Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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04 Feb 2017 13:15 #85883 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Wow.“ meinte Steve daraufhin überrumpelt, das Feindliche Schiff war regelrecht vaporisiert worden, all seine Panzerrung hatte es nicht schützen können. Auch Nathalie und Dennis waren bei diesem Anblick die Gesichtszüge entgleist, in der Theorie hatten sie ja gewusst das es nicht viel gab das einem direkten Treffer der Hauptwaffe eines Kontinental Klasse Titans standhalten konnte, aber die Auswirkungen dieser Waffe selbst zu sehen war noch einmal etwas ganz anderes. „Ziel zerstört Sir.“ Meldete Europa dann selbstzufrieden. „Das ist offensichtlich.“ Erwiderte Nathalie dumpf. „Nachladevorgang gestartet, Feuerbereit in t-fünfzig Sekunden.“ Meldete Europa dann während die Kräfte des Ordens und der Synode das in dieser Situation einzig Sinnvolle neben der umgehenden Kapitulation taten: Sie bliesen zum Frontalangriff in der Hoffnung den beschränkten Feuerwinkel von Europas tödlicher Hauptwaffe zu verlassen. „Da kommen Sie.“ Meinte Dennis daher. „Sie sollen nur kommen.“ Erwiderte Nathalie gelassen. Die Moral ihres Feindes musste mehr als einen ordentlichen Knacks abbekommen haben als ihr Flaggschiff mit einem einzigen Treffer vernichtet worden war. Es war daher mehr als unwahrscheinlich das sie lange gegen die Feuerkraft mehrerer Terranischer Großkampfschiffe anrennen würden. „Ziele in Reichweite.“ Meldete Hector dann. „Feuer frei!“ erwiderte Nathalie lediglich während sie sich innerlich bereits für das Feuerwerk wappnete das nun unweigerlich beginnen würde.

Umgehend eröffnete die Kleine Flotte aus Terranischen Schiffen das Feuer auf die Zahlenmäßig überlegenen Feindkräfte. Die Zerstörungskräfte die dabei frei wurden waren schlichtweg spektakulär. Zwei Synode Kreuzer wurden einfach von dutzenden Silberlanzen Torpedos zerfetzt während eines ihrer Sambesi Gegenstücke die volle Breitseite von Europas schweren Primärgeschütztürmen, jeder davon mit vier Translichtbeschleunigern ausgerüstet die zwar bei weitem nicht an die Zerstörungskraft der Hauptkanone herankamen, aber trotzdem zerstörerischer waren als alles was die Sambesi oder die Synode auffahren konnten und wurde regelrecht pulverisiert. Je näher sich die beiden Flotten dabei kamen desto heftiger wurde der Feuersturm den die Terransichen Einheiten entfesselten. „Das ist ein Massaker, kein Gefecht.“ Stellte Steve schluckend fest während die Plasmawaffen der Flotte zum leben erwachten und die verblieben Feindkräfte in ein absolut tödliches Sperrfeuer nahmen. „Hauptgeschütz nachgeladen, erwarte Zielspezifikationen.“ Meinte Europa dann während ihre Sekundärbatterien einen Geschosshagel entfachten der zwei Sambesi Zerstörer, ungeachtet der Wendigkeit dieser Schiffe, regelrecht zerfetzte. „Zielt auf die Feindliche Basis.“ Erwiderte Nathalie. „Aye Sir.“ Bestätigte Europa ehe sie sich träge zu drehen begann und sich von der rings um sie tobenden Schlacht dabei nicht stören lies.

Die kombinierten Kräfte der Synode und des Ordens hatten unterdessen schwere Verluste, über die Hälfte ihrer Schiffe war bereits dahingerafft worden während die Terranischen Einheiten keine nennenswerten Schäden zu verzeichnen hatten, die Nanoaktivbeschichtungen hatten die Großteil des Feindlichen Beschusses bislang annulliert. Während Europa noch damit beschäftigt war sich auf ihr neues Ziel auszurichten hatte Nathalie Zeit das beinahe surreale Geschehen um sich herum zu bewundern und beobachtete fröstelnd wie Samara und Pensa in Teamarbeit zwei Feindliche Kreuzer mithilfe ihrer extensiven Plasmabatterien in einen einzigen unförmigen klumpen halbflüssigen Metalls verwandelten. Im selben Moment feuerten Vitoria und Cariacacica eine weitere Koordinierte Salve schwerer Silberlanzen ab und zerfetzten den letzten verblieben Feindkreuzer damit mühelos. Valencia kam unterdessen ihrer Aufgabe nach und hatte eine regelrechte Todeszone für feindliche Zerstörer rings um sich und die Lyon herum aufgebaut in der sie alles gnadenlos mit ihren Großkalibrigen Hochkadenzgeschützen zerfetzte. „Ziel erfasst, bereit für Angriff.“ Meldete Europa dann. „Feuer!“ erwiderte Nathalie worauf Europa ihre Hauptwaffe ein weiteres mal abfeuerte, erneut mit spektakulärem Ergebnis.

Das Geschoß traf den Feindlichen Weltraumhafen mehr oder weniger in der Mitte wo es erneut einen Effekt auslöste als hätte eine riesige Faust die Konstruktion getroffen und zu einem einzigen Krater zusammengeschoben, im selben Moment schoss eine Kilometerlange Fontäne aus geschmolzenem Fels und Metall ins All während die Piers der Anlage nach innen stürzten und schlussendlich von dem gewaltigen Feuerball aus, durch die immense Einschlagsenergie zu Plasma erhitzter, Materie verschlungen wurden. „Ziel getroffen und zerstört, Nachladevorgang läuft. Der Mond hat jedoch über zwanzig Prozent seiner Masse verloren, Störungen der Umlaufbahn wahrscheinlich.“ Meldete Europa umgehend mit einem nach wie vor ziemlich selbstzufriedenen Tonfall. Von der feindlichen Flotte war unterdessen nicht mehr viel übrig, die meisten Großkampfschiffe waren nur noch in Form von Trümmerwolken existent die den wenigen Verblieben Leichten Kreuzern, Zerstörern und Fregatten Deckung gaben. Das war genau der Moment auf den Lyon gewartete hatte. „Sir, soll ich die verblieben Feindkräfte angreifen?“ fragte die KI daher umgehend höflich. „Ja, mach sie fertig.“ Meinte Nathalie lediglich. Sofort darauf löste sich ein formationsloser Schwarm aus ferngelenkten Kampfdrohnen aus den Hangars des Trägerschiffes. Obwohl der großangelegte Einsatz von derartigen Kleinstkampfschiffen praktisch nutzlos gegen intakte Feindflotten mit funktionsfähiger Punktverteidigung war, hatte die TTF Spezialisierte Drohnenträgerschiffe entwickelt und gebaut. Der Grund dahinter war das die Drohnenschwärme ideal dafür geeignet waren bereits angeschlagenen Feindzielen den Rest zu geben, so dass sich die schweren Einheiten der Flotte lohnenderen Zielen zuwenden konnten.

„Sir der Feind leitet den Rückzug ein.“ Stellte Europa dann fest während die meisten der verblieben Feindschliffe ihr Heil in der Flucht suchten und ihre Translichtantriebe zündeten. „Sollen wir sie Abfangen?“ fragte Dennis umgehend. „Nein, sie haben eine Geschichte zu erzählen, die Geschichte von der Rückkehr der TTF.“ Antwortete Nathalie während sie sich in ihrem Stuhl zurücklehnte. „Diese Mitteilung wird einschlagen wie eine Bombe.“ Stellte Dennis umgehend realistisch fest. „Umso besser für uns.“ Erwiderte Nathalie Schulterzuckend sie hatte mittlerweile gelernt das Kriege nicht nur auf dem Schlachtfeld gewonnen oder verloren wurden. Es war oftmals bedeutender den Kriegswillen der feindlichen Bevölkerung zu brechen als nur die Feindlichen Flotten zu Staub zu zermalmen und was konnte für die Alienvölker dieses Universums zermürbender sein als das Bewusstsein das ihr größter Feind zurück war? „Du hast wirklich eine Menge gelernt.“ Meinte Dennis dann anerkennend. „Was blieb mir den anderes übrig?“ erwiderte Nathalie ehe sie meinte: „Alle Schadensberichte zu mir.“, „Sir der Mond verändert seine Umlaufbahn.“ Meldete Europa dann. „Das war abzusehen, nachdem wir ihn mit einer solch gewaltigen Waffe malträtiert haben.“ Stellte General Stulz Achselzuckend fest. „Besteht die Gefahr das er ausreißt?“ fragte Dennis dann. „Unwahrscheinlich, eher wird er auf den Planeten stürzen.“ Antwortete Europa. „Damit können wir leben.“ stellte General Stulz umgehend fest während Nathalie noch verdauen musste das sie einen ganzen Himmelskörper aus seiner Umlaufbahn geschossen hatten und das sogar unabsichtlich.
~~~Ende Kapitel 52~~~

mfg.: Tg

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04 Feb 2017 14:06 #85884 by General Stefan
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Wow - Die Europa hat ja fast kleinen Superlaser eingebaut :D Wenn die TTF die Erde mit ein paar Verteidigungssatelliten dieser Schlagkraft aufgestellt hätte, glaub ich nicht, dass die Erde je gefallen wäre :D Ich mach mir jedoch ein wenig Sorgen wegen der Munition. Wo will die Europa denn neue 30 Tonnen Munition herbekommen? :O Wäre jet´zt nicht eigentlich der Zeitpunkt gekommen, aus dem Hyperraum vor der feindlichen Heimatbasis zu fallen, die Waffe auf den Planeten abzufeuern und direkt wieder zu verschwinden? Mit der Reichweite der Europa kommt wohl kaum eine gegnerische Flotte mit :D Ich will Tot und Zerstörung sehen mein lieber TG! Hörst du? TOT UND ZERSTÖRUNG MUHAHA xD
Wie immer ein schön geschriebenes Kapitel!
Ich freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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11 Feb 2017 12:46 #86047 by Todesgleiter
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@General Stefan: Nein, die Europa hat keien kleinen Superlaser, sie hat überhaupt keinen Superlaser. Nur eine verdammt große und extrem fortschrittliche gute alte Kanone :D

Selbst das mächtigste Verteidigungsnetzwerk kann mit bloßer Masse überrant werden, selbst die Großkaibrigen Terranischen Translichtbeschleuniger könnnen bei all ihrer rohen Kraft immerhin nur ein Ziel auf einmal vernichten, wenn man daher HUnderte von Schiffen gegen eien einzelne Waffe dieses alibers anrennen lässt wird sie trotzdem besiegt. Um die Munition musst du dir aber vorläufig keine Sorgen machen, noch sidn Europas Arsenale ja gut gefüllt und sie hat noche in paar hundert Schuss :D

Keine Sorge, Tot und Zerstörung wirst du noch bekommen, vermutlich sogar in größerem Maßstab als du bisher denkst... Das Terranische Arsenal ist noch nicht am Ende ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 53: Unerwartete Verbündete

Nathalie fühlte sich noch immer leicht berauscht als sie die Kommandozentrale ansteuerte. Nach ihrem phänomenalen Sieg über die Truppen des Ordens mit ihrer Synode Verstärkung hatte es ein großes Fest gegeben. Das war für Nathalie, die noch nie ein Fest erlebt hatte, extrem aufregend und interessant gewesen. Noch nie hatte sie so viele Glückliche Gesichter auf einem Haufen gesehen. Zu Nathalies Leidwesen hatten die Etor jedoch unbegrenzte Mengen eines schmackhaften Getränkes bereitgestellt das die gute Laune zwar im ersten Moment noch weiter hob, doch im Nachgang und insbesondere einen Tag später, für einiges Unwohlsein sorgte. Mit einem kurzen Rundblick durch die Zentrale stellte Nathalie jedoch fest das es den anderen auch nicht wirklich besser ging als ihr selbst. Dennis stand schwer auf den Holotisch gestützt vornübergebeugt da und verzog bei jedem Ton die Miene während General Stulz den Kopf mit den Händen abstützen musste. „Morgen Männer.“ Nuschelte Nathalie dann zur Begrüßung als sie sich zu den anderen stellte. „Morgen Nathalie.“ Antwortete Dennis. „Was gibt’s?“ fragte Nathalie dann. „Außer Kopfschmerzen und notorisch schweren Gliedern nichts.“ Antwortete Dennis mit einem gequälten Grinsen.

„Kommt mir bekannt vor, ich trink dieses Zeug nie wieder.“ Meinte Nathalie daraufhin bestimmt. „Guter Vorsatz.“ Erwiderte General Stulz daraufhin, sein Blick wirkte dabei leicht abwesend. Plötzlich ertönte dann eine Alarmsirene die in Nathalies Kopf unendlich oft schmerzhaft Nachhalte und eine Holographische Abbildung des Systems erschien in dem eine Rote Warnmarkierung am Rand des Systems angezeigt wurde. Dennis beeilte sich daraufhin den Alarm abzuschalten während Nathalie und General Stulz trotz ihrer dröhnenden Schädel versuchten in Erfahrung zu bringen wer für die Störung verantwortlich war. „Ein Kreuzer der Synode.“ Stellte General Stulz dann schnell fest. „Nur einer? Sind die Lebensmüde oder was?“ fragte Nathalie daraufhin verwirrt. „Nein, das glaube ich nicht sie Senden eine unverschlüsselte Nachricht.“ Antwortete Dennis. „Was haben sie den zu sagen?“ fragte Nathalie daraufhin neugierig auch wenn sie befürchtete das es sich nur um die üblichen Drohungen handeln würde. „Die Nachricht ist in der Handelssprache der Sambesi abgefasst und der Inhalt ist ziemlich interessant.“ Stellte Agatha umgehend fest. „Warum?“ fragte Nathalie umgehend. „Zuerst einmal teilen sie uns mit das sie sich ergeben. Außerdem agiert dieses Schiff gemäß ihrer Mitteilung nicht im Auftrag der Synode.“ Antwortete Agatha. „Was?!“ fragte Nathalie überrumpelt und eine Augenbraue hochziehend.

„Ich denke wir sollten sie Kontakten.“ Stellte General Stulz dann fest, welcher es zwischenzeitlich geschafft hatte seinen Kopf ohne die Unterstützung seiner Hände zu heben. „Das sehe ich ähnlich. Ruf das Schiff.“ Erwiderte Nathalie. „Aye.“ Bestätigte Agatha wenn auch mit leichter Verzögerung, im Moment waren sie alle nicht so ganz auf der Höhe. Nur Sekundenbruchteile darauf erschien das grobschlächtige das Abbild eines Grewock der stolz auf dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers saß. Das war an sich schon seltsam, für Gewöhnlich waren die Führungspositionen auf Synode Schiffen von Naquiim besetzt. „Ehre Mensch. Ich bin gekommen um zu reden nicht um zu Kämpfen.“ Meinte der Grewock dann in seiner, für die Spezies der Grewock typischen, unverblümt direkten Art. Nathalie warf Dennis und General Stulz daraufhin einen kritischen Blick zu ehe sie antwortete: „Gut. Über was willst du reden?“ Der Grewock wirkte daraufhin irgendwie erleichtert auch wenn sich Nathalie da nicht so ganz sicher war als er seinerseits antwortete: „Ich bin Fürst Kraswyn Oberhaupt des Stammes von den weiten Hügeln und Anführer der Vereinten Stämme von Kvosti. Ihr habt uns die Wahrheit gezeigt, jetzt wissen wir das die Naquiim ehrlos sind. Jetzt brauchen wir eure Hilfe.“, „Unsere Hilfe, wobei?“ fragte Nathalie umgehend. „Hilfe die ehrlosen Besetzer von unserem Planeten zu jagen und unsere Jungen zu befreien.“ Antwortete Kraswyn sofort.

Nathalie war sich daraufhin nicht ganz sicher ob sie das richtig verstanden hatte, immerhin war ihr Denkvermögen noch immer beeinträchtigt doch ein kurzer Seitenblick auf den General und Dennis, welche beide ebenfalls überrascht wirkten, reichte ihr aus um sich davon zu überzeugen das sie wohl doch alles richtig verstanden hatte. „Wir werden darüber beraten Fürst.“ Antwortete sie dann, wohl wissend das sie das besser zuerst mit den anderen besprach. „Ich werde warten. Aber beeilt euch, unsere Zeit ist knapp.“ Antwortete Kraswyn ehe die Verbindung unterbrochen wurde. „Das war... unerwartet.“ Stellte General Stulz dann fest. „Da haben Sie völlig recht.“ Stimmte Nathalie umgehend zu. Während Dennis bereits eifrig auf einer Konsole herumtippte. „Was machst du da?“ fragte Nathalie daher. „Ich versuche herauszufinden ob es irgendwelche Anzeichen für gewaltsame Unruhen im Kvosti System gibt.“ Antwortete Dennis. „Und schon was gefunden?“ fragte Nathalie daraufhin. „Nein, das will gerade nicht so wie ich.“ Antwortete Dennis verstimmt. „Das liegt vermutlich daran das Sie die falschen Suchparameter Definiert haben.“ Mischte sich Solaria ein, wobei ein leicht amüsierter Unterton definitiv herauszuhören war. „Was? Ohh... tatsächlich. Danke Solaria.“ Erwiderte Dennis daraufhin. „Vielleicht sollten Sie alle in Zukunft etwas umsichtiger beim Konsum von berauschenden Genussmitteln sein, immerhin scheint dies ihre Einsatzeffizienz nachhaltig zu beeinflussen.“ Stellte Solaria umgehend Spitz fest.

„Du hast leicht reden. Du bist aus offensichtlichen Gründen gegen sowas immun.“ Erwiderte Nathalie. „In der Tat, das bin ich. Allerdings könnten Sie alle die Auswirkungen der gestrigen Feier auch schon überwunden haben.“ Antwortete Solaria. „So schnell ist der Menschliche Körper leider nicht.“ Meinte General Stulz daraufhin. „Das ist mir Bewusst General, allerdings ist das Problem mit dem Sie sich auseinandersetzen müssen keineswegs neu. Die TTF hat schon kurz nach ihrer Gründung Medizin für solche Fälle entwickelt.“ Antwortete Solaria. „Heißt das es gibt etwas das die negativen Auswirkungen des Alkohols neutralisiert?“ fragte nun Dennis überrascht. „Positiv. Zu finden auf jedem gut sortierten Medizindeck unter der Rubrik Regenerate.“ Antwortete Solaria. Alle anwesenden warfen sich daraufhin kurze Blicke zu ehe Nathalie fragte: „Warum sagst du uns das erst jetzt?“, „Sie hatten nicht gefragt. Außerdem war es amüsant zuzusehen wie Sie sich alle abgequält haben.“ Antwortete Solaria mit dem Anflug eines Grinsens. „Ihr KI’s seid echt zu Menschlich.“ Stellte Dennis daraufhin fest. Solaria dagegen bewahrte sich ihre überlegene Ausstrahlung und schwieg.

Wenige Minuten später hatten alle dann eine der Magischen „Anti Tag danach“ Pillen wie Dennis das Medikament inoffiziell getauft hatte, eingenommen. Der Effekt setzte fast ohne Zeitverzögerung ein. Nur nach etwa fünf Minuten war das pelzige Gefühl im Kopf verschwunden und Nathalie fühlte sich wieder frisch und in der Lage wichtige Entscheidungen zu treffen. „Das Zeug ist erste Sahne.“ Stellte Steve umgehend fest während er probehalber den Kopfschüttelte, ein Vorhaben bei dem ihm vor der Einnahme der Pillen sofort der Schädel gebrummt hätte. „Ein weiteres mal ein Hoch unseren Vorfahren.“ Dachte sich Nathalie daraufhin und fühlte einmal mehr in welch große Fußstapfen sie eigentlich traten. „Also jetzt da wir alle wieder klar denken können, was halten Sie von dem Gesuch Fürst Kraswyn’s?“ fragte General Stulz dann. „Seine Geschichte wird von nahezu allen unverschlüsselten Privaten Kommunikationskanälen gestützt Sir. Auch wenn die Synode versucht es herunterzuspielen, es gibt klare Anzeichen für eine Revolte auf Kvosti Sir.“ Meldete Dennis umgehend Pflichtschuldigst. „Zudem Wissen wir ja das die Beziehung zwischen der Synode und den Grewock schon länger Kriselt eine Revolte ist daher eine logische Weiterentwicklung der Situation.“ Meinte der General dann selbst. „Ich für meinen Teil denke wir sollten die Gelegenheit beim Schopf packen. Wenn wir die Grewock bei ihrem Aufstand unterstützen und sie es schaffen sich von der Kontrolle durch die Naquiim zu befreien, ist die Synode militärisch so gut wie am Ende, ohne dass wir uns überhaupt mit ihrer Hauptstreitkraft anlegen müssen.“ Meinte Nathalie dann.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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11 Feb 2017 12:50 #86048 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

"Das ist wohl war, damit hätten wir einen unserer Hauptfeinde Schach gesetzt. Sobald sie Ihre Heimatwelt selbst Kontrollieren ist es nur eine Frage der Zeit bis die Flotte der Synode durch Meutereien, Sabotage Akte und andere Aktionen des Aufbegehrens praktisch Handlungsunfähig wird. Das lässt uns frei alle Kapazitäten gegen den Orden zur richten.“ Stimmte General Stulz zu. Nathalie warf dem General daraufhin eine kurzen Blick zu worauf dieser lediglich nickte. „Gut dann währe das besprochen. Kontaktiert Fürst Kraswyn.“ Meinte Nathalie dann zufrieden, es fühlte sich gut an die Offensive gehen zu können. Lange genug hatten sie sich gerade eben so ihrer Haut erwehren können, doch jetzt hatte sich das Verhältnis der Kräfte geändert, jetzt hatten sie die Feuerkraft selbst zuschlagen zu können. „Verbindung steht.“ Meldete Agatha dann kurz darauf ehe erneut Kraswyn’s Abbild auf einem Holoschirm erschien. Der Grewock hatte sich weit in seinem Stuhl zurückgelehnt und lehnte sich nun interessiert vor als er sprach: „Zu welchem Ergebnis seid ihr gekommen?“, „Es wird euch freuen zu hören das wir beschlossen haben euch zu helfen Fürst.“ Antwortete General Stulz worauf Kraswyn ein triumphierendes Geheul ertönen lies ehe er meinte: „Gemeinsam wird uns niemand besiegen können. Die Ehrlosen Schwabelschweber werden es bereuen sich mit uns angelegt zu haben.“, „Das werden Sie mit Sicherheit Fürst. Wir benötigen dann jedoch noch einige Informationen.“ Erwiderte General Stulz. „Ich werde dafür sorgen das Ihr alle Informationen bekommt. Während ich warte bis ihr bereit seid.“ Stellte Kraswyn umgehend fest. „Sehr gut Fürst.“ Antwortete General Stulz ehe die Verbindung erneut unterbrochen wurde.

„Europa?“ meinte Nathalie daraufhin. „Ja Sir.“ Meldete sich die KI umgehend. „Mach die Flotte bereit zum Auslaufen. Wir ziehen in den Krieg.“ Befahl Nathalie dann. „Aye Sir.“ Bestätigte die Ki umgehend. „Das hätte ich nie gedacht, das ich einmal in den Krieg ziehe um Seite an Seite mit den Grewock zu kämpfen.“ Stellte Steve dann fest. „Krieg ist eine merkwürdige Sache. Oftmals stellen sich frühere Rivalen als wertvolle Verbündete heraus und langjährige Freunde als erbitterte Feinde.“ Erwiderte General Stulz lediglich. „Na solange hier niemand auf die Idee kommt die Naquiim zum neuen Alliierten zu erklären, soll’s mir recht sein.“ Erwiderte Steve umgehend trocken. „Da müssen Sie sich wohl eher weniger Sorgen machen.“ meinte General Stulz amüsiert. „Dann bin ich ja beruhigt.“ Erwiderte Steve. „Wenn ihr dann fertig damit seid herum zu flachsen, sollten wir uns vielleicht auch bereit machen.“ stellte dann Nathalie fest. Obwohl sie es dabei wirklich schaffte eine streng klingende Stimme zustanden zu bringen ruinierte ihr breites Grinsen den beabsichtigten ehrfurchtgebietenden Effekt sofort wieder. „Jawohl Ma’am!“ meinte Steve umgehend und legte eine derart gekünstelte Hektik an den Tag das alle anderen sofort losprusten mussten.

Eine gute halbe Stunde später hatten es dann doch alle auf ihre Stationen geschafft und saßen, mit ernsten Blicken, auf ihren bequemen Stühlen. „Signalisieren Sie Kraswyn das wir bereit für den Aufbruch sind.“ Meinte Nathalie dann. „Aye Sir.“ Bestätigte Agatha. Nur kurz darauf setzte sich der Kreuzer, den Kraswyn vermutlich dadurch erhalten hatte das er die Naquiim Besatzung ermordet hatte, in Bewegung und schloss sich der Widerstandsflotte an die dank der Verstärkung durch mehrere TTF Schiffe mittlerweile zu einer Ansehnlichen Armada angewachsen war. „Alle Einheiten bereit für Translichtflug nach Kvosti.“ Meldete Agatha dann sofort. „Gut, dann los.“ Erwiderte Nathalie ehe sich die Flotte in Bewegung setzte und in einem gemeinsamen Translichtkanal verschwand. „Vielleicht müssen wir ja gar nicht Kämpfen.“ Meinte dann Plötzlich Hector. „Wie meinst du das?“ fragte Nathalie nach. „Nun es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben wie spektakulär wir die Invasionsarmee des Ordens erledigt haben. Ich bezweifle das die Flotte der Synode in ihrem Momentanen Zustand allzu erpicht auch ein Kräftemessen ist.“ antwortete Hector Schulterzuckend. „Das ist tatsächlich ein legitimer und Logischer Gedankengang. Es wäre gut möglich das wir nur ein bisschen die Muskeln spielen lassen müssen um sie in die Flucht zu schlagen.“ Stimmte Dennis zu. „Das wäre doch zu schön um wahr zu sein.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Auf den ersten Blick, ja. Aber vielleicht haben wir ja noch einmal Glück.“ Antwortete Dennis Schulterzuckend.

Den Rest der Reise verbrachten Sie daraufhin alle damit diverse Diagnostiken durchzuführen und sich innerlich auf das vorzubereiten was ihnen bald bevorstand. Die Zeit der Scharmützel war nun vorüber, jetzt zogen sie alle immerhin in den Krieg. „Erreichen das Kvosti System.“ Meldete Steve dann wobei seine Stimme vor Aufregung leicht bebte. „Verlasst den Translichtkorridor kurz außerhalb Waffenreichweite zu eventuellen Kräften im Orbit von Kvosti.“ Befahl Nathalie sofort. „Aye.“ Bestätigte Steve ehe Europa verkündete: „Achtung Gefechtsalarm für alle Decks! Besetzen Sie umgehend Ihre Stationen!“ Gleichzeitig ertönte eine Warnhupe und eine Hellorange leuchtende Warnbeleuchtung sprang an. „Verlassen Translichtkanal in 3, 2, 1 Jetzt!“ meldete Steve dann ehe die Flotte in den Normalraum zurückviel.

Jial’tliin war bislang sehr zufrieden mit dem Verlauf seiner Mission. Entspannt blickte er daher aus dem Panorama Fenster das seine Beobachtungslounge beherrschte und sah befriedigt dabei zu wie die aufständischen Kräfte zurückgetrieben wurden. Was bildeten sich diese lächerlichen Pelzigen Säugetiere eigentlich ein? Sie waren kaum besser als diese verachtenswerten Menschen. Es war nun einmal ihre Bestimmung einer wahrhaft edlen und überlegenen Spezies wie den Naquiim zu dienen! Naja diese Revolte würde bald niedergeschlagen sein, da war sich Jial’tliin sicher. Zwar hatten die Grewock die Planetaren Einrichtungen überrannt, aber das schützte sie nicht vor einem ausgedehnten Orbitalangriff. Sobald er Großteil der Grewockspezies dann vernichtetet war, sollte es kein großes Problem mehr sein die restlichen Widerstandszellen zur Aufgebe zu bewegen. Die Synode würde Siegen. Plötzlich meldete sich dann der Kommandierende Offizier von der Kommandobrücke seines Flaggschiffes. Zunächst wollte Jial’tliin seinen Untergebenen schon zurecht weißen und hatte sich zu diesem Zweck bereits in Pose geworfen doch dann bemerkte er die Körpersprache des anderen Naquiim. „Lordcommander, weitere Schiffe haben das Schlachtfeld erreicht. Es sind die Menschen.“ Meinte der Kapitän. Jial’tliin verrutschte seine überlegene Fassade daraufhin mehr als ein wenig, ihm viel sogar seine Knusperkugel aus den Tentakel und rollte vergessen über den blanken Fußboden. „Greift sie an sofort!“ kreischte er dann, wobei seine Stimme etwas zu hoch klang. Im nächsten Moment blickte Jial’tliin wieder aus dem Panorama Fenster, doch was er nun sah gefiel ihm gar nicht. Schockiert blickte er auf die Flotte der Menschen, ihr Führungsschiff war gewaltig. Mehr als viermal so groß wie alles was Jial’tliins Flotte auffahren konnte. Mit einem ängstlichen Piepsgeräusch duckte er sich daher hinter seine Kissen in der Hoffnung das sie ihn vor dem Zorn der Terraner schützen würden, unfähig einen weiteren klaren Gedanken zu fassen.
~~~Ende Kapitel 53~~~

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11 Feb 2017 20:33 #86055 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Sag mal TG hast du gestern Abend zu fällig ebenfalls eine gewonnen Schlacht gefeiert oder war das nur aus deinem persönlichen Erinnerungsvermögen hervorgezaubert? xD
Auf jeden Fall eine lustige und amüsante Folge! Besonders der quitschende Admiral am Ende hat mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert!
Freue mich auf das nächste Kapitel, nur weiter so mit der Rache! :D

LG Stefan

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18 Feb 2017 13:15 #86219 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@ General Stefan: Bezüglich alkoholisierter Freudenfeiern un den dazugehörigen "Startproblemen" am nächsten tag gebe ich mal kein Kommnetar ab :D ;) :P
Aber keine Sorge die Rcahe ist real ^^

@all: Weiter geht's:

Kapitel 54: Die Schlacht von Kvosti

„Alle Einheiten in Formation und Kampfbereit. Erwarten Feuerbefehle Sir.“ Meldete Dennis routiniert. „Wartet noch einen kurzen Moment. Übermittelt den Kräften der Synode die Aufforderung zur sofortigen bedingungslosen Kapitulation.“ Erwiderte Nathalie während sie die Lage peilte. Die Flotte der Synode war größer als sie erwartet hatte und hatte eine andere Flotte Naquiimschiffe, vermutlich allesamt von Kraswyn’s Leuten gekapert, in den tiefen Orbit abgedrängt. Im Moment hatten jedoch sowohl die Kräfte der Synode als auch die Aufständischen Grewock völlig vergessen sich zu bekämpfen, alle Schiffe hingen leblos im All, geschockt von dem Auftauchen einer Terranischen Kampfgruppe. „Sie antworten nicht.“ Meinte Agatha dann. „Wie sie wollen. Europa visiere ihr Führungsschiff mit der Hauptwaffe an, alle anderen Einheiten: Feuer frei auf alles was sich uns nähert.“ Erwiderte Nathalie Schulterzuckend. „Sie machen direkt ernst.“ Stellte General Stulz sofort fest. „Natürlich General wir schlagen der Schlange den Kopf ab bevor sie zubeißen kann. Oder würden Sie eine andere Taktik vorschlagen?“ erwiderte Nathalie. „Nein, nicht wirklich. Es ist nur erstaunlich wie sehr Sie sich verändert haben.“ Nathalie sparte sich daraufhin einen Kommentar, sie wusste wie recht der General hatte. Sie spürte regerecht wie sie sich veränderte, allerdings wusste sie noch nicht so richtig ob sie diese Veränderung gutheißen sollte.

„Ziel erfasst, bereit für Abschuss der Hauptwaffe.“ Meldete Europa dann. „Hau sie weg.“ Erwiderte Nathalie lediglich. Nur Sekundenbruchteile daraufhin verwandelte sich das Führungsschiff der Synode in ein Flammendes Inferno aus geschmolzenem Metall, der Schieren Feuerkraft Europas hatte scheinbar niemand auch nur ansatzweiße etwas entgegen zu setzen. „Torpedos auf das nächste Schlachtschiff, los! Lasst sie sich nicht erholen.“ befahl General Stulz daraufhin. Umgehend leuchteten mehrere silberne Strahlen auf und ein weiteres Schlachtschiff der Synode wurde regelrecht in seine Bestandteile zerrissen. Die eingekesselten Kräfte der Separatistischen Grewock hatten unterdessen neuen Mut gefunden und griffen die Kräfte der Synode von der anderen Seite mit unnachgiebiger Härte an. „Bringt uns ein Reichweite für die Hauptartillerie der Kreuzer.“ Befahl Nathalie dann, sie hatte nicht vor eine ganze Flotte nur auf der Zuschauerbank zu halten, nein die Synode sollte die ganze Macht spüren. „An alle Einheiten, Feuer frei!“ meinte Nathalie dann sobald sie nah genug an den Feind herangekommen waren. Sofort eröffneten die Geschützbatterien der schweren Kreuzer, sowie Europas Sekundärartillerie das Feuer und schlugen eine schmeiße der Zerstörung in die verbliebenen Synode Einheiten. Stellenweiße durchlöcherten die schweren Panzerbrechenden Geschosse leichtere Feindziele einfach und zerfetzen die Panzerrung eines weiteren Feindes danach noch mühelos.

„Ihre Formation ist zusammengebrochen, sie sind am Ende.“ Stellte Dennis dann fest während die Schiffe der Synode verzweifelt aus allen Rohren um sich schossen, ohne eine Chance sich zu befreien. Plötzlich schrillten dann jedoch Alarmsirenen auf und Europa meldete: „Translichtkanal geortet. Feindliche Verstärkungen erreichen Schlachtfeld!“, „Wie viele?“ fragte General Stulz sofort. „Nicht viele Sir, aber es reicht.“ Antwortete Dennis schluckend. Auch Nathalie hatte unterdessen einen Blick auf die neu eintreffenden Kräfte der Synode geworfen, die meisten Schiffe waren nicht Rede wert, nur drei Zerstörer und fünf Fregatten, nichts wovor sie sich fürchten mussten, vor allem mit der Rückendeckung durch die Grewock. Allerdings schwebte inmitten der Schiffe ein e wahre Monstrosität vorn Kriegsschiff von der Größe her vergleichbar mit Europa. „Die Syniilji?!“ stellte General Stulz umgehend fest. „Positiv.“ Bestätigte Europa lediglich. „Ein Naquiim Titan?“ fragte Nathalie lediglich. „Nicht irgendeiner, der Naquiim Titan. Die Syniilji war das Flaggschiff der Synode im großen Krieg und ist das mächtigste Kriegsschiff das sie jemals gebaut haben. Wir dachten eigentlich das sie dieses Biest schon vor Jahrzehnten abgewrackt haben.“ Antwortete Dennis.

„Sie rufen uns.“ Stellte Agatha dann fest. Nathalie setzte sich daraufhin aufrecht hin, ordnete ihre Haare noch einmal und lies die Arme lässig und überlegen auf den Armlehnen ihres Stuhles liegen ehe sie meinte: „Dann wollen wir mal sehen was sie zu sagen haben.“ Sofort darauf erschien ein überheblich grinsender Naquiim auf einem Holoschirm welcher meinte: „Ergebt euch, sofort. Dieser lächerliche Aufstand findet ein Ende hier und jetzt, weitere Synode Truppen sind bereits auf dem Weg ihr habt keine Chance.“, „Europa?“ fragte Nathalie lediglich. „Ich kann weitere Translichtemissionen orten Sir, dem Energielevel nach zu urteilen weitere Großkampfschiffe.“ antwortete Europa sofort. „Das war eine Falle, das alles.“ Stellte Dennis umgehend fest. „Kraswyn ruft uns.“ Stellte Agatha dann fest. „Stell ihn durch.“ Meinte Natalie umgehend. „Was werdet ihr tun?“ fragte der Grewock sofort unverblümt, zwar könnte einem die direkte und auch etwas respektlose art Kraswyns sauer aufstoßen, doch im Moment gefiel Nathalie seine Konzentration aufs Wesentliche, sie hatten keine Zeit für unnötige Floskeln. „Wir werden ihnen eine Lektion erteilen Fürst.“ Antwortete sie dann. „Eine Lektion in Sachen Demut, sie scheinen vergessen zu haben wem sie gegenüber stehen.“ Fügte General Stulz an. „Sehr gut. Ich wusste immer das Menschen Krieger sind, ohne Furcht. Es ist mir eine Ehre mit euch zu Kämpfen, zum Sieg!“ erwiderte Kraswyn daraufhin ehe er ein grausiges Schlachtgeheul ertönen lies und die Verbindung unterbrach.

„Europa, nimm dieses Unding von einem Schiff ins Visier.“ Befahl Nathalie dann. „Mit Vergnügen Sir.“ Antwortete Europa. „Die Naquiim senden eine erneute Botschaft.“ Stellte Agatha dann fest. „Was sagen sie?“ fragte Nathalie. „Unsere Bedenkzeit ist abgelaufen, sie werden uns jetzt richten.“ Antwortete Agatha. „Wenn sie sich da mal nicht täuschen.“ Stellte Dennis fest. Allerdings eröffnete die Syniiljy dann das Feuer und konzentrierte ihren Beschuss auf das größte Ziel in Sichtweite, Europa. Allerdings ohne nennenswerte Effekte zu erzielen, die Nanoaktivbeschichtung absorbierte den Beschuss mühelos. „Haltet das Feuer, sie sollen ohne Vorwarnung getroffen werden.“ Meinte Nathalie dann während Europa sich vollständig ausrichtete. „Lächerlich.“ Meinte Europa dann während weiterhin Salve um Salve von ihrem Rumpf abprallte, zwar wurde die Nanoaktivbeschichtung schwächer, aber den Naquiim lief die Zeit davon. „Ziel erfasst, Hauptwaffe bereit für Angriff.“ Meldete Europa dann. „Feuer frei!“ erwiderte Nathalie. Und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück, wohl wissend das es jetzt ein Spektakuläres Feuerwerk zu bestaunen geben würde. Immerhin hatte Europas Hauptwaffe selbst einen ganzen Mond, der um ein vielfaches größer war als die Syniilji um einen respektablen Anteil seiner Masse gebracht. Und sie sollte nicht enttäuscht werden. Als das Tonnenschwere Geschoss die Syniiljy direkt in den Bug traf war es als würde das mächtige Kriegsschiff von einer Schrottpresse zusammengedrückt werden. Der Ganze Bug kollabierte und formte einen Krater der sich rasend schnell der Länge nach durch das Schiff fraß während sich die Flanken aufblähten wie bei einen Luftballon den man an einer Seite eindrückte, ehe die misshandelten Metallplatten zerbarsten. Währenddessen schoss eine leuchtende Fontäne aus geschmolzenen Metall aus der Mitte des Kraters ins All. Schließlich gab die tragende Struktur des Naquiimschiffes nach und das ganze Schiff zerbarst in tausend Einzelteile während sich die Triebwerke und Reaktoren ein letztes Mal aufbäumten und in einem riesigen Feuerball vergingen. „Ziel zerstört.“ Meldete Europa daraufhin lediglich sachlich.

„Heilige Maria, Mutter Gottes.“ Meinte General Stulz daraufhin. Während die Moral der Synodetruppen offenbar vollends zusammenbrach, niemand von ihnen hatte Lust sich mit einem Feind wie Europa zu duellieren. „Sie ziehen sich zurück, denen haben wir’s gezeigt.“ Stellte Dennis dann fest. „Sollen wir sie entkommen lassen?“ fragte Hector dann. Nathalie und General Stulz sahen sich daraufhin kurz an während sie sich nur mit einem Blick verständigten. „Ja, lasst sie gehen.“ Meinte General Stulz dann. „Fürst Kraswyn hat uns etwas mitzuteilen.“ Stellte Agatha dann fest. Innerlich wappnete sich Nathalie daraufhin auf ein röhrendes Triumpfgebrüll ehe sie nickte. Wie Nathalie erwartete hatte röhrte Kraswyn mit lautem Organ als er meinte: „Sieg! Wir haben sie in die Flucht geschlagen. Das war ein guter Kampf!“, „Wir haben Gewonnen, also muss ich Ihnen zustimmen. Ein Guter Kampf Fürst. Haben Sie Informationen über den Status der Bodentruppen?“ erwiderte General Stulz und lies sich von der guten Laune seines Gegenübers zumindest äußerlich nicht anstecken. „Wir haben die Unterstützer der Synode in die Enge getrieben. Sie haben sich am Raumtor verschanzt.“ Antwortete Kraswyn. „Raumtor?“ fragte Nathalie daraufhin kurz. „So heißt der Große Raumhafen den die Naquiim auf Kvosti gebaut haben und über den sie Ihre Rekruten vom Planeten hohlen.“ Antwortete Dennis. „Ahh.“ Meinte Nathalie umgehend. General Stulz führte unterdessen die Unterhaltung mit Kraswyn fort und fragte: „Benötigen Sie Hilfe bei der Erstürmung?“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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18 Feb 2017 13:20 #86220 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Kraswyn überlegte daraufhin offenkundig ehe er meinte: „Wir haben kaum Fahrzeuge. Wir können keine befestigte Position stürmen. Aber wenn ihr helfen wollt, werden wir Ehrenvoll Seite an Seite Kämpfen.“, „Ich fasse das als ja auf, wir werden in Kürze Bodentruppen in der Nähe des Raumtores landen.“ Antwortete General Stulz. „Ihr Menschen seid große Krieger, die Geschichten der Alten lügen nicht.“ Erwiderte Kraswyn daraufhin offenkundig beeindruckt. „Instruieren Sie ihre Truppen bitte über die Verstärkung, um alles weitere kümmern wir uns.“ Stellte General Stulz dann fest. „Zum Sieg Mensch!“ meinte Kraswyn lediglich ehe die Verbindung wieder unterbrochen wurde. „Ich fürchte ich muss Sie erneut bitten den Avatar zu nutzen.“ Stellte General Stulz dann an Nathalie gewandt fest. „Das habe ich bereits befürchtet.“ Antwortete Nathalie ehe sie sich erhob, ihren Rock glatt strich und meinte: „Europa, mach den Avatar bereit.“, „Positiv Sir, bereite Abwurf von Bodentruppen vor.“ Bestätigte Europa umgehend. „Dann wollen wir mal einen Naquiimraumhafen Stürmen.“ Murmelte Nathalie ehe sie die Brücke in Richtung des Bereitschaftsdecks der Marinebodentruppen ging. Aufgrund der Größe Europas war den Bodentruppen hier ein eigenes Deck gewidmet.

Nur wenige Minuten später saß Nathalie erneut in dem Finsteren Cockpit des Kampfavatars, bereit die Kontrolle über die sechste Legion zu übernehmen. „Aktiviere Netzwerkschnittstelle.“ Meinte Nathalie dann ehe das Computersystem des Avatars selbstständig die Verbindung zu allen Untergeoordneten Kampfeinheiten herstellte. „Ich habe Verbindung zu allen Einheiten, Latenztest positiv. Es kann los gehen.“ Meinte Nathalie dann während sie sich innerlich gegen das wappnete was nun passieren würde, trotz all der Technologie die sie umgab war es ein bestenfalls seltsames Gefühl zu Wissen aus dem Orbit eines Planeten abgeworfen zu werden und Anschließend im freien Fall auf die Oberfläche zu stürzen. „Bestätigt, Abwurfsequenz gestartet. Viel Erfolg Sir.“ Meldete Europa ehe ein kurzer Ruck durch den Avatar ging als die mechanischen Halteklammern sich lösten und der Avatar durch einen Magnetischen Beschleunigungskanal aus Europas Rumpf herausgeschleudert wurde. Für kurze Zeit trieb die Kampfmaschine daraufhin zusammen mit dem Rest der direkt abgeworfenen Einheiten in völliger Schwerelosigkeit durch das All. Davon bekam Nathalie jedoch nichts mit, das Cockpit des Avatars war so konstruiert das es sämtliche Umgebungseffekte annullierte. Dann wurden die Bodeneinheiten jedoch von der Gravitation Kvostis eingefangen und nahmen rasch Geschwindigkeit auf während sie sich von der im Orbit kreisenden Flotte entfernten. „Bereit oder nicht, jetzt kommen wir.“ Dachte sich Nathalie dann ehe der Avatar in die obere Atmosphäre Kvostis eintrat und mit einem flammenden Feuerschweif nieder ging.

Der Einschlag war daraufhin aufgrund der dichten Atmosphäre Kvostis bei weitem nicht so heftig wie bei der Landung auf Nal’shuens Zwergplanet, immerhin hatte die Atmosphäre den Fall die ganze Zeit über ausgebremst. Mit einer sie selbst erschreckenden Routine richtete Nathalie den riesigen Kampfmech dann wieder auf, wobei die beim Einschlag aufgewirbelten Dreckklumpen von der gepanzerten Hülle vielen. Für alle außenstehenden musste das ein furchterregender Anblick sein wie sich aus dem Staub und dem Krater eine Vernichtungsmaschine längst vergangener Tage erhob. Nach einem kurzen Rundumblick stellte Nathalie dann fest das sie kurz vor den Linien der aufständischen Grewock gelandet war, welche einen reichlich verstörten Eindruck machten. In dieser Hinsicht glichen sie ihren bisherigen Feinden die sich auf dem äußeren Begrenzungswall des Raumhafens verschanzt hatten und auch reichlich nervös wirkten. Der Rest ihrer Landungstruppe war in einer mehr oder weniger geraden Linie zwischen den Fronten an den Flanken des Avatars gelandet und wartete mit endloser maschineller Geduld und Disziplin auf das Aktivierungssignal. „Genug gepennt Männer, wir haben Arbeit vor uns!“ dachte sich Nathalie dann und aktivierte die restlichen Einheiten während sie den Avatar mit langsamen, den Boden zum erzittern bringenden, Schritten vorwärts bewegte, es gab keinen Grund zur Eile, ihr Feind konnte nirgendwo hin, er saß in seiner selbst gewählten Festung in der Falle.

Als sich die restlichen Läufer dann erhoben und die leichten Panzerfahrzeuge sich aus ihren Kratern heraus manövriert hatten, hob Nathalie einen Arm des Avers und deutete damit genau auf die Feindliche Festung ehe sie rief: „Für die Freiheit!“ und die Hauptwaffe abfeuerte. Das Geschoß traf die Festungswall knapp unterhalb der Brustwehr und schleuderte mehrere Verteidiger von ihren Posten auf der Mauer. Gleichzeitig gab sie ihren Einheiten den Angriffsbefehl. In der Zwischenzeit schienen Kraswyns Truppen realisiert zu haben das die Mechanischen Kampfeinheiten Verbündete waren und stießen ein kollektives Schlachtgeheul aus das einem die Haare zu Berge stehen ließ ehe sie mit frischer Motivation voran stürmten um der Speerspitze aus Kampfläufern, leichten Panzerfahrzeugen und Automatischen Infanterieeinheiten zur Hilfe zu eilen. Die Kräfte der Synode hatten daraufhin zwar den Vorteil der erhöhten und befestigten Position doch es mangelte ihnen an Fahrzeugabwehrwaffen, vermutlich da bei der Planung des Verteidigungsringes um den Raumhafen nicht damit gerechnet worden war das man sich jemals gegen mehr als ein paar aufgebrachte einheimische Verteidigen musste. Demzufolge hatten weder die Kampfläufer noch die leichten Panzer großartig etwas zu befürchten und konnten das volle Potenzial ihrer Bewaffnung ausspielen. Wohl wissend das sie ohne die schwereren Einheiten die mit den Truppentransportern in diesem Moment landeten nicht die Feuerkraft hatte um ein Loch in den Wall selbst zu schlagen konzentrierte Nathalie ihren Angriff daraufhin auf die offensichtlichste Schwachstelle der Verteidigungsanlagen, das Tor. Zwar war der Durchgang mit einem robust anmutenden Gittertor verschlossen und auch mehrere Pfahlartige Fahrzeugstopper waren aus der Straße hervor gefahren, allerdings waren diese Einrichtungen völlig ungeeignet einen richtigen angriff einer Militärischen Macht zu stoppen. Noch während sie den Avatar weiter auf das Tor zuhalten lies hob Nathalie erneut die Hauptwaffe und richtete sie genau auf das Tor ehe sie abdrückte.

Wie sie erwartete hatte, hatte die Gitterkonstruktion keine Chance gegen einen schweren Terranischen Massenbeschleuniger. Das Geschoss schlug ein Loch von mehreren Metern Durchmesser in das Tor und riss die ganze Konstruktion aus den Angeln so dass es als verbogener Haufen Altmetall liegen blieb. Nathalie führte den Angriff in ihrem Avatar daraufhin an und war die erste die das Tor durchschritt. Das machte sie allerdings auch zum ersten Ziel einiger verschanzter Grewock. Ihre Infanterieabwehrwaffen zeigten jedoch keinerlei Wirkung gegen den Massiv gepanzerten Avatar. Im selben Moment stürmten dann auch schon die ersten Kampfläufer durch das Tor und Trampelten die traurigen Überreste des Tores dabei erbarmungslos nieder ehe sie ihre Flammenwerfer nutzten um die verschanzten Grewock aus der Deckung zu treiben, es war ein furchterregender Anblick, überall Flammen, brennende Leichen und qualmende Überreste von verschiedenen Dingen die als Deckung missbraucht worden waren. Im nächsten Moment machte Nathalie dann eine Warnlampe auf eine weitere Bedrohung aufmerksam, mit halsbrecherischem Tempo rasten einige leichte Fahrzeuge heran, sie waren nur leicht Bewaffnet aber extrem schnell. Es war daher offenkundig das sie in einem Akt der Verzweiflung versuchen würden die Kampfläufer und Panzer zu rammen um sie zu stoppen.

„Oh nein, nicht mit mir.“ Dachte sich Nathalie umgehend und feuerte einmal mitten in die Kolonne, einige der Fahrzeuge wurden daraufhin in hohem Bogen durch die Luft geschleudert während andere umstürzten oder ineinander krachten. Der Rest wurde von einem kurz darauf eintreffenden Bombenhagel vernichtet. „Die Kavallerie ist da!“ verkündete Europa dann während dutzende von automatischen Bombern über das Schlachtfeld rasten und ihre Ladung mit tödlicher Präzision ins Ziel brachten. Das war nun endgültig zu viel für die Loyalistischen Kräfte der Synode, ihre Moral brach in sich zusammen, den sie wussten das sie diesen Kampf nichtmehr gewinnen konnten. „Alle Feindkräfte entweder auf der Flucht oder vernichtet. Wir haben Raumtor eingenommen.“ Meldete Nathalie dann zufrieden, auch wenn das wohl unnötig gewesen war. „Haben wir mitbekommen, Kraswyn ist außer sich vor Freude.“ Antwortete Dennis. Nathalie grinste daraufhin breit, sie konnte sich bildlich vorstellen wie der imposante Grewock regelrecht Luftsprünge vor Freude vollführte.
~~~Ende Kapitel 54~~~

mfg.: Tg

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18 Feb 2017 15:19 #86223 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ach herrlich das reinste Schlachtfest! :D Find es einfach herrlich wie die Europa ihrem Nquim counterpart in einer einzigen salve den Rest gegeben hat! :D
Bin ja mal gespannt wie sich die Allianz mit den Grewock auswirken wirt!

Freue mich auf nächste Woche!

LG Stefan

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20 Feb 2017 14:19 #86256 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Jo, da geht es ja richtig zur Sache, in den letzten 3 Kapiteln. Du machst wirklich keine halben Sachen, TG, was? Gleich einen halben Mond sprengen und ihn dadurch aus seiner Flugbahn entreisen. Tztztz... :a_flames:

Also mir hat dieser Naquiim-Kommandant auch sehr gefallen, echt lustig wie er beim Anblick einer eigentlich für zerstört geglaubten Flotte quickt. Und dann noch, dass ihm seine Knusperkugel aus seinen Tentakeln entglitt... urkomisch! Aber was ist diese Knusperkugel überhaupt? Was zu Essen? :lol:

Ja, nur weiter so, TG. Die Idee mit dem Grewock-Aufstand und dadurch noch weitere Verbündete zu haben, ist echt gut. Da ja auch die Teldran quasi Alliierte sind, wenn auch nur heinliche, und die Naquimm ohne Grewock im Prinzip gar nichts sind, bleibt ja nur noch der Sambesi-Orden als letzter Gegner und gegen diese neue Allianz werden die auch nichts mehr ausrichten können, es sei denn da gibt es noch mehr ehemalige Feinde der Terraner von denen man noch nichts weiß. :D

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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25 Feb 2017 14:57 #86328 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Freut mich das dir die Machtdemonstration der TTF gefallen hat :evil: Aber Europa hat keien Salve für die Syniilji gebraucht, nur einen einzigen Schuss...

@Jack Hunter: Nö, halbe sachen gibt's nicht :D Ich hatte ja versprochen das dieses mal der ganze "richtig coole Scheiß" den Protagonisten zur Seite steht udn ich pflege meine Versprechungen zu halten ;)
Ja Knusperkugeln sidn so ne Art Naquiim Keks, also ne leckerrei für zwischendrurch, freut mich aber das du dich gut über die Szene amüsiert hast^^
Der KAmpf ist noch lange nicht vorbei, unterschätze den Orden nicht. Da kommen noch ne menge spektatukälrer Schalchten dun Waffen maxiamler ZSErtörungskraft auch euch zu :D

@all: Weiter geht's:
Kapitel 55: Der Fall eines alten Feindes

Ein Lauffeuer war ein Witz im Verglich zu dem was sich im Moment in der Galaxis abspielte stellte Nathalie für sich selbst fest. Die Nachricht das Terranische Truppen Kvosti aus dem Herrschaftsbereich der Synode herausgelöst und die Grewock befreit hatten war mittlerweile in der ganzen Galaxis verbreitet, ebenso wie die Furcht und Panik der meisten Alien Spezies die damit verbunden war. Jedem von ihnen war nun klar das die Zeit der Rückkehr gekommen war, die Terraner erhoben sich wieder und sie würden dabei erbarmungslos jeden vernichten der es wagte sich ihnen in den Weg zu stellen. „Wir haben offenbar einiges an Trubel verursacht, die Börsen der Sambesi sind komplett zusammengebrochen, die Assan rufen alle Schiffe zurück in ihre Heimat und die Synode hat mir schweren Unruhen und Anarchie zu kämpfen.“ Stellte Dennis dann fest. „Sie haben Angst, große Angst, wir müssen vorsichtig sein.“ Meinte dann General Stulz. „Warum?“ fragte Nathalie nach. „Weil Leute die Angst haben zu verzweifelten Plänen greifen. Unterschätze einen Feind der sich im Todeskampf befindet niemals. Oft entwickeln sie genau zu diesem Zeitpunkt ungeahnte Kräfte und reißen alles und jeden in Reichweite mit sich in den Abgrund. Unsere eigene Geschichte ist der beste Beweis dafür.“ Antwortete General Stulz. Nathalie verstand daraufhin was der General meinte, immerhin war der Terranische Staat dafür verantwortlich das die Galaktische Zivilisation nach dem großen Krieg in einen nicht enden wollenden Abgrund gefallen war aus dem sie sich bis heute nicht befreit hatte.

„Naja, mit etwas Glück zerfleischen sie sich aber jetzt auch gegenseitig und wir müssen nur warten.“ Stellte Dennis dann fest. „Auf jeden Fall sollten wir erst abwarten und die Lage beobachten bevor wir irgendetwas unternehmen.“ Meinte der General dann. „Was spricht den dagegen die Instabile Lage auszunutzen und noch mehr von uns zu befreien, ich bezweifle das die Synode oder die Fürsten im Moment die Kapazitäten haben ihre Einrichtungen zu schützen.“ Meinte Nathalie daraufhin. „Das es genau das ist was sie von uns erwarten.“ Antwortete General Stulz. „Sie meinen wir würden in einen Hinterhalt geraten?“ fragte Nathalie. „Sehr wahrscheinlich. Die Momentane Situation ist unübersichtlich, es wäre für einen Organsierte Macht, wie zum Beispiel unsere Freunde vom Sambesi Orden einfach selbst große Truppenkontingente zu verschieben ohne dass jemand davon Notiz nehmen würde.“ Antwortete General Stulz. „Dazu kommt das der Orden noch eine Rechnung mit uns offen hat, sie werden alles daran setzen uns zu erwischen. Immerhin haben wir sie offen herausgefordert und vernichtet, das ist ihrem Ruf als unantastbare Führungsmacht nicht gerade zuträglich gewesen.“ Fügte Dennis dann an. „Aber wir können doch nicht einfach hier herumsitzen und nichts tun.“ Stellte Nathalie umgehend fest, für sie machte es nicht viel Sinn tatenlos zuzusehen wenn man genug Feuerkraft hatte um ganze Raumhäfen zu pulverisieren.

„Aber genau das sollten wir. Sehen Sie es als verdiente Pause für sich selbst und alle anderen. Wir sind nicht viele und müssen daher Peinlich genau darauf achten unsere Leistungsfähigkeit immer auf Maximum zu halten und um das zu erreichen sind ausreichende Pausen und Erholung unabdinglich.“ Erwiderte General Stulz. Nathalie schaute daraufhin zweifelnd zu Dennis welcher jedoch umgehend meinte: „Du solltest die Zeit nutzen um dir ein Hobby zuzulegen, immerhin Kämpfen wir um zu leben, nicht umgekehrt. Wir sind ja keine Grewock.“ Obwohl sie immer noch nicht restlos davon überzeugt war das es eine gute Idee war, willigte Nathalie dann doch ein und meinte: „Also gut, eine Pause tut uns wahrscheinlich allen gut. Auch damit wir über das was passiert nachdenken können.“

Einige Minuten später stand Nathalie nachdenklich im Wohnbereich ihrer großzügigen Kabine und fragte sich was sie nun tun sollte. Noch nie zuvor hatte sie einfach nur Zeit gehabt ohne sich dabei auf etwas spezifisches vorzubereiten. Unschlüssig setzte sie sich daher in den Bequemen Sessel der genau gegenüber dem großen Multifunktionsschirm aufgestellt war und wickelte nachdenklich eine Haarsträhne um den Zeigefinger. Obwohl es dabei durchaus angenehm war einfach nur zu faulenzen dämmerte Nathalie bereits das diese Beschäftigung auf Dauer wohl ziemlich langweilig werden würde. Nachdenklich ließ sie ihren Blick daher durch die Kabine schweifen und überlegte dabei was ihre Vorfahren wohl mit ihrer Freizeit angestellt hatten. Immerhin hatte Dennis durchaus recht, sie kämpften ja gerade dafür solche Rechte zu haben, dann sollten sie sie auch wahrnehmen. „Verbindung zu Kabine 012 Herstellen.“ Meinte Nathalie dann. Sofort darauf ertönte ein bestätigender Piepton der ein Indikator dafür war dass das Computersystem der Basis den Verbalen Befehl registriert hatte und nun versuchte auszuführen. Nur kurz darauf erwachte der Multifiunktionsschirm vor Nathalie zum Leben und Steves Gesicht erschien in Übergröße während er fragte: „Ist das Ding an?“, „Ja Ist es.“ Antwortete Nathalie grinsend.

„Oh. Na perfekt.“ Stellte Steve fest ehe er sich von der Kamera so weit entfernte das sein Gesicht nichtmehr den ganzen Bildschirm ausfüllte. „Was können wir für Sie tun Frau Admiral?“ fragte er dann und schaffte es dabei tatsächlich einen derart gekünstelt unterwürfigen Tonfall zu treffen das Nathalie losprusten musste. Nachdem sie sich dann wieder gefangen hatte, antwortete Nathalie dann: „Nichts spezielles, aber habt ihr eine Idee womit man sich die Zeit vertreiben könnte?“ Ursula und Steve schauten sich daraufhin kurz an ehe Ursula meinte: „Wir haben da was entdeckt, man kann sich auf diesen Bildschirmen auch fiktive Geschichten in Bild Form ansehen, einige sind sehr Unterhaltsam.“, „Ja dabei kann man prima entspannen.“ Stimmte Steve zu während er mit zwei Gläsern herumfuhrwerkte. „Aha.“ Meinte Nathalie daraufhin weniger überzeugt. „Warum kommst du nicht rüber, dann können wir gemeinsam schauen.“ Meinte Ursula dann. „Ich will euch nicht stören.“ Erwiderte Nathalie umgehend, immerhin hatten Ursula und Steve auch schon länger keine Zeit mehr gehabt um ihre Beziehung ungestört pflegen zu können. „Du störst uns doch nicht!“ stellte Ursula daraufhin schockiert fest ehe sie Steve, der sich immer noch mit den Gläsern beschäftigte und dabei sehr versunken in seine Tätigkeit wirkte einen knuff gab damit er auch etwas sagte: „Äh, ja, ich meine nein du störst natürlich nicht, immerhin gehörst du so gut wie zur Familie.“, „Danke, ich bin gleich da.“ Erwiderte Nathalie ehe sie die Kommunikationsverbindung beendete und sich aus ihrem Sesseln erhob.

Nur wenige Minuten später hatte Nathalie die Kabine ihrer Freunde erreicht und wurde von Ursula mit einer herzlichen Umarmung begrüßt. Steve seinerseits begnügte sich mit einem dermaßen gespielt wirkenden Salut das Nathalie schon wieder losprusten musste. „Kannst du das vielleicht mal lassen?“ fragte sie daher. Steve überlegte daraufhin kurz ehe er kurz und Bündig antwortete: „Nö.“, „Du bist unmöglich.“ Stellte dann Ursula fest und gab Steve einen zärtlichen Klaps auf die Schulter. „Ich weiß und ich weiß das mich das unwiderstehlich macht.“ Antwortete Steve mit einem gewinnenden Lächeln. „Also ein gesundes Selbstvertrauen hat er.“ Stellte Nathalie dann an Ursula gewandt fest. „Wem sagst du das.“ Antwortete Ursula mit einem gespielten Seufzer. „Ich verstehe einfach nicht wie ihr beide es zusammen aushaltet.“ Meinte Nathalie dann breit grinsend. „Das tun wir auch nicht.“ Stellte Steve fest und lief an den beiden Frauen vorbei in den Wohnbereich. Ursula sah Nathalie daraufhin an und zuckte mit den Schultern ehe die beiden Steve folgten welcher bereits ein drittes Glas aufgetrieben hatte und gerade dabei war die Gläser Freierlich mit dem Inhalt einer Dunkelbraunen Glasflasche zu befüllen. „Das ist aber hoffentlich nicht dieser Sonnenbrandwein oder?“ fragte Nathalie umgehend, sie hatte noch allzu gut in Erinnerung wie sie sich nach der großen Feier zu Ehren des Sieges über den Orden gefühlt hatte. „Nein, ist es nicht.“ Antwortete Steve glucksend. „Was ist es dann?“ fragte Nathalie beharrlich.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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