Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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22 Jul 2017 14:50 #87770 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Nun ich für meinen Teil bezweifle das Episode IX "besser " wird, immerhin hat mir "Rogue one" auch schon nicht gefallen (Außer das Ende^^) aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden.

Die Etor bereuen nichts, sie Wissen das der Terranische Kreuzzug so oder so gekommen währe. Es lag nicht an ihnen es zu verhindern. Immerhin hat die große Mutter selbst egsagt das niemand die Terraner aufhalten wird.
Aber ja die letzten beiden Kapitel waren Brutal und Gdaenlos,a ber das ist nun einmal die realität des Krieges, das war schn immer ein schmutziges Geschäfft.
Im moemnt wird es aber wohl keine "Anti Menschen" Allianz geben, aus dem einfachen Grund weil niemand will das die Endzeitkanone ihre Welten ins Visier nimmt, es gibt immerhin keinen Schutz vor dieser Waffe und es gibt auch keinen Grund warum sie nicht gegen Orbitalinstallationen oder Raumschiffe eingesetzt werden könnte. Wie der Oberrkomandierende der Sambesi schon fest gestellt hat "Gegen diese form von Feuerkraft sind wir machtlos"

@all: Weiter geht's:

Kapitel 76: Aus dem Schatten

Zufrieden döste Nathalie vor sich hin, zum einen war sie von der Siegesfeier einen Abend zuvor noch immer leicht beschwipst zum anderen gab es keinen dringenden Grund aufzustehen. Immerhin gab es die denkwürdige Situation das dem Widerstands im Moment die Kontrahenten fehlten. Der Orden war nun auch Militärisch am Ende und hatte all seine verbliebenen Kräfte um seine Zentralwelten versammelt, offenbar in der Hoffnung damit eine Invasion seines Territoriums abwehren zu können. Zufrieden und schläfrig streichelte Nathalie daher Schnuff der sich neben ihr zu einem weichen, pelzigen Ball zusammengerollt hatte und auch vor sich hin döste. Allerdings schien irgendjemand etwas dagegen zu haben das Nathalie den ganzen Tag nur vor sich hin döste da sich das Kommunikationssystem dezent, aber nachdrücklich meldete. Aus Erfahrung wusste Nathalie das Ignorieren in diesem Fall die Situation nur verschlimmern würde und ächzte einmal auf ehe sie meinte: „Kommunikation zulassen, nur Audio.“ Sofort darauf ertönte General Stulz unverkennbare Stimme: „Entschuldigen Sie wenn ich Störe, aber wir könnten Sie im Sternensaal brauchen.“, „Ich komme sofort.“ Antwortete Nathalie daraufhin leicht genervt, was zum Teufel hatten die Männer jetzt schon wieder ausgefressen?

Eine gute halbe Stunde später schritt Nathalie dann mit Schnuff auf der Schulter in den Sternensaal und sah sich schnell Dennis und General Stulz gegenüber die beide in eine hitzige Diskussion vertieft schienen. Allerdings bemerkten die Männer Nathalie nahezu sofort und stellten ihr Streitgespräch ein ehe sie sich herumdrehten. „Morgen Nathalie.“ Grüßte Dennis dann, obwohl es eigentlich schon früher Nachmittag war. Auch General Stulz grüßte Natürlich sofort ehe er meinte: „Sie haben vermutlich mitbekommen das es hier eine kleinere Meinungsverschiedenheit gibt. Wir hatten uns erhofft das Sie in der Lage sind das zu beenden.“, „Sie beide haben eine Meinungsverschiedenheit?“ fragte Nathalie daraufhin ungläubig mit hochgezogenen Augenbrauen und schaute zwischen General Stulz und Dennis hin und her. „So sieht es aus.“ Bestätigte Dennis umgehend. General Stulz war unterdessen zurück an die Bedienkonsole des gewaltigen Hologrammes getreten und meinte: „Wir haben einen großen Sieg gegen den Orden errungen, aber der Krieg ist noch nicht vorbei. Die Sambesi könnten ihre Kräfte wieder aufbauen und zu einer erneuten Bedrohung werden. Wir müssen daher präventiv handeln. Da uns jedoch die Mannstärke fehlt um das Territorium des Ordens besetzen zu können, bleibt uns nur eine Alternative: Wir löschen sämtliche Kernwelten des Ordens mit der Endzeitkanoe aus und eliminieren die Sambesi Bedrohung damit ein für allemal.“ Während General Stulz Augen daraufhin einmal mehr fanatisch aufblitzten konnte Nathalie einen schockierten Gesichtsausdruck nicht unterdrücken.

„Das meinen Sie nicht ernst, oder?“ fragte Nathalie dann mit einer ordentlichen Portion Unverständnis in der Stimme. „Sehe ich aus als würde ich wenn es um ein derart wichtiges Thema wie die Zukunft unserer Spezies geht Witze machen?“ erwiderte General Stulz daraufhin kalt. „Nein tun Sie nicht. Aber Sie können unmöglich allen Ernstes verlangen das wir dutzende Besiedelte Welten mit dieser Waffe angreifen!“ antwortete Nathalie. „Warum nicht? Diese Aliens haben nicht gezögert über uns herzufallen und sie werden es wieder tun. Wir müssen das Problem lösen ein für allemal.“ Beharrte General Stulz „Haben Sie schon einmal an all die Unschuldigen Leben gedacht die ein solcher Angriff auslöschen würde?“ entgegnete Nathalie. „Das habe ich auch gesagt.“ Stellte Dennis sofort daraufhin fest ehe der General die Gelegenheit hatte selbst zu antworten: „Im Krieg sind Kollateralschäden unvermeidbar. Außerdem hat der Großteil der Ordensbevölkerrung den Kurs ihrer Führung aktiv unterstützt.“ Die absolute Gefühlskälte und die von simplem Blutdurst getrieben Forderungen des General waren für Nathalie dabei absolut schockierend, ja er war schon immer ein reservierter Mensch gewesen aber dieser Blutdurst war neu. Sicherheitshalber machte Nathalie daher einen Schritt zurück ehe sie erwiderte: „Ich kann nicht glauben das Sie das wirklich denken General. Wenn wir so etwas abscheuliches tun sind wir kein bisschen besser als die die Sie so sehr hassen. Nein wir werden die Endzeitkanone auf keinen Fall gegen die Kernwelten des Ordens einsetzen.“

Die Augen des General leuchteten daraufhin gefährlich auf als er ruhig antwortete: „Es geht nicht darum besser zu sein als sie, es geht darum sie zu vernichten. Das ist der Lauf der Dinge, die starken vernichten die Schwachen und wir sind stärker als sie.“ Nathalie konnte daraufhin nur ungläubig den Kopf schütteln, der General hatte sich wahrlich verändert, oder war diese Seite schon immer in ihm gewesen? Sie wusste es nicht. „Das ist Unsinn und das Wissen Sie auch General. Wenn wir die Rückkehr unserer Spezies auf Gewalt Furcht und Terror gründen werden wir erneut fallen. Schon unserer Vorfahren haben den Fehler gemacht ihre Vorherrschaft durch Furcht zu sichern und sie sind gescheitert. Wenn die Spezies Mensch eine ernsthafte Chance haben soll, dann müssen wir allen anderen klar machen das wir nicht daran interessiert sind sie zu bekämpfen.“, „So sehr ich Ihre Ideologie bewundere. Sie sind Naiv Ma’am. Es gibt im Universum nur zwei Arten von Intelligenten Spezies: Herrscher und Untergebene. Starke und schwache wenn Sie es so wollen und ich gehöre lieber zu den starken Herrschern.“ Erwiderte General Stulz.

Nathalie blickte daraufhin resigniert zu Dennis hinüber der daraufhin nur mit den Schultern zuckte. „Auch wenn ich Ihre Meinung respektiere. Meine Entscheidung bleibt wie sie ist: Keine Planetenkiller Waffen gegen dicht besiedelte Welten.“ Stellte Nathalie dann mit entschlossener Stimme fest, sie hatte keine Ahnung was in den General gefahren war, aber noch hatte sie das Oberkommando und unter ihrer Führung würde es keinen Aliengenozid geben nur um Rachegelüste zu befriedigen. „Ich hoffe das Sie unsere Art damit nicht erneut verdammen.“ Stellte General Stulz daraufhin lediglich enttäuscht fest. Plötzlich meinte dann Dennis überrascht: „General, Exekutor, das müssen Sie sich ansehen!“ Sowohl General Stulz auch Nathalie wandten den Blick daraufhin zu Dennis ab der überrascht das große Hologramm des Sternensaal betrachtete. Der Grund hierfür war schnell offensichtlich: Ein nicht enden wollender Schwarm aus Kriegsschiffen verlies das Territorium der Teldran. Gleichzeitig meldete sich Gaia: „Ich habe eine Übermittelung der Teldran abgefangen, sie ist sehr aufschlussreich, auch wenn es eigentlich offensichtlich ist was sie vorhaben.“, „Zeig uns diese Botschaft.“ Verlangte Nathalie sofort. Umgehend darauf erschien ein weiterer Freischwebender Holoschrim auf dem der Patriarch höchst selbst abgebildet war und meinte: „Völker dieser Galaxis, es ist so weit wir, die Teldran fordern unseren Platz als Großmacht zurück. Stellt euch uns nicht in den Weg oder werdet vernichtet. In diesem Moment startet eine volle Invasion des Ordens um die Galaxis ein für allemal von der Tyrannei der Sambesi zu befreien.“

„Damit hat sich das Thema um den Orden sowieso erledigt.“ Stellte Dennis daraufhin fest. Nathalie nickte lediglich schwach, jetzt war es soweit. Die Teldran traten aus dem Schatten, vermutlich als Reaktion auf die fast komplette Zerstörung der Ordensflotte. „Das mag sein, aber was ist mit den Teldran selbst? Wer sagt denn das sie sich nicht gegen uns stellen sobald sie ihre Machtbasis ausgebaut haben? Wir müssen Präventive Maßnahmen treffen!“ stellte General Stulz umgehend fest. „Sie leiden unter Verfolgungswahn General! Nicht jeder der nicht zu uns gehört ist automatisch ein Feind. Ich weiß das Sie einige Traumatische Erlebnisse mit Nichtmenschlichen Spezies hinter sich haben, aber das haben andere auch und es ist keine Lösung einfach in blinder Zerstörungswut jeden zu vernichten der Eventuell eine Gefahr darstellen könnte.“ Erwiderte Nathalie daraufhin energisch und von ihrer eigenen Ausdrucksstärke überrascht. Auch Dennis schaute Natalie daraufhin überrascht an, ebenso wie der General, solche Töne waren sie von ihr nun gar nicht gewöhnt. General Stulz blinzelte dann kurz ehe er meinte: „Ich versuche doch nur zu verhindern das sich die Geschichte wiederholt.“, „Das weiß ich, aber Sie verfolgen den falschen Weg. Die Naquiim haben versucht uns zu unterdrücken, der Orden hat versucht an der Macht zu bleiben in dem er alle anderen unterdrückt hat und beide sind gefallen, fällt ihnen dabei nicht etwas auf?“ konterte Nathalie entschlossen. Der General legte die Stirn daraufhin in Falten während er Nachdachte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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22 Jul 2017 14:52 #87771 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung de svorherigen Post~~~

„Ich denke Sie haben recht.“ Stellte General Stulz dann resigniert fest, auch wenn seine Tonlage verriet das er davon nicht endgültig Überzeugt war. Nathalie bemerkte dies und wusste sofort das sie ein Auge auf den General haben musste um zu verhindern das er etwas tat das alles zunichtemachen konnte. Vorläufig musste sie ihre Aufmerksamkeit jedoch auf die Teldran richten die mit aller Kraft aus ihrer selbstauferlegten Isolation hervorbrachen und dabei geschickt die momentane Instabilität aller anderen verbliebene Großmächte nutzten. Immerhin gab es außer der Theokratie eigentlich niemanden mehr mit einer Einsatzbereiten Flotte was es den Teldran einfach machte ihrer ehemaligen Herren zu bezwingen. „Können wir einen Kommunikationsverbindung mit dem Patriarchen herstellen?“ fragte Nathalie dann, jetzt gab es schließlich keinen Grund mehr das Bündnis geheim zu halten. „Ich denke schon.“ Meinte Dennis daraufhin und machte sich an einer der Konsolen zu schaffen, Langstreckenkommunikation war immerhin ein Grundbaustein der Funktion einer Flottenkoordination. Nur wenige Minuten später konnte er dann Erfolg vermelden und meinte: „Ich habe eine Verbindung mit Klaedra hergestellt.“, „Gut, danke dir.“ Antwortete Nathalie ehe sie sich selbst vor der Konsole in Positur stellte und dabei Schnuff von ihrer Schulter pflückte und auf den Boden setzte, was dieser mit einem Missmutigen Quieken quittierte.

Nur kurz darauf erschien zu Nathalies Überraschung das Abbild des Patriarchen höchst selbst, eigentlich hatte sie gerechnet das sie zunächst mit einem Untergebenen des Anführers der Teldran sprechen würde müssen. „Patriarch.“ Grüßte Nathalie dann mit einer angedeuteten Verbeugung. Auch der Patriarch ließ das Haupt daraufhin kurz sinken während er grüßte: „Exekutor.“ Nathalie zog daraufhin kurz überrascht eine Augenbraue hoch, sie hätte nicht erwartete das der Patriarch ihren neuen Titel kannte, aber wie schon zuvor überraschte der Teldran mit umfassendem Allgemein Wissen. „Patriarch wir haben großangelegte Angriffsmanöver Eurer Flotte in Kombination mit einer Eindeutigen Botschaft aufgefangen. Gehe ich recht in der Annahme das sich Eure Aggression ausschließlich gegen den Orden richtet?“ meinte Nathalie dann und versuchte schnell auf den Punkt zu kommen ohne ihr gegenüber zu Beleidigen. „Ihre Annahme ist Korrekt. Das Imperium hegt keine Absichten über weitere Expansionen, zumindest Vorläufig. Aber die Sambesi müssen für ihre Anmaßungen bestraft werden.“ Antwortete der Patriarch wobei seine Stimme bei der Nennung der Sambesi dunkel vor Wut wurde. Es war offenkundig das der Stolz der Teldran von den Sambesi mehr als nur etwas verletzt worden war, ein Umstand den der Orden nun teuer würde bezahlen müssen. „Das ist verständlich. Ich bitte Euch leidglich bei Eurer Invasion zu bedenken das nicht jeder Sambesi zum Orden gehört.“ Meinte Nathalie dann, sicher sie hatte keinerlei Befehlsgewalt über die Teldran und wenn diese einen Genozid anrichten wollten würde man sie wohl kaum Aufhalten können, aber an den Zivilisierten Teil der Echsen Wesen zu appellieren konnte nicht schaden. „Dies ist uns sehr wohl Bewusst. Es wird keine Großangelegten Orbitalangriffe auf Besiedelte Welten geben. Es ist nicht Ehrenvoll Wehrlose mit Massenvernichtungswaffen zu töten.“ antwortete der Patriarch kontrolliert, die Teldran mochten ja ein Stolzes Volk sein aber Blind oder Impulsiv waren sie eben nicht.

„Es freut mich das zu hören Patriarch. In diesem Fall wünsche ich Euch und Euren Truppen viel Erfolg bei Eurem Feldzug.“ Meinte Nathalie dann. „Wir werden nicht scheitern. Dank Ihrer Vorarbeit ist die Feindliche Flotte schwach. In Kürze wird das Teldran Imperium wieder eine Galaktische Großmacht sein.“ Erwiderte der Patriarch daraufhin selbstsicher. Nathalie hatte an den Worten des Patriarchen daraufhin keinerlei Zweifel, wenn die Teldran den Orden bezwungen haben würden, was nach momentanen Stand der Dinge nur eine Frage der Zeit war, würde den Grewock, den wenigen verbliebenen Naquiim, der Theokratie und ihnen selbst nichts anderes übrig bleiben als das Imperium in Zukunft in ihre Planungen mit ein zu beziehen. Immerhin hatte das Imperium dann die unangefochten stärkste Flotte der Galaxis, jedenfalls solange bis die Produktion neuer Kriegsschiffe auf Basis der TTF Pläne angelaufen war. „Daran habe ich keinerlei Zweifel Patriarch. Möget Ihr lange leben und Eure Feinde bezwingen.“ Meinte Nathalie dann. Die Augen des Patriarchen weiteten sich daraufhin vor Überraschung, er hatte offenbar nicht damit gerechnet das Nathalie den Traditionen Abschiedsgruß der Teldran kannte. „Möget auch Ihr lange leben und Eure Feinde bezwingen.“ Meinte er dann ehe sowohl der Patriarch als auch Nathalie kurz den Kopf senkten worauf die Verbindung unterbrochen wurde.

„Nun das war aufschlussreich.“ Stellte Dennis dann fest. „Er hat größtenteils nur das bestätigt was wir ohnehin wussten: Nämlich das die Teldran gewillt sind alles zu tun um sich selbst zurück zu altem Glanz zu verhelfen. Und das macht sie zu einer Bedrohung.“ Erwiderte General Stulz worauf Nathalie genervt mit den Augen rollte, sich allerdings eines Kommentares enthielt. Auch Dennis warf Nathalie daraufhin einen vielsagenden Blick zu, sagte jedoch ebenfalls nichts. Dennoch entging dem General die Welle der Antipathie nicht die ihm aufgrund dieser Aussage entgegenschlug und er meinte: „Sie werden alle beide noch an mich denken.“ Ehe er mit erhobenem Haupt aus dem Raum stolzierte. Kaum hatte sich die Tür hinter ihm geschlossen meinte Dennis Kopfschüttelnd: „Ich hätte nie gedacht das es mal soweit kommt.“, „Der General ist auch nur ein Mensch und er war eine lange Zeit einer großen Mengte Stress ausgesetzt. Irgendwann hat das durchschlagen müssen.“ Erwiderte Nathalie lediglich Schulterzuckend, sie war davon überzeugt das der General schon wieder zur Vernunft kahm wenn er etwas Ruhe bekam und daher dazu fähig war über alles noch einmal nachzudenken. „Vermutlich hast du recht. Zum Glück können wir alle uns jetzt erst einmal eine kleine Pause gönnen. Der Krieg ist vorbei, der Orden besiegt.“ Meinte Dennis daraufhin mit einem ehrlich erleichterten Tonfall. „Das ist wohl war, allerdings befürchte ich das jetzt eine andere art von Arbeit auf uns zukommt.“ Stellte Nathalie dann fest. Dennis zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Ich denke ich weiß was du meinst. Aber das hat noch ein bischten Zeit. Immerhin müssen wir den Menschen auch die Chance lassen sich mit dem Gedanken anzufreunden das sie ab jetzt eine selbstbestimmte Nation sind.“, „Das klingt vernünftig.“ Stimmte Nathalie zu, froh sich nicht umgehend in die Bürokratische Schlacht werfen zu müssen welche die formelle Umwandlung der Widerstandsmiliz in einen Vollwertigen Staat wohl unweigerlich nach sich ziehen würde.

„Was hältst du von einer kleinen Erkundungstour durch die Innenstadt, jetzt da der unweigerliche Druck weg ist würde ich mein neues Zuhause gerne besser kennenlernen.“ Meinte Dennis dann. „Gute Idee, ich will mich nur schnell umziehen.“ Antwortete Nathalie welche keine Lust hatte den ganzen Tag in der Uniform herum zu laufen. „Alles klar, ich warte in der Eingangshalle auf dich.“ Meinte Dennis daraufhin den es nicht zu stören schien die Uniform Tag und Nacht zu tragen, was vielleicht auch daran trag das er dabei nicht mich Hochhackigen Stiefeln herumlaufen musste. „Ich beeil mich.“ Meinte Nathalie dann ehe sie Schnuff aufsammelte der neben ihren Füßen saß und zielstrebig zu ihrer Unterkunft lief.
~~~Ende Kapitel 76~~~

mfg.: Tg

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29 Jul 2017 16:14 #87911 by Todesgleiter
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Kapitel 77: Freundschaftliche Dienste
Zufrieden vor sich hin summend arrangierte Nathalie ihr Haar vor dem Spiegel und betrachtete das Abbild der jungen Frau mit dem strengen Blich ein weiteres Mal Kritisch. Ja sie hatte sich verändert, das kindlich naive in ihr war verschwunden der endlose Krieg hatte auch von ihr seinen Preis gefordert. Amüsiert stellte sie daher fest das sie in dieser Hinsicht Dennis ähnelte, der absolut immer einen strengen unnahbaren Gesichtsausdruck zur Schau trug. Dann kitzelte sie plötzlich etwas an den Beinen und sie meinte genervt: „Schnuff! Lass das, das Kitzelt!“ Als sie dann nach unten blickte sah sie Schnuff der sich an ihre Beine geschmiegt hatte und nun mit einem Herzerweichenden Blick zu ihr aufschaute. „Du bist unmöglich, weißt du das?“ stellte Nathalie dann fest ehe sie das Tierchen aufhob und neben das Waschbecken setzte, so dass er sich nicht ignoriert fühlte. Obwohl Nathalie bezweifelte das Schnuff sie verstehen konnte, begann sie daraufhin mit dem Fergloiden zu sprechen: „Heute haben wir einen wichtigen Termin Schnuff. Ich habe einer Freundin versprochen als Gast an ihrem Arbeitsplatz zu erscheinen. Also benimm dich und tu das was du sowieso am besten kannst. Knuddelig aussehen.“ Nach dieser kurzen Ansprache warf Nathalie Schnuff einen kurzen Blick zu. Der Fergloid hatte seinen langen Flauschigen Schwanz zweimal um sich gewickelt und saß Aufrecht neben dem Waschbecken während er Nathalies Worten mit aufgestellten Ohren lauschte.

Nachdem sie sich dermaßen davon überzeugt hatte das Schnuff ihr seine ungeteilte Aufmerksamkeit widmete fuhr Nathalie fort: „Obwohl dieser Besuch offiziell außerhalb meiner Dienstverpflichtungen stattfindet, repräsentiere ich trotzdem die Flotte und als mein Haustier wirst auch du eine Menge Aufmerksamkeit auf dich ziehen, vermutlich sogar mehr als ich. Ich denke du wirst heute ne Menge Streicheleinheiten bekommen, also sei ja schön weich hast du verstanden?“ Obwohl Schnuff daraufhin nichts tat das man als explizite Bestätigung hätte auffassen können, meinte Nathalie zufrieden: „Ja ich weiß das du das hinbekommst.“ Anschließend strich sie Schnuff einmal durch den weichen Pelz ehe sie sich umdrehte und das Badezimmer verlies um sich abschließend anzukleiden. Als Schnuff bemerkte das sein Frauchen nicht sofort wiederkommen würde, stieß er daraufhin ein wehklagendes Quieken aus ehe er von dem Waschtisch sprang und wie ein geölter Blitz hinter Nathalie her huschte.

Nathalie brauchte daraufhin nicht mehr lange um sich anzukleiden und warf ihrem Spiegelbild einen letzten Prüfenden Blick zu auch wenn sie jedes Mal bei diesem Anblick zusammenzuckte. In der Uniform wirkte sie irgendwie so unnahbar. Trotzdem mit ihrem äußeren zufriedengestellt, hob Nathalie Schnuff auf, welche neben ihren Füßen saß und setzte ihn auf ihre Schulter. Obwohl der Fergloid nicht so schwer war das man unter seiner Last umgehend zusammenbrach konnte das dauernde Gewicht auf der Schulter durchaus ermüdend sein. Auf Nathalie wirkte das Gewicht auf ihren Schultern allerdings eher beruhigend und sollte ihr Schnuff doch einmal zu schwer werden konnte sie ihn ja jederzeit auf den Arm nehmen. Anschließend drehte sie den Kopf so dass sie Schnuff ansehen konnte und meinte: „Dann wollen wir mal hm?“ Schnuff schaute daraufhin seinerseits mit einem bedingungslos treuen Blick zurück so das Nathalie grinsen musste und sich in Bewegung setzte.

Kaum trat Nathalie dann aus dem Lift in eine der Eingangshallen des Gebäudes in dem sie Quartier bezogen hatte wurde sie auch bereits von ihrer Obligatorischen Eskorte begrüßt. Obwohl sie selbst mehr als einmal dagegen protestiert hatte, hatten Gaia und die meisten anderen Ki’s darauf bestanden dass sie die Persönliche Leibgarde des Exekutors in Anspruch nahm. Die Leibgarde bestand dabei aus einem kleinen, modifizierten Kontingent Automatisierter Infanteristen. Die Mechanisierten Krieger wirkten aufgrund ihrer auffällig Roten Lackierung und den Stabförmigen Multifunktionswaffen in den Händen dabei noch Gefährlicher und einschüchternder als ihre Standardisierten Kameraden. „Na Jungs, seit ihr auch schon wach?“ fragte Nathalie dann scherzhaft während die Gardisten sie in ihre Mitte nahmen um jedweden, extrem unwahrscheinlichen, Angriff Abwehren zu können. Natürlich erhielt Nathalie daraufhin keine Antwort, zwar waren Terranische Infanteriedrohnen aufgrund einer mit der Haupt CPU der Drohne verbundenen Linguistischen Datenbank und einem dazugehörigen Lautsprecher Theoretisch fähig zu sprechen, von dieser Fähigkeit machten sie allerdings nur höchst selten Gebrauch. „Ich sehe, so gut gelaunt wie immer.“ Stellte Nathalie daher fest und bestieg ihren Persönlichen Antigravitationsgleiter, ein Vollbewaffnetes Kanonenboot. „Guten Morgen Exekutor, bitte nennen Sie ihr Ziel.“ Grüßte die Stimme der Bord Werkzeugki sofort nachdem Nathalie die Einstiegsrampe bestiegen hatte. „Rheinland Turm Bodenlevel.“ Antwortete Nathalie daraufhin während sie zu der bequemen Sitzgruppe schlenderte die in dieser Modifizierten Version des Kanonenbootes den Bereitschafstraum der Marineinfanterie ersetzte. „Bestätigt. Zielkoordinaten eingegeben, leite Transfer ein. Unsere geschätzte Reisezeit beträgt sieben Minuten, sollten sie innerhalb dieser Zeitspanne das Verlangen nach einer Erfrischung oder einer Zwischenmahlzeit verspüren, spezifizieren Sie ihren Wunsch bitte an einem der Kontrollschirme im Gastbereich.“ Antwortete die Werkzeugki während ein leichtes vibrieren durch das ganze Schiff ging.

Nathalie ließ sich daraufhin achtlos auf die Sitzgruppe fallen und streckte die Beine aus, immerhin war außer ihr und Schnuff niemand an Bord, es gab also keinen Grund irgendeinen Schein zu wahren. Kaum hatte sie sich niedergelassen kletterte Schnuff daraufhin von ihrer Schulter und setzte sich mit Aufgestellten Ohren auf ihren Schoß. „Ja, ich hab dich nicht vergessen.“ Stellte Nathalie daraufhin grinsend fest und begann Schnuff hinter seinen großen Ohren zu kraulen was dieser mit einem zufriedenen Summen quittierte. Die Reisezeit verging daraufhin wie im Flug, auch deshalb weil sie von vorneherein nicht sonderlich lang gewesen war. „Setzen zu Landung an, keine Bedrohungen geortet.“ Meldete die Werkzeug Ki nur kurz bevor ein leichtes rumpeln durch das Schiff ging. Nathalie schwang sich daraufhin auf und richtete sich ihre Frisur noch einmal ehe sie in Richtung der Ausstiegsrampe lief. Ab jetzt repräsentierte sie immerhin die TTF.

Es war ein durchaus Furchteinflößender Anblick als der Schwer gepanzerte und Bewaffnete Schwebegleiter kurz vor dem Gebäude scharf bremste und anschließend in einem kleinen Orkan auf dem Vorplatz zur Landung ansetzte. Obwohl Anna wusste das ihr keine Gefahr drohte wich sie instinktiv vor dem Militärfahrzeug zurück welches in diesem Moment eine Hundertachtzig Grad Drehung vollführte so dass sein Heck in Richtung des Gebäudes zeigte und gleichzeitig seine Landebeine ausfuhr ehe es nur Sekunden später sanft aufsetzte. Sofort darauf erstarb der Orkan als die primären Treiberwerke sich deaktivierten. Etwas unruhig trat Anna daraufhin von einem Fuß auf den anderen als sich die Ausstigsrampe öffnete über die sofort zwei Automatische Infanteristen das Gefährt Verliesen, bei dem Anblick dieser Seelenlosen Killermaschinen musste Anna ein weiteres Mal Schlucken, sie wusste sehr wohl das Terranische Infanteriedrohnen nur für einen Zweck erschaffen worden waren und das war das töten. Eine Disziplin die sie exzellent beherrschten. Dann trat eine Menschliche Frau auf die Ausstiegsrampe und verließ den Gleiter mit Zielstrebigem Schritt, begleitet wurde sie dabei von vier Weiteren Kampfrobotern. Obwohl Anna Nathalie schon zuvor in ihrer Uniform gesehen hatte war der Anblick noch immer verstörend. Sie wirkte so viel Älter und unnahbarer in der Uniform, ein Eindruck der durch ihre streng nach hinten gekämmte Frisur mit den im Nacken zusammengebundene Haaren noch verstärkt wurde. Einzig der Flauschige Fell Ball auf ihrer Schulter wollte nicht so ganz ins Bild passen.

Als Nathalie ihr Transportmittel verlies entdeckte sie schnell Anna die in respektvollem Abstand wartete aus ihrem Blick konnte Nathalie dabei schnell das unbehagen herauslesen das viele ihrer alten Freuden befiel wenn sie mit Nathalies neuer Position konfrontiert wurden ein Umstand den sie ihnen nicht verdenken konnte. Um es ihrer Freundin nicht allzu schwer zu machen steuerte Nathalie sie daher umgehend zielstrebig an und gebot ihrer Eskorte dabei über einen Lautlosen Befehl zurückzufallen. „Täusche ich mich, oder warum siehst du nicht gerade Glücklich aus mich zu sehen?“ meinte Nathalie dann grinsend. „Ich bin nur etwas... überwältigt.“ Antwortete Anna vorsichtig. „Ich verstehe. Aber glaube mir die Blechkameraden sind ganz Handzahm solange man sie nicht Provoziert.“ Erwiderte Nathalie während sie vor Anna stoppte. „Das hoffe ich doch.“ Meinte Anna daraufhin und brachte tatsächlich ein etwas gepresst wirkendes Lächeln zu stande als sie anfügte: „Schön das du gekommen bist.“, „Keine Ursache.“ Meinte Nathalie und winkte dabei großzügig mit der Hand ab, die Wahrheit war nämlich das sie durch diesen Besuch effektiv ihre Freie Zeit verlängerte, immerhin konnte sie in dieser Zeit niemand belästigen, außer es war wirklich dringend. „Und wen hast du da mitgebracht?“ fragte Anna dann während ihr Blick zu Schnuff gewandert war. „Das ist Schnuff. Er ist ein Fergloid, im Prinzip ein Gentechnisch Erschaffenes Lebendiges Kuscheltier.“ Antwortete Nathalie. „Er ist auf jeden Fall richtig goldig.“ Meinte Anna umgehend. „Oh ja, aber das Problem ist das er das auch sehr gut weiß.“ Antwortete Nathalie grinsend was auch Anna ein Grinsen entlockte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Jul 2017 16:16 #87912 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sind deine Schützlinge den schon alle da?“ fragte Nathalie dann. „Ja, inklusive ihrer Eltern, die wenn ich das sagen darf deutlich aufgeregter sind als die Kinder.“ Antwortete Anna. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „So? Dabei bin ich doch ganz harmlos.“ Anna prustete daraufhin und erwiderte: „Das sieht man dir aber nicht mehr an.“ Nathalie schwieg daraufhin zunächst hoheitlich ehe sie meinte: „Dann sollten wir sie alle nicht länger warten lassen.“, „Du hast recht, ich gehe vor, sonst bekommt noch jemand nen Herzinfarkt wenn einer von deinen Blecheimern um die Ecke kommt.“ Stimmte Anna zu woraufhin Nathalie amüsiert grinste. Nur kurz darauf ließ sie ihre Leibwache die Eskortposition wieder einnehmen und folgte Anna, immerhin wollte sie ihren Auftritt Standesgemäß meistern. Sie benötigte daraufhin nicht langer das improvisierte Klassenzimmer der ersten Schule des Widerstandes zu erreichen. Es war in der geräumigen Empfangshale eines der gewaltigen Wolkenkratzer eingerichtete worden der an einer zentralen Stelle zwischen dem Raumhafen und dem TTF Hauptquartier stand und früher wohl ein Appartementgebäude für TTF Offiziere gewesen war. Als die ersten beiden der Automasischen Infanteristen in den Raum traten erstarb augenblicklich die bislang vorherrschende Geräuschkulisse und es wurde so still das man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Nathalie folgte den führenden Drohnen mit bestimmten Schritt und setzte die Füße fest auf, was ein klares Klackerndes Geräusch ihrer Stafel nach sich zog.

Kaum war sie in den Raum getreten stoppte Nathalie dann jedoch und lies ihren Blick einmal durch den Raum und über die Gesichter der Anwesenden gleiten die sie alle ausnahmslos anstarrten. Zwar waren außer Anna keine Nathalie bekannten Gesichter darunter, aber das spielte auch keine Rolle. Mit einem weiteren Lautlosen Befehl veranlasste Nathalie ihre Eskorte dann dazu die Formation aufzulösen und Wachpositionen zu beziehen ehe sie, betont gelassen, zu Anna schlenderte die hinter einem Pult auf einem kleinen Podest stand. Dort angekommen drehte sie sich auf den Absätzen ihrer Stiefel zu den restlichen Anwesenden um und wartete. „Nun wie ihr alle zweifelsfrei erkennen könnt, ist meine Freundin Exekutor Nathalie tatsächlich gekommen und hat etwas von ihrer viel beanspruchten Zeit für uns übrig. Ich denke wir sollten sie vor diesem Hintergrund ordentlich begrüßen.“ Meinte Anna dann worauf Nathalie sie mit einer hochgezogenen Augenbraue ansah. Obwohl daraufhin ein kurzes Schweigen vorherrschte schienen sich die Anwesenden kurz darauf ein Herz zu fassen und grüßten Kollektiv: „Guten Morgen Frau Exekutor.“ Nathalie lächelte daraufhin amüsiert und meinte: „Guten Morgen alle zusammen. Ich freue mich heute hier sein zu können um euch alle besser kennen zu lernen. Deshalb möchte ich euch eines vorab sagen: Lasst den Titel Exekutor weg.“ Während die Kinder sich an dieser Aussage erwartungsgemäß weniger störten wirkten die meisten Erwachsenen durchaus überrascht. „Ihr könnt mich Heute alles Fragen, obwohl ich mir vorbehalten möchte auf einige spezielle Fragen aus Militärtaktischen Gründen nicht zu antworten.“ Fuhr Nathalie dann fort wobei sie eine lässige Haltung annahm es war offensichtlich das ihre Anwesenheit diese Leute einschüchterte.

Wieder waren es die Kinder welche zuerst das Wort an Nathalie richteten, trotz allem schienen sie sich ein wenig ihrer Kindlichen Naivität und Freude bewahrt zu haben. „Hast du viele Freunde, oder bist du ganz alleine?“ fragte ein Mädchen mit Sommersprossen und langen Zöpfen. „Zum Glück bin ich nicht alleine, das fände ich nämlich sehr schlimm. Allerdings habe ich trotzdem nicht so viele Freunde wie ich gerne hätte, es sieht nämlich so aus als ob die meisten Erwachsenen Angst vor mir hätten.“ Antwortete Nathalie wahrheitskonform. „Ich finde dich nicht furchteinflößend.“ Stellte das Mädchen daraufhin fest was Nathalie ein grinsen entlockte. „Stimmt es denn Wirklich das du mal eine Sklavin warst?“ fragte dann ein Junge der sich umgehend darauf einen bösen Blick seitens seiner Eltern einhandelte, offenbar hielten sie es für ein Tabu so etwas zu fragen. „Ja das stimmt. Ich war eine Zwangsarbeiterin unter dem mittlerweile toten Naquiim Fürsten Talshien und ich bin da nur rausgekommen weil ich eine Menge Glück hatte.“ Antwortete Nathalie dann freiherzig, dieser Teil ihres Lebens mochte nicht sonderlich angenehm gewesen ein, aber er hatte sie trotzdem geprägt und zu der Person gemacht die sie Heute war. „Du meinst das Kriegsschiff?“ fragte ein andere Junge umgehend. „Unter anderem ja, ohne Solaria hätte das alles wohl ein übles Ende genommen. Aber ohne eine Menge anderer Leute hätte ich es auch nicht geschafft.“ Antwortete Nathalie. „Mir machen diese Lichtmenschen immer Angst.“ Stellte ein weiteres Kind bei der Erwähnung von Solarias Namen fest. „Du musst aber keine Angst vor ihnen haben. Denn sie sind auf unserer Seite und ohne sie hätten wir all das hier niemals erreichen können. Sie sind unsere Freunde.“ Korrigierte Nathalie.

„Sie sind trotzdem unheimlich.“ Beharrte das Kind sofort. „Nur weil sie anders sind als wir und dinge die wir nicht verstehen können uns Angst machen. Aber du kannst mir glauben das sie für dich und alle anderen hier absolut ungefährlich sind.“ Erwiderte Nathalie nicht minder bestimmt, es war ein allgemeines Problem dass die meisten aus der Sklaverei befreiten Menschen Angst vor den Ki’s ihrer Vorfahren hatten, simpel und ergreifend weil sie eben anders waren. Zwar stimmte es das die Synthetischen Intelligenzen stellenweiße über beängstigende Fähigkeiten verfügten, aber das war nach Nathalies Ansicht noch lange kein Grund sie alle zu fürchten. Schließlich kam die eine Frage die bei Kindern wohl vorprogrammiert gewesen war: „Was ist das da auf deiner Schulter?“Nathalie grinste daraufhin und setzte einen verschwörerischen Gesichtsausruck auf ehe sie gedämpft meinte: „Das ist meine Geheimwaffe.“ Während die Kinder daraufhin alle gebannt auf Schnuff starrten der sich der ganzen Aufmerksamkeit die auf ihn gerichtete war wohl bewusst war und sich in Pose warf, wechselten die Erwachsenen zweifelnde Blicke. „Das ist Schnuff, er ist ein Fergloid und er liebt es gestreichelt zu werden.“ Erklärte Nathalie dann und setzte Schnuff vor sich auf das Pult wo er mit zuckendem Schwanz und Aufgestellten Ohren sitzen blieb. „Dürfen wir ihn Streicheln?“ erklang daraufhin die fast synchrone Frage. „Aber sicher, nur nicht alle auf einmal, sonst erdrückt ihr den armen ja noch.“ Antwortete Nathalie worauf Schnuff in seinem Element war und es sichtlich genoss sich von mehreren Leuten zeitgleich kraulen und Streicheln zu lassen. „Sieht so aus als hätte dir dein Schoßtier die Show gestohlen.“ Stellte Anna dann umgehend fest. „Das war doch absehbar.“ Erwiderte Nathalie gleichgültig.

Da ihre Kinder nun vollauf beschäftigt waren ergriff eine kleine Gruppe der Eltern die Gelegenheit für ein kurzes Privates Gespräch mit Nathalie. „Ma’am Exekutor.“ Grüßte daher ein Mann in mittleren Jahren Respektvoll. „Ich erwähnte doch bereits das der Titel heute weggelassen werden soll, er ist immer so sperrig. Was kann ich für sie tun?“ antwortete Nathalie. Der Mann schaute daraufhin einmal zu den anderen wie als wolle er sich versichern das er nichts falsches sagte ehe er tief Luft Holte und meinte: „ Zuerst wollte ich mich Namen aller bei Ihnen bedanken, für alles was sie für uns getan haben. Die meisten hatten den Glauben daran der Knechtschaft durch die Naquiim zu Entrinnen schon vor langem aufgegeben, doch dank Ihnen haben wir eine Chance.“ Danach stoppte er kurz und vergewisserte sich ein weiteres mal das er nicht über das Ziel hinausgeschossen war ehe er fortfuhr: „Außerdem wollten wir Fragen wie es jetzt weitergeht, jetzt wo alle direkten Feinde besiegt sind.“ Nathalie dachte daraufhin nach, die Frage des Mannes war durchaus berechtigt, Problematischer weiße hatte weder sie noch General Stulz bisher eine handfeste Vorgehensweiße für die Zeit nach dem direkten Militärischen Konflikt ersonnen. Dafür waren sie alle immer viel zu gefordert mit den aktuellen Ereignissen gewesen. Nathalie entschloss sich daher für eine geschönte Version der Wahrheit und antwortete: „Es wurde noch kein genauer Plan ausgearbeitet was das weitere Vorgehen betrifft. Allerdings werden wir uns wohl zunächst darauf konzentrieren alle Menschen die dies Wünschen hier her zu bringen.“

Der Mann schaute seinen Kameraden daraufhin noch einmal an, in seinem Blick lag dabei etwas Hilfesuchendes. Allerdings reagierte niemand weshalb er sich räusperte und meinte: „Ich meinte eigentlich eher den Fortschritt innerhalb wenn Sie verstehen. Viele Leute fragen sich ob sie weiterhin unter einem Militärregime leben müssen, auch wenn wir diesem Regime viel zu verdanken haben.“ Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Sie können versichert sein das ich nicht die Absicht hege mich zur Alleinherscherrin aller Menschen aufzuschwingen. Aber bislang gibt es keinerlei Planungen für eine Zivile Regierungsbildung.“ Antwortete Nathalie vollauf Wahrheitskonform, immerhin trug sie sich sogar mit dem Gedanken ihren Posten als Exekutor aufzugeben sobald sich alles etwas beruhigt hatte. Auch wenn sie mittlerweile wohl eine ganz formidable Führungspersöhnlichkeit war, wirklich wohl fühlte sich Nathalie auf dem Kommandantenstuhl noch immer nicht. „Ich verstehe, das ist beruhigend zu hören.“ Meinte der Mann dann offenbar froh darüber das Nathalie seine Frage nicht in den falschen Hals bekommen hatte.
~~~Ende Kapitel 77~~~

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05 Aug 2017 13:40 #88020 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Kapitel 78: Komplexe Themen

Nathalie versuchte Zuversicht und Selbstvertrauen auszustrahlen während sie hinter ihrem Schreibtisch saß und die restlichen Mitglieder der Führung des Widerstandfes sich nacheinander in ihrem Büro einfanden. Die Atmosphäre war dabei angespannt obwohl sie sich keiner direkten Militärischen Bedrohung gegenüber sahen. Allerdings wussten alle Anwesenden das die nun vor ihnen liegende Aufgabe wohl deutlich schwieriger war als alle Schlachten die sie zuvor geschlagen hatten. Als sich die Tür dann hinter dem letzten Mitglied des Führungsstabes geschlossen hatte und sich alle gesetzt hatten legte sich ein erwartendes Schweigen über den Raum, allerdings schien niemand gesteigertes Interesse daran zu haben als erstes das Wort zu ergreifen. Selbst General Stulz schaute betont unaufgeregt nach unten in seinen Bart. Nathalie zog daher überrascht und auffordernd eine Augenbraue hoch als sie in die Runde schaute. Es reagierte jedoch niemand auf diese Geste, stattdessen bemühten sich alle betont unauffällig zu sein damit ja niemand auf die Idee kam das sie etwas zu sagen hätten. „Nun, es macht den Anschein das wir alle zusammen nicht wirklich Wissen was zu tun ist.“ Stellte Nathalie dann resolut fest. „Damit haben Sie nicht ganz unrecht.“ Stimmte Genera Stulz etwas kleinlaut zu. „So schwer kann das doch nicht sein.“ Meinte Nathalie dann mit gespieltem Optimismus. „Niemand hält dich auf einen Vorschlag zu machen.“ stellte Dennis umgehend fest wofür er sich einen vernichtenden Blick einfing.

Allerdings fühlte Nathalie sich daraufhin durchaus bei der Ehre gepackt und meinte: „Schön. Was spricht dagegen wenn wir die Ursprüngliche Politische Struktur des Terranischen Staates beibehalten und die Posten innerhalb dieses Systems von Leuten besetzen lassen die zuvor in einem großangelegten Auswahlverfahren von dem Großteil unserer Bevölkerung gewählt worden sind?“, „Prinzipiell möglich, allerdings besteht dabei die Gefahr das ungeeignete Persönlichkeiten in Positionen gelangen auf denen sie nichts zu suchen haben.“ gab Dennis zu bedenken. „Dann müssen wir eben zuvor Eignungstests mit allen Bewerbern durchführen.“ Stellte einer der Berater des Generals, ein Mann namens Oliver Staude fest. „Die müssten aber von einer unabhängigen Stelle durchgeführt werden, sonst wird uns garantiert unterstellt die Kandidaten ausgewählt zu haben.“ Meinte Agatha sofort. Nathalie zog daraufhin belustigt eine Augenbraue hoch und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück, wie sie erwartet hatte, hatten die anderen nur einen Anstoß gebraucht. „Und wer ist bitteschön noch unabhängig? Wir sind eine Miliz!“ gab Oliver zu bedenken. „Ich bin es.“ Meinte daraufhin eine klare und autoritäre Stimme ehe Gaias Abbild mit einem grellen Aufleuchten erschien. „Damit hat sie nicht ganz unrecht. Sie ist dem wohl der Menschheit verpflichtet, keiner spezifischen Person.“ Stellte Dennis fest. „Außerdem war ich schon früher bei Regierungsbildungen beteiligt.“ Fügte Gaia an deren erscheinen niemand wirklich überraschte, immerhin hatte Nathalie auch alle Ki’s ausdrücklich eingeladen, sie waren immerhin auch ein Teil der Gesellschaft.

„Warum müssen wir überhaupt jetzt schon eine zivile Regierung einsetzen? Das könnte uns unnötig schwächen.“ Meinte dann General Stulz. „Weil es das einzig richtige ist. Wir haben für die Freiheit gekämpft, wir alle. Aber um die Leute wirklich zu befreien müssen wir dafür sorgen das sie nicht länger unter einer Militärführung stehen.“ Antwortete Nathalie entschlossen. Sie hatte es sich natürlich auch schon überlegt einfach die Militärische Führungsstruktur beizubehalten, war aber zu dem Schluss gekommen das je größer die Bevölkerung wurde desto unpassender dies war. Es gab gute Gründe warum das Militär in Vergangenen Zeiten steht’s von der Zivilen Bevölkerung getrennt gewesen war. „Wenn sie meinen.“ ächzte der General daraufhin und klang dabei unendlich müde. Nathalie wusste das es ihm nicht darum ging seine Persönliche Macht zu behalten, der General fürchtete tatsächlich um die Zukunft aller Menschen. „Vielleicht wäre die Gründung einer Übergangsregierung im kleineren Maßstab zunächst passender als gleich das volle Brimbaborium aufzuziehen.“ Meinte Dennis dann Nachdenklich. „Wie meinen Sie kleiner?“ fragte Agatha daraufhin. „Nun anstelle das Komplette Parlament aufzufüllen und Tausende von Abgeordneten zu wählen, könnten wir uns vorläufig mit einem kleineren Kommissarischen Rat abfinden dessen Mitglieder direkt gewählt werden. Jedes Mitglied könnte dabei den Rang eines Exekutors bekleiden und damit beginnen den seiner oder ihrer Position untergeordneten Bereich wieder aufzubauen.“ Antwortete Dennis. „Das wäre auf jedenfall einfacher und schneller als die Komplette Regierung wieder aufzubauen.“ Stimmte Oliver umgehend zu. „Außerdem Liese sich auf diese weiße zunächst sehr viel besser steuern wer welche Befugnisse bekommt. Den der General hat nicht ganz unrecht, wir dürfen uns keine Schwäche leisten und daher erst recht keine ungeeigneten Führungspersonen.“ Meinte dann Penelope Cruz eine der anderen Beraterinnen des Generals. „Von mir aus, soll es so sein.“ Meinte General Stulz dann achselzuckend worauf sich alle Augen auf Nathalie richteten die sich weit in ihrem Stuhl zurückgelehnt hatte und nachdenklich durch Schnuffs weiches Fell strich der auf ihrem Schoß saß.

„Ich meine je schneller wir das umsetzen umso besser.“ Meinte Nathalie dann, insgeheim hoffte sie darauf das diese Wahl ihre Möglichkeit war das unbeliebte Führungsamt loszuwerden. „Gut, dann währe das Beschlossen.“ Meinte General Stulz und klang dabei irgendwie erschöpft, es war offensichtlich das sein alter langsam aber sich begann an ihm und seiner Ausdauer zu nagen. „Gaia, bereite bitte alles für eine Wahl eines neuen Führungsgremiums vor. Ich denke du weißt wie du hier zu Werke gehen musst.“ Meinte Nathalie dann. „Das ist richtig, ich habe allerdings noch ein Frage: Wie sollen die Kandidaten bestimmt werden?“ erwiderte Gaia Gefühlsneutral, wenn sie aufgeregt war weil nach über zwei Jahrhunderten wieder ein Menschlicher Staat im Begriff war sie zu Formen ließ sie es sich nicht anmerken. Nathalie warf daraufhin einen kurzen Blick in die Runde und wartete höflich ob jemand antworten wollte. Da sich die restlichen Anwesenden jedoch einmal mehr zurückhielten meinte sie: „Richte eine Separate Abstimmung ein. Jeder darf einen Vorschlag für eine Position abgegeben. Wenn die Vorgeschlagene Person einwilligt und als geeignet eingestuft werden kann, setz sie auf die Wahlliste.“, „Ich verstehe das wird jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen.“ Antwortete Gaia. „Wir haben es ja nicht allzu eilig.“ antwortete Nathalie. „Gut. Wie sie meinen,“ erwiderte Gaia daraufhin. „War es das dann? Ich bin müde.“ Fragte General Stulz dann. „Wenn Sie nichts mehr haben, war es das.“ Antwortete Nathalie Wahrheitskonform während sie Schnuff kraulte. „Sehr gut, bitte entschuldigen Sie mich.“ meinte General Stulz dann ehe er sich etwas Steif erhob und den Raum schwer auf seinen Stab gestützt verlies.

Sobald die Tür sich hinter dem General und seinen ergebenen Beratern geschlossen hatte meinte Dennis: „Ich sage es nicht gerne aber der General wird zu alt.“, „Für das was er schon alles durchgemacht hat ist er ziemlich fit, findest du nicht?“ erwiderte Agatha. „Das ist wahr, aber trotzdem wird er alt. Man merkt es nicht nur an seinen Bewegungen auch seine Sicht der Dinge wird immer Halsstarriger.“ Antwortete Dennis. „Ich denke das wir uns darum keine Sorgen mehr machen müssen. In Kürze wird sowieso alles anders.“ Stellte dann Nathalie fest. „Wahrscheinlich hast du recht.“ Stimmte Dennis umgehend mit einem leisen Ächzen zu. „Irre ich mich oder klingt das nicht allzu erfreut?“ fragte Nathalie daraufhin mit einer hochgezogenen Augenbraue. Dennis zog daraufhin eine Fratze und meinte: „Ich bin mir bloß nicht sicher ob anders in diesem Fall besser heißt.“, „Das weiß man vorher nie.“ Erwiderte Nathalie. „Wohl wahr. Ich sollte mich wohl Glücklich schätzen das wir es überhaupt bis hier hin geschafft haben.“ Meinte Dennis daraufhin Schultzerzuckend. „Ja, keine Schlechte Leistung für ein paar Zwangsarbeiter und einen abgehalfterten Guerilla Kämpfer.“ Meinte Nathalie daraufhin grinsend. Auch Dennis musste daraufhin Grinsen ehe er antwortete. „Wenn ich mich recht entsinne warst du es die an all dem gezweifelt hat.“, „Ja, das habe ich und um ehrlich zu sein kann ich es immer noch nicht ganz glauben. Manchmal denke ich das ich jetzt jeden Moment grob von einem Aufseher geweckt werden müsste.“ Antwortete Nathalie Nachdenklich. „Das ist nicht verwunderlich, mir geht es stellenweiße genauso.“ Stellte Agatha daraufhin fest immerhin hatte sie ebenfalls eine Traumatische Vergangenheit hinter sich.
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05 Aug 2017 13:43 #88021 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Dennis zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe er zwischen den Frauen hin und her schaute. „Was ist denn?“ fragte Agatha sofort. „Nichts.“ Antwortete Dennis prompt. „Das sah gerade aber anders aus.“ stelle Nathalie fest. „Ich hatte nur einen verrückten Gedanken.“ Meinte Dennis dann. „Und der währe?“ fragte Agatha unbarmherzig weiter. „Ich denke, das behalte ich lieber für mich, wenn es niemanden zu sehr verletzt.“ Antwortete Dennis bestimmt. Plötzlich meldete sich dann Theodora zu Wort: „Ma’am, bitte entschuldigen Sie die Störung, aber wir haben eine Wichtige Transmission des Imperiums aufgefangen.“, „Die Teldran, was die wohl wollen...?“ fragte sich Nathalie daraufhin selbst ehe sie meinte: „Stell sie auf einen Holoschirm dar.“ Augenblicklich darauf erschien das Abbild des Patriarchen der Stolz vor einem großen Sichtfenster thronte hinter dem eine übel zugerichtete Stadt im architektonischen Stil der Sambesi erkennen konnte. „Patriarch, welch Überraschung und Ehre Euch zu sprechen.“ meinte Nathalie daraufhin zur Begrüßung. „Die Ehre liegt auf meiner Seite Frau Exekutor. Dank Ihnen und Ihren Truppen war das Imperium fähig zu altem Glanz zurückzufinden und seinen Unterdrücker zu strafen. Wir haben die Heimatwelt der Sambesi erobert, doch das wäre ohne Ihre Vorarbeit und Unterstützung nicht möglich gewesen. Das Volk der Teldran steht auf ewig in der Schuld der Menschen.“ Antwortete der Patriarch und hob den Kopf dabei soweit das er seien Kehle entblößte, eine Geste die Vertrauen und Unterwürfigkeit ausdrückte.

„Ich fühle mich durch Eure Wort geehrt Patriarch.“ Antwortete Nathalie überrascht. „Nichts anderes hatte ich erwartet. Auf das unsere beiden Völker auf ewig in Ehre verbunden bleiben werden!“ meinte der Patriarch dann voller Inbrunst. „Dem kann ich nicht hinzufügen Patriarch.“ Stimmte Nathalie zu, insgeheim froh darüber das Bündnis mit den Teldran ausgehandelt zu haben, jetzt wo sie einmal in Fahrt waren hätten sie immerhin auch genauso gut gegen die Menschen Marschieren können, den Informationen der Langstreckensensoren und Kommunikationsüberwachung nach war ihre Flotte dazu mehr als groß genug. „Sehr gut.“ Meinte der Patriarch daraufhin ehe die Verbindung von seiner Seite aus gekappt wurde. „Damit wäre unser größter Feind offiziell erledigt, der Orden existiert nicht mehr.“ Stellte Dennis umgehend fest. „Ich würde sagen das heißt Sieg auf der ganzen Linie!“ meinte Agatha daraufhin. „Ja, so könnte man das formulieren.“ Stimmte Dennis zu. „Wunderbar, dann muss ich in Zukunft nicht mehr diese ganzen Berichte lesen.“ Stellte Nathalie dann fest worauf Dennis kurz auf prustete und meinte: „Das bezweifle ich. Der Militärische Exekutor hat auch in Friedenszeiten genug zu tun.“, „Ach ja, was den?“ fragte Nathalie enttäuscht, sie hatte sich auf einige Freie Stunden zusätzlich gefreut. „Nun in unserem Speziellen Fall wäre da die Offizielle Gründung der Streitkräfte samt der Einrichtung der Organisation und Befehlskette, das Sicherstellen des Nachschubes, den Ausbau der Militärischen Kapazitäten, das vorantreiben und Priorisieren der Militärischen Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Vorbereitungen für den Ernstfall treffen.“ Zählte Dennis erheitert auf worauf Nathalie ächzend in ihrem Stuhl zusammensank. Dies wiederrum bescherte Dennis und Agatha einen Heiterkeitsanfall erster Güte. „Jaja wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen.“ Grummelte Nathalie daraufhin während sie Schnuff hinter den Ohren kraulte. „Tut mir leid, aber ich glaube so schnell wirst du das alles hier nicht mehr los.“ Stellte Agatha dann fest während sie sich eine Lachträne aus den Augenwinkeln wischte.

„Wer weiß, vielleicht werde ich ja abgewählt.“ Stellte Nathalie fest und versuchte dabei nicht allzu Hoffnungsvoll zu klingen. Schlagartig wurde Dennis daraufhin ernst und meinte: „Ich fürchte das kannst du dir abschminken.“, „Warum?“ fragte Nathalie sofort. „Weil die Stellung des Militärischen Exekutors nicht gewählt wird. Zum ersten weil wir jemanden an der Spitze der Streitkräfte brauchen der weiß wovon er redet zum anderen weil du noch immer die einzige mit reinen Genen und damit die einzige die das volle Potenzial Terranischer Kriegsschiffe ausschöpften kann bist.“ Antwortete Dennis. „Super. Hat den schon mal jemand daran gedacht das ich diesen Job vielleicht gar nicht auf Dauer machen will?“ fragte Nathalie daraufhin. Immerhin war die Unmittelbare Gefahr welche sie bislang dazu bewegt hatte ihre Position notgedrungen zu akzeptieren, mittlerweile vorbei. „Nun niemand kann dich zwingen, aber wenn du beschließt abzutreten könnte das ein schwerwiegendes Problem werden, stell dir nur einmal die Wirkung auf die frisch befreite Zivilbevölkerung vor wenn sie mit bekommen das die Militärische Führung beschlossen hat ohne einen Nachfolger das Amt niederzulegen.“ Gab Dennis zu bedenken. „Das ist nicht fair Dennis. Immerhin gibt es niemanden der meine Nachfolge antreten kann.“ Meinte Nathalie daraufhin niedergeschlagen. „Noch nicht.“ Meinte dann plötzlich Theodora. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie skeptisch. „Sie haben eine ganze Kryo Arche voller Genetisch unverfälschter Menschen. Außerdem arbeitet das Gentikon Netzwerk nach letzten Informationen mit neunzig Prozent seiner Kapazität an einem Retrovirus das die Genmapiulationen durch die Genseuche Rückgängig machen soll. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie Erfolg haben. Eventuell sollten sie in Zukunft doch alle Berichte lesen.“ Antwortete Theodora, offenbar hochgradig zufrieden mit sich selbst. „Wozu hab ich den dann dich, wenn ich alles selber weiß?“ entgegnete Nathalie schelmisch. Theodora enthielt sich daraufhin, vermutlich aus Höflichkeit, eines Kommentars und schwieg.

„Nun das sind doch mal gute Nachrichten.“ Stellte Dennis dann fest. „Das kann man wohl sagen.“ Stimmte Agatha zu. „Wollen wir nur hoffen dass das Heilmittel Gentikons nicht zufällig etwas mit der Transplantation des Bewusstseins zu tun hat.“ Meinte Nathalie umgehend, obwohl sie bezweifelte das Mahsut selbst einend derart hinterlistigen Plan verfolgen würde, lies sich nicht ausschließen das andere KI’s und vor allem Gaia nicht auch ein Wörtchen mit zu reden hatten. Und insbesondere Gaia traute Nathalie so einiges zu. Dennis warf unterdessen einen Blick auf sein Multifunktionsarmband und meinte: „Entschuldigt bitte Ladys, aber es wird langsam spät, ich möchte mir heute noch etwas gönnen.“, „Viel Spaß.“ Meinten Nathalie und Agatha daraufhin synchron. Sobald die Tür hinter Dennis zugefahren war warf Agatha Nathalie einen berechnenden Seitenblick zu. „Was guckst du denn so?“ fragte Nathalie umgehend. Agatha grinste daraufhin als sie antwortete: „Ich wollte nur sehen wie du reagierst.“, „Wie ich auf was reagiere?“ fragte Nathalie weiter. „Die Tatsache das er geht.“ Antwortete Agatha. „Wer Dennis? Wie sollte ich den darauf reagieren?“ fragte Nathalie daraufhin verwirrt. Nun wirkte Agatha regelrecht erheitert und meinte: „Sag bloß du hast es noch nicht gemerkt?“

„Was bemerkt?“ fragte Nathalie Nachdrücklich, so langsam gingen ihr Agathas Andeutungen auf die Nerven. „Das er ein Auge auf dich geworfen hat natürlich.“ Antwortete Agatha mit einem breiten grinsen. „Wie kommst du den darauf?“ fragte Nathalie schockiert. Agatha zog daraufhin ein Augenbraue hoch und meinte: „Das ist doch offensichtlich. Er vermeidet es dir ins Gesicht zu schauen, aber sobald du dich wegdrehst kann er die Augen nicht von dir lassen, außerdem spricht und er verhällt er sich dir gegenüber anders als alles anderen Gegenüber.“ Nathalie legte die Stirn daraufhin in Falten und fragte Nachdenklich: „Bist du dir da sicher? Ich meine Dennis scheint mir nicht der Schüchterne Typ zu sein.“, „Du würdest dich Wundern. So zielstrebig und Furchtlos Männer im Gefecht auch sein mögen, wenn es um Gefühle und insbesondere um Gefühle zu einer Frau geht die sie sehr gut leiden können werden die meisten Kerle ziemlich unsicher. Gerade die harten Kerle wissen nicht wie sie sich der Frau die sie Lieben gegenüber verhalten sollen und hoffen daher darauf das die Frau den ersten Schritt macht.“ Antwortete Agatha. „Das ist eine interessante Theorie.“ Stellte Nathalie fest. „Das ist keine Theorie, sondern die Wahrheit. Glaube mir, ich habe nicht nur selbst Erfahrungen auf diesem Gebiet, sondern kann auch auf die Ratschläge meiner Mutter zurückgreifen.“ Beharrte Agatha. „Oh, je. Ich fürchte dann werde ich mich damit wohl noch befassen müssen.“ Stellte Nathalie daraufhin fest. „Musst du nicht, du kannst ihn ja auch zappeln lassen. Aber ich sage dir gleich das es selten ist das ein Mann Nicht nur nett ist sondern auch noch gut aussehend.“ Meinte Agatha grinsend. Worauf Nathalie erneut ächzte.
~~~Ende Kapitel 78~~~

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11 Aug 2017 16:51 #88093 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Lol, Penelope Cruz? Ein besserer Name, als der der Schauspielerin ist dir wohl nicht eingefallen wie? :lol:

Hm, also unser guter General hat sich ja ziemlich verändert in letzter Zeit, richtig verbittert und sogar schon blutrünstig geworden. Hoffentlich nimmt das nicht noch ein böses Ende. Nur gut, dass die Teldran im rechten Moment aus dem Schatten traten, hätte nicht mehr mit denen gerechnet, und nun haben sie nicht nur ihre alten "Meister" die Sambesi besiegt, sondern sind wohl nun auch die stärkste Macht geworden (was Flottenstärke und Territorium angeht). Welch ein Glück, dass der Widerstand ihnen immer wohlgesonnen war. :)

PS: Ich muss immer wieder grinsen, wenn ich was über Schnuff lese. Den hast du echt gut rübergebracht. Gefickt eingeschädelt! ;) :D

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12 Aug 2017 17:15 #88094 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@Jack Hunter: Hoppsala, da hat mir wohl die Word Autokorrektur nen Strich durch die Rechnung gemacht. Ursprünglich hieß die Frau soweit ich mich erinnere anders^^ Wenn es niemanden stört lass ich das aber so.

Ja General Stulz hat sich verändfert, aber ich meine wer kann es ihm übel nehmen? Er hat ne menge Scheiß mitmachen müssen udn jetzt hat er die Möglichkeiten zurückzuschlagen, darf aber nicht. Nur vertsändlich das sich das irgendwie im Verhallten durchschlägt.

Freut mich das dir Schnuff gefällt^^

@all: Weiter geht's:
Kapitel 79: Aus der Asche

Nathalie war hin und hergerissen zwischen ihrer Nervosität und Erleichterung. Auf der einen Seite war sie mehr als aufgefegt wegen der bevorstehenden Zeremoniellen Einsetzung einer zivilen Regierung und der damit verbundenen neu Gründung des Menschlichen Staates. Immerhin würden neben allen freien Menschen der Galaxis auch Hochrangige Vertreter der Verbündeten der Menschheit anwesend sein. So war Lord Kraswyn bereits mit einem imposanten Gefolge genauso wie der Patriarch der Teldran und die große Mutter der Etor im Verlaufe der letzten Tage eingetroffen. Erleichtert war Nathalie jedoch deshalb weil das abhalten der Zeremonie endlich die endlosen Vorberatungen beenden würde die sie und auch die meisten anderen Mitglieder des bisherigen Führungsstabes mehr als beschäftigt gehalten hatten. Immerhin war dies ein großes Ereignis das so gut wie möglich zelebriert werden musste. Zu diesem Zweck hatte sich Nathalie sogar breitschlagen lassen sich in die Klauen von Belle‘ zu begeben, einer Werkzeug Ki deren Daseinszweck darin bestand das äußere ihrer Kundschaft zu arrangieren. Obwohl Nathalie dabei durchaus von dem Ergebnis beeindruckt war, hoffte sie die schier endlose Prozedur nicht noch einmal über sich ergehen lassen zu müssen. Im Gegensatz dazu hatte Schnuff, der ebenfalls in Belle’s Fänge geraten war, das ganze offenkundig genossen und war nun frisch gestriegelt während er zufrieden vor sich hin quiekte. „Ma’am es ist so weit. Alle Gäste sind Anwesend und die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen.“ Meldete dann Theodora. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Nathalie ehe sie die Schultern straffte, ihre Paradeunifoirm, welche eher einem eleganten Abendkleid ähnelte, glatt Strich und den Sitz ihrer Waffe überprüfte. Außerhalb ihrer Räumlichkeiten wartete bereits ihre Eskorte aus Kampfdrohnen die Wortlos ihre Formation bildeten.

Der Weg zum Parlamentsgebäude war daraufhin bereits der erste Teil der Heutigen Festivitäten. Die Gesamte Strecke war flankiert von Zivilen Transportgleitern welche tausende von Menschen ermöglichten selbst zugegen zu sein wenn ihre aktuellen und zukünftigen Anführer in das Senatsgebäude einzogen. Ebenso schwebten hunderte Bewaffneter Kanonenboote in den gewaltigen künstlichen Schluchten zwischen den Gebäuden, bereit sich sofort auf jeden Unruhestifter zu stürzen. Kaum hatte Nathalies Antigravitationsgleiter dann den Hangar verlassen reihte er sich in eine kurze Prozession identischer Fahrzeuge ein. An Bord der anderen Gleiter erkannte Nathalie schnell die üblichen Verdächtigen, sowie auch einige neue Gesichter, allerdings hatte sie keine Zeit sich mit den anderen zu unterhalten da die Gleiter in diesem Moment in die vorbereitet Route zum Senatsgebäude einbogen. Sofort setzte Nathalie ein, vielleicht etwas gekünstelt wirkendes Lächeln auf und begann den Jubelnden Zivilsten auf den anderen Gleitern zu zuwinken. Plötzlich verdunkelte dann etwas großes die Sonne und als Nathalie nach oben sah erkannte sie Solarias Rumpf der sich schützend über die Prozession schob. Es war leicht zu erraten dass das Kriegsschiff für den Fall einer unwahrscheinlichen Bedrohungslage hier war um die Militärische und Politische Führung im Ernstfall mit seinem Punktverteidigungsnetz zu schützen. Der Rumpf der Fregatte war dabei auf Hochglanzpoliert, es waren keine Spuren der vergangenen Gefechte mehr zu erkennen, nur ein makellos glänzender Schiffskörper. „Schön dich zu sehen Solaria.“ Meinte Nathalie daher über Wortlose Kommunikation. „Die Freude ist ganz meinerseits. Aber Sie sollten sich eventuelle auf die Parade konzentrieren.“ Antwortete Solaria amüsiert, es war immerhin reichlich selten das ein Kriegsschiff wie sie eine derart einfache und ungefährliche Aufgabe übertragen bekam.

Als sie sich dann dem Parlamentsgebäude näherten musste selbst Nathalie den Atem anhalten. Von den Flanken des Bauwerkes hingen riesige Banner während Leistungsfähige Scheinwerfer das ganze Gebäude unwirklich erstrahlen Liesen. Die mächtigen Schotten die in das innere führten wahren ebenfalls bereits geöffnet und aus dem inneren strahlte gleißendes Licht. „Himmel Gaia zieht echt alle Stricke.“ Stellte Nathalie daher für sich selbst fest während sie weiterhin abwechselnd links und rechts den euphorischen Massen zuwinkte. Als die Gleiter dann in das Innere des Gebäudes schwebten stellte Nathalie fest das auch der Innenraum des Parlamentsgebäudes neu dekoriert worden war. So hingen nun auch hier riesige Banner von der Decke und verstärkten den Einschüchternden Effekt der Monumentalen Architektur noch weiter. Lediglich im Plenarsaal selbst schienen keine Veränderungen vorgenommen worden zu sein, mit der Ausnahme das sämtliche Lichter aktiviert waren so das Gaias Strahlendes Abbild in der Mitte nicht umgehend jeden blendete. In einer einzigen Flüssigen Bewegung formten die Antigravitationsgleiter dann einen perfekten Ring um die zentrale Plattform und folgten damit mit Maschineller Präzision den festgelegten Plänen für die eigentliche Zeremonie. Erst wenn einer der zuvor gewählten zukünftigen Vertreter offiziell im Amt bestätigt wurde und zu diesem Zweck von Gaia vereidigt Werden sollte durfte er oder sie die zentrale Plattform betreten. Da offiziell auch Nathalies Posten als Militärischer Exekutor erst heute vergeben wurde traf dies auch auf Nathalie zu.

Innerhalb der nächten Minuten füllte sich der Plenarsaal mit Tausenden Zuschauern welche mittels eines Losvefahrens ausgewählt worden waren, Der Saal war zwar groß, aber bei weitem zu klein die gesamte Bevölkerung fassen zu können. Unter diesen Zuschauern befanden sich natürlich auch die Delegationen der Alliierten des Widerstandes die einen Logenplatz in der ersten Reihe belegten. Während sich der Saal daher langsam aber stetig füllte stieg in Nathalie immer mehr Nervosität hoch, noch nie war sie vor so vielen Leuten gestanden. Dankbar über seien beruhigende Anwesenheit knuddelte sie daher Schnuff noch ein bisschen fester der neugierig, aber völlig entspannt seine Umgebung betrachtete. Es dauerte daraufhin nicht lange den Saal zu füllen, das ganze Prozedere war immerhin strikt durch getaktet worden und Gaia achtete mit Sicherheit peinlich genau darauf das nichts und niemand vom Plan abwich. Schließlich schlossen sich die Tore in den Plenarsaal und riegelten den Raum damit hermetisch von der Außenwelt ab, auch wenn Nathalie wusste das alles was sich im inneren ereignete aufgezeichnet und auf Tausenden freischwebender Holoschirme sowie einer riesige Projektion am Himmel über der Stadt wiedergegeben wurde. Es war daraufhin an Gaia die feierliche Einsetzung der ersten Menschlichen Regierung seit dem Ende des großen Krieges einzuleiten. Eine Ehre welche die Ki wohl nur allzu gerne in Anspruch nahm.

Zu diesem Zweck ließ sie ihren leuchtenden Avatar soweit anwachsen das er fast bis zur Decke des Saales reichte und damit von allen anwesenden Problemlos gesehen werden konnte, ebenso bemerkte Nathalie das ihre Holodarstellung gleichzeitig in jede Richtung zu Schauen schien so dass jeder, egal wo er sich im Saal befand, den Eindruck hatte das die leuchtende Gestalt in seine Richtung schaute. Mittlerweile wusste sie das dieser Effekt durch hunderte Überlappende Hologramme erzeugt wurden die jeweils nur von einer Seite aus zu erkennen waren, ein technisch immens aufwändiges Verfahren. „Söhne und Töchter der Erde, vor langer Zeit wurde eure Art bezwungen und aus ihrer Rechtmäßigen Heimat vertrieben. Doch heute hier und jetzt seid ihr hier um euren Anspruch auf das Erbe eurer Vorfahren geltend zu machen und euren Platz zwischen den Großmächten der Galaxis zurückzufordern. Viele haben sich euch in den Weg gestellt und viele wurden vernichtet, es ist mir daher eine ausgesprochene Ehre und Freude der Gründung der ersten Menschlichen Regierung seit Jahrhunderten beiwohnen zu dürfen.“ Meinte Gaia dann mit einer emotionalen Tonlage die man vorn ihr überhaupt nicht gewohnt war, worauf die Massen in Jubel ausbrachen, man merkte sofort das sie solche ansprachen nicht zum ersten mal hielt.
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12 Aug 2017 17:31 #88095 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Um nun allen verbliebenen Zweiflern eine klare Botschaft zu senden, beginne ich hiermit mit der offiziellen Vereidigung der Zukünftigen Exekutoren auf die Verfassung des Terransichen Staates.“ Fuhr Gaia fort worauf sich eine erwartungsvolle Stille über den Saal legte, was in Anbetracht der zahllosen Individuen die sich darin aufhielten eine durchaus bemerkenswerte Leistung war. „Aufgrund der unsicheren Zukunftslage werde ich mit der Position des Militärischen Exekutors beginnen die bislang nur Kommissarisch besetzt war. Seht die offiziell validierten Abstimmungsergebnisse.“ Meinte Gaia dann worauf hinter ihrem Abbild, erneut Multidimensional ausgeführt, die Abstimmungsergebnisse über die Position des Militärischen Exekutors eingeblendet wurden. Weniger überraschend hatte es nur zwei Anwärter gegeben welche zur Verfügung standen und die Qualifikationsprüfung seitens Gaia und den anderen Ki’s bestanden hatten: Nathalie selbst und Stefan Stulz. Da Nathalie wusste das der ehemalige Anführer des Widerstandes bei seinen Leuten eine beträchtliche Reputation genoss schaute auch sie neugierig auf die beiden Balken welche die Anzahl der Stimmen repräsentierten. Entgegen ihrer Erwartung viel das Abstimmungsergebnis ziemlich eindeutig aus. Eindeutig zu ihren Gunsten. Überrascht schaute Nathalie daher zu Gaia auf und brauchte einige Sekunden um sich wieder unter Kontrolle zu bekommen. „Die Ergebnisse der Abstimmung sind eindeutig. So lange niemand Einspruch erhebt fordere ich Nathalie nun auf zu mir zu treten.“ Meinte Gaia dann hoheitlich.

Da es im Plenarsaal daraufhin so still war das man eine Stecknadel hätte fallen hören können erhob sich Nathalie möglichst anmutig von ihrem Sitzplatz während ihr Gleiter selbstständig und vermutlich auf Gaias virtuelle Anweisung hin, zu der Zentarlen Plattform flog und dort andockte. Als die Ausstiegsrampe ausgefahren war trat Nathalie dann mit leicht zittrigem Schritt auf die Plattform sie war sich nur allzu bewusst das ihr in diesem Moment vermutlich die halbe Galaxis zuschaute. Nachdem Sie einmal tief Luft geholt hatte trat sie daher selbstsicher zu Gaias Abbild vor ihr, das auf einem Podest stand. Für den Zweck der Vereidigung hatte die Ki ein weiteres Hologramm in Menschengröße erscheinen lassen und Nathalie war sich ziemlich sicher das neben dem Übergroßen Holoabbild der KI nun auch sie in Hologramm Form und Übergröße zu sehen war. „Die Menschliche Bevölkerung hat Sie ausgewählt in Zukunft für ihre Sicherheit gegen jedwede Gefahr von Außerhalb mit den Rechten und Pflichten eines Exekutors vorzugehen. Sind Sie bereit dieses Amt anzunehmen?“ fragte Gaia dann mit feierlicher Stimme. Da Nathalie nicht wusste ob sie es schaffte ihre Stimme zu kontrollieren entschloss sie sich daraufhin zu einer reichlich knappen Antwort und meinte mit ernster Stimme: „Ja, ich nehme dieses Amt an.“, „Schwören Sie dann bei Ihrem Namen und dem Ihrer Ahnen sowie Ihrer Ehre und Leben das Sie die Ihnen übertragenen Befugnisse nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen werden um jedweden Schaden vom Terranischen Staat und seinen Bürgern sowie Alliierten fernzuhalten?“ fragte Gaia dann mit schicksalsschwerer Stimme. „Ich schwöre bei allem was mir lieb und teuer ist.“ Antwortete Nathalie mit trockener Stimme, ihr war die Bedeutung dieses Schwurs nur allzu klar, das waren mehr als Worte, es war ein Versprechen, ein Versprechen an dem sie sich messen lassen müssen würde. „Schwören Sie weiterhin die Ihnen übertragenen Befugnisse nicht zur Persönlichen Bereicherung oder der Mehrung Ihrer Persönlichen Macht einzusetzen und die Politischen Beschlüsse der Regierung zu achten?“ fuhr Gaia dann fort. „Ich schwöre.“ Meinte Nathalie daraufhin.

„Dann sei es so. Salutiert vor Exekutor Nathalie!“ meinte Gaia dann worauf tatsächlich alle Anwesenden Salutierten. Froh darüber das ihr Part nun vorläufig vorbei war trat Nathalie daraufhin einen Schritt zur Seite um Platz für ihre Zukünftigen Kollegen machen. Gaia hatte unterdessen bereits damit weitergemacht die Abstimmungsergebnisse für die Position des Wirtschafts Exekutors einzublenden, ebenfalls eine ausgesprochen wichtige Position immerhin musste ein Komplettes Wirtschaftssystem aus dem nichts heraus aufgebaut werden, weshalb Nathalie froh darüber war dass dies nicht ihr Problem sein würde. Neugierig schaute sie daher selbst auf die Holobilder der Anwärter und stellte dabei fest das sie niemanden davon kannte, was keine sonderliche Überraschung war. In der bisherigen Führung des Widerstandes waren Wirtschaftsexperten nicht sonderlich gefragt gewesen, was in Nathalie die Frage aufkeimen lies wo diese Leute ihre Fachkenntnisse erworben hatten. Die einzige Antwort die ihr darauf einfallen wollte war dabei das sie Persönliche Sklaven eines Naquiim gewesen waren und sich daher im Laufe ihrer Dienstzeit durch zusehen ihre Kenntnisse angeeignet hatten. Die Wahl fiel daraufhin einen Hageren Älteren Mann mit schmutzig grauem Haar und eingefallenen Wangen namens Roman, doch schon auf seinem Bild konnte Nathalie die wache Intelligenz in seinen Augen sehen die im krassen Gegensatz zu seiner Physischen Kondition stand. Auch er musste daraufhin vor Gaia treten und den Schwur ablegen auch wenn der exakte Wortlaut abgewandelt war um seiner neuen Position gerecht zu werden.

„Glückwunsch Exekutor.“ Meinte Nathalie dann an ihren neuen Kollegen gewandt als dieser sich neben sie stellte. „Danke Exekutor, es ist mir eine Ehre neben Ihnen stehen zu dürfen.“ Antwortete Roman sofort. Gaia hatte Aufmerksamkeit unterdessen bereits dem nächsten zu besetzenden Amt zugewandt und lies in diesem Moment die Abstimmungsergebnisse für den Außenpolitischen Exekutor erscheinen. Augenblicklich richtete sich auch Nathalies Aufmerksamkeit auf diese Abstimmung, immerhin würde sie sich aufgrund der Verbundenheit von Außenpolitik und Militär wohl häufiger mit dem Außenpolitischen Exekutor abstimmen müssen. Die Wahl fiel daraufhin auf einen weiteren älteren Mann namens Tayo. Es folgte daraufhin noch die Wahl des Innenpolitischen Exekutors, was Nathalie ein kurzes erleichtertes Stöhnen entlockte, immerhin bedeutet das das sie sich nicht um Themen wie innere Sicherheit und Bürgerunruhen zu kümmern brauchte. Nachdem die vier Exekutoren dann bestimmt waren meinte Gaia: „Bürger von Terra, seht eure neue Regierung auf das sie euer Volk zu neuer Blüte führen möge!“ Ohrenbetäubender Jubel war die darauf folgende Antwort der Bevölkerung. Gleichzeitig zündete ein spektakuläres Feuerwerk außerhalb des Gebäudes das mit der Sonne um die Wette strahlte und die ganze Stadt in ein farbenfrohes Lichtspektakel tauchte. Jetzt war es soweit der Phönix erhob sich aus der Asche das Volk von Terra war zurück.
~~~Ende Kapitel 79~~~

Das war:
Der zweite Terraner Konflikt -
Rache der Verbannten


Von:
Todesgleiter

Anmerkungen: Der Zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten und das dazugehörige fiktive Universuzm sind mein Geistiges Eigentum. Jedwede Verwendung dieses Eigentumes für eigene Projekte, egal ob kommerziel oder nicht, bedarf zuvor meiner Ausrücklichen Zustimmung. Jegliche nicht kommerzielle Verbreitung ist dagegen ohne ausrückliche Zustimmung gestattet, solange auf den Original Autor (mich) verwiesen wird.
Danksagungen:
-Der Stargate Modding Group für ihre Gastfreundschaft in ihrem Forum
-Jack Hunter für seine stehts Konstruktiven Kommentare
-General Stefan: für seien stehts Konstruktiven Kommentare
-Allen Lesern dafür das ihr die Story gelesen habt!

Zukunftsausblick:

Aufgrund subjektiv zurückgehendem Interresse seitens der Leserschaft an meinen Projekten und der tatsache das Einige meiner Story Designtechnischen Enstcheidungen offenbar auf wenig gegenliebe stoßen wird dies vorläufig mein Letztes Projekt in diesem Forum sein. Das liegt auch daran das meine Projekte schon lange nichts mehr mit der mod und im weiteren Sinne dem Stargate Universum zu tun haben. Ich denke daher das ich die Gastfreundschaft hier lange genug ausgenutzt habe^^
Sollte es noch weitergehende Wünsche bezüglich offener Handlungen im aktuellen Projekt geben nehme ich jegliche Vorschläge jedoch gerne Entgegen und würde sie in einem evnetuellen epilog aufgreifen.
In sofern: Danke für ein paar tolle Jahre, ihr wart eien tolle LEserscahft!

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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17 Aug 2017 14:48 #88129 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oh nein, bitte nicht aufhören! es mag zwar sein, dass in letzter Zeit kaum noch jemand Feedback abgegeben hat, dennoch hast du genügend Fans. Eventuell lag die immer weniger werdenden Kommentare daran, dass die letzten FF-Universen etwas zu ungewöhnlich für manche waren und dadurch die Interesse fehlte. Wenn du doch wenigstens noch ein DRG 3 machen würdest, wäre es wieder Stargate-bezogen. Eine Fortsetzung zu die Chroniken des Feuers hätte ich mir zwar auch gewünscht, aber DRG ist einfach noch das Beste!

Was ich mit all dem sagen will ist, es wäre sehr schade, wenn du jetzt aufhörst und uns verlässt. Wir haben uns so an deine Geschichten und die damit verbundenen Charaktere gewöhnt, da wäre es traurig nichts neues oder weiterführendes zu lesen. :(

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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