~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
Weitere Minuten des Paste Umschüttens später hatten es Nathalie und Anna dann geschafft due gesamte Paste zurück in den großen Kochpott zu befördern. „Räum das mal bitte auf, ich versuche mal mit Sarah zu sprechen.“ Meinte Nathalie dann zu Anna. Diese nickte lediglich knapp ehe sie die Eimer zurück auf den Wagen beförderte. Nathalie lief unterdessen, unter dem fragenden Blick von Ursula und einigen anderen Frauen, auf Sarah zu welche sie noch nicht bemerkt hatte. Nathalie beschloss daher sich bemerkbar zu machen damit Sarah nicht den Eindruck Gewann sie würde ihr nachschleichen. „Na, läuft alles nach Plan?“ fragte Nathalie daher vorsichtig. Sarah drehte sich umgehend um und meinte: „Im Moment ja, aber man muss beständig aufpassen. Eine gute Küchenchefin muss ihre Augen überall haben weißt du.“, „Das muss ein anspruchsvoller Job sein.“ stellte Nathalie daraufhin fest in der Hoffnung das Sarah so eitel war wie sie dachte. „Oh ja, das ist er, aber die meisten wissen das nicht zu würdigen.“ Antwortete Sarah. „Vielleicht liegt das an der Führung?“ meinte Nathalie daraufhin und versuchte damit sich langsam an das eigentliche Thema heran zu tasten, obwohl sie verwundert darüber war das Sarah überhaupt so lange mit ihr redete anstatt sie umgehend zurück zur Arbeit zu schicken.
„Damit hast du recht. Die Aufseher machen ihre Arbeit gut, aber sie vermitteln keine Werte.“ Erwiderte Sarah daraufhin. „Wohl war.“ Pflichtete Nathalie umgehend bei obwohl sie eigentlich ganz anderer Meinung war. „Nun ich habe einen Vorschlag gemacht um das zu ändern.“ Meinte Sarah dann plötzlich von selbst. Augenblicklich horchte Nathalie auf versuchte sich ihre Neugier jedoch nicht anmerken zu lassen während sie möglichst beiläufig fragte: „Echt, was denn?“, „Ich habe vorgeschlagen die Führungsstruktur im Lager zu ändern. Wir müssen uns mehr selbst organisieren um gute Arbeit verrichten zu können. Deshalb habe ich angeregt das die Aufseher sich zurückziehen und wir eigenverantwortlich die Arbeiten einteilen.“ Erklärte Sarah umgehend. „Und darauf sind sie eingegangen?“ fragte Nathalie sofort nach. „Ja, sie finden die Idee gut, unter der Voraussetzung das jemand dem sie vertrauen die Führung übernimmt.“ Antwortete Sarah mit vor stolz anschwellender Brust. „Und wer soll das sein?“ fragte Nathalie mit gespielter Überraschung. „Ich. Ich habe auch schon mehrere gute Ideen wie wir das alles effizienter gestalten können.“ Erwiderte Sarah mit leuchtenden Augen. „Oh, was für Ideen hast du denn?“ fragte Nathalie dann sofort, dieses Mal musste sie ihre Neugierde nicht spielen. „Zum Beispiel denke ich das es an der Zeit wird das wir selbst für Nachschub an Arbeitskräften sorgen. Die können wir dann von Anfang an einlernen. Das wird die Effizienz drastisch erhöhen.“ Antwortete Sarah umgehend. „Aha, und wie stellst du dir das vor?“ fragte Nathalie nach, immerhin bezweifelte sie das Talshien es einem Menschen überlies neue Sklaven ein zu kaufen, selbst wenn es sich bei diesem Menschen um Sarah handelte.
„Das ist doch eines der einfachsten Dinge überhaupt. Immerhin haben wir alles was wir brauchen um Nachwuchs zu bekommen hier.“ Erwiderte Sarah dann was Nathalie wie einen Faustschlag in den Magen traf, Sarah hatte gar nicht vor Sklaven einzukaufen, sie wollte dafür sorgen das die Sklaven selbst Kinder bekamen um Kostengünstig weitere Arbeitskräfte zu erhalten. „Ich wage zu bezweifeln das irgendjemand ein Kind in diese Welt setzt.“ Stellte Nathalie dann fest. „Das wird einfach eine Pflicht, überlass das nur mir. Wir haben hier genügend weibliche Arbeiter im Reproduktionsfähigen Alter.“ Erwiderte Sarah. „Du willst die Leute zwingen Kinder zu bekommen?“ fragte Nathalie daraufhin entgeistert. „Manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück zwingen.“ antwortete Sarah lediglich. „Ähem, ok ich muss dann mal weiter machen...“ meinte Nathalie daraufhin und entfernte sich von Sarah während ihre Gedanken kreisten, sie traute es Sarah durchaus zu eine art von Kinderquote einzuführen die jede Frau zu erfüllen hatte, ein grausige Vorstellung. „Und?“ fragte dann Anna neugierig als Nathalie sie erreicht hatte. „Sarah ist noch verrückter als ich angenommen hatte.“ Antwortete Nathalie lediglich dumpf während sie in Richtung der Essenswagen ging, immerhin stand das Mittagessen unmittelbar bevor. „Warum was hat sie gesagt?“ fragte Anna neugierig weiter. „Später, nicht hier.“ Meinte Nathalie daraufhin, sie musste erst einmal selber über Sarah’s Worte nachdenken.
Als sie dann an der Essensausgabe angelangt waren, versicherte sich Ursula kurz das Sarah außer hör und Sichtweite war ehe sie fragte: „Was hattest du den mit unserer Möchtegern Königin zu besprechen?“, „Erzähl ich dir später, ich will nicht das sie Verdacht schöpft.“ Antwortete Nathalie. „Aha.“ Meinte Ursula daraufhin während sie die Klappe öffnete welche die Paste aus dem großen Pott in die kleineren Transporttöpfe auf dem Wagen laufen ließ. Sobald Nathalie dann gemeinsam mit Anna die Küche verlassen hatte und die Minen ansteuerte, meinte Anna: „Es ist noch schlimmer als du dachtest oder?“, „Ja.“ Stimmte Nathalie zu. „Das ist einfach nicht fair.“ Meinte Anna daraufhin düster während sie den Kopf und die Schultern hängen lies. „Nein ist es nicht.“ Stimmte Nathalie zu, wenn Sarah mit ihrem Plan durch kam, was leider sehr wahrscheinlich war, wäre das eine völlig neue Dimension von Unterdrückung.
Als sich der Tag dann nach weiteren quälenden Stunden dem Ende zu neigte, saßen die wenigen Arbeiter welche sich noch aufrecht halten konnten wie üblich in kleinen Gruppen im Schlafraum zusammen. Die Aufseher duldeten dies nach wie vor, vermutlich da sie wussten das ein Gewisses Maß an sozialer Interaktion notwendig war wenn man verhindern wollte das die Menschen wahnsinnig wurden den wahnsinnige Sklaven arbeiteten schlecht. „So jetzt erzähl aber mal.“ Meinte Ursula dann während sie sich im Schneidersitz niederlies. Nathalie warf daraufhin ein Blick über die Schulter um sich zu vergewissern das niemand mithörte ehe sie leise antwortete: „Anna hat mir erzählt das Sarah irgendwas ausheckt, irgendwas das über ihre üblichen Schikanen hinausgeht.“ Während Anna daraufhin zustimmend nickte fraget Ursula: „Noch übler als ihr sonstiges gehabe? Wow.“, „Mhm, noch schlimmer. Ich hätte mir das nie träumen lassen, aber offenbar will sich Sarah zu einer Art Hilfsaufseherin machen lassen und das Kommando über das Lager an sich reißen.“ Ursula zog daraufhin die Augenbrauen hoch ehe sie trocken meinte: „Das passt zu ihr.“, „Ja, das ist aber noch nicht alles. Sie hat vor uns dazu zu zwingen Kinder zu bekommen um den Nachschub an Arbeitskräften kostengünstig zu gestalten.“ meinte Nathalia daraufhin düster. „Was?!“ erwiderte Ursula umgehend schockiert während Anna auf keuchte. „Was ist mit Kindern?“ fragte dann Steve der sich in diesem Moment zu den drei setzte und einfach nur unendlich müde wirkte, die gute Laune für die er früher berühmt gewesen war, war dabei wie verfolgen.
Sarah schwelgt in Allmachtsphantasien.“ Meinte Ursula daraufhin lediglich knapp. „Das ist doch nichts neues.“ Erwiderte Steve während er sich vorsichtig im sitzen streckte. „An sich nicht, aber sie hat eine neue Dimension erreicht.“ Konterte Ursula. „Echt?“ fragte Steve lediglich. „Leider ja, sie will sich Befördern lassen um ein paar tolle Regeln wie eine Kinderquote durchzuboxen.“ Antwortete Nathalie. Steve schüttelte daraufhin den Kopf während er meinte: „Manche Leute sind wirklich Hoffnungslos. Mir ist es unverständlich wie sie denkt.“, „Nicht nur dir.“ Stellte Ursula fest. „Und was machen wir jetzt?“ fragte dann Anna voller Tatendrang. „Was sollen wir den machen?“ fragte Nathalie mit Hochgezogenen Augenbrauen, ihr aller Handlungsspielraum war bestenfalls beschränkt. „Keine Ahnung, aber irgendwas müssen wir doch dagegen unternehmen.“ Antwortete Anna. Steve grinste daraufhin schwach ehe er meinte: „Der Tatendrang der Jugend, immer wieder schön zu sehen.“, „Wir können leider nichts tun, jedenfalls fällt mir nichts ein. Wenn du eine Idee hast immer raus damit.“ Fügte dann Ursula an. Wie zu erwarten schwieg Anna daraufhin, die Situation war einfach verfahren und schien sich im Moment jeden Tag noch weiter zu verschlimmern. „Gibt’s auch erfreuliche Nachrichten?“ fragte Steve dann wobei man seiner Stimme anhörte das er nicht wirklich damit rechnete. „Nö, es sei den Du hast welche.“ Erwiderte Nathalie niedergeschlagen.
„Naja, ich habe gehört das Talshien wohl eine ganze Ladung neuer Sklaven gekauft hat. Ich weiß zwar nicht ob das erfreulich ist, aber immerhin ist es nicht so niederschmetternd.“ Antwortete Steve umgehend. „Oh Frischfleisch, ist ja schon en Weile her seit dem letzten mal.“ Stellte Ursula fest. „Das wird auf jeden Fall ne Abwechslung.“ Stimmte Nathalie zu, sie selbst war mit dem vorletzten Schwung angekommen und hatte daher schon eine Welle Neuankömmlinge erlebt. „Die armen Schweine haben keine Ahnung wo sie da rein kommen.“ Meinte dann Steve. „Ich bin ziemlich sicher das es dort wo sie herkommen auch nicht viel angenehmer ist als hier.“ Stellte Nathalie schulterzuckend fest. Soweit sie wusste gab es mittlerweile faktisch keine Menschen mehr die nicht unter der Erdrückenden Naquiim Herschafft lebten, immerhin hatten die Naquiim gewaltige Anstrengungen unternommen um die gesamte Spezies zu versklaven. Den Gerüchen nach zu urteilen ließ sich das auf den vergangenen Krieg zurück zu führen in dem die Naquiim schwere Verluste hatten hin nehmen müssen und sich daher insgeheim vor der Menschlichen Rasse fürchteten, ein Umstand den sie wohl niemals offen zugeben würden.
~~~Ende Kapitel 4~~~
mfg.: Tg