Die Tauron Invasion 2

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27 Jun 2015 13:24 #73450 by Todesgleiter
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@General Stefan: Die Tauron setzen eben alle Hebel in bewegung um zu bekommen was sie wollen, als "Tricksereien" würde ich das daher nicht unbedingt bezeichnen ;)
Was Triannas Loyalität angeht.... tja da spoiler ich nix :D

@all: Weiter geht's:

Kapitel 20: Sippenhaft

Die Stimmung im Raum bestenfalls als Angespannt zu bezeichnen während die Ratsmitglieder sich setzten. Kaum hatten alle anwesenden Platz genommen stellte Ratsherr Har’kar umgehend fest: „Wir können das unmöglich tolerieren.“, „Ich stimme Ihnen in diesem Fall vollständig zu.“ Stimmte Ratsherr Zequal umgehend zu. „Sie sollten sich beruhigen. Ansonsten werden Ihre Entscheidungen von Unkontrollierten Emotionen mehr denn von Objektivität bestimmt.“ Stellte Trancenia umgehend fest. „Sie hat recht.“ Stimmte Ratsherr Emmens zu, obwohl auch er mehr als nur erregt war. „Wie kann man ruhig bleiben während der Erzfeind von den eigenen Leuten her gebracht wird?“ meinte dann Ratsherrin Moreau. „Damit haben Sie nicht unrecht, aber wir würden dennoch unsere Aufgabe vernachlässigen vorschnell zu entscheiden. Das haben wir schon einmal getan und dabei einen verhängnisvollen Fehler begangen.“ stellte Ratsherr Emmens dann fest. „Das war etwas anderes, jetzt geht es um eine akute Bedrohung. Es ist nicht hin zu nehmen das eine ganze Gruppe Tauron sich frei auf der Station bewegt.“ Erwiderte Ratsherr Zequal umgehend. „Wahre Worte. Wir sollten Sie einfach hinrichten sobald das Schiff andockt.“ stellte Ratsherr Har’kar umgehend und weniger überraschend fest. Es war doch erstaunlich wie sich für einen Vor’chock wirklich jedes Problem mit einer Waffe lösen lies. „Damit würden wir gegen unsere eigenen ethischen Grundsätze verstoßen Ratsherr. Gemäß den Allianzrichtlinien sind die Tauron als Kriegsgefangene zu betrachten und dürfen somit nicht Grundlos hin gerichtet werden.“ warf dann Ratsherr Kwel ein der bislang schweigend zugehört hatte.

„Alleine die Tatsache das es Tauron sind ist Grund genug.“ Meinte Ratsherr Har’kar umgehend darauf. „Ich stimme zu. Die Tauron kennen auch keine Gnade.“ Meinte dann Ratsherrin Moreau. „Auge um Auge Frau Ratsherrin oder was?“ warf dann Ratsherr Emmens ein, auch er war alles andere als davon begeistert das die Streitkräfte eine ganze Gruppe lebendiger Tauron aufgegabelt hatten und nun zur Station brachten, doch er sah die Sache ähnlich wie Kwel: Man durfte sich nicht auf das Niveau seines Feindes begeben. „Haben Sie einen besseren Vorschlag Ratsherr?“ entgegnete Ratsherrin Moreau leicht bissig. „Wir sperren Sie ein. Sorgen dafür das sie keinen Schaden anrichten können.“ Antwortete Ratsherr Emmens umgehend. „Und wie lange sollen wir sie Ihrer Meinung nach Fest halten?“ fragte dann Ratsherr Har’kar spöttisch. „Wenn es sein muss bis an das Natürliche Ende ihres Lebens. Auch Tauron leben nicht ewig.“ antwortete Ratsherr Emmens umgehend. „Lächerlich.“ Erwiderte Ratsherr Har’kar lediglich, er hatte wie so viele noch nicht verkraftet was die Tauron den Völkern angetan hatten und sinnte mehr auf Rache denn auf Gerechtigkeit. „Zudem ist mir nicht bekannt wie wir der Bevölkerung erklären sollen das wir die Tauron verschont haben. Sie tun sich schon mehr als schwer damit Frau Lieva zu akzeptieren. Wie würden sie wohl erst auf eine ganze Gruppe Tauron Soldaten reagieren die womöglich an der Auslöschung unserer Zivilisationen beteiligt waren?“ meinte dann Ratsherr Zequal.

„Es ist nicht angebracht das sich unsere Entscheidungen in diesem Fall von Hass beeinflussen lassen.“ Mahnte Ratsherr Kwel dann. „Denken Sie nach Ratsherr. Wir würden Zivile Unruhen ungeahnten Ausmaßes riskieren wenn wir die Tauron an Bord bringen. Eine schnelle und saubere Exekution ist die einzig logische Lösung.“ meinte Ratsherr Zequal dann. „Also gut. Ich möchte keinen Aufstände riskieren wir haben schon genug Probleme, da können wir keinen Bürgerkrieg brauchen.“ Knickte dann Ratsherr Emmens ein. „Damit wären die Ahandra klar überstimmt. Möchten Sie ihre Meinung dennoch beibehalten Ratsherr?“ fragte Ratsherrin Moreau dann. „Wir Ahandra waren schon immer stolz darauf das sich unsere Entscheidungen auf wohl durchdachte Tatsachen stützen. Wir gedenken nicht daran etwas zu ändern.“ Antwortete Ratsherr Kwel kühl. „Wie Sie meinen.“ Stellte Ratsherrin Moreau umgehend fest, immerhin änderte es an dem Ratsbeschluss nichts.

Admiral Ishiyama ahnte an Bord der Akuma noch nichts von dem neuesten Ratsbeschluss und war daher guter Laune. Er freute sich darauf Aiko wieder zu sehen und wartete daher voller Vorfreude darauf dass die Akuma an der Station andockte. Allerdings sollte seine gute Laune alsbald einen jähen Abbruch erhellten als sich der Kommunikationsoffizier meldete: „Sir ein Verschlüsselter Kommunikationseingang vom Rat, höchste Prioritäts und Geheimhaltungsstufe.“, „Ich nehme das Gespräch im Bereitschafstraum entgegen stellen Sie es durch.“ erwiderte Admiral Ishiyama und erhob sich aus einem Stuhl während er darüber nachdachte was wohl so wichtig war das man nicht einmal zehn Minuten warten konnte bis die Akuma an der Station angedockt hatte. Nur wenige Minuten später hatte sich Admiral Ishiyama dann auf seinem Stuhl hinter dem Wuchtigen Schreibtisch gesetzt und aktivierte das Holodisplay. „Ratsherr.“ grüßte er dann. „Admiral, der Rat hat einen wichtigen Auftrag für Sie. Er ist jedoch hochgradig heikel weshalb wir nicht jeden damit betrauen können.“ Antwortete Ratsherr Emmens. „Die Übertragung ist gesichert Ratsherr. Worum geht es?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Laut ihren Berichten und denen Ihrer Kollegen haben sie überlebende der Besatzung des Tauronschiffes gestattet an Bord zu bleiben. Ich muss wohl nicht erklären dass die Aussicht mehrere lebendige Tauron hier zu haben für einiges an Unruhe und Besorgnis gesorgt hat.“ Antwortete Ratsherr Emmens. „Sie können versichert sein das diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde. Es wurden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Davon bin ich überzeugt Admiral. Allerdings ist der Rat trotzdem zu dem Entschluss gekommen das die Sache nur auf eine Art und weiße geregelt werden kann. Admiral, Sie erhellten hiermit die offizielle Order die Tauron zu liquidieren.“ Meinte Ratsherr Emmens nachdem er tief Luft geholt hatte.

Admiral Ishiyama lehnte sich daraufhin in seinem Stuhl zurück und meinte: „Ich kann diesen Entschluss nicht gut heißen.“, „Das verlangt auch niemand von Ihnen, führen Sie den Auftrag schnell und ohne großes Aufsehen zu erregen aus. Emmens Ende.“ Erwiderte Ratsherr Emmens ehe er die Verbindung eilig kappte. Admiral Ishiyama blieb daraufhin mit ausdruckloser Miene auf seinem Stuhl sitzen und starrte ins Leere. Es gefiel ihm aus Prinzip nicht den Scharfrichter zu spielen, insbesondere wenn es sich bei seinem Opfer um keine unmittelbare Bedrohung handelte. Allerdings wusste der Admiral auch sehr genau das wen er es nicht tat, es jemand anders tun würde, sein Verhalten also keinen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Innerlich Seufzend aktivierte er daher das Bordinterne Kommunikationssystem und meinte: „Zwei Einheiten Marines umgehend zur Luftschleuse, Bewaffnet!“ danach lehnte er sich erneut in seinem Stuhl zurück und atmetet tief durch ehe er sich schwungvoll erhob. Während der Admiral sich dann selbst zur Luftschleuse begab stieg in ihm eine nicht ganz unbegründete Furcht auf: was wenn Trianna sich weigerte den Ratsbeschluss zu akzeptieren? Ihre Telepathischen Fähigkeiten wurden mittlerweile exponentiell stärker und ihr letztes Duell mit der Prinzessin hatte eindrucksvoll bewiesen wie stark sie bereits war. Ebenfalls hatte eben jene Prinzessin deutlich bewiesen das eine Tauron keine Waffen oder Diener brauchte um einen Feind zu bekämpfen, ihr Wille war dazu mehr als ausreichend.

Etwa zehn Minuten später stand der Admiral gemeinsam mit den Marineinfanteristen vor der Luftschleuse des Tauronkreuzers. An Bord zu gelangen war daraufhin nicht sonderlich schwer, die Schleuse wurde für ihn und seinen Eskorte umgehend geöffnet. „Herr Admiral, was für eine Freude! Darf ich erfahren weshalb Sie hier sind?“ fragte dann Leutnant Sehwk der das vorläufige Kommando über das Schiff innehatte. „Ein geheimer Auftrag Leutnant. Wo befinden sich die Tauron?“ antwortete Admiral Ishiyama. Sehwk schaute daraufhin kurz zwischen dem Admiral und den bis an die Zähne bewaffneten Soldaten hin und her, es war ziemlich offensichtlich das er insgeheim eins und eins zusammenzählte, ehe er antwortete: „Zwei befinden sich auf dem Infanteriedeck und überprüfen die Ausrüstung, der Rest hat sich auf das Kommando und Maschinendeck aufgeteilt.“, „Und Frau Lieva?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Sie befindet sich auf dem Kommandodeck und versucht Zugriff auf die verschlüsselten Logdateien zu erlangen Sir.“ Antwortete Sehwk umgehend. „Wo befindet sich das Infanteriedeck?“ fragte Admiral Ishiyama dann, immerhin kannte er sich an Bord eines Tauronkreuzers nicht aus. „Hier Sir, nehmen Sie das. Ein Deck Plan des Schiffes direkt aus dem Hauptcomputer.“ Meinte Sehwk dann und gab dem Admiral einen kleinen Handcomputer. „Danke Leutnant, weiter machen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann ehe er Zielstrebigen Schrittes los ging.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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27 Jun 2015 13:27 #73451 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Seine Anwesenheit war jedoch nicht unbemerkt geblieben. In dem Moment in dem der Admiral das Schiff betreten hatte, war Trianna darüber informiert worden, sie wusste absolut alles was an Bord vor sich ging. Das ganze Schiff wirkte wie eine Vergrößerung ihres Wahrnehmungsbereiches weshalb sie absolut jedes Lebewesen an Bord spürte, zusätzlich versorgte der Bordcomputer sie fortlaufend mit Daten zum Systemstatus. Aus diesem Grund wusste Trianna auch von der große Bewaffneten Eskorte des Admirales und hatte sofort ein flaues Gefühl deshalb. So viele Soldaten würde der Admiral nicht nur aus Defensiven Gründen mitbringen, vor allem da das Schiff gesichert und mittlerweile auch grob gesäubert war. So waren die sterblichen Überreste der Tauronbesatzung allesamt in einen der Frachträume verlagert worden in dem die Temperatur soweit abgesenkt worden war das die Kälte die Körper vollständig konservierte. Sie entschloss sich daher sich der Sache anzunehmen und lief selbst in Richtung des Infanteriedecks los. Ihr Respekt vor Admiral Ishiyama war dabei zu groß als das sie es wagen würde ihre Telepathischen Kräfte zu nutzen um hinter die Absichten des Admirales zu kommen. Unterwegs wuchs jedoch das mulmige Gefühl in ihr das hier etwas nicht stimmte.

Nur wenige Minuten später erreichte Admiral Ishiyama gemeinsam mit seiner Eskorte das Infanteriedeck und Schritt durch die großen, aber leeren Korridore. Obwohl er bislang noch keinem Tauron an Bord begegnet war, fühlte sich Admiral Ishiyama dabei zuhöchst unwohl und konnte nur erahnen wie schlecht man sich als nicht Tauron fühlte wenn das Schiff vollbesetzt war. Plötzlich trat dann Trianna vor dem Trupp des Admirales aus einer Korridoreinmündung und wirkte nicht im mindesten von dem Anblick der bis an die Zähne bewaffneten Marines überrascht. „Sir.“ Grüßte Trianna dann korrekt und ignorierte die dutzenden Mündungen welche auf sie gerichtet waren dabei professionell. „Frau Lieva. Leutnant Sehwk meinte Sie währen auf dem Kommandodeck.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „Das war bis vor wenigen Minuten auch zutreffend Sir. Allerdings wurde ich von Ihrer Ankunft in Kenntnis gesetzt und wollte mich erkundigen ob Ich Ihnen behilflich sein Kann. Es ist von Vorteil eine Tauron auf einem Tauronschiff an seiner Seite zu haben.“ Antwortete Trianna kühl. Admiral Ishiyama meinte daraufhin lediglich kurz angebunden: „Wenn Ich Ihre Hilfe benötigen würde, hätte ich Sie informiert. Ihre Anwesenheit hier ist nicht von Nöten.“, „Ich verstehe Sir.“ Meinte Trianna ehe sie Salutierte und sich umdrehte. Admiral Ishiyama sah ihr daraufhin noch kurz hinterher, er war sich alles andere als Sicher das sie es dabei beruhen lies. Trianna war nicht dumm und dachte sich sicherlich Ihren Teil zu dem Aufgebot an Soldaten mittlerweile bereits.

Wenige Abzweigungen später erreichte Admiral Ishiyama dann eine der Waffenkammern des Schiffes und erblickte auch schnell eines der beiden Zielobjekte. Der Soldat seinerseits schien die Allianztruppen völlig zu ignorieren und fuhr damit fort mehrere der imposanten Antimateriegewehre feinsäuberlich in den dafür vorgesehene Wandhalterungen zu verstauen. „Vier Mann Sichern den Rücken ab, zwei gehen vor, der Rest gibt Feuerschutz.“ Befahl Admiral Ishiyama dann, er wusste das man Tauron nicht unterschätzen durfte, auch wenn diese Drohne augenscheinlich unbewaffnet und nicht vorbereitet war, war sie noch immer eine Tödliche Gefahr alleine durch seine schiere Kraft könnte der Soldat trotzdem mehrere Allianzmarines töten. „Bringen Sie es zu ende.“ Meinte Admiral Ishiyama dann und ging selbst hinter einem Waffenregal in Deckung. Noch immer reagierte der Tauron nicht, als die beiden führenden Infanteristen dann jedoch das Feuer eröffneten reagierte er mit übermenschlicher Geschwindigkeit und hob ein kleines Rundes Gerät das an seinem Unterarm befestigt war in die Flugbahn der Plasmageschosse. In Sekundenbruchteilen entfaltete sich das Gerät und projizierte einen Schutzschild vor der Drohne, welcher wie ein Mittelalterlicher Holzschild vor dem Beschuss schützte. Während die Marines noch überrascht riefen überbrückte der Tauron die Distanz zwischen sich und den ersten beiden Soldaten mit einem einzigen Satz. Noch ehe ihre Kameraden eingreifen konnten, stieß die Drohne dann alle beide dermaßen Hart zur Seite das sie regelrecht in die Regale flogen und reglos liegen bleiben. Noch während Admiral Ishiyama vor Schreck die Gesichtszüge entgleisten, vernahm er hinter sich ein zischendes Geräusch ehe ein Vor’chock an ihm vorbeigeflogen kam. Die zweite Drohne war hinter dem Trupp aufgetaucht und hatte einen erwachsenen Soldaten, welcher gemeinsam mit seinem Kollegen eigentlich den Rücken des Trupps decken sollte, wie eine Puppe quer durch den Raum geschleudert.

Im selben Moment ertönte der Warnruf eines weiteren Marines, doch er war viel zu spät, die beiden Tauron waren längst über den Soldaten und bewiesen einmal mehr warum diese Spezies derart gefürchtet war. Es dauerte dann nicht lange bis die beiden Tauron alle zehn Soldaten des Trupps ausgeschaltet und die reglosen Körper quer über den Raum verteilt hatten. Admiral Ishiyama schluckte daraufhin während eine der beiden Drohnen sich bedrohlich näherte und die Zähne zu einem Furchterregenden Grinsen bleckte. Ehe die Drohne den Admiral jedoch erreicht hatte, ertönte eine Stimme: „Sachrk!“ umgehend hielten die Drohnen inne und traten einen Schritt zurück. Im nächsten Moment bog Trianna dann um die Ecke und wich einem am Boden liegenden Soldaten dabei elegant aus. „Wie es den Anschein hat, können Sie meine Hilfe wohl doch gebrauchen Sir.“ Stellte sie dann mit kurzem Seitenblick auf die Marines fest. Admiral Ishiyama, dem das Herz zwischenzeitlich bis zum Hals geschlagen hatte atmete erst mal tief durch ehe er meinte: „Sie kamen gerade noch rechtzeitig. Danke.“, „Sie müssen sich nicht bedanken Sir.“ Stellte Trianna dann fest. Admiral Ishiyama war daraufhin zutiefst verunsichert, Trianna schien gar nicht wissen zu wollen was passiert war, was nur den Schuss zuließ das sie es längst wusste und dem treiben der Drohnen auch früher ein Ende hätten bereiten können, wenn sie es den nur gewollt hätte. „Was werden Sie jetzt tun?“ fragte Admiral Ishiyama dann.

„Das wollte ich eigentlich Sie fragen Sir.“ Antwortete Trianna. „Wie meinen Sie das?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin. „Es ist offensichtlich das Sie versucht haben diese Drohnen zu töten Admiral. Ich möchte nun Wissen was Sie zu tun gedenken nachdem Sie damit gescheitert sind.“ Antwortete Trianna. „Das kommt darauf an ob ich mich nun als eine Art Geisel sehen muss.“ Stellte Admiral Ishiyama fest. „Aber nein Sir. Sie sind Frei und können jederzeit gehen.“ Erwiderte Trianna umgehend. „Dann muss ich Sie darüber in Kenntnis setzen das die Anweisung zur Liquidierung der Drohnen vom Rat selbst kommt.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Ich verstehe Sir.“ Meinte Trianna daraufhin nachdenklich. „Ebenfalls sollte Ich Sie wohl darüber Infomieren das nach diesem Blutbad hier auch Ihre Person in den Fokus rücken könnte.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „Sie sind nicht tot.“ Meinte Trianna dann und nickte mit dem Kopf in Richtung der Marines. Admiral Ishiyama wirkte daraufhin ehrlich überrascht und meinte: „Sie haben das verhindert nicht wahr?“, „Ich will kein Massaker verantworten Sir. Sie haben völlig recht, die Drohnen hätten Sie alle getötet aber ich wollte das nicht. Allerdings konnte ich ihnen nicht das Recht absprechen sich selbst zu verteidigen.“ Antwortete Trianna daraufhin. „Das ist verständlich. Ich denke diese Aktion sollte Beweis genug dafür sein das die Drohnen unter Kontrolle sind. Ich werde versuchen den Rat um zu stimmen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann, froh doch noch eine Diplomatische Lösung gefunden zu haben, immerhin war er mit dem Auftrag nie glücklich gewesen. „Dann bin ich Ihnen zu dank verpflichtet, einmal mehr, Sir.“ Stellte Trianna umgehend fest. „Danken Sie mir erst wenn ich es etwas erreicht habe. Der Rat ist geblendet von seinen Gefühlen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Wer kann es Ihnen verdenken. Meine Spezies hat den Ihren furchtbares angetan.“ Meinte Trianna daraufhin.

„Das entschuldigt keine ungerechtfertigten exekutionsbefehle. Dank Ihnen habe ich eine Chance den Rat doch noch zur Vernunft zu bringen. Bis dahin werde ich allerdings Sicherheitsmaßnahmen treffen müssen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Was für Sicherheitsvorkerhungen meinen Sie?“ fragte Trianna daraufhin. „Ich werde Sie und die anderen Tauron unter Arrest stellen müssen.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Wir werden uns nicht widersetzen.“ Stellte Trianna dann umgehend fest. „Danke, aber das Problem ist das wir keinen Zellentrakt haben der nur annähernd Sicher genug wäre.“ Meinte Admiral Ishiyama daraufhin. „Wie wäre es mit diesem Schiff? Wir werden dieses Schiff nicht verlassen Sir. Stellen Sie Wachen an der Luftschleuse ab wenn Sie es für nötig halten.“ meinte Trianna dann. „Das wird reichen.“ Antwortete Admiral Ishiyama ehe er meinte: „Ich hoffe für uns alle dass der Rat ein einsehen hat.“, „Das hoffe ich auch Sir.“ Stellte Trianna umgehend fest während im selben Moment unter lautem Fußgetrappel weitere Marines unter Führung von Kapitän Smith sowie einige Notfallsanitäter den Raum erreichten. Kapitän Smith sah daraufhin kurz zwischen Trianna, Admiral Ishiyama, den Drohnen, und den ausgeknockten Soldaten am Boden hin und her ehe sie fragte: „Alles in Ordnung Sir?“, „Ja Kapitän. Wer hat Sie alarmiert?“ erwiderte Admiral Ishiyama. „Das war ich Sir.“ Stellte Trianna fest. Admiral Ishiyama warf Trianna daraufhin einen kurzen Blick zu ehe er zu Kapitän Smith gewandt meinte: „Behandeln Sie diesen Vorfall vertraulich.“, „Natürlich Sir, aber trotzdem wüsste ich gerne was hier passiert ist.“ Antwortete Kapitän Smith. „Ein bedauerlicher Zwischenfall Kapitän.“ antwortete Admiral Ishiyama. „Ich verstehe Sir.“ Meinte Kapitän Smith daraufhin, sie war schon lange genug Soldatin um zu wissen das weiteres nachfragen in diesem Fall nichts nützen würde.
~~~Ende Kapitel 20~~~

mfg.: Tg

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30 Jun 2015 13:59 #73570 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Spannendes kapitel wie immer! Trianna scheint in der ganzen Allianz ja mal die einzig klar denkende Person zu sein, das sie so elegant einen handfesten Zwischenfall vermeiden konnte!

Freue mich auf neue Kapitel!

MFG Stefan

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01 Jul 2015 15:56 #73595 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Oh man, ganz schön knifflige Situation seit den letzten zwei Kapiteln, doch es ist mal wieder typisches menschliches Verhalten.^^

Bin mal gespannt, ob die paar Tauron-Drohnen nun wirklich leben dürfen und an Bord des Schiffes unter Kontrolle von Trianna Dienst tun. Wäre echt eine ulkige Vorstellung. Allerdings sind sie auch wirklich ein Sicherheitsrisiko, immerhin braucht Trianna nur mal bewußtlos werden und die Tauron laufen Amok oder benutzen das Schiff, um die Station anzugreifen, auch wenn ein einzelner Tauron-Kreuzer wohl kaum in der Lage wäre die Station zu zerstören, erst recht nicht umringt von Allianz-Schiffen. Dennoch ein vorstellbares Szenario.

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Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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04 Jul 2015 13:45 #73622 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Tja, Trianna ist eben eine Tauron und hat sich von den anderen ihrer art die kalt berechnende Denkweise abgeschaut.

@Jack Hunter: Naja die Entscheidungen wurden ja nicht nur von Menschen getrioffen :P Aber Angst ist wohl eine der stärksten Emotionen, bei allen Fühlenden Wesen.
Niemand weiß wie Taurondrohnen reagieren wenn sie nicht mehr unter Kontrolle stehen. Es währe denkbar das sie Amoklaufen, ja. Genausogut könnten sie sich jedoch vor Angst bibbenrd in der nächsten Ecke verkriechen, ihre bisherigen Befehle stupide weiter verfolgen oder selbstmord begehen.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 21: Eingeständniss

Mit Skeptischem Blick musterte Trianna ihre neue Unterkunft. Das Quartier der Prinzessin an Bord des Kreuzers war wider erwarten reichlich schlicht und kam ohne Großspurige Verzierungen oder überflüssigen Luxus aus. Das störte Trianna jedoch nicht sonderlich, sie war immerhin auch kein Leben im Luxus gewohnt und lies sich auf dem Ausladenden Bett nieder, das für Tauronverhältnisse wohl schon als Luxus zählte, immerhin mussten sich die Drohnen in aufgepolsterten Wandnischen erholen, nieder. Gerade als sie sich auf dem Bett ausgestreckt hatte und es richtig genoss sich nicht irgendwie zusammenfalten zu müssen um auf die Matratze zu passen, registrierte sie eine Telepathische Mitteilung einer der Drohnen welche sie an der Luftschleuse abgestellt hatte, offenbar wollten zwei Menschen das Schiff betreten. Trianna nutzte die Telepathische Verbindung daraufhin kurz um sich die Situation selbst an zu sehen und erkannte ihre Eltern welche reichlich nervös wirkten. Ohne ein weiteres Wort befahl Trianna der Drohen daraufhin sie zu ihr zu bringen. Während die Drohne der Anweisung umgehend folgte, erhob sich Trianna wieder von dem Bett und strich sich die Uniform glatt welche sie noch immer trug auch wenn sie wohl mittlerweile offiziell suspendiert war.

Einige Minuten später erreichte die Drohne dann gemeinsam mit Tom und Klara das Quartier der Prinzessin in dem sich Trianna eingerichtet hatte und begab sich in Wachestellung. Trianna veranlasste umgehend die Tür sich zu öffnen und meinte: „Kommt rein.“, „Trianna!“ meinte Klara dann und stürmte auf Trianna zu. „Mir geht es gut Mama.“ Meinte Trianna dann vorsorglich während Klara sie fest in die Arme schloss. Tom ging die Sache bedeutend ruhiger an und lief deutlich entspannter durch die Tür während er meinte: „Du hast da offenbar ein paar neue Freunde gefunden.“, „Freunde ist nicht das richtige Wort.“ Meinte Trianna daraufhin. „Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht. Vor allem als der Admiral mit diesem Killerkommando ausgerückt ist.“ Meinte dann Klara. „Ihr solltet doch wissen das Tauron schwer zu töten sind. Mir ist nichts passiert.“ Erwiderte Trianna. „Ja aber jetzt steckst du in richtigen Schwierigkeiten. Nach der vorherrschenden Meinung sollst du gemeinsam mit den Drohnen hingerichtet werden.“ meinte Tom dann. „Ich konnte nicht zulassen dass sie die Drohnen einfach so hinrichten. Ich bin für sie verantwortlich.“ Erwiderte Trianna. „Eine sehr Erwachsene Einstellung.“ Stellte Tom umgehend fest. „Wenn Ihr wüsstet wie hilflos Taurondrohnen sind wenn sie auf sich alleine gestellt sind. Sie sind es nicht gewohnt selbstständig zu denken.“ Meinte Trianna daraufhin. „Warum hast du dir das nur aufgebürdet?“ fragte Klara dann. „Mir blieb keine Wahl. Wenn ich die Kontrolle nicht übernommen hätte wäre ich jetzt wohl tot.“ Antwortete Trianna.

„Was soll das heißen?“ fragte Klara umgehend mit großen Augen. „Diese Drohnen, sollten mich und alle anderen Allianzsoldaten an Bord töten nachdem ich die Prinzesin welche das Kommando über dieses Schiff inne gehabt hatte besiegt hatte.“ Erklärte Trianna. „Sie haben versucht dich zu töten?“ fragte Klara dann mit einer viel höheren Stimme als es für sie üblich war. „Es sind Soldaten, das ist ihre Aufgabe.“ Antwortete Trianna kühl. „Warum schützt du sie dann jetzt?“ fragte dann Tom. „Weil Sie nichts dafür können. Es sind bloße Befehlsempfänger, sie hassen mich nicht und sind absolut loyal.“ Antwortete Trianna. „Pass bloß auf das dir das Ganze nicht zu Kopf steigt.“ Stellte Tom dann fest. „Keine Sorge ich meldet mich wenn ich Allmachtsfantasien entwickelt habe.“ Erwiderte Trianna grinsend. „Gut, mehr kann ich nicht erwarten.“ Meinte Tom dann ebenfalls grinsend. Klara hatte sich unterdessen den Raum etwas näher angesehen und meinte: „Ziemlich karge Einrichtung, das ist kein Ort für ein Kind.“, „Mama, ich bin kein Kind mehr, schon lange nichtmehr. Außerdem gefällt es mir hier sogar. Alles was man braucht ist da aber kein überflüssiger Plunder.“ Erwiderte Trianna und rollte mit den Augen. „Du bist so schnell erwachsen geworden...“ ächzte Klara daraufhin. „Sei doch froh, wir haben uns die ganze Pubertätsgeschichte gespart.“ Stellte Tom umgehend fest. „Sei dir da mal nicht so sicher.“ Meinte Klara daraufhin, immerhin wusste man nichts über den Alterungsprozess bei Tauron.

Während Trianna ihren Eltern Rede und Antwort stehen musste begab sich Admiral Ishiyama zur Ratskammer um den Allianzrat davon zu überzeugen das es keine gute Idee war Trianna und ihre Gefolgsleute unter Sippenhaft zu stellen und schlussendlich zu eliminieren. Vor der Ratskammer wartete jedoch erst mal noch eine Überraschung auf ihn. „Admiral Akio Ishiyama!“ meinte Aiko energisch als Admiral Ishiyama in den Korridor einbog. „Aiko? Was willst du denn hier?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend überrascht. „Das du dich traust das überhaupt noch zu fragen.“ Stellte Aiko umgehend fest ehe sie antwortete: „Dich suchen natürlich. Kommst zurück ohne dich zu melden! Ohne Trancenia hätte ich dich nie gefunden!“, „Tut mir leid Aiko aber es gibt da etwas um das ich mich dringend kümmern muss.“ Meinte Admiral Ishiyama umgehend entschuldigend. „Natürlich, was auch sonst.“ Erwiderte Aiko umgehend Augenrollend. Admiral Ishiyama atmete daraufhin einmal tief durch ehe er meinte: „Tut mir leid Aiko. Aber der Rat mich derart überfallen das ich es wirklich vergessen habe.“, „Manchmal wünschte ich, ich hätte dir nicht ermöglicht in den Aktiven Dienst zurück zu kehren.“ Stellte Aiko dann fest. „Also gut, ich werde gar nicht erst versuchen es dir zu erklären. Verzeihst du mir nochmal?“ meinte Admiral Ishiyama dann niedergeschlagen. Aiko schaute ihn daraufhin kurz abschätzend an ehe sie meinte: „Wie könnte ich nicht, du sturer Esel. Ich weiß zwar nicht warum aber ich hab dich unglaublich gern.“, „Danke dir.“ Erwiderte Admiral Ishiyama und drückte Aiko einen Kuss auf die Backe.

„Was hattest du eigentlich hier vor?“ fragte Aiko dann und deutete auf die Ratskammer. „Es geht um einen Auftrag des Rates, es gab unerwartete Schwierigkeiten.“ antwortete Admiral Ishiyama. „Ich nehme an das diese Schwierigkeiten natürlich nichts mit einer ganzen Gruppe schwerverletzter Marines zu tun hat, oder?“ fragte Aiko umgehend. Admiral Ishiyama sah sich daraufhin kurz um sicher zu gehen das niemand anderes in Hörweite war ehe er antwortete: „Leider doch, aber versprich mir das niemandem weiter zu erzählen.“ , „Meine Lippen sind versiegelt.“ Stellte Aiko umgehend fest. „Gut. Diese Marines sollten unter meinem Kommando schnell und heimlich einige Exekutionen durchführen. Allerdings entpuppten sich unsere Ziele als wehrhafter als zunächst angenommen.“, „Exekutionen? Akio, ich dachte das die Allianz gewisse Grundsätze hat.“ Stellte Aiko dann erschrocken fest. „Ich auch, aber es scheint das in diesem Fall einmal mehr die Angst über das Objektive Urteilsvermögen der Ratsherren triumphiert hat.“ Stellte Admiral Ishiyama fest. „Verdammte Politiker.“ Stellte Aiko dann fest. „Sei nicht zu hart zu ihnen, sie tragen eine Schwere last, es ist nicht einfach das Schicksal von vier Rassen zu lenken.“ Erwiderte Admiral Ishiyama, immerhin war er selbst einige Zeit Ratsherr gewesen und wusste daher aus erster Hand, dass es sich dabei um keinen Einfachen Job handelte. „Wenn du meinst, pass bloß auf das du nicht der nächste bist der exekutiert werden soll...“ meinte Aiko dann. „Keine Sorge, ich habe nicht vor mich mit dem Rat anzulegen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama sofort. „Gut, ich möchte dich heute Abend nämlich gerne an einem Stück haben.“ Stellte Aiko daraufhin zwinkernd fest.

Unterdessen lag Admiral Johnson mehr als nur leicht angeheitert auf seinem Sofa und döste vor sich hin. Er war zwar kein Alkoholiker, aber einem, oder auch mehreren, guten Schlucken Alkoholischer Getränke nie abgeneigt. Vor allem da er sowieso nicht wusste wie er seine Zeit Totschlagen sollte wenn er sich nicht im Dienst befand. „Admiral Samuel Johnson!“ meinte dann eine Energische Stimme worauf Admiral Johnson hochfuhr und meinte: „Jawohl!“ Indiflarias Hologramm grinste daraufhin breite ehe sie meinte: „Na also, geht doch.“, „Was willst du?“ fragte Admiral Johnson dann während er sich ausgiebig das Kinn kratzte. Indiflaria schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Du bist betrunken, schon wieder.“, „Ach was, nur leicht angeheitert, ganz leicht.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Das glaubt dir keiner.“ Stellte Indiflaria dann mit einem Seitenblick auf die Sammlung leerer Flaschen auf dem Tisch fest. „Iss ja schon gut Mama. Aber ich bin schon groß.“ Meinte Admiral Johnson daraufhin. „Das ändert nichts daran das du dich gerade in einer Abwärtsspirale befindest. Um deine Anfängliche Frage zu beantworten: Ich bin hergekommen um dich aus deinem Alltagstrott zu reisen.“ Erwiderte Indiflaria. „Das ist aber so lieb von dir.“ Stellte Admiral Johnson umgehend fest. „Nenne es wie du willst, aber wenn du so weiter machst ist deine Effizienz als Admiral und Kommandierender Offizier gefärdet und da ich dich aus mir unbekannten Gründen mag möchte ich eben das verhindern.“ Antwortete Indiflaria.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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04 Jul 2015 13:47 #73623 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Und was hast du vorgehabt zu tun?“ fragte Admiral Johnson daraufhin. „Gut das du fragst, offenbar hat der Alkohol deine Gehirnfunktionen noch nicht völlig lahm gelegt. Ich bin zu dem Entschluss gekommen das du ein Hobby brauchst.“, „Ahh und an was hattest du da so gedacht?“ fragte Admiral Johnson daraufhin. „Ich habe mehrere Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Zum einen hat einen wurde ein Sportclub gegründet der diverse Manschaftssportarten anbietet. Das hätte die Vorteile das du mit anderer Menschen in Kontakt kommst und Soziale Kontakte knüpfen kannst und zudem würde etwas Bewegung deiner Figur wohl nicht schaden und deine Chancen verbessern eine Paarungspartnerin zu finden.“ Antwortete Indiflaria. „Moment, Sport? Ich war noch nie ein großer Fan von Sport. Außerdem Paarungspartnerin? Was soll das den heißen?“ erwiderte Admiral Johnson. „Meine Beobachtungen haben ergeben das nahezu alle Biologische Spezies einen Paarungspartner benötigen um sich fortzupflanzen und Glücklich zu sein. Da die Menschen eine zweigeschlechtliche Rasse sind ist Fortpflanzung nur mit dem anderen Geschlecht möglich, du benötigst daher eine Partnerin.“ Antwortete Indiflaria. „Ich weiß wie das mit der Fortpflanzung funktioniert, aber wie kommst du auf die Idee das ich eine Partnerin Brauche?“, „Bei meinen Beobachtungen stellte sich heraus das Paare zufriedener sind als alleinstehende Personen und sich das Zeugen von Nachkommen offenbar positiv auf die Psyche beider Elternteile auswirkt.“ Antwortete Indiflaria erneut. „Wo hast du das den alles aufgeschnappt?“ fragte Admiral Johnson daraufhin irritiert. „Ich habe versucht mich über die Psyche und die Emotionale Wechselwirkungen innerhalb er Allianzspezies zu Infomieren.“ Antwortete Indiflaria.

„Aha.“ Stellte Admiral Johnson daraufhin fest. „Also gut, kein Sport im klassischen Sinne. Eine Gruppe Veteranen hat einen Schützenclub gegründet, dort könntest du deine Fähigkeiten an der Waffe unter Beweis stellen.“, „Nein danke, ich muss mich in meinem Beruflichen Tätigkeitsfeld schon oft genug mit Waffen auseinander setzen.“ Stellte Admiral Johnson fest. „Gut, wie wäre es alternativ mit Modellbau?“ erwiderte Indiflaia, welche es wohl als eine art sportliche Herausforderung betrachtete den richtigen Vorschlag zu machen. „Dafür habe ich nicht genügend Geduld.“ Meinte Admiral Johnson. „Wie wäre es dann mit Kunst?“ fragte Indiflaria umgehend. „Glaubst du wirklich ich währe künstlerrisch begabt?“ fragte Admiral Johnson. „Warum denn nicht?“ erwiderte Indiflaria. Admiral Johnson schüttete daraufhin den Kopf und meinte: „Ich weiß deine Bemühungen wirklich zu schätzen, aber lass es gut sein.“, „Tue ich erst wenn du anfängst deine Zeit nicht ausschließlich auf dem Sofa mit einer Bierflasche in der Hand zu verbringen.“ Erwiderte Indiflaria. „Ach Indiflaria, weiß du ich glaube ich liebe dich.“ Stellte Admiral Johnson dann fest. Indiflaria schaute daraufhin kurzzeitig verwirrt aus der Wäsche ehe sie fragte: „Ich gehe doch recht in der Annahme das diese Aussage nicht wörtlich zu nehmen ist?“, „Doch.“ Antwortete Admiral Johnson. „Aber, ich bin eine Synthetische Lebensform, ein Kriegsschiff.“ Erwiderte Indiflaria daraufhin. „Na und? Du bist die wundervollste Person die ich jemals kennengelernt habe, ich hatte bisher lediglich nicht den Mut es dir zu sagen.“ Antwortete Admiral Johnson.

„Das erklärt einigte seltsame Verhaltensmuster, obwohl es alles andere als rational ist.“ Stellte Indiflaria daraufhin fest. „Du hast doch ebenfalls Emotionen und solltest daher wissen das diese nicht immer rational erklärbar sind.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Das ist korrekt, allerdings habe ich mich noch nie mit dem Thema der Liebe beschäftigt. Es war noch nie notwendig.“ Stimmte Indiflaria zu. „Dann wird es aber definitiv Zeit.“ Stellte Admiral Johnson fest. „Ich weiß nicht ob ich zu einer derartigen Beziehung fähig bin. Ich wurde nicht dafür geschaffen so etwas zu tun.“ Meinte Indiflaria daraufhin unsicher. „Probiere es doch einfach.“ Meinte Admiral Johnson umgehend aufmunternd. „Ich werde es überdenken, aber lass mir etwas Zeit.“ Meinte Indiflaria daraufhin. „Gut.“ Meinte Admiral Johnson, Erleichert dieses Gespräch endlich hinter sich gebracht zu haben. Immerhin fühlte er schon lange so.

Admiral Ishiyama war unterdessen im inneren der Ratskammer angekommen und stand auf dem Rednerpodest das sich gegenüber des Ratstisches befand welcher nun anstatt in der klassischen Sternenform eine Halbmondform angenommen hatte so dass die Ratsherren dem Redner allesamt zugewandt waren. „Admiral Ishiyama, was ist Ihr Anliegen?“ fragte Ratsherr Kwel dann korrekt wie üblich, immerhin hatte Admiral Ishiyama die Versammlung mittels eines Prioritätscodes veranlasst. „Es geht um den Rastauftrag welcher die Eliminierung der Tauron Drohnen befiehlt.“ Antwortete Admiral Ishiyama. Die Ratsherren sahen sich daraufhin kurz an und begannen unruhig auf ihren Stühlen herum zu rutschen. „Wie Ihnen mit Sicherheit bereits bekannt ist, ist der erste Versuch den Auftrag auszuführen gescheitert. Was Ihnen allerdings mit Sicherheit noch nicht bekannt ist, ist das es nicht dem können unserer Soldaten oder meiner Wenigkeit zu verdanken ist das es keine Verluste gab.“ Fuhr Admiral Ishiyama dann fort. „Wem dann?“ fragte Ratsherr Emmens etwas knapp. „Den Tauron. Sie hätten den gesamten Trupp, mich eingeschlossen töten können wenn sie es gewollt hätten. Doch sie beschränkten sich daraufhin die Soldaten Kampfunfähig zu machen und entschlossen sich sogar dagegen Geiseln zu nehmen. Allerdings sollte diese Aktion eine klare Warnung an uns sein, sie werden sich Verteidigen und das nächste mal bestimmt nicht nur mit bloßen Fäusten.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Und was schlagen Sie nun vor?“ fragte Ratsherr Emmens dann. „Ich schlage vor das der Rat seine Entscheidung überdenkt. Die simple Tatsache das ich noch hier stehe und mit Ihnen sprechen kann ist Beweis dafür das die Drohnen nicht außer Kontrolle und damit keine Bedrohung für die Allianz sind.“ Antwortete Admiral Ishiyama.

„Nur weil die Tauron davon abgesehen haben ein Sinnloses Blutbad anzurichten, sind sie noch lange nicht unter Kontrolle Admiral. Niemand von uns ist in der Lage eine Tauron Drohne wirklich zu kontrollieren. Soweit wir wissen ist dazu eine komplexe Telepathische Hierarchie notwendig über die wir nicht verfügen.“ Meinte Ratsherr Zequal umgehend. „Das ist nicht korrekt Ratsherr. Es stimmt zwar das weder ich noch ein anderer der Admirale über telepathische Fähigkeiten verfügt, aber wir verfügen über eine Soldatin die darüber verfügt.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Pfft, das Mädchen hat noch nicht mal ihre Jungfräulichkeit verloren, du kannst sie unmöglich ernst nehmen.“ Meinte Ratsherr Har’kar umgehend. „Frau Lievas Fähigkeiten sind bereits stark genug um im Duell gegen eine Andere Tauron triumphieren zu können. Sie zu unterschätzen wäre nicht klug Ratsherr.“ erwiderte Admiral Ishiyama umgehend. „Wir haben die Berichte gelesen Admiral. Ich stimme Ihnen zu das wir die Fähigkeiten der jungen Tauron nicht unterschätzen dürfen. Aber niemand weiß wie sich die Dauerhafte Telepathische Belastung auf Dauer auf sie auswirkt.“ Stellte dann Ratsherr Zequal fest. „Das ist korrekt Ratsherr aber ich bin der Ansicht das Frau Lieva der Aufgabe gewachsen ist. Ihr Wille ist mittlerweile stark.“ Konterte Admiral Ishiyama. „Es ist trotzdem ein nicht zu tragendes Risiko!“ beharrte Ratsherrin Moreau. „Dem kann ich nicht zustimmen. Unter der Voraussetzung das gewisse Sicherheitsstandards eingehalten werden, sollte es möglich sein die Tauron unter Kontrolle zu halten und das Risiko auf ein akzeptables maß zu minimieren.“ Warf dann Ratsherr Kwel ein der die Unterhaltung bislang schweigend verfolgt hatte.

„Dieser Meinung bin ich auch Ratsherr.“ stimmte Admiral Ishiyama umgehend zu. „Haben Sie den vergessen was die Tauron sind?“ fragte Ratsherrin Moreau umgehend. „Nein Ratsherrin, mir ist nur allzu gegenwärtig was die Tauron sind. Es ist eine Rasse von Soldaten mit beeindruckenden Fähigkeiten, es wäre ein großer Strategischer Vorteil für die Allianz ebenfalls über solche Truppen zu verfügen.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Glaubst du wirklich das die Tauron für uns Kämpfen würden?“ fragte Ratsherr Har’kar dann. „Wenn Ihre Königin es ihnen befiehlt mit Sicherheit. Ratsherr.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Und die Königin ist Frau Lieva?“ fragte Ratsherr Emmens ungläubig. „Ja mit ihrem Sieg über die letzte Herrin dieser Drohnen haben sie sie als legitime Anführerin Akzeptiert. Diese Drohnen würden sich ohne darüber nach zudenken für Frau Lieva aus einer Luftschleuse stürzen.“ Antwortete Admiral Ishiyama wahrheitsgemäß. „Also gut, die Tauron dürfen Leben so lange sie kooperieren.“ meinte Ratsherr Har’kar dann. „Sind Sie denn alle Lebensmüde?“ fragte Ratsherrn Moreau dann. „Nein, aber realistisch. So eine Chance können wir nicht einfach ignorieren, dieser Rat darf sich nicht schon wieder von Emotionen blenden lassen.“ Meinte Ratsherr Emmens dann. „Damit wurde eine Mehrheit erreicht, die Exekutionsbefehl ist aufgehoben. Unter der Voraussetzung das die Streitkräfte dafür sorgen das von den Tauron keine Gefahr darstellen und von der Zivilbevölkerung fernhalten.“ Stellte Ratsherr Kwel fest. „Es freut mich das der Rat fähig ist Fehlentscheidungen zu erkennen und zu korrigieren.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin fest ehe er sich zum gehen wandte, es war trotz allem traurig das es erst einige beinahe tote geben musste bis etwas passierte.
~~~Ende Kapitel 21~~~

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04 Jul 2015 23:34 #73641 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Ulala was bahnt sich denn da bei Johnson an? :D

Der Rat scheint ja gar nicht mal eine so vorte Ignoranz zu besitzen, wie man manchmal den Eindruck hat!

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11 Jul 2015 13:05 #73776 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Der arme Johnson hat doch jetzt schon lange genug warten müssen, ich dachte es wird Zeit das man ihm auch mal was gönnt :D

Arrogant waren die Ratsherren noch nie wirklich, nur leicht realitätsfern :P Zudem ist Angst eine starke Emotion die entschediungen nachhaltig beinflussen kann.

@all: So dann geht es weiter mit:

Kapitel 22: Frische Informationen
Admiral Ishiyama trat gemeinsam mit seinen direkten Kollegen As’kar, Aquil und Hesk in den steril wirkenden Raum im Wissenschaftlichen Trakt der Raumstation. Im Raum wartete bereits Leutnant Sehwk der neben einem Tisch schwebte auf dem mehrere Ausrüstungsgegenstände aus den Magazinen des Tauronkreuzers ausgelegt waren. Admiral Ishiyama erkannte sofort ein Rundes und ziemlich unscheinbares Gerät wieder, es handelte sich um den Schutzschild welchen die Drohnen auf dem Kreuzer genutzt hatten um sich vor dem Feuer der Marines zu schützen. Kaum hatte sich die Admiralität auf den bereitgestellten Stühlen niedergelassen begann Sehwk auch umgehend zu sprechen: „Es ist mir eine große Ehre das ich diese Präsentation leiten darf, aus diesem Grund werde ich umgehend mit der Präsentation unserer neuesten Erkenntnisse über die Technologie und Ausrüstung der Tauron beginnen. Ich werde mit der Standard Infanteriewaffe der Tauron beginnen. Wie Sie alle Wissen handelt es sich um eine Miniaturvariante der schweren Antimateriebordartillerie von Tauronschiffen und damit um eine der mächtigsten Infanteriewaffen die uns bekannt sind. Aufgrund er Tatsache das die Waffe wie die meisten Ausrüstungsgegenstände zu groß und schwer ist um von einem Angehörigen der Allianz getragen zu werden habe ich zu demonstrationszwecken Unterstützung angefordert.“ Kaum hatte Sehwk dann geendet trat eine der imposanten Soldatendrohnen in den Raum, zwar trug die Drohne nicht den sonst typischen Körperpanzer aber dennoch wirkte sie respekteinflößend.

Admiral Ishiyama vernahm daraufhin wie Admiral Aquil scharf Luft einsog und Admiral As’kar leise knurrte. „Entschuldigen Sie, ich halte es für keine gute Idee das dieses Ding die Waffe aufnimmt.“ Meinte Admiral Aquil dann. „Seien Sie unbesorgt Frau Admiral, von diesem Tauron geht keinerlei Bedrohung aus.“ Versicherte Leutnant Sehwk umgehend. Admiral Ishiyama hatte die Zeit unterdessen genutzt um die Umgebung zu betrachten und hatte in dem Zugang den die Drohne genutzt hatte schnell eine Hochgewachsene Gestalt entdeckt. Es war nicht schwer zu erraten das es sich bei dieser Gestalt um Trianna handelte die ihren Untergebenen mit Adleraugen überwachte und umgehend einschreiten würde wenn es Probleme gab. „Also gut fahre Sie fort.“ Meinte Admiral Aquil dann obwohl sie alles andere als überzeugt klang. „Wie Sie wünschen Frau Admiral. Das Antimateriegewehr der Tauron verfügt über insgesamt zwei Magazine welche die Waffe mit zwei unterschiedlichen, für den Betrieb notwendigen, Rohstoffen versorgen. In der Schulterstütze der Waffe ist eine Hochleistungsenergiezelle verborgen welche als Energiequelle für sämtliche Waffenfunktionen dient.“ Meinte Leutnant Sehwk während die Drohne mit zwei schnellen Handgriffen die etwa Konservendosen große Energiezelle aus der Waffe entfernte. „Die Gespeicherte Energie dieser Zelle reicht für etwa fünfhundert Schuss auf maximaler Leistung, weshalb sei auch im Gefecht häufiger gewechselt werden muss. Zusätzlich verfügt die Waffe, ähnlich der von der Allianz verwendeten Plasmawaffen, über eine Massezelle welche das notwendige Rohmaterial zur Erzeugung des Plasmas, welches als Eindämmunsgkokon für die Antimaterieladung dient, bereit stellt.“ Erklärte Sehwk dann. Die Drohne entfernte währenddessen unaufgefordert die angesprochene Massezelle welche sich knapp hinter dem Abzug der Waffe, an derselben Stelle an der bei die meisten Feuerwaffen die Magazine angebracht waren, befand.

„Die Zerstörungskraft dieser Waffen ist immens und mit Panzerabwehrwaffen vergleichbar. Zu demonstrationszwecken sind mehrere Ziele aufgestellt worden welche aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sind.“ Führte Sehwk dann aus und deutete auf eine Reihe von Zielscheiben. „Die erste Zielscheibe ähnelt in ihrem Aufbau einem Allianzsoldaten mit aktuellem Körperpanzer.“ Meinte Sehwk dann ehe die Drohne einen einzigen Schuss auf die Zielscheibe abfeuerte. Als das Geschoß einschlug gab es einen Ohrenbetäubenden Knall und die Zielscheibe wurde in abertausende Einzelteile zerfetzt, es blieb wahrlich nichts davon übrig. „Meine Güte.“ Dachte sich Admiral Ishiyama dann während er die Überreste der Zielscheibe musterte, er hatte gewusst das die Antimateriegewehre der Tauron gefährlich waren, aber das sie dermaßen zerstörerisch waren hatte er dann doch nicht erwartet. Drei weitere bemitleidenswerte Zielscheiben später, welche den Antimaterieladungen ebenfalls nichts entgegen zu setzen gehabt hatten meinte Sehwk dann: „Sie sehen das diese Waffen in ihrer Zerstörungskraft nahezu jeder Waffe im Arsenal der Allianz überlegen sind, Glücklicherweise war mein Team mit Unterstützung durch Frau Lieva fähig einige der Gewehre zu Modifizieren. Sie können nun auf einem Dreibein montiert und damit von Allianzinfanteristen als Halbstationäre Unterstützungswaffe verwendet werden. Wir hoffen das dies in zukünftigen Konfrontationen mit den Tauron die Chancen unserer Soldaten drastisch erhöht.“

„Der nächste Gegenstand ist der Körperpanzer der von Tauron Soldatendrohnen getragen wird. Auf den ersten Blick wirkt er wie eine primitive Metallplatenrüstung die von vielen Zivilisationen in der Vorindustriellen Phase zum Schutz vor Hieb, Stich und primitiven Schusswaffen wie Bögen genutzt wird.“ Meinte Sehwk dann und deutete auf eine Art Schaufensterpuppe die einen der Körperpanzer trug. Tatsächlich erinnerte die Optik aus sich überlappende Metallplatten an eine Rüstung wie sie Mittelalterliche Soldaten auf der Erde getragen hatten. „Bei näherer Betrachtung stellten wir jedoch fest das es sich bei diesem Körperpanzer um ein Hochentwickeltes System handelt das weit über primitive Plattenpanzer hinausgeht. Die einzelnen Segmente der Rüstung sind über flexible Magnetische Verbindungen aneinander befestigt und können sich dadurch frei übereinander bewegen ohne aneinander zu reiben was dafür sorgt das die Bewegungsfreiheit des Trägers nicht eingeschränkt wird. Zusätzlich befindet sich unter der äußeren, aus einer robusten Titanlegierung bestehenden Oberfläche eine Schicht aus reaktionsschnellen Kraftfeldprojetoren die eingehenden Beschuss durch erzeugen von Kraftfeldern ablenken oder im Falle von Plasma oder Antimateriegeschossen zerstreuen ehe sie einschlagen was die Überlebenschancen des Trägers unter Beschuss signifikant erhöht. Zwischen der Metalloberfläche und den Kraftfeldprojektoren befindet sich eine Schicht aus Supraleitenden Materialien welche die Energie einschlagender Geschosse über nahezu die ganze Rüstung verteilen und die Durchdringungswahrscheinlichkeit damit drastisch reduzieren.“ Erklärte Sehwk sichtlich stolz auf seine Erkenntnisse.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Jul 2015 13:07 #73777 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Die unterste Schicht der Rüstung besteht aus einem Isolierenden Synthetik Gewebe das verhindert das auf die Rüstung einwirkende Temperatur auf den Träger übertragen wird. In die Isolationsschicht eingelassen sind kleine Düsen welche winzige Dosen von Medikamenten absondern und damit eventuelle Verletzungen des Trägers umgehend vorversorgen.“ Erklärte Sehwk dann. „Bedauerlicherweise sind die Rüstungen in ihrer derzeitigen Konfiguration jedoch nicht nur viele zu groß für jede Allianzspezies sondern vor allem auch viel zu schwer. Ein Mensch oder Vor’chock würde unter dem Gewicht wohl umgehend einen Klaustrophobischen Schock bekommen während Aquianer nicht einmal fähig wären ihre Körperform aufrecht zu erhalten und von der eigene Rüstung erdrückt würden. Wir sind jedoch zuversichtlich eine leichtere Version zurück zu entwickeln die als Ausrüstung für unsere Soldaten im Feld taugt.“ Erklärte Sehwk dann ehe er ein, mittlerweile ausgemustertes Gaus Gewehr der ehemaligen FER Streitkräfte griff und auf die Puppe mit der Rüstung feuerte. Nach einer kurzen Salve meinte Sehwk dann: „Wie Sie sehen können wurden die meisten Geschosse abgelenkt und auch diejenigen die Getroffen haben waren nicht fähig den Panzer zu durchdringen. Die Technik funktioniert also auch wenn die Rüstung von einem nicht Tauron getragen wird.“, „Wie lange dauert es nach Ihrer Einschätzung bis erste Erfolge bei der Rückentwicklung der Rüstungstechnologie zu erwarten sind?“ fragte Admiral Ishiyama dann, die Fähigkeiten dieser Rüstung waren mehr als nur überzeugend. Und könnten die Verluste im Gefecht wohl tatsächlich Signifikant reduzieren. „Dies ist stark davon abhängig wie weit wir Frau Lieva einbinden können Sir. Ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Technologie der Tauron ist beeindruckend, zudem ist sie die einzige die im Moment fähig ist die Datenbanken des Kreuzers zu bestimmten Fragen zu konsultieren.“ Antwortete Leutnant Sehwk.

Admiral Ishiyama wechselte daraufhin einen kurzen Blick mit den anderen Admiralen ehe er meinte: „Dann werde ich dafür Sorge tragen das Frau Lieva Ihnen zugeteilt wird solange sie nicht bei Außeneinsätzen benötigt wird.“, „Das wird unsere Arbeit merklich beschleunigen Sir.“ Stellte Leutnant Sehwk fest. „Fahren Sie mit Ihrer Präsentation bitte fort.“ Meinte dann Admiral Hesk. „Natürlich Sir. Als nächstes möchte ich Ihnen eine wirklich interessante Technologie Präsentieren.“ Antwortete Sehwk umgehend während er mit einer seiner Tentakel nach einem unscheinbaren runden Objekt griff das in etwa aussah wie eine umgedrehte Schüssel. „Bei diesem unscheinbaren Objekt handelt es sich um einen der fortschrittlichsten Ausrüstungsgegenstände die ich jemals gesehen habe.“ Meinte Sehwk dann ehe er den Personenschild aktivierte. „Wie sie sehen können handelte es sich um einen kompakten Schildgenerator der eine Schusssichere Barriere erzeugt welche aktiv als Schutz vor Beschuss oder anderen Bedrohungen genutzt werden kann. Zwar ist der Generator zu schwer dafür das unsere Soldaten ihn wie die Tauron am Unterarm tragen können, aber wir denken bereits über einige Kreative Verwendungsmöglichkeiten nach die nur minimale Modifikationen erfordern.“ Erklärte Sehwk dann während er das Gerät wieder deaktivierte und zurück auf den Tisch legte. Dann griff er nach einem unhandlichen Apparat der mit seinem Aussehen irgendwie an diverse Horrorfilme erinnerte.

„Bei diesem äußerst nützlichen Gegenstand handelt es sich um ein adaptives Medizinisches Erstversorgunsgerät. Im Gegensatz zur Ausrüstung der Allianz Sanitäter, setzt dieses Gerät faktisch keinerlei Kenntnisse des Benutzers voraus. Es verfügt über eine umfangreiche Sensorphalanx die den Zustand des Patienten ermittelt worauf das Gerät selbständig die Behandlung einleitet. Alles was der Benutzer tun muss ist die Apparatur in die Nähe von Verletzungen zu halten. Zwar ist diese Apparatur nicht fähig komplexe Operationen vor zu nehmen, aber das verschließen und desinfizieren von Fleischwunden, Schienen von Knochenbrüchen, entfernen von Splittern oder ähnliches stellen keine Herausforderung dar. Man kann daher guten Gewissens behaupten das dieses Gerät die meisten medizinischen Aufgaben die im Feld anfallen bewältigen kann. Wie Sie jedoch sehen können ist das Gerät recht groß und unhandlich da es für die Behandlung von Tauron konzipiert ist. Mein Team und ich sind jedoch zuversichtlich das es uns relativ schnell gelingt eine eigene Version zu entwickeln die auf die Behandlung von Alianzspezies ausgelegt ist und damit auch bedeutend kleiner ausfallen dürfte.“ Erklärte Sehwk dann während er das Gerät hin und her schwenkte.

„Als nächstes möchte ich Ihnen einige nicht Materielle Dinge Ziegen.“ Meinte Sehwk dann worauf sich die Beleuchtung im Raum verdunkelte. „Obwohl wir nur Bruchteile der Datenbank des Kreuzers bislang überhaupt eingesehen haben, haben wir bereits einige interessante Dinge herausgefunden. Zum ersten konnten wir die Zugehörigkeit des Kreuzers zum Stamm der....“ daraufhin geriet Sehwk ins Stocken ehe er meinte: „Es tut mir leid, ich fürchte ich kann diesen Namen nicht aussprechen, aber es steht fest das es sich um denselben Stamm handelt der auch die Milchstraße angegrifen und die Allianzspezies in den Exodus getrieben hat.“ Die Admirale warfen sich daraufhin alarmierte Blicke zu. Das Territorium dieses Strammes musste gewaltig sein, immerhin hatten sie den Kreuzer weit weg von der Milchstraße aufgegriffen. „Für den Fall das Sie in diesem Moment das schlimmste befürchten, muss ich ihre Befürchtungen wohl untermauern.“ meinte Sehwk dann ehe ein Hologramm erschien. Es handelte sich um eine Darstellung des Galaxienhaufens auf dem mittels verschiedener Farben die Einfluss gebiete verschiedener Tauronstämme eingezeichnet waren. „Bei der Allmächtigen Göttin.“ Meinte Admiral Aquil dann schockiert. „Wie Sie sehen können beginnt dieser eine Stamm im Moment die absolute Vorherschaft über die anderen Stämme zu erreichen. Zwar ist das Gleichgewicht der Kräfte noch nicht vollständig gekippt, aber wenn alles so weiter geht wie bisher ist es nur eine Frage der Zeit bis die anderen Stämme überwältigt werden. Der Grund hierfür ist die Eroberung des FER Raumes, dank ihrer Gefangenen ist es diesem Stamm möglich seine Bevölkerungsgröße sehr viel schneller zu erhöhen als die anderen Stämme.“ Erklärte Sehwk dann.

„Können wir sie aufhalten?“ fragte Admiral As’kar dann. „Nein Sir, obwohl wir über keine konkreten Flottenzahlen verfügen ist anzunehmen das die Allianz in einem Militärischen Konflikt keine Chance hätte.“ Antwortete Sehwk. „ Was ist mit den anderen Stämme haben sie nicht versucht ein Militärisches Bündnis zu schließen?“ fragte Admiral Hesk dann. „Offenbar nicht. Diplomatie ist ganz offensichtlich keine Stärke der Tauron.“ Antwortete Sehwk. „Konnten Sie noch etwas in Erfahrung bringen?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Ja Sir, laut den letzten Kommunikationslogs des Schiffes bereitet sich der Stamm auf eine Großoffensive auf einen konkurrierenden Stamm vor da in deren Territorium offenbar ein Artefakt von immensem Wert entdeckt wurde.“ Antwortete Sehwk. „Was für ein Artefakt?“ fragte Admiral Aquil umgehend. „Das geht aus den Logs leider nicht hervor Sir, aber es muss sich um etwas immens wertvolles handeln.“ Antwortete Sehwk sofort. „Was könnte Ihrer Meinung nach für die Tauron so wichtig sein?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Ich habe leider keine Idee Sir.“ Meinte Sehwk daraufhin. „Es ist Technologie.“ Meinte dann Trianna die noch immer im Zugang zum Raum stand und die Drohne nicht aus den Augen gelassen hatte. „Wie kommen Sie darauf?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Ich weiß es. Ich verfüge über einen nicht zu unterschätzenden Anteil der Erinnerungen der Prinzessin welche ich besiegt habe. Die Tauron haben ein großes Künstliches Objekt im Tief raum entdeckt dessen Sensorsignatur der anderer Artefakte der Chrakscharal gleichen.“ Antwortete Trianna. „Chrakscharal?“ fragte Admiral As’kar daraufhin wobei er ernsthafte Probleme hatte den Namen auszusprechen.

„Ich bitte um Verzeihung Sir, das ist Tauron für Alt Herrscher, so nennen die Tauron die Historikaner welche sie regelrecht verehren.“ Antwortete Trianna. „Die Tauron haben ein HIstorikanisches Schiff gefunden?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend alarmiert. „Ein Schiff oder eine Raumstation, ja Sir.“ Bestätigte Trianna. „Warum haben Sie das nicht früher erwähnt?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin umgehend. „Es tut mir leid Sir, aber es ist mir gerade erst eingefallen, es ist nicht so einfach alle Erinnerungen einer anderen Person zu verarbeiten.“ Antwortete Trianna. „Kennen Sie die Position dieses Objektes?“ fragte Admiral Ishiyama dann umgehend. „Die ungefähre Position wurde von den Tauron bereits trianguliert, sie befindet sich im Schiffscomputer.“ Antwortete Trianna. Die Admirale sahen sich daraufhin kurz an ohne ein Wort zu wechseln war das nächste Prioritätsziel für einen Großeinsatz der Streitkräfte klar. Man konnte es schlichtweg nicht zulassen das den Tauron ein komplettes Schiff oder eine Station der Historikaner in die Hände viel.

Zur Selben Zeit hatte sich auch der Krisenrat der KI’s getroffen. Die Informationen über die Entdeckung der Tauron machte sie aus gutem Grund nervös. „Die Tauron haben sie gefunden und die Allianz weiß nun ebenfalls von ihrer Existenz.“ Meinte Trancenia umgehend kühl. „Und jetzt?“ fragte Phönix umgehend. „Wir haben nur zwei Optionen.“ Stellte Indiflaria umgehend fest. „Ich stimme dir zu. Entweder wir versuchen die Sache jetzt auf eigene Faust durch eine Intervention zu regeln, oder wir Infomieren die Allianz und versuchen die Sache gemeinsam zu regeln.“ Stimmte Trancenia zu. „Die Erfolgschancen sind mit der Allianz an unserer Seite größer. Sie haben mehr Schiffe als wir.“ Stellte Phönix daraufhin fest. „Ich Stimme dir zu. Dennoch ist es Riskant die Allianz zu Infomieren.“ Meinte Trancenia daraufhin. „Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich vertraue der Allianz eher als den Tauron.“ Meinte dann Indiflaria. „Du hast recht, zudem können wir die Allianz ehe beeinflussen. Also Infomieren wir die Allianz.“ Erwiderte Trancenia.
~~~Ende Kapitel 22~~~

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11 Jul 2015 23:33 #73800 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Ulala das klingt ja nach der reinsten Modeschau für Militärs! :D Gibt bestimmt bald ein bisschen Geschenke für die Admirale was? ^^ Bin ja mal gespannt was mit dieser Super-KI alles passieren wird, wenn sogar die anderen KI's so viel Angst vor ihr haben!

WIe immer nettes Kapitel, mach weiter!

MFG Stefan

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