Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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25 Feb 2017 14:59 #86329 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Ursula und Steve sahen sich daraufhin kurz an ehe Steve schulterzuckend antwortete: „Ein Hydroponischer Wein aus Eigenanbau, laut Hannes bei weitem nicht so heftig alkoholisiert wie der Sonnenbrand der Etor.“, „Wir bauen hier Wein an?“ fragte Nathalie daraufhin überrascht während sie ihr Glas in Empfang nahm und die Flüssigkeit darin kritisch beäugte. „Ja, wer auch immer diese Hydroponikdinger entwickelt hat, hat auch genügend Kapazitäten für Luxus und Konsumgüter gelassen.“ Antwortete Ursula. „Luxus und Konsumgüter?“ fragte Nathalie daraufhin mit hochgezogenen Augenbrauen. „Das sind Dinge die man nicht zum Überleben braucht, sondern nur dazu dienen der eigenen Bequemlichkeit zu frönen oder angenehme Gemütszustände hervorzurufen.“ Antwortete Ursula mit erhobenem Zeigefinger. „Wer hat dir das den verraten?“ fragte Nathalie daraufhin, immerhin bezweifelte sie stark das Ursula von selbst auf diese Definition gekommen war. „Hannes.“ Antwortete Ursula umgehend Achselzuckend. Während dieser kurzen Unterhaltung hatte sich Steve bereits an dem Multifunktionsschirm zu schaffen gemacht und konnte nun voller SStolz verkünden: „Ich glaub ich hab’s hingekriegt, auf los geht’s los!“

Die folgenden Stunden verbrachte Nathalie daraufhin gemeinsam mit Ursula und Steve auf dem Sofa sitzend während sie alle gebannt auf den Film starrten der vor ihren Augen abgespielt wurde, er wirkte so real, obwohl er das gar nicht sein konnte. Stellenweiße waren die Bilder so realitätsnah das sie alle kollektiv zusammenfuhren und instinktiv zurückweichen wollten ehe sie bemerkten das ihnen ja eigentlich gar keine Gefahr drohte. Trotzdem schien insbesondere Steve die ganze Angelegenheit zu genießen, immerhin hatte er zwei Frauen für sich alleine welche alle beide regelmäßig zusammenfuhren und sich dann haltsuchend an ihm fest klammerten. Plötzlich veränderte sich das Bild auf dem Schirm dann jedoch drastisch. So war im letzten Moment noch eine saftig grüne Wiesenlandschaft zu sehen, war jetzt ein einfacher dunkelblauer Hintergrund zu sehen vor dem das TTF Wappen in Szene gesetzt war während ein Fanfaren Stoß erklang. „Was zum?!“ fragte Steve daher. Ehe Sowohl das Wappen als auch der Dunkelblaue Hintergrund verschwanden und einem Abbild von General Stulz Platz machten der verkündete: „Kameraden und Freunde Heute ist ein großer Tag für uns. Es freut mich Ihnen allen Mitteilen zu können das einer unsere größten Feinde keine Bedrohung mehr ist. Die Synode ist ein einem Bürgerkrieg versunken der den Staat lähmt und Handlungsunfähig macht. Ihre Welten sind voneinander Isoliert, die Überreste ihrer Flotte Kämpfen in einem Sinnlosen Kampf bei der Belagerung von Tyliius die von Separatistischen Grewocktruppen durchgeführt wird. Ich denke wir können davon ausgehen das die Synode in näherer Zukunft keine Operable Macht in dieser Galaxis mehr ist. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.“ Daraufhin verschwand das Abbild es General wieder und der Bildschirm fuhr damit fort den Spielfilm wiederzugeben, auch wenn das im Moment niemanden Interessierte.

Fassungslos sahen sich Nathalie, Ursula und Steve dann an ehe Steve vorsichtig fragte: „Haben wir gewonnen?“, „Zumindest gegen die Naquiim, ja.“ Antwortete Nathalie dumpf. „Wer hätte das noch vor einem halben Jahr für möglich gehalten, die Synode am Ende.“ Meinte dann Ursula Kopfschüttelnd. „Wenn ich denke das ich mich vor nem halben Jahr noch über Sarah aufgeregt habe....“ meinte dann Steve nicht minder überrumpelt. Auch Nathalies Gedanken überschlugen sich in diesem Moment, sie hatten Gewonnen, Gewonnen! Ihr Erzfeind Nummer eins war geschlagen, nie wieder würde ein Mensch unter einem Naquiim leiden müssen, es war vorbei. Diese Erkenntnis verlieh Nathalie weitere Zuversicht für das Bevorstehende Kräftemessen mit dem Orden, sicher der Oden war mächtig, sogar sehr mächtig. Aber als sie ihren Lager aufstand inszeniert hatten waren sie auch nur ein Haufen Bergleute gewesen die gegen ein Interstellares Reich rebelliert hatten. Damals war die Übermacht ihres Gegners auch erdrückend gewesen und trotzdem hatten sie es geschafft, also konnten sie es auch wieder schaffen. „Was meint ihr, das muss doch gefeiert werden, oder?“ fragte dann Steve nachdem er den ersten Schock verdaut hatte während er von irgendwoher eine Flasche des Sonnenbrandweins hervorzauberte. „Oh bitte nicht.“ Meinte Nathalie umgehend bei dem Anblick der Flasche, zwar stimmte es der Sonnenbrandwein der Etor schmeckte vorzüglich, er war so gut das man überhaupt nicht genug davon bekommen konnte, aber Nathalie waren die Konsequenzen des Genusses noch allzu präsent.

„Na, komm schon bloß ein Glas.“ Meinte Steve daraufhin während er Ursula bereits ein gefüllte Glas in die Finger gedrückt hatte. Nathalie seufzte daraufhin auf und meinte: „Von mir aus.“, „Na also, braves Mädchen.“ meinte Steve grinsend ehe er Nathalie das gefüllte Glas reichte. Gerade als sie daraufhin angestoßen hatten und dabei waren ihre Gläser zu lehren erschien ohne Vorwarnung Europas Hologramm mitten in der Kabine: „Sir, hier haben Sie sich also versteckt, ich habe Sie gesucht.“ Noch während Steve daraufhin hustete weil er sich vor Schreck verschluckt hatte stellte Nathalie ihr Glas möglichst hoheitsvoll auf dem Tisch ab und fragte: „Was ist los?“, „Es tut mir Leid Sie stören zu müssen, aber es hat sich eine Situation ergeben die Ihre Intervention notwendig macht.“ Antwortete Europa höflich. Nathalie zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Ich komme.“ Dann wandte sie sich zu Steve und Ursula um und meinte: „Tut mir leid, die Pflicht ruft.“, „Kein Problem.“ Erwiderte Steve welcher seinen Hustenanfall mittlerweile überwunden hatte. Nathalie wandte sich daraufhin umgehend ab und verließ die Kabine. „Also Europa, was genau ist los?“ fragte sie dann während sie sich auf den Weg zur Kommandozentrale machte. „Lord Kraswyn hat eine bemerkenswerte Militärische Organisation aus dem nichts aufgebaut, seine Truppen haben bereits die Kontrolle über mehrere Gebiete erlangt die früher von Unabhängigen Naquiimfürsten kontrolliert wurden. Aufgrund unserer Intervention zu seinen Gunsten betrachtet er uns als Alliierte und hat sämtliche Zwangsarbeiter Befreit die er finden konnte. Im Moment nähern sich dutzende Transportschiffe voller Befreiter Sklaven unserer Position.“ Antwortete Europa. „Das ist... überraschend.“ Stellte Nathalie daraufhin fest, sie hätte nie Gedacht das Kraswyn eine derart gestaltete Loyalität entwickeln könnte. „Das waren auch in etwa die Worte von General Stulz.“ stellte Europa umgehend fest.

„Haben wir ausreichende Medizinische Güter in Bereitschaft um eventuelle Verletzte versorgen zu können?“ fragte Nathalie dann während sie in die Kommandozentrale der Basis rauschte. „Positiv Sir, allerdings mangelt es an Medizinischem Personal.“ Antwortete Europa. „Wie ich sehe sind Sie schon im Bilde.“ Stellte General Stulz, welcher sich bereits im Raum befand dann fest. „Ja bin ich. Haben Sie bereits mit dem Kommandierenden Offizier des Verbandes gesprochen?“ erwiderte Nathalie. „Ja. Er müsste seine Schiffe in diesem Moment in den Orbit bringen.“ Antwortete General Stulz ehe er einen Blick auf den Holotisch hinter sich warf, auf dem man die Transportschiffe dabei beobachten konnte wie sie in einer ordentlichen Kolonnenformation in den Orbit eindrangen. „Das sieht doch schon mal gut aus.“ Stellte Nathalie sofort zufrieden fest. „Ich habe auch bereits alle unsere Sanitäter angefordert, wenn Sie nichts dagegen haben können wir die Überstellung starten.“ Meinte General Stulz dann. „Von mir aus kann es los gehen.“ Antwortete Nathalie Schulterzuckend worauf der General eine Schaltfläche berührte. Sofort darauf starteten sämtliche Schiffe des Widerstandes die klein genug waren um einen Atmosphärischen Landeanflug durchführen zu können um die Neuankömmlinge abzuholen.
~~~Ende Kapitel 55~~~

mfg.: Tg

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27 Feb 2017 14:25 #86333 by General Stefan
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Na also wenn die Crew unserer Helden weiter so wächst, werden sie wohl bald eine feste Basis als Heimat suchen müssen! Bin ja mal gespannt ob sie noch zur Erde kommen und ob das das ein oder andere Spielzeug auf sie wartet xD

LG Stefan

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04 Mar 2017 14:03 #86401 by Todesgleiter
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@General Stefan: Sie haben doch eine feste Basis, Außenposten Troja ist eine große MIlitärbasisi mit genug Platz für Hunderte von Bewohnern.
Keine Sorge die Erde wird ihre Rolle noch spielen und natürlich wirds noch mehr Spielzeug geben!

@all: Weiter geht's:

Kapitel 56: Angriff des Ordens

Bislang war es zwar ein Arbeitsreicher, aber nicht sonderlich aufregender Tag gewesen. Immerhin hatte sich Nathalie bisher Hauptsächlich damit beschäftigt die ganzen frisch angekommen befreiten Zwangsarbeiter Unterzubringen. Dabei war sie einmal mehr damit konfrontiert worden wie sehr sie sich selbst verändert hatte. Noch vor wenigen Wochen war sie genau wie sie gewesen: Verängstigt, eingeschüchtert, dreckig und absolut unwissend über ihr eigenes Erbe. Doch nun schauten diese Menschen zu ihr auf wie zu einem Wesen aus einer anderen Realität, fast wie zu einer Gottheit und das obwohl sich Nathalie wirklich bemüht hatte nicht abzuheben und sich wie ein Normaler Mensch zu geben. Gerade als sie sich daher eine kleine Auszeit gönnte und in ihrem bequemen Stuhl hinter dem Wuchtigen Schreibtisch des Basiskommandanten fläzte meldete sich Europa: „Sir, es gibt wichtige Neuigkeiten.“, „Dein Zeitgefühl ist echt mies. Was gibt es?“ erwiderte Nathalie. Europa grinste daraufhin kurz ehe sie antwortete: „Es tut mir Leid das unsere Feinde keine Rücksicht auf Ihre Ruhebedürfnisse nehmen Sir, aber der Orden hat eine Großoffensive auf dem Territorium der Synode gestartet.“ Augenblicklich war Nathalie hellwach und sie fragte: „Mit welchem Ziel?“, „Offenbar wollen sie die Aufstände zurückschlagen und der Synode ermöglichen ihre Kräfte zu konsolidieren.“ Antwortete Europa. „Warum tut der Orden das?“ fragte Nathalie umgehend. „Darüber kann man nur spekulieren, aber ich vermute das es ein Versuch ist sich wieder als Galaktische Ordnungsmacht zu profilieren, immerhin hat ihr Ruf in letzter Zeit ziemlich gelitten.“ Antwortete Europa. „Hmm verstehe, wir müssen verhindern das ihnen das gelingt. Die Synode darf nicht wieder zu Kräften kommen.“ Erwiderte Nathalie. „Ganz Ihrer Meinung Sir.“ Stimmte Europa zu.

Schließlich erreichte Nathalie die Kommandozentrale und staunte nicht schlecht, immerhin war sie ausnahmsweise die erste, wenn man von der obligatorischen Dauerbesatzung absah. „Admiral an Deck!“ meldete der Wache stehende Soldat an der Tür dann. „Weiter machen.“ Erwiderte Nathalie nur ohne den Blick zu heben, ihr war diese ganze Rummel regelrecht Peinlich. „Dann wollen wir mal sehen.“ Murmelte sie dann ehe sie den Holotisch aktivierte und eine Darstellung des Synodegebietes erscheinen ließ. Im selben Moment ertönte wieder die Stimme des Türwächters: „General an Deck!“, „Weiter machen.“ antwortete General Stulz ehe er zu Nathalie trat. Zu Ihrer großen Belustigung war auch der General ausnahmsweise in Zivil erschienen und machte einen leicht verschlafenen Eindruck. „Die haben ein mieses Zeitgefühl nicht wahr?“ fragte Nathalie daraufhin, immerhin sah sie selber nicht viel besser aus. „Das können Sie aber laut sagen.“ Brummte General Stulz zur Antwort ehe er sich die Augen rieb und fragte: „Also wie sieht’s aus?“, „Das versuche ich im Momentan auch noch zu ergründen, wir haben keine Flächendeckenden Aufklärungsdaten für dieses Gebiet.“ Antwortete Nathalie ehe sie sich wieder an der Kontrollkonsole zu schaffen machte. „Haben Sie schon versucht die Zivilen Nachrichtensysteme anzuzapfen?“ fragte General Stulz dann. „Nein.“ Gestand Nathalie, daran hatte sie noch gar nicht gedacht.

Noch ehe die beiden daraufhin jedoch weiter machen konnten tauchte Dennis auf, auch er wirkte irgendwie zerstreut und trug ebenfalls keine Uniform. „Bitte die Verspätung zu entschuldigen Sir, ich stand gerade unter der Dusche.“ Meinte er dann. Nathalie und General Stulz sahen sich daraufhin kurz grinsend an ehe der General meinte: „Entschuldigung akzeptiert.“ Nathalie hatte sich unterdessen in die unverschlüsselten zivilen Nachrichtentransmissionen eingeklinkt die durch die ganze Galaxis gesendet wurden und nutzte den Leistungsfähigen Computerkern der Basis um die Daten zu filtern. Immerhin interessierte sie es Herzlich wenig der wievielte Jahrestag irgendeines Alienereignisses Heute war. Es dauerte daraufhin nicht lange bis sich das Hologramm zu verändern begann während es mit den Informationen aktualisiert wurde. „Da sind sie.“ Meinte Dennis dann als eine ansehnliche Gruppe roter Punkte an der Grenze des Synodeeinflussbereichs erschien. Allerdings sollte es nicht dabei bleiben, weitere Ansammlungen von Punkten erschienen nur kurz nach der ersten. „Himmel, haben die ihre ganze Flotte mobilisiert?!“ fragte General Stulz daraufhin schockiert. „Es macht zumindest den Eindruck Sir.“ Antwortete Dennis. Nathalie war unterdessen noch von der schieren Anzahl der Schiffe überwältigt. Jede der Flotten war über fünfzig Schiffe stark und bislang hatten sie Informationen über mindestens Fünf Flotten im Synodeterritorium, plus die Heimatschutzflotte des Ordens und Eskorteinheiten welche die Frachtschiffe des Ordens überall hin begleiteten. Dazu kamen mit Sicherheit noch weitere Schiffe die zur Zeit in Bereitschaft standen sofort loszuschlagen. „Sie haben in den letzten hundert Jahren definitiv fleißig gebaut.“ Stellte Dennis dann fest. „Wir müssen Kraswyn informieren, er hat bei weitem nicht genügend Schiffe um die alle zu bekämpfen.“ Stellte Nathalie dann fest. General Stulz nickte umgehend zustimmend während er die Darstellung weiterhin kritisch betrachtete.

„Es wäre auch möglich das es sich bei einigen dieser Flotten um Täuschungen handelt, immerhin stammen diese Informationen aus nicht gesicherten Quellen, es wäre für den Orden einfach die Existenz einer Flotte vorzugaukeln die gar nicht da ist.“ Meinte Dennis dann. „Das habe ich auch bereits in Erwägung gezogen.“ Meinte General Stulz sofort. „Selbst wenn die Hälfte dieser Kontakte auf ein Täuschungsmanöver zurückgehen sind wir Zahlenmäßig weit Unterlegen, auf jedes unserer Schiffe kommen mindestens acht oder sogar zehn von ihren.“ Stellte Nathalie dann fest. „Damit haben Sie bedauerlicherweise recht, wir haben nicht die Ressourcen um eine solche Armada von Angesicht zu Angesicht bekämpfen, selbst Europa kann die nicht alle Aufhalten.“ Stimmte General Stulz zu. „Wir müssen sie aber irgendwie stoppen, sonst machen sie all unseren Fortschritt zunichte.“ Meinte dann Dennis. „Haben Sie eine Idee?“ fragte General Stulz sofort. „Keine besonders Originelle Sir. Aber wenn wir uns mit den Truppen Kaswyns zusammenschließen und eine isolierte Feindliche Streitkraft angreifen, müssten wir in der Lage sein eine lokale Übermacht zu erreichen und die Flotte als Ganzes damit zu schwächen.“ Antwortete Dennis. „Diese Strategie könnte zwar Funktionieren ist aber riskant und vor allem auf gute Aufklärung angewiesen.“ Stellte General Stulz daraufhin fest. „Was wenn wir etwas tun das sie nicht von uns erwarten?“ fragte Nathalie dann, sie hatte eine Idee. „Was schwebt ihnen vor?“ fragte General Stulz zurück. „Der Sinn dieser Offensive liegt zweifellos darin uns in die Defensive zu drängen. Was aber wenn wir, anstelle uns zu Verteidigen, Angreifen und den Feind dort treffen wo es wirklich weh tut?“ Antwortete Nathalie. „Sie wollen eine Gegenoffensive Starten?“ fragte General Stulz mit hochgezogenen Augenbrauen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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04 Mar 2017 14:05 #86402 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Nein, keine Offensive, dafür haben wir weder genug Schiffe noch Soldaten. Ich meine viel eher einen einzigen Schlag gegen ein ganz bestimmtes Ziel: Die Schwebekolonie im Astran System.“ Antwortetet Nathalie was die beiden Männer Regelrecht schockierte. „Das ist Wahnsinnig. Die Astran Kolonie ist eine Festung, die können wir nie und nimmer einnehmen.“ Antwortete Dennis. „Wer hat den etwas von einnehmen gesagt? Ich will dieses Ding Vernichten!“ erwiderte Nathalie. Das hatte gesessen. Beide Männer warfen sich lange Blicke zu ehe General Stulz vorsichtig meinte: „Das wäre eine völlig neue Dimension.“, „Ich weiß. Aber sie müssen endlich lernen das unsere Geduld erschöpft ist.“ Erwiderte Nathalie. „Nun, nehmen wir nur mal an wir tun das. Die Folgen für den Orden und auch den Rest der Galaxis wären fatal. Über Astran laufen faktisch sämtliche Handelstransaktionen, die komplette Handelsverwaltung sitzt dort. Wenn wir diese ganze Kolonie vernichten, steht der Orden vor dem Wirtschaftlichen Kollaps.“ Meinte Dennis dann. „Worauf sie andere Sorgen haben als uns das Leben schwer zu machen.“ Stellte Nathalie dann fest. „Sie wollen also wirklich die gesamte Galaktische Wirtschaft torpedieren. Das ist definitiv eine Taktik die sie niemals erwarten würden, alleine der Gedanke Astran anzugreifen grenzt an Selbstmordgedanken.“ Meinte General Stulz dann. „Wir haben Europa. Ich bezweifle das diese Kolonie solcher Feuerkraft etwas entgegen zu setzen hat.“ Stellte Nathalie klar. „Da ist was dran. Schlussendlich ist die ganze Kolonie nichts anderes als eine riesige Antigravitationsplattform. Ein einziger gut platzierter Treffer könnte die ganze Konstruktion zum Absturz bringen.“ Meinte Dennis. „Außerdem gibt es auf Astran so gut wie keine Zivilsten, alles angehörige des Ordens.“ Fügte Nathalie an. „Wenn wir das durchziehen bekommt die Prophezeiung der Etor eine völlig neue Dimension.“ Stellte General Stulz dann fest wobei seine Augen gierig funkelten.

„Entschuldigen Sie die Störung, aber Lord Kraswyn bittet ziemlich nachdrücklich um eine Unterredung.“ Meldete Agatha dann. General Stulz zog daraufhin eine Augenbraue hoch ehe Nathalie antwortete: „Ist schon in Ordnung.“ Nur Sekundenbruchteile später erschien das Antlitz des Grewock auf einem Holoschirm, er wirkte ziemlich müde, wenn auch nicht minder entschlossen. „Grüße Menschen!“ stellte er dann polternd fest. „Wir grüßen auch Euch Fürst.“ Antwortete General Stulz. Damit war die eher kurze Palette an Höflichkeitsfloskeln auch schon abgearbeitet die Kraswyn pflegte weshalb er umgehend zum Punkt kahm: „Meine Späher haben Flotten der Sambesi entdeckt. Große Flotten und mehr als eine. Sie bereiten sich offenbar auf einen groß angelegten Schlag gegen uns vor.“, „Auch wir haben bereits von der offensive des Ordens Erfahren, sie sind uns Zahlenmäßig weit überlegen.“ Antwortete General Stulz. „Das bedeutet mehr Ehre im Kampf für uns. Wo wollen wir kämpfen?“ erwiderte Krawyn kaltschnäuzig, für einen Grewock war es keine erschreckende Vorstellung im Kampf getötet zu werden, eher im Gegenteil. „Wir waren gerade dabei das zu entscheiden, eine solche Großoffensive war unerwartet.“ Meinte General Stulz daraufhin. „Ja, diese Krabbler haben mehr Mut als man Ihnen zutraut.“ Stimmte Kraswyn zu ehe er in Polterndes Gelächter ausbrach. Er benötigte jedoch nicht lange um sich wieder unter Kontrolle zu bringen und zu fragen: „Wir werden den Feind bald Angreifen bevor sie die Chance haben uns Anzugreifen, werdet ihr uns helfen?“

Nathalie, Dennis und General Stulz sahen sich daraufhin an, das war eine Schwer zu beantwortende Frage. „Wir sind uns nicht Sicher ob es die Richtige Strategie ist ihre Flotte Anzugreifen Fürst, wir Riskieren dabei schwerer Verluste die wir uns nicht leisten können.“ Antwortete General Stulz dann vorsichtig. „Was schlagt ihr dann vor? Sollen wir uns wie Feiglinge verstecken?“ fragte Kraswyn dann ungläubig. „Nein, natürlich nicht. Man kann keinen Krieg Gewinnen ohne zu Kämpfen. Ich meinte damit lediglich das wir eventuell über ein Alternatives Angriffsziel nachdenken sollten.“ Antwortete General Stulz der mit seiner gewählten und Höflichen Ausdrucksweise im ziemlich krassen Kontrast zu Kraswyns einfacher und Direkter Formulierung stand. Kraswyn zog daraufhin eine Nachdenkliche Fratze während er offenbar versuchte den Sinn hinter diesen Worten zu begreifen, zwar war er alles andere als Dumm aber für Grewock schien es eine gewaltige Aufgabe zu sein nicht direkt zu Denken und zu handeln. „Angriffe auf schwach bewachte Nachschubdepots sind nicht sehr Ehrenvoll.“ Stellte Kraswyn dann fest, offenbar in der festen Überzeugung dahinter gekommen zu sein was die Menschen meinten.

„Wir hatten auch nicht vor irgendein Nachschubdepot anzugreifen, sondern den Feind mitten ins Herz zu treffen Fürst. Wir erwägen Astran anzugreifen.“ Das war ein Plan nach Kraswyns Geschmack, das merkte Nathalie sofort. Der Grewock stieß ein martialisches Kampfgeheul aus ehe er verkündete: „Das ist ein Guter Plan, wir Greifen an bevor sie es können zudem wird es bei einem Kampf um eine solche Festung viel Ehre geben.“, „Dann können wir auf Ihre Unterstützung zählen?“ fragte General Stulz umgehend. „Wir werden gemeinsam kämpfen. Ihr Menschen seid größerer Krieger als es die Schwabbelschweber je sein werden. Es ist uns eine Ehre zusammen mit euch zu Kämpfen.“ Antwortete Kraswyn bestimmt und drückte damit auf seine ganz Persönliche art Respekt aus. „Auch uns ist es eine Ehre Fürst. Zu lange schon haben sich unsere Leute gegenseitig bekämpft.“ Erwiderte General Stulz. „Ein wahres Wort General. Die Grewock haben sich blenden lassen. Das passiert uns nicht nochmal.“ Stellte Kraswyn daraufhin fest und senkte die Stimme dabei fast zu einem Knurren. „Davon bin ich überzeugt Fürst.“ Meinte General Stulz daraufhin, wie alle anderen hatte auch er sich eingehender mit ihrem neusten Alliierten befasst und war dabei auch zum allgemeinen Schluss gekommen: Die Grewock waren alles andere als Primitive Bestien. Sie waren eine äuserst intelligente Art mit einer vielschichtigen Gesellschaft die viel zu lange von den Naquiim unterdrückt worden war was den Grewock den unverdienten Ruf der Kulturlosen, brutalen Söldner eingebracht hatte.

„Ich sammle meine Truppen.“ Stellte Kraswyn dann fest ehe er die Verbindung unterbrach. „Jetzt können wir keinen Rückzieher mehr machen.“ Stellte Dennis umgehend fest. „Das hatten wir ja auch gar nicht vor.“ Erwiderte Nathalie, sicher ihr war nicht ganz wohl bei dem Gedanken eine schwer gesicherte Einrichtung des Ordens anzugreifen, aber sie hatten eine Realistische Chance und wenn sie Erfolg hatten würde der Orden stark geschwächt. „Wir sollten es Kraswyn gleich tun und die Truppen sammeln.“ Meinte General Stulz dann realistisch. „Sie sagen es General, je eher wir zuschlagen umso besser.“ Stimmte Nathalie mit einem entschlossenen Unterton zu, die Zeit des Versteckens war definitiv vorbei.
~~~Ende Kapitel 56~~~

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06 Mar 2017 18:33 #86413 by General Stefan
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Mal eine Frage die hier vielleicht von strategischer Bedeutung sein könnte. Wie schnell reisen denn deine Schiffe durch den Translichtkanal? Ich meine wenn die Menschen-Allianz ihre Schiffe sammelt und dann ins Herz eines weit entfernten Staates springt, wie lange brauchen sie dafür? Denn wenn sie sagen wir mal mindestens ein oder zwei tage hin und dann auch wieder zurück brauchen, bietet das ja den Feinden die chance gesammelt die beiden Heimatwelten der Allianz anzugreifen und komplett in Asche zu legen. Allgemein ist es interessant zu wissen, ob es sowas wie eine "Frontlinie" in glaktischen Begriffen überhaupt geben kann.
Freue mich auf die Schlacht in der nächsten Folge!

LG Stefan

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11 Mar 2017 14:35 #86489 by Todesgleiter
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@General Stefan: Translichtreißen sind nicht instant wie der ÜLG Sprung aus Battlestar Galactika, welche ja dafür wohl ne stark eingeschränkte Reichweite haben. Sie sind aber trotzdem selbst im Vergleich zu anderen Sci-fi ÜLG Methoden Schnell. Allgemein kann man dabei sagen das Millitärrische Schiffe schneller als Zivile und Terranische Schneller als alle anderen sind. Die genaue Geschwindigkeit hängt jedoch vom Spezifischen Schiff, bzw. der Klasse des verbauten Transllichtantriebs ab.
Translichtantriebe werden in Translichtklassen (Kurz: TL) eingeteilt. Hat ein Antrieb die Transllcihtklasse 1 (TL 1) bedeutet dass das das Spezifsiche Schiff bei maximaler Reisegeschwindigkeit in einer Zeitspanne von einer Stunde im Realraum eine Dsitan von zehn Lichtjahren zurücklegt. Als Rechenbeispiel mal Solaria, die als Fregatte der Norfolk Klasse einen TL 50 Antrieb hat und damit pro Stunde Fünfhundert Lichtjahre bewältigt. NImmt man für die MIlchstraße einen Durchmesser von Hundertzwanzigtausend Lichtjahren an (steht so auf Wikipedia) benötigt Solaria von einer Ecke der Milchstraße zur anderen 120000Lj / 500Lj pro Stunde = 240 Stunden was in etwa zehn Tagen entspricht. Die anderen Terranischen KRiegsschiffe (europa, Smara und alle anderen) haben TL 35 Antriebe und sidn damit etwas langsamer schaffen die gleiche Distanz aber immernoch in knappen 14 ein halb Tagen. Damit sind sie deutlcih Schneller als die Kübel aus StraTreck die Schon Jahre für ein VIertel der Disztanz brauchen und wohl auch schneller als die Goa'uld Schiffe in Stargate. Das steht aber auch (Wenn auch nicht ganz so ausführlich) in Kapitel 12 ;) Aber ich werde da wohl noch nen Absatz für den Rekrutenführer verfassen.
Theoretisch könnten die Feinde des Widerstandes daher zuschlagen während dessen Flotte wo anders ist. Sie haben aber das Problem das ihre Schiffe nicht mal halb so schnell wie die Terranischen sind. Es währe daher durchaus möglcih ungünstiger weiße in Spe erwischt zu werden...
Eine Klassische Front kann es in Galaktsichen Begriffen ohne Tricks nur geben wenn die Schiffe für Überlichtsprünge auf feste Routen angewießen währen. So lange sie soweit udn in jede Richtung Springen können wie sie wollen ist es ja faktsich unmöglcih sie irgendwo abzupassen.

@all: So genug Theorie gewäsch, auf zur Action!

Kapitel 57: Gegenoffensive

Sämtliche Vorbereitungen war abgeschlossen, alles was es zu besprechen gegeben hatte war besprochen worden. Mit einer unheimlichen inneren Ruhe saß Nathalie daher auf dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers in der eindrucksvollen Kommandobrücke Europas und wartete auf das unausweichliche. Sie hatten sich gemeinsam mit Kraswyn auf einen Schock Angriff wie aus dem Lehrbuch geeinigt. Die Flotte würde einfach in Feuerreichweite zur Astran Kolonie ihren Translichtkanal verlassen und auf alles Feuern was sich in der Nähe befand. Dadurch würden die Sicherheitskräfte des Ordens keine Zeit haben zu reagieren, sicher sie würden Wissen das jemand kommt, die Translichtemmissionen einer solch großen Flotte Liesen sich unmöglich verbergen, aber sie bauten darauf das die Sambesi davon ausgingen das ein etwaiger Aggressor in einigem Sicherheitsabstand in den Normalraum zurückviel, immerhin war es durchaus Riskant so nah an andere Objekte heran zuspringen, insbesondre wenn diese Objekte bis an die Zähne bewaffnet waren. Wenn daher alles nach Plan lief hatten sie ihren Tödlichen Schuss bereits gesetzt noch bevor die Verteidigungsanlagen der Kolonie überhaupt eingriffen. „Erreichen Zielkoordinaten in wenigen Sekunden!“ meldete Steve dann mit Konzentrierter Stimme. Sofort ertönte eine Alarmsirne und der Farbton der Beleuchtung wechselte ins Rötliche ehe Europa verkündete: „Alle Mann auf Gefechtsstationen, bereithalten für Schokattacke!“, „Verlassen Translichtkanal jetzt!“ meldete Steve dann ehe ein kurzer Ruck durch das Schiff ging. „Alle Waffen Feuer frei!“ befahl Nathalie sofort worauf die Flotte das Feuer in alle Richtungen eröffnete, zwar hatten sie nicht genug Zeit gehabt Ziele zu erfassen doch ein einfaches Trommelfeuer in alle Richtungen zu schicken würde schon dafür sorgen das der eine oder andere Schuss sein Ziel fand.

Wie sie gehofft hatten stellte Nathalie umgehend fest dass sie die Sambesi völlig überrumpelt hatten, die Kriegsschiffe des Ordens hatten sich in einiger Distanz zu einem Abwehrgürtel formiert, der jedoch dummerweise in die Falsche Richtung zeigte, weshalb die Sambesi nun versuchten ihre Schiffe schnellstmöglich zu wenden und sich auf Gefechtsdistanz zu nähern. Nathalie hatte in der Zwischenzeit Gelegenheit den Ort des Kräftemessens zu mustern. Wie geplant waren sie in wenigen Hundert Kilometern Distanz direkt über der Kolonie aus dem Translichtkorridor gefallen, was eine bemerkenswerte Navigatorische Leistung war. Die Schussbahn auf die riesige Schwebende Plattform unter ihnen war daher frei, es gab nichts was sich ihnen in den Weg hätte stellen können. „Zielt auf den Mittelpunkt der Kolonie und vernichtete dieses Ding.“ Befahl Nathalie dann während sie noch die schieren Ausmaße von Astran bestaunte. Der Planet war ein Geologisch extrem aktiver Felsplanet, was an sich nicht weiter ungewöhnlich war. Was den Planeten so besonders machte war seines schiere Größe. Astran war Größer als der Gasriese Saturn im Sol System und damit um einiges größer als alle anderen Festen Welten die jemals Kartographiert worden waren. Durch seine immense Masse erzeugte Astran daher ein Gravitationsfeld das stark genug war andere Planeten in seine Umlaufbahn zu zwingen, was für Absolut Chaotische Verhältnisse im ganzen System sorgte da sämtliche Himmelskörper beständig dem Kräftemessen Astrans und dem Gelben Standard Stern des Systems ausgeliefert waren.

Da Astran durch seine starke Gravitation schon von etlichen Asteroiden und Kometen getroffen worden war, war es nicht weiter verwunderlich das der Planet eine regelrechte Mineralogische Schatztruhe war was der Ursprüngliche Grund für die Gründung der Astran Kolonie gewesen war, sie war als Bergbausiedlung geplant gewesen, war seit diesem Tag jedoch heftig gewachsen. „Ziel erfasst. Waffe bereit für Schuss.“ Meldete Europa dann. „Feuer.“ Erwiderte Nathalie lediglich, die Verteidigungskräfte des Ordens hatten es noch nicht einmal in Kampfdistanz geschafft und versuchten in der Zwischenzeit mit Langstreckenartilleriebeschuss etwas zu erreichen, natürlich ohne nennenswerte Erfolge, die meisten Geschosse verfehlten ihre Ziele sowieso. „Bestätigt Feuer.“ Meinte Europa ehe sie ihren Worten Taten folgen ließ. Als das Geschoß die Kolonie daraufhin traf wusste Nathalie sofort warum Europas Hauptwaffe den Beinamen „Weltenender“ hatte. Während sich rings um den Eisnchlagsort sofort ein Krater mit dutzenden Kilometern Durchmesser bildete, raste eine Welle durch die ganze Konstruktion welche das massive Material aus dem die Plattform gefertigt war wie eine Flüssigkeit in Wellenform verbog. Natürlich war die Tragende Struktur der Plattform damit überfordert weshalb sie sobald sich die Konstruktion unter der Schockwelle wölbte in tausend Bruchstücke zerbarst. Nach nicht einmal zehn Sekunden war von der Astran Kolonie daher nichts mehr übrig das man hätte als Überreste einer Kolonie erkennen können.

Europa wendete sich daraufhin den sich nähernden Sambesi Truppen zu die ihre Geschwindigkeit jedoch drastisch gedrosselt hatten, es war offensichtlich das sie allesamt schwer beeindruckt waren und eigentlich kein gesteigertes Interesse an einem Duell hatten. Trotzdem hatten sie einen nicht zu leugnenden Vorteil auf ihrer Seite: Ihre Anzahl. Die Sambesi Schiffe waren Zahlenmäßig weit überlegen, vor allem da Nathalie die Truppen der Grewock bislang in Reserve gehalten hatte. Schließlich schienen die Sambesi ihren Mut wieder zu finden und starteten einen Sturmangriff. „Hauptwaffe feuerbereit Sir.“ Meldete Europa gerade in dem Moment in dem die Sambesischiffe stark beschleunigten und sich wie ein wütendes Rudel Raubtiere näherten. „Nächstes Feindliches Ziel erfassen und Feuer frei, alle restlichen Waffen Feuer sobald Ziellösung steht.“ Befahl Nathalie daraufhin. „Aye Sir.“ Hallten daraufhin diverse Bestätigungen durch die Kommandozentrale während eines der Schlachtschiffe der Sambesitruppen in einem glühenden Metallklumpen vergingen, Europas Hauptwaffe hatte einmal mehr das getan was sie am besten konnte. Unterdessen waren die Sambesi jedoch nahe genug herangekommen um selbst effektiv Feuern zu können und zögerten auch nicht lange damit die Zahlenmäßig weit unterlegenen Terranischen Schiffe in ein Trommelfeuer zu nehmen. „Informiert Kraswyn, er kann jetzt loslegen.“ meinte Nathalie daraufhin während rings um sie herum die Hölle losbrach. Das brachte sie jedoch nicht mehr aus der Ruhe, es war doch erschreckend wie schnell man sich an all die Zerstörung gewöhnte die sich rings um einen abspielte.

„Kraswyn bestätigt, er greift jetzt an.“ Meldete Agatha dann während Europa ein weiteres Schlachtschiff mit ihren Hauptgeschütztürmen auf den Schrottplatz schickte, die rohe Feuerkraft der Translichtbeschleuniger schien absolut unaufhaltsam zu sein. Dann öffnete sich ein weiterer Translichtkanal hinter den Sambesi und spie die Flotte Kraswyns aus was dafür sorgte das die Sambesi nun ihrerseits eingekesselt waren und von allen Seiten unter Beschuss standen. Ebenfalls hatte sich durch das Eintreffen der Grewockschiffe das Zahlenmäßige Kräfteverhältnis stark zu Ungunsten der Sambesi verschoben. Diese Liesen sich davon jedoch nicht entmutigen und drehten ihre schweren Kampfmaschinen längs zu den Angreifern wodurch sie jeweils eine Breitseite einem anderen Feind zuwandten, dies erhöhte zwar die Zielfläche der Schiffe, ermöglichte ihnen aber praktisch Hundert Prozent ihrer Feuerkraft zu nutzen. Allerdings sorgte die vergrößerte Zielfläche der Sambesi nun dafür das Europa mit ihren Translichtbeschleunigern leichtes Spiel hatte, jeder Schuss der vernichtenden Waffen fand sein Ziel und zertrümmerte ein weiteres Schiff. Plötzlich meldete Europa dann jedoch: „Ich orte einen weiteren Translichtkorridor, die Energieemissionen passen zu Sambesi Technologie.“, „Sie bekommen Verstärkung.“ Stellte General Stulz sofort fest. „Kannst du feststellen wie viele Schiffe es sind?“ fragte Nathalie daraufhin. „Negativ, eine exakte Identifizierung ist leider nicht möglich, die Stärke der Emissionen lässt jedoch vermuten das es sich um einen kompletten weiteren Gefechtsverband handelt.“ Antwortete Europa. „Das war abzusehen, natürlich hat der Orden Reserve Truppen für solche Fälle wie diesen hier.“ Stellte Dennis sofort fest. „Sollen sie nur kommen.“ Meinte Nathalie daraufhin selbstsicher, an Bord dieser Festung von Schiff fühlte sie sich unangreifbar immerhin hatte Europa bislang kurzen Prozess mit allem gemacht das dumm genug gewesen war ihr in die Quere zu kommen, selbst die größten und mächtigsten Schiffe ihrer Feinde hatten keine Chance gegen die Feuerkraft eines Titans der Kontinental Klasse.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Mar 2017 14:37 #86490 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Als die Flotte des Ordens dann jedoch auftauchte, musste Nathalie doch schlucken, es waren einfach so viele. Zudem hatten sie einen Ort zum Verlassen des Translichtkanals gewählt der sie genau hinter die kleine Flotte aus TTF Schiffen brachte, wodurch diese eingekesselt waren. „Sir, das sind nicht alles Kriegsschiffe des Ordens.“ Stellte Europa umgehend fest. „Sondern?“ fragte Nathalie zurück. „Ich kann mehrere Zivile Schiffe mit variabler Feuerkraft in dem Verband orten.“ Antwortete Europa. „Offenbar sind einige Konzernbosse stinkig weil wir ihr Bankenzentrum in die Luft gejagt haben und schicken jetzt ihren Sicherheitsdienst.“ Stellte Dennis umgehend fest. Im nächsten Moment erbebte Europa unter der Wucht der einschlage der neu eingetroffenen Flotte, so langsam wurde auch die Nanoaktivbeschichtung schwächer, die schiere überzahl ihrer Feinde forderte einfach seinen Tribut. Allerdings hatten sie ja auch Verbündete. Mit einem spektakulärem Feuerwerk durchbrach Kraswyn mit seiner Flotte die feindliche Formation und schloss damit zu den Widerstandsschiffen auf, was dafür sorgte das die Schiffe des Ordens nicht mehr ihre Gesamte Feuerkraft auf einige wenige Ziele konzentrieren konnten. „An alle Schiffe: zwanzig Salven intelligenter Mittelstreckenraketen, sofort!“ befahl General Stulz dann. Umgehend schoss ein Formationsloser Schwarm aus Marschflugkörpern in die Feindliche Flotte und erwischte die meisten Schiffe völlig unvorbereitet.

Die kurze Pause die sich daraufhin im ansonsten unablässigen Dauerfeuer der Sambesi bot nutzte Nathalie für eine Lagepeilung. Die Kräfte des Ordens hatten schwere Verluste zu verzeichnen, aber sie machten keine Anstalten locker zu lassen und rangen die weit überlegenen TTF Schiffe langsam aber sicher nieder. „Ich denke wir sollten einen Taktischen Rückzug in Betracht ziehen.“ Stellte dann General Sulz fest. „Ich stimme zu, das sind zu viele.“ Meinte Dennis. Obwohl Nathalie der Gedanke nicht gefiel wieder davonzulaufen, musste sie einsehen das die Taktische Lage kaum einen anderen Schluss zu lies, die Kräfte des Ordens waren ihnen um mehr als zwanzig zu eins überlegen und weitere Verstärkungen waren Wahrscheinlich, insbesondere da sich auch bewaffnete Zivilkräfte den Truppen des Ordens angeschlossen hatten. „Ihr habt recht.“ Meinte sie daher ehe sie befahl: „Feuer auf Fluchtvektor konzentrieren, schießt uns einen Fluchtweg frei!“ Noch waren die Kombinierten Kräfte des Widerstandes und der Grewock nicht am Ende und schlugen eine Schneiße der Zerstörung in die feindliche Flotte, zwar hatten die Sambesi genug Schiffe um Verluste in ihrer Formation ausgleichen zu können, aber die Reserve Einheiten benötigten dennoch Zeit ihr Ziel zu erreichen, weshalb ein Teil der Formation des Ordens unter dem Unnachgiebigen Trommelfeuer zusammenbrach, insbesondere nachdem Europa mit ihrer Hauptwaffe einmal mehr ein Feindliches Kapitolschiff gefrühstückt hatte. „Fluchtvektor frei Sir.“ Meldete Europa dann. „Gut, alle Einheiten Rückzug zum Sammelpunkt, jetzt. Ich will keine Heldentaten sehen!“ befahl Nathalie daraufhin, wohl wissend das dieser Entschluss auf wenig Gegenliebe seitens ihrer Grewock Alliierten stoßen würde.

Obwohl die Truppen des Ordens den Rückzugsplan daraufhin offenkundig durchschauten, konnten sie nicht viel dagegen tun, jedes Schiff das versuchte den Fluchtweg zu blockieren wurde unter fokussiertes Feuer genommen und damit entweder zum Rückzug gezwungen oder Zerstört. „Wir schaffen es.“ Meinte Dennis daher erleichtert. „Freuen Sie sich nicht zu früh, noch sind wir hier nicht weg und man darf den Orden nicht unterschätzen.“ Antwortete General Stulz gnadenlos realistisch. Im selben Moment meldete Europa: „Aktive Gravitationswellengeneratoren entdeckt, Initialisierung von Translichtantrieb nicht möglich.“, „Verfluchte Krabbler.“ Meinte Dennis daraufhin. „Können wir dem Einflussgebiet der Generatoren entkommen?“ fragte Nathalie daraufhin. „Unwahrscheinlich, den Sensorwerten nach zu urteilen sind sie Mobil.“ Antwortete Europa. „Dann müssen wir sie irgendwie Zerstören und das Schnell.“ Stellte General Sulz fest. „Sir es gibt noch eine andere Möglichkeit.“ Meinte Europa dann vorsichtig. „Ach ja?“ fragte Nathalie, im Moment sah es für sie eher so aus als würden sie auf verlorenem Posten Kämpfen, sicher es würde noch einige Zeit dauern bis die Schiffe des Ordens die Verteidigung der Terransichen Großkampfschiffe überwältigt hatten, aber es war doch nur eine Frage der Zeit.

„Ich könnte meine Hauptwaffe mit Experimenteller Antiflotten Munition laden.“ Antwortete Europa dann. „Antiflotten Munition?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ein geheimes Militärforschungsprojekt der TTF. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um eine Schrotladung für Großkampfschiffwaffen die großkalibrige Geschütze effektiver gegen multiple kleinere Ziele machen sollte.“ Erläuterte Europa. „Eine Kilometerlange Raumschrotflinte, unsere Vorfahren waren echt abgefahren.“ Stellte Steve daraufhin fest. „Man könnte auch sagen: Not macht erfinderisch. Sie befanden sich immer in einer Situation in der sie sich gegen eine Überzahl zur Wehr setzen mussten.“ Entgegnete General Stulz. „Tu es.“ Meinte Nathalie dann, immerhin mussten sie irgendetwas tun wenn sie nicht von de Sambesi über den Haufen geschossen werden wollte. „Positiv, Ladevorgang läuft.“ Bestätigte Europa sofort Pflichtbewusst. Die Sambesi versuchte unterdessen erneut ihren Feind einzukesseln, wurden jedoch bislang von dem entschlossenen Abwehrfeuer daran gehindert, auch wenn einige der Schiffe des Widerstandes oder aus Kraswyns Flotte bereits ernstzunehmende Schäden erlitten hatten. Auch sorgte die Waffentechnische Eigenart des Ordens auf Kurzstrecken Hochenergetische Lasersalven zu nutzen um feindliche Ziele Punktuell zu schwächen bereits für einige Probleme da konventionelle Verteidigungssysteme und auch die Nanoaktivbeschichtungen Terranischer Schiffe nur unzureichend vor dieser Art des Beschusses schützten.

„Hauptwaffe mit Antiflottenmunition geladen.“ Meldete Europa dann. „Zielt in Richtung der Störfeldgeneratoren.“ Befahl Nathalie umgehend, trotz aller Tricks war es unwahrscheinlich diese Schlacht gewinnen zu können das war mittlerweile mehr als offensichtlich, sie hatten die Macht des Ordens unterschätzt. „Ziellösung errechnet, richte Hauptwaffe aus.“ Quittierte Europa sofort. Trotz des heftigen Beschusses hatte sie bislang kaum Schäden davongetragen, die massive Hüllenpanzerrung hatte bislang alles im wahrsten Sinne des Wortes an sich abprallen lassen. Die Sambesi registrierten die Bewegung des gewaltigen Kriegsschiffes natürlich und schwärmten aufgeregt durcheinander, in dem Versuch ihre Wertvollen Großkampfschiffe aus dem Feuerwinkel von Europas Hauptwaffe herauszuhalten. Natürlich wussten sie nicht das diese Schiffe gar nicht das anvisierte Ziel waren. „Zielvektor erreicht, bereit für Flächendeckenden Beschuss.“ Stellte Europa dann fest. „Feuer.“ Erwiderte Nathalie lediglich. Der Effekt der daraufhin einsetzte war durchaus spektakulär. Hunderte von Geschossen schlugen praktisch Zeitgleich mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit auf verschiedensten Schiffen des Ordens ein. Zwar war die Schadenswirkung pro Geschoß im Vergleich zur Standardmunition deutlich reduziert, aber immer noch Ausreichend um kleinere Ziele sofort Kampfunfähig zu schießen und größere schwer zu beschädigen.

„Multiple Ziele getroffen und mitunter schwer beschädigt Sir, Feindliche Formation bricht zusammen das haben Sie nicht kommen sehen.“, „Status der Störfelder?“ fragte Nathalie lediglich ehe sie bewusst ausatmete. „Feindliche Störfelder stark geschwächt Sir wir haben offenkundig mehrere ihrer Generatoren zerstört oder zumindest betriebsunfähig geschossen.“ Antwortete Europa. „Wir mögen die ja unterschätzt haben, aber die uns auch.“ Dachte sich Nathalie daraufhin ehe sie Befahl: „Umgehenden Rückzug einleiten, bringt uns hier weg bevor die sich erholen.“, „Bestätigt alle Einheiten melden Notsprung auf Translicht eingeleitet. Voller Rückzug.“ Meldete Agatha nur Sekundenbruchteile bevor Europa in einem Translichtkorridor verschwand, aufgrund der etwas stressigen Situation hatten sie keine Zeit gehabt die ganze Flotte in einen einzigen Kanal zu koordinieren, so dass jedes der Schiffe seinen eigene hatte öffnen müssen. „Das war knapp.“ Stellte Dennis dann fest. „Ich weiß, aber wir waren erfolgreich.“ Antwortete Nathalie welche sich erschöpft zurückgelehnt hatte. „Das kann man wohl sagen, zwar haben sie uns in die Flucht geschlagen, aber erst nachdem wir ihre Juwel zerstört haben.“ Stimmte General Stulz zu der nun da die Anspannung nachließ auch etwas in sich zusammen zu sinken schien. „Hoffen wir das die anderen es auch alle geschafft haben.“ Meinte Nathalie dann. „Da stehen die Chancen gut, die Sambesi sind von dieser Antiflottenmunition völlig kalt erwischt worden.“ Stellte Dennis zuversichtlich fest.
~~~Ende Kapitel 57~~~

mfg.: Tg

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12 Mar 2017 20:36 #86528 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Danke für die informative Erklärung zu den Reisegeschwindigkeiten! So macht das ganze dann natürlich auch viel mehr Sinn! Ich bin ja schwer von dieser massiven Schrot-Kannone beeindruckt! :D Ich verstehe tatsächlich nur nicht, warum sich die Menschen überhaupt auf ein Gefecht mit ihren Feinden eingelassen haben. Die Flotte funktioniert doch am besten in einer Hit-and-Run Formation und da das strategische Ziel erreicht war, warum nicht einfach gleich verschwinden? Aber langsam wirkt die ganze Situation doch recht düster, die Feinde unserer Protagonisten haben ja sogar mehrere Flotten und alleine sind sie ja schon 20 zu 1 überlegen, ich bin mal gespannt wie man da wieder raus will!

LG Stefan

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18 Mar 2017 15:57 #86554 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Die Antwort auf deine Frage ist einfach: Selbstüberschätzung. Nathalie un co. fühlten sich aufgrund der Massiven Schlagkraft ihrer Wenigen Schiffe unangreifbar. Alos haben sie gehofft den Orden gleich noch um ein paar Kriegsschiffe zu bringen um ihn noch mehr zu schwächen.
Aber mach dir keinen Kopf auch der Orden wird Schlussendlcih der überlegenen Feuerkarft Terranischer Waffen erliegen ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 58: Besucher

Trotz der Tatsache das ihre letzte Offensive nicht ganz so glatt wie geplant verlaufen war, war Nathalie im großen und ganzen zufrieden. Sie hatten immerhin keine Wertvollen Schiffe verloren und die Schäden hielten sich auch in Grenzen die man reparieren konnte. Dem im Gegensatz stand die Wirkung die ihr Angriff auf den Orden gehabt hatte. Praktisch umgehend nach der Zerstörung der Schwebekolonie auf dem Planeten Astran war der Orden im Chaos versunken. Zwar waren seine Militärischen Kräfte nach wie vor einsatzbereit und verfügten noch immer über eine beachtliche Schlagkraft, aber das Rückrad des Ordens, das ausgedehnte Handels und Industrienetzwerk der Sambesi hatte ohne die Koordination von Astran einen kompletten Kollaps hingelegt. Tausende von Frachtschiffen irrten daher auf der Suche nach Handelsmöglichkeiten Ziellos umher während die Industrie sämtliche Produktionen einstellen musste. Zeitgleich war der galaktische Währungstransfer zusammengebrochen, es war daher weder Händlern noch Kunden möglich auf ihre Elektronischen Geldreserven zurückzugreifen. In Kurzform konnte man daher sagen das die Komplette Wirtschaft der Galaxis zusammengebrochen war, mit weitreichenden Konsequenzen für alle Raunfahrenden Zivilisationen.

Der Orden hatte seine Offensive auf dem Gebiet der Synode daher aussetzen müssen um die Chaotischen Verhältnisse die zurzeit auf allen Bevölkerungszentren herrschten unter Kontrolle zu bekommen. Insofern konnte man die Mission als geglückt bezeichnen. Immerhin ermöglichte der Stopp der Sambesi offensive das Kraswyn seine Kräfte konsolidieren und seine Machtbasis ausbauen konnte, was eine erhebliche Schwächung der Synode bedeutete. „Wir machen definitiv Fortschritte.“ Dachte sich Nathalie daher zufrieden während sie eine Liste der neuesten Meldungen überflog. Dabei verspürte sie durchaus einen gewissen Stolz auf sich selbst, immerhin war dies alles auch durchaus ihr Verdienst und sie war bis vor wenigen Wochen noch eine Zwangsarbeiterin gewesen die so gut wie nichts über ihr eigenes Erbe gewusst hatte, eine beeindruckende Demonstration der Lern und Anpassungsfähigkeit der Menschlichen Rasse, zwei der Eigenschaften welche die Menschen, oder Terraner wie sie von vielen anderen Spezies genannt wurden, zur meistgefürchteten Rasse der Galaxis gemacht hatten.

Dann meldete sich auf einmal Europa via Echtzeittelemetrie, aufgrund der Tatsache das die KI sich höflich ankündigte und um eine Unterredung bittete anstelle einfach ihr Abbild mitten in den Raum zu projizieren und ihr Anliegen vorzutragen schloss Nathalie jedoch das es sich um nichts wirklich dringliches Handelte. Trotzdem erlaubte Nathalie Europa sie zu sprechen und wartete die wenigen Sekundenbruchteile welche die KI benötigte sich mit den Systemen des Außenpostens zu synchronisieren. Als das Holographische Abbild der langhaarigen Frau mitte dreißig erschienen war das Europa für ihre Interaktionen nutzte fragte Nathalie: „Was führt dich her?“, „Streng genommen habe ich keinerlei physische Distanz bewältigt Sir, allerdings ist mir die Bedeutung dieser Redewendung bewusst. Ich wollt Ihnen lediglich melden das sämtliche Reparaturarbeiten innerhalb des Zeitplanes liegen.“ Antwortete Europa mit ihrer üblichen, etwas unterkühlten Objektiven art. „Danke, gute Arbeit, auch von den anderen.“ Erwiderte Nathalie umgehend. „Wir erledigen lediglich unsere Aufgaben Sir.“ Antwortete Europa, was wohl ihre art war sich für ein Lob zu bedanken. Nathalie beließ es daher dabei und fragte stattdessen: „Sonst noch was?“, „Nichts was wichtig genug währe um direkt erwähnt zu werden anstelle im Alltäglichen Bericht aufgeführt zu werden.“ antwortete Europa, was Nathalie dazu brachte mit den Augen zu rollen.

„Wenn Sie die Frage gestatten Frau Admiral, täusche ich mich, oder sind sie keine Besonders gute Freundin der Protokolle?“ erkundigte sich Europa dann Grinsend. „Du täuscht dich nicht. Ach und halte es doch bitte wie Solaria und Samara und lass die doofen Titel weg, sag einfach Nathalie.“ Antwortete Nathalie daraufhin. „Ihre Antipathie gegen nahezu sämtliche Militärische Gepflogenheiten ist mir bekannt Sir. Allerdings ziehe ich es vor die Tradition zu wahren. Vorausgesetzt Sie erteilen mir keinen anderslautenden Befehl.“ Erwiderte Europa umgehend. „Du bis unmöglich.“ Stellte Nathalie daraufhin fest, belies aber dabei. Wenn Sie eines gelernt hatte dann das es Sinnlos war mit einer Künstlichen Intelligenz über deren Standpunkt zu diskutieren. „Wenn du wirklich nichts mehr hast bist kannst du gehen.“ meinte Nathalie dann nachdem Europas Hologramm keine Anstalten machte zu verschwinden. „Sir.“ Meinte Europa daraufhin ehe ihr Hologramm verschwand. Nathalie blieb daher alleine in ihrem Arbeitszimmer zurück und Konzentrierte sich wieder auf die Berichte, vor allem auf die Aufstellungen der Ingenieurtechnsichen Abteillung über benötigte Rohmaterialien die über verschlüsselte Kommunikationskanäle an die Teldran übermittelt wurden.

Lange sollte Nathalies Phase der Ruhe jedoch nicht andauern, schon nach wenigen Minuten leuchtete die Alarmbeleuchtung auf und Hannes Stimme verkündete: „Multiple Feindziele geortet. Alle Einheiten in umgehende Gefechtsbereitschaft. Status orange für alle Stationen.“ Sofort aktivierte Nathalie ihre Kommunikationsschnittstelle in die Zentrale und fragte: „Was ist los!?“, „Ein Verband der Assan hat das System betreten, sie nähern sich schnell.“ Antwortete die Stimme eines Nathalie unbekannten Offiziers. „Verdammt die haben uns noch gefehlt!“ dachte sich Nathalie daraufhin, die Assan hatten sich bislang völlig zurück gehalten und sich auf verbale Angriffe gegen den Widerstand beschränkt ein vollständiger Kriegseintritt der Theokratie von Achalon wie der Staat der Assan formell hieß wäre daher ein echtes Problem, insbesondere da die Theokratie der Synode mindestens ebenbürtig war. Im Eilschritt hechtete Nathalie daher zu Befehlszentrale und währe unterwegs fast mit General Stulz zusammengestoßen der ebenfalls aus seinen Privaten Räumlichkeiten angestürzt kam. Gemeinsam erreichten die beiden daher die Kommandozentrale in der Professionelle Aktivität herrschte. „Status!“ verlangte General Stulz dann während er den Zentralen Holoprojektor erreichte. „Unverändert Sir, Feindlicher Verband nähert sich. Hat seine Geschwindigkeit jedoch gedrosselt, sie wollen offenbar nicht in das Minenfeld geraten.“ Antwortete einer der Offiziere sofort. „Gut, wenigstens was.“ Meinte General Stulz während Nathalie die Kräfte der Assan bereits einer ersten Überprüfung unterzog und umgehend stutzte.

Der Verband war zwar alles andere als schwach, aber mit nur einem Schlachtschiff doch viel zu klein um die Verteidigung rings um die Zitadelle brechen zu können und das musste den Assan auch klar sein. „Da stimmt was nicht.“ Meinte Nathalie daher. „Damit stimme ich Ihnen zu.“ Bestätigte General Stulz während sich seine Stirn in Falten legte. „Haben Sie eine Theorie?“ fragte Nathalie dann, sie konnte sich daraufhin keinen Reim machen immerhin waren es die Assan die sich näherten, was es unmöglich machte das es sich um einen Hinterhalt handelte. „Nicht wirklich, das ganze sieht eher nach Suizid als Militärstrategie aus.“ Antwortete General Stulz während er sich mit der Hand nachdenklich durch seinen Bart fuhr, welchen er neuerdings trug. Nathalie fand das ihn das noch würdevoller wirken lies. Nathalie zog daraufhin belustigt eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar, die Situation war zu ernst um sich in Scherze zu verstricken. „Sir, die Assan senden einen Mitteillung auf Breitband, nur Audio.“ Meldete dann einer der Offiziere welche die unzähligen Kontrollpulte besetzt hatten die in dem Raum verteilt waren. „Lassen Sie hören.“ Erwiderte General Stulz, offenbar in der Hoffnung dadurch etwas mehr über die Motive der Wurmwesen zu erfahren.

Umgehend darauf ertönte die schwere, etwas scharrende, Stimme eines Assan der verkündete: „Dies ist kein Angriff, bitte eröffnen Sie nicht das Feuer wir kommen in Friedlicher Absicht und befördern einen Ranghohen Diplomaten der Theokratie. Ich wiederhole, bitte nicht Feuern wir nähern uns in Friedlicher Absicht.“ Der leicht flehende Unterton des Assan war dabei kaum zu überhören, ganz offenbar war dem Sprecher sehr genau klar das sein Leben innerhalb wenige Minuten ein Ende finden konnte, ein Umstand der ihn ganz offensichtlich beunruhigte. „Was sagt man dazu, eine Diplomatische Delegation, interessant.“ Stellte General Stulz umgehend fest. „Glauben Sie ihm?“ fragte Nathalie daraufhin, immerhin war es durchaus denkbar das die Worte des Assan gelogen waren. „Es ergibt auf jeden Fall Sinn, meinen Sie nicht? Die Flotte ist für eine Invasionsstreitmacht zu klein, aber eine Eskortierte Diplomatische Delagation würde ins Bild passen.“ antwortete General Stulz. Nathalie überlegte daraufhin kurz und kam zu dem, weniger überraschenden, Schluss das der General recht hatte. „Sie haben recht.“ Meinte sie dann lediglich. „Antworten Sie dem führenden Schiff der Theokratie und erkundigen Sie sich nach ihrem Anliegen.“ Befahl General Stulz dann routiniert. „Aye Sir.“ Quittierte einer der Offiziere von der Kommunikationsstation umgehend.

Nur unwesentlich später meldete der selbe Mann: „Sir der Kommandierende Offizier des Führungsschiffes gibt an das sie hier sind um einen Waffenstillstandsvertrag auszuhandeln. Wenn mir die Bemerkung gestattet ist: Ich glaube die Assan haben die Hosen voll.“, „Sehr gut möglich.“ Stimmte General Stulz zu ehe er Nathalie ansah und fragte: „Was meinen Sie?“, „Wenn dieses Angebot ernst gemeint ist, wären wir dumm es zu ignorieren. Wir brauchen die Theokratie nicht auch noch als Gegner, der Orden reicht im Moment voll und ganz.“ Antwortete Nathalie. „Ganz meine Meinung.“ Stimmte General Sulz zufrieden zu ehe er befahl: „Lassen Sie die Assan Wissen das wir Verhandlungen zustimmen, solange wir den Ort und einige Sicherheitsvorkehrungen Diktieren können.“, „Aye Sir.“ Ertönte daraufhin sofort die Bestätigung ehe Dennis in die Kommandozentrale trat und meldete: „Alle Ebenen Versiegelt und Kampfbereit.“ General Stulz zog daraufhin eine Augenbraue hoch während Nathalie meinte: „Dein Fleiß ehrt dich, aber ich glaube das wir keine Angriffstruppen abwehren müssen, die Assan sind nicht zum Kämpfen hier.“, „Nicht?“ fragte Dennis daraufhin überrascht und vergaß dabei sogar seine Aussage in die üblichen Floskeln zu packen. „Sie wollen verhandeln, offenbar legen sie keinen Gesteigerten Wert darauf als eines der nächstes Ziele in unser Fadenkreuz zu rutschen.“ Antwortete Nathalie dann etwas ausführlicher. „Verstehe, das sind gute Neuigkeiten.“ Stellte Dennis dann fest während er seinen Platz an dem Zentralen Kontrolltisch einnahm.
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18 Mar 2017 16:00 #86555 by Todesgleiter
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„Das sind sie tatsächlich, allerdings sollten wir uns gut übergehen wie wir dieses Treffen angehen. Bisher wissen weder die Assan noch sonst jemand etwas von diesem Stützpunkt, was ein Taktischer Vorteil für uns ist. Wir sollten sie daher in dem glauben lassen.“ Erwiderte General Stulz dann. „Dann sollten wir die Verhandlungen lieber an Bord eines unserer Schiffe durchführen, dort können wir die Umgebung fast so gut wie hier kontrollieren, allerdings ohne einem Potenziellen Feind allzu viel Informationen an die Hand zu geben.“ Schlug Dennis umgehend vor. „Das ist ein guter Vorschlag. Frau Admiral, wie stehen Sie dazu?“ meinte General Stulz daraufhin. „Ich überlasse das Ihnen General, Sie haben auf diesem Feld deutlich mehr Erfahrung. Ich richte mich nach Ihrem Urteil.“ Antwortete Nathalie. Der General nickte daraufhin zufrieden, zwar war er niemand der von allen anderen rings um ihn herum beweihräuchert werden wollte, aber Natürlich gefiel es auch ihm wenn jemand offen seinen Respekt ihm gegenüber bekundete, insbesondere wenn dieser jemand Selbst eine bedeutsame Person war. „Gut, Herr Pfeiffer lassen Sie die Besatzung der Freiheitsstern alle nötigen Vorbereitungen dafür treffen das auf Ihrem Schiff eine Diplomatische Verhandlung stattfindet.“ Meinte General Stulz dann nach kurzer Überlegung.

„Aye Sir.“ Bestätigte Dennis ehe er sich umgehend an die Arbeit machte. „Die Freiheitsstern?“ fragte Nathalie leicht überrascht. Die Freiheitsstern war ein leichter Synode Kreuzer den der Widerstand vor einiger Zeit erbeutet hatte und war lange Zeit das größte und mächtigste Kampftaugliche Schiff der Bewegung gewesen, bis zu dem Tag als sie mit Solaria zum Widerstand gestoßen waren. „Haben Sie Einwände gegen diese Wahl?“ fragte General Stulz daraufhin. „Nein, nicht wirklich. Ich verstehe lediglich nicht weshalb wir die Verhandlung auf einem Naquiim Schiff durchführen müssen.“, „Aus den vorhin genannten Gründen der Geheimhaltung. Dort können die Abgesandten der Theokratie nichts sehen das einen nennenswerten Vorteil im Kampf gegen unsere wirklich wertvollen Schiffe bringt. Sie kennen die Baupläne dieses Schiffstyps vermutlich sowieso schon.“ Antwortete General Stulz geduldig. „Das ergibt Sinn.“ Stimmte Nathalie zu und kahm sich sofort so schrecklich dumm und Naiv vor, trotz allem musste sie noch eine Menge lernen.

Es dauerte daraufhin seine Zeit alle Vorbereitungen abzuschließen weshalb bis zu dem finalen Treffen noch zwei ganze Stunden ins Land gingen, was allerdings niemanden Störte. Diese Verhandlung war zu wichtig um sie nur aufgrund mangelnder Vorbereitungen zu verpatzen. Schlussendlich saß Nathalie dann jedoch doch Seite an Seite mit General Stulz an einem wuchtigen Holztisch von dem sie nicht so genau wusste wo die Widerstandskämpfer das Möbelstück eigentlich aufgetrieben hatten und wartete mit möglichst unbewegter Miene auf das Eintreffen der Assan Delegation die in diesem Moment eine Sicherheitsüberprüfung über sich ergehen lassen musste. Zwar waren die Assan keine wirklich bedrohlichen Nahkämpfer und all ihre Distanzwirksamen Waffensysteme konnten Assan lediglich gut sichtbar an Gürtelartigen Kleidungsstücken bei sich tragen , aber trotzdem ging niemand ein Risiko ein. Dann schlängelten sich die Assan in den Raum aufgrund der Anatomischen Tatsache das ihre Spezies keine Gliedmaßen besaß, war das die einzig mögliche Fortbewegungsmethode auf die sie zurückgreifen konnten. Nach einer kurzen Lagesondierung Liesen sich die Riesenwürmer dann auf dem Bereitgestellten, gepolsterten, Podest nieder das aus Rücksicht auf die Assan Physiologie die Stühle an ihrem Tischende ersetzte. Nachdem sich dann alle niedergelassen hatten, schlossen die Türen mit einem endgültig klingenden Rumpeln ehe einer der Kämpfer eine Gerätschaft aktivierte die sich in der Mitte des Tisches befand. Es handelte sich dabei um einen Multispektralstörsender der es unautorisierten Kommunikationsmitteln oder Abhörgeräten unmöglich machte das Gespräch zu verfolgen.

„Willkommen an Bord. Es freut mich Sie hier empfangen zu können.“ Grüßte General Stulz dann Höflich und korrekt. „Wir bedanken uns für die Möglichkeit dieser Unterredung General. Die Theokratie ist nicht an Feindseligkeiten interessiert.“ Antwortete der Führende Vertreter der Assan dann. „Das klang bis vor wenigen Tagen in Ihren Übertragungen aber noch anders Gesandter.“ Stellte General Stulz spitz fest. Zwar stimmte es das die Theokratie nie wirkliche Schritte gegen den Widerstand unternommen hatte, das hatte sie von verbalen Attacken jedoch nicht abgehalten. „Ich gebe zu das die Theokratie in der Vergangenheit einige aus heutiger Sicht unglückliche Entscheidungen getroffen hat. Aber wir sollten die Vergangenheit ruhen lassen und an die Zukunft denken.“ Antwortete der Gesandte. General Stulz zog daraufhin eine Augenbraue hoch, es war allgemein bekannt das die Assan, ähnlich den Naquiim, ziemlich Arrogant waren. Ein Vorurteil das sich hier bestätigte, immerhin verlangte die Theokratie sämtliche Beleidigungen und Aufrufe zur restlosen Vernichtung der Menschheit zu ignorieren. „Nur angenommen wir stimmen einem Waffenstillstand zu Gesandter, welche Garantie haben wir dann das die Theokratie es sich nicht plötzlich anders überlegt?“ fragte General Stulz dann nach einer kurzen Pause. „Wir können leider keine Garantie für die Beständigkeit der Entscheidung der Oberen liefern, aber ich kann versichern das sie Bestand haben wird.“ Antworttete der Gesandter erneut wobei sich ein gewisser flehender Unterton in seine Stimme schlich der so gar nicht zu dem sonst üblichen, überheblichen Getue der Assan passen wollte.

Natürlich entging dem General diese Stimmschwankung nicht, dafür war er viel zu Professionell. Aber er war eben auch Professionell genug sich nichts anmerken zu lassen während er sich mit Nathalie über die Neurokommunikation verständigte, eine äußerst nützliche Technologie wie Nathalie bereits gelernt hatte: „Sie haben wirklich Angst, man sieht es an ihrer defensiven Körperhaltung. Ich glaube das Angebot der Theokratie ist durchaus ernst gemeint.“, „Glauben Sie wir können das zu unserem Vorteil ausspielen und etwas mehr als nur einen Waffenstillstand herausschlagen?“ erwiderte Nathalie. „Vielleicht, wir müssen es nur taktisch angehen. Die Theokratie wird genau wie das Imperium einen offenen Konflikt mit dem Orden meiden wollen wie der Teufel das Weihwasser. Aber ich bezweifle das sie allzu Glücklich mit dem Handelsdiktat durch die Sambesi sind.“ Antwortete General Stulz. „Dann sollten wir unsere Gäste hier nicht länger warten lassen.“ Stellte Nathalie fest ehe General Stulz, dieses Mal deutlich hörbar, meinte: „Also schön, wir sind Interessiert, wie Genau stellt die Theokratie sich dieses Übereinkommen vor?“ Der Gesandte der Assan wirkte daraufhin ehrlich erleichtert als er antwortete: „Ein konventioneller Waffenstillstandsvertrag, beide Seiten sichern einander zu keine bewaffneten Kräfte gegen die jeweils andere Gruppierung einzusetzen und auch keine Geheimdienstlichen Tätigkeiten auszuführen.“ General Stulz schaute daraufhin zu Nathalie hinüber, wie als wollte er ihre Reaktion zu diesem Angebot einschätzen ehe er fragte: „Was haltet ihr von einem etwas Tiefgreifenderen Vertragswerk Gesandter?“ Der Assan wurde augenblicklich hellhörig, was man an seiner sich sofort straffenden Körperhaltung bemerkte ehe er fragte: „Wie darf ich diese Frage interpretieren?“

„Uns ist bewusst das die Theokratie durch Verträge an den Orden gebunden ist die sie nicht ohne weiteres brechen kann. Aber ich bin dennoch zuversichtlich das wir alternative Möglichkeiten finden uns zu einigen. Zum Beispiel währen sämtliche Zivilen Aufklärungsdaten für uns ausgesprochen wertvoll.“ Antwortete General Stulz, wobei Nathalie in für seine Weitsicht bewundern musste, lediglich Ziviles Kartenmaterial und Aufklärungsdaten anzufordern war klug, da man sie nur schwer Taktisch gegen die Theokratie selbst verwenden konnte. Mithilfe der ausgefeilten Analyse Algorithmen die dem Widerstand mittlerweile jedoch zur Verfügung standen würden sie dennoch wertvolle Informationen liefern können. Der Gesandte zögerte daraufhin mit einer Antwort, offensichtlich haderte er mit sich selbst. „Ich muss wohl nicht betonen das eine solche Vertiefung unserer Beziehungen maßgeblich zu einer Stabilisierung eines Waffenstillstandes beitragen würden.“ Stellte General Stulz dann mit einem beiläufigen Tonfall fest. Der Gesandte der Theokratie wälzte seinen massigen Leib daraufhin unwohl herum ehe er meinte: „Unter der Voraussetzung das Schiffe der Theokratie auch im Hoheitsbereich anderer Mächte im Rahmen einer Handelsblockade nicht Angegriffen werden Stimme ich einer vollständigen Übertragung sämtlicher Zivilen Karten und einer Dauereinspeißung aller Zivilen Echtzeitsensordaten in Ihr Netzwerk zu.“

„Oha.“ Stellte Nathalie daraufhin fest, sie hatte nicht damit gerechnet das der Assan so schnell klein bei gab. „Sie haben Angst, vermutlich hat die Theokratie sich ebenso wie die Synode nie wirklich vom Krieg erholt und jetzt fürchten sie das wir den Sack zu machen, wenn Sie diese Redewendung erlauben.“ Antwortete General Stulz. „Ich verstehe.“ Erwiderte Nathalie während General Stulz bereits dem Gesandten antwortete: „Diese Bedingung ist akzeptabel. Es ist eine Freude mit Ihnen zu Verhandeln. Ich hoffe auf eine erfolgreiche und Friedliche Zukunft zwischen unseren Völkern.“, „Dem kann ich mich nur Anschließen General, sobald ich auf mein Schiff zurückgekehrt bin werde ich alles nötige wegen der Datenübertragungen in die Wege leiten.“ Erwiderte der Gesandte, offenbar Heilfroh diese Aufgabe gemeistert zu haben und dabei ein für seinen Vorgesetzten verkraftbares Ergebnis erzielt zu haben.
~~~Ende Kapitel 58~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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