@General Stefan: Die Antwort auf deine Frage ist einfach: Selbstüberschätzung. Nathalie un co. fühlten sich aufgrund der Massiven Schlagkraft ihrer Wenigen Schiffe unangreifbar. Alos haben sie gehofft den Orden gleich noch um ein paar Kriegsschiffe zu bringen um ihn noch mehr zu schwächen.
Aber mach dir keinen Kopf auch der Orden wird Schlussendlcih der überlegenen Feuerkarft Terranischer Waffen erliegen
@all: Weiter geht's:
Kapitel 58: Besucher
Trotz der Tatsache das ihre letzte Offensive nicht ganz so glatt wie geplant verlaufen war, war Nathalie im großen und ganzen zufrieden. Sie hatten immerhin keine Wertvollen Schiffe verloren und die Schäden hielten sich auch in Grenzen die man reparieren konnte. Dem im Gegensatz stand die Wirkung die ihr Angriff auf den Orden gehabt hatte. Praktisch umgehend nach der Zerstörung der Schwebekolonie auf dem Planeten Astran war der Orden im Chaos versunken. Zwar waren seine Militärischen Kräfte nach wie vor einsatzbereit und verfügten noch immer über eine beachtliche Schlagkraft, aber das Rückrad des Ordens, das ausgedehnte Handels und Industrienetzwerk der Sambesi hatte ohne die Koordination von Astran einen kompletten Kollaps hingelegt. Tausende von Frachtschiffen irrten daher auf der Suche nach Handelsmöglichkeiten Ziellos umher während die Industrie sämtliche Produktionen einstellen musste. Zeitgleich war der galaktische Währungstransfer zusammengebrochen, es war daher weder Händlern noch Kunden möglich auf ihre Elektronischen Geldreserven zurückzugreifen. In Kurzform konnte man daher sagen das die Komplette Wirtschaft der Galaxis zusammengebrochen war, mit weitreichenden Konsequenzen für alle Raunfahrenden Zivilisationen.
Der Orden hatte seine Offensive auf dem Gebiet der Synode daher aussetzen müssen um die Chaotischen Verhältnisse die zurzeit auf allen Bevölkerungszentren herrschten unter Kontrolle zu bekommen. Insofern konnte man die Mission als geglückt bezeichnen. Immerhin ermöglichte der Stopp der Sambesi offensive das Kraswyn seine Kräfte konsolidieren und seine Machtbasis ausbauen konnte, was eine erhebliche Schwächung der Synode bedeutete. „Wir machen definitiv Fortschritte.“ Dachte sich Nathalie daher zufrieden während sie eine Liste der neuesten Meldungen überflog. Dabei verspürte sie durchaus einen gewissen Stolz auf sich selbst, immerhin war dies alles auch durchaus ihr Verdienst und sie war bis vor wenigen Wochen noch eine Zwangsarbeiterin gewesen die so gut wie nichts über ihr eigenes Erbe gewusst hatte, eine beeindruckende Demonstration der Lern und Anpassungsfähigkeit der Menschlichen Rasse, zwei der Eigenschaften welche die Menschen, oder Terraner wie sie von vielen anderen Spezies genannt wurden, zur meistgefürchteten Rasse der Galaxis gemacht hatten.
Dann meldete sich auf einmal Europa via Echtzeittelemetrie, aufgrund der Tatsache das die KI sich höflich ankündigte und um eine Unterredung bittete anstelle einfach ihr Abbild mitten in den Raum zu projizieren und ihr Anliegen vorzutragen schloss Nathalie jedoch das es sich um nichts wirklich dringliches Handelte. Trotzdem erlaubte Nathalie Europa sie zu sprechen und wartete die wenigen Sekundenbruchteile welche die KI benötigte sich mit den Systemen des Außenpostens zu synchronisieren. Als das Holographische Abbild der langhaarigen Frau mitte dreißig erschienen war das Europa für ihre Interaktionen nutzte fragte Nathalie: „Was führt dich her?“, „Streng genommen habe ich keinerlei physische Distanz bewältigt Sir, allerdings ist mir die Bedeutung dieser Redewendung bewusst. Ich wollt Ihnen lediglich melden das sämtliche Reparaturarbeiten innerhalb des Zeitplanes liegen.“ Antwortete Europa mit ihrer üblichen, etwas unterkühlten Objektiven art. „Danke, gute Arbeit, auch von den anderen.“ Erwiderte Nathalie umgehend. „Wir erledigen lediglich unsere Aufgaben Sir.“ Antwortete Europa, was wohl ihre art war sich für ein Lob zu bedanken. Nathalie beließ es daher dabei und fragte stattdessen: „Sonst noch was?“, „Nichts was wichtig genug währe um direkt erwähnt zu werden anstelle im Alltäglichen Bericht aufgeführt zu werden.“ antwortete Europa, was Nathalie dazu brachte mit den Augen zu rollen.
„Wenn Sie die Frage gestatten Frau Admiral, täusche ich mich, oder sind sie keine Besonders gute Freundin der Protokolle?“ erkundigte sich Europa dann Grinsend. „Du täuscht dich nicht. Ach und halte es doch bitte wie Solaria und Samara und lass die doofen Titel weg, sag einfach Nathalie.“ Antwortete Nathalie daraufhin. „Ihre Antipathie gegen nahezu sämtliche Militärische Gepflogenheiten ist mir bekannt Sir. Allerdings ziehe ich es vor die Tradition zu wahren. Vorausgesetzt Sie erteilen mir keinen anderslautenden Befehl.“ Erwiderte Europa umgehend. „Du bis unmöglich.“ Stellte Nathalie daraufhin fest, belies aber dabei. Wenn Sie eines gelernt hatte dann das es Sinnlos war mit einer Künstlichen Intelligenz über deren Standpunkt zu diskutieren. „Wenn du wirklich nichts mehr hast bist kannst du gehen.“ meinte Nathalie dann nachdem Europas Hologramm keine Anstalten machte zu verschwinden. „Sir.“ Meinte Europa daraufhin ehe ihr Hologramm verschwand. Nathalie blieb daher alleine in ihrem Arbeitszimmer zurück und Konzentrierte sich wieder auf die Berichte, vor allem auf die Aufstellungen der Ingenieurtechnsichen Abteillung über benötigte Rohmaterialien die über verschlüsselte Kommunikationskanäle an die Teldran übermittelt wurden.
Lange sollte Nathalies Phase der Ruhe jedoch nicht andauern, schon nach wenigen Minuten leuchtete die Alarmbeleuchtung auf und Hannes Stimme verkündete: „Multiple Feindziele geortet. Alle Einheiten in umgehende Gefechtsbereitschaft. Status orange für alle Stationen.“ Sofort aktivierte Nathalie ihre Kommunikationsschnittstelle in die Zentrale und fragte: „Was ist los!?“, „Ein Verband der Assan hat das System betreten, sie nähern sich schnell.“ Antwortete die Stimme eines Nathalie unbekannten Offiziers. „Verdammt die haben uns noch gefehlt!“ dachte sich Nathalie daraufhin, die Assan hatten sich bislang völlig zurück gehalten und sich auf verbale Angriffe gegen den Widerstand beschränkt ein vollständiger Kriegseintritt der Theokratie von Achalon wie der Staat der Assan formell hieß wäre daher ein echtes Problem, insbesondere da die Theokratie der Synode mindestens ebenbürtig war. Im Eilschritt hechtete Nathalie daher zu Befehlszentrale und währe unterwegs fast mit General Stulz zusammengestoßen der ebenfalls aus seinen Privaten Räumlichkeiten angestürzt kam. Gemeinsam erreichten die beiden daher die Kommandozentrale in der Professionelle Aktivität herrschte. „Status!“ verlangte General Stulz dann während er den Zentralen Holoprojektor erreichte. „Unverändert Sir, Feindlicher Verband nähert sich. Hat seine Geschwindigkeit jedoch gedrosselt, sie wollen offenbar nicht in das Minenfeld geraten.“ Antwortete einer der Offiziere sofort. „Gut, wenigstens was.“ Meinte General Stulz während Nathalie die Kräfte der Assan bereits einer ersten Überprüfung unterzog und umgehend stutzte.
Der Verband war zwar alles andere als schwach, aber mit nur einem Schlachtschiff doch viel zu klein um die Verteidigung rings um die Zitadelle brechen zu können und das musste den Assan auch klar sein. „Da stimmt was nicht.“ Meinte Nathalie daher. „Damit stimme ich Ihnen zu.“ Bestätigte General Stulz während sich seine Stirn in Falten legte. „Haben Sie eine Theorie?“ fragte Nathalie dann, sie konnte sich daraufhin keinen Reim machen immerhin waren es die Assan die sich näherten, was es unmöglich machte das es sich um einen Hinterhalt handelte. „Nicht wirklich, das ganze sieht eher nach Suizid als Militärstrategie aus.“ Antwortete General Stulz während er sich mit der Hand nachdenklich durch seinen Bart fuhr, welchen er neuerdings trug. Nathalie fand das ihn das noch würdevoller wirken lies. Nathalie zog daraufhin belustigt eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar, die Situation war zu ernst um sich in Scherze zu verstricken. „Sir, die Assan senden einen Mitteillung auf Breitband, nur Audio.“ Meldete dann einer der Offiziere welche die unzähligen Kontrollpulte besetzt hatten die in dem Raum verteilt waren. „Lassen Sie hören.“ Erwiderte General Stulz, offenbar in der Hoffnung dadurch etwas mehr über die Motive der Wurmwesen zu erfahren.
Umgehend darauf ertönte die schwere, etwas scharrende, Stimme eines Assan der verkündete: „Dies ist kein Angriff, bitte eröffnen Sie nicht das Feuer wir kommen in Friedlicher Absicht und befördern einen Ranghohen Diplomaten der Theokratie. Ich wiederhole, bitte nicht Feuern wir nähern uns in Friedlicher Absicht.“ Der leicht flehende Unterton des Assan war dabei kaum zu überhören, ganz offenbar war dem Sprecher sehr genau klar das sein Leben innerhalb wenige Minuten ein Ende finden konnte, ein Umstand der ihn ganz offensichtlich beunruhigte. „Was sagt man dazu, eine Diplomatische Delegation, interessant.“ Stellte General Stulz umgehend fest. „Glauben Sie ihm?“ fragte Nathalie daraufhin, immerhin war es durchaus denkbar das die Worte des Assan gelogen waren. „Es ergibt auf jeden Fall Sinn, meinen Sie nicht? Die Flotte ist für eine Invasionsstreitmacht zu klein, aber eine Eskortierte Diplomatische Delagation würde ins Bild passen.“ antwortete General Stulz. Nathalie überlegte daraufhin kurz und kam zu dem, weniger überraschenden, Schluss das der General recht hatte. „Sie haben recht.“ Meinte sie dann lediglich. „Antworten Sie dem führenden Schiff der Theokratie und erkundigen Sie sich nach ihrem Anliegen.“ Befahl General Stulz dann routiniert. „Aye Sir.“ Quittierte einer der Offiziere von der Kommunikationsstation umgehend.
Nur unwesentlich später meldete der selbe Mann: „Sir der Kommandierende Offizier des Führungsschiffes gibt an das sie hier sind um einen Waffenstillstandsvertrag auszuhandeln. Wenn mir die Bemerkung gestattet ist: Ich glaube die Assan haben die Hosen voll.“, „Sehr gut möglich.“ Stimmte General Stulz zu ehe er Nathalie ansah und fragte: „Was meinen Sie?“, „Wenn dieses Angebot ernst gemeint ist, wären wir dumm es zu ignorieren. Wir brauchen die Theokratie nicht auch noch als Gegner, der Orden reicht im Moment voll und ganz.“ Antwortete Nathalie. „Ganz meine Meinung.“ Stimmte General Sulz zufrieden zu ehe er befahl: „Lassen Sie die Assan Wissen das wir Verhandlungen zustimmen, solange wir den Ort und einige Sicherheitsvorkehrungen Diktieren können.“, „Aye Sir.“ Ertönte daraufhin sofort die Bestätigung ehe Dennis in die Kommandozentrale trat und meldete: „Alle Ebenen Versiegelt und Kampfbereit.“ General Stulz zog daraufhin eine Augenbraue hoch während Nathalie meinte: „Dein Fleiß ehrt dich, aber ich glaube das wir keine Angriffstruppen abwehren müssen, die Assan sind nicht zum Kämpfen hier.“, „Nicht?“ fragte Dennis daraufhin überrascht und vergaß dabei sogar seine Aussage in die üblichen Floskeln zu packen. „Sie wollen verhandeln, offenbar legen sie keinen Gesteigerten Wert darauf als eines der nächstes Ziele in unser Fadenkreuz zu rutschen.“ Antwortete Nathalie dann etwas ausführlicher. „Verstehe, das sind gute Neuigkeiten.“ Stellte Dennis dann fest während er seinen Platz an dem Zentralen Kontrolltisch einnahm.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~