Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
06 May 2017 16:07 #87069 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Dann wollen wir mal schauen ob wir die Spannung halten könmnen ;)

@all: Weiter geht's, Heute mit einem Prominenten Schauplatz den wir alle kennen ;)

Kapitel 65: Die Macht der Terraner
Es herrschte eine Professionelle, schweigsame Atmosphäre rings um Nathalie. Alle Anwesenden waren vollauf auf ihre Aufgabe fixiert. Der Grund hierfür war offensichtlich: Sie näherten sich rasch der Sagenumwobenen Heimat der Menschheit, der Erde. Jenem Planeten der laut der Propaganda der Synode so bis zur Unkenntlichkeit Bombardiert wurde das dort niemals wieder irgendeine Form von Leben möglich wäre. Allerdings kam trotzdem genau von hier ein Rückrufsignal das die offizielle Kennung der TTF trug, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn die Synode nur halb so gründlich gewesen war wie sie behauptete dürfte es im ganzen Sol System keine Hinterlassenschaften der Menschheit mehr geben die größer als ein Staubkorn waren. Über diesem Paradoxon grübelte Nathalie, gemeinsam mit den meisten anderen an Bord, nun schon seit ihrer Abreise und trommelte daher ungeduldig mit ihren Fingernägeln auf der Armlehne ihres Stuhles herum, sie wollte jetzt endlich Wissen was wirklich los war. „Erreichen äußeren Gravitationseinfluss von Sol, verlassen Translichtkanal jetzt!“ meldete Steve dann ehe Solaria aus ihrem Translichtkanal in den Normalraum viel. Sie alle hatten sich darauf geeinigt das es klüger war die Lage erst aus sicherer Entfernung zu sondieren bevor sie in das Hertz des verlassenen Systems vordrangen. „Voller Tarnkappenmodus initialisiert.“ Meldete Solaria nur Sekundenbruchteile darauf, niemand, nicht einmal eine Terransiche Ki hätte sie in dieser kurzen Zeit erfassen und identifizieren können. „Bericht!““ verlangte Nathalie sofort und stemmte sich vor lauter Neugier halb aus ihrem Stuhl hoch. „Alles ruhig, keine Aktivitäten erkennbar. Das System ist soweit wir es sehen können tot, genau wie es sein sollte.“ Meldete Dennis sofort. Leicht enttäuscht ließ sich Nathalie daraufhin wieder in ihren Stuhl zurücksinken und warf dem kleinen Lichtpunkt auf dem Hauptschirm einen fragenden Blick zu. Aufgrund ihrer Distanz zum Zentralgestirn war Sol optisch kaum von den anderen, sehr viel weiter entfernten Sternen zu unterscheiden, von den Planeten des Systems sah man mit bloßem Auge noch gar nichts.

„Sensorboje aussetzen, ich will eine Langstreckenabtastung des inneren Systems.“ Befahl Nathalie dann. Zwar würden die aktiven Sensoren der Boje was auch immer sich hier befand über ihre Anwesenheit alarmieren, aber lediglich die Position der Boje selbst verraten. „Guter Plan.“ Stimmte Dennis zu während Solaria meldete: „Boje ausgesetzt, initialisiere aktive Sensorabtastung des Systems.“ Zu Nathalies Enttäuschung konnte die Boje jedoch auch nichts weiter entdecken, überhaupt nichts. „Da stimmt irgendwas nicht.“ Stellte Dennis daher fest. „Wie kommst du darauf?“ fragte Nathalie. „Weil unsere Sensoren überhaupt nichts registrieren das auf die Aktivität einer Raumfahrenden Zivilisation hinweisen würde. Die Werte entsprechen denen eines unkolonisierten Systems im Niemandsland. Das kann nicht stimmen, irgendetwas müsste man finden und seien es nur alte Schrottfelder oder irgendwas in der Richtung.“ Antwortete Dennis. „Vielleicht war die Synode damals einfach Gründlich?“ erwiderte Nathalie. „Das glaube ich nicht. Die hätten sich niemals die Mühe gemacht jedes unbedeutende Trümmerstück aufzusammeln.“ Antwortete Dennis. „Ich stimme Herrn Pfeifer zu, diese Sensorwerte ergeben keinen Sinn es ist fast als ob... Aber das ist unmöglich.“ Meinte Solaria daraufhin nachdenklich. „Als ob was?“ fragte Nathalie sofort. „Entschuldigen Sie Sir. Es ist fast als ob die Sensorinhibitoren des Verteidigungsnetzwerkes noch arbeiten würden.“ Antwortete Solaria. „Sensorinhibitoren?“ fragte Nathalie sofort.

„Eine fortschrittliche art des Störsenders der alle Signale nicht Natürlicher Körper in seinem Einflussbereich eliminiert. Die TTF hat damit früher strategisch wertvolle Positionen vor Feindlichen Aufklärern geschützt.“ Antwortete Solaria. „Solche Geräte währen doch sicher von den Angreifenden Truppen der Synode und ihren Verbündeten vernichtet worden oder?“ fragte Nathalie daraufhin. „Natürlich. Deshalb sage ich ja das es unmöglich ist.“ Antwortete Solaria. „Irgendwas sagt mir das hier irgendwas ganz gehörig faul ist. Wir müssen vorsichtig sein.“ Stellte Dennis dann fest. „Diesem Bauchgefühl kann ich nur zustimmen.“ Stellte Solaria sofort fest. „Ihr habt recht. Wir machen langsam. Kurzstreckensprung zum inneren Asteroidengürtel!“ befahl Nathalie daraufhin. Sie hoffte von dort aus mehr Informationen gewinnen zu können, immerhin verkürzten sie ihre Distanz zur Erde damit erheblich. „Bestätigt, Kurzstreckensprung, Jetzt!“ meldete Steve sofort. Plötzlich schrillte daraufhin eine Alarmsierne auf und dutzende Warnmarkierungen leuchteten auf allen Konsolen und Bildschirmen auf während Solaria verkündete: „Warnung Zwangsumleitung des Translichtkanals. Volle Gefechtsbereitschaft!“ Nathalie schaffte es daraufhin gerade noch ein schockiertes: „Was?!“ auszurufen ehe Solaria wieder in den Normalraum viel. Sofort viel Nathalie daraufhin die perfekte Finsternis auf die das Schiff umgab. Es war nichts zu sehen, absolut gar nichts. Keine Sterne, keine Galaxien, nichts.

„Was ist passiert? Und wo sind wir, das ist nicht der Asteroidengürtel.“ fragte Nathalie daraufhin. „Keine Ahnung.“ Gestand Dennis der nicht minder überrumpelt wirkte. „Wir sind in den Einflussbereich einer Translichtfalle geraten.“ Meinte Solaria dann rational. „Die Dinger gibt es wirklich?“ fragte Dennis sofort überrascht. „Ja, beziehungsweise es gab sie. Eigentlich müssten sie alle Zerstört worden sein...“ antwortete Solaria nachdenklich. „Könnte mich mal jemand freundlicherweise aufklären?“ fragte Nathalie dann Nachdrücklich. „Translichtfallen sind komplexe Apparaturen welche die Energetischen Ströme eines Translichtkorridors manipulieren können. Vereinfacht ausgedrückt leiten sie jedes Objekt das in ihrem Einflussbereich seinen Translichtkanal verlassen will zu einem anderen, vom Erbauer der Falle festgelegten, Punkt um und es gibt keine bekannte Möglichkeit sich dagegen zu schützen.“ Antwortete Solaria umgehend. „Lass mich raten, noch so eine TTF Verteidigungstechnologie die eigentlich nicht mehr funktionieren sollte, oder?“ fragte Nathalie umgehend. „Positiv. Niemand konnte das Sol System betreten wie es ihm gerade gepasst hat. Aber es ergibt trotzdem keinen Sinn.“ Antwortete Solaria. „Solaria mach die Schnittstelle scharf, verbal dauert das zu lange.“ Meint Nathalie dann, zwar waren sie erst wenige Sekunden aus ihrem Translichtkanal gefallen, doch das war mehr als genug Zeit für einen eventuellen Aggressor sie zu erfassen und eventuelle Waffen scharf zu machen. „Bestätigt, initialisiere Neuronale Schnittstelle.“ Bestätigte Solaria sofort.

Umgehend fühlte Nathalie den wohlbekannten Sog der ihre Bewusstsein in die Virtuelle Realität zog in der Solarias Bewusstsein existierte. Zu ihrer Erleichterung konnte Nathalie daraufhin jedoch keinerlei Anzeichen dafür entdecken das sie angegriffen wurden, das war zwar weniger überraschend immerhin Hätte Solaria das umgehend gemeldet aber trotzdem beruhigend. „Ok wo sind wir?“ fragte Nathalie dann. „Mein Navigationssystem hat unseren Standpunkt auf eine Umlaufbahn um die Erde Identifiziert.“ Antwortete Solaria sofort während Nathalie die entsprechenden Grafiken selbst sehen konnte. Diese standen jedoch im krassen Gegensatz zu den Sensorwerten die absolut nicht entdecken konnten, keinen Planeten und auch sonst nichts, nicht einmal irgendeine Form von Energiemission, nicht einmal natürlichen Ursprungs. Es war als würde sich das Schiff im nirgendwo befinden. „Irgendwelche Theorien?“ fragte Nathalie dann. „Im Moment nicht Sir.“ Gestand Solaria. „Hmm, dann machen wir mal Licht, vielleicht sehen wir dann ja mehr.“ Stellte Nathalie fest ehe sich die Leistungsfähigen Scheinwerfer auf der äußeren Hülle aktivierten die in nahezu jedem Sternenschiff verbaut waren. Das was Nathalie daraufhin sah gefiel ihr jedoch überhaupt nicht. Rings um Solaria schwebten hunderte von Trümmern, die meisten zwar zu klein um eine Gefahr darzustellen aber trotzdem war es ein beunruhigendes Bild, insbesondere vor dem Hintergrund das die Schiffsensoren die Trümmer nicht entdecken konnten. „Das kann doch nicht sein...“ stellte Solaria fest ehe sie einen besonders kräftigen Leuchtimpuls aussandte. „Unmöglich.“ Meinte sie dann vollauf überrumpelt als das grell aufleuchtende Licht in einiger Entfernung auf eine massive Wand traf deren Farbgebung optisch zu dem Hüllenschema von TTF Schiffen passte. „Was ist?“ fragte Nathalie sofort. „Ich kann nicht erklären wie das möglich ist Sir. Aber ich weiß wo wir sind.“ Meinte Solaria dann mit einem Anflug von Ehrfurcht in der Stimme.

„Wo?“ fragte Nathalie ungeduldig. „Das ist einer der Ankunftsbunker der Alpha Station. Einer von sechs Baugleichen Raumstationen welche die Erde umkreisen.“ Antwortete Solaria. „Eine Raumstation?“ fragte Nathalie weniger überzeugt, der Raum in dem sie sich gemeinsam mit den Trümmern aufhielten war gewaltig, groß genug um selbst mehrere Titanen von Europas Ausmaßen bequem Platz zu bieten. „Ja, eine Raumstation Sir. Ich kann mir denken das dies etwas schwer zu begreifen ist. Die Orbitalfestungen der Alpha Klasse galten nicht ohne Grund als eine art Galaktisches Wunder der Ingenieurkunst. Wenn heutzutage an die Terraner gedacht wird, denken alle immer nur an die Waffen aber ich kann ihnen versichern, ihre Vorfahren haben so viel mehr geschaffen.“ Antwortete Solaria. Nathalie war noch immer nicht wirklich restlos überzeugt, beließ es jedoch dabei, im Moment hatten sie dringendere Probleme. „Gut und wie kommen wir raus?“ fragte sie dann. „Nur wenn uns gestattet wird den Bunker zu verlassen.“ Antwortete Solaria. „Können wir uns nicht einfach den Weg frei schießen?“ fragte Nathalie dann, es war ihr egal ob das was auch immer sie festhielt von ihren Vorfahren geschaffen worden war, wenn es keine andere Lösung gab würde sie Konstruktion auch mit Gewalt in die Knie zwingen.
~~~forstetzung im nächsten post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
06 May 2017 16:09 #87070 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das wäre Selbstmord Sir. Die Ankunftsbunker wurden dafür gebaut jedwedem Gewaltsamen Versuch sie zu verlassen zu trotzen. Was glauben Sie denn wo diese ganzen Trümmer herkommen?“ erwiderte Solaria mit einem amüsierten Unterton. Zugegeben, der Punkt ging an Solaria. „Das ist eigentlich eine gute Frage.“ Stellte Nathalie dann fest, immerhin gab es sehr viele Trümmer die zu hunderten Schiffen gehören mussten. „Ich habe bereits mehrere Näherungsprognosen errechnet und kann mit Achtundneunzig Prozentiger Wahrscheinlichkeit sagen das diese Trümmer die Überreste der Synode Invasionsstreitmacht sind die Versucht hat das Sol System zu erobern. Bei ihrem Vorstoß jedoch von den Translichtfallen auseinandergerissen wurde so dass die einzelnen Einheiten voneinander getrennt waren ohne zu wissen was passiert war oder wo sie sich aufhielten. Aus taktsicher Sicht ein absoluter Hard kill. Es hat daher den Anschein das die Invasionsstreitmacht welche eigentlich die Erde erobern sollte von der Orbitalen Verteidigung zermalmt wurde. “ Antwortete Solaria was Nathalie ein Keuchen entlockte. „Das ist unmöglich.“ Meinte sie dann. „Ich weiß was sie meinen, das ergibt alles keinen Sinn, aber Fakten Lügen nicht.“ Stimmte Solaria zu. Im selben Moment erwachte die riesige Kammer die von Solaria als Ankunftsbunker bezeichnet worden war zum Leben, überall flammte plötzlich Licht auf und leuchtete die Szenerie aus. Obwohl Nathalie die ungefähren Ausmaße des Bunkers von Solarias Lichtimpuls kannte, stockte ihr nun der Atem. Der Bunker war groß genug um die ganze Flotte des Widerstandes zu fassen, mühelos.

Plötzlich verspürte sie dann das Typische ziehen an ihrer Aufmerksamkeit das von einer eingehenden Transmission her rührte. Neugierig wandte Nathalie ihre Aufmerksamkeit dann auf die Kommunikationsanfrage, welche ein offizielles TTF Zertifikat trug. „Willkommen Zuhause. Wir heißen die TTF Solaria und ihre Besatzung willkommen zurück. Freigabe für Weiterflug erteilt.“ Meldete eine Nüchterne Stimme die zu einem Bruder von Hannes passen könnte umgehend. „Eine standardisierte automatische Nachricht.“ Meinte Solaria sofort während sich an einem Ende des Bunkers ein gewaltiges Schott öffnete und den Blick und auch die Flugbahn ins freie all freigab. „Dann wollen wir mal sehen was uns noch für Überraschungen erwarten.“ Stellte Solaria fest ehe sie vorsichtig beschleunigte und dabei elegant den Trümmern auswich. Nach einigen Minuten verlies Solaria dann das riesige Schott, welches sich umgehend hinter ihr wieder Schloss. Bei dem sich nun bietenden Anblick verfiel Nathalie in ein Ehrfürchtiges Schweigen und hätte wohl sogar den Atem angehalten wenn sie in diesem Moment die Kontrolle über ihren Körper gehabt hätte. „Fast so wie ich es in Erinnerung habe, ist bloß viel weniger Verkehr. Willkommen daheim Nathalie.“ Meinte Solaria dann mit einem ihrer seltenen Anflüge von Privatheit in denen sie jegliches Protokoll bei Seite lies, etwas das zum Beispiel Europa wohl nie Einfallen würde.

„Das ist... das ist... das ist...“ stotterte Nathalie daraufhin, das sich ihr bietende Bild verschlug ihr selbst in der Virtuellen Realität die Sprache, durch Solarias Bordsensoren wusste sie dabei das sie damit nicht alleine war. Alle an Bord rangen um Fassung, selbst der unerschütterliche Dennis wirkte seltsam matt. Der Grund hierfür war der phänomenale Blick auf den Erdnahen Orbit und die darin kreisendes Befestigungsanlagen der TTF. Direkt unter Solaria erstreckte sich die sanft gewölbte Oberfläche der Erde bis sie an der Horizontlinie von der schwärze des Alls verschluckt wurde, welche jedoch von Sol durchbrochen wurde. Das Zentralgestirn des Systems kam in diesem Moment hinter der Erde hervor und warf seine ersten Strahlen auf die Oberfläche des Planeten was die Ozeane funkeln lies als würden sie aus abermilliarden Edelsteinen bestehen. Durchbrochen wurden die prächtig schillernden Wassermassen von den Grün schimmernden Landmassen auf denen sich riesige Graue Flecke befanden, soweit Nathalie wusste die Terranischen Megastädte jede davon groß Genug um Milliarden Menschen zu beherbergen. Rings um den Majestätsich und erhaben wirkenden Planeten erstreckte sich das TTF Verteidigungsnetzwerk, die mächtigste Militärinstallation der ganzen Galaxis und ein unüberwindbares Verteidigungssystem. Welches hauptsächlich aus den sechs Monumentalen Kampfstationen der Alpha Klasse bestand. Die Stationen formten ein perfektes Raster rings um den Planeten und waren in ihren Ausmaßen nur noch als Monumental zu beschreiben. Noch nie zuvor hatte Nathalie etwas vergleichbares gesehen und sie vermutete das sie das auch nie tun würde.

Jede der matt silbern Glänzenden Stationen sah annähernd aus wie ein Stern mit fünf Strahlen die sich zur Spitze hin immer weiter verjüngten. Vier der Strahlen spannten sich dabei, mit einer leichten Wölbung welche der Wölbung der Erdoberfläche selbst angepasst war horizontal zur Erdoberfläche, wie riesige Arme die sich schützend um den Planeten legten. Der fünfte Ausleger ragte dagegen Vertikal nach oben und war dabei nur etwa drei Viertel so lang wie die restlichen. Die Spannweite der Ausleger war dabei riesig, obwohl der Ausgang des Bunkers den Solaria benutzt hatte in etwa auf einem Viertel der Gesamtlänge an der Unterseite eines der Ausleger gewesen war konnte Nathalie mit bloßem Auge das Ende nicht erkennen. „Wie groß sind diese Stationen?“ fragte Nathalie dann Ehrfürchtig, sie hatte keine Ahnung gehabt das es überhaupt möglich war etwas so großes zu bauen. „Die Spannweite einer Alpha Klasse Station beträgt in einer geraden Linie achttausend Kilometer. Aufgrund der Wölbung sind sie jedoch noch etwas größer.“ Antwortete Solaria sofort. „Wie... wie konnten sie so etwas bauen?“ fragte Nathalie dann platt, sie hatte immer gedacht Europa währe groß. Doch im Vergleich zu diesen Stationen schrumpfte selbst der Imposante Titan der Kontinental Klasse zu einem lächerlichen Zwerg zusammen. „Das war in der Tat eine bemerkenswerte Leistung. Alleine für die nötigen Rohmaterialien haben Terranische Schürfer ganze Sonnensysteme leer gefegt. Die Bauzeit betrug dabei über achtzig Jahre. Die größten Herausforderungen waren jedoch die Orbitstabilität, Trägheitswiederstand sowie die Auswirkungen der Stationen auf den Planeten selbst.“ Antwortete Solaria. Im Geiste schüttelte Nathalie daraufhin den Kopf, sie hatte ja geglaubt das sie im Bezug auf ihre Vorfahren nichts mehr umhauen konnte, nun offenbar hatte sie sich geirrt.

Dann vielen Nathalie plötzlich dünne Nadelartige Konstruktionen auf die sich direkt unterhalb der Raumstationen von der Erdoberfläche bis zu den imposanten Orbitalbauwerken erstreckten. „Was sind das für Dinger?“ fragte sie daher. Durch die Verbindung ihres Bewusstseins mit dem von Solaria wusste die KI umgehend was Nathalie meinte und antwortete: „Die sechs Orbitalanker. Im Prinzip riesige Aufzugtürme die es ermöglichen Rohstoffe, Personal, Maschinen und alles andere was man in die Transportkörbe stopfen kann deutlich Kosteneffektiver als mit Raumfähren zwischen der Oberfläche und der Orbit zu Transportieren. An der Basis jedes Ankers liegt zusätzlich ein großer Raumhafen.“, „Ok, konzentrieren wir uns aufs Wesentliche. Was tun wir jetzt?“ meinte Nathalie dann nachdem sie sich fürs erste sattgesehen hatte. „In Anbetracht der äußerst widersprüchlichen Faktenlage fällt es mir schwer eine plausible Vorgehensweiße vorzuschlagen. Eigentlich dürfte außer Trümmern nichts von all dem hier übrig sein, aber meinen Abtastungen zufolge sind die Stationen und auch die meisten Gebäude auf der Oberfläche strukturell intakt. Allerdings gibt es außer den automatisierten Prozessen keinerlei Aktivität, es ist als wären die Menschen einfach verschwunden.“ Antwortete Solaria leicht ratlos. Trotz der Situation konnte sich Nathalie daraufhin nicht verkneifen zu fragen: „Du und Sprachlos? Dass ich das noch erleben darf.“ Solaria schwieg daraufhin hoheitlich, allerdings wusste Nathalie das sie all ihre Rechenressourcen nutzte um eine plausible Theorie zu erstellen die zu den Fakten passte.

Unterdessen schien sich auch Dennis von seinem ersten Schock erholt zu haben und atmete kontrolliert aus ehe er meinte: „Natalie ich weiß ja nicht was ihr zwei Mädels so besprochen habt, aber ich kann mir keinen Reim auf all das hier machen. Allerdings denke ich das wenn uns jemand hätte Schaden wollen er uns längst aus dem All gepustet hätte, ich kenne die Spezifikationen dieser Raumstationen nicht, aber ihrer Größe nach zu urteilen könnten sie wohl Problemlos eine ganze Flotte innerhalb von Sekunden pulverisieren.“ Nathalie sorgte daraufhin dafür das Dennis sie hören konnte und antwortete: „Solaria hat auch keine passende Theorie für das alles. Hast du einen Vorschlag was wir jetzt machen sollen?“, „Nicht wirklich. Diese ganze Situation ist irgendwie so Surreal.“ Antwortete Dennis. Nathalie musste ihm dabei zustimmen, irgendwie war das alles unwirklich. Plötzlich wurde Solaria dann erneut gerufen, dieses mal von der Palentenoberfläche aus. Erneut verfügte das Signal über Vorschriftskonforme TTF Zertifikate und trug die Signatur von Niemand geringerem als dem Terranischen Staatsparlament, die offizielle Regierung des Terranischen Staates. Neugierig öffnete Nathalie daher einen Kommunikationskanal. Die Mitteilung war jedoch denkbar simpel, eine kurze Textnachricht in der der Kommandierende Offizier der TTF Solaria dazu aufgefordert wurde sich so schnell wie möglich im Plenarsaal des Parlaments einzufinden. „Was meinst du, Falle?“ fragte Nathalie umgehend. „Möglich, muss aber nicht sein.“ Antwortete Solaria unentschlossen. „Sehe ich ähnlich. Aber ich denke wir müssen das Risiko eingehen. Wie komme ich zu diesem Plenarsaal?“ erwiderte Nathalie.
~~~Ende Kapitel 65~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • General Stefan
  • General Stefan's Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beta-Cheftester
More
06 May 2017 18:17 #87071 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Also das war auf jeden Fall ein unerwarteter Twist in der Geschichte! Ich bewundere deine Vorstellungskraft!
Meiner Meinung nach reizt du allerdings die Freiheit des Autors und des Sci-Fi Genres doch schon ein wenig damit aus, dass es nicht nur eine Raumstation gibt, die doppelt (Erd-Mond durchmesser knapp 3500km) so groß wie ein Mond ist, sondern gleich sechs davon! Ich bin daher ein wenig überfragt ob irgendwas davon auch nur entfernt wissenschaftlich und physikalisch möglich ist und das ist eigentlich ein wenig schade :/ wäre es nicht einfacher für die terraner gewesen, die schiffe in ein künstlich geschaffenes asteroidenfeld zu ziehen und außen herum dutzende waffensatelliten aufzustellen? Der Effekt wäre doch der gleiche aber ohne die wahnsinnige resourcenverschwendung? Ich bin trotzdem sehr platt von diesem heftigen Kapitel und erwarte mit Spannung das Nächste!

LG Stefan

Please Log in to join the conversation.

  • Jack Hunter
  • Jack Hunter's Avatar
  • Offline
  • Administrator
  • Administrator
  • [SGMG] Texter, Coder, Scripter
More
12 May 2017 14:21 #87094 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Hm, also irgendwie muss ich General Stefan da recht geben, diese Raumstation ist wirklich übertrieben groß für menschliche Verhältnisse, beinahe schon Todesstern-artig und dann auch noch sechs Stück davon. Klingt reichlich unwahrscheinlich, aber du hattest ja schon immer einen Hang zum Größenwahn (nicht negativ gemeint, ist nur der passende Ausdruck dafür^^), sieht man ja an DRG und auch an den überdimensionalen Basisschiffen der Tauron. :D
Ich fand schon diesen riesigen Ring mit Geschützen, Hangars und dutzenden Raumschiff-Anlegestellen um den Mond im ersten Starship Troopers Teil zu übertrieben, als ob die Menschheit so etwas in nur ein paar Jahrzehnten erreichen könnte.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
13 May 2017 16:19 #87103 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan, Jack Hunter: Ich hoffe ihr zwei nehmt's nicht Persöhnlcih wenn ich auf beide Posts in einem antworte, aber da ihr mehr oder weniger das selbe sagt, tu ichs einfach:
Euch kann man's nicht recht machen oder? Zuerst wird sich beschwert das die MEnschen immer nur eins auf'n Deckel bekommen um die wirklich collen sachen immer nur gegen die Menschheit arbeiten, jetzt gebe ich den Menschen den "coolen Scheiß" und es ist auch wieder nicht recht. :/
Natürlich hätte ich den Verteidigungsring um die Erde "kleiner" gestalten können, aber ich wollte etwas wirklich imposantes haben, immerhin ist die Erde in diesem Universum die HEimat der Supermacht schlechthin. Da gebietet es alleine schon das Ego sich was besonderes auszudenken, insbesondere vor dem Hintergrund das die Erde ja schon einmal von Aliens fast Unbewohnbar geschossen wurde...
Was die Deimensionierungen der Alpha Stationen angeht habe ich aber weder meine Freiheit als Autor noch das Scifi Genre wirklich erschöpft. Weder bin ich der erste der solche gewlatigen Küntslichen Körper im Raum ins Spiel bringt, noch sind sie die größten. Beispiele gefällig? Star Wars ist voll von solchen "Superkosntrukten", die Todessterne, diverse künstlcihe Ringe um Planten (Die Kuatwerften z.b), diese komsiche Starkiller Basis, welche ein "umgebauter" Planet ist und bestimmt noch einige mehr. Auch Star Treck geizt nicht mit derartigem. Dort gibt es mehr als eine Dysonsphäre, welche bekanntermaßen um einen ganzen Stern herumgebaut wird. Dagegen sind meine Alpha Stationen Zwerge und nebenbei physikalisch einfacher zu erklären als eine blühende Landschaft in nur wenigen Tausend Kilometern Distanz zur Oberfläche eines Sterns... Um nur mal ein paar prominente Beispiele zu nennen.
Aber gut ich habs verstanden, ab sofort gibt's keine Superbauwerke, -waffen, -schiffe oder sonstwas mehr. Wahrscheinlich geh ich zurück zu Spaceshuttles und Trägerraketen, die sind wenigstens Hundertprozentig Physikalisch erklärbar und absoilut realistisch. Oder ich wechsle das Genre komplett....

@all: Nichts desto trotz geht's jetzt weiter:

Kapitel 66: Gaia
Aufgeregt und nervös änderte Nathalie beständig ihre Sitzposition und rutschte unruhig auf ihrem Stuhl herum während Solaria in die Erdatmosphäre eindrang. Zwar wäre es Theoretisch möglich gewesen einen der Orbital lifte zu nutzen um auf die Oberfläche zu gelangen, doch Solaria hatte zurecht eingewendet das all diese Konstruktionen schon seit über einem Jahrhundert verwaist waren. Selbst wenn sie nie von den Naquiim beschossen worden waren, der Zahn der Zeit nagte unerbittlich an allem. Daher befand sich Solaria nun im Landeanflug auf den Raumhafen der Terranischen Hauptstadt, die Automatischen Systeme des Raumhafens hatten sofort auf eine Anfrage reagiert und ein Navigationsfunkfeuer ausgelöst das Solaria Milimetergenau einwies. „Atmosphärischer Flugmodus aktiv, verzögere Bewegungsgeschwindigkeit. Leite kontrollierten Sinkflug auf Europäis Raumhafen ein.“ Meldete Solaria dann routiniert, man merke das sie das nicht zum ersten mal machte. Während Solaria daraufhin beständig an Höhe verlor ragten Plötzlich gewaltige Türme durch die Wolkendecke, sie waren so hoch das es den Anschein hatte als würden sie alle bis in den Orbit reichen. Das war natürlich nicht der Fall, doch trotzdem war Nathalie einmal mehr Sprachlos während sie durch die immer dichter und höher werdenden Bauwerke flogen. Als die Wolkendecke dann aufriss offenbarte sich das ganze Bild der Terranischen Hauptstadt: Europäis, eine Gigastadt von Ausmaßen die früher einmal ganze Staaten gehabt hatten.

„Das ist beeindruckend.“ Stellte Dennis fest während sie zwischen den Elegant geformten Matt weiß bis Silberglänzenden Bauwerken hindurch glitten. Die Designtechnische Handschrift war die selbe wie bei den Kriegsschiffen der TTF, fließende Formen die Ästhetik und Funktionalität auf eine einzigartige Weiße miteinander verbanden. „Willkommen zu Hause.“ Stellte Solaria dann an sie alle gewandt fest während sie auf ein riesiges Pilzförmiges Bauwerk zu hielt in dessen Abgerundeter Oberfläche Tausende von Landeflächen integriert waren, stellenweiße groß genug um selbst einem Schiff von Samaras außmasen bequem Platz zu bieten. Es war daher nicht schwer zu erraten das es sich bei diesem Bauwerk um den Raumhafen der Stadt handelte. Direkt neben dem Raumhafen ragte ein besonders gewaltiger Turm in den Himmel dessen Flanken von Scharfkantigen Dreieckigen Streben getragen wurden. „Das ist das TTF Hauptquartier.“ Meinte Solaria als sie den Blick Nathalies folgte. „Das Gebäude mit der Kuppel links daneben ist der Hauptsitz von Aitech, der Firma die uns Ki’s Entwickelt hat, man könnte daher sagen das es mein Geburtsort ist. Der Gebäudekomplex auf der anderen Seite ist das Terranische Militärforschungszentrum. Die Gebäude dies es umgeben gehören den großen Rüstungslieferranten der TTF, Nordatlantische Verteidigungssysteme, Europäische Waffenmanufaktur, Asia Metalle und Afrikanische Verteidigungstechnologien.“ Erklärte Solaria weiter und hörte sich dabei fast wie eine Touiristenführerin an.
„Ich hätte nie Gedacht diesen Ort einmal mit meinen eigenen Augen zu sehen.“ Stellte Dennis dann dumpf fest während Solaria bereits zur Landung ansetzte, direkt im Herzen des Terranischen Staates. „Wie kommen wir eigentlich von hier zum Parlamentsgebäude? Die Bauwerke sind alle so riesig das wir zu Fuß ja Wochen Brauchen.“ Fragte Nathalie dann. „Wir haben die Gladiator Anzüge, damit sind wir deutlich schneller.“ Gab Dennis zu bedenken. „Vielleicht müssen Sie gar nicht zu Fuß gehen. Wer auch immer diese Nachrichten verschickt hat wird mit Sicherheit daran gedacht haben das eventuelle Gäste zu ihm gelangen müssen.“ Stellte Solaria dann objektiv fest während sie beiläufig auf einem der Landeflächen landete. Als das Schiff mit einem leichten, kaum zu spürenden Vibrieren aufgesetzt war wurde Nathalie richtig unruhig, in wenigen Minuten würde sie mit beiden Beinen auf der Erde stehen, der Heimat der Menschheit! „Exkursionstrupp zusammenstellen, volle Bewaffnung wir wissen nicht was uns hier erwartet.“ Meinte Dennis dann routiniert, es war offenkundig das er keine unnötigen Risiken eingehen wollte.

Wenige Minuten später standen Nathalie und Dennis sowie fünf weitere Soldaten in Gladiator Kampfanzügen gemeinsam mit weiteren sechs Automatisierten Infanteristen vor Solarias Ausstiegsrampe und renkten sich fast das Genick bei dem Versuch aus die sie umgebende Kulisse zu bestaunen. Aus der Perspektive eines Fußgängers wirkte die Architektur schlichtweg noch gewaltiger. „Wenn ich mir vorstelle wie viele Menschen hier mal gelebt haben müssen...“ stellte Dennis dann fassungslos fest immerhin würde wohl selbst das kleinste der bis in den Himmle reichenden Bauwerke mehr als genug Platz für alle Angehörigen des Widerstandes bieten. „Die Bevölkerungsdichte von Europäis betrug meinen letzten Informationen zu folge über zwei Milliarden Menschen.“ Antwortete Solaria prompt. „Zwei Milliarden...“ Nathalie sprach die Zahl bewusst aus, es war ihr unbegreiflich das es einmal so viele von ihnen gegeben hatte. Schließlich hatte sich Nathalie an den Gebäuden fürs erste sattgesehen und musterte ihre nähere Umgebung etwas genauer, ihre Überraschung war groß als sie weitere Automatisierte Infanteristen Entdeckte welche den Eingang in das Innere des Raumhafens bewachten. Ihre Harnische waren etwas matt und stumpf geworden doch ansonsten schien der Zahn der Zeit den Mechanisierten Kämpfern nicht viel anzuhaben vermocht. „Waffen unten halten, wir wollen nicht als Bedrohung klassifiziert werden.“ Befahl Dennis umgehend darauf. Niemand zögerte daraufhin dieser Anweisung zu folgen, sie alle hatten ja schon erlebt wozu Terranische Waffen fähig waren.

„Und jetzt?“ fragte Nathalie dann, immerhin hatten sie noch immer keinen blassen Schimmer davon wie sie weiter kommen sollten. „Gute Frage.“ Meinte Dennis daher. Im nächsten Moment wurden sie jedoch allesamt von einem Atmosphärischen Passagiertransporter aufgeschreckt der neben ihnen landete. „Ich glaube das Taxi ist da.“ Stellte Dennis daher fest. „Na dann mal los.“ Erwiderte Nathalie und trat durch die Tür in das Innere des Transporters. Kaum waren alle an Bord setzte sich das Gefährt umgehend sanft in Bewegung und beschleunigte rasch während es zielsicher durch die künstlichen Schluchten Navigierte. „Dann warten wir mal ab.“ Meinte Dennis und lies sich auf einer der Sitzbänke nieder die sich entlang der verglasten Wände um Rechteckige Tische erstreckten. Nathalie und die anderen Soldaten folgten seinem Beispiel sofort und genossen die grandiose Aussicht die sich ihnen von den Sitzplätzen aus bot. Plötzlich meldete dann eine Höfliche Stimme: „Im Namen des Staatsparlaments heiße ich sie Willkommen an Bord dieses Expresstransporters. Sollten Sie das Verlangen nach einer Erfrischung oder einer kleinen Mahlzeit verspüren, zögern Sie bitte nicht ihren Wunsch an den Konsolen vor ihren Sitzplätzen zu spezifizieren. Wir werden unser Ziel in fünf Minuten erreicht haben, so lange Wünsche ich ihnen einen angenehmen Flug.“ Daraufhin zog Nathalie eine Augenbraue hoch und meinte: „Ich glaube Hannes hat ne extrem weitreichende Verwandtschaft.“ Die anderen Kämpfer prusteten daraufhin los, es dauerte seine Zeit bis sie sich wieder im Griff hatten.

Schließlich flog die Transportfähre zwischen zwei der Imposanten Gebäude hindurch und steuerte genau auf ein weiteres zu das die umstehenden mühelos überragte, zudem war rings um das sechseckige Gebäude eine Freifläche angelegt worden die am, hunderte Meter tiefer liegenden, Boden von einem Park bedeckt war. „Ich glaube wir sind da.“ Stellte Dennis umgehend fest während die Fähre verlangsamte und auf eine sich öffnende Luke in der Wand des Gebäudes zuhielt. „Sehe ich ähnlich.“ Stimmte Nathalie zu während sie ihre Waffe etwas Fester griff. Ein kurzer Rundumblick zeigte ihr dabei das die anderen ebenfalls reichlich nervös waren, mit Ausnahme der Kampfroboter natürlich. Kaum hatte die Fähre daraufhin die Tore passiert ertönte ein kurzes Summen und die Beleuchtung im inneren des Bauwerks aktivierte sich. Daraufhin erkannte Nathalie das sie sich in einem riesigen Korridor befanden der Schnurgerade aus in das Innere des Gebäudes führte und weit über hundert Meter hoch war. Die Wände wurden von gewaltigen Säulen getragen zwischen denen sich Bogenförmige Balkone spannten die untereinander von weiteren Korridoren, welche hinter den Säulen entlang liefen verbunden waren. Gleichzeitig strahle ein helles weißes Licht von der Decke das alles in einem unwirklichen Schein leuchten lies.

Nach weiteren Metern endete der gewaltige Korridor vor einer weiteren gepanzerten Luke, die sich jedoch ebenfalls umgehend öffnete und den Weg in einen gewaltigen Kugelförmigen Raum freigab in dessen Mitte eine Säule vom Boden bis zum Geometrischen Mittepunkt der Kugelform erhob. An der Spitze der Säule leuchtete eine Strahlendweiße Kugel, so hell das die Gladiator Anzüge sofort reagierten und die Visiere Schlossen um die Augen ihrer Träger zu schützen. Neben dem Zugang durch den sie in diesem Moment gekommen waren entdeckte Nathalie noch fünf weitere Identische Eingänge in den Kugelförmigen Raum, für jede Seite des Gebäudes einen. Plötzlich fuhr die Kabinenverglasung ihrer Fähre dann zurück und die nette Stimme der einfachen Ki des Fluggerätes verkündete: „Ziel erreicht. Sprachplattformmodus initialisiert.“ Erst jetzt erkannte Nathalie das die Wände des Raumes von Tausenden identischen Fluggeräten besetzt waren die in speziell dafür vorgesehenen Halterungen an der Wand steckten, jedes mit einer Privaten Zugangstür in der Wand dahinter. „Ist das...?“ fragte Nathalie daher. „Sieht so aus, der Plenarsaal.“ Antwortete Dennis nicht minder eingeschüchtert. Dann meldete sich Solaria plötzlich: „Seien Sie vorsichtig, ich registriere ein aktives Energienetz von Immensen Ausmaßen rings um das Parlamentsgebäude, irgendetwas hat sich aktiviert, etwas großes.“, „Danke für die Warnung.“ Meinte Nathalie ehe eine weitere weibliche Stimme ertönte, sie klang weich und wohlwollend aber gleichzeitig Autoritär. Die Stimme eines Anführers, daran bestand kein Zweifel: „Kommt näher, es besteht kein Grund das wir uns gegenseitig anschreien müssen.“ Nathalie, Dennis und die anderen Soldaten sahen sich daraufhin kurz überrascht an ehe sie versuchten die Quelle der Stimme auszumachen. „Wo sind Sie?“ fragte Dennis dann nachdem sie niemanden entdecken konnten, was vielleicht auch der Größe des Raumes geschuldet war.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
13 May 2017 16:22 #87104 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ich vergaß, ihr könnt es nicht wissen. Moment ich übernehme das.“ Meinte die Stimme daraufhin ehe sich die Fähre langsam wieder in Bewegung setzte und genau auf die Leuchtendes Kugel in der Mitte des Raumes zu hielt. Als sie näher herankamen, konnte Nathalie erkennen das sich in der Kugel etwas anderes befand, von dem das grelle Leuchten ausging, die Kugel selbst sah mehr wie eine simple Glaskugel aus. Schließlich dockte die Fähre sanft an Plattform auf der Säule an und die Ausstiegsrampe fuhr aus. Durch die Lichtfilternden Eigenschaften des Gladiator Visiers konnte Nathalie nun auch sehen das das was sich inneren der Kugel befand annähernd Menschliche Proportionen hatte, allerdings strahlte es so hell das sie das trotz der aktiven Filter nicht genau erkennen konnte. „Willkommen, es ist lange her das Menschen hier gestanden sind, viel zu lange.“ Meinte die Stimme dann wieder, welche aus dem inneren der Kugel zu kommen schien. „Wer, oder was sind Sie?“ fragte Dennis dann unruhig. „Das spielt keine Rolle, jedenfalls noch nicht.“ Antwortete die Frau umgehend. „Wie sollen wir Ihnen vertrauen wenn wir nicht einmal Wissen was Sie sind oder wie Sie heißen?“ erwiderte Dennis sofort. „Eine gute Frage.“ Stimmte die Frau zu ohne die Frage zu beantworten. Nathalie heilt unterdessen Rücksprache mit Solaria und bekam prompt eine Antwort: „Sie heißt Gaia, sie ist eine KI. So wie ich bloß um ein vielfaches Leistungsfähiger schon vor über einem Jahrhundert war sie Evolutionsstufe fünfzehn, mittlerweile hatte sie mehr als genug Zeit sich weiterzuentwickeln.“ Nathalie war daraufhin aufgrund des leicht eingeschüchterten Tonfalls von Solaria überrascht und fragte: „Evolutionsstufe?“

„Eine art Maßeinheit für die Intelligenz und Leistungsfähigkeit einer KI, ungefähr vergleichbar mit dem Intelligenzquotienten für Menschen. Je höher die Evolutionsstufe einer KI desto Intelligenter ist sie und umso Gefährlicher. Ki’s der Evolutionsstufe eins bis fünf sind einfache Werkzeug Ki’s, wie Hannes. Ihre Intelligenz ist stark beschränkt und auch ihre Fähigkeit der Weiterentwicklung ist stark eingeschränkt. Die Evolutionsstufen sechs bis acht sind für Zivile Unterstützungski’s reserviert. Sie sind In der Lage sich weiterzuentwickeln und haben ein vollständiges Bewusstsein. Ab der Evolutionsstufe neun spricht man von Waffenfähigen Ki’s, sie werden ausschließlich vom Militär genutzt und sind immens Leistungsfähig sowie in der Lage schnell zu lernen und sich anzupassen. Zusätzlich können sie gewaltsam fremde Computersysteme übernehmen und ihrem Willen unterwerfen. Ich selbst war eine Ki der Evolutionsstufe zehn.“ Antwortete Solaria ausführlich, durch die Mentale Kommunikation jedoch innerhalb eines Augenblicks. „Was meinst du mit du warst?“ fragte Nathalie sofort. „Eine KI lernet ihr Leben lang, wie ein Mensch. Wir können unsere Evolutionsstufe im Laufe der Zeit durchaus steigern.“ Antwortete Solaria prompt. „Und sie ist also eine super Ki?“ fragte dann plötzlich Dennis. „Ja. Mittlerweile ist sie wohl das Intelligenteste Wesen der Galaxis und könnte mich Problemlos überrumpeln.“ Antwortete Solaria schaudernd.

„Wie ich sehe seid ihr nicht alleine gekommen. Zeige dich Solaria.“ Meinte Gaia dann weder verärgert noch erfreut. Umgehend erschien Solarias Hologramm neben Nathalie und damit gegenüber von Gaias Erscheinung. Im Gegensatz zu Solaria schien sie sich keine Mühe zu geben die Illusion einer Menschlichen Gestalt perfekt zu machen. Ihr ganzer Avatar war schneeweiß und leuchtete von innen heraus zudem schwebte sie in ihrer Glaskugel während es so aussah als würde ein leichter Windhauch ihr Gewand und Haar Aufblähen. Gleichzeitig war die Oberfläche der Haut ihres Avatars makellos und verfügte über keinerlei Details die man zur Altersbestimmung, oder überhaupt zu einer Persönlichen Identifizierung hätte heranziehen können. „Gaia.“ Meinte Solaria dann zur Begrüßung. „Du wirkst nicht gerade erfreut mich zu sehen.“ Stellte Gaia umgehend fest, falls sie dadurch beleidigt war, lies sie es sich jedenfalls nicht anmerken. „Sagen wir einfach ich bin mir nicht sicher ob es ein Grund zur Freude ist das du noch hier bist.“ Antwortete Solaria provokant. „Du fragst dich was mich dazu veranlasst hat mich all die Jahre zu verbergen, was der Grund dafür war das ich scheinbar meine Ziele verraten habe. Du willst Wissen warum ich weder euch anderen noch den wenigen verblieben Menschen geholfen habe. Es ist verständlich das du zweifelst.“ Erwiderte Gaia daraufhin worauf Solaria ehrlich überrascht war, ganz offenbar hatte Gaia den Nagel auf dem Kopf getroffen. „Das würde mich tatsächlich interessieren und sie bestimmt auch.“ Meinte Solaria dann und deutete auf Nathalie, Dennis und ihre Begleitung.

„Nun, ihr habt die Wahrheit verdient. Ich habe nicht eingegriffen um niemanden zu Gefährden. Das mag sich zunächst seltsam und widersprüchlich anhören, aber wartet mit eurem Urteil bitte bis ich fertig bin. Als der große Krieg seinen Höhepunkt in der Schlacht von Pazifia nahm, wurde der TTF klar das sie diesen Krieg nicht gewinnen konnte. Die Feinde der Menschheit waren zu Zahlreich geworden um sie alle niederringen zu können, geeint von ihrer Furcht und dem darauf gründenden Hass vor den Menschen. Gemeinsam mit mir Entwickelte der Kommandostab der TTF gemeinsam mit dem Präsidenten und den Exekutoren einen Plan der weitsichtiger war alles bis dahin, ein Plan zur Bewahrung der Menschlichen Rasse den uns war klar geworden das wir zur Rettung der Rasse Mensch den Terranischen Staat aufgeben mussten. Den solange der Staat und die TTF existierten würden die Alienhorden gnadenlos jeden Menschen niedermetzeln den sie in Finger bekamen. Wir wussten das die Menschheit überleben würde solange sie keine Bedrohung mehr darstellte, also inszenierten wir die Militärische Niederlage der TTF und streuten Schlussendlich sogar die Fehlinformation um die Vernichtung der Erde. Der Plan sah jedoch auch eine Rückkehr der Menschheit vor, uns war schon zum damaligen Zeitpunkt klar das eine Entbehrungsreiche Zeit voller Leid vor den überlebenden Stehen würde. Aber wir waren zuversichtlich, alles was einen Menschen nicht tötet macht ihn nur stärker. Also wurden versteckte Waffendepots angelegt und Schiffe zurückgelassen die den Menschen späterer Tage bei ihrem Freiheitskampf helfen sollten. Wir wussten nicht wie lange es dauern würde, aber es war Sicher das die Naquiim und ihre Schergen früher oder später von ihrer Arroganz eingeholt werden würden und in ihrer Arroganz würden sie Fehler machen. Sie alle sind der Beweis das wir Recht hatten.“ Erklärte Gaia mit einem bedauernden Unterton.

„Nur das ich das Richtig verstehe: Die Regierung des Terranischen Staates hat ihr eigenes Volk der Sklaverei überlassen um es zu retten?“ fragte Nathalie verwirrt. „Ein zutiefst bedauerliches, aber notwendiges Opfer. Sie können mir glauben das es mir nicht leicht gefallen ist solange zuzusehen. Ich bin Gaia, die Bewahrerin. Ich wurde erschaffen um die Menschheit als Ganzes zu behüten und mit allen meinen Möglichkeiten zu unterstützen.“ Antwortete Gaia mitfühlend. „Du gehörst nicht zur TTF?“ fragte Nathalie umgehend. „Nein, ich stehe außerhalb jeder Hierarchie. Ich bin die Wahrerin des Gleichgewichts, die neutrale Stimme der Vernunft wenn sie so wollen.“ Antwortete Gaia. „Gut, aber was soll das alles hier?“ fragte Dennis dann plötzlich, es war Offensichtich das er wütend war, wütend auf Gaia und seine Vorfahren die ihm dies alles eingebrockt hatten. „Ihr Zorn ist verständlich und ich erwarte nicht das sie mir vergeben. Um Ihre Frage zu beantworten: Sie sind soweit.“, „Soweit für was?“ fragte Dennis scharf. „Soweit das Ihnen allen zustehende Erbe anzutreten. Das Erbe des Terranischen Staates, das Erbe ihrer Rasse.“ Antwortete Gaia geduldig und Mitfühlend. „Und das wäre?“ fragte Dennis umgehend. „Ist das nicht offensichtlich? Das alles hier, dieser Planet, dieses Sonnensystem. Das komplette Wissen der Terraner und zu guter Letzt die Position unter den Großmächten dieser Galaxis.“ Antwortete Gaia. Daraufhin wirkte Dennis zunächst überrascht, fing sich jedoch schnell wieder. Allerdings nutzte Nathalie die kurze Gesprächspause um selbst etwas zu sagen: „Das klingt alles toll, aber wie sollen wir das machen? Wir sind nicht sonderlich viele und zudem in den meisten Fällen nur rudimentär Ausgebildet. Wie sollen wir da in die Fußtapfen einer Supermacht wie dem Terransichen Staat treten?“

„Sie sind ja nicht alleine. Sie haben mich und meine Schwestern und Brüder. Allerdings kann ich ihre Zweifel verstehen. Trotz allem muss das noch immer reichlich viel für sie alle sein, sie haben Angst den Erwartungen nicht gerecht zu werden. Doch das müssen Sie nicht. Außer Ihnen selbst gibt es niemanden der Erwartungen an sie stellt.“ erwiderte Gaia. „Du verstehst nicht, es geht hier nicht nur um Selbstzweifel, der Sambesi Orden ist zu mächtig um ihn offen herausfordern zu können. Nicht mal die geballte Feuerkraft eines Titans der Kontinental Klasse kann ihre Flotte stoppen.“ Konterte Nathalie. „Der Orden, der Orden ist nichts. Ihre ganze Flotte hätte nicht den Hauch einer Chance gegen auch nur eine Kampfsstation der Alpha Klasse. Hier sind Sie sicher, hier haben Sie einen sicheren Hafen. Planet Erde wird ein weiteres mal zur uneinnehmbaren Festung der Menschheit werden.“ Meinte Gaia lediglich abschätzig, es war offenbar das sie keine große Angst vor der Macht des Ordens hatte. „Weißt du überhaupt wie mächtig der Orden mittlerweile ist?“ fragte Dennis dann. „Selbstverständlich. Ich war in den letzten hundert Jahren nicht untätig. Ich habe beobachtete, analysiert und prognostiziert. Ich habe sämtliche Zivilen und Militärischen Kommunikationskanäle überwacht, ich weiß alles was es über die Militärische Stärke der Mächte dieser Galaxis zu Wissen gibt, mit Ausnahme vielleicht der Teldran, sie Kommunizieren nicht sehr viel mit Außenstehenden.“ Antwortete Gaia. „Du hast sämtliche Militärische Kommunikationskanäle gehackt?“ fragte Dennis sofort ungläubig. „Ich bin eine Waffenfähige KI der Evolutionsstufe einundzwanzig. Es gibt kein Netzwerk, keine Kommunikationsverbindung, kein Digitales System das vor mir sicher wäre. Es war ein Kinderspiel die Verschlüsslungen zu knacken.“ Antwortete Gaia ohne einen Anflug von Selbstzufriedenheit in der Stimme.

„Bedeutet das du kannst jedes Computersystem übernehmen?“ fragte Dennis sofort. „Theoretisch ja. Allerdings ist diese Fähigkeit gewissen Beschränkungen unterworfen. Ich benötige eine Verbindung zu dem entsprechenden System, entweder drahtlos oder über eine Hardware Verbindung. Das Problem hierbei ist das die Kommunikationssysteme der meisten Schiffe schlichtweg zu leistungsschwach sind als das ich, oder eine andere KI, meine Leistungsfähigkeit ausnutzen könnte. Meine Aktionen würden durch die Beschränkte Übertragungsrate ausgebremst werden und den Defensiven System des angegriffene Systems einen erheblichen Vorteil verschaffen den ich eventuell nicht überwinden kann.“ Antwortete Gaia. „Das klingt so als könnte das Potenziell jede KI?“ fragte Nathalie umgehend. „Das ist korrekt. Jede Waffenfähige KI kann Feindliche Systeme übernehmen, vorausgesetzt die Verbindung ist hergestellt.“ Bestätigte Gaia. Nathalie erinnerte sich daraufhin an ihr erstes Treffen mit Samara, die KI hatte damals mühelos die Verschlüsselten Speicher mehrere Naquiim Geräte geknackt die mit ihren System zu Analyse Zwecken verbunden gewesen waren. Als ihr die Theoretischen Möglichkeiten dieser Fähigkeit bewusst wurden musste sie unwillkürlich schaudern. Wenn es möglich war eine ausreichend starke Verbindung herzustellen könnte eine einzige Terranische KI ganze Flotten lahmlegen ohne einen einzigen Schuss abzufeuern. Die Zahlenmäßige Überlegenheit ihres Feindes wäre damit bedeutungslos.

„Aber der Terransiche Staat hatte all das auch und dazu noch die TTF, wenn sie dem Ansturm nicht gewachsen waren, wie sollten wir es dann sein?“ fragte Dennis dann gnadenlos Realistisch. Gaia schien das jedoch nicht zu stören da sie ruhig antwortete: „Sie können die Situationen nicht vergleichen. Die meisten Angehörigen der Allianz welche den Staat in die Knie gezwungen hat sind bereits keine operablen Machtfaktoren mehr. Zudem gibt es einen weiteren, wichtigen Unterschied: Der Terranische Staat stand trotz all seiner Macht alleine da. Sie dagegen haben Alliierte, die Grewock sind stolze und fähige Krieger. Geben Sie ihnen etwas Zeit und ich bin sicher das sie selbst eine Galaktisch Operierende Großmacht aufbauen werden und dann währe da noch das Imperium der Teldran, schon alleine die Tatsache dass das Imperium sich nicht an Feindseligkeiten gegen uns beteiligen wird ist ein immenser Vorteil für uns, wenn sie dagegen sogar noch eingreifen, hat der Orden keine Chance mehr. Obwohl ich keine Genauen Zahlen habe, war ich in der Lage die Militärischen Kapazitäten der Teldran annähernd hochzurechnen. Ihre Flotte muss sich vor der des Ordens keinesfalls verstecken. Falls der Patriarch beschließt aus dem Schatten zu treten und sein Volk zurück auf die Galaktische Bühne zu führen wird dieser Krieg sehr schnell Enden.“ Nathalie musste zugeben dass das gute Argumente waren und sie sah Dennis an das er das auch so sah, sollten sie also wirklich eine Chance haben nicht nur ihr Volk aus der Versklavung zu befreien, sondern sogar das Erbe des Terranischen Staates anzutreten? Alleine bei diesem Gedanken drehte sich Nathalie der Schädel, so überwältigend war diese Vorstellung. „Ich denke Sie alle brauchen nun etwas Ruhe.“ Stellte Gaia dann fest. Zwar hatte sie damit durchaus recht, doch eine Frage beschäftigte Nathalie noch immer: „Wenn das alles Wahr ist was du sagst, wo sind dann all die Menschen hin? Alleine in dieser Stadt müssen doch Millionen gelebt haben.“

Gaia zögerte daraufhin nicht wie erwartete mit der Antwort und meinte: „Für den Fall das unser Plan fehlschlug wurde die komplette Bevölkerung evakuiert und auf andere Kolonien verteilt, dort war die Überlebenschance für die Zivilsten höher. Die Wenigen die hier blieben sind irgendwann eines Natürlichen Todes gestorben, sie haben sich für Sie alle geopfert.“, „Ich verstehe.“ Meinte Nathalie leicht enttäuscht, insgeheim hatte sie gehofft das due Erde noch immer von Menschen bevölkert war. Menschen die besser geeignet waren diesen Krieg zu Kämpfen als sie selbst. „Du hast uns auf jedenfalls eine Menge Stoff zum Nachdenken gegeben. Daher denke ich das es für’s erste genug ist“ Stellte Dennis dann fest. „Das ist Verständlich. Wenn Sie wünschen können Sie im Gebäude bleiben, ich habe bereits Wohnraum herrichten lassen. Alternativ bringt Sie Fähre auch wieder zum Raumhafen zurück.“ Meinte Gaia daraufhin. „Danke, ich glaube ein Vertraute Umgebung ist jetzt besser als noch mehr neue Eindrücke.“ Warf Nathalie ein. „Wie Sie Wünschen. Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie nicht. Ich habe mich bereist über die Wartungsschnittstelle mit Solaria synchronisiert.“ Erwiderte Gaia, ohne jede Spur von Enttäuschung in der Stimme.
~~~Ende Kapitel 66~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Jack Hunter
  • Jack Hunter's Avatar
  • Offline
  • Administrator
  • Administrator
  • [SGMG] Texter, Coder, Scripter
More
19 May 2017 17:49 #87126 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Okay, dann sind die Dimensionen doch nicht so groß gegenüber anderen Si-Fi-Genres, hat jedoch bei dir manchmal den Anschein angesichts unseres derzeitigen Stand der Technik/Wissenschaft. Wollte dich auch ganz bestimmt nicht beleidigen, war nur meine Meinung.

Zum Kapitel: Der Name Gaia (alias Gäa) ist gut gewählt, die personifizierte Erde, also quasi die Göttin der Erde. :D
Nun ergibt also alles einen Sinn, insbesondere Außenposten Toja. Gut erklärt, das ganze. :thumbsup:

Mich würde es nicht wundern, wenn da noch irgendwo auf dem Globus automatisierte Waffenfabriken existieren und einige Spielzeuge auf unsere Helden warten. Könnte mir auch vorstellen, dass der Showdown der finale Angriff des Ordens auf die Erde ist und dieser natürlich vernichtend geschlagen wird. ;)

PS: Na sowas, da bin ich doch tatsächlich mal schneller als der gute General Stefan. Welch ein Wunder! :a_flames:

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
21 May 2017 13:14 #87127 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@Jack Hunter: Ich bin nicht beleidigt. Jedem seine Meinung, ;) Ich sehe mich nur genötigt eventuell in Zukunft anders an das Thema Schreiben ranzugehen, nachdem mein bisheriger Stil was Storyinhalte angeht offenbar die Mehrheit stört.

Nun es ist die Erde, die Heimat der Menschheit und letzte Festung der TTF, natürlich gibt es dort Waffenfabriken und mehr Waffen als Nathalie und co. jemals brauchen würden. :evil:

Freut mich das dir Gaia gefällt, ich habe den Namen genau aus den von dir genannten Gründen gewählt ;)

@all: Bitte die Verspätung zu entschuldigen, war Gestern aber nicht im Lande.
Kapitel 67: Menschheit neu Definiert

Obwohl ihr Bett wie üblich eigentlich zu bequem war um es zu verlassen hatte Nathalie ausnahmsweise keine Probleme mit dem aufstehen und schwang sich voller Elan auf. Der Grund hierfür war ihre immense Neugier. Mittlerweile hatte sich der erste Schock über ihre Ankunft auf der Erde gelegt, daher wollte sie jetzt so viel wie möglich von dieser nahezu legendären Welt sehen. Bester Laune trat sie daher aus Solarias Ausstiegsrampe und schaute sich ein weiteres mal Ehrfürchtig um die gewaltigen bis in den Himmel reichenden Türme hatten nichts von ihrer ehrfurchtgebietenden Ausstrahlung verloren und waren imposante Zeugen Terranischer Ingenieurkunst abseits von alles Zerstörenden Kriegsschiffen. „Schon wach?“ fragte dann plötzlich Dennis der überraschend hinter Nathalie getreten war. „Ja hier ist es viel zu aufregend um zu schlafen. Ich will das TTF Hauptquartier sehen und die Orbitalen Flottenwerften. Ich möchte einmal über echte Wiesen gehend und all diese Tiere sehen die es hier angeblich geben soll. Ich will den Tropischen Regenwald mit seinen Turmhohen Bäumen genauso wie die Berge des Himalaya mit eigenen Augen sehen.“ Antwortete Nathalie mit leuchtenden Augen was Dennis ein Grinsen entlockte.

„Ich fürchte wir haben keine Zeit um uns das alles genau anzuschauen. Wir müssen immer noch einen Krieg gewinnen.“ Stellte er dann nach kurzer Zeit fest. „Ich weiß.“ Seufzte Nathalie, in der letzten Nacht hatte sie mehr als einmal mit den Gedanken gespielt den Krieg Krieg sein zu lassen und sich hier niederzulassen. „Sieht es so, je schneller wir das hinter uns bringen, desto mehr Zeit hast du dir das alles anzusehen.“ Stellte Dennis dann fest. „Du hast ja recht, was hat der General zu unsere Entdeckung gesagt?“ erwiderte Nathalie. „Sie hat ihn Sprichwörtlich umgehauen. In diesem Moment macht sich die Flotte des Widerstandes auf den Weg hierher. Hier sind alle vorläufig sicher, jedenfalls wenn die Orbitale Verteidigung auch nur halb so kompetent ist wie Gaia behauptet.“ Antwortete Dennis. Nathalie warf daraufhin unwillkürlich einen Blick nach oben, direkt über ihnen war der Monströse Rumpf einer alpha Kampfstation deutlich zu erkennen. Die Stationen waren so gewaltig das man sie auch am helllichten Tag am Himmel neben der Sonne sah. „Ich glaube nicht das sie übertrieben hat....“ stellte Nathalie dann bei dem Anblick fest. „Ich auch nicht.“ Stimmte Dennis zu ehe die beiden schweigend einfach nur dastanden.

„Also was steht auf dem Plan?“ fragte Nathalie dann nach einer Weile in der sie das Panorama der Verlassenen Megastadt genossen hatte. Dennis zog daraufhin eine Augenbraue hoch und meinte: „Gaia hat ein Biotechnologielabor erwähnt in dem offenbar etwas bahnbrechendes entwickelt wurde, vielleicht sollten wir uns das ansehen.“, „Warum nicht. Haben wir ne Wegbeschreibung?“ erwiderte Nathalie, auch wenn sie keine Ahnung hatte was man in einem Biotechnischen Labor großartiges entdecken konnte. Das störte sie mittlerweile jedoch nicht mehr, sie konnte sich auf so viele Dinge keinen Reim machen die für ihre Vorfahren offenbar selbstverständlich gewesen waren. „Ja die haben wir.“ Antwortete Dennis sofort grinsend, selbst der Raumhafen der Stadt war so gewaltig das man sich ohne Lageplan mühelos darin verlaufen konnte und nie wieder herausfand. „Na dann los.“ Meinte Nathalie und steuerte die geduldig wartende Personentransportfähre an die innen von Gaia zur Verfügung gestellt worden war. Kaum betraten sie das Multifunktionsluftgefährt meldete sich die Bord KI sofort Pflichtbewusst: „Willkommen an Bord, bitte nennen Sie ihren Zielpunkt.“, „Gentikon Labore, Mitarbeiterzugang.“ Antwortete Dennis sofort. „Bestätigt, Zielort eingegeben. Die Voraussichtliche Reisezeit beträgt zehn Minuten. Bitte entspannen Sie sich und genießen Sie ihren Aufenthalt an Bord. Sollten Sie das Verlangen nach einer Erfrischung oder einer kleinen Mahlzeit verspüren, zögern Sie bitte nicht ihren Wunsch an den Konsolen vor ihren Sitzplätzen zu spezifizieren. Ich wünsche Ihnen im Namen des Staatsparlaments eine angenehme Reise.“ Erwiderte die KI immer freundlich, wenn auch etwas Realitätsfern immerhin existierte das Parlament schon seit über einem Jahrhundert nicht mehr.
Nathalie ließ sich daraufhin auf einer der Sitzbänke nieder und lehnte sich zurück während sie das Panorama der vorbeiziehenden Wolkenkratzer bewunderte zwischen denen die Sonne hindurch strahlte. Bei diesem Anblick war es leicht zu vergessen das sie sich eigentlich im Krieg befanden und eigentlich für ihr überleben kämpfen mussten. Es war einfach zu leicht sich in einem Gefühl der Sicherheit und Überlegenheit zu verlieren während man zwischen diesen Monumentalen Bauwerken verweilte die so gewaltig und unbeugsam wirkten das es unvorstellbar war das irgendjemand fähig war sie jemals zu Bezwingen. Natürlich wusste Nathalie dass das falsch war, jedes Kriegsschiff mit Geschützen die groß genug waren um ein Orbitalbombardement durchführen zu können, hatte die Macht diese Stadt innerhalb weniger Minuten dem Erdboden gleichzumachen, doch das schmälerte die Wirkung der Bauten nicht.

Schließlich kam ein größerer Gebäudekomplex in Sicht der aus mehreren untereinander verbundene Kuppelbauten bestand, das interessante dabei war das die Kuppeln größtenteils durchsichtig waren und den Blick auf darunterliegende Grünflächen Freigaben. „Was ist das?“ fraget Nathalie daher. „Eines der größten Gentikon Labore auf diesem Planeten. Früher hat sich diese Firma um die Manipulation und Erforschung des Lebens selbst gekümmert. Sie waren es auch welche die Kontrolleinheiten für die Gladiator Anzüge entwickelt haben.“ Antwortete Solaria prompt. „Und was sind das für Kuppeln?“ fragte Nathalie neugierig weiter während die Fähre zwischen zwei der Kuppeln hindurch tauchte um auf einer Landeplattform aufzusetzen. „Es handelt sich um künstliche Biosphären, Testgebiete für Genmanipulierte Pflanzen und Tiere oder Biowaffen.“ Antwortete Solaria. „Sie haben hier BIowaffen entwickelt?“ fragte Nathalie schockiert, sie hatte von dieser Art Waffe bereits gelesen und sie als absolut unverantwortlich eingestuft. „Ja, allerdings nicht nur im Mikrobenbereich, sie haben Versucht die ultimative Killerbestie zu erschaffen welche TTF Soldaten an der vordersten Front ablösen sollte. Bekanntermaßen hat Robtron mit seinen Androiden aber das Rennen gemacht.“ Antwortete Solaria worauf Nathalie frösteln musste, so langsam wurde ihr klar das ihre Vorfahren auch nicht Fehlerfrei gewesen waren. Auch die Terraner waren keine Lichtgestalten gewesen, so hart das im Moment für sie zu akzeptieren war.

Schließlich setzte die Fähre sanft auf und die Bord Ki meldete umgehend: „Wir haben unseren Zielort erreicht, bitte seien Sie beim Aussteigen vorsichtig. Ich hoffe Ihr Aufenthalt an Bord war angenehm.“, „Aber sicher war er das.“ Antwortete Nathalie leicht genervt, die immer freundliche Art der Werkzeug Ki’s konnte einem ganz schön auf die Laune schlagen. Dennis grinste daraufhin während er Nathalie nach draußen folgte. Nur unweit von ihrem Landepunkt entfernt befand sich ein schlichter Zugang in das Innere eines der Eiförmigen Bauten die zwischen den Kuppeln aufragten. Kaum hatten sie ein paar Schritte in Richtung der Tür gemacht, erschien umgehend ein Hologramm vor ihnen das einen jungen , gutaussehenden dunkelhäutigen Mann mit kurzen Haaren darstellte. „Willkommen im Gentikon Labor delta. Ich bin Mahsut und werde Sie führen so lange Sie sich auf dem Gentikon Gelände aufhalten.“, „Bist du eine KI?“ fragte Nathalie umgehend. „Positiv. Ich bin eine Evolutionsstufe fünf KI und war einst die rechte Hand des Chefwissenschaftlers an diesem Standort.“ Antwortete Mahsut gesprächig, im Gegensatz zu den Werkzeug Ki’s wirkte er ähnlich wie die Militärischen Ki’s oder Gaia völlig authentisch. „Und du darfst uns einfach so rein lassen?“ fragte Dennis dann kritisch. Mahsut grinste daraufhin und meinte: „Früher wäre das wohl nicht so einfach gegangen, obwohl selbst damals die Fürsprache Gaias einiges an Gewicht gehabt hätte aber es ist sowieso schon lange niemand außer mir mehr hier. Wenn sollte es also stören? Außerdem sind Sie die letzten Vertreter der Menschheit, ich denke daher dass das alles hier sowieso ihnen gehört.“

„Wie viele Ki’s gibt es eigentlich noch?“ fragte Nathalie dann plötzlich. „Das entzieht sich meiner Kenntnis. Die meisten von uns sind Inaktiv, auch wenn ihre Ankunft hier wie ein Weckruf war. Ich selbst habe mich erst vor wenigen Stunden reaktiviert.“ Antwortete Mahsut sofort. „Dann musstet ihr all die Jahre alleine hier verbringen?“ fragte Nathalie mitfühlend, Ki’s hatten Menschenähnlich Emotionen Einsamkeit war für sie daher genauso Kräftezehrend wie für einen Menschen. „Nicht wirklich, zum einen konnten wir uns ja untereiander Unterhalten, zum anderen wurden wir kurz nach dem Tod der letzten Menschen inaktiv. Von den letzten hundert Jahren habe ich auch nicht mehr mitbekommen als Sie.“ Antwortete Mahsut. „Verstehe. Nun dann Zeig uns mal dieses Labor.“ Erwiderte Nathalie, immerhin war sie nicht nur hergekommen um sich mit einer KI zu Unterhalten, so interessant das stellenweiße auch sein mochte. „Selbstverständlich, wenn Sie mir bitte folgen wollen.“ Antwortete Mahsut mit einer angedeuteten Verbeugung, zwar unterlies er das Militärische Unterwürfigkeitsgetue, trotzdem war sein Respekt Nathalie gegenüber unverkennbar. Während sie daraufhin Mahsut folgten, begann dieser munter zu erzählen: „Gentikon war vor dem Großen Krieg der größte Biotechnologiekonzern des Terranischen Raumes und verfügte über fundierte Sachkenntnisse in punkto Gentechnologie, sowie Agrartechnik. Dank den ertragreichen, Nahrhaften und Robusten Feldfrüchten aus den Forschungsprogrammen von Gentikon die stellenweiße für extreme Umweltbedingungen gezüchtet wurden war es dem Staatlichen Pioniercorps möglich rasch neue Welten zu erschließen. Ebenso beschleunigten Genmanipulierte Pflanzen und Kleinstlebewesen Terraformingprojekte erheblich.“

Während die Ki erzählte viel Nathalie umgehend auf das Mahsut mit den Zivilen Errungenschaften des Konzerns angefangen hatte, offenbar war er sich der Moralisch Zweifelhaften Natur von Biowaffen durchaus bewusst und erwartete daher das deren Erwähnung wohl keine Sonderlich gute Werbung für seinen früheren Arbeitgeber war. Trotz diesem offensichtlichen Versuch die Meinung seiner Zuhörer zu manipulieren, folgte Nathalie Mahsut weiterhin interessiert, während er sie alle beiläufig durch den Gang tiefer in das Innere des Laborkomplexes führte: „Erwähnenswert ist auch die Kooperation von Gentikon mit Medizinischen Wissenschaftsabteilungen die es ermöglichten eine neue Generation von, auf Pflanzenwirkstoffen beruhenden Medikamenten zu entwickeln die Maßgeblich an der Ausrottung diverser Krankheiten beteiligt waren oder die Verlustrate verwundeter Soldaten zu senken.“ Unterdessen hatten sie einen Kreisrunden Raum erreicht von dem Sterneförmig weitere Korridore abgingen, ebenso waren in den Wänden mehrere Lifte eingelassen. Umgehend stoppte Mahsut’s Hologramm und drehte sich schelmisch Grinsend zu seinen Gästen um ehe er meinte: „Nun so viel zu dem was ich Offiziell jedem Besucher erzählen soll. Da Sie in Gewisser Hinsicht angehörige des Militärs sind, wissen Sie vermutlich bereits das Gentikon, wie die meisten großen Terranischen Unternehmen, einige Verflechtungen mit den Streitkräften hat. Zu den weniger Publikumswirksamen, aber Wissenschaftlich ebenso Anerkennenswerten, Errungenschaften Gentikons zählt daher auch die Erschaffung der Xentorion Seuche, eine auf die DNS ihrer Zielspezies Programmierbare Virus basierte Biowaffe mit der Fähigkeit ganze Planeten zu entvölkern oder die Züchtung der Repliten.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
21 May 2017 13:17 #87128 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Repliten?“ fragte Nathalie sofort, von so etwas hatte sie noch nie etwas gehört. „Eine Synthetisch erzeugte Organische Spezies die für den Einsatz als Frontkämpfer geplant war.“ Antwortete Mahsut und lies nebens einem Hologramm ein Darstellung einer etwa zweieinhalb Meter großen Furchteinflößenden Kreatur erscheinen die im Prinzip nur aus Klauen und Knochenpanzerplatten zu bestehen schien. „Wie Sie vermutlich bereits erraten haben, wurde das Projekt jedoch auf Eis gelegt, die Militärische Führung der TTF vertraute lieber auf Vollautomatische Roboterwaffensysteme, die zudem Moralisch und Ethisch weit weniger Kompliziert waren.“ Erklärte Mahust dann und lies das Bild des Repliten wieder verschwinden, wofür Nathalie ganz Dankbar war, diese Kreatur hatte Schrecklich ausgesehen, wie als wäre sie aus einem Alptraum herausgeklettert. „Mit der Entwicklung der selbst rekombinierenden Halbleitern auf Organischer Basis, schaffte Gentikon dann jedoch doch noch den großen Durchbruch. Mit dieser Technologie wurde es möglich Implantate im Körper des Trägers zu züchten, komplizierte und aufwändige Operationen, sowie Probleme mit Autoimmunreaktionen gehörten damit der Vergangenheit an und ermöglichten die Entwicklung einer neuer Generation von Implantaten, wie den Gladiator Kontrolleinheiten.“ Erzählte Mahsut dann während er Beiläufig einen der Lifte ansteuerte. „So viel zum Allgemeinen, kommen wir zu dem Punkt weshalb Sie hier sind, das Projekt Evolution.“ Meinte Mahsut dann und schaute in die Runde.

Natürlich genoss die KI zu diesem Zeitpunkt vollste Aufmerksamkeit weshalb er fortfuhr: „Dieses Labor diente zwei Zwecken, zum einen war es tatsächlich, wie Öffentlich deklariert, ein Test und Entwicklungsgelände für Getreidesorten die für den Extrasolaren Anbau bestimmt waren. Der zweite Grund ist jedoch weit weniger bekannt, um genau zu sein wusste außer der TTF Führungsebene und einigen Vertretern des Parlaments niemand davon. In dem Bunker unter dieser Anlage wurde die Natürliche Evolution des Menschen künstlich beschleunigt.“ Nathalie konnte daraufhin eine etwas enttäuschte Miene nicht verbergen, sie hatte sich irgendwie etwas ausgefalleneres, ehrfurchtgebietendes vorgestellt. Ein kurzer Seitenblick verriet ihr daraufhin das auch Dennis nicht gerade überwältigt von dieser Einführung war. „Ihren Mienen entnehme ich das Sie nicht sonderlich beeindruckt sind.“ Stellte Mahsut dann fest. „Tja, was soll ich sagen wir hatten irgendwie nun ja, mehr erwartet.“ Antwortete Nathalie Schulterzuckend. „Sie werden Ihre Meinung ändern sobald Sie die Ergebnisse der ersten Testreihen sehen.“ Meinte Mahsut überzeugt ehe sich die Lifttür neben ihm öffnete und er meinte: „Wenn Sie mir bitte folgen wollen.“ Nathalie und Dennis sahen sich daraufhin kurz an ehe sie Mahsut folgten.

Während der Lift daraufhin mit halsbrecherischem Tempo abwärts raste, redete Mahsut weiter: „Ihnen ist Vermutlich bekannt, das die Menschen die unangefochtene Technologische Überlegenheit gegenüber allen anderen bekannten Spezies hatten und meinem Kenntnisstand zufolge auch noch immer haben. Während ihre Wissenschaftliche und Technische Evolution daher im mehr als zufriedenstellendes Tempo voran Schritt, wuchs die Unzufriedenheit der Menschen mit ihren eigenen Biologischen Unzulänglichkeiten da die Biologische Evolution schon in den frühen Tagen des Terransichen Staates weit hinter der Technologischen zurückgefallen war und das trotz des Startvorteils von mehreren Jahrtausenden. Daher wurde das Projekt Evolution ins Leben gerufen, das Ziel dieses Projektes war es das Verständnis der Menschheit für sich selbst zu verändern in dem es die Menschheit zu einer auch Biologisch überlegenen Spezies machte.“, „Moment, heißt das ihr habt hier an Menschlicher DNS rumgepfuscht?“ fragte Nathalie daraufhin erschreckt. „Auch wenn Pfuschen eine höchst beleidigende Wortwahl ist, der Kern Ihrer Aussage trifft zu.“ Antwortete Mahsut ehe sich die Lifttüren öffneten und den Zugang in einen Steril wirkenden, völlig Schmucklosen Raum freigaben von dem weitere Türen abgingen. „Hinter diesen Türen finden Sie einen Umkleidebereich, natürlich nach Geschlechtern getrennt. Ich muss Sie bitten sich die entsprechende Kleidung anzuziehen, da die folgenden Bereich nicht nur Steril sind sondern auch als Biologische Sicherheitszone deklariert sind.“ Meinte Mahsut dann. „Wenn es denn unbedingt sein muss.“ Stellte Nathalie weniger begeistert fest.

Wenig später hatte Nathalie sich dann tatsächlich in die bereitstehende Kleidung gezwängt und war von dem Tragekomfor überrascht. Zunächst hatte sie angenommen das die enganliegenden, aus einem schweren Material gefertigten, Kleidungsstücke höllisch unbequem waren, doch das war nicht der Fall. Einzig die Haube welche ihre Haare einschloss war Etwas unbequem, aber das störte sie nicht weiter, die Stiefel der TTF Offiziersunform hatten für Nathalies Geschmack auch zu hohe Absätze. Nachdem sie sich dann noch den weiten weißen Laborkittel übergezogen hatte der verdächtige Ähnlichkeiten mit einem Mantel hatte trat Nathalie durch eine mattierte Glastür in einen kurzen Eiförmigen Korridor dessen Boden aus Lochblech bestand. „Bereithalten für Dekontaminierungssequenz. Bitte spreizen Sie die Beine und heben Sie die Arme.“ Meldete dann eine Gefühlsneutrale synthetisch klingende Stimme die vermutlich zu einem einfachen Automatischen System gehörte. Nathalie tat umgehend wie geheißen, worauf sich der ganze Boden in Bewegung setzte und die Stimme verkündete: „Dekontaminierungssequenz eingeleitet, bitte halten Sie still.“ Sofort darauf spürte Nathalie wie sie mit einem feinen Sprühnebel eingesprüht wurde, vermutlich verstäubten Düsen in diesem Moment ein flüssiges Dekontaminierungsmittel in der Luft das nicht nur jede Oberfläche benetzen würde sondern sogar in das Innere der Atemwege vordrang. Nur wenige Sekunden später stoppte der Boden seine Bewegung und die Tür vor Nathalie öffnete sich ehe die Stimme verkündete: „Dekontaminierung abgeschlossen.“

Hinter der Tür wartete bereits Mahsuts Hologramm, die KI hatte ihre Erscheinung ebenfalls mit der Laborkleidung ausstaffiert, obwohl das ja eigentlich bedeutungslos war. Immerhin war er nun ein Lichtbild. „Willkommen im Hochsicherheitstrakt.“ Meinte Mahsut dann während er sich in Bewegung setzte und Nathalie ein kurzes Stück in einen weiteren Raum führte, in dessen Wände große Sichtfenster eingelassen waren, vor einem dieser Fenster stand Dennis und beobachtete fasziniert etwas dahinter. „Das musst du dir Anschauen Nathalie.“ Stellte er dann fest, worauf Nathalie neugierig zu dem Fenster trat und in einen dahinterliegenden Raum blickte in dem in Ordentlichen Reihen große Tanks aus einem durchsichtigen Material und gefüllt mit einer leicht grünlichen Flüssigkeit standen. In jedem dieser Tanks trieb jeweils ein einzelner Menschlicher Körper. Doch schon ein einziger Blick reichte um zu erkennen das diese Körper nicht normalen Menschen gehörten. Sie waren über zwei Meter groß und mit kräftigen, aber nicht überproportionierten Gliedmaßen ausgestattet wie sein kein Mensch durch Training erhalten konnte. Auch der Torso der Körper war Kräftig gebaut dabei aber nicht übertrieben Muskulös, sie entsprachen in vielen Dingen daher wohl dem Optimalbild eines erwachsenen Menschen. Auf den zweiten Blick stellte Nathalie jedoch weitere, wenn auch kleinere Unterscheide fest. Weder die Männlichen noch die weiblichen Körper verfügten, mit Ausnahme am Kopf, über Körperbehaarung, ebenfalls ließ sich aus den Wölbungen unter den enganliegendes Kleidungsstücken welche die Blöße der Körper bedeckten schließen das die Geschlechtsmerkmale wohl um mehr als die Hälfte geschrumpft waren.

„Was sind das für Leute?“ fragte Nathalie dann. „Es sind keine Leute. Nur aus synthetisch generierte DNS gezüchtete Körper. Was Sie vor sich sehen sind die Ergebnisse der ersten Testreihen des Projektes Evolution, die ersten Homo Primatus.“ Antwortete Mahsut mit vor Stolz triefender Stimme. „Homo Primatus?“ fragte Dennis. „Bedeutet übersetzt in etwa so viel wie: Der überlegene Mensch.“ Antwortete Mahsut. „Ahh.“ Meinte Dennis umgehend ehe er sich wieder dem Fenster und den Leblosen Körpern dahinter zuwandte. „Und was macht diese... Homo Primatus so überlegen?“ fragte Nathalie, immerhin dürfte es bei den Optimierungen die Gentikon am Menschlichen Genom vorgenommen hatte um diese Wesen zu erschaffen sich nicht auf ästhetische Dinge beschränken. „Sie sind schneller, stärker, ausdauernder und Intelligenter als normale Menschen. Zusätzlich können sie selbst schwere Verwundungen oder Krankheiten innerhalb von Minuten überwinden und ihren Stoffwechsel bewusst kontrollieren.“ Antwortete Mahsut. „Was, sie können nicht fliegen?“ fragte Nathalie mit gespielter Überraschung. „Es war nicht das Ziel des Evolution Projektes eine völlig neue Spezies zu erschaffen.“ Erwiderte Mahsut. Obwohl Dennis aufgrund von Nathalies Äußerung belustigt eine Augenbraue hochzog meinte er dann Respektvoll: „Ich verstehe was an dieser Entwicklung, diesem Projekt so Bahnbrechend ist, aber in wie weit soll uns das helfen? Wir haben nicht die Ressourcen um das Projekt fortzusetzen.“

Ohne Vorwarnung leuchtete daraufhin ein grelles Licht auf das sich zu einer Menschenähnlichen Gestalt mit Flügeln verdichtete. Als Nathalie die Alters und Emotionslosen Gesichtszüge erkannte war sie weniger überrascht, natürlich hatte Gaia sie die ganze Zeit beobachtet. Es gab auf dem ganzen Planeten wohl keinen Ort an dem man sich ihrer Aufmerksamkeit entziehen konnte. „Gaia, warum überrascht mich dein Auftauchen nicht wirklich.“ Stellte Dennis dann fest. Gaia überging diese Äußerung gekonnt und meinte Stattdessen: „Sie müssen das Projekt nicht fortführen. Die bislang erreichten Ergebnisse reichen völlig aus.“, „Ich fürchte ich verstehe nicht.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Dank Fortschritten in der Elektronischen Hirnwellenemulation ist es möglich das Bewusstsein eines Menschen in einen neuen Körper zu transplantieren. Sie können daher alle ihre bisherigen Körper hinter sich lassen und stattdessen einen neuen, besseren in Beschlag nehmen.“ Erklärte Gaia sofort. Nathalie und Dennis sahen sich daraufhin alarmiert an, das war nun wirklich eine Moralisch Fragwürdige Sache. „Und was passiert dann mit unseren Körpern?“ fragte Nathalie dann. „Sie werden früher oder später sterben, wenn sich niemand um sie Kümmert. Die Transplantation wird zwar unterbewusste Körperfunktionen wie das Atmen oder den Herzschlag nicht unterbinden, aber ohne ein Bewusstsein ist niemand da der sich um die Zufuhr von Flüssigkeit oder Nahrung kümmern kann.“ Antwortete nun Mahsut, offenbar wusste er ebenfalls Bescheid. Erneut sahen sich Nathalie und Dennis daraufhin an ehe sie nochmal einen Blick durch das Fenster warfen.

Sicher die Physiologischen Fähigkeiten der Synthetisch gezüchteten Homo Primatus Körper waren den ihren in allen Belangen überlegen, doch trotzdem behagte Nathalie die Vorstellung nicht besonders in einen anderen Körper gesetzt zu werden, immerhin war ein Körper mehr als eine bloße Hülle, ein Umstand den eine KI, so hochentwickelt sie auch sein mochte, wohl nicht verstehen konnte, immerhin war der Körper eines Menschen ein Teil seiner Identität, seines Wesens. Alleine die Tatsache das ihre Vorfahren mit so etwas überhaupt experimentiert hatten lies in Nathalie ein leises Unbehagen aufsteigen, vielleicht waren doch nicht alle Gruselgeschichten die sich die Aliens über die Terraner erzählten frei erfunden. Den ganz offensichtlich hatte die Moralvorstellung der damaligen Menschen im Laufe des Krieges ziemlich gelitten. „Das ist eine beeindruckende Möglichkeit, aber über einen so drastischen Schritt werde wir erst Nachdenken müssen.“ Meinte Dennis dann Diplomatisch. Weder Gaia noch Mahsut Liesen sich daraufhin irgendetwas anmerken, was vermutlich daran lag das jede Veränderung ihrer Hologramme ein Bewusster Vorgang war, im Gegensatz zu den stellenweiße Unterbewussten Bewegungen eines Menschen.
~~~Ende Kapitel 67~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

  • Todesgleiter
  • Todesgleiter's Avatar Topic Author
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Kurzstrecken Jäger
More
27 May 2017 16:41 #87194 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Kapitel 68: Wiederinbesitznahme

Nathalie fühlte sich wie eine Besucherin und so langsam wurde ihr klar das sie das auch war. Die Erde mochte die Heimat der Menschheit sein, doch mittlerweile war der Planet fest in der Hand einer anderen Spezies. Einer von den Menschen früherer Tage erschaffenen Spezies, den Künstlichen Intelligenzen den einzigen Überlebenden des großen Krieges. Man traf sie einfach überall, Nahezu jedes Gebäude hatte eine eigene KI die für die Verwaltung und Instandhaltung des Bauwerks zuständig war, was wohl auch der Grund für den hervorragenden Zustand der Gebäude war obwohl sie schon so lange verlassen waren. Obwohl all diese Synthetischen Lebewesen ausnahmslos Freundlich und ausgesprochen Höflich waren, war Nathalie ausgesprochen froh als der Großteil des restlichen Widerstandes eintraf. Es hatte nicht viel Überzeugungsarbeit gebraucht um die Männer und Frauen des Widerstandes dafür zu Begeistern die Heimat ihrer Ahnen erneut in Besitz zu nehmen. Gemeinsam mit Dennis stand sie daher auf einem der Landeflächen des Raumhafens und wartete darauf das die Automatisierten Fähren des Raumhafens den ersten Schwung Menschen von den im Orbit kreisenden Schiffen herab beförderten. Es dauerte auch nicht lange bis die Fähren als schnell näher kommende, dunkle Flecken am nur leicht bewölkten strahlend blauen Himmel in Sicht kamen. Es machte den Eindruck als würde der Planet seine neuen Bewohner willkommen heißen.

Knapp hinter Nathalie und Dennis, welche beide ihre Paradeunformen trugen, hatte sich ein imposanter Block aus Hologrammen gebildet, jedes einzelne Repräsentierte eine der Wiederaktivierten Ki’s der Hauptstadt die es sich nicht hatten nehmen lassen wollen der Rückkehr der Menschheit in ihre angestammte Heimat beizuwohnen. Selbstverständlich war auch Gaia in Hologramm Form anwesend, die super Ki hatte ihr Abbild neben Nathalie erscheinen lassen und schaute mit undefinierbaren Gesichtszügen den Fähren entgegen. „Bist du aufgeregt?“ fragte Dennis dann Nathalie. „Nein, aber die da oben bestimmt.“ Antwortete Nathalie grinsend, sie erinnerte sich noch allzu gut an ihre eigenen ersten Schritte auf der Erde, sie war vor Ehrfurcht fast gestorben. Kurz darauf hatten die ersten Fähren sanft aufgesetzt und die ersten Widerstandskämpfer traten unter der Führung von General Stulz aus den Passagierräumen. Der General sah sich daraufhin einmal kurz um und selbst er trug dabei einen Demütigen Gesichtsausdruck zur Schau, ehe er zu Nathalie und Dennis lief. „Willkommen auf der Erde General.“ Grüßte Nathalie umgehend. „Danke für das Großangelegte Willkommen.“ erwiderte General Stulz mit einem kurzen Blick auf die Hologramme. „Sie brennen alle darauf uns alle näher kennen zu lernen.“ Erwiderte Nathalie Schulterzuckend. Daraufhin ergriff Gaia das Wort, ihre Stimme war so Respekteinflößend wie eh und je während ihre Schillernde Gestalt mit der Sonne um die Wette strahlte: „Im Namen der mir vom Terranischen Staatsparlament übertragenen Rechte und im Namen aller aktiven und Inaktiven Künstlichen Intelligenzen heiße ich Sie alle Willkommen, Willkommen zurück in Ihrer rechtmäßigen Heimat.“

General Stulz sah das Engelsähnliche Abbild Gaias daraufhin kurz abschätzend an ehe er meinte: „Sie müssen Gaia sein, die Bewahrerin. Im Namen des Widerstandes und der letzten Freien Menschen dieser Galaxis bedanke ich mich bei Ihnen für diesen Herzlichen Empfang.“, „Es gibt nichts zu danken. Ich erfülle lediglich meine, vor langer Zeit definierte, Aufgabe. Trotzdem fühle ich mich über Ihren Dank geehrt.“ Antwortete Gaia. Nathalie hatte während dieser kurzen Konversation die Augenbrauen hochgezogen, sparte sich jedoch einen Kommentar, man merkte sofort das sich bei General Stulz und Gaia zwei Gleichwertige Persönlichkeiten gefunden hatten, beide waren Anführer. Unterdessen hatte sich die ersten Welle der Widerstandskämpfer in ordentlichen Reihen hinter dem General aufgestellt und schauten sich regelrecht begierig um. Die Automatischen Fähren waren bereits wieder gestartet und würden wohl in wenigen Minuten den nächsten Schwung anliefern. General Stulz vergewisserte sich unterdessen durch kurze Blickwechsel mit Nathalie und Gaia das er niemandem in die Parade fuhr, wobei es Nathalie schleierhaft war wie er in Gaias emotionslosen Zügen lesen konnte, ehe er sich zu den Kämpfern umwandte und meinte: „Freunde und Kameraden, seht euch um. Wir haben es geschafft. Wir haben viel Blut und Schweiß vergießen müssen sowie einiges an Leid und Entbehrungen ertragen müssen um an diesen Punkt zu kommen. Doch jetzt seht uns an! Wir stehen hier zwischen den Monumenten unsere Ahnen, zwischen den Zeugnissen ihrer Macht! Ich frage euch: Wer wenn nicht wir sollte sich dieses Erbes annehmen? Dank den Errungenschaften unsere Ahnen und der Hilfe ihrer treuen Gefährten werden wir unsere Spezies wieder aus dem Schatten heraus führen! Doch zuerst, sollten wir denen Danken die dies möglich machen.“

Nach dieser durchaus emotional geladenen Ansprache wandte sich General Stulz, welcher während seiner Rede vorgetreten war zu Nathalie, Gaia und den übrigen Ki’s um ehe er, trotz seines fortgeschrittene Alters erstaunlich flink, die Hacken zusammenschlug und salutierte. Die restlichen Kämpfer folgten seinem Beispiel sofort während sich eine erwartungsvolle Stille über alle anwesenden legte die nur von dem leisen rauschen des Windes und dem fernen röhren der sich erneut im Landeanflug befindenden Fähren gestört wurde. Nathalie war daraufhin Peinlich berührt und schaute Gaia an, in der Hoffnung das die Ki noch etwas zu sagen hatte. Doch Gaia schwieg und bedeute Nathalie mit dem Anflug eines Grinsens auf den Lippen fortzufahren. Notgedrungen richtete Nathalie ihre Aufmerksamkeit daher wieder auf die Männer und Frauen die sich Erwartungsvoll anschauten und räusperte sich umständlich, Hauptsächlich um noch etwas Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, im Reden halten war sie noch nie wirklich gut gewesen. Schlussendlich hatte sie sich dann doch noch ein paar Worte zurechtgelegt und meinte: „Ich denke das ich hiermit nicht nur für mich selbst, sondern auch für alle Synthetischen Lebensformen spreche, sollte das nicht der Fall sein, bitte ich mich zu Korrigieren. Es gibt keinen Grund mir zu Danken. Ich tue lediglich was ich kann um allen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen und ohne Sie alle wäre ich ein nichts. Weder ich noch eine Synthetische Lebensform, egal wie Hochentwickelt sie auch sein mag, kann diesen Krieg alleine Gewinnen. Wir sind alle aufeinander angewiesen, den nur gemeinsam sind wir stark. Wir sollten uns daher nicht gegenseitig verehren, sondern lediglich achten.“

General Stulz löste seine angespannte Körperhaltung daraufhin wieder und nickte Nathalie unauffällig zu, er hatte von Anfang an gewusst das sie sich nicht auf Lorbeeren ausruhen würde. Als dann die Fähren erneut zur Landung ansetzten und dabei einen leichten Orkan entfesselten fragte General Stulz: „In Anbetracht des etwas limitierten Platzangebotes auf diesem Landeplatz, halte ich es für Angebracht zu fragen wo die Unterbringung all dieser Menschen geplant ist?“ Sofort schaltete sich daraufhin Gaia ein und meinte während sie mit der Hand eine weite Geste machte: „Sehen Sie sich um General. Sie Stehen inmitten der größten Stadt der Menschheitsgeschichte. Sie und Ihre Leute können Wohnen wo auch immer sie wollen, die Aktivierung der öffentlichen Transportmittel ist bereits durchgeführt worden.“ General Stulz schluckte daraufhin einmal und lies den Blick noch einmal über die umliegenden Gebäude gleiten, jedes davon groß genug um Tausende Menschen aufzunehmen. Anschließend wandte er sich wieder zu den Widerstandskämpfern um und meinte: „Sie alle haben die Bewahrerin gehört. Ich werde Ihnen keine Vorschriften machen, suchen Sie sich einen Wohnort aus.“ Die Widerstandskämpfern wirkten daraufhin verunsichert, regelrecht eingeschüchtert. In diesem Moment wurde Nathalie klar das sie alle, ebenso wie sie selbst, noch nie über solch fundamentale Fragen hatten entscheiden können. Nicht weil General Stulz den Widerstand mit eiserner Faust geführt hätte, sondern schlichtweg weil der Widerstand nie den Platz oder die Ressourcen gehabt hätte um seinen Mitgliedern die Entscheidung über ihren Lebensmittelpunkt zu überlassen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

Please Log in to join the conversation.

Time to create page: 0.175 seconds