@General Stefan: Nun Solaria ist ein Vollwertiges Kriegsschiff, nicht nur eine Transportfähre oder Kurzstreckenbarkasse. Wenn wir Star Wars als Vergelcih herziehen trifft es die Corelliansiche Korvette, rein von der größe her, deutlich besser als die Lambda Fähre

Im folgenden Kapitel gibt es zudem noch ein bisschen mehr über Solaria zu erfahren, denke das wird dir gefallen
Immer langsam, es wurde nur Talshien getötet, es gibt noch seeeehr viel mehr Naquiim wie ihn, insofern wurde nur ein Sklaventreiber ausraddiert. Diese eine Schlacht mögen die Menschen daher gerwonnen haben, aber der Krieg, der hat gerade erst begonnen!
Echt? ich färbe ab
@all: Weiter geht's:
Kapitel 11: Eine neue Selbstwahrnehmung
Als Nathalie erwachte erschrak sie zunächst kurz ehe sie sich wieder beruhigt hatte, das weiche Bett mit den ebenso weichen Decken in welche sie sich gewickelt hatte, waren so ungewohnt. Ebenso wahr es unheimlich das sie ganz alleine war. Immerhin war sie zuvor nie wirklich alleine Gewesen und jetzt hatte sie mehrere Räume für sich selbst zur Verfügung, immerhin hatte Solaria darauf bestanden dass sie die Kabine des Kommandierenden Offiziers in Beschlag nahm. Die Bezeichnung Kabine war dabei nach Nathalies Geschmack reichlich untertrieben, sie war sich nicht einmal sicher ob die Naquiim in ihrem alten Lager über derart luxuriöse Unterkünfte verfügt hatten. Aus Gewohnheit vorsichtig tapste Nathalie dann in den Raum der von Dennis und Solaria Badezimmer genannt wurde, eine art Waschraum der mit einem Klo kombiniert war. Als sie sich selbst dann in dem großen Spiegel der über dem Becken das wohl zur Gesichtsreinigung diente, sah zuckte sie einmal mehr zusammen. Spiegel hatte sie zuvor noch nie selbst gesehen obwohl sie laut Dennis und Solaria für die Menschen früherer Zeit eine Selbstverständlichkeit gewesen waren, ebenso wie die Seltsamen Toiletten in denen Exkremente einfach verschwanden anstelle in eine Grube zu fallen oder die seltsamen Apparaturen die zur Ganzkörpereinigung dienten und dazu einen sanften, wohltemperierten Wasserstrahl, der oftmals sogar angenehm duftete, absonderten.
Obwohl Nathalie, wie alle anderen Sklaven auch, diesen Vorrichtungen mit reichlich Skepsis begegnet war, war sie schnell überzeugt worden. Es war angenehm sauber zu sein und gut zu riechen, außerdem machte es Spaß sich mithilfe diverser seltsamer Utensilien die Haare zu machen oder das Gesicht anzumalen. Hierfür gab es sogar eine Hilfe, einen kleinen Roboter der von Solaria gesteuert wurde und bei einer Tätigkeit die Solaria als „Haushalt“ bezeichnete half. Schnell hatte Nathalie sich auch an ihn gewöhnt, zuerst war es doch befremdlich gewesen das sich der Raum selbstständig aufräumte und reinigte, ebenso ihre Kleidung. Auch diese war für Nathalie Gewöhnungsbedürftig. Die Kleider der Sklaven waren aus einem robusten und groben Hellbraunen Material gewesen das die ganze Zeit kratzte und juckte während man entweder schwitzte oder fror. Die Kleidung welche sie von Solaria gestellt bekamen war anders. Sie fühlte sich angehen weich auf der Haut an und war verstörend Farbenfroh obwohl ein eleganter dunkelblauer Farbton vorherrschte, laut Dennis war das die Farbe der Terranischen Flotten Uniformen gewesen. Nachdem sie sich angekleidet hatte warf Nathalie noch einmal eine skeptischen Blick in den Spiegel, sie sah jetzt anders aus, irgendwie respekteinflößender als Früher. „Was ein paar Kleider und ordentliche Körperpflege alle ausrichten können...“ stellte Nathalie daher für sich selbst fest während sie ihr Haar noch einmal glatt strich, nicht dass das nötig gewesen wäre.
Nur kurze Zeit später erreichte Nathalie einen großen Raum hinter der eigentlichen Kommandobrücke der mit eine großen Tisch und bequemen Stühlen ausgestattet war, es war offenkundig das er von vorneherein dafür konzipiert worden war um sich mit anderen Menschen zu beraten und Beschlüsse zu Fassen. Dennis bezeichnete ihn als „Konferenzsaal“. „Morgen.“ Grüßte Ursula als Nathalie durch die sich selbstständig öffnende Tür trat, auch sie wirkte verändert, irgendwie jünger und vor allem Glücklicher, das traf auf die meisten der ehemaligen Sklaven zu. „Morgen.“ erwiderte Nathalie ehe Dennis rief: „Kommandant an Deck!“ und die Hacken zusammenschlug. Zwar folgte niemand seinem Beispiel, was ihn aber offenkundig nicht störte, Nathalie vermutete das es sich dabei um irgend eine Umgangsform handelte die ihr nicht geläufig war. Sobald sich dann alle anwesenden Gesetzt hatten kahm Nathalie umgehend zur Sache, sie waren nur aus einem Grund hier. „Also wir sind Talshien entkommen, was jetzt?“ Die meisten Anwesenden warfen sich daraufhin ratlose Blicke zu, da es so dermaßen unwahrscheinlich gewesen war die Knechtschaft der Naquiim jemals abzuschütteln, hatte sich nie jemand darüber Gedanken gemacht was er oder sie tun wollte wenn sie es doch schafften.
„Können wir nicht einfach hier bleiben?“ fragte Anna, obwohl sie so jung war, war sie aufgrund ihrer Beteiligung am ursprünglichen Aufstandsplan gemeinsam mit einigen anderen Vertretern welche die Arbeiter bestimmt hatten anwesend. Umgehend machte daraufhin zustimmendes Raunen die runde, zwar fuhren die meisten an Bord immer noch regelmäßig zusammen wenn wieder irgendetwas passierte das sie sich nicht erklären konnten oder das sie schlichtweg überrascht hatte, aber trotzdem, so gut wie hier hatten sie es noch nie gehabt. „Das wird wohl schwierig werden.“ Meinte dann Dennis. „Warum?“ fragte Hector umgehend. „Dies ist ein Raumschiff und ein Kriegsschiff noch dazu. Um zu funktionieren benötigen Raumschiffe gewisse Betriebsmittel. Betriebsmittel die nur negrenzt an Bord vorrätig sind. Die wichtigsten währen dabei wohl Treibstoff, Reaktorkernbrennstoff und Rationen für die Besatzung. Sobald die Vorräte an Bord erschöpft sind ist selbst ein Schiff wie dieses nur noch ein lebloser Haufen Metall. Ohne Nachschub kann niemand auf Dauer an Bord bleiben. “ Erklärte Dennis. „Das ist zutreffend meine Vorräte reichen nur für wenige Wochen aus, es blieb bedauerlicher weiße keine Zeit meine Kapazitäten auf hundert Prozent aufzustocken.“ Bestätigte Solaria umgehend. Es war für alle anwesenden reichlich Gewöhnungsbedürftig das sie alles mithörte und sich jederzeit in eine Unterhaltung einschalten konnte wenn sie es für notwendig hielt.
Erneut machte zustimmendes Gemurmel die runde, daran hatte noch niemand gedacht. „Wo sollen wir denn dann hin?“ fragte Nathalie umgehend. Dennis rieb sich daraufhin die Stirn ehe er antwortete: „Da gibt es nicht allzu viele Optionen. Ihr könntet es bei den Etor versuchen, sie haben schon einmal Menschen aufgenommen und ich bin sicher das sie es wieder tun würden, allerdings haben die Naquiim die Zufluchten schon mal geräumt. Alternativ könntet ihr euer Glück im Niemandsland versuchen, vielleicht gibt es dort einen Planeten der Leben zulässt und noch nicht beansprucht ist. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen dass das ein ziemliches Risiko währe selbst mit einem so schnellen und gut Ausgerüsteten Schiff wie diesem. Es gibt dann natürlich noch den Sambesi Orden, ich weiß zwar nicht ob sie euch aufnehmen würden, aber neuen Arbeitern sind sie nie abgeneigt. Oder aber Ihr versuchte euch als freie Händler, Söldner, oder irgendwas anderes in der Richtung. Auch wenn ich bezweifle das die Naquiim das dulden würden.“ Antwortete Dennis.
Während alle anderen umgehend darauf zu Diskutieren anfingen meinte Dennis: „ Als letzte Möglichkeit könnte ich euch noch etwas ganz anderes anbieten.“ Praktisch sofort herrschte erwartungsvolles Schweigen während sich alle Augen auf Dennis richteten. „Wie Ihr wohl alle wisst gehöre ich zu einer Widerstandsgruppe die gegen die Unterdrückung unsere art Kämpft. Wir sind um jeden weiteren Kämpfer froh.“, „Und das ist unsere Entscheidung?“ fragte Nathalie dann, es war ziemlich ungewohnt selbst über seine Zukunft bestimmen zu können. „Natürlich, obwohl ich natürlich die Interessen meiner Leute vertrete und es deshalb begrüßen würde wenn ihr euch uns anschließt. Insbesondere Sie Frau Kapitän.“ Antwortete Dennis. „Wegen meiner Gene?“ fragte Nathalie umgehend. „Ja, ich habe Ihnen schon einmal gesagt das diese Eigenschaft nicht nur für die Naquiim beinahe unbezahlbar ist. Solaria ist das beste Beispiel. Mit einem Schiff wie diesem hätte der Widerstand völlig neue Möglichkeiten, von der Nutzung alter Datenarchive und weiterer Waffensysteme ganz zu schweigen.“ Antwortete Dennis. Es folgte daraufhin erneut ein nachdenkliches Schweigen während alle anwesenden ihre Optionen durchgingen.
Schließlich schien sich Hector zu einer Entscheidung durchgerungen zu haben. Es war nicht verwunderlich das er hier war, die Minenarbeiter respektierten ihn und hatten sich schon früher ohne darüber nachzudenken seinen Entscheidungen anvertraut. „Ich bin ein freier Mann und kann selbstständige Entscheidungen treffen und so ungewohnt und schwierig das auch ist, es fühlt sich toll an. Ich habe daher beschlossen das auch alle anderen Menschen auch frei entscheiden können sollen. Dafür bin ich bereit zu kämpfen. Vorausgesetzt ihr könnt einen Zwangsarbeiter ohne Gengedöhns brauchen.“ Meinte Hector dann und tat sich dabei sichtlich schwer mit der Formulierung, wie alle anderen war es nicht gewöhnt eine eigene Meinung zu vertreten. „Aber selbstverständlich. Jeder Mann und jede Frau wird gebraucht, es gibt eine Menge Arbeiten die erledigt werden müssen für die man keine reinen Gene oder Kampftechniken benötigt.“ Erwiderte Dennis offenkundig froh über Hectors Entscheidung. „Na wenn das so ist, ich will auch meinen Beitrag leisten. Die Naquiim sollen bezahlen!“meinte Steve dann worauf sich ein zustimmendes Gemurmel erhob. „Ich denke wir sollten die anderen ebenfalls alle Fragen. Sie sollen sich selbst entscheiden können.“ Meinte Anna dann. Zustimmendes Nicken war die Antwort während die meisten sich in Gespräche vertieft erhoben. Nur Nathalie blieb erst mal sitzen, genau wie Dennis. Sobald sich der Raum dann gelehrt hatte, stellte Dennis fest: „Sie haben sich nicht geäußert.“, „Weil ich nicht weiß was ich sagen soll.“ Erwiderte Nathalie. „Es spielt keine Rolle was sie sagen Kapitän. Es kommt darauf an wie Sie sich entscheiden. Als Kommandierender Offizier dieses Schiffes haben Sie das letzte Wort.“ Meinte Dennis daraufhin. „Ich kann mich doch nicht gegen alle anderen entscheiden.“ stellte Nathalie daraufhin fest. „Doch, das können Sie. Ab dem Zeitpunkt als Solaria Sie als ihren neuen Kapitän akzeptiert hat, sind wir alle, auch ich, von Ihren Entscheidungen abhängig. Dieses Schiff fliegt nur irgendwohin wenn Sie es so wollen.“ Antwortete Dennis.
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