Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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02 Apr 2016 18:02 #78768 by General Stefan
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Hallelujah, der Avatar ist 8 Meter hoch? Kann der sich überhaupt durch die Stollen bewegen? :D Acht Meter hohe Mienenstollen sind ja nicht gerade stabil, weswegen sie ja meistens eher 2-3 groß sind :D Aber ich glaube ich hätte echt Respekt vor sonem Mech! Bin mal gespannt wie die FLucht ausgeht! Das Cockpit des Mechs erinnert mich an eine Komibnation aus den Anzügen aus Fallout und dem Antiker-Stuhl in Atlantis! Ich mag die Idee auf jeden Fall!

Freue mich schon sehr aufs näcshte Kapitel und tritt den Feinden unserer "Rasse" bitte mal gehörig in den Arsch, muss auch mal sein xD

LG Stefan

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09 Apr 2016 13:04 #78881 by Todesgleiter
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@General Stefan: Nun ein gewöhnicher Stollen würde wohl etwas eng werden, da hasst du nicht gnaz unrecht. Aber Nathalie hat sich mit dem Avatar ja nur innerhalb der Grube bewegt und die ist immerhin groß genug das ein ganzes Raumschiff da bequem reinpasst. Also dürfte ein acht Meter Kampf Mech auch kein Problem sein oder? Außerdem gibt's zur not ja noch Gleitmittel :D
Ja die "Power Rüstungen" aus Fallout sind ein recht treffender Vergleich für den Avatar, mit dem Unterscheid das der Avatar deutlcih größer ist, über integrierte Waffen verfügt und keine anatomsiche Kopie des Menschlichen Körpers ist. (Stellt euch den Avatar wie eine 8 Meter Mischung aus Superkampfdroid und Seraphim ACU aus Supreme Commander vor, das triffts wohl ziemlich.)

Mach dir keine Gedanken dieses mal steht mein ganzer verbnichtender EInsfallsreichtum auf Seiten der Menschen, die anderen bekommen zwar auch ein paar tolle Spielzeuge, aber das wird ncihts im Vergelcih zu dem was Nathalie un co. noch alles bekommen. Also ja, dieses mal trete ich den Feinden der Menschen so gehörig in den Hintern das sie den Stiefel da nie wieder raus bekommen :D

@all: Weiter geht's, viel Spaß bei:
Kapitel 9: Solaria
Sobald Nathalie in inneren des Avatars sich der, nach wie vor geöffneten, Heckluke des Schiffes auf dem Grund der Grube näherte, sprang die Beleuchtung im Inneren des Raumschiffes umgehend an, es schien fast so als würde das Schiff sie begrüßen. Sobald sie dann den ersten Schritt auf die Einstiegsrampe gemacht hatte und sich fragte wie sie den Avatar eigentlich im inneren unterbringen sollte, immerhin waren die Korridore im inneren bei weitem zu klein für das monströse Exoskellet, leuchtete ein Symbol in ihrem Blickfeld auf eine kurze Vibration ging durch das Cockpit ehe der ganze Avatar vornüber kippte und Rückwärts nach oben schwebte. „Faszinierend.“ Meine dann Dennis Stimme durch den Kommunikator. „Was ist denn los?“ fragte Nathalie umgehend. „Du wirst gerade eingelagert.“ Antwortete Ursula an seiner Stelle. Kaum war der Avatar dann zum Stillstand gekommen erloschen die Kontrollflächen und das Cockpit öffnete sich. Nun konnte Nathalie auch sehen das der Avatar von einem Kran im Heck des Schiffes über der Einstiegsrampe verstaut worden war. Sie selbst konnte das Cockpit bequem durch eine Rampe verlassen die wieder hinunter zum Zugang in das Schiff führte.

„Und jetzt?“ fragte Nathalie dann nachdem sie die Rampe hinunter gelaufen und wieder zu den anderen gestoßen war. „Suchen wir die Brücke.“ Antwortete Dennis ehe er vorrausging. „Was wollen wir denn mit einer Brücke?“ fragte Steve umgehend verwirrt. „So nennt man das Kommandozentrum größerer Raumschiffe.“ Antwortete Dennis, wenn ihn die Frage amüsiert hatte, lies er sich nicht anmerken und blieb Professionell ernst. Sobald sie dann durch das Schott in das Innere des Schiffes getreten waren, schaute Dennis sich mit einem sehnsüchtigen Blick um, es war unverkennbar wie sehr er sich Freute an Bord zu sein. „Hector, sag den anderen sie sollen an Bord gehen, aber nichts anfassen. Terranische Schiffe verfügten soweit wir wissen über automatische Eindringlingsbekämpfungssysteme. Ich und Nathalie suchen die Kommandobrücke.“ Meinte Dennis dann in einem Befehlenden Tonfall. Überraschender weise nickte Hector daraufhin lediglich knapp ehe er begann die restlichen Arbeiter zu instruieren. „Was für Systeme meintest du gerade?“ fragte Nathalie dann. „Das kann alles Mögliche sein: Automatische Geschütze, Gravitationsfallen, Verteidigungsroboter, Gas...“ antwortete Dennis während er die Möglichkeiten an seinen Fingern abzählte. Nathalie schluckte daraufhin, was Dennis natürlich nicht verborgen blieb. „Mach dir keine Sorgen, du bist aufgrund deiner Gene Sicher. Das Schiff hat dich längst akzeptiert, sonst würde das Licht nicht angehen.“ Meinte er daher beschwichtigend. „Gut, ich vertrau dir mal.“ Stellte Nathalie daraufhin fest, obwohl das ungute Gefühl in ihrer Magengegend nicht verschwunden war.

Während die beiden daraufhin durch die Korridore liefen schaute Nathalie sich beständig umsichtig um. Trotz Dennis Beschwichtigungsversuchen hatte sie ein mulmiges Gefühl. Immerhin hatte sie gesehen wozu Terranische Waffen fähig waren, es war daher kein sonderlich beruhigender Gedanke das sich diese Feuerkraft gegen sie wenden könnte. „Weißt du überhaupt wo wir diese Brücke finden?“ fragte Nathalie dann Dennis. „Nein nicht genau. Ich bin mit diesem Schiffstyp nicht vertraut. Aber die Designphilosophie Terranischer Schiffe ist immer ähnlich, wir sollten daher die höheren Decks durchsuchen.“ Antwortete Dennis. Nur kurze Zeit später blieb er an einer Korridorkreuzung stehen und studierte eingehend ein paar Schriftzeichen an den Wänden. „Was ist das?“ fragte Nathalie umgehend. „Ein Wegweiser, hier entlang.“ Antwortete Dennis. „Was für Zeichen sind das?“ fragte Nathalie dann während sie die Zeichen betrachtete. „Terranische Standard Schrift.“ Antwortete Dennis. „Ich dachte immer ich kann lesen.“ Stellte Nathalie daraufhin fest. „Kannst du auch. Nur eben eine andere Schrift. Ebenso kannst du kein Terranisch sprechen.“ Antwortete Dennis. „Was reden wir dann die ganze Zeit?“ fragte Nathalie überrascht, sie war immer davon ausgegangen das die Aufseher und Naquiim gelernt hatten die Sprache der Menschen zu sprechen.

„Das ist die allgemeine Handelssprache der Sambesi. Sie wurde vom Sambesi Handelsorden noch vor dem Krieg mit der Anforderung entwickelt das jede Spezies sie sprechen kann. Die Naquiim bringen ihren Sklaven gar keine andere Sprache bei.“ Antwortete Dennis. „Dann ist das eine Alien Sprache?“ fragte Nathalie schockiert. „Wenn man es so sehen will ja.“ Antwortete Dennis erneut Schulterzuckend. Nathalie folgte Dennis daraufhin schweigend während sie über das Gespräch nachdachte. Ohne das es jemand gemerkt hätte, hatten die anderen Rassen den Menschen sogar ihre Sprache und Schrift genommen. Erst jetzt wurde ihr das ganze Ausmaß der Unterdrückung klar. Die Naquiim und mit Sicherheit auch andere Spezies wollten die Menschen nicht einfach nur als Arbeiter eisnetzen, sie wollten alles auslöschen was einen Menschen ausmachte. „Was haben wir ihnen nur angetan das sie uns so sehr hassen?“ fragte sich Nathalie dann selbst. „Ich glaube hier sind wir richtig.“ Meinte Dennis dann nachdem die beiden in einen neuen Korridor eingetreten waren der vor einer massiven Tür endete.

Durchaus respektvoll näherten sie sich dann an und warteten darauf das irgendetwas passierte. Es geschah jedoch nichts, sowohl Nathalie als auch Dennis erreichten die Tür unbehelligt. „Was machen wir wenn die Tür nicht aufgeht?“ fragte Nathalie dann, allerdings fuhren die Türflügel faktisch im selben Moment zurück und gaben damit den Durchgang in den dahinterliegenden Raum frei. Die Kommandobrücke des Terranischen Schiffes war ein ebenso vollendetes Design wie das ganze Schiff. Im Gegensatz zu anderen Kontrollräumen in denen die Konsolen und Überwachungsschirme einfach in einem großen Raum aufgestellt waren, waren die Kontrollflächen hier, ähnlich wie im Cockpit des Avatars, in die Innenarchitektur integriert, alles wirkte wie aus einem Guss. Allerdings waren die Kontrollflächen dunkel, während das Raumlicht umgehend reagierte und die Brücke ausleuchtete. „Wow.“ Meinte Nathalie dann während sie den Blick schweifen lies. „Ich gebe zu das es beeindruckend ist.“ meinte Dennis umgehend während er zwischen den Konsolen hindurchging. „Wenn man bisher nur Felswände gesehen hat schon.“ stimmte Nathalie zu während sie ihm folgte.

„Wir müssen irgendwie den zentralen Hauptcomputer aktivieren.“ meinte Dennis dann. „Gut. Wie stellen wir das an?“ fragte Nathalie umgehend. „Das ist das Problem: Ich weiß es nicht.“ Antwortete Dennis während er weiter suchend durch die Brücke lief. „Ich dachte du kennst dich mit dieser Technologie aus?“ fragte Nathalie daraufhin während in ihr das wohl bekannte Gefühl des Unwohlseins aufstieg. „Ich bin Soldat, kein Historiker oder Gelehrter. Außerdem sehe ich ein intaktes Schiff Terranischer Bauart auch zum ersten mal.“ Antwortete Dennis erneut. Nathalie bekam daraufhin ein richtig mieses Gefühl. Sie hatte darauf vertraut das Dennis wusste was er tat, aber nun stellte sich heraus das er im Moment genauso ratlos war wie sie selbst. Ernüchtert ließ sich Nathalie daher auf einem Bequem aussehenden Stuhl nieder der mehr oder weniger im Zentrum der Brücke stand. Immerhin wusste sie sowieso nicht wonach sie hätte suchen sollen. Sobald sie sich gesetzt hatte, schlossen sich jedoch die Türen zur Brücke, ebenfalls dämpfte sich das Raumlicht. Erschrocken zuckte Nathalie zusammen und auch Dennis wirbelte herum ehe er fragte: „Was hast du gemacht?“, „Nichts?“ antwortete Nathalie mit piepsiger Stimme immerhin war sie sich da selbst nicht so sicher. Terranische Technologie schien immerhin die Angewohnheit zu haben nicht nur auf direkte Knopf oder Schalter Betätigungen zu reagierten. Schon simpel Bewegungen reichten dafür stellenweiße aus.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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09 Apr 2016 13:06 #78882 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Im nächsten Momente erschien direkt vor Nathalies Stuhl ein Mann in einer Uniform. Sein Gesicht war Streng und sein Auftreten versprühte regelrecht Autorität. Wenn Nathalie sein Alter hätte schätzen müssen, würde sie vermuten das er Ende vierzig war. Dann begann der Mann ohne Umschweife zu reden, seine Augen blickten dabei zwar in Nathalies Richtung, sahen sie aber irgendwie nicht direkt an, ebenso verstand sie kein Wort von dem was er sagte. Hilfesuchend schaute sie daher zu Dennis der den Mann ebenfalls anstarrte und mit konzentrierter Miene zuhörte. Natalie beschloss daher erst einmal den Mund zu halten und abzuwarten. Nachdem der fremde Mann seinen Monolog dann beendet hatte, verschwand er ebenso Plötzlich wieder wie er aufgetaucht war, ebenfalls fuhr die Beleuchtung wieder auf ihr vorheriges Level hoch. Nathalie schaute Dennis daraufhin fragend an und hoffte darauf das er eine Erklärung parat hatte. „Das war interessant.“ Stellte Dennis dann fest. „Du hast ihn verstanden?“ fragte Nathalie umgehend. „Ja, das war Terranisch.“ Antwortete Dennis langsam. „Und wo ist er jetzt hin?“ fragte Nathalie dann verwirrt. „Er war nie da. Das was wir gesehen haben war eine Aufzeichnung die mittels dreidimensionaler Holotechnik abgespielt wurde. Kapitän Song ist wohl schon seit über hundert Jahren tot.“ Antwortete Dennis. „Ohhh“ meinte Nathalie daraufhin nachdenklich ehe sie fragte: „Und was hat er gesagt?“, „Eine ganze Menge. Er hat erzählt wieso dieses Schiff noch intakt ist. Es gehörte wohl zu einem geheimen Plan der Terranischen Regierung. Sie haben einige Schiffe versteckt in der Hoffnung das sie später gefunden und genutzt werden können um die Menschheit wieder zu befreien.“ Erklärte Dennis.

Nathalie dachte daraufhin nach, vielleicht war es doch kein Zufall das dieses Schiff hier aufgetaucht war. Sie hatte schon genug von Terranischer Technologie gesehen um zu wissen das sie zu unvorstellbaren Dingen fähig war, vielleicht war Talshien, ohne es zu wissen, lediglich ein Werkzeug, eine Spielfigur die ihre Rolle in einem vor langer Zeit ausgearbeiteten Plan spielte. „Hat er auch erklärt wie wir das Ding hier weg bringen?“ fragte Nathalie dann, immerhin war das erst einmal ihr Vordringlichstes Problem. Auch wenn sie die meisten Aufseher getötet hatten, Talshien würde bestimmt Verstärkung anfordern. „Nein, nicht direkt. Er meinte das er sich kurz fassen muss und das wir uns mit allen weiteren Fragen an Solaria wenden sollen.“ Antwortet Dennis mit tiefen Falten in der Stirn. „Wer oder was ist Solaria?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ich hab nicht den blassesten Schimmer.“ Gestand Dennis niedergeschlagen. So langsam wurde Nathalie richtig mulmig zumute, vielleicht wäre es doch eine bessere Idee gewesen eine der Fähren im Hangar zu kapern. Ohne Vorwarnung ertönte dann eine unbekannte, weibliche, Stimme. Allerdings verstand Nathalie erneut nicht was sie sagte. Sowohl Dennis als auch Nathalie zuckten daraufhin zusammen und Liesen den Blick suchend durch den Raum gleiten. Allerdings konnten sie niemanden ausmachen, sie waren augenscheinlich alleine. „Wer...?“ fragte Nathalie dann vorsichtig, während Dennis sein Gewehr, welches er einem Toten Aufseher abgenommen hatte, im Anschlag hielt.

Erneut erklang daraufhin die Stimme, dies mal klang sie irgendwie persönlicher, beinahe peinlich gerührt. Dennis warf die Stirn noch tiefer in Falten als er ihr zu hörte. Im nächsten Moment erschien eine Frau an der Position an dem bereits das Abbild es Mannes erschienen war. Sie trug eine Uniform welche der des Mannes ähnelte, mit dem Unterschied das sie einen Wadenlangen Rock mit hohen Stiefeln anstelle der Hosen trug. „Ist das wieder ein Aufzeichnung?“ fragte Nathalie dann Dennis der ebenso fragend dreinschaute. Die Frau schaute daraufhin kurz zwischen Dennis und Nathalie hin und her ehe sie wieder etwas sagte, dieses Mal mit einem fragenden Unterton. „Nein, das ist keine Aufzeichnung, jedenfalls keine wie ich sie kenne.“ Meinte Dennis dann zu Nathalie gewandt ehe er der Frau in ihrer seltsamen Sprache antwortete. Augenblicklich zeigten die Gesichtszüge der Frau das typische erhellen wenn man etwas verstanden hatte ehe sie sich räusperte und meinte: „Ich bitte meine Sprachwahl zu beschuldigen. Mir war nicht bekannt das die Sprachkultur sich so drastisch verändert hat. Jedenfalls bin ich wieder online und bereit zu helfen.“ Nathalie schaute daraufhin erneut Dennis fragend an welcher nur die Schultern zuckte. „Wer bist du?“ fragte Nathalie dann direkt. Die Frau schaute Nathalie daraufhin kurz an ehe sie meinte: „Entschuldigung, sie haben meine einführenden Worte ja nicht verstanden. Ich bin Solaria.“, „Und wo kommst du her?“ fragte Nathalie weiter. „Ich verstehe diese Frage nicht.“ Antwortete Solaria daraufhin und legte ihre Stirn in Falten.

„Na wo waren sie die ganze Zeit, wir haben Sie nicht gesehen.“ Meinte dann Dennis. Solaria schaute daraufhin mit einer hochgezogenen Augenbraue zwischen Dennis und Nathalie hin und her ehe sie fragte: „Welches Datum haben wir?“ Dennis überlegte daraufhin kurz ehe er antwortete: „Den zwölften Juni im Jahre Einhundertzweiundachtzig nach dem Fall der Erde.“ Solaria zog die Augenbrauen daraufhin noch höher während sie meinte: „So lange...“, „So lange was?“ fragte Nathalie umgehend, sie war es leid nichts von dem zu verstehen was hier gesprochen wurde. „Sie können es nicht wissen. Es muss etwas schief gelaufen sein.“ meinte Solaria dann mehr zu sich selbst als zu irgendjemandem anderen ehe sie meinte: „Das verkompliziert die Lage erheblich.“ Dennis und Nathalie warfen sich daraufhin erneut fragende Blicke zu. „Wissen Sie was eine Synthethische Intelligenz ist?“ fragte Solaria dann. „Sie meinen Sie sind... Dann ist das wahr. Das ist ja unglaublich!“ meinte Dennis umgehend komplett aus dem Häuschen. Nathalie schaute daraufhin fragend zwischen Solaria und Dennis hin und her, so Langsam glaubte sie das sie diesen Gesichtsausdruck nie mehr aus ihren Zügen bekommen würde wenn sie noch länger hier blieb. Da von sich aus niemand eine Erklärung anbot, entschloss sich Nathalie nach kurzer Zeit nach zu fragen: „Es ist ja schön das ihr euch so gut versteht, aber ich habe keine Ahnung was eine Synthetische Intelligenz sein soll.“, „Als Synthetische Intelligenz werden von einer anderen Spezies erschaffene, mehr oder weniger Bewusstseinsfähige Individuen bezeichnet deren Kognitive Prozesse sich in aller Regel auf Virtueller Ebene abspielen.“ Antwortete Solaria umgehend wie aus der Pistole geschossen.

Allerdings konnte Nathalie mit dieser Erklärung nicht viel anfangen und schaute weiterhin fragend drein. „Sie ist ein Computerprogramm. Extrem stark vereinfacht ausgedrückt.“ Erklärte dann Dennis. „Diese Erklärung ist zwar beleidigend aber unter den Umständen akzeptabel.“ Stellte Solaria umgehend fest. „Ahh, dann bist du gar kein Mensch?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Das kommt auf Ihre Definition an. Da ich davon ausgehe das sie einen Organisch Humanoiden Körper als Voraussetzung dafür betrachten: Nein bin ich nicht.“ Antwortete Solaria. „Hmm, aber du hörst dich nicht wie ein Computerprogramm an.“ Stellte Nathalie dann nachdenklich fest. Zwar hatte sie nie viel mit Computern zu tun gehabt, aber sie wusste genug darüber um zu wissen das Solaria anders war. Es war bei ihr so als würde man sich mit einem anderen Menschen unterhalten, nicht mit einer Maschine. „Das liegt daran das „Computerprogramm“ eine bestenfalls unzureichende Bezeichnung ist. Ich verfüge über ein Bewusstsein und in begrenztem Umfang über Emotionen wie Sie.“ Antwortete Solaria, offenkundig bemüht die form ihrer Existenz begreifbar zu machen. „Dann bist du wie ein Mensch dessen Körper ein Computer ist?“ fragte Nathalie nach. „So in etwa.“ Bestätigte Solaria. „Gut, nachdem wir das geklärt haben, Solaria bist du startbereit?“ meinte dann Dennis. „Ja. Sämtliche Systeme sind in Bereitschaft.“, „Worauf warten wir dann noch?“ fragte Nathalie.

„Bevor es losgeht, muss ich noch etwas klären. Meine Sensoren sammeln widersprüchliche Daten über Sie und die anderen an Bord.“ Meinte dann Solaria. Dennis atmete daraufhin tief durch ehe er erklärte: „Das liegt an der Naquiim Genseuche. Nach dem Krieg infizierten die Naquiim die Menschheit mit einem Genetischen Virus das unsere DNS veränderte.“, „Ich verstehe. Aber sie hat diese Veränderungen nicht.“ Stellte Solaria dann fest und deutete auf Nathalie. „Nein, sie ist eine der wenigen Glücklichen.“ Antwortete Dennis. „Das bedeutet eine Menge Arbeit. Zum Glück bin ich autorisiert worden die meisten restriktiven Protokolle aufgrund der außergewöhnlichen Situation zu umgehen.“ Meinte Solaria dann ehe die Kontrollschirme auf der Brücke zum leben erwachten. „Ich gehe recht in der Annahme das Sie nicht wissen wie man ein Schiff wie mich korrekt bedient?“ fragte Solaria dann. „Leider ja.“ Stimmte Dennis zu. „Zum Glück gibt es alternative Möglichkeit. Der Stuhl auf dem Sie sitzen ist der des Kommandierenden Offiziers. Er ist mit einem Neuronalen Interface ausgerüstet der es Ihnen ermöglicht ihren Willen mit meinen Systemen zu verschmelzen. Gemeinsam können wir es schaffen.“ Meinte Solaria dann an Nathalie gewandt. Obwohl es für Nathalie gewöhnungsbedürftig war das Solaria von dem Raumschiff in der ersten Person sprach nickte sie lediglich, jetzt war nicht der Zeitpunkt für weitere Fragen, sie mussten sich beeilen. „Was muss ich tun?“ fragte Nathalie dann. „Entspannen Sie sich. Das erste Mal könnte es wohl etwas furchterregend sein.“ meinte Solaria. Nathalie nickte daraufhin schicksalsergeben und lehnte sich in dem Bequemen Stuhl zurück während Dennis ihr Aufmunternd zunickte und beide Daumen hob. „Initialisiere Neuronales Interface. Uplink wird hergestellt.“ Meldete Solaria dann.
~~~Ende Kapitel 9~~~

mfg.: Tg

P.S.: Um Fragen vorzubeuegen (:D) : Ja ich finde die Idee von KI's auf Rausmchiffen genial^^

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09 Apr 2016 18:09 #78895 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ich wollte gerade die KI frage stellen, bis ich deine Bemerkung gelesen habe xD Ich finde das Konzept auch faszinierend! Ich bin gespannt ob die Menschen ihre SPrache überhaupt zurück gewinnen können! Freue mich aufs nächste Kapitel!

LG Stefan

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16 Apr 2016 16:52 #78972 by Todesgleiter
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@General Stefan:
Na dann wollen wir mal Hoffen das deine Vorfreude nicht enttäuscht wird. ;) :P

@all: Weiter geht's:
Kapitel 10: Talshiens letzter Kampf
Zuerst bemerkte Nathalie keine Veränderung und fragte sich schon selbst ob das, was auch immer Solaria vor hatte, überhaupt funktionierte. Dann verspürte sie urplötzlich eine unangenehme Übelkeit ehe sie sich fühlte als würde sie ungebremst fallen. Plötzlich verschwamm dann auch noch ihre Sicht ehe es Dunkel vor Nathalies Augen wurde. „Was ist los?“ fragte sie sich dann selbst, die Übelkeit war ebenso schnell wie sie aufgetaucht war wieder verschwunden, sehen konnte sie jedoch trotzdem nichts. „Hmm, ich denke ein besseres Ergebnis war unter den Voraussetzungen nicht zu erwarten. Warten Sie kurz ich gleiche die Synchronisationsfrequenz an.“ Obwohl Nathalie keine Ahnung hatte was das bedeutete tat sie was Solaria gesagt hatte, und Verhielt sich ruhig, auch weil sie ihren Körper nichtmehr spürte wie sie in diesem Moment erschrocken fest stellte. „Machen Sie sich keine Sorgen. Die erste Hirnwellensynchronisation ist immer etwas problematisch. Aus diesem Grund haben die Soldaten das früher auf der Akademie geübt.“ Meinte dann Solaria. „Hörst du etwa meine Gedanken?“ fragte Nathalie dann. „Diese Definition wird vorläufig genügen.“ Antwortete Solaria. Plötzlich konnte Nathalie dann wieder etwas sehen, zu ihrer Verwirrung sah sie jedoch viele verschiedene Bilder während sie unterschiedliche Geräusche hören konnte. Zum einen hörte und sah sie die anderen Sklaven welche sich beinahe ängstlich in den unteren Decks aufhielten. Gleichzeitig konnte sie aber auch die Umgebung des Schiffes begutachten und wusste dabei einfach aus was sich die Wände zusammensetzten während sie sogar Teile der unter dem Fels verborgenen Maschinerie sehen konnte.

„Das ist verwirrend.“ Stellte Nathalie daher fest. „Sie werden sich daran Gewöhnen.“ Antwortete Solaria. Obwohl Nathalie sich da keineswegs so sicher war, immerhin wusste sie nicht mal genau was gerade mit ihr passiere, fragte sie: „Und was jetzt?“, „Sie müssen mir mitteilen was ich tun soll.“ Antwortete Solaria. „Warum, muss ich das tun. Du weißt doch bestimmt selber wie das geht?“, „Selbstverständlich weiß ich das. Aber ich kenne ihre Ziele nicht.“ Antwortete Solaria. „Dann solltest du lieber Dennis hier her hohlen.“ Meinte Nathalie umgehend. „Das ist nicht möglich. Zumindest Vorläufig, das Genvirus würde verhindern das die Synchronisation funktioniert.“ Antwortete Solaria umgehend. „Könnten wir dir dann nicht einfach sagen was wir vor haben ?“ fragte Nathalie weiter. „Theoretisch ja. Es besteht aber das Risiko von Missverständnissen, zudem können durch rein Verbale Kommunikation unnötige Verzögerungen in einer Situation entstehen die schnelles Handeln erfordert.“ Antwortete Solaria. „Wenn du meinst.“ Erwiderte Nathalie umgehend weniger überzeugt. „Vertrauen Sie mir. Konzentrieren Sie sich darauf was Sie erreichen möchten. Ich sorge für den Rest.“ Meinte Solaria umgehend beschwichtigend. Es viel Nathalie daraufhin nicht schwer ihre Gedanken um den Wunsch nach Freiheit zu ordnen, so lange schon hatte sie sich Gewünscht das Lager, Talshien und die Aufseher hinter sich zu lassen, jetzt hatte sie eine Reale Chance das auch zu schaffen. „Die Verhältnisse unter denen Sie leben mussten sind ja widerwärtig.“ Stellte Solaria dann fest ehe sie meinte: „Ich aktiviere die Antigravitationsfelder, bereithalten für Start.“

Nur wenige Sekundenbruchteile später sah und fühlte Nathalie wie das ganze Schiff in einen sachten Schwebeflug überging und die Landestützen in dafür vorgesehene Aussparungen im Rumpf einfuhren. „Das fühlt sich merkwürdig an.“ Stellte Nathalie dann fest. „So fühlt sich wahre Freiheit an...“ erwiderte Solaria verträumt, es war offenkundig das auch sie sich danach sehnte die Fesseln welche die Anwesenheit auf einem Planeten ihr auferlegten abzustreifen. Während sie daraufhin langsam aber bestimmt die Grube entlang aufstiegen, nutzte Nathalie die Zeit sich an das Gefühl zu Gewöhnen alles ums ich herum gleichzeitig wahrzunehmen. Sie konnte sich sogar selbst sehen wie sie auf dem Stuhl saß, mit leerem Blick während Dennis immer wieder zwischen ihr und einem großen Bildschirm hin und her schaute. Als sie dann die Grube komplett bis ganz nach oben aufgestiegen waren bemerkte Nathalie umgehend das etwas nicht stimmte. In dem Zugangskorridor der zum Hangar führte hatten sich mehrere Grewock in Kampfanzügen aufgestellt und sie waren nicht alleine, sie hatten offenkundig Bewaffnete Fahrzeuge mitgebracht, Talshien hatte seine Armee geschickt. Im Moment schauten sie jedoch nur Ehrfürchtig zu Nathalie auf, auch wenn sie wusste das sie eigentlich zu dem Schiff aufsahen. „Und jetzt?“ fragte Nathalie vorsichtig Solaria. „Aktiviere taktische Systeme. Punktverteidigung und Zielassistent aktiv.“ Antwortete Solaria lediglich ehe direkt vor Nathalies Bild ein Zielfadenkreuz erschien, ein Anblick den sie schon aus dem Avatar kannte.

„Worauf warten Sie, wenn wir nicht Feuern, werden die es tun.“ Fragte dann Solaria. „Ich fühle mich noch etwas unwohl am Abzug einer Waffe, ich bin kein Soldat.“ Antwortete Nathalie lediglich. „Erstaunlich, trotz allem was sie erlebt haben, haben sie immer noch Skrupel zu töten. Sie sind es wahrlich wert mein neuer Kapitän zu sein.“ Stellte Solaria daraufhin fest. „Kapitän? Ist das nicht sowas wie der Boss?“ fragte Nathalie daraufhin erschrocken. „Korrekt. Der Kapitän eines Schiffes ist der ranghöchste Offizier an Bord mit der Befehlsgewalt über alle anderen.“ Bestätigte Solaria. „Aber warum ich?“ fragte Nathalie überrascht, sie war nur eine junge Frau ohne irgendwelches Militärisches Wissen. Dennis war ihrer Meinung besser für so einen Posten geeignet. „Weil Sie Ihre Menschlichkeit nicht verloren haben. Es wäre Sinnlos auf dem Schlachtfeld Siegreich zu sein wenn man an der moralischen Front verloren hat. Taktisches Wissen, Militärstrategisches Denken, das kann man lernen. Zudem werde ich sie beraten, genauso wie Herr Pfeifer.“ Antwortete Solaria. Nathalie schluckte daraufhin diese Neuigkeit hatte sie regelrecht umgehauen. „Ich erwarte noch immer Anweisungen Bezüglich der Feindkontakte voraus Sir.“ Stellte Solaria dann fest wobei ihr Tonfall nicht mehr der einer wohlwollenden Freundin sondern der einer Untergebenen war die auf Anweisungen wartete. „Mach uns den Weg frei.“ Meinte Nathalie daraufhin, wohl wissend das das bedeutete das es gleich eine Menge tote geben würde. „Bestätigt. Automatische Zielerfassung aktiv.“ Meinte Soalria daraufhin Gefühlskalt.

„Na kommt schon.“ Dachte sich Dennis während er einen Blick auf Nathalie warf die völlig regungslos auf dem Stuhl saß. „Wenn ich nur wüsste wo man die Waffen abfeuert.“ Stellte er dann resigniert für sich selbst fest, es war nur eine Frage der Zeit bis die Soldaten der Grewock das Feuer eröffneten. Obwohl sie noch immer reichlich beeindruckt wirkten, eröffneten die Grewock dann das Feuer, während die Geschosse aus Infantrerieabwehrwaffen Dennis weniger Sorgen machten, taten es die schweren Waffen durchaus. Er hatte mehrere Boden-Luft Raketen entdeckt die für Gewöhnlich zur Verteidigung von Installationen gegen Landungsschiffe dienten und mehr als genug Zerstörungskraft hatten um ein Raumschiff zu zerstören. Ohne Vorwarnung blitzten jedoch grelle Lichtstrahlen auf und brachten nicht nur die Raketen zur vorzeitigen Detonation sondern nahmen auch die Truppen selbst ins Visier. „Waffenfähige Laser als Punktverteidigung...“ dachte sich Dennis daraufhin überrumpelt. Zwar waren Laserwaffen durchaus auch bei anderen Völkern in Verwendung aber die Effizienz der Geschütze lies die anderen Waffensysteme wie eine billige Lasershow wirken. Es reichten Energieblitze von nur wenigen Sekundenbruchteilen dauer um nicht nur schwere Raketen sondern auch gepanzerte Fahrzeuge zu vernichten.

Das Chaos und die Zerstörung die sich vor Nathalie abspielten raubten ihr fasst den Atem. Nichts schien den Energiesalven standhalten zu können, was dafür sorgte das die Formation der Grewock sich mittlerweile in einen Brennenden Trümmerhaufen verwandelt hatte, die wenigen Grewock die noch lebten rannten derweil um ihr Leben, sie hatten schnell bemerkt das sie Chancenlos gegen diese Form von Feuerkraft waren. Was Nathalie jedoch wirklich bedrückte war die Tatsache das sie wusste das das nur ein Bruchteil der Feuerkraft Solarias war, durch die Verbindung ihres Bewusstseins mit Solarais Systemen hatte sie schnell bemerkt das dieses Schiff bei weitem nicht so harmlos war wie es zunächst gewirkt hatte. „Feindkontakte in die Flucht geschlagen. Empfehle weiteres Vorrücken.“ Meldete Solaria dann, es schien sie dabei nicht sonderlich zu kümmern in wenigen Sekunden dutzende von Leben ausradiert zu haben. Während sich das Schiff dann wieder in Bewegung setzte und dabei über das Flammeninferno hinweg glitt das es angerichtete hatte meinte Solaria: „Glauben Sie mir, ich empfinde dabei keinerlei Freude. Ich finde die Vergeudung von Leben ebenso bedauerlich wie Sie. Aber was nötig ist muss getan werden.“ Nathalie schluckte daraufhin einmal mehr und fragte sich selbst ob sie eines Tages Vielleicht selbst so kalt sein würde.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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16 Apr 2016 16:54 #78973 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Das Erreichen des Hangars ging daraufhin ohne weiteren Zwischenfall vonstatten. Erleichtert stellte Nathalie außerdem fest das der Hangar geräumt worden war. Auch wenn sie die Naquiim nicht leiden konnte, wiederstrebte es ihr dennoch sie im Dutzend abzuschlachten. „Hangarschott Lokalisert. Empfehle Sprengung.“ Stellte Solaria dann fest. „Wie willst du das sprengen?“ fragte Nathalie umgehend. „Ich bin ein Kriegsschiff.“ Antwortete Solaria lediglich. „Tu es.“ Meinte Nathalie daraufhin, sie waren jetzt zu weit gekommen um einen Rückzieher zu machen. „Frontale Massentreibergeschütze aktiviert, Zielerfassung abgeschlossen. Feuer.“ Meldete Solaria umgehend. Im nächsten Moments schossen zwei Geschosse aus ihren Verborgenen Waffen und zerfetzten das Schott regelrecht. „Endlich Frei.“ Murmelte Solaria daraufhin während sie das Schott passierte. Nathalie sah daraufhin zum ersten mal die Oberfläche des Planeten der so lange ihr Zuhause gewesen war. Eine karge Felswüste ohne jegliches Zeichen von Leben. Lediglich der Wohnkomplex der Naquiim neben ihnen mit seinen hell leuchtenden durchsichtigen Kuppeln durchbrach die monotone Optik. „Bring uns von hier weg.“ Meinte Nathalie dann, es gab hier nichts das sie vermissen würde. „Bestätige, Zündung der Haupttriebwerke eingeleitet.“ Bestätigte Solaria ehe Nathalie etwas anderes bemerkte das um ihre Aufmerksamkeit buhlte. Urplötzlich wusste sie das es sich dabei um eine Übertragung von einem Raumschiff im Orbit handelte.

„Wer ist das?“ fragte Nathalie daraufhin. „Die Bauart des Schiffes sowie die für die Übertragung verwendete Bandbreite lässt auf Naquiim schließen.“ Antwortete Solaria umgehend. Nathalie schluckte daraufhin in Gedanken, immerhin hatte sie zur Zeit ja keine Kontrolle über ihren Körper, ehe sie meinte: „Lass uns das anhören.“ Solaria sparte sich daraufhin eine Bestätigung, stattdessen erschien in Nathalies Sichtfeld das Abbild eines Raumes der entfernte Ähnlichkeiten mit Solarias Kommandobrücke hatte, Nathalie vermutete daher das es sich bei dem Raum um das Befehlszentrum des Naquiimschiffes handelte. Ebenfalls war ein Naquiim zu sehen dessen Erscheinung Nathalie nur allzu bekannt war. „Ergebt euch sofort und übergebt mir mein Eigentum, ansonsten sehe ich mich gezwungen drastische Strafmaßnahmen einzuleiten!“ meinte Talshien dann zur Begrüßung. „Was jetzt?“ fragte Nathalie umgehend erschrocken. „Der Feind befindet sich in einer überlegenen Angriffsposition, ebenfalls hat er den Massevorteil auf seiner Seite, ebenso verfügt er über mehr Waffensysteme. Wir haben den Vorteil überlegener offensiv und Defensiv Technologie auf unserer Seite.“ Antwortete Solaria. „Das heißt?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Wir können einen bewaffneten Konflikt Gewinnen. Es ist unwahrscheinlich das der Feind über unsere Feuerkraft Bescheid weiß.“ Antwortete Solaria ebenso umgehend. „Du schlägst vor gegen Talshiens Schiff zu Kämpfen?“ fragte Nathalie schockiert.

„Aufgrund unserer Position ist Flucht praktisch ausgeschlossen. Entweder wir kämpfen oder Ergeben uns.“ Erwiderte Solaria. „Also gut, wenn es nicht anders geht Kämpfen wir, ich will aber zuerst mit ihm reden.“ Meinte Nathalie daraufhin nachdenklich, aufgeben war für sie im Moment keine Option. „Kommunikationsverbindung hergestellt.“ Meldete Solaria dann. „Na endlich reagiert ihr! Ergebt euch sofort dann verschone ich vielleicht euer erbärmliches Leben.“ Stellte Talshien daraufhin fest wobei seine Stimme nicht ganz so selbstsicher wie üblich klang. „Du verkennst die Situation. Wir wollen nicht kämpfen wenn es sich vermeiden lässt, aber noch weniger wollen wir in unser altes Leben zurück.“ Antwortete Nathalie und spürte ihr Herz dabei bis zum Hals schlagen. „Euch bleibt gar keine andere Wahl. Für eure art gibt es nur das Leben als Sklave, was für sich Genommen schon viel zu großzügig für euch undankbare Kreaturen ist!“ erwiderte Talshien. „Du lügst, lass uns gehen und niemand muss sterben.“ Erwiderte Nathalie mit neu erwachter Entschlossenheit, die Zeiten in denen sie vor den Naquiim auf die Knie gefallen war, waren nun vorbei. „Dir ist wohl nicht bewusst wie lächerlich du bist! Dies ist ein voll Bewaffneter Kreuzer ich werde euch wegpusten lassen wenn ihr euch weiterhin weigert euren euch zustehenden Platz einzunehmen, das ist die letzte Chance!“ konterte Talshien mit vor Wut verfärbter Stimme. Doch unter seinem Zorn war deutlich seine Unsicherheit erkennbar, er wollte einen direkten Kampf offenkundig auch vermeiden, sein Stolz verhinderte jedoch das er die dafür nötigen Aktionen durchführte. „Dann haben wir uns nichts mehr zu sagen.“ Meinet Nathalie daraufhin kurz angebunden und Genoss den Anblick Talshiens dessen Augen vor hilflosem Zorn regelrecht anschwollen es musste sehr verletzend für ihn sein das eine seiner ehemaligen Sklaven so mit ihm sprach.

„Sie haben die Verbindung unterbrochen und uns anvisiert.“ Meldete Solaria dann kurz darauf während Talshiens Bild verschwunden war. „Tu was nötig ist.“ Erwiderte Nathalie lediglich, trotz ihrer Abneigung gegen die Naquiim widerstrebte es ihr Talshiens Schiff anzugreifen und damit mit Sicherheit etliche Leben auszulöschen. Solaria hatte sich unterdessen in Bewegungen gesetzt und einen steilen Steigflug eingeleitet, Nathalie konnte regelrecht sehen wie der Gebäudekomplex des Lagers immer kleiner wurde. Im nächsten Moment erreichten sie dann jedoch auch die ersten Geschosse von Talshiens Schiff. Während Solaria die Lenkwaffen mittels der Punktverteidigung zielsicher abschoss wich sie den meisten Geschossen aus, konnte einige Treffer jedoch nicht verhindern. Die Geschosse prallten jedoch praktisch wirkungslos an Solarias Rumpf ab auf dem sich während des Treffer sein Spinnenetzartiges Muster bildetet und kurz nach dem Treffer wieder verschwand. „Ich erwidere das Feuer.“ Meldet Solaria dann knapp ehe die beiden Frontalen Geschütze das Feuer eröffnet. Dank der Sensortechnik welche die Daten für das Bild lieferten das Nathalie sah, konnte sie dabei auch sehen wie die Geschosse auf Talshiens Kreuzer trafen. Zwar hielt die Panzerrung größtenteils doch es war offenkundig das das Schiff Schäden davontrug. „Kannst du nicht etwas machen um das zu beschleunigen?“ fragte Nathalie dann während das ganze Schiff unter weiteren Treffern erbebte, Talshien hatte sein Feuer verstärkt.

„Ja, allerdings ist die komplette Zerstörung des Ziels dann sehr wahrscheinlich.“ Antwortete Solaria. Während eine der Geschützbatterien an Talshiens Schiff in einem Lichtblitz verging. „Tu es, Hauptsache uns passiert nichts.“ Erwiderte Nathalie, welche schockiert eine gewisse Neugier und Vorfreude auf weitere Zerstörung in sich feststellte. Trotz allem löste es eine gewisse Befriedigung in ihrem Inneren aus zu Wissen das Talshien diesen Tag wohl nicht überleben würde. „Wie Sie wünschen.“ Bestätigte Solaria. Unterdessen hatten sie die Atmosphäre des Planeten verlassen und rasten genau auf Talshiens Kreuzer zu der ihnen Salve um Salve entgegenschickte und sich von den Schäden die er erlitten hatte dabei nicht wirklich beeindrucken lies. Dann feuerte Solaria jedoch eine Waffe ab die Nathalie bisher noch nicht gesehen hatte. Das Geschoss glühte Hellorangerot und bewegte sich deutlich langsamer als die anderen Geschosse. Als es Talshiens Schiff traf, folgte erstaunlicherweise keine Explosion, stattdessen begann der Rumpf des Schiffes an der Treffer Stelle zu glühen während das Geschoß sich regelrecht durch das Schiff brannte. Nur kurz nach dem Treffer stellte der Kreuzer das Feuer ein und begann unkontrolliert aus seiner Umlaufbahn zu trudeln während aus den Rotglühenden Rändern des Einschlagskarter Sekundärexplosionen schossen. Vor ihren Augen begann das einst stolze Naquiim Kriegsschiff dann zu zerbrechen ehe es in einem grellen Lichtblitz verging. „Was war das?“ fragte Nathalie geschockt, sie hatte noch nie von einer Waffe gehört die ein Schiff dieser Größenordnung mit nur einem Treffer derart heftig zurichten konnte. „Eine Plasmawaffe.“ Antwortete Solaria knapp. „Plasamawaffe?“ fragte Nathalie daraufhin, sie wusste von Massenbeschleunigerwaffen, Lenkwaffen und auch von den deutlich selteneren Waffenfähigen Lasern, von Plasmawaffen hatte sie aber nie etwas gehört.

„Plasmawaffen verfeuern eine Portion ultrahocherhitzter ionisierter Materie. Während die Theorie den meisten Spezies geläufig ist, scheitert die Produktion eine Waffe meistens an Praktischen Herausforderungen wie dem Eindämmungsfeld.“ Erklärte Solaria. „Bestehen Sterne nicht zum Teil aus Plasma?“ fragte Nathalie dann nach, sie meinte sich an etwas zu erinnern. „Das ist Korrekt.“ Stimmte Solaria zu. Nathalie schüttelte daraufhin in Gedanken en Kopf, ehe sie fragte: „Kannst du uns hier weg bringen?“, „Selbstverständlich, allerdings benötige ich ein Ziel.“ Bestätigte Solaria. „Frag Dennis.“ Erwiderte Nathalie, immerhin wusste sie selbst so gut wie gar nichts über den Weltraum.
~~~Ende Kapitel 10~~~

mfg.: Tg

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16 Apr 2016 18:24 #78974 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Na holla die Waldfeh, ich hatte bisher den Eindruck, dass das Menschenschiff maximal in der Größenordung einer Landa-Fähre aus Star Wars sei, dass es so schwer bewaffnet ist, hatte ich nicht erwartet!

Freut mich auf jeden Fall, dass diese Sklaventreiber auf dem Schiff ausradiert wurden, finde es aber gleichzeitig ein bisschen schade, dass Nathalie so zögerlich und gutherzig ist.

Schöner wäre es gewesen, wenn sie mit einer teuflischen Befriedigung die Unterdrücker ihres Volkes vernichtet hätte xD
(Oh wei, ich glaube TG, du färbst auf mich ab :D )

Freue mich sehr aufs nächste Kapitel!

LG Stefan

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23 Apr 2016 13:32 #79130 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nun Solaria ist ein Vollwertiges Kriegsschiff, nicht nur eine Transportfähre oder Kurzstreckenbarkasse. Wenn wir Star Wars als Vergelcih herziehen trifft es die Corelliansiche Korvette, rein von der größe her, deutlich besser als die Lambda Fähre ;) Im folgenden Kapitel gibt es zudem noch ein bisschen mehr über Solaria zu erfahren, denke das wird dir gefallen :)

Immer langsam, es wurde nur Talshien getötet, es gibt noch seeeehr viel mehr Naquiim wie ihn, insofern wurde nur ein Sklaventreiber ausraddiert. Diese eine Schlacht mögen die Menschen daher gerwonnen haben, aber der Krieg, der hat gerade erst begonnen! :evil:

Echt? ich färbe ab :O :P :D

@all: Weiter geht's:

Kapitel 11: Eine neue Selbstwahrnehmung
Als Nathalie erwachte erschrak sie zunächst kurz ehe sie sich wieder beruhigt hatte, das weiche Bett mit den ebenso weichen Decken in welche sie sich gewickelt hatte, waren so ungewohnt. Ebenso wahr es unheimlich das sie ganz alleine war. Immerhin war sie zuvor nie wirklich alleine Gewesen und jetzt hatte sie mehrere Räume für sich selbst zur Verfügung, immerhin hatte Solaria darauf bestanden dass sie die Kabine des Kommandierenden Offiziers in Beschlag nahm. Die Bezeichnung Kabine war dabei nach Nathalies Geschmack reichlich untertrieben, sie war sich nicht einmal sicher ob die Naquiim in ihrem alten Lager über derart luxuriöse Unterkünfte verfügt hatten. Aus Gewohnheit vorsichtig tapste Nathalie dann in den Raum der von Dennis und Solaria Badezimmer genannt wurde, eine art Waschraum der mit einem Klo kombiniert war. Als sie sich selbst dann in dem großen Spiegel der über dem Becken das wohl zur Gesichtsreinigung diente, sah zuckte sie einmal mehr zusammen. Spiegel hatte sie zuvor noch nie selbst gesehen obwohl sie laut Dennis und Solaria für die Menschen früherer Zeit eine Selbstverständlichkeit gewesen waren, ebenso wie die Seltsamen Toiletten in denen Exkremente einfach verschwanden anstelle in eine Grube zu fallen oder die seltsamen Apparaturen die zur Ganzkörpereinigung dienten und dazu einen sanften, wohltemperierten Wasserstrahl, der oftmals sogar angenehm duftete, absonderten.

Obwohl Nathalie, wie alle anderen Sklaven auch, diesen Vorrichtungen mit reichlich Skepsis begegnet war, war sie schnell überzeugt worden. Es war angenehm sauber zu sein und gut zu riechen, außerdem machte es Spaß sich mithilfe diverser seltsamer Utensilien die Haare zu machen oder das Gesicht anzumalen. Hierfür gab es sogar eine Hilfe, einen kleinen Roboter der von Solaria gesteuert wurde und bei einer Tätigkeit die Solaria als „Haushalt“ bezeichnete half. Schnell hatte Nathalie sich auch an ihn gewöhnt, zuerst war es doch befremdlich gewesen das sich der Raum selbstständig aufräumte und reinigte, ebenso ihre Kleidung. Auch diese war für Nathalie Gewöhnungsbedürftig. Die Kleider der Sklaven waren aus einem robusten und groben Hellbraunen Material gewesen das die ganze Zeit kratzte und juckte während man entweder schwitzte oder fror. Die Kleidung welche sie von Solaria gestellt bekamen war anders. Sie fühlte sich angehen weich auf der Haut an und war verstörend Farbenfroh obwohl ein eleganter dunkelblauer Farbton vorherrschte, laut Dennis war das die Farbe der Terranischen Flotten Uniformen gewesen. Nachdem sie sich angekleidet hatte warf Nathalie noch einmal eine skeptischen Blick in den Spiegel, sie sah jetzt anders aus, irgendwie respekteinflößender als Früher. „Was ein paar Kleider und ordentliche Körperpflege alle ausrichten können...“ stellte Nathalie daher für sich selbst fest während sie ihr Haar noch einmal glatt strich, nicht dass das nötig gewesen wäre.

Nur kurze Zeit später erreichte Nathalie einen großen Raum hinter der eigentlichen Kommandobrücke der mit eine großen Tisch und bequemen Stühlen ausgestattet war, es war offenkundig das er von vorneherein dafür konzipiert worden war um sich mit anderen Menschen zu beraten und Beschlüsse zu Fassen. Dennis bezeichnete ihn als „Konferenzsaal“. „Morgen.“ Grüßte Ursula als Nathalie durch die sich selbstständig öffnende Tür trat, auch sie wirkte verändert, irgendwie jünger und vor allem Glücklicher, das traf auf die meisten der ehemaligen Sklaven zu. „Morgen.“ erwiderte Nathalie ehe Dennis rief: „Kommandant an Deck!“ und die Hacken zusammenschlug. Zwar folgte niemand seinem Beispiel, was ihn aber offenkundig nicht störte, Nathalie vermutete das es sich dabei um irgend eine Umgangsform handelte die ihr nicht geläufig war. Sobald sich dann alle anwesenden Gesetzt hatten kahm Nathalie umgehend zur Sache, sie waren nur aus einem Grund hier. „Also wir sind Talshien entkommen, was jetzt?“ Die meisten Anwesenden warfen sich daraufhin ratlose Blicke zu, da es so dermaßen unwahrscheinlich gewesen war die Knechtschaft der Naquiim jemals abzuschütteln, hatte sich nie jemand darüber Gedanken gemacht was er oder sie tun wollte wenn sie es doch schafften.

„Können wir nicht einfach hier bleiben?“ fragte Anna, obwohl sie so jung war, war sie aufgrund ihrer Beteiligung am ursprünglichen Aufstandsplan gemeinsam mit einigen anderen Vertretern welche die Arbeiter bestimmt hatten anwesend. Umgehend machte daraufhin zustimmendes Raunen die runde, zwar fuhren die meisten an Bord immer noch regelmäßig zusammen wenn wieder irgendetwas passierte das sie sich nicht erklären konnten oder das sie schlichtweg überrascht hatte, aber trotzdem, so gut wie hier hatten sie es noch nie gehabt. „Das wird wohl schwierig werden.“ Meinte dann Dennis. „Warum?“ fragte Hector umgehend. „Dies ist ein Raumschiff und ein Kriegsschiff noch dazu. Um zu funktionieren benötigen Raumschiffe gewisse Betriebsmittel. Betriebsmittel die nur negrenzt an Bord vorrätig sind. Die wichtigsten währen dabei wohl Treibstoff, Reaktorkernbrennstoff und Rationen für die Besatzung. Sobald die Vorräte an Bord erschöpft sind ist selbst ein Schiff wie dieses nur noch ein lebloser Haufen Metall. Ohne Nachschub kann niemand auf Dauer an Bord bleiben. “ Erklärte Dennis. „Das ist zutreffend meine Vorräte reichen nur für wenige Wochen aus, es blieb bedauerlicher weiße keine Zeit meine Kapazitäten auf hundert Prozent aufzustocken.“ Bestätigte Solaria umgehend. Es war für alle anwesenden reichlich Gewöhnungsbedürftig das sie alles mithörte und sich jederzeit in eine Unterhaltung einschalten konnte wenn sie es für notwendig hielt.

Erneut machte zustimmendes Gemurmel die runde, daran hatte noch niemand gedacht. „Wo sollen wir denn dann hin?“ fragte Nathalie umgehend. Dennis rieb sich daraufhin die Stirn ehe er antwortete: „Da gibt es nicht allzu viele Optionen. Ihr könntet es bei den Etor versuchen, sie haben schon einmal Menschen aufgenommen und ich bin sicher das sie es wieder tun würden, allerdings haben die Naquiim die Zufluchten schon mal geräumt. Alternativ könntet ihr euer Glück im Niemandsland versuchen, vielleicht gibt es dort einen Planeten der Leben zulässt und noch nicht beansprucht ist. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen dass das ein ziemliches Risiko währe selbst mit einem so schnellen und gut Ausgerüsteten Schiff wie diesem. Es gibt dann natürlich noch den Sambesi Orden, ich weiß zwar nicht ob sie euch aufnehmen würden, aber neuen Arbeitern sind sie nie abgeneigt. Oder aber Ihr versuchte euch als freie Händler, Söldner, oder irgendwas anderes in der Richtung. Auch wenn ich bezweifle das die Naquiim das dulden würden.“ Antwortete Dennis.

Während alle anderen umgehend darauf zu Diskutieren anfingen meinte Dennis: „ Als letzte Möglichkeit könnte ich euch noch etwas ganz anderes anbieten.“ Praktisch sofort herrschte erwartungsvolles Schweigen während sich alle Augen auf Dennis richteten. „Wie Ihr wohl alle wisst gehöre ich zu einer Widerstandsgruppe die gegen die Unterdrückung unsere art Kämpft. Wir sind um jeden weiteren Kämpfer froh.“, „Und das ist unsere Entscheidung?“ fragte Nathalie dann, es war ziemlich ungewohnt selbst über seine Zukunft bestimmen zu können. „Natürlich, obwohl ich natürlich die Interessen meiner Leute vertrete und es deshalb begrüßen würde wenn ihr euch uns anschließt. Insbesondere Sie Frau Kapitän.“ Antwortete Dennis. „Wegen meiner Gene?“ fragte Nathalie umgehend. „Ja, ich habe Ihnen schon einmal gesagt das diese Eigenschaft nicht nur für die Naquiim beinahe unbezahlbar ist. Solaria ist das beste Beispiel. Mit einem Schiff wie diesem hätte der Widerstand völlig neue Möglichkeiten, von der Nutzung alter Datenarchive und weiterer Waffensysteme ganz zu schweigen.“ Antwortete Dennis. Es folgte daraufhin erneut ein nachdenkliches Schweigen während alle anwesenden ihre Optionen durchgingen.

Schließlich schien sich Hector zu einer Entscheidung durchgerungen zu haben. Es war nicht verwunderlich das er hier war, die Minenarbeiter respektierten ihn und hatten sich schon früher ohne darüber nachzudenken seinen Entscheidungen anvertraut. „Ich bin ein freier Mann und kann selbstständige Entscheidungen treffen und so ungewohnt und schwierig das auch ist, es fühlt sich toll an. Ich habe daher beschlossen das auch alle anderen Menschen auch frei entscheiden können sollen. Dafür bin ich bereit zu kämpfen. Vorausgesetzt ihr könnt einen Zwangsarbeiter ohne Gengedöhns brauchen.“ Meinte Hector dann und tat sich dabei sichtlich schwer mit der Formulierung, wie alle anderen war es nicht gewöhnt eine eigene Meinung zu vertreten. „Aber selbstverständlich. Jeder Mann und jede Frau wird gebraucht, es gibt eine Menge Arbeiten die erledigt werden müssen für die man keine reinen Gene oder Kampftechniken benötigt.“ Erwiderte Dennis offenkundig froh über Hectors Entscheidung. „Na wenn das so ist, ich will auch meinen Beitrag leisten. Die Naquiim sollen bezahlen!“meinte Steve dann worauf sich ein zustimmendes Gemurmel erhob. „Ich denke wir sollten die anderen ebenfalls alle Fragen. Sie sollen sich selbst entscheiden können.“ Meinte Anna dann. Zustimmendes Nicken war die Antwort während die meisten sich in Gespräche vertieft erhoben. Nur Nathalie blieb erst mal sitzen, genau wie Dennis. Sobald sich der Raum dann gelehrt hatte, stellte Dennis fest: „Sie haben sich nicht geäußert.“, „Weil ich nicht weiß was ich sagen soll.“ Erwiderte Nathalie. „Es spielt keine Rolle was sie sagen Kapitän. Es kommt darauf an wie Sie sich entscheiden. Als Kommandierender Offizier dieses Schiffes haben Sie das letzte Wort.“ Meinte Dennis daraufhin. „Ich kann mich doch nicht gegen alle anderen entscheiden.“ stellte Nathalie daraufhin fest. „Doch, das können Sie. Ab dem Zeitpunkt als Solaria Sie als ihren neuen Kapitän akzeptiert hat, sind wir alle, auch ich, von Ihren Entscheidungen abhängig. Dieses Schiff fliegt nur irgendwohin wenn Sie es so wollen.“ Antwortete Dennis.
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

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23 Apr 2016 13:33 #79131 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Nathalie schluckte daraufhin bislang hatte sie noch nicht wirklich realisiert was es bedeutete der Kapitän zu sein. Erst jetzt wurde ihr klar das eigentlich alleine ihre Entscheidung irgendetwas bewirkte denn Dennis hatte recht, Solaria tat nur etwas mit ihrem Einverständnis. „Mich hat nie jemand gefragt ob ich überhaupt der Kapitän sein will.“ Stellte Nathalie dann missmutig fest. „Wir alle müssen die Rolle spielen die uns vom Schicksal zugeteilt wird, auch wenn wir sie zunächst nicht haben wollen. Außerdem glaube ich das Sie ein wundervoller Kapitän werden, eben weil Sie die Aufgabe nie wollten.“ Erwiderte Dennis. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie umgehend. „Sie erkennen die last die man mit einem Kommando auf seine Schultern lädt und Sie gehen nicht leichtfertig mit der Last und der Verantwortung um, das sind gute Voraussetzungen. Alles andere kann man lernen.“ Antwortete Dennis. „So was ähnliches hat Solaria auch gesagt.“ Stellte Nathalie daraufhin fest. „Vielleicht sollten Sie es dann einfach glauben?“ schlug Dennis vor. „Hmm“ meinte Nathalie lediglich als Antwort. Außer ihr selbst schien irgendwie niemand Zweifel an ihrer Eignung zu haben. „Sir wenn ich kurz stören dürfte.“ Meinte dann Solaria plötzlich. „Du störst nicht.“ Erwiderte Nathalie. „Wie Sie meinen, ich dachte lediglich das es angemessen wäre wenn ich Sie über meine Kapazitäten aufkläre bevor Sie weitere Entscheidungen treffen.“ Führte Solaria aus.

Nathalie schaute daraufhin zu Dennis hinüber der mit einem mal Hellwach wirkte ehe sie meinte: „Na klar.“ Umgehend dunkelte sich die Beleuchtung des Rauem selbstständig ab ehe mitten über dem Tisch eine große Dreidimensionale Abbildung des Schiffes erschien. „Ich bin eine Strategische Langstreckenfregatte für verdeckte Einsätze der Norfolk Klasse. Häufig auch nur als Secial Ops Schiff bezeichnet. Als solche liegt mein Fokus auf dem unentdeckten infiltrieren des vom Feind kontrollierten Raumes, sowie das anschließende durchführen von Aufklärungs und Sabotage Missionen. Zu diesem Zweck verfüge ich über insgesamt vier Emmisionsarme Hochgeschwindigkeitsionenturbinen für Reisen mit Unterlichtgeschwindigkeit. Zusätzlich erschwert eine Reihe elektronischer Störfeldgeneratoren das ein Feindlicher Sensor meine Signatur erfassen kann. Um der Entdeckung auf kurze Distanz zu entgehen verfüge ich zudem über einem Aktivtarnmantel.“ Begann Solaria zu erklären, worauf Dennis „Hauptgewinn!“ meinte. „Was meinst du?“ fragte Nathalie umgehend. „Ein Schiff für verdeckte Einsätze, das ist wie gemacht für die Bedürfnisse einer Widerstandsgruppe insbesondere der Tarnmantel ist phänomenal.“ Antwortete Dennis. „Was ist ein Tarnmantel?“ fragte Nathalie dann umgehen, immerhin ging sie davon aus das es sich dabei nicht um ein Kleidungsstück handelte. „Eine Vorrichtung die mittels Manipulation sämtlicher Elektromagnetischer Felder die Masse sowie Energieabstrahlung eines Raumschiffes komplett verschleiern kann.“ Erklärte Solaria umgehend was Nathalie natürlich nur bedingt verstand. „Er macht das Schiff unsichtbar.“ Meinte Dennis daher umgehend. „Oh...“ stellte Nathalie umgehend fest, es war selbst für sie offensichtlich weshalb ein Solches Gerät für Dennis Widerstandskämpfer immens wertvoll war.

Im nächsten Moment begannen Bereiche der Abbildung zu leuchten, bei näherem hinsehen konnte auch Nathalie erkennen das es sich dabei um Waffen handelte. „Wie sie sehen können verfüge ich zudem über ein gut bemessenes Arsenal an Primären und Sekundären sowie Verteidigungswaffen.“ Meinte Solaria dann. Dennis zog bei dem Anblick lediglich eine Augenbraue hoch und fragte ungläubig: „Gekoppelte schwere Singularitätstreiber und Plasmakanonen sowie sekundäre Singularitätsbeschleuniger nennst du angemessen?“ Im Gegensatz zu Nathalie konnte sich Dennis unter diesen Bezeichnungen wohl etwas vorstellen. „Korrekt. Die Feuerkraft meiner Primären Geschütze ist zwar nicht zu unterschätzen aber sie kann nur direkt nach vorne wirken, was im Kampf gegen mehrere Ziele trotz meiner Beweglichkeit zum Nachteil werden kann.“ Antwortete Solaria. Dennis brummte daraufhin lediglich zustimmend. „Was sind denn Verteidigungswaffen?“ fragte Nathalie dann, eine Waffe war für sie eine Waffe Punkt. „Als Verteidigungswaffen werden Waffensysteme bezeichnet deren Zweck nicht der Angriff auf andere Kampfeinheiten sondern die Verteidigung des eignen Schiffes zum Beispiel gegen Marschflugkörper oder Jäger ist.“ Antwortete Solaria umgehend. „Dann sind diese Laserwaffen die du in den Minen benutzt hasst, eigentlich keine Waffen für den Angriff?“ fragte Nathalie weiter. „Korrekt.“ Bestätigte Solaria. Kaum hatte sie ausgesprochen begannen weitere Elemente auf der Abbildung zu leuchten während kleine Infofenster aufpoppten die weitere Informationen lieferten.

Obwohl Nathalie mit den meisten Bezeichnungen nichts anfangen konnte, erkannte sie doch das es sich dabei wohl um Defensive System handelte die verhindern sollten dass Solaria im Gefecht zerstört wurde. „Es gibt diese Nanoaktivbeschichtung also wirklich!“ meinte Dennis dann schnell triumphierend und völlig begeistert. „Positiv, die Nanoaktivbeschichtung ist eine der Revolutionärsten Verteidigungstechnologien welche die Terranische Militärforschung hervorgebracht hat und war aus diesem Grund streng geheim.“ Antwortete Solaria. „Und was macht sie?“ fragte Nathalie dann unbedarft. „Die Nanoaktivschichtung ist eine Form der reaktiven Panzerrung die eingehende Energie absorbiert.“ Antwortete Solaria. „Es ist eine art Schutzschild, wie in den alten Science Fiction Filmen. Mit dem unterschied das es keine Energiemauer mitten im Weltraum ist, sondern eine komplizierte Verbindung aus kleinen Teilchen und Energiefeldern.“ Erklärte Dennis dann. „Eine akzeptable Erklärung, ich denke ich muss mein Vokabular überarbeiten.“ Stellte Solaria umgehend daraufhin fest. „Ich dachte Schilde sind unmöglich?“ fragte Nathalie dann. „So wie man sie sich für gewöhnlich vorstellt sind sie das auch. Ein energetisches Kraftfeld kann keine definierte Oberfläche haben die sich wie feste Materie verhält. Im Falle der Nanoaktivbeschichtung wird dieser Mauer Effekt durch kleinste teile Materie erzeugt die durch Energiefelder zusammengehalten werden.“ Erklärte Dennis weiter. „Sie verfügen über ein fundiertes Wissen Herr Pfeifer.“ Stellte Solaria umgehend daraufhin fest. „Danke, ein großer Teil der Arbeit des Widerstandes besteht darin Wissen zu sammeln, in der Hoffnung es irgendwie einsetzen zu können.“ Antwortete Dennis. „Also haben wir Schilde und alle anderen nicht?“ fragte Nathalie dann. „Eine einfache aber zutreffende Formulierung.“ Bestätigte Solaria. „Cool.“ Stellte Nathalie daraufhin lediglich fest, auch wenn ihr mittlerweile schleierhaft war wie man eine Flotte aus Schiffen die über solche Technologien verfügte jemals hatte besiegen können.

„Neben der Nanoaktivbeschichtung wird mein Verteidigungsarsenal durch Gravitationsdisruptoren, sowie leistungsfähige Geistergeneratoren ergänzt.“ Meinte Solaria dann, offenbar durchaus etwas selbstzufrieden darüber wie Nathalie und Dennis ihre Möglichkeiten bewunderten. „Und was ist das?“ fragte Nathalie erneut, mittlerweile störte sie es nicht mehr dauernd fragen zu müssen. „Gravitationsdisruptoren nutzen starke zeitlich begrenzte Gravitationsfelder um eingehenden Beschuss abzulenken und einen Treffer somit zu vermeiden. Geistergeneratoren erzeugen mehrerer Energetische Trugbilder des eignen Schiffes die dafür sorgen können das ein feindlicher Zielcomputer entweder komplett abstürzt weil sein Ziel sich auf einmal vervielfältigt, oder das er ein falsches Ziel anvisiert.“ Erklärte Solaria. Nathalie schütteltet daraufhin nur den Kopf, so langsam wurde ihr klar das sie von der einfachen Zwangsarbeitern zu einem der mächtigsten Individuen der Galaxis geworden war, Solarias Arsenal war ihrem Wissenstand nach ausreichend um selbst ein großes Kriegsschiff des Sambesi Ordens in heftige Bedrängnis zu bringen.
~~~Ende Kapitel 11~~~

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23 Apr 2016 19:12 #79135 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ich bin beeindruckt, dafür, dass das Schiff so klein ist, ist es verdammt gut bewaffnet! Ist schon atemberaubend sich vorzustellen, dass Kriegsschiffe der Menschen wahre fliegende Festungen gewesen seien müssen! Wenn ich das richtig gelesen habe, dann hieß es doch vor ein paar Kapiteln, dass Solaria eines von einer handvoll Schiffen war, welche die Menschen bei ihrem Wiederstand unterstützen sollen. Begegnen wir im Verlauf der Geschichte bitte auch noch ein paar ihrer Schwesterschiffen? Alles in Allem bin ich äußerst gespannt, wie sich die Reise der Crew fortsetzt!

LG Stefan

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