Die Tauron Invasion 2

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29 Aug 2015 13:17 #74448 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Hmm sehr vorhersehbar diese Reaktion, man hätte meinen können, gar vermeidbar von seiten der Allianz :D Nichts desto trotz bin ich auf weitere Kapitel gespannt!

MFG Stefan

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31 Aug 2015 22:42 #74485 by Admiral Bartels
Replied by Admiral Bartels on topic Die Tauron Invasion 2
Vielleicht kommt Trianna ja später mit einer Großen fetten Flotte mit Basisschiff zurück und hilft der Allianz wieder. Momentan denke ich sie nicht so schnell wieder zu sehen.

Jacob: Komm schon, Sam, das kann nicht komplizierter sein als eine Sonne zu sprengen.
Sam: Also wirklich! Da sprengt man eine Sonne und alle erwarten, dass man über Wasser laufen kann.
Jacob: ... Geschafft.
Sam: Und was kommt als nächstes?! Soll ich einen Ozean trennen?

:vortex2: :prior:...

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04 Sep 2015 16:01 #74557 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Oh man, irgendwie etwas traurig der Schluss. Die Lage ist ja ganz schnell eskaliert, hätte ich nicht gedacht. Erst das Blutbad an der Andockbucht und dann die Befreiung der Drohnen. Eine echt harte Entscheidung von Trianna, aber andererseits auch wirklich absehbar und nachvollziehbar. Zumindest haben nun beide Seiten Ruhe voreinander und die Gewalttaten sowie Rassenfeindlichkeiten haben ein Ende.

Ich hoffe doch sehr, dass wir Trianna wieder sehen und das nicht erst im dritten Teil. Könnte mir das so vorstellen: Während die Allianz weiter macht tut Trianna ihre Machtposition festigen, erobert weitere Schiffe und lässt ihre Armee anwachsen. Zum Ende der Story gibt es dann eine große Schlacht irgendwo mit den Tauron und der Allianz, die gerade am verlieren ist, und im letzten Moment taucht Trianna mit ihrer neuen Flotte auf und rettet Admiral Ishiyama. Das wäre krass!^^

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05 Sep 2015 13:59 #74572 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Die Allianz hatte einfach das Problem zu sehr mit sich selbst becshäftigt zu sein um zu bemerken wie sich Trianna aus offensichtlichen Gründen langsam von ihr abwandte und alss ie sich entschlossen hatte war es zu spät. Es gibt nicht viel das sich einer Gruppe Tauron Sodalten in den Weg stellen kann und diese Konfronatation überlebt.

@Admiral Bartels: Wer weiß, wer weiß :D :rolleyes:

@General Stefan+Admiral Bartels: Bin ja von lauter hochrangigen umgeben hier , da muss ich mich ja richtig anstrenegen :O :D

@Jack Hunter: Keine Sorge Trianna wird noch ihren Großen auftritt in DTI 2 haben, Im moment weiß ich immehrin nichtmal ob es ein DTI 3 jemals geben wird.

@all: Weiter gehts:

Kapitel 30: Ratlosigkeit

Tom war sofort klar das etwas nicht stimmte als er die Tür öffnete und in das Gesicht Admiral Ishiyamas blickte der einen ernsten Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte. „Admiral Ishiyama Sir, was kann ich für Sie tun?“ fragte Tom dann Protokollgerecht, obwohl er im Moment außer Dienst war. Admiral Ishiyama sah Tom daraufhin kurz mitleidig an ehe er meinte: „Es tut mir leid Ihnen eine derartig schlechte Nachricht überbringen zu müssen. Aber es Scheint das Ihre Tochter sich von uns abgewandt hat.“ Tom sah seinen Vorgesetzten daraufhin kurz fassungslos an ehe er meinte: „Ich verstehe nicht.“, „Sie hat sich über meine Anweisung an Bord des Kreuzers zu belieben hinweggesetzt und die Drohnen auf dem Medizindeck abgeholt. Danach hat sie gemeinsam mit allen Drohnen den Kreuzer Gekapert und die Station verlassen.“ Antwortete Admiral Ishiyama. Tom musste sich daraufhin mit einer Hand am Türrahmen fest halten um nicht um zu kippen. Trianna war nicht seine Leibliche Tochter gewesen, doch trotzdem hatte er sie immer als sein Kind betrachtet. „Ich... ich verstehe Sir.“ Meinte Tom dann schwer atmend. In diesem Moment kahm Klara um die Ecke gebogen und sah ihren Mann gebeugt in der Tür stehen. „Tom, was ist denn los. Haben wir besuch?“ fragte sie dann. „Hör es dir besser selber an.“ Meinte Tom leise. Klara kahm daraufhin näher und erkannte Admiral Ishiyama der noch immer im Korridor vor der Tür stand.

„Admiral Ishiyama, Sir.“ Grüßte Klara dann überrascht. „Frau Lieva, ich habe es Ihrem Lebensabschnittsgefährten bereits mit geteilt. Es tut mi leid Ihnen sagen zu müssen das Ihre Tochter sich offensichtlich entschieden hat sich von uns ab zu wenden.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „W... Was soll das heißen Sir?“ fragte Klara umgehend mit zittriger Stimme. „Sie hat den Kreuzer gekapert und ist gemeinsam mit den Drohnen getürmt.“ Antwortete Tom matt. „Exakt.“ Stimmte Admiral Ishiyama zu. Klaras Augen weiteten Sich darauf und jedwede Farbe wich aus ihrem Gesicht während sie ein unverständliches Gurgeln ertönen lies. Vorsorglich legte Tom daraufhin einen Arm um sie, um sie halten zu können für den Fall das ihre Beine nachgaben. „Warum?“ hauchte Klara dann schwach während Tränen begannen ihre Wangen hinunter zu laufen. „Wissen wir nicht.“ Antwortete Admiral Ishiyama wahrheitskonform, immerhin war er selbst von Trianna Entschluss überrumpelt worden. „Wissen Sie wo sie hin ist?“ fragte Tom dann. „Nein, sie hat den Wurmlochantrieb des Kreuzers genutzt um sich zu entfernen, wir haben keine Ahnung wo sie hin gesprungen ist. Aber ich kann Ihnen versichern das wir unsere Fühler austrecken werden.“ Antwortete Admiral Ishiyama erneut wahrheitskonform. „Danke Sir.“ Würgte Klara dann zwischen zwei leisen Schluchzern hervor, es war offensichtlich das es ihr schwer viel mit dieser Situation um zu gehen. „Ich werde Sie beide jetzt alleine lassen. Selbstverständlich stehe ich für weitere Fragen dennoch zur Verfügung.“ Meinte Admiral Ishiyama dann ehe er einen Schritt zurück machte.

Wenig später hatte Admiral Ishiyama seine eigene Unterkunft erreicht und trat Gedankenversunken hinein. Auch ihn beschäftigte Triannas Flucht immerhin hatte er sich immer für sie eingesetzt und hatte eigentlich geglaubt sie zu verstehen. „Akio? Was ist denn los, du siehst aus als ob die unter eine Horde Vor’chok geraten wärst.“ Fragte Aiko dann die den Kopf durch den Türrahmen steckte als er eingetreten war. „Ich hatte eine kleine Meinungsverschiedenheit mit Frau Lieva.“ Antwortete Admiral Ishiyama während er sich im Spiegel begutachtete, es stimmte er hatte wirklich schon mal besser ausgesehen. „Was ist den passiert?“ fragte Aiko dann. „Sie ist Desertiert.“ Antwortete Admiral Ishiyama kurz und bündig immerhin musste er hier und jetzt keine Rücksicht auf die Gefühle von Verwandten nehmen. „Was?!“ fragte Aiko umgehend überrascht und kam sofort angelaufen. „Sie hat gemeinsam mit den Drohnen den Kreuzer gekapert und sich aus dem Staub gemacht.“ Antwortete Admiral Ishiyama während er langsam Richtung Sofa ging. „Das hätte ich niemals von ihr erwartet.“ Stellte Aiko umgehend fest. „Ich auch nicht, niemand. Das ist ja das Problem. Wir haben keine Ahnung was sie geritten hat.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Vielleicht war sie es einfach Leid wie eine Aussätzige behandelt zu werden.“ Mutmaßte Aiko dann. „Möglich.“ Stimmte Admiral Ishiyama umgehend zu.

Nach kurzem Schweigen fragte Aiko dann: „Was hast du jetzt vor?“, „Wenn ich das wüsste.“ Antwortete Admiral Ishiyama geknickt. Triannas Alleingang war für die Streitkräfte und die ganze Allianz in mehrfacher Hinsicht eine Katastrophe. „Glaubst du das sie sich mit den anderen Tauron zusammentun wird?“ fragte Aiko dann. „Im Moment weiß ich nicht was ich glauben soll. Lass uns erst mal über was anderes Reden. Wie war dein Tag?“ erwiderte Admiral Ishiyama. „Durchaus erfolgreich würde ich sagen. Wir haben erfolgreich einen Prototypen einer auf Khaaktechnologie basierenden Strahlenkanone getestet. Die Ergebnisse sind vielversprechend du solltest dir das mal ansehen.“ Antwortete Aiko. „Na wenigstens etwas das nach Plan läuft.“ Meinte Admiral Ishiyama umgehend. „Wir haben auch Fortschritte bei der Verbesserung der Panzerrungsstruktur machen können, die Khaak waren wirklich gute Ingenieure.“ Meinte Aiko dann noch, wobei man ihr den Stolz auf die eigene Arbeit durchaus anhörte. „Habt ihr auch dieses Kohäsionsfeld geknackt?`“ fragte Admiral Ishiyama dann, immerhin war das Molekularadhäsionsfeld der Khaak eine wahrhaft bahnbrechende Technologie. „Noch nicht. Aber wir Arbeiten dran.“ Antwortete AIko. „Wenn das einer Schafft dann du.“ Stellte Admiral Ishiyama umgehend fest. „Schleimer.“ Erwiderte Aiko grinsend ehe sie meinte: „Wie wär es mit Essen?“, „Klingt gut.“ Antwortete Admiral Ishiyama ehe er sich in Richtung Esszimmer auf den Weg machte.

An anderer Stelle wusste Admiral Johnson nicht so recht ob er Glücklich oder Traurig sein sollte. Auch ihn hatte die Nachricht von Triannas Flucht durchaus getroffen, zwar hatte er sie kaum gekannt, aber dennoch hatte er, wie alle Allianzsoffiziere, viel von ihren Leistungen erfahren. Allerdings beeinflusste etwas anderes seine Gefühlswelt im Moment deutlich mehr, obwohl er wusste das dies vielleicht unprofessionell war. Immerhin war er nun dank der Technologie der Historikaner fähig seine Beziehung zu seiner großen Liebe endlich auf die nächste Stufe zu heben. „Ich weiß nicht wie Ihr das Schafft so sicher zu laufen. Auf nur zwei so dünnen stelzen zu stehen ist doch verdammt wackelig.“ Stellte Indiflaria fest während sie mit ausgestreckten Armen versuchte das Gleichgewicht zu halten und nicht bei jedem Schritt um zu fallen. „Das lernst du schon noch. Auch wir können das nicht von Geburt an.“ erwiderte Admiral Johnson grinsend. „Was für eine dämliche Methode sich fort zu bewegen. Schwerelos zu schweben ist viel effektiver.“ Meinte Indiflaria dann ehe sie das Gleichgewicht verlor und sich kurze Zeit später in den Armen von Admiral Johnson wieder fand. „Wenn man ein Kriegsschiff ist vielleicht.“ Erwiderte Admiral Johnson ehe er meinte: „Wie sieht das eigentlich mit dem Stoffwechsel aus, ich meine musst du jetzt Essen?“, „Dieser Körper bedarf größtenteils dieselben Wartungsmaßnahmen wie ein gewöhnlicher Menschlicher Körper. Er muss mit genügend Nährstoffen und Wasser versorgt werden, benötigt Ruhepausen und muss regelmäßig gereinigt werden. Kurzum er ist so inneffizient wie ihr.“ Antwortete Indiflaria. „Das klingt Lustig wenn du von deinem Körper wie von einer Maschine sprichst.“ Stellte Admiral Johnson dann schnaubend fest. „Entschuldigung, ich Arbeite an meinem Vokabular. Ich hätte bloß nicht gedacht das es so kompliziert ist ein Organsicher zu sein.“ Erwiderte Indiflaria. „Es wird noch viel komplizierter glaub mir.“ Meinte Admiral Johnson daraufhin.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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05 Sep 2015 14:01 #74573 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Na das kann dann ja noch heiter werden.“ Stellte Indiflaria fest während sie versuchte weder auf die Beine zu kommen. „Du schaffst das schon.“ Meinte Admiral Johnson aufmunternd ehe er sie auf die Beine Schob. „Danke Samuel.“ erwiderte Intifada während sie versuchte die aufrechte Standposition zu halten. „Was hältst du eigentlich von Frau Lievas Alleingang?“ fragte Indiflaria dann plötzlich unvermittelt, natürlich hatte auch sie davon Wind bekommen. Admiral Johnson atmete daraufhin einmal tief durch ehe er antwortete: „Ein Teil von mir sagt dass das absehbar war und das wir schlecht vorbereitet waren. Der andere Teil von mir macht sich Vorwürfe warum ich das zugelassen habe.“, „Der Rat ist in hellem Aufruhr deshalb.“ Meinte Indiflaria dann. „Verständlich sie kennt einige Sicherheitsrelevante Geheimnisse wenn sie die den Tauron mitteilt könnte es für uns haarig werden.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Glaubst du das sie das tut?“ fragte Indiflaria umgehend. „Keine Ahnung, ich kannte Frau Lieva nicht so gut. Sie machte aber einen vernünftigen Eindruck und ich glaube nicht das sie uns Schaden will. Sonst hätte sie bei ihrem Abgang auch einfach ein Massaker anrichten können und sich nicht damit zufrieden gegeben alle Aus zu knocken.“

Tom und Klara hatten sich unterdessen in ihrer Unterkunft verbarrikadiert und versuchten irgendwie damit klar zu kommen das ihre Tochter sich nicht nur von der Allianz, sondern damit auch von ihnen los gesagt hatte. „Warum tut sie uns das nur an?“ fragte Klara schluchzend sie hatte den Versuch die Tränen zu unterdrücken schon längst aufgegeben. „Ich weiß es nicht.“ Antwortete Tom, wie sie oft am heutigen Tag. Auch er war Ratlos, Traurig und in Gewisser weiße wütend, im Gegensatz zu Klara hatte er sich aber zumindest äußerlich noch im Griff. „Wie kann ich jemals wieder anderen Leuten unter die Augen treten, jetzt nachdem meine Tochter eine Deserteurin ist?“ fragte sich Klara dann selbst. „Das Leben muss weiter gehen. Wir schaffen das schon irgendwie.“ Meinte Tom daraufhin wohl wissend das sich das im Moment reichlich kalt und Herzlos anhörte. Ohne Vorwarnung erschien dann Plötzlich Trancenias Hologramm mitten Raum und sie meinte: „Entschuldigen Sie, aber ich habe eine Botschaft für Sie, die Sie wohl interessieren dürfte.“, „Von wem?“ fragte Tom um gehend. „Ihrer Tochter.“ Antwortete Trancenia. Schlagartig war das Interesse der beiden geweckt und Klara meinte: „Zeig Sie uns, bitte.“, „Natürlich.“ Meinte Trancenia daraufhin ehe ihr Hologramm verschwand und durch ein Lebensgroßes Abbild von Trianna ersetzt wurde. Umgehend schossen Klara daraufhin wieder die Tränen in die Augen doch sie hatte sich soweit im Griff nicht sofort lauthals los zu schluchzen.

„Hallo Mama, Papa. Wenn Ihr diese Mitteillung seht war ich wohl gezwungen Meinen geheimen Fluchtplan in die Tat um zu setzen. Es tut mir leid wenn ich euch damit trauer und vermutlich auch einige Schwierigkeiten bereite, aber ich kann euch versichern das ich das nicht leichtfertig getan habe. Ebenso möchte ich das ihr wisst das ich euch niemals vergessen werde. Egal wie weit ich gehen muss. Auch möchte ich klarstellen das ich nach wie vor keinerlei Feindselige Absicht gegenüber euch oder der Allianz hege, aber so ist es das beste, für alle beteiligten. Ich habe lange nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen das es auf Dauer wohl keine andere Möglichkeiten gibt. Ich bitte euch meine Entscheidung zu akzeptieren. Hab euch lieb.“ Kaum hatte die Aufzeichnung geendet brach Klara in Tränen aus und sackte regelrecht in sich zusammen. „Ist schon gut.“ Meinte Tom tröstend und strich Klara durch das Haar. „Wir hätten das kommen sehen müssen und rechtzeitig gegensteuern.“ Meinte Klara dann nachdem sie sich wieder halbwegs im Griff hatte. „Lüg dir nichts vor, du weißt so gut wie ich das wir sie niemals hätten umstimmen können.“ Erwiderte Tom, sparte sich jedoch zu erwähnen das Trianna diesen Dickkopf nicht gestohlen hatte. „Vermutlich hast du recht.“ Stimmte Klara dann zu und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Trancenia hatte unterdessen genügend Taktgefühl bewiesen um sich höflich im Hintergrund zu halten meinte nun aber: „Ich denke ich kannte Ihre Tochter gut genug um sagen zu können das sie sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht hat.“, „Danke Trancenia.“ Meinte Tom dann.

Unterdessen hatte sich der Allianzrat zu einer Krisensitzung getroffen, immerhin war Trianna nun ein potenzielles Sicherheitsrisiko, in vielfältiger Hinsicht. „Ich habe ja gleich gesagt wir hätten sie töten sollen.“ Murrte Ratsherr Har’kar direkt und vielleicht etwas unhöflich zur Begrüßung. „Sie machen Sich das Leben zu einfach Ratsherr.“ Erwiderte Ratsherr Kwel umgehend. „Wie meinen Sie das? Frau Lieva hat uns hintergangen und ist nicht nur mit geheimen Informationen Desertiert, sondern hat die Allianz auch der Möglichkeit beraubt weitere Studien an der Technologie der Tauron vor zu nehmen.“ Fragte Ratsherr Zequal. „Das ist zwar korrekt, aber nur eine kurzsichtige Sicht der Dinge. Frau Lieva war Zeit ihres Lebens das Ziel Fremdenfeindlicher Äußerungen und auch taten. So verständlich die Abneigung der Bevölkerung gegen die Tauron auch sein mag, war sie in diesem Fall dieser Person gegenüber völlig unbegründet. Als die Abneigung vor kurzer Zeit in offene Feindseligkeit umschlug und das Massaker an der Andockbucht verursachte war das Maß vermutlich voll.“ Erklärte Ratsherr Kwel mit Ahandratypsicher Objektivität. Es war beeindruckend wie leicht es Ahandra viel ihre Emotionen aus zu blenden und einen Sachverhalt nur aufgrund von Objektiven Schlüssen zu bewerten. „Wir müssen uns trotzdem vorbereiten.“ Stellte Ratsherr Har’kar umgehend fest. „Auf was den Ratsherr? Wenn Frau Lieva tatsächlich zum Feind übergelaufen ist und dieser nun eine Großinvasion startet, gibt es sowieso nichts was wir dagegen tun können.“ Erwiderte Ratsherr Emmens niedergeschlagen, sie alle hatten die vorläufigen Berichte der Schlacht um die Armageddon Plattform gelesen, sie alle wussten daher wie unterlegen die Allianz in einem offenen Konflikt mit den Tauron wäre.

„Wir fordern Hilfe bei dieser Alten Ki an.“ Meinte Ratsherr Har’kar umgehend. „Primadena hat laut Admiral Ishiyama jegliche Hilfe ihrerseits ausgeschlossen Ratsherr. Wie gedenken Sie sie um zu stimme?“ fragte Ratsherr Kiel umgehend. Har’kar schweig daraufhin, natürlich hatte er keine Ahnung wie man die Historikanische Ki davon überzeugen sollte ein zu greifen. „Ich fürchte uns bleibt nichts anderes übrig als zu hoffen das Frau Lieva nicht mit dem Feind kooperiert.“ Stellte Ratsherr Emmens dann fest. „Dies scheint im Moment tatsächlich unsere einzige Option zu sein.“ Stimmte Ratsherr Kwel zu, was Har’kar nur ein verärgertes Fauchen entlockte. „Wir müssen auf jeden Fall Vorkehrungen treffen das so etwas nie wieder passieren kann.“ Stellte Ratsherr Zequal dann fest. „Ich schlage vor das wir allen nicht Allianzspezies den Zugang zur Station verweigern. Ebenso sollten die Streitkräfte angewiesen werden im Falle der Tauron keine Gefangenen mehr zu machen.“ Schlug Ratsherrin Moreau vor. „Guter Vorschlag!“ meinte Ratsherr Har’kar umgehend begeistert. „Sie sollten Ihre Aggressionen zügeln. Mit derartigen Entschlüssen begeben wir uns faktisch auf das Level unseres Feindes.“ Stellte Ratsherr Kwel umgehend fest. Der Blutdurst anderer Spezies war für die Ahandra kaum nachvollziehbar. „Es war auch die Position der Ahandra die Tauron an Bord zu lassen, glauben Sie nicht das es an der Zeit ist den Kurs zu ändern um derartige Katastrophen in Zukunft zu vermeiden?“ fragte Ratsherr Zequal dann. Kwel schwieg daraufhin zunächst es stimmte das er sich im Falle der Tauron an Bord geirrt hatte. „Damit wäre es beschlossen.“ Stellte Ratsherrin Moreau zufrieden fest.
~~~Ende Kapitel 30~~~

mfg.: Tg

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06 Sep 2015 04:00 #74582 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Achtung ihr General spricht! :D

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie bildlich du gerade zwischenmenschliche Szenen beschreiben kannst! Bin gespannt wies weiter geht!

Herr Admiral wenn sie noch etwas hinzufügen möchten...

Mfg Stefan!

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06 Sep 2015 15:07 #74589 by Admiral Bartels
Replied by Admiral Bartels on topic Die Tauron Invasion 2
Danke Herr General,

Die Konsequenzen der entscheidung des Rates sind nicht zu unterschätzen vor allem für Trianna. Wenn sich das weiter so negativ entwickelt wird sie vielleicht gar nicht mehr in der Allianz aufgenommen, das würde unter Umständen dafür sorgen dass sie sich dann doch den anderen Tauron anschließt. Die Auswirkungen dieser Entwicklung wären für die Allianz fatal.

Möchten sie vielleicht auch noch etwas dazu sagen Herr Hunter?

Jacob: Komm schon, Sam, das kann nicht komplizierter sein als eine Sonne zu sprengen.
Sam: Also wirklich! Da sprengt man eine Sonne und alle erwarten, dass man über Wasser laufen kann.
Jacob: ... Geschafft.
Sam: Und was kommt als nächstes?! Soll ich einen Ozean trennen?

:vortex2: :prior:...

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11 Sep 2015 14:27 #74762 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Selbstverständlich, Herr Admiral, Herr General.^^

Sehr viel kann ich dem nicht hinzufügen, nur, dass ich die Abschnitte mit Indiflaria und ihrem neuen Körper zum Schießen komisch fand. Ein echter Kracher!^^

Ich hoffe doch sehr, dass es irgendwann noch ein DTI 3 gegen wird, doch zuvor kommt hoffentlich noch ein DRG 3 und wohl als nächstes die Terranischen Kriege wie es aussieht.^^

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12 Sep 2015 15:56 #74770 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Jawohl Herr General! :h_salute:
Ich fühle mcih auserordnetlcih geehrt duna sugezeichnet das Sie meine Fähigkeiten zu schätzen wissen. ( ;) :P )

@Admiral Bartels: Sie setzen vorraus das Trianna überhaupt zurück kehrt. Versuchen Sie sich in Ihre Situation zu vesretzen: Würden Sie zu Leuten zurückkkehren wollen die Sie zeit Ihers Lebens verabscheut und zu letzt sogar versucht haben SIe zu töten?

@Jack Hunter: Die Absätze mit INdidlaria und ihrem neuen Körper waren auch vollauf dafür gedacht unterhalstam zu sein, freut mich das es gefällt.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 31: das Erbe der Khaak

Admiral Ishiyama stand vor dem gewaltigen Panorama Fenster das in die Hülle der Station eingelassen war und beobachtete die Hektische Aktivität davor. Es war dem Ingenieurs Team rund um Aiko tatsächlich gelungen einige Bereiche der Khaak Technologie zu knacken und so für die Allianz nutzbar zu machen. Aufgrund der Chronischen Unterlegenheit der Allianzschiffe im Vergleich zu ihrem Feind Nummer eins, den Tauron, hatte es nicht lange gedauert bis die Admiralität einstimmig die Aufrüstung aller Einheiten mit den neuen Technologien angeordnet hatte. Dazu zählten auf Khaaktechnologie basierende Schmalbandtstrahlenkanonen die nicht nur über eine eindrucksvolle Reichweite sondern im Gegensatz zu den bisherigen Langstreckenmassenbeschleunigern, auch über eine Fantastische Präzisen verfügten. Sowie ein komplett überabeitetes Trägheitsdämpfungssystem das die Manövrierbarkeit, insbesondere großer Schiffe, drastisch erhöhte. Die Bahnbrechendste Neuerung war aber natürliche das Molekularkohäsionsfeld, mithilfe von Trancenia war es tatsächlich gelungen die Technologie soweit zurück zu entwickeln das die Allianz Ingenieure fähig gewesen waren eine eigene Version davon zu kreieren. Zwar war die Allianzversion der Feldgeneratoren deutlich größer und auch nicht so effektiv wie die Originale der Khaak, aber das war nur eine Frage der Zeit.

„Na bewunderst du dein wiederhergerichtetes Schiff?“ fragte dann Aiko die ohne Vorwarnung in der Galerie aufgetaucht war. „Ihr habt ganze Arbeit geleistet man sieht keine Spuren des vergangenen Kampfes mehr.“ Stellte Admiral Ishiyama fest immerhin hatte die Akuma nach der letzten Schlacht , wie alle übrig geblieben Schiffe der Allianz mit Ausnahme der IndiIflaria, reichlich lädiert ausgesehen. „Ich weiß, das war aber mit einer Menge Arbeit verbunden. Das nächste Mal wenn du so viele Beulen rein fliegst darfst du sie selber wieder herrichten.“ Erwiderte Aiko grinsend. „Ich werde daran denken.“ Meinte Admiral Ishiyama umgehend. „Gut.“ Erwidere Aiko in gespielter Selbstzufriedenheit und warf ihrerseits einen Blick aus dem Panorama Fenster ehe sie tief seufzte. „Was ist denn?“ fragte Admiral Ishiyama. „Ich vermisse den Anblick von grünen Wiesen und Schneebedeckten Bergen wenn ich aus dem Fenster sehe. Stattdessen sehe ich nur noch Mechanische Ungetüme die mich an diesen vermaledeiten Krieg erinnern den wir kämpfen müsse.“ Antwortete Aiko. „Glaub mir, du bist nicht die Einzige die die Heimat vermisst. Man lernt etwas erst zu schätzen wenn man es nichtmehr hat.“ Erwiderte Admiral Ishiyama auch er hatte, wie fast alle Menschen an Bord Sehnsucht nach ihrer waren Heimat, der Erde. „Tja, dann sollten wir beiden besser unseren Job gut machen, vielleicht können wir dann irgendwann zurück.“ Meinte Aiko dann ehe sie sich von dem Anblick des von Arbeitsdrohnen umschwärmten Schiffes losriss.

„Und du bist sicher das du das hin bekommst?“ fragte Admiral Johnson kritisch. Indiflaria schnaubte daraufhin verächtlich und meinte: „Aber sicher, ich bin ein Kriegsschiff.“, „Ja aber ein Kriegsschiff das noch verdammt wackelig auf den Beinen ist.“ Erwiderte Admiral Johnson und sah voller Sorge dabei zu wie Indiflaria sich einige Hochhackige Schuhe anzog. Sie hatte darauf bestanden sich „attraktiv“ anzukleiden. Ihrer Definition nach gehörten auch Schuhe mit, nach Admiral Johnsons Meinung, abstrus hohen Absätzen dazu. „Du musst das nicht tun. Ich finde dich auch so hübsch.“ Stellte Admiral Johnson dann fest. „Weiß ich, aber ich habe mich lange genug mit der männlichen Psyche beschäftigt um zu wissen das es nie schaden kann sich selbst in noch etwas besseres Licht zu rücken.“ antworte Indiflaria und wollte sich schwungvoll aufrichten, verlor dabei aber umgehend das Gleichgewicht auf den hohen und dünnen Absätzen weshalb sie wild mit den Armen rudern zur Seite umkippte und, einmal mehr, von Admiral Johnson aufgefangen wurde. „Ich habe dir doch gesagt, das wäre keine gute Idee.“ Stellte Admiral Johnson umgehen fest und setzte sie wieder auf den Stuhl. „Das sind nur Anlaufschwierigkeiten.“ Stellte Indiflaria fest und unternahm einen weiteren Versuch sich auf zur Richten, dieses Mal schaffte sie es auch stehen zu bleiben, wenn auch schwankend.

Admiral Johnson schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Du machst dir das Leben extra schwer.“, „Ich muss mich eben beeilen. Menschen haben Jahrelang Zeit ihren Körper und seine Funktionen zu studieren und zu meistern. Ich nicht.“ Stellte Indiflaria fest und versuchte einen Schritt vorwärts zu machen, verwarf dieses Vorhaben jedoch faktisch umgehend wieder. „Du kannst dir trotzdem etwas mehr Zeit lassen, sonst endet das Ganze noch auf dem Medizindeck.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Du bist süß wenn du dir Sorgen um mich machst.“ Stellte Indiflaria dann grinsend fest. „Wäre doch traurig wenn ich mir keine Sorgen machen würde, oder?“ erwiderte Admiral Johnson dann. „Im Normalfall schon, aber für mich besteht keinerlei Risiko selbst wenn dieser Körper irreparabel beschädigt wird passiert mir nichts.“ Meinte Indiflaria. „Ich will aber nicht das dieser schöne Körper beschädigt wird.“ Entgegnet Admiral Johnson umgehend. Indiflaria grinste daraufhin selbstzufrieden und drapierte ihre Brüste neu ehe sie meinte: „Ich hab mir beim Design auch wirklich Mühe gegeben, es freut mich das dir das Ergebnis gefällt. „Wie könnte es nicht, immerhin bist du es.“ Erwiderte Admiral Johnson.

Admiral Ishiyama befand sich unterdessen auf einem Inspektionsrundgang an Bord seines Schiffes, der Akuma. Um sich über den Fortschritt der Reparatur und Aufrüstungsarbeiten in Kenntnis setzen zu lassen. Natürlich hatte es sich Aiko nicht nehmen lassen dies Persönlich zu tun. Gerade hatten die beiden eines der zahlreichen Geschützdecks erreicht die entlang der Hüllentrassen verliefen und als Wartungs sowie Bedienpunkte für die Bordgeschütze dienten. Im Gegensatz zu den Hauptdecks des Schiffes die wie auf einem früheren, auf dem Wasser schwimmenden, Schiff horizontal in den Rumpf eingezogen waren verliefen die Geschützdecks parallel zur Außenhaut was dafür sorgte das die Bordgeschütze in der Decke des jeweiligen Decks verbaut waren und über Leitern und Stege zu erreichen waren. Durch diesen Aufbau konnte nicht nur die Anzahl der Geschützdecks und damit der Konstruktionsaufwand, reduziert werden sondern auch die Stabilität des Schiffes verbessert werden da der Boden der Geschützdecks ebenfalls gepanzert war und somit als zweite Außenhaut fungierte, für den Fall das die äußere Hülle brach oder eines der Geschütze explodierte. Obwohl Admiral Ishiyama sich nicht oft in diesen Bereichen seines Schiffes aufgehalten hatte, viel ihm sofort eine Veränderung auf, die Munitionsaufzüge welche die Munition für die Langstreckenmassenbeschleuniger aus den Munitionsbunkern des Schiffes bis zu den Geschützen gebracht hatten waren verschwunden, stattdessen verliefen nun Manndicke Kabelstränge zur Decke.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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12 Sep 2015 15:59 #74771 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Aiko war seinem Blick natürlich gefolgt und meinte: „Wie ich sehe ist dir umgehend die Waffentechnische Überholung ins Auge gefallen.“, „Ist ja auch ziemlich auffällig.“ Relativierte Admiral Ishiyama. „Wie du weißt waren die Munitionsaufzüge auf FER Schiffen immer ein Problem, sie stellten Potenzielle Schwachpunkte in der Verteidigung eines Schiffes dar die wir nie ganz in die Griff bekommen haben. Wir haben daher beschlossen sämtliche Maassenbeschleuniger durch Schmalbandstrahlenwaffen zu ersetzen. Sie kommen ohne Munition im Klassischen Sinne aus und benötigen stattdessen nur eine Hochleistungsenergieversorgung. Dadurch konnten wir die Anzahl an Munitionsaufzügen und auch Bunkern an Brod drastisch reduzieren und die verbliebene welche zum Einsatz von Lenkwaffen von Nöten sind besser schützen.“ Erklärte Aiko. „Und diese Strahlenwaffen funktionieren auch?“ fragte Admiral Ishiyama, nicht das er etwas gegen eine Grundsätzliche Modernisierung der Waffentechnik gehabt hätte, die Massenbeschleuniger waren im Vergleich zu den Waffen der Tauron schlicht primitiv, aber sie hatten zumindest zuverlässig funktioniert. „Aber natürlich, wir haben hunderte Testläufe gemacht. Sie arbeiten so zuverlässig wie unsere Plasmawaffen.“ Versicherte Aiko umgehend. „Gut, wie sieht es mit den Leistungen aus?“ erwiderte Admiral Ishiyama umgehend. „Die Effektive Gefechtsdistanz ist etwas geringer als bei Massenbeschleunigern, dafür ist die Präzisen und Geschossgeschwindigkeit jedoch unübertroffen. Ich denke das diese Umrüstung die Schlagkraft sämtlicher davon betroffenen Allianzschiffe deutlich steigert.“ Antwortete Aiko. „Das glaube ich auch.“ Meinte Admiral Ishiyama umgehend. Der Reichweiten Vorteil der Massenbeschleuniger gegenüber anderen Waffensystem war immer dadurch relativiert worden das die Geschosse kaum Schäden an Schildsystemen angerichtet hatten. Aus eigener Erfahrung wusste Admiral Ishiyama jedoch das die Strahlenwaffen der Khaak, was das betraf, in einer anderen Liga spielten.

„Schön, wenn wir einer Meinung sind.“ meinte Aiko umgehend, sie hatte insgeheim befürchtet das Akio nicht ganz damit einverstanden sein könnte das sie sein Schiff einfach umgerüstet hatte. Admiral Ishiyama brummte daraufhin etwas unverständliches ehe er fragte: „Wurden noch weiter umbaumaßnahmen durchgeführt?“ , „Wir haben zusätzliche Lenkwaffenwefer installiert, aber ansonsten nichts großartiges, es bleibt das gleiche Schiff.“ Antwortete Aiko. „Wie lange wird es noch dauern bis sie wieder Einsatzbereit ist?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Die neuen Waffen wurden bereits an das Primäre Energiegitter angeschlossen, ebenfalls wurde der neue Trägheitskern schon installiert. Wir müssen nur noch das Molekularkohäsionsfeld installieren, dann sind wir so gut wie fertig. Ich schätze noch ein bis zwei Tage.“ Antwortete Aiko, offenbar mit ihrer Leistung und der ihres Teams zufrieden. „Das sind gute Neuigkeiten. Du machst deinen Job gut.“ Stellte Admiral Ishiyama umgehend fest. „Aber natürlich, immerhin muss ich mich ja mit dir vergleichen lassen.“ erwiderte Aiko neckisch. „Ich Arbeite in einem völlig anderen Tätigkeitsfeld.“ Gab Admiral Ishiyama umgehend zu bedenken, er wusste vielleicht wie man eine Besatzung führte und die Fähigkeiten eines Schiffes nutzte, von dem Bau und der Instandhaltung der Künstlichen Giganten hatte er aber keinen blassen Schimmer.

Unterdessen trieb der von Trianna gekaperte Kreuzer schienbar ziellos durch den Tiefraum. Trianna hatte das Schiff mit voller Absicht hier mitten wo ins Nirgendwo gebracht, hier waren die Chancen einem anderen Schiff zu begegnen gleich null, nicht einmal die Tauron Machen sich die Mühe die scheinbar endlose Leere dauerhaft zu überwachen die sich zwischen den Sonnensystemen einer Galaxis erstreckte. Von der noch viel größeren Leere zwischen zwei Galaxien ganz zu schwiegen, immerhin gab es dort Nichts das irgendwie von Interesse sein könnte. Dadurch hatte Trianna die Möglichkeit ungestört nachzudenken was sie jetzt tun sollte. Der Allianz hatte sie den Rücken zu gekehrt und sie hatte nicht vor das zu ändern. Nicht weil sie die Allianz hasste, aber ein Harmonisches Zusammenleben war schlicht nicht möglich. „Bleiben nur die anderen meiner Art, sie sind die einzigen die mich wohl akzeptieren würden...“ stellte Trianna fest. Kein anderes Volk das je Kontakt zu den Tauron hatte würde wohl eine kleiner Gruppe dieser Spezies bei sich willkommen heißen. Bei den zahlreiche Stämmen der Tauron sah die Sache dagegen anders aus. Sie war eine Königin ohne Stamm und somit kein Feind, sondern eine überaus wertvoller Verstärkung des jeweiligen Stammes, immerhin waren Königinnen selten und die Macht eines Stammes hing Primär von der Anzahl der Königinnen ab über die er verfügte.
Trianna musste daraufhin grinsen und Mädchenhaft kichern, die Tauron waren so simpel gestrickt wenn man ihre Denkweise erst einmal verstanden hatte. Ohne ein Wort zu sagen oder einen Finger zu rühren nahm Trianna dann zugriff auf das Langstreckenkommunikationssystem und tastete mit ihrem Geist nach der fremden Präsenz einer anderen, ganz bestimmten Königin.

Es war nicht sonderlich schwer sie zu finden, immerhin Kontrollierte sie einen der größten Stämme und beherrschte mittlerweile faktisch die Komplette Milchstraße. Ihrerseits bemerkte die Königin Trianna ebenfalls sehr schnell, ihre Aufmerksamkeit war beeindruckend. „Was verschafft mit die Freude einer Konversation mit dir?“ fragte die Königin dann, für Tauronverhältnisse direkt höflich. „Du hast mir ein Angebot gemacht, besteht es noch?“ erwiderte Trianna umgehend. Für einen kurzen Moments schien die Königin ehrlich überrascht, doch dann errang ihre Disziplin wieder die Kontrolle und sie meinte: „Natürlich, warum?“, „Weil ich meine Meinung geändert habe. Ich bin bereit den Angebot an zu nehmen, vorausgesetzt deine Zugeständnisse haben ebenfalls noch Gültigkeit.“ Antwortete Trianna. Dieses mal schien die Königin vorbereitet gewesen zu sein, sie hatte sich zu gut im Griff um daraufhin die Fassung zu verlieren weshalb sie mit einem leicht höhnischen Unterton fragte: „Du meinst das ich die Allianz verschone?“, „Exakt.“ Bestätigte Trianna. „Nun die Allianz stellt keine Bedrohung für meine Pläne dar, auch wenn sie mir mittlerweile ein ziemliches Ärgernis ist.“ Meinte die Königin und spielte damit mit Sicherheit auf den Kampf an der Armageddon Plattform an. „Aber ich werde darüber hin weg sehen. Die Allianz wird verschont bleiben.“ fuhr die Königin dann fort. „Dann werde ich mich dir anschließen, meine Königin.“ Meinte Trianna.

Die Königin wirkte daraufhin definitiv selbstzufrieden als sie antwortete: „Ich übermittle dir die Koordinaten des Basisschiffes, finde dich dort so schnell wie möglich ein.“, „Wie du wünschst.“ Erwiderte Trianna und bemühte sich dabei unterwürfig zu wirken. Die Königin ihrerseits sparte sich daraufhin einen Kommentar und zog sich ein Stück weit zurück, verlies Triannas Geist aber nicht völlig, ein Umstand an den sich Trianna ab jetzt wohl gewöhnen musste. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Trianna dann, obwohl sie nach wie vor der Meinung war die Richtige Entscheidung getroffen zu haben überkamen sie nun da es ernst wurde leichte Zweifel. „Du bist eine Tauron, so etwas kannst du dir nicht leisten.“ Dachte sich Trianna dann und wischte sämtliche zweifel sowie das flaue Gefühl in ihrem Magen mit ihrer Willenskraft weg ehe sie sich auf den Weg zum Kommandodeck machte um das Schiff in Bewegung zu setzen und der Aufforderung ihrer neuen Königin Folge zu leisten.

Admiral Ishiyama saß unterdessen mit den meisten seiner Admiralitätskollegen in einer Strategischen Lagebesprechung in der das weitere Vorgehen geplant werden sollte, immerhin war die Unmittelbare Bedrohung durch die Armageddon Plattform erst mal gebannt was es der Allianz erlaubte langfristigere Ziele an zu streben. Ganz oben auf der Agenda stand natürlich nach wie vor das Auffinden Bewohnbarer Welten. Während das Militärpersonal sich mittlerweile mit leisen Murren mit ihrem Leben im All abgefunden hatte, hatten die meisten Zivilsten die Nase voll von den Überfüllten Gruppenquartieren und der Dauerhaften Künstlichen Beleuchtung. Sie wollten endlich wieder richtigen Boden unter den Füßen fühlen und Luft atmen die nicht durch Lebenserhaltungssysteme Gefiltert und Aufbereitet worden war. Wünsche die so ziemlich jeder anwesende nachvollziehen konnte. Zwar gab sich Trancenia alle Mühe den Allianzangehörigen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen aber selbst sie vermochte nicht die Tatsachen zu ändern. „Unsere bisherigen Methoden der Langstreckenaufklärung sind zu inneffizient. Wenn wir so weiter manchen kann es noch Jahrzehnte dauern bis wir Fortschritte machen.“ Stellte Admiral Hesk fest. „Hast du einen Vorschlag?“ fragte Admiral As’kar lediglich. „Natürlich. Unbemannte intelligenter Kleinstaufklärungsdrohnen die das Historikanische Portalnetzwerk nutzen können.“ Antwortete Admiral Hesk. Sämtliche anwesenden horchten daraufhin auf, der Einsatz von Aufklärungsdrohnen an sich war nichts bahnbrechendes und auch nichts wirklich neues, wurden diese nützlichen Helfer doch schon von allen Allainzsepzies lange vor dem ersten Kontakt mit den Tauron genutzt.

Diese Drohnen allerdings mit einer eigenen Intelligenz aus zu statten und in die Lage zu versetzen sich nach eigenem Ermessen bewegen zu können dagegen schon. Zwar bewiesen Indiflaria, Phönix und Trancenia das eine Künstliche Intelligenz nichts Schlimmes war, allerdings musste man in Betracht ziehen da sie von Wesen konstruiert und Programmiert worden waren deren Wissenstand deutlich höher entwickelt gewesen war als der der Allianz. Es war daher zweifelhaft ob eine KI aus Allianzproduktion dieselben Qualitativen Merkmale erreichte. „Halten Sie das wirklich für eine gute Idee Admiral?“ fragte Admiral Aquil dann. „Es ist mit gewissen Risiken verbunden, allerdings halte ich diese für Tragbar, insbesondere im Hinblick darauf das wir Sicherheitssysteme einbauen könnten die verhindern das die Drohnen ihren Ursprünglichen Einsatzzweck verändern. Zudem wird ja keine vollständige Intelligenz mit eignen Bewusstsein benötigt. Die Bezeichnung Intelligenz war wohl schlecht gewählt, ich dachte mehr an eine Adaptive Programmierung.“ Antwortete Admiral Hesk. „Es ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.“ Meinte Admiral Ishiyama dann, er teilte die Meinung seines Ahandra Kollegen wonach sie einfach viel zu langsam waren. „Versuchen wir es.“ Stimmte auch Admiral As’kar zu, immerhin wollte er nicht als Feigling da stehen der sich nicht traute etwas neues aus zu probieren. „Ich teile Ihre Zuversicht zwar nicht, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt.“ Meinte schließlich auch Admiral Aquil, sie hatte mittlerweile begriffen das Bloßes zögern und sich zurückhalten auf Dauer auch nicht zum erhofften Ergebnis führte.
~~~Ende Kapitel 31~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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