@General Stefan: Tja, Trianna ist eben eine Tauron und hat sich von den anderen ihrer art die kalt berechnende Denkweise abgeschaut.
@Jack Hunter: Naja die Entscheidungen wurden ja nicht nur von Menschen getrioffen

Aber Angst ist wohl eine der stärksten Emotionen, bei allen Fühlenden Wesen.
Niemand weiß wie Taurondrohnen reagieren wenn sie nicht mehr unter Kontrolle stehen. Es währe denkbar das sie Amoklaufen, ja. Genausogut könnten sie sich jedoch vor Angst bibbenrd in der nächsten Ecke verkriechen, ihre bisherigen Befehle stupide weiter verfolgen oder selbstmord begehen.
@all: Weiter geht's:
Kapitel 21: Eingeständniss
Mit Skeptischem Blick musterte Trianna ihre neue Unterkunft. Das Quartier der Prinzessin an Bord des Kreuzers war wider erwarten reichlich schlicht und kam ohne Großspurige Verzierungen oder überflüssigen Luxus aus. Das störte Trianna jedoch nicht sonderlich, sie war immerhin auch kein Leben im Luxus gewohnt und lies sich auf dem Ausladenden Bett nieder, das für Tauronverhältnisse wohl schon als Luxus zählte, immerhin mussten sich die Drohnen in aufgepolsterten Wandnischen erholen, nieder. Gerade als sie sich auf dem Bett ausgestreckt hatte und es richtig genoss sich nicht irgendwie zusammenfalten zu müssen um auf die Matratze zu passen, registrierte sie eine Telepathische Mitteilung einer der Drohnen welche sie an der Luftschleuse abgestellt hatte, offenbar wollten zwei Menschen das Schiff betreten. Trianna nutzte die Telepathische Verbindung daraufhin kurz um sich die Situation selbst an zu sehen und erkannte ihre Eltern welche reichlich nervös wirkten. Ohne ein weiteres Wort befahl Trianna der Drohen daraufhin sie zu ihr zu bringen. Während die Drohne der Anweisung umgehend folgte, erhob sich Trianna wieder von dem Bett und strich sich die Uniform glatt welche sie noch immer trug auch wenn sie wohl mittlerweile offiziell suspendiert war.
Einige Minuten später erreichte die Drohne dann gemeinsam mit Tom und Klara das Quartier der Prinzessin in dem sich Trianna eingerichtet hatte und begab sich in Wachestellung. Trianna veranlasste umgehend die Tür sich zu öffnen und meinte: „Kommt rein.“, „Trianna!“ meinte Klara dann und stürmte auf Trianna zu. „Mir geht es gut Mama.“ Meinte Trianna dann vorsorglich während Klara sie fest in die Arme schloss. Tom ging die Sache bedeutend ruhiger an und lief deutlich entspannter durch die Tür während er meinte: „Du hast da offenbar ein paar neue Freunde gefunden.“, „Freunde ist nicht das richtige Wort.“ Meinte Trianna daraufhin. „Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht. Vor allem als der Admiral mit diesem Killerkommando ausgerückt ist.“ Meinte dann Klara. „Ihr solltet doch wissen das Tauron schwer zu töten sind. Mir ist nichts passiert.“ Erwiderte Trianna. „Ja aber jetzt steckst du in richtigen Schwierigkeiten. Nach der vorherrschenden Meinung sollst du gemeinsam mit den Drohnen hingerichtet werden.“ meinte Tom dann. „Ich konnte nicht zulassen dass sie die Drohnen einfach so hinrichten. Ich bin für sie verantwortlich.“ Erwiderte Trianna. „Eine sehr Erwachsene Einstellung.“ Stellte Tom umgehend fest. „Wenn Ihr wüsstet wie hilflos Taurondrohnen sind wenn sie auf sich alleine gestellt sind. Sie sind es nicht gewohnt selbstständig zu denken.“ Meinte Trianna daraufhin. „Warum hast du dir das nur aufgebürdet?“ fragte Klara dann. „Mir blieb keine Wahl. Wenn ich die Kontrolle nicht übernommen hätte wäre ich jetzt wohl tot.“ Antwortete Trianna.
„Was soll das heißen?“ fragte Klara umgehend mit großen Augen. „Diese Drohnen, sollten mich und alle anderen Allianzsoldaten an Bord töten nachdem ich die Prinzesin welche das Kommando über dieses Schiff inne gehabt hatte besiegt hatte.“ Erklärte Trianna. „Sie haben versucht dich zu töten?“ fragte Klara dann mit einer viel höheren Stimme als es für sie üblich war. „Es sind Soldaten, das ist ihre Aufgabe.“ Antwortete Trianna kühl. „Warum schützt du sie dann jetzt?“ fragte dann Tom. „Weil Sie nichts dafür können. Es sind bloße Befehlsempfänger, sie hassen mich nicht und sind absolut loyal.“ Antwortete Trianna. „Pass bloß auf das dir das Ganze nicht zu Kopf steigt.“ Stellte Tom dann fest. „Keine Sorge ich meldet mich wenn ich Allmachtsfantasien entwickelt habe.“ Erwiderte Trianna grinsend. „Gut, mehr kann ich nicht erwarten.“ Meinte Tom dann ebenfalls grinsend. Klara hatte sich unterdessen den Raum etwas näher angesehen und meinte: „Ziemlich karge Einrichtung, das ist kein Ort für ein Kind.“, „Mama, ich bin kein Kind mehr, schon lange nichtmehr. Außerdem gefällt es mir hier sogar. Alles was man braucht ist da aber kein überflüssiger Plunder.“ Erwiderte Trianna und rollte mit den Augen. „Du bist so schnell erwachsen geworden...“ ächzte Klara daraufhin. „Sei doch froh, wir haben uns die ganze Pubertätsgeschichte gespart.“ Stellte Tom umgehend fest. „Sei dir da mal nicht so sicher.“ Meinte Klara daraufhin, immerhin wusste man nichts über den Alterungsprozess bei Tauron.
Während Trianna ihren Eltern Rede und Antwort stehen musste begab sich Admiral Ishiyama zur Ratskammer um den Allianzrat davon zu überzeugen das es keine gute Idee war Trianna und ihre Gefolgsleute unter Sippenhaft zu stellen und schlussendlich zu eliminieren. Vor der Ratskammer wartete jedoch erst mal noch eine Überraschung auf ihn. „Admiral Akio Ishiyama!“ meinte Aiko energisch als Admiral Ishiyama in den Korridor einbog. „Aiko? Was willst du denn hier?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend überrascht. „Das du dich traust das überhaupt noch zu fragen.“ Stellte Aiko umgehend fest ehe sie antwortete: „Dich suchen natürlich. Kommst zurück ohne dich zu melden! Ohne Trancenia hätte ich dich nie gefunden!“, „Tut mir leid Aiko aber es gibt da etwas um das ich mich dringend kümmern muss.“ Meinte Admiral Ishiyama umgehend entschuldigend. „Natürlich, was auch sonst.“ Erwiderte Aiko umgehend Augenrollend. Admiral Ishiyama atmete daraufhin einmal tief durch ehe er meinte: „Tut mir leid Aiko. Aber der Rat mich derart überfallen das ich es wirklich vergessen habe.“, „Manchmal wünschte ich, ich hätte dir nicht ermöglicht in den Aktiven Dienst zurück zu kehren.“ Stellte Aiko dann fest. „Also gut, ich werde gar nicht erst versuchen es dir zu erklären. Verzeihst du mir nochmal?“ meinte Admiral Ishiyama dann niedergeschlagen. Aiko schaute ihn daraufhin kurz abschätzend an ehe sie meinte: „Wie könnte ich nicht, du sturer Esel. Ich weiß zwar nicht warum aber ich hab dich unglaublich gern.“, „Danke dir.“ Erwiderte Admiral Ishiyama und drückte Aiko einen Kuss auf die Backe.
„Was hattest du eigentlich hier vor?“ fragte Aiko dann und deutete auf die Ratskammer. „Es geht um einen Auftrag des Rates, es gab unerwartete Schwierigkeiten.“ antwortete Admiral Ishiyama. „Ich nehme an das diese Schwierigkeiten natürlich nichts mit einer ganzen Gruppe schwerverletzter Marines zu tun hat, oder?“ fragte Aiko umgehend. Admiral Ishiyama sah sich daraufhin kurz um sicher zu gehen das niemand anderes in Hörweite war ehe er antwortete: „Leider doch, aber versprich mir das niemandem weiter zu erzählen.“ , „Meine Lippen sind versiegelt.“ Stellte Aiko umgehend fest. „Gut. Diese Marines sollten unter meinem Kommando schnell und heimlich einige Exekutionen durchführen. Allerdings entpuppten sich unsere Ziele als wehrhafter als zunächst angenommen.“, „Exekutionen? Akio, ich dachte das die Allianz gewisse Grundsätze hat.“ Stellte Aiko dann erschrocken fest. „Ich auch, aber es scheint das in diesem Fall einmal mehr die Angst über das Objektive Urteilsvermögen der Ratsherren triumphiert hat.“ Stellte Admiral Ishiyama fest. „Verdammte Politiker.“ Stellte Aiko dann fest. „Sei nicht zu hart zu ihnen, sie tragen eine Schwere last, es ist nicht einfach das Schicksal von vier Rassen zu lenken.“ Erwiderte Admiral Ishiyama, immerhin war er selbst einige Zeit Ratsherr gewesen und wusste daher aus erster Hand, dass es sich dabei um keinen Einfachen Job handelte. „Wenn du meinst, pass bloß auf das du nicht der nächste bist der exekutiert werden soll...“ meinte Aiko dann. „Keine Sorge, ich habe nicht vor mich mit dem Rat anzulegen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama sofort. „Gut, ich möchte dich heute Abend nämlich gerne an einem Stück haben.“ Stellte Aiko daraufhin zwinkernd fest.
Unterdessen lag Admiral Johnson mehr als nur leicht angeheitert auf seinem Sofa und döste vor sich hin. Er war zwar kein Alkoholiker, aber einem, oder auch mehreren, guten Schlucken Alkoholischer Getränke nie abgeneigt. Vor allem da er sowieso nicht wusste wie er seine Zeit Totschlagen sollte wenn er sich nicht im Dienst befand. „Admiral Samuel Johnson!“ meinte dann eine Energische Stimme worauf Admiral Johnson hochfuhr und meinte: „Jawohl!“ Indiflarias Hologramm grinste daraufhin breite ehe sie meinte: „Na also, geht doch.“, „Was willst du?“ fragte Admiral Johnson dann während er sich ausgiebig das Kinn kratzte. Indiflaria schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Du bist betrunken, schon wieder.“, „Ach was, nur leicht angeheitert, ganz leicht.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Das glaubt dir keiner.“ Stellte Indiflaria dann mit einem Seitenblick auf die Sammlung leerer Flaschen auf dem Tisch fest. „Iss ja schon gut Mama. Aber ich bin schon groß.“ Meinte Admiral Johnson daraufhin. „Das ändert nichts daran das du dich gerade in einer Abwärtsspirale befindest. Um deine Anfängliche Frage zu beantworten: Ich bin hergekommen um dich aus deinem Alltagstrott zu reisen.“ Erwiderte Indiflaria. „Das ist aber so lieb von dir.“ Stellte Admiral Johnson umgehend fest. „Nenne es wie du willst, aber wenn du so weiter machst ist deine Effizienz als Admiral und Kommandierender Offizier gefärdet und da ich dich aus mir unbekannten Gründen mag möchte ich eben das verhindern.“ Antwortete Indiflaria.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~