Die Tauron Invasion 2

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03 Oct 2015 15:41 #75283 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sie eröffnen das Feuer.“ Stellte Char’kar dann überflüssigerweise fest als die Primärbatterie des Tauronschiffes zum leben erwachte. Die Gerok schienen dem Angriff nicht viel entgegen zu setzen zu haben. Die Antimateriegschosse durchschlugen mühelos ihre Schilde und rissen gewaltige Löcher in die Rümpfe der Schiffe die ihr Heil mittlerweile in der Flucht suchten und nur sporadisch das Feuer erwiderten. „Da stimmt was nicht.“ Stellte Kapitän Smith dann Fest, immerhin hatten die Tauron keine Jäger gestartet, ebenfalls zerstörten sie die Gerok Schiffe nicht sondern beschränkten sich darauf sie mit ein bis zwei Treffern Kampfunfähig zu schießen. Alles in allem kein Besonders Typisches Tauronverhalten. „Soll ich das Feuer auf die Tauron eröffnen?“ fragte Char’kar dann, immerhin hatten die Tauron die Allianzschiffe bislang völlig ignoriert. „Nein, aber halten Sie sich bereit es zu tun falls es nötig werden sollte.“ Antwortete Admiral Ishiyama. Es dauerte daraufhin nicht lange bis die Tauron sämtliche Gerok Einheiten entweder Kampfunfähig geschossen oder in die Flucht geschlagen hatten, die Feuerkraft des gewaltigen Schiffes war wahrhaft furchteinflößend. „Was habt ihr vor...“ fragte sich Admiral Ishiyama dann selbst während er das Tauronschiff auf dem Frontmonitor betrachtete. „Sir, die Tauron, sie rufen uns.“ Meldete Quol dann, wobei man ihm die Verwirrung deutlich anmerkte, Tauron kommunizierten für gewöhnlich nicht, sie schossen einfach alles über den Haufen. Kapitän Smith zog daraufhin eine Augenbraue hoch während Admiral Aquil meinte: „Das muss eine Falle sein.“, „Öffnen Sie einen Kanal.“ Befahl Admiral Ishiyama dann, er wollte sich zumindest anhören was die Tauron zu sagen hatten wenn sie sich schon mitteilen wollten.

Auf dem Monitor erschien daraufhin das übliche auf Tauronschiffen herrschende nebelige Zwielicht das zuverlässig verhinderte das man mehr erkannte als die wabernden Schwaden aus auskondensierender Flüssigkeit. Dann lichtete sich der Nebel ein wenig und gab den Blick auf eine Hochgewachsene, schlanke Gestalt frei. Aufgrund es Bodenlangen eleganten Gewandes war es nicht schwer zu erraten das es sich um eine Tauron Königin handelte, Drohnen waren sehr viel Grobschlächtiger gebaut und trugen in aller Regel praktisch orientierte Kleidung. „Admiral Ishiyama, wie es scheint bin ich gerade noch rechtzeitig gekommen um Sie zu retten nicht wahr?“ meinte die Königin dann mit einer leisen Stimme. „Warum haben Sie das getan?“ fragte Admiral Ishiyama dann und überging die Frage woher sie eigentlich wusste wer er war. „Sie haben mir in der Vergangenheit mehr als einmal geholfen, ich dachte es wäre an der Zeit sich zu revanchieren.“ Antwortete die Königin und trat näher an die Kamera heran so dass man ihr Gesicht erkennen konnte das Bislang im Nebeligen Schatten verborgen gewesen war. Sämtlichen Anwesenden auf der Brücke der Akuma viel daraufhin die Kinnlade herunter und Admiral Ishiyama fragte überrascht: „Frau Lieva?“

Trianna nestelte daraufhin mit einer Hand an einem Ärmel ihres Perlenbestickten Gewand herum ehe sie antwortete: „Ja.“ Admiral Ishiyama viel daraufhin geplättet in seinen Stuhl zurück sie war so ziemlich eine der letzten Personen gewesen die er hier erwartete hatte, schon gar nicht mit so einem Auftritt. „Wie ich sehe haben Sie eine steile Karriere hingelegt.“ Stellte Admiral Ishiyama dann fest nachdem er sich gefangen hatte. „Es hat seine Vorteile Prinzessin eines der größten Stämme zu sein.“ Antwortete Trianna. „Dann sind Sie nicht alleine?“ fragte Admiral Aquil daraufhin. „Kein Tauron ist je alleine, ich bin mit allen Drohnen und al meinen Schwestern verbunden, es ist ein unbeschreibliches Gefühl das sie niemals verstehen können.“ Antwortete Trianna. „Und die Königin?“ fragte Kapitän Smith dann. „Sie ist ebenfalls in meinem Bewusstsein Präsent und weiß über all meine Handlungen Bescheid.“ Antwortete Trianna. „Warum hat sie Ihnen gestattet uns zu helfen?“ fragte Admiral Ishiyama dann, immerhin waren die Tauron eigentlich erklärte Erzfeinde er Allianz. „Das weiß ich nicht. Ich weiß lediglich das sie mir einige Freiheiten einräumt die meine Schwestern nicht genießen, fragen Sie mich nur nicht weshalb, ich kann Ihnen darauf nicht antworten da ich es selbst nicht weiß.“ Antwortete Trianna. Admiral Ishiyama lies dieses Thema daraufhin erst mal auf sich beruhen und fragte stattdessen: „Und woher wussten Sie wo wir waren und das wir Hilfe brauchen?“, „Die Gerok sind ein alter Feind der Tauron, einer der ältesten um genau zu sein. Wir haben Sie aber schon vor langem geschlagen und belassen es mittlerweile dabei sie zu beobachten, immerhin besteht die Chance das sie uns noch zu einer nützlichen Entdeckung führen.“ Antwortete Trianna mit einem furchteinflößenden Grinsen, ja jetzt sah sie genau wie eine der Prinzessinnen aus.

„Ich verstehe.“ Meinte Admiral Ishiyama daraufhin schluckend. „Admiral, wenn es Ihnen nichts ausmacht würde ich Sie noch um einen Persönlichen gefallen bitten.“ Meinte Trianna dann unvermittelt. „Was kann ich für Sie tun?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Sagen Sie meinen Eltern das es mir gut geht.“ Antwortete Trianna. „Warum sagen Sie es Ihnen nicht selbst, die Allianz würde sich Freuen wenn Sie zurück kehren.“ erwiderte Admiral Ishiyama mit einem Funken Hoffnung Trianna umstimmen zu können. Trianna lächelte daraufhin und meinte: „Das wird nicht möglich sein. Ich gehöre hier her. Die Tauron wird immer ein Teil von mir sein, egal wie sehr ich versuche sie unter Menschlichkeit zu ersticken ich kann nicht zurück.“, „Wie Sie meinen. Ich werde es Ihren Eltern ausrichten.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Ich danke Ihnen. Auf Wiedersehen Admiral, Kapitän.“ Meinte Trianna dann mit einer angedeuteten Verbeugung ehe die Verbindung unterbrochen wurde und die Schiffe der Tauron in einer Ordentlichen Formation beschleunigten ehe sie von einem Wurmloch verschlungen wurden. „Das war unheimlich.“ Stellte Kapitän Smith dann nüchtern fest. „Wenigstens wissen wir jetzt das Frau Lieva nicht gegen uns Arbeitet, zumindest nicht absichtlich.“ Meinte Admiral Ishiyama dann und lehnte sich in seinem Stuhl zurück während er sich die Schläfen rieb. „Sir, die Gerok, sie rufen uns.“ Stellte Quol dann fest.

„Typisch, jetzt wollen Sie auf einmal reden.“ Dachte sich Admiral Ishiyama dann. „Öffnen Sie einen Kanal.“ befahl er dann jedoch, immerhin bestand noch immer die Chance die Gerok als Verbündeten zu Gewinnen. Dieses mal Liesen sich die Gerok sogar dazu herab eine Visuelle Übertragung zu ihren Audiodateien hinzuzufügen. „Ihr seid nicht die Kreischende Plage, aber ihr verfügt über Ihre Technologie. Ihr behauptete Feinde des Schattens zu sein und dennoch hilft er euch, wir verstehen nicht mehr.“ Meinte dann die Grollende Stimme aus dem Lautsprecher. Dieses Mal konnte man auch den zugehörigen Gerok sehen. Es handelte sich dabei um eine Massive Kreatur die wirkte als währe einer der Felsen lebendig geworden. Der Flache aber breite und robust anmutende Korpus ging nahtlos in den Kopf über der so eng am Körper saß das es dem Gerok wohl unmöglich war den Kopf weit nach links oder rechts zu schwenken. Getragen wurde die Kreatur von vier breiten Beinen die in Massiven Pranken ausliefen. Am ehesten ließ sich der Gerok mit irdischen Krabben vergleichen, auch wenn er über keine Greifscheren sondern über klauenartige Manipulatoren an den Vorderläufen verfügte. „Kreischende Plage?“ fragte Admiral Aquil dann und sah sich Fragend um. „Vermutlich meint er die Khaak. Sie kreischen im Kampf wahrhaft fürchterlich.“ Antwortete Kapitän Smith. „Das erklärt warum sie uns angegriffen haben, sie haben gedacht wir währen Khaak.“ Stellte Admiral Ishiyama dann fest. „Damit wäre auch bestätigt das die Gerok die große Rasse waren welche die Khaak daran gehindert hat die Milchstraße zu überrennen.“ Admiral Aquil wobei in ihrer Stimme durchaus leichter Respekt mitschwang. Admiral Ishiyama nickte daraufhin lediglich knapp ehe er Quol mit einem Handzeichen befahl ebenfalls eine Visuelle Übertragung auf zu bauen ehe er meinte: „Es gelang uns ein Schiff der Khaak, wie wir die Kreischenden Plage nenne zu entern und uns deren Technologie an zu eignen. Unser Verhältnis zu den Tauron ist dagegen etwas komplizierter. Wir sind Feinde der Tauron, aber eine der Ihren wuchs bei uns auf, sie war es die soeben eingegriffen hat.“ Antwortete Admiral Ishiyama, in der Hoffnung das der Gerok diese Erklärung akzeptierte.

„Noch nie haben wir davon gehört das sich ein einzelner vom Schatten trennt.“ Stellte der Gerok daraufhin fest. „Sie hat sich nicht vom Rest ihrer Art getrennt, sie wurde bei uns geboren.“ Antwortete Admiral Ishiyama. Der Gerok schwieg daraufhin, aber es war offensichtlich das er nachdachte. „Dann müsst ihr die Spender sein. Wir haben im Laufe des Kriegs mit der Kreischenden Plage erfahren das sie den Schatten aus einer anderen Spezies erschaffen haben. Wir hätten aber nicht gedacht das die Kompatibilität soweit reicht.“ Meinte der Gerok dann langsam, als er müsste er sich noch einmal vergewissern das er seiner eigenen Schlussfolgerung traute. Admiral Ishiyama wechselte daraufhin einen vielsagenden Blick mit Kapitän Smith und Admiral Aquil, jetzt war endgültig klar das die Gerok die zweite Supermacht gewesen waren die den Tauron zum Opfer gefallen war. „Das ändert einiges, wir entschuldigen uns für unsere voreilige Aggression, wir dachten die Kreischende Plage hätte sich einmal mehr einer Täuschung bedient um und zu schaden.“ Meinte der Gerok dann, wobei seine Stimme verriet das ihm die ganze Situation durchaus unangenehm war, die Gerok waren offenbar, im Gegensatz zu den Khaak, ein durchaus zivilisiertes Volk. „Ich kann Sie beruhigen, die Kreischende Plage existiert nicht mehr, vermutlich haben wir die letzten lebenden Exemplare dieser Spezies getötet.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „Das sind hervorragende Neuigkeiten wir sind erfreut darüber dies zu erfahren.“ Stellte der Gerok umgehend fest.

Dann schien dem Gerok etwas ein zu fallen da kurz sein ganzer Körper vibrierte und er meinte: „Es ist lange her das die Gerok zu Letzt einer Freundlichen Art begegnet sind, wir haben unsere Manieren vergessen. Wir hoffen jedoch das es dafür noch nicht zu spät ist, wir wollen nicht länger alleine sein und laden euch zu einem Treffen ein.“ Admiral Ishiyama neigte daraufhin den Kopf und meinte: „Es ist noch nicht zu spät. Wir akzeptieren Ihre Einladung.“ Obwohl der Gerok über keinerlei Mienenspiel verfügte wirkte er daraufhin ehrlich erleichtert und meinte: „Wir übertragen Ihnen die Andokoordinaten und bitten Sie uns über die bevorzugte Biosphäre Ihrer Spezies in Kenntnis zu setzen.“ Admiral Ishiyama nickte Quol daraufhin aufmunternd zu, welcher umgehend die geforderten Daten übertrug. Gleichzeitig meldete er: „Wir haben die Andockinstruktionen empfangen.“, „Leiten Sie die Anweisungen an die Navigation weiter.“ Befahl Admiral Ishiyama umgehend. Er war begierig darauf die Gerok persönlich zu treffen, vielleicht hatten sie doch noch einen neuen Verbündeten gefunden.

~~~Ende Kapitel 34~~~

mfg.: Tg

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04 Oct 2015 17:57 #75310 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Trianna scheint sich ja dem Schwarmbewusstsein ganz ergeben zu haben, mir scheint sie nicht mehr viel mehr als eine weitere Schachfigur im Spiel der Königin zu sein, die ihren Willen mehr oder weniger direkt ausführt.

Die Gerok klingen sehr interessant, allerdings wundert es mich, wie eine doch so "schwach" wirkende Art den Khaak lange Wiederstand leisten konnte ,die Khaak scheinen über deutlich stärkere Schiffe zu verfügen.

Bin gespannt wies weiter geht!

LG Stefan

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06 Oct 2015 15:17 - 06 Oct 2015 15:19 #75376 by Amelius
Replied by Amelius on topic Die Tauron Invasion 2
naja es sind ein nur ein paar flüchtlinge, tausende von Jahren nachdem die Tauron sie plattgemacht haben. Und wenn man überlegt das die vermutlich massive Probleme mit ersatzteilen und ähnliches haben..... naja jede Flotte wird bei solchen Bedingungen früher oder später zu Altmetall^^ - so gesehen beeindruckend das die überhaupt noch fliegen.

Aber wer weis gib denen die richtigen Rohstoffe, ne vernünftige Werft und wer weis (außer Tg ;) ) was für Monsterschiffe die dan raushauen^^

P.S.: was Trianna angeht würd ich mal lieber abwarten, da kann glaub ich noch sehr viel passieren.

-Does he know the location of Atlantis?
-More unnesessary detail. Well, obviously the answer is yes, an obviously you'll assume I'm lying, And obviously it won't matter because I know you can't take the chance either way.
Last edit: 06 Oct 2015 15:19 by Amelius.

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10 Oct 2015 18:09 #75520 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Die Kölnigin hat eben einen Plan! :D :P VIelleicht sind ja alle beteiligten nur Schwachfiguren in ihrem großen PLan, immerhin habt ihr mir ja die Vernichtung der Allianz im letzten teil verweigert. Ich hab da also noch was nach zu hohlen :evil:

Nun was die Gerok angeht, es gibt viele Methoden einen Krieg zu kämpfen. Man kann sich zum Beispiel auch einfach nur in massiven Bunkerkomplexen verstecken und seinen Feind immer und immer wieder dagegen anrennen lassen. Dann barucht man auch keine gewaltigen Kriegsschiffe ;) Zudem war die Akuma auch dem Khaakschiff massiv überlegen, einzig die Art und weiße wie die Khaak kämpften machte sie überhaupt zu einer bedrohung.

@Amelius: "Monsterschiffe" werden das betsimmt nicht,s chon alleien aus dem Grund das die Gerok Technologie, genau wie die der Khaak, seit Jahrtausneden stagniert. Nach ihrer niederlage gegen die Tauron hatten sie immerhin kaum möglichekeiten was großanfgelegte Forschungsprojekte angeht.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 35: Die Gerok
Als sich die Landelucke der Fähre öffnete schaute Admiral Ishiyama erstaunt auf, die Luft die aus dem Hangar in die Fähre drang war angenehm temperiert und wirkte frisch. Die Gerok hatten sich ganz offensichtlich mühe damit gegeben die Daten welche Quol ihnen geschickt hatte ganz genau um zu setzen. „Kein Begrüßungskomitee?“ fragte Kapitän Smith dann überrascht. Auch Admiral Ishiyama schaute sich daraufhin verunsichert um und fragte sich ob es von den Gerok als Beleidigung angesehen werden würde wenn er die Fähre einfach verlies. „Hallo?“ rief er dann unsicher in den großen, aber absolut leeren Hangar, so dass seine Stimme von den Wänden wiederhallte. „Wir sind hier.“ Antwortete die Grollende Stimme der Gerok von überall gelichzeitig. Admiral Ishiyama zuckte daraufhin kurz zusammen, fasste sich dann jedoch ein Herz und schritt zielsicheren Schrittes aus der Fähre. Kaum berührte sein Fuß den Hangarboden stockte er jedoch, der Boden gab unter seinen Schritten nach, er war weich. Vorsichtig um nicht das Gleichgewicht zu verlieren lief Admiral Ishiyama dann noch ein paar Schritte weiter blieb dann jedoch stehen, immerhin konnte er noch immer keinen einzigen Gerok erkennen. „Wo sind Sie?“ fragte Admiral Ishiyama dann und blickte angestrengt durch den Raum. „Wir sind hier.“ Antworteten die Gerok erneut von überall zugleich. „Warum kann ich Sie dann nicht sehen?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Sie sehen uns, sie erkennen uns lediglich nicht.“ Antworteten die Gerok mit einem Belustigten Unterton in der Stimme. Admiral Ishiyama wechselte daraufhin einen kurzen Blick mit Kapitän Smith, welche lediglich mit den Schultern zuckte, auch sie sah lediglich einen leeren Raum. „Unserer Existenz ist anders als die Ihre. Wir existieren nichtmehr in individueller Form. Wir umgeben Sie in diesem Moment.“ Erklärte die Donnernde Gerok Stimme dann. „Wie meinen Sie das?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin. „Wir gaben unsere Körper vor langer Zeit auf. Zu der Zeit als der Schatten begann uns zu verzehren. Wir integrierten uns in unserer Schiffe und wurden ein elementarer Bestandteil davon.“ Erklärten die Gerok weiter. „Dann sind Sie das Schiff?“ fragte Admiral Ishiyama überrascht und hoffte das er nicht ausersehen irgendwo falsches hin getreten war.

„Dies ist eine akzeptable Schlussfolgerung, wenn auch nicht völlig Korrekt. Die Schiffe wurden gezüchtet lange bevor wir integriert wurden. “ Antworteten die Gerok, offenbar hochgradig erfreut darüber das sich jemand für ihre Art der Existenz interessierte. Admiral Ishiyama blickte sich daraufhin fasziniert um, das ganze Schiff war also ein Organsiches Gebilde das ähnlich einem Lebewesen gezüchtet worden war. Bislang hatte er so etwas immer als Science Fiction abgetan, immerhin konnte Organisches Gewebe der Rauen Umgebung im All nicht wirklich stand halten. „Wenn Sie alle in dieses Schiff integriert sind, frage ich mich, mit wem ich vorhin gesprochen habe.“ Stellte Admiral Ishiyama dann fest, immerhin hatte er auf dem Monitor klar ein einzelnes Lebewesen erkannt. „Auf jedem Schiff wurde ein einziger Körper zurück gehalten um die Kontaktaufnahme zu anderen Spezies zu vereinfachen. Es stellte sich mehr als einmal heraus das viele Arten Probleme damit haben ein gegenüber zu akzeptieren das nach ihren Vorstellungen Körperlos ist.“ Antworteten die Gerok. Admiral Ishiyama nickte daraufhin, das war logisch. Plötzlich meldete sich dann Kapitän Smith zurück: „Wenn Sie alle in ihre Schiffe integriert sind, wie vermehren Sie sich dann?“ Es folgte daraufhin ein langes Schweigen so das Kapitän Smith schon befürchtete sie hätte etwas falsches gesagt. „Es ist uns schon seit tausenden von Jahren Nichtmehr möglich unsere Zahl zu erhöhen. Lange vor der Integration suchte ein Seuche unser Volk heim die dafür sorgte das es uns nicht weiter möglich war uns zu reproduzieren. Um das aussterbe n der Art zu verhindern integrierten wir uns daraufhin in unsere Schiffe.“ Antworteten die Gerok dann.

„Oh, tut mir leid.“ Meinte Kapitän Smith daraufhin entschuldigen. „Es muss Ihnen nicht leid tun, Sie können nichts dafür.“ stellten Gerok umgehend fest. „Haben Sie den nicht versuch das Problem auf andere art und Weise zu lösen?“ fragte Admiral Ishiyama dann, offenbar waren die Gerok begierig darauf ihre Geschichte mit jemandem zu teilen und empfanden jede weitere Frage nicht als beleidigend und Aufdringlich. „Wir haben viele Möglichkeiten untersucht, doch es gelang uns nicht die Genetische Sterilisation zu umgehend. Wir wussten seit diesem Tag das unsere Existenz dem Untergang geweiht ist. Die Integrationslösung hat uns nur weitere Jahre Erkauft.“ Antworteten die Gerok. „Wissen Sie denn was diese Seuche ausgelöst hat?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Ja, die Kreischende Plage. Sie waren unsere Erzfeinde und hofften uns auf diese Art und weiße zu vernichten. Allerdings kam der Schatten ihnen zuvor.“ Antworteten die Gerok erneut. „Wenn das so ist können Wir Ihnen eventuell helfen. Wir haben, wie ich bereits erwähnte, ein Schiff der Khaak erobert, seine Datenbanken sind noch intakt.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „Wir befürchten das es dazu zu spät sein wird. Unsere Körper wurden von den Schiffen bereits vor langer Zeit absorbiert. Selbst wenn wir eine Möglichkeit entdecken würden die Sterilisation zu beenden. Hätten wir dennoch keine Körper in die wir zurück kehren können.“ Antworteten die Gerok wobei ein klein wenige Wehmut in ihrer Stimme mitschwang.

Admiral Ishiyama dachte daraufhin nach, er war kein Medizinsicher Offizier, aber trotzdem hatte er eine Idee: „Sie verfügen doch mit Sicherheit über Genproben ihrer früheren Organischen Hülle oder?“ , „Selbstverständlich.“ Antworteten de Gerok wobei ihnen die Neugierde deutlich an zu hören war. „Wir verfügen über die notwendige Ausrüstung um Körper künstlich wachsen zu lassen. Vielleicht wäre es uns möglich Neue Körper für sie zu züchten.“ Erklärte Admiral Ishiyama dann und vermied absichtlich en begriff „klonen“ immerhin hatte er keine Ahnung ob die Gerok ihn verstehen würden. „Wenn Ihr Volk das auch nur versuchen würde, wären Sie die größten Freunde welche die Gerok jemals hatten.“ Antworteten die Gerok dann wobei das grollen in ihrer Stimme deutlich abgeklungen war. „Auch wir sind auf der Suche nach Freunden, es wäre mir daher sehr recht wenn Sie uns ebenfalls als Freuden betrachten würde.“ Stellte Admiral Ishiyama umgehend fest. „Das Universum ist dunkel geworden seit die Herren des Lichts es verlassen haben, Ihr seid weiße in solchen Zeiten Freunde zu suchen anstatt sich Feinde zu machen.“ stellten die Gerok dann fest. „Entschuldigen Sie, wer sind die Herren des Lichtes?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Sie schenkten den Gerok das Licht und das Leben vor sehr langer Zeit. Unser Heimatstern lag im Sterben als wir noch nicht in der Lage Waren unseren Heimatplanten zu verlassen. Die Herren des Lichtes retteten den Stern und damit die Gerok.“ Antworteten die Gerok. Admiral Ishiyama zog daraufhin eine Augenbraue hoch, es gab nur ein Volk von dem er wusste und dem er zutraute das Leben eines Sternes künstlich verlängern zu können und das waren die Historikaner.

Was wiederum bedeutet das die Gerok eine sehr alte Spezies sein mussten, sehr viel Älter noch als die Khaak. Im Vergleich zu diesem Alter war es nicht weiter verwunderlich das sie eine Möglichkeit gefunden hatten Schiffe wie Lebewesen wachsen zu lassen. Sehr verwunderlich dagegen war ihre beinahe primitiv anmutende Waffentechnologie welche den Schmalbandstrahlenkanonen der Khaak schlichtweg nicht ebenbürtig war. Die Gerok bemerkten die nachdenkliche Miene des Admirales und fragten: „Ist es uns gestattet zu erfahren was euch beschäftigt?“, „Nicht so wichtig, entschuldigen Sie das war unhöflich.“ Meinte Admiral Ishiyama daraufhin. „Ihr kennt die Herren des Lichtes und fragte euch nun warum, eine so alte Spezies wie wir sich nicht besser verteidigen kann. Nicht wahr?“ fragten die Gerok dann. „Sie verfügen nicht zufällig über Telepathische Fähigkeiten oder?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Nein wir verfügen nicht über diese Fähigkeit. Aber wir verfügen über Jahrtausende der Erfahrung in der Deutung von Gesten und dem Gesprochenen Wort. Ihr seid Kämpfer, Soldaten eure Gedanken kreisen zunächst um Möglichkeiten eine neue Erkenntnis ein zu setzen um damit tot und Zerstörung zu bringen.“ Antworteten die Gerok in einem Lehrerhaften Tonfall. Admiral Ishiyama und Kapitän Smith warfen sich daraufhin kurze Blicke zu, die Gerok hatten was das anging leider recht, zumindest wenn man die Menschen und Vor’chok betrachtete. „Wir sind anders. Die Gerok lebten Jahrtausende in Frieden und in der stillen Huldigung der Herren des Lichtes wir hatten keinen Grund Waffen zu entwickeln oder Kriegsschiffe zu bauen. Unser Treffen mit der Kreischenden Plage veränderte alles. Sie wollten den Frieden nicht verstehen, sie kannten nur eine art zu existieren. Aus der Not heraus entwickelten wir Waffen, bauten Kriegsschiffe und kämpften. Doch wir waren der Plage nicht gewachsen wir sind keine Kämpfer Spezies, sie hätten uns besiegt, wenn der Schatten nicht alles verzehrt hätte.“ Erklärten die Gerok dann ruhig wobei man definitiv Trauer in ihrer Stimme mitschwingen hörte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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10 Oct 2015 18:10 #75521 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Plötzlich trat dann Admiral Aquil vor, bislang war sie ruhig hinter Admiral Ishiyama gestanden und hatte sich offenbar damit zufrieden gegeben stille Zeugin zu sein. „Meinem Volk ist ein ähnliches Schicksal wiederfahren, ich freue mich außerordentlich gleichgesinnte zu treffen.“ Meinte sie dann. Die Gerok erwiderten daraufhin erstaunt: „Sie sind berechtigt frei zu sprechen?“, „Aber natürlich, weshalb sollte es anders sein?“ fragte Admiral Aquil verwirrt. „Wir dachten Ihr währt eine Dienerin eines eroberten Volkes.“ Antworteten die Gerok nun offenbar ebenfalls verwirrt. „Nein, mein Volk ist in der Allianz ein Gleichberechtigter Partner mit den Menschen und auch den zwei weiteren Spezies.“ Erwiderte Admiral Aquil entschlossen. „Es ist gelungen vier Unterschiedliche Völker in einer Zusammenkunft zu vereinigen?“ fragten die Gerok ungläubig. „Ja, die Allianz besteht aus vier unterschiedlichen Spezies. Den Menschen, Aquianern, Vor’chok und Ahandra.“ Antwortete Admiral Aquil. „Das ist phänomenal, wir dachten es sei unmöglich so viele unterschiedliche Denkweisen zu vereinigen.“ Meinten die Gerok daraufhin wobei ihre Grollende Stimme ziemlich matt vor Verwunderung klang. „Man muss dazu sagen das die Allianz nur aufgrund des Drucks durch die Tauron zustande gekommen ist. Ohne diese Bedrohung gäbe es heute mit ziemlicher Sicherheit keine Allianz.“ Relativierte Admiral Ishiyama dann. „Es ist dennoch eine beachtliche Diplomatische Leistung die unseren Respekt verdient.“ erwiderten die Gerok.

„Sie könnten Teil dieser Allianz werden. Jedwede Hilfe wird von uns gerne angenommen, so klein sie auch erscheinen mag.“ Meinte Admiral Ishiyama dann und verlagerte zum gefühlten dreihundertfünfzigsten mal sein Körpergewicht um auf dem weichen Boden das Gleichgewicht zu halten und nicht um zu kippen. „Wir werden uns darüber abstimmen, ebenso über Ihr Angebot uns bei der Rückentwicklung zu individuellen Wesen zu helfen. Doch zuvor möchten wir in Erfahrung bringen was wir Ihnen im Austausch anbieten können?“ erwiderten die Gerok. „Einen zusätzlichen Verbündeten Gewonnen zu haben ist uns zunächst Ausgleich genug.“ antwortete Admiral Ishiyama. „Wir verstehen, ein sehr großzügiges Angebot Admiral.“ Stellten die Gerok umgehend fest. „Sie sagten selbst wir leben in Dunklen Zeiten, es wird Zeit das wir ein bisschen Licht zurückbringen in dem wir zusammenarbeiten.“ Meinte Admiral Ishiyama. „Weiße Wort für ein so junges Lebewesen, weiße Worte.“ Meinten die Gerok daraufhin. „Das lief doch gar nicht so schlecht.“ Dachte sich Admiral Ishiyama daraufhin durchaus zufrieden, auch wenn die Gerok vielleicht nicht über mächtige Waffen und Verteidigungstechnologien verfügten, konnten sie dennoch ein wertvolles Mitglied der Allianz werden. Zudem war jeder Verbündeter schon mal ein potenzieller Feind weniger denn Feinde hatte die Allianz wirklich genug. „Wenn Ihr gestattet werden wir nun versuchen einen Konsens über eure Vorschläge zu erreichen, dies kann etwas Zeit bedürfen.“ Meinten die Gerok dann. „Lassen Sie sich Zeit. Wir werden warten.“ Antwortete Admiral Ishiyama froh das er nun zumindest für einige Minuten die Möglichkeit hatte den weichen Boden gegen die Festen trittplatten der Landefähre zu tauschen. Seine Waden schmerzten mittlerweile aufgrund der ungewohnten Belastung. „Ich bin einfach keine vierzig mehr.“ dachte sich der Admiral daher frustriert während er sich so elegant wie möglich auf einem der stählernen Bereitschaftssitze der Marineinfanterie im hinteren Ladebereich der Fähre niederließ.

Während Admiral Ishiyama seinen Füßen eine kleine Pause gönnte und die Gerok über ihre eigene Zukunft debattierten saß Trianna mit ausdrucksloser Miene und verschränkten Beinen auf dem ausladenden Kommandothron des Schlachtschiffes dessen Kommando sie vorrübergehend erhalten hatte. Sie wusste das es selten war das eine Prinzessin das Kommando über ein Kriegsschiff erhielt, für gewöhnlich waren derart niedere Aufgaben für Drohnen reserviert. Allerdings schien die Königin einen Plan zu haben der sich ihr im Moment noch nicht erschloss. Wohl wissend das die Königin ihre Gedanken überwachte und jederzeit eingreifen konnte wenn sie es für notwendig erachtete dachte Trianna jedoch nicht weiter darüber nach, sie wollte keinen aufmüpfigen Eindruck erwecken, immerhin war sie, für Tauronverhältnisse, direkt herzlich aufgenommen worden und genoss im Moment noch eine Form von Larvenschutz was dafür sorgte das sie von den meisten Alltäglichen Aufgaben einer Prinzessin, hauptsächlich das Gebähren und versorgen von Nachwuchs, ausgenommen war. Stattdessen diente sie der Königin im Moment als eine Art verlängerter Arm. Zwar war die Königin durch das Telepathische Netzwerk mit jedem einzelnen ihrer Untergebenen verbunden, doch selbst für sie waren es einfach zu viele Individuen um sie gleichzeitig im Auge behalten zu können. Stumm vernahm Trianna dann die Mitteilung einer Drohne das sie ihr vorläufiges Ziel erreicht hatten.

Eher beiläufig als interessiert schaute Trianna daraufhin auf die Panorama Schiebe welche die Kommandobrücke des Schiffes umfasste und den Eindruck erweckte faktisch frei im All zu stehen. Im Falle eines Gefechtes konnten die Flächen aus Durchsichtigem Material jedoch hinter gepanzerten Schotten verborgen werden um die allzu offensichtliche Schwachstelle aus zu merzen. „Das ist also die Heimat meiner Eltern.“ Dachte sich Trianna dann bei dem Anblick des größtenteils von Wasser bedeckten Planeten, es war die Erde. „Sie sind nicht deine Eltern.“ schallt sie die Königin daraufhin umgehend, weshalb Trianna kaum merklich zusammenzuckte. „Sie hatten recht, sie sieht wirklich schön aus.“ Stellte Trianna dann für sich selbst fest, die meisten Planeten sahen aus dem Orbit ziemlich gleichmäßig aus, es gab nicht viele Gartenwelten, oder Typ 5 Planeten wie die Tauron sie klassifizierten. Zufrieden stellte Trianna dann fest das sich auf den ersten Blick weder im Orbit noch auf dem Planeten selbst irgendeine Abweichung feststellen ließ. Sie befahl den Drohnen dennoch im stillen in eine Umlaufbahn ein zu schwenken, auch wenn ein nicht zu unterschätzender Teil der Bevölkerung der Erde längst deportiert worden war, beherbergte der Planet immer noch Milliarden empfindsamer Wesen und war damit eine der größten Quellen für Sklavenarbeitskräfte im Territorium des Stammes, insbesondere da Menschen im Gegensatz zu Aquianern und Ahandra auch für Körperliche Arbeit brauchbar waren. Dies war auch einer der beiden Hauptgründe weshalb die Menschheit nicht, wie so viele andere Spezies vor ihr, nahezu komplett ausgelöscht worden war. Nur mit der Macht ihrer Gedanken forderte Trianna dann kurze Statusberichte der Kommandierenden Drohnen auf dem Planeten sowie im Orbit an. Aufgrund der Tatsache das die Erde höchst fruchtbar war und die Biosphäre bestens dafür geeignet war Leben zu beherbergen blieb dem Planeten das Schicksal vieler anderer, erbarmungsloser Raubbau an Bodenschätzen, erspart dafür war der Boden viel zu wertvoll. Stattdessen sollte die Erde im Laufe der Zeit zu einer einzigen riesigen Farm umgestaltet werden die genügend Fleisch und Pflanzliche Nahrung bereitstellte um die Versorgung der Truppen in diesem Teil der Galaxis sicherzustellen.

Während Trianna den Fortschritt der Arbeiten an der neuen Mega Farm, sowie dem Wurmlochportal im Orbit, überwachte hatten es die Gerok geschafft einen Konsens zu erreichen und machten auf sich aufmerksam: „Wir haben unseren Konsens gefunden.“ Admiral Ishiyama, Admiral Aquil und Kapitän Smith erhoben sich umgehend von ihren Sitzgelegenheiten und traten wieder aus der Fähre hinaus auf den weichen Hangarboden. Die Gerok warteten daraufhin bis die drei die Fähre verlassen hatten und leicht schwankend zum stehen gekommen waren ehe sie weiter sprachen: „Wir haben uns dafür entschieden das großzügige Angebot der Allianz an zu nehmen uns dabei zu unterstützen unsere Individuellen Körper zurück zu erhalten. Im Gegenzug werden wir der Allianz alle Daten überlassen die wir über die Kreischende Plage und den Schatten haben. Das Angebot über eine Aufnahme in die Allianz ist jedoch nicht ausführlich genug beraten worden, wir bitten um Verständnis das sich diese Entscheidung noch etwas hinziehen wird. Die Gerok lebten lange Zeit isoliert.“, „Selbstverständlich, lassen Sie sich so viel Zeit sie benötigen.“ Meinte Admiral Ishiyama umgehend, das letzte was er wollte war ein mögliches neues Mitglied er Allianz zu verschrecken in dem er sie zu sehr unter Druck setzte.
~~~Ende Kapitel 35~~~

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11 Oct 2015 12:28 #75539 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Also der Herr Admiral hat wahrlich ein gutes Händchen für Diplomatie, nur ums mal wieder festzustellen :D

Oh man TG und da hatte ich schon gehofft zu wagen, dass du diesmal auf seite der Aliianz bist :(

Interessant wie die Menschen von den Tauron behandelt werden. Aber ich dachte, da jetzt die MEnschen auch Tauron gebären können, bräuchten die Prinzessinen nicht länger diese Aufgabe selbst zu übernehmen?

Tolles Kapitel wie immer und bin gespannt wie die Gerok von den anderen Allianz-Spezies aufgenommen wird!

LG Stefan

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17 Oct 2015 14:25 #75702 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Du müssest mich doch mittlerweile besser kennen, ich stehe IMMER auf der Seite der "bösen" :evil2: ;) :D

Naja eine Menschiche Frau gebährt alle paar Monate einen einzigen jungtauron, eine einzige Prinzessin bringt in der selben Zeitspanne ein dutzend oder mehr zur Welt (Tauron Königinnen setzen beim Eisprung mehr als eine Eizelle frei). Sie sidnd aher deutlich "effektiever" :P Zudem kann der Stamm so noch schneller wachsen und nochs chneller ncoh mächtiger werden, warum sollte mand eisen Prozess den künstlcih verlangsamen? Das Universum erobert sich immerhin nicht von alleine :evil:

@all: Weiter geht's:
Kapitel 36: Gefühle und derartige Katastrophen

Mit ernstem Blick strich sich Admiral Ishiyama die Uniform glatt und zupfte sie in die richtige Position, er war immerhin Dienstlich unterwegs. Mit nichtssagendem Blick lief er dann in den Raum vor ihm, dem Aufenthaltsraum der Akademie der Streitkräfte. Sämtliche Rekruten und auch die meisten Ausbilder erstarrten in der Bewegung als der Admiral mit straffem Schritt in den Raum trat. Nur selten verirrte sich ein Hochrangiger Angehöriger der Streitkräfte in die Akademie. Mit professioneller und Jahrzehntelang geübter Disziplin ignorierte Admiral Ishiyama jedoch die Reaktionen die sein Auftauchen ausgelöst hatte, er hatte immerhin etwas zu erledigen. Schließlich erreichte er einen der Schlichten rechteckigen Stahltische welche den Raum dominierten und gleichzeitig als Esstisch und Spieltisch für diverse Spiele denen die Rekruten gerne frönten dienten. „Ausbilderin Lieva, Ausbilder Simpkins.“ Meinte Admiral Ishiyama dann mit seiner autoritären, befehlsgewohnten stimme. „Admiral Ishiyama Sir.“ Grüßten die beiden umgehend während sie sich hastig von den ebenfalls metallenen Bänken erhoben welche die Tische flankierten. „Begleiten Sie mich bitte.“ Meinte Admiral Ishiyama dann, wobei seinem Tonfall an zu hören war das dies keine Bitte sondern ein Befehl gewesen war.

Tom und Klara sahen sich daraufhin kurz an ehe sie sich eilig erhoben um dem Admiral zu folgen welcher bereits zielsicheren Schrittes den Aufenthaltsraum in Richtung der im Moment leer stehenden Unterweisungsräume durchquerte. „Sir, was ist los?“ fragte Tom dann nachdem er zu seinem Vorgesetzten aufgeschlossen hatte. „Gedulden Sie sich.“ Antwortete Admiral Ishiyama lediglich in einem Tonfall der deutlich machte das er zum jetzigen Zeitpunkt keine Diskussion darüber wünschte. Tom zog daraufhin eine Augenbraue hoch, beschloss aber das es Klüger war den Admiral im Moment nicht weiter zu bedrängen weshalb er sich zurückfallen lies bis er wieder neben Klara her lief. Nur unwesentliche Zeit später hatten die Drei dann einen der Unterweisungsräume betreten und Admiral Ishiyama meinte: „Trancenia?“, „Ja Admiral?“ antwortete die Künstliche Intelligenz der Station umgehend. „Versigele bitte der Tür und sorge dafür das uns niemand belauschen kann.“, „Tür versiegelt, Audiodämpfungsfeld aktiviert.“ Meldete Trancenia umgehend darauf. „Danke.“ Erwiderte Admiral Ishiyama lediglich ehe er sich zu Tom und Klara herumdrehte die ihn erwartungsvoll anstarrten. „Wollen Sie sich vielleicht lieber setzen, was ich Ihnen zu sagen habe könnte starke Emotionale Reaktionen hervorrufen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. Tom und Klara warfen sich daraufhin lange Blicke zu ehe sie sich auf den Stühlen, welche eigentlich für die Rekruten vorgesehen waren, niederließen.

Admiral Ishiyama wartete daraufhin bis die beiden sich hingesetzt hatten ehe er meinte: „Ich weiß nicht wie ich es schonend formulieren soll, deshalb werde ich direkt zur Sache kommen. Im Verlaufe meines letzten Einsatzes traf ich auf Ihre Tochter.“ Klara ließ daraufhin ein überraschtes Geräusch ertönen das sie weniger erfolgreich als Hustenanfall zu tarnen versuchte während Tom scharf die Luft durch die Zähne einsog. Höflich wartet der Admiral bis die beiden sich wieder halbwegs im Griff hatten ehe er fortfuhr: „Sie trug mir auf Ihnen beiden mit zu teilen das es Ihr gut geht.“, „Warum ist Sie nicht Persönlich mit gekommen um uns das zu sagen? Sir.“ fragte Klara dann mit schwerer Stimme. Admiral Ishiyama verschwendete daraufhin einige Augenblicke damit an seinem Ärmel herum zu fummeln während er sich zusammenriss um den beiden die Wahrheit ins Gesicht zu sagen: „Das ist ihr nicht möglich. Unsere Befürchtungen sie könnte sich den Tauron anschließen haben sich als Wahr herausgestellt. Sie scheint nun den Rang einer Prinzessin in dem Stamm zu bekleiden welcher die Erde erobert hat.“ Tom lies die Luft in seinen Lungen daraufhin geräuschvoll entweichen während er in sich zusammensank und sich auf die Lehne des Stuhles stützte, es war klug von Admiral Ishiyama gewesen sie sich hinsetzen zu lassen, sonst wäre er jetzt wohl umgekippt. Klara erwachte es noch schlimmer, sie hatte die Augen weit aufgerissen während sich bereits Tränen an ihren Augeneidern sammelten und schien einem Nervenzusammenbruch nahe. Admiral Ishiyama schwieg nun erst einmal taktvoll, es war ihm bewusst das dies eine Neuigkeit war die man erst mal verdauen musste.

Nach einigen wenigen Minuten, welche Admiral Ishiyama wie eine kleine Ewigkeit vorgekommen waren, fragte Tom dann seltsam gefasst: „Dann gehört Trianna jetzt zum Feind?“ , „Ich fürchte ja. Allerdings hat sie mir und meiner Besatzung geholfen sie scheint uns daher persönlich nicht Feindseelig gesonnen zu sein.“ Antwortete Admiral Ishiyama während er erneut an seinem Ärmel herum nestelte. „Haben Sie ihr nicht gesagt das sie zurück kommen kann?“ fragte Klara dann. „Das habe ich, aber ich fürchte das es dazu zu spät ist Frau Lieva. Ihre Tochter hat selbst zugegeben das die Königin jeden ihrer Schritte überwacht. Es ist daher bedauerlicherweise an zu nehmen das sie garnichtmehr dazu fähig wäre den Tauron den Rücken zu kehren, selbst wenn sie wollte.“ Antwortete Admiral Ishiyama und hoffte inständig das Klara nun nicht Ohnmacht fallen würde. Er hatte nie Kinder gehabt und konnte sich daher nur vorstellen wie mies sich Tom und Klara im Moment fühlen mussten. „Warum werde ich nur so schlimm bestraft“ flüsterte Klara dann leise und warf einen hilflosen Blick an die Decke. „Es tut mir leid Ihnen solche Nachrichten überbringen müssen, wenn ich Ihnen irgendwie helfen kann, lassen Sie es mich Wissen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann in dem Versuch die beiden irgendwie wieder auf zu muntern. Erwartungsgemäß funktionierte das jedoch weniger zufriedenstellend und der Admiral lies hilflos die Schultern sinken, es gab eben Dinge bei denen selbst er Machtlos war.

„Es ist immer besser Gewissheit zu haben Sir. Ich danke Ihnen.“ Meinte Tom dann während er sich steif von seinem Stuhl erhob, sein Gesicht wirkte wie eingefroren. „Wenn ich etwas neues erfahre lasse ich es Sie beide als erste wissen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann, immerhin fühlte er sich irgendwie mit Schuldig für den ganzen Schlamassel. „Danke Sir.“ Schluchzte Klara daraufhin leise in sich hinein, hielt den Blick dabei aber gesenkt. „Ich werde Sie beide dann mal alleine lassen.“ Stellte Admiral Ishiyama dann fest und wandte sich zum gehen, die ganze Situation war ihm einfach zutiefst unangenehm. Tom und Klara quittierten des lediglich mit einem Nicken worauf Admiral Ishiyama meinte: „Trancenia, du kannst die Tür freigeben und das Dämpfungsfeld abschalten.“ Trancenia bestätigte lediglich mit einem kurzen und absolut nervigen Piepston den sie sich vor kurzem irgendwo abgeschaut hatte und als total modisch erachtete. Admiral Ishiyama sparte sich daraufhin einen Kommentar und beschränkte sich auf ein Augenrollen ehe er den Raum verlies.

Admiral Johnson genoss unterdessen die neue Zweisamkeit mit seiner Flamme. Zwar hatte Indiflaria nach wie vor gewisse Schwierigkeiten damit sich wie eine Menschliche Frau zu verhalten, aber das störte ihn nicht weiter, er hatte sie schließlich schon gemocht bevor sie irgendwo einen Menschlichen Körper hervorgezaubert hatte. Vollauf zufrieden mit sich und dem Universum lümmelte sich Admiral Johnson daher aufs einem Sofa und strich Indiflaria, welche sich an seine Schulter geschmiegt hatte, gedankenversunken durch das lange Haar. „Ich hätte nie gedacht das es so, befriedigend sein kann mit jemandem zusammen zu sein.“ Stellte Indiflaria dann fest. „Mhm.“ Brummte Admiral Johnson zur Bestätigung was ihm einen sachten Stoß mit dem Ellbogen in die Seite einbrachte. „Au!“ meinte er daher grinsend. „Versuch doch wenigstens eine Konversation aufrecht zu halten.“ Stellte Indiflaria dann fest. „Wenn du darauf Wert legst.“ Meinte Admiral Johnson umgehend. „Ich habe eine Menge Daten durchgesehen und Analysiert, es scheint in einer engen Beziehung extrem wichtig zu sein miteinander zu reden.“ Erwiderte Indiflaria. „Wenn du das sagst.“ Meinte Admiral Johnson lediglich, ihm war im Moment nicht nach sprechen zu mute. Indiflaria rollte daher mit den Augen, eine Geste die sie erstaunlich schnell gelernt hatte und meinte: „Ich habe ebenfalls in Erfahrung gebracht das Männer es nicht so mit dem Reden haben, scheinbar ist das korrekt.“, „Wir sind eben eher Geschöpfte der tat.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Aber auch nur wenn es um den Körperlichen Aspekt einer Intimen Beziehung geht.“ Konterte Indiflaria. Admiral Johnson warf die Hände daraufhin in die Luft und meinte: „Ich Kapituliere, jetzt weiß ich was Akio immer gemeint hat. Streite nie mit der Frau die du liebst.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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17 Oct 2015 14:27 #75703 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das war doch kein Streit.“ Meinte Indiflaria umgehend erschreckt und rutschte an ihm entlang bis sie ihm in die Augen sehen konnte, was durchaus angenehm für den Admiral war, immerhin presste sie ihren Körper dadurch fest an den seinen. Admiral Johnson grinste daraufhin und meinte: „Mach dir keine Sorgen. Das habe ich doch nur so gesagt.“ Augenblicklich entspannte sich Indiflaria Haltung wieder und sie meinte: „ Streit ist ein häufiger Grund dafür das Beziehungen zerbrechen und das will ich nicht.“, „Manchmal ist es besser nicht alles im Vorfeld zu studieren weißt du?“ meinte Admiral Johnson dann zwinkernd. „Das sagst du so leicht. Ich bin ein Kriegsschiff, ich bin darauf konditioniert mich auf alle Eventualitäten vor zu bereiten und so viele Informationen wie möglich zu sammeln.“ Stellte Indiflaria fest. „Versuch dich doch einfach mal von deinem Gefühl leiten zu lassen, glaub mir die Ergebnisse müssen nicht immer schlecht sein.“ Erwiderte Admiral Johnson und drückte Indiflaria aus heiterem Himmel einen Kuss mitten auf die Lippen, völlig überrascht sträubte sie sich zunächst, lies es dann jedoch geschehen.

Admiral Ishiyama hatte unterdessen die Akademie verlassen und sich seinerseits auf den Weg nach Hause begeben. „Ich brauch dringend etwas Ruhe.“ Stellte er dann für sich selbst und verzog das Gesicht bei dem Gedanken daran das ihn Einsätze früher nicht so mitgenommen hatten. Als er jedoch durch die Tür in seine Unterkunft ging, war die Müdigkeit umgehend vergessen, man musste keine Telepathischen Fähigkeiten haben um zu merken das der heutige Tag etwas besonderes werden würde. Aiko hatte sich offenbar einmal mehr ordentlich ins Zeug gelegt. Die Beleuchtung war stark gedämmt worden so dass das Licht hauptsächlich von den an den Wänden entlang aufgestellten Kerzen ausging die verführerisch nach Kirschblüten rochen. Ebenfalls war der Boden mit Kirschblüten bestreut was dafür sorgte das Admiral Ishiyama eine Augenbraue hochzog und sich fragte wo Aiko eigentlich immer die ganzen Blüten herbekam, immerhin gab es auf der Station keinen einzigen Kirschbaum. Als die Tür sich geschlossen hatte hörte Admiral Ishiyama dann auch eine leise entspannende Musik die träge durch die Räume waberte. Neugierig zog er seine Schuhe aus und tauschte sie gegen ein paar Pantoffeln ehe er der Musik folgte und sich im Badezimmer wiederfand. Auch hier war die Beleuchtung stark gedimmt und wurde durch Kerzen ergänzt. Allerdings war das verbleibende Licht hell genug um erkennen zu können das die große Wanne, über welche alle Wohnquartiere verfügten, die Historikaner waren scheinbar von Bädern begeistert gewesen, gefüllt war da auf der Wasseroberfläche ebenfalls Blüten trieben und gemeinsam mit den Kerzen und dem Aromatisierten Wasser einen betörenden Duft verströmten.

Wie üblich war es Admiral Ishiyama unmöglich sich dem Einfluss der Umgebung zu entziehen, Aiko kannte seine wenigen Wunden Punkte mit denen man seine Disziplin ins Wanken bringen konnte mittlerweile ganz genau. Leicht eingelullt von dem Duft und der Musik registrierte Admiral Ishiyama daher nicht wie jemand hinter ihn trat, er bemerkte es erst als ein warmer Körper sich von hinten an ihn schmiegte. „Überraschung.“ Säuselte Aiko dann leise. Admiral Ishiyama schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Warum immer dieser Aufwand Aiko?“, „Ich mag dich eben und weiß das dir das gefällt.“ Erwiderte Aiko welche mittlerweile vor ihm stand. Sie trug lediglich einen Seidenen Kimono dessen Stoff so leicht war das man unter etwas ungünstigeren Lichtverhältnissen wohl hindurch sehen hätte können. Zusammengehalten wurde das Traditionelle Gewand lediglich durch einen breiten Gürtel an der Taille der mit einer überdimensionalen Schleife hinter ihrem Rücken verknotet war. Noch ehe Admiral Ishiyama darauf etwas sagen konnte meinte Aiko: „Genies es einfach.“ Dabei nahm sie ihm mit geübten Fingern die Uniform ab. Obwohl ihm die Situation nicht ganz geheuer war, so einen Aufwand würde Aiko nur betreiben wenn sie ein Ziel erreichen wollte, entschloss sich Admiral Ishiyama die Situation fürs erste einfach zu genießen und lies sich fallen.

Wenige Minuten später fand er sich zusammen Aiko in der Wanne wieder und genoss die sanften Massagebewegungen mit denen Aiko ihn verwöhnte. Aus heiterem Himmel meinte Aiko dann: „Akio, glaubst du nicht das es langsam Zeit wäre unsere Beziehung zu vervollständigen?“ Noch leicht schlaftrunken fragte Admiral Ishiyama: „Gerne wie meinst du das?“, „Ganz einfach Heirate mich.“ Antwortete Aiko dicht an seinem Ohr. Augenblicklich fuhr Admiral Ishiyama zusammen und die ganze Entspannung war wieder für die katz, mit typisch weiblicher List hatte Aiko ihn in eine Falle gelockt aus der es nun nahezu keinen Fluchtweg mehr gab. „Was ist denn, du verspannt dich ja komplett.“ Meinte Aiko dann und schaffte es irgendwie tatsächlich die Anspannung durch ihre Berührungen zu lösen, sie musste sich irgendwo über Massagegriffe schlau gemacht haben. „Aiko, versteh das nicht falsch, aber du weißt doch was ich darüber denke.“ Meinte Admiral Ishiyama. „Jetzt stell dich nicht so an, man könnte ja beinahe glauben du hättest Angst. Wir sind jetzt seit Jahren Zusammen Akio und ich habe mir alle Mühe gegeben diese Zeit für dich so angenehm wie möglich zu gestalten, warum weigerst du dich immer noch?“ erwiderte AIko und schmiegte ihren Nackten Körper an den seinen, wohl wissend das es dann für ihn noch schwerer machte ihr zu widersprechen. Admiral Ishiyama ging daraufhin seine Optionen im Geiste durch, er liebte Aiko und konnte den Gedanken nicht ertragen das sie ihn verlassen würde aber andererseits hatte er keine Lust auf das Hochzeitsbrimbaborium. Vor allem aber hatte er tief in seinem inneren davor Angst das sie beiden ach einer Hochzeit in eine Art Eheroutine fallen könnten an der ihre Beziehung schlussendlich zerbrach.

„Warum antwortest du nicht?“ fragte Aiko dann echt verstört. „Ich denke nach.“ Antwortete Admiral Ishiyama hautsächlich um Zeit zu Gewinnen sich einen Ausweg aus dieser Situation zu überlegen, zu seiner Grenzenlosen Frustration wollte ihm jedoch nichts einfallen. „Was gibt es denn da großartig nach zu denken? Hör doch einfach auf eine Beziehung wie ein Militär Manöver zu behandel und handel nach Gefühl.“ Erwiderte Aiko. „Also gut.“ Ächzte Admiral Ishiyama und lies sich mit Absicht nach hinten sinken. „Du hast Gewonnen Aiko.“ Meinte er dann abschließend. „Oh du kannst so ein Schatz sein wenn du willst!“ meinte AIko umgehend hellauf begeistert ehe sie ihn beinahe ertränkte als sie versuchte ihn in eine Herzliche Umarmung zu nehmen. „Nicht so stürmisch ich bin keine zwanzig mehr.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin grinsend fest Aikos gute Laune war einfach ansteckend.
~~~Ende Kapitel 36~~~

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17 Oct 2015 15:46 #75717 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Also ich muss immer so unfreiweillig schmunzeln wenn du zwischenmenschliche Situationen, speziell im romantischen Bereich beschreibst, nicht das sie nicht passend wären aber ich muss immer mit deinen männlichen Charachtären fühlen und feier das immer sehr um ehrlich zu sein :D

Triannas Eltern haben ein echt schweres Los gezogen bin mal gespannt wie sich das so weiter entwickelt!

Danke für das tolle Kapitel und mach gerne so weiter!

LG Stefan

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24 Oct 2015 13:48 #75835 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Tja, wir Kerle tocken hallt alle gleich :P Freut mich aber das es mir geliingt die dinge so zus childern das sie nachvollzioehbar und "Mitfühlbar" Sind.
Ja, Tom und Klara haben ein schweres Los gezogen, irgendwie sidn sie schon vom Pech verfolgt :P

@ den Schreibfaulen rest ( :D ) : Weiter geht's:


Kapitel 37: Der Segen Moderner Medizin

Stirnrunzelnd betrachtete Doktor Brameier die Zellkultur vor sich durch das Historikansiche Äquivalent eines Mikroskops. „Hmm so einen Zellaufbau habe ich noch nie gesehen.“ Stellte er dann leise murmelnd für sich selbst fest ehe er sich zurücklehnte und Genüsslich streckte. „Das liegt daran das die Gerok sich auf einem Planeten entwickelt haben dessen Biosphäre anders war als die der Erde.“ Antwortete Trancenia Lehrerinnenhaft. Es hatte niemanden wirklich überrascht als Trancenia in den Tiefen ihrer gewaltigen Datenbanken über nahezu komplette Studien der ehemaligen Gerok Physiologie und Anatomie gestoßen war. Dies belegte das immense Alter dieser Spezies, immerhin waren sie damit die einzige noch lebende Spezies die im direkten Kontakt mit den Historikanern gestanden hatte. „Wenn du das sagst.“ Erwiderte Doktor Brameier und sank auf seinem Stuhl wieder in sich zusammen ehe er sich wieder der Zellkultur widmete. Die ersten Versuche mithilfe synthetisch erzeugter DNS geklonte Gerok Zellen zu erschaffen die sich im Laufe der Zeit zu einem neuen Körper entwickeln konnten waren vielversprechend. Immerhin stand den Medizinischen Offizieren Ausrüstung zur Verfügung die sie sich früher nicht einmal vorzustellen gewagt hätten, ebenfalls trug die fachkompetente Untersetzung durch Trancenia ihren Teil dazu bei, die KI war, wie scheinbar alle KI’s, eine echtes Multitalent und verstand von Medizin so viel wie von Stellarer Navigation, Astrophysik, Ingenieurwesen, Militärtaktik und von Sozialer Interaktion.

„Sie sind quick lebendig, wie alle Kulturen. Ich denke wir können zum nächsten Schritt übergehen.“ Stellte Doktor Brameier dann nach weiterer gründlicher Untersuchung der Kulturen fest. „Soll ich die anderen informieren?“ fragte Trancenia umgehend. „Nein, sie haben sich ne Pause verdient.“ Erwiderte Doktor Brameier während er sich die Schläfen massierte. Irgendwie war er ohne es selbst zu Wissen zum Projektleiter ernannt worden was laut Aussage von Ratsherr Emmens daran lag das er in der Vergangenheit die Fähigkeit gezeigt habe über den eigenen Horizont hinaus zu blicken und sich gemeinsam mit seinem Kollegen Bierstedt welcher kurzerhand zum Stellvertretenden Projektleiter ernannt worden war, in die Komplexe Thematik der Tauron Physiologie ein zu Arbeiten. Problematischer Weiße waren die Gerok anatomisch nochmal eine ganz andere Baustelle als die Tauron. Anhand des Modells eines Gerok Körpers das Tranceania aus der DNS extrapoliert und mit Daten aus der ihrer Datenbank versehen hatte ließ sich zwar schon einiges ablesen aber dennoch wusste niemand genau wie und ob ein künstlich Gezüchteter Körper funktionieren würde. „Ich denke nicht das ich dir in Erinnerung rufen muss das der Rat diesem Projekt eine hohe Priorität zugewiesen hat?“ fragte Trancenia. „Nein musst du nicht. Aber wir organischen Brauchen Ruhepausen. Ich will nicht riskieren das jemand einen Fehler aufgrund von Erschöpfung macht und unsere Versuche damit gefährdet.“ Antwortete Doktor Brameier während er sich selbst schwungvoll erhob, auch für ihn wurde es Zeit für ein bisschen Erholung.

Der Allianzrat befand sich unterdessen in einer, nun schon Stunden andauernden, Verhandlung mit den Gerok deren Schiffe die Station in respektvoller Distanz umkreisten. Immerhin war es nicht Allianz Spezies gemäß Ratsbeschluss nach wie vor verboten die Station zu betreten. Die Gerok wahren zwar definitiv an einer Zusammenarbeit interessiert allerdings neigten sie dazu alles, wirklich alles bis ins kleinste Detail aus zu Diskutieren und zu hinterfragen, sie waren wirklich ausgesprochen Neugierig und hochgradig an jeder noch so nichtig erscheinenden Information interessiert was die Geduld der Rastherren mittlerweile drastisch strapazierte. Trancenia überwachte das Ganze mit einer undurchdringlichen Miene wobei sie beständig in sich hinein grinsen musste nun befand sich der Rat in der Position in der sie sich selbst früher immer wieder gefunden hatte, bombardiert mit Unmengen von Fragen zu allen möglichen Themen. „Nein es gibt keinerlei Restriktionen die Interaktionen zwischen Angehörigen verschiedener Spezies in irgend einer Art und Weise mehr einschränken würden als die Interaktion zwischen Angehörigen der selben Spezies.“ Antwortete Ratsherr Kwel gerade wobei man seiner Stimme keinerlei Schwankung anhörte, er hatte sich, im Gegensatz zu den Vertretern der Vor’chok sehr gut im Griff und lies sich nicht anmerken das er die ganze Sache langsam gerne zu einem vorläufigen Ende bringen würde. „Das ist faszinierend unsere eigenen Studien brachten stets das Ergebnis hervor das unkontrollierter Kontakt verschiedener Spezies und Kulturen zwangsläufig zu Problemen führt.“ Erwiderten die Gerok, offenbar noch lange nicht gesättigt was Informationen anbelangte.

„Wir möchten Sie nicht anlügen, es gibt durchaus hin und wieder gewisse Spannungen, aber wir haben in der Vergangenheit gelernt damit um zu gehen. Bedauerlicherweise schaukeln sich die Emotionen hin und wieder dennoch hoch.“ Meinte Ratsherr Zequal worauf alle Ratsherren schuldbewusst das Genick einzogen, jedem war noch allzu gegenwärtig was vor kurzem in der Andockbucht passiert war. „Es ist dennoch eine absolut bemerkenswerte und unserem begrenzten Wissen nach einzigartige Leistung, wir würden uns mit ihrer Zustimmung davon gerne selbst ein Bild machen sobald uns dies wieder möglich ist.“ Erwiderten die Gerok. „Sie sind Eingeladen die Station zu besichtigen wenn Sie dies wünschen.“ meinte Ratsherr Zequal umgehend. „Wir danken für diese Großzügigkeit. Lange schon sind wir auf keinen andere macht mehr gestoßen die und dermaßen bedingungslos Freundlich begegnet ist.“ Antworteten die Gerok offenbar hochgradig erfreut. Die Ratsherren sahen sich daraufhin kurz an und wägten sehr genau ab was sie nun sagen sollten immerhin wollten sie den Kommunikationsbegeisterten Gerok nicht noch ein Thema liefern das sie breit und lang ausdiskutieren konnten nachdem sie endlich vorläufig zufriedengestellt wirkten. „Freunde kann man immer brauchen.“ Stellte Ratsherr Emmens dann fest und fasste sich bewusst kurz. „Das ist zutreffend, wenn es nicht als unhöflich aufgefasst wird würden wir uns Gerne zurückziehen und die vielen Informationen verarbeiten die Sie uns großzügig erweise zur Verfügung erstellt haben.“ Antworteten die Gerok was eine Welle der Erleichterung im Rat auslöste. „Machen Sie sich darum keine Gedanken.“ Erwiderte Ratsherr Emmens und versuchte dabei nicht allzu erleichtert zu klingen.

Admiral Ishiyama fragte sich unterdessen selbst ob es wirklich eine kluge Entscheidung gewesen war Aiko in Sachen Hochzeit zu zustimmen. Zwar war ihre Laune seit dem praktisch am oberen Ende der Emotionalen Spannweite wie fest genagelt aber trotzdem ging sie ihm mit diversen Vorbereitungen und einem nicht enden wollenden Redefluss auf die Nerven. „... Was meinst du ob wir Trancenia bitten sollten eine geeignete Umgebung bereit zu stellen? Oder vielleicht doch lieber etwas bescheidener? Ich weiß ja nicht einerseits fände ich es schön in einem Pavillon zu stehen der von Blühenden Sauerkirschen umgeben ist aber anderseits könnte das wohl als etwas unnötig Pompös aufgefasst werden, vielleicht wäre es daher besser auf derartige Dekorationen zu verzichten...“ plapperte Aiko munter vor sich hin und scherte sich dabei nicht darum ob er antwortete oder nicht. „Aiko, beruhige dich doch mal, wir müssen das ganze doch nicht nächste Woche über die Bühne bringen.“ Meinte Admiral Ishiyama daher in einem Versuch sie etwas zu beruhigen. Aiko überhörte dieses Kommentar jedoch völlig und redete weiter als wäre nichts gewesen. Admiral Ishiyama verdrehte daraufhin die Augen und meinte bestimmter: „Aiko!“ Abrupt kahm Aikos Redefluss ins Stocken und sie sah ihn an. „Was ist denn?“ fragte sie dann noch immer mit zwei verschiedenen Kleidern in den Händen da sie sich nicht hatte entscheiden können welche Farbe besser geeignet wäre. „Lass die ganze Sache doch etwas lockerer Angehen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. Aiko überlegte daraufhin kurz ehe sie meinte: „Ich glaube du hast recht.“
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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