Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
08 Apr 2017 17:04 #86923 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ich sehe schon die finale Schlacht kommt immer näher! Sehr beeindruckend, dass die Grewock den Naquim in so kurzer Zeit den Hintern versohlen konnten! Ich freue mich aufs nächste Kapitel!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
15 Apr 2017 13:10 #86989 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Es war für die Grewock nicht sonderlich schwer die Naquiim in die Knie zu zwingen, immerhin stellen sie nahezu das komplette Militärpersonal. Ohne die Grewock hat die Synode daher keinerlei Sreitkräfte mehr.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 62: Die Schlacht von Tyliius

„Zeit bis die Truppen des Ordens Tyliius erreichen?“ fragte Nathalie konzentriert von ihrem Thronartigen Stuhl in der Mitte von Europas riesiger Kommandozentrale aus. „Unseren Daten zufolge erreichen die Truppen des Ordens bei Gleichbleibender Geschwindigkeit Tyliius in T-fünfzehn Minuten Ma’am.“ Antwortete einer der unterstützenden Flugkontrolloffiziere an Bord. „Und wie lange Brauchen wir noch?“ fragte Nathalie dann. „Ankunft an Zielkoordinaten in t-zwölf Minuten Ma’am.“ Antwortete Steve sofort und schaffte es dabei tatsächlich ernsthaft zu klingen. Nathalie zog daher eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar ehe sie meinte: „Ich will beide verbleibenden Zeitspannen als Zähler Visualisiert haben.“, „Bestätigt.“ Meinte Europa lediglich ehe sie zwei abnehmendes Zahlenreihen als freischwebende Holodarstellungen erscheinen ließ aufgrund ihrer Perfektionistischen Ader wurden dabei jedoch nicht nur Minuten und Sekunden sondern sogar noch Nanosekunden Angezeigt. Nathalie musste bei diesem Anblick trotz der ernsten Situation schmunzeln, KI’s waren einfach sogar so Menschlich das sie sogar ihre ganz Persönlichen Steckenpferde hatten, im Falle von Europa war es definitiv ihr nahezu Krankhafter Perfektionismus. „Das wird ein absolutes Wimpernschlag Finale, viel Zeit eine Verteidigungslinie zu bilden werden wir nicht haben.“ Stellte Dennis dann fest. „Haben wir Informationen über die Truppenstärke der angreifenden Ordenskräfte?“ fragte Nathalie dann.

„Nur Näherungswerte die aus den Energieemissionen ihres Translichtkanals errechnet wurden, diese weißen jedoch auf eine beachtliche Anzahl Kriegsschiffe hin. Der Orden ist definitiv auf eine schwere bewaffnete Auseinandersetzung im Orbit von Tyliius vorbereitet.“ Antwortete Europa sofort. „Hätte mich auch gewundert wenn es anders gewesen wäre. Sie Wissen das wir mit Kraswyn gemeinsame Sache machen. Demzufolge müssen sie unser eingreifen zumindest mit einkalkuliert haben.“ Erwiderte Dennis Schulterzuckend. „Alle Schiffe in volle Gefechtsbereitschaft, zeigen wir diesen Käfern das sie sich mit den falschen angelegt haben.“ Meinte Nathalie dann Düster, zwar war der ganze Konflikt mit den Sambesi ihrer Ansicht nach überflüssig, aber wenn die Sambesi unbedingt den Krieg haben wollten sollten sie ihn eben bekommen. „Sir wir empfangen ebenfalls die Signaturen weiterer Translichtkanäle die auf Tyliius gerichtet sind, Naquiim Signatur.“ Meldete Europa dann. „Die freien Fürsten?“ fragte Nathalie mit hochgezogenen Augenbrauen, es war mehr als unwahrscheinlich das auch nur einer dieser unverbesserlichen Egomanen seine Streitkräfte Schickte um jemand anderem zu helfen. „Unwahrscheinlich, aus den Transpondersignalen leite ich eher Grewockseparatisten ab.“ antwortete Europa. „Also mobilisiert Kraswyn alles was er entbehren kann, gut.“ Stellte Dennis fest während Nathalie einfach nur froh war das ihr Anfänglicher Verdacht aus der Luft gegriffen schien.

Nur wenige Minuten später erreichte die Flotte des Widerstandes den Trümmerverseuchten Orbit von Tyliius, zum Glück hatte Kraswyn in weißer Voraussicht seine Einheiten den Ankunftsbereich seiner Alliierten räumen lassen weshalb es keine Schäden durch unter hoher Geschwindigkeit einschlagender Trümmer gab. „Zielkoordinaten erreicht, wir formieren uns zusammen mit Kraswyns Schiffen zu einem gemeinsam Abwehrgürtel.“ meldete Steve dann während sich Europa in Bewegung setzte, sie hatten nur noch wenige Minuten bis die Flotte des Ordens selbst eintraf und mussten sich daher beeilen. Während die Steuermänner und Navigationsoffiziere daraufhin vollauf beschäftigt waren hatte der Kommandostab nicht so viel zu tun und hatte daher Zeit sich zu unterhalten. „Kraswyn ruft uns.“ Stellte Agatha daher fest. Nathalie nickte Agatha daraufhin zu ehe Kraswyns Abbild einmal mehr auf einem Holobildschirm abgebildet wurde. Der Grewock kam auch, wie üblich schnell zur Sache: „Grüße Menschen. Es ist gut das ihr gekommen seid uns erwartet eine große Schlacht und viel Ehre.“, „Vorausgesetzt wir überleben, ist uns Ehre mit Sicherheit gewiss.“ Antwortete Nathalie. Kraswyn lachte daraufhin polternd und meinte: „Du hast eine gute Sicht der Dinge.“, „Ich sehe die Dinge realistisch Fürst.“ Antwortete Nathalie schulterzuckend. Kraswyn schüttelte sein Haupt daraufhin ehe er meinte: „Ich werde euch Menschen nie verstehen. Aber das ist egal, ihr seid gute Kampfbrüder und nur darauf kommt es jetzt an. Meine Krieger sind bereit.“ Wohl Wissend das ein Grewock die Bezeichnung „Kampfbruder“ nur für jemanden verwendete den er sehr schätzte und als engen Freund betrachtete fühlte sich Nathalie reichlich geehrt und antwortete daher: „Nichts anderes hatte ich erwartet. Wir werden gemeinsam Kämpfen und Siegen. Die Sambesi haben keine Ahnung mit wem sie sich angelegt haben.“, „Gut gesprochen!“ stimmte Kraswyn zu.

Dann fand Nathalies Unterhaltung mit dem Oberkommandierenden der Grewock jedoch ein jähes Ende, die Sambesi erreichten Tyliius. „Mehre Feindkontakte in direkte Umgebung gesprungen Sir!“ meldete Dennis daher umgehend. „Wollen Sie reden?“ fragte Nathalie dann obwohl sie nicht damit rechnete das die Sambesi sonderlich gesprächig waren. Die Insektenwesen waren ein ausgesprochen zielstrebiges Volk, sie hätten keine ganze Flotte schwerer Kriegsschiffe geschickt wenn sie verhandeln hätten wollen. „Negativ, ich empfange keinerlei Kontaktversuche.“ Antwortete Agatha während die Flotte der Sambesi begann bedrohlich auszuschwärmen und einen Angriffsformation einzunehmen. Dank den Truppen der Grewock war die Zahlenmäßige Überlegenheit der Sambesi jedoch bei weitem nicht serdrückend wie erwartet. Rechnerisch kamen auf jedes Schiff der Menschen-Grewock Allianz etwa eins Komma acht Schiffe des Ordens. Wenn man dabei bedachte das jedes Terranische Schiff es problemlos mit zwei oder mehr Sambesi Schiffen vergleichbarer Gewichtsklasse aufnehmen konnten und die Naquiim Schiffe der Grewock den Ordens Schiffen nicht bedrohlich unterlegen waren eine durchaus lösbare Aufgabe, insbesondere wenn man die Rohe Feuerkraft Europas mit einbezog.

„Es sind weniger als erwartet.“ Stellte Dennis dann fest, offenbar hatte der Orden die Translichtsignatur seiner Flotte etwas aufgeblasen gehabt um bedrohlicher zu wirken. „Aber immer noch genug um Probleme zu machen.“ Erwiderte Nathalie wenn sie in ihrem Vergangen bewaffneten Konflikten eins gelernt hatte dann war es das man seinen Feind niemals unterschätzen durfte. „Das ist wohl war, wir sollten keine unnötigen Risiken eingehen.“ Stimmte Dennis zu während auch ihre Flotte die defensive Kampfformation eingenommen hatte. Daraufhin belauerten sich die beiden Flotten gegenseitig, niemand wagte es den ersten Schuss abzugeben. „Worauf warten die?“ fragte Nathalie daher. „Keine Ahnung, vermutlich suchen sie nach einem Schwachpunkt in unserer Kampflinie um ihre Angriffe dort zu konzentrieren.“ Antwortete Dennis. „Das sollten wir vielleicht auch tun oder?“ fragte Nathalie daraufhin. „Nicht wirklich. Wir haben genug Feuerkraft um alles zusammen zu schießen das sich uns in den Weg stellt. Wenn es zur Konfrontation kommt rate ich ihr Zentrum direkt zu attackieren und dem Feind direkt an die Kehle zu springen.“ Antwortete Dennis. „Also ab durch die Mitte?“ fragte Nathalie mit hochgezogenen Augenbraue, das war keine Taktik die zu Dennis sonstigem Vorgehen passte. „Wir haben die überlegene Feuerkraft, das sollten wir so deutlich wie möglich ausspielen, dann haben wir die Chance ihre Moral zu brechen.“ Antwortete Dennis dann geduldig.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
15 Apr 2017 13:12 #86990 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Kraswyn wurde unterdessen etwas unruhig und rutschte auf seinem Stuhl herum, Geduld war ganz offensichtlich keine Stärke der ziemlich impulsiven Grewock. Schließlich schienen jedoch auch die Sambesi genug vom Warten zu haben und eröffneten mit ihrer Langstrecken Artillerie das Feuer. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Nathalie resigniert ehe sie befahl: „Feuer erwidern, Position halten.“, „Aye Sir.“ Bestätigten mehrere Offiziere daraufhin ehe die Flotte zum leben erwachte und nun ihrerseits die Sambesi unter Feuer nahm. Es war Nathalie jedoch klar das dieses Distanz Geplänkel nicht lange anhalten würde, auf diese Gefechtsentfernung waren Terranische Großkampfschiffe, selbst ohne Nanoaktivbeschichtungen, praktisch unverwundbar für die Waffen des Ordens, sie würden daher schnell näher kommen, schon alleine aus dem Grund ihre Überlegene Anzahl zu nutzen. „Sir, erbitte Zielanweißungen für Primärbewaffnung.“ Meinte Europa dann höflich. „Wie viele Geschosse hast du noch?“ fragte Nathalie dann immerhin war Europas Hauptwaffe schlussendlich nur eine immens aufgebohrte Kanone und feuerte solide Projektile die in einem riesigen Munitionsbunker an Brod gelagert wurden. „Achtundvierzig Standard KE Geschosse und sechs Experimentelle FRKE Geschosse.“ Antwortete Europa sofort.

„Im Moment halten wir das Feuer mit der Hauptwaffe wir müssen uns diese Munition einteilen.“ Meinte Nathalie dann, immerhin war es den Automatischen Munitionsfabriken von Außenposten Troja nicht möglich Munition dieser Größenordnung zu produzieren, ihr Vorrat war daher endlich. „Bestätigt.“ Meinte Europa leidglich. Kraswyn schien währenddessen die Geduld zu verlieren und sich bei dem reinen Artillerie Kampf zu langweilen weshalb er fragte: „Wann greifen wir an?“, „Ich schätze Euren Mut Fürst, aber wir sind in der Unterzahl, wir müssen alle Vorteile nutzen.“ Antwortete Nathalie während einige weitere Rote Warnmarkierungen erschienen, diese näherten sich jedoch von hinter der Flotte, von Tyliius. „Synode Einheiten erfasst, nähern sich schnell auf Rückwärtigem Angriffsvektor. Bedrohungsanalyse: Gering.“ Meldete Europa sofort der KI blieb nichts verborgen was sich auf dem Schlachtfeld ereignete. „Fürst Kraswyn, könnt Ihr die Synode Schiffe abfangen?“ fragte Nathalie dann. Auch wenn die wenigen Schiffe der Synode kaum genug Feuerkraft hatten um ihnen Gefährlich zu werden wollte Nathalie lieber keine Feinde im Rücken haben. „Wir werden sie zermalmen!“ antwortete Karswyn ehe mehrere Schiffe aus der Formation ausscherten um sich den unerwünschten Gästen anzunehmen. Die Sambesi beschleunigten unterdessen stark und verkürzten die Gefechtsdistanz zusehends.
„Da kommen Sie.“ Stellte Dennis daher fest. „Ja, dann kommt jetzt der Hässliche Teil.“ Meinte Nathalie umgehend, der brutale Nahkampf zwischen zwei Großkampfschiffen war ein verstörender Anblick, insbesondere wenn man sich im klaren über die Kräfte war die in diesem Moment wirkten. „Konzentriert den Plasmabeschuss zunächst auf einzelne Feindziele.“ Befahl Nathalie dann, sie hatte vor den Feind mit den schweren Plasmakanonen ihrer Flotte Stück für Stück auseinander zu pflücken während die restlichen Waffensysteme den Feind hauptsächlich unter Druck setzen sollten damit die Sambesi keine Möglichkeit hatten in Ruhe eine Taktik zu entwerfen. „Die Vitoria und Cariacacica melden: Feindziele in Reichweite für Schweren Torpedofächer.“ Meldete Agatha dann. „Sie sollen loslegen.“ Antwortete Nathalie während sie sich zurücklehnte. Schwere Terranische Schiff zu Schiff Torpedos waren selbst für Terranische Verhältnisse beeindruckende Vernichtungsgswerkzeuge und zählten zu den schlagkräftigen Waffen des bekannten raumes.

Sofort darauf feuerten die beiden Torpedozerstörer all ihre Torpedorohe Simultan ab was eine imposante Wand aus sich überleichtschnell bewegenden Torpedos erzeugte die nur Sekundenbruchteile später in die Sambesi Flotte einschlugen, zwar waren die einzelnen Torpedos nicht gezielt verfeuert worden doch die anpassungsfähige, semiintelligente, Zielerfassungssteuerung der Waffen sorgte trotzdem dafür das jeder der Torpedos zumindest irgend ein Feindschiff traf. Die Wirkung war daraufhin, wie zu erwarten gewesen war, spektakulär. Mehre Kriegsschiffe des Ordens wurden umgehend in ihre Bestandteile zerrissen während andere, von Explosionen erschüttert, auseinanderbrachen. „Das hat gesessen die Frontlinie des Ordens ist zusammengebrochen.“ Stellte Dennis daher fest. „Sehr schön. Alle Einheiten: Attacke!“ befahl Nathalie daraufhin. Sofort preschten die Schiffe Kraswyns daraufhin voran, die Grewock dürstete es nach Kampf. Auch Samara und Pensa rückten umgehend vor. Schwere Kreuzer der Moskau Klasse fühlten sich ebenfalls im Nahkampf am wohlsten. Europa konzentrierte ihr Schweres Feuer unterdessen auf die schweren Kampfmaschinen ihres Feindes und sorgte damit dafür das der Ordens eine schweren Schlachtschiffe auf Sicherheitsabstand hielt, was insbesondere Kraswyns Kräften die Chance gab sich von ihrer besten Seite zu Zeigen. „Meldung von der Vitoria: Alle Torpedorohre neu bestückt, sie erkundigt sich nach einem Ziel.“ Meldete Agatha dann. „Die Vitoria soll gemeinsam mit der Cariacacica versuchen in den Flanke der Ordens Formation zu kommen. Die Solaria wird ihnen Geleitschutz geben!“ erwiderte Nathalie. „Schiffe unterwegs.“ Meldete Agatha dann nur kurz darauf, in einer Gefechtssituation wie dieser war der Job des Primären Kommunikationsoffiziers auf dem Flaggschiff einer Flotte ein wahrlich stressiger Job.

Durch den eröffnenden Torpedoschlag war das Zentrum der Sambesi Formation daraufhin bei weitem nicht so stark wie es eigentlich üblich gewesen wäre, insbesondere da die Insektenwesen sich nach wie vor bemühten ihre Wertvollen Schiffe möglichst weit weg von Europa zu halten. Es war daher nicht weiter verwunderlich das die alleine von den Grewock gehaltenen Flanken der Menschen-Grewock Allianz Formation unter heftigem Druck standen und Stück für Stück zurück gedrängt wurden. „Unsere Flanken drohen einzubrechen, wir müssen etwas unternehmen.“ Stellte Dennis daher fest. „Ich weiß.“ Antwortete Nathalie und Befahl: „Lyon, starte alle Geschwader unterstütze die linke Flanke mit allen Kampfdrohnen die zur Zeit verfügbar sind!“, „Bestätigt Sir, alle Drohnen starten. Ich muss sie jedoch darauf hin weißen das die Verluste hoch sein werden.“ Antwortete Lyon. „Das ist mir bewusst.“ Erwiderte Nathalie ehe sie meinte: „Europa, sende deine Drohnen zu Unterstützung aus.“, „Aye Sir.“ Bestätigte Europa sofort. Umgehend darauf starteten wahre schwärme von vollautomatischen Kampfdrohnen aus den Hangars und formierten sich schnell zu einem Formationslosen Schwarm der sich wie ein einziges großes Wesen zielstrebig zu seinem Einsatzort bewegte. Gleichzeitig hatten es Vitoria und Cariacacica geschafft selbst die andere Flanke der Formation zu erreichen, die überlegene Beschleunigung der relativ kleinen Kriegsschiffe war geradezu ideal dafür geeignet die eigene Position auch inmitten einer hitzigen Schlacht zu verändern um flexibel auf dem Schlachtverlauf reagieren zu können.

„Die Vitoria und die Cariacacica sind in Angriffsposition an der rechten Flanke.“ Meldete Agatha dann. „Gut, voller Torpedofächer, Jetzt!“ befahl Nathalie sofort. Die beiden Torpedozerstörer warteten daraufhin nicht lange und Liesen erneut eine Welle der Verwüstung in die feindliche Formation fahren. Nicht wenige Schiffe des Ordens waren diesem Angriff daraufhin nicht gewachsen und vergingen in grellen Bällen aus Feuer während Kraswyns Truppen sofort vorrückten um dem Feind keine Chance zu geben sich von dem Angriff zu erholen. Gleichzeitig erreichte der Schwarm aus Kampfdrohnen sein Zielgebiet und stürzte sich ohne Rücksicht auf Verluste auf den Feind. Zwar war es ziemlich unwahrscheinlich ein mehr oder weniger intaktes Großkampfschiff des Ordens mit dem Drohnenangriff in die Knie zu zwingen, dafür war die Panzerrung dieser Giganten einfach zu stark, aber der Angriff zwang die Sambesi trotzdem dazu einige ihrer Ressourcen auf die Abwehr der Drohnen zu verwenden was wiederrum Druck von den Grewock nahm die sofort zur Gegenoffensive übergingen und die Sambesi unter ein Sperrfeuer nahmen. Zeitgleich brach die Formation der Sambesi im Zentrum unter dem massiven Angriff der schweren Terranischen Kampfeinheiten unter Führung der Europa zusammen, dem unnachgiebigen Feuer mehrere Terranischer Großkampfschiffe war einfach kein Ordensschiff gewachsen.

„Die Schlacht läuft gut für uns. Die Sambesi werden sich nicht mehr lange halten können.“ Stellte Dennis daher fest während einige Schiffe von Kraswyns Truppen aus dem Scharmützel mit den Synodeschiffen zurückkehrten und den Bruch im Zentrum der Feindlichen Formation dazu nutzten in den Rücken der Sambesi zu kommen. Gleichzeitig begann die rechte Flanke der Sambesiformation langsam aber sicher einzubrechen, der schwere Torpedofächer hatte seinen Tribut gefordert, ebenfalls unterstützten die beiden Torpedozerstörer sowie Solaria die Schiffe der Grewock an dieser Flanke noch immer, was in Kombination einfach zu viel für die Schiffe des Ordens war. Gleichzeitig war die andere Flanke mit der massiven Hilfe der Kampfdrohnen in der Lage gewesen sich selbst zu stabilisieren, Nathalie musste Dennis daher zustimmen, es sah schlecht für die Sambesi aus. Ihre Zahlenmäßige Überlegenheit war längst aufgebraucht und ihre Formationen wurden zusehends löchriger. „Wir werden vom Führungsschiff des Ordens gerufen.“ Stellte Agatha dann fest. Nathalie zog daraufhin überrascht eine Augenbraue hoch und sah Dennis auffordernd an, welcher lediglich mit den Schultern zuckte und meinte: „Ich denke wir sollten sie anhören.“, „Stell Sie durch.“ Meinte Nathalie dann in Richtung Agatha gewandt.

Nur Sekundenbruchteile später erschien das Abbild eines Sambesi, sein Panzer war bereits teilweiße Golden verfärbt, was ein Beweis für sein Alter war. Nathalie ließ sich davon jedoch nicht im Mindesten beeindrucken und meinte barsch: „Was willst du?“ Der Sambesi mahlte daraufhin mit den Mundwerkzeugen, antwortete jedoch unterwürfig: „Ich erkenne meine Unterlegenheit an. Ich ergebe mich, bitte verschont dafür meine Brut.“ Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch ein Sambesi der sich ergab, das war wohl eine ziemliche Premiere. „Was meint er mit Brut?“ fragte Nathalie dann jedoch Dennis, immerhin konnte sie sich auf diese Wortwahl keinen Reim machen. „Die Sambesi bezeichnen ihnen Untergeordnete als Brut, hat wohl was mit ihrer Insektenkultur zu tun.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. Nathalie signalisierte Agatha daraufhin das sie antworten wollte und meinte: „Einverstanden. Sie ergeben sich und wir lassen Sie und ihre Untergebenen am Leben, allerdings unter der Bedingung das Sie Ihre Schiffe verlassen und sprengen.“ Der Sambesi rasselte daraufhin erneut mit den Mundwerkzeugen ehe er antwortete: „Was wird mit uns geschehen nachdem wir unsere Schiffe verlassen haben?“, „Gute Frage.“ Dachte sich Nathalie daraufhin, immerhin hatten sie noch nie Gefangene in diesem Maßstab gemacht.

Hilfesuchend sah Nathalie daher zu Dennis welcher sich umgehend räusperte: „Sie werden gemäß den TTF Konventionen für den Umgang mit Kriegsgefangen behandelt und zu zumutbaren Zwangsarbeiten eingesetzt werden. Wenn Sie kooperieren haben Sie nichts zu befürchten.“, „Ich verstehe.“ Meinte der Sambesi ehe sämtliche verbliebenen Schiffe des Ordens ihr Feuer einstellten und die Triebwerke deaktivierten, ein sichtbares Zeichen für ihre Kapitulation. „Das hätten wir, wie sieht es auf Tyliius aus?“ meinte Nathalie dann. „Die Synode konnte tatsächlich wieder Boden gut machen, aber auf daher Kämpfen sie auf verlorenem Posten.“ antwortete Dennis. „Gut, fragt Kraswyn ob er Hilfe am Boden braucht.“ Erwiderte Nathalie während sie sich in ihrem Stuhl zurücklehnte, im großen und ganzen lief doch alles nach Plan.
~~~Ende Kapitel 62~~~

mfg und happy Ostern: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
16 Apr 2017 22:23 #87001 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Schickes Feuergefecht, die Insekten haben bekommen was sie verdient haben! Ich find es allerdings einen Jammer, dass Nathalie die Schiffe ihrer Feine vernichten will und nicht etwa in ihre stark unterbesetzte Flotte integriert? Bin mal gespannt wie der Orden auf diese desaströse Niederlage reagieren wird!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
22 Apr 2017 13:19 #87016 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Und wer hätte die Ordens Schiffe bedienen sollen? Die Personelle Situation des Widerstandes ist immerhin durchaus angespannt, sie haben schlichtweg nicht die Mannstärke um dutzende Besatzungen zusammenzustellen. Insbesondere vor dem HIntergrund das Ordensschiffe über völlig andere Kontrollschnitstellen als Synodeschiffe verfügen, man die Besatzung daher erst aufwändig und Zeitintensiv einlernen muss.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 63: Der letzte Akt der Synode

Als Nathalie sich aufrichtete schaute sie sich durchaus interessiert um, immerhin befand sie sich auf der Heimat ihres Erzfeindes. Schnell stellte Nathalie dann fest das Tyliius so fremdartig war wie seine Bewohner, die Naquiim. Der Himmel war von einer satten Purpurroten Farbe und wurde von unwirklich glänzenden Wolken verdeckt, das ganze Natürlich auf die Oberfläche fallende Licht wirkte irgendwie gedämpft und war im Vergleich zu den künstlichen Beleuchtungen der Naquiim Bauwerke bestenfalls unbedeutend. Die Gebäude der Synode Hauptstadt waren dabei auch alles andere als Konventionell, sahen sie doch wie riesige Kugeln aus Schaum aus die wie eine Kolonie Giftpilze aus dem morastigen Untergrund unter der Stadt empor wucherten. Alles in allem mochte Nathalie diesen Planeten daher auch optisch nicht sonderlich und konzentrierte sich nun auf die vor ihr liegende Aufgabe. Die Sensorsysteme ihres Avatars hatten bereits den Feind geortet der sich mit allen Kräften in das Innere der größten Blasenkonstruktion zurückgezogen hatte sobald sie gelandet war. Direkt an dem Torartigen Zugang herrschte bereits ein unübersichtliches Schlachtgetümmel da die Separatisten unter Kraswyns Kommando den sich zurückziehenden Loyalisten sofort nachgesetzt hatten und nun versuchten durch die Feindliche Verteidigungslinie zu brechen, bisher mit eher bescheidenem Erfolg. „Sie haben sich ordentlich eingegraben.“ stellte Nathalie dann für sich selbst fest die Kräfte der Synode hatten eine Barrikade aus Trümmern im Zugang aufgeschüttet und mehrere schwere Kampffahrzeuge dahinter aufgestellt, im Moment viel es dieser Improvisierten, aber durchaus massiven Abwehrlinie daher leicht die Separatisten abzuwehren die ihrerseits nur leichte Fahrzeuge und ansonsten Infanterie auffahren konnten.

Nun jedenfalls bis jetzt. Selbstsicher schritt Nathalie auf die Kampfhandlungen zu immerhin war sie von Tonnenweiße Stahl umgeben die kaum eine Synodewaffe durchdringen konnte. Das dumpf rumpelnde Schrittgeräusch des Tonnenschweren Kampfavatars kündigte Nathalies Ankunft den beiden Kämpfenden Parteien umgehend an, während die Separatistischen Kräfte daraufhin sofort ein Freudengeheul ertönen Liesen, zogen sich die Loyalisten noch ein Stück weiter zurück, weit konnten sie jedoch nichtmehr zurückweichen. Zwar war der Zentrale Verwaltungsrat der Synode ein großer Gebäduekomplex, doch den Grewock war klar das sie verloren hatten sobald ihr Feind in den Komplex vorgedrungen war. Ebenso fokussierten die verzweifelten Verteidiger umgehend jegliches Fahrzeugabwehrfeuer auf den nahenden Kampfavatar. „So begrüßt man doch keine Dame.“ Dachte sich Nathalie daher und vergolt es den Grewock mit derselben Münze. Obwohl der Kampfavatar eigentlich eine Befehlseinheit und keine Frontlinienkampfmaschine war, war er durchaus Wehrhaft genug um gegen die meisten Feinde als ein Roboter Armee durchzugehen. Ihren Angriff leitete Nathalie daraufhin mit einer Salve intelligenter Pyrolithgranaten ein die aus Werfern in den Schultern des Avatars abgefeuert wurden und daraufhin selbstständig ziele suchten ehe sie Detonierten.

Der vernichtenden Feuerbrunst lies Nathalie sofort ein Sperrfeuer aus einer der beiden Hauptwaffen folgen, die Großkalibrige Hochkadenzwaffe war absolut brutal gegen Leichtgepanzerte Ziele oder gar Infanterie. Aber natürlich war Nathalie nicht alleine gekommen, mit der Professionellen Kaltschnäuzigkeit von Maschinen rückten weitere Kräfte auf den Zugang zum Zentralen Synodetrakt vor. Aufgrund der beengten Situation in der Stadt hatte Nathalie zwar auf schweres Gerät verzichtet, doch auch die leichten Läufer und Infanteriedrohnen waren völlig ausreichend um die improvisierte Verteidigungslinie zu brechen. Immerhin war es den Verteidigern nahezu unmöglich das Feuer zu erwidern da sie in ein massives Sperrfeuer genommen wurden und selbst wenn sie zurück schossen vermochten ihre Waffen die gepanzerten Mechanischen Krieger nicht zu verletzen. „Das wird ein Massaker.“ Stellte Nathalie daher für sich selbst fest während die ersten Drohnen unterstützt von Infanterieunterstützungsläufern und einigen Grewocktruppen über die Barrikade hinwegsetzten, den Mechanischen Kampfeinheiten hatten die Grewock nach wie vor nichts entgegen zu setzen. „Du scheinst da unten ja jede Menge Spaß zu haben.“ Stellte Dennis dann über die Kommunikationsverbindung fest. „Spaß würde ich das nicht nennen.“ Antwortete Nathalie umgehend, für sie war das alles noch immer Verschwendung von Leben, auch wenn es zweifelsfrei Notwendig war und sie kein Mitleid mit ihren Feinden mehr empfand.

„Nenne es wie du willst, auf jeden Fall machst du gute Fortschritte. Sobald der zentrale Verwaltungsrat gesichert ist, können wir die Synode offiziell als besiegt betrachten.“ Erwiderte Dennis dann. „Das wird nicht mehr lange dauern.“ Meinte Nathalie realistisch. „Ein großer Tag für uns alle, genieß es.“ Stellte Dennis dann fest. „Ich weiß.“ Stimmte Nathalie zu während sie nebenbei ihre Untergebenen Truppen anwies den Angriff fortzusetzen und den Feind aus seinen Stellungen zu jagen. Plötzlich brach jedoch eine weitere Welle Verstärkungen aus den Tiefen des Synodeverwaltungszentrums hervor. Die Krieger wirkten dabei selbst für Grewockverhältnisse ausgesprochen bullig und waren fast anderthalbmal so groß wie der durchschnittliche Grewock. Ebenfalls führten diese Soldaten keine Gewehre im Klassischen Sinne bei sich sondern lediglich primitive Schrotflinten und martialisch anmutende Nahkampfwaffen mit gezackten klingen. „Wo haben die nur all die Leute her?“ fragte sich Nathalie daher überrumpelt während die kaltschnäuzig voranstürmenden Grewock versuchten die Eindringlinge im Nahkampf zu überwältigen. Zwar waren sie groß und stark, doch gegen die Maschinelle Geschwindigkeit und rohe Kraft Terranischer Infanteriedrohnen gepaart mit den massiven Panzerharnischen der Drohnen waren selbst diese bestialisch wirkenden Kämpfer aufgeschmissen. Die Drohnen richteten ein regelrechtes Blutbad an während sie ihre Feinde mittels Bogenklingen zerteilten oder mit bloßen Faustschlägen töteten, ein gespenstsicher Anblick bei dem es Nathalie kalt den Rücken hinunterlief, einmal mehr war sie froh das diese nahezu perfekten Tötungsmaschinen auf ihrer Seite waren.

„Achtung Nathalie, unsere Truppentransporter haben Schwierigkeiten zu landen. Die Straßen sind zu eng für die großen Transporter. Du musst dich daher mit den leichten Einheiten zufrieden geben.“ Meldete Dennis dann. „Ist schon gut, ich brauch die schweren Geschütze hier nicht wirklich.“ Antwortete Nathalie mit einem Seitenblick auf die qualmenden Überreste der mit Panzerfahrzeugen verstärkten Barrikade der Synodetruppen. Selbst ohne Bodengestützte Artillerie und schwere Kampfläufer sowie Panzer hatte das Terransiche Arsenal mehr als genug Feuerkraft zu bieten um seine Feinde regelrecht auszulöschen. „Gut zu hören, aber du bekommst trotzdem Hilfe von Gladius eins.“ Meinte Dennis dann. „Sind die denn schon soweit?“ fragte Nathalie umgehend überrascht. „Ja, du kannst dich ja gleich selbst davon überzeugen.“ Antwortete Dennis mit einem vergnügten Unterton. „Das werde ich.“ Meinte Nathalie während ihr ein wohliger Schauer den Rücken hinunter lief, die Truppen der Synode hatten keine Ahnung was da im Anmarsch war. Die Gladii Einheiten waren die neu geformten Elitetruppen des Widerstandes und setzten sich aus den Loyalsten und besten Kämpfern des Widerstandes zusammen, was alleine schon ein guter Grund dafür war eine Gladius Einheit zu fürchten. Die Tatsache das diese Hartgesottenen und bestens ausgebildeten sowie erfahrenen Kämpfer jedoch die neu entdeckten Gladiator Kampfanzüge trugen machte die Gladii Einheiten zu einer regelrechten Vernichtungswaffe immerhin hatte selbst Nathalie mit so einem Supersoldaten Anzug keine Schwierigkeiten damit gehabt eine Überzahl an eigentlich überlegnen Gegner zu besiegen. Es war dabei erstaunlich einfach gewesen die Mitglieder der Eliteeinheit zu Rekrutieren, die wenigsten der Kämpfer hatten sich von der Vorstellung abschrecken lassen einen Computerchip in den Kopf gesetzt zu bekommen, ein eindrucksvoller Beweis für das Vertrauen der Widerstandskämpfer in die Technologie ihrer Vorfahren.

„Gladius eins meldet volle Kampfbereitschaft Ma’am!“ meldete sich dann die raue Stimme eines Nathalie unbekannten Soldaten während der Fünf Mann starke Trupp neben dem Avatar landete. Praktisch umgehend verschwand sowohl die Turbine als auch die Flügel wieder in der Menschlichen Form der Rüstung. „Dann dürft ihr Jungs mal zeigen was Ihr könnt. Rückt in das Verwaltungszentrum der Synode vor und findet raus wo diese ganzen Verstärkungen herkommen.“ Erwiderte Nathalie. „Aye Ma’am.“ Bestätigte die Stimme, welche wohl zum Truppführer gehörte, umgehend während sich die Soldaten in Bewegung setzten und zu Fuß weiter liefen. Was nicht bedeutete das sie langsam waren, eher im Gegenteil. Die Soldaten rannten mit einer so immensen Geschwindigkeit das sie fast so schnell vorankamen als würden sie Fliegen. Die Barrikade stellte dabei kein wirkliches Hindernis dar, alle fünf Soldaten setzten unter dem erstaunten Blick einiger Grewock, mit einem einzigen Satz darüber hinweg und landeten mit einer Rolle ehe sie ihre Wilde Hatz fortsetzten und Zielstrebig einen der großen Zugänge ansteuerten die von der Zentralen Empfangshalle abgingen. Umgehend beorderte Nathalie daraufhin eine ganze Abteilung Kampfdrohnen ab den Männern Deckung zu geben, auch wenn das vermutlich nicht Notwendig sein würde. „Hier Gladius eins, rücken vor. Schwerer Wiederstand, der Feind hat automatische Abwehrgeschütze in den Korridoren aufgestellt, bisher keine Schwierigkeiten over.“ Meldete der Truppführer dann mit kontrollierter Stimme.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
22 Apr 2017 13:22 #87017 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Wohl Wissend das sich die Männer schon melden würden wenn sie Hilfe brauchten, konzentrierte sich Nathalie daraufhin wieder auf den Kampf der in den Hallenartigen Außenbezirken des Verwaltungstraktes und dem angeschlossenen Raumhafen tobte. Auch hier hatten die Verteidigungstruppen der Synode mehrere halbstationäre schwere Waffen aufgestellt um den Vorstoß der Separatisten auszubremsen, bisher durchaus mit Erfolg. Zwar waren Grewok mutige Krieger, aber Suizidal veranlagt waren sie dann eben doch nicht, auch sie stürmten nicht Frontal in das Trommelfeuer mehrerer Schwerer Infanterieabwehrwaffen und Granatenwurfanlagen. Nathalie machte daraufhin eine kurze Inventur der ihr zur Verfügung stehenden Einheiten, immerhin waren die Schweren Kampfeinheiten noch immer nicht abgesetzt worden. Diese brauchte sie aber auch gar nicht, die leichten Kampfläufer welche gemeinsam mit dem Avatar aus dem Orbit abgeworfen worden waren verfügten für diese Aufgabe über genügend Feuerkraft während die Panzerrung dieser Einheiten ebenfalls stark genug war um dem Infanterieabwehrfeuer trotzen zu können. Schnell formte Nathalie aus den Läufern daher eine V-Förmige Angriffsformation und lies sie an den wartenden Grewock vorbei in den Verteidigten Bereich stürmen. Die Automatische Infanterie folgte den Läufern dabei auf den Tritt, zwar waren die Infanteriedrohnen nicht immun gegen Granatwerferbeschuss, aber sie waren doch sehr viel Widerstandsfähiger als jeder lebende Soldat, mit Ausnahme eines Gladiator 2 Trägers vielleicht.

Die Automatischen Abwehrwaffen der Verteidiger eröffneten daraufhin sofort das Feuer auf die neue Welle an Angreifern, allerdings ohne nennenswerte Erfolge zu erzielen, die Panzerrung der Läufer hielt dem Beschuss stand. Die Kampfläufer ihrerseits zögerten nicht lange damit das Feuer zu erwidern und nahmen noch aus der Bewegung die Stellungen der Verteidiger unter ein schweres Sperrfeuer die schweren Hochkadenzkanonen der Läufer verfeuerten immerhin dreißig Millimeter Geschosse mit einer Feuerrate von über Zweihundertvierzig Schuss die Minute das kombiniert mit den explosiven Gefechtsköpfen der Geschosse und der Tatsache das jeder Läufer über vier Rohe verfügte sorgte dafür das die Läufer die Stellungen ihrer Feinde regelrecht in Fetzen rissen und dabei Verschanzte Soldaten, Waffen und Deckungen gleichermaßen restlos vernichteten. Lediglich schwer gepanzerte Kampfeinheiten hatten diesem Feuersturm etwas entgegen zu setzen. Während die Läufer daraufhin die feindliche Aufmerksamkeit ganz auf sich gezogen hatten, stürmten die Automatische Infanterie in den Raum und schloss sich dem Trommelfeuer an das auf den Verteidigungsstellungen niederging. Auch einige Grewock schlossen sich dem Sturmangriff mit begeistertem Schlachtgeheul an.

Während der Sturmangriff daraufhin durch die Außenbezirke des Synodehauptquartiers brandete meldete sich erneut der Truppführer der Gladius Einheit die in das Innere des Gebäudekomplexes vorgedrungen war: „Hier Gladius eins, sind in einen Sicherheitsbereich vorgedrungen. Hier sieht’s wie in nem Labor aus. Kein weiterer Widerstand.“Augenblicklich wurde Nathalie hellhörig, ein Hochsicherheitsbereich im Herzen der Synode? „Verstanden Gladius eins, können Sie mir eine Echtzeiteinspeißung Visueller Daten geben?“ erwiderte Nathalie daraufhin. „Natürlich Ma’am, Moment.“ Antwortete der Truppführer ehe ein weiterer Virtueller Monitor auf dem riesigen Interaktiven Display erschien das den Großteil des Innenraumes des Avatarcockpits ausmachte. Wohl wissend das ihre Truppen auch kurzzeitig ohne direkte Aufsicht ihren Auftrag geregelt bekommen würden und nebenbei die KI’s der im Orbit befindlichen Schiffe sowieso mit Argus Augen über alles wachten was auf der Oberfläche, insbesondere in ihrer direkteren Umgebung passierte, widmende Nathalie daraufhin ihre Aufmerksamkeit dem Bild das wohl von den Anzugsensoren von einem der Soldaten gespeist wurde.

Sie musste dem Soldaten dann umgehend recht geben: Der Trupp befand sich definitiv in einem Labor. In einem Medizinischen Labor um genauer zu sein. Das erkannte Nathalie problemlos an den großen Tanks voller Nährstofflösung die den ganzen Raum dominierten. „Können Sie einen der Tanks näher in Augenschein nehmen?“ fragte Nathalie dann während Dennis über die Kommunikationsverbindung meinte: „Ich glaube ich weiß wo all die Grewock herkommen...“ Sofort darauf setzte sich das Bild in Bewegung und lieferte nun einen Nahaufnahme des aus einem durchsichtigen Material gefertigten Tanks und dessen Inhalt. Als Nathalie erkannte was in der Nährstofflösung vor sich hin trieb wurde ihr beinahe übel, in der leicht trüben Lösung im inneren des Tanks trieben dutzende halbentwickelte Embryonen die alle über dünne Kabelartige Schläuche mit dem Deckel des Tanks verbunden waren. „Klone, die Synode klont ihre Soldaten aus Verzweiflung. Vermutlich sind diese Wesen Genmanipuliert um deutlich schneller zu wachsen.“ Meinte Dennis dann und klang dabei definitiv angewidert. „Dieses Klonprogramm muss aber schon länger laufen. Auch mit beschleunigtem Wachstum kann kein Wesen in ein paar Wochen vom Embryo zum ausgewachsenen Kämpfer heranwachsen.“ Stellte Nathalie dann fest. „Wohl war. Vermutlich war das ursprünglich ein Plan um eine Expansiosnwelle vorantreiben zu können, jetzt war es ihre letzte Hoffnung sich zu Verteidigen.“ Meinte Dennis. „Was sollen wir mit diesen Kreaturen machen Ma’am?“ fragte der Truppführer dann während er mit dem Finger an den Tank klopfte. „Lasst sie Leben, vorerst. Es sind trotz allem noch Lebende Wesen und sie können nichts dafür für welchen Zweck sie gezüchtet wurden.“ Antwortete Nathalie. „Verstanden Ma’am, wir Rücken weiter vor. Sieht so aus als gäbe es hier einen Durchgang in den Versammlungsraum der Synodeführung.“ Antwortete der Truppführer umgehend. „Gut Gladius eins, versuchen Sie die Feindlichen Führer wenn möglich dingfest zu machen.“ Erwiderte Nathalie umgehend. „Bestätigt.“ Bestätigte der Truppführer lediglich ehe sich seine Einheit wieder in Bewegung setzte und Nathalie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Rest des Kampfes richtete.

Dort hatte sich jedoch nichts sonderlich überraschendes ergeben. Die Situation war nahezu unverändert, mit dem einzigen Unterschied das die Verteidigenden Synodetruppen einiges an Boden verloren hatten und mittlerweile ein klares Rückzugsgefecht führten. „Diese Schlacht ist bald vorbei.“ Stellte Dennis daher fest. „Ich weiß.“ Antwortete Nathalie aufgeregt, immerhin würde das Ende der Schlacht um Tyliius auch das Ende der Synode bedeuten und das war ein wahrhaft großer Sieg für den Widerstand, auf dieses Ziel hatte die Organisation immerhin schon seit Jahrzehnten hingearbeitet. „Nur für den Fall das du doch noch Verstärkung brauchst: Unsere Truppentransporter haben Endlich einen Landeplatze gefunden, der Rest der sechsten Legion samt unseren Menschlichen Truppen schließt so schnell wie möglich zur Front auf.“ Meldete Dennis dann. Diese Mitteilung kam für Nathalie nicht sonderlich überraschend, immerhin war der Avatar mit allen Automatisierten Einheiten verbunden, das interaktive Steuerungssystem hatte sie daher bereits Pflichtschuldigst darüber informiert das weitere Truppenkontigente Einsatzbereit waren. „Gut, es kann nie schaden Reserven bereit zu halten.“ Meinte Nathalie dann, es war immerhin durchaus denkbar, wenn auch Unwahrscheinlich, dass die Synode noch eine Überraschung parat hatte.

Es hatte im Moment jedoch definitiv nicht den Anschein als ob die Synode überhaupt noch irgendetwas zu bieten hätte. Nicht wenige der verblieben Verteidiger hatten ihre Waffen abgelegt und kapitulierten bedingungslos vor der weit überlegenen Kriegsmaschinerie der Separatisten - Widerstandsallianz. Noch während die Truppen Kraswyns daraufhin hochmotiviert in die bislang abgeschirmten Bereiche des Komplexes vordrangen, meldete sich Gladius eins wieder: „Ma’am, wir haben den Obersten Vewralter der Synode und seine Handlanger dingfest gemacht, sie haben sich Ergeben und allen verblieben Streitkräften der Synode die Bedingungslose Kapitulation befohlen.“ Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch und warf einen kurzen Blick auf das Bild das noch immer von Gladius eins übermittelt wurde, der Raum in dem die Männer sich aufhielten sah übel zugerichtet aus, es waren definitiv die qualmenden Überreste Automatischer Geschütze und die zerfledderten Leichen einiger Grewock zu erkennen. Eindeutige Beweise für die Überlegenheit der Gladiator Kampfanzüge. „Gute Arbeit Gladius eins. Sie können sich ab jetzt die Bezwinger der Synode nennen.“ Meinte Nathalie dann mit einem Schiefen Grinsen. „Danke Ma’am.“ Antwortete der Truppführer erheitert, aber dennoch Streng und Kontrolliert.
~~~Ende Kapitel 63~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
22 Apr 2017 14:08 #87018 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Wow das sind ja Szenen wie im Schlachthaus! Ich habe fast ein bisschen Mitleid mit den loyalistischen Grewockkräften (warum auch immer es überhaupt noch Naquiim-treue Truppen gibt, ist mir übrigens ein Rätsel xD)! Ich bin ja mal gespannt, wie die Galaxie auf das Ende der Synode reagieren wird und was mit dem Wiederstand bzw. mit all den menschlichen Sklavenlagern, die einst unter Synodenkontrolle standen, passieren wird!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
29 Apr 2017 13:41 #87049 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan. Tja ein paar unverbesseriche Holzköpfe die an ihrer alkten Führung festhalten gibt es doch immer. Der Rest der Galaxis ist im Moment jedoch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt um großartige Reaktionen stemmen zu können.

@all. Weiter geht's:

Kapitel 64: Ruf der Heimat
Nathalie fühlte sich leicht, so leicht als könne sie fliegen. Das konnte sie natürlich nicht, aber das Gefühl war trotzdem unbeschreiblich. „Das ist toll!“ stellte sie daher vergnügt fest. „Ich weiß.“ Antwortete Ursula neben ihr. „Schade das wir das erst jetzt rausgefunden haben. Das ist so entspannend.“ Stellte Nathalie dann fest während sie gemeinsam mit Ursula auf dem Rücken im Wasser eines großen Beckens trieb und einfach nur faulenzte. Aufgrund des Sieges über die Synode hatte Nathalie gemeinsam mit General Stulz verfügt das sich alle Mitglieder des Widerstandes für ein paar Tage frei nahmen und die Annehmlichkeiten des Lebens genossen, eben wie dieses Wasserbecken. Für Nathalie die noch nie zuvor geschwommen war, war das nasse Element zunächst beängstigend gewesen, doch nachdem sie gelernt hatte nicht unter zu gehen hatte es nicht lange gedauert bis sie entdeckt hatte das große Mengen Wasser sich prima für Freizeitaktivitäten eigneten. „Wo hast du eigentlich die Zeit für das hier her?“ fragte Ursula dann plötzlich, immerhin war es bisher immer reichlich knapp um Nathalies Zeit bestellt gewesen. „Wir haben einen großen Krieg gewonnen, deshalb fällt viel Planungsarbeit erst mal weg. Außerdem erledigen Europa und ihre Mädels die Überwachungsarbeit im Moment für uns.“ Antwortete Nathalie.

„Ach die haben nicht frei bekommen?“ fragte Ursula dann. „Sie wollten nicht. Trotz allem sind sie Virtuelle Lebewesen. Sie brauchen keine Ruhepausen und können Problemlos mehrere Tätigkeiten Gelichzeitig ausführen. Sie können daher Gleichzeitig Arbeiten und einen lockeren Plausch untereinander führen, in der Hinsicht sind sie uns definitiv überlegen.“ Antwortete Nathalie. „Ich habe schon länger das Gefühl das diese Ki’s eigentlich die besseren Menschen sind, ich meine gibt es irgendwas was wir besser können als sie?“, „Wir sind kreativer. Ki’s fällt es schwer neue Impulse zu setzen. Außerdem können sie keine besseren Menschen sein, sie sind nämlich keine.“ Antwortete Nathalie erneut, obwohl sie den Gedankengang ihrer Freundin nachvollziehen konnte, die Terranischen Ki’s waren einfach so überwältigend effizient das man sich bisweilen durchaus fragte ob es nicht Klüger währe sämtliche Kompetenzen an die Künstlichen Lebensformen abzutreten. „So ganz überzeugt mich das nicht.“ Stellte Ursula dann fest. „Dann frag doch eine von ihnen. Glaub mir insgeheim beneiden sie uns.“ Erwiderte Nathalie noch immer entspannt während sie begann sich aus purem vergnügen langsam im Kreis zu drehen. „Warum das denn?“ fragte Ursula neugierig. „Eben weil wir nicht perfekt sind und diesen Anspruch auch gar nicht an uns selbst haben. Wir können einfach nur das Leben genießen, wir können Beziehungen mit anderen eingehen nur weil wir einander sympathisch sind, wir können etwas tun nur weil wir es spaßig finden, sie nicht. Für eine KI muss alles Logisch Nachvollziehbar sein, alles muss einen Grund haben.“ Antwortete Nathalie.

„Hmm, verstehe. Glaube ich.“ Meinte Ursula daraufhin Nachdenklich. „Wie geht’s eigentlich Steve und wo hast du den gelassen?“ fragte dann Nathalie. „Als ich ihn das letzte mal gesehen habe ging’s ihm gut, auch wenn er meinte das sein Kommandierender Offizier ihm einiges abverlangt.“ Antwortete Ursula neckisch. „So tut er das?“ fragte Nathalie daraufhin grinsend, immerhin war sie Steves Kommandierender Offizier während der letzten Mission gewesen. „Ja.“ Antwortete Ursula dann lediglich ehe die beiden Frauen kichern mussten. „Soweit ich weiß ist er mit ein paar seiner Kumpanen unterwegs. Wahrscheinlich lassen sie sich voll laufen.“ Meinte Ursula dann nachdem sie ihren Heiterkeitsanfall überwunden hatte. „Männer.“ Stellte Nathalie daraufhin verständnislos fest. „Da sagst du was.“ Stimmte Ursula zu. „Apropos Männer, wie sieht es eigentlich bei dir an der Partnerfront aus?“ fragte Ursula dann neugierig. Nathalie schnaubte daraufhin kurz ehe sie ausweichend meinte: „Damit habe ich mich noch nicht eingehender befasst.“, „Dann solltest du dich vielleicht beeilen bevor die ganzen Erstrebenswerten Typen vergeben sind.“ Stellte Ursula fest. „Wenn man dir so zuhört, gewinnt man den Eindruck das sie sowas wie Sammelobjekte sind.“ Stellte Nathalie daraufhin amüsiert fest. „Glaub mir, die Kerle prahlen Untereinader auch damit wer welche Frau abbekommen hat. Das scheint wohl ganz normal zu sein.“ Erwidert Ursula. „Hmm.“ Meinte Nathalie daraufhin nachdenklich ehe sie das Opfer einer Hinterhältigen Wasserspritzattacke wurde.

Noch während Nathalie daraufhin überrascht kreischte und darum kämpfte nicht unterzugehen meinte Anna vergnügt: „Erwischt!“ Ursula brach daraufhin in schallendes Gelächter aus während Nathalie sich im Wasser aufgerichtet hatte und nun meinte: „Sehr komisch wirklich.“ Im selben Moment durchzuckte sie jedoch ein Stachel der Schuldgefühle, seit ihrer Ankunft auf Troja und dem Start der nicht enden wollenden Kampagne aus Kämpfen hatte sie Anna schlichtweg vergessen und das obwohl die junge Frau definitiv Freunde brauchen konnte, immerhin hatte sie sonst niemanden. Mit einem kurzen Seitenblick stellte Nathalie dann fest das auch Urszula leicht betreten dreinschaute, vermutlich dachte sie etwas ähnliches. „Was habt ihr denn?“ fragte Anna dann. „Nichts, alles in Ordnung. Wie geht es den dir?“ erwiderte Nathalie eilig. Augenblicklich zog ein Schatten über Annas Züge als sie antwortete: „Geht so, aber die Große Freiheit Hab ich mir definitiv anders vorgestellt.“, „Warum, hast du Probleme mit jemandem?“ fragte Nathalie sofort, sie war fest entschlossen ihr Bisheriges Versäumnis wieder gutzumachen, immerhin war sie im Moment wohl einer der mächtigsten Menschen des Universums. „Nein, das ist es nicht. Rieke und Julia sind nett zu mir, aber ich verbringe auch jetzt noch den ganzen Tag damit zu Arbeiten.“ Antwortete Anna niedergeschlagen.

„Das kenne ich nur zu gut.“ Stellte Nathalie daraufhin fest ehe sie meinte: „Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zu früher.“, „Ach ja?“ fragte Anna. „Ja. Jetzt Arbeiten wir nicht mehr für einen Sklavenreiber der sich auf unsere Kosten ein schönes Leben macht, sondern wir Arbeiten für uns und die nach uns kommen. Und wir werden dafür belohnt, die Synode ist nicht mehr und die freien Fürsten der Naquiim sind auf der Flucht. Nie wieder muss ein Mensch unter einem Naquiim leiden, diese Zeiten sind vorbei, dank uns.“, „Hmm, es macht trotzdem keinen Spaß.“ Stellte Anna umgehend fest. „Es hat keiner behauptet das Freiheit bedeute immer das tun zu können was man möchte.“ Gab dann Ursula zu bedenken. „Was Arbeitest du denn?“ fragte Nathalie dann. „Wäsche waschen.“ Antwortete Anna etwas wortkarg und durchaus genervt. „Verstehe und was willst du machen?“ fragte Nathalie weiter, immerhin hatte sie mehr als genug Einfluss um eine Versetzung Annas in die Wege zu leiten. „Darüber habe ich noch nie nachgedacht.“ Gab Anna dann zu. „Solltest du aber, du darfst dir das jetzt immerhin frei aussuchen.“ Stellte Nathalie fest. „Aber du wolltest doch eigentlich nicht die Rolle des Anführers haben.“ Konterte Anna umgehend, sie mochte Jung sein, aber ihr Verstand war scharf. „Tja, manche Leute haben eben Pech.“ Antwortete Nathalie Schulterzuckend.

„So einfach?“ fragte Anna umgehend eine Augenbraue hochziehend. „Ja, so einfach. Ich kann meine Rolle im Moment nicht einfach abwerfen und etwas anderes machen. Aber du schon, also denk darüber nach und wenn du dich Entschieden hast, sag es mir. Ich sorge dann dafür das die Änderungen in die Wege geleitet werden.“ Antwortete Nathalie. „Danke, denke ich.“ Meinte Anna dann nachdenklich während sie die Stirn in Falten legte. Plötzlich erschien dann eine frei über dem Wasser schwebende Gestalt und erschreckte die drei Frauen so sehr das sie erst einmal ungewollt auf Tauchstation gingen. Nachdem Nathalie wieder aufgetaucht war und sich die Haare aus dem Gesicht gewischt hatte, erkannte sie Europas Hologramm das mit einer vergnügten Miene zwei Zentimeter über dem Wasser schwebte und geduldig darauf wartete das sie soweit war. „Entschuldigen Sie die Störung Sir.“ Meinte Europa dann mit einem neutral, kontrollierten Tonfall. „Du hast mich ganz schön erschreckt, was ist denn?“ erwiderte Nathalie während Anna auf Sicherheitsdistanz zu dem Abbild der schwebenden Frau ging. „Es war nicht meine Absicht Sie zu erschrecken Sir, aber ich... Halt ich korrigiere, wir müssen Ihnen etwas wichtiges mitteilen.“ Antwortete Europa umgehend aalglatt. Leicht Missmutig, immerhin hatte sich Nathalie auf einen freien Tag gefreut, fragte sie dann: „Und was?“, „Die Information ist Vertraulich Sir, außerdem ist dieser Ort nicht für Präsentationen geeignet.“ Antwortete Europa. Nathalie verdrehte daraufhin die Augen ehe sie meinte: „Ist ja schon gut, ich komme.“ Anschließend wandte sie sich zu Ursula und Anna um und meinte: „Tschuldigung, aber die Pflicht ruft. Mal wieder.“, „Kein Problem.“ Meinte Ursula lediglich grinsend.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
29 Apr 2017 13:43 #87050 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Ein paar Minuten später hatte sich Nathalie dann in einem der Besprechungsräume der Basis eingefunden. Allerdings probte sie dabei trotzdem den Aufstand da sie anstelle ihrer Uniform ein bequemes Sommerkleid mit Blumenmuster trug und die Haare frei über die Schultern fallen ließ. Davon ließ sich offenkundig jedoch niemand der anwesenden Stören, weder die versammelten Ki’s in Hologrammform noch Dennis oder General Stulz, die beide ebenfalls in Zivil erschienen waren und ähnlich wie Nathalie weniger begeistert wirkten. „So jetzt sind alle da, was ist denn so wichtig?“ fragte Nathalie dann etwas ungeduldig. Daraufhin warf ihr General Stulz einen vielsagenden Blick zu, auch er war bestenfalls ungeduldig. „Wir bitten die Störung zu entschuldigen. Es ist uns Bewusst das dieser Tag als ein freier Tag für alle geplant war, aber wir alle haben einen Signal aufgefangen, ein Signal von dem wir dachten das es gar nicht mehr existieren kann.“ Meinte Europa dann. „Was für ein Signal?“ fragte Dennis sofort mit verschränkten Armen. „Ein getarntes und verschlüsseltes TTF Rückrufsignal.“ Antwortete Europa. „Und was ist das?“ fragte Nathalie, nun doch neugierig. „Im Prinzip ein Befehl an den Empfänger sofort nach Hause zu kommen.“ Antwortete Europa. „Nach Hause?“ fragte Nathalie weiter. „Das Sol System, Planet Erde die Heimat der Menschheit.“ Antwortete Europa erneut. „Wer sollte von der Erde aus ein Signal senden, das ganze System wurde von den Truppen der Synode und Ihrer Alliierten auf Jahrtausende unbewohnbar gemacht.“ Stellte General Stulz dann fest. „Das ist uns Bewusst General. Aber das ist nicht irgendein Funksignal. Es handelt sich um ein komplexes Translichtsignal das in die Natürliche Hintergrundstrahlung eingebettet ist. Nur Terranische Systeme können diese Art von Signal überhaupt als Künstlich geschaffene Mitteilung identifizieren. Um so ein Signal zu erschaffen benötigt man leistungsfähige und Hochspezialisierte Ausrüstung die es Heutzutage wohl nur noch extrem selten gibt.“ Erwiderte Europa.

„Und Ihr seid euch sicher das dieses Signal keine Fälschung ist?“ fragte General Stulz dann weniger überzeugt. „Das ist so gut wie ausgeschlossen. Keine bekannte Macht hätte das nötige Technologische Level um ein solches Signal zu fälschen.“ Antwortete Europa. „Es ergibt trotzdem keinen Sinn.“ Stellte Dennis fest. „Darin stimmen wir Ihnen alle zu. Wir waren selbst überrascht und gingen zunächst von einer Fehlfunktion aus. Allerdings ist es extrem unwahrscheinlich das die voneinander unabhängigen Kommunikationssysteme Mehrerer Einheiten gleichzeitig die selbe Störung Aufweisen, zudem haben die Selbstdiagnosen keine Fehler entdecken können.“ Antwortete Europa. „Was vermutet ihr den?“ fragte Nathalie dann direkt, immerhin konnte sie selbst sich keinen Reim auf dieses Ereignis machen. „Wir konnten zu keiner von der Mehrheit getragenen These gelangen.“ Antwortete Europa bedauernd. „Soll das heißen ihr seid euch nicht einig?“ fragte Dennis umgehend mit hochgezogenen Augenbrauen. „Ja, es gibt einfach zu wenig Anhaltspunkte um eine Theorie zu untermauern. Wir können daher auch nicht mehr als spekulieren.“ Antwortete Europa. „Und was spekuliert ihr so?“ fragte Nathalie weiter.

„Die Theorien sind vielfältig Sir.“ Antwortete Europa ausweichend. „Jetzt stell dich nicht so an, erzähl einfach.“ Meinte Nathalie daraufhin streng, wohl Wissend das es Europa ziemlich gegen den Strich gehen musste etwas vortragen zu müssen das sie nicht bis in kleinste Detail erklären und mit Fakten untermauern konnte. „Wie Sie Wünschen Sir. Theorie eins dreht sich um einen zufälligen Technischen Defekt eines größeren Trümmerstücks einer der Orbitalen Basen. Ziemlich Unwahrscheinlich, schon alleine wegen der Fraglichen Energieversorgung nach über einem Jahrhundert. Theorie zwei geht von einer unbekannten Macht aus die Technisch weit genug fortgeschritten ist um ein solches Signal fälschen zu können. Ebenfalls ziemlich unwahrscheinlich. Eine Macht mit derartigen Fähigkeiten wäre längst entdeckt worden. Theorie drei handelt von einem geplanten Hinterhalt durch den Orden dem es irgendwie gelungen ist eines der Kommunikationssysteme zu hacken die sich im Sol System befinden. Mehr als Unwahrscheinlich diese Insekten verstehen nicht mal den zugrunde liegenden Programmcode der meisten Terranischen Systeme. Theorie vier geht von anderen Überlebenden der TTF aus die nun Versuchen die verblieben Kräfte zu konsolidieren und unter einem Banner zu vereinen. Ebenfalls Unwahrscheinlich, aber noch immer die Wahrscheinlichste Theorie.“ Antwortete Europa.

Nathalie, General Stulz und Dennis sahen sich daraufhin kurz an, Nathalie musste Europa zustimmen das eine Theorie abenteuerlicher klang als die andere, auch die beiden Männer wirkten nicht so als wären sie überzeugt worden. „Also stochern wir im dunkeln.“ Stellte General Stulz umgehend fest. „Positiv General.“ Stimmte Europa zu. „Haben wir noch eine Translichtfähige Aufklärungsdrohne?“ fragte Nathalie dann. „Positiv, allerdings könnte die Entsendung einer Aufklärungsdrohne ungewollte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.“ Antwortete Europa sofort. „Dann sollten wir eine getarnte Aufklärungsoperation in Betracht ziehen.“ Meinte General Stulz nachdenklich. „Ist das nicht ein ziemliches Risiko? Immerhin haben wir keine Ahnung was wir im Sol System antreffen.“ Fragte Nathalie umgehend. „Es ist ein Risiko ohne Frage. Aber wir haben ein Schiff das genau für solche Missionen entwickelt wurde. Wenn daher irgendjemand für so etwas gerüstet ist, dann wir.“ Antwortete General Stulz. „Solaria, was meinst du?“ fragte Nathalie dann direkt. „Ich stimme dem General zu Sir. Für solche Missionen wurde ich gebaut. Egal was im Sol System auch lauern mag, ich denke ich kann es identifizieren und verschwinden noch bevor ich selbst entdeckt werde.“ Antwortete Solaria sofort. „Also gut. Solaria mach dich Startklar, alle anderen bleiben hier und passen auf das der Orden nicht auf dumme Gedanken kommt.“ Meinte Nathalie dann mit einem befehlenden Unterton.

„Aye Sir.“ Ertönte daraufhin die Bestätigung sämtlicher Ki’s Synchron. „Ich werde hier bleiben, nur für den Fall das doch etwas schief geht.“ Meinte General Stulz dann. „Darum wollte ich Sie sowieso bitten. Bevor ich gehe werde ich veranlassen das meine Befehlsgewalt auf Sie übergeht falls ich sterben sollte.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Ich fühle mich geehrt. Allerdings hoffe ich das dieser Fall nie eintritt. Sie zu verlieren wäre eine Katastrophe.“ Antwortete General Stulz. „Danke General.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe sich abwandte um sich selbst bereit zu machen, für die Reise ins ungewisse.

~~~Ende Kapitel 64~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
30 Apr 2017 12:56 - 30 Apr 2017 12:57 #87054 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oho mysteriös mysteriös! Ich würde aus dem Bauch herraus auf einen Hinterhalt oder etwas mit böser Absicht tippen, aber da ich dich kenne, hoffe ich doch auf neues Spielzeug oder gar neue Verbündete! Vielleicht eine vorprogrammierte Nachricht der Vorhergegangenen im Falle, dass ihre Nachkommen die Naquiim doch noch schlagen können?
Ich bin auf alle Fälle gespannt wie ein Flitzebogen und freue mich auf das nächste Kapitel!

PS: Ich find diese Freizeitszenen immer so unfreiwillig komisch, dir gelingt es wirklich immer die Atmosphäre authentisch rüberzubringen und gleichzeitig hier und da einen Schmunzler einzubauen!

LG Stefan
Last edit: 30 Apr 2017 12:57 by General Stefan.

Please Log in to join the conversation.

Time to create page: 0.154 seconds