@General Stefan: Ja, Nathalie wird langsam in die Rolle des Kommandierenden Offiziers gedrängt, mit allen unanehmlichkeiten die dazu gehören, ob ihr das jetzt passt oder nicht^^
Der Maulwurf muss ja keiner von den bisherigen Charactäre sein.
@Admiral Bartels: Die Automatiserten Infanteristen sind robust, aber bei weitem nicht unzerstörbar. BIsher waren sie Hauptsächlcih so effektiev weil der Feind nicht mit ihnen gerechnet hat. ZUdem kommt dazu das Solaria nur über zwei davon verfügt, jeder Verlust würde dahr sehr schwer wiegen. Außérdem fehlt de Robotern die feinfühligkeit, es währe durchaus denkabr das sie nicht nur die Wachmanschaft zu Hackfleisch verarbeiten sondern auch Nal'shuen^^
@all: Weiter geht's:
Kapitel 22: Der Widerstand schlägt zu
Zum ersten mal war Nathalie schon vor Solarias Information auf der Kommandobrücke und wartete darauf das sie ihre Zielkoordinaten erreichten. „Bereithalten für Verlassen von Translichtkorridor.“ Meldete Solaria dann. Nur wenige Sekunden später viel Solaria dann aus dem Translichtkorridor und aktivierte unaufgefordert sofort ihren Tarnmantel, immerhin waren sie in vom Feind kontrollierten Territorium. „Zielkoordinaten erreicht.“ Meldete Solaria dann überflüssiger weiße. „Gut, bereithalten.“ Meinte Nathalie daraufhin. Sie wussten immerhin das Nal’shuen dazu tendierte nicht die direkte Reiseroute zu nehmen, sondern gerne Umwege flog um unterwegs diverse Vergnügungsetablissements aufzusuchen. Eines dieser Etablissements lag im Moment nur wenige Hundert Kilometer von Solaria entfernt und in der Nähe der direkten Reiseroute des Naquiim, es war daher sehr wahrscheinlich das er hier einen Zwischenstopp einlegen würde. Sind andere Schiffe in der Nähe?“ fragte Nathalie dann. „Negativ. Zurzeit gibt es keinen Raumverkehr in der näheren Umgebung.“ Antwortete Solaria umgehend. Dann öffnete sich ein weiterer Translichtkorridor und Spie umgehend ein Schiff aus dessen Kastenförmige Bauart typisch für die Naquiim war. „Das ist er.“ Meinte Dennis umgehend sobald das Schiff sich in Bewegung gesetzt hatte und Schnurstracks auf das nahe Dock zu hielt. „Warum treibt sich ein solcher Würdenträger in so einer Region herum?“ fragte Nathalie dann. Immerhin war das Raumdock bestenfalls als Schäbig zu bezeichnen und diente wohl als Stützpunkt der Lokalen Piraten und Schmuggler.
„Bei den Naquiim sind diese Grenzen fließend. Außerdem kann er hier gewisse Dienstleistungen in Anspruch nehmen die wo anders nicht gestattet sind.“ Antwortete Dennis achselzuckend. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch, verkniff sich jedoch weitere Fragen, immerhin war ab jetzt Konzentration gefragt. „Schaltet ihre Langstreckenkommunikation und den Translichtantrieb aus.“ Meinte Nathalie dann. „Ziele Anvisiert. Bereit zu Feuern.“ Meldete Solaria umgehend. „Dann los.“ Erwiderte Nathalie. Sofort darauf schlug die Falle zu, noch bevor die Besatzung des Luxuskreuzers eine Möglichkeit hatte zu reagieren, wurde das Schiff von mehreren Geschossen aus nächster Nähe getroffen, welche die außerhalb der Schützenden Hüllenpanzerrung liegenden Teile der Kommunikationsanlage und des Antriebs lahmlegten. Aufgrund ihrer Tarnung war es nicht sonderlich schwer für Solaria gewesen die Treffer praktisch umgehend anzubringen, sie hatte sich immerhin mühelos in eine perfekte Schussposition bringen können. „Direkte Treffer am Ziel Sir.“ Meldete Solaria dann umgehend. „Dann kommt jetzt wohl der wirklich Interessante Teil.“ Stellte Nathalie mit gemischten Gefühlen fest, es behagte ihr eigentlich gar nicht bei dem Gedanken ein Schiff der Naquiim zu betreten, obwohl sie eine Waffe dabei haben würde.
Nur wenige Minuten später hatte sich der Entertrupp, welcher sich Hauptsächlich aus Professionellen Soldaten des Widerstandes zusammensetzte, vor der Luftschleuse eingefunden und wartete darauf das Solaria grünes Licht gab. „Bereithallten, das wird kein Spaziergang. Nal’schuen hat mit Sicherheit eine Leibwache dabei.“ Meinte Dennis dann welcher den Trupp anführte. Zwar hatte Nathalie technisch gesehen das Kommando inne, doch sie wusste das Dennis besser für dafür geeignet war als sie selbst. „Andockvorgang abgeschlossen. Öffne Schleusenschotts.“ Meldete Soalria dann ehe das gepanzerte Schleusenschott sich öffnete. Natürlich blieb die Luftschleuse des Zielschiffes verschlossen, doch davon würde sich niemand lange aufhalten lassen. Ohne das sie dafür eine extra Anweisung gebraucht hätte, trat Nathalie an die Schleuse heran und verband das Multifunktionsgerät an ihrem Arm über ein Kabel mit der Luftschleusenkontrollkonsole. Es dauerte daraufhin nur wenige Sekunden bis der Leistungsfähige Terranische Handcomputer die Sicherheitsprotokolle der Schleuse überschreiben hatte und die Tür öffnete. „Oh Mann, ich wünschte wir hätten sowas schon früher gehabt.“ Stellte einer der Widerstandskämpfer umgehend fest. Zwar waren die Soldaten des Widerstades alle ähnlich Professionell wie Dennis und hatten in der Theorie durchaus gewusst was es bedeutete mit einen Terranischen Kriegsschiff los zu ziehen, doch trotzdem waren sie noch immer Regelmäßig tief beeindruckt. In gewisser Hinsicht beruhigte Nathalie das, immerhin zeigte es deutlich das Solarias Möglichkeiten schlichtweg überwältigend waren, selbst wenn man kein Sklave war.
„Vorwärts, achtet auf eure Umgebung, ich will hier niemanden in Einzelteilen rausbringen müssen.“ Meinte Dennis dann worauf sich der Trupp in Bewegung setzte und die gepflegt wirkenden Korridore von Nal‘shues Yacht betrat. Die Innenarchitektur erinnerte Nathalie umgehend an die Station über Kvosti eins, mit dem nicht ganz unerheblichen unterschied das diese Korridor Blitzblank poliert waren. Der Boden war sogar so sauber das sich das Violette Licht darin spiegelte und damit den Eindruck erweckte von überall gleichzeitig zu kommen, ein vermutlich vom Konstrukteur beabsichtigter Effekt. Mit gebotener Vorsicht arbeitete sich der Trupp daraufhin voran, mit jedem Meter den sie vorankamen ohne aufgehalten zu werden, stieg dabei die Unruhe aller Anwesenden. „Ob das wieder eine Falle ist?“ fragte sich Nathalie selbst ehe das Multifunktionsgerät an ihrem Unterarm Alarm Schlug. „Mehrere Lebenszeichen nähern sich schnell von vorne!“ meldete Nathalie daher wortlos über die Neurokommunikationsverbindung. „Bereitete euch vor, Stellung beziehen!“ befahl Dennis daraufhin, worauf die Soldaten sich an den Wänden des Korridors entlang positionierten und ihre Waffen fester griffen. Im nächsten Moment ertönte das charakteristische Scharren und klackern der Krallenbewehrten Grewockfüße auf einem harten Boden und eine Eingreiftruppe stürmte in den Korridor. Ähnlich wie die Professionellen Kämpfer des Widerstandes zögerten die Grewock nicht lange damit das Feuer zu eröffnen. Da der Ort des Kampfes jedoch reichlich beengt und zudem ohne Deckungsmöglichkeiten war, dauerte das Feuergefecht nicht lange. Die Widerstandskämpfer hatten dank Natahlies Warnung den Vorteil der vorbereiteten Position gehabt, weshalb sie nach wenigen Sekunden als Sieger aus der Konfrontation hervor gingen. „Schnell weiter. Das waren bestimmt nicht alle.“ Meinte Dennis daraufhin und machte einen großen Schritt über die sterblichen Überreste eines Toten Grewocksoldaten hinweg.
Es stellte sich jedoch schnell daraufhin heraus das der Gegenangriff der Grewock nur ein Ablenkungsmanöver gewesen war das den restlichen Verteidigern an Bord mehr Zeit verschaffen sollte. Immerhin warteten in dem weitläufigen Saal in welchen der Korridor nach kurzer Strecke mündete schon über ein Dutzend Grewocksoldaten und dieses mal hatten sie auch Deckung zur Verfügung. „Zurück!“ meinte Dennis umgehend als ihnen die ersten Kugeln entgegenflogen. „Sie sind gut positioniert und wir haben keine Deckungsmöglichkeiten Sir.“ Stellte dann einer der Widerstandskämpfer fest. „Ich weiß, aber wir haben die hier.“ Meinte Dennis und zückte ein kleines, etwa Handgroßes Zylindrisches Objekt das er Locker in einer Hand hielt. Einer der Widerstandskämpfer stieß daraufhin einen anerkennenden Pfiff aus und fragte: „Ist dass das wofür ich es hallte?“, „Das kommt darauf für was Sie das hallten.“ Erwiderte Dennis ehe er den Zylinder durch den Korridor in den Saal schleuderte. Nathalie hatte den Zylinder ebenfalls erkannt, es handelte sich um eine Terranische Verdunkelungsgranate die ähnlich wie die deutlich Primitiveren Rauchgranaten anderer Völker funktionierten, mit dem erheblichen Unterschied das sie in einem sehr viel größeren Bereich Einen sehr viel effektiveren Sichtschutz mittels Nanopartikeln erzeugten die sich auch durch Windstöße nicht lichteten.
„Aktivieren Sie ihre Zielassistenzsysteme und mir nach!“ befahl Dennis sobald ein heller Piepten verkündete das die Granate detoniert war. Kaum bog der Trupp daraufhin um die Ecke bot sich ihnen der schaurige Anblick einer Blick und Lichtdichten Nachtschwarzen Nebelwand die aus dem Saal heraus waberte. Weder die Schiffsbeleuchtung noch die Lampen an den Gewehren der Soldaten schienen dabei eine Chance zu haben den Nebel zu durchdringen, er schien das Licht einfach zu absorbieren. Die Widerstandskämpfer hoben daher ihre Gewehre die mit Intelligenten Visieren ausgerüstet waren und die Umgebung im inneren des Nebels in einer grünen Gitternetzdarstellung anzeigten, soweit Nathalie wusste waren die Visiere zu diesem Zweck mit Minisensoren ausgebrütet die ähnlich wie Raumschiffsensoren die Umgebung abtasteten und ein Virtuelles Abbild der Umgebung lieferten ohne sich von eventuellen Atmosphärischen Störungen oder künstlichen Trugbildern beeinträchtigen zu lassen, was den Soldaten im Gefecht einen, unter Umständen entscheidenden, Vorteil gab.
Ohne sich von den Nachtschwarzen Schwaden daraufhin lange irritieren zu lassen stürmten die Soldaten des Widerstandes dann in den Saal und erwischten die verschanzten Grewock eiskalt. Zwar bemerkten die Grewock die Eindringlinge aufgrund ihres scharfen Gehöres, konnten ohne etwas sehen zu können jedoch so gut wie nicht Zielen und feuerten deshalb lediglich in die ungefähre Richtung der Widerstandskämpfer, welche ihrerseits sehr genau zielen konnten und ihre Gegner mühelos niederstreckten. Als der letzte Grewock zu Boden ging atmete Nathalie einmal tief durch und lies ihre Waffe sinken, obwohl sie ohne das Visier überhaupt nichts sehen konnte und genoss für den Moment einfach nur das Gefühl alleine zu sein, auch wenn sie wusste dass das nicht stimmte. Für sie war all der Tot noch immer schockierend, auch wenn sie wusste das es in Gewisser weiße notwendig war. „Alles in Ordnung Ma’am?“ fragte dann einer der Soldaten welcher offenkundig bemerkt hatte das sie einfach nur da stand. „Ja, alles in Ordnung. Sie müssen sich keine Sorgen machen.“ erwiderte Nathalie, straffte die Schultern und hob ihre Waffe wieder. „Gute Arbeit, aber wir müssen uns beeilen.“ Meinte Dennis dann ehe sich der ganze Trupp wieder in Bewegung setzte.
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