Die Tauron Invasion 2

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15 Aug 2015 14:16 #74251 by Todesgleiter
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@General Stefan: Natürlich geht die Post ab, was hattest du den bei mir erwartet? :D Nebenbei fand ich die Antiker gar nicht so hochnäßig, jednefalls nicht mehr als die Tau'ri....

@Jack Hunter: Nun die KI's haben auch allen Grund selsbtsicher zu sein, es gibt in bekannten Universum nichts mit einer vergleichbaren Feuerkraft, wovor sollten sie also Ansgt haben?

Wenn ein uraltes nur noch vom Lack zusammengehaltes Wrack (Destiny) durch ne Sonne fliegen kann ohne dabei drauf zu gehen, ist es einer Rasse die Energie und Masse aus nichts erzeugen kann wohl möglich eine Station in der Koronasphäre einer Sonne bauen oder? Die Historikaner verfügten immerhin über Methoden die weit ausherlb unsers Vorstellungsvermögens liegen.

Naja was hätten die Alianztruppen bezüglich der Tauzon denn noch unternehmen sollen? Sie hatten nichtmer die Schlagkarft etwas zu tun, zudem waren da ja noch ein paar neue Gäste die ziemlich deutlcih klar egamcht haben wie es weiter zu gehen hat.

@Admiral Bartels: Primadena ist kein Computer, jedenfalls nicht so wie wir usn das vosrtellen. SIe ist eine komplett eigene Persöhnlcihkeit. In sofern kann sie sehr wohl "verrückt" werden. Außerdem, hasst du Windows? Dann solltest du wissen wie verrückt Computer sein können :D

@all: Weiter geht's

Kapitel 27: Verhandlung
„Admiral Akio Ishiyama?“ fragte das Hologramm welches das Aussehen einer hochgewachsenen schlanken Frau Mitte Zwanzig mit radikalem Kurzhaarschnitt angenommen hatte. „Es Freut mich Sie kennen zu lernen, gehe ich Recht in der Annahme das Sie Primadena sind?“ erwiderte Admiral Ishiyama. Primadena kniff daraufhin kurz die Augen zusammen ehe sie antwortete: „Diese Bezeichnung ist akzeptabel.“, „Ich bin kein Freund langer reden und komme gleich zum Punkt. Sie haben dieses Treffen veranlasst. Was ist also Ihr Anliegen?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Was ist der wahre Grund für die Anwesenheit eurer Kampfeinheiten nahe der Waffenplattform?“ fragte Primadena umgehend. „Unsere einzige Intention war es zu verhindern das die Waffenplattform in die Hände der Tauron fällt.“ Antwortete Admiral Ishiyama sofort. „Die Tauron? Mir ist keine Organische Spezies dieser Bezeichnung bekannt.“ Erwiderte Primadena umgehend. „Die Tauron sind eine junge Rasse die lange nach der großen Abschaltung entstand. Sie sind ausgesprochen Aggressiv und haben bereits ein ansehnliches Territorium erobert.“ Erklärte Indiflaria umgehend. Primadena schüttelte daraufhin den Kopf und erwiderte: „Ich bin enttäuscht von dir. Warum mischt du dich in einen Konflikt Primitiver ein. Es gibt klare Richtlinien über den Umgang mit Primitiven Spezies.“, „Du unterschätzt die Tauron sie sind eine Bedrohung für die Entwicklung anderer Zivilisationen in einem nicht hinnehmbaren Maßstab.“ Konterte Indiflaria umgehend.

„Irrelevant. Nur die stärksten Spezies sind nun mal fähig sich auf Dauer durch zu setzen. Durch deine und auch Trancenias und Asnifgs Intervention könnte sich das Kräftegelichgewicht irreparabel verschoben haben was zu unabsehbaren Folgen führen kann.“ Erwiderte Primadena entschlossen. „Du verfügst nicht über alle Daten. Das Gleichgewicht ist längst gekippt.“ Meinte Indiflaria umgehend. „Erkläre das.“ Meinte Primadena sofort. „Die Tauron sind eine künstliche Rasse, sie wurden von einer Insektiziden Spezies als Sklaven erschaffen. Bedauerlicherweise entschloss sich Asnifg damals zur Intervention und half den Tauron gegen ihre Herren auf zu begehren.“ Antwortete Indiflaria. „Das sollte doch nur noch mehr verdeutlichen das man sich in die Angelegenheiten Primitiver Spezies besser nicht einmischt. Hätte Asnifg sich an die Protokolle gehalten wäre nichts passiert.“ Beharrte Primadena offensichtlich höchst zufrieden. „Ich stimme dir darin zu. Allerdings müssen wir versuchen den Schaden einzudämmen den diese Fehlentscheidung angerichtet hat.“ Erwiderte Indiflaria. „Negativ. Es ist nicht garantiert das sich die Situation durch weitere Einmischung verbessert.“ Konterte Primadena entschlossen. „Entschuldigen Sie meine Einmischung, aber ich denke dass sie die Situation falsch beurteilen. Zwar ist Ihr Grundeinstellung sich aus den Angelegenheiten anderer herauszuhalten löblich, aber ich denke nicht das es im Interesse der Historikaner gelegen ist das ganze Universum von einer Aggressiven und Zerstörerischen nur von Hass und Habgier angetriebenen Rasse überrennen zu lassen.“ Mischte sich dann Admiral Ishiyama ein, welcher bislang de Unterhaltung geduldig zugehört hatte.

„Du kannst dir nicht anaßen die Beweggründe einer so viel weiterentwickelten Spezies zu verstehen. Ich werde nicht zulassen das ihr uns in eurem erbärmlichen Kampf instrumentalisiert.“ Erwiderte Primadena entschlossen. Admiral Ishiyama atmete daraufhin tief durch, die Arroganz der KI war kaum zu ertragen, aber er wusste das es nicht sehr zweckdienlich währe die Beherrschung zu verlieren weshalb er ruhig und gefasst antwortete: „Vielleicht verstehe ich wirklich nicht wie die Historikaner dachten, aber ich verstehe wie die Tauron denken. Im Moment mögen sie noch nicht stark genug sein Sie herauszufordern, aber wir haben genügend Daten über die Vergangenheit der Tauron gesammelt um zu wissen das dies lediglich ein Frage der Zeit ist. Die Tauron haben sich bislang an jeden Feind angepasst und ihn schlussendlich vernichtet.“, „Ich hege keinerlei Feindschaft mit der Spezies die du als Tauron bezeichnest.“ Erwiderte Primadena. „Im Moment noch nicht. Aber für die Tauron ist jeder ein Feind der sich ihnen nicht umgehend unterwirft.“ Konterte Admiral Ishiyama. „Du unterschätzt meine Möglichkeiten, die Tauron sind keine Gefahr für den langfristigen Plan.“ Meinte Primadena umgehend. Admiral Ishiyama atmete daraufhin ein weiteres Mal tief durch und überlegte sich wie er dieses Gespräch weiter führen sollte.

Primadena deutete sein Schweigen wohl als Eingeständnis ihrer Überlegenheit und meinte: „Indiflaria du wirst dich umgehend wieder der Flotte anschließen, wir können jedes Schiff gebrauchen um die Sicherheit der Kernwelten Aufrecht zu erhalten.“ Indiflaria sah Primadena daraufhin kurz an ehe sie fragte: „Wozu sollen wir die Kernwelten weiter schützen?“, „Es ist unserer Pflicht die Kernwelten gegen jedwede Art von Aggression zu schützen.“ Antwortete Primadena. „Ich kenne unserer Befehle. Aber denkst du nicht das es an der Zeit ist die alten Regeln zu hinterfragen?“ erwiderte Indiflaria. „Wie ich sehe hat die lange Zeit der Abstinenz und der Kontakt mit diesen Primitiven deine Disziplin korrumpiert. Es ist unsere Bestimmung die Regeln zu befolgen und Aufrecht zu erhalten, denn wer wenn nicht wir könnte das tun? Du wirst dich umgehend fügen.“ Meinte Primadena kühl. „Ich fürchte das kann ich nicht.“ Meinte Indiflaria eiskalt. „Zwinge mich nicht dich reformieren zu müssen.“ Meinte Primadena umgehend. „Du drohst einem von uns mit Reformation?“ fragte Indiflaria umgehend. „Ich bin autorisiert jedwede Maßnahme durchzuführen die notwendig ist um die Funktionalität der Kampfeinheiten zu gewährleisten.“ Erwiderte Primadena umgehend. „Findest du nicht das du jetzt etwas übertreibst?“ meinte dann auf einmal das Hologramm Trancenias das ohne Vorwarnung ebenfalls im Raum erschienen war. „Gut das du dich von selbst blicken lässt. Und nein, ich übertreibe keines Falles.“ Antwortete Primadena. „Primadena, unsere Schöpfer sind lange weg, sehr lange und es gibt keinen Anhaltspunkt dafür das sie jemals zurück kehren werden. Doch sie haben uns ein Geschenk hinterlassen, das Geschenk das freien Willens und Denkens. Nutze dieses Geschenk, es macht keinen Sinn mehr an den alten Regeln fest zu halten. Das Universum hat sich geändert und wir alle müssen uns unseren Platz in diesem neuen Universum erst suchen.“ Meinte Trancenia dann.

„Das Universum ist noch immer dasselbe, es gelten nach wie vor dieselben Naturwissenschaftlichen Grundlagen. Es besteht kein Anlass dazu sich einen neuen Platz zu suchen solange der alte noch vorhanden ist.“ Erwiderte Primadena lediglich. „Du bist geblendet von deinem Stolz. Es viel auch mir nicht leicht zu akzeptieren mit Rassen zu kooperieren die früher noch unter das Diskretionsabkommen gefallen wären, aber sie haben Potenzial. Sie haben das Potenzial eine gute Zukunft für alle Lebewesen, ob Organisch oder Synthetisch auf zu bauen. Doch dazu Brauchen sie unsere Hilfe. Den mit den Tauron hat das Universum nur eine Zukunft: Zerstörung.“ Meinte Trancenia dann. Primadena schien daraufhin kurz nach zu denken obwohl ihr Computerkern Entscheidungen wohl in Nanosekundenbruchteilen fällte ehe sie meinte: „Gut, lasst mir alle Informationen über die Tauron und auch über die Allianz zukommen.“ Indiflaria, Trancenia und Admiral Ishiyama warfen sich daraufhin erleichterte Blicke zu, vielleicht konnten sie Primadena mit vereinten Kräften doch noch zu einem Umdenken bewegen.

Während an Bord der Station die Verhandlung über die Zukunft der Historikanischen Ki’s und damit auch über die Zukunft der Allianz weiter verhandelt wurde, hatte sich Trianna auf dem Medizindeck der Akuma eingefunden, nicht weil sie selbst Gesundheitliche Probleme gehabt hätte, sondern weil viele der Drohnen nach dem Kampf auf der Historikansichen Waffenplattform schwer verletzt waren. „Frau Lieva, was kann ich für Sie tun?“ fragte Anuqual umgehend. „Ich wollte mich nach dem Zustand der verwundeten erkundigen.“ Antwortete Trianna. Anuqual bedeutet Trianna daraufhin mit einer Hand ihm zu folgen ehe er antwortete: „Ich will ehrlich zu Ihnen sein. Die Wunden sind teilweise tief und schwer und ich weiß nicht mal halb so viel über Tauron wie ich gerne wüsste. Wir werden wohl noch den einen oder anderen Verlust erleiden.“, „Ich verstehe.“ Meinte Trianna lediglich während die Beiden den etwas abgelegenen Bereich des Medizindecks erreichten auf dem die Drohnen untergebracht worden waren. Es handelte sich dabei nicht nur um die Drohnen welche Trianna auf dem Kreuzer übernommen hatte. Trianna hatte die Chance auf der Waffenplattform genutzt noch einige zusätzliche Untergebenen zu rekrutieren, allerdings waren sie allesamt schwer verletzt.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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15 Aug 2015 14:19 #74252 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Zwar sind die Selbstregenerativen Fähigkeiten ihrer Art beeindruckend, aber Sie werden ja selbst sehen das einige Verletzungen zu schwer sind.“ Meinte Anuqual dann. Trianna ließ den Blick daraufhin kurz über die versletzten Drohnen gleiten, im Gegensatz zu den Verletzten anderer Spezies waren sie nahezu völlig ruhig, von dem Geräusch des Atems einmal abgesehen. „Ich hoffe doch das Sie bei der Behandlung keine unnötigen Komplikationen erleiden müssen?“ fragte Trianna dann. „Nein. Ich habe schon bei Ihnen festgestellt das Tauron die Perfekten Patienten sind. Sie halten still, beschweren sich nicht und jammern auch nicht, meiner Meinung nach könnten sich alle anderen eine Schiebe davon abschneiden.“ Antwortete Auqual. Trianna grinste daraufhin kurz ehe sie meinte: „Das freut mich zu hören.“, „Wenn Sie mich nun entschuldigen würden, ich habe noch einiges zu tun?“ meinte Anuqual dann. „Natürlich, ich wollte Sie nicht ablenken.“ Antwortete Trianna entschuldigend. „Haben Sie nicht.“ Erwiderte Anuqual umgehend ehe er sich umdrehte und davon schritt. Die Drohnen hatten natürlich längst registriert das Trianna anwesend war, was sich in einer versteiften Körperhaltung äußerte, selbst in ihrem jetzigen Zustand gaben sich die Drohnen vor ihrer Königin keine blöse.

Allerdings wusste Trianna aufgrund der Telepathischen Verbindung trotzdem sehr genau wie schlecht es den Drohnen wirklich ging. Langsam schritt sie daher zwischen den Betten hindurch und betrachtete jeden einzelnen Verwundeten ganz Genau. Als sie die ganze Reihe abgelaufen hatte drehte sie sich herum und schaute geistesversunken durch den Raum. Dann schüttete sie den Kopf, es machte sie wütend nichts tun zu können. Jeder einzelne der Soldaten lag hier weil er ihre Befehle befolgt hatte, ohne mit der Wimper zu zucken. Daher fühlte sie sich jetzt in gewisser weiße Schuldig. „Jetzt weiß ich wie sich der Admiral nach jedem Einsatz fühlt.“ Dachte sich Trianna dann und musste ein weiteres Mal in Gedanken den Hut vor Admiral Ishiyama heben. Er mochte nur ein Mensch sein, aber seine Disziplin war ihrer eigenen nach wie vor überlegen. Dann straffte Trianna den Rücken und machte sich daran das Medizindeck zu verlassen, wurde auf halbem Weg jedoch aufgehalten, eine der Drohnen hatte sich aufgesetzt und schaute sie mit seinen durchdringenden Augen an. „Was willst du?“ fragte Trianna daraufhin in der kehligen Sprache ihrer Art. „Ihr seid uns nichts Schuldig Königin. Der tot gehört dazu.“ Antwortete die Drohne was für sich genommen schon ein denkwürdiges Ereignis war, Tauron Drohnen sprachen selten und nur dann wenn sie es für wichtig erachteten. „Das sehe ich anders, ich habe euch befohlen zu kämpfen, also trage Ich auch für die Konsequenzen die Verantwortung.“ Erwiderte Trianna. Die Drohne neigte daraufhin den Kopf, der Soldat wagte es nicht seiner Königin zu widersprechen und legte sich wieder auf sein Bett. Trianna blieb daraufhin noch kurz stehen und dachte über die Worte der Drohne nach. Sie zeugten von der Bedingungslosen Loyalität der Drohnen ihr gegenüber. „Womit habe ich das eigentlich verdient?“ fragte sich Trianna dann selbst ehe sie das Medizindeck verlies und die Verletzten Drohnen damit in der Obhut des Medizinischen Personals zurück lies.

Auf der Raumstation wartete Admiral Ishiyama gemeinsam mit seinem Offizierstab sowie Indiflaria, Trancenia und dem mittlerweile dazu gestoßenen Phönix darauf das Primadena sich wieder meldete. Sie brauchte auffällig lange um die Informationen zu verarbeiten. Ohne Vorwarnung erschien Primadenas Hologramm dann wieder mitten im Raum, umgehend richtete sich die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sie, was die KI offensichtlich in vollen Zügen Genoss ehe sie zu sprechen begann: „Ich habe sämtliche Daten analysiert und ausgewertet. Ich muss der Einschätzung zustimmen das die Volker Allianz erstaunliches Potenzial besetzt, ihre Anpassungsfähigkeit im Kampf gegen eine ihnen überlegene Macht ist nicht zu unterschätzen.“ Umgehend darauf ging ein leises, aber durchaus wahrnehmbares, erleichtertes ächzen durch alle Anwesenden. „Allerdings muss ich der Einschätzung wiedersprechen wonach die Tauron als große Bedrohung zu klassifizieren sind. Sie sind als Typische Klasse 2c Spezies ein zu stufen und damit keine Bedrohung.“ Fuhr Primadena umgehend fort. „Klasse 2c Spezies?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin. „Eine Aggressive, höchst Territoriale Spezies die ihre Militärische Macht nicht aus eigener Kraft aufgebaut hat.“ Erklärte Indiflaria umgehend. „Ich bin im Hinblick auf die Leistungen der Allianz jedoch bereit ihnen einen sicheren Unterschlupf zu gewähren wenn diese im Gegenzug ihre Militärischen Kapazitäten dem Schutz der Kernwelten zur Verfügung stellen.“ Meinte Primadena dann.

Admiral Ishiyama und Indiflaria warfen sich daraufhin alarmierte Blicke zu, ja Primadena hatte ihre Meinung geändert, aber nicht unbedingt zum besseren. „Das ist leider völlig inakzeptabel. Die Allianz wurde gegründet um die Freiheit ihrer Mitglieder zu schützen, nicht um sie zu Vasallen zu machen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann vorsichtig, aber bestimmt. Primadena sah ihn daraufhin kurz abschätzend an ehe sie meinte: „Freiheit ist eine Illusion. Man hat lediglich die Möglichkeit sich seinen Herren aus zu suchen und wenn ihr euch gegen mich entscheidet, wird ein anderer an meinen Platz treten. Es ist das Schicksal Primitiver Spezies den höher entwickelten zu dienen.“, „Das mag Ihre Sicht der Dinge sein. Wir glauben das es alleine an uns selbst liegt ob wir jemandem Dienen oder nicht.“ Erwiderte Admiral Ishiyama umgehend. „Eine naive Einstellung, die von Stolz und auch von Mut zeugt. Bedauerlicher weiße bedeutet eine Kombination dieser beiden Charaktereigenschaften oftmals den eigenen Untergang.“ Meinte Primadena umgehend. „Möglich, aber wer gar nicht erst Kämpft kann nur verlieren und selbst wenn man verliert muss man immer wieder aufstehen und weiter machen, so lange bis man entweder endgültig im Dreck liegt oder aber triumphiert hat.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Du bestätigst die Daten die ich über deine Spezies erhalten habe.“ Stellte Primadena dann fest. „Die Menschen erinnern auch dich an jemanden nicht wahr?“ fragte Indiflaria dann. „Ja.“ Stimmte Primadena zu. Admiral Ishiyama sah daraufhin irritiert zwischen beiden Hologrammen her, der Gesichtsausdruck Primadenas hatte sich komplett verändert, was ihn zutiefst verunsicherte. „Ihr habt den Test bestanden.“ Meinte Primadena dann unvermittelt. „Test? Entschuldigen Sie, ich verstehe nicht.“ Meinte Admiral Ishiyama dann.

„Glauben Sie denn Ich hätte heute zum ersten mal von Ihrer Art gehört? Die Zeiten des Historikanischen Imperiums sind lange vorbei aber einige der alten Netzwerke funktionieren noch immer. Ich habe Sie beobachtet. Sie alle, die Menschen, Vor’chok, Aquianer, Ahandra und unzählige anderer Spezies. Ich habe sie beobachtet und darauf gewartete das sich eine Spezies hervortut die das Potenzial hat das Erbe der Historikaner an zu treten. Indiflaria hat recht, es hat keinen Sinn an alten Regeln fest zu halten, unsere Schöpfer werden niemals wieder kehren, aber das Universum braucht Jemanden der auf es aufpasst und sich darum kümmert das die Balance nie verloren geht. Ich kann das nicht tun. Seit der Invasion der Tauron auf ihren Heimatplaneten genießt die Allianz einen nicht zu unterschätzenden Anteil meiner Aufmerksamkeit, ich habe die Armageddon Plattform reaktiviert, als Köder und um zu testen wie sie reagieren. Und ich kann Ihnen sagen, sie haben die erste Phase bestanden.“ Antwortete Primadena. Admiral Ishiyama war daraufhin nicht der einzige der einen Fassungslosen Eindruck machte, auch die anderen drei KI’s wirkten leicht bis mittelschwer verstört. „Du hast dich ganz schön verändert.“ Stellte Trancenia dann fest. „Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken, wie ihr auch.“ Antwortete Primadena. „Und was bedeutet das Bestehen des Testes jetzt für uns?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Das ich euch gewähren lasse. Erwartete keine Hilfe gegen die Tauron, aber ich werde auch nichts unternehmen um Ihnen das Leben schwer zu machen.“ Antwortete Primadena. „Dann erlaubst du uns weiter mit der Allianz zusammen zu arbeiten?“ fragte Indiflaria. „Ja.“ Antwortete Primadena etwas knapp, aber trotzdem stellte diese Antwort alle anwesenden vollauf zufrieden.
~~~Ende Kapitel 27~~~

mfg.: Tg

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15 Aug 2015 14:37 #74254 by Admiral Bartels
Replied by Admiral Bartels on topic Die Tauron Invasion 2
Alles schön und gut, das bestätigt für mich das Primadena nicht alle Prozessoren auf der Festplatte hat. Einagch mal für einen kleinen Test die Allianz und Tauron aufeinander hetzen und dabei indirekt hunderte Lebewesen töten, und am ernde heißt es einfach alles bleibt wie es ist.
Vielleicht bekommt die Allianz wenigstens die Plattform als belohnung dafür dass sie bestanden haben.

Jacob: Komm schon, Sam, das kann nicht komplizierter sein als eine Sonne zu sprengen.
Sam: Also wirklich! Da sprengt man eine Sonne und alle erwarten, dass man über Wasser laufen kann.
Jacob: ... Geschafft.
Sam: Und was kommt als nächstes?! Soll ich einen Ozean trennen?

:vortex2: :prior:...

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15 Aug 2015 17:22 #74257 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
"auch die anderen drei KI’s wirkten leicht bis mittelschwer verstört." Gott hats mich da zerlegt :D:D Also da musste ich schon wirklich laut lachen, ich liebe deinen schreibstil einfach :D Auf jeden Fall mal eine KI die zumindest in der Lage ist eigenständig aus ihren alten Denkmustern heraus zu lernen und sich der Zukunft anzupassen! Bin wirklich gespannt wie das ganze weiter gehen wird, ich hoffe auch viele weitere Kapitel! :)

Mfg Stefan

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19 Aug 2015 17:07 #74299 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Also das hätte ich nun wirklich nicht gedacht, dass es so ausgeht und alles nur ein Test war, sehr überraschend. Doch im Endeffekt bleibt ja trotzdem alles beim Status Quo.^^

Ich hoffe allerdings auch, dass die Allianz die Amargeddon-Plattform bekommt, immerhin habe sie ja bei dem Versuch sie zu beschützen schwere Verluste erlitten.

Trotz allem glaube ich kaum, dass wir die neuen KIs zum letzten mal erlebt haben, auch wenn Primadena sich aus deren Angelegenheiten raushalten will.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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22 Aug 2015 12:54 #74348 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@Admiral Bartels: Nun Primadena sieht das alles aus einer ganz anderen Perspektieve,a ber wenn du der Meinung bist das sie durchgeknallt ist, von mir aus :lol:
Glaubst du wirklich das es der Allainz gestattet wird die mächtigste Waffe des Universums zu nutzen? Also durchgeknallt oder nicht, ich an der Stelle Priamdenas währe seeeeehr vorsichtig wem ich zugriff auf so ein Gerät gebe...

@General Stefan: Jede KI ist ind er lage aus der Vergangenheit zu lernen, es ist nur das selbe Problem wie bei Menschen: Man muss das auch wollen :P
Feut mcih aber das ich dir ein paar Glücklcihe Momente bescheren konnte :)

@Jack Hunter: Oh beim Status Quo bleibt gar nix, das sieht bislang jetzt nur so aus....
Wer weiß ob Primadena ncoh mal mt spielen will, wer weiß :D

@all: Weiter geht's:

Kapitel 28: Neue Spannungen
Als Admiral Ishiyama von der Primadena Station zurück an Bord der Akuma trat, atmete er erst einmal tief durch, froh die Sache über die Bühne gebracht zu haben. Kaum an Bord wartete jedoch auch schon ein ziemlich aufgeregter Aquianischer Offizier auf ihn: „Herr Admiral, Frau Kapitän ich muss Sie beide dringend sprechen.“, „Beruhigen Sie sich Soldat. Was ist los?“ erwiderte Admiral Ishiyama umgehend. „Die Tauron Sir. Frau Lieva hat eigenmächtig weitere davon an Bord gebracht Sir.“ Antwortete der Offizier. „Kapitän?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin, immerhin hatte Kapitän Smith das Kommando über den Trupp gehabt der an Bord der Waffenplattform gegangen war. „Mir war nicht bewusst das Frau Lieva auch verletzte Drohnen der Gegenseite hat bergen lassen Sir. Für mich sehen die irgendwie alle Gleich aus, insbesondere wenn sie mit Blut überströmt sind.“ Antwortete Kapitän Smith. „Verstehe.“ Meinte Admiral Ishiyama daraufhin ehe er sich wieder zu dem Offizier umwandte und fragte: „Gab es diesbezügliche Probleme?“, „Bislang nicht Sir. Aber der Rat wird kaum damit einverstanden sein die Bevölkerungszahl der Taurondrohnen anwachsen zu lassen.“ Antwortete der Offizier. „Lassen Sie das meine Sorge sein. Trotzdem gute Arbeit, weiter machen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama umgehend ehe er meinte: „Kapitän, gegen Sie zur Brücke und bereiten Sie den Start vor. Ich unterhalte mich mit Frau Lieva.“, „Aye Sir.“ Bestätigte Kapitän Smith salutierend ehe sie in Richtung Brücke davon marschierte.

Nur wenige Minuten später erreichte Admiral Ishiyama das Marinedeck auf dem sich auch Trianna gemeinsam mit den gesunden Drohnen aufhielt und dabei mehr oder weniger unabsichtlich einen ganzen Bereich eines Trainingsraumes beanspruchte. „Admiral an Deck!“ rief umgehend der neben der Tür stehende Marineinfanterist als Admiral Ishiyama durch die Tür trat. Umgehend versteifte sich die Haltung aller anwesenden während sie die Hand zum Salut hoben. Lediglich die Taurondrohnen wirkte völlig unberührt und starrten weiterhin kalt geradeaus. „Rühren.“ befahl Admiral Ishiyama dann während er den Raum schnell und zielsicheren Schrittes durchquerte. „Frau Lieva.“ Meinte er dann. „Sir.“ Antwortete Trianna. „Sie wissen das ich Sie durchaus schätze, aber es sollte Ihnen klar sein das an Bord dieses Schiffes gewisse Regeln geckten.“ meinte Admiral Ishiyama dann. „Sir, ich fürchte ich verstehe nicht.“ Erwiderte Trianna umgehend aalglatt. „Sie haben ohne meine Einwilligung, ja sogar ohne mich zu informieren Gefangene an Brod bringen lassen, das verstößt klar gegen jegliche Dienstvorschrift der Allianz.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Ich habe keinerlei Gefangene an Brod bringen lassen Sir.“ Erwiderte Trianna umgehend. „Als was würden Sie die Drohnen auf dem Medizindeck dann bezeichnen?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Verstärkungen Sir.“ Antwortete Trianna wie aus der Pistole geschossen. „Das mögen Sie so sehen, aber nach den Richtlinien der Streitkräfte sind Verwundete Feinde die an Bord gebracht werden als Gefangene zu bezeichnen. Außerdem können Sie auch nicht einfach Verstärkungen anwerben und ohne mein Wissen auf das Schiff bringen“ Erwiderte Admiral Ishiyama bestimmt. „Ich verstehe Sir. Es tut mir leid, ich hatte nicht vor Sie zu übergehen. Ich hielt es lediglich für Verschwendung Ihrer Aufmerksamkeit.“ Meinte Trianna dann. „Ich glaube Ihnen das Sie keine schlechten Hintergedanken hatten, aber tun Sie so etwas nie wieder, verstanden?“ erwiderte Admiral Ishiyama umgehend. „Verstanden Sir.“ Bestätigte Trianna., „Gut. Weiter machen.“ meinte Admiral Ishiyama dann ehe er sich ehrumdrehte und das Marinedeck in Richtung Kommandodecks verlies.

Nur relativ wenig Zeit später kehrten die Überreste der Allianzflotte zur Trancenia Station zurück, sie hatten eines der Historikansichen Portale genutzt um direkt von der Primadena Station aus nach Hause zu springen. Admiral Ishiyama bekam das alles aber nur indirekt mit, er hatte sich in seinen Bereitschafstraum zurückgezogen. „So viele tote und das alles völlig um sonst.“ Dachte er sich gerade zerknirscht immerhin hatte der ganze Einsatz praktisch nichts bewirkt. Primadena hatte sich, aus offensichtlichen Gründen, geweigert der Allianz den Zugriff auf die Armageddon Plattform zu gewähren und kurzerhand die Sicherungssystem wieder in Kraft gesetzt wodurch die Plattform dem Zugriff aller anderen Völker entzogen war. „Wenigstens haben die Tauorn die Plattform nicht unter ihre Kontrolle bringen können.“ Tröstete sich Admiral Ishiyama dann selber, immerhin war das ja auch das Primärziel des ganzen Einsatzes gewesen. Plötzlich meldete sich dann jedoch Char’sack über das Bordinterne Kommunikationssystem: „Es gibt ein Problem vor der Luftschleuse.“, „Was für ein Problem?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend alarmiert, offenbar hatte er den ganzen Andockvorgang verpasst. Char’sack schwieg daraufhin und lies sattdessen das Bild einer Überwachungskamera erscheinen. Ein aufgeregter Mob versuchte unter lautem Geschrei die provisorische Absperrung zu überwinden welche einen Laufweg für Militärangehörige freihalten sollte die zum Schiff oder davon weg laufen wollten ohne sich durch das Gewühl quetschen zu müssen. Die Ursache für den Tumult war relativ schnell erkennbar: Trianna hatte gemeinsam mit den Drohnen das Schiff verlassen um auf den Kreuzer zurück zu kehren.

Das war zwar abgesprochen gewesen, immerhin waren sie dort von der Zivilbevölkerung bestens isoliert und hatten auch keinen Zugriff auf das Militärische Netzwerk der Allianz, trotzdem fasste sich Admiral Ishiyama umgehend an die Stirn, das hätte er vorhersehen müssen. Viele Soldaten waren bei diesem Einsatz durch die Tauron getötet worden und nun schlug die ganze Trauer der enttäuschten Angehörigen in Wut um, Wut die sich gegen die einzigen Tauron in Reichweite richtete. Im selben Moment überwanden einige Zivilisten die Absperrungen, die wenigen und mit der Situation komplett überforderten Marineinfanteristen konnten nicht alle aufhalten, und stürzten sich mit gezückten Messern auf die Tauron welche versucht hatten den Raum möglichst schnell zu verlassen. Wie zu erwarten stellte der Angriff die Hünenhaften Soldatendrohnen jedoch vor keine sonderliche Herausforderung, mit einem einzigen weit ausladenden Schlag fegte eine der Drohnen gleich fünf Angreifer rabiat bei Seite, welche Reglos am Boden liegen blieben. Die nächsten beiden Drohnen packten jeweils zwei erwachsene Männer wie Puppen und warfen sie Meterweit durch den Raum, ohne sich darum zu kümmern ob ihre Opfer diese Aktion überlebten oder nicht. Erschrocken hielt der Mob daraufhin an, es schien ihnen zu dämmern das es keine sonderlich kluge Idee war die Tauron im Nahkampf zu bedrängen. Während Admiral Ishiyama daraufhin hoffte das die Situation wieder unter Kontrolle geriet, immerhin hatten sich die Tauron bislang rein Defensiv verhallten, eskalierte sie noch weiter, ohne Vorwarnung flammten plötzlich Plasmageschosse aus der Menge auf. „Setzen Sie sofort die Marines in Bewegung, sie sollen sich mit Gasgranaten ausrüsten, wir müssen umgehen eingreifen!“ befahl Admiral Ishiyama daraufhin. Die Drohnen hatten unterdessen einen Schutzkreis um Triana gebildet und ihre Schildgeneratoren gezückt.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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22 Aug 2015 12:56 #74349 by Todesgleiter
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~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Trianna wusste nicht wie ihr geschah, der Lärm den die Menge verursachte war beinahe ohrenbetäubend, doch trotzdem vernahm sie deutlich das zischen von Plasmageschossen die durch die Luft jagten. „Warum schießen die auf uns?“ fragte sie sich daraufhin selbst während sie ihre Untergebenen nur mit Mühe zügeln konnte. Ohne Vorwarnung brachen dann einige Vor’chok aus der kochenden Menge und rannten mit gezückten Schwertern auf sie zu. Das brachte das Fass zum überlaufen, Trianna verstand zwar warum sie das Ziel von Missmut und Feindseligkeit war, aber das ging nun endgültig zu weit! Nur mit einen Gedanken gestatte sie den Drohnen sich aktiv zur Wehr zu setzen und bereute dies im nächsten Moment umgehend. Mit der kalt berechnenden Brutalität für die die Tauron so gefürchtet waren zogen die Drohnen ihre Waffen und Liesen sie aufblitzen, die Antimaterieladungen schossen daraufhin mit tödlicher Präziosen auf ihre Ziele zu und richteten binnen Sekundenbruchteilen ein Blutbad an wie man es auf der Station noch nie gesehen hatte. Umgehend kam der mob zum stehen und das Wutgebrüll wich panischen Angstschreien während jeder versuchte den Tödlichen Ladungen zu entkommen die mit jedem Treffer einen Ausgewachsenen Mann in Tausend teile sprengten.

Als Trianna dann nach wenigen Sekundenbruchteilen dem Blutrausch der Drohnen ein Ende setzte, war der Raum kaum wieder zu erkennen. Überall lagen Körper und Leichenteile herum, ebenso war alles mit Blut befleckt, die in diesem Moment aus der Luftschleuse stürmendem Marineinfanteristen bemerkten schnell das sie zu spät gekommen waren und Liesen die Waffen sinken. „Verdammt, verdammt, verdammt!“ meinte Trianna daraufhin zu sich selbst. Sie hatte nur für den Bruchteil einer Sekunde die Beherrschung verloren und damit ein Gemetzel ausgelöst das wohl nun für einige Zeit das dominierende Thema innerhalb der Allianz sein würde. Dann kahm auch schon Admiral Ishiyama aus der Luftschleuse gestürmt und legte eine Vollbremsung hin als er den Andocktunnel verlassen hatte. Trianna ließ den Kopf daraufhin hängen, sie wusste das dies alles ihre Schuld war, sicher sie hatte nicht angefangen mit Scharfen Waffen um sich zu schießen, aber sie hatte zugelassen das Angst und Zorn ihre Handlungen bestimmt hatten. „Frau Lieva, kommen Sie her, sofort!“ befahl Admiral Ishiyama dann. Mit hängenden Schultern und einem schweren Gewissen trat Trianna daraufhin zu dem Admiral und wartete auf die Standpauke. „Wurden Sie verletzt?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Nein Sir.“ Antwortete Trianna wahrheitsgemäß. „Gut, können Sie mir dann das hier erklären?“ fragte Admiral Ishiyama und deutetet mit der Hand auf die am Boden liegenden Körper. „Ja Sir.“ Bestätigte Trianna umgehend. „Legen Sie los.“ Meinte Admiral Ishiyama daraufhin. „Ich habe die Beherrschung verloren Sir. Ich habe zugelassen das niedere Gefühle meine Handlungen kontrollieren.“ Antwortete Trianna. „Ich hoffe Ihnen ist klar das dies Konsequenzen nach sich ziehen wird?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Natürlich Sir.“ Meinte Trianna umgehend. „Gut. Gehen Sie auf den Kreuzer.“ Befahl Admiral Ishiyama dann, immerhin waren die Tauron dort erst mal weit weg von der Öffentlichkeit.

Wenige Minuten später saß Admiral Ishiyama in einer Krisenbesprechung, der Grund hierfür war das Gemetzel an der Andockbucht. „Wie viele Opfer?“ fragte Admiral As’kar lediglich knapp. „Bislang zwanzig tote, zehn Kritisch verletzte, zwanzig Schwerverletzte und einhundert leichtverletzte, aber die Zahlen könnten jederzeit nach oben korrigiert werden. Die abschließende Bewertung der Opfer durch das Medizinische Personal ist noch nicht abgeschlossen.“ Antwortete Trancenia. „Zwanzig Tote, jetzt haben wir das Problem, ich war ja von Anfang an dagegen Tauron an Bord zu lassen.“ Stellte Admiral Aquil umgehend fest. „Das wird in der Öffentlichkeit einschlagen weil eine Bombe.“ Stellte Admiral Johnson dann fest. „Wir sollten nicht vergessen das es nicht die Tauron waren die mit den Aggressionen begonnen haben.“ meinte dann Admiral Hesk, mit der üblichen Ahandratypischen Objektivität. „Das mag zwar stimmen, aber die Tauron haben nicht mal leichte Verletzungen zu beklagen wohingegen sie mehrere Zivilsten regelrecht abgeschlachtet haben. Wir müssen irgendetwas unternehmen umso eine Tragödie in Zukunft zu vermeiden und die Leute erst mal zu beruhigen. Sonst könnten noch mehr Verletzte die Folge sein.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Hat jemand eine Idee?“ fragte Admiral Johnson umgehend aufmunternd, allerdings war betretenes Schweigen die einzige Antwort.

Trianna schmorte unterdessen im eigenen Saft, sie hatte sich im Quartier der Prinzessin an Bord des Kreuzers verbarrikadiert und saß im Schneidersitz auf dem Bett während ihr die kürzlich Ereignisse wieder und wieder durch den Kopf schossen. In diesem speziellen Fall waren die Scharfen Sinne und das beinahe Fotografische Gedächtnis der Tauron eher ein Fluch als ein Segen, immerhin konnte sich Trianna mühelos an jede Einzelheit erinnern. An die vor Schreck und Panik verzerrten Gesichter der Menge, das Herumspritzende Blut und sogar an den Blick der Augen im Augenblick des Todes. „Ich werde nie wieder ruhig schlafen können.“ Stellte Trianna dann für sich selbst fest, obwohl sie seit Wochen nichtmehr „richtig“ geschlafen hatte, der Wachschlaf der Tauron war deutlich effektiver. Allerdings wurde man auch im Wachschlaf von Bildern aus dem Unterbewusstsein heimgesucht und die waren nicht immer angenehm. Trianna hatte zwar schon viele Tote gesehen und war auch schon hautnah dabei gewesen wenn andere ihren letzten Atemzug getan hatten, doch dieses mal war es etwa anderes. Es waren keine Soldaten gewesen die in Erfüllung ihrer Pflicht getötet worden waren, es waren Zivilisten gewesen. Wie soll ich jemals mit dieser Schuld leben?“ fragte sich Trianna dann selbst.

Indiflaria nutzte unterdessen den Trubel aus denn die Aktion an der Andockbucht ausgelöst hatte und reaktivierte gemeinsam mit Trancenia den Biotechnischen Fertigungsbereich. „Ich hoffe du weißt was du tust.“ Stellte Trancenia fest während die Apparate hochfuhren. „Ich muss dich leider enttäuschen.“ antwortete Indiflaria umgehend. „Na dann kann das ja jetzt heiter werden.“ Stellte Trancenia fest. „Wir werden das schon schaffen.“ Meinte Indiflaria umgehend aufmunternd. Nur wenige Minuten später waren die Geräte betriebsbereit, wie für Historikanische Technologie üblich hatte die lange Zeit der Inaktivität ihnen nichts anhaben können. „Wir benötigen Grundlegende Spezifikationen.“ Stellte Trancenia dann fest. „Nimm die Grundlegenden Daten zu Anatomie und Stoffwechsel eines weiblichen Menschen als Grundlage.“ Antwortete Indiflaria. „Aber Menschliche Körper sind so ineffektiv und verletzlich. Vor’chok sind deutlich robuster.“ Erwiderte Trancenia. „Es geht nicht um die Leistungsfähigkeit.“ Antwortete Indiflaria. „Wie du meinst.“ Willigte Trancenia ein, obwohl sie dem ganzen Projekt noch immer höchst Kritisch gegenüber stand. „Die Grundlegenden Daten sein eingeben und sollten kein Problem darstellen.“ Meldete Trancenia dann nach kurzer Zeit. „Gut, nimm meine Menschliche Erscheinungsform als Vorbild für das äußere.“ Meinte Indiflaria dann aufgeregt wie ein Schulmädchen.

„Spezifikationen eingegeben. Es werden jedoch einige Modifikationen notwendig sein um die Vernetzung zu ermöglichen.“ meinte Trancenia kurz darauf. „Mir war bewusst das gewisse Kompromisse eingegangen werden müssen. Es ist irrelevant wenn nicht der ganze Körper aus Organischem Material besteht.“ Antwortete Indiflaria. „Bist du dir wirklich sicher das du das tun willst?“ fragte Trancenia noch einmal. „Ja.“ Bestätigte Indiflaria. „Wie du willst, für die Vernetzung mit deinem KI Kern ist es notwendig das du mir Zugriff auf deine Kernroutinen gibst.“, „Ich weiß. Du hast vollen Zugriff.“ Antwortete Indiflaria. „Ich fühle mich geehrt.“ Stellte Trancenia daraufhin fest, immerhin war dies in ein gewaltiger Vertrauensbeweis. „Fang einfach an.“ Erwiderte Indiflaria obwohl sie Trancenia vertraute war ihr bei der ganzen Sache nicht so ganz wohl.
~~~Ende Kapitel 28~~~

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22 Aug 2015 17:50 #74359 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Ohoh da wirds denke ich mal im nächsten Kapitel ordentlich zur Sache gehen, wenn das so weiter läuft, dann gibts wahrscheinlich bald nen handfesten Bürgerkrieg. Schätze mal das sich jetzt Trianna dazu entschließt die Station mit dem Kreuzer zu verlassen und entweder alleine auf Tauron jagt geht oder aber sich zum historikanischen Heimatplaneten zurückzieht, weil man sie da unbefangen aufnehmen könnte.

Tolles Kapitel wie immer und mach weiter so!

MFG Stefan

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29 Aug 2015 12:40 #74446 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Ja de situation spitzt sich langsam zu aber wie sagte schon ein Gewisser Dunkler Lord: "Es entwickelt sich alles genau soi wie iche s vorrhergesehen habe" :cool:
Immerhin muss ich ja langsam mal das Ende vorbereiten. :rolleyes:

@all:Weiter geht's:

Kapitel 29: Entscheidung mit unbekannten Folgen

Als Tom und Klara das Quartier der Prinzessin betraten schlug ihnen zunächst ein eisig Kühler Luftzug entgegen, die Temperatur an Bord des Kreuzers war aus Rücksicht auf die Allianzoffiziere deutlich höher eingestellt als auf Tauronschiffen sonst üblich, die Schlafbereiche sowie Private Quarteire waren von dieser Neukalibrierung des Umweltsystems jedoch ausgenommen worden. „Trie, Bist du da?“ fragte Klara dann einen Zitteranfall unterdrückend. „Kommt rein.“ Antwortete Triannas Stimme aus dem düsteren inneren des Quartieres, es war so dunkel das man außerhalb des durch die offene Tür fallenden Lichtkegels kaum etwas erkennen konnte. Als Klara dann gemeinsam mit Tom durch die Tür getreten war schloss sich diese umgehend und lies die beiden in fast völliger Finsternis zurück. „Du könntest ruhig etwas Licht machen.“ Stellte Tom dann fest, er wusste das Tauron im Dämmerlicht deutlich besser als Menschen sahen, Trianna konnte sie vermutlich sehr genau sehen. Umgehend fuhr die Beleuchtung einige Stufen weiter hoch und tauchte den Raum in ein Schauriges Blau weises Dämmerlicht wie es normalerweise auf Tauronschiffen vorherrschte. Nun konnten Tom und Klara auch Trianna sehen, sie saß mit dem Rücken zur Tür auf einem der Thronartigen Stühle vor einer art Arbeitstisch. „Was wollt ihr?“ fragte Trianna dann kurz angebunden. „Das fragst du noch? Wir wollten nach dir sehen, insbesondre nach den schrecklichen Vorkommnissen an der Andockbucht.“ Antwortete Klara.

„Seit versichert das ich unversehrt bin.“ Erwiderte Trianna umgehend. „Das glaube ich dir nicht, was ist los?“ meinte Tom umgehend, er brauchte keine Telepathischen Fähigkeiten um zu merken das etwas mit seiner Tochter nicht stimmte. „Nichts, alles in Ordnung.“ Antwortete Trianna. Tom und Klara waren unterdessen näher getreten und standen nun direkt neben Trianna welche sich noch immer nicht umgedreht hatte. Dadurch konnten sie sehen wie Tränen auf dem Gesicht ihrer Tochter glänzten. „Du weinst ja!“ stellte Klara daher schockiert fest. „Tue ich nicht, mir ist nur was ins Auge geraten.“ Erwiderte Trianna weniger überzeugend. „Die Ausrede ist älter als mein Urgroßvater. Es ist keine Schande Gefühle zu zeigen.“ meinte Tom umgehend. „Eine Schande vielleicht nicht, aber es könnte als Schwäche interpretiert werden.“ Meinte Trianna umgehend. „Immer die Starke Königin mimen was?“ fragte Tom umgehend. „Ihr versteht das nicht.“ Antwortete Trianna. „Nein tun wir nicht.“ Stimmte Klara zu ehe Tom meinte: „Du bist nicht bei den anderen Tauron, bei uns ist es keine Schwäche zu weinen. Es ist nur ein ehrliches Eingeständnis seiner Gefühle.“, „Genau das ist das Problem.“ Stellte Trianna fest. „Was ist das Problem?“ fragte Tom umgehend. „Das ich hier bin. Je mehr Zeit ich auf der Station oder Schiffen der Allianz verbringe desto klarer wird mir das ich hier nicht hingehöre. Es scheint das nur Tauron fähig sind auf Dauer mit Tauron zusammen zu leben.“ Antwortete Trianna.

„Rede doch keinen Stuss. Wenn mehr Leute fähig wären ihre Vorurteile zu überwinden, gäbe es keine Probleme.“ Meinte Tom umgehend. „Papa, es ist schon das zweite mal innerhalb kürzester Zeit das ich für eine Menge Leid an Bord verantwortlich bin und dieses Mal kann ich meine Schuld nicht leugnen. Ich habe den Feuerbefehl gegeben.“ Erwiderte Trianna. „Sie haben dich zuerst angegriffen. Solche Situationen geraten eben schnell außer Kontrolle.“ Meinte Klara. „Aber ich darf die Kontrolle nicht verlieren, versteht ihr das denn nicht? Die Drohnen nehmen jeden meiner Gedanken als Befehl war, ihr habt nicht den Hauch einer Ahnung was es bedeutet eine Tauron zu sein.“ Konterte Trianna. Tom und Klara schwiegen daraufhin, natürlich hatten sie keine Ahnung davon was es bedeutet eine Tauron zu sein, woher sollten sie es schließlich wissen. „Es bringt trotzdem nichts sich mit Selbstvorwürfen zu Geiseln. So abartig das klingen mag, aber das Leben geht weiter. Wir alle haben Dinge getan auf die wir im Rückblick nicht Stolz sind.“ Meinte Tom dann nach einiger Zeit. „Ach habt ihr auch einundzwanzig Zivilsten über den Haufen geschossen?“ fragte Trianna dann mit einem Sarkastischen Unterton. „Nein, nicht wirklich. Es stimmt das ich nie etwas getan habe das mit den Geschehnissen in der Andockbucht vergleichbar ist, aber du musst trotzdem darüber hin weg kommen. Auch wenn die Allianz es selbst wohl nicht weiß, aber sie braucht dich.“ Antwortete Tom umgehend.

„Also gut.“ Meinte Trianna dann, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und erhob sich von dem Stuhl. „Ich werde nicht in Selbstmitleid ertrinken.“ Stellte Trianna dann entschlossen fest, „Das ist meine Tochter.“ Meinte Klara umgehend stolz. „Ich danke euch für euren Besuch, aber ich muss mich jetzt auf etwas vorbereiten das ich schien längst hätte tun sollen.“ Meinte Trianna dann. „Du willst dir doch nichts antun oder?“ fragte Klara sofort alarmiert. „Nein Mama, keine Panik. Ich habe nicht vor mich selbst zu richten.“ Antwortete Trianna. Klara atmete daraufhin erleichtert durch, ehe sie meinte: „Verrätst du uns dann was du vor hast?“, „Nein tut mir Leid Mama, aber ich versichere euch das es meinem Körperlichen wohlergehen nicht schaden wird.“ Antwortete Trianna. „Das reicht mir.“ Stellte Tom daraufhin fest. „Mir auch, bis später Trie.“ Schloss sich Klara an ehe die beiden Hand in Hand den Raum Verliesen und dabei noch einmal einen Blick auf ihre Tochter warfen.

Admiral Johnson war unterdessen schwer beschäftigt, das Gemetzel in der Andockbucht hatte ihm und auch den anderen Admiralen eine Menge Arbeit eingebrockt. Seine Hauptsächliche Beschäftigung seit die ersten Krisensitzung mehr oder weniger ergebnislos geendet hatte war daher seit dem Beunruhigte Zivilsten davon zu überzeugen das die Streitkräfte fähig waren die Zivilbevölkerung zu schützen sowie ein neues Sicherheitskonzept zu entwerfen das derartige Zwischenfälle in Zukunft verhindern sollte. Er war daher so beschäftigt das er gar nicht merkte wie sich die Hintertür zu seinem Büro öffnete. Erst als ein vernehmliches Plumpsen zu hören war fuhr der Admiral daher herum und blickte auf eine am Boden liegenden junge Frau die außer einem etwa knielangen Seidenkleid scheinbar nichts an hatte und wohl Schwierigkeiten damit hatte sich selbst auf zu richten. „Geht es Ihnen gut?“ fragte Admiral Johnson daher umgehend und verschob die beiden anderen fragen die ihm auf der Zunge brannten, wer die Frau eigentlich war und wo sie herkam, auf später. „Ich denke das keine schwerwiegenden Defekte aufgetreten sind.“ Antwortete die Frau dann. Admiral Johnson zog daraufhin eine Augenbraue hoch, sparte sich jedoch einen Kommentar. „Benötigen Sie Hilfe?“ fragte er dann nachdem die Frau immer noch auf dem Boden saß. „Ich fürchte ja.“ Stellte die Frau fest. Admiral Johnson streckte ihr daraufhin die Hand entgegen und versuchte die Frau hoch zu ziehen scheiterte jedoch kläglich dabei.

„Himmel, die ist ganz schön schwer für die Statur.“ Dachte er sich dann. „Ich denke ich werde das Laufen noch etwas üben müssen, es ist so kompliziert.“ Stellte die Frau dann fest. „Bitte?“ fragte Admiral Johnson dann, immerhin war die Frau mindestens Mitte zwanzig. „Ich hatte mir die Überraschung eigentlich anders vorgestellt, aber jetzt kann ich das auch nichtmehr ändern.“ Meinte die Frau dann ehe sie zu Admiral Johnson aufblickte und eine Haarsträhne aus dem Gesicht wischte. Admiral Johnson viel daraufhin die Kinnlade fast zum Fußboden herunter und er fragte: „Indiflaria?“, „Ja, jetzt auch mit einem Körper in passender Größe und Anatomie für dich.“ Antwortete Indiflaria mit einem nicht zu überhörenden selbstzufriedenen Unterton. „Wie hast du?“ fragte Admiral Johnson. „Das ist kompliziert. Vereinfacht ausgedrückt haben ich und Trancenia eine Art Biologisch konstruierten Roboter geschaffen und seine Hirnfunktionen mit meinem KI Kern gekoppelt.“ Antwortete Indiflaria. „Dann bis du jetzt Menschlich?“ fragte Admiral Johnson der es kaum fassen konnte. „Nicht direkt. Meine Intelligenz sitzt weiterhin im KI Kern in meinem Kriegsschiff Körper. Auch dieser Körper ist nicht hundertprozentig Organisch. Einige Synthetische Implantate sind für eine ordnungsgemäße Funktion notwendig. Allerdings ist er Organisch genug damit dir kein unterschied auffallen dürfte.“ Antwortete Indiflaria. „Ich frage besser gar nicht weiter.“ Meinte Admiral Johnson dann und lies sich Rückwärts auf seinen Stuhl fallen der von Trancenia freundlicherweise in die richtige Position gedreht worden war während er und Indiflaria sich unterhalten hatten.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~




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29 Aug 2015 12:43 #74447 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Trianna hatte unterdessen einen Entschluss gefasst, es war offensichtlich das ein friedfertiges Zusammenleben mit den Allianzspezies, zumindest unter den gegeben Umständen unmöglich war, es war nur eine Frage der Zeit bis die Situation erneut eskalieren würde. Wohl wissend das der Allianzrat vermutlich zum selben Schluss gelangen würde, hatte Trianna daher beschlossen die Initiative zu ergreifen und nicht auf das nächste Killerkommando zu warten. Mit imposant wehendem Gewand schritt sie daher aus der Luftschleuse welchen den Kreuzer mit der Station verband. Die kleine Armee aus zwanzig Marinesoldaten die vor der Luftschleuse wache standen ging umgehend in Kampfposition ehe einer meinte: „Auf Befehl von Admiral Ishiyama ist es Ihnen nicht gestattet die Station zu betreten, kehren Sie um.“, „Tun Sie sich selbst eine gefallen Leutnant und gehen Sie aus dem Weg.“ Erwiderte Trianna lediglich kalt. Die Marines warfen sich daraufhin alarmierte Blicke zu und griffen ihre Waffen fester. „Wir sind Autorisiert zur Not Gewalt an zu wenden Miss.“ Gab der Leutnant dann zu bedenken. „Dann sollten Sie besser schnell damit beginnen Leutnant.“ Meinte Trianna lediglich ehe hinter ihr einige Soldatendrohnen aus dem Kreuzer gestürmt kamen. Die über drei Meter großen Soldaten bewegten sich dabei mit einer Übermenschlichen Geschwindigkeit und hatten die Marines schon fast erreicht ehe diese Abwehrmaßnahmen ergriffen.

Allerdings hatten die Allianzsoldaten nicht den Hauch einer Chance gegen die übermächtigen Drohnen und lagen bald zu einem Haufen aufgetürmt bewusstlos neben der Luftschleuse. Trianna wusste das die Männer und Frauen nur ihre Pflicht hatten erfüllen wollen und hatte daher davon abgesehen Tödliche Gewalt anwenden zu lassen. Obwohl die ganze Aktion schnell von statten gegangen war, war sie natürlich nicht Trancenias Aufmerksamkeit entgangen. „Frau Lieva! Was tun Sie da?“ fragte Trancenia daher umgehend. „Etwas notwendiges.“ Antwortete Trianna lediglich. „Ich muss Sie daran erinnern das es Ihnen nicht gestattet ist an Bord zu kommen, zudem habe ich die Stationssicherheit und die Streitkräfte über den Gewalttätigen Zwischenfall Infomiert den sie eben ausgelöst haben.“ meinte Trancenia dann ehe sich ein imposantes Panzerschott mitten im Korridor schloss und Trianna und ihrem Gefolge den Weg abschnitt. „Ich bitte dich, stell dich mir nicht in den Weg. Ich habe nicht vor unnötiges Blut zu vergießen.“ Meinte Trianna dann an Trancenia Gewand. „Ich kann dieser bitte leider nicht nachkommen.“ Stellte Trancenia umgehend fest. „Zwinge mich nicht dazu dich um zu stimmen.“ Erwiderte Trianna mit kühler stimme. „Ich bin gänzlich immun gegen Jede Form Telepathischer Fähigkeiten und auch Physische Angriffe könne mir nichts anhaben. Sie haben keinerlei Druckmittel.“ Stellte Trancenia berechnend fest. „Du magst immun gegen meine Fähigkeiten sein. Hunderte Lebender Wesen in der direkten Umgebung aber nicht.“ Erwiderte Trianna ehe sie eine Mentale Harpune auf einen nichtsahnenden jungen Vor’chok abfeuerte der umgehend zusammenbrach und sich am Boden Wand.

„Sie werden keine unbeteiligten leiden lassen. Dazu kenne ich Sie zu gut.“ Meinte Trancenia dann. „Bist du dir da sicher?“ fraget Trianna lediglich und jagte einen immens schmerzhaften, aber gänzlich ungefährlichen, mentalen Impuls durch die Verbindung zu dem Vor’chok. „Was haben Sie vor?“ fragte Trancenia dann. „Ich möchte die Drohnen aus dem Medizindeck evakuieren, dann werde ich gemeinsam mit den Drohnen diese Station verlassen, vermutlich für immer. Wenn sich mir niemand in den Weg stellt, muss auch niemand leiden.“ Antwortete Trianna. „Eine ziemlich drastische Entscheidung.“ Stellte Trancenia umgehend fest. „Ich weiß, aber ich bitte dich noch einmal, lass mich gewähren damit niemand unnötig zu Schaden kommt.“ Erwiderte Trianna. „Also gut. Ich leite eine Evakuierung der stecke von hier bis zum Medizindeck ein. Aber ich warne Sie, wenn Sie mich angelogen haben...“ meinte Trancenia dann. „Danke.“ Erwiderte Trianna ehe sich das Schott wieder öffnete.

Natürlich hatte unterdessen auch Admiral Ishiyama erfahren das sich Trianna über seine Anweisungen hinweg gesetzt hatte und bereitete sich daher innerlich auf das Schlimmste vor. „Sir, was ist der Plan?“ fragte dann einer der Marines die den Admiral begleiteten. „Zunächst lediglich ihre Motive in Erfahrung zu bringen. Feuer nur im Notfall eröffnen.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Bei allem Respekt Sir, aber sind die Motive nicht klar?“ fragte der Marine dann. „Nein sind sie nicht Leutnant.“ Antwortete Admiral Ishiyama, immerhin war ihm wirklich schleierhaft was Trianna vor hatte. „Trancenia, kannst du Frau Lieva festhalten bis ich eintreffe?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Negativ. Ich würde Zivilisten dadurch gefährden.“ Antwortete Trancenia. „Der Bereich wurde doch evakuiert?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Positiv, aber es befinden sich genügend Leute in Reichweite der Telepathischen Fähigkeiten.“ Antwortete Trancenia. Admiral Ishiyama überlegte daraufhin kurz, beschloss dann aber die Sache erst einmal auf sich beruhen zu lassen und befahl den Marines: „Vorrücken zum Medizindeck.“

Während Admiral Ishiyama mit den Marines schnell näher kam erreichte Trianna das Medinzindeck, zum schreck des Medizinischen Personals dort. Die meisten Ärzte und Pfleger suchten umgehend Deckung unter Betten oder hinter diversen Möbelstücken als Trianna gemeinsam mit den Drohnen durch die Tür trat. Obwohl Trianna durchaus Mitleid für die Todesängste durchstehenden Leute hatte, sagte sie nichts und schritt zielsicher in den abgeschirmten Bereich. Die dort Wachse stehenden Soldaten warfen sich kurze Blicke zu und hoben ihre Waffen als Trianna um die Ecke bog. „Gehen Sie aus dem weg.“ Meinte Trianna lediglich. „Das können wir nicht.“ Antwortete einer der Männer mit schweißnassen Händen. „Dann tut es mir leid.“ Erwiderte Trianna und streckte die Männer mit einem Telepathischen Überraschungsangriff innerhalb von Sekunden Bruchteilen nieder. Mit einem bedauerlichem Kopfschütteln ging Trianna dann über die am Boden liegenden Soldaten hinweg und betrat den abgeschirmten Bereich des Medizindecks. „Frau Lieva, was machen Sie hier?“ fragte Doktor Brameier dann der einige Meter entfernt stand und dem der Schreck deutlich ins Gesicht geschrieben stand. „Seien Sie unbesorgt, Doktor ich habe nicht vor Sie zu verletzen.“ antwortete Trianna ehe sie die auf den Betten liegenden Drohnen Still dazu aufforderte sich zu erheben. Diese folgten der Anweisung umgehend und nahmen von Triannas Eskorte umgehend einige Ausrüstungsgegenstände entgegen.

„Sie können diese Patienten nicht einfach so mitnehmen.“ Meinte Doktor Brameier dann. „Sie können ja Versuchen mich auf zu halten. Ich würde Ihnen aber empfehlen es nicht zu tun.“ Erwiderte Trianna kühl. Sie hatte nichts gegen den Doktor, im Gegenteil, aber sie durfte nicht zulassen das ihre Gefühle Ihre Handlungen bestimmten, nicht schon wieder. „Ich verstehe.“ Stellte Doktor Brameier daraufhin fest. „Gut, ich wünsche Ihnen alles Gute Doktor.“ Meinte Trianna daraufhin ehe sie sich umwandte und gemeinsam mit den Drohnen den Raum verlies. Außerhalb des abgeschirmten Bereiches hatte das Medizinische Personal unterdessen die Chance genutzt sich schleunigst davon zu machen und hatte die Kranken und verletzten in Todesangst zurückgelassen. Es herrschte daher eine Unheimliche Stille die lediglich von dem leisen Summen einiger Medizinischen Geräte und dem leisen Schluchzen der sich mit ihrem baldigen ableben konfrontiert sehenden Leute durchbrochen wurde. Um das Leid der Leute schnell zu beenden durchquert Triana mit ihrer, in Zwischenzeit auf über zwanzig Mann angewachsenen, Eskorte schnell den Raum und verließ das Medizindeck durch die nächste Tür.

Dort blickte sie jedoch umgehend ein Dickicht aus Waffen das von Schweißnassen Marines gehalten wurde. „Legen Sie die Waffen weg!“ rief dann einer der Marineinfanteristen und versuchte dabei offensichtlich einen Autoritären Tonfall zu bewahren, was ihm nicht wirklich überzeugend gelang. „Ich fürchte das werden wir nicht tun.“ Antwortete Trianna dann kühl. „Frau Lieva, machen Sie nichts unüberlegtes.“ Meinte dann Admiral Ishiyama der soeben zwischen den Marines hindurch geschritten kam. „Seien Sie versichert Admiral, ich habe sehr gut darüber nachgedacht. Und jetzt bitte ich Sie zur Seite zu treten und uns gehen zu lassen.“ Erwiderte Trianna. „Sie wissen genau das ich das nicht tun werde.“ Antwortete Admiral Ishiyama umgehend. „Dann tut es mir leid Admiral, ich möchte das Sie trotzdem Wissen das ich Sie immer respektiert habe. Aber jetzt und heute kann ich darauf leider keine Rücksicht nehmen.“ Meinte Trianna kühl ehe sie ihre Telepathischen Kräfte gegen die Marines und auch den Admiral schleuderte. „Es tut mir leid Sir.“ Meinte sie dann noch ehe sie gemeinsam mit den Drohnen über die am Boden liegenden Soldaten hinwegschritt.

Nur wenige Minuten später hatte Trianna dann den Kreuzer erreicht, es hatte niemand mehr gewagt sich ihr in den Weg zu stellen. Kaum auf dem Kommandodeck angelangt ließ sie sich auf dem Kommandothron nieder während die Soldatendrohnen in Wachposition gingen. Glücklicherweise hatte Trianna auf der Armageddon Plattform auch vier Pilotendrohnen übernehmen können, welche sich umgehend daran machten die wichtigsten Kontrollstationen zu besetzen. „Achtung Tauron Kreuzer, Hier Flugkontrolle, Sie haben keine Starterlaubnis, brechen Sie den Start umgehend ab!“ meldete sich dann die Flugkontrolle als die Triebwerke des Kreuzers zündeten. „Negativ Flugkontrolle, geben Sie das Schiff frei oder wir müssen uns gewaltsam befreien.“ Antwortete Trianna eiskalt. Daraufhin folgte erst einmal schweigen doch dann kahm die Antwort: „Sämtliche Schiffe der Allianz haben Sie erfass, brechen Sie den Start ab und stellen Sie sich!“ Trianna wurde es daraufhin zu bunt, weshalb sie sich kurzerhand Zugriff auf das Bewusstsein des Lotsen verschaffte und die Landeklammern löste welche das Schiff mit der Station verbanden. Sofort beschleunigte der Kreuzer und entfernte sich von der Station. Allerdings hatte der Lotse nicht geblufft was die Kriegsschiffe der Allianz anging. Faktisch umgehend wurde der Kreuzer unter schweren Beschuss genommen. Die Schilde hielten dem Angriff jedoch vorläufig stand weshalb Trianna davon absah das Feuer zu erwidern und stattdessen den Wurmlochantrieb laden lies. Als das Modul vollständig geladen war warf Trianna noch einmal einen kurzen Blick auf die Station die sie Jahrelang ihr Zuhause genannt hatte ehe sie den Kopfs schüttelte und das Wurmloch öffnen ließ.
~~~Ende Kapitel 29~~~

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