Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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14 Jan 2017 13:48 #85493 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenige Minuten später hatte sich ein Erkundungstrupp, bestehend aus den üblichen Verdächtigen um Nathalie und Dennis in voller Montur im Enterbereitschaftsraum versammelt. „Prüfen Sie alle nochmal den Status Ihrer Lebenserhaltungssysteme, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Umgebungsatmosphäre an Bord der Europa kein Menschliches Leben zulassen.“ Meinte Dennis dann während ein sachter Ruck durch das Schiff ging während Solaria vorsichtig an der Luftschleuse andockte. Nathalie tat es daraufhin allen anderen gleich und startete das Selbstdiagnose Programm ihres gepanzerten Raumanzuges, immerhin hatte sie keine Lust zu ersticken, zu erfrieren oder sonst wie einen unangenehmen Tot durch ungünstige Atmosphärenbedingungen zu finden. Erfreulicherweise hatte das Diagnose Programm daraufhin nichts zu beanstanden und Nathalie wartete zufrieden darauf das Solaria die Andockprozedur abgeschlossen hatte. Schließlich wechselte die Beleuchtung in der Kammer zu dem wohl bekannten Rot Ton und die Warnlichter an den Rändern der im Boden eingelassenen Luke flammten auf. „Andockvorgang abgeschlossen, bereit für Öffnung von Enterport.“ Meldete Solarias Stimme dann sowohl aus den Lautsprechern im Helm des Anzugs als auch außerhalb des Anzuges im Raum selbst. „Alle bereit?“ fragte Dennis dann und lies einen kurzen prüfenden Blick über die versammelten gleiten. Bestätigendes Gebrumme und gegrunze war daraufhin zu hören weshalb Dennis meinte: „Öffnen.“

Sofort darauf öffnete sich die Luke des Enterports und gab den Blick auf die darunter liegende Luftschleuse frei. Beeindruckt stellte Nathalie dabei fest das Solaria eine echte Punktlandung hingelegt hatte, der Enterport saß so perfekt auf das es den Anschein hatte durch einen gewöhnlichen Andocktunnel zu blicken, wenn man dabei bedachte das Solaria selbst ein Tausende Tonnen Schweres Raumschiff war, eine durchaus beachtliche Leistung. Dann nickte Dennis Nathalie zu welche sich neben dem Enterport hin kniete und ihr Multifunktionsgerät mit der Luftschleusenkonsole verband. Zunächst passierte daraufhin gar nichts, die Schleuse hatte schlichtweg keinerlei Energie, erst als Nathalie etwas Energie durch die Verbindung transferierte reagierten die Schleusenprotokolle. Wie schon bei Samara öffnete sich die Schleuse daraufhin umgehend freiwillig. „Stockfinster da drinnen.“ Stellte einer der Kämpfer dann fest während er in die Schleuse linste. Ein weiterer Kämpfer hatte unterdessen ein Stromtransferkabel herbeigeschafft mit dessen Hilfe es Solaria möglich war Energie in die Systeme der Europa zu leiten. Schnell war das Kabel daraufhin angeschlossen und der Trupp schwebte, aufgrund der an Bord der Europa herrschenden Schwerelosigkeit, mühelos durch die äußere Schleusentür in die Schleusenkammer. Als sie im inneren angelangt war, aktivieret Nathalie dann wie alle anderen ihre Gravitationsstiefel um sicher auf dem Boden zu stehen und wartete bis alle in der Kammer waren.

Nur wenige Sekunden später öffnete sich das innere Schleusenschott und gab damit den Weg in die gähnende Finsternis frei die im inneren des Monumentalen Kriegsschiffes herrschte. Ohne eine Aufforderung dafür zu brauchen, aktivierten die Kämpfer daraufhin die Lampen an ihren Waffen und leuchteten die Korridor, zumindest einige Meter weit, aus. „Ok, es gibt hier keine Luft.“ Stellte Nathalie dann nach einen kurzen Blick auf ihren Handcomputer fest. „Doch, die ist bloß gefroren, weil es zu kalt ist.“ Antwortete Dennis und lenkte Nathalies Aufmerksamkeit mit einem Fingerzeig auf die wie vereist wirkenden Korridorwände sowie die feinen Schwebepartikel überall. „Brr.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und schüttelte sich einmal, wenn sogar Gase gefroren musste es wirklich verdammt Kalt sein. „Gut, gehen wir weiter.“ Meinte Dennis dann worauf sich der Trupp vorsichtig in Bewegung setzte. Der Korridor wirkte dabei ziemlich mitgenommen, obwohl die glitzernde Schicht aus Sauerstoff-Stickstoffeis die Details verwischte konnte man doch deutlich die Spuren von Überlastungsbränden, kleinen Explosionen oder ähnlichem erkennen. „Dieses Schiff war definitiv in einem heftigen Gefecht.“ Stellte Dennis dann fest während er den Lichtschein seiner Waffe über die Wände gleiten ließ.

„Hoffentlich sind die Schäden nicht zu schwer.“ Stellte Nathalie dann fest. „Das ist unwahrscheinlich, bei unsere Annäherung haben wir keine Hüllenbrüche entdeckt die groß genug gewesen wären um dieses Schiff lahmzulegen.“ Antwortete Dennis. „Warum ist es dann noch hier? Ich meine wenn es nicht zu schwer beschädigt ist, warum hat seine Besatzung es dann aufgegeben?“ fragte Nathalie daraufhin. „Man muss nicht immer gleich das ganze Raumschiff zerstören um die Besatzung dazu zu zwingen es aufzugeben. Vermutlich wurde der Translichtantrieb oder etwas in der Richtung kritisch getroffen, so dass die Europa hier fest saß. Aufgrund es tobenden Krieges hatte die TTF dann vermutlich keine Bergungskapazitäten frei, so dass sie das Schiff evakuiert haben, in der Hoffnung irgendwann zurückzukommen um es wieder einzusammeln.“ Antwortete Dennis während sie weiter durch die endlos anmutenden Korridore marschierten. Die ganze Zeit über tat sich dabei überhaupt nichts, das Schiff blieb völlig Leblos.
Nach über einer Stunde des endlosen Suchens und mehrerer Erkundigungen von General Stulz hatten sie dann Glücklich den Zentralen Reaktorkontrollraum erreicht. Immerhin war das Vordinglichste Problem der Energiemangel an Bord. Allerdings versperrte eine gepanzerte Tür den Weg in das Innere des Kontrollraumes. „Versucht sie aufzustemmen, aber passt auf das ihr eure Anzüge dabei nicht beschädigt.“ Meinte Dennis dann. „Glaubst du dass das funktioniert?“ fragte Nathalie umgehend skeptisch, in einer Wette über einen Wettkampf zwischen der Tür und den Kämpfern hätte sie alles auf die Tür gesetzt. „Wenn sie nicht verriegelt worden ist bevor die Energie aus gegangen ist, wird es funktionieren. Wenn sie aber verriegelt wurde, dann haben wir ein Problem.“ Antwortete Dennis während das angestrengte schnaufen und ächzen der Männer die Kommunikationsverbindung beherrschte.
Tatsächlich tat sich nach kurzer Zeit jedoch etwas und die Türflügel Liesen sich, zu Nathalies erstaunen, etwas wiederwillig zur Seite schieben wobei feine Eisplättchen von der Metalloberfläche abplatzten und daraufhin langsam durch den Korridor schwebten.

Nach etwa zwei Minuten hatten es die Kämpfer geschafft die Türflügel soweit aufzustemmen das man bequem hindurch gehen konnte. „Gute Arbeit Jungs.“ Meinte Nathalie daraufhin und zwinkerte den etwas außer Puste geratenen Soldaten zu. Diese erwiderten lediglich ein brummen, gepaart mit heftigen Atemgeräuschen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging der Trupp dann weiter und betrat den Raum hinter der massiven Panzertür, auf den ersten Blick war dabei klar das es sich um einen Kontrollraum handelte, die unzähligen Überwachungsschirme und Kontrollpulte die überall aufgebaut waren liesen garkeinen anderen Schluss zu. Zielsicher schritt Dennis dann auf eine Konsole direkt der Zugangstür gegenüber zu die unterhalb eines großen Sichtfenster angebracht war. Hinter dem Fenster erkannte Nathalie die typischen formen eines Terranischen Kaltfusionsreaktors, oder eigentlich vier davon. Jeder der vier Reaktorblöcke war dabei über zehn Stockwerke hoch und größer als so manche Kurzstreckenfähre. Während Nathalie daraufhin noch die imposante Technik bestaunte hieb Dennis frustriert mit der Faust auf das Kontrollpult, wobei eigne Eisplitter abbrachen und fluchte: „Verflixt, komplett tot.“, „Geht gar nichts?“ fragte Nathalie umgehend. „Nein, gar nichts. Das Schiff ist komplett Energielos.“ Antwortete Dennis. „Das heißt wir können nicht mal überprüfen ob noch genug Treibstoff für eine Reaktorzündung da ist?“ fragte Nathalie dann. „Nein, können wir nicht. Wir müssen die Reaktorkontrolle extern mit Energie versorgen.“ Antwortete Dennis.

„Na zum Glück haben wir dafür vorgesorgt.“ Stellte Nathalie fest, immerhin hatten sie Kofferförmige Hochspannungsenergiezellen mitgebracht. „Hoffen wir das die reichen.“ Erwiderte Dennis, immerhin waren die Energiezellen nicht dafür konzipiert eines der Primärsystem eines so großen Raumschiffes zu versorgen. „Ein bisschen mehr Optimismus wenn ich bitten darf.“ Meinte Nathalie daraufhin scherzhaft was Dennis tatsächliche ein Grinsen entlockte, normaler weiße war es sein Part sie zu einer etwas positiveren Sichtweiße zu motivieren. Das anschließen der Energiezellen verlief daraufhin, von einem kleinen Vereißungsproblem der Schnittselle das mithilfe eines Plasmatrennschneiders geflößt wurde einmal abgesehen keinerlei Probleme. „Ein hoch der Flottenweiten Standardisierung.“ Stellte Dennis daraufhin fest ehe er die Energiezellen aktivierte und so einstellte dass sie die gespeicherte Energie abgaben. Sofort darauf kam leben in das Schaltpult und die darüber befindlichem Kontrollmonitore und ein regelrechter Dominoeffekt setzte ein, überall in dem Raum erwachten plötzlich Staus anzeigen zum Leben, blinkten ohne Vorwarnung Warnleuchten auf und begannen Kontrollschirme zu flimmern. „Die gute Nachricht: Die Technik springt wenigstens an.“ Stellte Dennis umgehend fest während er mit einem Auge die Ladestandsanzeige der Energiezellen überprüfte.

Wie für Terranische Systeme üblich brauchten die Kontrollsystem nicht lange um hochzufahren, allerdings stellten sie sich sofort bockig als sie registrierten das das restliche Schiff inaktiv war. „Dämliche Sicherheitsprotokolle.“ Fluchte Dennis daraufhin während er versuchte eine Notfallüberbrückung zu aktivieren um Zugriff auf die Reaktorverwaltung zu erlangen. Nathalie zog bei diesem Anblick amüsiert eine Augenbraue hoch, was dank des Helmes den sie trug niemand mit bekam. Dann meldete sich plötzlich Solaria zu Wort: „Sie verschwenden Ihre Zeit, die Primäre Reaktorverwaltung ist gesperrt solange der Hauptcomputer inaktiv ist. Versuchen Sie stattdessen die Pilotreaktoren Initial zu zünden.“ Dennis hielt daraufhin kurz inne ehe er meinte: „Und du glaubst das funktioniert?“, „Die Pilotreaktoren verfügen über eine Notfallentriegelung um sie im Falle eines totalen Energieverlustes aktivieren und das Schiff retten zu können.“ Antwortete Solaria sofort. „Das klingt vielversprechend.“ Stellte Dennis umgehend fest und lies seine Finger erneut über die Bedienelemente fliegen wobei er offensichtlich von Solaria mit Fachwissen unterstützt wurde. Mittlerweile hatte Nathalie nämlich herausgefunden das Dennis zwar über einen Bemerkenswerten Wissensschatz verfügte, seine Kenntnisse aber durchaus ihre Grenzen hatten und die korrekte Bedienung einer Reaktorkontrollkonsole war wohl eine dieser Grenzen. Ein Umstand en Nathalie ihm nicht zum Vorwurf machen konnte, sie selbst hatte auch bereits versucht sich in diesem Fachgebiet Wissen anzueignen und war dabei krachend gescheitert.

Plötzlich ertönte dann ein dezentes Piepsen das irgendwie etwas warnendes an sich hatte. Sofort lies Nathalie ihren Blick daraufhin rasch durch den Raum gleiten und entdeckte den Übeltäter schnell, es war die Ladestandsanzeige der Energiezellen, es war bereits fünfundzwanzig Prozent der Ladung verbraucht. „Ähm Dennis...“ meinte sie daher vorsichtig. „Ich weiß, aber ich habe nicht gerade viel Erfahrung in sowas es dauert daher seine Zeit.“ Antwortete Dennis mit einen gehetzten Unterton. Nur kurz darauf konnte Dennis jedoch einen Erfolg für sich vermelden und meinte triumphierend: „Ich glaube ich habs. Danke Solaria.“, „Dann sollten wir uns besser beeilen oder?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ja, bevor diesen Energiezellen der Saft ausgeht.“ Stimmte Dennis zu ehe er meinte: „Achtung und Zündung!“ Zur allgemeinem Verunsicherung passierte daraufhin zunächst gar nichts. Selbst Dennis warf noch einmal einen skeptischen Blick auf das Kontrollpult. Dann piepsten die Energiezellen jedoch panisch auf und das gespeicherte Energielevel viel geradezu schlagartig ab, als hätte jemand einen Abfluss geöffnet. Gerade als Nathalie daher dachte das irgendetwas gehörig schief gelaufen war und sie alle bald wieder im dunkeln stehen würden erwachten Teile der Maschinerie vor dem großen Sichtfenster zu Leben, zwar bleiben die großen Hauptreaktorblöcke tot, doch die deutlich kleineren Pilotreaktoren die sich am Boden und der Decke des Reaktorraumes um die Hauptreaktoren herum drängten begannen aufzuleuchten. Ebenfalls verkündeten mehrere Statusanzeigen nun die Aktivierung der Pilotreaktorsysteme.

„Zündung erfolgreich, das Notfallenergiegitter ist aktiv.“ Stellte Dennis dann erleichtert fest während die Notfallbeleuchtung des Raumes ansprang und die Taschenlampen der Kämpfer obsolet machte. „Ich spüre immer noch keine Schwerkraft.“ Stellte Nathalie dann jedoch fest. „Das liegt daran das die Künstliche Gravitation nicht als kritisches System gilt. Sie ist weder für das Überleben der Besatzung noch für die Funktion des Schiffes selbst notwendig. Das Notfallenergiegitter versorgt aber nur absolut kritische Systeme wie die Lebenserhaltung, das Notfallkommunikationssystem und Teile des Computerkerns.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend. „Na wenigstens können wir dann bald diese Helme absetzen.“ Stellte Nathalie daraufhin fest.
~~~Ende Kapitel 49~~~

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14 Jan 2017 16:14 #85499 by General Stefan
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Oho nicht schlecht, nicht schlecht. Das muss ja eine ziemlich beeindruckende Schlacht gewesen sein! Ich bin ja mal gespannt ob sie inder Europa eine Aufzeichnung finden könnten! Des Weiteren würde es mich interessieren, ob die KI der Europa noch lebt, schließlich dürfte sie ja nur einen ziemlich langen Schlaf hinter sich haben!
Was die Erklärung angeht, warum die Europa da noch intakt liegt, bin ich mir aber nicht sicher. Ich meine wir reden hier potentiel vom mächtigsten Terranischen Schlachtschiff allerzeiten. Dafür würde man bestimmt ein paar Schlepper entbehren können und wenn die Europa nur als Schwebende Festung zur letzten Verteidigung der Erde eingesetzt worden wäre, ist es doch eine Schande sie dort vor sich hin treiben zu lassen und aus militärischer Sich volkommen idiotisch :D Bin ja mal gespannt ob wir im Verlauf der Erkundung rausfinden, warum sie zurückgelassen wurden!

Freue mich auf nächste Woche und das nächste Kapitel!

LG Stefan

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21 Jan 2017 13:39 #85667 by Todesgleiter
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@General Stefan: Trotz ihrer Menschlichen Gefühlswelt sind die Terranische KI's Computerprogramme, wenn auch extrem komplexe. Eine lange Zeit der inaktivität kann ihnen daher nichts anahben, solange die Hardware nicht beschädigt wird können sie praktisch unbegrenzt lange "schlafen".

Nun ja, du gehst davon aus das es reicht ein Schiff an das andere anzuhängen um es abzuschleppen. Es handelt sich hierbei aber nicht um schwimmende Metallkörper, sondern um rieisge Konstrukte im Weltraum die sich ohne Trägheitskompesnation mit ihrer eigenen Schubkraft pulverisieren könnten.

@all (falls außer Stefan überhuat noch jemand mit ließt^^): Weiter geht's:

Kapitel 50: Europa Teil 2

„Also die gute Nachricht ist: Die Tanks für Reaktorkernbrennstoff sind zu über vierzig Prozent gefüllt.“ Meinte Dennis während die Systeme der Europa langsam wieder hochfuhren. Plötzlich wechselte die bislang vorherrschende neutral weiße Notfallbeleuchtung in einen Rotton und eine Synthetisch klingende Stimme meldete: „Eindringlinge geortet, Verteidigungsprotokolle initiieren.“ Im selben Moment leuchteten Warnlichter auf und mächtige Panzerschotten versiegelten das Sichtfenster in den Reaktorraum, gleichzeitig wurden sämtliche Darstellungen auf den Kontrollmonitoren von einem Roten Dreieck mit einem Ausrufezeichen darin überlagert und die Konsolen reagierten nicht mehr. „Was zum...?“ fluchte Dennis daraufhin ehe aus der Decke des Raumes mehrere Geschütze fuhren und den Trupp ins Visier nahmen. „Lasst die Waffen fallen sofort!“ brüllte Dennis daraufhin, keiner der Kämpfer zögerte damit diese Anweisung in die Tat umzusetzen, so dass alle ihre Waffen fallen Liesen und die Hände gut sichtbar in die Höhe hielten. Dann erschien plötzlich eine Menschliche Gestalt mitten im Raum, es war sofort klar das es sich um ein Hologramm handelte, auch wenn die Darstellung perfekt war. „Identifizieren Sie sich.“ Meinte dann eine unterkühlt klingende Stimme, die jedoch Menschlich klang.

Dennis stupste Nathalie daraufhin vorsichtig mit dem Knie an worauf sie vorsichtig vortrat und meinte: „Wir sind Mitglieder des Menschlichen Widerstandes, mein Name ist Nathalie. Ich bin der Kommandierende Offizier der TTF Solaria und der TTF Samara.“ Das Hologramm, welches sich mittlerweile als Darstellung einer Frau Anfang dreißig mit wallenden gelockten Brünetten haaren herausgestellt hatte fixierte Nathalie daraufhin mit seinem Blick, obwohl das natürlich nur Show war, die Augen des Hologramms sahen überhaupt nichts, immerhin waren sie nur ein Lichtbild. „Das ist unmöglich meine Datenbank kennt keinen Eintrag über Sie. Demzufolge müssen Sie eine Schwindlerin sein. Oder noch schlimmer: eine Kollaborateurin.“ Antwortete das Hologramm dann mit zu Schlitzen verengten Augen. „Ich bin weder das eine noch das andere, du warst lange Zeit inaktiv. Sehr lange Zeit. In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert.“ Erwiderte Nathalie. „Wie lange war ich inaktiv?“ fragte das Hologramm daraufhin. „Mindestens Hundertfünfzig Jahre.“ Antwortete Nathalie. „Das ist ausgeschlossen.“ Erwiderte das Hologramm das wohl zur Künstlichen Intelligenz des Schiffes gehörte. „Wenn du mir nicht glauben willst in Ordnung. An einer deiner Luftschleusen liegt ein anderes Schiff. Eine Fregatte der Norfolk Klasse, die TTF Solaria, unterhalte dich mir ihr. Sie wird meine Geschichte bestätigen.“ Meinte Nathalie dann, nun doch froh darüber mit Solaria angereist zu sein, die Ki war mit Sicherheit in der Lage Europa zu überzeugen.

Es folgte daraufhin eine längere Phase des Schweigens. Allerdings wusste Nathalie nur allzu gut das es für eine Ki kein Problem war mehrere dinge gelichzeitig mit voller Aufmerksamkeit zu tun, Europa konnte sie daher auch jetzt jederzeit erschießen wenn sie das wollte oder für nötig erachtete. Es rührte sich daher vorerst niemand vom Fleck und wartete ab was passierte. Schließlich bewegte sich Europas Hologramm wieder und sie meinte kopfschüttelnd: „Ich hatte ja keine Ahnung. Bitte entschuldigend Sie meine Voreiligkeit.“ Im nächsten Moment erloschen die Alarmlampen, öffneten sich die Panzerschotten und fuhren die Geschütztürme zurück in ihre Nischen. Ein kollektiver Seufzer der Erleichterung ging daraufhin durch Nathalie und ihre Begleitung während sie alle ihre Hände wieder sinken Liesen und ihre Waffen wieder aufsammelten. Dann meldete sich plötzlich General Stulz: „Wir bekommen hier einige Interessante Werte, alles in Ordnung bei Ihnen da drüben?“, „Positiv Sir, wir waren in der Lage die Pilotreaktorsystem und das Notfallenergiegitter der Europa zu reaktivieren. Ebenfalls scheint die Synthetische Intelligenz des Schiffes wieder aktiv zu sein.“ Antwortete Dennis sofort. „Sehr gut, versuchen Sie sich einen Überblick über die Schäden zu verschaffen.“ Erwiderte General Stulz wobei er definitiv erleichtert klang. „Bestätigt Sir.“ Meinte Dennis daraufhin lediglich.

„Ich muss Ihnen gratulieren. Solaria hat mir mitgeteilt was Sie bereits alles erreicht haben und das ist vor Ihrer aller Hintergrund höchst beeindruckend. Ich kann Ihnen daher sagen das die TTF, auch wenn sie offiziell garnichtmehr existiert, Stolz auf Soldaten wie Sei sein kann.“ Meinte Europa dann was spontane Beifallsbekundungen seitens der Widerstandskämpfer in Form von freudigen Ausrufen zur Folge hatte. „Danke.“ Meinte dann auch Nathalie, wenn auch bei weitem nicht so überschwänglich wie ihre Kameraden. „Da ich davon ausgehe das Sie mich bestimmt nicht nur geweckt haben um zu plaudern denke ich das es Sie alle Freuen wird wenn ich Ihnen nun sage das ich bereit bin Ihre Sache zu unterstützen. Zu lange schon sitzen die Naquiim selbstgefällig auf Ihre Thron, es wird Zeit das die Menschheit ihren Rechtmäßigen Platz zwischen den anderen Großmächten zurück bekommt.“ Stellte Europa dann mit einem mordlüsternen Unterton und Gefährlich blitzenden Augen fest. Für sie war der Krieg immerhin nie zu Ende gewesen und Ihr regelrechter Hass auf die Naquiim war noch frisch und loderte hell. „Das freut uns wirklich wie ist den Status?“ erwiderte Nathalie daraufhin nachdem sie einmal geschluckt hatte.

„Ich habe multiple Schäden über nahezu alle Systeme erlitten. Die meisten davon sind jedoch nicht kritisch und können vorläufig ignoriert werden. Bedauerlicherweise wurde allerdings meine Translichtstabilisatorspulen zerstört, ebenfalls sind vier der Hauptantriebsturbinen kritisch beschädigt. Auch die Trägheitsdämpfer arbeiten nur mit stark eingeschränkter Effizienz.“ Antwortete Europa. „Was brauchst du für die Reparaturen?“ fragte Dennis daraufhin. „Ich habe bereits eine Materialienliste zusammengestellt, allerdings sollten sie bedenken das die Schäden an den Antriebsturbinen zu weitreichend sind als das ich sie selbst reparieren könnte. Dafür ist schweres Gerät notwendig.“ Antwortete Europa sofort. „Vielleicht können wir unsere neuen Teldran Freude dazu überreden uns in diesem Fall etwas auszuhelfen.“ Meinte Dennis daraufhin zu Nathalie. „Gut möglich, es wäre keine Militärische Unterstützung im klassischen Sinne, aber es würd uns trotzdem immens helfen.“ stimmte Nathalie zu ehe sie fragte: „Kannst du dich auch mit den defekten Turbinen bewegen?“, „Positiv, durch den Ausfall ist meine maximale Beschleunigungskapazität zwar limitiert aber ich bin nicht Bewegungsunfähig.“ Antwortete Europa ehe sie fragte: „Erlauben Sie mir eine Frage, Sie erwähnten gerade die Teldran und nannten sie Freunde, ist das korrekt?“, „Ja das ist korrekt. Wir unterhalten eine art von Bündnis mit dem Teldran Imperium.“ Bestätigte Dennis umgehend.

„Ich verstehe. Das ist eine höchst interessante Begebenheit.“ Meinte Europa daraufhin nachdenklich ehe sie beiläufig meinte: „Die Atmosphärischen Druck und Temperaturwerte an Bord sind übrigens wieder innerhalb der Toleranzgrenzen und für Menschliches Leben geeignet.“ Erst in diesem Moment viel Nathalie auf das sowohl die feinen Schwebepartikel als auch die Eisüberkrustungen restlos verschwunden waren. „Sie hat recht, die Atmosphäre ist einwandfrei.“ Meldete umgehend einer der Kämpfer welcher Europas Aussage mit einem Messgerät überprüft hatte. „Natürlich habe ich recht. Ich mag ja nichtmehr ganz taufrisch sein, aber meine Atmosphärensensoren arbeiten noch tadellos.“ Stellte Europa daraufhin leicht eingeschnappt fest. Nathalie grinste daraufhin und öffnete die Versiegelung ihres Helmes ehe sie einen Knopf am Unterarm ihres Anzuges betätigte, sofort darauf verschwand der komplette Helm im Rückenpanzer des Anzuges. Befreit atmete Nathalie daraufhin einmal tief durch, die Luft an Bord war zwar nicht die beste, aber trotzdem um Welten besser als die Wiederverwertete Luft des Raumanzuges, zudem fühlte sie sich in dem Helm immer so eingeengt, was vielleicht auch daran lag das sie so ihre Schwierigkeiten damit hatte ihre Wallende Haarpracht darin unter zu bringen.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~


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21 Jan 2017 13:42 #85668 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Viel besser.“ Meinte dann auch Dennis zufrieden ehe er fragte: „Kannst du dein Primäres Energiegitter aktivieren?“, „Ich habe bereits eine Selbstdiagnose aller System gestartet, gegen eine Aktivierung der Hauptreaktorblöcke spricht nichts.“ Antwortete Europa umgehend. „Na das sind ja mal gute Nachrichten, ich werde dem General melden das wir in kürze die Primärsysteme aktivieren können.“ meinte Dennis daraufhin geschäftig ehe er sich auf die Unterhaltung mit General Stulz konzentrierte, die Nathalie am Rande ihres Bewusstsein ebenfalls verfolgen konnte, allerdings ignorierte sie das Gespräch der beiden Männer und meinte Stattdessen zu Europa: „Wie bist du überhaupt in diese Situation gekommen?“, „Eie unglückliche Ereigniskette. Der Feindliche Widerstand in diesem Sektor war größer als erwartet. Es gelang uns zwar die Feindlich Flotte vernichtend zu schlagen, allerdings nur unter schweren Eigenverlusten und unter Inkaufnahme teils schwerer Schäden an den verblieben Schiffen. Obwohl wir die Schlacht daher gewonnen hatten mussten einige Schiffe zurückgelassen werden, darunter ich und ein paar andere. Bedauerlicher weiße war es der TTF daraufhin nicht möglich uns zu bergen weshalb wir hier ausgeharrt haben, in der Hoffnung irgendwann doch noch geborgen zu werden auf das wir den Krieg beenden können.“ Antwortete Europa. „Bedeutet das das es hier noch mehr Schiffe gibt die noch intakt sind?“ fragte Nathalie umgehend hellwach.

„Positiv, die TTF Lyon ein Drohnenträger der Paris Klasse, die TTF Pensa ein Kreuzer der Moskau Klasse, die TTF Valencia ein Kreuzer der Madrid Klasse sowie die TTF Vitoria und TTF Cariacacica zwei Torpedozerstörer der Sao Paulo Klasse.“ Antwortete Europa mit einem Tonfall als würde sie nur mal eben die Zutaten eines Kuchens aufzählen. Nathalie war bei dieser Aufzählung jedoch fast die Kinnlade heruntergefallen und auch Dennis sowie General Stulz hatten ihr Gespräch eingestellt und schwiegen andächtig. „Habe ich was falsches gesagt? Vielleicht hat meine Linguistische Datenbank einen Schaden abbekommen.“ Meinte Europa daraufhin irritiert. „Das glaube ich nicht, mit dir stimmt alles aber könntest du Freundlicherweise nochmal wiederholen was du gerade gesagt hast?“ erwiderte Dennis daraufhin. „Selbstverständlich: Positiv, die TTF Lyon ein Drohnenträger der Paris Klasse, die TTF Pensa ein Kreuzer der Moskau Klasse, die TTF Valencia ein Kreuzer der Madrid Klasse sowie die TTF Vitoria und TTF Cariacacica zwei Torpedozerstörer der Sao Paulo Klasse.“ Antwortete Europa noch immer irritiert klingend. Nathalie und Dennis sahen sich daraufhin an während in dem Raum eine Stille herrschte in der man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Schließlich hatte sich Dennis soweit gefangen das er meinte: „General hier hat sich eine unerwartete Situation ergeben...“ Die Antwort des General klang nicht minder überwältigt: „Ich habe es gehört.“

Europa schaute unterdessen noch immer zwischen den Menschen hin und her und versuchte sich offenkundig einen Reim auf das Merkwürdige Verhalten zu machen. „Alles in Ordnung?“ fragte sich dann unsicher. „Ja, so gut wie lange nicht. Das müssen wir nur erst mal verdauen.“ Antwortete Nathalie dumpf. Mit fünf weiteren TTF Schiffen hätten sie eine kleine Flotte mit immenser Schlagkraft zusammen, mehr als Genug Feuerkraft um Außenposten ihrer Feinde mühelos zu Vernichten. „Gehe ich dann recht in der Annahme das irgendetwas an meiner Aussage für Sie nicht nur überraschend sondern auch positiv ist?“ fragte Europa dann. „Das könnte man so sagen ja.“ Stimmte Nathalie noch immer ziemlich dumpf zu während sie froh darüber war das die Künstliche Schwerkraft an Bord noch immer nicht funktionierte, sonst wäre sie wohl rückwärts umgefallen, so wackelig wie sie sich im Moment fühlte. Europas Blick war daraufhin zwar immer noch fragend aber sie ließ es vorläufig dabei, auch wenn Nathalie sicher war das sie ihren Wissensdurst diesbezüglich noch stillen würde. „Das ändert alles Nathalie.“ Meinte Dennis dann nachdem er das gröbste wohl verdaut hatte. „Ich weiß. Das hätten wir zu träumen nie gewagt. Aber es ist wahr.“ Antwortete Nathalie während ihr Glückstränen aus den Augen liefen und als kleine durchsichtige Kugeln durch die Luft schwebten, endlich meinte das Schicksal es einmal wirklich gut mit ihnen, vielleicht gab es ja doch einen Gott da draußen der sie noch nicht abgeschrieben hatte.

„Soll ich die Hauptreaktorblöcke nun zünden, oder haben sich Ihre Ziele geändert?“ erkundigte sich Europa dann höflich und offenbar immer noch neugierig. „Aber ja, tut mir leid. Aber das hat uns einfach umgehauen.“ Antwortete Nathalie etwas zerstreut. „Bestätigt, bereithalten für Hauptreaktorzündung. Kernbrennstoffzuleitungen: Klar, Eindämmungsfeldgeneratoren: Klar, Kühlsystemstatus: Klar, Zündspulenstatus: Klar. Reaktorsystem zur Zündung bereit, erwarte Zündbefehl.“ Meldete Europa daraufhin geschäftig. „Zündung.“ Meinte Nathalie daraufhin lediglich. „Bestätigt, Zündung eingeleitet.“ Meldete Europa sofort darauf ehe die einschüchternde Maschinerie zum Leben erwachte. Wie bei Samara und Solaria schien die lange Inaktivitätsphase den Reaktoren nichts anzuhaben vermocht, das System fuhr hoch ohne irgendwelche zicken zu machen, ein weiterer Beleg für das Ingenieurtechnische Genie der Terraner. „Hauptreaktorblöcke eins bis vier Aktiv und in Bereitschaft. Bereithalten für Reaktivierung der Primären Schiffssysteme.“ Meldet Europa dann und klang dabei irgendwie erleichtert. Ein Umstand den ihr Nathalie nicht verdenken konnte, immerhin war sie Jahrhunderte auf diesem Friedhof festgesessen, nur mit der minimalen Hoffnung irgendwann doch noch abgeholt zu werden.

Unterdessen war Dennis zu Nathalie herangetreten und meinte: „Wenn das nicht eine Wendung des Schicksals ist und du hast an dir gezweifelt.“, „Ich weiß. Das wirkt jetzt ziemlich lächerlich. Aber woher sollte ich den ahnen das wir nicht nur das wohl mächtigste Schlachtschiff aller Zeiten mehr oder weniger durch Zufall entdecken sondern eine kleine Flotte gleich dazu?“, „Punkt für dich. Das war nicht abzusehen.“ Stimmte Dennis zu. „Jetzt müssen wir sie nur alle wieder fit machen.“ Stellte Nathalie mit leuchtenden Augen fest. „Ja und dann: Wehe den Naquiim und ihren Schergen.“ Stimmte Dennis erneut zu, wobei ein Düsterer, beinahe drohender Unterton in seiner Stimme mitschwang. „Primärsysteme aktiv. Bereithalten für Initialisierung der Sekundärsysteme und der künstlichen Gravitation.“ Meldete Europa dann. Nur kurz darauf spürte Nathalie wie das Gewicht ihres Körpers zurückkehrte und auf ihre Beine drückte, nach der langen Phase der Schwerelosigkeit ein seltsames Gefühl. „Wenn die Waffen genauso gut in Schuss sind wie die Reaktor und Lebenserhaltungssysteme haben wir gute Karten.“ Stellte Dennis dann fest.
~~~Ende Kapitel 50~~~

mfg.: Tg

P.S.: Der Rrkrutenführer bekommt Heute auch noch ne Aktualisierung ;)

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22 Jan 2017 11:54 #85674 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Wow nicht schlecht, das ist ja ein ganzes Angriffsgeschwader. Ich bin mal gespannt ob sie sowohl die crew, als auch die ersatzteile zusammenkratzen können, um die schiffe zumindest bewegungsfähig zu bekommen! Hoffentlich hat die Reaktorzündung der Europa nicht den Rest der Galaxis auf die Anwesenheit dieser Flotte hingewiesen! Das ganze erinnert mich ein wenig an die Katana Flotte aus der Thrawn Thriologie! Ich bin ja mal gespannt wie es weiter geht und ich ich lese auch gerne für zwanzig Leute! :D

LG Stefan

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28 Jan 2017 15:07 #85813 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Also Besatzungen für die Schiffe sollten weniger das Problem sein, immerhin kann eien Atove KI das Schiff auch vollkommen alleine Steuern. Außerdem können Sie ja einfach ein paar leute von den anderen nicht Terranischen Schiffen abziehen um ihre wirklich mächtigen Geschütze eisnatzbereit zu bekommen.
Ersatzteile sind da in der tat ein größeres Problem, aber der Widerstand steht ja nicht mehr alleine gegen seine Feinde...

@all: Weiter geht's:

Kapitel 51: Das Erbe der TTF

Fassungslos sah Nathalie aus dem Panorama Fenster das in die Wand des Beobachtungsdeck eingelassen war. Noch nie zuvor hatte sie so viel zielgerichtete Aktivität erlebt. Das bis vor kurzem leblose Trümmerfeld hatte sich von einem drückenden, Toten Ort in einen Geschäftigen Bienenstock verwandelt in dem hunderte von Schiffen herumschwirrten. Die meisten davon gehörten zur Imperialen Flotte der Teldran und beförderten entweder Rohmaterialien oder Arbeitskräfte zwischen den kurzfristig eingerichteten halbmobilen Logistigzentren und den Arbeitsorten umher. Der Grund für all diese Aktivität thronte stolz inmitten einer Freigeräumten Blase im inneren des Trümmerfeldes, mit glänzenden Rümpfen schwebten die erst vor kurzem entdeckten Terransichen Kriegsschiffe inmitten der Wolke aus Arbeitsdrohnen und Logistigschiffen die allesamt damit beschäftigt waren die Schäden welche die Schiffe erlitten hatten zu reparieren. Nach der Reaktivierung der TTF Europa war es erstaunlich einfach gewesen die restlichen aufgegeben Schiffe der TTF zu lokaliseren und ebenfalls zu reaktivieren. Ähnlich wie die Künstliche Intelligenz der Europa waren die Intelligenzen der anderen Schiffe nur allzu gerne bereit gewesen zu Kooperieren sobald sie sich von dem Wahrheitsgehalt der Geschichte Nathalies überzeugt hatten. Ebenso war es ziemlich einfach gewesen die Teldran zu begeistern bei der Wiederinstandsetzung der Schiffe zu helfen. Auch sie sahen in den mächtigen Schiffen aus der Vergangenheit eine Möglichkeit zu altem Glanz zurückzufinden in dem sie die fesseln ihrer Peiniger abstreiften.

Für Nathalie hatten sich jedoch unerwartete Konsequenzen ergeben, ohne das sie davon in Kenntnis gesetzt worden wäre hatten die KI’s der Schiffe in Absprache mit General Stulz beschlossen sie in den Rang eines Flottenadmirals zu befördern. Mittlerweile wusste Nathalie genug über Militärische Führungsstrukturen um zu wissen das dies ein hoher Rang mit großem Ansehen war. Sie selbst war nie über ihre Meinung zu diesem Thema befragt worden, sondern einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden. So überraschend diese Entscheidung für sie daher auch gewesen war, so stolz war sie jetzt. Es kündete von großem Vertrauen und einer ordentlichen Portion Respekt gegenüber ihrer Person diese Beförderung zu veranlassen. „Mama, Papa, auch wenn ich mich nicht an euch erinnern kann, ich hoffe ihr seid Stolz auf mich.“ Dachte sich Nathalie während sie dem geordneten Chaos vor dem Fenster zusah. Plötzlich erschien neben ihr dann Europas Hologramm ehe die KI meldete: „Frau Admiral melde erfolgreichen Abschluss von Phase zwei des Restaurationsplanes.“, „So schnell?“ fragte Nathalie umgehend überrumpelt. „Ja Sir. Die Arbeitskräfte der Teldran sind ausgesprochen effektiv und beschleunigen unsere Bemühungen erheblich.“ Antwortete Europa. „Wann sind wir nach deiner Schätzung fertig?“ fragte Nathalie dann. „Vorausgesetzt es ergeben sich keine ungeahnten Komplikationen sollte die Flotte in zwei Tagen einsatzbereit sein.“ Antwortete Europa sofort.

„Zwei Tage. Zwei Tage bis wir beginnen können zurückzuschlagen.“ Dachte sich Nathalie daraufhin, sie hatte auch nach dem Gespräch mit Dennis viel Nachgedacht und sich auch mit Solaria tiefgreifend unterhalten, dabei war sie zu dem Schluss gekommen das sie kein Mitleid mit ihren Feinden haben brauchte. Weder die Naquiim noch die Sambesi scherten sich um all das Leid das sie verursachten um ihren Dekadenten Lebensstyl zu frönen, es geschah ihnen daher nur Recht wenn sie jemand in die Schranken verwies. „Damit liegen wir vor dem Zeitplan, gut gemacht.“ Meinte Nathalie dann. „Danken Sie nicht mir, sondern unseren Alliierten Sir. Es war ein Geniestreich sich die Unterstützung des Imperiums zu sichern.“ Erwiderte Europa. „Es war eigentlich mehr aus der Not geboren, aber du hast recht im Nachhinein betrachtet ein absoluter Glückstreffer.“ Stimmte Nathalie zu, sie hatte, wie alle anderen Mitglieder des Widerstandes, mittlerweile die Gelegenheit gehabt die Teldran näher kennen zu lernen und war zu dem Schluss gekommen das das Imperium den Orden mühelos hätte vernichten können wenn die Supernova nicht gewesen wäre und selbst in seinem jetzigen Desolaten Zustand war das Teldran Imperium ein mehr als würdiger Gegner für die anderen Großmächte der Galaxis. Zusätzlich musste man die Tatsache bedenken dass das Imperium mithilfe des Wissens aus der Datenbank des TTF Pioniercorps bereite eine großangelegte Terraformingkampagne gestartet hatte weshalb es nur logisch war anzunehmen dass sich das Imperium früher oder später erholen und zu altem Glanz zurückfinden würde was die Echsen Wesen aus Taktsicher Sicht nur zu umso wertvolleren Verbündeten machte.

„Die Beweggründe die Sie dazu bewogen haben diese Allianz auszuhandeln sind irrelevant. Es war die richtige Entscheidung Sir.“ Meinte Europa dann. „Danke Europa, du kannst gehen.“ Antwortete Nathalie daraufhin. „Aye Sir.“ Quittierte die KI daraufhin ehe ihr Hologramm verschwand und Nathalie wieder alleine lies, allerdings nicht für lange. „Frau Admiral wir könnten sie in der Planungszentrale brauchen.“ Meinte plötzlich Dennis Stimme. „Ich komme und hör mit diesem dämlichen Protokollgerechten Geschwafel auf.“ Erwiderte Nathalie. Auch wenn sie sich mittlerweile mit ihrer Position abgefunden hatte, war sie noch immer keine Freundin von den ganzen Höflichkeitsprotokollen und Floskeln die nach Dennis Meinung nötig waren. „Du machst es uns echt nicht einfach weißt du das eigentlich?“ stellte Dennis daraufhin fest. „Ja, aber warum soll ich denn die einzige sein die mit der Situation nicht so recht zufrieden ist.“ Konterte Nathalie mit einem Anflug von Steve typischem Humor. Dennis sparte sich daraufhin eine Antwort weshalb Nathalie gut gelaunt vor sich hin summte während sie das Beobachtungsdeck verlies.

Obwohl Nathalie daraufhin ihre Zeit brauchte die Planungszentrale zu erreichen, immerhin hätte sie sich ohne Europas Hilfe an Bord gnadenlos verlaufen, der Titan war einfach nochmal eine ganz andere Liga als ein schwerer Kreuzer, beschwerte sich niemand als Nathalie in den Kreisrunden Raum der sich unmittelbar hinter der eigentlichen Kommandobrücke befand, Trat. Eher im Gegenteil, kaum trat Nathalie durch die Tür verkündete der obligatorisch Wache haltende Widerstandskämpfer an der Tür: „Achtung Admiral an Deck!“ Sofort darauf drehten sich alle anwesenden zur Tür um und Salutierten, selbst General Stulz. „Schon gut, weiter machen.“ Erwiderte Nathalie welche vor Schreck im ersten Moment zusammengefahren war. Anschließend trat sie an den zentralen Holotisch um den sich der Großteil der anwesenden versammelt hatte. „Ist dass das Sonnenfeuer System?“ fragte sie dann als sie eine Blick auf die Abbildung geworfen hatte. „Ja, genauer gesagt eine Echtzeitdarstellung des Systems samt seiner direkten Umgebung.“ Antwortete General Stulz. „Woher haben wir Echtzeitdaten?“ fragte Nathalie daraufhin überrascht. „Die Etor spießen ihre Sensordaten in das Netzwerk von Troja ein. Von dort aus werden die Daten in Echtzeit an uns übermittelt.“ Antwortete General Stulz erneut. „Ah, gut und was ist los?“ erwiderte Nathalie.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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28 Jan 2017 15:09 #85814 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sehen Sie selbst.“ Antwortete General Stulz und veranlasste die Darstellung mit einer Handbewegung dazu auf einen kleinen Mond zu schwenken der einen der äußeren und unbewohnten Planeten des Systems umkreiste. „Ich sehe nichts.“ Stellte Nathalie kurz darauf fest. „Ja, im Moment.“ Stimmte General Stulz zu ehe er eine Kontrollfläche am Randes Tisches berührte. Sofort darauf wurden dünne blaue Linien auf der Darstellung eingeblendet die in epileptischer Form sowohl von der Sonne des Systems als auch den meisten Himmelskörpern ausgingen. „Das ist eine schematische Darstellung der Magnetfelder im Sonnenfeuer System.“ Erklärte General Stulz umgehend. „Warum emittiert ein kleiner Felsmond ein so starkes Magnetfeld? Er dürfte eigentlich gar keines haben oder?“ Fragte Nathalie dann sofort. „Sehr richtig. Ein lebloser Felsbrocken dürfte überhaupt kein eigenes Magnetfeld erzeugen und das Magnetfeld dieses Mondes ist ausgesprochen stark. Das lässt nur den Schluss zu das es künstlichen Ursprunges ist.“ Antwortete General Stulz. „Vielleicht ein inaktiver Vorposten der TTF?“ mutmaßte Nathalie daraufhin. „Das haben wir zunächst auch vermutet, aber sehen Sie sich diese Sensoraufzeichnung von vor fünf Wochen an.“ Antwortete General Stulz und tippte erneut kurz auf einem der Kontrollelemente herum.

„Das ist schlecht.“ Stellte Nathalie umgehend fest, in den Sensorlogs hatte der Mond, wie es sich für einen simplen Felsbrocken gehörte, kein Magnetfeld. „Sehr richtig. Irgendjemand hat etwas auf diesem Mond installiert und das erst vor kurzem.“ Stimmte General Stulz zu. „Aber hätte das Sensornetzwerk der Etor nicht Raumschiffe registrieren müssen oder gar die Installation selbst?“ fragte Nathalie dann. „Für gewöhnlich schon, allerdings sorgt das Verhältnis der Rotation des Mondes um seinen Planeten sowie dessen Rotation um die Sonne des Systems dafür das der Mond immer dieselbe Seite in Richtung des inneren Systems präsentiert.“ Antwortete General Stulz. „Also versteckt sich da jemand im Sensorschattend es Mondes. Clever.“ Stellte Nathalie fest. „Ja, Clever und das macht mir Sorgen.“ Erwiderte General Stulz. „Vermuten Sie das die Synode damit zu tu hat?“ fragte Nathalie daraufhin. „Entweder die Synode oder der Orden oder beide.“ Bestätigte General Stulz. „Hmm, das sollten wir überprüfen, aber dezent. Wenn es wirklich unsere Feinde sind die etwas planen könnte es ein taktischer Vorteil sein wenn sie nicht Wissen das wir von ihnen Wissen.“ Meinte Nathalie dann. „Ganz ihrer Meinung.“ Stimmte General Stulz erneut zu wobei ein leicht überraschter Unterton in seiner Stimme mitschwang.

„Soll ich mich bereit für einen verdeckten Einsatz machen Sir?“ fragte Solaria umgehend darauf. „Ja.“ Bestätigte Nathalie lediglich. Einmal mehr war sie dabei froh darüber eine Schiff wie Solaria im Arsenal zu haben, sicher die anderen Terranischen Schiffe waren nicht minder mächtig, aber die Möglichkeit ungesehen zu bleiben während man seine Ziele verfolgte konnte hin und wieder deutlich wertvoller sein als rohe Feuerkraft. „Bestätigt, ich stelle meine volle Einsatzbereitschaft her.“ Verkündete Solaria daraufhin voller Tatendrang. „Wenn Sie nichts dagegen haben werde ich hier bleiben und den Fortschritt bei der Flotte überwachen. Es wirkt immerhin nicht so als würden Sie meine Hilfe benötigen.“ Meinte General Stulz dann. „Wie Sie wollen.“ Antwortete Nathalie Schulterzuckend ehe sie sich umwandte und die Planungszentrale zielstrebig in Richtung Luftschleuse verlies.

Dank ihrer überlegenen Translichtsysteme benötigte Solaria daraufhin nicht lange um das Sonnenfeuer System zu erreichen. Bei ihrer Ankunft nutzten sie dabei die selbe Taktik des Sensorschattens aus wie ihr unbekannter Nachbar und Verliesen den Translichtkanal im Sensorschatten des Planeten um welchen der Mond kreiste. „Schiff in Tarnmodus.“ Befahl Nathalie dann sobald sie wieder im Normalraum angelangt waren. „Bestätigt. Tarnmodus.“ Meinte Solaria lediglich ehe der Tarnmantel seine Aufgabe erfüllte und das Schiff völlig unsichtbar machte. „Dann wollen wir mal schauen wer hier verstecken Spielen will.“ Stellte Nathalie fest und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück während Solaria sich daran machte den Planeten zu umkreisen. Es dauerte daraufhin nicht allzu lange den Planeten, einen nicht weiter interessanten toten Felsplaneten ohne aktiven Kern, soweit zu umrunden das der Mond selbst sichtbar war. Auf den ersten Blick sah der Mond nahezu aus wie eine Miniaturversion des Planeten selbst, Grau, von Asteroiden vernarbt und völlig uninteressant, der ideale Ort wenn man sich verstecken wollte. „Dann wollen wir das Geheimnis mal lüften.“ Stellte Steve fest während er und Solaria in nahezu perfekter Teamarbeit den Orbit Verliesen und den Mond selbst ansteuerten.

Kaum erreichten sie daraufhin die verborgene Seite des Mondes war sofort klar was für das Magnetfeld verantwortlich war. „Die waren ja mal richtig fleißig.“ Stellte Nathalie fassungslos bei dem sich bietenden Anblick fest. Nahezu die komplette, von Zitadelle des Lichts abgewandte Seite des Mondes war in einen riesigen Raumhafen umfunktioniert worden. Kilometerlange Werftpiers ragten von der Oberfläche auf während mächtige Fabrikanlagen wohl für die Bereitstellung von Versorgungsgütern verantwortlich waren. Die beinahe Filigrane und Detailverliebte Konstruktion in glänzenden Grünen und Goldenen Farbtönen sorgte dabei dafür das man sofort wusste wer für diese Konstruktion verantwortlich war, das ganze Bauwerk trug unverkennbar die Handschrift der Sambesi. Zusätzlich zu dem Hafen selbst waren dutzende von Kriegsschiffen in verschiedenen Größenklassen zu sehen die sich ebenfalls in den Sensorschatten des Mondes duckten und offenbar auf etwas warteten. „Das ist ja eine ganze Flotte.“ Stellte Steve umgehend fest. „Ja und dreimal darfst du raten wofür die hier stationiert ist.“ Antwortete Dennis düster. „Das ist eine Invasionsflotte. Sie wollen die Zitadelle Angreifen, nicht wahr?“ fragte Nathalie daraufhin. „Das ist zumindest der naheliegende Schluss. Die Sambesi wollen offenbar kein Risiko eingehen was uns angeht.“ Stimmte Dennis zu.

Plötzlich öffnete sich dann die Öffnung eines Translichtkanals genau in einer wie dafür geschaffen wirkenden Ringförmigen Konstruktion am Ende eines der Piers und weitere Schiffe, welche die unverkennbaren Designmerkmahle der Synode trugen, schlossen sich der wartenden Flotte an. „Ein Translichtfixpunkt. Diese Insekten sind Clever, das muss man ihnen lassen.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Wozu dient ein solcher Fixpunkt?“ fragte Nathalie daraufhin. „Er ermöglicht das Millimetergenaue verlassen eines Translichtkanals und verhindert durch die feste Verankerung zudem die sonst üblichen heftigen Energieemissionen.“ Antwortete Dennis. „Damit können sie Problemlos Schiffe ins System bringen ohne Angst haben zu müssen entdeckt zu werden oder ausversehen auf den Mond zu krachen.“ Meinte Nathalie umgehend als sie realisierte wie taktisch wertvoll ein solcher Fixpunkt sein konnte. „Sehr genau.“ Stimmte Dennis zu. „Was tun wir jetzt?“ fragte Steve dann. „Das ist doch klar.“ Erwiderte Nathalie. „Ach ja?“ fragte Steve weiter. „Ja, wir lassen sie vorläufig in dem glauben das ihr Plan aufgeht, aber sobald die Flotte bereit ist starten wir einen Präventivschlag und Bomben diese Einrichtung aus dem Universum.“ Antwortete Nathalie. Dennis und Steve schauten Nathalie daraufhin kurz verwundert an, solche Worte kannten sie von ihr nun gar nicht. „Was guckt ihr denn so? Wir sind im Krieg und lange genug davongelaufen. Sie sollen merken was für Mächte sie aufgeweckt haben.“ Meinte Nathalie daraufhin entschlossen.
~~~Ende Kapitel 51~~~

mfg.: Tg

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29 Jan 2017 13:27 #85828 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Oho nicht schlecht! Eine ganze Flotte im Sensorschatten eines Mondes zu verstecken! Ich hoffe für unsere Helden, dass die Flotte rechtzeitig einsatzbereit ist und dass sie den Orden nicht unterschätzen! Immerhin könnten sie bei dem Angriff einige der grade reparierten Schiffe auch wieder verlieren! Bleibt abzuwarten was passiert! Langsam wirds richtig spannend!

LG Stefan

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29 Jan 2017 14:28 #85831 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Hey Leute, jetzt muss ich mich doch mal wieder melden. Ja, selbstverständlich liest hier noch jemand anderes mit als nur Stefan. :D
Leider hatte ich noch sehr viel Rückstand und brauchte eine Weile alles aufzuholen, immerhin bin ich während der Weihnachtszeit zu gar nichts gekommen und musste bis jetzt noch andere Dinge, die ich in dieser Zeit liegen lassen hatte, erst nachholen, insbesondere der Modkram. :(

Nun habe ich aber zumindest bis auf die letzten 2 Kapitel alles gelesen und muss sagen, die Geschichte nimmt ganz schön Fahrt auf. Gefällt mir alles sehr gut bis her, vor allem die Entwicklung der Charaktere. Finde es auch schön, dass der General noch am Leben ist und gerettet werden konnte. Auch die Ehrung unseres lieben Stefans finde ich großartig. :a_appl:

Einzig seltsames ist diese riesige automatisierte Armee mit so vielen unterschiedlichen Einheiten, die mal einfach so in einer versteckten TTF Basis liegen, und nun auch noch die Europa. Aber gut, ich verstehe schon, dass unsere Protagonisten natürlich etwas bekommen müssen, um diesen Krieg zu überstehen, und da sie das alles nicht selber herstellen können, muss es halt irgendwo gefunden werden, war ja bei SGA mit all den entdeckten Schiffen und Außenposten der Antiker genauso. ;)

Also alles gut, mach nur weiter so! :thumbsup:

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04 Feb 2017 13:11 #85882 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan:
Ja den Orden darf man nicht unterschätzen, aber Kriegsschiffe der TTF sollte man auch nicht unterschätzen ;) Ich denke einfach mal das dir das Ergebniss gefällt...

@Jack Hunter: Die sechste Legion "lag nicht einfach so rum" die wurde mit voller absicht versteckt ;) Aber zugegeben die Europa ist ein Glücksgriff. Und ja natürlcih nimmt die Geschichte fahrt auf, immerhin Arbeite ich langsam aber stetig auf das Finale zu! Wer weiß vllt. dürft ihr über das Ende sogar noch abstimmen.

@all: So, ihr wollt doch betsimmt alle Wissen wozu ein Terranischer Titan fähig ist oder? Dann will ich euch das mal nicht weiter vorenthalten :D :

Kapitel 52: Präventivschlag

Ganz hibbelig vor Aufregung saß Nathalie auf ihrem Stuhl und veränderte dabei laufend ihre Sitzposition, das störte jedoch niemanden da alle anderen ebenfalls von Unruhe geplagt waren. Mit Ausnahme der Synthetsichen Schiffsintelligenzen natürlich die sich wie üblich perfekt unter Kontrolle hatten und keinerlei Anzeichen für Aufregung durchscheinen Liesen. „Alle Schiffe sind in Formation und bereit für Angriffssprung in das Sonnenfeuersystem.“ Meldete Europa dann. Nathalie warf Dennis und General Stulz daraufhin kurze Blicke zu, die Männer wirkten zu allem entschlossen. „Los, bringt uns auf Langstreckengefechtsdistanz.“ Befahl Nathalie daraufhin während sie sich dachte: „Sie werden nicht Wissen was über sie gekommen ist.“ Bei diesem Gedanken schlich sich ein schadenfrohes Lächeln auf ihre Züge, es war durchaus angenehm einmal in der deutlich überlegenen Position zu sein. Sicher die Sambesi-Synode Allianz hatte mehr Schiffe als sie aber alleine die Europa war mehr wert als zwanzig Sambesi Schlachtschiffe. „Bestätigt. Translichtkanal geöffnet. Erreichen Zielkoordinaten in t-5 Minuten.“ Meldete Europa umgehend darauf während die Flotte, welche wie eine Erinnerung aus längst vergangenen Tagen wirkte, perfekt synchronisiert in den Translichtkanal flog.

„Langstreckendistanz?“ fragte General Stulz dann. „Ja, ich will ihnen die Chance geben sich zu ergeben. Außerdem können wir so unsere überlegene Artillerie ausspielen.“ Antwortete Nathalie. „Damit haben sie recht, allerdings ermöglichen Sie dem Feind damit auch zu reagieren.“ Gab General Stulz zu bedenken. „General wir haben einen TTF Titanen der Kontinental Klasse, ich bezweifle das unser Feind unserer Feuerkraft auch nur ein wenig entgegen zu setzen hat.“ Erwiderte Nathalie. „Zugegeben da ist was dran. Ich muss mich wohl erst noch daran gewöhnen den Feind in einem offenen Kampf herausfordern zu können.“ Stimmte General Stulz daraufhin zu. „Soll ich meine Primärbewaffnung laden Sir?“ fragte Europa dann nach. „Ja.“ Meinte Nathalie lediglich als Antwort. „Aye Sir.“ Bestätigte Europa umgehend. „Wir sollten gut aufpassen wohin wir mit dem Ding zielen. Der Terranische IH Typ1 Translichtbeschleuniger ist die wohl mächtigste Waffe die jemals in einem Raumschiff verbaut wurde. Könnte ziemlich übel werden wenn wir damit daneben Schießen.“ Gab Dennis dann zu bedenken. „Ich weiß.“ Erwiderte Nathalie lediglich. Mittlerweile wusste sie das Europas Hauptwaffe ein Geschoß mit einer Masse von über dreißig Tonnen mit fünfzigfacher Lichtgeschwindigkeit verfeuerte. Die damit von dem Geschoß übermittelte Energie war mehr als ausreichend einen Mond zu sprengen oder einen Planeten in eine künstlich Eiszeit zu bomben, eine Wahrhaft furchterregende Waffe, die daher schon in früheren Zeiten Spitznamen wie „Götterfaust“ oder „Weltenender“ erhalten hatte.

„Erreichen Absprungkoordinaten, bereithalten für Verzögerung.“ meldete Europa dann während die Flotte, zur sichtlichen Überraschung der Sambesi, direkt vor dem Raumhafen auftauchte. „Sendet ihnen eine Botschaft.“ Befahl Nathalie dann. „Was möchtest du sagen?“ fragte Agatha umgehend. „Das was ich gleich sagen werde.“ Antwortete Nathalie. „Aye, legen Sie los.“ Bestätigte Agatha. „Streitkräfte der Synode und des Ordens. Ihr Aufenthalt in diesem System ist nicht autorisiert. Ergeben Sie sich umgehend und ziehen sie sich zurück. Sollten Sie sich weigern dieser Aufforderung in zwei Minuten Folge zu leisten sehen wir uns gezwungen Sie zu eliminieren. Es wird keine weitere Warnung geben.“ Meinte Nathalie darauf mit einem Gefühlskalten Tonfall. Sobald die Sprachverbindung dann beendet war meinte Dennis: „Hast du heimlich geübt, das klang ja geradezu furchteinflößend.“, „Sagen wir ich hatte gute Lehrer.“ Erwiderte Nathalie grinsend ehe Agatha meldete: „Sie rufen uns.“, „Stell Sie durch.“ Antwortete Nathalie lediglich. Sofort darauf erschien auf einem neu Auftauchenden Holomonitor das Abbild eines älteren Sambesi, sein Panzer war leuchtend gelb golden und funkelte als wäre er mit Juwelen besetzt. „Unbekannte Kräfte, Sie haben keinerlei Autorität in diesem Sektor. Ziehen Sie sich umgehend zurück oder dies wird als Feindseliger Akt gegen den Sambesiorden und Bruch des Alniiun Abkommens gewertet.“ Meinte der Sambesi dann, ebenfalls mit kontrollierter Stimme. „Sie irren. Im Rahmen des Kooperationsvertrages zwischen dem Terranischen Staat und den Etor weißen ist die TTF berechtigt Territoriale Ansprüche im Gebiet der Etor geltend zu machen.“ Erwiderte Nathalie dann schon beinahe gelangweilt. Der Sambesi ließ sich daraufhin noch immer keinerlei Nervosität anmerken als er antwortete: „Sowohl der Terransiche Staat als auch die TTF existieren nicht mehr. Sämtlichen verbliebenen rechte dieser Parteien wurden von der Konzilsversammlung der Synode und dem Sambesi Orden übertragen. Geben Sie demzufolge umgehend das Eigentum des Ordens heraus oder tragen Sie die Konsequenzen.“

„Das werde ich nicht tun.“ Stellte Nathalie simpel und ergreifend klar, nicht im Traum dachte sie daran ihre Flotte den Sambesi zu überlassen. „Dann widersetzen Sie sich offen einem Beschluss des Galaktischen Konzils an dessen Entscheidungen alle Raumfahrendens Spezies gebunden sind, dies gestattet mir sofort sämtlich Maßnahmen zu ergreifen die ich für angebracht halte.“ Konterte der Sambesi sofort. „Ihre Frist ist in dreißig Sekunden abgelaufen.“ Stellte Nathalie dann kühl fest und brachte ihre gegenüber damit zum ersten mal wirklich aus dem Konzept. Das war überdeutlich an den sich abwechseln öffnenden und schließenden Chitin platten zu erkennen welche die Flügel des Sambesi schützten. „Sie werden Ihre Anmaßungen noch bereuen.“ Grollte der Sambesi dann offenbar in der Absicht ordentlich einrück zu schinden. Wobei er es jedoch nicht schaffte den etwas unsicheren Unterton zu überspielen. „Das werden wir noch sehen.“ Erwiderte Nathalie kalt ehe sie die Verbindung mittels eins Schalters an ihrer Armlehne unterbrach. „Ich wusste Gar nicht das du so aalglatt sein kannst.“ Stellte Dennis dann fest, wobei eine Form von Respekt in seiner Stimme mitschwang die Nathalie noch nie zuvor gehört hatte. „Wenn man als eine der wenigen Frauen in einem Haufen stinkender Bergleute überleben will muss man lernen sich zu behaupten.“ Antwortete Nathalie lediglich ehe Europa meldete: „Die Frist ist abgelaufen. Die Feindlichen Kräfte formieren sich zum Gefecht.“, „Wie sie wollen.“ Meinte Nathalie lediglich düster ehe sie befahl: „Flottenweiter Gefechtsalarm, alle Schiffe: Waffen aktiv und Ziele erfassen.“, „Bestätigt, alle Einheiten bereit für Gefecht.“ Meldete Europa umgehend.

„Du bist echt gut geworden.“ Stellte Dennis daraufhin fassungslos fest. „Ich habe mir etwas geschworen Dennis und das werde ich einhalten.“ Antwortete Nathalie ehe sie meinte: „Hauptwaffe auf Feindliches Führungsschiff richten, Feuern wenn bereit. Vernichtet sie.“, „Aye.“ Bestätigte Hector, welcher die Station des Waffenoffiziers übernommen hatte umgehend. Es war daraufhin nicht schwer das Führungsschiff des Feindlichen Verbandes, ein imposantes Schlachtschiff des Ordens, ins Vier zu nehmen. Gemäß Nathalies Befehl zögerte Europa dann auch nicht lange mit dem Feuern und Feuerte ihre Primärwaffe ab. Aufgrund der immensen Projektilgeschwindigkeit traf das Geschoß sein Ziel gefühlt im selben Augenblick als es abgefeuert worden war, die Sambesi hatten daher nicht den Hauch einer Chance gehabt dem Angriff zu entkommen. Die Trefferwirkung war daraufhin wahrlich spektakulär, der gesamte Rumpf des getroffen Schlachtschiffes wurde rings um den Einschlagsort wie von einer Unsichtbaren Faust zu einem Einschlagskrater zusammengeschoben während sich das Schiff am Einschlagsort selbst bereits in eine Orangerot glühende Flüssige Metallmasse verwandelt hatte ehe das ganze Schiff, wie als wäre es von einem Schwerthieb getroffen worden , an der Trefferstelle wie an einem Scharnier zusammenklappte. Als das Bug des Schlachtschiffes dann nur Nanosekunden nach dem Einschlag mit den Triebwerken am Heck kollidierte, verschwand das ganze Schiff in einem einzigen glühenden Feuerball aus unkontrollierter Energie die nur einen Haufen verschmolzener Trümmerteile in der Größenordnung weniger Millimeter zurücklies.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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