht aus Talshiens Arbeitslager kaum Zeit gehabt sich zu unterhalten. Sie wurde auch recht schnell in einem der zu einem kombinierten Schlaf und Wohnraum umfunktionierten Lagerräume fündig. Zwar hatte Solaria angeboten die Leute in den Räumlichkeiten der Besatzung unterzubringen, doch die meisten fühlten sich in der Gruppe einfach wohler, vor allem da sie kein anderes Leben kannten. Kaum trat Nathalie in den Raum verstummten die bis zu diesem Zeitpunkt geführten Gespräche beinahe umgehend und eine erwartungsvolle Stille legte sich über den Raum. Einmal mehr wurde sich Nathalie daher bewusst wie sehr sich die Wahrnehmung der Leute was sie betraf verändert hatte. Früher war sie zwar nicht ignoriert worden, aber niemand hätte sich die Mühe gemacht ihr aus dem Weg zu gehen oder sein Gespräch zu unterbrechen nur weil sie in den Raum getreten war. Da sie nun alle anstarrten fühlte sich Nathalie genötigt etwas zu sagen und meinte: „Wir sind losgeflogen und sind auf dem Weg zu dem Treffen mit den Widerstandskämpfern.“ Sofort erhob sich ein zustimmendes Gemurmel, aber niemand führte seine Gespräche fort. „Sonst ist nichts.“ Meinte Nathalie daher worauf sich die Leute tatsächlich wieder einander zuwandten und, wenn auch gedämpft, ihre Gespräche wiederaufnahmen.

Nathalie steuerte daraufhin auf eine kleine Gruppe zu die sich ebenfalls wieder ihrem Gespräch zugewandt hatte. Kaum war sie dann zu den Leuten getreten meinte Steve: „Kapitän an Deck!“ worauf alle anderen erschrocken zusammenfuhren. „Lass den Blödsinn.“ Meinte Nathalie daher. Steve grinste daraufhin breit, sein frohes Gemüt war zurückgekehrt sobald sie das Lager hinter sich gelassen hatten und meinte: „Aber Dennis und diese komische Virtuelle Frau sagen das auch immer.“, „Ja, aber sie meinen das ernst und sagen das nicht nur um Leute zu erschrecken.“ Erwiderte Nathalie worauf Steve einen Schmollmund zog und die Arme vor der Brust verschränkte. „So ists richtig, dem hast du es gegeben.“ Stellte Ursula daraufhin breit grinsend fest. „Jaja, verbündet euch nur alle gegen mich.“ Stellte Steve daraufhin mit gespielt beleidigter Stimme fest. „Du wirst es überleben.“ erwiderte Ursula lediglich ehe sie Nathalie fragte: „Und wie ist es so als Raumschiffkapitän?“, „Gewöhnungsbedürftig.“ Antwortete Nathalie diplomatisch. Steve prustet daraufhin und gab es auf den beleidigten zu spielen ehe er meinte: „Du bist einfach zu bescheiden.“, „Solaria meint das ich genau deshalb so gut dafür geeignet bis.“ Erwiderte Nathalie Schulterzuckend. „Die ist mir unheimlich.“ stellte Anna dann fest. „Wer Solaria?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ja, ich weiß auch nicht aber ich finde die Vorstellung von einem Körperlosen Bewusstsein irgendwie gruselig.“ Antwortete Anna.

„Damit bist du nicht die einzige. Nicht wenige von den anderen trauen sich nur zu schlafen wenn ein anderer Wache hält. Dieses ganze Schiff mit seinen ganzen Möglichkeiten ist vielen unheimlich, obwohl sie trotzallem froh sind hier zu sein.“ Stellte Steve dann Schulterzuckend fest. „Ihr solltet mal die Kabine des Kommandierenden Offiziers sehen, das ist gruselig was es dort alles gibt.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Naja, ich bin sicher wir werden uns schon noch daran gewöhnen...“ meinte Ursula dann. „Oder auch nicht.“ Meinte Steve daraufhin was ihm einen Bösen Blick einbrachte. „Jeder der sich nicht wohlfühlt kann ja von Bord gehen sobald wir bei diesen Widerstandsleuten sind.“ Meinte Nathalie dann. „Glaubst du denn das die uns überhaupt aufnehmen?“ fragte Steve dann skeptisch. „Dennis ist überzeugt davon und meint das sie wirklich jede Form von Hilfe Baruchen können.“ Antwortete Nathalie schulterzuckend. „Also ich weiß ja nicht.“ Stellte Steve daraufhin fest. „Warum bist du so skeptisch?“ fragte Anna dann. „Weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich kann ich mein Glück bloß nicht wahrhaben.“ antwortete Steve schief grinsend. „Wer hätte das nur vor einer Woche ahnen können.“ Stellte Usrula dann fest. „Was ahnen können?“ fragte Steve, der offenkundig damit gescheitert war Ursulas neuem Gedankengang zu folgen. „Das alles, wir machen uns Gedanken darüber ob uns andere Menschen aufnehmen würden, wir können uns so lange unterhalten wie wir wollen und wir dürfen uns jeden Tag waschen.“ Antwortete Usrula. „Das ist allerdings wahr.“ Stimmte Steve sofort zu und lies sich langsam auf einer improvisierten Sitzgelegenheit nieder. Zwar war die Bestrafung schon eine Weile her, doch nicht wenige der ausgepeitschten Männer litten noch immer unter den Nachwirkungen.

„Hast du Solaria schon mal gefragt ob sie wegen deines Rückens was tun kann?“ fragte Nathalie dann. „Nein, aber was sollte sie schon tun können.“ Antwortete Steve schulterzuckend. „Weiß ich auch nicht, aber sie kann eine menge Dinge von denen ich stellenweiße noch nicht mal gewusst habe.“ Erwiderte Nathalie. „Ah, das wird schon heilen, früher oder später.“ Meinte Steve daraufhin und winkte mit der Hand ab. „Ja, aber es werden hässliche Narben zurückblieben, außerdem kostete Fragen doch nichts.“ Mischte sich Ursula ein. „Sie hat bestimmt wichtigeres zu tun als sich um solche wehwehchen zu kümmern. Uns lebendig zum Ziel zu fliegen zum Beispiel.“ Meinte Steve dann. „Soweit ich weiß kann sie mühelos mehrere dinge gleichzeitig tun.“ Stellte Nathalie dann fest. „Kann ja sein aber, ich will hier keinen Aufriss veranstalten.“ Entgegnete Steve ausweichend. Nathalie, Ursula und auch Anna sahen sich daraufhin kurz an, es war offenkundig das Steve auch wenn er das wohl niemals zugeben würde, Angst vor Solaria hatte. „Dann frage eben ich für dich, mir nimmt sie Garnichts übel.“ Meinte Nathalie daher schnippisch ehe sie laut und deutlich fragte: „Solaria?“, „Ja Sir.“ Antwortete die Stimme der KI umgehend. „Kennst du dich mit der Behandlung von Oberflächlichen Verletzungen aus?“ fragte Nathalie umgehend. „Positiv Sir. Ich verfüge über eine Umfangreiche Medizinische Datenbank, sowie die nötige Hardware um viele im Feld anfallende Behandlungen umgehend durchzuführen.“ Antwortete die KI erneut sofort. „Gut, die meisten der Männer an Bord leiden noch immer unter den Nachwirkungen einer Brutalen Strafaktion durch die Aufseher, könntest du dir das mal ansehen?“erwiderte Nathalie umgehend und ignorierte Steves grimassen dabei gekonnt.

„Selbstverständlich Sir. Die Körperliche und Geistige Gesundheit aller an Bord befindlichen Personen genießt große Priorität. Bitten Sie die entsprechenden Personen sich auf dem Medizindeck einzufinden.“ Antwortete Solaria Pflichtbewusst. „Du hast es gehört.“ Meinte Usrula dann zu Steve welcher die Schultern hängen lies ehe er sich erhob. Nathalie war unterdessen auf einen kleinen Tisch geklettert und meinte laut: „Hört mal bitte kurz alle her.“ Praktisch sofort wandten sich wieder alle Köpfe Nathalie zu, es war doch erstaunlich was diese Klamotten und ihre neue Frisur bewirkten. „Ich weiß das viele von euch noch immer unter den Folgen der Peitschenhiebe nach dem missglückten Transport dieses Schiffes leiden.“ Fuhr Nathalie dann fort worauf einige der Männer wiederwillig nickten oder zustimmend vor sich hin brummten. „Jeder der noch Probleme hat, findet sich bitte auf dem Medizindeck ein. Solaria hat zugestimmt sich eure Verletzungen an zusehen und so gut wie möglich zu versorgen.“ Meinte Nathalie dann abschließend ehe sie von dem Tisch herunter hüpfte. Überraschenderweiße setzten sich daraufhin tatsächlich einige, wenn auch nicht alle, der Männer in Bewegung. „Also ich weiß nicht was du hast, du machst dich als Anführerin gar nicht so schlecht.“ Stellte Ursula dann an Nathalie gewandt fest. Diese zog daraufhin eine Augenbraue hoch und fragte: „Meinst du?“, „Ja meine ich.“ Bestätigte Ursula selbstsicher. „Hmm. Ich bin immer noch der Meinung das Dennis das besser könnte.“ Erwiderte Nathalie daraufhin. „Da wäre ich mir nicht so sicher. Er ist nicht wie wir, er hat nicht Jahrzehnte lang unter den Naquiim gelitten, außerdem ist er Soldat. Ich glaube kaum das er von den anderen eher akzeptiert würde als du.“ Stellte Ursula daraufhin fest. Nathalie gab daraufhin vorläufig auf und zuckte lediglich mit den Schultern.
~~~Ende Kapitel 12~~~

mfg.: Tg

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30 Apr 2016 14:22 #79319 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh ich find das toll, wenn du dir Zeit lässt und einfach mal ein wenig das alltägliche beschreibst! Das zieht einen einfach um so mehr in das Universum herein. Bei Harry Potter, wurden ja auch die einfachen Unterrichtsstunden oder die Quidditsch-Spiele beschrieben! Find das einfach faszinierend sich vorzustellen wie die Leute in einem Raumschiff einfach mal ihren Frieden genießen können! Finde es sehr sinnvoll, dass das Schiff die Leute ein bisschen einlernen möchte, klingt für mich sehr logisch! Alles in allem erinnert mich die Situation momentan ein bisschen an eine Mischung aus ANdromeda und der Situation auf der Destiny!

Freue mich auf weitere Kapitel!

LG Stefan

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04 May 2016 17:20 #79398 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
So, wird mal Zeit, dass ich auch mal wieder meinen Senf dazu gebe. Leider bin ich noch immer nicht bis zum aktuellen Kapitel gekommen, doch ich bin nah dran und immerhin schon mal bei der Solaria. Ich mag deinen Fable für KIs und finde es gut, dass du das beibehalten hast, passt nämlich ganz gut. Auch die Idee mit der Genverschlüsselung ist genial, immerhin macht das den Ausbruch aus dem Lager plausibler und erklärt zudem wie die ehemaligen Sklaven stärkere Schiffe in den Kampf gegen ihre alten Meister schicken können, welche diese Technologie nicht verwenden können, aber zumindest versuchten diese für sich zu nutzen, anstatt einfach alles terranisches zu vernichten. :)

Auch das Konzept, die Geschichte aus der Sicht einer Sklavin, die ausbricht und mit einem Schiff umherreist, finde ich brilliant. Gibt der Story mehr Tiefe. Ebenso die Tatsache, dass die Sklaven nicht mal ihre eigene Sprache mehr sprechen, sondern eine Art Universalsprache, die sämtliche Rassen miteinander sprechen müssen/können, ist eine klasse Idee. So eine Universalsprache und -schrift gibt es auch bei Star Wars, nur der Name fällt mir gerade nicht ein. Und nicht zu vergessen diese neuronale Verbindung in Kombination mit einer KI erinnert etwas an Andromeda und gefällt mir ebenfalls sehr. :D

Ich könnte mir vorstellen, dass es ungefähr so weitergeht wie eine Mischung aus Star Wars Rebels und die Serie Spartacus (geht die jemand?^^), zuerst sieht man die Versklavung/Unterdrückung, dann kommt die Rebellion und anschließend ziehen die ehemaligen Sklaven von Welt zu Welt und befreien weitere Sklaven, während sie unterwegs dem Feind ordentlich in den Hintern treten und sie sich gemeinsam dem Widerstand anschließen und es dann heißt: "Das Imperium schlägt zurück!". :lol:

Alles im allem bisher eine tolle Story, die wieder ganz anders ist als deine anderen FFs. Mit neuen Ideen, inovativen Elementen, anderen Blickwinkeln und eigener Geschichte, sind jeder deiner FFs einzigartig und haben somit ihr individuelles Universum, egal ob DRG, DTI, CDF oder jetzt auch DTK. Also nur weiter so, lieber TG! :thumbsup:

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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07 May 2016 13:16 #79466 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Schön das dir die etwas lansagmaere Gangart zusagt. Ich hoffe nur das ich es hinbekomme das "zivile" Leben darzustellen....

@Jack Hunter: Hmmm, ich mag Senf! :D
Nun meine Alianes mögen ja nicht unbedingt Freundliche oder Brilliante Zeitgenossen sein, aber Dumm sind sie nicht. Es schien mir daher nur einleuchtend wenn sie veruchen eine ihnen weit überlgene Technologie für die eignene zwekce zu nutzen, auch wenn sie dabei bislang nur verstagt ahben. Das würde immerhin wohl jede Halbwegs Intelligente Spezies tun.

Was den Ablauf der Story angeht jhasst du es ziemlich gut getroffen, das Terranishce Imperium wird zurückschlagen :evil:

Die gemeinsame Sprache dunS chrift inS tar Wars heißt simpel "Galaktisches Basic" und ja ich fande die Idee auch einleuchtend, ist doch etwas umständlich wenn man jedesmal einen Dolmetscher oder ein Übersetzendes Computerprogramm barucht wenn man mit anderen Spezies Interagiert....

@all: Weiter geht's:

Kapitel 13: Der Widerstand

Als Nathalie auf der Brücke ankam, war Dennis gemeinsam mit Hector bereits vor Ort. Nathalie vermutete das die beiden Männer schon vor Solarias Information hier gewesen waren, immerhin war sie selbst auch zielstrebig hierhergekommen nachdem Solaria sie davon in Kenntnis gesetzt hatte das sie ihr Ziel in kürze erreichen würden. Kaum trat sie durch die Tür verkündete Solaria umgehend: „Kapitän an Deck!“ Eine Angewohnheit welche die KI partout nicht ablegen wollte, obwohl Nathalie sie schon einmal darauf angesprochen hatte. Während Hector sich daraufhin lediglich herumdrehte , Salutieret Dennis sofort und wirkte zu Stein erstarrt. „Wie sieht’s aus?“ fragte Nathalie dann. „Erreichen Zielkoordinaten in wenigen Sekunden Sir.“ Antwortete Dennis umgehend. „Gut.“ Meinte Nathalie lediglich während sie sich auf ihrem Stuhl niederlies. „Sir, ich empfehle sämtlich Waffen und Verteidigungssysteme in Bereitschaft zu halten und das Neuronale Interface zu nutzen. Eventuell müssen wir schnell reagieren.“ Stellte Solaria daraufhin fest. „Einverstanden.“ meinte Nathalie lediglich ehe sie fühlte wie sie aus ihrem eigenen Körper herausgezogen wurde, ein merkwürdiges Gefühl an das sie sich wohl nie Gewöhnen würde, egal wie oft sie die Prozedur über sich ergehen ließ.

Nur Sekundenbruchteile später befand sich Nathalie wieder in der gewöhnungsbedürftigen Virtuellen Welt in der sie Unmengen an Dingen gleichzeitig sehen und hören konnte. „Verschmelzung vollständig.“ Meinte dann Solaria. Augenblicklich wusste Nathalie einfach wo sie sich befanden und das obwohl sie noch nie in ihrem Leben eine Sternenkarte gesehen hatte. Solaria hatte ihr schon einmal erklärt dass das daran lag das nicht nur ihre Gedanken, sondern auch ihre Gedächtnisse durch das Interface verbunden waren. Sie wusste daher alles was in Solarias Datenbanken gespeichert war, jedenfalls für den Zeitraum der Verbindung. Dann vielen sie aus dem Translichtkorridor und landeten mitten in einer Trostlosen Umgebung. Die direkte Umgebung wurde durch einen Gewaltigen Planeten, der eigentlich nicht mehr als ein Lebloser Felsklumpen war sowie dem Asteroidengürtel in seiner Umlaufbahn dominiert ansonsten gab es nichts das von Interesse war. „Wir scheinen vor ihnen da zu sein.“ stellte dann Hector fest. Seine Stimme klang zwar irgendwie anders aber trotzdem konnte Nathalie nach wie vor alles hören und auch sehen was sich auf der Brücke abspielte. „Negativ, ich orte frische Ionenrückstände. Vor kurzer Zeit ist ein Schiff mit gedrosselter Antriebsleistung in den Asteroidengürtel geflogen.“ Erwiderte Solaria umgehend. Auch Nathalie sah die Ionenspuhr deutlich sie sah aus wie der leuchtende Schweif einer Sternenschnuppe und führte eindeutig in den Asteroidengürtel des Planeten.

„Ich empfehle den Tarnmantel zu nutzen Sir. Wir wissen nicht um was für ein Schiff es sich handelt.“ Stellte Solaria dann fest. „Gute Idee.“ Stimmte Nathalie zu ehe sie ein merkwürdigeres Kribbeln verspürte. Im nächsten Moment wusste sie dass der Tarnmantel aktiv war. „Langsam der Ionenspuhr hinterher.“ Meinte Nathalie dann worauf sich Solaria in Bewegung setzte. „Wohin fliegen wir?“ fragte dann Hector. „Solarias Sensoren haben eine Ionenspuhr voraus entdeckt, wir folgen ihr im Moment.“ Erklärte Dennis kurz darauf. Nathalie schlussfolgerte daraus das die Ionenenspuhr für das Menschliche Auge eigentlich unsichtbar war. Sie selbst konnte sie wohl nur durch die Verbindung mit Solarias Sensoren erkennen. „Sind diese Asteroiden ein Problem?“ fragte Nathalie dann vorsichtig während sie in das Asteroidenfeld eintauchten. „Ich verfolge zur Zeit über eintausend Nahe Objekte die unseren Flugkorridor kreuzen könnten. Es sollte uns möglich sein einer Kollision zu entgehen.“ Antwortete Solaria umgehend. Je tiefer sie in das Feld einflogen desto undeutlicher wurde jedoch auch die Ionenspuhr, die unzähligen Asteroiden und der durch Kollisionen zwischen den Felsbrocken entstehende Staub verwischten die Spuren schnell.

„Das ist eine Täuschung.“ Stellte Solaria dann nach kurzer Zeit fest. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie umgehend. „Ich habe auf Basis meiner Sensordaten eine Simulation erstellt welche den Zustand des Asteroidenfeldes zum Zeitpunkt als das andere Schiff hier durchgekommen ist darstellt. Auch wenn diese Simulation nicht hundert Prozent Korrekt ist, ergeben sich zu viele Ungereimtheiten unser Zielschiff hätte mehr als einmal die Masse eines Asteroiden durchqueren müssen um diesen Flugkorridor zu nehmen.“ Antwortete Solaria. „Und das heißt?“ fragte Nathalie weiter. „Diese Spuhr wurde sehr wahrscheinlich von einem Täuschkörper gelegt. Das eigentliche Raumschiff liegt sehr wahrscheinlich im Sensorschatten eines großen Asteroiden auf der Lauer.“ Antwortete Solaria. „Kannst du es finden?“ fragte Nathalie dann sofort, tief beeindruckt davon was Solaria alles nebenher bewerkstelligte ohne dass irgendjemand davon Kenntnis nahm. „Ich habe basierend auf meiner Simulation einige Wahrscheinlichkeitsrechnungen vorgenommen und die wahrscheinlichsten Standpunkte des Ziels ermittelt.“ Antwortete Solaria umgehend. Obwohl Nathalie keine Ahnung hatte was eine Wahrscheinlichkeitsrechnung war, vertraute sie einfach darauf das Solaria schon wusste wovon sie sprach und meinte: „Gut, Bring uns hin.“

Nur wenige Minuten später wurden sie hinter einem großen Asteroiden fündig. Ein Schiff, größer als die Barkassen im Arbeitslager aber deutlich kleiner als Solaria, war auf der Oberfläche des Gesteinsbrocken gelandet und schien sich hier ofenkundig zu verstecken. „Sie wissen nicht das wir hier sind oder?“ fragte Nathalie dann, immerhin zeigte das fremde Schiff noch immer kein Lebenszeichen. „Unwahrscheinlich. Ihre Triebwerke sind kalt und müssten vor einen Start erst vorgeheizt werden. Eine strategisch ungünstige Situation.“ Antwortete Solaria. „Kann Dennis mich hören?“ fragte Nathalie dann. „Wenn Sie das wünschen, ja Sir.“ Antwortete Solaria erneut. „Dann sorg dafür das er es kann.“ Meinte Nathalie umgehend. „Abgeschlossen.“ Meldete Soalria nur Sekundenbruchteile darauf. „Dennis kannst du mich hören?“ fragte Nathalie dann und zuckte dabei innerlich zusammen als sie ihre eigene Stimme die aus den Lautsprechern der Brücke ertönte hörte. „Ja Sir.“ Bestätigte Dennis umgehend während Hector erschrocken herum fuhr. „Gehört das Schiff auf dem Asteroiden zu deinen Leuten?“ fragte Nathalie dann weiter. „Möglich. Ein einfacher Kleinmengentransporter, der Bauart nach zu schließen vermutlich von den Assan. Wäre denkbar.“ Antwortete Dennis umgehend. „Kannst du das nicht sicher feststellen?“ fragte Nathalie dann. „Nein, Leider nicht. Aus offensichtlichen Gründen teilen Widerstandskämpfer nicht jedem in ihrer Umgebung mit das sie zum Widerstand gehören.“ Antwortete Dennis. Obwohl das für sich genommen durchaus logisch klang, war Nathalie irgendwie enttäuscht. Sie hatte gehofft das der Widerstand irgendeine total abgefahrene Methode hatte mit der sich Mitglieder gegenseitig erkennen konnten.

„Und was machen wir dann jetzt?“ fragte Nathalie dann. Es wiederstrebte ihr die Tarnung einfach fallen zu lassen, immerhin war es durchaus möglich das die Besatzung des anderen Schiffes ihnen feindlich gesonnen war. „Wir könnten eine Signalboje abwerfen die als Kommunikationsrelay dient. Mit ihrer Hilfe können wir Kontakt zu dem Schiff aufnehmen ohne unsere Position zu verraten.“ Schlug Dennis umgehend vor. „Eine simple, aber durchaus effektive Vorgehensweiße.“ Stellte Solaria sofort darauf fest. „Dann tun wir das.“ Meinte Nathalie lediglich, froh darüber das sie sich derartige Lösungen nicht selbst ausdenken musste. „Boje abgeworfen.“ Meldete Solaria dann schnell. „Können Sie die Boje den nicht sehen?“ fragte Nathalie dann. „Unwahrscheinlich, sämtlich aktiven Sensorsysteme des Ziels sind inaktiv und die Boje sendet im Moment kaum Signale aus die von passiven Sensoren aufgefangen werden könnten. Zudem wimmelt es hier von Objekten in dieser Größenordnung.“ Antwortete Solaria. „Also schön, Dennis kontaktier das andere Schiff, wenn es deine Leute sind wird das das Beste sein.“ Meinte Nathalie dann. „Jawohl Frau Kapitän.“ Bestätigte Dennis darauf umgehend ehe er ein paar Schaltflächen bediente, offenkundig hatte Solaria ihn eingewiesen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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07 May 2016 13:18 #79467 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Achtung Transporter, hier spricht der Weihnachtsmann mit einer Menge Elfen. Können Sie mich hören?“ meinte Dennis dann. „Der Weihnachtsmann?“ fragte Nathalie dann. „Es handelt sich offenkundig um eine Form von Kodierter Sprache die nur vom beabsichtigten Empfänger verstanden wird.“ Erklärte Solaria. „Ja Weihnachtsmann, hier ist der Osterhase, die Körbe sind bereit, ich kann Sie aber nicht sehen.“ Antwortete daraufhin eine ebenfalls Menschliche Stimme. „Positiv Osterhase. Mein Schlitten ist in einer Wolke.“ Antwortete Dennis. „Alles klar Weihnachtsmann, keine Füchse in der Nähe. Kommen Sie runter in den Bau.“ Erwiderte die Stimme dann, worauf Dennis eine Schaltfläche betätigte und meinte: „Das sind meine Leute. Wir können den Tarnmantel fallen lassen.“, „Seltsame art miteinander zu sprechen.“ stellte Nathalie dann fest. Dennis grinste daraufhin ehe er antwortete: „Ist am Anfang etwas Gewöhnungsbedürftig aber in bestimmten Situationen ausgesprochen hilfreich.“, „Also gut, Solaria schalte den Tarnmantel ab.“ meinte Nathalie dann. „Aye Sir. Tarnmantel wird deaktiviert.“ Bestätigte Solaria umgehend.

Es war bislang ein ziemlich ereignisloser Tag gewesen, was dazu führte das Adrian langsam aber sicher nervös wurde. Je länger sie sich an einem Ort aufhielten desto wahrscheinlicher war es das sie entdeckt wurden, selbst hier draußen im Niemandsland. „Wie lange sollen wir hier noch warten Sir?“ fragte dann Mehmet, Adrians rechte Hand sowie Waffensystemoffizier an Bord. „Solange es nötig ist. Sie haben einen weiten Weg vor sich.“ Antwortete Adrian umgehend auch wenn er die Rastlosigkeit seines Untergeben und auch Freundes nachvollziehen konnte, jederzeit rechneten sie alle damit das die ausgeworfenen Sensorbojen ein Naquiim oder Sambesi Schiff anzeigten das der gefälschten Ionenspuhr folgte. Plötzlich meinte dann Agatha welche die Kommunikations und Sensorstation besetzt hatte: „Sir, wir wenden gerufen.“, „Von wem?“ fragte Adrian umgehend, ihre Sensoren hatten immerhin kein anderes Schiff erfasst. „Das ist das Problem, ich weiß es nicht. Das Signal scheint aus dem nirgendwo zu kommen.“ Antwortete Agatha und klang dabei reichlich verunsichert. „Was?!“ fragte Mehmet umgehend während er die Taktische Station besetzte. „Um was geht es in dem Ruf?“ fragte Adrian dann. Agatha betätigte darauf lediglich einen Schalter, worauf eine Menschliche Stimme zu vernahmen war: „Achtung Transporter, hier spricht der Weihnachtsmann mit einer Menge Elfen, können Sie mich hören?“ Adrian zog daraufhin eine Augenbraue hoch und schaute zu Mehmet der mit den Schultern zuckte.

„Antworten Sie wem auch immer.“ Meinte Adrian dann. „Was soll ich antworten?“ fragte Agatha lediglich. „Ja Weihnachtsmann, hier ist der Osterhase, die Körbe sind bereit, ich kann Sie aber nicht sehen.“ Erwiderte Adrian umgehend. Die Bestätigung lies nichtlange auf sich warten: „Positiv Osterhase, Mein Schlitten ist in einer Wolke.“ Adrian zog daraufhin erneut eine Augenbraue hoch ehe er antwortete: „Alles klar Weihnachtsmann, keine Füchse in der Nähe. Kommen Sie runter in den Bau.“, „Jetzt bin ich aber gespannt, das Schiff kann ja nicht sehr groß sein wenn es sich so lange erfolgreich vor uns verstecken konnte.“ Stellte Mehmet dann fest. Adrian brummte daraufhin zustimmend während er ebenfalls gespannt darauf wartete das etwas passierte. Urplötzlich begannen einige Asteroiden vor dem Sichtfenster dann zu verschwimmen, ebenfalls wirkte das Licht der Sterne auf einmal seltsam verzerrt. „Was ist da los?“ fragte Adrian umgehend. „Ich weiß es nicht, aber ich Orte starke Energiefelder.“ Antwortete Agatha. „Gefechtsbereitschaft herstellen sofort!“ befahl Adrian daraufhin, wohl wissen das sie in ihrem Momentanen Zustand ein leichtes Ziel für jeden Bewaffneten Gegner abgaben. Schließlich schienen die Asteroiden vor dem Schiff regelrecht zur Seite gezogen zu werden und gaben stattdessen den Blick auf einen elegant geschwungen Schiffsrumpf frei der keine fünfhundert Meter entfernt schwebte. „Heilige Maria, Mutter Gottes.“ Meinte Adrian daraufhin schockiert, das Schiff vor ihnen war mehr als dreimal so groß wie sein eigenes und war einfach aus dem nichts aufgetaucht. „Das nenn ich mal nen Schlitten.“ Stellte Mehmet dann trocken fest.

„Tarnmantel inaktiv, sie können uns sehen.“ Meldete Solaria in diesem Moment. „Gut, wie geht es jetzt weiter?“ fragte Nathalie dann. „Keine Ahnung, das ist das erste mal das ich mich in so einer Situation wiederfinde.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. Noch bevor irgendjemand daraufhin etwas sagen konnte meldete sich Solaria erneut: „Sie rufen uns erneut.“ Dennis betätigte daraufhin umgehend eine Schaltfläche worauf die Stimme welche sich selbst Osterhase nannte ehrfürchtig fragte: „Weihnachtsmann ist Ihr Schlitten zufällig Weiß Silbrig?“, „Positiv Osterhase.“ Bestätigte Dennis. Es folgte daraufhin eine kurze Stille ehe der Osterahse fragte: „Alles klar, können wir an Bord kommen?“ , „Das muss ich erst klären.“ Meinte Dennis daraufhin ehe er fragte: „Gibt es an Bord eine Andockschürze?“, „Positiv, ich verfüge über zwei adaptive Andockschürzen die mit allen anderen Luftschleusen Kompatibel sein sollten.“ bestätigte Solaria umgehend. „Darf ich Andockerlaubniss geben Ma’am?“ fragte Dennis dann offenkundig an Nathalie gewandt. „Ja.“ Meinte Nathalie lediglich etwas aufgeregt, sie war schon ganz gespannt auf die anderer Wiederstandkämpfer, ob sie wohl alle so wie Dennis waren?

Nur wenige Minuten später stand Nathalie, gemeinsam mit Dennis, Ursula, Hector und ein paar wenigen weiteren vor der Luftschleuse an der das Schiff des Wiederstandes andocken würde. Solaria hatte außerdem darauf bestanden das zwei furchterregende, etwa zwei Meter große Silbern glänzende Roboter, welche Dennis als Automatisierte Infanterie bezeichnete, anwesend waren. „Andockvorgang abgeschlossen, Druckausgleich und Dekontamination durchgeführt. Öffne Inneres Schleusenschott.“ Meldete Solaria dann ehe die Tür sich völlig geräuschlos öffnete. In der Schleusenkammer konnte Nathalie daraufhin zwei Männer und eine Frau erkennen die ein buntes Sammelsorium an Kleidungsstücken und Rüstungsteilen trugen, ebenfalls hatten alle drei ein Gewehr, ähnlich denen welche die Aufseher in Talshiens Lager verwendet hatten dabei. Kaum hatte sich die Tür geöffnet reagierten die beiden Roboter, welche links und rechts neben Nathalie Position bezogen hatten und richteten ihrerseits in den Unterarmen integrieret Waffen auf die Neuankömmlinge welche nur ein überraschtes „Whoa!“ zustande brachten. „Waffen fallen lassen oder Sie werden Terminiert.“ Meinte dann Solarias Stimme aus einem der Roboter, allerdings klang sie dabei kalt und zu allem bereit. „Ist ja gut.“ Meinte einer der Männer daraufhin und lies sein Gewehr fallen ehe er die Hände hob. Seine beiden Begleiter taten es ihm umgehend gleich, sie wussten offenbar sehr genau um was es sich bei den beiden Robotern handelte und wollten eine Konfrontation vermeiden.

„Entschuldigt den Empfang, aber Solaria geht kein Risiko ein was ihren Kommandierenden Offizier angeht. Ich bin Dennis Pfeifer, zweites Einsatzkommando.“ Meinte Dennis dann. „Ich kenne Sie. Herr Pfeifer, oder vielmehr ich wurde über Sie in Kenntnis gesetzt. Freut mich das Sie es geschafft haben sich wieder zu befreien. Ich bin Adrian Herwich, externe Interaktion. Das sind meine Team Mitglieder Mehmet Öztruglu und Agatha Weber. Beeindruckendes Schiff haben Sie da, wo haben Sie das her?“ antwortete der Mann dessen Stimme sich Osterhase genannt hatte umgehend. „Ich fürchte hier liegt ein Missverständnis vor Herr Herwich. Das ist nicht mein Schiff.“ Erwiderte Dennis daraufhin. „Oh, wer ist dann der rechtmäßige Eigentümer?“ fragte Adrian dann. „Das bin dann wohl ich.“ Meinte Nathalie. Adrian schaute sie daraufhin an und meinte: „Darf ich Ihren Namen erfahren Miss?“, „Nathalie, ohne irgendwelche Zusätze.“ Antwortete Nathalie daraufhin was Adrian ein deutlich sichtbares Fragezeichen ins Gesicht malte. „Ich fürchte Sie müssen uns einiges erklären.“ Stellte Adrian dann nach kurzer Pause fest in welcher er offensichtlich mit sich selbst gerungen hatte.

„Kapitän, mit ihrer Erlaubnis geleite ich unsere Gäste in den Konferenzsaal.“ meinte Dennis dann an Nathalie gewandt was Adrian erneut ein Fragezeichen ins Gesicht malte. „Tu das.“ Meinte Nathalie lediglich worauf Dennis sich an Adrian und seine Begleitung wandte: „Folgen Sie mir bitte. Ich erkläre Ihnen unterwegs das wichtigste.“ Sobald Dennis mit den Widerstandskämpfern abgezogen war meinte Ursula mit einem leicht enttäuschten Unterton: „Ich dachte die sehen alle wie Dennis aus.“ Nathalie musste daraufhin kichern und fragte scherzhaft: „Du hast doch wohl kein Auge auf ihn geworfen oder?“, „Und wenn schon?“ erwiderte Ursula und zog eine Augenbraue hoch. „Nichts, tu dir bloß keinen Zwang an.“ Meinte Nathalie umgehend ehe sich Hector einmischte: „Es gibt da mehrere gut aussehende Männer die sogar auf der Suche nach einer Partnerin sind.“, „Du gibst echt nie auf oder?“ fragte Ursula daraufhin während Nathalie sich mit Mühe und Not einen Kommentar verkniff. „Ich dachte lediglich das ich euch eine gangbare Alternative aufzeigen sollte.“ Erwiderte Hector Schulterzuckend. „Natürlich ganz uneigennützig, nicht wahr?“ entgegnet Ursula sofort. Hector brummte daraufhin etwas unverständliches enthielt sich jedoch eines weiteren Kommentars. „Ich glaube wir sollten unsere Gäste nicht warten lassen.“ Meinte Nathalie dann ehe sie sich daran machte Dennis in Richtung des Konferenzsaales zu folgen.
~~~Ende Kapitel 13~~~

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07 May 2016 15:24 #79469 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Schönes Kapitel, fand gerade die Geheimsprache mit Osthase und Weihnachtsmann äußerst amüsant xD

Bin gespannt wies weiter geht und wie der Wiederstand sich in Zukunft verhält :D

LG Stefan

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14 May 2016 16:55 #79560 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Freut mich das dir der kleine Geck gefallen hat ;)
Nun der Widerstand wird noch eien ghrößerere Rolle in der Geschichte spielen, dass kann ich denke ich schonmal verraten.


@all: Weiter geht's, Tg wünscht VV mit:

Kapitel 14: Neue Alliierte
Als Nathalie in den Raum kahm erhoben sich alle anwesenden während Solaria einmal mehr meldete: „Kapitän an Deck!“ Um ihre Gäste vom Widerstand zu beeindrucken ließ sich Nathalie dieses Mal ausnahmsweise sogar dazu herab das Spiel mit zu spielen und meinte: „Rühren! Sie können Sich wieder setzen.“ Während die Gäste vom Widerstand der Aufforderung ohne großes Brimbaborium folgten, warf Dennis ihr daraufhin einen Fragenden Blick zu während auch er sich wieder setzte. Sobald Nathalie sich dann gesetzt und Dennis zugezwinkert hatte meinte Sie: „Ich höre.“ Dennis und Adrian warfen sich daraufhin kurz einen Blick zu ehe Dennis zu reden Begann: „Die Situation ist komplex. Herr Herwich und seine Leute gehören zum Team der externen Interaktion, was bedeutet das sie dafür da sind Kontakte außerhalb des Widerstandes zu knüpfen. Aus Sicherheitsgründen haben sie dabei selbst keinen direkten Kontakt zum Hauptquartier oder den Restlichen Abteilungen. Sie müssen uns daher erst einer art Prüfung unterziehen bevor wir Kontakt mit dem Kern des Widerstandes aufnehmen können.“ , „Ist das nicht ein bisschen umständlich?“ fragte Nathalie dann. „Ja ist es, aber das ist so Beabsichtigt. Unsere Aufgabe ist sehr gefährlich, es gibt, wie Sie vermutlich selbst wissen, eine beachtliche Anzahl an Sympathisanten die schon öfters versucht haben unsere Reihen zu infiltrieren. Schon viele Interaktionsteams sind in die Falle getappt. Aber durch die strikte Trennung konnten die Naquiim und ihre Häscher nie bis zum Kern unserer Organisation vorstoßen.“ Erklärte Adrian.

„Gut, was für eine art von Prüfung müssen wir absolvieren?“ fragte Nathalie dann weiter. „Sie und Ihre Leute werden eine Reihe von Aufgaben bewältigen müssen. Ich warne Sie schon im Voraus, einige davon sind Gefährlich. Ebenfalls kann es passieren das wir Sie mehr als einmal mit falschen Informationen testen um Ihre Reaktion zu testen. Wir bitten diese Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, aber der Widerstand hat es schon schwer genug, ohne unterwandert zu werden.“ Antwortete Adrian. „Hmm und wenn wir diese Aufgaben abschließen?“ fragte Nathalie dann. „Sobald ich sicher bin das von Ihnen keine Bedrohung ausgeht, werde ich das Hauptquartier benachrichtigen, welches dann weitere Schritte einleitet.“ Antwortete Adrian. „Das klingt zwar etwas paranoid aber durchaus fair.“ Stellte Nathalie daraufhin fest. „Es freut mich das Sie es verstehen.“ Erwiderte Adrian umgehend, wobei er ehrlich erleichtert wirkte. „Wir sollten so schnell wie möglich anfangen, die Naquiim haben lange genug über uns geherrscht. Was ist die erste Aufgabe?“ fragte Nathalie dann. „In Anbetracht der Fähigkeiten Ihres Schiffes halte ich einen Komplexeren Auftrag für angemessen.“ Meinte Adrian daraufhin und kramte aus einer seiner Taschen ein kleines, etwa Daumenangel großes quaderförmiges Objekt heraus das er behutsam auf dem Tisch vor sich ablegte. Anschließend betätigte er einen kleinen Knopf an der Seite des Objektes worauf eine Holodarstellung einer Raumstation erschien.

„Das ist die Orbitale Kontrollstation der Naquiim Synode im Orbit um Kvosti eins. Sie dient primär als Propaganda Zentrum für die Naquiimaktivitäten auf dem Planeten.“ Erklärte Adrain dann. „Kvosti eins? Das ist die Heimatwelt der Grewock.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Sehr richtig. Die Station spielt in der Rekrutierung neuer Grewock Kämpfer für die Naquiim eine große Rolle da sie beständig Propaganda Material verbreitet.“ Meinte Adrian daraufhin. „Die Mission ist einfach erklärt, aber nicht ganz anspruchslos in der Durchführung. Sie müssen eine unserer Botschaften in die Übertragungen einschleusen. Die meisten Prozesse an Bord der Station laufen vollständig automatisiert ab, es gibt laut unseren Informationen nur eine Rumpfmannschaft sowie ein praktisch keine Sicherheitskontrollen an Bord. Es sollte daher möglich sein unerkannt an Bord zu kommen und unsere Botschaft in die Standartirisierten Mitteilungen einzubetten.“ Erklärte Adrian. „Wenn die Station so wichtig ist, ist sie doch bestimmt gut bewacht oder?“ fragte dann Hector. „Das Kvosti System liegt tief im ehemaligen Kernbereich der Synode, die Naquiim rechnen hier nicht mit Feinden. Trotzdem haben Sie natürlich recht, die Station wird durchaus bewacht. Sie ist von einem Netzwerk aus Annäherugssensoren und Raumminen umgeben, ebenfalls ist eine Staffel schwere Kurzstreckenbomber an Bord stationiert.“ Antwortete Adrian. „Und wie sollen wir dann an Bord kommen?“ fragte Hector weiter. „Das ist in der tat das größte Problem bei diesem Auftrag.“ Stimmte Adrian zu.

„Sir, ich bezweifle das die Sensoren der Naquiim fähig sind meinen Tarnmantel zu durchbrechen. Sie werden uns nicht kommen sehen.“ Stellte Solaria dann fest. „Und was ist mit den Minen?“ fragte Nathalie weiter. „Ich empfehle zuerst eine Begutachtung des Abwehrnetzes durchzuführen bevor wir versuchen es zu durchbrechen. Jedes Abwehrnetz hat eine Schwachstelle und ich bin dafür gebaut sie zu finden und auszunutzen. Genau für solche Missionen wurde ich erschaffen.“ Erwiderte Solaria. „Gut, dann bring uns nach Kvosti.“ Erwiderte Nathalie, sich insgeheim darauf freuend endlich mal zurückschlagen zu können und den Naquiim in ihrem eigenen Territorium zu schaden. „Das ist leider nicht möglich solange die Dockschürzen aktiv sind.“ Erwiderte Solaria lediglich. „Mit Ihrer Erlaubnis werden wir an Bord bleiben Frau Kapitän.“ Meinte Adrain dann an Nathalie gewandt, offensichtlich voller Vorfreude auf das was er an Bord erleben würde. „Und was ist dann mit eurem Schiff?“ fragte Nathalie umgehend. „Ich kann den Bordcomputer per Fernsteuerung anweisen abzudocken. Eine weitere Interaktionscrew wird es dann einsammeln sobald wir weg sind.“ Antwortete Adrian. „Wegen mir, könnt ihr hier bleiben. Der Platz ist zwar etwas beschränkt aber wenn euch das nicht stört soll es mir egal sein.“ Antwortete Nathalie.

„Wenn ich mich einmischen dürfte, wir könnten zusätzlich Rationen an Bord gebrauchen.“ Meinte dann Dennis. „Das haben wir uns gedacht. An Bord unseres Schiffes sind genug Rationen um zweihundert Leute zwei Wochen lang zu ernähren.“ Antwortete Adrian. „Dann sollten wir diese Rationen rüber holen bevor wir aufbrechen.“ Stellte Hector daraufhin fest. Alle Augen richteten sich daraufhin wieder voller Erwartung auf Nathalie, sie war es noch immer nicht gewohnt das sie immer das letzte Wort hatte und jeden anderen überstimmen konnte. „Tut es, was sollte ich dagegen haben?“ meinte sie daher, worauf sich alle anwesenden erhoben und eine der Türen welche aus dem Raum hinausführten ansteuerten. „Frau Kapitän, auf ein Wort?“ fragte dann die Frau vom Widerstand welche als Agatha vorgestellt worden war. Nathalie drehte sich daraufhin zu ihr um und sah sie auffordernd an. „Entschuldigen Sie falls ich anmaßend wirke, aber Sie scheinen mit Ihrer Führungsrolle nicht besonders Glücklich zu sein.“ Meinte Agatha dann vorsichtig. „Das ist richtig. Ich wollte nie eine Anführerin sein. Aber das hat sich eben alles so ergeben.“ antwortete Nathalie schulterzuckend. „Ich weiß, Herr Pfeiffer hat uns die Geschichte erzählt die Sie alle hier hergeführt hat. Ich wollte Ihnen nur sagen, in so eine Rolle muss man hineinwachsen. Sie wären nicht die erste beim Widerstand die sich plötzlich in einer Rolle wiederfindet welche sie eigentlich nie spielen wollte. Aber das Schicksal hat Sie mit einer Gabe ausgestattet, Sie haben die Möglichkeit endlich etwas zu ändern. Der Widerstand kämpft schon seit Jahrzehnten ohne nennenswerte Erfolge zu erreichen. Aber Sie haben mit diesem Schiff die Möglichkeit das Blatt zu wenden, das sollten Sie nur wissen.“ Meinte Agatha dann.

„Super, ladet nur immer mehr Verantwortung auf mir ab.“ Stellte Nathalie daraufhin fest, sie bekam immer mehr das Gefühl dass sie die Falsche für all das war. „Sie werden das schon schaffen. Ich habe auch ganz klein angefangen. Ich war eine Brutsklavin.“ Meinte Agatha daraufhin. „Du meinst du wurdest gezwungen...“ meinte Nathalie und verzog nur bei dem Gedanken angeekelt das Gesicht. „Genau. Auch wenn es nicht ganz so war wie Sie es sich jetzt mit Sicherheit vorstellen. Ich habe in meiner ganzen Zeit dort keinen Mann gesehen. Der Naquiim den ich gehörte hielt nicht viel davon seinen Männlichen Sklaven etwas Spaß zu gönnen.“ Erwiderte Agatha. „Trotzdem.“ Meinte Nathalie immer noch angeekelt. „Was ich damit sagen wollte, viele Leute beim Widerstand kommen aus einfachen Verhältnissen und machen ihre Aufgaben gut, Sie sind da kein Sonderfall.“ Fuhr Agatha dann fort. „Ich verstehe. Danke.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Kein Problem.“ Erwiderte Agatha ehe sie Salutierte und davon schritt.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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14 May 2016 16:58 #79561 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nathalie blieb daraufhin stehen und dachte nach. Sie war so sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen das sie nie daran gedacht hatte das andere vielleicht in ähnliches, oder sogar noch härteres Schicksal hinter sich hatten. „Wer weiß was Dennis durchgemacht hat das er jetzt so kühl ist...“ dachte sie sich dann wobei sich ihr bei den Gedanken an die vielen Grausamkeiten die denkbar waren die Nackenhaare aufstellten. Sie fasste daher für sich selbst einen Entschluss, genug mit dem Selbstmitleid, sie hatte wahrlich eine Chance erhalten und die galt es zu nutzen. „Solaria.“ Meinte Sie daher. „Ja Sir.“ Bestätigte die KI umgehend. „Bereite eine Einweisung in deine Systeme für mich vor, ich muss eine Menge lernen.“, „Aye Sir.“ Quittierte die KI umgehend, wenn sie von der Anweisung überrascht worden war, lies sie es sich nicht anmerken. Nathalie straffte daraufhin die Schultern und band ihr langes Blondes Haar, das sie bisher hatte locker über die Schultern fallen lassen zurück, sie hatte bereits bemerkt wie wichtig die Persönliche Ausstrahlung sein konnte und jetzt wollte sie Autoritär und bestimmt sowie selbstsicher wirken. Sobald sie ihr äußeres daraufhin neu arrangiert hatte, setzte sie sich in Richtung der Kommandobrücke in Bewegung.

Dort angekommen fand sie auch umgehend die zwei Männer welche sie gesucht hatte, Dennis und Hector. Kaum war sie durch die Tür getreten verkündetet Solaria, wie üblich: „Kapitän an Deck!“ Dennis sprang umgehend von seiner Sitzgelegenheit auf und salutierte während Hector sich lediglich herumdrehte. Dennis viel natürlich sofort auf das Nathalie ihr Haar zurückgebunden hatte und zog daher erwartungsvoll eine Augenbraue hoch. „Herr Pfeiffer!“ meinte Nathalie dann schroff und bemerkte vergnügt das Dennis ebenso wie Hector kurz zusammenfuhr, solche Töne waren die Männer von ihr schlichtweg nicht gewohnt. „Ja Sir?“ bestätigte Dennis dann fragend nachdem er den ersten Schreck überwunden hatte. „Ich ernenne Sie hiermit zu meinem Stellvertreter, ich denke Ihnen sind die Rechte und Pflichten dieser Position bekannt.“ Meinte Nathalie dann, wobei sie sich mühe gab den Befehlenden Tonfall aufrecht zu erhalten. „Natürlich Sir.“ Bestätigte Dennis mehr als nur etwas überrascht. Nathalie wandte sich daraufhin zu Hector der fragend zwischen Dennis und ihr hin und herschaute und befahl: „Und Sie sind ab sofort für die Koordination der Ausbildungsbemühungen der restlichen Leute an Bord sowie deren Einteilung zuständig. Herr Pfeifer und Solaria werden Sie dabei unterstützen.“, „Äh ja, alles klar.“ Meinte Hector daraufhin und wirkte tatsächlich eingeschüchtert, während Dennis vor allem Fragend wirkte.

„Sir eine Frage.“ Meinte Dennis dann. „Ja?“ erwiderte Nathalie. „Ist alles in Ordnung?“ fragte Dennis dann. „Selbstverständlich. Mir ist lediglich bewusst geworden das sich hier einiges ändern muss wenn wir effektiv sein wollen.“ Antwortete Nathalie. „Ich verstehe Sir, gute Entscheidung.“ Erwiderte Dennis umgehend, wobei Nathalie nicht eine Sekunde daran zweifelte das er das wirklich so meinte, er war Soldat und damit klare Befehlsstrukturen gewöhnt. Bei Hector sah die Sache zwar anders aus, aber Nathalie vertraute darauf das er erkennen würde das derartige Maßnahmen notwendig waren, er war schließlich nicht dumm. „Wenn Sie sonst nichts mehr auf dem Herzen haben, beginnen Sie mit Ihren neuen Zugewiesenen Aufgaben. Ich befinden mich im Konferenzraum.“ Meinte Nathalie dann abschließend ehe sie sich auf dem Absatz ihrer schwarzen Stiefel herumdrehte und die Brücke verlies. Sobald sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte meinte Solaria: „Sie tun das richtige.“, „Ich weiß. Aber das macht es nicht unbedingt einfacher. Diese Leute sind meine Freunde.“ Antwortete Nathalie. „Als Kommandierender Offizier eines Kriegsschiffes werden Sie lernen müssen eine Gewisse Distanz zu Ihren Untergebenen zu wahren.“ Meinte Solaria daraufhin. „Meinst du, ich soll meine Freundschaften aufgeben?“ fragte Nathalie daraufhin schockiert. „Aber nein. Der Mensch ist als Soziales Wesen auf funktionierende Sozialkontakte angewiesen um eine gesunde Psyche aufbauen und halten zu können. Ich meine lediglich das Sie lernen müssen sich nicht zu weit von Ihren Emotionen beeinflussen zu lassen.“ Antwortete Solaria.

„Das sagst du so einfach.“ Stellte Nathalie daraufhin fest während sie sich auf ihren Stuhl im Konferenzraum fallen ließ. Solaria schwieg daraufhin, was Nathalie überraschte, normaler weiße hatte die KI immer eine kluge Antwort parat. „Solaria, zeig mir doch bitte eine Auflistung der früher an Bord eines Kriegsschiffes gebräuchlichen Ränge samt den zugehörigen Rechten und Pflichten, ich denke zuerst muss ich aus den anderen eine Besatzung machen die auch weiß was sie tut.“, „Aye Sir.“ Quittierte Solaria umgehend eine Holographische Darstellung eines Fließbildes über dem Tisch erschien. Nathalie stöhnte bei dem Anblick lediglich leise auf, sie hatte ja erwartet das es etwas komplizierter werden würde aus einem Haufen Minenarbeitern eine Raumschiffbesatzung zu machen, aber das es so viele unterschiedliche Positionen an Bord zu besetzen gab verdeutlichte ihr nur allzu klar auf was für eine Mammutaufgabe sie sich da eingelassen hatte. „Entferne bitte alle Positionen die nicht zwangsläufig nötig sind.“ Meinte Nathalie dann in der Hoffnung die ganze Sache dadurch etwas einfacher gestalten zu können. Ernüchtert musste sie jedoch feststellen das sich das Fließbild nur minimal lichtete. „Solaria, glaubst du wir bekommen das hin?“ fragte sie dann zweifelnd. „Es wird definitiv eine Herausforderung Sir. Aber ich bin zuversichtlich das es uns möglich ist eine halbwegs funktionale Besatzung zusammenzustellen. Zuerst sollten wir jedoch gewisse Tests durchführen.“ Antwortete Solaria umgehend. „Was für Tests?“ fragte Nathalie umgehend. „Um die Aufgaben optimal zuteilen zu können ist es Hilfreich über die Persönlichen Fähigkeiten und den Wissenstand jedes einzelnen Individuums Bescheid zu wissen. Nicht wenige Menschen haben eine Begabung auf einem bestimmten Fachgebiet, die wir für maximale Effizienz möglichst nutzen sollten.“ Erklärte Solaria.

Das sich diese Aussage auch für Nathalie durchaus logisch anhörte, antwortete sie: „Stell zusammen mit Hector und Dennis einen Testplan auf und bereite die Tests vor. Die Teilnahme soll aber freiwillig ein.“, „Aye Sir.“ Bestätigte Solaria umgehend. „Gut, nun zu dir, fang am besten ganz am Anfang an.“ Meinte Nathalie dann und rieb sich bereits jetzt die Schläfen, das würden eine Menge Informationen werden und sie wusste schon jetzt das sie über die Hälfte davon nicht verstehen würde. „Aye Sir.“ Bestätigte Solaria erneut während das Hologramm sich blitzschnell in eine Darstellung des Schiffes verwandelte. „Zuerst sollten Sie sich mit den verwendeten Angaben und Einheiten vertraut machen, ansonsten ist es Sinnlos weitere Informationen einzuholen.“ Erklärte Solaria dann wobei ihre Stimme einen gewissen Lehrerinnenhaften Unterton bekam. Natalie seufzte daraufhin lediglich, sparte sich jedoch einen Kommentar, sie wusste das Solaria es nicht böse meinte. Es musste für sie in gewisser Hinsicht auch sehr anstrengend sein mit Leuten zusammenzuarbeiten die aus ihrem Blickwinkel gerademal den Wissenstand von Kleinkindern hatten.

Unterdessen saß Ursula gemeinsam mit Anna und Steve in einer Sitzgruppe aus bequem gepolsterten Sesseln in einem Raum der von Solaria und Dennis als „Messe“ Bezeichnet wurde. „Ich mach mir Sorgen um Nathalie, ich glaube das ganze zehrt ganz schön an ihr.“ Stellte Ursula dann fest. „An wem würde es das nicht, auf einmal hat sie die Verantwortung für uns alle aufgebürdet bekommen.“ Meinte Steve daraufhin während er sich genüsslich zurücklehnte, gepolsterte Sessel waren ein unverschämter Luxus wenn man lediglich Holz oder Steinbänke ohne Rückenlehne als Sitzgelegenheit gewohnt war. „Damit hast du wohl recht, aber wir müssen doch irgendwas tun können um es ihr leichter zu machen.“ Meinte Ursula dann. „Ich wüsste nicht was, Solaria unterstützt sie bestimmt mit all ihren Möglichkeiten und was sind wir im Verglich zu ihr?“ stellte Anna dann fest. „Wir sind Menschen. Das ist etwas das Solaria nicht sein kann.“ Erwiderte Ursula umgehend. „Hm, ich weiß nicht ihr fehlt vielleicht der Körper aus Fleisch und Blut, aber auf mich wirkt sie ziemlich Menschlich.“ Meinte Steve dann, er hatte sich noch nicht allzu viel mit Solaria unterhalten, wie den meisten Arbeitern machte die KI ihm irgendwie Angst, aber wenn er es nicht besser gewusst hätte, wäre er davon ausgegangen das er mit einer Menschlichen Frau über eine Funkverbindung redete. „Das stimmt zwar, aber wir sind Nathalies Freunde. Wir sollten Ihr zumindest anbieten zu helfen.“ Meinte Ursula dann. „Du hast recht.“ Stimmte Anna zu. „Also gut.“ Lenkte dann auch Steve ein, auch wenn er im Moment lieber sitzen geblieben wäre.
~~~Ende Kapitel 14~~~

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15 May 2016 20:36 #79571 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ui interessant, du beginnst den Leuten eine neue Welt zu eröffnen und bietest ihnen die Möglichkeit einen Platz in ihr selbst zu erarbeiten!
Mir gefällt das Konzept! Bin mal gespannt wie die Tests der Solaria vom Wiederstand so laufen!
Mach weiter so, freue mich wie immer aufs nächste Kapitel! :)


LG Stefan

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