Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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19 Mar 2016 14:02 #78572 by Todesgleiter
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@General Stefan: Nun eine richtige "rebellion" wars ja nicht, Dennis ist ja brav zurück ins Geldi anchdem er sich ausgelassne geprügelt hat. Zusätzlich dürfte es den Aufsehern recht peinlich sein von einem Menschen zusammengeschlagen worden zu sein, sie dürften das also eher für sich behallten :D
Keine Sorge es geht noch ne Zeit lang weiter so ;)

@Jack Hunter: Lass dir Zeit, läuft ja nichts weg hier.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 6: Beförderung

Der Morgen war bislang ganz normal verlaufen, allerdings sollte sich das schnell ändern. Gerade als Nathalie gemeinsam mit Anna in die Küche trat um ihre Arbeitsutensilien abzuholen und anschließend mit der Reinigung der Rinnen zu beginnen, trat Sarah zu den beiden. „Anna, du machst die Runde heute alleine, ich habe eine andere Arbeit für Nathalie.“ Meinte sie dann. Anna warf Nathalie daraufhin einen mitleidigen Blickt zu, das Putzen der Rinnen war zwar kein Traumjob, aber ein Spezialauftrag von Sarah war bestimmt noch unangenehmer. „Was ist denn?“ fragte Nathalie dann während Anna davon trottete. „Ich habe den Auftrag erhalten ein paar Rationen zu Talshiens Leute am Grund der Grube zu transportieren erhalten. Da ich das s nicht selber machen kann, muss ich jemanden schicken, jemanden dem ich vertraue.“ Antwortete Sarah. „Was ist denn auf dem Grund der Grube?“ fragte Nathalie dann mit echtem Interesse. „Eine ganze Gruppe Naquiim samt einigen Aufsehern zu ihrem Schutz, sie machen irgendwas mit Talshiens neuen Schätzen.“ Antwortete Sarah. Mit den Schätzen konnte Sarah wohl nur das Schiff meinen das vor einigen Tagen in einer katastrophalen Aktion aus dem Hangar in die Grube befördert worden war. Allerdings war es Nathalie schleierhaft was man daran großartig machen sollte. „Hier ist die Lieferung. Bring sie runter und verteil das Essen. Mach mir keine Schande.“ Meinte Sarah dann während sie auf einen gut beladenen Wagen deutete. Neben einigen Spiesen auf denen verschiedene Stücke gegrillten Fleisches hingen, erkannte Nathalie auch die von den Naquiim bevorzugten Edelrationen in ihren Luftdichten Halbrunden Kisten.

„Mach dir keine Sorgen. Das bekomme ich hin.“ Meinte Nathalie dann zu Sarah gewandt, wenn sie eines konnte dann war es die Essenswägen durch das Lager zu fahren. „Ich weiß, sonst würde ich es dir nicht auftragen.“ Stellte Sarah umgehend fest ehe sie davonlief um im Rest der Küche nach dem Rechten zu sehen. Nathalie betrachtete den Wagen daraufhin noch kurz ehe sie mit den Schultern zuckte und ihn aus der Küche hinausschob. Sobald sie in der Grube angelangt war schlug Nathalie den Weg zu der Rampe ein die noch weiter nach unten führte, soweit war der Weg faktisch der selbe wie wenn sie zur Mittagszeit den Minenarbeitern ihre Rationen brachte . Allerdings lief sie dieses mal an dem Zugang zum momentan aktiven Minenkomplex vorbei und damit noch tiefer nach unten. Es dauerte nicht lange bis Nathalie dann das Schiff sehen konnte, immerhin hatten die überall Herumschwebenden Naquiim dutzende greller Flutlichtscheinwerfer aufgebaut die den ganzen Bereich taghell erleuchteten. Zusätzlich zu dem Schiff selbst befand sich an einer der Wände noch ein großes Gerüst das eine art von Roboter umschloss. Obwohl Nathalie nicht sonderlich viele Fachkenntnisse in Sachen Robotik besaß erkannte sie umgehend das dieser Roboter für Militärische Zwecke konstruiert war. Kaum hatte sie dann den Boden der Grube erreicht traten ihr sofort zwei besonders grimmig dreinschauende Grewock in den Weg welche auch mit Gewehren bewaffnet waren. „Ich bringe das Essen.“ Meinte Nathalie dann vorsichtig. Die beiden Grewock musterten daraufhin kurz sie, den Wagen und die darauf gelagerten Speisen ehe sie sich ansahen und sich jeweils einen der Fleischspieße griffen ehe sie zur Seite traten.

Vorsichtig lief Nathalie dann weiter auf das geöffnete Heckschott des Schiffes zu. Überraschender weiße war die Innenbeleuchtung deaktiviert so dass der Innenraum von Portablen Lampen erleuchtet wurde die entlang der Wände aufgestellt waren. Noch ehe sich Nathalie über diesen Umstand jedoch großartig Gedanken machen konnte ertönte eine energische Stimme: „Du da, bring hier was zu Essen hoch!“ Als Nathalie sich umsah erkannte sie schnell einen Naquiim der auf dem Gerüst stand das den Roboter umgab und hektisch mit den Tentakel zuckte. Ohne lange zu Überlegen schob Nathalie den Wagen daher zu dem Gerüst ehe sie eine der für die Naquiim bestimmten Rationen nahm und die Rampe nach oben lief. Oben angelangt erkannte sie dann eine Einstiegluke die in eine art von Cockpit führte, offenkundig war der Roboter nicht als automatisches Waffensystem konstruiert. In dem Cockpit waren mehrere Naquiim Gerätschaften installiert, welche jedoch Offenkunig nachträglich angebracht worden waren und nicht zur Standardausrüstung gehörten. Ebenfalls schwebte der Naquiim der sie gerufen hatte inmitten des für ihn viel zu großen Pilotensitzes und bediente mehrere Konsolen zeitgleich mit seinen Tentakel. Obwohl Nathalie keine Expertin in Sachen Naquiim Körpersprache war erkannte sie dabei das er reichlich gefrustet war, offenbar funktionierte etwas nicht so wie er es wollte.

Da der Naquiim keine Anstalten machte auf sie zu reagieren entschloss sich Nathalie dazu sich bemerkbar zu machen und räusperte sich hörbar. Nur mit eine Auge sah der Naquiim daraufhin auf und meinte: „Bring es mir hier runter, diese Arbeit duldet keinen Aufschub.“ Da das Cockpit zu eng für den Naquiim und Nathalie gleichzeitig war, es war offenkundig für einen Humanoiden Piloten von der Statur Hectors konstruiert legte sich Nathalie auf den Bauch um die Ration nach unten durchgeben zu können. Allerdings bemerkte sie schnell das ihre Arme dazu wohl zu kurz waren weshalb sie etwas weiter nach vorne robbte so dass sie ihren Oberkörper in das Cockpit hineinhängen lassen konnte. Um nicht vornüber in das Cockpit und damit auf den darin befindlichen Naquiim zu fallen stützte sie sich dabei mit der Hand an einer glatten ebenen Fläche ab deren Funktion sie nicht kannte, vermutlich handelte es sich um eine Innenverzierung. Sobald ihre Finger das Material jedoch berührten begann die Fläche zu leuchten ebenfalls begannen weitere Schaltflächen im inneren des Cockpits zu leuchten während die Naquiimgeräte wild durcheinander blinkten. Erschrocken blickte Nathalie daher auf und schaffte es gerade noch die Ration festzuhalten. Der Naquiim wirkte ebenfalls überrascht und meinte: „Geh weg Irgendwas ist gerade passiert!“ Nathalie zog sich daraufhin selbst rückwärts aus dem Cockpit heraus, sobald sie die Fläche jedoch loslies erloschen die Schaltflächen wieder, ebenso verstummten die Naquiimgeräte umgehend wieder.
Der Naquiim stieß daraufhin einen Fluch in seiner Sprache aus und machte keine weiteren Anstalten auf Nathalie zu reagieren. Nathalie legte seine Ration daher am Einstieg des Cockpits ab wo er sie einfach erreichen konnte und entfernte sich wieder.

„Seltsam...“ dachte sie sich dann während sie die Aufstiegsrampe des Gerüstes hinunterlief, es war immerhin ein wirklich interessanter Zufall gewesen das die Systeme des Roboters genau dann aktiviert worden waren als sie anwesend gewesen war. Nachdenklich packte Nathalie daher ihren Wagen und machte sich auf den Weg zu der Einstiegluke des Schiffes immerhin hatte sie dort noch weiter Naquiim gesehen, die Aufseher hatten sich in der Zwischenzeit schon an den Spießen bedient und wirkten wie der Inbegriff der Zufriedenheit während sie aßen. Es machte sich daher niemand die Mühe sie auf zu halten als sie in das Innere des Schiffes trat. Die Innenraumarchitektur des Raumschiffes wirkte dabei genauso fremdartig wie sein äußeres, die Geschwungenen eleganten Formen sahen so anders aus als der kantige Stil den die Naquiim bevorzugten. Sobald Nathalie die Flache Einstiegsrampe bewältigt hatte stand sie vor einer massiv wirkenden Tür welche den Gepanzerten Schotten im Hangarbereich des Lagers ähnelte, sie vermutete daher das diese Tür ebenfalls dafür konstruiert war nicht nur plötzlichen Druckveränderungen sondern auch Gewaltsamen Öffnungsversuchen zu wiederstehen. An den beiden Türflügeln waren mit Magnetischen Siegeln Handgriffe angebracht was in Kombination mit der externen Beleuchtung nur einen Schluss zu lies: Das Schiff hatte offenkundig keine Energie was für sich genommen schon extrem merkwürdig war.

Es wurde allerdings schnell noch merkwürdiger. Sobald Nathalie vor der Tür stand öffnete sich diese Geräuschlos, ebenso sprang die Beleuchtung umgehend an und tauchte die Korridore in ein sanftes weißes Licht das trotzdem in den Augen brannte da es scheinbar von überall zugleich kahm wodurch man keinen Schatten warf. Erschrocken zuckte Nathalie daher zusammen, das Schiff verfügte offenkundig doch über Energie. Nur Sekundenbruchteile später schwebte ein überrascht wirkender Naquiim in den Korridor vor Nathalie und schaute sich mit einem Fassungslosen Blick um. Er schien dabei so fasziniert zu sein das er Nathalie zunächst nicht bemerkte bis diese auf sich aufmerksam machte: „Eure Ration Sir.“ Der Naquiim warf ihr daraufhin einen kurzen Blick zu ehe er Geistesverloren nach einer der Rationen griff, es war offenkundig das er völlig aus dem Konzept geraten war. Vorsichtig lief Nathalie daraufhin weiter und fragte sich schon wie sie eigentlich sämtliche Naquiim an Bord aufspüren sollte. Den verbliebenen Rationen nach zu urteilen waren noch mindestens drei weitere Naquiim anwesend doch ohne einen Deckplan würde es praktisch unmöglich werden sie an Bord zu finden. Sobald sie dann einige Schritte weiter gegangen schwebten jedoch schon die Restlichen Naquiim in den Korridor und begannen sich umgehend zu Unterhalten. Zwar verstand Nathalie kein Naquiim aber es war trotzdem offenkundig das sie allesamt völlig fassungslos waren. „Was ist hier eigentlich los?“ fragte sich Nathalie daher selbst, immerhin erweckte die ganze Situation den Anschein das die Naquiim nicht die Kontrolle über das Schiff und den Monströsen Kampfroboter innehatten.

Plötzlich wandte sich einer der Naquiim dann an Nathalie und fragte: „Hast du etwas gesehen?“, „Nur wie das Licht angegangen ist Sir.“ Antwortete Nathalie Wahrheitsgemäß und mit gesenktem Blick. Die Naquiim schauten sich daraufhin kurz gegenseitig an ehe sie sich bedächtig ihre Rationen nahmen, offenbar tief in Gedanken versunken. Nachdem sich jeder der Naquiim seine Ration genommen hatte und Nathalies Wagen geleert war machte sich umgehend auf den Rückweg und lief durch die, noch immer offenstehende, Tür hinaus. Sobald sie den Korridor verlassen hatte erlosch die Beleuchtung im Innenraum was ein Hektisches durcheinander unter den Naquiim zur Folge hatte während sie alle in unterschiedliche Richtungen davon stoben und ihre Mahlzeiten dabei einfach liegen Liesen. „Irgendwas ist das faul.“ Stellte Nathalie für sich selbst fest während sie die Ausstiegsrampe hinunter lief. Sobald sie unter dem Rumpf des Schiffes hervortrat sah Nathalie wie ein kleiner Schwebegleiter am Grund der Grube aufsetzte und Talshien persönlich ausstieg. Da sie nicht neugierig wirken wollte senkte Nathalie umgehend den Blick und steuerte die Rampe an die Spiralförmig am Rand der Grube entlang nach oben verlief. Während Nathalie daraufhin die Rampe nach oben stieg und den Wagen dabei vor sich herschob, erhaschte sie jedoch mehr als einen Blick auf das Geschehen am Grund der Grube. Es war offenkundig das Talshien unzufrieden war und die anderen Naquiim sich um Schadensbegrenzung bemühten. „Daraus soll mal einer schlau werden.“ dachte sich Nathalie dann, immerhin konnte sie sich auf diese Situation keinen Reim machen. „Aber vielleicht Dennis.“ überlegte sich Nathalie dann immerhin wusste der höfliche Neuankömmling mit den außergewöhnlichen Kampfkenntnissen eine Menge.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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19 Mar 2016 14:04 #78573 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Weitere Arbeitsreiche Stunden später, Sarah machte ihre Drohung Nathalie in der Küche ein zu lernen mittlerweile offenkundig wahr, trottete Nathalie gemeinsam mit Anna und Ursula in Richtung Schlafsaal. Obwohl der Tag, wie jeder andere auch, reichlich anstrengend gewesen war fühlte sie sich dabei nicht müde, sondern schlichtweg neugierig und konnte es kaum erwarten Dennis auszuquetschen. „Und du meinst er kann sich einen Reim darauf machen?“ fragte Ursula daher. „Wenn nicht er, dann wohl niemand hier, oder?“ erwiderte Nathalie. „Damit hast du allerdings recht.“ Stimmte Ursula umgehend zu. Es dauerte daraufhin nicht lange bis die drei Frauen Dennis ausgemacht hatten, er hatte sich erneut an eine der Wände zurück gezogen und schaute mit ausdrucklosem Blick an die Decke. Man sah ihm dabei an das es nicht die Arbeitsbedingten Strapazen waren die ihn so in sich gekehrt wirken Liesen. „Hey Dennis, warum sitzt du hier so alleine rum?“ fragte Nathalie daher und lies sich frech einfach neben ihm fallen. „Weil es besser für alle beteiligten ist.“ Antwortete Dennis lediglich während Steve die Gruppe erreichte und sich wortlos dazu setzte. „Quatsch.“ Meinte Ursula umgehend. Dennis schnaubte daraufhin kurz, sparte sich jedoch eine Erwiderung welche ihm offenkundig auf der Zunge gelegen hatte. „Dennis, ich möchte dich etwas fragen.“ Meinte Nathalie dann Unsicher wie sie das Thema am geschicktesten anpacken sollte. „Um welchen Themenbereich geht es?“ fragte Dennis daraufhin seufzend. „Vor ein paar Tagen, kurz vor deiner Ankunft hat Talshien ein Schiff und eine art Kampfroboter gekauft die jetzt auf dem Grund der Grube stehen, sie sehen so anders aus.“ Antwortete Nathalie. Dennis zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Ich habe schon von diesen Schätzen gehört und habe auch schon einen Blick darauf erhascht. Aber ich kann euch dazu nichts sagen, das würde euch in riesige Gefahr bringen ich möchte nicht noch einmal versagen.“,“ Noch einmal?“ fragte Steve umgehend. „Entschuldigt mich, ich habe schon wieder zu viel gesagt.“ Erwiderte Dennis und wollte aufstehen, doch Nathalie hielt ihn am Arm fest. „Das ist nicht alles. Die Naquiim haben offenbar irgendwelche Schwierigkeiten mit dem Schiff und dem Roboter, scheinbar können sie sie nicht aktivieren. Aber als ich heute unten war um ihnen etwas zu Essen zu bringen habe ich mit eigene Augen gesehen wie sie kurzfristig hochgefahrene sind nachdem angekommen bin.“ Schlagartig veränderten sich Dennis Gesichtszüge und er fragte: „Hast du eine Schaltfläche oder etwas ähnliches berührt?“, „Ja, ich glaube schon. Zumindest im Cockpit des Roboters.“ Antwortete Nathalie. „Ich fasse es nicht. Das ändert die ganze Situation.“ Murmelte Dennis daraufhin während er sich wieder sinken ließ. „Was ändert welche Situation?“ fragte Anna neugierig. „Unter diesen Umständen muss ich handeln.“ Meinte Dennis dann mehr zu sich selbst als zu irgendwen anderem ehe er sich kurz umsah das niemand in Hörweite war ehe er die Stimme senkte und verschwörerisch zu erklären begann: „Ihr wisst vermutlich alle über die Geschichte unserer Art im großen und ganzen Bescheid, aber ich gebe euch trotzdem die Kurzfassung, nur um sicher zu gehen. Bis vor etwa einhundert fünfzig Erdenjahren waren die Menschen eine der mächtigsten Rassen im bekannten Raum. Wir kontrollierten ein eigenes Territorium und unterhielten eine mächtige Streitmacht. Es folgte dann jedoch bedauerlicherweise der große Terranische Krieg in dem sich faktisch alle nicht Humanoiden Spezies unter Führung der Naquiim gegen uns verbündet haben und in einem zähen und für beide Seiten extrem verlustreichen Krieg schlussendlich besiegt haben.“

„Alle nicht Humanoiden Spezies, wie viele gibt es denn?“ fragte Anna umgehend neugierig. „Mehr als ihr denkt. Aber das tut jetzt nichts zu Sache. Tatsächlich brachen die Naquiim den Krieg aus Furcht und Eifersucht vom Zaun den unsere Vorfahren verfügten über eine Technologie die der anderer Spezies weit überlegen war und noch immer ist. Die Naquiim hofften daher sich die Terranische Technologie aneignen und für ihre Zwecke eisnetzen zu können. Allerdings verfügen praktisch alle komplexeren Systeme über eine fortschrittliche Genverschlüsselung, nur ein Mensch kann sie bedienen. Bei Kontakt mit jedweder anderen Spezies reagieren die System oftmals regelrecht aggressiv und Setzen sich mit Elektroschocks, Giftgas oder ähnlichem zur Wehr.“ Antwortete Dennis. „Dann ist dieses Schiff ein Terranisches Schiff?“ fragte Nathalie mit großen Augen. „Ja, fragt mich nicht wo Talshien sowas gefunden hat vor allem in Kombination mit einem Intakten Kampfavatar, aber dieses Schiff stammt hundertprozentig aus Terranischer Fertigung, deshalb ist es Talshiens Naquiim Ingenieuren unmöglich die Bordsysteme zu aktivieren.“ Antwortete Dennis. „Wissen die Naquiim den nichts von dieser Gengeschichte?“ fragte Dann Steve. „Doch, natürlich. Das haben sie schon während des Kriegs recht schnell herausgefunden.“ Antwortete Dennis erneut. „Warum zwingen sie dann keine Sklaven die Systeme für sie zu Bedienen?“ fragte umgehend Ursula.

„Weil das nicht funktioniert. Am Ende des Krieges infizierten die Naquiim die Gefangen Menschen mit einem Genvirus das einige zusätzliche rezessive Merkmale in unsere DNS geschrieben hat. Diese Änderungen sorgen dafür das unsere eigene Technologie uns als Feind erkennt. Das sollte dazu dienen zu verhindern das sich eventuelle Widerstandsgruppen der alten Technologie bedienen.“ Erklärte Dennis. „Moment, Rezessiv, DNS...?“ fragte Anna umgehend verwirrt. „Die DNS ist eine art von Datenspeicher der unserem Körper sagt wie er sich selbst aufzubauen und zu funktionieren hat. Extrem vereinfacht ausgedrückt. Rezessiv bedeutet nichts anderes als das diese Informationen nicht beachtet werden und daher keinerlei praktische Auswirkungen haben.“ Antwortete Dennis geduldig. „Aber warum hat dann sowohl dieser Roboter als auch das Schiff auf mich reagiert?“ fragte Nathalie dann. „Dafür gibt es nur eine Erklärung: Du bist eine der wenigen Menschen mit reinem, unveränderten Erbgut. Entweder weil deine Vorfahren aus irgendwelchen Gründen der Infektionen entgangen sind oder weil die vom Virus installierten Merkmale durch einen Zufall bei deiner Zeugung verloren gegangen sind.“ Antwortete Dennis. „Heißt das, bei dir würden die System nicht reagieren?“ fragte Nathalie dann nach. „Ja. Meine DNS ist korrumpiert genau wie bei über neunundneunzig Prozent aller Menschen.“ Bestätigte Dennis sofort.

„Gut, was machen wir jetzt?“ fragte dann Ursula. „Gute Frage, die Naquiim werden mit Sicherheit früher oder später darauf kommen das die Aktivierung der Systeme mit dir in Zusammenhang steht und wenn sie das herausfinden haben wir ein Problem. Ich möchte mir nicht ausmahlen was passiert wenn die Naquiim es tatsächlich schaffen Terranische Technologie zu nutzen. Das müssen wir um jeden Preis verhindern.“ Antwortete Dennis und schaute Nathalie nachdenklich an. „Du willst mich doch nicht umbringen oder?“ fragte Nathalie sofort alarmiert. Immerhin wäre das eine sehr zuverlässige Methode um zu verhindern das sie den Naquiim nutzen konnte. „Aber nein! Ich bin doch kein Monster! Außerdem sind die Naquiim nicht die einzigen für die deine Eigenschaft geradezu unbezahlbar ist.“ Erwiderte Dennis erschrocken. „Wen meinst du?“ fragte Steve sofort. „Ihr wolltet doch wissen wo ich herkomme. Ich gehöre einer Widerstandsgruppe an die es sich auf die Fahnen geschrieben hat die Menschheit aus den Fängen der Naquiim zu befreien. Wir verfügen oder umfangreiche Datenbanken aus früherer Zeit sowie einiges an Militärischer Ausrüstung, bedauerlicherweise können wir das meiste davon aufgrund der Genverschlüsselung nicht nutzen. Ich wurde gefangen genommen als ich mit einigen weiteren Kämpfern bei einem Überfall auf ein Sklavenlager in einen Hinterhalt getappt bin. Vermutlich wollte irgendjemand Talshien einen Streich spielen als er mich an ihn verkauft hat.“ antwortete Dennis Schulterzuckend.

„Dann gibt es Menschen die in Freiheit leben?“ fragte Anna mit leuchtenden Augen. „Ja die gibt es und genau zu denen müssen wir gehen.“ Antwortete Dennis. „Und wie willst du das anstellen?“ fragte dann Steve. „Wir zetteln einen Aufstand an.“ Antwortete Dennis mit leuchtenden Augen. „Das ist Wahnsinn, die Aufseher werden uns zusammenprügeln.“ Meinte Ursula umgehend. „Unterschätzen Sie nicht wozu der Mensch fähig ist wenn er für eine Sache kämpft die ihm wichtig ist. Grewock mögen rabiat und relativ robust sein, aber sie sind alles andere als Unbezwingbar im Nahkampf.“ Antwortete Dennis. „Selbst wenn wir es schaffen einige von ihnen im Nahkampf zu überwältigen. Sie haben Waffen für solche Fälle.“ Meinte Ursula dann skeptisch. Dennis wurde daraufhin sehr nachdenklich und meinte: „Dann müssen wir das sehr clever angehen. Der Kampfavatar in der Grube hat mehr als genug Feuerkraft um mit allem fertig zu werden was hier aufgefahren werden könnte.“, „Du meinst den Roboter?“ fragte Nathalie. „Ja, der Kampfavatar ist eigentlich kein Roboter, eher eine art von Rüstung. Sie wurden früher von Feldkommandeuren der Terranischen Truppen benutzt und sind mit einem imposanten Waffenarsenal ausgestattet.“ Antwortete Dennis. „Gut und wie benutzen wir das Ding?“ fragte Nathalie dann. „Ganz einfach, du steigst ins Cockpit und pustest alles weg was Probleme macht.“ Antwortete Dennis wobei er in eine für ihn extrem ungewöhnliche art der Formulierung rutschte. „Toller Plan ich weiß gar nicht wie man so ein Ding bedient.“ Stellte Nathalie umgehend sarkastisch fest. „Davon abgesehen wie kommen wir von hier weg wenn der Aufstand erst geglückt ist?“ fragte dann Ursula. „Ich gebe zu der Plan hat noch einige Schwächen, gebt mir bis Morgen Abend Zeit und erzählt so lange niemandem etwas. So ein Aufstand ähnelt einem Militärischen Überraschungsangriff, gute Vorbereitung ist alles.“ Antwortete Dennis ehe auch schon der Gong ertönte um die Arbeiter daran zu erinnern Schlafen zu gehen.
~~~Ende Kapitel 6~~~

mfg.: Tg

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21 Mar 2016 13:21 #78614 by Admiral Bartels
Replied by Admiral Bartels on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

Ich wusste doch, dass das Schiff der Schlüssel zur Flucht ist!
Auch Interresant ist die Genverschlüsselung und dass jeder ohne das Gen als Feind angesehen wird.

alle nicht Humanoiden Spezies unter Führung der Naquiim gegen uns verbündet haben

Heißt das es gibt keine Humanoiden nicht Menschlichen Völker?

Jacob: Komm schon, Sam, das kann nicht komplizierter sein als eine Sonne zu sprengen.
Sam: Also wirklich! Da sprengt man eine Sonne und alle erwarten, dass man über Wasser laufen kann.
Jacob: ... Geschafft.
Sam: Und was kommt als nächstes?! Soll ich einen Ozean trennen?

:vortex2: :prior:...

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21 Mar 2016 14:14 #78616 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh weia ich sag ja die Situation spitzt sich langsam zu xD Bin ja schon gespannt wie Nathalie da "alles wegpusten" will :D Ich finde es auch schön, dass du die Idee mit den Antiker-Genen wiederaufleben hast lassen :) Ich mochte das immer, dass du nur einige ausgewählte Individuen etwas besonderes konnten :) Freue mich aufs nächste Kapitel!

LG Stefan

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26 Mar 2016 13:05 #78670 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@Admiral Bartels: Nun ja, bislang ist nur der "Avatar" für den Plan wichtig, von dem Schiff hat ja noch keiner geredet ;)

Das mitd en nichhumanoiden Völkern ist wohle eine ewtas unglücklcihe Wortwahl, da hätte ich wohl was anderes schreiben sollen. Humanoid bedeutte ja lediglich "Menschenähnlich" und die Grewock könnte man ja durchaus als "Menschenähnlich" bezeichenn. Sie haben vier Gliedmaßen, wovon zwei primnär zur Fortbewegung und zwie primär für andere Aufgaben verwendet werden, einen Torso, sowie einen vom Torso getrenten auf einem Hals sitzenden Kopf.
Mit dem Satz waren eigentlich alle "Nichtmesnchlichen" Spezies gemeint. Aber nein, es gibt keine "Alienrassen" die sich (alla Star Treck) nur duch eine andere Ohrform, oder Stirnwülste von Menschen unterscheiden.

@General Stefan: Wie du weißt nciht wie das mit dme Wegpisten geht, hast du früher bei der Marchenstunde nicht aufgepasst wenn die drei Kleinen Schweinchen und der große böse Wolf drann waren?
Aber gut, ich erklär das nochmal in KUrzform: Man holt zuerts tiiiiiiiiief Luft und dann atemt man all diese Luft so schnell und stark wie man kann durch den Rachen aus, wenn man alles Richtig egamcht hat, fliegt der Feind im Hohen Bogen weg. :teyla: :P :D Alternativ kann man natürlcih auch einen Maschinengranatwerfer oder etwas ähnliches beutzen :evil: ;)
Naja die Genvesrchlüsselungh ist etwas anderes als das "Antiker Gern", welches ja nur ein spezifsiches Gen war das sich sogar nachträglcih mittels eines Mittelchens in die eigene Genstruktur einbauen leis. "Meine" Gensvesrchlüsselung gleicht das DNS Profil des Benutzers mit einer Datenbank ab und sucht nach all den Genen die einen Menchen zum Menschen machen. Das sidn wzar auch bei weitem nicht alle Gene (wir teilen immerhin 93% unseres Erbgutes mit Schimpansen...) aber immernoch deutclih mehr als nur eine inzelnes Gen.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 7: Dennis Plan

Als Nathalie erwachte sah sich einmal in der Schlafhöhle um, obwohl sich im Vergleich zu den letzten Tagen an der Ausstattung nichts geändert hatte, fühlte sie sich bei dem Anblick anders, irgendwie elektrisiert. Immerhin hatte Dennis ihr eröffnet das sie eine Rarität war und damit extrem wertvoll. „Ich hätte nie gedacht das ich für irgendjemanden wertvoll bin.“ dachte sich Nathalie dann, immerhin war sie bislang immer davon ausgegangen bis zum Ende ihrer Tage Paste zu Kochen oder Roste zu putzen. Während sie sich dann, gemeinsam mit der Menschenschlage in Richtung Essensraum bewegte begannen sich Nathalies Gedanken um den von Dennis Geplanten Aufstand zu drehen, nach dem Gespräch und vor dem Einschlafen war sie so überwältigt von den ganzen Informationen gewesen das sie nicht darüber nachgedacht hatte, jetzt hatten die Gedanken Zeit gehabt sich zu setzen so dass sie darüber Grübeln konnte. Soweit sie wusste hatte es schon seit Jahrzehnten keinen Aufstand mehr in diesem Lager gegeben, falls es überhaupt jemals einen gegeben hatte. Aus offensichtlichen Gründen waren die Aufseher natürlich darauf bedacht solche Informationen vor den Arbeitern zu verbergen. Allerdings konnte sich Nathalie aus dem Verhalten der Aufseher dennoch zusammenreimen das ein Aufstand wohl mit etlichen Verlusten auf Seiten der Arbeiter verbunden sein würde. Zwar waren die Aufseher in der Unterzahl, aber sie hatten Waffen, auch Distanzwirksame Waffen. Auch wenn man über keine Militärtaktische Ausbildung verfügte war es offenkundig dass dies ein immenser Vorteil war der die Zahlenmäßige Unterlegenheit mühelos aufwiegen konnte. „Über was denkst du denn schon wieder nach?“ fragte dann eine Nathalie wohl bekannte Stimme.

„Ich wüsste nicht was dich das angeht.“ Erwiderte sie daher und schaute Hector, welcher sich einfach neben sie gestellt und dabei Ursula zur Seite gedrängt hatte direkt ins Gesicht. „Hat es was mit diesem neuen zu tun?“ fragte Hector weiter wobei seine Stimme eine eindeutige Klangfärbung annahm. „Und wenn?“ erwiderte Nathalie schnippisch. Amüsiert bbeobachtete sie dann wie Hector die Zornesröte ins Gesicht stieg, obwohl er durchaus attraktiv war, hatte sie sich nie auf eine Romantische art und weiße für ihn interessiert. Das tat sie zwar auch für Dennis nicht, dafür kannte sie ihn schlichtweg zu wenig, immerhin wusste sie ja so gut wie nichts über ihn, aber es machte Spaß Hector aufzuziehen. „Dann sollte sich der Kerl besser gut vorsehen.“ Stellte Hector mit knackenden Knöcheln fest, obwohl das eine eindeutige Drohgebärde war konnte Nathalie ein Kichern nicht unterdrücken, ja Hector war Kräftig, sogar sehr Kräftig, aber gegen Dennis Kampfkunst hatte er keine Chance. „Was gibt es da zu lachen?“ fragte Hector dann verunsichert während die Paste vor ihren Füßen durch die Rinnen gekrochen kam. „Du hast gesehen was er mit den Aufsehern gemacht hat, glaubst du wirklich du hättest eine Chance?“ erwiderte Nathalie ehe sie in die Knie ging um sich etwas von der Paste zu greifen.

„Sie hat kein Interesse an dir, wann kapierst du das endlich?“ mischte sich dann Ursula ein. Hector schaute daraufhin finster drein, sparte sich jedoch einen Kommentar und begann ebenfalls zu Essen, immerhin war die Zeit zum Frühstücken begrenzt. Während Nathalie daraufhin an der Paste herum würgte, sie schmeckte immer noch so schrecklich wie am ersten Tag, schaute sie sich Bewusst in dem Raum um und musterte ihre Leidensgefährten, die meisten waren eher ausgemergelt als Kräftig was in ihr erneut ein Gefühl des Unwohlseins heraufbeschwor als sie daran dachte das diese Menschen gegen die Aufseher antreten sollten. Es dauerte dann auch nicht lange biss sie Dennis gefunden hatte, wenn er zweifel hatte was die Kampftauglichkeit der Arbeiter anging, lies er sie sich jedenfalls nicht anmerken. Er strahlte nach wie vor eine Selbstsicherheit aus die einfach ansteckend war. „Ich wünschte ich wäre auch so überzeugt von mir...“ dachte sich Nathalie dann innerlich aufseufzend. Auch wenn sie Dennis finalen Plan noch nicht gehört hatte, lies das Gespräch am letzten Abend darauf schließen das sie eine nicht ganz unwichtige Rolle darin spielen würde. Sie, die noch nie in eine Handgreifliche Auseinandersetzung verwickelt worden war, sie die bislang offenen Konflikten eher aus dem Weg gegangen war, sie sollte eine führende Rolle in einem Aufstand spielen, den sie war der Grund dafür.

Schließlich waren die Rinnen mehr oder weniger leer und der Gong ertönte um die Arbeiter an die Arbeit zu schicken. Seufzend erhob sich Nathalie daher, sie wusste das ihr erneut ein Anstrengender Tag in der Küche unter der direkten Aufsicht von Sarah bevorstand. Mittlerweile bewunderte sie Insgeheim Ursula und die anderen Küchenfrauen das sie es so lange mit Sarah ausgehalten hatten ohne den Verstand zu verlieren. „Was glaubst du ist heute dran?“ fragte Ursula dann und riss Nathalie damit aus ihren Gedanken. „Hmm?“ erwiderte Nathalie daher überrumpelt. „Du solltest besser Aufwachen sonst darfst du dir erst mal wieder eine Motivationsrede anhören.“ Stellte Ursula daraufhin fest und stieß Nathalie freundschaftlich den Ellenbogen in die Seite. Nathalie rollte daraufhin mit den Augen ehe sie meinte: „Wie war das noch mit dem Plan Sarah in den Grill zu werfen?“ Ursula grinste daraufhin breit enthielt sich jedoch einer Antwort auch weil die beiden mittlerweile das Feindterritorium, die Küche, erreicht hatten wodurch die realistische Gefahr bestand das Sarah ihre Gespräche mit hörte. „Da seid ihr ja endlich alle, beeilt euch ein bisschen wir haben heute wieder viel Arbeit!“ begrüßte Sarah dann alle anwesenden von ihrem Platz in der Mitte der Küche auf einem Schemel stehend aus.

Praktisch umgehend darauf verteilten sich die Frauen an ihre üblichen Arbeitsstellen nur Nathalie blieb notgedrungen stehen, immerhin war sie die letzten Tage auch direkt von Sarah zugewiesen worden. Diese zögerte auch nicht lange und wirkte Nathalie Herrschaftlich mit einer Hand heran, so dass sie ihren Platz nicht verlassen musste. „Gut das du da bist, heute zeige ich dir die Feinheiten die man beim Grillen beachten muss.“ Meinte Sarah dann nachdem Nathalie heran getrottet war. „Ich kann es kaum erwarten.“ Antwortete Nathalie und gab sich dabei keine mühe ihre mangelnde Motivation aus der Stimme zu verbannen. Sarah schien das jedoch nicht aufgefallen zu sein da sie im selben Tonfall und auch ohne eine Veränderung der Mine weiter redete: „Aber zuerst muss ich noch was anderes mit dir besprechen.“, „Ich höre.“ Meinte Nathalie daraufhin während sie ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend versprühte, es verhieß nie etwas Gutes wenn Sarah etwas zu besprechen hatte. „Ich habe gesehen das du dich gerne mit Ursula und ein paar Minenarbeitern zusammen herum treibst. Das ist nicht gut für dich, sie haben eine falsche Sicht der Dinge.“ Antwortete Sarah dann mit einem Mütterlich wohlwollenden Grinsen auf den Lippen. Obwohl in Nathalie daraufhin der Ärger aufstieg, was ging es Sarah an mit wem sie befreundet war, zwang sie sich ruhig zu bleiben und antwortete lediglich schulterzuckend: „Ich finde sie nett.“ Sarah warf Nathalie daraufhin eine kritischen Blick zu ehe sie meinte: „Das sind sie vielleicht aber ihr Einfluss ist schlecht. Wir müssen uns auf das Konzentrieren was wirklich wichtig ist.“

Nathalie überlegte daraufhin kurz, entschied sich jedoch gegen eine scharfe Erwiderung, noch konnte es von Vorteil sein wenn Sarah sie für eine Verbündete hielt. „Du kannst versichert sein das ich mich nicht so leicht beeinflussen lasse.“ Meinte sie daher und hoffte das Sarah sich mit dieser Antwort zugreifen gab. „Das hoffe ich auch, für dich.“ Stellte Sarah daraufhin fest ehe ihre Augen vor Vorfreude zu leuchten begannen als sie begann die Feinheiten zu erläutern die man beim Sachgemäßen zubereiten von, bei den Aufsehern sehr beliebten, Fleischspießen, zu beachten hatte. Nathalie hörte ihr jedoch nur mit einem halben Ohr zu, ihre Gedanken waren immer noch bei Dennis geplantem Aufstand. Einerseits konnte sie es gar nicht erwarten das Leben im Lager hinter sich zu lassen, aber andererseits hatte sie Angst, Angst vor dem Ungewissen. Hier wusste sie wenigstens woran sie war und wie sie sich zu verhalten hatte. Zudem bereitete ihr die Vorstellung einen Gewaltsamen Aufstand gegen die Aufseher vom Zaun zu brechen Kopfschmerzen, im Laufe ihres Lebens im Lager hatte sie vor allem gelernt das es unklug war sich mit den Grewock anzulegen. Dennis teilte diese Furcht offenkundig nicht. „Logisch, er hat ja auch eine Militärische Ausbildung...“ stellte Nathalie dann für sich selbst fest, wenn es einen gab der einen Aufstand überleben würde dann war es Dennis. „Aber so kann es nicht weiter gehen.“ Meinte sie dann erneut zu sich selbst, um sich Mut zuzusprechen, immerhin hatte sie keine Lust so zu Enden wie manch andere Sklave.

Als sich der Tag dann nach endlosen Erklärungen seitens Sarah endlich dem Ende näherte schlurfte Nathalie mit schmerzendem Kopf zurück in die Schlafhöhle, froh darüber das Sarah Offenkunig noch etwas mit den Aufsehern zu besprechen hatte und sie daher endlich in Ruhe lies. „Man siehst du erledigt aus.“ Stellte Ursula fest die sie in diesem Moment einholte. „Ich möchte dich mal sehen nachdem Sarah dich den ganzen Tag bearbeitet hat.“ Erwiderte Nathalie. Ursula prustete daraufhin kurz, sparte sich jedoch einen Kommentar. „Alles in Ordnung?“ fragte dann Anna welche kurz nach dem Eingang zur Schlafhöhle zu den beiden aufschloss und selber ziemlich erledigt wirkte. Nathalie entlockte das ein kurzes Grinsen, sie konnte sich noch allzu gut daran erinnern wie mitgenommen sie am Anfang gewesen war. „Ein ganz normaler Tag im Paradies.“ Unkte Ursula umgehend. Anna schüttelte daraufhin den Kopf und meinte an Nathalie gewandt: „Wie hast du das nur Jahrelang durchgehalten, ich fühle mich als würden mir Arme und Beine jeden Moment abfallen.“, „Mir blieb keine Wahl. Genau wie du keine hasst.“ Antwortete Nathalie schulterzuckend. „Tolle Aussichten. Hoffentlich hat Dennis einen Plan.“ Stellte Anna daraufhin fest. „Das hoffen wir alle.“ Meinte Ursula umgehend während sich die drei etwas abseits von den anderen Arbeitern niederleisen damit niemand ihre Gespräche zufällig mithören konnte.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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26 Mar 2016 13:07 #78671 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Es dauerte auch nicht lange bis Steve und Dennis auftauchten, während man Steve die Erschöpfung deutlich ansah wirkte Dennis regelrecht elektrisiert und schien kein bisschen Müde. Als Steve sich dann ächzend niederlies meinte Dennis, welcher sich elegant in die Hocke sinken ließ: „Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht was unsere Idee angeht. Ich bin der Meinung das wir das durchziehen können, die meisten Arbeiter würden uns wohl unterstützen, aber ich muss Wissen ob ihr das wirklich wollt. Egal wie clever wir vorgehen, das wird ziemlich hässlich werden.“, „Was meinst du mit hässlich?“ fragte Anna umgehend. „Es wird tote und eine Menge Verwundete geben, auf allen Seiten.“ Antwortete Dennis kühl und praktisch völlig Emotionslos. „Ohh...“ stellte Anna sofort fest und schaute zu Boden. „Es gibt auch wenn wir nichts tun tote und Verletzte. Ich bin dabei, ich habe dieses Lager, die Naquiim, die Aufseher und vor allem Sarah satt.“ Stellte Nathalie dann entschlossen fest. „Gut, ohne dich könnten wir das ganze sowieso nicht durchziehen.“ Meinte Dennis sofort nickend. „Ich bin auch dabei und ich denke das ich damit für alle Arbeiter aus meinem Trupp sprechen kann, wir sind bereit unser Blut zu geben um diese Situation zu verändern, wir haben genug.“ Meinte dann Steve. „Gut, je mehr Leute dabei sind, desto höhere Erfolgschancen haben wir.“ Meinte Dennis anerkennend nickend. „Wenn ich dadurch von hier weg komme, bin ich auch dabei.“ meinte Ursula grimmig. „Wie wollt ihr von hier weg kommen?“ fragte dann Plötzlich Hector der ohne Vorankündigung erschienen war, es war erstaunlich wie ein so massiger Mann sich so lautlos bewegen konnte.

Dennis richtete sich darauf langsam und fliesend auf ehe er Hector anschaute und meinte: „Warum interessiert Sie das?“ obwohl seine Wortwahl höflich und seine Stimme ruhig war spürte Nathalie die hinter der Fassade verborgene Drohung und frösteltet dabei instinktiv, trotz Dennis höflichem gebaren war er ein eiskalter Profi durchaus fähig über Leichen zu gehen wenn er das für notwendig erachtete um sein Ziel zu erreichen. Auch Hector schien die kühle Professionalität die von Dennis ausging zu bemerken und machte einen beschwichtigenden Schritt zurück. „Ich will keinen Ärger, aber es hat sich so angehört als plant ihr irgendwas.“ Meinte Hector dann wobei er Dennis genau im Auge behielt und sich seine Muskulatur anspannte. „Und wenn dem so wäre?“ fragte Dennis nach. Hector schaute daraufhin kurz über seine Schulter um sicher zu gehen das niemand lauschte ehe er antwortete: „Wenn ihr irgendwas plant um hier weg zu kommen, will ich lediglich meine Hilfe anbieten.“, „Sag es ihm Dennis, die Arbeiter achten ihn.“ stellte Steve daraufhin fest immerhin war Hector ein Respektierter Mann, ihn zum Verbündeten zu haben konnte in diesem Fall ein enormer Vorteil sein. „Ich weiß und es freut mich Sie an Bord zu haben.“ stellte Dennis dann fest und nickte Hector zu. Dieser wirkte daraufhin ehrlich erleichtert ehe er sich, zu Nathalies missfallen, genau neben ihr niederlies. „Also folgender Plan, ihr wisst alle dass wir einen Frontalen Angriff gegen die Aufseher nicht gewinnen können, daher müssen wir schlauer sein als sie und vor allem müssen wir uns Feuerunterstützung besorgen. Ich schlage vor ein Ablenkungsmanöver in den Minen zu starten so dass eine kleine Gruppe um Miss Nathalie hier zu dem Kampfavatar vorstoßen kann. Sobald dieser aktiviert ist starten wir den Aufstand an mehreren Fronten und überrumpeln die Aufseher mit der Feuerkraft des Avatars.“ Erklärte Dennis dann.

„Ähm ich weiß nicht wie man so einen Avatar bedient.“ stellte Nathalie dann fest. „Dann musst du schnell lernen. Die Steuerung dürfte ziemlich intuitiv sein. Aber wenn du glaubst das du das nicht schaffst brauchen wir es gar nicht erst zu versuchen.“ antwortete Dennis. Alle Augen richteten sich daraufhin auf Nathalie, ohne es zu wollen war sie nicht nur der Auslöser für den Ausfand sondern auch eine Schlüsselfigur für dessen Erfolg geworden und das alles nur aufgrund ihrer Erbinformation. „Ich werde das schon irgendwie hinbekommen, zur Not trampel ich sie einfach nieder.“ Stellte Nathalie dann fest. „Gut, jetzt brauchen wir noch ein Ablenkungsmanöver das möglichst viele Aufseher bindet.“ Stellte Dennis fest. „Das ist einfach, wir tun so als wäre eine ausgebrochen, überlasst das mir.“ Meinte Hector umgehend. „Gute Idee.“ Meinte Dennis umgehend anerkennend. „Und was machen wir wenn wir die Aufseher in die Defensive gedrängt anhaben?“ fragte dann Ursula. „Sammeln wir uns dringen zum Hangar vor wo wir ein Schiff kapern.“ Antwortete Dennis. „Kannst du denn so ein Ding fliegen?“ fragte Anna dann. „Ja.“ Antwortete Dennis umgehend. „Moment mal, die Schiffe im Hangar sind viel zu klein, da bekommen wir niemals alle rein.“ stellte dann Nathalie fest. Immerhin standen im Hangar lediglich einige Kurzstreckenbarkassen in denen man niemals über Hundert Menschen unterbringen konnte. „Ich weiß, aber wir haben kein anderes Transportmittel.“ Antwortete Dennis Niedergeschlagen. „Was ist mit den Schiff in der Grube?“ fragte Ursula sofort. „Ja das Ding wäre wohl groß genug.“ Stimmte Hector zu. „Das schon, aber ich kann es nicht fliegen.“ antwortete Dennis.

„Warum nicht?“ fragte Anna sofort nach. „Weil es Terranisch ist. Ich bin ziemlich sicher das sämtliche höheren Kontrollfunktionen durch die Genverschlüsselung gesichert sind. Ich kann es also nicht fliegen.“ Antwortete Dennis erneut geduldig. „Aber ich könnte es, oder?“ fragte Nathalie dann. „Vermutlich, aber weißt du auch wie das geht?“ fragte Dennis nach. „Nein, aber du könntest es mir doch sagen welche Knöpfe ich drücken muss.“ Erwiderte Nathalie. „Hmm, das könnte tatsächlich funktionieren und wir hätten ein einsatzbereites Terranisches Schiff samt Kampfavatar erobert....“ murmelte Dennis daraufhin, es war offenkundig das er angestrengt nachdachte. Alle Anwesenden warteten daraufhin gespannt darauf das Dennis antwortete, ohne großartige Abstimmungen oder ähnliches hatte er sich als Anführer profiliert, alleine auf Grund seines Wissens und seiner Fähigkeiten. „Es ist zwar verrückt, aber wer nichts wagt kann auch nichts gewinnen.“ Meinte Dennis dann leise ehe er aufblickte und verkündete: „Also gut, wir können das schaffen. Wir versuchen das Schiff in der Grube zu kapern, dadurch haben wir auch den Überraschungsvorteil auf unserer Seite, sie werden damit rechnen das wir nach oben vorrücken, nicht nach unten. Aber zunächst muss ich euch noch etwas wichtiges zeigen.“, „Ich bezweifle das wir auf die Schnelle lernen so wie du zu kämpfen.“ Bemerkte Usrula daraufhin. „Das meinte ich auch gar nicht, die Kunst des unbewaffneten Nahkampfes zu meistern hat mich mehrere Jahre gekostet. Ich meinte etwas sehr viel wichtigeres: Kommunikation.“, „Kommunikation?“ fragte Steve etwas enttäuscht. „Ja Kommunikation. Kommunikationsgeräte mögen nicht die coole oder einschüchternde Aura von Panzerabwehrraketen oder Granatwerfern haben, aber ohne funktionierende Kommunikation ist jede Militärische Operation von vorneherein zum Scheitern verurteilt.“ Bekräftigte Dennis.

„Gut und was willst du uns die Kommunikation betreffend zeigen, wir können immerhin alle sprechen.“ meinte dann Anna. „Ja ihr könnt sprechen, aber wenn der Plan erfolgreich sein soll müssen wir fähig sein uns auch über große Distanzen und durch Wände hindurch zu verständigen. Daher habe ich uns da was besorgt.“ Erklärte Dennis ehe er ein paar kleine Zylindrische Objekte aus einer seiner Taschen fischte. „Was ist das?“ fragte Hector misstrauisch. „Kurzstreckenkommunikatoren.“ Antwortete Dennis ehe er eines der Objekte in sein rechtes Ohr steckte, umgehend fuhr darauf ein dünnes beinahe durchsichtiges längliches Objekt aus dem Zylinder, vermutlich das Mikrofon. „Wenn sie aktiviert sind können wir uns auch über größere Distanzen miteinander verständigen.“ Erklärte Dennis dann und hob auffordernd die Hand. „Wo hast du die Ding er her?“, fragte Nathalie dann während sie sich Misstrauisch eines der Objekte nahm. „Die Aufseher passen nicht gerade gut auf ihre Ausrüstung auf.“ Antwortete Dennis umgehend. „Wenn das Ausrüstung der Aufseher ist, können die uns dann nicht auch hören?“ fragte Hector während er den kleinen Zylinder zwischen den Fingern rollte. „Nein, ich habe sie auf einen anderen Frequenzbereich gestellt und die Übertragung verschlüsselt.“ Antwortete Dennis. Obwohl man Hector darauf ansah das er nicht wirklich verstanden hatte was Dennis gesagt hatte gab er sich mit der Antwort zufrieden und zuckte mit den Schultern.

„Also wir schlagen Morgen, kurz nach dem Frühstück zu, bevor unsere Leute durch die Arbeit erschöpft sind. Sobald das Ablenkungsmanöver läuft begibt sich Nathalie unter irgendeinem Vorwand in die Grube, nach Möglichkeit ohne Verdacht zu erregen. Dort kapert sie umgehend den Avatar. Sobald der Avatar gesichert ist, greifen wir die Aufseher an möglichst vielen Fronten gleichzeitig an. Nathalie du säuberst zuerst die Grube und rückst dann zu den Minen vor um uns zu unterstützen. Sobald wir die Aufseher aus den Minen verjagt haben begeben wir uns möglichst schnell zurück in die Grube, bevor sie sich neu Gruppieren und zum Gegenschlag aushohlen können. Wenn alles glatt läuft wissen die Aufseher gar nicht wie ihnen geschieht und wir ziehen das mit minimalen Verlusten durch. Alles klar?“ fasste Dennis den Aktionsplan zusammen. Alle nickten daraufhin, in der Theorie klang der Plan super, allerdings hatte Nathalie so ihre Zweifel ob das alles in der Praxis auch so gut funktionieren würde. „Ich weih ein paar von den Jungs ein, man kann ihnen trauen.“ Stellte Hector dann fest ehe er sich erhob. „Gut, hoffen wir das Beste für Morgen.“ Antwortete Dennis daraufhin.
~~~Ende Kapitel 7~~~

mfg.: Tg

P.S.: Frohe Ostern!

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27 Mar 2016 13:41 #78684 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Der Plan klingt ja reichlich orgnaisiert, aber ich bin mal gespannt ob ein, in der Theorie perfekter Plan, auch in Wirklichkeit umsetzbar ist! Schade, dass bei dem Aufstand viele Arbeiter wohl ihr Leben verlieren, aber dass ist nunmal der Preis der Freiheit!

Bin auch gespannt ob die Gensteuerung es einem möglich Macht extrem Intuitiv den Avatar und das Schiff zu nutzen, oder ob das eher eine heikle Angelegenheit wird!

So oder so bin ich wirklich auf nächste Woche gespannt!
Mach weiter so, deine Leser erfreuen sich an deinen Werken!

LG Stefan

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27 Mar 2016 18:28 #78685 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
So, jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden. Zunächst mal ich habe leider noch nicht alles geschafft, ein paar Kapitel fehlen noch, aber ich bekomme schon den ersten Eindruck. Klar, bis jetzt war noch nicht wirklich viel ls, was Action angeht, dennoch vermittelt alles bisher erzählte eine düstere Stimmung, auch wenn man noch nicht einmal weiß, wo sich die Sklaven aufhalten (der Planet) oder wie sie denn in die Sklaverei gekommen sind, scheint ja schon ein paar Generation her zu sein. Es ist mal was anderes als bisher und könnte auch als eine Art "Was wäre wenn" von DTI oder DRG sein, nur eben mit anderen Aliens. Zumindest kannst du - TG - hier das erzählen, was bei den beiden Storys nicht dabei ist, weil wir Fans ja keinen Genozid wollten. :)

Alles in allem finde ich die Story klasse und auch die neuen Aliens sind nicht schlecht. Mich erinnert das ganze sogar (mal wieder^^) an Star Trek, genauer gesagt an die Spiegeluniversum-Folgen. Da gab es nämlich auch statt der Föderation ein Terranisches Imperium, welches alle nicht-menschlichen Völker eroberte und ebenfalls versklavte (typische Hitler-Ideologie der Arierrasse), bis sich einige der Völker später zusammenschlossen und die Terraner besiegte. Diese wurden dann wiederum zu Sklaven dieser Allianz, bis sie irgendwann rebellierten, die Stationen und Außenposten auf denen sie schuften mussten unter ihre Kontrolle brachten, Raumschiffe bauten oder eroberten und sich ihre Macht zurückholten. Eventuell läuft es bei dir ja so ähnlich ab. =)

Apropos Terraner, wieso heißt deine Story jetzt eigentlich "Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten"? Ursprünglich hieß es doch "Die Terranischen Kriege - Rückkehr der Menschen". So klingt es eher wie eine Fortsetzung oder gar was ganz anderes. Zudem fehlt dieses Mal auch die Einleitung, der Prolog wie bei "Die Chroniken des Feuers".

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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02 Apr 2016 12:12 #78754 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Natürlich lklingt der Plan organisiuert, Dennis ist immerhin Soldat mit Guerilla Ausbildung udn weiß damit was er tut, ob das aber alles so hinhaut: Wer weiß...
Nuja, stell dir mal vor du hasst dein leben damit verbracht Höhlen zu putzen dun hasst noch nie in deinem Leben eine Waffe in der Hand gehabt und jetzt sollst du auf einmal eine Mehere Meter große Vernichtunsgamschine Kontrollieren. Egal wie einfach die Steuerrung ist, zunächts dürfetst du reichlcih überfordert sein, oder?^^

@Jack Hunter: Es ist von mir völlig beabscicht8gt das der Leser zunächst faktisch nichts über die Hintergründe weiß, deshlab auch kein erklärender Prolog. Die Geschichte spielt aus dem Blickwinkel einer Skalvin die in eine für sie unvorstellbare Welt der Raumfahrt und Großangelegten Kriegsführung geworfen wird und ich möchte das der Leser dieses Ohnamchtsgefühl, wenn man bemerkt das alles was man bislang zu Wissen gluabte schlichtweg ein Witz ist teilen kann.
Der Name der Geschichte liegt in der HIntergrundgeschichte dieses Universums, insbesodnere in der Vergnagnheit der Menschen selbst, begründet. Mehr sag ich erstmal nicht ;)

@all: So Geduldig habt ihrt gewartet, jetzt gibt's endlich ein bisschen Action! Tg wünscht viel Spaß bei:

Kapitel 8: Aufstand

Die Spannung welche in der Luft lag war praktisch zu spüren während die Arbeiter sich von Ihren Schlafstätten erhoben. Nicht wenige warfen sich immer wieder verschwörerische Blicke zu oder hoben den Daumen wenn jemand anderes sie ansah. Die Aufseher bekamen davon nichts mit, sie bewiesen einmal mehr ihre völlige Unfähigkeit was das erspüren der Gemütslage anderer betraf. Wohl wissend das dies das letzte mal war das sie diesen Weg entlang ging schaute Nathalie sich ein letztes Mal in der Schlafhöhle und dem anschließenden Gang um, sicher handelte es sich bei dem Lager um keine sonderlich luxuriöse Unterkunft, zudem war es mit diversen schlimmen Erinnerungen behaftet, aber trotzdem waren diese Höhlen über Jahre das gewesen was einem Zuhause am nächsten kam. „Schau nach vorne.“ Flüsterte sich Nathalie dann selbst zu während sie sich entlang der Rinnen aufstellte. Immerhin würde es nur noch wenige Stunden dauern bis sich alles änderte, auf die eine oder die andere weiße. Als die Paste dann quälend langsam und schmatzend durch die Rinnen floss fragte Ursula, welche neben Nathalie stand leise: „Bereit?“, „Ich denke schon.“ Antwortete Nathalie während sie in die Hocke ging. „Etwas mehr Selbstvertrauen wenn ich bitten darf.“ Meinte dann Dennis Stimme aus dem Kommunikator. Erschrocken zuckten Nathalie und Usrula daraufhin zusammen, unterdrückten jedoch den Impuls herumzuwirbeln. Es war immer noch reichlich Gewöhnungsbedürftig mit jemandem sprechen zu Können der Mehrere Meter weit entfernt stand.

Allerdings fand Nathalie Dennis auch ohne herumzuwirbeln, er stand eine Reihe weiter vorne und nickte ihr Aufmunternd zu während er an einem Klumpen Paste herum würgte. Während daraufhin alle schweigend ihre wohl letzte Mahlzeit in diesem Raum einnahmen kehrte in Nathalies innerem eine unheimliche ruhe ein. Sie hatte die letzte Nacht kaum Schlafen können da ihr Kopf so voller Gedanken gewesen war. Jetzt waren alle bedenken wie hin weggewischt, verschlungen von der Gewissheit das es jetzt sowieso zu spät war noch etwas an dem Plan ändern zu wollen. „Ob das diese innere Ruhe ist von der Dennis gesprochen hat?“ fragte sie sich dann selbst. Bekam allerdings keine Antwort. Einige weitere Minuten später verkündete der Gong dann das es Zeit war an die Arbeit zu gehen. Bei dem Gedanken das sie Sarah heute zum letzten Mal sah, erfüllte es Nathalie mit einer inneren Vorfreude auf das was nun kommen würde. Als sie dann in die Küche trat schaute Nathalie daher nicht missmutig wie sonst, sondern selbstsicher in die Runde. Außer Ursula und Anna wusste keine der Frauen was los war, weshalb sie alle aufgeregt über das seltsam Verhallten der Minenarbeiter tuschelten. Allerdings rief Sarah alle schnell wieder zur Ordnung: „Konzentriert euch auf eure Arbeit, das ist jetzt das wichtigste!“

Es dauerte auch nicht lange bis sie Nathalie entdeckt hatte und verwundert fragte: „Alles in Ordnung?“, „Ich habe mich bisher selten so gut gefühlt.“ Antwortete Nathalie wahrheitsgemäß. Die alte Frau zog die Stirn daraufhin in Falten und fragte: „Und warum?“, „Einfach so.“ antwortete Nathalie schnippisch und genoss es zu sehen wie sich die Falten auf Sarahs Stirn noch weiter vertieften, sie wusste das Nathalie ihr nicht alles sagte und das ärgerte sie über alle Maßen. „Du weißt das wir uns hier vertrauen müssen, wir sind ein Team.“ Stellte sie dann fest. „Aber natürlich.“ Antwortete Nathalie, es war einfach Sarah auf zu ziehen wenn man wusste das man sie nur noch wenige Minuten ertragen musste. Sarah warf Nathalie daraufhin einen mehr als Kritischen Blick zu und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen, es war offenkundig das sie in diesem Moment versuchte zu verstehen was los war. „Wie dem auch sei, wir wollten Anfangen.“ Meinte Sarah dann leicht verunsichert. „Aber unbedingt.“ Meinte Nathalie sofort und konnte nur mit Mühe ein Grinsen unterdrücken als sie Sarahs verwirrten Gesichtsausdruck sah. Sarah hatte sich unterdessen wohl damit abgefunden das sie vorläufig nicht den Grund für Nathalies verändertes Verhalten erfahren würde und versuchte das Gespräch dadurch wieder unter Kontrolle zu bringen das sie Nathalie einfach ignorierte.

Gerade als die beiden dann vor dem großen Grillrost standen und Sarah erneut erklärte wie man die Fleischsspiese optimal durchbriet, meldete sich Dennis durch den Komlink: „Achtung an alle, das Ablenkungsmanöver ist angelaufen, leitetet die nächste Phase ein!“ Praktisch zeitgleich sah Nathalie aus dem Augenwinkel einige Aufseher im Laufschritt in Richtung der Minen davon hetzen. „Sarah, ich muss mal aufs Klo.“ Meinte Nathalie dann. Sarah fuhr sich daraufhin erneut verärgert mit der Zunge über die Lippen, ihre Geduld war offenkundig bis ans Maximum beansprucht, trotzdem meinte sie: „Dann geh, aber beeil dich.“, „Danke.“ Meinte Nathalie noch ehe sie davon hastete. Aus dem Augenwinkel sah sie noch wie Ursula ebenfalls von der Leite herabstieg, vermutlich würde sie ihren eigenen kleinen Küchenaufstand starten und Sarah eine Abreibung verpassen. Nathalie hatte jedoch keine Zeit das zu beobachten, immerhin musste es ab jetzt schnell gehen bevor die Aufseher Lunte rochen. Ohne lange zu zögern lief Nathalie daher die Rampe nach unten und warf schon mal einen Blick auf das Objekt der Begierde: Der Kampfavatar, wie Dennis den riesigen Roboter nannte, stand noch immer an derselben Stelle wie das letzte mal, allerdings waren dieses mal deutlich weniger Aufseher anwesend. Dennis Plans schien aufzugehen. Allerdings trat trotzdem umgehend einer der massigen Aufseher in Nathalies Weg und fragte scharf: „Was willst du?“ Nathalie überlegte daraufhin schnell, kämpfen schied von vorneherein aus, auch laufen war wohl keine gute Idee, der Aufseher war sehr wahrscheinlich schneller als sie, also entschloss sie sich zu einer Lüge: „Sarah schickt mich zu fragen wann das Essen gelieferter werden soll.“

Umgehend hellten sich die Züge des Aufsehers auf und er meinte: „Dann geh weiter.“ Nathalie zögerte nicht lange dieser Anweisung folge zu leisen und lief zielstrebig auf das Gerüst zu. Glücklicherweise versuchte niemand mehr sie auf zu halten weshalb sie das Gerüst schnell erklommen hatte und vor dem geöffneten Cockpit stand. Der Naquiim der daran Arbeitete war wohl gerade ebenfalls nicht anwesend, der Weg war daher frei. Bei dem Anblick der Kontrollflächen spürte Nathalie jedoch trotzdem einen Kloß im Hals, jetzt gerade war sie sich gar nicht mehr so sicher das sie das Schaffen würde. „He du, komm da sofort runter!“ ertönte dann eine Autoritäre Stimme und Natalie sah wie mehrere Aufseher auf sie zu kahmen. „Jetzt oder nie.“ Dachte sie sich daher und kletterte so schnell wie möglich in das Cockpit hinein. Kaum berührten ihre Füße den Boden des Cockpits veränderte die Rückwärtige Wand ihre Form und passte sich an Nathalies Körperform an so dass sie sicher von dem elastischen und weichen Material fixiert wurde. Ebenfalls begannen die Kontrollflächen erneut zu leuchten. „Komm da sofort raus!“ ertönte dann die Hohe Stimme eines Naquiim. Nathalie dachte jedoch nicht daran auszusteigen, allerdings wusste sie auch nicht wie sie weiter machen sollte. „Irgendwie muss doch dieses verdammte Cockpit zu gehen!“ dachte sie sich daher und suchte fieberhaft nach einer Art Knopf oder Schalter, konnte jedoch keine entdecken. Die Panik stieg daraufhin in ihr hoch als sie das Geräusch der Klauenbewerten Läufe der Aufseher auf dem Gerüst hörte.

Ohne Vorwarnung fuhr dann eine bislang in der Cockpit Decke verborgene Platte aus und versiegelte das Cockpit um Nathalie herum, welche sich umgehend in einem, nur von den Anzeigen erhellten, Zwielicht wiederfand. Bedauerlicher weiße konnte sie die Schriftzeichen welche über die Anzeigen zogen jedoch nicht lesen. Im nächsten Moment schien der Bereich des Cockpits vor Nathalie durchscheinend zu werden und gewährte damit erneut einen Blick nach draußen. Verwirrender weiße konnte Nathalie jedoch sogar sehen was sich hinter ihr abspielte sie vermutete daher das es sich um eine Form von Bilddarstellungstechnologie handelte welche von Kameras an der Außenseite gespeist wurde. Sie sah daher das die Aufseher ihr Tempo deutlich gedrosselt hatten und sich mit gesträubtem Nackenfell näherten, die Vorderklauen gespreizt und die Zähne gefletscht, bereits ich auf einen Feind zu stürzen. „Ok, setz dich in Bewegung, bitte.“ Dachte sich Nathalie dann und suchte nach einem Schubhebel oder etwas ähnlichem. Sie fand allerdings nichts und schaute sich daher frustriert in dem Cockpit um, sie konnte außer zwei seitlich angebrachten grünlich schimmernden Flächen und dem große Bild vor sich überhaupt nichts ausmachen, es gab schlichtweg keine Hebel, Knöpfe oder Schalter. „Toll, ich glaube das Ding ist gar nicht betriebsbereit.“ Dachte sie sich daher niedergeschlagen. Und lies ihre Hände ermattet sinken. Dabei legte sie ihre Arme unbeabsichtigt auf den beiden leuchtenden Flächen ab. Erschrocken merkte sie das die Oberfläche dieser Flächen nicht fest war, sondern eine art von Gelee bildete in der ihre Arme einsanken.
~~~fortsetzung im nächtsne Post~~~


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02 Apr 2016 12:13 #78755 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Instinktiv riss sie ihre Arme daraufhin nach oben, allerdings befreite sie sie damit nicht aus dem Gelee, die Kontrollflächen folgten ihrer Bewegung und nicht nur die. Ohne Vorwarnung riss auch der gewaltige Roboter seine Gliedmaßen nach oben und zertrümmerte das Gerüst auf dem die Aufseher standen dabei mühelos. Gleichzeitig während sie daraufhin das überraschte und verängstigte gewinsel der Aufseher vernahm denen buchstäblich der Boden unter den Füßen weggerissen worden war bekam Nathalie im inneren des Gelees etwas hartes zu fassen. Als sie das Objekt etwas fester anpackte schossen links neben ihr aus einem der Arme des Roboters einige Orange leuchtenden Geschosse und schlugen mit Explosionen in die Decke der Grube ein. Erschrocken wollte Nathalie daraufhin einen Schritt zurückmachen, anstelle sich jedoch im inneren des Cockpits zu Bewegen machte der ganze Roboter einen wackeligen Rückschritt und zerlegte die letzten Reste des Gerüstes dabei vollständig. So langsam dämmerte es Nathalie daher wie die Steuerung funktionierte, offenbar verfügte der Avatar über eine sehr viel direktere Steuerung als alle technischen Geräte die sie kannte. Anstelle Umwege über Bedienelemente zu nehmen, kopierte der Avatar, wie eine Rüstung, jede ihrer Bewegungen und ermöglichte es daher instinktiv und schnell zu reagieren. Entschlossen machte Nathalie daher einen Schritt voran und freute sich darüber das der Metallkoloss sich ebenfalls umgehend in Bewegung setzte. Erst jetzt hatte Nathalie auch Zeit sich die Umgebung genauer an zu schauen. Die Aufseher waren ehrfürchtig vor dem Avatar zurückgewichen und zogen sich im Moment die Rampe nach oben zurück, begleitet wurden sie dabei von mehreren Nahquiim die es offenkundig ziemlich eilig hatten den Ort zu verlassen. „Oh nein, ihr bleibt da.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und richtete den linken Arm des Avatars aus ehe sie erneut den Abzug betätigte. Die Waffe reagierte umgehend und mähte die Aufseher samt den Naquiim regelrecht nieder, sie hatten keine Chance dem Regen aus Explosiven Geschossen zu entkommen.

„Ich habe den Avatar unter Kontrolle, mehr oder weniger.“ Meinte sie dann durch den Kommunikator. „Gut, versuch zu uns zu stoßen, wir können hier Feuerdeckung Brauchen!“ antwortete Dennis während im Hintergrund definitiv Kampfgeräusche zu vernehmen waren. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und setzte den Kampfbot wieder in Bewegung, wenn man erst einmal dahinter gestiegen war wie die Steuerrung funktionierte war es erstaunlich einfach den Stahlkoloss zu bewegen. Auch das erklimmen der Rampe stellte kein Problem dar, der Avatar glich die schräge Automatisch aus und bewegte sich souverän nach oben. Es dauerte jedoch nicht lange bis die ersten Schwierigkeiten auftauchten. Fünf Aufseher, welche sich zusätzliche Körperpanzer übergeschnallt hatten und martialisch wirkende Gewehre in den Klauen hielten stürmten ihr entgegen. Sie zögerten auch nicht lange damit das Feuer zu eröffnen. Die Kugeln prallten jedoch mehr oder weniger nutzlos an der gepanzertem Hülle des Avatars ab. Trotzdem zuckte Nathalie bei den Einschlagsgeräuschen zusammen, sie war immerhin lediglich Zivilistin und war noch nie in ihrem Leben beschossen worden. Während sie zusammenzuckte hielt sie sich mit der rechten Hand an dem Abzug fest und löste damit ohne Absicht die Hauptwaffe im rechten Arm des Avatars aus. Der Effekt war daraufhin durchaus spektakulär, einem mächtigen Knall folgte eine Flammensäule während die zerfledderten Körper der Aufseher im Umkreis mehrere Dutzend Meter niedergingen.

Nathalie blinzelte daraufhin überrumpelt, noch nie hatte sie eine derartige Zerstörungskraft gesehen, in dem aus massivem Fels bestehenden Boden klaffte nun ein über drei Meter breites und einen Meter tiefes Loch. „Damit muss man aufpassen wo man hinschiest.“ stellte sie dann für sich selbst fest und lies den Abzug vorsorglich los. „Was zum Teufel ist da unten los?! Hier hat gerade der ganze Boden gezittert.“ ertönte dann Dennis Stimme aus dem Kommunikationsgerät. „Tschuldigung, ich bin mit der Bedienung von diesem Ding noch etwas überfordert.“ antwortete Nathalie umgehend während sie errötete. „Schon gut, aber pass auf das du hier nicht alles zum Einsturz bringst.“ Erwiderte Dennis beschwichtigend. Im nächsten Moment sah Nathalie eine wohl bekannte Gestalt aus dem Zugang zur Küche rennen, es war Sarah und sie hatte es offenkundig ziemlich eilig. Nur kurz hinter Sarah stürzte Ursula aus dem Eingang heraus, da sie einen großen Hölzernen Kochlöffel in den Händen hielt war es ziemlich offensichtlich was vor sich ging. Alle beiden registrierten jedoch dann mehr oder weniger zeitgleich den Avatar und legten eine Vollbremsung hin während sie furchtsam zu dem über acht Meter hohen Koloss aufschauten.

Der Anblick war gespenstisch: während aus dem großen Einschlagskrater mitten auf der Steinrampe noch immer Rauch aufstieg leuchteten rote Suchsensoren durch den Rauch hindurch. Erst mit den zweiten Blick erkannte Ursula die gewaltige Siluette die hinter dem Einschlagskrater stand. Der ungefähre Körperbau ähnelte zwar einem Menschen, wenn auch in deutlich vergrößertem Maßstab, aber es handelte sich nicht einfach um ein übergroßes Abbild eines Menschen. So gab es keinen Kopf und die Arme hatten keine Hände und liefen stattdessen in den Mündungen gewaltigere Waffensysteme aus ebenso verfügten die Arme über ein zusätzlich Gelenk. Im Kombination mit der Mattgrauen bis Silbrigen Hüllenfarbe welche mit Nachschwarzen Zierstreifen versehen war, schüchterte der Anblick jeden ein. „Nathalie, bis du das?“ fragte Ursula dann vorsichtig, immerhin hatte sie den Avatar noch nie mit eigenen Augen gesehen. „Ja, bin ich.“ Antwortete Nathalies künstlich verstärkte Stimme. „Du siehst furchteinflößend aus.“ Meinte Ursula daraufhin während Sarah mit großen Augen zwischen Ursula und dem Avatar hin und her schaute und offenkundig versuchte sich einen Reim auf das Ganze zu machen. „Ich weiß.“ Erwiderte Nathalie. Dann schien Sarah aufzuwachen und fragte bestimmt: „Was ist hier los!?“, „Deine Welt bricht in sich zusammen.“ Antwortete Ursula lediglich ehe sie Sarah den Löffel über den Kopf zog, die alte Frau brach daraufhin umgehend in sich zusammen.

„Guter Schlag.“ Meinte Nathalie ehe sie umwandte und in Richtung der Minen weiter lief. Schon von weitem sah sie das die Aufseher den Zugang zu den Minen abgesperrt hatten und ihre Linie mittels Fernwaffen mühelos hielten. Obwohl einige der Aufseher sich herumdrehten als sie das schwere Schrittgeräusch des Avatars vernahmen, hatten sie keine Chance dem folgenden Feuersturm zu entkommen. Die Schnellfeuernde Waffe im linken Arm des Avatars verfügte nicht nur über eine atemberaubende Schussfrequenz sondern offenkundig auch über Explosivgeschosse. Feuer einstellen, du hast sie erwischt!“ brüllte dann Dennis durch den Kommunikator, wobei seien Stimme aufgrund des Dröhnens im Hintergrund kaum zu verstehen war. Nathalie lies den Abzug umgehend los, wodurch der Feuerstrahl erstarb, von der Provisorischen Barrikade welche die Aufseher aufgebaut hatten, war nichtmehr viel übrig, ebenso von den Aufsehern selbst. „Alles klar bei euch?“ fragte Nathalie dann. „Wir hatten einige Verluste, die Aufseher haben schnell reagiert.“ Antwortete Dennis während er aus den Minen trat und die Zerstörung beeindruckt musterte die Natalie angerichtet hatte. „Wir sollten uns beeilen.“ Meinte er dann während er die anderen Arbeiter hinter sich her winkte. Die meisten der Männer schauten verstört zu dem gewaltigen Kampfroboter auf, auch wenn sie es nicht Gesehen hatten war es ihnen doch umgehend klar das diese Maschine all die Aufseher getötet hatte und das in einer Geschwindigkeit die geradezu unvorstellbar war.

Kaum hatten sich der Zug aus Arbeitern, mit Nathalie in dem Avatar als Nachhut, in Bewegung gesetzt ertönte im Cockpit ein lautes Alarmgeräusch. „Was?!“ fragte sich Nathalie daher selbst, im nächsten Moment gab es einen Knall und sie spürte eine Kraft im Rücken. Nur kurz darauf sah sie eine weitere Truppe Aufseher welche die Grube hinunter stürmten. Im Gegensatz zu den anderen Aufsehern trugen sie schwere Rüstungen und Waffen. Einer von ihnen zielte in diesem Moment erneut auf Nathalie und feuerte eine art Raketenwerfer ab. Erneut schrillte der Alarm daraufhin auf, was Nathalie jedoch reichlich wenig nützte, sie wusste schließlich nicht wie sie eventuelle Gegenmaßnahmen aktivierte, daher ging sie in die Gegenoffensive und feuerte die Rechte Hauptkanone ab. Der Einschlag lies erneut die ganze Grube erzittern, so das Staub und Feines Geröll aus Rissen im Fels herabregneten. Von den Aufsehern war außer einem qualmenden Krater nichts mehr übrig. „Sie haben mehr Feuerkraft als erwartet, wir müssen uns beeilen.“ Stellte Dennis daraufhin fest. Jedoch waren sie nur wenige Schritte weit gekommen als aus dem Oberen Korridor, welcher den Hangar mit der Grube verband, ein kleineres Raumschiff schoss und umgehend nach unten schwebte.

„Das ist nicht fair.“ Dachte sich Nathalie umgehend. Ohne zu zögern eröffnete das Schiff dann auch das Feuer während es in einigem Abstand hin und her schwebte. Der ganze Avatar erbebte unter den Einschlägen so das Nathalie gehörig durchgeschüttelt wurde, allerdings sorgte die perfekt angepasste Cockpitform dafür das sie nicht aus der Steuerposition geschüttelt wurde. Umgehend schoss die Panik daraufhin wieder in Nathalies Denken und drohte sie zu überwältigen. „Nathalie, konzentrier dich, du muss dieses Schiff abschießen, oder wir gehen alle drauf!“ hallte dann Dennis Stimme durch den Kommunikator. Erst jetzt bemerkte Nathalie dass das Schiff auf ihrem Bildschirm von einem roten Zielkreis umgeben war, hoffnungsvoll drückte sie daher den Abzug durch und hoffte das Beste. Sofort darauf schoss ein hell silbrig leuchtendes Geschoss auf das Naquiim Kanonenboot zu. Der Pilot des Schiffes bemerkte die Bedrohung zwar schnell und versuchte auszuweichen, doch aufgrund der beengten Situation in der Grube war seine Manövrierfreiheit stark eingeschränkt. Das Geschoss, bei dem es sich offenbar um eine zielsuchende Waffe handelte, passte seinen Kurs daher mühelos an und schlug knapp unterhalb des Cockpits in das Kanonenboot ein. Zunächst passiert darauf überhaupt nichts, doch nur Millisekunden später wurde das ganze Kanonenboot von einer Detonation regelrecht Auseinader gerissen. „Meine Güte...“ dachte sich Nathalie daraufhin während sie blinzelte um ihre Augen von der grellen Explosion zu erholen. So langsam wurde ihr klar was Dennis damit gemeint hatte das der Avatar mit allen fertig werden würde was Talshien’s Leute auffahren konnten, er war eine hochgezüchtete Vernichtungsmaschine die fähig war mehr Tod und Zerstörung zu verbreiten als es sich ein Zwangsarbeiter Mädchen, was Nathalie nun einmal war, jemals hätte vorstellen können.

Als sie das begriffen hatte wurde Nathalie reichlich mulmig zumute, sie Kontrollierte eine Waffe aus einer anderen Zeit, eine Waffe mit unvorstellbarer Macht. „Dennis muss ziemlich verzweifelt sein...“ dachte sie sich daher während sie den Strom aus Sklaven eskortierte die sich die Grube hinab drängten und dabei den überall verstreuten Trümmern des Kanonenbootes respektvoll auswichen. „Alles in Ordnung Nathalie?“ fragte dann Steves Stimme. „Ja, ich hoffe nur das ich hier bald rauskomme, das Ding ist mir unheimlich.“ Antwortete Nathalie mit belegter Stimme.
~~~Ende Kapitel 8~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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