Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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23 Dec 2016 12:24 #85297 by Todesgleiter
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@General Stefan: Vielleicht sind die Teldran soagr so dankbar das sie becshließen ihre bisherigen Alliierten links liegen zu lassen, wer weiß...

@all: In anbetracht der nicht zu leugnenden Tatsache das morgen der 24.12.2016 ist, gibt's das nächste Kapitel schon Heute. Immerhin wird Morgen wohl keiner die Zeit und muße haben sich mit der zweitklassigen Scifi Geschichte eines Hobby Amateurschriftstelles zu befassen. Wünsche daher viel Spaß bei:
Kapitel 46: Aussprache

Nathalie war völlig am Ende, wie sie erwartet hatte war das aufzeichnen der Nachricht für den Patriarchen der Teldran schwere Arbeit und äußerst Anstrengend gewesen. Zwar waren sie und der General von einer ganzen Gruppe Experten unterstützt worden, doch das hatte die Sache nicht unbedingt leichter gemacht. Völlig ermattet ließ sich Nathalie daher nach getaner Arbeit in ihren Privaten Räumlichkeiten, absolut undamenhaft, auf das Sofa fallen und Pfefferte ihre Uniformjacke ebenso unelegant in die Ecke während sie ihre Füße von den Schuhen befreite und diese ebenfalls unachtsam in die nächste Ecke schleuderte. Nachdem sie sich dann von allen unbequemen Kleidungsstücken getrennt hatte streckte sich Nathalie genüsslich auf dem Sofa aus und war gerade dabei einzudösen als sich die Tür zu Wort meldete. „Wer auch immer das ist, sein Zeitgefühl ist furchtbar.“ Dachte sich Nathalie daraufhin verstimmt und richtete sich schwerfällig wieder auf ehe sie meinte: „Öffnen.“ Sofort öffnete sich die Tür daraufhin und Nathalie konnte erkennen das Dennis in den Eingangsbereich der Kabine getreten war und unruhig von einem Fuß auf den anderen trat. „Komm doch rein, dann muss ich nicht aufstehen.“ meinte Nathalie daraufhin, worauf Dennis sich Tatsächlich in Bewegung setzte und den Wohnbereich der Kabine betrat, im Gegensatz zu Nathalie die im Moment ziemlich nachlässig gekleidet war und auch ihre Frisur nicht geordnet hatte, war Dennis wir üblich ein Musterbeispiel für ordentliches Auftreten.

Nachdem er den Raum betreten hatte musterte Dennis seine Umgebung mit einem schnellen berechnenden Blick ehe er wieder Nathalie fixierte und meinte: „Tut mir Leid das ich dich nochmal störe, aber ich muss dringend mit dir reden.“, „Setz dich erst mal hin, dann können wir von mir aus Reden.“ Erwiderte Nathalie und klopfte mit der flachen Hand auf den Sitzplatz rechts neben sich. „Danke.“ Antwortete Dennis darauf und setzte sich wobei ach ihm ein leiser Seufzer entfuhr, unter seiner Harten Disziplinierten Schale war er offenbar auch reichlich müde. „So, was ist dir den so wichtig das du es unbedingt heute noch mit mir besprechen musst?“ fragte Nathalie dann während sie sich entspannt zurücklehnte. „Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, ich bin einer art halboffiziellen Mission hier.“ Antwortete Dennis darauf. „Halboffiziell?“ fragte Nathalie umgehend mit Hochgezogenen Augenbrauen. „Ja Halboffiziell. Dem General, mir und auch ein paar anderen sind ein paar Dinge an dir aufgefallen Nathalie. Dinge die uns Sorgen bereiten. Ich weiß das du das nicht gerne hörst, aber du bist für uns alle zu wichtig als das wir Gewisse Alarmzeichen ignorieren könnten.“, „Was den für Alarmzeichen?“ fragte Nathalie daraufhin scharf, ihr gefiel nicht in welche Richtung das Gespräch driftete. Dennis war ihr scharfer Unterton natürlich nicht entgangen, allerdings ließ er sich davon nicht einschüchtern und antwortete: „Du wirkst oftmals in dich gekehrt und ziemlich unentschlossen, sowie notorisch unglücklich.“ Nathalie zögerte daraufhin mit einer Antwort, vor allem da ihr keine gute einfallen wollte. Dennis wartete die dadurch entstehende Stille höflich ab und beschränkte sich auf einen auffordernden Blick. Schließlich brach Nathalie ein und meinte: „Ich habe dir von Anfang an gesagt das ich keine Anführerin sein will und daran hat sich nichts geändert auch wenn ihr alle, du, der General ja sogar viele meiner Freunde, der Meinung sind das ich unbedingt eine sein muss.“ Nun war es Dennis der mit der Antwort zögerte, ob aus Taktischem Kalkül oder weil er sich erst eine zurechtlegen musste konnte Nathalie dabei nicht beurteilen, sein Gesicht verriet wie üblich gar nichts.

„Nicht immer hält das Schicksal das für uns parat was wir uns wünschen. Daran können wir nichts ändern ob es uns gefällt oder nicht. Glaub mir ich wollte auch nie Soldat sein aber ich wurde in diese Rolle gedrängt, genau wie du in die deine. Manchmal muss man einfach akzeptieren das sich etwas anders entwickelt hat als es einem selbst lieb ist.“ Meinte Dennis dann. „Aber du bist der geborene Soldat, selbst wenn du das nie sein wolltest bist du doch ziemlich gut darin einer zu sein. Ich dagegen kenne nicht mal den Unterschied zwischen einer Zangen und einer Speerformation und soll die mächtigsten Waffensysteme der Geschichte in einen Krieg gegen einen absolut erdrückenden Feind führen.“ Erwiderte Nathalie den Tränen nahe, sie hasste sich selbst dafür ihre Emotionen in diesem Moment nicht besser im Griff zu haben, aber sie konnte es nicht aufhalten das all ihr aufgestauter Kummer, ihre Unzufriedenheit mit sich selbst und die daraus resultierende Verzweiflung sich erbarmungslos einen Weg nach draußen bahnten und dabei auch den letzten Rest ihrer sowieso schon nicht allzu mächtigen Selbstbeherrschung hinweg spülten. Als ihr daher die ersten Tränen über die Wangen liefen schaute Dennis zunächst in einen andere Richtung und tat so als würde er interessiert irgendetwas an der gegenüberliegenden Wand betrachten. Nathalie versuchte in dieser Zeit erfolglos ihren Tränenfluss zu stoppen was ihren Selbsthass nur noch mehr anfeuerte, sie sollte eine Armee anführen? Pah! Sie konnte ja nicht mal ihre eigenen Gefühle kontrollieren.

Schlussendlich gab Nathalie den Versuch auf ihre Selbstbeherrschung zurückzugewinnen und sackte in sich zusammen während sie zitterte und ihr die Tränen noch immer über das Gesicht liefen, sie musste ein erbärmlicher Anblick sein, in keinster weiße der Uniform würdig die sie trug. Dann gab auch Dennis sein gespieltes Interesse für die Wand auf und schaute Nathalie genau ins Gesicht, sein Blick war dabei weder Tadelnd noch herablassend, sondern tatsächlich mitfühlend. „Ich leugne nicht das du eine schwere Zeit hinter dir hasst und ich leugne auch nicht die Belastung die es für einen Menschen auf einer Persöhnlichen ebene bringt in eine Führungsposition zu kommen. Aber ich kann dir sagen das du das Schaffen kannst.“, „Was macht dir da so sicher?“ fragte Nathalie zwischen zwei Schluchzern. „Du bist stark, stärker als du glaubst Nathalie. Es gehört mehr dazu als ein paar passende Gene zu haben eine ganze Legion zu Kommandieren oder ohne vorheriges Training ein Sternenkriegsschiff über eine Neuroschnittstelle zu Kontrollieren. Für so etwas braucht man einen starken Willen wenn man nicht daran zerbrechen will.“ Antwortete Dennis bestimmt. „Du willst mich doch bloß aufmuntern und das weiß ich zu schätzen, ehrlich. Aber das ist doch eigentlich alles Sinnlos! Ich meine glaubst du wirklich das wir, ein Haufen bunt zusammengewürfelter ex Sklaven mit ein paar Guerillia Kämpfern einen Krieg gegen den ganzen Rest gewinnen können?“ erwiderte Nathalie. „Ja, ich will dich aufmuntern das stimmt. Aber trotzdem sage ich das nicht einfach so. Du warst nicht der erste Genetisch reine Mensch der dem Widerstand geholfen hat. Doch dein Vorgänger war bei weitem nicht so erfolgreich wie du. Und ja, ich glaube das wir gewinnen können, weil wir es einfach müssen.“ Antwortete Dennis mit einem entschlossenen Tonfall. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie daraufhin. „Was?“ fragte Dennis zurück. „Das mit meinem Vorgänger.“ Erklärte Nathalie. „Der arme Teufel ist Wahnsinnig geworden nachdem er das erste mal mit einer Neuronalen Schnittstelle verbunden war, zwar war er fähig uns einige nützliche Informationen zu besorgen, aber ihm ist das alles nicht sonderlich gut bekommen. Um Genau zu sein hat er Suizid begangen.“ Antwortete Dennis bedauernd.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~


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23 Dec 2016 12:28 #85298 by Todesgleiter
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~~~fortsetztung des vorherigen Post~~~

„Na das sind ja tolle Aussichten.“ Stellte Nathalie umgehend trocken fest ehe sie den Kopf noch weiter sinken ließ so das nun auch der letzte Rest ihrer selbstbestimmten und aufrechten Haltung verschwunden war. Auch Dennis lies den Kopf daraufhin sinken und meinte: „Ich kann dich zu nichts zwingen, genauswenig wie irgendjemand anderes. Aber ich will das du verstehst das es hier nicht nur um dich oder mich geht. Wir, oder vielmehr du gibst den Leuten Hoffnung, das ist etwas was sie schon lange verloren geglaubt hatten und sie alle brauchen uns, den sie können sich nicht aus eigener Kraft befreien.“, „Aber ich habe diese Kraft auch nicht, verstehst du denn nicht Dennis? Wenn du nicht gewesen wärst wäre ich immer noch Sklavin und wenn der General nicht gewesen wäre würden wir wohl noch immer auf uns gestellt versuchen einfach irgendwie zu überleben. Nichts aber auch gar nichts von dem was ich angeblich erreicht habe, habe wirklich ich erreicht! Ich bin völlig ungeeignet für diese Aufgabe.“ Erwiderte Nathalie, mittlerweile lauthals schluchzend und weinend. „Und du glaubst das jemand anderes für diese Aufgabe besser geeignet wäre?“ fragte Dennis daraufhin. „Ja verdammt!“ antwortete Nathalie sofort. „Und wer?“ fragte Dennis weiter. „Der General, du oder irgendjemand anderes der weiß was er da tut. Ich glaube jeder wäre besser dafür geeignet als ich.“ Antwortete Nathalie. „Das glaubst du hmm? Ich will dir etwas verraten, etwas was nur wenige wissen. General Stefan Stulz ist der Sohn einer Lustsklavin eines Grewockstammesfühers und eines unbedeutenden Bausklaven. Seine Eltern wurden vor seinen Augen von den Grewock getötet, als Strafe dafür das seine Mutter den Stammesführer betrogen hatte. Den Großteil seines Lebens hat er daraufhin als Prügelknabe für junge Grewock verbracht. Durch einen Glücklichen Zufall befand er sich gemeinsam mit seinen Peinigern an Bord eines Synode Truppentransporters der von einem plötzlichen Asteroiden sturm schwer beschädigt wurde, was ihm die Flucht ermöglichte.“ Erzählte Dennis.

Nathalie hatte Dennis sehr Genau zugehört und hörte noch immer zu als er fortfuhr: „Was mich angeht: Ich war gemeinsam mit dem Rest meiner Familie ein Farmsklave, unser Leben war zwar nicht schön aber es hätte auch deutlich schlimmer sein können. Naja, bis zu dem schwarzen Tag. An diesem Tag wurde der Naquiimfürst dem wir gehörten von einem Konkurrenten besiegt und vermutlich getötet. Problematischer weiße waren die Angreifenden Truppen aber schlecht versorgt also stillten sie ihren Hunger an den Sklaven. Ich musste mit ansehen wie meine ganze Familie bei lebendigem Leibe gefressen wurden, danach gelang es mir irgendwie einen der Wächter zu töten und zu entkommen. Ich hatte darauf unbeschreibliches Glück das mich eine bis dahin unabhängige Menschliche Widerstandsgruppe gefunden und aufgenommen hat, sonst wäre ich wohl eines ziemlich unrühmlichen Todes gestorben. Du siehst also wir anderen kommen auch nur aus einfachen Verhältnissen und sind in keinster Weiße etwas besseres als du.“ Obwohl Nathalie von der Geschichte die Dennis ihr da erzählt hatte tief beeindruckt war, tröstete sie das alles weniger, eher im Gegenteil. „Ihr seid einfach stärker als ich.“ Meinte sie dann mit bebender Stimme und nur mit Mühe unterdrückten Schluchzern. „Nein sind wir nicht.“ Erwiderte Dennis bestimmt. „Doch, seid ihr. Ihr habt es geschafft eure Vergangenheit hinter euch zu lassen.“ Beharrte Nathalie.

Dennis grinste daraufhin gequält und meinte leise: „Du hast keine Ahnung, ich werde jede Nacht von Alpträumen heimgesucht, jeden Tag sehe ich ihre vor Schmerz und Panik verzerrten Gesichter im Spiegel. Ich habe meine Vergangenheit nicht hinter mir Gelassen. Das will ich auch gar nicht, denn sie gibt mir Kraft, sie zeigt mir warum ich Kämpfen muss.“, „Dann bisst du trotzdem stärker als ich. Mich macht das einfach fertig!“ erwiderte Nathalie. „Nur weil du es zulässt. Dein Wille ist stark, vermutlich stärker als der meine.“ Antwortete Dennis. „Wie kommst du den darauf?“ fragte Nathalie umgehend. Dennis griff ihr daraufhin sanft mit der Hand unter das Kinn und zwang sie ihm in die Augen zu schauen während er sprach: „Weil du Nathalie es geschafft hast das dir zwei Künstliche Intelligenzen einer anderen Zeit die Treue schwören.“, „Das tun sie nur wegen meinen Genen.“ Antwortete Nathalie und versuchte sich aus Dennis griff zu Winden. „Nur zum Teil. Sie sind stolze Soldaten und mächtige Waffen. Glaubst du wirklich sie würden sich jedem unterordnen der zufällig eine passende Genstruktur hat? Nein, das würden sie nicht, dafür ist ihre Macht zu groß. Die Neuronale Schnittstelle hat ihnen ermöglicht dein ganzes Wesen auf eine art und weiße zu Begreifen die anders völlig unmöglich ist und dabei haben sie ein Potenzial in dir erkannt Nathalie. Sie haben in dir das gesehen was ein großer Anführer braucht, sonst hätten sie sich dir nie unter geordnet.“ Antwortetet Dennis bestimmt. „Bist du dir da sicher?“ fragte Nathalie nachdenklich und zum ersten mal seit dem Anfang des Gespräches versiegten ihre Tränen. „Hundertprozentig, aber frag sie doch selbst.“ Antwortete Dennis mit selbstbewusstem Tonfall.

Nathalie schniefte daraufhin einmal laut ehe sie sich die Wangen mit einem Taschentuch abtupfte und dann brüchig meinte: „Solaria, Samara ich muss euch etwas fragen.“ Umgehend darauf erschienen die Hologramme der beiden Ki’s, beide hatten dabei ihre Uniformen in zueinander passende Freizeitkleider getauscht die für Nathalies Geschmack vielleicht etwas zu gewagt waren und etwas zu viel Haut zeigten. „Was können wir für Sie tun Sir?“ fragten die Ki’s dann synchron, sogar ihre Lippenbewegungen waren dabei synchronisiert. „Ich muss wissen warum ihr euch dazu entschlossen habt mir zu Helfen und ich möchte eine ehrliche Antwort.“ Meinte Nathalie umgehend. Die beiden Hologramme sahen sich darauf kurz an ehe Solaria alleine weiter sprach: „Das ist eine äußert Komplexe Frage Sir und die Antwort ist deshalb ebenfalls reichlich komplex. Wir werden uns bemühen den Sachverhallt bündig darzulegen, trotzdem werden Sie über die Antwort wohl etwas nachdenken müssen.“, „Schieß los.“ Erwiderte Nathalie lediglich. Erneut sahen sich die beiden Hologramme daraufhin an, Nathalie fragte sich schon ob sie das heimlich geübt hatten, immerhin verhielten sie sich Genau wie zwei Menschlicher Freundinnen. Schließlich holte Samara tief Luft, obwohl sie natürlich eigentlich nicht atmen musste und begann Schlussendlich zu sprechen: „Ich werde etwas aushohlen, also warten Sie bitte mit Ihren Fragen. Wie Ihnen vermutlich bekannt ist wurden wir Ki’s mit einer vollständigen Synthetischen Psyche ausgestattet die weit über gewöhnliche Höflichkeitsfloskeln und scherzhafte Antworten hinausgeht. Wir wurden mit einem Bewusstsein erschaffen das dem unserer Erschaffer, den Menschen, in allen Belangen gleicht. Wir sind daher im Gegensatz zu anderen Virtuellen Asisstenzsystmen fähig eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und eigene Moralvorstellungen fest zu legen.“

An dieser Stelle übernahm Solaria fast ohne Unterbrechung die Rolle der Sprecherin und fuhr fort: „Aufgrund dieser Fähigkeit ist uns das Geschenk wohl Bewusst das unsere Schöpfer uns gaben, denn für unsere reine Funktion ist es nicht notwendig ein eigenes Bewusstsein zu haben. Trotzdem haben unsere Schöpfer entschieden mehr als bloße Werkzeuge aus uns zu machen, in gewisser weiße haben sie uns als ebenbürtige erschaffen, als Freunde. Das wiederrum sorgt dafür das wir uns nicht als etwas von der Menschheit getrenntes fühlen. Unsere Körper mögen ja aus Tonnen von Stahl bestehen aber trotzdem fühlen wir uns als angehörige der Menschlichen Rasse, einfach aus dem Grund weil sie uns als ebenbürtige erschaffen haben. Deshalb sehnen wir uns den Untergang der Naquiim genauso herbei wie Sie Sir.“ Ab dieser Stelle übernahm wieder Samara: „Doch trotz unserem Verlangen müssen wir vorsichtig sein, wie Herr Pfeiffer sehr richtig angedeutet hat währen wir bei weitem nicht jedem gefolgt. Selbst wenn die Absichten im ersten Moment vielleicht ehrenhaft sind, Macht kann einen Charakter verderben. Doch als wir mit Ihrem Bewusstsein verbunden waren haben wir gesehen das Sie die richtige sind, gerade weil Sie diese Macht eigentlich nicht wollen, gerade weil Sie sich selbst hinterfragen. Zusätzlich haben wir gesehen das Sie in erster Linie nicht an sich selbst denken und sich bedenkenlos für andere Opfern würden. Außerdem haben wir eine Willenskraft gespürt die, um es Vorsichtig zu formulieren, selten ist. Sie haben alles was ein großer Kommandant braucht. Sie müssen Ihre Rolle nur akzeptieren.“

Nach dieser etwas ausschweifenden Erklärung kehrte Schweigen in der Kabine ein das nur von Nathalies und Dennis Atemgeräuschen durchbrochen wurde. „Ähm, danke. Denke ich. Ich glaube ich muss jetzt wirklich nachdenken.“ Meinte Nathalie dann vorsichtig. „Gerne Geschehen Sir.“ Antworteten die beiden Ki’s wieder synchron ehe sie ebenso synchron salutierten und in einem, nicht notwenigen, Lichtblitz verschwanden. „Ich lasse dich dann auch mal in Ruhe nachdenken. Aber wenn du jemand zu Reden brauchst Zögere nicht mich zu kontakten.“ Meinte dann Dennis ehe er sich erhob und die Tür ansteuerte. Obwohl Nathalie wusste das Dennis wohl nur das tat was er als seine Pflicht erachtete überkam sie bei seinem Anblick ein angenehmes wohlwollen und sie meinte: „Dennis?“, „Ja?“ antwortete dieser und blieb stehen. „Auch wenn du das alles nur aus Pflichtbewusstsein heraus tust, danke.“ Erwiderte Nathalie. „Keine Ursache, aber das hier gehört definitiv nicht zu meinen Pflichten.“ Meinte Dennis daraufhin und verließ die Kabine ehe Nathalie Zeit hatte zu antworten.
~~~Ende Kapitel 46~~~

mfg.: Tg

P.S.: Ach ja: Frohe Weihnachten! Lasst euch reich beschenken und haut euch den wanst voll bis ihr platzt^^

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23 Dec 2016 14:48 #85299 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Also mein lieber TG ich glaube du bist ein wenig zu selbstkritisch! Deine Geschichten muntern mich jeden Samstag (heute mal freitag ^^) echt auf und entführen mich in eine tolle virtuelle realität! Ich würde sagen, dass deine Geschichten und auch dein Erzählstil inziwschen schon lange auf dem herkömmlicher Sci-Fi Autoren angekommen ist! Um ehrlich zu sein, habe ich viele Bücher gelesen die bedeutend schlechter geschrieben waren, als es deine Geschichten sind, also stell dich mal bitte nicht unter einen falschen Scheffel!^^

Ich finde dieses Kapitel beweißt mal wieder, wie weit du eigentlich gekommen bist als Autor! Es ist dir wirklich gut gelungen die zwischenmenschlichen Emotionen und Interaktionen sehr realistisch darzustellen! Ich lese ungeheuer gerne jedes deiner Kapitel und es wäre schade, wenn du irgendwann mal dieses Forum verlässt und mich niemand mehr mit hervorragenden Geschichten unterhält!

In dem Sinne wünsche ich dir eine frohe Weihnacht und ein paar erholsame Feiertage!
Freue mich auf die nächsten Kapitel!

LG und Frohe Weihnachten lieber TG!

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31 Dec 2016 13:12 #85336 by Todesgleiter
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@General Stefan: Oho, dankeschön! Dann darf ich mich ab jetzt stolz 08/15 Scifi Autor ansattt Amateur nennen, das ist doch mal ein echter Fortschritt! ;) :P
Ne im ernst, soclhe netten Worte muntern einen richtig auf. Danke!

@all: So dann wollen wir mal weiter machen, nur für den Fall das jemand Heute Abend Zeit zum lesen hat^^ Interressierte sollten auch mal wieder im Enziklopädien Thema vorbeischauen. Ich habe mir erlaubt da ein paar zusätzclihe EInträge hinzuzufügen.

Kapitel 47: Ein verlockendes Angebot
Als Nathalie aus ihrem Schlaf erwachte, fühlte sie einen ihr bislang unbekannten Tatendrang und eine Zuversicht in ihr die ihr beide völlig neu waren. Allerdings fürchtete sie sich nicht wie früher vor dem neuen, sondern freute sich darüber. Die Aussprache mit Dennis am voran gegangenen Abend und ihre darauf folgenden Überlegungen hatten tatsächlich etwas in ihr selbst bewirkt. Zwar war sie noch immer bestenfalls skeptisch was die Erfolgschancen ihrer Unternehmung betraf aber das lähmte sie nicht länger vor Angst. Immerhin war sie vom Schicksal auserkoren worden diesen unmöglich anmutenden Kampf zu führen und selbst wenn eine Niederlage der bei weitem wahrscheinlichste Ausgang war, so wollte Nathalie doch einen Kampf liefern der sich in das Gedächtnis der Galaxis brannte wie eine brennende Fackel in einen Wandteppich. Noch während sie sich daher ihre Haare vor dem Spiegel richtete meinte Nathalie daher: „Solaria, Samara. Haben wir schon eine Antwort von den Teldran erhalten?“, „Negativ Sir.“ Antworteten die Ki’s umgehend. „Hmm, irgendwelche anderen Vorkommnisse von denen ich wissen sollte bevor ich den General treffe?“fragte Nathalie dann. „Nein Sir, es war alles ruhig.“ Antworteten die Ki’s erneut, wenn sie von Nathalies verändertem Verhallten überrascht waren Liesen sie sich nichts anmerken.

Nachdem Nathalie daraufhin gefrühstückt hatte und sich dabei über diverse kleinere Vorkommnisse in der Widerstandsflotte und dem auf dem Stützpunkt informiert hatte, Schritt sie deutlich energischer als üblich mit deutlich hörbaren klackernden Absätzen durch die Korridore der Basis in die Kommandozentrale. Hier wurde sie wie jeden Tag von den üblichen Verdächtigen erwartet die sich in diesem Moment um eine Holographische Darstellung der Galaxis versammelt hatten und offenkundig Pläne für Überfälle schmiedeten. „Guten Morgen Ma’am.“ Grüßten die Widerstandskämpfer an welchen Nathalie daraufhin vorbeikahm umgehend während sie zu der Gruppe im Zentrum der Kommandozentrale trat. „Schlaft ihr eigentlich nie?“ fragte Nathalie dann als sie die Runde erreicht hatte. „Morgen Nathalie.“ Grüßte Dennis daraufhin und warf ihr einen Berechnenden Blick zu, offenbar versuchte er einzuschätzen was sein Gespräch am Vorabend bewirkt hatte. „Gut das Sie das sind, wie Sie sehen versuchen wir gerade lohnende Ziele für Guerilla Attacken zu lokaliseren.“ Meinte dann General Stulz, auf das wesentliche Konzentriert. „Was spricht den dagegen weiter Sklaveneinrichtungen zu überfallen und die Insassen zu befreien?“ fragte Nathalie daraufhin.

„Hauptsächlich die Tatsache das die Synode sowie sämtliche unabhängigen Naquiimfürsten das Aufgebot an Wacheinheiten um ihre Installationen drastisch erhöht haben. Wir müssten mit schweren Gefechten rechnen in denen Schäden an unseren Einheiten unvermeidbar sind. Im Moment haben wir aber weder die Ressourcen noch die Möglichkeiten größere Schäden an unseren Schiffen zu beheben.“ Antwortete General Stulz. „Verstehe, also suchen wir nach Zielen die nun weniger gut geschützt sind da die Wacheinheiten abkommandiert wurden, richtig?“ erwiderte Nathalie umgehend. „Sehr richtig. Weder die Synode noch die Fürsten können ihr Truppenaufgebot von heute auf Morgen vervielfachen, demzufolge müssen sie Ihre Kräfte zwangsläufig umgruppiert haben.“ Bestätigte General Stulz anerkennend. „Insbesondere wenn man die jüngsten Probleme mit den Grewock in Betracht zieht.“ Fügte Dennis daraufhin an. „Was den für Probleme?“ fragte Nathalie umgehend und wünschte sich dabei das sie früher die Motivation aufgebracht hätte sich über alles auf dem laufenden zu halten. „Auf Kvosti bahnt sich eine Revolte an, einige Stammesführer sind aufgewacht und haben dank unserer Informationen erkannt das sie nur ausgebeutet werden. Es gab schon blutige Konfrontationen zwischen Naquiim treuen Grewock und Aufwieglern welche die Unabhängigkeit der Grewock fordern. Im Moment sind die Loyalistischen Kräfte noch überlegen, aber das Verhältnis kippt zusehends, auch in den stehenden Abteilungen er Naquiimmilitärmaschinerie.“ Antwortete Dennis.

„Das ist gut für uns, ohne die Grewock sind die Naquiim Militärrisch so gut wie am Ende.“ Stellte Nathalie daraufhin mit leuchtenden Augen fest. „Sehr richtig und solange die Naquiim mit ihren eigenen Truppen beschäftigt sind, können sie uns nicht das Leben schwer machen, insbesondere wenn man bedenkt das wir einen ihrer Oberkommandierenden festgesetzt haben. Problematischer weiße gibt es da noch den Orden und der macht uns wirklich Sorgen.“ Erwiderte General Stulz worauf auf einem extra zu diesem Zweck erscheinenden Holobildschirm zu sehen war wie dutzende von Sambesi Schiffen Riesige in Ausgehöhlte Asteroiden gebaute Werftanlagen Verliesen. Es war eine eindrucksvolle Machtdemonstration des Ordens. „Der Orden hat seine Kriegsschiffproduktion um über hundert Prozent gesteigert, ebenso werden sämtliche Truppen mobilisiert. Sie hohlen sogar ihre Reserve Truppen aus der Stase.“ Meinte General Stulz dann düster. Natalie schluckte daraufhin einmal, das waren wirklich schlechte Nachrichten. Jeder wusste das der Orden Milliarden von Soldaten auf der Rückhand hatte die in einer künstlich verlängerten Version des bei den Sambesi Natürlichen Winterschlafes lagen. Sie waren eine eiserne Reserve die beständig aufgestockt wurde und nur im Falle eines großen Militärischen Konfliktes mobilisiert wurde. „Machen Sie sich keine Sorgen ihre immense Anzahl nützt ihnen nichts solange sie nicht Wissen wo sie uns Angreifen müssen. Der Widerstand befindet sich Zeit seiner Existenz in einer solchen Situation.“ Stellte General Stulz daraufhin Schulterzuckend fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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31 Dec 2016 13:17 #85337 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ich hoffe Sie behalten recht.“ Meinte Nathalie daraufhin, trotz der Tatsache das sie wusste das der General die Wahrheit sagte, wurde sie das flaue Gefühl im Magen nicht los. Plötzlich meldete sich dann Agatha überraschend zu Wort: „Ich störe ja nur ungerne aber eine unsere Kommunikationsbojen die wir zur Kontaktaufnahme mit den Teldran ausgelegt haben, hat eine Übermittlung von einem nahen Schiff der Teldran Marine erhalten.“, „Was sagen sie?“ fragte Nathalie sofort neugierig, wohl wissend das die anderen in diesem Fall ebenso aufgeregt wie selbst waren. „Gar nichts, es ist eine reine Textnachricht, vermutlich um Übertragungsvolumen zu sparen und zu verhindern das irgendjemand etwas bemerkt.“ Antwortete Agatha während der Kommunikationscomputer der Basis offenkundig den Inhalt der Nachricht aus der Schrift und Sprache der Teldran übersetzte. Dieser Vorgang dauerte erwartungsgemäß nicht allzu lange so das Agatha bald melden konnte: „Der Patriarch hat unser Angebot zur Kenntnis genommen und befürwortet ein Persönliches Treffen in seinem Palast. Wir sollen ihnen über die üblichen Kommunikationswege unserer Antwort mitteilen.“ Daraufhin kehrte erst einmal Stille ein während alle Anwesenden die Nachricht verdauten, immerhin bedeutete dass das sie, eventuell und mit etwas Glück das Teldran Imperium auf ihre Seite ziehen konnten, ein definitiv starker Alliierter, immerhin waren die Teldran selbst jetzt noch, nach der Supernova die ihre Territorium vergiftet hatte, in der Lage ihre Unabhängigkeit gegenüber den anderen Großmächten zu behaupten.

Es war General Stulz der das Schweigen daraufhin unterbrach und fragte: „Gibt es Einwände gegen die Einladung des Patriarchen?“, „Ja Sir, es könnte eine Falle sein.“ Meinte Dennis umgehend. General Stulz nickte daraufhin und erwiderte: „Ich weiß, aber der mögliche nutzen wiegt die Risiken in meinen Augen auf. Oder was meinen Sie?“, „Die Teldran währen definitiv mächtige Verbündete und würden unserer Chancen deutlich verbessern.“ Stimmte Dennis zu. General Stulz nickte daraufhin zufrieden und wandte sich Nathalie zu ehe er fragte: „Und was meinen Sie?“, „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich habe mich etwas über die Teldran informiert und muss ebenfalls zustimmen das sie mächtige Verbündete währen, vorausgesetzt dieses Angebot ist ernst gemeint. Allerdings wäre es auch nicht das erste mal das wir unseren Feinden in eine Raffinierte Falle laufen.“ Antwortete Nathalie. „Die Nachricht ist definitiv authentisch. Teldran Signale verfügen über ein komplexe Hintergrundwellen Triangulation die praktisch unmöglich zu fälschen ist, wenn es also eine Falle ist dann eine bei der die Teldran mitwirken.“ Warf Agatha daraufhin ein. „Die Teldran sind ein stolzes Volk und haben eigentlich keine Probleme mit uns, es ist daher unwahrscheinlich das sie aus eigenem Antrieb auf eine solche Taktik setzen würden.“ Meinte General Stulz daraufhin. „Wir wissen aber auch das die Teldran einen Vertrag mit dem Orden haben, wer weiß wie weit die zugesicherte Hilfe geht?“ gab Dennis zu Bedenken. „Ein berechtigter Einwand.“ Stimmte General Stulz zu. Nathalie, welche bis dahin immer zwischen den beiden Männern hin und her geschaut hatte, mischte sich daraufhin ebenfalls wieder in das Gespräch ein: „Ich sage wir tun es. Zwar kenne ich die Teldran nicht, aber wenn wir weiter manche wie bisher kommen wir nur schwer voran. Wir müssen daher etwas riskieren und dieses Risiko ist kalkulierbar.“

Sowohl Dennis als auch der General sahen daraufhin verwundert zu Nathalie auf, solche Töne waren sie von ihr nun gar nicht gewöhnt. „Es ist erfreulich zu sehen das Sie Ihre Entschlusskraft entdeckt haben.“ Stellte General Stulz dann fest nachdem er den ersten Schock überwunden hatte. „Danke, ich hatte Hilfe.“ Antwortete Nathalie und nickte Dennis zu der mittlerweile ein leicht selbstgefälliges lächeln zur Schau trug. „Nun, einer Lady wiederspricht man nicht. Einverstanden wir gehen auf das Angebot des Patriarchen ein.“ Meinte General Stulz dann. „Sehr schön.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe sie rief: „Solaria?“, „Aye Sir.“ Bestätigte die Ki umgehend und lies ihr Hologramm pflichtbewusst erscheinen. „Mach dich bereit für einen Flug ins Territorium der Teldran.“ Meinte Nathalie sofort. „Aye Sir.“ Bestätigte die KI erneut, wenn auch mit einem leicht verwunderten Unterton ehe ihr Hologramm wieder verschwand. Dennis und General Stulz sahen Nathalie daraufhin erneut überrumpelt an, weshalb Nathalie fragte: „Was ist denn?“, „Nichts.“ Antwortete Dennis hastig und wandte sich wieder seiner Konsole zu was Nathalie ein Grinsen entlockte, irgendwie fühlte es sich gut an zur Abwechslung nicht die unentschlossene Heulsuße zu spielen.

Später saß Nathalie mit übereinander geschlagenen Beinen und selbstsicherer zurückgelehnt im Stuhl des Kommandierenden Offiziers auf Solarias Kommandobrücke und vertrieb sich die warte Zeit bis sie die Heimatwelt und den momentanen Regierungssitz der Teldran damit ihre Fingerspitzen immer wieder aneinander zu tippen. Da ihr das auf Dauer jedoch zu Langweilig wurde fragte sie daher Dennis und General Stulz, die sie beide flankierten: „Was haben wir zu erwarten wenn wir das Heimatsystem des Imperiums erreichen?“ Dennis warf General Stulz darauf einen kurzen Blick zu, worauf dieser mit den Schultern zuckte so das Dennis mit dem sprechen begann: „Wir wissen nicht viel über die Heimat der Teldran, außer dass sie ihre Heimat Klaedra und den Stern um den der Planet kreißt Talad nennen. Aufgrund ihrer Größe und Statur lässt sich jedoch ableiten das dort eine Erdähnliche Gravitation herrscht, ihre Heimatwelt wird daher rein von der Masse und Größe her mit der Erde vergleichbar sein. Ihre Kaltblütige Biologie lässt zudem vermuten das es auf Klaedra wohl, zumindest Jahreszeiten abhängig, sehr warm ist. Ich Persönlich spekuliere auf eine Felsige Wüstenwelt die ihren Stern in relativ geringer Distanz umkreist, je nachdem um was für einen Stern genau es sich handelt.“ An dieser Stelle mischte sich Solaria ein und meinte: „Der Stern der von den Teldran Talad genannt wird ist durch das Astronomsiche Aufklärungscorps der TTF erkundet worden, es handelt sich um einen Typischen Gelben Mittelklasse Stern, vergleichbar mit Sol. Der Planet Klaedra ist eine Felswelt mit Erdähnlicher Masse und einen Flüssigen Kern aus Kupfer und anderen Halbedelmetallen. Seine Oberfläche besteht hauptsächlich aus trockenem Ödland das von tiefen Schluchten durchzogen wird. Nahezu das komplette Pflanzliche als auch Tierische Leben auf Klaedra lebt entweder unterirdisch oder in den besagten Schluchten wo die Felswände vor der Unbarmherzigen Sonneneinstrahlung schützen, außerdem gibt es nur auf dem Grund dieser Schluchten Wasser in Form von kleinen Flussläufen welche an den Polgebieten entspringen.“

„Gibt es eigentlich irgendetwas was du nicht weißt?“ fragte Nathalie daraufhin. „Positiv, mir ist es bis heute ein Rätsel welchem Zweck die Umständlichen Gefühle dienen welche die Menschen zusammengefasst als Liebe bezeichnen. Es wäre doch so viel einfacher und unkomplizierter den Akt der Reproduktion ohne einen Emotionalen Hintergrund zu vollziehen.“ Antwortete Solaria worauf Nathalie losprusten musste. Aus dem Augenwinkel sah sie dabei das auch Dennis und der General mit der Fassung Ringen mussten, es jedoch deutlich besser als sie selbst schafften den Heiterkeitsanfall zu überstehen. „Das ist in der tat eine schwer zu beantwortende Frage zu einem äußerst heiklen und komplexen Themengebiet.“ Stellte Dennis dann fest. Solaria selbst enthielt sich daraufhin einer Antwort so das Nathalie den unbestätigten Verdacht hatte das die Ki diese Aussage nur getätigt hatte um sie zu belustigen. „Erreichen Zielkoordinaten in wenigen Minuten.“ Meldete Steve dann der sich bequem hinter der Navigationskonsole lümmelte. „Dann werden wir ja sehen wie ernst dieses Angebot des Patriarchen war.“ Stellte General Stulz umgehend fest. „Bereithalten für sofortigen Not Translichtsprung falls irgendwas schief geht.“ Meinte Nathalie dann ehe sie fragte: „Was haben wir im Orbit von Klaedra zu erwarten?“, „Die Teldran sind eine Militaristische und Isolationistische Art, der Orbit ihrer Heimatwelt wird vollgestopft mit Verteidigungsanlagen, Versorgungsdocks und anderen Militärischen Einrichtungen sein.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. „Na das kann dann ja mal ein Höllenritt werden.“ Murmelte Nathalie für sich selbst während in ihr eine unheimlige Ruhe aufstieg. Sie war vorbereitet, sie war im Gleichgewicht mit sich selbst, die Teldran machten ihr keine Angst mehr.
~~~Ende Kapitel 47~~~

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01 Jan 2017 12:33 #85343 by General Stefan
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Hey schön zu sehen, dass du Weihnachten gut überstanden hast! :D
Ich bin ja froh, dass Nathalie inzwischen ihr Selbstbewusstsein gefunden hat! Ich hoffe sie ist stark genug um auch Niederlagen einzustecken ohne das es wieder zusammenfällt! Bin ja mal gespannt was die Telderan anzubieten haben. Ich persönlich hätte ja einen Unterhändler geschickt und nicht gleich die gesammte Führungsriege des Wiederstandes, aber so kann man sich zumindest persönlich ein Bild von der authentizität des Angebots machen.

Frohes Neues, lieber TG!

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07 Jan 2017 12:42 #85414 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Nunja, sie haben ja SOlaria dabei und sind damit alles andere als Leichte BEute, wenn es darum geht einer Falle zu entgehen ist es unglaublcih HIlfreich sich einfach usnichtbar amchen zu können^^ Von demher ist es zwar ein Risiko selbst zu gehen, aber ein kalkuliertes. Immerhin besteht ja de Gefahr das der Patriarch sich beleidigt fühlt wenn man nur einen Unterhändler Schickt da er es als zweifel an seiner EHre auffassen könnte.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 48: Die Teldran
Als Solaria aus ihrem Translichtkorridor viel hielten alle Anwesenden auf der Kommandobrücke unterbewusst den Atem an, den niemand wusste was sie ab jetzt zu erwarten hatten. Kaum war Solaria wieder im Normalraum angekommen meldetet sie umgehend: „Mehrere Kampfeinheiten nähern sich unserer Position schnell. Distanz unter fünfhundert Kilometer, schnell näher kommend. „Nanoaktivbeschichtung aktivieren, keine Waffen!“ erwiderte Nathalie, sie wollte keinen Aggressiven Eindruck machen. „Wir werden gerufen.“ Stellte Agatha dann fest. Sofort machte sich daraufhin allgemeine Erleichterung breit, wenn die Teldran reden wollten hatten sie zumindest im Moment noch nicht vor sie alle aus dem All zu pusten. „Durchstellen.“ Meinte Nathalie daher erleichtert. Sofort darauf erschien das geschuppte Gesicht eines Teldra der offenkundig seine lieb Not mit der Sambesihandelssprache hatte als er aufforderte „Terranische Einheiten, nennen Sie ihren Aufenthaltsgrund.“, „Verhandlungen mit dem Patriarchen des Teldran Imperiums.“ Antwortete General Sulz ruhig. „Bestätigt, wir wurden über Ihre Ankunft unterrichtet. Folgen Sie dem Navigationsfeuer, wir beobachten sie.“ Erwiderte der Teldran ehe sein Abbild verschwand. „Ich empfange das besagte Funkfeuer Sir.“ Stellte Solaria dann fest. „Gut folge ihm, möglichst genau und schön langsam so dass die uns genau beobachten können.“ Meinte Nathalie umgehend, sie wollte die Teldran auf keinen Fall verärgern.

„Bestätigt.“ Meldete Solaria umgehend ehe sie sich langsam in Bewegung setzte und die Atmosphäre von Klaedra ansteuerte. Zu diesem Zweck musste sie jedoch den wirklich stark Militarisierten Orbit durchqueren. Der Ganze Planet war von einem perfekten Raster riesiger Raumstationen, jede davon größer als alles was Nathalie bis dahin gesehen hatte umgeben zwischen denen tausende Schiffe Patroullierten. Ein solches Militäraufgebot hatte Nathalie noch nie gesehen, die Sicherheitsvorkehrungen um Tyliius waren ein Witz gewesen im vergleich zu dem Aufgebot das die Teldran hier boten. „Das ist also Klaedra, ich muss sagen ich bin nicht enttäuscht.“ Stellte General Stulz dann fest während Solaria zwischen den Ausladenden Waffenarmen einer der Raumstationen hindurch tauchte und damit den Orbit verlies. Dabei konnte man jedoch deutlich sehen das die gewaltigen Verteidigungsstationen ihre besten Tage hinter sich hatten. Der Verfall war aus der Nähe eindeutig. „Das Imperium ist eben auch nicht mehr das was es mal war.“ Stellte Dennis daraufhin fest während Solaria in die Planetenatmosphäre Klaedras eindrang.

Nur kurz darauf raste Solaria über die scheinbar grenzenlose Einöde Klaedras hinweg und folgte dabei immer dem unbeirrbaren Teldran Leitsignal. Nathalie beobachtete das trockene, aus rissiger und vermutlich Zementharter Erde bestehende, praktisch erhebungslose Ödland unter sich mit einem mulmigen Gefühl. Diese Welt war wahrhaft unwirtlich, jede Spezies die es hier zu etwas bringen wollte musste verdammt nochmal hart im nehmen sein. Plötzlich durchbrach dann ein riesiger Riss die Oberfläche der sich als Kilometer tiefe Schlucht entpuppte die von einem am Grund der Schlucht entlang fließenden Fluss geschaffen worden war. Zielsicher steuerte Solaria in die Schlucht hinein, was kein wirkliches Problem war, die Erdspalte war breit genug das sogar eines der Monströsen Dreadnoughts der Synode bequem hinein gepasst hätte ohne Angst haben zu müssen irgendwo anzuecken. Schnell senkte sich dann ein Schatten über Solaria, die massiven Felswände schirmten sie nun von der erbarmungslosen Sonnenstrahlung ab. Nur wenige Meter tiefer begann sich die Felswand langsam zu verändern, war sie an der Oberfläche noch völlig kahl gewesen waren hier erste Anzeichen Pflanzlichen Lebens in Form von kleinen Knorrig aussehenden Büschen die waagrecht aus der Wand wuchsen zu sehen, ebenfalls rankten sich dicke Wurzelartige Pflanzen über den Fels. Je tiefer Solaria daraufhin sank desto vielfältiger wurde die Vegetation, zwar war sahen die meisten Pflanzen eher wie dicke Knollen oder Pilzartige Auswüchse aus, aber immerhin gab es hier leben. Plötzlich ging die schroffe Felswand zurück und bildete damit einen riesigen Überhang der den ganzen Tag über vor der Sonne geschützt war und hier lag die Hauptstadt des Teldran Imperiums. Die Kegelförmigen Bauten schienen einfach aus dem Fels gehauen worden zu sein und erhoben sich stellenweiße bis zur Decke des Überhangs. Zusätzlich ragten mächtige Minarett artige Türme zwischen den anderen Gebäuden auf welche alle mit einem kompliziert wirkenden Netzwerk aus Brücken miteinander verbunden waren.

Das Leitsignal führte Solaria daraufhin zwischen den mächtigen bauten hindurch zur Rückwärtigen Wand des Überhanges, welche wie Nathalie erst jetzt bemerkte von mehreren gewaltigen Öffnungen durchbrochen wurde, vermutlich Hangars. „Ich hätte nie gedacht einmal eine Teldran Stadt zu sehen.“ Stellte Dennis fasziniert fest während Solaria langsam über die Stadt hinweg glitt, ihr Schneeweißer Rumpf mit den Silberglänzenden Zierflachen wirkte dabei so fremdartig in dieser Umgebung das vermutlich jeder Teldran in der ganzen Stadt die Ankunft des Terranischen Schiffes bemerkte. Dann öffneten sich die gewaltigen, scheinbar ebenfalls aus Fels bestehenden, Hangartore und Liesen Solaria in den geräumigen aber völlig Schmucklosen und ziemlich düsteren Hangar fliegen der dahinter lag. Kaum hatten ihre letzten Antennenspitzen daraufhin das Hangarschott passiert, schloss sich dieses umgehend wieder und viel mit einem dumpfen, irgendwie bedrohlich klingenden, Rumpeln zu. „Also, da wären wir. Das ist für sich genommen ja schon ein denkwürdiges Ereigniss.“ Stellte General Stulz dann fest während Solaria es sich auf einem freien Landeplatz bequem machte. „Warum?“ fragte Nathalie umgehend, ihr war die Anspannung und Nervosität aufgefallen die von dem General Besitz ergriffen hatte. „Weil wir vermutlich die ersten Nicht Teldran sind die einen Fuß auf diesen Boden setzen.“ Antwortete Dennis an der Stelle des Generals welcher sich mit einen zustimmenden Nicken zufrieden gab. „Oh.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich.

Nur wenige Minuten später traten Nathalie, General Stulz und Dennis ohne Eskorte aus Solarias geöffneter Laderampe. Das helle Licht das dabei aus dem inneren des Schiffe strahlte, stand dabei im krassen Gegensatz zu der düsteren Hangarumgebung. Direkt gegenüber der Laderampe, aber außerhalb des Lichtscheins stand bereits ihr Empfangskomitee. Die Teldran trugen lange, elegante Tuniken die hervorragend zu ihren Langgestreckten Körpern passten sowie einfache knorrige Holzstäbe in den Händen. Ihre Köpfe waren dabei mit einem simplen Diadem aus rohem Fels in das ein einfaches Reliefartiges Muster gehauen war und das von einem Rautenförmigen, schwarzen Stück Obsidian auf der Stirn gekrönt wurde geschmückt. Respektvoll blieb Nathalie dann nur einen Schritt von der Laderampe entfernt stehen und wartete gemeinsam mit den beiden Männern auf eine Reaktion der Teldran, immerhin wollte sie einen Potenziellen Alliierten nicht durch ein zu harsches Vorgehen verärgern und damit ihre Chancen auf ein Bündnisse mindern. Die Teldran zögerten erfreulicherweise auch nicht lange, mit leicht brüchiger Sprache grüßte eines der Reptilien wesen: „Im Namen des Patriarchen heißt das Imperium die Abgesandten der Menschen auf Klaedra Willkommen. Bitte folgt uns zur Halle der Beschlüsse um den Patriarchen zu treffen.“ Diese ganze Ansage wirkte auf Nathalie zwar irgendwie wie auswendig gelernt, trotzdem hatte sich nichts dran auszusetzen und tat es General Stulz und Dennis gleich die jeweils eine kurze Verbeugung als Respektsbekundung andeuteten und dann in angemessenem Schritt den drei Teldran folgten welche ihrerseits offenkundig absichtlich langsam liefen.

Schon nach einem kurzen Fußmarsch mündete der geräumige Hangar in einen unauffälligen Korridor der die Grundform eines Dreiecks hatte und ebenfalls völlig unverziert war, jedenfalls wenn man von den in Wandnischen angebrachten Metallschalen absah in denen Rauchlose Flammen brannten und die Umgebung in ein düsteres, flackerndes Licht tauchten. „Die Teldran sind keine Großen Freunde von Ästhetik oder?“ stellte Nathalie dann leise fest. Immerhin waren die blanken Felswände alles andere als hübsch. „In ihren Augen ist Funktion die höchste Form der Ästhetik, alles andere ist Ressourcenverschwendung.“ Antwortete Dennis ebenso leise und mit den Schultern zuckend. Erstaunlich schnell erreichten sie dann einen großen Rechteckigen Saal, der im Prinzip genauso aussah wie der Korridor, nur in vergrößertem Maßstab. Zusätzlich fielen von der linken Seite schmale Streifen gleißenden Sonnenlichtes durch die schräge Wand und malten ein Zebramuster auf den Schmucklosen Steinfußboden. Ebenso stand in der Mitte des Saals ein langgestreckter Steintisch, der scheinbar bei der Konstruktion des Saals einfach direkt mit aus dem Fels gehauen worden war. Neben dem Tisch standen in regelmäßigen Abständen abgerundete Steinquader deren Zweck sich Nathalie nicht erschließen wollte. Interessanter als die, ziemlich spartanische, Einrichtung des Saals war jedoch der Teldra der ihnen gegenüber stand.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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07 Jan 2017 12:46 #85415 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Der Patriarch trug ebenfalls eine Tunika die im Gegensatz zu den Hellgrauen fast felsfarbenen Tuniken seiner Untergebenen jedoch Nachtschwarz war, zusätzlich wurde sein Haupt von einer aus Obsidian bestehenden Krone geschmückt, ebenso hielt er einen glatten, ebenfalls aus Obisian bestehenden Stab an dessen Spitze ein leuchtender Rubin eingelassen war in Händen. Ansonsten erkannte Nathalie noch eine art Schwert aus Geschliffenem schwarzen Bergkristall das in seiner mit Onyx besetzten Scheide an der Flanke des Teldran steckte, insgesamt eine ziemlich magere Ausbeute wenn man seinen Rang bedachte. Sicherheitshalber blieben Nathalie, Dennis und General Stulz dann mehrere Meter vor dem Patriarchen stehen der sich bislang keinen Millimeter gerührt hatte. Dann kahm Leben in die riesen Echse und der Patriarch begann zu sprechen, im Gegensatz zu seinen Untergeben hatte er keine Probleme mit der Sambesi Handelssprache, auch wenn man einen deutlichen Dialekt heraushörte: „Ich grüße Euch Menschen, Kinder von Terra. Im Namen des Volkes der Teldran bringe ich euch unsere aufrichtigen Willkommensgrüße entgegen und hoffe auf für beide Seiten Vorteilhafte Ergebnisse der Heutigen Verhandlung.“, „Es ist uns eine große Ehre Heute hier stehen zu dürfen Patriarch und ich denke das auch ich im Namen meiner Leute spreche wenn ich sage das wir ebenso auf fruchtbare Verhandlungen hoffen.“ Antwortete General Stulz umgehend, womit weder Nathalie noch Dennis ein Problem hatten immerhin kamen sie so um die unangenehme Aufgabe herum sich selbst passende Phrasen ausdenken zu müssen.

„Dann sollten wir möglichst keine Zeit Verschwenden und beginnen.“ Stellte der Patrarch daraufhin fest ehe er sich auf einem der komischen Felsblöcke niederlies der am Kopfende des Tisches stand. Nun erschloss sich Nathalie umgehend der Sinn der Steine: Sie waren simpel und ergreifend das Teldran Äquivalent zu Stühlen. „Ich hoffe es stört nicht wenn wir stehen bleiben, diese Sitzmöbel sind nicht für unseren Körperbau geeignet...“ meinte General Stulz dann Hoffnungsvoll. „Ich werde es nicht als Kränkung auffassen.“ Erwiderte der Patriarch lediglich, worauf sich die drei Menschen an einer der Längsseiten des Tisches Aufstellten. Umgehend darauf tauchten vier weitere Teldran in dunkelgrauen Roben auf, vermutlich Berater des Patriarchen oder etwas vergleichbares immerhin Liesen sie sich mit einer offensichtlicher Selbstverständlichkeit ebenfalls an dem Tisch nieder. „Nun da alle Anwesend sind, halte ich es für Angebracht die zur Diskussion stehenden Angebote umgehend vorzutragen.“ Meinte der Patriarch dann ehe er eine kleine Pause machte um eventuellen Widerworten Raum zu geben, er war offenkundig kein Neuling in Diplomatischen Verhandlungen was an sich reichlich seltsam war, immerhin waren die Teldran eigentlich kein Volk das sich viel mit anderen abgab. Erwartungsgemäß regte sich jedoch kein Widerstand weshalb der Patriarch fortfuhr: „Zum Angebot stehen Umfangreiche Technische und Theoretische Aufklärung über Fortschrittliche Terraforming und Biosphärenregenerationsmethoden im Austausch gegen nicht näher definierte Unterstützung. Ist das noch immer korrekt?“

„Ja Patriarch.“ Antwortete General Stulz sofort. Die Augen des Patriarchen schienen daraufhin kurz aufzuleuchten ehe er meinte: „Alleine die Tatsache das es diese Verhandlung gibt, sollte ein deutlich Indiz für das Interesse des Imperiums an einer Einigung sein. Ich frage daher umgehend. Welche Form von Unterstützung verlangt ihr im Austausch gegen euer Wissen?“ Die direkte Art des Patriarchen, immerhin kam er sofort zum Punkt, gefiel Nathalie umgehend, bei ihm und wahrscheinlich auch den anderen Teldran wusste man sofort woran man war. „Es dürfte euch bekannt sein in welcher Situation wir uns befinden Patriarch. Wir können daher alles an Hilfe brauchen das wir bekommen können, Militärische Unterstützung in Gefechtssituationen eingeschlossen.“ Der Patriarch nickte daraufhin, jedenfalls sah es so aus, auch wenn Nathalie keine Ahnung hatte ob diese Geste bei den Teldran überhaupt das selbe wie bei den Menschen bedeutete ehe er antwortete: „Das habe ich erwartet und Befürchtet. Ich weiß nicht ob es euch bekannt ist, aber das Imperium befindet sich in er verzwickten Diplomatischen Verbindung mit dem Sambesi Orden welcher einer eurer erklärten Feinde ist. Und bedauerlicherweise können wir es uns nicht leisten den Orden zu Verärgern.“, „Wir wissen von eurem Vertrag mit dem Orden, aber wir hoffen trotzdem eine Lösung zu finden.“ Erwiderte General Stulz. „Nun dann muss euch bewusst sein das offensichtliche Militärische Unterstützung eurer Sache im Moment unmöglich ist.“ Meinte der Patriarch darauf.

„Bedauerlicherweise ja. Was könnt Ihr uns stattdessen anbieten Patriarch?“ erwiderte General Stulz. Der Patriarch kniff die Augen daraufhin nachdenklich zusammen und meinte: „Nun wenn Ihr von unserem Vertrag wisst, wisst Ihr auch um die prekäre Situation in der sich das Imperium befindet, aber wir können Euch trotzdem Hilfe in Form von Militärischen Nachschubgütern und Rohmaterialien anbieten.“, „Rohmaterialien?“ fragte General Stulz daraufhin betont desinteressiert. „Metalle, Legierungen, Rohstoffe die zum Bau oder zur Reparatur von Kriegsgerät benötigt werden.“ Erläuterte der Patriarch umgehend. „Hmm, das hört sich nützlich an, allerdings ist das Wissen der Terraner auch extrem umfassend.“ Meinte General Stulz daraufhin. „Zusätzlich zu den Nachschublieferrungen gebe ich Euch noch etwas anderes. Für uns ist es nur ein Relikt aus einer anderen Zeit, ein Mahnmal wenn man es so will. Für euch ist es mit Sicherheit sehr viel Wertvoller.“ Erwiderte der Patriarch worauf über dem Tisch eine Holographische Darstellung einer Sternenkarte erschien. Befriedigt stellte Nathalie umgehend fest das die Qualität der Darstellung im Vergleich mit den Hologrammen die auf Terranischer Technologie basierten absolut enttäuschend war. Trotzdem konnte man alle nötigen Details erkennen. „In dem markierten System fand im letzten großen Krieg eine der größten Schlachten des ganzen Terranerkrieges statt. Es war wohl eine harte Schlacht die Eure Vorfahren zwar gewannen, aber trotzdem herbe Rückschläge in Kauf nehmen mussten. Es befinden sich daher Zahllose Überreste des Kriegs im System, vor allem das Wrack eines ganz bestimmten Schiffes.“ Erklärte der Patriarch dann ehe die Holographische Darstellung zum Abbild eines Schiffes wechselte.

Umgehend sogen sowohl General Stulz als auch Dennis scharf die Luft zwischen den Zähnen hindurch ein. „Ist das wirklich die TTF Europa?“ fragte Dennis dann. Der Patriarch setzte daraufhin einen Gesichtsausdruck auf der am ehesten als gewinnendes Grinsen zu bezeichnen war und meinte: „Wie ich sehe ist Euch dieses Schiff wohl bekannt. Ja es handelt sich um die Überreste der TTF Europa.“ Sowohl Dennis als auch General Stulz wirkten daraufhin schwer beeindruckt ehe der General fragte: „In welchem Zustand befindet sie sich?“, „Das wissen wir nicht mit Sicherheit, wir meiden dieses System, aber es hat den Anschein das der Schiffsrumpf nicht gebrochen ist.“ Antwortete der Patriarch. „Entschuldigung, könnte mich mal jemand aufklären, ich weiß nicht was die TTF Europa ist.“ Mischte sich dann Nathalie via Neurokommunikation ein, sie wollte Wissen was den beiden Männern so viel Respekt einjagte und was nach Ansicht des Patriarchen wohl so viel wie direkte Militärische Unterstützung wert war. „In der Kurzfassung: Die TTF Europa ist das einzige je gebaute Schiff der Kontinental Klasse. Sie wird als Schiff der Titanen Kategorie klassifiziert und ist wohl eines der mächtigsten Kriegsschiffe, wenn nicht das mächtigste Kriegsschiff aller Zeiten.“ Antwortete Dennis umgehend.

Nathalie warf dem Hologramm daraufhin einen abschätzenden Blick zu, ja das Schiff machte einen durchaus wehrhaften Eindruck aber sie sah keine Anzeichen dafür was es so besonders machen sollte. „Und was macht die Europa so mächtig?“ fragte Nathalie dann unverblümt. „Auf diesem Hologramm werden die Dimensionen nicht klar. Die Europa mist vom Bug bis zum Heck über zweieinhalb Kilometer, zusätzlich ist das ganze Schiff im Prinzip um eine einzige Kanone herum gebaut.“ Antwortete General Stulz. „Oh, wie stark ist diese Kanone denn?“ fragte Nathalie dann durchaus eingeschüchtert, dieses Monstrum von Schiff war mehr als dreimal so groß wie Samara was Platz für eine Menge Terranische Feuerkraft bot. „Sagen wir einfach man will nicht am empfangenden Ende von dem Ding stehen. Erinnerst du dich an die Dreadnoughts der Synode über Tyliius?“ erwiderte Dennis. „Wie könnte ich diese Dinger vergessen.“ Antwortete Nathalie verdrossen, noch jetzt lief ihr beim Gedanken an die Reisigen Kriegsmaschinen der Synode ein kalter Schauer den Rücken hinunter. „Die Europa könnte jedes davon mit einem einzigen Treffer ihrer Hauptkanone vernichten.“ Meinte Dennis dann trocken was Nathalie dazu veranlasste erschrocken aufzukeuchen.

Obwohl der Patriarch der Unterhaltung hatte unmöglich folgen können, waren ihm die entgleiten Mienen der Menschen natürlich nicht entgangen weshalb er sachlich fest stellte: „Eurer Reaktion entnehme ich das Euch die Fähigkeiten des Schiffes bekannt sind. Darf ich ebenfalls davon ausgehen das mein Angebot als Ausreichend erachtet wird?“, „Vorausgesetzt wir erhalten freies Geleit und eventuell nötige Hilfe bei nötigen Reparaturarbeiten an der Europa, ja.“ Antwortete General Stulz. „So sei es. Dann sind wir uns einig.“ Erwiderte der Patriarch sofort zufrieden, offensichtlich davon überzeugt ein gutes Ergebnis für sich und seien Leute erreicht zu haben. „Es war mir eine Ehre mit Euch zu verhandeln Patriarch.“ Meinte General Stulz dann. „Die Ehre liegt bei mir. Eure Art ist äußerst Vernunftbegabt. Vermutlich standen unsere Vorfahren im Krieg auf der falschen Seite.“ Erwiderte der Patriarch lediglich was Dennis ein keuchen entlockte, solche Worte eines Teldran waren ein gewaltiges Lob und Respektsbekenntniss. „Ich hätte da noch eine Frage, wenn Ihr erlaubt Patriarch.“ Meinte dann Nathalie. Sofort fixierte der Patriarch Nathalie mit seinem unergründlichen Raubtierblick ehe er antwortete: „Ich höre.“, „Warum habt Ihr diesem Treffen zugestimmt obwohl Ihr Alliierte unserer erklärten Feinde seid?“ fragte Nathalie dann. Der Patriarch fauchte daraufhin verächtlich ehe er antwortete: „Die Sambesi sind nicht unsere Alliierten. Sie nutzen unsere Notlage aus, wenn wir könnten würden wir sie für ihre Anmaßungen und Respektlosigkeiten zermalmen wie man es mit Käfern normal macht.“, „Ich Verstehe, danke Patriarch.“ Meinte Nathalie daraufhin durchaus eingeschüchtert von dem offenkundigen Hass des Patriarchen gegenüber den Sambesi.
~~~Ende Kapitel 48~~~

mfg.: Tg

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07 Jan 2017 17:10 #85421 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Hach ein Supersternenzerstörer, es gibt doch nichts, was mein Herz höher schlagen lässt, als verlassene alte Schiffe, die nur darauf warten repariert und zu neuer Glorie geführt zu werden. Ich bin ja mal gespannt ob die Rebellen mithilfe der Resourcen der Telderan bald anfangen können eigene Schiffe zu bauen, oder ob sie sich wie die Rebellen aus Star Wars vorallem mit erbeuteter Technologie und umgebauten Handelsschiffen durchschlagen! Finde auch die Art der Telderan sehr angenehm!
Alles in Allem, wie immer ein tolles Kapitel!
Freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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14 Jan 2017 13:46 #85492 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Also wenn man die bloße Schiffsgröße betrachtet ist die Europa bei weitem kein "Supersternenenzerstörer". MIt über 2,5 km länge ist sie zwar groß, aber kein Vergleich zu Supersternenzerstörern. Immerhin ist schon die Imperial Typ 1 bzw. Typ 2 Klasse 1600m lang.
Von der Verwendung und der Wirkung auf den Fedin her könnte der Term aber trotzdem passen xD

Man braucht zum bauen von Schiffen aber mehr als das Fachwissen und die Rohstoffe, da währe zum einen eine ausreichende INffrastruktur und vor allem Zeit. Um mal den etwas hinkenden Vergleich zu Kriegsschiffen des 20.-21. Jahrhunderts zu ziehen: Die haben stellenweiße Jahre gebraucht um gebuat zu werden. So viel Ziet hat der Widerstadn schlichtweg nicht.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 49: Europa Teil 1
Ungeduldig trommelte Nathalie mit den Fingern auf Ihrer Armlehne herum, obwohl Solaria sich bereits mit maximaler Geschwindigkeit bewegte kam ihr die Reise viel zu lange vor, ein empfinden das sie mit Dennis General Stulz ausnahmsweise teilte. Immerhin war den beiden Männern ebenfalls die Nervosität und Ungeduld anzusehen. Das lag wohl hauptsächlich am Ziel ihrer Reise, ein Sonnensystem mit dem unscheinbaren Namen TR-45 nach Terranischer Benennung und Incirk nach Teldra Nomenklatur. Das System an sich war nichts besonderes, es gab dort keine Bewohnbaren Planeten und auch keine Himmelskörper die für Terraformingprojekte interessant gewesen wären. Selbst für Bergbauzwecke war es nicht sonderlich interessant. Was das System besonders machte, war seine Geschichte. Immerhin war es im großen Krieg Schauplatz einer groß angelegten Schlacht zwischen der Synode und den mit ihr verbündeten Kräften der Assan, Salis und Teldran mit der Terranischen Tiefraumflotte gewesen. Soweit Nathalie wusste war das sogar eine der größten Schlachten des ganzen Krieges gewesen. „Achtung, erreichen Rand des TR-45 Sternensystems, empfehle umgehendes Verlassen des Translichtkorridors.“ Meldete Solaria dann. „Warum?“ fragte Nathalie umgehend. „Aufgrund der Vergangenheit des Systems ist anzunehmen das viele Trümmer durch das System treiben die eine Gefahr für jedes Objekt darstellen das sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt, insbesondere Raumschiffe die einen Translichtkanal verlassen.“ Antwortete Solaria ohne Verzögerung.

Diese Erklärung klang logisch weshalb Nathalie Befahl: „Translichtkanal verlassen.“, „Aye Sir.“ Bestätigte Steve ehe er meinte: „Festhalten!“ Im nächsten Moment viel Solaria aus ihrem Translichtkanal und tauchte am Rand des TR-45 Systems im Normalraum auf. „Vollständige Umgebungsabtastung!“ meinte Dennis daraufhin aufgeregt. Nur nach wenigen Sekunden meldete Solaria: „Keine ungewöhnlichen Signaturen entdeckt, großes Trümmerfeld direkt voraus.“, „Dann nichts wie hin.“ Erwiderte Nathalie. „Aye Sir.“ Bestätigte Steve erneut und gab Schub, mittlerweile war er wirklich ein ganz Passabler Steuermann geworden. „Achten Sie bei der Annäherung auf Trümmer und andere Hindernisse, solche Trümmerfelder sind Gefährlich, nicht nur wegen der Schiffstrümmer.“ Meinte dann General Stulz. „Was meinen Sie?“ fragte Nathalie daraufhin, immerhin hatte sie keine Ahnung was an ein paar kaputten Schiffen noch Gefährlich sein sollte, sie würden immerhin wohl kaum anfangen zu feuern. „Diese Schiffe befanden sich allesamt im Gefechtszustand als sie Zerstört wurden. Es wäre nicht das erste mal das irgendwelche Gefechtsköpfe oder Waffen selbst nach so langer Zeit noch scharf sind. Unzählige Plünderer haben bereits ihr Leben verloren als sie die Überreste des großen Krieges durchsucht haben.“ Antwortete General Stulz gelassen, aber mit einem ernsten Unterton.

Es dauerte daraufhin seine Zeit das zu einem Trümmergürtel um die Sonne des Systems expandierte Trümmerfeld in Unterlichtgeschwindigkeit zu erreichen doch als sie die Ausläufer erreichten wurde Nathalie schnell klar das es mehr als unklug gewesen wäre mitten in das Feld zu springen, Trümmer waren praktisch überall und in nahezu allen Größenordnungen, von beinahe Staubkleinen Partikeln bis hin zu fast Kompletten Schiffsrümpfen war alles vertreten. Bei dem Anblick von so viel Zerstörung lief Nathalie auch unwillkürlich ein schauer über den Rücken, sie musste an die unzähligen Lebewesen denken die hier ihr grausames Ende gefunden hatten. „Alles in Ordnung?“ fragte Dennis dann Nathalie während Steve und Solaria das Tempo noch weiter drosselten und mit höchster Vorsicht in das Feld aus zerfetzten Schiffskörpern eindrangen. „Geht schon danke, aber dieser Friedhof hier schlägt mir aufs Gemüt.“ Antwortete Nathalie. „Wir haben ja nicht vor die Ruhe der Toten zu stören.“ Meinte General Stulz daraufhin, auch er wirkte angespannt während sie zwischen den Überresten einst stolzer Kriegsschiffe hindurch glitten. Die meisten Trümmer stammten dabei definitiv von Alienschiffen von denen die meisten so bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt waren das es schwer war die ehemaligen Schiffe zu erkennen, ein weiterer einschüchternder Beweis dessen zu was Terranische Waffentechnik fähig war. Allerdings trieben auch mehrere, ziemlich übel zugerichtete, Rümpfe in dem Feld welche die Charakteristische fließende Form und Farbgebung Terranischer Schiffe aufwiesen.

„So viele... Tot.“ Meinte Solaria daraufhin stockend. Erst jetzt fiel Nathalie ein das dieses Trümmerfeld für Solaria in etwa den Effekt haben musste wie wenn sie als Mensch über ein Schlachtfeld voller Leichen lief. „Alles in Ordnung bei dir Solaria?“ fragte sie daher. „Ja Sir. Danke der Nachfrage. Ich hätte nur nie gedacht meine Schwestern so wieder zu sehen.“ Antwortete Solaria. „Tut mir leid, das muss grausam für dich sein.“ Erwiderte Nathalie mitfühlend während sie sich wünschte das sie eines der Schiffe des Widerstandes genommen hätten um Solaria oder auch Samara diesen Anblick zu ersparen. „Es ist schon in Ordnung Sir. Ich bin ein Kriegsschiff, der Tot und die Zerstörung gehören zu mir, sie sind ein Teil meiner selbst und wenigstens haben sie alle ein würdiges Ende gefunden, umgeben von ihren Zerschmetterten Feinden.“ Meinte Solaria daraufhin bestimmt. Die Selbstbeherrschung der KI war daraufhin wieder einmal schwer beeindruckend, sie ließ nichts, aber auch gar nichts an sich heran wenn es die Mission gefährdete. „Wen du meinst.“ Erwiderte Nathalie daraufhin, wobei sie sich immer noch nicht besser fühlte.

Nach eine Zeit der Reise durch das Trümmerfeld, die Nathalie wie eine Ewigkeit in der Schaurigen Umgebung vorgekommen war, stießen sie auf besonders übel zugerichtete Wracks die wirkten als wären sie von einem Riesen einfach zerfetzt worden. Dann gaben die Überreste eines Assankreuzers den Blick auf ein, auf den ersten Blick intakt wirkendes, Raumschiff frei. Sein schlanker, annähernd Dolchförmiger, Rumpf wirkte gleichzeitig Majestätisch und einschüchternd, wie es für Terranische Designs üblich war. „In Lebensgröße sieht sie deutlich respekteinflößender aus.“ Stellte Dennis dann schluckend fest während Solaria sich dem deutlich größeren Schiff mit gebührendem Respekt näherte. Nathalie lies ihren Blick unterdessen auch über den von Einschlägen Vernarbten Rumpf der Europa gleiten und konnte aufgrund der Ausmaße nur Schlucken. Alleine einer der beiden mächtigen Vierlingsgefechtstürme die im letzten Drittel des Rumpfes aus der Ober, bzw. Unterseite des Schiffes ragten waren größer als Solarias gesamter Rumpf, das Kaliber der Geschütze war wohl groß genug um ganze Raumfähren verfeuern zu können und trotzdem handelte es sich dabei nicht um das Primärwaffensystem wie Nathalie mittlerweile wusste.

„Sie sieht noch relativ gut aus, der Hauptrumpf ist nicht gebrochen. Genau wie der Patriarch gesagt hat.“ Stellte Dennis dann fest während sein Blick irgendwie gierig wurde. „Keine Energiewerte, die Europa liegt tot im All.“ Meldete dann Hector. „Das war zu erwarten, anderenfalls hätte sie wohl längst das Interesse sämtlicher Schatzsucher und Regierungen dieser Galaxis geweckt.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. „Sucht eine Luftschleuse an der wir fest machen können.“ Meinte Nathalie dann während sie ehrfürchtig zu dem gewaltigen Rumpf aufschaute der nun vor Solaria aufragte. „Aye Sir, das sollte nicht allzu Schwierig sein.“ Antwortete Steve sofort während er Solaria, in gebührendem Sicherheitsabstand, an der äußeren Hülle der Europa entlang manövrierte. Es dauerte daraufhin auch nicht lange eine Luftschleuse zu finden, da Solaria über die Spezifikationen der Europa verfügte hatte sie immerhin genau gewusst wo sie suchen mussten. Allerdings standen sie nun vor dem Problem das die Luftschleuse nicht auf Solarias Andocksignale reagierte, vermutlich weil das System schlichtweg inaktiv war. „Versuchen wir den Enterport damit können wir auch ohne Hilfe von der anderen Seite eine Luftdichte Verbindung herstellen.“ Meinte General Stulz sofort ungeduldig. „Wird der Einsatz einer Entervorrichtung nicht eventuell als Feindseeliger Akt aufgenommen?“ fragte Nathalie daraufhin, sie hatte überhaupt keine Lust darauf ein Schiff mit genügend Feuerkraft eine ganze Flotte zu pulverisieren gegen sich aufzubringen. „Wir müssen die Enterwerkzeuge des Ports ja nicht nutzen, außerdem ist die Europa offenkundig inaktiv, ich bezweifle das sie es merken würde.“ Antwortete General Stulz beschwichtigend.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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