Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten

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03 Dec 2016 16:09 #85215 by Todesgleiter
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@General Stefan: Du hättest also einen blinden Frontalangriff gestartet ohne zu Wissen ob deine Ziele überhaupt feindlcih sind, wie viele Ziele es gibt und wo sie positioniert sind... Aus Taktischer Sicht ein echtes Fiasko^^

@all: Weiter geht's:
Kapitel 43: Hausputz

Es war erstaunlich mit welcher Anmut und Leichtigkeit sich die Grobschlächtigen Kampfdrohnen durch die Wildnis rings um den Tempel bewegten. Den trotz der Tatsache das die Mechanischen Kämpfer ihren Menschlichen Kameraden, die deutlich größere Schwierigkeiten mit der ziemlich hinderlichen Flora hatten, brachial einen Weg bahnten, verursachten sie dabei kaum Geräusche. Daher gelang es dem Trupp unentdeckt bis zur äußeren Tempelmauer zu gelangen, was wohl auch daran lag das es scheinbar weder die Sambesi noch die Teldran für nötig gehalten hatten Wachposten auf der Mauer aufzustellen. Nun stand Nathalie vor der auf der Innenseite prächtig verzierten Mauer, nach außen hin bot das Bauwerk einen eher tristen und leicht verfallenen Eindruck, etliche der etwa einen Meter langen Steine aus denen die Mauer bestand waren entweder gebrochen oder sogar schon komplett aus der Mauer herausgefallen. „Warum lassen die Etor diese Mauer so verwahrlosen?“ fragte Nathalie dann. Dennis zuckte daraufhin mit den Schultern und antwortete: „Die Stabilität ist noch nicht gefährdet und von innen sieht man die Schäden nicht. Es interessiert sie wohl schlichtweg nicht wie ihre Anlage von außen aussieht, immerhin gibt es hier keine Einheimische Zivilisation, alle Gäste kommen also im Tempelkomplex an und sehen die Bauwerke daher nur von der Prachtvollen Seite.“

Nathalie schüttelte daraufhin den Kopf, ersparte sich und den anderen allerdings einen weiteren Kommentar ehe sie die Hände in die Hüften stützte und an der Mauer hoch sah, trotz des verwahrlosten Zustandes war das Bauwerk noch immer ein Hindernis das es zu bewältigen galt und kein kleines noch dazu. Dennis und die anderen Widerstandskämpfer verloren unterdessen keine Zeit und trieben innehrlab von Sekunden lange Stahlanker in den Boden ehe sie einen speziellen Aufsatz den Nathalie noch nie zuvor Bewusst gesehen hatte an ihren Waffen befestigten. „Was tut ihr da?“ fragte sie daher skeptisch. „Die Mauer überwinden.“ Antwortete Dennis ehe er lässig abdrückte und eine Metallspitze an deren Ende ein Flexibles Tau befestigt war über die Mauerkrone Schoss. Die anderen Widerstandskämpfer taten es ihm sofort gleich ehe sie das zweite Ende der Taue an den Ankern befestigten. Nach nicht einmal zwei Minuten spannten sich daher mehrere Seile zwischen der Mauerkrone und dem Boden. „Sollen wir jetzt alle da dran hochklettern oder was?“ fragte Nathalie dann mit einer unguten Vorahnung, sie war nicht sonderlich gut im Klettern. „Nein, dafür haben wir die Dinger hier.“ Antwortete Dennis und hielt Nathalie ein elegantes Stromlinienförmiges Gerät unter die Nase an dem zwei Haltegriffe angebracht waren. „Einfach auf das Kabel setzen, gut festhalten und Startknopf drücken.“ Erklärte Dennis dann ehe er auch schon an dem Tau nach oben schoss. Nathalie warf Steve der ebenfalls leicht skeptisch dastand daraufhin einen Blick zu, worauf dieser mit den Schultern zuckte und dem Beispiel der anderen folgte.

Nur kurze Zeit später hatte sich Nathalie dann auch selbst über die Mauerkrone gezogen und richtete sich auf dem schmalen Wehrgang auf der über die Mauer verlief auf. „So, wir wären drin, ab jetzt extreme Vorsicht, wir wissen nicht wo der Feind Stellung bezogen hat.“ Meinte Dennis umgehend während die vier Drohnen welche den Trupp für den Fall einer Eskalation begleiteten sich mühelos über die Mauerkrone wuchteten, die Mechanischen Soldaten hatten die Seile einfach ignoriert und waren mit der Leichtfüßigkeit einer Spinne an der Mauer nach oben geklettert. „Sollen wir die Aufklärungsdrohnen nutzen?“ fragte Nathalie dann. „Nein, sie könnten den Feind über unsere Anwesenheit informieren.“ Antwortete Dennis während er von dem Wehrgang herunter in einen weitläufigen und kunstvoll angelegten Garten spähte der sich an der Flanke des Tempelkomplexes erstreckte. „Sieht sauber aus...“ stellte er dann nach kurzer Betrachtung fest ehe ohne Vorwarnung drei Gestalten zwischen den Hecken auftauchten. Sie bewegten sich auf vier Kraftvollen Gliedmaßen mit gedrungene Klauen fort die einen Echsen artigen Körper trugen. Zusätzlich verfügten sie über zwei Zusätzliche Gliedmaßen die anstelle kräftiger Füße mit geschickten Händen bestückt waren. „Sind das?“ fragte Nathalie daher. „Teldran.“ Stimmte Dennis finster zu. „Wir haben sie im Visier, sollen wir Feuern?“ fragte dann einer der Kämpfer. „Nein, noch nicht. Sie sind zu weit weg.“ Antwortete Dennis während die Teldaran mit immer wieder aus dem Maul hervorschnellenden Zungen rasch näher kamen. Ihre Bewegungen wirkten elegant und fließend wobei ihr Rückrad ausgesprochen flexibel schien, für die Teldran war es kein Problem den vorderen Teil ihres Körpers im Neunzig Grad winkel zum Rest aufzurichten und dabei den Kopf um Hundertachtzig Grad zu verdrehen um direkt hinter sich zu spähen.

„Was tun sie da?“ fragte Nathalie dann während die Teldran innehielten und unschlüssig züngelten. „Sie haben ein Zusätzliches Organ am Gaumen mit dem sie in der Luft schwebende Gerüche sehr genau analysieren können, sie nutzen ihre Zungen um die Duftstoffe einzufangen und streifen sie dann am Gaumen ab, dadurch können sie praktisch Dreidimensional riechen und genau bestimmen aus welcher Richtung ein Duft kommt und wie weit entfernt de Quelle ist.“ Erklärte Dennis. „Das heißt sie Riechen uns mit der Zunge?“ fragte Nathalie daraufhin. „Nicht wirklich, aber im Moment wird diese Erklärung reichen müssen.“ Antwortete Dennis während de Teldran Schnurstraks auf die Mauer zu hielten und sich dabei mit beängstigender Geschwindigkeit fortbewegten. „Sie werden uns bald entdecken Sir.“ Stellte einer der Widerstandskämpfer dann fest während er, genau wie seine Kameraden, den Bewegungen der Teldran mit seiner Waffe folgte. „Ich weiß, aber sie sind zu Beweglich um sie auf diese Distanz schnell ausschalten zu können.“ Erwiderte Dennis. Die Teldran huschten unterdessen, riesigen Echsen gleich, durch die Gärten und Liesen sich dabei weder von Hüfthohen Mauern nach stacheligen Hecken oder Kunstteichen ausbremsen. In ihren Klauenartigen Händen hielten sie dabei martialisch wirkende Stabförmige Waffen deren Enden mit nach außen Gebogenen Klingen besetzt waren während ihre Körper durch einen farblich unauffälligen Körperpanzer geschützt waren der sich so gut an die Konturen des Trägers anschmiegte das Nathalie die Panzerrungen zunächst gar nicht wahr genommen hatte.

„Jetzt!“ meinte Dennis dann ehe alle Widerstandskämpfer und Drohnen das Feuer eröffneten. Die Teldran reagierten daraufhin schnell und brachten sich mit jeweils einem Sprung vorläufig in Sicherheit, doch das schützte sie nicht lange. Es gab in den Gärten Schlichtweg keine Schusssichere Deckung die sie hätten nutzen können, weshalb sie ausschließlich auf ihre imposante Beweglichkeit angewiesen waren um dem Feuer zu entgehen. Diese reiche jedoch nicht aus um das Feuer so vieler Widersacher abzuschütteln, nach einem kurzen Feuergefecht lagen die Teldran reglos am Boden in einer Lache aus rasch expandierendem Braun-gelben Blut. „Himmel sind die Schnell.“ Fluchte Steve daraufhin, immerhin hatten die Teldran trotzt ihrer unvorteilhaften Position noch die Möglichkeit gehabt das Feuer zu erwidern. „Ab jetzt müssen wir uns beeilen, es ist nur eine Frage der Zeit bis sie bemerken das diese Patrouille nicht mehr existiert.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Na dann los.“ Erwiderte Nathalie ehe sie alle auf der Mauer in Richtung des Hauptkomplexes Los hasteten.

Sonderlich weit kamen sie jedoch nicht. Nur nach wenigen Metern öffnete sich der Garten zum großen Tempelvorplatz auf dem mehrere Landefähren herumstanden die von einigen imposanten Sambesikriegern bewacht wurden. Die Soldaten der Sambesi verfügten dabei offenkundig über voll Funktionsfähige Flügel und zusätzliche klauen an jedem ihrer sechs Beine. Zusätzlich zu den Soldaten des Ordens waren auch einige Teldran im Schatten der Fähren zu erkennen. „Sie erwarten keine Probleme.“ Stellte Dennis nach kurzer Betrachtung fest. „Wie kommst du zu dem Schluss?“ fragte Nathalie umgehend nach. „Weil sie ungünstig Positioniert sind, zu viele offene Flanken, zu wenig gegenseitige Deckung, zu wenig Übersicht.“ Antwortete Dennis. „Sie sind uns trotzdem Zahlenmäßig überlegen.“ gab Steve zu bedenken nachdem er die Feindlichen Kräfte durchgezählt hatte. „Das spielt in diesem Fall keine Rolle, wir werden sie ihre Zahl gar nicht nutzen lassen.“ Erwiderte Dennis ehe er den Kämpfern zu nickte welche umgehend mit kurzen Handgriffen ihre Waffen Modifizierten. „Ein Hoch dem Genie der Terransichen Waffendesigner.“ Meinte einer der Kämpfer daraufhin während er ein großes Visier auf die Waffe steckte. Innerhalb von nicht einmal drei Minuten hatten sich die Sturmgewehre in Präzisionsgewehre verwandelt.

Dennis hatte unterdessen ein Fernglas gezückt und spähte angestrengt hindurch ehe er meinte: „Markierte Ziele ausschalten, jetzt!“ Nathalie konnte daraufhin zwar keine Markierungen erkennen doch sofort darauf sackten zwei Sambesi Leblos in sich zusammen, ihre Kameraden hatten davon nichts mitbekommen da die Sichtlinie blockiert war. Ebenso hatte schlichtweg niemand in die Richtung gesehen. Dennis betätigte daraufhin mit flinken Fingern einige Schaltflächen an der Seite seines Fernglases und meinte daraufhin lediglich: „Ziele markiert, Ausschalten.“ Erneut viel eine ganze Gruppe Feinde dem Präzisionsfeuer zum Opfer ohne dass jemand davon Notiz genommen hätte. „Was für Markierungen meinst du?“ fragte Nathalie daraufhin. „Dieses Aufklärungsgerät kann Zeile nicht nur identifizieren sondern auch Virtuelle markieren und die Zielinformationen an andere Einheiten, wie zum Beispiel intelligente Visiere senden.“ Antwortete Dennis kurz angebunden ehe er erneut meinte: „Feuer.“ Dieser Vorgang wiederholte sich noch einige Male, es war erschreckend wie leicht sich die feindliche Kräfte vernichten Liesen ohne dass diese eine Chance hatten sich zu wehren, ja sogar ohne das sie überhaupt bemerkten das sie angegriffen wurden. „Keine Ziele mehr im Sichtbereich.“ Meinte Dennis dann und lies das Fernglas sinken.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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03 Dec 2016 16:12 #85216 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nathalie spähte daraufhin auf das Gemetzel hinab das die Präzisionswaffen angerichtet hatten, dutzende Leichen lagen in langsam expandierenden Blutlachen auf dem Boden, es war ein verstörender Anblick. „Ich weiß, das sieht nicht schön aus, aber Krieg ist immer hässlich.“ Meinte Dennis daraufhin wohlwollend. „Ich weiß, gehen wir weiter damit sie ihre Leben nicht umsonst gegeben haben.“ Antwortete Nathalie seufzend ehe sie alle weiter gingen und durch eine in der Tempelwand eingelassene Tür den Wehrgang der Mauer Verliesen und das innere des Tempels betraten. Im inneren des Tempels schloss ein kurzer unverzierter Gang an die Tür an der in einen ebenso unspektakulären Quergang mündete, zwar wirkte das Mauerwerk gepflegt, doch trotzdem war es kein Vergleich zu den Prunkvollen Hauptkorridoren die Nathalie sonst vom Tempel gewohnt war. Schon nach kurzem suchen fanden sie jedoch eine unauffällige Tür die sich von der Außenseite her betrachtet perfekt in eine Wandrelief einfügte und in einen der großen, Prunkvollen Tempelkorridore führte. Immer an der Wand entlang, wo sie die in Regelmäßigen Abständen stehenden Säulen als Deckung nutzen konnten, bewegte sich der Trupp daraufhin durch den Korridor der bald in einen gewaltigen Balkon mündete der die große Tempelhalle auf etwa halber Höhe einfasste.

Schnell erkannte Nathalie auch Wächter die jedoch auf etwas fixiert waren das sich am Boden der Halle befand und demzufolge nicht bemerkten was sich hinter ihnen abspielte. „Hmm, zu offen. Die bekommen das sofort mit wenn wir einen Wachtposten ausschalten.“ Stellte Dennis umgehend fest. „Das bedeutet für uns?“ fragte Nathalie daraufhin. „Das es ab jetzt hässlich wird, halten Sie sich alle hinter den Drohnen. Mit etwas Glück können wir sie trotzdem schnell aufrollen.“ Antwortete Dennis. „Soweit wenn Sie es sind Sir.“ Stellten die Widerstandskämpfer dann schnell fest. Dennis fragte daraufhin: „Etwas Ablenkung könnte nicht schaden, haben wir noch eine Antiinfanteriescheibe?“, „Ja Moment.“ Antwortetet Nathalie und löste die unscheinbare Scheibe von ihrem Gürtel ehe sie die Waffe aktivierte und Dennis zunickte. „Los“ meinte dieser daraufhin lediglich. Umgehend schleudere Nathalie die Scheibe in Richtung der Feinde ehe sie wieder ihr Gewehr hob und sich den anderen anschloss die entschlossen voranstürmten. Die Wächter des Ordens und ihre Teldran Unterstützer wurden daraufhin komplett auf dem falschen Fuß erwischt. Noch ehe die über den ganzen Balkon und die darunter liegende Halle verstreuten, Kräfte reagieren konnten hatte das Feuer der Widerstandskämpfer schon seine ersten Opfer gefordert während die Kampfscheibe ebenfalls keine Zeit verlor und sich mit aufblitzenden Bogenklingen auf eine weitere Gruppe Wächter gestürzt hatte.

In dem folgenden Chaos gelang es den Kämpfern schnell Boden gut zu machen, die meisten Feindkräfte wussten nicht einmal von woher sie eigentlich angegriffen wurden und waren noch damit beschäftigt sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Eine gruppe aus drei Sambesi Soldaten hatte sich jedoch schnell wieder gesammelt und flog mit lautem Brummen vom Boden der Halle nach oben und viel den Kämpfern damit in die Flanke. Noch ehe sie jedoch das Feuer eröffnen konnten ertönte ein kurzes summen gefolgt von einem schrillen Schmerzensschrei ehe einer der Soldaten mit einem abgetrennten Flügelpaar unkontrolliert trudelnd wieder abstürzte. Diese kurze Ablenkung die durch einen Angriff der Scheibe hervorgerufen worden war, hatte den Kampfdrohnen gereicht sich dem neuen Feind zuzuwenden. Ohne zu zögern eröffneten die Mechanischen Krieger das Feuer, aufgrund ihrer, dem Menschen weit überlegenen, physischen Kraft und Belastbarkeit verwendeten die Drohnen dabei keine normalen Sturmgewehre sondern schwere Automatik Geschütze mit einer speziellen Antiianfanteriemunition welche aus einer Panzerbrechenden Hülle mit einer explosiven Brandladung dahinter bestand und mühelos kritische und nebenbei äußerst schmerzhafte, Verletzungen hervorrufen konnte. Die Sambesi hatten dem Sturm aus Großkalibrigem Beschuss trotz ihres schützenden natürlichen Exoskeletts das mit einem synthetischen Körperpanzer verstärkt war, nichts entgegen zu setzen und stützten innerhalb von Sekundenbruchteilen als Blutige undefinierbare Biomasse zu Boden.

Nathalie hatte daraufhin jedoch keine Zeit die äußerst blutige Tötung der Insektenwesen zu verdauen, da in diesem Moment mehre Teldran über das Geländer auf den Balkon geklettert kamen, sie mochten nicht wie die Sambesi fliegen können, waren dafür jedoch trotz ihrer Größe am Boden unglaublich schnell und wendig. Diese Beweglichkeit war es auch die es den Teldran ermöglichte dem Initialen Feuerstoß zu entkommen und ihrerseits in den Angriff überzugehen. Ihre Waffen verfeuerten zu diesem Zweck Großkalibrige Explosivmunition, allerdings mit niedriger Feuerrate. Das störte die Teldran jedoch weniger, aufgrund ihrer phänomenalen Beweglichkeit, suchten sie sowieso den Nahkampf und nutzten ihre Waffen daher sowieso nur zur Eröffnung des Kampfes. Doch trotz ihrer Geschwindigkeit waren sie zu langsam, zwei der stolzen Teldran Krieger erging es wie ihren Sambesi Kameraden, sie wurden von den schweren Automatikkanonen der Drohnen regelrecht zerfetzt, ein weiterer Teldran musste sich seiner geschuppten Haut im Nahkampf gegen die Kampfscheibe erwehren, während zwei weitere von den Widerstandskämpfern erwischt worden waren. Mit lautem gebrummte kündigte sich jedoch umgehend Sambesi Verstärkung an, dieses mal wählten die Rieseninsekten einen Flukgurs der sie nicht genau auf ihre Feinde zu führte sondern im Weitläufigen Winkel um sie herum, wodurch die Soldaten deutlich schwerere Ziele waren. Gleichzeitig zögerten sie natürlich nicht damit das Feuer zu eröffnen und schickten einen Hagel aus Geschossen auf die Widerstandskämpfer nieder.

Erneut war es daraufhin den gepanzerten Hüllen und dem entschlossenen eingreifen der Drohnen zu verdanken das die Sambesi es nicht Bewerkstelligen konnten tödliche Treffer anzubringen. Zwar wichen sie den auf sie gerichteten Mündungen der Schweren Automatikkanonen aus, doch die Halsbrecherischen Flugmanöver zwangen sie ihrerseits das Feuer einzustellen. Die Feuerpause verschaffte den Widerstandskämpfern daraufhin die Luft die sie brauchten sich neu zu formieren, so dass sie sich nach kurzer Zeit den Drohnen zur Unterstützung eilen konnten welche die Sambesi zwar in Schach hielten aber bislang keine nennenswerten Erfolge verzeichnet hatten. Der Grund hierfür waren die schnellen und unberechenbaren Flugbewegungen der Insektenwesen die es praktisch unmöglich machten sie zu treffen. Allerdings waren die Sambesi nun drastisch in der Unterzahl und wurden daher kurz darauf in einem Flächendeckenden Trommelfeuer erledigt. Als der letzte tote Sambesi daraufhin mit einem dezenten Knacken auf dem Boden aufschlug und reglos liegen blieb und während die Kampfscheibe zufrieden summend in Nathalies Hände zurückkehrte, kehrte die Unheimliche Stille ein die immer nach einem heftigen Gefecht Einzug hielt. „Ich glaub wir haben sie alle erwischt.“ Stellte Hector daraufhin schwer atmend und mit rotem Gesicht fest. „Es hat den Anschein, aber wir sollten trotzdem die Suchsonden aussetzen, nur für den Fall.“ Erwiderte Dennis ebenfalls schwer atmend.

Nathalie zögerte daraufhin nicht lange und aktivierte vier der Tennisballgroßen Sonden die umgehend los flitzten um die Umgebung genauestens unter die Lupe zu nehmen und alles zu melden das irgendwie verdächtig war. „Haben wir Verluste?“ fragte Dennis währenddessen und wandte sich zu den Widerstandskämpfern um. „Keine Totalausfälle Sir, aber Johnson hat nen üblen Bauchtreffer abbekommen, Nagayo hat ne zertrümmerte Schulter und Schmid hat nen Hüfttreffer abgekriegt. Zum Glück haben die Rüstungen das gröbste abgefangen.“ Antwortete einer der Kämpfer sofort während er mit dem Finger auf die Verwundeten Deutete die in diesem Moment von dem Sanitäter des Trupps provisorisch verarztet wurden. „Kommen Sie durch?“ fragte Daraufhin Nathalie. „Ja, dank der Überzugpanzer und einer ordentlichen Portion dusel.“ Antwortete der Sanitäter. „Gut.“ Erwiderte Nathalie ehrlich erleichtert auch wenn sie keinen der kühl Professionellen Kämpfer des Widerstandes Persönlich kannte und die meisten auch nicht wirklich sympathisch fand, war sie doch um das Wohlergehen der Soldaten besorgt, immerhin Kämpften sie auch für ihre Wenigkeit und das ohne eine Gegenleistung zu fordern. „Ähm Nathalie?“ meinte dann plötzlich Dennis der zu der Brüstung des Balkone gegangen war. „Ja?“ antwortete Nathalie umgehend. „Du solltest dir das mal ansehen.“ Meinte Dennis darauf und deutete auf etwas unter sich in der Halle.

Nathalie trottete daraufhin zu Dennis und warf einen Blick in den Saal hinunter, der sich ihr dabei bietende Anblick lies ihr erst mal den Atmen stocken. Der ganze Raum war vollgestopft mit gefesselten Körpern. Anhand der Roben welche die gefesselten trugen war es dabei auch nicht schwer zu erraten das es sich um Etor handelte. „Was ist denn hier passiert?“ fragte sie dann überrumpelt. „Gute Frage.“ antwortete Dennis während er die gefesselten Priester selbst fragend musterte. Diese hatten mittlerweile ihrerseits die Neuankömmlinge entdeckt und begannen sich in ihren Fesseln zu winden während sie offenkundig versuchten um Hilfe zu Rufen. „Bring mich da runter.“ Meinte Nathalie dann an eine der Drohnen gewandt. Die Kriegsmaschine zögerte daraufhin nicht und Holsterte ihre Waffe diagonal über den Rücken ehe sie Nathalie in eine Mechanische Umarmung nahm. Diese klammerte sich ihrerseits an das kalte Metall während die Drohne mit einem einzigen Satz über das Geländer des Balkons hinweg und in die Halle hinunter setzte um dort kurze Zeit später mit einem dezenten Rumpeln Landetete. Kaum am Boden angekommen löste sich Nathalie aus der Umarmung und lief zu dem nächstbesten Priester, einem der widerwärtig Ausseheden Assan. Während sie daraufhin das engmaschige Netz das sich fest um die runzelige Haut der Wurmartigen Kreatur gelegt hatte aufschnitt landete Dennis mit zwei weiteren Widerstandskämpfern ebenfalls auf dem Hallenboden und lief zu ihr herüber.

Kaum hatte Nathalie daraufhin die Fesseln des Assan soweit gelöst das er wieder sprechen konnte meinte der Priester umgehend mit vor Angst zitternder Stimme: „Verschont uns! Wir waren es nicht die sich gegen euch stellen wollten!“ Nathalie warf Dennis daraufhin einen kurzen Blick zu, welcher diesen mit einem Schulterzucken quittierte ehe sie meinte: „Wissen wir, wir haben einen Notruf aufgefangen. Was ist hier passiert?“ Der Priester wirkte daraufhin kurz etwas aus dem Konzept gebracht ehe er eilig antwortete: „Ein kleiner Teil des ältesten Rates hat sich gegen die große Mutter und den restlichen Orden gewandt und mithilfe des Sambesi Ordens die Kontrolle übernommen. Sie haben alle die sie nicht unterstützen festgesetzt.“, „Und die Teldran?“ fragte Dennis daraufhin. „Das wissen wir auch nicht, offensichtlich arbeiten sie irgendwie mit dem Orden zusammen, aber ihr erscheinen hier hat uns ebenso verwundert wie nun zweifellos euch verwundert.“ Antwortete der Priester welcher sich mittlerweile wohl vom Schlimmsten Schock erholt hatte. „Weißt du wo sich die aufrührerischen Teile des Rates aufhalten?“ fragte Dennis dann weiter. „Ich kann bedauerlicher weiße nur spekulieren, aber ich glaube sie haben sich im Heiligtum verbarrikadiert.“ antwortete der Priester. „Gut, wir kümmern uns darum.“ Meinte dann Nathalie düster ehe sie sich erhob. „Hoffentlich haben diese Ratstypen ein paar antworten.“ Stellte sie dann noch fest ehe sie in Richtung des Heiligtums losmarschierte und dabei Dennis und den restlichen Trupp hinter sich herzog.
~~~Ende Kapitel 43~~~

mfg.: Tg

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04 Dec 2016 04:22 #85218 by General Stefan
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Zeit diese Rädelsführer auszuradieren! Nathalie braucht mal Nachhilfe von Talmesh wenn es um Kaltschnäutzigkeit geht :D Hoffe unsere Heldin wird bald lernen jeden Widerstand gnadenlos auszulöschen! :D

Schöne Folge wie immer :)

LG Stefan

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10 Dec 2016 14:39 #85255 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@General Stefan: Irre ich mich oder vermisst da jemand den Stachel des Skorpiongottes und seinen Blutrausch? :D Und ich dachte mit den letzten Kapitel hätte ich genug Zerstörung geschildert um euch vorläufig Zufriedenzustellen :P Da muss ich wohl nachlegen...

@all: Weiter geht's:

Kapitel 44: Das Schicksal der Teldran

Mit gebührendem Respekt näherten sich Nathalie und ihre Eskorte den gewaltigen Vergoldetet Torflügeln die in das Heiligtum des großen Tempels von Etor führten. Ihr Respekt rührte jedoch weniger von der Spirituellen Bedeutung dieses Ortes her als viel mehr von der Tatsache das sich wohl mehrere Feindlich gesinnte Soldaten im inneren des Heiligtums verschanzt hatten als sie bemerkt hatten das sie Angegriffen und bei Seite gewischt wurden. „Leute denkt daran, sowohl die Teldran als auch die Sambesi können von allen Richtungen kommen, auch von oben. Achtet deshalb aufmerksam au eure Flanken und euren Rücken. Aufgrund ihrer Beweglichkeit sind sie eine ganz andere Liga als die Grewock also seid Vorsichtig und schaut euch gründlich um, egal was uns da drin erwartet. Ach ja und passt auf wo ihr da drinnen hin schießt, wir mögen ja nicht an die Sonnenlehre glauben, aber die Etor tun es, sie währen daher wohl nicht gerade erbaut darüber wenn wir einige ihrer Reliquien zertrümmern und ich brauche ja niemandem zu sagen das wir nicht viele Freunde haben. Ich wär euch also dankbar wenn ihr es vermeiden könntet Spirituelle wertvolle dinge als Deckung zu missbrauchen oder sie zu zerschießen. Alles klar?“ Meinte Dennis dann kurz bevor sie alle das Tor erreichten. Zustimmendes gebrumme seitens der abgehärteten Kämpfer war daraufhin, wie es zu erwarten gewesen war, die einzige Antwort. „Also dann wollen wir mal.“ Stellte Dennis daher zufriedengestellt fest und ging direkt auf das imposante Portal zu.

Als sie vor den mächtigen Torflügeln angelangt waren, posteierten sich die Menschlichen Soldaten links beziehungsweise rechts von der Tür um nicht direkt nach dem öffnen der Tür im Schussfeld zu stehen während die Drohnen gut sichtbar, mittig genau vor der Tür Aufstellung bezogen. „Ich habe die Türsteuerrung überbrückt und kann sie öffnen sobald ihr soweit seid.“ Meldete Nathalie dann welche neben der hinter einer Statue verborgenen Kontrollkonsole kauerte. „Gut, dann los!“ erwiderte Dennis worauf sich die mächtigen Türflügel mit einem dumpfen rumpeln von großen Mechanischen Bauteilen in Bewegung setzten. Sobald sich daraufhin zwischen den Türflügeln ein kleiner Spalt geöffnet hatte schleuderte einer der Kämpfer ohne zu zögern eine Verdunklungsgranate hindurch während die Drohnen mit der furchtlosen Unbeirrbarkeit einer Maschine im Gleichschritt vorrückten, die Roten Zielsuchsensoren auf die Tür gerichtet. Sobald sich die Tür noch ein paar Zentimeter weiter geöffnet hatte schossen die ersten ungezielten Schüsse durch die sich rasch ausbreitende schwarze Wolke welche die Verdunklungsgranate erzeugt hatte, trafen jedoch nichts, offenbar waren die Verschanzten Truppen des Ordens im inneren des Heiligtums genauso unfähig ihre Ziele im Wirkungsbereich einer Verdunklungsgranate zu identifizieren wie die Truppen der Synode.

Die Drohnen jedoch hatten nicht im mindesten Schwierigkeiten damit ihre Ziele zu identifizieren, ihre Zielsuchsensoren arbeiteten sowieso nicht auf dem Spektrum des Sichtbaren Lichtes. Ohne Vorwarnung eröffneten sie daher das Feuer und aus den unmittelbar danach einsetzenden Schreien war leicht abzuleiten das sie ihre Ziele getroffen hatten. Die Kämpfer des Widerstandes nutzten unterdessen die Tatsche aus das die Drohnen den Feind ordentlich in Aufruhr brachten und rückten Ihrerseits gedeckt durch die Blickdichte Wolke vor. Auch Nathalie und Dennis schlossen sich ihnen umgehend dabei an und kamen so gerade noch rechtzeitig um zu sehen wie der letzte Ordenssoldat in sich zusammenbrach, der Kombination aus Verdunklungsgarnte und gepanzerten Infanterieabwehrwaffen hatten weder die Sambesi noch Teldran wirklich etwas entgegen zu setzen gehabt und waren einfach überrollt worden. Allerdings waren nicht alle tot, mit vor Aufregung rasselnder Stimme rief ein Sambesi der sich hinter den wuchtigen Altar aus weißem Marmor duckte: „Genug, aufhören ich ergebe mich!“ Nathalie und Dennis sahen sich daraufhin kurz gegenseitig an ehe sie Seite an Seite zu dem Sambesi traten der ein mitleiderregendes Abbild lieferte wie er sich hinter den Stein kauerte und versuchte sich möglichst klein zu machen. An der Färbung seines Panzers war zudem zu erkennen das er noch reichlich jung war, während bei älteren Sambesi der natürliche Körperpanzer einen schimmernden Goldton annahm der im Licht regelrecht funkelte waren junge Sambesi fast ausschließlich Schlammbraun.

Dennis baute sich daraufhin bedrohlich vor dem zusammengekauerten Sambesi auf und fragte donnernd: „Was macht der Orden hier? Antworte und wenn ich dir glaube lassen wir dich am leben.“ Der Sambesi rasselte daraufhin kurz nachdenklich mit den Mundwerkzeugen entschloss sich dann jedoch offensichtlich dazu zu kooperieren da er antwortete: „Ich weiß lediglich das wir von einem Teil des Ältestenrates um Hilfe bei eurer Vertreibung gebeten worden sind. Der Orden sandte daher eine Eingreiftruppe aus um das Problem des menschlichen Widerstandes zu bereinigen und gleichzeitig dafür zu sorgen das es einen Wechsel in der Führung der Etor gibt auf das diese dem Orden in Zukunft wohl gesonnen sind. Dabei haben wir offensichtlich versagt.“, „Soweit deckt sich das mit dem was wir bisher herausgefunden haben.“ Stellte Nathalie umgehend fest. „Gut, dann sag mir was die Teldran hier zu suchen haben.“ Meinte Dennis daraufhin, ebenfalls offensichtlich zufrieden mit dem was der Sambesi gesagt hatte. „Sie helfen uns, also dem Orden im Rahmen des Vertrages von Varshlar.“ Antwortete der Sambesi erneut. „Was ist der Vertrag von Varschlar?“ fragte Dennis weiter woraufhin der Sambesi sich unbehaglich herumdrückte, offenbar musste er mit sich Ringen. Dennis hob daraufhin betont beiläufig seine Waffe und pustete ein imaginäres Staubkorn von der Mündung ehe er die Waffe soweit sinken ließ das sie auf den Sambesi zeigte. Dieser erzeugte daraufhin ein schwer zu deutendes zischendes Geräusch ehe er antwortete: „Der Vertrag von Varschlar ist ein geheimes Abkommen zwischen dem Höchsten Orden und dem Imperium. Er wurde ausgehandelt nachdem der Orden in Erfahrung brachte dass das Imperium dem Zusammenbruch nahe steht. Über Details des Vertrages weiß ich aber nicht Bescheid ich bin ein einfacher Aufseher, kein Ordonator.“ Antwortete der Sambesi. „Warum war das Imperium dem Zusammenbruch nahe?“ fragte Dennis umgehend mit gefurchter Stirn. „Eine Naturkatastrophe soweit ich weiß. Die Strahlungswelle eines sterbenden Sterns hat den Großteil des Teldran Raumes unbewohnbar gemacht, ihre Bevölkerungszahl ist kollabiert und sie sind seit dem auf Lebensmittel und Medikamentenlieferrungen angewiesen. Insbesondere da ihre Militärische Macht nicht mehr groß genug ist ihr Territorium zu erweitern. Die Teldran sind nur noch ein Schatten ihrer früheren selbst.“ Antwortete der Sambesi erneut.

„Hmm das würde einiges erklären.“ Meinte Dennis daraufhin und kratzte sich am Kinn während sich der Sambesi verstohlen regte, offensichtlich in der Hoffnung bald freigelassen zu werden. „Eine letzte Frage Aufseher, wo sind die Ältesten die euch hier her gerufen haben?“ fragte Dennis dann. „Im Versammlungsraum des Ältestenrates, gleich hinter der Tür da.“ Antwortete der Sambesi sofort und deutete mit einem seiner Beine auf eine weitere Tür die aus dem Heiligtum herausführte. Dennis nickte daraufhin und meinte: „Du hast unsere Fragen beantwortet, deshalb darfst du Leben. Aber ich kann dich noch nicht gehen lassen, immerhin würde ich riskieren das du deine Freunde im Orbit kontaktierst. Deshalb bist du ab jetzt ein Kriegsgefangener, immerhin hat der Orden uns den Krieg erklärt.“ Der Sambesi fauchte daraufhin besann sich jedoch gegen einen physischen Angriff, ihm waren die Mündungen die auf in zeigten wohl nur allzu Bewusst. „Fesselt ihn, aber nach Möglichkeit ohne ihm weh zu tun. Er ist immerhin kein Naquiim.“ Meinte Dennis dann an zwei Widerstandskämpfer gewandt.

Während der Sambesi daraufhin fachgerecht verschnürt wurde wandte sich Dennis in Richtung der Tür zum Versammlungsraum und bewältigte die kurze Distanz bis dorthin in nicht einmal einer Minute. „Sie ist versigelt Sir.“ Stellte einer der Kämpfer kurz daraufhin fest während er an dem Bedienfeld herumfummelte. „Nicht mehr lange, haltet euch bereit.“ Erwiderte Nathalie und aktivierte die Überbrückungssoftware ihres Handcomputers. Ähnlich der Zugangstür zum Heiligtum selbst ergab sich auch diese Tür, beziehungsweise die Sicherheitsprotokolle welche sie verschlossen hielten, schnell den überlegenen Terranischen Überbrückungsalgorythmen. „Ich habs, wenn ihr soweit seid kann es los gehen.“ Meinte Nathalie dann. „Dann los.“ Erwiderte Dennis während die Verbliebenen Widerstandskämpfer und die Drohnen die selbe Formation wie zuvor eingenommen hatten, obwohl niemand mehr mit ernsthafter Gegenwehr rechnete. Die Tür zum Versammlungsraum öffnete sich ähnlich langsam wie die Tore in das Heiligtum, allerdings wurde dieses mal davon abgesehen einen Verdunklungsgranate zu nutzen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~


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10 Dec 2016 14:41 #85256 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Kaum hatte sich daraufhin ein sichtbarer Spalt zwischen den Türflügeln gebildet ertönte das ängstliche quieken eines Naquiim begleitet von dem schweren Schnaufen eines Grewock, allerdings sahen die versammelten Mitglieder des aufständischen Ältestenrates davon ab sich wie Tiere unter dem Ausladenden Tisch in der Mitte des Raumes zu verstecken und standen, mehr oder weniger aufrecht, an der hinteren Wand des Raumes den Blick auf die sich öffnende Tür und die Waffen die dahinter warteten gerichtet. „Ihr wagt es das Heiligtum zu schänden?!“ meinte dann einer der ältesten in dem schwachen Versuch so etwas wie Autorität auszustrahlen, ein Unterfangen das ihm aufgrund seiner Defensiven Körperhaltung und der viel zu hohen Stimme gründlich misslang. „Nicht mehr als Ihr selbst in dem ihr den Truppen des Ordens erlaubt habt diesen Ort als Basis für eine Militärische Operation zu nutzen und nebenbei gegen andere Priester vorzugehen.“ Erwiderte Dennis gelassen während er Seite an Seite mit Nathalie in den Raum schlenderte. „Sehr richtig. Das Ihr euch noch in die Augen sehen könnt ohne vor Scham in Ohnmacht zu fallen sagt alles über euch aus.“ Meinte eine scharfe Stimme daraufhin. Sofort wirbelte Nathalie daraufhin herum und erkannte den plumpen Körper eines ausgewachsenen Assan, eskortiert durch mehre Priester, aufgerichtet knapp hinter den Widerstandskämpfern stehen.

Die Augen der ältesten wurden daraufhin stellenweiße glasig, während die Gesichter zweier blankes Abscheu widerspiegelten. Jedoch enthielten sie sich alle eines Kommentars wodurch ein wütend klingendes schwer zuzuordnendes Geräusch das unter dem Tisch hervordrang deutlich zu hören war. „Was ist da unten?“ fragte Dennis umgehend scharf, seine Tonfall und auch seine Körpersprache machten dabei mehr als deutlich das er keine Lust auf Spielchen hatte. Die ältesten sahen sich daraufhin kurz missmutig an ehe einer von ihnen meinte: „Ein Störkörper den wir versucht haben zu isolieren.“, „Aha.“ Meinte Dennis daraufhin lediglich ehe er einem der Kämpfer zunickte der sich sofort in Bewegung setzte um zu inspizieren was sich unter dem Tisch befand. Dabei hielten seine Kameraden die Waffen die ganze Zeit auf die ältesten gerichtet, nur für den Unwahrscheinlichen Fall das sie versuchten sich irgendwie aus der Affäre zu ziehen. Schließlich ging der Soldat in die Knie und spähte unter den Tisch worauf er sofort Meldung machte: „Hier liegt jemand, gefesselt.“, „Hohl ihn da raus.“ Erwiderte Nathalie lediglich. Der Soldat hängte sich seine Waffe daraufhin über den Rücken um beide Hände freizuhaben ehe er noch einmal in die Hocke ging und kurz unter dem Tisch herumhantierte, dann zog er einen, in ein engmaschiges Netz gewickelten, Körper unter dem Tisch hervor und begann mit seinem Kampfmesser vorsichtig die Verschnürungen zu lösen.

Während der Soldat daraufhin den gefangenen entschnürte fuhr der Assan mit seiner Schimpftriade fort: „Ich verbanne euch, euch alle. Betrachtet euch fortan als Ausgestoßene!“ Dann wandte sich der Gesichtslose Kopf, der von vorne praktisch ausschließlich aus einem großen Maul bestand an Nathalie und Dennis und meinte, mit deutlich gemäßigterem Tonfall: „Die wahren Anhänger der Lehre von Etor stehen in eurer Schuld. Wieder einmal waren es die Kinder von Terra, dem Planeten der Krieger, die uns errettet haben. Erneut habt ihr den Wächtern des Lichtes geholfen obwohl diese euch nicht gerade Grund dazu gegeben haben. Kraft meiner Autorität als große Mutter von Etor, der weltlichen Vertreterin der alles beherrschenden Gottheit, versichere ich euch dafür die bedingungslose Hilfe und den Beistand der Etor Weißen, sowohl Spirituelle als auch Materiell wenn es notwendig wird. Nie wieder soll etwas oder jemand dass Heilige Bündnis unserer Völker gefährden.“, „Wow.“ Meinte Steve daraufhin verdutzt, die Ansprache der großen Mutter war respekteinflößend gewesen, etwas an ihrer Stimme und Ausstrahlung machte deutlich das sie nicht nur Heiße Luft von sich gab.

Unterdessen war der Soldat damit fertig den Gefangenen aus seinem Netz zu befreien und meinte: „Vorsichtig Ma’am.“ Als er der Frau beim aufstehen half. „Ich danke dem Göttlichen dass mein Hilferuf euch erreicht hat und euch das ihr Nachsichtig mit uns wart.“ Meinte Sandra kurz darauf an Nathalie und Dennis gewandt während sie sich schwer auf den Tisch stützte. „Nachsichtig?“ fragte Nathalie daraufhin eine Augenbraue hebend. „Ihr habt uns nicht vernichtet weil wir mit euren Feinden kooperiert haben.“ Antwortete Sandra. Nathalie und Dennis sahen sich daraufhin kurz an ehe Nathalie meinte: „Ich glaube wir müssen hier mal ein paar Dinge klarstellen. Wir sind keine Rachsüchtigen Monster welche die ganze Galaxis in Flammen sehen wollen.“, „Aber diese Welt der Synode, ihr habt nichts als Feuer zurückgelassen.“ Erwiderte Sandra. „Sie wollten es so. Sie haben mit diesem Krieg angefangen, dann sollen sie ihn eben bekommen. Aber ihr, die Etor habt nichts getan was eine solche Aktion rechtfertigen würde.“ Antwortete Dennis. Daraufhin waren es Sandra und die große Mutter welche sich kurze Blicke zuwarfen ehe Sandra meinte: „Nun... trotzdem danke.“, „Keine Ursache, aber es ist immer noch eine Flotte des Ordens im Orbit um die wir uns kümmern müssen.“ Antwortete Nathalie. „Ich werde sie im Namen der rechtmäßigen Führung der Etor Weißen auffordern dieses System umgehend zu verlassen.“ Meinte die große Mutter daraufhin, worauf einer der festgenagelten Ältesten verächtlich schnaubte. „Bei allem nötigen Respekt, ich bezweifle dass das funktionieren wird.“ Stellte Dennis umgehend fest.

„Er hat recht große Mutter, der Orden wird nicht einfach abrücken, jetzt wo sie soweit gekommen sind.“ Stimmte Sandra zu. „Wir brauchen etwas das eurer Forderung Nachdruck verleiht.“ Stellte Dennis daraufhin fest. „Wir haben keine Kriegsschiffe.“ Antwortete Sandra sofort. „Ich weiß, aber ich habe schon eine Idee mit der wir ihnen einen ordentlichen Schreck einjagen können.“ Erwiderte Dennis. „Was habt ihr vor?“ fragte die große Mutter daraufhin. „Dem Orden demonstrieren dass dieser Planet noch immer unter Terranischem Schutz steht.“ Antwortete Dennis. „Wir haben aber nur zwei Schiffe.“ Erwiderte Nathalie daraufhin via Gedankenkommunikation. „Ich weiß, aber die wissen das nicht.“ Antwortete Dennis. „Du willst ihnen weiß machen das wir mehr Schiffe haben?“ fragte Nathalie daraufhin. „Ganz genau, tarnen und täuschen. List ist im Krieg mindestens so wichtig wie pure Feuerkraft.“ Bestätigte Dennis sofort. Darauf nutzte Dennis seinen Neurokommunikator um mit Solaria in Kontakt zu treten und fragte: „Wie viele Phantome kannst du maximal erzeugen?“, „Wenn ich einen Großteil der Schiffsenergie und Rechenkapazität den Geistergeneratoren zur Verfügung stelle, müsste ich in der Lage sein acht Phantome zu erzeugen, allerdings auf kosten meiner eigene Kampffähigkeit.“ Antwortete Solaria umgehend. „Wenn alles nach Plan läuft fällt auch kein einziger Schuss.“ Erwiderte Dennis. „Und du glaubst dass das funktioniert?“ fragte dann Nathalie. „Ja, und zur Not haben wir noch Samara und den Rest der Flotte auf der Rückhand.“ Antwortete Dennis. „Solaria?“ fragte Nathalie daraufhin. „Der Plan hat durchaus realistische Erfolgschancen Sir.“ Antwortete Solaria umgehend. „Also gut, bereite alles vor.“ Erwiderte Nathalie daraufhin.

„Alles in Ordnung?“ fragte dann Sandra. „Ja, warum?“ fragte Nathalie. „Ihr habt so abwesend ausgesehen.“ Antwortete Sandra. Nathalie grinste daraufhin kurz und meinte, „Wir haben uns nur beraten, alles in Ordnung.“ Obwohl die Priesterin daraufhin weniger überzeugt wirkte erwiderte sie nichts, was der großen Mutter die Gelegenheit gab zu sprechen: „Dann hoffe ich das es euch gelungen ist einen erfolgversprechende Vorgehensweiße zu erörtern?“, „Ja. Das könnte man so ausdrücken. Fordert ihr die Truppen des Ordens auf zu gehen, sollten sie sich weigern, haben wir eine kleine Überraschung für sie vorbereitet.“ Antwortete Dennis. Die Etor sahen sich daraufhin mit viel sagenden Blicken an, enthielten sich jedoch eines Kommentars. Stattdessen bewegte sich die Große Mutter zu einem am Tisch stehenden Podest vor dem in den Tisch eine Konsole eingebettet war. Nachdem sie sich auf dem Podest niedergelassen hatte begann sie sofort die Konsole, die wie alle Assan Kontrollflächen durch bloße Körpervibrationen bedient werden konnten, zu aktvieren. Schnell erschien daraufhin ein freischwebender Holographischer Bildschirm über dem Tisch auf dem nun ein reichlich ungeduldig wirkender Sambesi zu sehen war, seine Ocker bis Goldene Färbung wies ihn dabei als relativ alt und damit erfahren aus.

Als der Sambesi dann die große Mutter erkannte wirkte er kurz überrascht, fing sich jedoch schnell wieder und fragte von oben herab: „Wo ist der Zuständige Ordensaufseher?“, „Das spielt keine Rolle, kraft meiner Autorität als große Mutter der Etor weißen fordere ich euch und eure Schergen auf unseren Raum umgehend zu verlassen. Ihr habt bereits genug schaden angerichtete Sambesi!“ erwiderte die große Mutter nicht minder autoritär. Wie es zu erwarten gewesen war, zeigte sich der Sambesi jedoch weniger beeindruckt und rasselte einmal kurz mit seinen Mundwerkzeugen ehe er antwortete: „Die Autorität des Sambesi Ordens überschreibt die eure bei weitem, zudem seid ihr offiziell eine Gefangene, ergebt euch und ich sehe davon ab meine Truppen an zu weißen euch zu liquidieren.“, „Was erdreistet Ihr euch Sambesi! Eure Truppen sind längst tot und das werdet ihr ebenso bald sein wenn Ihr euch weigert uns in Ruhe zu lassen.“ Konterte de große Mutter. Nun wirkte der Sambesi tatsächlich leicht verunsichert, vermutlich war ihm aufgefallen dass keiner seiner Trupps am Boden sich zurückmeldete. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab zu beharren: „Eure Minenfelder können Euch vor mir nicht Schützen, Ihr habt nichts gegen mich in der Hand. Also ergebt euch!“, „Ihr irrt fatal.“ Antwortete die große Mutter lediglich düster. Worauf Nathalie Solaria das Zeichen zum Start gab.

Im, nächsten Moment war zu erkennen wie auf der Kommandobrücke des Sambesischiffes hektische Aktivität ausbrach und der Kommandant welcher sich bislang mit der großen Mutter Unterhalten hatte fuhr verärgert herum worauf mehrere kurze Konversationen in der fremdartigen, rasselnden Sprache der Sambesi zu hören waren. Überraschender weiße verfügte die Kommunikationsschnittstelle der Etor über eine Simultanübersetzungsfunktion und lies alle anwesenden daher an den aufschlussreichen Gesprächen der Sambesi teilhaben: „Was ist los?“, „Neun Kontakte sind in unmittelbarer Nähe aufgetaucht, Terranische Signatur.“, „Wo kommen die her?!“, „Weiß ich nicht Sir, aber die Sensorwerte lassen auf Tarntechnologie schließen.“, „Können Sie bestimmen ob es dort noch mehr von denen gibt?“, „Negativ Sir, wir hatten keine Ahnung das die da sind, bis gerade eben.“, „Was tun sie?“, „Bislang nichts, aber das dürfte wohl nur ein temporärer zustand sein.“ Daraufhin wandte sich der Sambesi wieder dem Bildschirm zu den er zwischenzeitlich vor lauter Aufregung völlig vergessen hatte und meinte mit hektisch arbeitenden Mundwerkzeugen: „Ich weiß nicht wo ihr diese Schiffe her habt, aber das ist noch nicht vorbei, der Orden schätzt es nicht wen man sich ihm widersetzt.“, „Ihr habt die Wahl Sambesi, entweder ihr geht und kommt mit dem Leben davon oder ihr bleibt und spürt den Zorn der Terraner.“ Erwiderte die große Mutter aalglatt und völlig unbeeindruckt von der Drohung des Sambesi. „Also gut wir gehen.“ Meinte der Sambesi daraufhin etwas zu schnell, offenkundig hatte er nie wirklich vorgehabt sich mit Terranischen Schiffen anzulegen. „Bevor ihr geht, solltet Ihr noch kurz warten, dann werden wir einige gefangene Transferieren.“ Meinte die große Mutter daraufhin, was der Sambesi nur mit einem ruckartigen Nicken Quittierte ehe die Verbindung abgebrochen wurde.
~~~Ende Kapitel 44~~~

mfg und schöne Vorweihnachtszeit: Tg

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10 Dec 2016 14:58 #85257 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Ja, wir vermissen alle den lieben Tal'mesh und seinen Gebieter Tarlock. Man, waren das noch Zeiten. :D
Nichts gegen deine anderen FFs, die sind selbstverständlich klasse und jedes füpr sich ein rundum gelungenes Universum, doch würde ich mir wünschen, nach den Terranischen Kriegen wieder ins Stargate-Universum zurück zu kehren und im dritten Teil von DRG zu erleben wie es mit Tal'mesh und co. weitergeht, gibt ja noch einige offene Stellen mit den Wraith und Antikern und wer weiß, was wir dann noch erleben könnten (Ori? Replikatoren? Eine ganz neue Galaxie mit neuen, unbekannten Spezies?^^). ;)

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10 Dec 2016 19:29 #85263 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Schönes Kapitel, ich wünsche mir ja, dass unsere Helden villeicht bald eine Art Werft finden in der sie beginnen können, neue terranische Schlachtschiffe zu bauen :D Ich vermisse deinen Skorpiongott zwar, aber mir reicht das absolut schon, wenn Nathalie ihre dämonische (Sith) seite an sich entdeckt und die Galaxie das fürchten lehrt :D Hunter hat aber recht, dass es langsam wieder Zeit wird in die Milchstraße zurückzukehren ^^

LG Stefan

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17 Dec 2016 13:54 #85279 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
@Jack Hunter: Ja es ist immer schön sich an die Vergangenheit zu erinnern. Vielleicht mach ich nach Nathalie und co. wirklich mit den einfach gestrikten Brutalos meiner ersten kreation weiter.

@General Stefan: Jaja, eine Werft so siehst du aus :D Dann kann ich den erzählerreichen Spannungsbogen auch gleich in die Tonne kloppen :P Aber keine Sorge die Widerstandsflotte bekommt noch Verstärkung und zwar ordentlich. Außerdem habe ich die Milchstraße doch nie verlassen ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 45: Mögliche Alliierte?

Zufrieden mit der Tatsache das sie der Synode einen ordentlichen Schlag versetzt und gleichzeitig den Orden in seine Schranken verweisen hatten, war Nathalie bester Laune als sie fröhlich summend in die Kommandozentrale kam. Hier wurde sie bereits von dem, offenbar niemals müden, Dennis samt General Stulz und einigen weiteren bekannten Gesichtern, inklusive einigen der Stabsmitglieder des Generals erwartet. „Guten Morgen, wie ich sehe fühlen Sie sich schon heimisch.“ Meinte Nathalie dann zu Begrüßung als sie auf die kleine Plattform in der Mitte der Zentrale geschlendert kam. „Herr Pfeiffer war so freundlich uns einzuweisen. Das ist wirklich ein beeindruckender Stützpunkt, ich wünschte wir hätten früher schon so etwas zu unserer Verfügung gehabt.“ erwiderte General Stulz. „Das kann ich mir vorstellen.“ Meinte Nathalie daraufhin und warf einen Blick auf die freischwebenden Holoabbildungen. „Wir waren gerade dabei die höchst interessanten Informationen die Teldran betreffend durchzugehen die wir gestern erhalten haben.“ Erklärte General Stulz umgehend. „Sie meinen das sie mit dem Orden zusammenarbeiten?“ fragte Nathalie daraufhin. „Nein, viel eher die Tatsache warum sie das tun.“ Antwortete General Stulz. „Wozu, ich meine was nützt uns das?“ fragte Nathalie daraufhin. „Es ist offenkundig das die Teldran nicht aus freien Stücken für den Orden Kämpfen, sie müssen es tun um das Bestehen ihres Staates und Vielleichts sogar ihrer Spezies zu sichern. Eventuell können wir das ausnutzen und sie auf unsere Seite ziehen.“ Antwortete General Stulz mit leuchtenden Augen.

Nathalie konnte die Begeisterung ihres gegenüber daraufhin nicht so wirklich nachvollziehen und bedachte ihn mit einem skeptischen Blick ehe sie meinte: „Und Sie glauben dass das funktionieren kann?“, „Selbstverständlich, zwar wissen wir so gut wie nichts über die Teldran, aber das kann nur ein gutes Zeichen sein, immerhin bedeutet es dass sie auch nicht gegen uns Aktiv sind.“ Antwortete General Stulz. „Wir haben erst gestern über ein Dutzend von ihnen getötet, ich bezweifle dass sie darüber allzu erfreut sind.“ Erwiderte Nathalie. „Damit haben Sie mit Sicherheit recht, allerdings ist auch die Geschichte zwischen dem Sambesi Orden und dem Teldran Imperium nicht gerade harmonievoll und trotzdem waren sie in der Lage einen Vertrag auszuhandeln.“, „Ja weil die Teldran auf die Lieferrungen des Ordens angewiesen sind.“ Gab Nathalie umgehend zu bedenken. Neben der simplen Tatsache das sie tatsächlich daran zweifelte ob die Teldran überhaupt etwas mit ihnen zu tun haben wollten, musste sich Nathalie auch eingestehen dass sie die Reptilien wesen unheimlig fand und deshalb nicht gerade Feuer und Flamme für die Idee war mit ihnen zusammenzuarbeiten. Es war dabei nicht die Optik der Teldran die auf Nathalie so verstörend wirkte, immerhin war sie den Anblick der Unförmigen Naquiim ebenso wie den der Fremdartigen Assan und einschüchternden Grewock gewohnt. Nein es war die art wie sie agierten, diese völlige Gefühlskälte in ihren Augen. So anders die meisten Nichtmenschlichen Rassen auch sein mochten, sie hatten in aller Regel doch vergleichbarer Gemütszustände wie ein Mensch. Sie hassten und liebten, sie fürchteten und sehnten sich nach dingen oder Geschehnissen. Nicht so aber die Teldran, sie waren völlig gleichgültig und dabei kaltblütig berechnend.

Selbst in der Hitze eines Kampfes auf Leben und Tod war kein Gefühl auf die praktisch versteinerten Züge der Teldran Krieger geschlichen und das machte Nathalie noch immer zu schaffen. „Nun vielleicht können wir ihnen ja etwas anbieten das genauso wertvoll, oder sogar noch wertvoller für sie ist.“ Meinte General Stulz dann. „Und was sollte das sein, wir haben nichts anzubieten das für sie von Wert sein könnte?“ fragte Nathalie daraufhin. „Falsch, wir haben etwas anzubieten das wertvoller ist als alle Rohmateriallieferungen des Ordens zusammen.“ Erwiderte General Stulz. „Und das wäre?“ fragte Nathalie skeptisch. „Wissen Nathalie, das Wissen des Fortschrittlichsten Volkes der Geschichtsschreibung. Das Wissen der Terraner.“ Antwortete Dennis an der Stelle des General. „Ihr wollt den Teldran Technologie überlassen!?“ fragte Nathalie daraufhin schockiert. „Nein, nein nicht direkt. Außerdem besteht der Terranische Wissens und Technologieschatz nicht nur aus Waffen auch wenn sie wohl die bekanntesten Vertreter sind.“ Antwortete Dennis. Erst jetzt ging Nathalie ein Licht auf und sie fragte: „Glaubt ihr den wir können die Planeten der Teldran wieder Bewohnbar machen?“, „Wir nicht. Aber Sie mit unserem Wissen bestimmt.“ Antwortete Dennis. „Wie?“ fragte Nathalie daraufhin. „Im Laufe ihrer Expansion hat das Terranische Pionierkommando ausgesprochen ausgeklügelte Terraformingmethoden entwickelt. Sie waren in der Lage alle festen Welten ihres Heimatsystems in einen Kolonisierbaren Zustand zu bringen und das obwohl dort zuvor mörderische Bedingungen herrschten.“ Antwortete dann Solaria mit einer Stimme wie eine Lehrerinn und Nathalie konnte sie sich dabei gut mit einer übergroßen Brille und erhobenem Zeigefinger vorstellen.

„Gut und wie wollen wir Kontakt mit den Teldran aufnehmen? Der Orden hat uns offen den Krieg erklärt und die Teldran sind, ob freiwillig oder nicht, Alliierte des Ordens.“ Fragte Nathalie daraufhin. „Sie sind keine Alliierten, nur Vertragspartner. Die Teldran sind ein stolzes Volk und extrem scheu was den Umgang mit anderen Spezies angeht, ich bezweifle dass sie allzu begeistert von den Bedingungen des Ordens sind. Zudem sind sie ähnlich den Sambesi außerordentlich rational im Denken, vermutlich sogar noch Rationaler. Sie werden ein Angebot das ihnen erhebliche Vorteile bringt daher nicht einfach ignorieren und Stur ihren bisherigen Weg verfolgen.“ Antwortete General Stulz. „Also schlagen sie vor sie einfach zu Kontaktieren?“ fragte Nathalie daraufhin ungläubig und ein bisschen skeptisch. „Ja. Natürlich so dass der Orden und die Synode nichts davon mitbekommen, aber ansonsten offen und direkt.“ Bestätigte General Stutz umgehend. „Wenn Sie meinen.“ Erwiderte Nathalie lediglich, ihre Zweifel waren alles andere als ausgeräumt. Das musste auch Dennis bemerkt haben, den er meinte: „Nicht immer müssen Lösungen Kompliziert sein, manchmal ist es wirklich so einfach wie es scheint.“, „Also gut, wenn es euch beide glücklich macht habt ihr meine Unterstützung dieses Planes.“ Erwiderte Nathalie daraufhin, zwar war sie selbst immer noch nicht überzeugt, aber bisher hatte es sich immer als klug herausgestellt auf Dennis oder General Stulz zu hören. Die beiden Männer verfügten schlichtweg über Erfahrung, ein Umstand den Nathalie beim besten Willen nicht Leugnen konnte und auch nicht wollte.

„Sehr schön. Bevor wir dieses Vorhaben weiter verfolgen sollten wir unsere Aufmerksamkeit jedoch dringlicheren Problemen zuwenden Es gibt da noch ein Problem.“ Meinte General Stulz unvermittelt. „Und das wäre?“ fragte Nathalie umgehend. „Dank Ihrer Rettungsaktion sind wir zwar frei aber gleichzeitig hat die Bevölkerung dieser Basis drastisch zugenommen. Vom Platz her mag das kein Problem sein, aber unsere Nahrungsmittel und Medikamentenvorräte sind begrenzt, insbesondere nach dem Verlust der Arche.“ Antwortete General Stulz. „Ich glaube in dieser Hinsicht irren Sie Sir. Ich habe mich bereits tiefgreifend mit dem Aufbau dieser Basis beschäftigt und habe dabei eine riesige Hydroponikanlage entdeckt. Die mag zwar nicht so schön sein wie die Biosphären der Arche, aber sie produziert definitiv genug Pflanzliche Nährstoffe für uns alle.“ Erwiderte Dennis. General Stulz drehte sich daraufhin zu Dennis um und hob überrascht eine Augenbraue ehe er meinte: „Das sind gute Neuigkeiten, haben Sie auch schon in Erfahrung bringen können wie man die Anlage nutzt?“ An dieser Stelle schaltete sich Solaria erneut in die Unterhaltung ein und antwortete: „Die Hydroponsichen Versorgungseinrichtungen in Terranischen Außenposten oder an Bord von Raumstationen und großen Schiffen Arbeiten in aller Regel vollautomatisiert. Sie müssen daher lediglich die Zuchtsequenz starten.“, „Na das klingt ja einfach, das sollten wir hinbekommen.“ Stellte Nathalie umgehend fest, zwar hatte sie keine Ahnung was eine Zuchtsequenz war, aber sie war trotzdem zuversichtlich das sie diese Aufgabe meistern würden, immerhin hatten sie schon ganz anderes Geschafft.
~~~fortsezung im nächtsen Post~~~

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17 Dec 2016 13:59 #85280 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Dem kann ich nur zustimmen, eine schöne Abwechslung das einmal etwas leicht ist.“ Meinte General Stulz daraufhin zustimmend während Dennis keine Zeit verplemperte und auf einer in den Zentralen Holotisch eingelassenen Konsole herum tippte. „Ich habe das Hydroponsiche Kontrollsystem gefunden, aber es weigert sich Anweisungen entgegen zu nehmen.“ Meinte er darauf mit tief gefurchter Stirn. „Vermutlich sind die für die Lebensmittelerzeugung verwendeten Systeme als Kritsch klassifiziert, so dass nicht jeder sie Manipulieren kann.“ Vermutete General Stulz umgehend. „Das ist gut möglich Sir.“ Stimmte Dennis zu ehe er sich an Nathalie wandte: „Versuch du mal den Glück, vielleicht sorgen deine Gene dafür das dieses Programm sich etwas kooperativer verhält.“ General Stulz sah Dennis aufgrund seiner Ausdruckweiße daraufhin überrascht an, schwieg jedoch während Nathalie zu Dennis schlenderte und sich neben ihm vor der Konsole aufstelle ehe sie die Anzeigen kurz überflog. Zwar konnte sie die meisten Beschriftungen verstehen, doch das half Nathalie nicht wirklich dabei das gesamte Gefüge zu Verstehen, wen es um komplexe, vielschichtige Systeme ging war sie einfach immer noch in aller Regel überfordert. „Versuch einfach das System zu Starten.“ Meinte Dennis daher nachdem er registriert hatte das Nathalie leicht planlos wirkte. „Versuche ich ja, sobald ich den Startknopf gefunden habe.“ Antwortete Nathalie daraufhin, auch wenn es ihr leicht peinlich war ihr Unwissen vor dem General zu zeigen. Dieser ignorierte die Situation jedoch augenscheinlich völlig.

Nach etwa einer halben Stunde hatten sie es mit Hannes Hilfe daraufhin tatsächlich geschafft die Hydroponsichen Nahrungsmittelproduktionsanlagen des Stützpunktes zu aktivieren. Solaria hatte dabei recht behalten dass das System vollautomatisch ohne Menschliches Eingreifen funktionierte was für alle anwesenden eine Erleichterung gewesen war, die dem Widerstand zur Verfügung stehende Arbeitskraft war immerhin sowieso schon begrenzt genug. „Das ist ein guter Tag für den Widerstand, endlich müssen wir uns keine Sorgen um Nahrung und Medikamente mehr machen.“ Stellte General Stulz daraufhin fest. „Dann währen da ja nur noch die Naquiim und Sambesi.“ Meinte Nathalie umgehend Sarkastisch. Der General grinste daraufhin kurz ehe er zuversichtlich meinte: „Mit denen werden wir schon fertig, wir haben die mächtigsten Kriegsschiffe des ganzen Universums dank Ihnen auf unserer Seite. Sie werden denken das ein böser Alptraum über sie gekommen ist.“, „Ich hoffe sie behalten recht.“ Stellte Nathalie daraufhin fest, es stimmte zwar das Solaria und Samara, insbesondere zusammen und gedeckt durch weitere Schiffe praktisch unaufhaltsam waren und bislang alles was versucht hatte sie aufzuhalten zermalmt hatten, aber es waren dennoch nur zwei Schiffe und mittlerweile wusste Nathalie genug über die Militärische Stärke ihrer Feinde um zu wissen das diese Tausende von Kriegsschiffen zu ihrer Verfügung hatten und zudem beständig weitere Einheiten bauen konnten.

„Ich verspreche Ihnen das ich recht behalten werde, es ist schon zu lange her das unsere Art selbstbestimmt gelebt hat. Zunächst sollten wir deshalb nach Verbündeten schauen. Ich wäre hoch erfreut wenn sie mir dabei helfen die Nachricht an den Teldran Patriarch zu verfassen.“ Erwiderte General Stulz, noch immer mit einem tiefüberzeugten Tonfall. „Wenn Sie das wollen.“ Meinte Nathalie daraufhin Schulterzuckend, auch wenn sie keine Ahnung hatte was sie einem Alienanführer sagen sollte um ihn auf ihre Seite zu ziehen. Dem General schienen ihre Zweifel umgehend aufgefallen zu sein da er meinte: „Machen Sie sich keine Sorgen und arbeiten Sie mit Ihrem gesunden Menschenverstand. Ich habe auch keine Erfahrungen im Umgang mit den Teldran.“, „ Das sind ja die besten Voraussetzungen.“ Scherzte Nathalie darauf. General Stulz zog als Antwort lediglich eine Augenbraue hoch, erwiderte jedoch nichts, wenn er ebenfalls zweifel hatte ließ er sie sich nicht Anmerken. „Ob ich jemals auch so gut wie er sein werde?“ fragte sich Nathalie dann selbst während sie neben dem Zielstrebig zur Kommunikationszentrale laufenden General her lief. Allerdings überkamen sie noch im selben Moment Zweifel, ja sie mochte ja einiges gelernt haben und bislang auch recht erfolgreich gewesen sein, aber was bildete sie sich eigentlich ein? Das alles änderte nichts daran das sie nun mal nur eine Zwangsarbeiterin war. Jeder Tag aufs neue machte Nathalie immerhin Bewusst wie wenig sie eigentlich wusste. Selbst dinge die für den General und Dennis offenbar zum vorausgesetzten Grundwissen gehörten waren für sie immer noch neu und unbekannt. Erneut überkam sie daher eine Welle der Verzweiflung, auf was hatte sie sich da nur eingelassen, warum hatte sie sich nicht einfach mit ihrem Leben als Sklavin zufrieden gegeben?

Während die beiden daraufhin Nebeneinader her zu der nur eine Tür weiter liegenden Kommunikationszentrale der Basis gingen registrierte Nathalie wie der General ihr verstohlene Seitenblicke zuwarf und dabei offenkundig drauf spekulierte nicht bemerkt zu werden. „Was ist den General?“ fragte Nathalie dann und warf nun ihrerseits einen verstohlenen Seitenblick zu dem Mann hinüber. Dieser zuckte daraufhin ertappt kurz zusammen und meinte: „Nichts, nichts. Ich war nur in Gedanken.“ Obwohl Nathalie ihm diese Antwort eigentlich nicht abkaufte, lies sie es vorläufig darauf beruhen und schwieg während die beiden durch die Tür in die Kommunikationszentrale traten. Hier wurden sie auch schon erwartet, zwar hatte der Widerstand nicht viele Experten was die Interaktion mit anderen Spezies anging, immerhin war das bisher kaum nötig gewesen, aber einige der Kämpfer verfügten aufgrund ihres Lebens vor dem Widerstand trotzdem über einige Kenntnisse über die art und weiße in der die Alienvölker miteinander Kommunizierten. Zusätzlich waren auch zwei Kommunikationsspezialisten anwesend die mehr für die Technische Seite als den Inhalt einer Übertragung zuständig waren. Als Nathalie die ganzen Menschen erblickte seufzte sie unwillkürlich auf, schon wieder musste sie mit so vielen unbekannten klarkommen die zudem über so viel mehr Fachwissen verfügten. „Machen Sie sich keine Sorgen, das wird bestimmt alles gut gehen.“ Meinte General Stulz umgehend aufmunternd, vermutlich hatte er den Seufzer gehört. „Ich hoffe Sie haben recht.“ Antwortete Nathalie lediglich während sie versuchte eine selbstsichere Miene aufzusetzen und dem General folgte.
~~~Ende Kapitel 45~~~

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18 Dec 2016 21:12 #85283 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Der zweite Terraner Konflikt - Rache der Verbannten
Hui das ist ja ein interessanter Schritt, sich an die Telderan zu wenden. Bleibt nur zu hoffen, dass diese mit der Neubesiedlung ihrer eigenen Welten so beschäftigt seien werden, dass sie sich nicht mehr um die Terraner kümmern können! Bin ja mal gespannt, wie es weiter geht :)

LG Stefan

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