Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
02 Jul 2016 14:07 #80492 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das kann ich verstehen, aber Sie... ähm ich meine du musst verstehen das eine strickte Hierarchie notwendig ist wenn man in einer Armeeähnlichen Organisation erfolgreich sein will. Alle Armeen haben und hatten auch früher eine solche Hierarchie.“ Erwiderte Dennis. „Das mag ja sein aber was spricht dagegen es anders zu handhaben?“ fragte Nathalie sofort. „Nun das ist einfach. Je mehr Leute bei einer Entscheidung ein Wort mit zu reden haben, desto länger dauert es eine Entscheidung zu treffen. Das wiederrum macht das ganze Gefüge langsam und behäbig. Außerdem, bei allen Respekt für deine Freunde, sie haben keine Ahnung von Militärtaktik. Sie über das weitere Vorgehen abstimmen zu lassen könnte fatale Folgen haben.“ Erklärte Dennis. „Ich habe auch keine Ahnung von Militärtaktik.“ Gab Nathalie umgehend zu bedenken. „Das ist zwar richtig. Aber es ist relativ einfach eine einzelne Person zu beraten und anzuleiten. Bei sehr vielen Menschen könnte das Problematisch werden.“ antwortete Dennis. „Du verlangst also von mir das ich über die Köpfe aller anderen hinweg über ihr Schicksal bestimme?“ fragte Nathalie dann. „Genau. Jeder der das nicht will kann die freie Entscheidung treffen das Schiff zu verlassen und dem Widerstand Zivil zu helfen. Es werden nicht nur Soldaten gebraucht.“ Antwortete Dennis nickend. „Warum ich?“ fragte sich Nathalie dann leise selbst, sie war mit ihrer Rolle im Moment alles andere als zufrieden.

„Also gut, keine Abstimmungen mehr. Aber dann brauche ich die Zeit ihnen allen die Wahl zu lassen.“ Lenkte Nathalie schlussendlich ein. Dennis Argumente waren schlichtweg korrekt. „Natürlich. Ich denke der General wird dafür Verständnis haben.“ Meinte Dennis daraufhin erleichtert. „Viel mehr bleibt ihm ja auch nicht übrig. Er braucht uns.“ Erwiderte Nathalie umgehend. „Das stimmt allerdings.“ Stimmte Dennis sofort zu während die beiden Solarias Luftschleuse erreichten. „Willkommen zurück Sir.“ Meinte Solaria umgehend zur Begrüßung während sie die Schleusenschotten öffnete. Als Nathalie durch das Schott getreten war atmete sie einmal tief durch und meinte: „Solaria informiere bitte alle an Bord darüber das sie sich entscheiden müssen ob sie in einer autoritär hierarchischen Führungsstruktur Leben wollen. Wer das nicht möchte muss das Schiff dann verlassen.“, „Aye Sir.“ Bestätigte KI umgehend, wobei Nathalie glaubte einen Freudigen Unterton zu vernehmen. Solaria war immerhin genau wie Dennis Soldatin, es war nicht weiter verwunderlich das sie sich darüber Freute das die Dinge endlich in geordnete Bahnen gelenkt wurden.
Einige Minuten später, Nathalie befand sich gerade in ihrer Persönlichen Kabine und sinnierte darüber was die Zukunft wohl noch alles bringen würde und lümmelte sich zu diesem Zweck auf dem Bequemen Sitzmöbel das Solaria als Sofa bezeichnet hatte.

Plötzlich meldete sich dann jedoch die Tür mit einem dezenten Glockenton zu Wort und buhlte damit um Nathalies Aufmerksamkeit. „Öffnen.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich gut hörbar, die meisten alltäglichen Funktionen an Bord liesen sich mit einem einfachen Sprachbefehl starten, was den angenehmen Nebeneffekt hatte das man sich nicht von seiner Momentanen Beschäftigung abwenden musste. „Ah du bist da, gut.“ Meinte dann Usrula welche, gefolgt von Anna, durch die Tür huschte. „Was ist denn?“ fragte Nathalie und zwang sich in eine Aufrechte Sitzposition. „Wir haben da von Solaria eine seltsame Mitteillung bekommen und hoffen jetzt das das du ganze auflösen kannst.“ Antwortete Ursula. „Lass mich raten, es ging um die Entscheidung an Bord zu bleiben oder nicht.“ Meinte Nathalie daraufhin. Sowohl Ursula als auch Anna nickten daraufhin zustimmend. „Es ist im Prinzip einfach. Dies ist ein Kriegsschiff und auch wenn wir offiziell keiner Armee angehören, Brauchen wir doch eine Armeeähnliche Organisation wenn wir funktionieren wollen. Das beinhaltet eben auch Autokratische Befehlsstrukturen.“ Erklärte Nathalie schulterzuckend.

„Die Idee kommt von Dennis oder?“ fragte Ursula daraufhin. „Ja, aber nicht nur. Solaria ist derselben Meinung und auch ich habe mich ein bisschen Schlau gelesen, sie haben einfach recht.“ Antwortete Nathalie. „Hmm.“ Meinte Anna daraufhin während Urszula schwieg und sich aus Nachdenklich drein schauen beschränkte. „Glaubt mir, mir gefällt das auch nicht. Aber es würde zu lange dauern jede einzelne Entscheidung erst auszudiskutieren und anschließend darüber abzustimmen.“ Meinte Nathalie dann. „Das klingt logisch.“ Meinte Anna daraufhin während Ursula immer noch schwieg. „ich weiß.“ Erwiderte Nathalie lediglich. „Und was wird aus denen die sich dagegen entscheiden und das Schiff verlassen?“ fragte Ursula dann. „Sie werden in die Gemeinschaft auf Arche 1 integriert. Sie haben dort sowieso zu wenig Leute.“ Antwortete Nathalie. Ursula atmete daraufhin einmal tief durch ehe sie meinte: „Das Leben hält auch immer neue Überraschungen parat was?“, „Das kannst du laut sagen.“ Stimmte Nathalie zu, immerhin war sie auf dem besten Weg zu einem Militäroffizier erzogen zu werden. Etwas das sie sich selbst bis jetzt nicht wirklich vorstellen konnte. „Nun ich bleibe hier. Ich habe da noch eine Rechnung mit den Naquiim offen.“ Stellte Ursula dann fest und klang dabei zu allem entschlossen. „Das haben wir wohl alle.“ Meinte Anna daraufhin. „Ich bin froh das ihr mich nicht alleine lasst.“ Stellte dann Nathalie fest, alleine die Vorstellung den ganzen Tag nur mit so Professionell kühlen und distanzierten Leuten wie Dennis zusammen zu sein machte sie ganz wahnsinnig.

„Wir haben das gemeinsam angefangen, also bringen wir es auch gemeinsam zu Ende.“ Meinte Ursula daraufhin wobei sie einen Berechnenden Blick zur Schau trug der einem regelrecht Angst machen konnte. „Hoffentlich sehen die meisten anderen das ähnlich.“ Erwiderte Nathalie, immerhin waren diese Leute für sie das was einer Familie am nächsten kam. „Darüber solltest du dir keine Sorgen machen. Wir haben zwar alle üble Erfahrungen mit Autokratischen Führungsstrukturen gemacht, aber du bist keine Naquiim. Die Leute kennen dich und sie vertrauen dir.“ Meinte Ursula daraufhin beruhigend. „Warum?“ fragte Nathalie daraufhin, immerhin war sie alles andere als ein Professioneller Kommandierender Offizier. „Bisher Hast du deine Sache gut gemacht und hast deine Menschlichkeit dennoch bewahrt. Wir erleben gerade alle am eigenen Leib mit was für Herausforderrungen das selbstbestimmte Leben aufwartet und du muss Entscheidungen treffen die die nicht nur dich betreffen. Die Tatsache das du das relativ gut machst imponiert uns.“ Erklärte Ursula umgehend. „Außerdem bist du einfach nett.“ Fügte Anna umgehend an. „Danke.“ meinte Nathalie daraufhin. „Gern geschehen, wozu hat man Freunde.“ Erwiderte Anna Schulterzuckend.
~~~Ende Kapitel 21~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
03 Jul 2016 13:23 #80540 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh die arme Nathalie wird langsam aber sicher dazu gezwungen fast die gesamte Verantwortung zu übernehmen! Ich hoffe, dass sie keinen schweren Rückschlag erlebt, der ihre Autorität bei ihren Freunden untergräbt! Langsam mache ich mir auch echt gedanken, wer eigentlich der Maulwurf ist! Bei keinem der bisher eingeführten Charachtäre habe ich auch nur den leisesten verdacht! Ich bin gespannt, ob die Mission diesesmal unproblematischer verläuft!

Freue mich aufs nächste Kapitel!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Admiral Bartels
  • Admiral Bartels's Avatar
  • Offline
  • Expert Boarder
  • Expert Boarder
  • Kommandant der E.S.F. Sol
More
06 Jul 2016 00:40 #80856 by Admiral Bartels
Replied by Admiral Bartels on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Wieso nehmen sie für die Mission nicht einfaxh die Kampfroboter, die ein mal loslegen und vom Sicherheitstrupp nichts als ein häufchen Asche übrig lassen, um den Naquiim gefangen zu nehmen? Das würde doch alles viel sicherer machen und keine Menschenleben riskieren.

Jacob: Komm schon, Sam, das kann nicht komplizierter sein als eine Sonne zu sprengen.
Sam: Also wirklich! Da sprengt man eine Sonne und alle erwarten, dass man über Wasser laufen kann.
Jacob: ... Geschafft.
Sam: Und was kommt als nächstes?! Soll ich einen Ozean trennen?

:vortex2: :prior:...

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
09 Jul 2016 13:46 #81081 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Ja, Nathalie wird langsam in die Rolle des Kommandierenden Offiziers gedrängt, mit allen unanehmlichkeiten die dazu gehören, ob ihr das jetzt passt oder nicht^^
Der Maulwurf muss ja keiner von den bisherigen Charactäre sein. ;)

@Admiral Bartels: Die Automatiserten Infanteristen sind robust, aber bei weitem nicht unzerstörbar. BIsher waren sie Hauptsächlcih so effektiev weil der Feind nicht mit ihnen gerechnet hat. ZUdem kommt dazu das Solaria nur über zwei davon verfügt, jeder Verlust würde dahr sehr schwer wiegen. Außérdem fehlt de Robotern die feinfühligkeit, es währe durchaus denkabr das sie nicht nur die Wachmanschaft zu Hackfleisch verarbeiten sondern auch Nal'shuen^^

@all: Weiter geht's:

Kapitel 22: Der Widerstand schlägt zu

Zum ersten mal war Nathalie schon vor Solarias Information auf der Kommandobrücke und wartete darauf das sie ihre Zielkoordinaten erreichten. „Bereithalten für Verlassen von Translichtkorridor.“ Meldete Solaria dann. Nur wenige Sekunden später viel Solaria dann aus dem Translichtkorridor und aktivierte unaufgefordert sofort ihren Tarnmantel, immerhin waren sie in vom Feind kontrollierten Territorium. „Zielkoordinaten erreicht.“ Meldete Solaria dann überflüssiger weiße. „Gut, bereithalten.“ Meinte Nathalie daraufhin. Sie wussten immerhin das Nal’shuen dazu tendierte nicht die direkte Reiseroute zu nehmen, sondern gerne Umwege flog um unterwegs diverse Vergnügungsetablissements aufzusuchen. Eines dieser Etablissements lag im Moment nur wenige Hundert Kilometer von Solaria entfernt und in der Nähe der direkten Reiseroute des Naquiim, es war daher sehr wahrscheinlich das er hier einen Zwischenstopp einlegen würde. Sind andere Schiffe in der Nähe?“ fragte Nathalie dann. „Negativ. Zurzeit gibt es keinen Raumverkehr in der näheren Umgebung.“ Antwortete Solaria umgehend. Dann öffnete sich ein weiterer Translichtkorridor und Spie umgehend ein Schiff aus dessen Kastenförmige Bauart typisch für die Naquiim war. „Das ist er.“ Meinte Dennis umgehend sobald das Schiff sich in Bewegung gesetzt hatte und Schnurstracks auf das nahe Dock zu hielt. „Warum treibt sich ein solcher Würdenträger in so einer Region herum?“ fragte Nathalie dann. Immerhin war das Raumdock bestenfalls als Schäbig zu bezeichnen und diente wohl als Stützpunkt der Lokalen Piraten und Schmuggler.

„Bei den Naquiim sind diese Grenzen fließend. Außerdem kann er hier gewisse Dienstleistungen in Anspruch nehmen die wo anders nicht gestattet sind.“ Antwortete Dennis achselzuckend. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch, verkniff sich jedoch weitere Fragen, immerhin war ab jetzt Konzentration gefragt. „Schaltet ihre Langstreckenkommunikation und den Translichtantrieb aus.“ Meinte Nathalie dann. „Ziele Anvisiert. Bereit zu Feuern.“ Meldete Solaria umgehend. „Dann los.“ Erwiderte Nathalie. Sofort darauf schlug die Falle zu, noch bevor die Besatzung des Luxuskreuzers eine Möglichkeit hatte zu reagieren, wurde das Schiff von mehreren Geschossen aus nächster Nähe getroffen, welche die außerhalb der Schützenden Hüllenpanzerrung liegenden Teile der Kommunikationsanlage und des Antriebs lahmlegten. Aufgrund ihrer Tarnung war es nicht sonderlich schwer für Solaria gewesen die Treffer praktisch umgehend anzubringen, sie hatte sich immerhin mühelos in eine perfekte Schussposition bringen können. „Direkte Treffer am Ziel Sir.“ Meldete Solaria dann umgehend. „Dann kommt jetzt wohl der wirklich Interessante Teil.“ Stellte Nathalie mit gemischten Gefühlen fest, es behagte ihr eigentlich gar nicht bei dem Gedanken ein Schiff der Naquiim zu betreten, obwohl sie eine Waffe dabei haben würde.

Nur wenige Minuten später hatte sich der Entertrupp, welcher sich Hauptsächlich aus Professionellen Soldaten des Widerstandes zusammensetzte, vor der Luftschleuse eingefunden und wartete darauf das Solaria grünes Licht gab. „Bereithallten, das wird kein Spaziergang. Nal’schuen hat mit Sicherheit eine Leibwache dabei.“ Meinte Dennis dann welcher den Trupp anführte. Zwar hatte Nathalie technisch gesehen das Kommando inne, doch sie wusste das Dennis besser für dafür geeignet war als sie selbst. „Andockvorgang abgeschlossen. Öffne Schleusenschotts.“ Meldete Soalria dann ehe das gepanzerte Schleusenschott sich öffnete. Natürlich blieb die Luftschleuse des Zielschiffes verschlossen, doch davon würde sich niemand lange aufhalten lassen. Ohne das sie dafür eine extra Anweisung gebraucht hätte, trat Nathalie an die Schleuse heran und verband das Multifunktionsgerät an ihrem Arm über ein Kabel mit der Luftschleusenkontrollkonsole. Es dauerte daraufhin nur wenige Sekunden bis der Leistungsfähige Terranische Handcomputer die Sicherheitsprotokolle der Schleuse überschreiben hatte und die Tür öffnete. „Oh Mann, ich wünschte wir hätten sowas schon früher gehabt.“ Stellte einer der Widerstandskämpfer umgehend fest. Zwar waren die Soldaten des Widerstades alle ähnlich Professionell wie Dennis und hatten in der Theorie durchaus gewusst was es bedeutete mit einen Terranischen Kriegsschiff los zu ziehen, doch trotzdem waren sie noch immer Regelmäßig tief beeindruckt. In gewisser Hinsicht beruhigte Nathalie das, immerhin zeigte es deutlich das Solarias Möglichkeiten schlichtweg überwältigend waren, selbst wenn man kein Sklave war.

„Vorwärts, achtet auf eure Umgebung, ich will hier niemanden in Einzelteilen rausbringen müssen.“ Meinte Dennis dann worauf sich der Trupp in Bewegung setzte und die gepflegt wirkenden Korridore von Nal‘shues Yacht betrat. Die Innenarchitektur erinnerte Nathalie umgehend an die Station über Kvosti eins, mit dem nicht ganz unerheblichen unterschied das diese Korridor Blitzblank poliert waren. Der Boden war sogar so sauber das sich das Violette Licht darin spiegelte und damit den Eindruck erweckte von überall gleichzeitig zu kommen, ein vermutlich vom Konstrukteur beabsichtigter Effekt. Mit gebotener Vorsicht arbeitete sich der Trupp daraufhin voran, mit jedem Meter den sie vorankamen ohne aufgehalten zu werden, stieg dabei die Unruhe aller Anwesenden. „Ob das wieder eine Falle ist?“ fragte sich Nathalie selbst ehe das Multifunktionsgerät an ihrem Unterarm Alarm Schlug. „Mehrere Lebenszeichen nähern sich schnell von vorne!“ meldete Nathalie daher wortlos über die Neurokommunikationsverbindung. „Bereitete euch vor, Stellung beziehen!“ befahl Dennis daraufhin, worauf die Soldaten sich an den Wänden des Korridors entlang positionierten und ihre Waffen fester griffen. Im nächsten Moment ertönte das charakteristische Scharren und klackern der Krallenbewehrten Grewockfüße auf einem harten Boden und eine Eingreiftruppe stürmte in den Korridor. Ähnlich wie die Professionellen Kämpfer des Widerstandes zögerten die Grewock nicht lange damit das Feuer zu eröffnen. Da der Ort des Kampfes jedoch reichlich beengt und zudem ohne Deckungsmöglichkeiten war, dauerte das Feuergefecht nicht lange. Die Widerstandskämpfer hatten dank Natahlies Warnung den Vorteil der vorbereiteten Position gehabt, weshalb sie nach wenigen Sekunden als Sieger aus der Konfrontation hervor gingen. „Schnell weiter. Das waren bestimmt nicht alle.“ Meinte Dennis daraufhin und machte einen großen Schritt über die sterblichen Überreste eines Toten Grewocksoldaten hinweg.

Es stellte sich jedoch schnell daraufhin heraus das der Gegenangriff der Grewock nur ein Ablenkungsmanöver gewesen war das den restlichen Verteidigern an Bord mehr Zeit verschaffen sollte. Immerhin warteten in dem weitläufigen Saal in welchen der Korridor nach kurzer Strecke mündete schon über ein Dutzend Grewocksoldaten und dieses mal hatten sie auch Deckung zur Verfügung. „Zurück!“ meinte Dennis umgehend als ihnen die ersten Kugeln entgegenflogen. „Sie sind gut positioniert und wir haben keine Deckungsmöglichkeiten Sir.“ Stellte dann einer der Widerstandskämpfer fest. „Ich weiß, aber wir haben die hier.“ Meinte Dennis und zückte ein kleines, etwa Handgroßes Zylindrisches Objekt das er Locker in einer Hand hielt. Einer der Widerstandskämpfer stieß daraufhin einen anerkennenden Pfiff aus und fragte: „Ist dass das wofür ich es hallte?“, „Das kommt darauf für was Sie das hallten.“ Erwiderte Dennis ehe er den Zylinder durch den Korridor in den Saal schleuderte. Nathalie hatte den Zylinder ebenfalls erkannt, es handelte sich um eine Terranische Verdunkelungsgranate die ähnlich wie die deutlich Primitiveren Rauchgranaten anderer Völker funktionierten, mit dem erheblichen Unterschied das sie in einem sehr viel größeren Bereich Einen sehr viel effektiveren Sichtschutz mittels Nanopartikeln erzeugten die sich auch durch Windstöße nicht lichteten.

„Aktivieren Sie ihre Zielassistenzsysteme und mir nach!“ befahl Dennis sobald ein heller Piepten verkündete das die Granate detoniert war. Kaum bog der Trupp daraufhin um die Ecke bot sich ihnen der schaurige Anblick einer Blick und Lichtdichten Nachtschwarzen Nebelwand die aus dem Saal heraus waberte. Weder die Schiffsbeleuchtung noch die Lampen an den Gewehren der Soldaten schienen dabei eine Chance zu haben den Nebel zu durchdringen, er schien das Licht einfach zu absorbieren. Die Widerstandskämpfer hoben daher ihre Gewehre die mit Intelligenten Visieren ausgerüstet waren und die Umgebung im inneren des Nebels in einer grünen Gitternetzdarstellung anzeigten, soweit Nathalie wusste waren die Visiere zu diesem Zweck mit Minisensoren ausgebrütet die ähnlich wie Raumschiffsensoren die Umgebung abtasteten und ein Virtuelles Abbild der Umgebung lieferten ohne sich von eventuellen Atmosphärischen Störungen oder künstlichen Trugbildern beeinträchtigen zu lassen, was den Soldaten im Gefecht einen, unter Umständen entscheidenden, Vorteil gab.

Ohne sich von den Nachtschwarzen Schwaden daraufhin lange irritieren zu lassen stürmten die Soldaten des Widerstandes dann in den Saal und erwischten die verschanzten Grewock eiskalt. Zwar bemerkten die Grewock die Eindringlinge aufgrund ihres scharfen Gehöres, konnten ohne etwas sehen zu können jedoch so gut wie nicht Zielen und feuerten deshalb lediglich in die ungefähre Richtung der Widerstandskämpfer, welche ihrerseits sehr genau zielen konnten und ihre Gegner mühelos niederstreckten. Als der letzte Grewock zu Boden ging atmete Nathalie einmal tief durch und lies ihre Waffe sinken, obwohl sie ohne das Visier überhaupt nichts sehen konnte und genoss für den Moment einfach nur das Gefühl alleine zu sein, auch wenn sie wusste dass das nicht stimmte. Für sie war all der Tot noch immer schockierend, auch wenn sie wusste das es in Gewisser weiße notwendig war. „Alles in Ordnung Ma’am?“ fragte dann einer der Soldaten welcher offenkundig bemerkt hatte das sie einfach nur da stand. „Ja, alles in Ordnung. Sie müssen sich keine Sorgen machen.“ erwiderte Nathalie, straffte die Schultern und hob ihre Waffe wieder. „Gute Arbeit, aber wir müssen uns beeilen.“ Meinte Dennis dann ehe sich der ganze Trupp wieder in Bewegung setzte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
09 Jul 2016 13:48 #81082 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenige Meter später traten sie in einen weiteren geräumigen Saal dessen Zentrum von einem großen Ovalen Becken, das mit einer Schleimigen Flüssigkeit gefüllt war, beherrscht wurde. Nathalie vermutete das es sich dabei um eine art Schwimmbecken für Naquiim handelte. Es war mittlerweile offensichtlich das der Großteil der früheren Innenarchitektur des Schiffes entfernt worden war und das Gewirr aus Korridoren und kleinen Räumen, die an Bord eines Kriegsschiffes für gewöhnlich vorherrschten, durch eine Aneinanderreihung mehre Großzügiger Säle ersetzt worden waren. Schnell brachte der Widerstandstrupp das Naquiimschwimbecken darauf hinter sich und trat in einen weiteren Saal, der mit mehreren seltsamem Möbelstücken ausstaffiert war. Es blieb jedoch keine Zeit die Möblierung näher in Augenschein zu nehmen, ohne Vorwarnung wurde von mehreren Seiten das Feuer eröffnet. „Deckung!“ brüllte Dennis während sich alle reichlich unelegant fallen leisen und sich anschließend hinter Möbelstücke rollten. Es stellte sich jedoch schnell heraus das die Möbel nicht gerade Kugelsicher waren und lediglich als Sichtschutz fungierten. Nathalie zuckte daher erschrocken zusammen als keine zehn Zentimeter von ihrem Kopf entfernt ein Projektil das Möbelstück durchlöcherte und mit einem lauten klirren auf dem Glänzenden Fußboden zersprang, wobei es einen hässlichen Kratzer in der Oberfläche hinterließ.

„Feuer erwidern!“ brüllte Dennis daraufhin. Allerdings hatten die Grewock dieses Mal den Vorteil der Vorbereiteten Position auf ihrer Seite, sie feuerten von allen Seiten auf die Eindringlinge und änderten ständig ihre eigene Position wobei sie die dichte Möblierung als Sichtschutz nutzten. „Aufteilen!“ befahl Dennis dann worauf die Soldaten es den Grewock gleich zu tun versuchten. Allerdings schienen die Grewock damit bereits gerechnet zu haben, plötzlich stürmten mehrere der Pelzbewehrten Kreaturen frontal auf die Widerstandskämpfer zu und feuerten dabei ungezielte Feuerstöße aus der Hüfte ab. Aus kurz darauf erklingenden Schreien schlussfolgerte Nathalie das mehr als einer ihrer Kämpfer getroffen worden war und entschloss sich etwas zu tun, anstelle sich nur ängstlich hinter der Naquiimversion eines Sessels zu verstecken, schon einmal hatte sie zusehen müssen wie direkt neben ihr Tapfere Männer und Frauen von den Grewock niedergeschossen worden waren. Doch dieses mal würde sie nicht einfach da sitzen während die Grewock ihr Blutiges Handwerk vollführten. „Na dann zeig mal was du kannst.“ Meinte Nathalie zu der kleinen Handtellergroßen Schiebe die sie aus einer Haltelasche an ihrem Kampfanzug gehoben hatte. Mit einem Knopfdruck machte Nathalie die Waffe scharf und warf sie hoch in die Luft. Kaum hatte die Scheibe Nathalies Handfläche verlassen begann sie schnell zu rotieren und surrte zielstrebig auf die nächstbesten Grewock zu. Noch ehe diese reagieren konnten lösten sich lange schlanke, nach innen gebogene, Klingen aus den Seiten der Scheibe. Sobald die Klingen vollständig ausgefahren waren, leuchtete ein helles Licht zwischen den Spitzen der Klingen und der Scheibe selbst auf.

Mit einem Fauchen das sich Fast wie von einem wilden Tier anhörte fuhr die Scheibe dann in die Grewock und schlitzte sie mühelos auf, die Körperpanzer der Grewock schienen keinerlei Schutz bieten zu können. Zwar lenkten die anderen Grewock ihr Feuer daraufhin umgehend auf die Scheibe, doch dadurch hatten die Widerstandskämpfer die Zeit zu Feuern. „Drängt sie zurück!“ tönte dann Dennis Stimme durch Nathalies Kopf während mehrere Grewock getroffen zu Boden gingen. Allerdings meldete sich dann Natalies Handcomputer zu Wort, nur mit einem Blick auf das Display wusste sie das Probleme im Anmarsch waren. „Sie bekommen Verstärkung!“ meinte sie daher in Gedanken. „Wie viele Wachen hat diese Yacht den an Bord?!“ meinte einer der Widerstandssoldaten daraufhin frustriert. „Nal’shuen ist ein Hochrangiger Würdenträger, es war zu erwarten das er gut bewacht wird.“ Erwiderte Dennis lediglich obwohl man auch ihm den Frust anhörte. Unterdessen hatten die Grewock es geschafft den Saal zu erreichen und stürmten, halb schwebend, halb rennend, durch den Zugang. Man musste daraufhin über kein versiertes Militärisches Fachwissen verfügen um zu erkennen das es sich bei diesen Soldaten um Elitetruppen handelte. Neben den auffälligen massiven Körperpanzern mit den Blutroten, klauenförmigen Rangabzeichen die sowohl auf den Brustpanzern als auch auf den Schulterpolstern prangten , waren sie eine imposante Erscheinung die durch ihre mächtigen Waffen nur noch weiter verstärkt wurde.

Mit einem unheilverheißenden Surren begannen sich die Läufe der schweren Grewockwaffen dann zu drehen, noch während die Soldaten selbst seitwärts durch den Raum schlitterten. Es war dabei offenkundig das die Grewock, ähnlich den Menschen mit der niedrigen Schwerkraft zu kämpfen hatten und daher nicht ganz so trittsicher wie üblich unterwegs waren. „Runter!“ brüllte Dennis dann bevor die Waffen der Grewock aus ihren schnell rotierenden Läufen einen regelrechten Regen aus Geschossen durch den Raum jagten. Der Rückschlag war dabei so mächtig das die stämmigen Soldaten rückwärts über den Boden schlitterten. Nathalie registrierte daraufhin lediglich Einrichtungsgegenstände die sich in Wolken von Fetzen auflösten als die unzähligen Geschosse sie trafen die Grewock versuchten nicht einmal gezielt zu feuern, stattdessen legten sie einfach das ganze Gebiet unter einen tödlichen Kugelstrahl. Gerade als Nathalie schon damit rechnete ihre Letzten Sekunden zu erleben erstarb der Kugelstrahl in ihre Richtung und sie registrierte wie die Schiebe mit hell leuchtenden Klingen durch die Formation der Grewock fuhr. Aufgrund ihrer schweren Waffen waren sie zu unbeweglich um das kleine und extrem schnelle Ziel effektiv anvisieren zu können. Die kurze Pause in dem unablässigen Feuerstrahl nutzte Nathalie umgehend um selbst das Feuer zu eröffnen, dank der fortschrittlichen Assistenzsysteme die in Terranischen Waffen verbaut waren und den Gewehren bei den Widerstandskämpfern den Spitznamen „Rekrutenwaffe“ eingebracht hatten, viel es selbst einer ungeübten Schützin wie ihr dabei sehr leicht Treffsicher zu feuern.

Mit einem wütenden Knurren lies einer der Grewock seine Waffe daraufhin fallen und zückte noch während er sich mittels seiner Muskulösen Beine in die Luft katapultierte ein martialisch Wirkendes Messer. Der Sprung war perfekt abgeschätzt gewesen, die Klinge des Grewock traf die Surrende Scheibe exakt, so dass die funken flogen. Im selben Moment gingen jedoch auch zwei weitere Grewock getroffen zu Boden, mit ihrem Professionellen Verständnis für Gefechtssituationen hatten die Widerstandskämpfer die noch Kampftauglich waren sofort die Möglichkeit zum Gegenschlag genutzt als die Scheibe den Angriff der Grewock unterbrochen hatte. So leicht gaben sich die Grewock jedoch nicht geschlagen, in bemerkenswerter Geschwindigkeit riss einer der Soldaten seine Waffe herum und schickte damit einen Schwall aus Geschossen in Richtung der Widerstandskämpfer, erneut ertönten daraufhin Schmerzensschreie und Nathalie zuckte instinktiv zusammen, obwohl sie sich nicht in der unmittelbaren Gefahrenzone befand. „Die machen uns fertig!“ hallte dann die Stimme eines unbekannten Kämpfers durch Nathalies Kopf, woraufhin dich diese dazu entschloss Schlagkräftigere Argumente aufzufahren und griff nach einem der etwa Baseballgroßen Objekte an ihrem Gürtel.

Die Granate lag ruhig Nathalies verschwitzter Hand der Waffe war es völlig egal wie es weiter ging, ganz im Gegensatz zu Nathalie der Dennis Warnung zu Einsatz von Hochleistungssprengsätzen oder Waffen in Geschlossenen Druckkörpern nur allzu gegenwärtig waren. Allerdings hatte sie keine andere Wahl, nur mit einem einzelnen Druck auf die Kontrollfläche an der Oberseite der Granate machte Nathalie die Waffe scharf und schleuderte sie in Richtung der Grewock. Kaum in der Luft fing die Granate zu blinken an ehe sie selbstständig ihre Flugbahn veränderte. Wie schon das letzte Mal im Orbit um Kvosti waren die Grewock viel zu langsam und hatten nicht den Hauch einer Chance dem nur Sekundenbruchteile darauf folgenden Hölleninferno zu entkommen. Mit einem gleißenden, blendenden Licht verschlang die Explosion der Terranischen Pyrolith Granate einfach alles in ihrer Nähe, als die glühend Heiße Schockwelle nur Sekundenbruchteile darauf Nathalie erreichte, fühlte sie sich als würde sie bei lebendigem Leibe verbrennen, und rollte sich gepeinigt vor Schmerz zu einem Ball zusammen. Nach wenigen Sekunden die Nathalie jedoch eher wie eine Ewigkeit vorgekommen waren spürte sie dann wie ihr jemand die Hand auf die Schulter legte. Vorsichtig hob sie daraufhin den Kopf und schaute in Dennis besorgtes Gesicht. „Alles in Ordnung?“ fragte er dann. „Alles brennt.“ Antwortete Nathalie ehe sie feststellte das ihre Haare wohl tatsächlich stellenweise verbrannt waren und nun in verkohlten schwarzen Enden ausliefen.. „Sie waren viel zu nahe dran. Sie hatten Glück.“ Stellte Dennis dann fest und bemühte sich dabei offenkundig streng zu klingen was ihm jedoch nicht sonderlich gut gelang.

„Es war notwendig.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich und versuchte aufzustehen, eine tat die sie sofort wieder bereute. Ihre Arme, Beine, ja ihr ganzer Körper schmerzten höllisch bei jeder Bewegung. „Ich fürchte Sie haben schwere Oberflächliche Verbrennungen davongetragen.“ Stellte Dennis bei dem Anblick der sich vor Schmerzen zusammenrollenden Nathalie fest. „Super, das hilft mir jetzt ungemein.“ Würgte Nathalie daraufhin hervor auch wenn sie am liebsten laut geschrien hätte. Dennis hatte unterdessen einen der anderen Widerstandskämpfer heran gewunken der in diesem Moment neben Nathalie in die Hocke ging und eine Injektionsspritze in den Händen hielt. „Was ist das?“ fragte Nathalie umgehend keuchend. „Ein Schmerzmittel. Es wird dafür sorgen das Sie für den Rest des Einsatzes Kampfbereit sind. Danach müssen Sie sich aber umgehend in Medizinische Behandlung begeben, egal wie Sie sich fühlen verstanden?“ meinte der Soldat dann mit ernstem Blick. „Geht klar.“ Erwiderte Nathalie, im Moment hätte sie beinahe alles gesagt um den Schmerzen zu entkommen. „Gut, das wird jetzt vermutliche in bisschen Pieksen...“ meinte der Soldat dann ehe er Nathalie die Nadel in den Hals rammte. Noch bevor Nathalie daraufhin über die Rücksichtslose Vorgehensweiße empört aufschreien konnte, verspürte sie die die Wirkung des Schmerzmittels, das grausame Brennen lies faktisch umgehend nach. „Besser?“ fragte der Soldat dann mit einem leichten Grinsen im Gesicht. „Viel besser, danke.“ Erwiderte Nathalie erleichtert durchatmend während sie sich aufrappelte, immerhin hatten sie noch immer einen Naquiim dingfest zu machen.
~~~Ende Kapitel 22~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
10 Jul 2016 17:44 #81141 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Heyhey unsere Nathalie wird ja richtig zu einem Nahkampf-Monster xD Wahnsinn so einer Feuer-Granate würde ich als Soldat nur äußerst ungerne begegnen xD Mich würde interessieren wie groß der Entertrupp war, denn es klang jetzt eher so das 80% der Soldaten durch die Miniguns der Grewock tot oder zumindest kampfunhäig geschossen wurden! Bin mal gespannt wie sehr sich der Naquim einnässen wird, wenn ihm klar wird, dass er keine Chance auf Entkommen mehr hat xD (wo wir grad dabei sind, hat das Ding nicht Rettungskapseln? :D

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
16 Jul 2016 15:08 #81336 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nun ja, Nathalie wächts halt in ihre Rolle hinein und da gehört das schießen einfach dazu ;) Pyrolithgranaten sind idnesss ehr viel mehr als einfache Brangranaten, vielleicht sollte ich die Funktionsweiße mal näher erläutern, aber ja: Die sind wirklcih unangenehm :evil:
Ja die Grewock havben einige Widerstadnskämpfer erwischt, das fidne ich aber gut so. Sie sollen immherin ebenbürtige Feinde sein und keine bloßen Zielscheiben alla Wraith...
Oh Nal'shuen wird seinen Spaß noch haben, das kann ich dir versprechen :B:

@all: Weiter geht's:

Kapitel 23: Nal’shuens letzter Zug
Nachdem sich alle überlebenden Angehörigen des Enterkommandos nach dem letzten heftigen Gefecht mit einer Grewockeliteeinheit wieder formiert hatten machten sie sich schleunigst daran den Komplett verwüsteten Raum zu verlassen, je schneller sie ihren Auftrag erfüllten umso schneller konnten sie dieses Schiff wieder verlassen. „Ich glaube wir haben das schlimmste hinter uns, wenn er noch Wachen haben würde hätte er sie uns jetzt geschickt.“ Stellte Dennis dann fest. „Dann müssen wir den Schwabbelkopf nur noch finden.“ Meinte Nathalie umgehend entschlossen, dank der starken Schmerzmittel die man ihr gegebenen hatte konnte sie sich wieder ganz auf die Aufgabe konzentrieren, trotz ihres zerschundenen Körpers. „Theoretisch ja, aber wir sollten niemals die Tücke eines Naquiim unterschätzen. Es würde mich nicht wundern wenn er noch eine Überraschung für uns parat hätte.“ Erwiderte Dennis. Dann standen sie vor einer offenkundig mehrfach verstärkten Tür die den Anschein erweckte selbst eine Schießwütige Grewockhorde aufhalten zu können. „Eine halbe Ration darauf das dahinter was wichtiges ist.“ Meinte einer der Widerstandskämpfer daraufhin scherzhaft und gab kurz darauf ein gespielt beleidigtes Grunzen von sich als niemand auf die Wette einging. Nathalie hatte die Zeit unterdessen genutzt sich das Türkontrollpanel näher anzusehen, allerdings gab es dort keine Wartungsschnittstelle. „Sollen wir sie sprengen?“ fragte dann ein anderer Widerstandskämpfer.

„Davon würde ich abarten, wenn ich das richtig sehe besteht diese Tür aus der selben Metalllegierung welche die Naquiim auch für die Panzerrungen ihrer Schiffe verwenden. Wir würden riskieren den Druckkörper zu beschädigen.“ Erwiderte Dennis ehe er zu Nathalie trat. „Es gibt keine Schnittstelle.“ Meinte diese lediglich. „Das war zu erwarten, die Terranischen Streitkräfte sind nicht die einzigen welche das Hacken von Sicherheitsprotokollen beherrschen. Auf den meisten Militärschiffen sind die Wartungsschnittstellen daher lediglich im inneren von geschützten Sensiblen Bereichen angebracht.“ Antwortete Dennis schulterzuckend. „Und was machen wir dann jetzt?“ fragte Nathalie umgehend. „Zum Glück haben wir das hier dabei.“ Meinte Dennis daraufhin und zückte einen kleinen, etwa Fingerlangen Zylinder an dessen Ende ein Kabel angebracht war. „Aha und was ist das?“ fragte Nathalie skeptisch. „Eine Systemsonde.“ Antwortete Dennis, was Nathalie natürlich überhaupt nichts sagte. Dennis ließ sich daraufhin dazu herab die Funktion etwas näher zu erklären: „Es handelt sich dabei um eine art von Werkzeugaufsatz für den Handcomputer an ihrem Arm der es ermöglicht sich in bereits bestehende Schaltkreise und Interface Verbindungen einzuklinken ohne das vom ursprünglichen Netzwerk an dieser Stelle eine Schnittstelle vorgesehen war.“ Nathalie griff sich den seltsamen, Chromfarbenen, Zylinder daraufhin und rollte ihn einmal zwischen Daumen und Zeigefinger wobei sie seine glänzend Glatte Oberfläche betrachten konnte. Obwohl sie bei dieser Musterrung nichts außergewöhnliches feststellen konnte verband Nathalie kurzerhand das Kabel über eine dafür vorgesehen Schnittstelle mit ihrem Handcomputer, sie hatte immerhin schon oft bemerkt das Hochtechnologie unscheinbar aussah aber bemerkenswerte Dinge bewerkstelligen konnte.

Kaum war die Verbindung hergestellt leuchtete ein Symbol auf dem Bildschirm des Handcomputers auf und die Vorderseite des Zylinders begann unheimlich zu leuchten. Dank der rudimentären Kenntnisse über die Terranische Standardsprache, welche sich Nathalie in der Zwischenzeit angeeignet hatte, wusste sie auch umgehend was zu tun war und berührte die leuchtende Kontrollfläche ehe sie den Zylinder mit der leuchteten den Seite nach vorne gegen die Wand kurz unterhalb der Türkontrollkonsole drückte wo sich dieser umgehend selbstständig arretierte. Nach der Betätigung einer weiteren Kontrollfläche ertönte ein leises Zischen ehe sich der Zylinder durch die Wand schmolz und auf dem Bildschirm des Handcomputers eine Schematische Darstellung des Innenausbaus der Wand abgebildet wurde. Es dauerte nicht lange bis die kleine Sonde daraufhin eine der Kabelverbindungen entdeckt hatte welche zu dem, für die Steuerung der Tür verantwortlichen, System gehörte. Unter dem erstaunten Blick von Nathalie verband sich die Sonde daraufhin mit dem Kabelstrang, was laut Dennis über „Mikrofasern“ geschah und stellte eine Verbindung her. Ab diesem Moment unterschied sich die Öffnung der Tür nichtmehr sonderlich von der Invasiven Öffnung gewöhnlicher Türen mit Wartungsschnittselle.

Nach wenigen Sekunden hatte die effektive Terranische Überbrückungssoftware die Sicherheitsprotokolle außer Kraft gesetzt und die Tür öffnete sich mit einem leisen zischen. Augenblicklich hechteten alle in Deckung, es war immerhin durchaus möglich das Nal’shuen einige seiner Kämpfer in der Reserve gehalten hatte. Entgegen der Annahme, prasselte jedoch kein Kugelhagel durch die Offene Tür, so das Nathalie es wagte die Lage zu peilen. Der Raum hinter der Tür war für Nathalies empfinden einfach nur eins: Fremdartig. Und zudem mit dutzenden Naquiim gefüllt die verzweifelt versuchten sich hinter Blasenförmigen Möbelstücken zu verstecken. Augenscheinlich gab es keine bewaffneten Kräfte im Raum und auch die durchaus real wirkende Panik der Naquiim suggerierte eindeutig das der Kampf für sie verloren war. Trotzdem bewegte sich der Entertrupp mit gebotener Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit durch die Tür, was den Naquiim an Körperlicher Stärke fehlte gleichten sie in aller Regel mit List und Tücke wieder aus. „Kommt langsam raus, alle.“ Blaffte Dennis dann in den Raum, es war offenkundig wie sehr er die Situation genoss. Langsam traten die Naquiim dann hinter ihren Provisorischen Deckungen hervor, für Nathalie die einen Naquiim noch nie ohne die Gepanzerte Schwebekapsel gesehen hatte, welche diese Spezies bei Aufenthalten auf Normalschwerkraftwelten nutzte war es ein faszinierender Anblick wie sich die Plumpen Körper mit geradezu anmutiger Eleganz getragen von den diversen Tentakel fortbewegten und dabei fast so wirkten als würden sie über den Boden gleiten.

Ebenso konnte Nathalie das erste mal den Unterleib eines Naquiim erkennen, immerhin waren die Naquiim nackt, ein Umstand der Natalie jedoch weniger störte, sie hatten sowieso nichts das man ihnen hätte weg gucken können. „Sehr schön. Ich werde das folgende einfach ausdrücken damit ihr es versteht. Ihr alle seid Gefangene des Widerstandes und seit ab sofort von unserem Wohlwollen abhängig. Ist das klar?“ meinte Dennis dann und genoss die schockierten Blicke die ihn daraufhin trafen offensichtlich, die Naquiim mochten ja eine Spezies mit komplett anderer Anatomie sein, aber einige Gesichtsausdrücke waren universell zu erkennen. „So und jetzt möchte ich Nal’shuen sprechen.“ Meinte Dennis dann nachdem er den Moment genug ausgekostet hatte. Umgehend traten alle Naquiim nach vorne und meinten in einem Synchron Chor: „Ich bin Nal’shuen und du bist nichts im Vergleich zu mir. Deine Spezies wird bald wieder vor mir und den anderen meiner Art kriechen wie es sich gehört.“ Dennis zog daraufhin eine Augenbraue hoch, es war offensichtlich das Nal’shuen sich eines letzten Tricks bediente um seine Haut zu retten. „Wie ihr wollt.“ Stellte Dennis daraufhin düster fest ehe er Seelenruhig eine fein säuberlich zusammengerollte Peitsche aus einer Halteschlaufe an seinem Kampfanzug löste. Nathalie erkannte das Werkzeug sofort wieder, es handelte sich um eine der von den Aufsehern in Tal’shiens Lager zu Bestrafungszwecken eingesetzten Peitschen. Mit einem gekonnten kreisen seines Handgelenks lies Dennis die Peitsche sich daraufhin entrollen und laut über seinem Kopf knallen. „Wollen wir mal sehen wie ihr eure eigenen Methoden findet.“ Meinte er dann verächtlich. Die Naquiim waren unterdessen soweit vor Dennis zurückgewichen wie es ihnen im inneren des Raumes möglich war.
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
16 Jul 2016 15:11 #81337 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Mit einem dämonischen Funkeln in den Augen machte Dennis daraufhin einen großen Schritt auf die Naquiim zu und lies die Peitsche ein weiteres mal knallen. Die Naquiim bemühten sich daraufhin noch weiter vor dem hoch aufgerichteten Menschen zurückzuweichen, ohne ihre Schwebekapseln reichten sie einem Ausgewachsenen Mann immerhin nicht mal bis zur Hüfte. Bei diesem Versuch drückten sie sich stellenweiße so fest aneinander das sich ihre Knochenlosen Körper noch unnatürlicher verformten während ihre Augen geradezu gebannt auf die Peitsche gerichtet waren. „Ich frage ein letztes mal: Wer von euch ist Nal‘shuen?“ meinte Dennis dann mit einem Grollenden Unterton der Nathalie regelrecht Angst machte, obwohl sie wusste das sich Dennis Zorn nicht gegen sie richtete. „Ich bin Nal’shuen.“ Meinten die Naquiim dann erneut geschlossen, wenn auch dieses Mal mit einer sehr viel höheren Tonlage und Piepsigen Stimmchen. Im Moment war jedwede Aura der Ehrfurcht mit welcher sich die Naquiim sonst für Gewöhnlich umgaben von ihnen abgefallen und Nathalie hätte fast Mitleid mit den kleinen Geschöpfen gehabt, wenn sie nicht gewusst hätte was für Gräueltaten die Naquiim ihrerseits ohne Gewissensbisse begingen. „Also gut.“ Meinte Dennis dann lediglich und lies die Peitsche herabfahren. Nur Sekundenbruchteile darauf spritzte Hellrotes, fast Rosanes, Blut durch den Raum und Natalie duckte sich instinktiv vor den Spritzern weg.

Als sie die Augen wieder öffnete sah Nathalie dann nicht nur Spritzer des Blutes auf dem Boden sondern sogar einige Abgetrennte Tentakel die auf dem Boden lagen, ebenso wie die Regungslosen Körper von zwei Naquiim die durch eine tiefe Wunde fast in zwei Hälften getrennt waren. Über dem ganzen blutigen Bild Thronte Dennis, hoch aufgerichtet und die Blutverschmieret Peitsche fest im Griff. „Also stimmt es, Naquiim sind wirklich so empfindlich...“ stellte Nathalie dann für sich selbst fest während Dennis seine Frage wiederholte: „Wer von euch ist Nal’shuen?“ Die Naquiim sahen sich daraufhin kurz gegenseitig an ehe sie erneut im Chor antworteten: „Ich bin Nal’shuen, du wertloser Sklave, für deine Anmaßungen wirst du büßen.“ Dennis hob daraufhin lediglich eine Augenbraue ehe er die Peitsche mit einem einzigen Schwung wieder in die Luft beförderte, bereit für den nächsten Angriff. „Hallt!“ meinte Nathalie dann, obwohl sie die Naquiim nicht leiden konnte, fühlte sie sich bei dem Gedanken an Dennis sadistische Foltermaßnahmen schlecht. „Ma’am, Sie wissen das diese Kreaturen nicht zögern würden uns unter grausamen Bedingungen hinzurichten, ich Sehe nicht warum wir sie sanfter angehen sollten.“ Meinte Dennis daraufhin höflich und korrekt obwohl er seine Wut und seinen Hass auf die Naquiim nicht komplett aus der Stimme verbannen konnte. „Weil wir dann kein bisschen besser als sie währen.“ Erwiderte Nathalie umgehend, sie wollte sich auf keinen Fall auf das Niveau der Naquiim herab begeben.

Plötzlich ging dann ein heftiger Ruck durch das Schiff der den kompletten Entertrupp aufgrund der niedrigen Schwerkraft durcheinander wirbelte. Im selben Moment meldete sich Solaria: „Sir, ein kleines Schiff wurde aus dem Rumpf der Yacht abgesprengt und beschleunigt stark in Richtung der Station.“ Dennis und Nathalie sahen sich daraufhin lediglich kurz an ehe sie Synchron meinten: „Nal’shuen.“, „Kannst du das Schiff aufhalten?“ fragte Nathalie dann. „Nicht von meiner aktuellen Position aus Sir.“ Antwortete Solaria. „Verdammt, alle Mann Zurück!“ befahl Dennis daraufhin, offenkundig verärgert darüber das sie Nal’shuen auf den Leim gegangen waren, alles was an Bord vorgefallen war, war lediglich ein Ablenkungsmanöver gewesen. In Typischer Naquiim Manier schreckte Nal’shuen wirklich vor nichts zurück, selbst vor der Opferrung seiner Kameraden nicht. „Und wenn du den Andockpunkt verlässt?“ fragte Nathalie während sie bereits Dennis hinterher eilte. „Dann währe es mir wohl möglich das Fliehende Gefährt zu stoppen.“ Antwortete Solaria. „Dann tu es!“ erwiderte Nathalie, sie wollte um jeden Preis verhindern dass das ganze Blutvergießen umsonst gewesen war. „Damit würde ich Sie Ihrer Rückzugsoption berauben Sir.“ Stellte Solaria daraufhin fest. „Wir kommen schon klar, halte Nal’shuen auf!“ erwiderte Nathalie entschlossen. „Positiv Sir.“ Bestätigte Solaria daraufhin umgehend.

Nal’shuens Fluchtfähre raste unterdessen mit maximaler Beschleunigung auf das Raumdock zu und sendete dabei beständig ein Notfallsignal. Im inneren wähnte sich Nal’shuen bereits als Sieger, er hatte mit einem Überfall des Widerstandes auf sein Schiff gerechnet und daher Vorkehrungen getroffen. Er hatte allerdings nicht damit Gerechnet das dem Widerstand ein Terranisches Kriegsschiff samt Infanterieausrüstung zur Verfügung standen. Die Situation war daher etwas knapper geworden als es ihm lieb gewesen war weshalb er bedauerlicherweise seine Leibdiener hatte Opfern müssen. Allerdings änderte das alles am Ausgang der Situation nichts. Der Widerstand war ihm in die Falle gegangen und alsbald würde man dieses bemitleidenswerte Kapitel der Geschichte abschließen können. Ohne Vorwarnung erschien auf dem Computerinterface plötzliche eine Annäherungswarnung, ein anderes Schiff näherte sich offenkundig schnell. Nachdem er die Sensordaten überprüft hatte, verrutsche Nal’shuen sein Siegessicheres Lächeln mehr als nur ein wenig. Das Terranische Kriegsschiff das unter der Flagge des Widerstandes operierte näherte sich mit hoher Geschwindigkeit und schien trotz seiner höheren Masse keine Schwierigkeiten damit zu haben die Beschleunigungswerte der Fähre zu erreichen. Plötzlich registrierten die Sensoren dann ein sich noch sehr viel schneller Näherendes Objekt. Es war so schnell das es von den Sensoren nicht korrekt identifiziert werden konnte, es war eigentlich unmöglich schnell da es sich schneller als das Licht bewegte. Noch ehe Nal’shuen dann reagieren konnte traf das zweite Objekt seine Fähre worauf ein mächtiger Elektromagnetischer Impuls durch das Schiff jagte und sämtliche System zu Absturz brachte.

„Ziel lahm gelegt Sir.“ Meldet Solaria im gleichen Moment mit einem Selbstzufriedenen Unterton. „Gut.“ Meinte Nathalie während Dennis ungläubig dreinschaute, er hörte die Kommunikation zwar mit, aber schien dennoch davon überrumpelt worden zu sein wie schnell und effektiv Solaria Nal’shuens Fähre lahm gelegt hatte. „Kannst du die Fähre irgendwie abschleppen während du uns abholst?“ fragte Nathalie dann. „Positiv ich bin mit zwei unabhängig voneinander zielenden Magnetharpunen ausgerüstet.“ Antwortete Solaria „Gut, dann schlepp die Fähre hierher zurück, wir holen uns Nal’shuen sobald wir wieder an Bord sind.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Positiv Sir.“ Bestätigte Solaria umgehend. „Ich komme mir vor als hätten wir in der Vergangenheit mit Steinen gekämpft.“ Meinte Dennis dann Kopfschüttelnd. „Ich dachte du weißt was sie kann?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ja, Theoretisch. Aber es ist etwas anderes das auch Live zu erleben.“ Antwortete Dennis. Nathalie grinste daraufhin erleichtert. Es war beruhigend zu wissen das selbst die Knallharten Widerstandskämpfer mit all ihren Wissen über die Terranische Technologie einfach nur überwältigt von dem Praxiseinsatz eben jener waren. „Sir, es gibt ein Problem, ich Orte Translichtkorridore. Das war offensichtlich eine Falle.“ Meldete Solaria dann plötzlich. „Nicht schon wieder.“ Dachte sich Nathalie daraufhin. „Wie viele Schiffe?“ fragte Dennis in der selben Zeit. „Das kann ich zurzeit nicht genau ermitteln. Es liegt jedoch der Schluss nahe das es sich um eine ganze Kampfgruppe handelt, den Energiemengen nach zu urteilen welche die Korridore abgeben auch mit schweren Kriegsschiffen.“ Antwortete Solaria. „Wie lange noch bis zum Eintreffen der Feindlichen Schiffe?“ fragte Nathalie dann. „Schätzungsweise nur noch wenige Minuten Sir.“ Antwortete Solaria sofort. Nathalie und Dennis sahen sich daraufhin kurz an, es galt nun zu entscheiden ob sie auf Risiko spielen und ihre Mission erfüllen, oder auf Nummer sicher gehen wollten. „Das ist eine einmalige Gelegenheit Ma’am...“ setzte Dennis dann an. „Ich weiß, wir ziehen das durch.“ Fiel ihm Nathalie ins Wort. „... Aber wir sollten das Risiko nicht unterschätzen.“ Stellte Dennis seinen Satz dann leise fertig.
~~~Ende Kapitel 23~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
16 Jul 2016 18:41 #81350 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh schade das du Nathalie mit so viel Empathie ausgestattet hast, wäre doch schön gewesen die Naquim ein bisschen zu foltern xD Auf jeden Fall bin ich gespannt wie sich unsere Helden aus der kniffligen Situation wieder befreien wollen! Weiter so!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
23 Jul 2016 14:52 #81689 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nun Nathalie ist eben keine Rachsüchtige Furie udn hat bekanntermaßen sowieso was gegen Gewalt, egal gegen wen sie sich Richtet. Ich fand es einfach mal ewtas abwechslungsreich einen Hauptcharakter zu haben der nicht so abgestumpft wie z.b. Tal'mesh ist.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 24: Ein großer Sieg

Gerade in dem Moment indem Nathalie gemeinsam mit dem restlichen Entertrupp durch die Luftschleuse zurück an Bord von Solaria hastete, meldete die KI Gefühlsneutral: „Feindkontakte verlassen Translichtkorridor.“ , „Wie sieht’s aus?“ fragte Nathalie umgehend. „Ich erfasse mehrere schwere Kreuzer begleitet von Zerstörern und leichten Kreuzern Sir. Dieses mal sind sie auf ein Gefecht vorbereitet.“ Antwortete Solaria. „Chancen im Gefecht?“ fragte Nathalie daraufhin obwohl sie nicht wirklich mit einer beruhigenden Antwort rechnete. „Unsere Niederlage ist der bei weitem wahrscheinlichste Ausgang eines Gefechtes Sir.“ Antwortete Solaria umgehend und bestätigte Nathalies mieses Bauchgefühl damit. „Bereite alles für die Enterung der Fähre vor.“ Befahl Nathalie dann, wohlwissend das es ab jetzt auf Geschwindigkeit ankam. Wenn sie schnell genug waren konnten sie dank Solarias überlegenen Antriebssystemen vor den Naquiim davonfliegen, ohne dass diese eine Chance hatten sie einzuholen. „Ich habe die Vorbereitungen bereits in die Wege geleitet Sir, nur noch ein bisschen mehr Zeit.“ Antwortete Solaria. „Gut, wo sollen wir hin?“ fragte Dennis dann. „Ich werde die Fähre am Enterport festmachen.“ Antwortete Solaria worauf Dennis zielsicher Losmarschierte.

Nathalie beeilte sich mit den restlichen Widerstandskämpfern daraufhin mit Dennis Schritt zu halten während sie fragte: „Was ist ein Enterport?“, „Im Prinzip eine umgestaltete Andockschürze die dafür konzipiert ist sich gewaltsam Zugang zu einem Schiff zu verschaffen. Es wundert mich nicht das ein Schiff wie Solaria über so etwas verfügt.“ Antwortete Dennis. Nathalie ächzte daraufhin leise, es gab einfach noch so viel das sie nicht verstand. Die Raumgestützte Kriegsführung mit all ihren zahllosen Facetten war ein extrem komplexes Themengebiet indem sich Nathalie reichlich hilflos fühlte. Nur wenige Minuten später folgte Nathalie Dennis dann durch eine robust wirkende Tür die Ähnlichkeiten zu den Luftschleusenschotten hatte und fand sich in einem Kreisförmigen Raum wieder der Platz für etwa zwanzig Personen sowie Sitzplätze für eben jene entlang der Wände bot. Ebenfalls waren neben den Sitzflächen Halterrungen für Ausrüstungsgegenstände angebracht. Die ansonsten leere Mitte des Raumes wurde von einer Kreisförmigen Luke beherrscht deren ränder deutlich sichtbar mit schwarz-gelben Warnmarkierungen auf dem ansonsten nüchtern Hellgrauen bis weißen Boden markiert waren. „Das ist die Enterkammer. Sie ist als große Luftschleuse angelegt und ist dafür konzipiert als Bereitschaftsraum für Entertruppen zu dienen.“ Erklärte Dennis dann in Kurzform ehe rote Lampen an den Rändern der Luke aufleuchteten, ebenso wechselte das Raumlicht in einen Rotton. „Bereithalten für Entervorgang.“ Meldete Solaria dann ehe ein lautes Zischen ertönte. Während Nathalie daraufhin noch erschrocken in sich zusammenfuhr richteten die Widerstandskämpfer ihre Waffen auf die Luke, die sich in diesem Moment explosionsartig öffnete und den Blick auf ein Kreisrundes Loch freigab das in die Bordwand der Naquiimfähre geschnitten worden war.

„Na las, Vorwärts! Wir müssen uns beeilen!“ rief Dennis dann ehe die ersten zwei Kämpfer durch das Loch in die Fähre sprangen. „Solaria, wo sind die Naquiim?“ fragte Nathalie unterdessen. „Sie nähern sich schnell. Im Moment sind sie noch außer Feuerreichweite.“ Antwortete Solaria sofort. „Kannst du nicht vor ihnen fliehen?“ fragte Nathalie dann. „Negativ, jedwede Eigenbewegung ist ausgeschlossen solange der Enterport aktiv ist. Wir würden riskieren dass das zu enternde Schiff abgerissen wird.“ Antwortete Solaria erneut. „Super.“ Erwiderte Nathalie daraufhin ehe sie den Kämpfern folgte. Zwar glaube sie nicht das sie an Bord eine so kleinen Fähre irgendwelche Spezialausrüstung brauchen würden, aber für den Fall das es doch so war, wollte sie auf jeden Fall Zeit sparen. Kaum im inneren der Fähre angekommen traf der Entertrupp auch schon auf die Cockpit Tür. Das Schiff war wirklich sehr klein. „Sie ist blockiert.“ Meldete einer der Kämpfer dann. „Er spielt auf Zeit. Aufschneiden, los!“ erwiderte Dennis daraufhin. Umgehend zückte einer der Männer einen Schlauch den er Kreisförmig an die Tür klebte, wo der Schlauch selbsttätig haften blieb. „Zündung!“ rief er dann ehe erneut ein lautes Zischen ertönte und der Teil der Tür der von dem Schlauch eingefasst worden war mit rot glühenden Rändern aus der Tür viel.

Hinter der Tür konnte Nathalie deutlich das vor Panik verzerrte Gesicht eines Naquiim ausmachen der in diesem Moment versuchte so viel Abstand zwischen sich und die Tür wie möglich zu bringen und dabei sogar auf die Steuerkonsole kletterte. „Komm mit und ich sehe davon ab dich gewaltsam abzutransportieren.“ meinte Dennis dann an den Naquiim gewandt Nal’shuens Augen rasten daraufhin zwischen den Stämmigen Soldaten und Nathalie hin und her ehe er antwortete: „Dafür werdet ihr büßen, ihr alle! Was erlaubt ihr euch eigentlich, elendes Sklavenpack!“, „Erste Regel, es ist nicht gerade klug denjenigen zu beleidigen dem man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist Schwabbelkopf.“ Stellte Dennis daraufhin mit erhobenem Zeigefinger fest. „In wenigen Minuten wird euer Schiff von Militäreinheiten der Synode aufgebracht werden, ihr seid mir ausgeliefert!“ erwiderte Nal’shuen mit hoher, fast schon kreischender Stimme. „Dazu wird es nicht kommen.“ Konterte Dennis lediglich kühl ehe er an die Soldaten gewandt meinte: „Dafür haben wir keine Zeit, holt ihn da raus. Versucht aber ihn am Leben zu lassen.“ Während zwei der stämmigen Kämpfer daraufhin mit beeindruckender Eleganz durch das freigeschnittene Loch kletterten um Nal’shuen, zur Not mit Gewalt, abzuführen, meldete sich Solaria: „Sir, die Naquiim sind in Reichweite und haben das Feuer eröffnet.“, „Wir sind hier fast fertig ich komme auf die Brücke, versuche einfach dich nicht treffen zu lassen.“ antwortete Nathalie ehe sie sich umwandte und davonlief. „Das ist das Optimum jedweder Verteidigung.“ Stellte Solaria daraufhin fest.

Allerdings begann das Schiff schon während Nathalie auf dem Weg zur Brücker war zu erbeben. „Solaria?“ fragte Nathalie daher während sie die Arme ausstreckte um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. „Der Feind hat das Feuer mit seiner schweren Langstreckenartillerie eröffnet Sir. Solange ich mich nicht bewegen kann, sind weitere Treffer Wahrscheinlich.“ Antwortete Solaria. „Wie viele Treffer kannst du noch verkraften?“ fragte Nathalie dann während sie ihren Schritt noch weiter beschleunigte. „Nicht allzu viele. Ich bin nicht für direkte Konfrontationen konstruiert.“ Antwortete Solaria wage. „Verdammt.“ Stellte Nathalie daraufhin für sich selbst fest während sie zeitgleich mit einem weiteren Einschlag durch die Brückentür stolperte. Dort sah sie auf dem Hauptbildschirm schnell die Übeltäter, die Naquiimschiffe hatten eine klassische Angriffsformation eingenommen und näherten sich schnell während ihre Schweren Langstreckengeschütze unablässig feuerten. „Ist das Neuro Interface bereit?“ fragte Nathalie dann während sie sich auf ihren Stuhl setzte, froh das sie nun Nichtmehr durch einen plötzlichen Einschlag umgeworfen werden konnte. „Positiv Sir.“ Bestätigte Solaria während Nathalie bereits spürte wie ihr Bewusstsein in eine andere Wahrnehmungsebene glitt.

Kaum in der Virtuellen Realität angekommen vernahm Nathalie Dennis‘ Meldung: „Wir sind soweit, alle wieder an Bord!“, „Dann los!“ meinte Nathalie zu Solaria. Die KI sparte sich daraufhin eine Verbale Bestätigung und lies stattdessen ihre Taten sprechen. Noch während sie die Magnetische Versiegelung, welche die Naquiimfähre mit dem Enterport verband, löste, zündete Solaria ihre Haupttriebwerke und beschleunigte extrem. Obwohl Nathalie sich in der Virtuellen Realität befand spürte sie die Auswirkungen der Beschleunigung und stellte mit einem Schaudern fest das sie mit über Fünfhundert G Beschleunigten. Diese Beschleunigung war sogar für die Terranischen Trägheitskompensatoren zu viel weshalb alle an Bord die Auswirkungen spürten und von der extremen Kraft Rückwärts in Richtung Solarias Heck gedrückt wurden. Die Naquiim schienen jedoch ebenfalls von der immensen Beschleunigungskraft überrumpelt worden zu sein, ihre Feuer verfehlte Solaria um mehrere Kilometer. „Fangt mich doch wenn ihr könnt.“ Meinte Solaria dann belustigt während sich die Schiffe der Naquiim im Vergleich unendlich träge daran machten die Verfolgung aufzunehmen. „Bereit für Öffnung von Translichtkorridor Sir.“ Meldete Solaria dann. „Na dann los!“ erwiderte Nathalie, je schneller sie hier weg kahmen umso besser. Umgehend darauf öffnete sich der Translichtkorridor und verschlang das Schiff, ohne das die Naquiim eine Chance gehabt hätten etwas dagegen zu Unternehmen. „Puhh.“ Dachte sich Nathalie daraufhin ehe sie fragte: „Alles in Ordnung bei dir?“, „Die Nanoaktivbeschichtung hat das gröbste abgefangen Sir. Ich habe nur Oberflächliche Panzerrungsschäden zu verzeichnen.“ Antwortete Solaria. „Gut.“ Stellte Nathalie erleichtert fest. Nicht nur dass dieses Schiff ihr neues Zuhause geworden war, Solaria war ihr auch irgendwie Persönlich näher gekommen. Überrascht stellte Nathalie daher für sich selbst fest dass sie die nüchterne KI als eine Freundin betrachtete.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

Time to create page: 0.167 seconds