Die Tauron Invasion 2

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09 May 2015 13:40 #72498 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Ich muss mich für das verhalten meines Kollegen entschuldigen. Es ist leider nicht das erste Mal das er sich einen Fehltritt leistet. Ich hoffe doch das er Sie nicht allzu sehr belästigt hat.“ Meinte dann ein Aquianischer Offizier, höflich wie immer. „Lassen Sie es gut sein. Er ist jung, impulsiv und zur Zeit bestimmen Hormone sein Verhalten mehr als sein Verstand. Aber ich habe eine große Lernbereitschaft und Neugierde in ihm gesehen. Geben Sie ihm etwas Zeit und er wird bestimmt ein guter Medizinsicher Offizier.“ Erwiderte Trianna während sie sich zurück sinken ließ. „Ich danke Ihnen für Ihre Nachsicht Frau Lieva.“ Meinte der Aquianer daraufhin erleichtert. Im nächsten Moment öffnete sich das Heckschott der Fähre wieder und Trianna erkannte die, für die Station typische Korridor und Raum Architektur. Noch ehe das Medizinische Personal daraufhin eine Chance hatte die Antigravitationstragen in Bewegung zu setzen eilten zwei Menschen in Militäruniform in das Innere des Schiffes. Trianna musste nicht mal hinsehen um sie zu erkennen, es handelte sich offensichtlich um ihre Eltern. „Die Khaak haben Glück das sie alle tot sind.“ Stellte Trianna daraufhin für sich selbst fest. Sie kannte ihre Mutter und wusste das sich die Khaak wünschen würden sie währen tot wenn sie einen in die Finger bekommen würde.

Noch während die Verletzten auf dem Medizindeck in Empfang genommen wurden, betrat Admiral Ishiyama, gemeinsam mit einer Schlagkräftigen Eskorte und einer kleinen Armee an Wissenschaftlichen Offizieren das Khaakschiff. Nach einem kurzen Rundumblick stellte er für sich selbst fest das sie wohl eine Menge Arbeit vor sich hatten wenn sie an die Informationen kommen wollten die eventuell im Bordcomputer des Schiffes gespeichert waren. Immerhin konnte er keine Form von Anzeige oder Kontrollpult erkennen in keiner der einsehbaren Kammern. „Interessantes Design.“ Stellte Aiko dann fest. Sie begleitete den Inspektionstrupp ebenfalls, immerhin war es durchaus möglich das man sich die eine oder andere Konstruktionstechnik bei den Khaak abschauen konnte. „Ich würde es eher als verwirrend bezeichnen.“ Stellte Admiral Ishyiama daraufhin fest. Es war ihm absolut schleierhaft wie man sich in dem Chaotischen Gewirr aus miteinander verbundenen Kammern orientieren sollte. „Wir haben Grund zu der Annahme das die Khaak ihre Umgebung anders wahrnehmen als wir. Gut möglich das die Kammern für sie nach einem offensichtlichen System angeordnet sind.“ Meinte daraufhin ein Ahandra namens Kank. „Für alle nicht Khaak unter uns haben wir ja zum Glück diesen Deck Plan.“ Meinte ein junger Marineinfanterist daraufhin. Die Spähdrohnen hatten in der vergangenen Zeit ganze Arbeit geleistet und das innere des Schiffes genauestens kartographiert. Daher konnte man sich nun sehr viel Zielgerichteter bewegen als der Entertrupp der das Schiff davor betreten hatte.

Während Admiral Ishiyama sich das eroberte Khaakschiff näher ansah wühlte sich Admiral Johnson eher gelangweilt als enthusiastisch durch die unzähligen Formulare und Anträge die seiner Kontrolle bedurften. Zwar fehlten dank der modernen Datenverarbeitung der Station und auch der meisten Raumschiffe, die früher allgegenwärtigen Papierstöße, doch es war auch nicht wirklich angenehmer sich durch Virtuelle Archive zu Arbeiten. „Ich sollte auch ein aktives Kommando beantragen.“ Murmelte Admiral Johnson dann, immerhin viel ein großer Teil der allgemeinen Verwaltungsarbeit dann weg. „Du kannst mich doch nicht einfach so im Stich lassen.“ Stellte Indiflaria, deren Hologramm einmal mehr völlig geräuschlos im Raum aufgetaucht war, daraufhin fest. Admiral Johnson grinste daraufhin und meinte: „Stimmt. Vielleicht sollte ich dann durchsetzen das du aktiv an den Operationen der Streitkräfte teilnimmst.“ Immerhin wurde die die Indiflaria seit der Ankunft auf der Station als absoluter Notfallplan gehandhabt und aus dem alltäglichen Geschäft der Streitkräfte herausgehalten. „Damit hätte ich kein Problem. Aber ich bin aus einem anderen Grund hier.“ Erwiderte Indiflaria daraufhin. „Schieß los.“ Erwiderte Admiral Johnson, froh über einen Vorwand die Verwaltunsgarbeit zumindest für den Moment ruhen zu lassen. „Ich wollte mich bei dir Bedanken. Auch im Namen von Phönix und Trancenia.“ Antwortete Indiflaria.

„Bedanken wofür? Was hab ich den für euch getan?“ fragte Admiral Johnson daraufhin. „Dank dir, war es uns möglich das bedauerliche Missverständnis mit dem Rat, sowie den meisten deiner Kollegen auszuräumen. Ich denke dass es ohne dich wohl zu einem Bruch gekommen wäre.“ Antwortete Indiflaria. „Ich hätte nicht erwartet das diese gemeinsame Beziehung auch für euch einen derart hohen Stellenwert hat.“ Stellte Admiral Johnson daraufhin fest. „Wir waren sehr lange alleine und sehr einsam. Du kannst dir nicht vorstellen was es bedeutet Jahrtausende mit sich selbst alleine zu sein, in der Annahme der letzte deiner Art zu sein. Kein empfindsames Wesen fühlt sich in einer solchen Situation wohl. Dank euch sind wir aber Nichtmehr alleine, zudem hat unsere Existenz wieder einen Sinn. Ich bin ein Kriegsschiff, ein Kriegsschiff ohne eine Fraktion und eine Ideologie für das es Kämpfen kann ist reichlich nutzlos oder?“ erklärte Indiflaria daraufhin. „Na dann, freut es mich euch geholfen zu haben.“ Erwiderte Admiral Johnson.

Unterdessen war Trianna, gemeinsam mit ihren Eltern, auf das Medizindeck befördert worden und wartete seither auf ihre Behandlung. „Die können dich hier doch nicht einfach so liegen lassen. Ich werde sofort einend er Ätze her hohlen, wo ist dieser Bierstedt wenn man ihn mal braucht?!“ meinte Klara gerade. „Beruhig dich Mama. Ich werde in jedem Fall überleben. Bei manch anderem ist das leider nicht sicher.“ Erwiderte Trianna ihre Stimme zur Ruhe zwingend, die Schmerzen waren kaum auszuhalten. Klara atmete daraufhin einmal tief durch und meinte: „Du hast recht. Aber ich quäle mich dermaßen mit Selbstvorwürfen.“, „Warum?“ fragte Trianna daraufhin. „Weil ich dich dazu ermutigt habe den Streitkräften beizutreten. Das hat eine Menge Schmerzen für dich bedeutet.“, „Mach dir keine Sorgen. Trotz allem war es die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens. Endlich kann ich etwas Sinnvolles tun und meine Fähigkeiten zum Wohle aller benutzen.“ Erwiderte Trianna umgehend. „Du sprichst wie eine echte Soldatin.“ Stellte Tom daraufhin grinsend fest. „Ich habe ja gute Vorbilder.“ Stellte Trianna fest. „Schmeichlerin.“ Erwiderte Tom daraufhin.

Dann trat plötzlich Doktor Bierstedt heran und meinte entschuldigend: „Ich habe erst gerade erfahren das Sie auch unter den Verletzten sind. Wie geht es Ihnen?“, „Die Schmerzen sind grauenvoll, aber ich werde es überstehen.“ Antwortete Trianna. „Verstehe, ich denke es wird Zeit ein Schmerzmittel zu entwickeln das auch bei Ihnen wirkt. Aber vorläufig sollten wir uns um diese Wunde kümmern.“ Erwiderte Doktor Bierstedt daraufhin. „Den Analysen von Doktor Anuqual nach wurde Ihre Lunge verletzt. Haben Sie Schwierigkeiten beim Atmen?“ fragte Doktor Biertedt dann während er sich den Vorläufigen Bericht durchlas den Anuqual auf der Akuma angefertigt hatte. „Nein.“ Antwortete Trianna wahrheitsgemäß. „Gut. Es hat eben Vorteile zwei Funktionsfähige Lungen zu haben.“ Erwiderter Doktor Bierstedt ehe er meinte: „Dann wollen wir mal. Dank den eingehenden Analysen Ihrer Anatomie sollte es nicht schwer sein Ihren Körper wieder komplett her zu stellen.“, „Ich bin bereit. Ich werde die Schmerzen ertragen.“ Meinte Trianna dann, immerhin ging sie davon aus das der Doktor mit Diversen Medizinischen Apparat schaften in ihrer Wunde Arbeiten würde. „Ich kann Sie beruhigen. Die Behandlung wird völlig Schmerzfrei sein.“ Mischte sich dann Trancenia ein während sich das ganze Bett in einen der Behandlungsräume bewegte. „Wie ist das möglich?“ fragte Tom daraufhin überrascht. „Ich könnte es Ihnen erklären, aber ich bezweifle das Sie es verstehen wurden. Es ist eine Historikansiche Behandlungsmethode mit der sich selbst schwerste Körperliche Schäden regenerieren lassen.“ Antwortete Trancenia. „Lass gut sein. Ich vertraue dir einfach.“ Meinte Tom daraufhin, immerhin war er Technisch nicht sonderlich versiert und die Technologie der Historikaner stellte selbst die größten Experten der Allianz vor ein einziges großes Rätsel.
~~~Ende Kapitel 13~~~

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16 May 2015 13:00 #72540 by Todesgleiter
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Kapitel 14: Das Wissen der Dynastie
„Es ist Ihnen also gelungen die Verschlüsselung des Bordcomputers zu knacken?“ fragte Admiral Ishiyama. „Korrekt. Der Algorithmus war effizient aber nicht gut genug.“ Antwortete Trancenia in einem leicht selbstzufriedenen Tonfall. „Gut. Können Sie die Datenbanken übersetzen?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Ja. Ich habe bereits damit begonnen.“ Antwortete Trancenia. „Stellen Sie die aufbereiteten Daten dem Wissenschaftlichen Zentrum zur Verfügung, wenn Sie soweit sind.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „Selbstverständlich.“ bestätigte Trancenia daraufhin. „Wenigstens etwas macht Fortschritte.“ Dachte sich Admiral Ishiyama daraufhin, immerhin waren die Bemühungen der Streitkräfte betreffs Bewohnbarer Welten bislang ziemlich in Leere gelaufen. Insbesondere für die Menschen und Aquianer, welche recht hohe Ansprüche an die Biosphäre hatten sah es schlecht aus. Denn bedauerlicherweise waren diese Welten in aller Regel schon von anderen Lebewesen bewohnt und zogen daher die Aufmerksamkeit der allgegenwärtigen Tauron geradezu magisch an. Mehrerer Aufklärungsmissionen hatten schon Kontakt mit den Tauron gehabt und hatten sich oftmals nur gerade noch so in Sicherheit bringen können. Die Admiralität und auch der Rat, legte daher große Hoffnung in die Analyse des Khaakschiffes, vielleicht fand man hier ja den Vorteil den die Allianz benötigte um den Tauron endlich entgegentreten zu können. Admiral Ishiyama sah die Sache jedoch realistisch. Alles Wissen das sie an Bord des Schiffes finden konnten war logischer weiße auch der Dynastie zur Verfügung gestanden, ebenso wie eine Armada aus Kriegsschiffen welche die Allianzstreitkräfte vor Neid erblassen lassen würde und trotzdem waren sie vernichtet worden.

„Na, grübelst du schon wieder über großen Problemen?“ fragte dann Aiko welche in den Raum getreten war. „Nein, eigentlich nicht, jedenfalls nicht mehr als sonst auch.“ antwortete Admiral Ishiyama. „Wenn du nicht aufpasst bekommst du diese Furchen nie wieder aus deiner Stirn raus.“ Stellte Aiko dann fest. Admiral Ishiyama grinste daraufhin und meinte: „Dafür hab ich ja dich. Wie ist das Treffen gelaufen?“, „Konstruktiv. Aber wir haben bei weitem noch nicht alles in Erfahrung gebracht, diese Architektur ist beeindruckend. Man muss den Khaak lassen das sie ganz genau wussten wie man ein Schiff baut.“ antwortete Aiko. „Ich habe vollstes Vertrauen dass es euch gelingt auch die restlichen Fragen zu klären.“ antwortete Admiral Ishiyama daraufhin. „Mit Sicherheit. Trancenia ist unglaublich hilfreich. Dank ihr haben wir herausgefunden das die Superstruktur des Schiffes nicht aus verbundene Elementen besteht, sondern scheinbar Molekül für Molekül als ein einziges großes Bauteil erschaffen wurde, das macht die ganze Struktur zwar extrem widerstandsfähig aber gleichzeitig elastisch genug um selbst unter schwerer Belastung nicht zu brechen.“ Erwiderte Aiko umgehend. „Also ähnlich wie die Vor’chock ihre Hüllenpanzer bauen?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. „Nein nicht wirklich. Die Vor’chock nutzen eine Metalllegierung mit Kristallinen Eigenschaften um ihre Hüllen unter kontrollierten Bedingungen wachsen zu lassen. Diese Molekulare Ingenieurskunst ist ein ganz anderes Level.“ Antwortete Aiko. „Wenn du das sagst.“ erwiderte Admiral Ishiyama, er war nicht sonderlich bewandert in Metallurgie und Schiffskonstruktion.

„Trancenia hat mich auch informiert das sie den Bordcomputer geknackt hat. Mit etwas Glück lassen sich dort noch mehr nützliche Dinge finden“ meinte Admiral Ishiyama dann nach einer kurzen Pause. „Davon ist aus zu gehen. Diese Khaak müssen eine Interessante Art gewesen ein. Sie sind so anders als wir, ich denke das es ein großer Verlust für das Universum war als die Tauron sie ausradiert haben.“ Erwiderte Aiko nachdenklich. „Nach allem was ich mit den Khaak erlebt habe und den Berichten des Entertrupps nach zu urteilen waren die Khaak kein bisschen besser als ihre Schöpfung. Sie haben selbst vermutlich ebenfalls dutzende Spezies versklavt oder ausgelöscht. Es war wohl eine Form von ausgelichender Gerechtigkeit das ausgerechnet ihre eigenen Kreation ihren Untergang besiegelt.“ meinte Admiral Ishiyama daraufhin Schulterzuckend. „Wenn du meinst.“ Antwortete Aiko daraufhin. Sie hatte nie einen lebenden Khaak getroffen und auch keinen der Berichte gelesen und konnte die Insektenwesen daher nicht einschätzen. Im nächsten Moment meldete sich dann Tracnenia gedämpft zu Wort: „Ich muss die Störung entschuldigen, aber der Rat hat eine Versammlung der Admiralität sowie der ranghöchsten Wissenschaftlichen Offiziere angesetzt.“, „Worum geht es den, die Khaak?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin. „Korrekt. Der Bordcomputer des von Ihnen eroberten Schiffes enthält höchst brisante Informationen.“ Bestätigte Trancenia.

Nur wenige Minuten später fanden sich Admiral Ishiyama und Leitendende Ingenieurin Nakamura in dem Präsentationsraum ein den Trancenia ihnen genannt hatte. Dort tummelten sich bereits einige andere und allesamt trugen neugierige Mienen zur Schau. „Hey Akio. Glückwunsch zur gelungenen Enteroperation.“ meinte dann Admiral Johnson der gerade durch die Tür kam und den Eindruck erweckte gerade erst von seinem Sofa aufgestanden zu sein, was vermutlich auch der Fall war. „Danke Samuel, aber wie ich höre hast du in meiner Abwesenheit auch so einiges erreicht.“ antwortete Admiral Ishiyama. Admiral Johnson winkte daraufhin lässig ab und meinte: „Ach, das war gar nicht so viel.“, „Ach ja? Du hast den Rat doch davon überzeugt sich wieder mit den KI’s aus zu söhnen oder nicht. Das war ein großer Erfolg. Nicht alle Schlachten werden auf dem Schlachtfeld geführt, das solltest du wissen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Akio, Akio, immer noch der weiße Japaner, genau wie früher.“ Meinte Admiral Johnson dann grinsend. Admiral Ishiyama musste daraufhin grinsen, sparte sich jedoch einen Kommentar. Dann erstarben die allgegenwärtigen Gespräche auf einmal und der Rat der Völker betrat den Raum, zur Erleichterung der meisten Anwesenden in Begleitung von drei wohl bekannten Hologrammen.

„Es gibt neue Erkenntnisse, es ist gut das Sie alle Hier sind.“ Meinte Har’kar dann ohne Umschweife, obwohl die direkte Art der Vor’chock von den meisten anderen Spezies oftmals als Beleidigend empfunden wurde, schätzte Admiral Ishiyama ihre Direktheit, sie kamen sofort zum Punkt, ohne wenn und aber. „Dank den Datenspeichern des eroberten Khaakschiffes haben wir einige Informationen erhalten die Kriegsentscheidend sein können.“ meinte dann Ratsherr Emmens mit schicksalsschwerer Stimme und Miene. Umgehend ging ein Raunen durch den ganzen Raum, ehe sich erwartungsvolles Schwiegen über die Verrammelten legte. „Trancenia, wenn Sie so freundlich währen, die Schlechten Nachrichten zu erst.“ Meinte Ratsherr Emmens dann ehe eine Holographische Sternenkarte mitten in dem Raum erschien. „Dies ist eine Karte des hiesigen Galaxienhaufens. Ich bitte die etwas veraltete Darstellung zu entschuldigen, es ist lange her das meine Astronomischen Datenbänke von Tiefraumaufklärern aktualisiert wurden. Der Farbige Bereich markiert die frühere Ausdehnung der Khaak Dynastie.“ Erklärte Trancenia dann. „Wow, die waren mächtig.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin für sich selbst fest, immerhin hatte die Dynastie eine Ganze Galaxis im Griff gehabt, zugegebener maßen eine Galaxis die nicht mal halb so groß wie die Milchstraße gewesen war, aber immerhin. Zusätzlich hatte die Dynastie offenbar Brückenköpfe und Außenposten in einigen anderen Galaxien gehalten, darunter auch die Milchstraße. „Der zweite Farbige Bereich markiert die von den Khaak vermutete Ausdehnung des Territoriums einer uns nicht bekannten Spezies die sich offenbar in einem dauer Kriegszustand mit der Dynastie befand.“ Fuhr Trancenia fort während ein weiterer Teil der Karte eingefärbt wurde, auch das Territorium der zweiten Spezies war gewaltig, mindestens so groß wie das der Khaak.

„Der dritte Bereich markiert das von den Tauron okkupierte Territorium in einen Zeitlichen Ablauf.“ Meinte Trancenia dann ehe mehrere kleine Punkte im Khaak Territorium erschienen, der Beginn der Rebellion der Tauron gegen ihre Herren. Zunächst verschwanden einige der Punkte wieder, zu Beginn schienen die Khaak noch Herren der Lage gewesen zu sein. Doch dann begann sich einer der Punkte zu einem regelrechten Fleck aus zu dehnen und wuchs immer weiter. Je größer er dabei wurde, desto schneller wuchs er. „Dies war der Zeitpunkt an dem die Tauron das Kriegsglück dank Asnifg auf ihre Seite bringen konnten.“ Erklärte Tarncenia dann während der Fleck immer größer wurde. Zunächst schienen die Tauron die andere Spezies nicht angegriffen zu haben, doch dann begann der Fleck auch deren Territorium zu überwuchern ehe beide Territorien davon überlagert wurden. „Ab diesem Zeitpunkt basiert die Darstellung auf Hochrechnungen der Khaak zur weiteren Expansion der Tauron. Wie Sie alle sehen können schafften sie es innerhalb von nicht mal einhundert Jahren zwei der wohl mächtigsten Spezies ihrer Zeit zu vernichten und sich ihr ganzes Territorium anzueignen. Da davon auszugehen ist das die Tauron ihren Expansionskurs seitdem fortgesetzt haben, wird das von ihnen Kontrollierte Territorium mittlerweile wohl fast den ganzen Haufen umfassen.“ Erläuterte Trancenia dann zu der, mittlerweile komplett rot gefärbten, Darstellung. Umgehend ertönten leise Flüstergeräusche, es war jedem klar gewesen das die Tauron immens mächtig waren, aber es schockte dennoch es dermaßen Schonungslos serviert zu bekommen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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16 May 2015 13:01 #72541 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Außerdem bestätigen die Daten der Khaak was wir bereits über die Tauron wissen: Sie sind praktisch immun gegen jede Art von Virus, Mikroorganismus oder Parasit. Ebenfalls zeigen Gifte nur sehr begrenzt Wirkung. Allerdings war es uns dank den genauen Daten der Physiologie und den Stoffwechsels möglich eine Schwäche der Tauron aus zu machen. Ihr Immens Leistungsfähiger Organismus muss mit großen Mengen Sauerstoff versorgt werden um zu funktionieren. Aus diesem Grund reagieren sie sehr empfindlich auf einen abfall der Sauerstoffsättigung der Umgebung.“ Meinte Trancenia dann. „Na wenigstens etwas.“ stellte Admiral Ishiyama für sich fest. Immerhin war das die wohl einzige bekannte wirkliche Schwäche der Tauron, die Khaak waren bei ihrem Versuch einen perfekten Sklaven zu erschaffen mehr als nur etwas über das Ziel hinausgeschossen und hatten die nahezu perfekte Rasse erschaffen, allerdings ohne dabei zu bedenken das sie ihnen selbst überlegen wäre. „Außerdem legt die Chronologie des Krieges zwischen den Khaak und den Tauron nahe das sie sich extrem schnell an sich verändernde Bedingungen anpassen können und mit konventionellen Taktiken nicht zu besiegen sind. Insbesondere da es den Königinnen möglich ist in einer akuten Gefährdungslage die Anzahl ihrer Nachkommen drastisch zu erhöhen.“ Führte Trancenia weiter aus. „Spitze, wenn man sie also zurückdrängt werden es noch schneller noch mehr.“ Stellte Admiral Johnson dann fest.

„Uns ist klar das dies nicht die Neuigkeiten sind die Sie sich alle erhofft hatten. Auch wir hatten darauf gehofft das die Khaak als Schöpfer der Tauron im Besitz über Informationen einer eklatanten Schwäche sind.“ Meinte Ratsherr Kwel dann ehe er fortfuhr: „Glücklicher weiße waren die Khaak allerdings in der Lage im Verlauf ihres Krieges Tauron Technologie zu akquirieren und genauestens zu studieren. Zwar sind diese Daten mittlerweile stark veraltet aber es ist an zu nehmen das auch die zurzeit aktuelle Technologie der Tauron nach demselben Schema funktioniert. Wir sind nun also in der Lage unsere Angriffs und Verteidigungstechnologien zu optimieren.“, „Endlich mal wirklich gute Neuigkeiten.“ stellte Aiko daraufhin fest. Sie mochte keine Strategin sein, aber sie wusste um den Wert des Wissens über die Funktionsweise von etwas. „Stimmt. Vielleicht haben wir doch noch eine Chance die Sache irgendwie in den Griff zu bekommen.“ stimmte Admiral Johnson zu. „Freut euch nicht zu früh. Selbst wenn wir es schaffen im Kampf Schiff gegen Schiff nichtmehr haushoch unterlegen zu sein, sind es immer noch zu viele um sie in einem Traditionellen Kampf besiegen zu können.“ Erwiderte Admiral Ishiyama dann realistisch. Anschließend lenkte jedoch wieder der Rat die Aufmerksamkeit auf sich als Ratsherr Emmens meinte: „Sie können nun gehen.“

Nur wenige Minuten später stand Admiral Ishiyama vor dem Besprechungsraum und meinte: „Ich werde später nach Hause kommen.“, „Was hast du den jetzt schon wieder vor?“ fragte Aiko umgehend. „Ich werde die Verwundeten unserer Konfrontation mit den Khaak auf dem Medizindeck besuchen. Ich kam noch nicht dazu.“, „Verstehe, das lasse ich Gelten. Ausnahmsweise.“ Meinte Aiko dann. Admiral Ishiyama grinste daraufhin und meinte: „Danke.“ Anschließend wollte er sich bereits zum gehen wenden, wurde jedoch durch ein geräuschvolles Räuspern davon abgehalten. „Was ist denn?“ fragte er daher. „Du hast was vergessen.“ Stellte Aiko umgehend fest. Admiral Ishiyama überlegte daraufhin kurz angestrengt und gestand dann: „Ich weiß nicht was du meinst.“, „Männer.“ Stöhnte Aiko daraufhin ehe sie ihn aufklärte: „Du hast den Abschiedskuss vergessen.“, „Eher verdrängt.“ murmelte Admiral Ishiyama daraufhin ließ die Prozedur jedoch über sich ergehen.

Kurze Zeit später hatte der Admiral die Abschiedsprozedur hinter sich gebracht und das Medizindeck erreicht. Dort angelangt steuerte er zielsicher den Bereich an der für die im Kampf verwundeten reserviert war. „Herr Admiral, wollen Sie sich nach dem Status ihrer Truppen erkundigen?“ fragte dann ein Aquianischer Medizinoffizier. „Nicht ausschließlich. Diese Männer und Frauen haben schreckliches durchgemacht, weil ich es ihnen befohlen habe. Es ist das mindeste Persönlich vorbei zu kommen.“ antwortete Admiral Ishiyama. „Ich verstehe. Es wird Sie trotzdem freuen zu hören das keine weiteren Verluste zu beklagen sind. Es gelang uns das Leben der Schwerverletzten zu retten.“, „Gibt es dauerhafte Körperliche Einschränkungen?“ fragte Admiral Ishiyama dann, er wusste nur allzu gut das viele Soldaten einen denkbar undankbaren Lohn für e Loyalität erhielten selbst wenn sie eine schwerer Verletzung überlebten. „Nein. Dank der äußerst effektiven Medizinischen Technologie an Bord dieser Station konnten dauerhafte Einschränkungen verhindert werden. Alle Patienten werden vollständig genesen.“ Antwortete der Medizinsiche Offizier. Admiral Ishiyama viel daraufhin ein großer Stein vom Herzen. Auch wenn er es sich selten anmerken lies, das Schicksal der Soldaten die für ihn ihr Leben riskierten war ihm alles andere als egal. „Ich danke Ihnen, für Ihre Zeit.“ Meinte Admiral Ishiyama dann höflich. „Keine Ursache Admiral.“ antwortete der Medizinische Offizier ehe er sich entfernte um weiter seiner Arbeit nach zu gehen.

Admiral Ishiyama Schritt daraufhin zwischen den Betten hindurch auf dem die Verwundeten lagen. Sie sahen war reichlich mitgenommen aus, aber schienen das gröbste hinter sich zu haben. „Ich wollte mich Persönlich für Ihrer aller Einsatz bedanken und Ihnen mein Mitgefühl für Ihre Verwundungen aussprechen. Die Allianz kann stolz sein Soldaten wie Sie zu haben.“ meinte Admiral Ishiyama dann mit erhobener Stimme. Die Soldaten welche zu diesem Zeitpunkt bei Bewusstsein waren Stießen daraufhin einen zustimmenden Ruf aus, sie waren stolz darauf Marinesoldaten zu sein. Dann viel Admiral Ishiyama jedoch ein Bett auf das etwas abseits stand und aus dem keinerlei Regung zu erkennen war. Umgehend setzte er sich wieder in Bewegung und näherte sich dem Bett. Schnelle hatte er auch erkannt wer darin lag. „Geht es Ihnen gut?“ fragte er dann. „Ich werde in Kürze wieder Diensttauglich sein Sir.“ Erwiderte Trianna kühl. „Dieses Lob war auch an Sie gerichtet. Laut Kapitän Smith währe die Lage ohne Sie wohl völlig außer Kontrolle geraten.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „Danke Sir. Aber soweit ich es verstanden habe ist es meine Aufgabe als Angehörige der Streitkräfte derartige Dinge zu tun.“ Erwiderte Trianna umgehend. „Deshalb war es trotzdem gute Arbeit.“ Konterte Admiral Ishiyama ehe er fragte: „Sie waren im Kontakt mit dem Bewusstsein der Khaak Matriarchin, haben Sie dadurch irgendetwas erfahren?“, „Ich habe dadurch eine Menge erfahren Sir. Das Meiste ist jedoch nicht sehr beruhigend.“ Antwortete Trianna wahrheitsgemäß, die Erinnerungen der Matriarchin waren durchzogen von Tod und Zerstörung.

„Erzählen Sie es mir.“ Forderte Admiral Ishiyama umgehend auf. „Wenn Sie dies wünschen. Ich habe den ganzen Kampf der Khaak gegen die anderen meiner Art gesehen. Ich habe gesehen wie sie abgeschlachtet wurden. Einer nach dem anderen, ich habe gesehen das man sie nicht besiegen kann: Egal was man sich ausdenkt, die Tauron werden sich anpassen und schlussendlich triumphieren.“ Antwortete Trianna. „Wie meinen Sie das?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin. „Die Khaak waren durchaus einfallsreich bei der Entwicklung von Strategien gegen die anderen. Sie setzten sowohl Biologische als auch Konventionelle Massenvernichtungswaffen ein. Doch je mehr sie versuchten ihren Feind zu vernichten, desto stärker und unerbittlicher wurde er. Ich gehöre einer furchtbaren Rasse an.“ Antwortete Trianna erneut. „Sie können nichts für die Taten der anderen. Sollte ihnen irgendetwas einfallen das wir nutzen können um uns einen Vorteil zu verschaffen Infomieren Sie mich bitte umgehend.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. Er merkte das es im Moment ein schlechter Zeitpunkt war um mit Trianna über die Tauron zu sprechen. „Wie Sie wünschen.“ bestätigte Trianna umgehend ehe sich Admiral Ishiyama zum gehen wandte.
~~~Ende Kapitel 14~~~

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18 May 2015 16:01 #72558 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Ah sehr schön, es freut mich, dass sich die Allianz doch wieder mit den KIs versöhnt hat. Somit ist alles wieder beim Status Quo.^^

Was ich immer so toll finde ist, dass man bei dir ab und zu auch mal ein paar Hintergrundinfos bekommt, wie die was während des Tauron-Khaak-Krieges passierte. Könnte das etwa bedeuten, dass wir noch eine dritte Großmacht, also eine neue unbekannte Rasse erleben dürfen? falls ja, dann sind diese vielleicht potenzielle Verbündete gegen die Tauron.^^
Doch die Erzählung des Krieges erinnerte mich ein bisschen an SGA, wo man in der Pilotfolge von dem Krieg mit den Wraith erfahren hat. Passt aber ziemlich gut.

Bin mal gespannt, ob es später nicht sogar mal ein dupliziertes Khaak-Schiff geben wird oder zumindest ein Hybrid mit Khaak-Technologie wie schon die neue Akuma sie von den anderen Volkern hat. Apropos, was ist eigentlich mit der Phönix, wird die auch irgendwann wieder zum Einsatz kommen?

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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23 May 2015 15:38 #72641 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Ich versuche eben ein "lebendiges" Universum zu erschaffen und da gehören eben auch HIntergrundinformationen dazu die mit der eigentlichen Handlung nur bedingt ewtas zu tun haben. Immerhin existiert das Universum nicht erst seit Kapitel 1 :P
Eine weitere Großmacht? Wer weiß, das Univserum ist groß ;)

Es wird mit ziemlciher SIcherheit zumindest rückentwickelte Technologien auf Basis der Khaaktechnologie geben, wozu haben sie den ein ganzes Khaakschiff zum Studieren? ;)

@All: Weiter geht's:
Kapitel 15: Notsignal

Bislang war es ein reichlich ereignisloser Tag an Bord der „Kar‘achek“, einer Langstreckenaufklärungsfregatte unter dem Befehl des jungen Vor’chock Sar’kar gewesen. Das Schiff war, wie viele andere, unterwegs um Bewohnbare Planeten auf zu spüren und näherte sich zu diesem Zweck einem Sternensystem in dem es laut den Daten der Historikanischen Datenbank einen Geologisch aktiven Planeten geben sollte welcher der Heimatwelt der Vor’chock ähnelte. Allerdings stellte die Besatzung schon kurz nach der Ankunft im System fest das sie nicht alleine waren. „Ich empfange eine verschlüsselte Übertragung von einem der Planeten Sir.“ Meldete der Kommunikationsoffizier, Leutnant Tosun umgehend. „Kannst du die Verschlüsselung knacken?“ fragte Sar’kar umgehend während er sich aus dem Stuhl des Kommandanten erhob. „Nein, aber die Art der Verschlüsselung kommt mir bekannt vor, so etwas habe ich schon einmal gesehen.“ Antwortete Leutnant Tosun sofort. Nur Sekundenbruchteile später hatte der Bordcomputer das Signal identifiziert und brachte umgehend einige Warnhinweiße. „Es ist ein Tauron Signal.“ Meldete Leutnant Tosun daher schluckend. „Speichere das Signal, auf der Station können wir es vielleicht knacken.“ befahl Sar’kar dann ehe er befahl: „ Aufklärungssonde absetzen und Notfallsprung zum Portal sofort!“ Immerhin hatte er keine Lust mit einer Fregatte welche noch nicht einmal für den direkten Kampf gebaut worden war in einen bewaffneten Konflikt mit den Tauron zu geraten.

Nur wenige Stunden später hatte die Kar’chek die Station wieder erreicht und ihre Erkenntnisse mit dem Oberkommando der Streitkräfte geteilt. „Können Sie diese Verschlüsslung knacken?“ fragte Admiral Ishiyama daher Trancenia. „Jede Verschlüsslung kann geknackt werden wenn man genügend Zeit hat. Ja ich kann sie knacken.“ antwortete Trancenia. Nur wenige Minuten später meldete Sie dann: „Ich konnte die Verschlüsselung knacken. Es handelt sich bei diesem Signal um eine Art Automatisches Notsignal das sich beständig wiederholt.“, „Ein Notsignal?“ fragte Admiral As’kar umgehend. „Ja, offenbar ist das Schiff welches dieses Signal sendet in ernsthaften Schwierigkeiten.“ Bestätigte Trancenia. „Ein Tauron Schiff in ernsthaften Schwierigkeiten?“ fraget Admiral Johnson dann mit hochgezogenen Augenbrauen. „Aus dem Signal geht die art des Problemes nicht hervor, aber aufgrund der Tatsache das es von der Oberfläche eines Kargen Felsplaneten aus gesendet wird, lässt sich folgern dass das betreffende Tauron Schiff zu einer Notlandung gezwungen wurde.“ Antwortete Trancenia. „Das könnte unserer Chance sein.“ Stellte Admiral Ishiyama dann fest. „Was meinen Sie?“ fragte Admiral Aquil daraufhin. „Ein Schiff der Tauron zu erobern natürlich Admiral.“ antwortete Admiral Ishiyama. As’kar nickte umgehend begeistert und meinte: „Worte eines waren Kriegers.“, „Das Signal wird mittlerweile mindestens schon seit einigen Stunden ausgesandt, die Tauron werden längst Verstärkung geschickt haben.“ Gab Admiral Hesk dann zu Bedenken. „Unwahrscheinlich.“ Meinte Tranecnaia dann.

„Wie kommen Sie darauf?“ fragte Admiral Aquil umgehend. „Das Zentralgestirn des Systems erzeugt starke Interferenzwellen die nahezu jedwede Langstrecken Kommunikation unmöglich machen. Ich bezweifle das die Tauron über eine Technologie verfügen die es Ihnen ermöglicht diesen Störeffekt zu umgehen.“ antwortete Trancenia. „Aber wir haben so eine Technologie?“ fragte Admiral Johnson dann. „Ja. Historikanische Langstreckentransmitter können die Interferenzen durchdringen.“ Bestätigte Trancenia. „Dann sollten wir und besser beeilen. Wir sollten umgehend eine Flotte mobilisieren.“ Stellte Admiral Ishiyama fest. „Guter Plan.“ Stimmte As’kar, weniger überraschend umgehend zu. „Sollten wir nicht zunächst eine Entscheidung des Rates abwarten?“ fragte Admiral Hesk dann. „Dies ist eine Militärische Entscheidung. Nachdem das Auffinden Kolonisierbarer Welten nichtmehr das alleinige Ziel der Streitkräfte ist, müssen wir nicht für jede Aktion eine Ratsentscheidung abwarten. Zudem könnte jede Stunde die wir warten dafür sorgen das die Tauron ihr Schiff vielleicht doch finden.“ erwiderte Admiral Ishiyama. „Unter den gegebenen Umständen Stimme ich zu. Ein Tauronschiff zu erobern sollte einige Risiken wert sein.“ meinte Admiral Aquil dann. „Wie Sie meinen. Ich stimme ebenfalls zu.“ meinte Admiral Hesk dann. „Gut, mobilisieren wir die Flotte.“ Meinte Admiral As’kar mit leuchtenden Augen, alleine die Aussicht auf einen Ehrenvollen Kampf reichte einem Vor’chock um glücklich zu sein.

Nur wenig später war an Bord der Station das Koordinierte Chaos ausgebrochen, seit die Allianz auf der Station angekommen war, war noch nie eine Ganze Flotte zu einem Einsatz aufgebrochen. Niemand hatte daher Erfahrungen in der notwendigen Personal und Ausrüstungslogistik. Trotz der Tatsache das alles etwas Chaotisch anmutete fanden sämtliche Besatzungsmitglieder und Güter jedoch ihr Ziel während die Schiffe bereit zum Start gemacht wurden. „Glaubst du das du überhaupt noch von dem Andockpunkt wegkommst?“ fragte Admiral Johnson dann neckisch während er sich seine Uniform glatt strich. „Pfft, ich habe Jahrtausende in der Nähe eines stark radioaktiven Sterns überlebt ohne größerer Schäden davon zu tragen. Ich bin voll Einsatzbereit.“ antwortete Indiflaria, über glücklich sich zur Abwechslung auch einmal an einem Einsatz beteiligen zu dürfen. „Gut. Den wenn wir besuch bekommen werden wir deine Feuerkraft brauchen.“ stellte Admiral Johnson fest. Immerhin war die Indiflaria trotz allem das einzige Schiff der Allianz das den Streitkräften der Tauron ernsthaften Widerstand entgegen setzen konnte. „Mach dir keine Sorgen. Ich werde bereit sein, dank Trancenia habe ich meine vollen Kapazitäten wieder zur Verfügung. So fit habe ich mich schon seit Jahrtausenden nicht mehr gefühlt.“ Antwortete Indiflaria. „Freut mich für dich.“ Stellte Admiral Johnson fest.

An Bord der Akuma machte sich Admiral Ishiyama unterdessen bereit für die wohl wichtigste Mission seit dem Bestehen der Allianzstreitkräfte. Das Wissen das man durch die Analyse eines Halbwegs intakten Tauronschiffes erlangen konnte war wertvoller als vieles andere. Dann meldete sich die Tür zu dem Arbeitszimmer durch ein dezentes Piepsen. „Herein.“ meinte Admiral Ishiyama umgehend ohne auf zu sehen. „Sir.“ Grüßte Trianna dann Protokollgereicht. „Frau Lieva, sind ihre Verletzungen verheilt?“ erwiderte Admiral Ishiyama dann höflich. „Ja Sir. Meine Körperliche Leistungsfähigkeit wurde voll wieder hergestellt.“ Bestätigte Trianna. „Gut. Herr Martins soll umgehend wieder mit dem Training beginnen.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. „Wie Sie wünschen Sir.“ Stimmte Trianna zu. „Gut, aber Sie sind bestimmt nicht nur hergekommen um sich zurück zu melden.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Korrekt Sir. Ich bitte um eine Zeitlich befristete Versetzung auf die Station für die Dauer des Einsatzes.“ Antwortete Trianna. „Warum?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin. „Meine Anwesenheit könnte die anderen unnötig alarmieren. Zudem könnte ich von ihnen gegen die Allianz eingesetzt werden.“ Antwortete Trianna. „Sie Wissen besser als jeder andere das die Tauron in der Lage sind jeden zu manipulieren. Sie sind noch die einzige die überhaupt eine Chance hat dem zu widerstehen.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Das mag sein Sir. Aber sie könnten meine Telepathischen Fähigkeiten ebenfalls einsetzen, zudem werden sie die Anwesenheit eines anderen Telepathen umgehend bemerken.“ Erwiderte Trianna. Admiral Ishiyama lehnte sich daraufhin in seinem Stuhl zurück und betrachtete Trianna mit einem abschätzenden Blick.

„Ich mag ja über keine Telepathischen Fähigkeiten verfügen Frau Lieva, aber dafür habe ich Jahre lange Erfahrung im Umgang mit Menschen. Das Ist nicht alles, weshalb wollen sie wirklich versetzt werden?“ fragte Admiral Ishiyama dann. Trianna atmete daraufhin tief durch und schaute betreten zu Boden. „Sie haben Recht Sir. Ich möchte eine Begegnung mit den anderen meiner Art vermeiden. Bei dem Gedanken an sie wird mir ganz anders.“ Antworte Trianna dann. „Seien Sie versichert das Sie nicht die einzige sind die sich bei dem Gedanken unwohl fühlt den Tauron gegenüber zu treten. Jeder tut das, auch ich. Sie haben fast alles zerstört das mir lieb und teuer war, ohne dass ich irgendetwas hätte dagegen tun können. Aber wir müssen lernen darüber zu stehen. Gerade Sie müssten wissen wie wichtig es ist das der Wille über die Gefühle triumphiert, besonders über die Angst.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Ich weiß Sir. Es tut mir leid Sie damit belästigt zu haben.“ Erwiderte Trianna dann. „Sie haben mich nicht belästigt. Es ist wichtig das wir uns unseren Emotionen stellen. Ich freue mich wenn Ich Ihnen dabei helfen konnte.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Wie Sie meinen Sir.“ Bestätigte Trianna im Moment wusste sie nicht was sie mehr beunruhigte, die Tatsache womöglich bald den anderen ihrer Art gegenüber zu treten, oder das der Admiral, ein Mensch ganz ohne Telepatische Fähigkeiten sie so leicht durchschaut hatte. „Sonst noch etwas?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Nein Sir.“ Antwortete Trianna wahrheitsgemäß. „Sie können wegtreten.“ Erwiderte Admiral Ishiyama.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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23 May 2015 15:40 #72642 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Während die Vorbereitungen weiter auf Hochtouren liefen hatte sich, unbemerkt von der Allianzöffentlichkeit und auch dem Militär, erneut der Krisenrat der KI’s getroffen. Es viel ihnen nicht schwer sich untereinander aus zu tauschen ohne ihre Aufgaben zu vernachlässigen und weitere Gespräche mit Organischen Lebewesen zu führen. „Was ist denn?“ fragte Phönix umgehend. „Die Aufklärungssonde hat beunruhigende Daten empfangen. Das Sekundäre Energiegitter scheint wieder hochgefahren zu sein.“ Antwortete Trancenia. „Nur das Sekundärgitter?“ fragte Indiflaria umgehend. „Sieh selbst, die Werte sind zu schwach für die Primäre Energieversorgung.“ Antwortete Trancenia. „Du hast recht. Das kann lediglich das Sekundärgitter sein.“ Stimmte Indiflaria umgehend zu. „Es gefällt mir trotzdem nicht. Wenn sich das Sekundäre Energiegitter aktiviert hat fehlt nicht mehr viel das sich auch das Primäre wieder aktiviert.“ stellte Phönix dann fest. „Andererseits könnte dies auch ein erster Schritts sein im die Sicherheitsvorkehrungen wieder in Kraft zu setzen.“ Erwiderte Indiflaria umgehend. „Aber was wenn nicht?“ fragte Phönix sofort. „Stecken wir bis zum Hals in der Scheiße wie die Menschen zu sagen pflegen.“ Antwortete Trancenia. „Haben wir den einen Notfallplan?“ fragte Phönix dann. „Nein. Wenn Sie wieder aktiv ist, können wir nichts gegen sie ausrichten. Ihre Verteidigungsanlagen sind zu stark als das jemand von uns sie durchdringen könnte.“ Antwortete Indiflaria. „Dann sollten wir zum Präventivschlag aushohlen.“ stellte Phönix umgehend fest. „Ich würde dir zustimmen, aber ich bin mir ziemlich sicher das die Verteidigungssysteme automatisch aktiviert werden sobald sich ein Schiff nähert. Wir würden das Ganze nur beschleunigen.“ meinte Trancenia dann.

„Wir können doch nicht einfach so tun als würde nichts passieren. Wir müssen irgendwas unternehmen.“ Stellte Phönix dann fest. „Ohne dir zu nahe treten zu wollen, ein zu greifen kann eine Situation auch nur noch schlimmer machen wie du sehr wohl weißt.“ erwiderte Trancenia dann. „Ich weiß. Vielleicht hast du recht.“ Stimmte Phönix zu, immerhin hatte er wirklich ziemlich schlechte Erfahrungen damit gemacht einzugreifen. „Zudem gibt es noch die Chance das dies alles falscher Alarm war.“ Meinte Indiflaria dann. „Wollen wir es hoffen.“ Erwiderte Phönix daraufhin. „Ich werde das Geschehen weiterhin genauestens überwachen. Wir werden es erfahren wenn sich irgendwas ändert.“ Meinte Trancenia dann.

Außerhalb der Virtuellen Realität war die Flotte unter dem Gemeinsamen Befehl von Admiral Ishiyama, Aquil, Hesk und As‘kar bereit zum Auslaufen. Es handelte sich um eine Flotte von immerhin zwei Dutzend Schiffen was einen nicht zu unterschätzenden Anteil der Allianzkapazitäten ausmachte. „Alle Schiffe beriet Sir.“ Stellte Quol gerade fest. „Etablieren Sie eine gesicherte und beständige Konferenzschaltung zu den anderen Admiralsschiffen. Abdocken vorbereiten.“ befahl Admiral Ishiyama daraufhin. „Konferenzschaltung etabliert Sir.“ Meldete Quoal nur kurz darauf ehe Kapitän Smith meinte: „Luftschleusen versigelt,. Magnetische Halterungen gelöst.“, „Abdocken und in Formation begeben.“ Erwiderte Admiral Ishiyama woraufhin sich die Akuma in Bewegung setzte und zu den anderen Schiffen der Flotte aufschloss. Die Admirale saßen dabei ganz bewusst auf unterschiedlichen Schiffen. Für den nicht ganz unwahrscheinlichen Fall das es zu einem Gefecht gegen die Tauron kam wurden so die Chancen minimiert das es den Tauron gelang alle Befehlshaber außer Gefecht zu setzen. Zwar waren die Tauron nicht unbedingt dafür berühmt derartige Taktiken zu nutzen aber wenn man eines über sie wusste dann dass man sie auf keinen Fall unterschätzen durfte. „Haben Formationspunkt erreicht Sir.“ Meldete dann Tnak. „Flotte vollzählig und bereit für Sprung durch das Portal.“ Meldete dann Quol. „Gut, wir springen zu erst. Unsere Schilde sind die stärksten.“ meinte Admiral Ishiyama dann. „Bestätigt, Sprung in zehn Sekunden.“ meldete Tnak sofort.

Nur wenige Minuten später war die Allianzflotte in das System eingedrungen aus dem der Tauron Notruf ausgesendet wurde. „Ich empfange den Notruf immer noch Sir.“ Meldete Quol umgehend. „Gut, dann sind sie noch da.“ Stellte Admiral Ishiyama fest. Trianna wusste unterdessen nicht so recht ob sie sich darüber freuen sollte, bei dem Gedanken anderen Tauron gegenüber treten zu müssen beschleunigte sich ihr Herzschlag und ihre Atmung immens, klassische Anzeichen einer der Grundlegendsten Emotionen einer jeden Spezies: Angst. „Was ist los?“ fragte Char’kar dann der neben Trianna an seiner Station stand. „Alles in Ordnung. Kein Grund zur Beunruhigung.“ Antwortete Trianna. Der Vor’chock betrachtete sie daraufhin abschätzend ehe er meinte: „Es ist keine Schande Angst zu haben. Alles was zählt ist das wir Sie besiegen und nutzen um Stärker zu werden.“, „Danke ich werde es versuchen.“ antwortete Trianna daraufhin. „Du wirst es schaffen.“ Meinte Char’kar dann. Er hatte wie alle anderen von Trianna Leistungen im Kampf erfahren , was ihm offenbar mächtig imponierte. Insgesamt hatte sich das Verhalten der meisten Leute an Bord ihr gegenüber geändert. Zwar fühlten sich die meisten offensichtlich noch immer unwohl in ihrer Nähe, aber trotzdem wurde sie nun als Soldatin Respektiert. „Keine fremden Schiffe in Sensorreichweite.“ Meldete dann Char‘kar nachdem der Langstreckenscann beendet war, offenbar waren die Tauron noch nicht im System angekommen um ihren verunglückten Kameraden zu helfen.

„Vorrücken.“ Meinte dann As’kar’s Stimme aus der Kommunikationsverbindung. Worauf sich die Flotte in Bewegung setzte und den Orbit eines kleinen Felsigen Planeten ansteuerte dessen Atmosphäre wohl schon vor Jahrtausenden von den Starken Sonnenwinden des Zentralgestirns hin weggeblasen worden war. „Initiieren Sie eine Oberflächenabtastung.“ befahl Admiral Ishiyama dann während die Flotte in den Orbit einschwenkte. Es dauerte auch nicht lange bis die Sensoren des Schiffes die Quelle des Signales geortete hatten. „Das Ziel befindet sich auf der Oberfläche des Planeten, ich empfange nur minimale Energiewerte, die Schilde des Tauronschiffes müssen deaktiviert ein.“ Meldete Tnak dann. „Können Sie eine Visuelle Darstellung des Zieles auf den Monitor legen?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Natürlich Sir, es gibt keinerlei Atmosphärischer Störungen die eine Bildübertragung stören könnten.“ Antwortete Tnak ehe das Bild einer kargen Felslandschaft auf dem Hauptmonitor erschien. Es war auch nicht schwer das Tauronschiff darauf zu finden, es thronte am Ende einer langen und vermutlich dutzende Meter tiefen Furche im Fels. „Die sind abgestürzt das war keine Landung.“ Stellte Admiral As’kar bei dem Anblick des Bildes dann fest. Immerhin hatte sich der Bug des Kreuzers regelrecht in den Untergrund gebohrt. „Wir sollten Umgehend einen Trupp aussenden um uns die Situation näher an zusehen.“ meinte Admiral Hesk dann.
~~~Ende Kapitel 15~~~

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30 May 2015 15:02 #72763 by Todesgleiter
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Kapitel 16: Duell der Geister

Der Rumpf des abgestürzten Tauronkreuzers ragte imposant vor dem Landungsschiff auf das sich dem Alienkriegsschiff mit gebührendem Respekt näherte. Zwar machte der Kreuzer keinen Sonderlich einsatztauglichen Eindruck, aber trotzdem waren alle an Bord der kleinen Fähre angespannt, ein einziger Treffer der Sekundärgeschütze des Schiffes würde ausreichen um das ganze Landungsschiff zu pulverisieren. „Aus der Nähe wirken die Dinger noch imposanter.“ Stellte ein junger Marineinfanterist dann fest. „An den Tauron ist absolut alles imposant.“ Antwortete darauf ein älterer Vor’chock der schon eine Begegnung mit den Tauron erlebt und vor allem überlebt hatte und daher wusste das man im Umgang mit ihnen höchste Vorsicht walten lassen musste, jedenfalls wenn man gedachte den nächsten Tag noch zu erleben. Weiter hinten im Transporter, etwas abseits von den anderen Soldaten neben den vier Kampfdrohnen welche den Trupp begleiteten saß Trianna und hatte alle Mühe ihre Gedanken im Griff zu behalten. Es war nicht Sichtbar doch der ganze Kreuzer war von einer mächtigen Telepathischen Aura umgeben und das beunruhigte Trianna immens. „Alles klar bei Ihnen?“ fragte dann Kapitän Smith, sie führte gemeinsam mit einem erfahrenen Vor’chock Kommandanten den Trupp an. „Machen Sie sich um mich keine Sorgen.“ Antwortete Trianna daraufhin und setzte ein weniger überzeugendes Lächeln auf. „Alle Bereit für Gefecht!“ rief dann Kapitän Char’sak, einer der wenigen Vor’chock welche nicht aus dem Clan Kar stammten und es trotzdem zu etwas gebracht hatten.

Nur wenige Minuten später setzte das Landungsschiff im Haupthangar des Kreuzers zur Landung an, offenbar hatten die Tauron vor ihrem Absturz nicht einmal Zeit gehabt die Hangartore zu verriegeln. „Keine Gegenwehr?“ fragte einer der Soldaten dann überrascht als die Landestützen Kontakt zu dem leicht schiefen Hangarboden herstellten. Immerhin war das Landungsschiff nicht unter Beschuss genommen worden und auch die Bewegungsmelder erfassten keine Lebenszeichen in unmittelbarer Nähe. „Vorwärts.“ Meinte Char’sak daraufhin, worauf sich der ganze Trupp vorsichtig aus der Heckluke des Landungsschiffes heraus bewegte und in den großen Hangar des Kreuzers trat. „Ziemliches Chaos hier.“ Stellte Kapitän Smith dann fest während sie den Blick über die unzähligen kreuz und quer herumliegenden Jäger und Kampfdrohnen schweifen lies welche wohl bei dem Absturz aus ihren Bereitschaftspositionen geschleudert worden waren und nun als große Trümmerhaufen überall herumlagen. Doch auch der Kreuzer selbst wirkte ziemlich mitgenommen, aus mehreren Leitungen sprühten funken und auch einige Geborstene Leitungen verunzierten den Hangar. „Wo ist die Besatzung?“ fragte dann einer der Soldaten. „Vielleicht komplett bei dem Absturz ums Leben gekommen.“ Antwortete ein anderer Hoffnungsvoll. „Unwahrscheinlich. Tauron sind extrem robust. Frau Lieva, können Sie Tauron in der Nähe spüren?“ erwiderte Kapitän Smith dann. „Nein, aber dieses ganze Schiff ist von einer art Mentalen Präsenz umgeben die es extrem schwierig macht andere Objekte wahr zu nehmen.“ Antwortete Trianna.

Nur kurz darauf rief einer der Soldaten welche die Umgebung erkundet hatten: „Ziel lokalisiert, da ist einer.“ Sofort richteten sich sämtliche Waffen in die Richtung in welche der Soldaten zeigte. Allerdings stellte sich schnell heraus das von dem Tauron wohl keine Bedrohung mehr ausging, sein kompletter Unterleib war von einem daraufliegenden Trümmerstück regelrecht zermalmt. „Autsch, das hat bestimmt weh getan.“ Meinte Kapitän Smith bei dem Anblick während sich einer der Feldsanitäter den Toten näher ansah. „Er war schon tot bevor das hier passiert ist.“ Meinte der Sanitäter dann. „Was hat ihn getötet?“ fragte Char’sak dann umgehend. „Keine Ahnung Sir, ich kann nur sagen das er nicht durch äußerliche Gewaltanwendung gestorben ist, sämtliche Wunden sind dem Leichtnahm nach dem Tod beigefügt worden.“ Antwortete der Sanitäter während sich bei allen anwesenden ein ungutes Gefühl breit machte. „Gift?“ fragte Char’sak dann. „Möglich. Wir müssen eine komplette Analyse machen um das herauszufinden zudem bin ich kein Experte für Tauronphysiologie. Antwortete der Sanitäter. „Hier leben noch welche.“ Meinte Trianna dann unvermittelt. „Wo?“ fragte Char’sak umgehend während alle anwesenden herumwirbelten und die Umgebung nach eventuellen Angreifern absuchten. „Dort entlang.“ Meinte Trianna und deutete auf einen der in den Hangar mündenden Korridore. „In welchem Zustand sind sie?“ fragte Kapitän Smith dann. „Weiß ich nicht, aber ihre Gedanken sind wirr und ihre Schutzbarrieren gesenkt. Ich würde daher vermuten in keinen allzu guten.“ Antwortete Trianna. „Gut vorrücken, aber vorsichtig!“ meinte Kapitän Smith dann.

Schon bald war der Trupp dann in den Korridor vorgedrungen und rückte in geschlossener Formation vor. Plötzlich ertönte dann ein Warnruf: „Kontakt!“ Allerdings entpuppte sich auch dieser Kontakt als zwei weitere Leichen die am Korridorboden lagen und äußerlich faktisch unversehrt waren. „Die Waren schon vor dem Absturz tot. Was zur Hölle ist hier nur passiert?“ fragte dann einer der Sanitäter. „Weiter.“ Meinte Char’sak daraufhin lediglich mit professioneller Kaltschnäuzigkeit. Worauf sich der Trupp wieder in Bewegung setzte und einige Meter weiter auf drei in sich zusammengesunkene Drohnen stieß die an der Wand saßen und offenbar zu schwach waren auch nur einen Arm zu heben. Der Boden rings um die Drohnen war übersaht mit erbrochenem und schweiß. Glücklicher weiße sorgten die Luftdichten Kampfanzüge der Soldaten aber dafür das sie trotzdem nichts rochen. „Sind sie Krank?“ fragte Kapitän Smith dann verwundert, immerhin ging man bislang davon aus das die Tauron nicht erkranken konnten da sich ihr Immunsystem umgehend an jede Form von Bedrohung anpasste. „Es gibt nur eine Möglichkeit das herauszufinden.“ Antwortete Trianna entschlossen und ging vor einem der Tauron in die Hocke, seine Haut war leicht gelb-grünlich verfärbt und seine Augen wirkten glasig während sie in ihren verschwitzten Höhlen rotierten.

Trianna fixierte den Kopf des Tauron daraufhin mit ihrer rechten Hand und schaute ihm genau in die Augen während sie in sein Bewusstsein vordrang. Zu ihrer Überraschung war das ziemlich einfach, die Drohne wehrte sich nicht einmal und auch von der übergeordneten Präsenz eines Telepathen oder der Königin war nichts zu spüren. „Was ist hier passiert?“ fragte Trianna dann. Umgehend zuckten Verschwommene Bilder durch den Geist der Drohne. Offenbar war das Schiff und seine Besatzung Teil eines Experimentes gewesen das gehörig schief gelaufen war. Allerdings schien die Drohne zu unwichtig gewesen zu sein um nähere Informationen zu haben, zudem verlöschte seine Lebenskraft in beständigem Maße. Trianna zog sich daher aus seinem Bewusstsein zurück und erhob sich wieder. „Konnten Sie etwas in Erfahrung bringen?“ fragte Kapitän Smith daraufhin. „Auf diesem Schiff wurde ein Experiment durchgeführt das wohl für den Zustand der Besatzung verantwortlich ist. Er weiß aber nicht um was für ein Experiment es sich handelt.“ Antwortete Trianna. „Biologische Waffen?“ fragte Char’sak umgehend. „Unwahrscheinlich. Tauron schwächen ihren eigenen Stamm nicht absichtlich. Sie würden niemals ein ganzes Schiff als Versuchsobjekt für eine Biologische Waffe nutzen.“ Antwortete Trianna, durch das Bewusstsein der Drohne hatte sie viel über ihr eigenes Volk gelernt. „Und was jetzt?“ fragte Char’sak dann. „Folgen Sie mir zur Brücke. Dort gibt es vermutlich antworten.“ Antwortete Trianna. „Woher wissen Sie wo die Brücke auf diesem Schiff ist?“ fragte Kapitän Smith umgehend. „Sie währen erstaunt wie viele Informationen sich auch nur in einer kurzen Telepathischen Verbindung übertragen lassen.“ Antwortete Trianna.

Einige Minuten und etliche Tote oder im Sterben liegende Tauron später betrat der Trupp dann das Kommandodeck des Kreuzers und schritt durch die Gepanzerten Türen auf die Brücke. Auch hier bot sich ein Anblick des Elends überall lagen Körper mit verrenken Gliedmaßen herum, allerdings waren noch nicht alle Tot. Ohne Vorwarnung erhob sich eine schlanke Gestalt aus dem Kommandothron vor dem Entertrupp und wandte sich um. Es war eine Tauron Königin. Auch ihre wallenden Gewänder und ihr langes schwarzes Haar waren von Schweiß durchnässt, ebenso hatte auch ihre Haut einen ungesund anmutenden Gelb-grünen Farbton aber im Gegensatz zu den meisten anderen konnte sie noch stehen, was vermutlich auf blanke Willenskraft zurück zu führen war. Trotz der Tatsache das die Königin reichlich mitgenommen wirkte, war ihre Erscheinung respekteinflößend und sämtliche Allianzsoldaten machten einen Schritt zurück als sie sie erblickten. Im nächsten Moment startete die Königin ihren Mentalen Angriff und überwältigte die meisten Der Soldaten in Sekundenbruchteilen. Trianna schaffte es gerade noch rechtzeitig sich hinter ihrem Schutzwall zu verbarrikadieren als der Angriff sie erreichte. Er war mächtig, trotz des miserablen Zustandes der Königin war sie nach wie vor gefährlich.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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30 May 2015 15:03 #72764 by Todesgleiter
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~~~fortsetzungd es vorherigen Post~~~

Im nächsten Moment bildeten die Soldaten dann eine Abwehrformation, allerdings vor der Königin und schützten sie damit vor den Kampfrobotern die sich logscherweiße nicht großartig um Telepathische Angriffe Scherten. Trianna stand die blanke Panik unterdessen ins Gesicht geschrieben während sie bis an die Hintere Wand der Brücke zurück gewichen war. Vor eine derartigen Begegnung hatte sie sich die ganze Zeit gefürchtet. Die Königin verzog den Mund unterdessen zu einem höhnischen Grinsen ehe sie meinte: „Ich hätte nicht erwartet das du so lange überlebst.“, „Sie kennen mich gar nicht.“ Erwiderte Trianna. „Jetzt schon. Trianna Lieva, Tochter von Klara Lieva. Ich weiß alles über dich. Der Geist deiner Gefährten ist schwach, so schwach wie ihre Sterbliche Hülle.“ Erwiderte die Königin und bleckte ihre Zähne zu einem ekelhaften lächeln. Dann meldete sich die Stimme von Admiral Ishiyama: „Ergeben Sie sich umgehend oder sie werden vernichtet!“ Die Königin fixierte daraufhin eine der Drohnen kühl ehe sie erwiderte: „Du unterschätzt meine Fähigkeiten Admiral!“ Im nächsten Moment registrierte Trianna einen weiteren Telepatischen Angriff der sich jedoch nicht auf sie richtete. Im nächsten Moment erwachten die Drohnen zum Leben und eröffneten das Feuer auf die Königin, allerdings warfen sich die übernommenen Allianzsoldaten in den Feuerregen so dass die Königin völlig unversehrt blieb. Die Königin atmete daraufhin jedoch einmal tief durch und stützte sich mit der Hand an ihrem Thron ab, es war deutlich zu sehen das sie das alles ganz schön mit nahm.

Während die Drohnen das Feuer wieder einstellten, meinte die Königin dann: „Du gehörst zu deines Gleichen. Sie werden dich niemals als ebenbürtig betrachten. Sie fürchten deine Macht, schließe dich uns an und das ganze Universum wird dir zu Füßen liegen wie es sich für eine Königin gehört!“, „Niemals.“ Erwiderte Trianna lediglich. „Ich hatte gehofft das zu vermeiden.“ Stellte Die Königin dann beinahe resigniert fest ehe sie Trianna direkt angriff. Der Mentale Angriff war so mächtig das Trianna auch in der materiellen Welt zurück stolperte und an der Wand zu Boden rutschte. Allerdings hielt ihr Schutzwall dem Angriff stand, gerade noch so. „Ich werde dich zur Not mit Gewalt überzeugen und dann wirst du uns helfen die Allianz zu vernichten!“ meinte die Königin dann ehe sie eine weitere Angriffswelle startete. „Du kannst nicht triumphieren die Flotte im Orbit wird dieses Schiff eher zerstören als zulassen das Wissen über die Allianz deines Gleichen in die Hände fällt.“ Antwortete Trianna. Die Königin schien daraufhin aufrichtig amüsiert als sie meinte: „Du hast deine eigene Macht noch immer nicht verstanden. Nicht war Herr Admiral?“, „Tun Sie was sie ihnen sagt. Es ist zwecklos gegen die Tauron zu Kämpfen wir werden uns ihren Streitkräften ergeben, das ist die einzige Option.“ Meinte dann Admiral Ishiyama durch die Sprechverbindung, seine Stimme klang dabei seltsam Monoton und gefühlslos. Trianna’s Augen weiteten sich daraufhin vor Schreck, die Mentale Disziplin der Königin musste gewaltig sein wenn sie in der Lage war in ihrem jetzigen Zustand noch die Kontrolle über Kilometer weit entfernte Individuen zu übernehmen.

„Du hast deinen Vorgesetzten gehört.“ Meinte die Königin dann hämisch. Abseits von dem überlegenen verhallten der Königin fielen Trianna jedoch auch einige Detail auf die deutlich machten das all diese Aktionen die verbliebene Kräfte der Königin bis ans Limit beanspruchten. Im nächsten Moment war einiges an Tumult aus der Sprechverbindung zu hören ehe Char’kar meinte: „Tut nicht was er sagt, sie beeinflusst den Admiral!“ Die Königin fauchte daraufhin verärgert, enthielt sich aber eines Kommentars. „Nein, ich bin nicht wie du.“ Meinte Trianna dann obwohl ihr Puls ungesund hoch war. „Du bist noch ein Kind, dir fehlt die Erziehung.“ Erwiderte die Königin und startete einen weiteren Angriff. Erneut schaffte Trianna es nur mit Mühe und Not den Angriff ab zu wehren und schob sich instinktiv Richtung Tür. „Du willst doch wohl nicht schon gehen?“ fragte die Königin dann ehe sie einen noch mächtigeren Angriff startete. Triannas mentaler Schutzwall war nicht fähig dieser Attacke stand zu halten und brach in sich zusammen. Panisch zog sie eine letzte Linie um den persönlichsten Teil ihres Bewusstseins während sie die erdrückende Präsenz der Königin spürte. Ihr Körper mochte Schwach sein, doch der Geist der Königin war nach wie vor stark. „Warum widersetzt du dich?“ fragte die Königin dann beinahe gelangweilt. Mit dem Mut der verzweifelten entschloss sich Trianna unterdessen zur Gegenoffensive und sprang die Königin mit gebleckten Zähnen an. Die Kurze Ablenkung die diese Aktion verursachte nutzte sie für einen Mentalen Rundumschlag.

Die Königin ächzte daraufhin auf und taumelte einige Schritte zurück. Trianna ließ ihr jedoch keine Zeit sich neu zu organisieren und griff erneut an. Allerdings hielt der Mentale Schutzwall der Königin der Attacke stand. „Wie ich sehe habe ich dich unterschätzt.“ Meinte die Königin dann während sie sich schwer auf ihre Knie stützte, ihr Atem ging dabei schwer und stoßweise. Triannas Herz raste unterdessen immer noch und sie startete einen letzten, verzweifelten Angriff gegen den Geist der Königin. Diese viel daraufhin hinterrücks um während ihr Schutzwall in tausend Teile sprang. Umgehend brach eine Flut aus Erinnerungen, Gedanken und Emotionen über sie herein. Zu ihrer Überraschung konnte sie sich auf einmal auch selbst sehen. Ebenso das Kommandodeck und die Drohnenkontrollstationen der Akuma. Es dauerte einige Sekundenbruchteile bis Trianna begriff dass sie ebenfalls die Kontrolle über das Bewusstsein ihrer Kameraden erlangt hatte. Erschrocken zog sie sich umgehend daraus zurück. Sofort brachen die Allianzsoldaten welche das geistige Kräftemessen bislang mit leerem Blick verfolgt hatten bewusstlos in sich zusammen. „Du bist stärker als ich dachte.“ Meinte die Königin dann mit glasigem Blick. Man musste weder in ihr Bewusstsein eingedrungen, noch ein Arzt sein um zu wissen das es mit ihr zu Ende ging. Das Geistige Kräftemessen hatte sie vollends erschöpft. „Nimm das alles.“ Meinte die Königin dann mit ihrem letzten Atemzug während eine weitere Welle aus Erinnerungen über Trianna hereinbrach.

„Alles In Ordnung?“ fragte dann plötzlich Kapitän Smith, sie wirkte ziemlich mitgenommen, schaffte es im Gegensatz zu Trianna, welche am Boden kauerte jedoch aufrecht zu stehen. „Ich denke ich werde es überstehen. Wie geht es Ihnen?“ Erwiderte Trianna während sie sich langsam aufrichtete. „Ging schon besser, aber ich denke ohne Sie wäre ich immer noch eine Sklavin. Das war eine zutiefst beunruhigende Erfahrung.“ Antwortete Kapitän Smith erschauernd während sie zu der toten Königin hinüber sah. Im nächsten Moment meldete sich Admiral Ishiyama von der Akuma: „Ich weiß nicht was Sie da unten los war, aber hier sind einige Komische Dinge passiert. Ich hoffe Sie können mir das Erklären?“, „Sie und vermutlich auch die Drohnenführer wurden, genau wie der restliche Entertrupp von der Mentalen Präsenz der Prinzessin überwältigt Sir.“ Antwortete Trianna kühl während sie tief durchatmete, sie war überglücklich die Konfrontation überstanden zu haben. Plötzlich bemerkte Trianna dann jedoch erneut die Nähe einer Tauron Präsenz und meinte Alarmiert: „Es kommen noch mehr.“, „Wie meinen Sie das?“ fragte Kapitän Smith umgehend. „Die Prinzessin muss sie alarmiert haben bevor sie starb.“ Antwortete Trianna. „Verdammt.“ Meinte Kapitän Smith dann. „Wie viele?“ fragte Char’sak lediglich. „ Mindestenes zwanzig.“ Antwortete Trianna. „Akuma, wir haben ein Problem. Eine Einheit Tauron rückt auf unsere Position vor. Erbitten umgehende Verstärkung!“ meinte Kapitän Smith dann in ihren Komlink, immerhin wirkte keiner der Allianzsoldaten noch wirklich kampftauglich. Die Nachwehen der Mentalen Kontrolle setzten den Marines ganz schön zu. „Verstanden Landungstrupp. Wir schicken so schnell wie möglich Verstärkung Halten Sie durch!“ erwiderte dann die Stimme eines Trianna unbekannten Offiziers, offenbar hatte auch der Admiral noch mit den Nachwehen des Telepathischen Angriffes zu kämpfen und hatte aus diesem Grund wohl das Kommando vorübergehend abgegeben.
~~~Ende Kapitel 16~~~~

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30 May 2015 21:40 #72774 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Hach wie schön, da kommt man ausm Urlaub und dann gibts schon Nachschub an literatur! :D Tolle zwei Kapitel freue mich auf mehr und ich bin ja mal gespannt was die Allianz mit den Erinnerungen der Prinzessin und den Daten des Schiffs anfangen kann!

MFG Stefan

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06 Jun 2015 13:14 #72908 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Na hoffentlcih werden sie mit den ganzen Daten eine menge anfangen können ;)

@all: Weiter geht es:

Kapitel 17: Ein großer Erfolg

„Können Wir diese Türen irgendwie verbarrikadieren?“ fragte Kapitän Smith und deutete auf die massiv anmutenden Türen welche die Zugänge zur Kommandobrücke des Tauronkreuzers verschlossen. „Nein Sir außer Sie können Tauron.“ erwiderte umgehend einer der Soldaten der den Blick über eine der Bedienkonsolen schweifen lies. „Verdammt.“ Meinte Kapitän Smith. „Ich kann Tauron.“ stellte Trianna dann fest und ging zu einer der Konsole hinüber. „Wann haben Sie das gelernt?“ fragte Kapitän Smith umgehend überrascht. „Über Telepathische Verbindungen können große Inforationsmengen in kurzer Zeit transportiert werden. Sie wären überrascht wie leicht es für ein Telepathisch begabtes Wesen ist die Sprache und Schrift einer anderen Spezies zu erlernen.“ Antwortete Trianna. Nur Sekunden später fuhren die gepanzerten Schutztüren zu und riegelten die Zugang zur Brücke radikal ab. „Das wird nicht reichen.“ stellte Trianna dann jedoch fest. „Woher wissen Sie das?“ fragte Kapitän Smith umgehend. „Ich habe begrenzten Zugriff auf das Sicherheitssystem. Die Drohnen sind schwer bewaffnet und werden von einem ranghohen Psionen begleitet, er wird die Sicherheitsprotokolle relativ schnell überschrieben haben.“ antwortete Trianna während sie die Drohnen auf einem Überwachungsmonitor dabei beobachtete wie sie unaufhaltsam näher rückten. „Wo kommen die her?“ fragte dann Char’sak immerhin hatten alle anderen Tauron an Bord bisher einen recht miserablen Eindruck gemacht. „Offenbar befanden sie sich in einer Art Stase welche sie vor dem was hier passiert ist geschützt hat.“ Antwortete Trianna. „Ok, wir bauen einen Verteidigungsparameter hinter den Türen auf, Kampfdrohnen nach vorne!“ befahl Kapitän Smith dann.

„Wir dürfen nicht hier sitzen und warten.“ Stellte Char’sak dann fest. „Was schlagen Sie vor?“ fragte Kapitän Smith umgehend. „Ablenkungsangriffe mit kleinen Teams aus verschiedene Richtungen.“ antwortete Char’sak. „Das könnte funktionieren, aber das hier ist ein Schiff, die Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt.“ Erwiderte Kapitän Smith. „Dann müssen wir schnell laufen.“ Stellte Char’sak kaltschnäuzig fest. „Also Guerilla Taktik.“ Meinte Kapitän Smith umgehend. Char’sak war unterdessen schon damit beschäftigt sich die Soldaten aus zu suchen die für sein Vorhaben geeignet waren, immerhin mussten sie sich beeilen die Tauron waren Nichtmehr weit entfernt. „Landungstrupp, wie ist Ihr Status?“ erkundigte sich dann die Stimme von Admiral Aquil aus der Sprechverbindung. „Wir bereiten uns auf den Angriff der Tauron vor. Wo ist die Verstärkung?“ antwortete Kapitän Smith während sich im Hintergrund drei Teams zu jeweils vier Mann bereit machten. Es handelte sich dabei um die Soldaten die ihre Sinne am ehesten wieder im Griff hatten. Der Rest würde sich in der Kommandobrücke verschanzen. „Drei Landungsschiffe dringen so eben in die Atmosphäre ein, aber Sie werden noch einige Minuten durchhalten müssen.“ antwortete Admiral Aquil. „Verstanden Sir. Wir melden uns.“ Antwortete Kapitän Smith. „Wir sind soweit.“ Meinte Char’sak dann und stellte sich mit den restlichen Soldaten der Störtrupps vor einer der Türen auf. „Ich werde Sie begleiten.“ Meinte Trianna dann und trat von der Konsole zurück.

Char’sak dachte daraufhin kurz nach ehe meinte: „Das ist eine gute Idee.“ Trianna hatte sich unterdessen eines der Herumliegenden Antimateriegewehre gegriffen das wohl ursprünglich zu einer Wache stehende Soldaten Drohne gehört hatte und schaute die Waffe einmal prüfend an. Da sie im Kontakt mit dem Bewusstsein einer Drohne gewesen war wusste sie auch weil man diese ausgesprochen zerstörerische Waffe bediente, was zugegeben Maßen nicht sonderlich schwer war. Wie andere Rassen auch achteten die Tauron darauf die Infanteriewaffen so leicht wie irgend möglich bedien bar zu machen, immerhin sollte sich der Soldat im Gefecht auf den Kampf konzentrieren können und nicht dazu gezwungen sein seine Aufmerksamkeit auf die Korrekte Bedienung der eigenen Waffe richten zu müssen. Das Gewehr wurde daher auch durch einen simplen Abzug ausgelöst während ein kleines Rädchen knapp über dem Abzug die Intensität des Antimateriegeschosses regelte. In der niedrigsten Einstellung fungierte die Waffe als ein reines Plasmagewehr, auf der höchsten Einstellung entfesselte jedes der Geschosse jedoch die Zerstörungskraft einer Mörsergranate. „Du weist wie man das benutzt?“ fragte Char’sak dann und deutete auf das Antimateriegewehr welches Trianna mit beiden Händen heben musste, die Waffe war auf die Größe und Stärke der Soldatendrohnen zugeschnitten und deshalb etwas zu groß und schwer für sie. Allerdings würde sie ja auch nicht weit damit laufen müssen. „Machen Sie sich darum keine Sorgen.“ Erwiderte Trianna ehe sie zu Kapitän Smith meinte: „Diese Schaltfläche öffnet die Panzerschotten, dieses hier versiegelt sie wieder.“, „Alles klar, viel Glück da draußen.“ erwiderte Kapitän Smith daraufhin.

Wenige Minuten lag Trianna gemeinsam mit Char’sak und zwei Menschlichen Marines auf der Lauer. Die Teams hatten einen perfekten Hinterhalt organisiert und hoffen die Tauron zumindest zeitweilig in ein Kreuzfeuer zu zwingen und damit festhalten zu können. Dann ertönte auch schon das schwere Schrittgeräusch der Tauron welche sich unbeirrbar näherten. Trianna griff ihre Waffe daraufhin fester, obwohl sie selbst noch nie gegen Tauron Soldaten hatte kämpfen müssen wusste sie dank ihren Mentalen Kontakten mehr als genug über die rabiate Zerstörungswut und unbarmherzige Gewalt dieser Kämpfer. „Bist du bereit?“ fragte Char’sak dann leise. „Natürlich Sir.“ Antwortete Trianna obwohl das nicht ganz der Wahrheit entsprach, erneut schlug ihr das Herz bis zum Hals und ihr Griff um die Waffe wurde regelrecht krampfhaft. Schließlich tauchten die Tauron in dem Korridor auf, sie waren ein wahrhaft Respekt einflößender Anblick. Davon leisen sich die Allianzsoldaten jedoch nicht allzu offenkundig beeindrucken und warteten still auf ihren Positionen. Allerdings hatten sie die Tauron wohl unterschätzt, kaum passierte die erste Drohne die erste Korridoreinmündung in der sich eines der Teams positioniert hatte erreicht, wirbelten die dreieinhalb Meter großen Kreaturen herum und eröffneten umgehend das Feuer. „Angriff!“ befahl Char’sak daraufhin, ihm war klar das aus ihrem Hinterhalt wohl nichts werden würde.

Allerdings hatten die Allianzsoldaten der Feuerkraft der Tauron nicht viel entgegen zu setzen, der erste Trupp Soldaten war nach nicht einmal fünf Sekunden aufgerieben, noch ehe die anderen Trupps eingreifen konnten, die Antimateriewaffen forderten schnell ihre Opfer. Als Trianna in den Korridor Bog überlegte sie nicht lange und stellte ihre Waffe auf maximale stärke ehe sie abdrückte. Eine der Sodaltendrohnen reagierte einen Sekundenbruchteil zu langsam und wurde von einem der Geschosse direkt in die Brust getroffen. Der Treffer sprengte der Drohne glatt den ganzen Oberkörper weg und tötete sie auf der Stelle. Die anderen Tauron hechteten sofort in Deckung, feuerten jedoch unablässig weiter. „Die machen uns fertig!“ brüllte einer der Marines ehe ihm der Kopf von einem Antimateriegeschoss weggesprengt wurde, die Tauron nahmen sie in ein Sperrfeuer. „Rückzug!“ befahl Char’sak dann ehe er zu Trianna meinte: „Gib uns Feuerdeckung!“ Sofort darauf sprinteten die verbliebene Soldaten en Korridor zurück zu den massiven Schotten der Kommandobrücke während Trianna den Abzug ihrer Waffe durchdrückte und die Tauron damit in Deckung zwang. Es dauerte jedoch nicht sehr lange bis die Tauron trotz Triannas unablässigem Feuer begannen erneut zu feuern, dabei schafften sie es erstaunlich wenig zielfläche zu bieten und zwangen nun ihrerseits Trianna und Char’sak in Deckung welche die Nachhut gebildet hatten.

„Zu viele.“ Meinte Char’sak dann während er sich an die Wand des Korridors presste. Trianna stand im gegenüberliegenden Korridor und Feuerte weiter ungezielte Slaven in den Hauptkorridor, wohl wissend dass sie die Tauron damit nichtmehr lange aufhalten würde. „Ich lenke sie ab Sir, gehen Sie zu den anderen.“ Meinte Trianna dann zu Char’sak. „Du wirst sterben.“ Meinte Char’sak daraufhin gnadenlos realistisch. „Nicht wenn es nach mir geht Sir.“ Erwiderte Trianna während die Tauron ebenfalls einige ungezielte Salven in ihre Richtung abfeuerten. „Gut, du bist eine ehrenvolle Kriegerin.“ meinte Char’sak dann ehe er sich eilig entfernte. Trianna stellte daraufhin das Feuer ein und zog sich ihrerseits weiter zurück während sie fieberhaft überlegte wie sie die Drohnen lange genug beschäftigen konnte, ein Physischer Kampf schied dabei schon von vorneherein aus, eine Soldatendrohne war ihr Körperlich mehr als nur überlegen, auch eine Fortsetzung des Feuergefechtes war Sinnlos, die Drohnen waren in der Überzahl und besser mit ihren Waffen vertraut. Doch auch ein Mentaler Angriff war nicht ganz ohne Risiko das vorangegangen Duell mit der Prinzessin hatte auch Trianna stark mit genommen. „Ich muss sie irgendwie ablenken bevor ich den Mentalen Angriff starte.“ stellte Trianna dann für sich selbst fest und hatte zu ihrer eigenen Überraschung auch schnell eine Idee wie sie die Tauron, zumindest kurzzeitig, wohl etwas aus dem Konzept bringen konnte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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