Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
24 Jun 2017 17:45 #87477 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@Jack Hunter: Das Finale wird zusammengefasst simpel Spektakulär mit einer menge von Zesrtörung die in meinen Geshichten bislang vergeblich ihres gleichen sucht^^

Nun Gera ist ein Schlachtschiff der Berlin Klasse, daher hielt ich es für Angebracht sie auch nach dem Namen einer Deutschen Stadt zu taufen. Dabei hatte ich das Problem das die Namen der meisten Deutschen Großstädte irgendwie nun ja meh, klingen wenn man sie als Eigennamen für eine KI benutzt. Also hab ich ein wenig gegoogelt und bin dabei über Gera getsolpert, ich fand dass das schön klingt :D

@all: Weiter geht's:
Kapitel 72: Hinterbliebene

Da es relativ wenig zu tun gab nachdem sie den Tanker aus der Heimat angefordert hatten, hatte Nathalie beschlossen gemeinsam mit ihrem Offiziersstab, welchen sie lieber als Freunde bezeichnete, die Refugium zu Besuchen. Sie war neugierig wie diese Menschen aus einer längst vergangen Epoche aussahen und ob sie wirklich alle wie unbezwingbare und gnadenlose Soldaten wirkten, ein Gerücht das Nathalie stark bezweifelte. Allerdings hatte Gera offenkundig etwas gegen Nathalies Plan da die Ki umgehend ihren Avatar erscheinen ließ als Nathalie gemeinsam mit ihrer Begleitung eine der Kurzstreckenfähren in Europas Hangar ansteuerte. „Exekutor ich muss hiervon abraten. Sie könnten... Geschockt sein von dem was sie auf der Refugium sehen.“, „Was soll denn das heißen?“ fragte Nathalie. „Es hängt mit der Funktion der Kryoeinheiten zusammen. Sagen wir einfach das die Leute an Bord nichtmehr wie Menschen aussehen.“ Antwortete Gera ausweichend. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch und fragte nur: „Und wie dann?“, „Nun wie tote Menschen, lange tote Menschen.“ Antwortete Gera. „Glaubst du ich habe noch nie Leichen gesehen, ich war eine Sklavin.“ Erwiderte Nathalie. „Ich weiß, Europa hat mich über die Geschehnisse der jüngeren Vergangenheit aufgeklärt Exekutor. Genau deshalb weiß ich das Sie noch nie so etwas gesehen haben.“ Antwortete Gera.

Nathalie sah daraufhin zu Dennis und den anderen zurück und fragte: „Was meint ihr?“, „Ich denke das Gera es gut meint. Aber sie unterschätzt uns.“ Antwortete Dennis worauf die anderen zustimmend nickten. „Da hast du es, wirst du uns aufhalten?“ meinte Nathalie dann. „Aber Nein Exekutor! Ich wollte nicht illoyal klingen und bin Bereit mich sofort Disziplinarischen Maßnahmen zu stellen.“ Antwortete Gera. Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Schon gut, mach dir keinen Kopf, du hast es ja nur gut gemeint.“ Gera schaute daraufhin einmal mehr zu Europa, welche offenbar ein Grinsen unterdrückte. Es hatte ganz offensichtlich den Anschein das Nathalies lockerer Führungsstyl für alle Militär Ki’s zunächst höchst verunsichernd war. Nathalie ignorierte Gera jedoch und setzte sich im inneren der Fähre auf einen der für Passagiere reservierten Sitzplätze. Kaum waren daraufhin alle eingestiegen, meldete sich die einfache Werkzeug Ki des Gefährtes zu Wort: „Willkommen an Bord, bitte Spezifizieren Sie ihr Ziel.“, „Die Refugium.“ Antwortete Nathalie hoheitlich. „Sehr wohl Frau Exekutor, im Namen der TTF wünsche ich einen angenehmen Flug. Wir werden in kürzte Starten. Sollten Sie während unserer Reise das Verlangen nach Erfrischungen verspüren, nutzen Sie bitte die Konsolen gegenüber Ihren Sitzplätzen.“ Antwortete Werkzeug Ki ehe sie die Treibwerke der Fähre zündete, was sich im Innenraum nur durch ein leichtes vibrieren bemerkbar machte. „Himmel, kann man die Typen eigentlich abstellen?“ fragte Nathalie dann leicht genervt. Dennis grinste daraufhin und meinte: „Vermutlich schon, aber dann musst du manuell Fliegen.“ Nathalie rollte daraufhin genervt mit den Augen sparte sich jedoch einen Kommentar.

Nur wenige Minuten später setzte die Fähre in dem erstaunlich geräumigen Hangar der Refugium auf. Zwar war das Schiff ein Ziviles Design, aber offenbar hatten auch Zivile Großschiffe über umfangreiche Hangarareale für Logistische Zwecke verfügt. Nachdem die Fähre dann sanft aufgesetzt war und die Steuernde Werkzeug KI ihre obligatorischen Honigsüßen Worte heruntergebetet hatte, verließ Nathalie gemeinsam mit ihrem Stab die Fähre und sah sich einmal um. Auf den ersten Blick war der Unterschied zu einem Schiff der TTF nicht zu erkennen, es herrschte die selbe nüchtern Mattweiße Innenarchitektur mit von allen Seiten her einflutendem Weißen licht vor. „Dann wollen wir mal. Gera, wo geht es hier zum Kryo Deck?“ fragte Nathalie dann. „Bitte folgen Sie den eingeblendeten Markierungen Exekutor.“ Antwortete die Ki prompt, da die Refugium über keine eigene KI verfügte hatten sich die Ki’s der begleitenden Flotte mit dem Bordcomputer des Schiffes synchronisiert und die Steuerrung kurzerhand selbst übernommen. Kurz darauf standen sie alle vor einer großen Tür die den Anschein erweckte das sie ursprünglich dafür konzeptioniert gewesen war die Passage großer Frachttransporteinheiten zu ermöglichen und daher nun reichlich überdimensioniert wirkte. „Öffne Zugangsschotten.“ Meldete Gera umgehend ehe die mächtigen Türflügel zurückfuhren und den Zugang in einen der zu Kryokammern umgerüsteten Frachträume freigab. Hinter der Tür erstreckten sich soweit Nathalie sehen konnte tausende Sargähnliche Kisten die schräg aufrecht in Halterungen Standen und in mehreren Lagen Übereinader gestapelt waren. Die weiter oben liegenden Kryoeinheiten waren dabei lediglich über schmale Gitterstege zu erreichen. Alles in allem machte alles einen reichlich improvisierten und schnell zusammengeschusterten Eindruck, was für Terranische Erzeugnisse eigentlich höchst ungewöhnlich war.

Nathalie nahm daraufhin all ihren Mut zusammen und trat vor eine der Sargähnlichen Kryoeinheiten, konnte jedoch nichts sehen da die Kammer von einer Blende verdeckt wurde. Ein kurzer Blick auf den neben der Einheit angebrachten Statusmonitor verriet Nathalie jedoch das sich im inneren eine junge Frau, oder vielmehr ein Mädchen von gerad einmal sechzehn Jahren befand, deren Zustand offenbar stabil war. „Gera, öffne die Blende.“ Meinte Nathalie dann. „Sind Sie sich da wirklich Sicher?“ fragte Gera sofort. „Ja bin ich. Tu es.“ Beharrte Nathalie. „Wie Sie wünschen Exekutor.“ Antwortete Gera ehe die Blenden zur Seite fuhren. Als Nathalie daraufhin erkennen konnte was sich im inneren der Kryoeinheit befand, war sie durchaus froh dass das Frühstück schon etwas zurück lag und sie seit dem nichts mehr gegessen hatte. Anstelle einer jungen Frau lag eine ausgemergelte Leiche vor ihr. Die Haut war ungesund hellbraun verfärbt und runzelig wie altes Papier das sich straff über die Knochen der Frau spannte und den Anschein erweckte bei der kleinsten Berührung zu zerreißen. Auch die Augen waren tief in ihre Höhlen zurückgesunken so dass man zunächst dachte in zwei lehre Augenhöhlen zu blicken während die Zähne nur von einem ebenso runzeligen Stück Haut im Kiefer gehalten wurden. Das einzige das halbwegs normal wirkte, war das leuchtend Rote Haar der Frau das ihr locker über die Schultern viel und im Vergleich zu dem Schaurig wirkenden Körper irgendwie surreal wirkte.

„Was... Was ist mir ihr los?“ würgte Nathalie dann hervor ehe sie den Blick abwandte, ihr Magen rebellierte schon jetzt. „Ihr Aussehen liegt in der Funktionsweiße der Kryotechnologie bedingt. Ich hatte Sie ja gewarnt.“ Antwortete Gera mit einem unüberhörbaren selbstzufriedenen Unterton. „Heißt das die sehen alle so aus?“ fragte Nathalie dann und machte mit der Hand eine Geste durch den ganzen Raum. „Positiv, mehr oder weniger ja.“ Stimmte Gera zu. „Wie soll denn jemals ein normaler Mensch neben solchen Monstern arbeiten und leben, selbst ein Naquiim ist ja die reinste Sexbombe in Vergleich zu denen...“ dachte sich Nathalie dann schockiert ehe sie fragte: „Kann man wegen des Aussehens den nichts machen?“, „Wenn der Reanimationsprozess erfolgreich abgeschlossen wird, werden sie alle wieder aussehen wie zu dem Zeitpunkt als sie eingefroren wurden, mit minimalen unterschieden.“ Stellte Gera dann fest was Nathalie einen Stein der Erleichterung vom Herzen fallen ließ. „Und warum sehen sie dann jetzt so aus?“ fragte Dennis dann Neugierig und mit gewohnter professioneller Kühle in der Stimme. „Wie ich bereits sagte, liegt das an der Funktion der Kryokammern. Während es durchaus möglich ist Organisches Gewebe durch starkes abkühlen zu konservieren, neigen empfindliche Organische Strukturen dazu bei diesem Vorgang irreparable Schäden durch die Bildung von Eiskristallen in den Körperflüssigkeiten zu nehmen, was es unmöglich macht die tiefgefrorene Materie wieder zu beleben. Vor dem Gefriervorgang werden dem Körper daher sämtliche Flüssigkeiten entzogen und durch ein Temparaturunempfindliches, nicht härtendes Kunstharz ersetzt. Da der Menschliche Körper zu über siebzig Prozent aus Wasser besteht, bleibt dieser Vorgang natürlich nicht ohne optische folgen...“ erklärte Gera.

[
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
24 Jun 2017 17:48 #87478 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~~

Ist das komplette entwässern eines Menschlichen Körpers nicht für den betreffenden Tödlich?“ fragte dann Dennis. „Doch, das ist es. Allerdings sind die Körper der Inhabitanten schon vor diesem Vorgang Klinisch tot.“ Antwortete Gera. „Das verstehe ich nicht.“ Stellte Nathalie sofort fest, wenn sie alle tot waren, welchen Zweck hatte es dann ihre Körper zu konservieren? „Vor dem Vorgang wird das Bewusstsein sowie das Erinnerungsvermögen jedes einzelnen inhabitanten als digitale Kopie auf einer vom zentralen Computersystem unabhängigen Speichereinheit gesichert. Sobald die Kryostase beendet wird, wird das Gewebe der Körper wieder bewässert und die Körperfunktionen anschließend durch externe Reanimation wieder in Gang gesetzt. Sobald die Lebensnotwendigen Funktionen des Körpers wieder autonom funktionieren wird das Gehirn mit der zuvor angelegten Kopie ebenfalls wieder reanimiert. Obwohl es danach einige Zeit dauern kann, gewinnt der Inhabitant nach dem Kryovorgang seine komplette Kognitive Leistungsfähigkeit zurück.“ Erklärte Gera. „Das klingt ja mal höllisch Kompliziert.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Kryostaste ist auch ein ausgesprochen anspruchsvolles und komplexes Thema.“ Stimmte Gera zu.

„Das würde wohl auch erklären warum ich noch nie von solcher Technologie gehört habe. Bestimmt hat außer den Terranern noch niemand eine Funktionsfähige Kryoeinheiten zustande gebracht.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Muss während oder kurz nach dem Reanimationsvorgang irgendetwas spezifisches Beachtete werden?“ fragte dann Agatha, immerhin war sie neben ihrer Rolle als Komunikationsspezialistin auch in Medizinischen Fragen nicht ganz unbedarft. „Es wird empfohlen das der Reanimationsvorgang jedes Inhabitanten von ausgebildetem Medizinischen Personal überwacht wird. Trotz allem funktionieren Organische Körper anders als Maschinen es können immer unerwartete Komplikationen auftreten.“ Antwortete Gera. „So etwas in der art hatte ich befürchtet.“ Stellte Dennis daraufhin resigniert fest. Nathalie wusste dabei natürlich was er meinte, das Medizinische Personal des Widerstandest war Zahlentechnisch stark limitiert, es konnte eine Jahresaufgabe werden sämtliche Menschen aus der Kryostase zu holen, wenn man es richtig machen wollte. Allerdings kam Nathalie umgehend eine Idee und sie fragte: „Gibt es an Bord derartiges Fachpersonal im Kryoschlaf?“ Geras Antwort war daraufhin eine völlige Überraschung: „Negativ.“, „Warum nicht?“ fragte Nathalie umgehend. „Die Refugium Mission war ein akt der Verzweiflung Exekutor. Man ging nicht davon aus das diese Menschen jemals in Kontakt mit anderen Menschen kommen würden. Es wurde davon ausgegangen das sie ihre eigene Zivilisation aus dem nichts aufbauen mussten. Aus diesem Grund wurden nur junge Menschen im Alter zwischen zwölf und Achtzehn Jahren an Bord genommen. Menschen die noch jung genug waren um so lange zu leben das sie sowohl etwas neues aufbauen konnten und die nächste Generation zeugen können. Dabei wurde das Risiko mehrerer Ausfälle im Zuge des Kryoverfahrens in Kauf genommen.“

„Zwölf bis achtzehn Jahre? Das sind Kinder!“ rief Dennis daraufhin schockiert aus. „Das hängt von Ihrer Definition ab. Die meisten sind als Heranwachsende zu klassifizieren. Aber ja, sie sind jung.“ Erwiderte Gera. „Wie sollen ein paar Kinder den eine neue Zivilisation gründen?“ fragte dann auch Nathalie weniger überzeugt. „Sie hätten ja Hilfe gehabt. In die Datenbanken der Refugium wurde fast die komplette Wissenschaftliche und Geschichtliche Datenbank des Staates geladen. Zudem währen wir Synthetischen Intelligenzen als Mentoren da gewesen. Allerdings muss ich Ihnen dennoch zustimmen, der Plan hatte definitiv seine Schwächen, was an der kurzen Planungsphase lag die ihm zugrunde liegt.“ Antwortete Gera. Dennis fuhr sich mit der Hand daraufhin durch das Haar und atmete geräuschvoll aus, aus der erhofften Verstärkung für ihren Kampf gegen die Orden war eher eine weitere Belastung geworden. Die Menschen an Bord der Refugium waren zu jung um es verantworten zu können sie an vorderster Front einzusetzen. „Wie lange können sie noch in dieser Kryostase bleiben?“ fragte Dennis dann mit einem kurzen Seitenblick auf das Mädchen in der Kryokammer. „Solange die Einheiten fehlerfrei Funktionieren, sollte es keinen Grund geben sie aufwecken zu müssen.“ Antwortete Gera. „Na wenigstens was.“ Stellte Dennis umgehend fest. Es klang hart, aber Nathalie musste ihm zustimmen sie hatten nicht die Ressourcen um all diese Kinder versorgen zu können.

Leicht resigniert wandten sich Nathalie und Dennis dann wieder zum gehen, sie hatten an Bord alles gesehen was sie sehen mussten. „Nun ja, wenigstens haben wir eine Ordentliche Verstärkung für unsere Flotte erreichen können. Das alles war also aus Strategischer Sicht kein kompletter Reinfall.“ Stellte Dennis dann fest. „Das ist wahr, trotzdem wäre es mir lieber gewesen wenn wir an Bord ausgebildete Fachkräfte vorgefunden hätten.“ Erwiderte Nathalie. „Man muss nehmen was man bekommen kann. Willst du den General Informieren oder soll ich?“ erwiderte Dennis dann. „Ich mach schon, dabei kann ich auch gleich in Erfahrung bringen wie lange die Tanker noch brauchen.“ Antwortete Nathalie ehe sie auf die Langstreckenkommunikationssystem Europas zugriff um eine Verbindung zur Erde zu etablieren. Es dauerte nicht lange bis General Stulz in Hologrammform vor Nathalie und Dennis stand, wie alle Terranischen Schiffe war auch die Refugium mit Holotechnologie ausgerüstet die derartige Konversationen problemlos ermöglichten. „Ma’am.“ Grüßte General Stulz dann worauf Nathalie protokollgerecht antwortete: „General.“ General Stulz wirkte daraufhin ehrlich erheitert, immerhin wusste er nur allzu gut das Nathalie keine besonders große Verfechterin des Protokolls war, wartete jedoch höflich bis Nathalie das Wort ergriff: „Wir haben die fremde Macht aufgespürt und gestellt. Es handelte sich um eine TTF Flotte welche einen Frachter voller im Kryoschlaf befindlicher Menschen eskortiert hat.“ Daraufhin zog General Stulz erneut eine Augenbraue hoch und antwortete: „Interessant, können wir diese Menschen aufwecken?“, „Das könnten wir wohl, aber ich würde vorläufig davon abraten, es sind Kinder.“ Erwiderte Nathalie. Daraufhin spielte sich auf dem Gesicht des General eine interessante Gefühlsfolge ab bis er sich wieder unter Kontrolle hatte.

„Ich verstehe, das ist... unglücklich.“ Meinte er dann. „Ich weiß was Sie meinen.“ Stimmte Nathalie zu. „Wie ist der Status der Flotte?“ fragte General Stulz dann. „Sie haben einige leichtere Schäden, aber vor allem brauchen sie Kernbrennstoff. Deshalb auch ihre Bewegung in Richtung des Abyss Systems.“ Antwortete Nathalie. „Ahh, das ergibt Sinn. Die Tanker sind schon auf dem Weg, werden aber noch ein bisschen Zeit brauchen.“ Erwiderte General Stulz sofort. „Das habe ich bereits vermutet. Könnten Sie in der Zwischenzeit die Theokratie informieren?“ meinte Nathalie daraufhin. „Natürlich, ich denke die Assan werden sich freuen das die Bedrohung in ihrem Hinterhof beseitigt wurde.“ Antwortete General Stulz. „Das hoffe ich auch, vielleicht lassen sie sich ja sogar zu einem dauerhafteren Abkommen hinreißen.“ Erwiderte Nathaie. „Das ist unwahrscheinlich, aber zumindest haben wir jetzt ernsthafte Chancen einer Militärischen Konfrontation mit der Theokratie auch weiterhin aus dem Weg zu gehen.“ Stellte General Stulz realistisch fest. Nathalie zuckte daraufhin mit den Schultern und meinte: „Das wäre ja auch schon mal was.“, „Damit haben Sie recht.“ Stimmte General Stulz sofort zu.
~~~Ende Kapitel 72~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
01 Jul 2017 12:30 #87514 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Kapitel 73: Schnuff

Nathalie stieß einen leicht genervten Seufzer aus als sie ihre Mitteillungen überflog die Theodora während ihrer Abwesenheit entgegengenommen und nach Wichtigkeit sortiert hatte. Die meisten waren einfache Statusreporte von diversen KI’s deren Funktion Nathalie nicht einmal alle kannte. Allerdings waren neben einigen weiteren mehr oder weniger wichtigen Meldungen auch diverse Kontaktanfragen von Gentikon darunter. „Er gibt einfach nicht auf...“ dachte sich Nathalie daraufhin resigniert. Trotz der klaren Absage die sie und General Stulz dem Projekt Evolution gegeben hatten schienen weder Mahsut noch Gaia gewillt diese Entscheidung Kampflos hinzunehmen. „Theodora?“ meinte Nathalie daher, die KI meldete sich daraufhin wie üblich sofort: „Ja Ma‘am?“ , „Hol mir bitte Mahsut hierher, bevor er dich noch weiter belästigt.“, „Er belästigt mich nicht Ma’am, er ist lediglich beharrlich in seinen Absichten.“ Antwortete Theodrora. „Wenn du meinst, mir würde das auf jeden Fall auf die Nerven gehen.“ Erwiderte Nathalie. Theodra grinste daraufhin kurz ehe neben ihr Mahsuts Hologramm erschien, das sofort eine kurze Verbeugung andeutete ehe Mashut meinte: „Ich bedanke mich für die Chance dieser Unterredung.“ Wie üblich musste Nathalie ihm lassen das er durchaus galant und höflich war, eigentlich ein sehr angenehmer Zeitgenosse, wenn man von seiner Vorliebe für Genmanipluierte Menschliche Körper absah.

„Du warst auch sehr beharrlich.“ Erwiderte Nathalie dann was Mahsut ein Grinsen Entlockte ehe er meinte: „Es tut mir leid falls ich für einige Unannehmlichkeiten gesorgt haben sollte aber ich habe das Gefühl das meine Reputation und die von Gentikon in letzter Zeit etwas gelitten hat. Das möchte ich gerne wieder zurechtrücken.“, „So?“ erwiderte Nathalie lediglich eine Augenbraue hochziehen. „Es scheint das Sie und auch viele der anderen eine außerordentliche, mir Persönlich unerklärbare, Antipathie gegen Genmanipulation haben. Ich habe Ihnen daher ein Geschenk mitgebracht um Sie davon zu überzeugen das Gentechnologie nichts schlimmes ist.“ Erklärte Mahsut voller Inbrunst. Nathalie war daraufhin sofort alarmiert und fragte: „Du hast doch keinen dieser Evolution Körper hierher schleifen lassen?!“, „Aber nein, es handelt sich um etwas sehr viel... nun... Kuscheligeres.“ Nathalie zog daraufhin erneut eine Augenbraue hoch und sah Theodora an welche ebenfalls nur mit den Achseln zuckte. „Und um was genau handelt es sich bei diesem Geschenk?“ fragte Nathalie dann. „Lassen Sie sich überraschen.“ Antwortete Mahsut schelmisch Grinsend.

Nur wenig später meldete Theodora Pflichtbewusst: „Ma’am eine Transportdrohne wartet im Vorzimmer, soll ich sie durchlassen?“Nathalie warf daraufhin Mahsut einen kurzen Blick zu, der umgehend nickte, ehe sie meinte: „Ja.“ Sofort darauf öffnete sich die Tür in Nathalies Büro und eine kleine Transportdrohne welche einen Karton mit mehreren Luftlöchern darin trug schwebte in den Raum ehe sie ihre Ladung auf Nathalie Schreibtisch drapierte und sofort wieder kehrt machte. Nathalie musterte den Karton daraufhin kritisch, insbesondere da Geräusche aus dem inneren darauf schließen liesen das sich im inneren etwas bewegte. Anschließend sah sie zu Mahsut hoch und fragte: „Was ist das?“, „Ein Geschenk Ma’am. Das sagte ich doch bereits. Sie müssen es schon auspacken.“ Antwortete Mahsut süffisant. „Ich sage dir, wenn mich irgendwas beißt haben wir beide ein echtes Problem.“ Murrte Nathalie daraufhin, machte sich jedoch durchaus neugierig daran die Pappschachtel zu öffnen. „Ich versichere Ihnen das von dem Inhalt keinerlei Gefahr ausgeht.“ Stellte Mahsut umgehend fest während Nathalie den Deckel des Kartons mit spitzen Fingern aufklappte und das innere inspizierte. Das innere des Kartons war mit einem weichen Schaumstoff ausgekleidet auf dem nahezu in der Mitte eine flauschige Kugel lag. Noch während Nathalie überlegte was es damit auf sich hatte entrollte sich die Kugel zu einem possierlichen kleinen Tierchen das auf den ersten Blick nur aus einem langen flauschigen Schwanz und großen Ohren mit langen Felpinseln an den Spitzen zu bestehen schien. Kurzum: es war der Inbegriff der Niedlichkeit und sich dessen offenbar wohl bewusst da es sofort einen Treuherzigen Feuchte-Kulleraugenblick aufsetzte als es Nathalie entdeckt hatte die in seine Kiste schaute.

„Was ist das denn?“ fragte Nathalie sofort während sie vorsichtig eine Hand nach dem Wesen austreckte um es zu streicheln. „Ein Künstlich erschaffenes Geschöpf das die Bezeichnung Fergloid trägt. Sie wurden von Gentikon als die Idealen Haustiere erschaffen: Treu, Sanftmütig, putzig anzusehen und absolut Harmlos.“ Antwortete Mahsut während Nathalie vorsichtig mit den Fingerspitzen durch das weiche Fell des Fegloiden fuhr, welcher das ganze offenkundig genoss und einen Buckel machte um sich noch mehr an Nathalies Hand zu drücken. „Gentikon hat ein ideales Schmusetier erschaffen?“ fragte Nathalie dann skeptisch immerhin wollte das so gar nicht zu dem Megakonzern passen der ansonsten eher mit deutlich skrupelloseren Errungenschaften aufgefahren war. „Ja. Neben der Tatsache das es gut für die öffentliche Reputation war, war es auch ausgesprochen Gewinnträchtig. Der Zivile Markt ist zwar nicht so kalkulierbar wie staatliche Aufträge, aber nicht minder Lukrativ.“ Antwortete Mahsut Schulterzuckend. „Aha, darf ich ihn aus seiner Kiste hohlen?“ erwiderte Nathalie dann während sie den Fergloiden hinter seinen großen Ohren kraulte, das possierliche Tierchen hatte sich sofort einen Platz in ihrem Herzen erobert, immerhin war es einfach zu knuffig um es nicht zu mögen. „Aber ja, natürlich.“ Antwortete Mahsut. Worauf Nathalie das Tierchen vorsichtig aus seiner Kiste hob und auf ihren Arm setzte so dass sie es bequem streicheln konnte. Neugierig stellte der Fergloid daraufhin umgehend die Ohren auf und inspizierte aus seinem Sicheren Nest in Nathalies Armen heraus seine Umgebung.

„Wie ich sehe gefällt Ihnen mein Geschenk.“ Stellte Mahsut dann leicht selbstgefällig fest. „Heißt das ich darf ihn behalten?“ fragte Nathalie dann. „Aber ja, jetzt nachdem er auf sie geprägt ist währe es sowieso ein unrentabler Aufwand ihn an jemand anderen zu vermitteln.“ Antwortete Mahsut während Nathalie ihr neues Schoßtier hingebungsvoll Streichelte. „Es interessiert Sie vielleicht das für die Erschaffung des Fergloiden den Sie gerade streicheln die Selbe Technologie verwendet wurde wie für die Züchtung der Synthetsichen Körper für das Evolution Projekt.“ Meinte Mahsut dann unaufgefordert worauf Nathalie mit den Augen rollte und meinte: „Du verstehst es wirklich nicht oder? Es geht nicht darum das ihr künstliche Körper erschaffen habt, es geht darum das ihr alle Menschen wie ein Computerprogramm in eine neue Hardware setzen wollt. So einfach ist das aber nicht.“, „Sie haben völlig recht: Ich verstehe das Problem tatsächlich nicht. Allerdings bin ich damit nicht alleine.“ Antwortete Mahsut. „Das liegt vermutlich daran das ihr Synthetische Intelligenzen eben doch ein klein wenig anders denkt als wir. Egal wie Intelligent ihr auch sein mögt.“ Antwortete Nathalie. Mahsut machte daraufhin eine nachdenklich Miene und schweig. Nathalie nutzte die Zeit sofort um sich mit dem Fergloiden zu beschäftigen und meinte: „Hmm, du brauchst definitiv einen Namen. Fergloid klingt einfach nicht passend.“ Der Fergloid schaute Nathalie daraufhin sofort mit aufgestellten Ohren an, wie als Hätte er verstanden das es um ihn ging. „Ich Habs, du bist so schnuffig das ich dich einfach Schnuff taufe.“ Stellte Nathalie dann zufrieden fest. „Schnuff?“ fragte Theodora umgehend und brach damit ihr bisheriges Schweigen. „Ja Schnuff. Er sieht doch aus wie ein kleiner Schnuff oder?“ erwiderte Nathalie und hielt Schnuff so das die beiden Ki’s das Tier betrachten konnten.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
01 Jul 2017 12:31 #87515 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Sowohl Theodora als auch Mahsut wirkten daraufhin nicht wirklich überzeugt und warfen sich gegenseitig einen langen Blick zu. Diese nahezu perfekte Imitation Menschlichen Reflexverhaltens war für Nathalie dabei immer wieder faszinierend zu betrachten. Immerhin hatte eine Ki von Natur aus überhaupt kein unterbewusstes Verhallten. „Er ist ihr Haustier, Sie können ihn nennen wie Sie wollen auch wenn Schnuff definitiv eine... Kreative Namensgebung ist.“ Meinte Mahsut dann Diplomatisch. Während sich Theodora seiner Äußerung mit deutlichem Nicken anschloss. „Ich finde das passt zu ihm.“ Stellte Nathalie dann fest ehe sie fragte: „Gibt es sonst noch was?“, „Nein Ma’am nichts direktes.“ Antwortete Mahsut sofort. „Schön dann kannst du gehen.“ Erwiderte Nathalie. Mahsut täuschte daraufhin erneut eine Verbeugung an ehe sein Hologramm verschwand. Ein Blick auf die Statusanzeige an ihrem Schreibtisch machte Nathalie dabei klar das die KI sich vollständig aus dem System zurückgezogen hatte und nicht einfach nur ihren Avatar deaktiviert hatte, wie es Theodora in aller Regel tat. „Gut das hätten wir.“ Murmelte Nathalie dann, froh dieses Gespräch hinter sich zu haben, Mahsuts Beharrlichkeit fing langsam an ein wenig nervig zu werden auch wenn sie ihm lassen musste das er ausgesprochen Kreativ zu Werke ging und mit seinem Geschenk genau Nathalies Geschmack getroffen hatte. Noch nie hatte sie ein Kuscheliges Schoßtierchen gehabt obwohl sie sich wie fast alle Mädchen schon immer eins gewünscht hatte. „Benötigen Sie mich noch?“ fragte dann Theodroa. „Nein, das heißt doch. Bringe doch bitte in Erfahrung was ein Fergloid eigentlich isst.“ Antwortete Nathalie, diese Kleinigkeit hatte sie bislang völlig verdrängt. „Aber natürlich.“ Antworte Theodora grinsend ehe ihr Hologramm verschwand.

„So, dann währen da nur noch wir zwei hmm?“ stellte Nathalie an Schnuff gewandt fest während sie ihn weiterhin streichelte. Schnuff schaute Nathalie daraufhin erneut treuherzig an und begann sie im Gesicht abzuschlecken. „Iiiih, lass das!“ meinte Nathalie sofort und wich vor der kleinen Zunge zurück wobei es dem Fergloiden gelang sich aus ihren Armen zu befreien und mit einer einzigen Bewegung auf ihre Schultern zu klettern. Wo er seinen langen Flauschigen Schwanz wie einen pelzigen Schal um Nathalies Hals legte und damit weiter machte sie abzuschlecken, offenbar eine Geste der Zuneigung bei Fergloiden. Nathalie brauchte daraufhin eine kurze Zeit bis sie Schnuff dazu gebracht hatte mit seiner Schleckerei aufzuhören und warf ihm daraufhin einen Tadelnden Blick zu, was das possierliche Tierchen gekonnt ignorierte und sie nur weiterhin aus feuchten Kulleraugen heraus anhimmelte. „Ist ja schon gut, wie kann man dir überhaupt böse sein?“ murmelte Nathalie dann während sie mit der Hand über Schnuffs Schwanz strich um sich dann erneut der vor ihr liegenden Arbeit zu widmen, nun allerdings nicht mehr alleine. „Du hast es so schön, weißt du das eigentlich?“ stellte Nathalie dann fest während sie ihren Blick ein weiteres mal über die Liste aus Statusmeldungen und Feindberichterstattungen vor ihr gleiten ließ, erwartete aber keine Antwort. Sprechen konnten Fergloiden offenbar nicht.

Schnell bemerkte Nathalie dann jedoch etwas das ihr überhaupt nicht gefiel, die Flotte des Ordens hatte ihre Positionen über den Bevölkerrungszentren der Galaxis aufgegeben und rottete sich an mehreren Orten im Ordensterritorium, Hauptsächlich jedoch im Orbit einer ansonsten unbewohnten Felswelt mit dem Namen Klixjack die als inoffizielles Flottenhauptquartier des Ordens diente zusammen. Die Aufrechterhaltung dessen was von der öffentlichen Ordnung übrig geblieben war überliesen sie dabei extra zu diesem Zweck erschaffene Milizen die weitreichende Sonderrechte in Anspruch nehmen konnten. Es war daher offensichtlich das er Orden eine Militärische Intervention im großen Maßstab plante und es gab nicht viele Gründe die dafür in Frage kamen, was Nathalie die Kehle zuschnürte, ein frontaller Angriff der Kompletten Ordensflotte mochte zwar für die Erde selbst keine Gefahr sein, jedenfalls wenn die Alpha Stationen im Orbit nur halb so mächtig waren wie alle behaupteten, aber bei der jungen Grewock Nation oder den Etor sah die Sache schon anders aus. „Theodora!“ meinte Nathalie daher bestimmt. „Ja Ma’am?“ antwortete die Ki während Schnuff überrascht zusammenzuckte und sich hinter Nathalies Kopf zu verstecken versuchte. „Bitte Versammle, General Stulz, Dennis, Gaia, Europa und alle anderen die irgendwie etwas mit unsere Militärstruktur zu tun haben so schnell wie möglich hier. Wir müssen vermutlich bald handeln.“ Meinte Nathalie dann. „Ja Ma‘am.“ Antwortete Theodora Pflichtbewusst ehe ihr Hologramm wieder verschwand was auch Schnuff dazu bewegte seinen Platz auf Nathalie Schulter wieder einzunehmen.

Nur wenige Minuten später hatten sich dann alle Verdächtigen entweder Persönlich oder über ein direkte Kommunikationsverbindung samt zugehörigem Holoavatar in Nathalies Büro eingefunden. „Danke das Sie alle so schnell gekommen sind, ich denke wir haben ein Problem.“ Meinte Nathalie dann und sorgte dafür das die Darstellung der sich zusammenrottenden Sambesi für alle im Raum sichtbar war. Umgehend hörte Nathalie mehrere der Anwesenden scharf die Luft zwischen den Zähnen hindurch einziehen. „Das könnte man in der tat als Problem ansehen.“ Stimmte General Stulz dann umgehend zu. „Ihre Flottenstärke ist der unsrigen Überlegen. Von jedwedem Konventionellen Angriff ist abzuraten.“ stellte Europa sofort daraufhin nüchtern fest. „Aber wir müssen etwas tun, oder diese Insektenarmada überrollt unsere Verbündeten.“ Erwiderte Dennis. „Europa hat recht, ein offener Angriff wäre kaum mehr als besserer Suizid, aber es gibt eine weitere Möglichkeit.“ Meinte Gaia dann Vorsichtig. „Wir hören gespannt zu.“ Stellte Nathalie sofort darauf fest. „Es gibt eine Waffe. Eine Waffe die so mächtig ist das sie den Orden mühelos in die Knie zwingen kann und das praktisch sofort.“ Meinte Gaia dann immer noch sehr Vage und Vorsichtig, offenbar war sie nicht davon überzeugt ob es klug war dieses Wissen zu teilen. „Gaia, du weißt das dieses Wissen verboten ist.“ meinte Europa sofort bestimmt, offenkundig wusste auch sie von dieser Waffe. „Selbstverständlich. Aber spezielle Situationen erfordern spezielle Maßnahmen, ich habe die Ächtung sowieso nie Verstanden und auch nicht Unterstützt.“ Erwiderte Gaia. „Worüber redet ihr?“ fragte Nathalie dann bestimmt. „Wie ich bereits sagte, eine Waffe die den weniger Schmeichelhaften Namen „Endzeitkanone“ trägt.“ Antwortete Gaia.
„Und was ist diese Endzeitkanone?“ fragte Nathalie dann reichlich genervt währten alle anderen interessiert und aufmerksam zuhören. „Die mächtigste Waffe aller Zeiten, die Krone der Terranischen Waffentechnologie. Ein Translichtbeschleuniger von gewaltiger Feuerkraft.“ antwortete Gaia erneut. „Europa verfügt ebenfalls über Translichtbeschleuniger, sie sind mächtig. Aber gegen eine solche Flotte....“ stellte Dennis fest. „Die Endzeitkanone ist um ein vielfaches mächtiger. In dem einzigen jemals durchgeführten Test war sie in der Lage einen Planten von der Größe der Erde in einen einzigen mehrere Tausend Grad heiß glühenden Klumpen aus flüssigem Fels zu verwandeln mit nur einem Treffer. Dazu kann die Waffe jedes Ziel in der ganzen Galaxis angreifen ohne ihre eigene Position verändern zu müssen.“ Erklärte Europa. „Sie kann einen Planeten Vernichten?!“ fragte Nathalie schockiert. „Nicht vernichten. Um die Masse eines durchschnittlichen Planeten restlos zu vernichten bräuchte man wohl hunderte Endzeitkanonen die Simultan feuern. Aber es ist garantiert das nichts, aber auch gar nichts auf der Oberfläche des Planeten den Treffer überlebt, dasselbe gilt für die meisten Ziele im niederen Orbit.“ Korrigierte Europa. „Wie?“ fragte General Stolz dann berechnend. Eine simple Kombination aus schierer Größe und Beschleunigung. Die Endzeitkanone Feuert Fünfhundert Tonnen Geschosse mit einer Geschwindigkeit von Translichtzweihundert durch einen Translichtkanal zum Ziel der Rest ist simple Physik.“ Antwortete Europa. „Translicht zweihundert?! Kein Schiff kann so schnell fliegen.“ stellte Dennis sofort fest. „Das ist korrekt. Allerdings ist die Endzeitkanone kein Raumschiff und zudem das Ergebnis einer Kooperation der klügsten Köpfe der ganzen Menschheit, ein wahres Wunder der Technik.“ Erklärte Gaia.

„Wo ist diese Waffe?“ fragte Nathalie dann. „Auf diesem Planeten in einem Bunker unter einem Millitärkomkplex in Zentralafrika.“ Antwortete Gaia worauf alle Anwenden schlucken mussten und sich ansahen.
~~~Ende Kapitel 73~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Jack Hunter
  • Jack Hunter's Avatar
  • Offline
  • Administrator
  • Administrator
  • [SGMG] Texter, Coder, Scripter
More
05 Jul 2017 16:03 #87568 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ha, Starkiller-Basis läßt grüßen! :lol:
Okay, die neue Waffe mag zwar keinen ganzen Planeten zerstören, das Prinzip ist aber ähnlich: eine Waffe, die von einem Planeten auf jeden anderen abgefeuert werden kann und Projektile mit Überlichtgeschwindigkeit verschießt. Bin ich mal gespannt, ob die wirklich eingesetzt wird. Wenn ja, dann hast du dich doch dazu entschlossen es "böse" enden zu lassen. :D

Interessanter Titel dieses Kapitels, ebenso der Name dieser genmanipulierten Tierchen, Fergloid. Hast dabei bestimmt an Fergie gedacht, was? ;)
Der Beschreibung nach scheint es so eine Mischung aus Gürteltier/Igel und Katze oder Hase zu sein. Schade, dass es davon kein Bild gibt. :P

Was das Kapitel davor angeht: Ein Jammer, dass diese tiefgefrorenen Menschen noch Kinder bzw. Jugendliche sind und keine erwachsenen Fachkräfte, wäre ja auch zu einfach für unsere Helden gewesen. Allerdings ist die Idee dahinter gar nicht so schlecht. Erinnert mich an die Serie "The 100", wo 100 Jugendliche aus einer Raumstation im Orbit auf die radioaktiv verseuchte Erde geschickt werden, um zu testen, ob man nach fast 100 Jahren dort wieder ansiedeln kann. :rolleyes:

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
08 Jul 2017 14:56 #87591 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Hu, Heute ist ja schon wieder Samstag, sowas aber auch...

@Jack Hunter:
Ich muss zugeben die ähnlichkeiten in der Funktionsweiße zwischen meiner Endzeitkanone und der Star Wars Starkiller Basis sind verdächtig ähnlich, aber als ich mir das Konzep für die Endzeitkanone überlegt habe, wusste ich noch gar nicht was Starkiller Basis genau ist^^ Hab den letzten SW Teil bis Heute noch nicht gesehen und wusste nur das es eine Todesstern ähnlcihe Superwaffe ist. Die ähnlichkeiten sind daher wirklich rein zufällig.
Nein es gibt kein "böses" Ende, nur einen Mitelweg :P

Ich muss jetzt mal gestehen das ich erst mal Googeln musste wer oder was "Fergie" eigentlich ist. Bin dabei nur über eine (durchaus Attraktive^^) Blondine gestolpert die sich wohl als Sängerin betätigt. Die gute Fraue dienteaber in keisnter weiße als Inspiration für die Fergloiden immerhin haben sie so gut wie nichts gemein (außer vllt. das man(n) sie beide gerne im Arm hätte :D ).
Optsich sieht ein Fergloid ähnlcih wei ein Fennek mit längerem (Doppelt so lange wie das ganze Tierchen) Flauschigerem Schwanz und kürzeren Zähnen aus.

Tja das ganze Refugium Projekt war eben eine Verzweiflungstat gute grundsatz Idee aber mangelhafte Ausführung^^

@all: Weiter geht's:
Kapitel 74: Macht der Götter

Suchend lief Nathalie durch den großen Raum mit dem Blankpolierten Boden und besah sich die bereitstehenden Fahrzeuge kritisch. Um den Militärstützpunkt zu erreichen in dem die Endzeitkanone Stationiert war, hatte Gaia vorgeschlagen eines der üblichen Transportmittel für längere Strecken auf der Erde zu nutzen das Magnagleiter hieß. Natürlich hatte das Hauptquartier der TTF einen ganzen Hangar voller Magnagleiter, allerdings war Nathalie schleierhaft wie diese Geräte funktionierten, sie hatten weder Räder oder Beine noch sichtbare Triebwerke die den Gleiter vorwärtsbewegen könnten. „Ahh, wie ich sehe sind sie schon da.“ stellte dann General Stulz fest der in diesem Moment aus einem der Lifte trat. „Ja, wissen Sie wie diese Dinger funktionieren?“ fragte Nathalie dann und deutete auf einen der Gleiter. Auch General Stolz musterte das Gefährt daraufhin Kritsch ehe er die Schultern zuckte und meinte: „Nicht wirklich, aber ich denke das wird sich schon von selbst erklären wenn es soweit ist. Wen haben Sie denn da mitgebracht?“ erwiderte General Stulz mit einem Gottvertrauen in die Terranische Technologie ehe sein Blick auf Schnuff, der seinen üblichen Platz auf Nathalies Schulter in Beschlag genommen hatte, hängen blieb. „Das ist Schnuff. Er war ein Geschenk von Gentikon um mich milde zu stimmen.“ Antwortete Nathalie grinsend während sie Schnuffs Schwanz tätschelte. „Ahh, ich verstehe. Hallo Schnuff.“ Meinte General Stulz dann worauf Schnuff sich in Positur warf und ein zufriedenes Summen ertönen lies. „Knuffig, aber ich gehe wohl recht in der Annahme das Gentikon sich ihr Wohlwollen trotzdem nicht erkaufen konnte, oder?“ meinte General Stulz daraufhin. „Nein, natürlich nicht General.“ Antwortete Nathalie bestimmt. In diesem Moment trafen auch die restlichen der üblichen Verdächtigen ein, zu Nathalie Erheiterung schien keiner zu Wissen wie man einen Magnagleiter benutzte, da sie alle reichlich unsicher aus der Wäsche schauten.

Aber Natürlich waren sie all die Zeit nicht unbeobachtet gewesen, mit einem grellen Lichtblitz lies Gaia ihren Avatar einige Zentimeter über dem Boden erscheinen. Während Nathalie von diesem Auftritt weniger beeindruckt war, immerhin hatte sie ihn schon oft genug gesehen, zuckten einige der anderen instinktiv zusammen. „Ich habe die Aktivierung sämtlicher Magnabahnen in die Wege geleitet, die Diagnosesysteme konnten auch keine schwerwiegendes Funktionsstörungen entdecken. Sie können die Gleiter nun entweder Manuell Steuern oder dem Autopiloten einfach ein Ziel über die Sprachschnittselle spezifizieren, ich habe bereits dafür gesorgt das Sie alle über die nötige Sicherheitsfreigabe für Ihren Zielort verfügen.“ Erklärte Gaia dann, emotionslos wie immer. „Ich bin immer noch der Meinung das ein Anitgravitationsgleiter einfacher gewesen wäre.“ Murmelte Dennis daraufhin, allerdings war er wohl nicht leise genug gewesen da Gaia erwiderte: „Leichter vielleicht, aber gewiss nicht schneller.“ Nathalie zog daraufhin erwartungsvolle eine Augenbraue hoch, die Antigravitationsgleiter in der Stadt, wie jener der sie zum Parlamentsgebäude gebracht hatte, waren alles andere als Langsam. „Dann wollen wir mal.“ Stellte General Stulz dann fest ehe er mit gutem Beispiel voran ging und sich auf einer der bequemen Sitzgarnituren im inneren eines der Gleiter niederlies.

Nur wenige Minuten später hatten dann alle im inneren des Fahrzeugs Platz gefunden und Nathalie hatte der Obligatorischen Werkzeug KI ihren Zielort genannt, die TTF Basis Sahara. Wie üblich zögerte die Ki daraufhin nicht ihren Auftrag auszuführen. Der Gleiter hob daher sanft vom Boden ab und schwebte gemächlich aus dem Hangar. Im Gegensatz zu den Antigravitationsgleitern die daraufhin einfach in den Himmel flogen schwenkte der Magnagleiter jedoch auf eine V-förmige Fahrbahn ein die hellblau leuchtete. „Magnabahn erreicht, deaktiviere Antigravitationseinheit, bereithalten für Beschleunigung.“ Meldete die Bord Ki dann zuverlässig. Sofort darauf beschleunigte der Gleiter rapide. Dank der Anzeigen im Cockpit wusste Nathalie dass sie mit über zehn G beschleunigten und innerhalb von Sekundenbruchteilen mehrfache Schallgeschwindigkeit erreicht hatten. Die Häuser der Stadt schossen daher in einem derartigen Tempo vorbei das sie zu unerkennbaren Farbschlieren wurden. „Himmel, hilf sind diese Dinger schnell.“ Stellte General Stulz sofort fest. Zwar war der Magnagleiter im Vergleich zu einem Raumschiff im freien Raum langsam, innerhalb einer Atmosphäre würde er aber wohl jedes Sternenschiff hinter sich lassen. Innerhalb weniger Minuten schoss der Gleiter daher aus der Stadt heraus und brauste über die Schnurgeradeaus verlaufende Magnabahn welche in einigen Dutzend Metern Höhe über eine regelrechte Wildnis hinweg führte.

Zwar war der Gleiter zu schnell um Einzelheiten der Umgebung erkennen zu können, doch trotzdem war es offensichtlich das, außer der Mangaben, wohl keine Spuren der Zivilisation hier draußen zu finden waren. „Das ist unglaublich.“ Stellte Nathalie daher fest während sie Schnuff am Kopf kraulte, der Fergloid hatte es sich zu diesem Zweck auf ihrem Schoß bequem gemacht und beobachtete alle anwesenden Neugierig aber zurückhaltend. „Was?“ fragte Dennis umgehend. „Der harte Umschwung ich hätte nie gedacht das es auf dem selben Planeten auf dem Gebäude bis in den Himmel reichen solche unberührten, wilden Gegenden gibt.“ Antwortete Nathalie. „Soweit ich weiß ist das Absicht.“ Meinte Dennis dann. „Das ist korrekt. Nach dem ersten Terraner Krieg lag die Welt in Schutt und Asche. Die ausgedehnten Orbitalangriffe der Synode und ihrer Alliierten hatten den Großteil aller Lebewesen auf der Erdoberfläche getötet und nur ein lebloses Ödland zurückgelassen. Als die Menschen aus ihren Bunkern wieder an die Oberfläche kahmen und sahen was passiert war wurde ihnen klar das sie dafür verantwortlich waren. Wäre die Menschheit nicht gewesen hätte sich niemand die Mühe gemacht die Erde zu Bombardieren. In der anschließenden Wideraufbauphase wurde daher beschlossen die Schuld so gut es geht zurück zu zahlen. Zu diesem Zweck wurde der Großteil der Erdoberfläche zu einem Naturreservat gemacht und die Menschen in die im Bau befindlichen Gigatsädte gebracht. Anschließend erschufen die Menschen mittels Genproben viele der ausgelöschten Spezies erneut und liesen sie die Welt erneut besiedeln.“ Erklärte Gaia umgehend.

„Ich verstehe.“ Meinte Nathalie daraufhin wobei sie einen gewissen unterschwelligen Stolz verspürte. Ihre Vorfahren mochten ihre Fehler gehabt haben und die eine oder andere höchst zweifelhafte Entscheidung getroffen haben ja, aber sie waren alles andere als Gewissenlos gewesen. Immerhin hatte sie das Schicksal von Spezies berührt die für ihre eigene Existenz belanglos gewesen waren. Unterdessen raste der Gleiter über eine große Wasserfläche hinweg die von der Magnabahn überspannt wurde und schoss bereits auf eine weitere Küste zu. „Wir haben den Afrikanischen Kontinent erreicht.“ Stellte Gaia daher fest. „Dann sind wir bald da oder?“ fragte Nathalie umgehend. „Das ist korrekt. Es gibt nicht viele Transportmittel die mit der Geschwindigkeit eines Magnagleiters mithalten können.“ Antwortete Gaia. Sofort darauf legte sich eine aufgeregte Atmosphäre über alle anwesenden, in nur wenigen Minuten würden sie mit der mächtigsten Waffe der Galaxis konfrontiert werden und wenn alles nach Plan lief, würden sie diese Waffe nutzen können. Wer würde sich ihnen dann noch in den Weg stellen?

Nur kurz darauf kam die TTF Basis in Sicht, sie war von Meterhohen Mauern umgeben und wirkte in vielerlei Hinsicht wie eine Festung. Der Magnagleiter hatte bereits damit begonnen seine Geschwindigkeit zu reduzieren und schwebte nun nur noch mit einigen Hundert Stundenkilomerten gemächlich auf ein gewaltiges Schott in der Mauer zu. Da sie sich nun deutlich langsamer bewegten hatte Nathalie auch die Möglichkeit einige Einzelheiten zu erkennen. Sofort vielen ihr daher die Waffensysteme auf welche den Gleiter ins Visier genommen hatten, die automatischen Verteidigungssysteme der Basis waren aktiv und vermutlich mehr als fähig jeden unautorisierten Eindringling zu pulverisieren. „Verlasse Magnabahn, Antigravitationssystem aktiviert.“ Meldete die Werkzeug Ki welche den Gleiter flog daraufhin während sie weiterhin stur auf das Tor in der Festungsmauer zuhielt. Trotz der imposanten Feuerkraft die dabei auf den Gleiter gerichtet war, hatte Nathalie jedoch keine Angst, Gaia hatte sie immerhin angemeldet und wenn diese Anmeldung nichtig gewesen wäre währen sie längst aufgefordert worden zu stoppen. Schließlich öffnete sich das massive Tor und gab den Weg in eine Schleusenkammer frei. Sobald der Gleiter die äußeren Tore passiert hatte, schlossen sich diese wieder wodurch sich eine unheimliche Dunkelheit über die Schleuse legte, wenn auch nur für die Sekundenbruchteile welche die Beleuchtung brauchte um zu reagieren.

Dann öffneten sich ohne weitere Auffälligkeiten die inneren Tore und gaben den Weg in die eigentliche Basis frei. Sofort bemerkte Nathalie dass das ganze Gelände überdacht war, was eigentlich logisch war, Raumfahrende Spezies griffen meistens immerhin von Oben an. Der Gleiter steuerte unterdessen eine Abstellfläche an auf der noch mehr Passagiertransportfahrzeuge abgestellt waren und öffnete selbsttätig die Ausstiegsrampe. „So sieht also eine Planetare TTF Militärbasis aus.“ Stellte General Stulz dann fest und lies den Blick schweifen. Die ganze Basis wirkte eher wie eine Höhle immerhin waren die meisten Gebäude als Säulenartige Konstruktionen ausgeführt die vom Boden bis zur Decke reichten. Zwischen den Gebäuden gab es dabei tiefe Gräben die in das Innere der Erde und vermutlich in die unter der Basis liegenden Bunker führten. Ansonsten gab es kaum etwas das besonders ins Auge viel, die Militärfahrzeuge waren vermutlich in Hangars verstaut und sämtliche Personentransporter warteten wohl schon seit Jahrhunderten im Bereitschaftsmodus auf einen Auftrag. „Weiß eigentlich jemand wo wir jetzt hin müssen? Diese Basis ist ja eine regelrechte Kleinstadt.“ Stellte Agatha dann fest. „Ich bin sicher es wird nichtmehr lange dauern bis unsere Führerin erscheint.“ Stellte Nathalie umgehend fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
08 Jul 2017 15:00 #87592 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur Sekundenbruchteile später erschien Gaias leuchtendes Abbild und die Ki meinte: „Ich bitte meine Verspätung zu entschuldigen, die Sicherheitsprotokolle des hiesigen Netzwerkes sind ausgesprochen feinkörnig.“ Nathalie musste sich daraufhin ein Grinsen verkneifen, offenbar hatte sich das Computersystem der Basis zunächst geweigert Gaia zugriff zu gewähren, einer der Nachteile wenn man außerhalb jedweder Militärhierarchie stand. „Nun sind Sie ja da, wo müssen wir jetzt hin?“ fragte General Stulz daraufhin. „Folgen Sie mir.“ Antwortete Gaia und lies ihren Avatar zielstrebig losschweben. Nathalie und ihre Begleitung machten sich daraufhin umgehend daran ihr brav zu folgen. Weniger überraschend führte Gaia sie schnell zu einem Lift der sie alle daraufhin in die Tief unter dem Stützpunkt liegenden hermetisch abgeriegelten Sicherheitszonen brachte. Natürlich hatte die TTF die Endzeitkanone gut versteckt und nicht gut sichtbar an der Oberfläche herumliegen lassen. Während der Lift daraufhin unaufhaltsam in die tiefe rauschte, viel Nathalie ein nicht ganz unerhebliches Problem im Zusammenhang mit der Endzeitkanone auf: „Entschuldigt wenn sich das etwas dumm anhört, aber wie sollen wir diese Waffe überhaupt benutzen? Ich meine selbst wenn man davon absieht dass das Zielen wohl eine echte Herausforderung ist, immerhin ist die Waffe stationär, wie sollen wir sie abfeuern ohne dabei unsere eigene Basis in die Luft zu jagen?“ Sowohl Dennis als auch General Stulz runzelten daraufhin nachdenklich die Stirn, offenkundig hatte bislang keiner der beiden Männer daran gedacht. „Das ist tatsächlich eine gute Frage.“ Stimmte Dennis dann zu und wandte sich mit Hilfesuchendem Blick an Gaia.

„Ihre Bedenken sind unbegründet. Die Endzeitkanone benötigt, im Gegensatz zu herkömmlichen Waffen keine freie Feuerlinie um ihr Ziel zu treffen.“ Meinte Gaia dann ruhig. „Wie soll denn das funktionieren?“ fragte Dennis neugierig. „Die Geschosse der Endzeitkanone werden nicht durch den normalraum verfeuert. Stattdessen reißen sie in einem Zielgerichteten Translichtkorridor was es ihnen ermöglicht feste Materie auf ihrem Weg zu durchdringen.“ Antwortete Gaia. „Der Energieverbrauch für einen Translichtgenerator der einen kompletten Korridor für mehrere Minuten offen halten muss, währe Astronomisch, nicht einmal Terransiche Reaktoren könnten so ein System mit genügend Energie versorgen.“ Stellte General Sulz sofort fest. „Im Falle herkömmlicher Fusionssysteme muss ich Ihnen zustimmen General. Die Endzeitkanone wird aus diesem Grund von einem experimentellen Annhilationsreaktor mit Energie versorgt.“ Erwiderte Gaia mit einem belehrenden Unterton. „Annhilationsreaktor, bedeutet das nicht das Antimaterie benutzt wird?“ fragte dann Dennis mit gefurchter Stirn. „Das ist korrekt.“ Stimmte Gaia zu. Dennis schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Das ist doch grob Fahrlässig, ich meine was wenn die Eindämmung versagt? Antimaterie ist Gefährlich!“, „Das ist mir sehr wohl bewusst. Seien Sie versichert das alle erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wurden, eine davon besteht darin das keinerlei Antimaterie auf Vorrat gespeichert wird um das Risiko eines Eindämmungsbruches auf die Reaktorkammer selbst zu beschränken.“ Erklärte Gaia umgehend.

„Das bedeutete aber dass die Antimaterie hier vor Ort hergestellt werden muss.“ Stellte General Stulz sofort fest. „Das ist Korrekt. Die Anlage verfügt über insgesamt sechs voneinander unabhängige Teilchenbeschleuniger zur Erzeugung von Antimaterie.“ Stimmte Gaia zu. Nathalie war unterdessen von dem ganzen Technischen Aufwand überrumpelt der nötig war um die Waffe die sie in kürze sehen würde zu betreiben. Gewöhnliche Massenbeschleuniger waren da bei weitem einfacher. Allerdings war das alles wohl auch ein Indikator für die Schiere Zerstörungskraft der Endzeitkanone, niemand würde einen solchen Aufwand für eine Mittelmäßige Waffe betreiben. Schließlich stoppte der Lift und die Türen öffneten sich um den Weg in einen der typischen TTF Korridore freizugeben. Offenbar hatte die TTF die Innenräume ihrer Basen genauso ausgestaltet wie an Bord ihrer Schiffe. Es folgte daraufhin ein kurzer Fußmarsch, vorbei an mehreren Sicherheitsschleusen und dutzenden Mechanischen Wächtern ehe Gaia sie alle in einen großen Kontrollraum führte. Die Komplette Front des Raumes war dabei Vollverglast und gab den Blick in einen runden Raum frei in dessen Mitte ein Schacht in die Tiefe führte. Es dauerte kurz bis Nathalie begriff das dieser Schacht kein Schacht sondern der Beschleunigungslauf eine riesigen Waffe war. „Bei allen Mächten...“ murmelte General Stulz bei dem Anblick. „Das nenne ich mal ne große Kanone.“ Stellte Dennis umgehend fest. Im selben Moment ging ein kurzes Summen durch den Raum und die Zahllosen Kontrollschirme erwachten zum leben, entweder aufgrund von Gaias Intervention oder aufgrund eines Automatischen Systems das auf die Anwesenheit von Menschen reagiert hatte.

„Das sind aber ne Menge Kontrollpulte...“ dachte sich Nathalie dann nachdem sie den ersten Schock verdaut hatte. „Alles in Ordnung, du guckst so komisch.“ Fragte Dennis sofort. „Ich habe mich nur gerade gefragt wer all diese Stationen besetzen soll.“ Antwortete Nathalie Wahrheitsgemäß während sie Schnuff von ihrer Schulter Pflückte und in den Arm nahm um ihn zu streicheln. „Die Besetzung sämtlicher Stationen wird nicht notwendig sein, ich habe meine System mit dem Kontrollsystem der Waffe verbunden und bin in der Lage sämtliche Funktionen zu Koordinieren.“ meinte Gaia daraufhin. „Darfst du das überhaupt?“ fragte Nathalie umgehend. „Früher wäre es mir nicht gestattet gewesen aber die Situation ist nun eine andere und das Wohl der Menschheit hat Vorrang vor alten Befehlsprotokollen.“ antwortete Gaia, was ein klarer Beweis für die Fähigkeit höherer Terranischer KI’s sich über ihre Programmierung hinaus zu entwickeln war. „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie daraufhin während sie Schnuff’s Kopf streichelte, sie wusste nicht ob es ihr Gefiel das Gaia die Kontrolle über die mächtigste Waffe des Bekannten Raumes übernommen hatte. Sicher die KI war alles andere als durchgedreht und gnadenlos Rational und ihrer Mission bedingungslos Loyal, doch gleichzeitig war sie auf eine Furchteinflößende weiße Emotional kalt. Gaia würde es nicht interessieren wenn sie Milliarden fühlender Wesen auslöschte, solange sie ihre Mission damit vorantrieb. Dazu im Gegensatz war sich Nathalie nicht ganz sicher ob der Zweck alle Mittel heiligte, wenn sie eine Waffe wie die Endzeitkanone nutzten um ihre Feinde durch die Entvölkerung sämtlicher Kernwelten in die Knie zwangen, waren sie dann eigentlich noch besser oder überhaupt anders als ihr Feind?

„Gaia, kannst du eine Systemdiagnose durchführen, wie ist der Status der Waffe?“ fragte General Stulz dann mit einem furchterregenden fanatischen Glitzern in den Augen. „Die lokale Verwaltungs KI hat bereits sämtliche Systemchecks durchgeführt, die Waffe kann geladen werden und ist dann bereit für den Angriff.“ Antwortete Gaia. „Sehr schön.“ Meinte General Stulz noch immer mit funkelnden Augen während er sich zu Nathalie herumdrehte. „Das ist unsere Stunde, zeigen wir dem Orden das sie sich mit dem Falschen Feind angelegt haben!“ meinte der General dann zu Nathalie. „Sie wollen Klixjack zerstören, oder?“ fragte Nathalie daraufhin vorsichtig. „Sehr richtig und mit diesem Felsbrocken die Armada unseres Feindes.“ Antwortete General Stulz bestimmt. Da Klixjack eine Unbewohnte Welt war und lediglich über Flottenlogistigbauwerke verfügte, schob Nathalie sämtliche Moralischen Bedenken daraufhin vorläufig beiseite und meinte: „Gut, tun wir es. Gaia, mach diese Waffe Feuerbereit und Visiere Klixjack an.“, „Bestätigt.“ Meldete Gaia lediglich, sie mochte keine Militär KI sein, doch auch sie konnte kurz angebunden sein wenn sie wollte. Sofort daraufhin erwachten die Kontrollschirme rings um Nathalie zum leben und stellten eine überwältigende Datenflut zum Status diverser Systeme zur Verfügung. Mit dem Großteil der Anzeigen konnte Nathalie dabei zwar nichts anfangen, aber sie vertrauet darauf das Gaia die Sache im Griff hatte, immerhin war sie das wohl Intelligenteste Individuum der Galaxis.

„Waffe geladen, Feuerkondensatorladezustand bei achtundneunzig Prozent und steigend, Anhilationsreaktion innerhalb standartarisierter Parameter, Translichtspulen geladen und bereit, Zielerfassung und Feuervektorberechnung abgeschlossen.“ Meldete Gaia dann routiniert, wie als hätte sie all das schon einmal getan. „Jetzt kommt der interessante Teil, hoffentlich funktioniert das. Ich habe keine Lust das dieses Geschoss hier in die Decke kracht und die Basis wegsprengt.“ Stellte Dennis dann leicht skeptisch fest. „Baue Translichtkorridor auf, Feuerkondensatoren geladen, bereit für Schuss.“ Meldete Gaia dann ehe sich knapp über der Mündung des gewaltigen Massebeschleunigers ein Translichtkorridor öffnete und die ganze Umgebung in ein schillerndes Farbenspiel tauchte, würde es sich dabei nicht um die Funktion einer Planetenzerstörenden Superwaffe handeln die Sonnengleiche Energien verschlang, wäre es ein sehr Unterhaltsames spektakel gewesen. „Translichtkorridor stabil. Jetzt müssen Sie nur noch Feuern.“ Stellte Gaia dann fest. „Und du bist sicher dass das Funktioniert?“ fragte Nathalie daraufhin. „Selbstverständlich. Wenn auch nur der Hauch einer Realistischen Gefahr eines Versagens bestünde hätte ich das Verfahren längst abgebrochen.“ antwortete Gaia. „Gut, dann wollen wir mal.“ Meinte Nathalie ehe sie die Schultern straffte und den großen Roten Knopf in der Mitte der Kommandozentrale betätigte. Von dem eigentlichen Schuss bekam man daraufhin so gut wie nichts mit, immerhin reißte das Projektil mit mehr als tausendfacher Lichtgeschwindigkeit, doch es wurde umgehend ein Zähler eingeblendet der die Zeit bis zum Einschlag Rückwärts zählte. Aufgrund der enormen Reisegeschwindigkeit, die mehr als zehnmal so schnell wie die schnellsten Terransichen Raumschiffe war, des Projektils dauerte es nicht lange bis es sein Ziel Traf: Klixjack.

Die Flotte des Ordens im Orbit um Klixjack war ein imposanter Anblick und eine klare Machtdemonstration gegen alle die den Untergang des Ordens aufgrund der aktuellen Ereignisse prognostizierten. Trotz allem hatte der Orden noch immer die Schlagkräftige Flotte im bekannten Raum, trotz allem hatte der Orden nach wie vor die Militärische Macht um seinen Willen durchzusetzen, das würden auch die Wiedererstarkenden Terraner bald merken. Egal wie stark ihre Schiffe auch sein mochten, gegen eine Armada diesen Kalibers hatten sie keine Chance. Während ununterbrochen weitere Verbände eintrafen um sich der Armada anzuschließen die in einem flammenden Kreuzzug die Feinde des Ordens unter sich zermalmen sollte, entdeckten die Sensoren der Schiffe und Orbitalen Kampfstationen schnell einen Unautoriserten Translichtkanal der genau in den niederen Orbit führte. Das war nicht besonders schwer, immerhin war der Kanal Energiereicher als die Antriebsemissionen hunderter Ordensschlachtschiffe. Sofort formierten sich die in der Nähe befindlichen Schiffe zu einer Abfangformation, wer auch immer so dumm war mitten in die Armada des Ordens zu springen, er würde seinen Fehler in kürze bemerken. Allerdings kam kein Schiff aus dem Translichtkanal, es schien als würde jemand zum bloßen Zeitvertreib einen Translichtkanal aufrechterhalten, eine Bemerkenswerte Technische Leistung, aber völlig Sinnlos. Dann brach plötzlich die Hölle über Klixjack und die Ordensflotte herein. Irgendetwas schoss aus dem offenen Translichtkanal, es war mehrfach Schneller als das Licht und pulverisierte auf seinem Weg dutzende Kriegsschiffe ehe es mit dem Planeten selbst kollidierte. Der ganze Planet verformte sich daraufhin unter der Wucht des Aufpralls und die komplette getroffene Seite wölbte sich nach innen während Fontänen aus geschmolzenem Gestein und Felstrümmer von der Größe ganzer Berge wie eine Tödliche Schrotladung in den Orbit und die darin befindliche Flotte schossen.

Zeitgleich glühte der ganze Planet auf, seine komplette Oberfläche wurde von einem Mehrere Zehntausend Grad heißen Feuersturm vertilgt der selbst massiven Fels verdampfte. Die daraufhin verflüssigte Planetenmasse begann sofort darauf in die Krater zurückzufließen den der Einschlag angerichtet hatte. Als die Kilomterhohen Wellen aus flüssigem Fels in der Mitte des Kraters aufeinandertrafen und mit unbeschreiblicher Wucht kollidierten, schoss ein weiterer Strahl aus flüssigem Stein in den Orbit und richtete weitere Verwüstungen in der heftig in Mitleidenschaft gezogenen Ordensflotte an. Die meisten Ordenskriegsschiffe hatten schwere Schäden davongetragen oder waren von den unzähligen Trümmern regelrecht pulverisiert worden. Noch niemals zuvor war eine solch zerstörerische Macht entfesselt worden. Von dem Planeten war nur noch ein Glühender mehrere Tausend Grad heißer Feuerball übrig der im Moment heller strahlte als die Sonne des Systems und das Chaos im Orbit in sein unheimliches Licht tauchte.
~~~Ende Kapitel 74~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
15 Jul 2017 11:48 #87639 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@all: Weiter geht's:

Kapitel 75: Todesengel
„Jetzt wissen wir warum dieses Ding Endzeitkanone heißt.“ Stellte Dennis dumpf fest, worauf Nathalie nur schwach nickte. Sie war regelrecht schockiert von der Zerstörung die sie angerichtete hatten. Es war eine Sache die Oberfläche eines Planeten aus dem Orbit heraus mit einem Feuersturm zu überziehen, aber etwas ganz anderes einen ganzen Planeten in einen Ball aus flüssigem Fels zu verwandeln und aus seiner Umlaufbahn zu schießen. Klixjack war durch den Treffer der Endzeitkanone nicht nur völlig deformiert worden, sondern taumelte nun auch durch sein Sonnensystem und konnte durchaus mit einem weiteren Planeten kollidieren. „Wie ist der Status der Ordensflotte?“ fragte General Stulz daraufhin kalt berechnend. „Den bisherigen Informationen nach zu urteilen, hat sie schwere ausfälle erlitten und ist größtenteils nicht mehr Kampffähig.“ Antwortete Gaia sofort. „Sehr gut.“ Meinte General Stulz ehe er sich, noch immer mit einen fanatischen flackern in den Augen, zu Nathalie herumdrehte und meinte: „Das ist unsere Chance. Wenn wir ihre Flotte jetzt Angreifen, können wir reinen Tisch machen und diese Käfer auf ihren Platz zurück verweisen. Ein für allemal.“ Nathalie wich daraufhin vor dem General zurück, irgendetwas an ihm hatte sich verändert, etwas das ihr Angst machte.

„Meinen Sie denn dass das wirklich notwendig ist? Der Orden hatte bereits schwere Verluste.“ Meinte Nathalie dann. „Es ist notwendig, glauben Sie mir. Im Moment sind sie geschwächt, aber es hindert sie niemand daran ihre Schiffe zu reparieren.“ Antwortete General Stulz kalt. Obwohl ihr die Tonlage des General nicht gefiel, musste Nathalie ihm aus einem Strategischen Blickwinkel recht geben weshalb sie einlenkte: „Also gut. Wir werden Sie angreifen, mit allem was wir haben.“, „Das ist die richtige Entscheidung, machen Sie sich keine Sorgen.“ Stellte General Stulz daraufhin fest während Nathalie bereits Europa kontaktierte, immerhin war sie als das größte und mächtigste Schiff aus offensichtlichen Gründen das Flaggschiff der Widerstandsflotte: „Europa, mach die Flotte für einen Kampfeinsatz bereit. Wir greifen die Überreste der Ordensflotte um Klixjack an.“, „Bestätigt Sir. Alle Einheiten stellen volle Kampfbereitschaft her, die werden nicht Wissen was sie getroffen hat.“ Bestätigte Europa umgehend mit einem Blutdürstenden Unterton bei dem sich Nathalie die Nackenhaare aufstellten, ganz offenbar suchte auch Europa Vergeltung für alles was der TTF in der Vergangenheit wiederfahren war.

Es herrschte noch immer das blanke Chaos im Orbit des zu einer geschmolzenen Welt transformierten Planeten Klixjack. Während der Planet selbst aufgrund des heftigen Treffers orientierungslos durch sein System taumelte hatten der Besatzungen der verbliebenen Ordensschiffe im Orbit damit zu Kämpfen ihre Schiffe und sich selbst zu retten. Was auch immer den Planeten getroffen hatte, es hatte den ganzen Orbit in eine Todeszone aus schnell fliegenden Palententrümmern verwandelt die unzählige Schiffe getroffen und schwer beschädigt oder gar Komplett zerstört hatten. Die meisten Schiffe waren daher unfähig die Gefahrenzone via Translichtantrieb zu verlassen und waren auf ihre Konventionellen Triebwerke angewiesen um weiteren Kollisionen zu entgehen. Die noch immer eintreffende weitere Verstärkung des Ordens für die Armada tat zwar ihr möglichstes die angeschlagenen Schiffe zu unterstützen und die zahllosen Rettungskapseln auf zu sammeln, doch die Zerstörung war einfach zu gewaltig. Selbst unter den Professionellen und bestens ausgebildeten Soldaten der Ordensflotte ging daher die Angst um, es war klar das diese Zerstörung das Werk einer Intelligenten Macht war, immerhin gab es kein bekanntes Natürliches Phänomen das Translichtkorridore erschaffen konnte. Doch wer war fähig solche Zerstörung zu bringen? Selbst die mächtigsten Waffensysteme des Ordens waren kaum mehr als ein Tischfeuerwerk im Vergleich zu der Macht der Waffe die für diesen Angriff benutzt worden war. Obwohl es niemandem gefiel, gab es nur eine Logische Erklärung: Die Terraner.

„Erreichen Zielkoordinaten in t-fünf Minuten.“ Meldete Steve routiniert von der Navigatoren Station aus. „Voller Gefechtsalarm, Flottenweit. Stellt die volle Kampfbereitschaft her.“ Erwiderte Nathalie daraufhin. Die Flotte des Ordens mochte einen heftigen Schlag abbekommen haben aber sie war der Widerstandsflotte Zahlenmäßig noch immer weit überlegen, auch wenn sich das Stärkeverhältniss dank der Begleitflotte der Refugium die sich dem Widerstand angeschlossen hatte stark verbessert hatte. „Bestätige, volle Gefechtsbereitschaft. Alle Waffen geladen und bereit.“ Meldete Europa sofort daraufhin. Dank den Orbitalen Werften der Erde hatte der Imposante Titan der Kontinental Klasse wieder einhundert Prozent seiner Leistungsfähigkeit und war damit noch tödlicher als zuvor, was für die meisten Schiffe des Widerstandes galt die aus den Arsenalen der TTF stammten. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Nathalie daraufhin ehe sie Befahl: „Feuer auf jedes Ziel im Sicherheitsbereich eröffnen sobald wir den Translichtkorridor verlassen. Ich möchte das der umgebende Perimeter sofort gesichert wird.“ Umgehend darauf ertönten diverse Bestätigungen, es war zwar nicht Nathalies Stil zuerst zu Schießen anstelle zu versuchen zu Verhandeln, aber es war auch jedem bekannt das sie ungerne Risiken einging und in diesem Fall war es eindeutig Sicherer erst zu schießen und dann zu Fragen. „Verlassen Translichtkorridor, jetzt!“ meldete Steve dann nach Ablauf der Zeitspanne ehe die Flotte von dem Translichtkorridor ausgespien wurde und in den Normalraum zurückkehrte.

Sofort nach der Ankunft im Orbit des übel zugerichtete Planeten Klixjack eröffneten sämtlichen Sekundärgeschütze der Flotte das Feuer in einem ungezielten Verteidigungsmuster und sandten eine Welle aus geschossen in das all um jedwedes Ziel in unmittelbarer Nähe umgehend anzugreifen. „Mehrere Kontakte, die Feindflotte ist noch immer vor Ort!“ meldete Hector sofort während das Feuermuster der Geschütze sich bereits geändert hatte. Die Automatischen Zielsysteme hatten nicht einmal eine Nanosekunde gebraucht um die Feindziele zu entdecken, aufzuschalten und ins Visier zu nehmen. „Taktische Analyse durchführen. Feuer auf die größte Bedrohung konzentrieren. Die Drohnen und unsere kleineren Schiffe sollen sich um die angeschlagenen Ziele kümmern!“ befahl Nathalie dann während das erste Abwehrfeuer von Seiten der Sambesi der Flotte entgegenschlug. „Bestätige, priorisierung der Zielerfassung auf intakte Feindziele.“ Meldete Europa sofort mit Professioneller kühle, trotz des rings um das Schiff tobenden Feuersturms war die KI absolut ruhig. „Die haben keine Chance.“ Stellte Dennis dann fest und sprach damit das offensichtliche aus. Die Flotte des Ordens war in einem erbärmlichen Zustand, nicht wenige Schiffe konnten sich nicht einmal bewegen und wurden daher innerhalb von wenigen Sekunden regelrecht zerfetzt. Die wenigen Schiffe des Ordens die noch Kampffähig waren Kämpften daher auf verlorenem Posten, ohne ihre Materielle Überlegenheit gab es nichts was die Sambesi den Terransichen Waffen entgegen stellen konnten.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
15 Jul 2017 11:52 #87641 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das ist keine Schlacht, das ist ein Massaker.“ Stellte Nathalie dann für sich selbst fest während sie auf den Überblicksbildschirmen die rings um ihren Stuhl projiziert wurden das Feuerwerk aus zerberstenden Schiffshüllen und detonierenden Reaktoren sowie explodierender Munition begutachtete das sich rings um die Flotte abspielte. Schon jetzt hatten sie über ein Dutzend Schiffe zerstört und etliche Weitere hatten derart kritische Schäden erlitten das sie wohl auch ohne weiteres zu tun das Zeitliche segnen würden. „Ich orte Energieemissionen die Typisch für die Aufladung von Translichtaggregaten sind, sie versuchen zu entkommen.“ Meldete Europa dann. „Versucht so viele Schiffe wie möglich lahm zu legen, neues Zeile für die Kampfdrohnen sie sollen ebenfalls versuchen den Feind an der Flucht zu hindern.“ Befahl Nathalie sofort darauf. Zwar bereitete es ihr keine Freude die Sambesi regelrecht abzuschlachten, aber sie wusste das es notwendig war. Ohne eine Vernichtende Militärische Niederlage würden sie den Orden nie in die Knie zwingen. „Bestätigt.“ Meldete Europa sofort gefühlskalt. Sie interessierten die Zahllosen Toten nicht die dieser Kampf fordern würde.

Ermattet ließ sich Sandra auf das Sitzkissen fallen und streckte sich der Länge nach auf dem Bequemen Möbelstück aus während sie leise stöhnte. Seit dem Wiedererstarken der Terraner war die große Propheziehung über den Flammenden Kreuzzug in der ganzen Galaxis ausgesprochen populär geworden was dafür sorgte das die Etor einen regelrechten Masseandrang an neuen Novizen Anwärtern und Leuten mit dem Wunsch nach Spiritueller Führung konfrontiert wurden. Immerhin hatten die Terraner die Etor verschont und sie bisher sogar beschützt. Dies wiederrum sorgte für eine Menge Arbeit, Sandra war nun schon seit über zwanzig Stunden auf den Beinen gewesen und war dementsprechend erschöpft. Ohne Vorwarnung aktivierte sich dann jedoch die Holographische Kommunikationsschnittstelle ohne Sandras zu tun. Mit einem Stöhnen richtete sie sich daher wieder auf, nur die ältesten oder die große Mutter waren dazu fähig eine Kommunikationsverbindung aufzubauen ohne den Empfänger um Erlaubnis fragen zu müssen. Nur Sekundenbruchteile später erkannte Sandra das Abbild der großen Mutter und verneigte sich wie es von ihr erwartete wurde. „Erhebe dich Kind, ich muss dir etwas zeigen.“ Meinte die Große Mutter dann ungewöhnlich direkt, auch erkannte Sandra die Unruhe in ihrer Stimme.

Obwohl sie daraufhin eine ungute Vorahnung hatte erhob sich Sandra und schaute das Holobild der großen Mutter direkt an, auch wenn sie es dabei vermied ihr in das Gesicht zu sehen. „Dies haben unsere Langstreckenkommunikationssysteme empfangen, du sollst selbst sehen wozu die anderen deiner Art fähig sind.“ Meinte die große Mutter dann ehe ihr Abbild verblasste und von dem Abbild eines Sambesi ersetzt wurde der Schnell sprach, sehr viel Schneller als es für die Sambesi üblich war: „Dies ist ein Notruf und eine Warnung an alle verbliebenen Kräfte des Ordens und unserer Alliierten. Die Flotte des Ordens wurde im Orbit von Klixjack gemeinsam mit dem Planeten von einer Terranischen Superwaffe getroffen und Kampfunfähig geschossen, die komplette Flotte ist aufgrund eines Konventionellen Folgeangriffes durch Terranische Kriegsschiffe verloren, wir können sie nicht aufhalten. Rettet euch solange ihr noch könnt. Gegen diese Form von Feuerkraft sind wir machtlos.“ Als der Sambesi endete wich seinem Abbild einem Kurzfilm der die Spektakuläre Zerstörung Klixjacks sowie die Ankunft der Terranischen Flotte im Orbit des übel zugerichteten Planeten zeigte. Bei dem Anblick von so viel Herzloser Zerstörung stockte Sandra der Atem. Sie hatte gedacht dass sie die Menschen des Widerstandes kannte, doch offenbar hatten sie zwei Gesichter, wovon sie eines nur ihrem Feind zeigten. „Die Todesengel sind erwacht Kind selbst der Orden kann sie nicht stoppen. Achte auf dein inneres Gleichgewicht oder auch du wirst diese dunkle Seite in dir finden. Die Kinder Terras waren schon immer Kämpfer und das wird sich niemals ändern.“ Meinte die große Mutter dann Schicksalsschwer während Sandra noch damit beschäftigt war ihre Atmung zu beruhigen, nie hätte sie gedacht das die Planetenverschlingenden Flammen aus der Prophezeiung so wörtlich eintreten würden, nie hätte sie geglaubt das es eine von sterblichen geschaffene Macht gäbe die ganze Planeten zerstören konnte, doch die Terraner konnten es. Waren sie daher überhaupt noch reguläre sterbliche oder etwas anderes, etwas dunkleres, etwas gefährlicheres? Sandra wusste es nicht und das machte ihr Angst, immerhin war sie selbst ein Mensch.

Die Todesengel im Orbit um Klixjack verschwendeten unterdessen keine Sekunde an derart Philosophische Gedanken und fuhren mit professioneller kälte damit fort die Armada ihres Feindes Systematisch zu vernichten. „Ihre Linie ist vollständig zusammengebrochen. Wir haben sie.“ Stellte Dennis gerade fest, was kein Wunder war diese Schlacht hatte der Orden bereits am Beginn verloren gehabt, zu viele seiner Schiffe waren einfach nicht Kampffähig. „Sie senden eine Botschaft auf Breitband, ein Notruf.“ Meldete Agatha dann. „Wer sollte ihnen den zur Hilfe kommen?“ fragte Dennis daraufhin mit hochgezogener Augenbraue, immerhin hatte der Orden im eigentlichen Sinne keine Verbündetsten, nur Untergebene und diese würden ihrem unliebsamen Herren wohl eher nicht zur Hilfe eilen. „Ich glaube es geht nicht Primär darum Hilfe zu bekommen. Das sieht mir eher nach einer Warnung aus.“ Stellte Agatha sofort darauf klar. „Eine Warnung?“ fragte nun Nathalie. „Ja, eine Warnung vor uns.“ Bestätigte Agatha. Nun war es an Nathalie die Augenbrauen hochzuziehen und sie meinte: „Eine Warnung vor uns?“, „Ja, sie warnen die restliche Galaxis davor uns zu Unterschätzen wie sie es getan haben.“ Meinte Agatha mit einem durchaus amüsierten Unterton. „Sieht so aus als wären wir langsam am Ziel. Nach dem Orden gibt es niemanden mehr der sich uns offen in den Weg stellt.“ Meinte Dennis sofort. „Noch ist dieser Krieg nicht vorbei. Unterschätze nie einen verzweifelten Feind.“ Erwiderte Nathalie mahnend.

Plötzlich meldete Agatha dann: „Der Oberkommandierende der Ordensflotte ruft uns direkt.“, „Stell sie durch.“ Erwiderte Nathalie ehe sie ihre Schultern straffte und sich in ihrem Stuhl aufrichtete. „Menschen, ihr habt Gewonnen. Wir Kapitulieren Bedingungslos. Verfahrt mit der Flotte wie ihr es für richtig erachtet. Aber gestattet meiner Brut Ihr Leben fortzusetzen. Es gibt keinen Grund die Kampfaktivitäten fortzusetzen.“ Meinte der Sambesi daraufhin niedergeschlagen. Gleichzeitig meldete Dennis: „Sie haben das Feuer eingestellt und ihre Triebwerke deaktiviert.“, „Feuer einstellen!“ befahl Nathalie daraufhin ehe sie sich dem Sambesi zuwandte: „Wir werden euch am leben lassen. Aber ihr werdet alle in Kriegsgefangenschaft gehen. Leistet keinen Widerstand und man wird euch anständig behandeln.“, „So sei es.“ Meinte der Sambesi lediglich man sah und hörte ihm dabei deutlich an wie unwohl er sich in seinem Panzer fühlte, aber er wusste wohl das es keinen anderen Weg gab. „Beginnt die Schiffe zu sichern. Informiert außerdem Kraswyn das er bald mehr Arbeitskräfte zur Verfügung hat.“ Ordnete Nathalie daraufhin an was mehrere kurze Bestätigungen zur Folge hatte ehe sie sich wieder in ihrem Stuhl zurücklehnte. Der Endgültige Sieg war nun nichtmehr fern. Der Großteil der Ordensflotte war zerstört, ihre Zivilbevölkerung von Unruhen geplagt und die Wirtschaft am Boden. Es gab für den Orden eigentlich kein entrinnen mehr. Alles was die Insektenwesen noch tun konnten war auf Zeit zu spielen und das unvermeidliche hinaus zu zögern.

„Bald haben wir es geschafft. Wer hätte es gedacht.“ Stellte Dennis dann zufrieden fest und fasste Nathalies Gedanken damit Bündig zusammen. „Hoffen wir es. Es wäre schön unsere Errungenschaften einmal genießen zu können ohne sich dabei Gedanken über den nächsten Feldzug machen zu müssen.“ Ächzte Nathalie daraufhin. „Ich weiß was du meinst. Dieses ewige Kämpfen ist ermüdend.“ Stimmte Dennis zu. Was Nathalie überraschte, Dennis hatte auf sie bislang immer wie der geborene Soldat gewirkt auch wenn sie wusste das er nicht immer Soldat gewesen war. „Schön zu sehen das irgendwo da drinnen auch nur ein normaler Mensch steckt.“ Stellte Nathalie daher fest. Dennis grinste daraufhin und schnaubte kurz amüsiert, enthielt sich allerdings hoheitlich eines Kommentars.
~~~Ende Kapitel 75~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Jack Hunter
  • Jack Hunter's Avatar
  • Offline
  • Administrator
  • Administrator
  • [SGMG] Texter, Coder, Scripter
More
20 Jul 2017 14:55 #87754 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Was, du hast noch nie Episode VII gesehen? Unverschämtheit!!! :psycho:
War nur Spaß. Die neuen Filme sind leider nicht jedermanns Sache, für viele kein richtiges Star Wars mehr, insbesondere wegen dem Disney-Einfluss. Ich fand Episode VII zwar nicht atemberaubend, aber dennoch nicht schlecht als Einstieg, immerhin kommen ja noch 2 Teile, die bestimmt besser sind. :)

Zu den Kapiteln: Man, das nenne ich mal eine Superwaffe! Was für eine Zerstörungskraft, was für eine Brutalität, insbesondere das Gemetzel mit der Flotte danach. Da fürchten die Etor die Terraner zurecht. Wie es scheint bewahrheitet sich nun also ihre Prophezeihung der Galaxis in Flammen. Ich befürchte ja die Etor bereuen wohl ihre Entscheidung den Menschen geholfen zu haben und wenden sich früher oder später (erneut) gegen sie. Vielleicht gibt es auch eine neue Allianz aus den verbliebenen Rassen gegen die Terraner. Wer weiß. :D

PS: Habe mich letzten verschrieben, ich meinte natürlich nicht Fergie, die Sängerin, sondern Furby, den komischen, labbernden Vogel. ;)

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

Please Log in to join the conversation.

Time to create page: 0.166 seconds