~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
An Bord der Akuma nutzte Admiral Ishiyama die Zeit welche die Sonden Brauchten um von ihren Analyse Flügen zurück zu kehren um ein kleines Nickerchen zu halten. Er war mittlerweile maßlos übernächtigt da er nach dem Gespräch mit den Gerok keine Zeit mehr gefunden hatte um sich aus zu ruhen. Er schlummerte daher gerade friedlich auf seinem großen und Bequemen Stuhl als der Bordcomputer ihn rabiat weckte: „Admiral Ishiyama Ihre Anwesenheit wird von Kapitän Smith auf der Kommandobrücke erwartet.“, „Ist ja kein Grund so rum zu schreien.“ Brummelte Admiral Ishiyama daraufhin ehe er sich kurz streckte und sich dann schwungvoll aufrichtete. Nur eine unwesentliche Zeitspanne später hatte er dann die Brücke erreicht und fragte: „Was haben Sie entdeckt?“, „Die Sonden haben größtenteils unsere ersten Abstattungen bestätigt. Der Großteil des Planeten ist eine unwirtliche Felswüste.“ Antwortete Kapitän Smith. „Ist leben möglich?“ fragte Admiral Ishiyama weiter. „Ja die Oberflächentemparaturen sowie die Atmosphäre würden auch in den Wüsten eine Koloneisrung zu lassen, wenn man die Kolonien mit geeigneten Wassersamel Einrichtungen austatet.“ Antwortete Kapitän Smith „Was ist mit dem grünen Ring am Äquator?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Dort sind die Bedingungen beinahe ideal, und mit denen auf der Erde zu vergleichen allerdings ist die dortige Fauna weiter entwickelt als wir zunächst angenommen haben.“ Antwortete Tnak der noch immer Daten von den Soden erhielt und gleichzeitig auswertete.
„Komplexes Tierisches Leben?“ fragte Admiral Ishiyama überrascht. „Exakt Sir.“ Bestätigte Tnak ehe die Holographische Darstellung einer Kreatur erschien die am ehesten mit einem zu groß geratenen Tausendfüßler zu vergleichen war. „Ich verstehe.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. Die Existenz komplexer Organsimen verkomplizierte die ganze Sache etwas. Immerhin würde die Allianz bei einer Besiedlung unweigerlich in die Evolutionären Vorgänge auf dem Planeten eingreifen. Bislang war er davon ausgegangen das die Evolution noch so weit am Anfang stand das dies kein großes Problem werden würde, doch diese Entdeckung bewies das Gegenteil. „Kapitän Machen Sie eine Landefähre bereit und legen Sie sich eine hübsche Rede zu recht immerhin werden Sie als erstes einen neuen Planeten betreten.“ meinte Admiral Ishiyama dann. Die Komplexe Thematik der Kolonisierung war ja zum Glück nicht sein Problem, da es sich dabei um kein Militärisches Projekt handelte. Sollten sich also andere mit den Tieren auf dem Planeten herumärgern, sein Auftrag war lediglich den Planeten zu erkunden. „Aye Sir.“ Bestätigte Kapitän Smith ehe sie sich erhob. Nach zwei Schritten hielt sie jedoch an und fragte: „Ist eine Rede wirklich nötig Sir? Ich bin nicht sonderlich gut darin.“ Admiral Ishiyama grinste daraufhin breit und meinte: „Machen Sie sich keine Sorgen, für die Reden werden die Politiker schon sorgen, das können die immerhin am besten. Konzentrieren Sie sich auf das Sammeln von Daten.“ Kapitän Smith wirkte umgehend erleichtert und antwortete: „Ich verstehe Sir.“ Dann setzte sie ihren Weg fort und verließ die Brücke. Admiral Ishiyama sah ihr daraufhin nach, Kapitän Smith war jung genug das er ihr Vater hätte sein können und sie erinnerte ihn extrem an sich selbst vor all den Jahren.
Nur wenige Minuten später befand sich eine der Fähren der Akuma im Landeanflug auf den noch nicht getauften Planeten und steuerte zielsicher den Äquator an. Wenn man schon auf einer neuen Welt landete dann dort wo es sich voraussichtlich am ehesten aushalten lies. An Bord befanden sich neben Kapitän Smith und den Obligatorischen Marinesoldaten zu ihrem Schutz auch eine ganze Abordnung Wissenschaftler, die meisten davon Zivilisten da die Streitkräfte nicht den Eindruck vermitteln wollten eine derart wichtige Neuigkeit vor der Zivilbevölkerung verbergen zu wollen, immerhin hatte der Ruf der Streitkräfte in letzte Zeit deutlich gelitten. „Also alle mal her hören. Auch wenn Zivilisten anwesend sind, ist das eine Militärische Operation solange sie von der Akuma aus durchgeführt wird, das heißt das die Befehlskette eingehalten wird. Niemand trifft hier eigenständige Entscheidungen und wir bleiben alle zusammen, egal was für eine hoch interessante Entdeckung sich zwei Schritte weiter in irgend einem Loch verbergen könnte. Wem das nicht passt, der kann gleich an Bord bleiben, alles klar?“ meinte Kapitän Smith dann und schaute einmal in die Runde, wie zu erwarten hatten sämtliche Militärangehöre damit kein Problem, das Zivile Personal murrte jedoch leise vor sich hin, da jedoch niemand offen widersprach fuhr Kapitän Smith fort: „Wir wissen nichts über die Tier und Pflanzenwelt da unten, gehen Sie zunächst also davon aus das sie alles töten möchte und auch dazu in der Lage ist. Ebenso werden die Atemfilter an behalten, es könnten gefährliche Mikroorgansimen existieren. Nach dem Einsatz werden wir uns alle einer Quarantäne unterziehen, so lange bis das Medizinische Personal davon überzeugt ist das wir keine Alienparasiten, Krankheiten, Pilze oder sonst was einschleppen. Noch irgendwelche Fragen?“ Einer der Wissenschaftler meldete sich daraufhin und fragte: „Und wie sollen wir unter diesen Vorrausetzungen Arbeiten? Unsere Erkenntnisse könnten für die ganze Allianz von höchster Wichtigkeit ein, ich finde unsere Arbeit sollte also in keinster Weise eingeschränkt werden.“
Während einige der Wissenschaftler daraufhin zustimmend nickten oder brummten, schüttelten die Wissenschaftlichen Offiziere und die Marines nur den Kopf. „Deshalb hasse ich Einsätze mit Ziviler Beteiligung.“ Dachte sich Kapitän Smith währenddessen und antwortete aalglatt: „Sie haben eine Erklärung unterschreiben ehe sie an Bord der Akuma gegangen sind. Sie werden sich also mit diesen Regeln abfinden müssen, sollten Sie sich weigern werde ich Sie leider in Arrest stecken müssen.“ Daraufhin erstarb das gemurre umgehend und Kapitän Smith wandte sich zufrieden den Marines zu: „Auf Sie wird ne Menge Arbeit zukommen, passen Sie bloß auf nicht vor lauter Stress zu zittrig am Abzug zu sein.“, „Wir werden das schaffen.“ Antwortete der Kommandant der Marines ein Vor’chok namens Has’rak, der aus einer der niedereren Vor’chok Kasten stammte. „Davon gehe ich aus, haben Sie nur ein Auge auf die Zivilisten, die neigen dazu Risiken zu ignorieren bis sie bis zum Hals drin stecken.“ Meinte Kapitän Smith daraufhin, wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre dies eine rein Militärische Unternehmung, ohne Zivile Mitarbeiter gewesen. „Achtung Landungstrupp, näheren uns Landezone, bereit für Landung!“ hallte dann die Stimme des Piloten durch den Laderaum. „Also los, Anzüge versiegeln und bereithalten!“ befahl Kapitän Smith daraufhin ehe sie mit gutem Beispiel voran ging und ihren Helm versiegelte, wobei es ihr gelang ihre langen Haare elegant in den Helm zu stopfen. „Ausrüstungscheck!“ befahl Kapitän Smith dann nachdem alle anwesenden ihre Anzüge versiegelt hatten. „Waffen klar, Scanner klar, Lebenserhaltungssystem klar.“ Riefen die Mariens daraufhin routiniert, für sie war das nichts weiter besonderes. „Achtung, wir landen!“ meldete dann die Stimme des Piloten ehe ein sachter Ruck durch den Laderaum ging.
„Bereithalten, für Öffnung der Ladeschleuse!“ meinte die Stimme des Piloten dann woraufhin die Beleuchtung in einen hellen Rotton wechselte und die Heckluke sich langsam öffnete. Das Bild das sich den Leuten im Laderaum daraufhin bot als die Luke vollständig geöffnet war, les sie alle den Atem anhalten, es war lange her das sie das letzte Mal blühende Vegetation gesehen hatten. Um die Fähre herum erstreckte sich der reinste Jungel der aus fremdartig wirkenden Bäumen ohne Äste dafür aber mit umso größeren Blättern und gewundenen Stämmen gebildet wurde. Zwischen denn stellenweise über drei Meter dicken Stämmen wucherten weitere Gewächse die scheinbar in einem Endlosen Kampf um die Vorherrschaft über den Platz zwischen den großen Bäumen verstrickt waren. Der Boden war mit einer Moosähnlichen Pflanzendecke überzogen in der die Landestützen der Fähre Zentimeter tief einsanken. „Vorrücken, aber vorsichtig!“ befahl Kapitän Smith dann worauf die Marines begannen sich in einer Keilformation vorwärts zu bewegen. Ihre Stiefel sanken dabei, ähnlich den Landestützen der Fähre, in dem weichen Moos ein. „Sieht so weit sicher aus.“ Stellte Has’rak dann nach einem prüfenden Blick auf seine Umgebung fest. Schweigend folgten die Wissenschaftlichen Offiziere und Zivilen Wissenschaftler daraufhin den Marines welche sich in Richtung des nächsten Baumes vorarbeiteten. Die Fähre hatte auf einer kleinen Lichtung aufgesetzt, doch schon wenige Meter von ihr entfernt begann die Bodennahe Vegetation dichter zu werden und die Fortbewegung zu erschweren.
Schnell stellten die Anwesenden auch fest das sie nicht alleine waren, die Umgebung war voller Tiere in der Größenordnung von Insekten die zwischen den Blättern der Pflanzen herumschwirrten. Dann begann die Erde auf einmal zu beben und alle anwesenden warfen sich erstaunte Blicke zu. „Das hat keine Geologische Ursache, das sind Schritte!“ stellte einer der Wissenschaftler dann fest wobei seine Stimme zwischen Panik und Begeisterung schwankte. Im nächsten Moment ertönte ein lautes Krachen und ein massiges, etwa zwei Meter hohes Tier brach laut Kreischend durch die Büsche. Anstatt einer Schnauze verfügte es über vier kurze Tentakel und bewegte sich auf zwei schlanken Beinen fort. Es ignorierte den Erkundungstrupp jedoch völlig und stürmte Hals über Kopf an den Männern und Frauen vorbei. „Der hatte es aber eilig.“ Stellte einer der Wissenschaftler fest während er der Fremdartigen Kreatur hinterher schaute. Plötzlich riss etwas noch viel größeres eine weitere Schneise in den Jungel. Umgehend richteten sich alle Blicke auf den Neuankömmling der seinerseits ebenfalls eine Vollbremsung hinlegte als er die fremden Gestalten entdeckte. „Jetzt wissen wir warum er es so eilig hatte.“ Stellte Kapitän Smith für sich selbst fest. Man musste kein Veterinär sein um zu erkennen das dieses Tier ein Raubtier war und ein ziemlich großes noch dazu. Der Grundsätzliche Körperbau ähnelte rein äußerlich, einem auf zwei Beinen laufenden Fleischfressenden Dinosaurier aus der Prähistorischen Zeit der Erde. Neben den zwei stämmigen Hinterbeinen auf denen sich die Kreatur fortbewegte verfügte sie über vier weitere Gliedmaßen die, ohne den Zwischenschritt über eine Hand zu nehmen, in langen Sichelartigen Klauen ausliefen. Der Schädel der Kreatur war ebenfalls sonderbar, war der Unterkiefer doch in der Mitte geteilt wodurch sie über drei unabhängig voneinander bewegliche Zahnbewerte Kiefer verfügte.
Sämtliche Marines richteten umgehend ihre Waffen auf den gewaltigen Räuber der unschlüssig auf die kleinen Wesen vor ihm blickte und offenbar überlegte ob sie die Mühe wert waren. „Jetzt geh schon weiter. Wir schmecken nach Jahrelangem Aufenthalt in künstlicher Umgebung bestimmt sowieso beschissen.“ Murmelte Kapitän Smith daraufhin während sie wie alle anderen vorsichtig rückwärst ging, für den Fall das der Alienraubsaurier sich zum Angriff entschloss wollte sie etwas Zeit zum reagieren haben. Nach eingehender Betrachtung schien die Kreatur ebenfalls zu dem Schluss zu kommen das sie eine schlechte Beute waren und wandte sich ab ehe sie davon trottete. „Das war knapp.“ Stellte einer der Wissenschaftler fest während die Marines erleichtert die Waffen sinken Liesen. „Fangen Sie besser mit ihren Analysen an bevor noch mehr von den Dingern hier vorbeikommen und eventuell Lust auf einen Snack haben.“ meinte Kapitän Smith dann. Niemand hatte dem daraufhin etwas hinzu zu fügen weshalb die Wissenschaftler begeistert begannen Proben zu sammeln und einige vor Ort Analyse Geräte auf zu bauen. Has’rak beobachtete die Umgebung unterdessen mit Argusaugen und hatte seine Soldaten in Zweiergruppen auf Patrouille im nahen Jungel geschickt, immerhin wollte er nicht noch einmal von so einem riesen Vieh überrascht werden.
~~~Ende Kapitel 39~~~
mfg.: Tg