Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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19 Mar 2017 19:01 #86573 by General Stefan
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Oho wer hätte gedacht, dass die Völker der Galaxie so viel Respekt vor unseren Helden haben ^^
Ich freue mich auf das nächste Kapitel!

LG Stefan

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25 Mar 2017 12:43 #86699 by Todesgleiter
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@General Stefan: Verwechsle Respekt nicht mit simpler Angst. Die Assan haben keinen Respekt vor Nathalie, aber sie haben eine Scheiß Angst vor der Feuerkraft der Schiffe die ihre folgen, immerhin haben sie ha gesehen das selsbt die ganze Macht des Ordens sie nicht stoppen kann.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 59: Gladiator 2
Zufrieden mit sich und der Galaxis döste Nathalie entspannt in ihrem Bequemen Sessel der im Wohnbereich ihrer Kabine stand. Im Moment hatte sie immerhin allen Grund zufrieden zu sein, immerhin war die Synode faktisch nichtmehr existent, die Freien Naquiimfürsten größtenteils von Kraswyn hingerichtet, der Orden mit sich selbst beschäftigt und die Theokratie im offiziellen Waffenstilstand mit den Menschen. Eine kleine Pause hatte sie sich daher mehr als nur Verdient. Irgendjemand schien trotzdem ein Problem damit zu haben das Nathalie sich einfach nur entspannte da sich das Basis Interne Kommunikationssystem mit einem, nicht aufdringlichen aber trotzdem schwer zu ignorierenden, Glockengeräusch zu Wort meldete. Leicht genervt und noch etwas schlaftrunken fragte Nathalie daher: „Wer stört?“, „Ich bitte die Störung zu entschuldigen Frau Admiral, aber eine mit hoher Prioritätsstufe gekennzeichnete interne Übermittlung Ihres Stellvertreters erwartete Ihre Reaktion.“ Antwortete Hannes weniger empathische, dafür aber immer Freundliche Stimme. „Ich habe einen Stellvertreter?“ fragte Nathalie daraufhin überrascht. „Positiv. Herr Dennis Pfeiffer wurde automatisch als Ihr Stellvertreter bestimmt.“ Antwortete Hannes sofort. „Warum nicht General Stefan Stulz?“ fragte Nathalie umgehend, immerhin währe der General aus ihrer Perspektive die logischerer Wahl gewesen. „General Stefan Stulz verfügt bereits über weitreichende Befugnisse und Verpflichtungen. Es ist aus Sicherheitsgründen daher nicht möglich ihm auch noch den Posten des Stellvertretenden Oberkommandierenden zu gewähren.“ Antwortete Hannes. „Also gut, stell Dennis durch.“ Meinte Nathalie dann. „Bestätigt.“ Quittierte Hannes sofort.

„Was ist denn los Dennis, kann man euch nicht einmal alleine lassen?!“ fragte Nathalie dann. „Entschuldige die Störung Nathalie, aber wir sind hier auf was gestoßen was du dir unbedingt anschauen solltest.“ Antwortete Dennis mit Professionell Gefühlsneutraler Stimme. „Was habt ihr denn Gefunden?“ fragte Nathalie neugierig während sie sich ausgiebig streckte. „Eine Waffenkammer wenn man es so will.“ Antwortete Dennis. „Und was ist daran so besonders?“ fragte Nathalie weiter während sie sich ihre Haare vor dem Spiegel wieder in einen Repräsentationsfähigen zustand arrangierte. „Der Inhalt natürlich. Hör zu, das ist schwer zu beschreiben komm einfach so schnell wie möglich vorbei, ok?“ antwortete Dennis. „Ich komme doch schon.“ Erwiderte Nathalie während sie in ihre Stiefel schlüpfte. „Gut. Dennis Ende.“ Meinte Dennis daraufhin und lies Nathalie damit wieder alleine. Diese störte das allerdings weniger, weshalb sie sich nur kurz darauf auf den Weg machte und dabei den Orientierungshilfen folgte die Hannes freundlicherweise projizierte.

Nach einigen Minuten Fußmarsch, die Nathalie in einen Bereich der Basis geführt hatten den sie noch nie zuvor betreten hatte, erreichte Nathalie dann die besagte Waffenkammer in der einiges an Aktivität herrschte. Dutzende von Soldaten liefen umher und machten sich Notizen auf Tragbaren Handdsiplays. Mitten in der Zielgerichteten Aktivität fand Nathalie auch schnell Dennis sowie General Stulz die aufgeregt über etwas zu Diskutieren schienen. Wie üblich gelang es ihr jedoch nicht sich ungesehen zu nähern da umgehend irgendjemand rief: „Achtung, Admiral an Deck!“ Sofort straffte sich die Haltung aller anwesenden ehe sie salutierten. „Weiter machen.“ meinte Nathalie daraufhin lediglich beiläufig ehe sie zu Dennis und General Stulz trat wobei sie bei einem kurzen Rundumblick feststellte das dieser Raum nicht aussah wie die anderen Waffenkammern. „Gut das Sie so schnell gekommen sind.“ Stellte General Stulz dann zur Begrüßung fest. „Es klang wichtig.“ Antwortete Nathalie lediglich ehe sie die Augenbrauen auffordernd hochzog. „Wir dachten eigentlich das ein solcher Ort gar nicht existiert, das es sich um überzogene Legenden Handelt wenn man es so will. Aber vor etwa drei Stunden hat eines unserer Inventur Teams diesen Raum entdeckt und diese Ansicht wiederlegt.“ Meinte General Stulz dann vage. „Aha und was macht diesen Ort so legendär?“ fragte Nathalie weiter während sie sich in dem Raum umsah der mehr wie ein Medizinisches Labor als wie eine Waffenkammer aussah. Jedenfalls standen mehrere Medizinische Liegen mit den dazugehörigen Robotergreifern an einer Wand. Auch Statusmonitore waren vorhanden.

„Die Waffe die hier gelagert wird. Es handelt sich dabei um kein Gewehr oder eine Granate, sondern um etwas viel komplexeres, sehen Sie es sich selbst an.“ Antwortete General Stulz und führte Nathalie zu einer Art Hightech Kleiderständer auf dem ein reichlich unspektakulärer Einteiler aus einem dicken Material hing. „Ich sehe nichts besonderes außer einem alten Overall.“ Stellte Nathalie daher fest. „Dieser alte Overall ist eines der fortschrittlichsten Waffensysteme aller Zeiten. Es ist ein Gladiator 2 Kampfanzug.“ Erwiderte General Stulz mit leuchtenden Augen. „Und was macht diesen Gladiator so toll?“ fragte Nathalie während sie das Material des Anzuges befühlte, es war Kalt wie Metall und so schwer das sie den Anzug nicht mit einer Hand anheben konnte. „Herr Pfeiffer?“ meinte General Stulz daraufhin. „Aye Sir.“ bestätigte Dennis ehe er erklärte: „Der Anzug ist im Moment inaktiv. Sobald er aktiviert wird umgibt er den Träger bei geschlossenem Visier nicht nur mit einer Luftdichten Schutzschicht die den Träger immun gegen alle Arten von Biologsicher und Chemischer Kriegsführung sowie unwirtlichen Atmosphärenbedingungen schützt sondern nebenbei auch von so gut wie keiner Waffe durchdrungen werden kann. Mit so einem Anzug könnte man Frontal durch das Sperrfeuer hunderter Feinde laufen ohne nur einen Kratzer abzubekommen.“, „Also ist es eine Rüstung?“ fragte Nathalie und Unterbrach Dennis damit.

„Unter anderem, die Qualitäten eines Gladiator Anzuges liegen nicht nur in seiner praktisch unverwüstlichen Panzerrung. Der ganze Anzug ist ein Flexibles Gedankenkontrolliertes Exoskellet das seinem Träger übermenschliche Physiologische Fähigkeiten verleiht. Mit so einem Ding ist man so stark und Schnell wie ein Roboter, kann problemlose über Hundert Stundenkilometer schnell laufen oder zwanzig Meter hoch springen. Himmel man könnte wohl sogar einen leichten Panzer umwerfen!“ antwortete Dennis euphorisch. „Nicht schlecht.“ Stellte Nathalie daraufhin fest während sie den Inaktiven Gladiator Anzug einer gründlicheren Musterung unterzog. „Das war noch nicht alles Nathalie, zusätzlich verfügt der Anzug über integrierte Bogenwaffen, einen Persönlichen Tarnmantel, ein automatisches Schultergeschütz und Kampfbeschleuniger in den Fäusten sowie ein Teslanahbereichsverteidigungssystem Außerdem ein integriertes Flugsystem mit eigenständigem Antrieb. Mit so einem Teil wird man zur ein Mann beziehungsweise ein Frau Armee, außer schweren Fahrzeugabwehrwaffen gibt es nichts was einen aufhalten kann.“ Meinte Dennis umgehend. So langsam konnte Nathalie die Begeisterung der Männer für den Kampfanzug verstehen und fragte deshalb: „Warum haben wir diese Dinger nicht schon früher gefunden?“, „Weil sie selbst nach Terranischen Standards das neuste vom neusten sind und dementsprechend selten.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend.

Das klang logisch, Nathalie beließ es daher dabei und meinte stattdessen: „Wie viele von diesen Anzügen haben wir?“, „In diesem Magazin haben wir immerhin zwanzig Stück gefunden, samt zugehöriger Ersatzteile.“ Antwortete Dennis. Nathalies Augen begannen daraufhin zu leuchten, wenn diese Anzüge auch nur die Hälfte der Möglichkeiten hatten die Dennis erwähnt hatte, wäre ein Stoßtrupp aus zwanzig Mann in solchen Anzügen faktisch unaufhaltsam. „Unsere Feinde werden nicht Wissen was über sie gekommen ist. Wir sollten unsere besten Männer und Frauen mit diesen Dingern ausrüsten.“ Meinte Nathalie dann während sie sich bereits einige Szenarien im Kopf zurechtlegte in denen die Fähigkeiten der Gladiator Anzüge ihre Erfolgschancen drastisch steigerten. Allerdings zerstörte Dennis Nathalies Tagträume rabiat in dem er feststellte: „Nun es gibt da aber einen Haken. Gladiator Anzüge sind unglaublich komplexe Waffensysteme. Nicht jeder kann sie nutzen.“, „Lass mich raten: Die Dinger verfügen über eine Gencodierung?“ fragte Nathalie daraufhin entmutigt. „Nein, aber trotzdem könnte niemand von uns so einen Anzug tragen.“ Antwortete Dennis. „Warum nicht?“ fragte Nathalie leicht verärgert, warum sagte Dennis nicht einfach wo das Problem lag und lies sich alles aus der Nase ziehen?

„Wie ich bereits sagte werden Gladiator Anzüge über Gedanken und Nervenreaktionen gesteuert, was es dem Träger ermöglicht ganz natürlich zu agieren, so wie er der sie es in der Ausbildung gelernt hat. Das Problem liegt jedoch darin das eine Neuronale Schnittstellen wie sie in den Kommandostühlen auf der Brücke eines TTF Schiffes verbaut sind, extrem große und Energiehungrige System sind. Kurzum: Sie sind zu sperrig für einen einfachen Kampfanzug. Der Anzug interpretiert daher nicht direkt die Hirnwellen des Trägers sondern wird mit aufbereiteten Informationen versorgt. Diese Informationen stammen aus einem Implantat das dem Träger direkt zwischen die Halswirbel auf das zentrale Rückenmark gelegt wird.“ Antwortete Dennis. „Moment, bedeutet dass das man einen Computer ins Hirn gesteckt bekommt?“ fragte Nathalie umgehend erschrocken. „Nicht direkt, aber extrem stark vereinfacht kommt es hin ja. Dazu sind diese ganzen Medizinischen Apparaturen hier da.“ Antwortete Dennis. Schlagartig war Nathalie daraufhin klar warum Dennis so lange herumgedruckst hatte, es war aber auch eine Verfahrene Situation. Auf der einen Seite bedeuten die Kampfanzüge unvorstellbare Kampfleistungen, aber wer wäre schon freiwillig bereit sich dafür einen Computer implantieren zu lassen? „Was wissen wir über diese Implantate?“ fragte Nathalie dann. „Nicht viel außer das offensichtliche. Es handelt sich um einen Bioelektrischen Mikrochip der sich direkt mit dem zentralen Nervensystem unterhalb des Hirnstammes verbindet und sämtliche Signale die durch das Nervensystem geschickt werden aufbereitet so dass sie Problemlos von einem Computer interpretiert werden können.“ Antwortete Dennis. „Woher hat dieser Chip seine Energie?“ fragte Nathalie dann. „So genau weiß ich das nicht, aber vermutlich wird er durch Thermodynamik von der Körperwärme des Trägers mit Energie versorgt.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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25 Mar 2017 12:46 #86700 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Hannes?“ fragte Nathalie dann. Der Virtuelle Basisverwalter meldete sich daraufhin gewohnt pflichtschuldigst sofort: „Wie kann ich Ihnen helfen Frau Admiral?“, „Hast du Zugriff auf Militärmedizinische Datenbanken?“ fragte Nathalie sofort. „Positiv, bitte spezifizieren Sie Ihr Anliegen.“ Quittierte Hannes umgehend, zwar war die stark vereinfachte KI im Vergleich zu Solaria und Konsorten keine Leuchte und hatte lediglich mangelhafte Empathie werte, aber arbeiten konnte man mit ihm trotzdem Problemlos. „Welche Risiken bestehen bei einer Implantation eines Gladiator Kontrollchips?“ fragte Nathalie sofort, worauf Dennis die Augenbrauen hochzog, offenbar waren weder er noch General Stulz vor lauter Aufregung auf die Idee gekommen Hannes zu befragen. „Es liegen bedauerlicherweise keine Informationen zu Ihrer Fragestellung vor Frau Admiral. Es gibt keine Implantation von Gladiator Kontrollchips.“, „Wie gelangen sie dann in den Körper?“ fragte Nathalie unerbittlich weiter. „Ich nehme an das Sie Kontrolleinheiten für Gladiator 2 Kampfanzüge meinen Frau Admiral. Kontrolleinheiten für Gladiator 2 Kampfanzüge werden direkt im Wirtskörper aus Biotechnischen Baustoffen gezüchtet. Es ist daher kein operativer Eingriff nötig.“, „Willst du damit sagen das diese Chips in einem wachsen?“ fragte Nathalie überrascht, sie hatte ja schon so einiges abgefahrenes erlebt, aber das war nun wirklich eine andere Liga.

„Negativ. Sie gehen von einer lebendigen Organischen Gewebestruktur als Grundstein für eine Kontrolleinheit aus. Kontrolleinheiten sind jedoch nicht lebendig, sie können daher nicht wachsen da sie über keine Teilungsfähige Zellmasse verfügen.“ Antwortete Hannes. Nathalie sah daraufhin hilfesuchend zu Dennis und General Stulz, beide Männer hatten ebenfalls aufmerksam zugehört, ebenso wie so ziemlich alle anderen im Raum auch. „Ich glaube er meint das man ein Serum gespritzt bekommt in dem die Notwendigen Bestandteile des Kontrollchips enthalten sind. Mir ist nur ein Rätsel wie sie dann an ort und Stelle zusammengefügt werden.“ Meinte Dennis nachdenklich. „Ok, Hannes, welche Risiken bestehen für den Wirt durch die Installation einer Gladiator 2 Kontrolleinheit?“ fragte Nathalie dann. „Die Risiken sind minimal. Es besteht jedoch eine geringe Chance einer Schädigung des Hirnstammes sowie der Halswirbel durch fehlerhafte Rekombination der Kontrolleinheit.“ Antwortete Hannes. „Wie hoch sind diese Chancen?“ fragte Nathalie weiter. „Das Risiko liegt bei eins zu zweihundertachtundsechzig Milliarden Frau Admiral.“ Antwortete Hannes sofort. Derartige Rechenaufgaben waren für jeden Computer ein Kinderspiel. „Das ist nicht sehr wahrscheinlich. Die Chance an seinem Frühstück zu ersticken ist größer.“ Stellte General Stulz gnadenlos realistisch fest. „Hannes, kannst du eine Installation vornehmen?“ fragte Nathalie dann. „Positiv Frau Admiral.“ Antwortete Hannes sofort. „Gibt es irgendwelche Voraussetzungen des Wirtes?“ fragte Nathalie erneut und wünschte sich dabei etwas Eigeninitiative von Hannes, ein vergeblicher Wunsch. Seine Programmierung war dafür schlichtweg zu einfach. „Es wird eine gesunder Wirt mit guter Konstitution und durchschnittlicher Körpergröße benötigt. Ansonsten gibt es keine Voraussetzungen.“ Antwortete Hannes. „Stellt das Genvirus der Naquiim ein Problem dar?“ fragte Nathalie dann. „Negativ. Die Genseuche der Naquiim hat nach meinem Kenntnisstand keinen Einfluss auf die Funktion eines Gladiator 2 Anzuges. Da sie die Hirnströme eines Menschen nicht beeinträchtigt.“ Antwortete Hannes, noch immer so Gefühlsneutral als würde er den Abflug eines Öffentlichen Personentransporters ankündigen.

„Also kann Theoretisch fast jeder von uns so einen Chip bekommen.“ Stellte Nathalie dann an General Stulz und Dennis gewandt fest. „Ja, jetzt brauchen wir nur noch einen freiwilligen. Ich bin für sowas zu alt.“ Stellte General Stulz realistisch fest, zwar würde der Gladiator Anzug die altersbedingten Körperlichen Gebrechen des Generals wohl größtenteils kompensieren, doch trotzdem hatte er recht. „Ich mache es.“ Meinte Nathalie dann mutig, sie hatte Vertrauen zu der Technologie ihrer Vorfahren geschöpft, immerhin hatte die diese Technologie schon so viel für sie alle getan, da war es an der Zeit ihr zu Vertrauen. „Dagegen muss ich protestieren. Du bist noch immer die einzige von uns die das volle Potenzial der Terranischen Waffentechnik nutzen kann. Es wäre fahrlässig dich zu Riskieren.“ Meinte dann Dennis. „Ach Dennis. Diese Aktion wird wohl kaum gefährlicher sein als sich mit einen Tonnenschweren Exoskelett aus dem Orbit eines Planten mitten in ein Kriegsgebiet abwerfen zu lassen, oder? Außerdem muss ein Anführer mit guten Beispiel voran gehen.“ Erwiderte Nathalie ehe sie meinte: „Hannes triff alle Vorbereitungen für die Installation einer Gladiator 2 Kontrolleinheit in meinem Nacken.“, „Positiv Frau Admiral. Beginne Sterrilisationssequenz.“ Antwortete Hannes während Leben in eines der Medizinbetten kam.

„Sind Sie sich Sicher das Sie das tun wollen?“ fragte General Stulz dann während er dabei zu sah wie das Operationsbesteck an den Roboterarmen mit einem kurzen Gammastrahlenblitz Sterilisiert wurde. „Ja.“ Antwortete Nathalie wobei ihre Stimme selbstsicherer Klang als sie sich tatsächlich fühlte. „Dann haben Sie definitiv meine Hochachtung.“ Stellte General Stulz fest, ihm war offenkundig nicht ganz wohl bei dem Gedanken einen Computerchip implantiert zu bekommen. „Das beruht auf Gegenseitigkeit General.“ Antwortete Nathalie ehe Hannes nüchtern verkündete: „Vorbereitungen abgeschlossen, Serum aktiviert. Bitte begeben Sie sich zu Mediliege eins.“, „Dann wollen wir mal.“ Murmelte Nathalie ehe sie zu der Liege schritt und sich darauf setzte. „Bitte legen Sie sich auf den Bauch Frau Admiral.“ meinte Hannes dann mit noch immer völlig teilnahmsloser Stimme. Nathalie folgte der Anweisung und legte sich flach auf den Bauch. „Sterilisationsfeld aktiviert.“ Meldete Hannes dann ehe Nathalie ein kurzes Kribbeln verspürte, sie wusste dass die Mediliege in diesem Moment von einem starken Statischen Feld umgeben war das Mikroorganismen effektiv daran hinderte in den Sterilen Bereich einzudringen. Im nächsten Moment fühlte Nathalie dann die glatte, aber angenehm temperierte Kunststoffoberfläche einer Roboterhand welche ihre Haare aus dem Nacken entfernte und zur Seite schob ehe Hannes ihren Nacken mit einem Desinfektionsspray sterilisierte. „Beginne Serumsinjektion. Bitte halten Sie für die Dauer des Eingriffs still.“ Meinte Hannes dann. Nathalie spürte daraufhin überhaupt nichts und fragte sich schon ob Hannes vielleicht vergessen hatte den angekündigten Schritt auch durchzuführen. Schon nach kurzer Zeit meldete Hannes dann jedoch neutral: „Serum injiziert, keine Komplikationen aufgetreten. Starte Rekombinationsvorgang hierbei könnten sie ein leichtes zwicken oder ziehen im Nacken verspüren.“

Erneut spürte Nathalie außer einer wohligen wärme die sich von ihrem Nacken aus ausbreitete jedoch gar nichts. Was sie innerleich nur den Kopf schütteln lies, dank der fortschrittlichen Technologie ihrer Vorfahren waren selbst derart komplexe Eingriffe schmerzlos und ohne großen Aufwand möglich. Die Medizintechnik der restlichen Raumfahrenden Spezies glich im Vergleich dazu eher einem Schlachthaus als einem Ort um zu genesen. „Rekombination abgeschlossen. Steuerrungseinheit aktiv und bereit für Einsatz. Sie können aufstehen. Sollten Sie im Einsatz ungewöhnliche Erfahrungen machen, wenden Sie sich bitte umgehend an den nächsten Medizinischen Offizier.“ Meinte Hannes dann. Nathalie setzte sich daraufhin vorsichtig auf wobei die neugierigen Blicke ihrer Kameraden auf sie gerichtete waren. Sie spürte jedoch überhaupt gar nichts, jedenfalls nichts was sie nicht schon zuvor auch gespürt hätte. „Alles in Ordnung?“ fragte Dennis dann. „Ja, alles bestens. Hoffen wir dass das dann auch funktioniert hat.“ Stellte Nathalie fest während sie sich auf die Beine stellte und dabei problemlos das Gleichgewicht auf ihren erhöhen Absätzen fand. „Wollen Sie es Ausprobieren?“ fragte General Stulz dann. „Natürlich will ich das.“ Antwortete Nathalie entschlossen ehe sie sich in Bewegung setzte.
~~~Ende Kapitel 59~~~

mfg.: Tg

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25 Mar 2017 20:42 #86711 by General Stefan
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Interessant! Bioorganische chips die mit einem Kampfanzug kommunizieren, abgefahren! :D Aber so langsam frage ich mich wirklich, wie die Menschen mit ihrer noch bedeutend größeren Flotte und einer ganzen Armada gegen ihre Alienfeinde verlieren konnten, wenn selbst unsere wenigen Helden mit einem Bruchteil der (sehr veralteten) Resourcen wahnsinnig erfolgreich sind!

LG Stefan

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01 Apr 2017 13:53 #86840 by Todesgleiter
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@General Stefan: Die TTF Waffen und Schiffe unserer Protagonsiten mögen alt sein, aber Keinsewesg veraltet. Der Technologische Standard der anderen Raumfahrendens Spezies stagniert mehr oder weniger siet dem großen Krieg, stellenweiße ist er sogar zurückgegangen. Die Terraner mögen verloren haben, aber sie haben ihre Kontrahenten mit sich in den Abgrund gerissen. Das sorgt dafür das der qualitative untersxchied zwischen den wenigen verblieben KRiegsschiffen der TTF und anderen Streitkräften noch größer ist als zu Zieten des Krieges. Zusätzlcih kämpft der Widerstadn im gegensatz zur TTF nicht alleine. In jeder größeren Schlacht sind sie immerhn von den Grewock untesrtützt worden. Daher konnten die Sambesi, doer auch die Synodetruppen, ihre Feuerkraft nicht auf wenige Schiffe konzentrieren. (Zusätzlcih gibt's dann ja auch noch die Plotschilde :D )

@all: Weiter geht's:
Kapitel 60: Supersoldat

Unschlüssig stand Nathalie vor dem ordentlich aufgehängten Kampfanzug und fragte sich wie um alles in der Welt sie die über achtzig Kilogramm schwere Rüstung anlegen sollte, immerhin konnte sie das Gewicht der Rüstung nicht einmal tragen. „Hannes, wie zieht man so ein Ding an?“ fragte Nathalie dann. „Sie benötigen zum Anlegen eines Gladiator 2 Kampfanzuges entweder die Hilfe eines Kameraden oder die Assistenz eines Automatischen Ankleidesystems.“ Antwortete Hannes sofort. „Haben wir so ein Ankleidesystem?“ fragte Nathalie dann genervt mit den Augen rollend. „Positiv, bitte folgen sie den eingeblendeten Markierungen.“ Antwortete Hannes ehe einige freischwebende Holopfeile erschienen die zu einer Spinnenartigen Apparatur an der hinteren Wand des Raumes führten. „Hannes kannst du dieses Ding steuern?“ fragte Nathalie dann. „Positiv. Aktiviere Ankleideassistenzsystem.“ Antwortete Hannes erneut worauf jedoch gar nichts passierte. „Worauf wartest du denn?“ fragte Nathalie daher. „Für die Reibungslose Funktion eines Gladiator 2 Kampfanzuges sowie die Minimierung von Verletzungen ist es nötig das Sie sich vor dem Anlegen des Anzuges entkleiden Frau Admiral.“ Antwortete Hannes mit seinem ewig monotonen Tonfall. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe sie fragte: „Heißt das ich bin in dem Ding nackt?“, „Positiv. Kleidungsstücke behindern lediglich die Bewegungsabläufe und können die Träger verletzen.“ Antwortete Hannes.

Nathalie legte daraufhin schon Hand an Ihre Uniform ehe ihr Etwas einfiel und sie sich herumdrehte. „Na, los alle Raus hier hopp, hopp!“ meinte Nathalie dann zu Dennis und General Stulz sowie ein paar anderen Soldaten gewandt die keine Anstalten gemacht hatten sich zu bewegen und sie einfach nur Regungslos angestarrt hatten. „Oh ja, äh natürlich.“ Meinte General Stulz daraufhin etwas durch den Wind ehe er sich beeilte den Raum zu verlassen, wobei er etwas zu hektisch wirkte um elegant zu erscheinen. Nathalie konnte ihm das nicht verdenken, er war auch nur ein Mann und sie war eine junge Blondine mit durchaus wohlgeformten Proportionen. Dennis schaffte es im Gegensatz zu General Stulz besser die Fassung zu bewahren und nickte knapp ehe er sich gemeinsam mit seinen Kameraden herumdrehte und den Raum verlies, wobei Nathalie glaubte einen leicht enttäuschten Gesichtsausdruck zu erkennen, was ihr ein Grinsen entlockte. Es war doch immer wieder schön zu sehen das man als Frau begehrt war. Immerhin bestand ja durchaus die Realistische Chance das sie sich früher oder später auch noch mit dem Thema Partnerschaft beschäftigen würde, Ursula wirkte jedenfalls sehr viel zufriedener seit sie mit Steve zusammen war.

Nur unwesentlich später stand Nathalie entkleidet, jedenfalls fast entkleidet ihre Unterwäsche hatte sie aus Scham anbehalten, vor dem Ankleideroboter, der im Prinzip nichts weiter als eine Ansammlung von Robotergreifern war die an einer zentralen Nabe befestigt waren. „Hannes, Ankleidevorgang starten.“ Befahl Nathalie dann und überwand sich dazu ihre Arme locker hängen zu lassen anstelle sie wie bislang vor der Brust zu verschränken, es war doch irgendwie ungewöhnlich halb nackt in einem so öffentlich wirkenden Raum zu stehen, selbst wenn niemand a war der einen beobachten konnte. „Bestätigt.“ Meldete Hannes lediglich nüchtern. „Du spannst doch nicht?“ fragte Nathalie dann plötzlich nachdem ihr eingefallen war das Hannes zwar ein Computerprogramm war, aber eben ein Computerprogramm mit Männlichen Charakterzügen. „Bitte spezifizieren Sie Ihre Frage.“ Antwortete Hannes, offenbar hatte er die Anspielung nicht verstanden, den um zu Lügen war er schlichtweg nicht intelligent genug. „Schon gut.“ Meinte Nathalie daraufhin während sie sich schon fast für ihre Paranoia schämte. Unterdessen stülpten die Roboterarme Nathalie die Ärmel der Rüstung über die Arme während sie in die Stiefelartigen Fußbereiche stieg. Das Material des Kampfanzuges fühlte sich kühl, aber nicht unangenehm kalt oder rau an. Sobald sie komplett in den Stiefel der Rüstung stand und die Arme durch die Ärmel in die Handschuhartigen Ausläufe der Ärmel gesteckt hatte, erwachte die Rüstung zum leben und floss fast wie eine Flüssigkeit um sie herum ehe Nathalies kompletter Körper mit Ausnahme des Kopfes unter dem Anzug verschwunden war.
Noch in dem Moment in dem due Robotergreifer sie losließen wusste Nathalie dass der Anzug einsatzbereit war, über den Chip in ihrem Nacken versorgte der Anzug sie mit allen nötigen Daten zu seinem Status. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Nathalie und lies den Helm des Anzuges aus dem Halsbereich der Rüstung hervor fahren, sowie das Visier schließen. Augenblick erwachte das integrierte Headup Display zum leben und versorgte Nathalie neben einem Digital aufbereiteten Sichtfeld mit automatischen Hilfestellungen mit weiteren Informationen über den Anzug. Nur mit einem Gedanken aktivieret Nathalie dann die Integrierten Kommunikationssystem der Rüstung und meinte: „Ich bin soweit, ihr könnt wieder reinkommen.“, „Alles in Ordnung?“ fragte Dennis daraufhin. „Ja, nur etwas ungewohnt.“ Antwortete Nathalie, immerhin fühlte sich der Kampfanzug nicht wie ein Kleidungsstück und schon gar nicht wie eine mehrere Kilogramm schwere Kampfrüstung an. Eher fühlte sich das gepanzerte Exoskellet wie ein zweite Haut an, Nathalie glaubte sogar den leichten Luftzug des Belüftungssystems am ganzen Körper spüren zu können. „Wow.“ Stellte Dennis dann fest als er gemeinsam mit General Stulz durch die Tür trat. „Na, seh ich gut aus Jungs?“ fragte Nathalie daher scherzhaft. „Absolut umwerfend. Jedenfalls wenn man auf Panzer auf zwei Beinen steht.“ Antwortete Dennis.

„Funktionieren die Systeme des Anzuges?“ fragte dann General Stulz. „Ich kann mich problemlos bewegen.“ Antwortete Nathalie und untermauerte diese Aussage mit einem lässigen Schritt nach vorne ehe sie das Visier öffnete da es irgendwie komisch war mit Leuten die keine fünf Meter entfernt standen über eine Drahtlose Kommunikationsverbindung zu sprechen. „Und wie sieht es mit die Physiologischen Leistungssteigerrungen aus?“ fragte Dennis neugierig. „Laut der Selbstdiagnose, funktioniert alles einwandfrei, aber ich Probier das jetzt aus.“ Antwortete Nathalie ehe sie in die Hocke ging und sprang. Die Bewegungsverstärker des Gladiator Anzuges setzten daraufhin umgehend ein und sorgten dafür das Nathalie regelrecht in die Luft katapultiert wurde. Noch während Nathalie selbst vor Schreck und Überraschung wie gelähmt war veranlasste der Anzug das sie sich in der Luft um die eigene Achse drehte um sich anschließend erneut mit brachialer Kraft von der Decke abzustoßen und in einer eleganten Rolle zu landen. „Himmel.“ Stellte General Stulz daraufhin fest. „Wow, das war ganz schön schnell.“ Meinte Nathalie dann der so langsam dämmerte das es einiges an Training brauchte die Fähigkeiten eines Gladiator Anzuges sinnvoll einzusetzen. Immerhin war es in einer realen Gefechtssituation wohl nicht sonderlich hilfreich wie ein Gummiball durch die Gegend zu hüpfen. „Das kann man wohl sagen. Ich bezweifle das dich irgendjemand gerade getroffen hätte.“ Stimmte Dennis zu.

„Ich hätte da gerade aber auch niemanden getroffen.“ Erwiderte Natalie gnadenlos realistisch, immerhin war sie ja schon froh darüber gewesen nicht mit dem Kopf voran gegen die Decke zu krachen. Dennis zeigte daraufhin ein amüsiertes Grinsen während General Stulz meinte: „Ich denke das ist nur eine Frage der Übung.“, „Vermutlich General.“ Stimmte Nathalie zu, bis vor kurzem war sie ja auch noch heillos mit den Virtuellen Kontrollschnitstellen überfordert gewesen, es war schon erstaunlich wie schnell sich Nathalie dann doch an die Bedienung all dieser Technischen Geräte gewöhnt hatte. „Daher sollten Sie besser mit dem Üben Anfangen, wenn mir dieser Vorschlag gestattet ist.“ Meinte General Stulz dann. Nathalie dachte daraufhin nach, auf der einen Seite behagte ihr die Vorstellung nicht noch eine Killer Maschine zu meistern, aber auf der anderen Seite hatte sie sich jetzt schon die Kontrolleinheit einpflanzen lassen und nebenbei könnte der Gladiator Anzug bei ihrer Nächsten Mission tatsächlich die eigene Überlebenschancen drastisch erhöhen sobald sich Nathalie außerhalb der eigenen Schiffe und den Avatar Cockpits bewegen musste. „Ich denke Sie haben recht.“ Meinte sie daher, was General Stulz offenkundig zufriedenstellte. „Was würde ich darum geben noch einmal jung zu sein und selbst in so ein Ding steigen zu können.“ Stellte General Stulz dann verträumt fest. „Sie haben schon eine Menge getan General. Ohne Sie würden wir alle nicht hier sein, aber das ist eine Aufgabe für die nächste Generation.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Damit haben Sie wohl recht.“ Stimmte General zu ehe er meinte: „Wenn Sie nichts dagegen hätten würde ich gerne noch einige Fähigkeiten dieses Supersoldaten Anzuges auf dem Trainingsgelände sehen.“, „Damit sind Sie nicht alleine. Ich möchte ach sehen was das Ding noch drauf hat außer zu springen.“ Antwortete Nathalie ehe sie sich in Richtung des Trainingsraumes der Basis bewegte.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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01 Apr 2017 13:56 #86841 by Todesgleiter
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~~~foretsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenige Minuten und einige überraschte Blicke seitens überrumpelter Kameraden später, erreichte Nathalie gemeinsam mit ihrer Begleitung dann den Trainingsraum der Basis. Wobei „Raum“ in diesem Fall eine etwas irreführende Bezeichnung war, der Trainingsraum war riesig, größer als die meisten Lagerhallen des Stützpunktes und in verschiedene Bereiche unterteilt. Es gab sowohl Laufbahnen, Schwimmbecken und Sprunganlagen als auch Spielplätze für Manschaftssportarten und eine Interaktive Schlachtfeldsimulation die mittels Hologrammtechnologie in Kombination mit Modularen Requisiten und sich selbst verformender Nanomasse jede beliebige Umgebung abbilden konnte. Was alles in allem ein erschreckend realistisch wirkendes Gefechtsszenario erschaffen konnte. Nathalie hatte an diesen Ort nur wenige gute Erinnerungen. In den Tagen nach ihrer Ankunft auf Troja hatte sie von einigen der Kämpfer eine Grundsätzliche Ausbildung in sachen Feldtaktik und Grundlegenden Kampffertigkeiten erhalten und dabei ziemlich durchgängig versagt oder die Aufgabe nur gerade eben so bewältigt, doch nun war das anders immerhin trug sie nun einen Gladiator 2 Kampfanzug der ihre, durch mangelndes Training hervorgerufenen Physischen Unzulänglichkeiten Problemlos ausgleichen konnte.

Mit einem schelmischen Grinsend meinte Nathalie daher: „Alle Mann herhören!“ sofort stellten die Trainierenden Soldaten ihr simuliertes Feuergefecht ein und drehten sich auf den Absätzen ihrer Kampfstiefel herum ehe sie salutierten. Obwohl sie nie ein besonders große Freundin dieses Militärischen gehabes gewesen war musste Nathalie zugeben das es sie amüsierte wie all diese Leute ihr aus Wort gehorchten. „Ich mache euch ein Angebot. Ihr alle in einer Kampfsimulation gegen mich alleine. Der Gewinner darf sich was Wünschen.“ Meinte Nathalie dann, wohl wissend das die Männer dieses Angebot nicht ausschlagen würden, insbesondere da sie alle Wussten das Nathalie keine sonderlich gute Frontkämpferin war. Einer der Soldaten meinte daraufhin: „Wenn Sie gestatten habe ich eine Frage Ma’am.“, „Schießen Sie los.“ Antwortete Nathalie. „Danke Ma’am. Darf sich der Gewinner alles wünschen Ma’am?“ fragte der Soldat daraufhin. Nathalie grinste daraufhin schief, es war keine Kunst zu erraten in welche Richtung der Mann dachte, trotzdem antwortete sie ihm: „Fast alles, einen Gewissen rahmen sollten wir schon wahren, immerhin sind wir ja keine Tiere. Ich kann mir aber schon denken was ihnen vorschwebt und sage dazu nur: Wenn Sie glauben Mann genug dafür zu sein...“ Die restlichen Soldaten prusteten daraufhin los und Liesen einige Kommentare ab: „Die hat dich voll durchschaut!“, „Erwischt!“, „Voll rein getreten Kumpel.“, „Eins zu null für die Lady.“, „Verkackt Mann!“, „Nehmen Sie alle mein Angebot jetzt an oder nicht?“ fragte Nathalie dann mit hochgezogenen Augenbrauen was die Männer offenkundig etwas verunsicherte, ihre offen zur Schau gestellte Selbstsicherheit und die Tatsache das sie diese kosmische Rüstung trug gab ihnen wohl zu denken. „Ja Ma’am!“ antworteten sie dann doch im Chor. „Gut. Sie bestimmen das Szenario. Viel Glück Jungs.“ Meinte Nathalie dann kokett während sie sich eine Bereitstehende, mit ungefährlicher Übungsmunition geladene Waffe griff und entspannt in Richtung des anderen Randes der Trainingsfläche schlenderte.

Nur wenige Augenblicke später meldete Hannes: „Trainingszenario geladen, Achtung aktiver Gladiator 2 Kampfanzug im Übungsgelände erfasst, bitte bringen Sie die System ihres Anzuges in den Übungsmodus um Verletzungen Ihrer Kameraden zu verhindern.“, „Geht klar.“ Dachte sich Nathalie, die bisher nicht einmal gewusst hatte das der Anzug überhaupt einen solchen Modus hatte. Die Gedankensteuerrung machte es ihr jedoch trotzdem leicht in zu aktivieren während sie sich herumdrehte und das Gewählte Szenario begutachtete, das Übungsfeld stellte nun den Abschnitt einer von Kämpfen gezeichneten Stadt dar, ein anspruchsvolles Gelände das viele unterschiedliche Taktiken zu lies. „Beide Teams in Bereitschaft, das Ziel besteht in der vollständigen Eliminierung des jeweils anderen Teams bei minimalen Eigenverlusten. Sie können beginnen.“ Meldete Hannes dann. Nathalie zögerte daraufhin nicht lange und schloss ihr Visier ehe sie in das Übungsgelände lief. „Dann wollen wir mal sehen wo ihr steckt.“ Stellte Nathalie dann für sich selbst fest und peilte die Überreste eines erhöhten Flachdaches an ehe sie absprang. Die Computergestützte Bewegunsgkoordination des Anzuges sorgte daraufhin dafür das Nathalie nahezu punktgenau landete und sich anschließend flach auf den Bauch legen konnte während sie Vergrößerungsoption ihres Helmvisieres nutzte um nach ihren Gegenspielern zu suchen.

Diese Liesen sich allerdings nicht blicken, was auch an der Größe der Übungsfläche lag, um ein halbwegs realistisches Szenario abbilden zu können war die komplette Übungsfläche größer als ein Kreuzer der Moskau Klasse. „Weiter.“ Dachte sich Nathalie daher, und stand auf ehe sie ein wenig Anlauf nahm und durch die Luft zur nächsten Hauswand segelte von wo sie sich wieder abstieß und genau durch ein Fenster eines Höheren Gebäudes in den Innenraum flog. Von dort aus peilte sie erst einmal die Lage , konnte ihre Kontrahenten aber noch immer nicht entdecken. Was jedoch nicht weiter verwunderlich war, zum einen waren die Soldaten ohne Anzüge deutlich langsamer als sie, zum anderen würden sie gemäß ihrer Ausbildung versuchen möglichst unauffällig vorzurücken. „Ich find euch trotzdem.“ Dachte sich Nathalie ehe sie erneut aus dem Fenster sprang worauf sie weitere Meter gut machte und sich dabei einem in der Mitte des Feldes gelegenen Turm näherte der die umliegenden Gebäude überragte. Sofort meldeten die Sensoren ihres Anzuges im obersten Stockwerk des Turmes Aktivität. Nathalie drückte sich daraufhin flach an eine Wand und spähte mit Hilfe der Visuellen Vergrößerung ihres Helmvisieres auf die markierte stelle. Schnell hatte sie zwei Männer entdeckt die offenkundig einen Scharfschützenstand einrichteten und nicht wussten das sie entdeckt worden waren. Da ihre eigenen Scharfschützenfähigkeiten jedoch bestenfalls beschränkt waren, sah Nathalie davon ab die Soldaten aus dieser Distanz mit ihrer Waffe anzugreifen und nutzte stattdessen die unübertroffene Beweglichkeit des Gladiator Anzuges um den Turm ungesehen zu erreichen. An dessen Fuß fand Nathalie auch schnell zwei weitere Männer welche die Tür bewachten und sich zu diesem Zweck hinter der Eingangstür verschanzt hinter einem Schutthaufen auf die Lauer gelegt hatten, ohne die überlegen Sensorik ihres Anzuges hätte Nathalie die Männer dabei niemals entdeckt die sich durchaus geschickt verschanzt hatten, immerhin boten sie kaum zielfläche und der Geröllhaufen war groß genug um Schutz vor nahezu allen Personenabwehrwaffen zu bieten.

„Dann wollen wir mal!“ dachte sich Nathalie leicht nervös und aktivierte das Tarnfeld des Gladiator Anzuges welches eine extrem abgerüstete Variante des Tarnmantels war wie in Fregatten der Norfolk Klasse nutzten. So wurde der Gladiator zwar optisch fast unsichtbar, konnte mithilfe von Elektromagnetischen Sensoren jedoch problemlos geortet werden. Trotzdem war ein solches Tarnfeld ein gewaltiger Taktsicher Vorteil gegenüber Kontrahenten die sich fast ausschließlich auf ihr Sehvermögen Verliesen. Nach einem prüfenden Blick an sich herunter, bei dem Nathalie zu ihrer Zufriedenheit feststellte das sie tatsächlich unsichtbar war, lies sie sich einfach von dem Dach herunterfallen auf dem sie bislang gelegen war. Nach der eleganten Landung lief sie dann schnell in Richtung der Tür und bemerkte dabei sofort das sie sich deutlich schneller bewegte als normal immerhin bewältigte sie die etwa zwanzig Meter zur Tür in weniger als zwei Sekunden und stand nur eine Augenblick später direkt vor den Verschanzten Soldaten welche angestrengt durch die Tür spähten, vermutlich hatten sie etwas gehört. Nathalie schüttelte daraufhin mitleidig den Kopf, legte ihre Waffe an und feuerte zweimal. „Was zum?!“ fluchten die Männer daraufhin überrascht. „Ich bin raus, du auch?“ fragte einer der beiden dann. „Ja, aber wo...?“ antwortete der Andere verwirrt. Nathalie deaktivierte ihre Tarnung daraufhin und meinte: „Hallo Jungs!“

Die beiden Soldaten sahen sich daraufhin kurz Kopfschüttelnd an ehe einer der beiden meinte: „Nicht schlecht Ma’am.“, „Danke.“ Erwiderte Nathalie zwinkernd ehe sie das Visier wieder schloss und gute gelaunt in Richtung der Treppen weiter ging. Mithilfe der deutlich beschleunigten Bewegungsabläufe des Gladiator Anzuges erklomm Nathalie die Stufen daraufhin in Rekordzeit und blieb hinter dem Türrahmen des Durchganges der in das Obergeschoß des Turmes führte stehen und lauschte. „Verstanden alpha Trupp, hier ist alles ruhig. Wahrscheinlich hat sie sich irgendwo verkrochen und versucht einen Angriff aus dem Hinterhalt.“ Meinte gerade einer der beiden Männer. „Ja machen Sie sich keinen Kopf wenn Sie kommt sehe ich Sie und wenn ich Sie sehe treffe ich Sie.“ Meinte er dann kurz darauf. „Ja alpha, verstanden wir bleiben in Bereitschaft.“ War die abschließende Meldung ehe der zweite Soldat meinte: „Wovor hat der Colonel den Angst, die Frau Admiral ist eine miese Frontkämpferrin die hat keine Chance gegen uns.“, „Der Anzug macht ihm sorgen.“ Antwortete der Erste wieder ehe die beiden in Schweigen verfielen und sich vermutlich wieder darauf Konzentrierten die Umgebung im Auge zu behalten. Mit der übermenschlichen Geschwindigkeit des Gladiator 2 wirbelte Nathalie daraufhin durch die Tür und feuerte eine Salve in den Raum. „Heilige Schleiße, was war den das?!“ meinte einer der beiden Soldaten dann ehe er sich herumdrehte und meinte: „Oh, Überraschung. Hallo Ma’am.“, „Bisher steht’s vier zu null für mich, vielleicht sind die Bedenken Ihres Vorgesetzten doch nicht ganz unbegründet hmm?“ meinte Nathalie daraufhin spitz. „Offenbar nicht.“ Stimmten die Männer Missmutig zu. Nathalie grinste daraufhin breit ehe sie an den Soldaten vorbei schritt und einfach aus dem Fenster sprang.

Während sie daraufhin nach unten viel und elegant mit einer Rolle landete, welche die Kinetische Einschlagsenergie in Bewegungsmoment umwandelte dachte Nathalie über die Taktik ihrer Gegenspieler nach. Aus dem Gespräch der Soldaten war leicht abzuleiten das es mindestens zwei Gruppen gab, wobei aufgrund der Anzahl der Männer drei Wahrscheinlicher waren. Offenbar versuchten die Ausgebildeten Soldaten ein Treibmanöver bei dem zwei Gruppen an den Flanken versuchten den Gegner aus der Reserve zu locken damit das Zentrale Team die Sache mit Präzisionswaffen beenden konnte. Keine Schlechte Taktik, dumm nur dass das Zentrale Team bereits ausgelöscht war. „Dann geh ich euch mal suchen Jungs.“ Dachte sich Nathalie dann vergnügt, sie konnte nicht leugnen das es Spaß machte mit diesem Supersoldaten Anzug ihre völlig Hilflosen Gegenspieler aufzurollen. Allerdings war es trotzdem erschreckend wie schnell sie sich an die Bedienung gewöhnt hatte, ähnlich wie bei dem Kampfavatar oder der Neuronalen Kommandoschnittstelle konnte Nathalie die Gladiator schon präzise Steuern ohne sich darauf konzentrieren zu müssen, es dämmerte ihr daher schon was für tödlich effektive Waffen diese Anzüge in den Hände ausgebildeter Elitesoldaten waren. Dennis Bezeichnung einer ein Mann Armee war keineswegs übertrieben.

Nur wenige Minuten später erreichte Nathalie dann einen der Ränder des Spielfeldes und suchte mithilfe ihres Sichtoptimierenden Helmvisieres nach den Soldaten und fand sie auch relativ schnell, die Männer bewegten sich in geduckter Haltung geschickt von Deckung zu Deckung wobei sie alle nicht durch Gebäude gedeckten Seiten im Auge behielten, gegen die Tarnung des Gladiator Anzuges nützte das jedoch nichts. „Attacke.“ Dachte sich Nathalie dann und bewältigte die Distanz zu ihren Gegenspielern in absoluter Rekordzeit. Sobald sie über den Soldaten auf einem Dach saß ließ sich Nathalie dann einfach fallen und eröffnete noch im Fall das Feuer, die automatische Zielassistenzfunktion ihrer Waffe sorgte dabei dafür das zumindest einige der Geschosse ihr Ziel fanden. „Himmel, das war heftig Ma’am. Das nächste mal will ich auch so einen Anzug.“ Stellte einer der Soldaten dann fest nachdem Nathalie gelandet war. Nathalie grinste als Antwort lediglich breit und katapultierte sich mit einem Sprung wieder in die Luft. Die komplette Überquerung des Spielfeldes dauerte daraufhin nicht lange und schon kurz darauf hatte Nathalie den letzten Trupp entdeckt. „Verdammt, beta und Gamma melden sich nicht mehr, irgendetwas ist da schief gelaufen!“ meinte der Führende Soldat gerade. „Vielleicht ist die Verbindung auch bloß gestört Sir.“ Mutmaßte einer seiner Kameraden während er nach hinten absicherte.

„Nein, ganz bestimmt nicht, das war Sie.“ Antwortete der erste wieder und warf einen prüfenden Blick nach oben. „Wie den Sir, die konnte doch nicht mal geradeaus Schießen.“ Erwiderte ein anderer Soldat sofort. „Ja, aber sie hat diesen Kampfanzug. Die hab ich schon mal wo gesehen und ich bin mir ziemlich Sicher das es nicht nur eine besonders schicke Form von Körperpanzer ist.“ Meinte der Truppführer daraufhin. „Schick ist sie trotzdem Sir. Die Frau Admiral hat nen tollen Körper und dieser Anzug ist sehr Figurbetont.“ Meinte einer der Männer daraufhin. „Denken Sie dran wenn sie ihnen den Arsch aufreißt während Sie noch auf ihre Kurven glotzen.“ Erwidert der Truppführer trocken. Nathalie musste daraufhin breit grinsen und entschloss sich die Sache schnell zu beenden. Ohne einen weiteren Gedanken zu fassen sprang sie von dem Dach auf dem sie bislang gekauert hatte und landete einige Meter vor den Männern auf dem Boden. Noch ehe die Soldaten jedoch reagieren konnten stürmte sie daraufhin los und lies die Bogenklingen in den Unterarmpanzern, welche aufgrund des Übungsmodus nur durch harmlose Holoversionen ersetzt waren, ausfahren. Nathalie rannte daraufhin so schnell das sie selbst gar nicht wahrnahm wie sie durch die Reihen ihrer Kontrahenten raste und erst einige Meter hinter ihnen zum stehen kam. „Übung beendet. Das komplette Team 2 wurde ausgeschaltet.“ Meldete Hannes daraufhin ehe das Übungsfeld sich wieder in seinen Bereitschaftszustand versetzte und die Männer sich noch entgeisterte Blicke zuwarfen, so etwas hatten sie noch nie erlebt.
~~~Ende Kapitel 60~~~

Abschließend noch eien Frage an die Leserschaft: Wei wollt ihr das Ende haben? Sollen Nathalie und co. der "dunklen Seite" verfallen und die Prophezeihungd er Etor von einer Galaxis in Flammen wahr machen oder sollen sie sich ihre MEnschlcihkeit bewahren?

mfg.: Tg

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01 Apr 2017 20:33 #86843 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Haha das war ein tolles Kapitel TG! Ich hab stellenweise mit den Tränen kämpfen müssen vor lachen! xD Ich würde mich persönlich ja über ein flammendes Inferno am Ende der Geschichte freuen, aber ich nehme alles was du schreibst als gleichwertig an :D

LG Stefan

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02 Apr 2017 11:22 #86847 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Lol, jetzt wird Nathalie auch noch zum Superhelden mit diesem Gladiator-Anzug. Die vielen automatisierten Einheiten und der Avatar waren wohl nicht genug an Power. :lol:

Was das Ende angeht, eine Galaxis in Flammen klingt zwar verlockend, aber irgendwie finde ich passt das nicht zur bisherigen Entwicklung der Protagonisten, immerhin haben sie sich ihre Freiheit erkämpft und anderen Völkern geholfen, selbst ihren ehemaligen Feinden, den Grewock. Sie wollten ja auch nicht so werden wie ihre Vorfahren, daher bin ich dafür ihnen ein gerechtes Ende zu geben (wie auch immer das aussehen mag). Mit DRG und DTI warst du schon genug auf der dunklen Seite. :D

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08 Apr 2017 16:40 #86921 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Na das du für Flammende Zesrtörung votierst hätte mir eigentlich klar sein müssen :D

@Jack HUnter: Supersoldat nicht Superheld wenn ich bitten darf xD Aber nein das bisherige Arsenal war noch nicht genug, vielleicht kommt sogar noch mehr :evil:

Ich bin nicht "auf" der dunklen Seite ich "bin" die dunkle Seite :evil: :prior_evil:

@all: So bisher gibt's Gleichstand übers ende sonst noch Meinungen?

Dann wollen wir aber mal weite rmachen, Viel Vergnügen bei:

Kapitel 61: Todeskampf

Nathalie schlief zufrieden wie ein Baby in ihre Decken gewickelt und hatte eigentlich nicht vor aufzustehen. Hannes kannte allerdings keine Gnade und weckte sie mit seiner ewig Monotonen Stimme: „Guten Morgen Nathalie, es ist Neun Uhr Dreißig am Dienstag dem zweiundzwanzigsten September im Jahr Einhundert zweiundachtzig. Es Herrschen angenehme vierundzwanzig Grad und Sonnenschein an der Oberfläche und es wird langsam Zeit das du aufstehst um einen neuen Tag im Paradies zu erleben!“ Nathalie grunzte daraufhin nur etwas unverständliches, zwar war sie es gewesen die Hannes diktiert hatte was er zu sagen hatte um sie zu wecken, trotzdem nervte es sie im Moment, hauptsächlich weil sie viel lieber liegen geblieben wäre und noch ein wenige mit den Kissen gekuschelt hätte immerhin hatte sie ja niemanden sonst mit dem sie kuscheln konnte. Aus Erfahrung wusste Nathalie jedoch das Hannes erst klein bei geben würde wenn sie aufstand, KI’s konnten ja so gemein sein, weshalb sich Nathalie auf den Rücken rollte und die Arme austreckte ehe sie genüsslich gähnte und meinte: „Morgen Hannes.“, „Guten Morgen Nathalie.“ Grüßte die beschränkte KI zurück, es hatte Nathalie Stunden gekostet ihn dazu zu bringen sie mit Ihrem Namen anstelle ihres Ranges anzusprechen. „Irgendetwas passiert während ich geschlafen habe?“ fragte Nathalie dann während sie ihre Beine aus der Bettdecke wühlte. „Negativ, keine besonderen Vorkommnisse.“ Antwortete Hannes sofort. „Gut, danke.“ Erwiderte Nathalie während sie schwungvoll Aufstand um nicht doch noch der Versuchung zu erliegen liegen zu bleiben.

Nach einem etwas längeren Besuch im Badezimmer, es dauerte doch ganz schön ihre Wallende Haarpracht in einen Zustand zu bringen der Nathalie gefiel, schritt Nathalie dann zufrieden durch die Korridore der Basis und steuerte schon fast ohne darüber nachzudenken die Kommandozentrale an. Dort angekommen gebot Nathalie, einem regelrechten Automatismus folgend, umgehend den anderen anwesenden mit ihrer Tätigkeit fortzufahren da sie umgehend aufgesprungen waren und eiligst salutierten. „Wachhabender Offizier, irgendwelche Vorkommnisse?“ fragte Nathalie dann, obwohl sie wusste das dem nicht so war, immerhin hatte sie Hannes ja schon gefragt. „Nein Ma’am, alles ruhig Ma‘am.“ Antwortete der angesprochene sofort steif. „Gut Sie können wegtreten Ihre Schicht ist vorbei.“ Meinte Nathalie dann. „Ja Ma‘am.“ Bestätigte der Soldat sofort genauso steif wie vorhin und verschwand. „Können die sich nicht mal den Stock aus dem Arsch ziehen?“ fragte sich Nathalie dann selbst während sie sich über die Bildliche Vorstellung amüsierte. „Hannes, ich will die aktuellsten Lagekarten des Synodeterritoriums.“ Meinte Nathalie dann, sie war neugierig welche Fortschritte Kraswyn gemacht hatte immerhin schätzte sie den Oberkommandierenden der Grewock nicht als jemanden ein der allzu lange wartete. Sofort darauf erschien eine dreidimensionalen Lagekarte die mit unterschiedlich Farbigen Zonen und weiteren Symbolen zur Verdeutlichung der Situation ausgerüstet war.

Es genügte daraufhin ein einziger Blick um zu erkennen das Kraswyn wirklich nicht lange gewartete hatte. Die Synode hatte die Kontrolle über mehr als neunzig Prozent ihres Territoriums verloren, neun weitere Prozent waren umkämpft und nur ein einziges lächerliches Prozent stand noch unter Naquiimherschaft. Die wenigen verbliebenen freien Fürsten der Naquiim schlugen sich währenddessen zwar besser, standen aber auch mit dem Rücken zur Wand. Sie existierten wohl nur noch weil Kraswyn seine Anstrengungen auf die Synode konzentrierte. „Das sieht gut aus, deine Eltern währen stolz auf dich gewesen.“ Stellte dann plötzlich Hector fest der es trotz seiner schwer zu übersehenden Statur geschafft hatte sich unabsichtlich an Nathalie anzuschleichen. Nathalie drehte sich daraufhin zu Hector um, seit seiner Eröffnung über ihr ziemlich direktes Verwandtschaftsverhältnis hatte sie kaum mehr ein Wort mit ihm gewechselt, einfach weil sie nicht wusste was sie ihm sagen sollte. Hector hatte das bislang toleriert, wofür Nathalie ihm unendlich dankbar war, der Hühne war deutlich Feinfühliger als man bei seinem etwas grobschlächtigen Anblick vermuten würde. „Du musst nichts sagen wenn du nicht willst.“ Stellte Hector dann Schulterzuckend fest und drehte sich um wobei ein Gewisses aufblitzen von Trauer in seinen Augen erkennbar war.

„Geh nicht. Ich bin dir dankbar. Dankbar für alles Hector, das war auch für dich bestimmt nicht einfach.“ Stellte Nathalie dann fest, in diesem Moment war es ihr egal das die komplette Bereitschaftsbesatzung in der Kommandozentrale ihnen zuhören konnte. „Nein das war es nicht. Aber das war es Wert. Immerhin habe ich das wertvollste beschützt das mir jemals anvertraut wurde und ich würde das jederzeit wieder tun.“ Antwortete Hector. „Ich weiß, deine Loyalität kennt keine Grenzen und ich hoffe das wir eines Tages wie normale Verwandte miteinander umgehen können. Das hoffe ich wirklich, du bist immerhin alles was von meiner Familie noch übrig ist. Aber im Moment hab ich das Schicksal unsere ganzen Spezies um das ich mich kümmern muss. Ich habe schlichtweg keine Zeit über unser Verhältnis zueinander nachzudenken.“ Meinte Nathalie dann. „Du bist wahrlich deines Vaters Tochter, er hat auch immer zuerst an alle anderen Gedacht und sich selbst dabei gerne mal Vergessen, deshalb hat deine Mutter in so abgöttisch geliebt.“ Stellte Hector fest während ein wohlwollendes Lächeln sich über seine Züge legte und er sich abwandte um Nathalie wieder alleine zu lassen.

„Alles in Ordnung?“ fragte dann Plötzlich Dennis der sich ebenso unbemerkt genähert hatte wie zuvor Hector. „Ja, ich war nur in Gedanken. Tut mir leid.“ Antwortete Nathalie und wandte sich wieder dem Holoprojektor zu der Geduldig drauf gewartete hatte das sich wieder jemand mit ihm beschäftigte. „Es muss dir nicht Peinlich sein wenn dich deine Vergangenheit belastet.“ Stellte Dennis dann fest während er aufmerksam einige Meldungen studierte die als freischwebender Textblock neben einem Planeten erschienen waren. „Woher weiß du das?“ fragte Nathalie dann. „Ich habe Hector draußen getroffen, den Rest habe ich mir Gedacht.“ Antwortete Dennis ohne den Blick abzuwenden. „Aha.“ Meinte Nathalie daraufhin ehe auch sie sich wieder den Anzeigen zuwandte und dabei hoffte das Dennis es dabei beließ. Seine entwaffnende Logik und Beobachtungsgabe waren ihr hin und wieder ziemlich unheimlig. „Oha, Kraswyn hat den Verteidigungsring um Tyliius gebrochen. Es scheint schwere Kämpfe auf dem ganzen Planeten zu geben.“ Stellte Dennis dann auf einmal fest. „So schnell?“ fragte Nathalie überrascht. Tyliius war immerhin der Heimatplanet der Naquiim und dementsprechend schwer befestigt. „Ja die Synode hat so gut wie keine Loyalen Kräfte mehr. Ihre Streitmacht hat sich praktisch selbst desintegriert. Kraswyn hatte nahezu freie Bahn.“ Antwortete Dennis. „Ist Echtzeittelemetrie verfügbar?“ fragte Nathalie dann, sie würde nur allzu gerne die Heimat ihres Erzfeindes in Flammen sehen.

„Ja, warte kurz.“ Meinte Dennis darauf während er ein paar Befehle in seine Konsole eingab. Sofort zentrierte sich das Hologramm daraufhin auf Tyliius während mehrere Freischwebende Holobildschirme erscheinen die das Geschehen in Echtzeit wiederhaben. Die meisten dieser Visuellen Informationen stammten aus den zivilen Nachrichtenkanälen welche der Widerstand zur Informationsbeschaffung angezapft hatte und waren mit diversen eingeblendeten Texten überlagert. Es reichte jedoch trotzdem um sich ein Bild der Zerstörung zu machen, der Orbit um Tyliius glich einem Schiffsfriedhof, überall Trümmer, nichts als Trümmer. Die meisten rührten wohl von gesprengten Raumstationen her, immerhin konnte Nathalie keine einzige Intakte Orbitalstruktur mehr ausmachen, Kraswyn hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Auch auf dem Planeten tobte der Kampf und wurde mit taktischen Bombardements immer weiter angefacht. Weite Teile von Tyllia der Naquiim Hauptstadt standen bereits in Flammen oder waren in dem Morastartigen Erdreich versunken das den Großteil der eher geringen Landmasse von Tylllius bedeckte. Allerdings hielten die Loyalistischen Kräfte der Synode noch immer verbissen den Administrativen Bezirk der Stadt wo sich die Führungselite der Synode verschanzt hatte und wohl auf ein Wunder hoffte. „Was glaubst du, wie lange können die sich noch halten?“ fragte Nathalie dann Dennis. „Je nachdem wie entschlossen und Rücksichtslos Kraswyn vorgeht. Aber mehr als ein paar Stunden halte ich für unwahrscheinlich.“ Antwortete Dennis.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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08 Apr 2017 16:42 #86922 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nathalie nickte daraufhin zufrieden zwar hätte sie den Untergang der Naquiim gerne persönlich besiegelt, aber die Grewock hatten mindestens so schlimm unter ihnen Gelitten wie die Menschen, sie gönnte Kraswyn diesen Triumpf daher. Im selben Moment trat General Stulz in den Raum und brauchte nur einen kurzen Blick um die Situation zu erfassen. „Wie ich sehe machen unsere Verbündeten gute Fortschritte.“ Stellte er dann fest. „Es hat den Anschein, die Kräfte der Synode werden sich nichtmehr lange halten können Sir.“ Bestätigte Dennis sofort. „Gut, haben Sie Informationen über den Orden?“ fragte General Stulz dann. „Nein Sir. Bedauerlicher weiße nicht. Der Orden hat sein Territorium hermetisch abgeriegelt und eine Informationsquarantäne verhängt. Ich kann daher nur Spekulieren.“ Antwortete Dennis. „Auf jeden Fall bedeutet das, dass sie noch eine Weile mit sich selbst beschäftigt sind. Das ist gut für uns.“ Stellte General Stulz dann fest. Plötzlich passierte dann etwas, aberhunderte Bewaffneter Kämpfer stürmten aus den Eingängen des Zentralen Synodeverwaltungstraktes und drängten die überraschten Angreifer mit bestialischer Brutalität zurück. Dabei schienen sie nicht im mindesten an die Selbsterhaltung zu denken sondern nur daran interessiert zu sein so viel Tot wie nur möglich zu verbreiten.

„Was ist denn da los?“ fragte Nathalie daher. „Das kann ich nur schwer beurteilen, in den Kommunikationskanälen unserer Alliierten herrscht das blanke Chaos, offenbar hat die Synode eine überraschende Gegenoffensive gestartet um wieder Boden zurück zu erobern.“ Antwortete Dennis während er Hektisch auf seinem Bedienfeld herumtippte und versuchte mehr Informationen zu erhalten. „Wo kommen den all diese Grewock her, das nimmt ja gar kein Ende!“ stellte Nathalie dann schockiert fest, noch immer strömten weitere Soldaten aus den weit geöffneten Toren. „Es gibt weitere Probleme, in diesem Moment starten weitere Kampfschwadronen von Synodeschiffen, das ist ihr letzer Kampf.“ Stellte Dennis fest. Trotz der nicht enden wollenden Ströme von Kämpfern war es nur eine Frage der Zeit bis die Separatisten um Kraswyn siegen würden und wenn sie dazu den ganzen Planeten in einen Nuklearen Winter schicken mussten. Gegen die Orbitale Überlegenheit konnte die Synode nämlich schlichtweg nichts ausrichten, die wenigen Schiffe die sie bislang zurückgehalten halten waren bei weitem nicht Zahlreich genug um die Verteidigung des Planeten auf Dauer zu sichern oder auch nur den Belagerrungsgürtel zu durchbrechen. Es war daher nichts weiter als ein letztes Aufbäumen gegen das unvermeidliche.

„Sir, wir empfangen weitere Kontakte die sich Tyliius nähern, es sind die Sambesi.“ Meldete dann einer der Namenlosen Offiziere. „Was?!“ fragte Genera Stulz daraufhin überrascht. Auch Nathalie war überrumpelt. Der Orden wollte also trotz seines momentanen Zustandes nicht einfach zusehen wie die Synode viel, das war schlecht. „Kraswyn fordert Verstärkung an, die Streitkräfte der Sambesi sind zu viel für seine Flotte.“ Meinte dann Agatha. Nathalie, General Stulz und Dennis sahen sich daraufhin nur kurz an. „Dann los.“ Stellte Nathalie dann fest und eilte zum Fährhangar der Basis, sie mussten sich beeilen. Zwar waren die Terranischen Schiffen Schneller als die Sambesi, diese hatten jedoch einen Vorsprung, es würde daher wohl Knapp werden. Noch im Laufen befahl Nathalie dann: „Europa, mach die Flotte Kampfbereit, wir starten sobald ich an Bord bin.“, „Bestätigt, Bereitschafstalarm und umgehende Herstellung der vollen Kampfkapazität.“ Antwortete die Ki Pflichtbewusst wie üblich. „Der Orden hat sich aber verdammt schnell erholt.“ Stellte Nathalie dann an Dennis gewandt fest der sie begleitete General Stulz war in der Zentrale zurückgeblieben, er wirkte lieber aus der Distanz als sich mitten ins Getümmel zu stürzen. „Wir wissen nicht ob sie sich erholt haben, es ist gut möglich das sie mit dieser Aktion über ihre eigen Schwäche hinwegtäuschen wollen. Immerhin sind die meisten ihrer Kampfeinheiten nach wie vor Einsatzbereit.“ Erwiderte Dennis. „Hoffen wir das, ansonsten werden die noch ein richtig harter Brocken.“ meinte Nathalie daraufhin während sie eilig die Rampe ins Innere der Vollautomatischen Fähre erklomm und sich auf einem der Passagiersitze fallen ließ. „Willkommen an Bord Frau Admiral, bitte spezifizieren Sie ihr Reiseziel.“ Grüßte die einfache Bord KI der Fähre umgehend in einem ähnlich emotionslosen, immer Freundliche Tonfall wie Hannes. „Die Europa, aber gib Gas!“ antwortete Nathalie. „Bestätige Transfer zu Kontinental Klasse Titan TTF Europa. Der Startvorgang wurde eingeleitet, bitte bleiben sie während der Reisezeit zu Ihrer eignen Sicherheit sitzen. Die Reisezeit wird zwölf Minuten betragen. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Flug.“ Antwortete die Ki sofort während ein kaum wahrnehmbares vibrieren durch das Schiff ging als es abhob.

„Nun es war abzusehen das der Orden ein mächtiger Feind wird, nicht ohne Grund sie zur dominierenden Macht geworden nachdem unsere Vorfahren ein solches Machtvakuum hinterlassen haben.“ Meinte Dennis dann und nahm damit den Gesprächsfaden wieder auf. „ich hoffe bloß das wir nicht jedes ihrer Schiffe abschießen müssen.“ Stellte Nathalie dann fest, immerhin war sie sich nicht sicher ob ihre Kapazitäten dafür überhaupt reichten. Sicher die Feuerkraft ihrer kleinen Flotte überstieg alles was ihre Feinde in einer vergleichbaren Gewichtsklasse zu bieten hatten aber die schiere Anzahl der Sambesi machte ihr trotzdem sorgen. „Die Sambesi sind nicht immun gegen Emotionen. Auch sie haben Angst und wenn sie genug davon haben wird die Angst sie Lähmen.“ Erwiderte Dennis, offenkundig weniger besorgt aber er war ja auch immerhin Soldat. „Ich hoffe das du recht hast, sonst war alles umsonst.“ Stellte Nathalie daraufhin fest ehe die Bord Ki der Fähre meldete: „Wir verlassen nun die Atmosphäre und leiten die Angleichung unserer Umlaufbahn an die TTF Europa ein. Erwarten Sie mehrere Kurze Beschleunigungsschübe.“ Nathalie rollte daraufhin mit den Augen und meinte: „Man könnte denken das diejenigen die Künstliche Menschenähnliche Lebensformen erschaffen konnten zu etwas mehr als diesem sprechenden Autopiloten fähig waren.“ Dennis grinste daraufhin breit und meinte: „Waren sie ja auch. Aber sie waren eben auch zweckmäßig. Es braucht keine vollständige Bewusstseinsfähige Ki dafür eine Fähre zu steuern.“ Nathalie enthielt sich daraufhin eines Kommentars während mehrere kurze Vibrationen durch den Passagierraum gingen, mehr bemerkte man von den Beschleunigungsmanövern nicht die das Schiff in diesem Moment durchführte um sich Europa kontrolliert zu nähern.
~~~Ende Kapitel 61~~~

mfg.: Tg

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