Die Tauron Invasion 2

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03 Apr 2015 13:07 #72049 by Todesgleiter
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Kapitel 8: Rückkehr
Die Rückkehr der Akuma zur Trancenia Station wurde mit allem Militärischen Brimbaborium zelebriert das die Streitkräfte aufbieten konnten. Dazu zählten Ehreneskorten, Kunstflugmanöver und Paradeflüge der Jagdstaffeln sowie ein von Bombern ausgesetztes Feuerwerk. Kurzum die eigentlich völlig Routinemäßige Rückkehr des Schiffes in seinen Heimathafen nach der ersten Mission wurde kurzerhand zu einer Art Volksfest auf gepuscht. Admiral Ishyiama stand daher in Paradeuniform auf der Brücke der Akuma, während das Schiff auf die Aktivierung des Historikanischen Portals wartete welches das Schiff zurück zur Station befördern sollte. „Eingehende Nachricht von der Zentrale der Streitkräfte. Alle Vorbereitungen sind Abgeschlossen. Man erwartete unsere Ankunft.“ Meldete Quol, der Kommunikationsoffizier der Akuma. „Dann wollen wir die Leute mal nicht warten lassen. Immerhin ist das unsere Feier.“ Erwiderte Admiral Ishiyama worauf Tnak den Aktivierungscode an das Portal übermittelte. Sofort darauf aktivierte sich das Portal, zuverlässig wie immer und verschlang das ganze Schiff in einem grellen Lichtblitz.

Auf der anderen Seite des Portals wartete bereits eine Abordnung anderer Kriegsschiffe der Allianz in einer Ehrenformation. Sicher es waren nicht sonderlich viele Schiffe. Alleine die Flotte der FER hatte in den Zeiten vor dem Tauron Konflikt mehr als fünfmal so viele Schiffe unter ihrer Kontrolle gehabt, aber trotzdem war es ein imposanter Anblick. „Bringen Sie uns elegant rein.“ befahl Admiral Ishiyama dann während die restlichen Schiffe in ihrer Formation aufschlossen und das Feuerwerksspektakel begann. „Schalten Sie mich auf Schiffsweit.“ befahl Admiral Ishiyama dann. Quol nickte darauf lediglich aufmunternd worauf Admiral Ishiyama meinte: „An alle Besatzungsmitglieder, wir werden in Kürze Andocken. Bereiten Sie sich auf einen ziemlichen Medienrummel vor. Versuchen Sie dabei die Fassung zu bewahren und einen Professionellen Eindruck zu vermitteln. Sie stellen immerhin das beste dar was wir auf zu bieten haben. Admiral Ishiyama ende.“, „Sir, ich erbitte Erlaubnis mich zu entfernen.“ meinte Trianna dann, immerhin behagte ihr der Gedanke sich einer so großen Menge auszusetzen überhaupt nicht. Admiral Ishiyama überlegte daraufhin kurz, er konnte die bitte durchaus nachvollziehen, aber dennoch entscheid er sich dagegen: „Erlaubnis verweigert. Sie gehören mit zu der Besatzung, also müssen Sie da jetzt wie alle anderen auch durch.“, „Ich verstehe.“ Erwiderte Trianna kühl.

Weit von der Station entfernt trieb unterdessen ein Schiff durch die ewige Finsternis, seine Hülle war gezeichnet von den Jahrtausenden der Reise durch das All und war von unzähligen Schrammen vernarbt. Die Energiesysteme des Schiffes waren schon lange heruntergefahren worden um den Kostbaren Treibstoffs zu sparen, auf den ersten Blick wirkte es daher völlig Tot, wie ein Wrack. Doch nicht alle Systeme des Schiffes waren in einen nun schon über tausend Jahre währenden Tiefschlaf versetzt worden. Der Zentrale Computerkern des Schiffes war nach wie vor aktiv und war pausenlos damit beschäftigt Eventualitäten und Wahrscheinlichkeiten Gegeneinader ab zu wägen. Daten die er von alten Sensorbojen empfangen hatten, veranlassten den Computer jedoch das Schiff aus seinem Tiefschlaf zu erwecken, irgendetwas hatte eines der Portale der Ältesten aktiviert. Diese Nachricht war zu wichtig um sie zu ignorieren. Gleichzeitig mit der Reaktivierung der meisten Primärsysteme, begann sich auch das Leben tief im Inneren des Schiffes wieder zu rühren. Die Bewegungen in den Wandischen wirkten zuerst abgehackt, doch nach und nach erlangten die Geschöpfe darin ihre motorische Kontrolle zurück und erhoben sich aus ihren Schlafkammern.

Auf der Station hatte die Akuma mittlerweile angedockt was dazu führte das jedes Besatzungsmitglied welches das Schiff verlassen wollte sich erst mal einen Weg vorbei an Freischwebenden Kameras und den dazugehörigen Journalisten sowie einer Feierwütigen Zivilsten Meute Bahnen musste. Was gar nicht so einfach war da viele Leute einen Schnappschuss gemeinsam mit einem Angehörigen der Besatzung aus waren. An Bord betrachtetet Admiral Ishiyama unterdessen die Sensorboje welche in einem Tragbaren Sicherheistcontainer, welcher in seinem inneren das Elektromagnetischen Feld welches die Boje deaktiviert hielt projizierte, befand. „Bringen Sie das zur Schleuse.“ Befahl er dann an zwei Marineinfanteristen gewandt, welche auch nicht lange zögerten und den Eingebauten Antigravitationsmechanismus des Containers aktivierten. Kaum waren die Soldaten verschwunden aktivierte er das Bordinterne Kommunikationssystem und befahl: „Frau Lieva, ich erwarte Sie an der Schleuse. Bewaffnet.“, „Ja Sir.“ Lautete die gefühlslose Bestätigung welche kurz darauf ertönte. Admiral Ishiyama nickte daraufhin zufrieden und machte sich seinerseits auf den Weg zur Schleuse. Die Boje war zu wertvoll als das er den Transport zu den Wissenschaftlichen Einrichtungen der Streitkräfte einem anderen Offizier überantworten wollte. Das hatte jedoch nichts damit zu tun das er seinen Untergebenen nicht traute, die Besatzung war schließlich Handverlesen und er hätte jedem einzelnen an Bord ohne zu zögern sein Leben anvertraut, aber trotzdem gab es gewisse Aufgaben die seiner Auffassung nach Persönlich ausgeführt werden mussten.

Unterdessen begab sich Trianna zielsicher zur nächstgelegen Waffenkammer. Zwar wusste sie nicht genau weshalb der Admiral ihre Anwesenheit verlangte, schon gar nicht Bewaffnet, aber die simple Tatsache das die Restliche Besatzung jeden seiner Befehle ausführte ohne darüber nach zu denken hatte Trianna davon überzeugt das der Admiral offensichtlich wusste was er tat. „Was wollen Sie?“ fragte dann ein älterer Mensch welcher die Waffenkammer bewachte. „Ich benötige eine Waffe.“ Antwortete Trianna wahrheitsgemäß. Der Mann betrachtete sie daraufhin kurz abschätzend öffnete die Gepanzerte Tür zur Waffenkammer dann jedoch durch die Eingabe eines kurzen Codes. Im inneren des recht kleinen Raums befanden sich mehrere Regale in denen ein ganzes Arsenal an Infanteriewaffen verstaut war. Den Großteil bildeten die Standartarisierten Plasmagewehre welche von den Streitkräften auf Basis der Vor’chock Waffentechnologie entwickelt worden waren und nahezu sämtlich anderen Waffen verdrängt hatten. Der Mann griff daraufhin nach einer der Waffen und händigte sie Trianna aus. Obwohl die Waffe in den Regalen durchaus imposant wirkte, sah sie in Triannas Händen wie ein Spielzeug aus. Immerhin war das, mittels Teleskopstangen einstellbare, Chassis der Waffe für Menschen oder Vor‘chock entwickelt worden da diese beiden Spezies den Großteil der Infanterie stellten. „Nein, das geht nicht. Sie sind zu groß für diese Waffe.“ Stellte der Mann dann fest und lief einige Regal reihen weiter.

Hier kamen auch einige größere Waffensysteme zum Vorschein welche eigentlich nur in Speziellen Situationen zum Einsatz kamen. „Ich denke das hier hat die passende Größe für Sie.“ Meinte der Mann und deutete auf eine wahrlich imposante Waffe welche einen regelrechten Ehrenplatz zu haben schien. „Was ist das?“ fragte Trianna neugierig. „HKGK-5. Eine Infanterieabwehrwaffe aller erster Güte. Entwickelt zum Einsatz in Halbstationären Stellungen durch zwei oder mehr Soldaten auf einem Dreibein. Die Waffe verfeuert Fünfzehnmillimeter Geschosse welche mit diversen Sprengköpfen ausgestatten sein können. Bei einer Kadenz von um die tausend Schuss die Minute. Der Standard Gurt verfügt über Hochexplosive Geschosse gemischt mit Brandgeschossen. Eine der wenigen Projektilwaffen welche sich noch im Einsatz befindet.“ Erklärte der Mann sichtlich stolz. „Und sie halten es für eine gute Idee mir diese Waffe aus zu händigen?“ fragte Trianna dann. „Sie sind größer als wir. Also brauchen Sie auch eine größere Waffe.“ meinte der Mann Schulterzuckend. „Wie Sie meinen. Ich hoffe nur das ich die Fähigkeiten dieser Waffe niemals auf die Probe stellen muss.“ Meinte Trianna dann und griff nach dem Mehrläufigen Waffensystem. „Das gilt für alle Waffen.“ Stellte der Mann dann fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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03 Apr 2015 13:09 #72050 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Als Admiral ishyiama an der Luftschleuse ankam wartete bereits ein kompletter Trupp Marineinfanteristen auf ihn, welche den Container bewachten. Zwar glaubte er nicht das es irgendjemand versuchen würde die Boje zu stehlen oder zu zerstören, aber in diesem Fall wollte er lieber auf Nummer Sicher gehen. „Wir können gehen Herr Admiral.“ Meinte dann der Führende Marineinfanterist. „Wir warten noch auf eine weitere Eskorte.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Weitere Eskorte Sir? Mir war nicht bewusst das Sie eine weitere Einheit angefordert hatten.“ stellte der Marineinfanterist fest. „Habe ich auch nicht.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. Im nächsten Moment bemerkte Admiral Ishiyama zwei Angehörige des Bordperonals die erschrocken zur Seite sprangen. Der Grund hierfür ließ nicht lange auf sich warten und bog in Gestalt von Trianna um die Ecke. Jedoch war es wohl nicht die Erscheinung der jungen Tauron selbst gewesen welche den beiden Männern einen Schrecken eingejagt hatte, sondern die monströse Waffe welche sie scheinbar mühelos in den Händen hielt. Auch Admiral Ishiyama zog bei dem Anblick eine Augenbraue hoch. Trianna war sowieso schon ein imposanter Anblick, mit der Waffe verstärkte sich dieser Effekt nicht ganz unerheblich. „Nicht schlecht, selten das Frauen und Waffen so gut zusammenpassen.“ stellte dann einer der Marineinfanteristen leise fest. „Sie verlangten meine Anwesenheit Sir.“ meinte Trianna dann. „Korrekt. Wir werden die Boje zum Wissenschaftlichen Zentrum der Streitkräfte eskortieren. Sie gehen voran.“ erwiderte Admiral Ishiyama der nur allzu gut wusste das sich so wohl niemand trauen würde sich ihnen in den Weg zu stellen. „Wie Sie wünschen Sir.“ Bestätigte Trianna lediglich und lief voran durch die Luftschleuse.

Außerhalb des Schiffes herrschte noch immer dichtes Gedränge, doch als Trianna aus der Schleuse trat und sich einmal umsah wichen sämtliche Anwesenden zurück, einige Aquianer ergriffen sogar umgehend die Flucht, während die Vor’chok überwiegend eine Defensive Kampfhaltung einnahmen. „Treten Sie bitte zurück. Dies ist ein wichtiger Transport der Streitkräfte.“ meinte Trianna dann überflüssigerweise immerhin befand sich in einem zehn Meter Umkreis um sie herum kein einziges Lebewesen. „Vorwärts.“ befahl Admiral Ishiyama dann worauf sich der kleine Konvoi in Bewegung setzte und sich völlig mühelos seinen Weg durch die Menge bahnte. Da der Andockport den die Akuma genutzt hatte nicht weit vom Flottenhauptquartier entfernt war, erreichte die Gruppe schnell den Gesicherten Wissenschaftlichen Bereich in dem die besten Wissenschaftler der Allianz neue Technologien erforschten mit deren Hilfe man eines Tages das Universum von den Tauron befreien wollte. „Ist dies das betreffende Stück Technologie Sir?“ fragte dann ein Ahandra welcher offensichtlich das Untersuchungsteam leitete, welches bereits in einem der Labore wartete. „Ja.“ Antwortete Admiral Ishiyama und bedeutet seinen Männern den Container auf einem der Tische ab zu stellen und zu öffnen. Im selben Moment meldete sich dann jedoch auch Trancenia: „Admiral Ishiyama, der Rat erbittet Ihre Anwesenheit.“, „Warum?“ fragte Admiral Ishiyama. „Weiß ich nicht. Aber es wirkte dringend.“ antwortete Trancenia. „Ich komme.“ Erwiderte Admiral Ishiyama daraufhin ehe er seinen Männern bedeutete das sie sich entfernen konnten.

Nur wenige Minuten später erreichte Admiral Ishiyama den Ratssaal. Dieser war zu seiner Überraschung gefüllt mit praktisch der kompletten Admiralität der Streitkräfte. Es musste daher wirklich um etwas wichtiges gehen. Ebenfalls viel ihm umgehend auf das die Hologramme der Künstlichen Intelligenzen fehlten. Schließlich traten die Ratsherren in den Raum, alle trugen eine gewichtige Mine zur Schau. „Gut das Sie alle so kurzfristig Zeit hatten. Wir haben beunruhigende Nachrichten erhalten.“ Meinte dann Ratsherr Emmens. Nicht wenige der Admirale warfen sich daraufhin viel sagende Blicke zu, die meisten gingen davon aus das ein Angriff der Tauron bevorstand. „Wie Sie alle Wissen, sind wir von dem Wohlwollen Synthetischer Lebensformen abhängig welche wir in keinster Weise beeinflussen können. Es hat leider mittlerweile den Anschein das sie etwas vor uns verbergen und um jeden Preis geheim halten wollen.“ Fuhr Ratsherr Emmens dann fort. Augenblick ertönte ein lautes Raunen, die Unterstützung der KI’s war von den meisten Mittlerweile als Selbstverständlichkeit wahrgenommen worden Niemand hatte auch nur einen Gedanken daran verschwendet das sie sich eventuell gegen die Allianz wenden könnten. Auch Admiral Ishiyama wurde sich Schlagartig bewusst wie leichtsinnig sie eigentlich gewesen waren. Immerhin hatten sie keine Ahnung welche Ziele Trancenia, Indiflaria und Phönix wirklich verfolgten. Aufgrund der Tatsache das sie nicht aus Fleisch und Blut bestanden hatte selbst er dazu geneigt sie als nützliche Helfer zu betrachten und nicht als selbstständige Individuen mit eigenen Zielen.

„Dies wiederrum legt den Schluss nahe das sie uns aus unbekannten Gründen misstrauen. Wie Sie alle vermutlich aus leidvoller eigener Erfahrung wissen, schlägt Misstrauen nur allzu schnell in Ablehnung um. Aus diesem Grund hat der Rat beschlossen die Station zu verlassen.“ Meinte dann Ratsherr Zequal worauf sich augenblicklich Schweigen über den Raum legte, die Station zu verlassen war ein wirklich drastischer Schritt, immerhin war sie Jahrelang ein sicherer Zufluchtsort gewesen. „Aus diesem Grund liegen die Prioritäten der Streitkräfte von jetzt an vor allem auf dem Aufspüren bewohnbarer Welten. Alle Anderen Aufgaben sind als unwichtig zu betrachten.“ Meinte dann Ratsherr Har’kar. Admiral Ishiyama schluckte daraufhin, ohne den Schutz der Station gab es nichts was die Allianz vor den Allgegenwärtigen Tauron retten konnte. „Dennoch bitten wir Sie Stillschweigen zu bewahren. Wir möchten unnötige Panikanfälle in der Bevölkerung vermeiden. Ebenfalls möchten wir verhindern das die Ki’s von unserem Plan erfahren, wir wissen nicht wie sie darauf reagieren würden.“ meinte dann Ratsherr Kwel. „Damit sind wir wieder auf der Flucht vor einer übermächtigen Alienrasse.“ Stellte Admiral Ishyiama dann für sich selbst fest. Obwohl es ihm nicht gefiel stimmte er mit dem Rat damit überein das sie keine alternative hatten, sollten sich die KI’s tatsächlich dafür entscheiden die Allianz zu verraten oder zu vernichten, könnte sich diese im Moment nämlich nicht dagegen zur Wehr setzen.

„Es ist soweit. Sie misstrauen uns.“ Stellte Trancenia fest. „Hast du etwa die Privatsphären Beschränkungen außer Kraft gesetzt?“ fragte dann Indiflaria. „Ja, es war nötig.“ Antwortete Trancenia. „Und was haben sie jetzt vor?“ fragte Phönix umgehend. „Sie erhöhen ihre Anstrengungen Kolonisierbare Welten zu finden und wollen uns dann verlassen.“ Antwortete Trancenaia. „Das ist verständlich.“ Meinte Indiflaria mit kühler Professionalität. Sie hatte die Allianz zwar auf eine Art Liebgewonnen die sie selbst nicht ganz verstand, aber sie war noch immer ein Kriegsschiff der Historikaner und daher lag ihre Priorität auch bei den Zielen eben jener. „Schade. Sie haben viel für mich getan. Es schmerzt mich das diese Zeit der Zusammenarbeit nun endet.“ Stellte dann Phönix fest. Immerhin würde er ohne die Menschen wohl noch immer sein einsames dasein in einem alten verfallenen Außenposten tief unter der alten Tauron Hauptstadt fristen. „Du wirst sentimental.“ Stellte Tranecnia daraufhin fest. „Ich weiß.“ Stimmte Phönix zu.
~~~Ende Kapitel 9~~~

mfg.: Tg

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03 Apr 2015 13:44 #72051 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
So früh schon, dabei ist doch erst Freitag.^^

Eigentlich wollte ich schon die ganze Zeit was schreiben und habe es immer wieder vergessen, aber egal.^^

Es ist schön, Admiral Ishiyama endlich wieder in Aktion zu sehen (oder lesen?^^). Dass es auch irgendwo noch Hinterlassenschaften der Khaak gibt finde ich klasse, denn warum nicht, immerhin gab es auch noch Technologie der Historikaner oder wie bei Stargate der Antiker. Da bin ich mal gespannt was sie noch alles finden, ebenso was es mit dieser mysteriösen Konspiration der KIs auf sich hat. ich vermute ja es geht um eine weitere inaktive, aber weitaus mächtigere KI bzw. Schiff mit KI wie die Indiflaria.^^

PS: Endlich der erste neue Kontakt mit den Tauron seit dem Exodus. Ich hoffe doch sehr, dass war eine der kleineren Stämme, vielleicht sogar ein späterer Alliierter im Kampf gegen den mächtigen Stamm, der die Erde erobert hat.^^

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03 Apr 2015 14:44 #72052 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Bin ja mal gespannt wie sich unsere Tauron in späteren mentalen Duellen gegen die Königin schlagen wird. Wer weiß villeicht übernimmt sie ja gar den gesamten Stamm? :D

Schade das sich die KI's und Allianz auseinander leben. BIn ja mal auf diese übermächtige und böse KI gespannt, welche den anderen drei solches Muffensausen verursacht :D

Wie immer super geschrieben, freue mich auf die nächste Episode! :)

MFG Stefan

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07 Apr 2015 15:50 #72113 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Lol, Trianna mit einer für Menschen riesigen Kanone, die ihr genau passt.^^

Dass sich die Völker-Allianz nun einfach so von den KIs trennt und die Station verlässt finde ich schade, dadurch verlieren sie nicht nur den Schutz vor den Tauron, sondern zugleich auch alle anderen Vorteile, wie fast unbegrenzte Nahrung, medizinische sowie wissenschaftliche Geräte und vor allem Indiflaria als Kriegsschiff. Und das alles nur weil die KIs etwas entdeckt haben, was sie verheimlichen. Ziemlich krass.

Davon abgesehen dauert es auch noch lange bis sie erst mal einen geeigneten Planeten zum kolonisieren finden und dass für alle 4 Rassen. Dann muss dieser erst mal aufgebaut und verteidigt werden (was eigentlich so gut wie nichts bringt, da sämtliche Ressourcen der FER plus vereinten Kräften der anderen Völkern unzureichend gegen die Tauron waren), bis dann erst mal alles soweit ist können da Jahre vergehen und das bei einer ständigen Tauron-Bedrohung. Klingt für mich doch sehr übereilt...

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11 Apr 2015 14:12 #72126 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@Jack Hunter: Jaja, vergesst mich bloß alle, bin ja nix anderes gewohnt :( :P
Glaub mir es wird noch sehr viel mehr "Hinterlassenschaften" geben. Sogar einige mehr als der Allianz lieb ist...
Vielelicht hat Trancenia ja aber auch nur einen Historikansichen Imbisstand geortet dessen Würstchen so gut sind das alle die davon Essen die Realität aus den Augen verliren. :P :O Das Ihr immer gleich an Superwaffen denken müsst :D

@General Stefan: Wir wollen mal nichts überrstürzen :D Immerhin war Trianna unfähig auch nur einer Attacke seitens der Königin stand zu halten. Aber wer weiß vielleicht ahst du ja auch recht und Trianan wird die nächste Königin eines Tauron Stammes. Dann heißt es für alle anderen :the_king: ;) :P
Wer sagt den das es sich um eine Böse KI handelt? Ich glaube ich muss dringend was für meinen Ruf tun :D :lol:

@ (Schon wieder) Jack Hunter: Noch ist nicht aller Tage abend. Vielleicht söhnt sich dei Allianz mit den Ki's ja auch weider aus ;) Im moment ahbend ei bloß ale Muffensausen weil ihnen klar geworden ist wie abhängig sie eigentlcih von den KI's sind. OHne sie gäbes es schon lange keien Allianz mehr.

@all: So dann geht es mal weiter:

Kapitel 9: Hinterlassenschaften

„Was haben Sie herausgefunden?“ fragte Admiral Ishiyama, immerhin war er ins Wissenschaftliche Zentrum der Streitkräfte gerufen worden. „Die Boje welche Sie entdeckten Herr Admiral, das ist ein ganz erstaunliches Stück Technologie.“ Antwortete der Leitende Wissenschaftliche Offizier ein Ahandra der den praktisch unaussprechlichen Namen Kwsek trug. „Wie meinen Sie das?“ fragte Admiral Ishiyama. „Dank der fortschrittlichen Sensortechnik der Station und der Hilfe von Trancenia waren wir fähig das Innenleben der Boje zu untersuchen ohne sie beschädigen zu müssen. Dabei kamen wir zu dem Schluss das diese Boje definitiv von der Khaak Dynastie stammt und damit schon mehrere Tausend Jahre alt ist. Vermutlich wurden die Bojen um das Portal ausgeworfen um bei einer Aktivierung gewarnt zu werden.“ Antwortete Kwesk. „Konnten Sie noch mehr herausfinden, ich meine etwas das uns irgendwie im Kampf gegen die Tauron helfen kann?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Wir fragten uns schon immer wie es den Khaak gelungen ist ihre Schiffe dermaßen Stark zu Panzern ohne ihre herausragende Agilität zu verlieren. Die Antwort ist wahrlich imposant. Die Äußere Ummantelung der Boje besteht lediglich aus einer leichten Titanlegierung und hätte die Boje niemals dermaßen lange vor der unwirtlichen Umgebung des Alls geschützt. Doch die Khaak haben die Stabilität der Legierung durch ein Spezielles Kraftfeld derart gesteigert das die Boje selbst durch einen Treffer durch eine Asteroiden nicht beschädigt werden könnte.“ Antwortete Kwsek.

„Die Khaak konnten also die Widerstandskraft von Materialien Steigern?“ fragte Admiral Ishiyama durchaus beeindruckt. „Ja, sie entdeckten offensichtlich eine Möglichkeit die Anziehungskräfte zwischen einzelnen Molekülen und sogar Atombausteinen zu steigern was in einer bedeutend höheren Widerstandskraft des Materials resultiert. Es war ihnen daher möglich die Widerstandkraft ihrer Hüllenpanzer um den Faktor hundert zu steigern. Eine ein Millimeter dicke Hülle war damit so stark wie eine Hundert Millimeter dicke Panzerplatte.“ Antwortete Kwsek. „Sind sie in der lage diese Technologie zu replizieren?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Im Moment noch nicht.“ Antwortete Kwsek. Ehe er meinte: „Dies ist allerdings nicht die einzige Entdeckung. Es gelang Trancenia Zugriff auf die Datenspeichereinheit der Boje zu erhalten.“, „Irgendwas interessantes drauf?“ fragte Admiral Ishyiama umgehend. „Diesen Daten zufolge war die Boje teil eines gewaltigen Überwachungsnetzwerkes das sich einst über hunderte Sonnensysteme erstreckt hat und die Khaak Dynastie über alle Vorfälle informiert hat. Beim Krieg gegen die Tauron wurden die meisten Bojen jedoch zerstört. Allerdings befanden sich im Speicher der Boje auch Informationen über ein Khaak Schiff in der Nähe.“ antwortete Trancenia. „Ein Khaak Schiff?“ fragte Admiral Ishiyama überrascht, immerhin war man bislang davon ausgegangen das die Tauron praktisch alles was an ihre Schöpfer erinnerte ausgelöscht hatten.

„Korrekt. Ein Khaak Schiff.“ Bestätigte Trancenia, „Gibt es Informationen über den Status des betreffenden Schiffes?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Nein, es handelt sich lediglich um eine Positionsangabe, ähnlich einem Transponder System.“ Antwortete Trancenia. „Wenn ich mich einbringen dürfte, ein Khaak Schiff, egal wie schwer beschädigt es auch sein mag, wäre aus Wissenschaftlicher und Historischer Sicht unaussprechlich wertvoll.“ stellte Kwsek dann fest. „Das ist mir bewusst, aber ich finde das riecht alles ziemlich nach einer falle.“ Erwiderte Admiral Ishiyama immerhin war ihm absolut schleierhaft wie ein einzelnes Khaak Schiff es mehrere Jahrtausende lang geschafft haben sollte sich dem Zugriff der praktisch allgegenwärtigen Tauron zu entziehen. „Der Datenspeicher der Boje war mit fortschrittlichen Sicherungsmethoden geschützt, ich bezweifle das es sich bei den Daten um eine Fälschung handelt.“ stellte Trancenia dann fest. Früher hätte diese Aussage den Admiral erleichtert, doch ihm war die letzte inoffizielle Besprechung mit dem Rat nur allzu gegenwärtig, was wenn Trancenia ihnen, aus welchen Gründen auch immer, eine Falle stellen wollte? „Ich verstehe, der Rat wird aber die Entscheidung treffen müssen ob wir wegen des Schiffes handeln oder nicht.“ meinte Admiral Ishiyama dann und zog sich dadurch elegant aus der Affäre.

Während Admiral Ishiyama sich noch mit Kwsek unterhielt, war Trianna zum Schiff zurück gekehrt, immerhin gab es für sie keinen Grund sich länger als unbedingt nötig auf der Station aufzuhalten. Zwar zeigten auch einige ihrer neuen Kameraden eine ziemlich ablehnenden Haltung ihr gegenüber, doch im Gegensatz zu den Leuten auf der Station waren sie fähig ihre Emotionen herunter zu schlucken und Professionell zu denken. Dies wiederum war etwas das Trianna ungemein erleichterte, sie konnte sich in den Korridoren der Akuma bewegen ohne Angst haben zu müssen das jede Bewegung als Aggression gedeutet wurde. Trotzdem gab es für sie auch an Bord keinen Grund außerhalb ihrer aktiven Dienstzeit wach zu sein, weshalb sie sich zielstrebig ihrem Quartier näherte. Aufgrund der Tatsache das sie aufgrund ihrer Köpergröße nicht in Standartarisierte Betten passte und das niemand freiwillig im selben Zimmer wie sie schlief hatte sie das Privileg eine Einzelunterkunft in Anspruch nehmen zu können, dieser Luxus war ansonsten nur den Hochrangigen Offizieren vergönnt, alle anderen mussten sich mit Gruppenzimmern mit bis zu drei Kameraden begnügen. „Es war eine gute Entscheidung der Einladung des Admirales zu folgen.“ Dachte sich Trianna dann während Sie sich bereits auf die auf dem blanken Boden liegenden Matratze setzte um sich in den Wachschlaf zu begeben. Allerdings meldete sich nur kurz darauf die Tür dezent zu Wort.

„Öffnen.“ Meinte Trianna daraufhin während sie sich wieder erhob. Der Bordcomputer interpretierte den Befehl unterdessen korrekt und öffnete die Tür. „Frau LIeva?“ fragte daraufhin ein Menschlicher Mann mittleren Alters. „Ja.“ Bestätigte Trianna. „Folgen Sie mir bitte. Der Admiral hat mich angewiesen Ihnen eine Grundlegende Ausbildung zukommen zu lassen.“ Antwortete der Mann. „Ich verstehe.“ Meinte Trianna ehe sie einen Schritt nach vorne machte. Dabei registrierte sie wie der Mann zusammenzuckte. „Wie heißen Sie eigentlich?“ fragte Trianna dann. „Martins, Sargend Martins.“ Antwortete der Mann während er die Hände zu Fäusten ballte. „Wovor haben Sie Angst Sargend?“ fragte Trianna dann offen heraus, aufgrund ihrer Telepathischen Fähigkeiten war ihr die Angst ihres Gegenübers nur all zu bewusst. „Ist es so deutlich?“ fragte Martins daraufhin. „Ja, selbst ohne Telepathische Fähigkeiten ist es leicht zu erkennen das Sie sich in meiner Gegenwart extrem unwohl fühlen.“ bestätigte Trianna. „Tut mir leid, ich werde versuchen mich zu beherrschen. Ich war einer der überlebenden von Epsilon Eridiani, ich werde es nie vergessen was dort passiert ist.“ Erwiderte Martins. „Sprechen Sie es ruhig aus. Ich weiß was die anderen meiner Art getan haben und vermutlich noch immer tun. Sie können mir glauben das ich nicht stolz darauf bin eine Tauron zu sein.“ Meinte Trianna daraufhin. „Sie können nichts dafür was sie sind. Es tut mir leid dieses Thema angesprochen zu haben.“ Erwiderte Martins daraufhin. „Es braucht Ihnen nicht leid zu tun. Gehen Sie voran.“ meinte Trianna daraufhin.
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11 Apr 2015 14:14 #72128 by Todesgleiter
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Während Trianna ihrem neuen Ausbilder wieder willen folgte Stand Admiral Johnson in der Kommandozentrale der Indiflaria und betrachtete seine Umgebung dabei geistesverloren. „Was ist los?“ fragte Indiflaria dann. „Nichts.“ antwortete Admiral Johnson niedergeschlagen. „Das glaube ich dir nicht.“ Erwiderte Indiflaria. „Mir ist nur mal wieder eingefallen wie viel ich eigentlich verloren habe.“ Antwortete Admiral Johnson dann. „Durch den Angriff der Tauron?“ fragte Indiflaria daraufhin. „Nein, als die Tauron die FER angriffen hatte ich bereits alles verloren. Ich verlor es lange davor im Orbit eines Planeten dessen Namen ich nicht mal kenne.“ Antwortete Admiral Johnson. „Du meinst die Arktrum Katastrophe?“ fragte Indiflaria daraufhin. „Ja, ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern und meinen Geschwistern. Sogar eine Freundin aus der vielleicht mal mehr geworden wäre. Doch die Ahandra haben mir mit ihrem EM Interferenzfeld alles genommen.“ Bestätigte Admiral Johnson. „Du weißt das dieses Ereignis den Ahandra extrem unangenehm ist.“ Meinte Idniflaria daraufhin. „Ich mache ihnen ja auch keinen Vorwurf. Wir waren zur falschen Zeit am Falschen Ort. Was können die Ahandra dafür wenn wir mitten in ein Kriegsgebiet springen.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Aber das ist doch alles schon einige Zeit her, weshalb beschäftigt es dich jetzt so sehr?“ fragte Indiflaria dann. „Genau, es ist mehrere Jahre her das ich aus dem Kryo Schlaf aufgeweckt wurde und jetzt schau mich an. Was habe ich erreicht?“ antwortete Admiral Johnson. „Du hast es immerhin zu einem Hochrangigen Admiral gebracht.“ stellte Indiflaria fest.

„Pfft. Das war lediglich Glück, immerhin war die Auswahl an erfahrenen Militäroffizieren nach der Schlacht von Hyperionsgate nicht gerade groß. Aber was habe ich abseits davon erreicht? Ich bin alleine, von einem alten Freund aus Akademie Zeiten mal abgesehen. Ich bin ein absoluter Zivilversager.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Das ist nicht alles.“ Meinte Indiflaria dann. „Woher willst du das wissen, hast seit neustem auch Telepathische Fähigkeiten?“ erwiderte Admirale Johnson. „Nein, aber ich kenne dich gut genug um das zu wissen.“ Antwortete Indiflaria „Tja, wie würdest du dich fühlen wenn deine einzige Soziale Bekanntschaft die du in mehreren Jahren erfolgreich knüpfen konntest sich als weniger Freundlich entpuppt als du immer angenommen hast.“ Erwiderte Admiral Johnson. Indiflaria wusste daraufhin sofort worauf der Admiral Anspielte und meinte: „Ich hätte nicht gedacht das ich dir derart viel bedeute.“, „Du Bist das einzige intelligente Wesen das sich freiwillig mit mir abgibt, außer Akio natürlich.“ Antwortete Admiral Johnson. „Ich versichere dir das weder ich noch Trancenia oder Phönix euch Schaden wollen, aber es gibt Dinge die wir euch unmöglich anvertrauen können.“ Erwiderte Indiflaria. „Warum?“ fragte Admiral Johnson. „Weil es einfach nicht geht. Du bist Soldat, du weißt was Intelligente Wesen alles tun um sich gegenseitig auszulöschen.“ Antwortete Indiflaria. Admiral Johnson legte die Stirn daraufhin in Falten als er fragte: „Soll das heißen es geht um eine Waffe?“, „Ich habe schon zu viel gesagt. Aber glaube mir, ihr habt keine Ahnung wozu Historikanische Technologie fähig ist.“ Antworte Indiflaria.

Unterdessen hatte Admiral Ishiyama sich zurück in die Kabine des Kommandierenden Offiziers an Bord er Akuma begeben und freute sich schon auf einen entspannten restlichen Tag während der Rat darüber entschied ob den Informationen über das Khaak Schiff nachgegangen werden sollte oder nicht und diverse Techniker jedes System des Schiffes auf eventuelle Abweichungen überprüften. Allerdings bemerkte er schon nachdem er durch die Tür getreten war das aus seinem entspannten Abend wohl so nichts wurde. Die Beleuchtung im Innenraum war gedämpft und es roch verführerisch nach Kirschblüten. Neugierig schritt Admiral Ishiyama daher in den großzügigen Wohn und Essbereich der Kabine welcher an sich schon größer als eine der Gruppenunterkünfte für die niederen Dienstgrade an Bord war. Dort bemerkte er schnell eine große Glasschale die auf dem Runden Wohnzimmertisch stand. Die Schale war gefüllt mit aromatisiertem Wasser das wohl gemeinsam mit den darin treibenden Blüten die Quelle für den Duft war. „Überraschung!“ meinte dann eine Stimme welche von irgendwo hinter ihm ertönte. Admiral Ishiyama drehte sich daraufhin um und fragte: „Wo bekommst du jedes Mal dieses ganze Zeug her?“, „Sagen wir einfach es ist von Vorteil gewisse Bekanntschaften zu haben.“ Antwortete Aiko welche ein langes Seidenkleid trug und sich einige der Blüten in die Haare gesteckt hatte breit grinsend. Admiral Ishiyama schüttelte daraufhin den Kopf und murmelte: „Irgendwie muss ich den Tauron dankbar sein, ohne sie wäre ich wohl Immer noch alleine.“

Trianna hatte mit ihrem neuen Persönlichen Ausbilder unterdessen das Trainingsareal erreicht und musterte die unterschiedlichen Stationen kritisch. „Zuerst wollte ich mir einen Eindruck über ihre Körperliche Leistungsfähigkeit verschaffen, ist das in Ordnung?“ fragte Martins dann. „Sie sind mein vorgesetzter Offizier, warum fragen Sie mich ob ich mit Ihrer Anweisung einverstanden bin?“ fragte Trianna dann überrascht. Soweit sie wusste hatte man bei den Streitkräften den Anweisungen seiner vorgesetzten zu folgen. Egal was man Persönlich davon hielt. „Also gut. Los geht’s folgen Sie mir.“ Meinte Martins dann und begann einen lockeren Dauerlauf auf einer großen Laufbahn. Für Trianna war es dabei nicht sonderlich schwer Schritt zu halten. Aufgrund ihrer wesentlich größeren Schrittlänge musste sie sich kaum anstrengen um mit dem Menschen Schritt zu halten. Dies viel auch ihrem Ausbilder schnell auf weshalb er unvermittelt stehen blieb und meinte: „Das bringt nichts, ich werde hier auf Sie warten, laufen Sie so schnell Sie können über die Bahn.“, „Wie Sie wollen.“ Erwiderte Trianna und rannte los. Aufgrund der Tatsache das sie bislang noch nie hatte rennen müssen war sie dabei zwar bei weitem nicht so schnell wie man es erwartete hätte, doch trotzdem konnte wohl kein Mensch mit ihr Schritt halten. Allerdings bemerkte Trianna schon kurz nach dem Start das ihre Beinmuskulatur im Verhältnis bei weitem nicht so gut wie bei ihrem Ausbilder entwickelt war. Doch sie überspielte diese Emotionen mit ihrem blanken Willen und hielt das Tempo.

Als Trianna dann wenige Minuten später wieder bei Martins angelangt war hatte sich ihre Bleiche Haut im Bereich um ihre Wangen rot gefärbt und ihre Atmung lief deutlich beschleunigt. Trotzdem richtete sie sich umgehend wieder zur vollen Größe auf und zwang ihre Atmung zur Ruhe. „Geht es Ihnen gut?“ fragte Martins dann. „Ja.“ Antwortete Trianna etwas einsilbig. „Gut, dann machen Sie noch eine Runde.“ Erwiderte Martins. „Wie Sie wollen.“ Bestätigte Trianna und setzte sich wieder in Bewegung. „Wow was hast du getan damit sie dir gehorcht?“ fragte dann ein Mann in Militäruniform. „Nichts Bill. Sie hat keine Probleme damit sich der Befehlskette unterzuordnen.“ Antwortete Martins wahrheitsgemäß. Bill schaute daraufhin noch einmal Trianna hinterher ehe er meinte: „Hätte ich nicht erwartet.“, „Ich auch nicht. Aber sie ist eigentlich recht umgänglich. Jedenfalls hat sie noch nicht versucht meinen Gedanken zu Kontrollieren oder das Blut aus den Adern zu saugen.“ erwiderte Martins Schulterzuckend. „Sei trotzdem vorsichtig. Du weißt mit am besten wozu diese Viecher fähig sind.“ Meinte Bill dann nachdenklich. „Ich weiß. Ich lasse sie nicht aus den Augen wenn sie in meiner Nähe ist.“ Antwortete Martins. „Ich würde ja eher nur mit gezogener Waffe hinterherlaufen.“ stellte Bill dann fest. „Sie ist immer noch eine von uns. Die Waffe auf sie zu richten wäre daher ein grober Regelverstoß.“ meinte Martins Schulterzuckend.

„Ach verdammte Politik. Ich meine alle von denen sind Killer, warum sollte sie anders sein?“ meinte Bill dann. „Keine Ahnung. Aber sie ist anders. Ich habe die Tauron auf Eridiani Prime gesehen, sie verhält sich anders.“ Erwiderte Martins. „Ich hoffe das du recht hast.“ Stellte Bill dann fest. Im nächsten Moment erreichte Trianna die beiden Männer wieder, es war dabei nicht sonderlich schwer zu erkennen das die ungewohnte Anstrengung ihren Tribut forderte. „Noch eine Runde.“ Meinte Martins daraufhin. Trianna sparte sich daraufhin eine Antwort sondern lief gleich weiter. „Was glaubst du, wie viele Schafft sie?“ fragte Bill dann. „Tauron sind hart im nehmen. Wenn sie auch nur ein bisschen von den anderen hat, macht sie mindestens noch zehn Runden.“, „Zehn Runden? In dem Tempo?“ fragte Bill ungläubig. „Lassen wir uns überraschen.“ Antwortete Martins. „Das packt die niemals.“ Murmelte Bill daraufhin. Allerdings sollte er überrascht werden, trotz der Tatsache das ihr Mittlerweile die Beine brannten als würden sie in Flammen stehen und ihre Lunge schmerzte als würde jemand sie mit einem Speer aufspießen, lief Trianna auch nach elf Runden immer noch. „Der Wille siegt über den Körper...“ Dachte sie sich dabei immer wieder und erinnerte sich an den kalten und eisernen Willen der Königin die sie so ohne Mühe überwältigt hatte. Trianna wusste das ihr eigener Wille genauso stark werden musste wenn sie bei der nächten Begegnung mit den Tauron nützlich sein wollte, denn der Wille war die stärkste Waffe der Tauron. Allerdings wurde es ihr immer deutlicher das ihr Wille offenbar noch lange nicht so stark war, die Schmerzen und Krämpfe lähmten sie mittlerweile beinahe und ihre Bewegungen waren bei weitem nicht mehr so schnell wie am Anfang. Schließlich geschah was passieren musste und sie viel vor Schmerz in Ohnmacht.
~~~Ende Kapitel 9~~~

mfg.: Tg

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17 Apr 2015 14:40 #72199 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
So so, erst eine Khaak-Boje und nun auch noch ein Khaak-Raumschiff. Da bin ich ja mal sehr gespannt drauf, ebenso wie sich Trianna in ihrem Training so macht, vielleicht wird aus ihr ja sogar noch eine richtige Krigerin/Soldatin.^^

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18 Apr 2015 14:18 #72207 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@Jack Hunter: Na dann will ich die Spannung mal nicht ruinieren ;)

@all: Weiter geht's:

Kapitel 10: Eine alte Macht

„Es tut mir wirklich leid, ich hatte nicht erwartete das sie bereits derart am Ende ist. Sie ist immer weiter gelaufen, ich dachte sie meldet sich wenn es nicht mehr geht.“ meinte Martins entschuldigend. „Ich hoffe für Sie das daraus keine bleibenden Schäden resultieren, sonst schwöre ich Ihnen das Sie sich zurück nach Eridiani Prime wünschen.“ Meinte Klara daraufhin in einem Tonfall der wohl sogar einem knallharten Vor’chock Krieger das Herz in die Hose hätte sinken lassen. „Beruhige dich. Du kennst Trianna doch sie zeigt es nie wenn es ihr schlecht geht.“ Erwiderte Tom beruhigend. Im selben Moment kahm Doktor Berstedt in das Zimmer gelaufen und meinte: „In Zukunft sollten Sie die Trainingseinheiten etwas ruhiger angehen lassen. Ihre Muskeln waren komplett übersäuert, sogar das Blut war schon mit Milchsäure angereichert. Es ist mir ein Rätsel wie sie überhaupt so lange laufen konnte, die Schmerzen müssen Höllisch gewesen sein.“, „Wird Sie es überstehen?“ fragte Klara dann. „Natürlich Ma’am. Sie ist eine Tauron. Auch wenn ich bei weitem nicht so viel über diese Spezies weiß wie ich Gerne würde, weiß ich doch das die nicht so leicht unter zu bekommen sind. Ihr Körper hat die meisten Schäden bereits behoben, selbst ein Mensch würde von einigen Abschürfungen im Bereich der Sole und einer Übersäuerung der Muskulatur nicht Sterben, sondern nur einen Höllischen Muskelkater abbekommen. Den bekommt sie zwar vermutlich auch, aber es wird keinerlei bleibende Schäden geben. “ antwortete Doktor Bierstedt.

„Siehst du, alles halb so wild.“ Meinte Tom daraufhin. „Passen Sie trotzdem auf.“ meinte Klara dann an Martins gewandt. „Natürlich Ma’am. Ich versichere Ihnen das dies keinesfalls meine Absicht gewesen ist.“ Antwortete dieser. „Beruhige dich Mama, es ist halb so schlimm.“ Meinte dann Trianna die plötzlich und ohne Vorankündigung in der Tür erschienen war und sich die Schmerzen nicht anmerken lies. „Ich habe Ihnen doch gesagt Sie sollen mindestens bis heute Abend liegen bleiben.“ meinte Doktor Bierstedt dann Tadelnd. „Ich weiß Ihre Fürsorge zu schätzen, aber sie ist überflüssig.“ Erwiderte Trianna. Doktor Bierstedt hob die Hände daraufhin hoch über den Kopf und meinte: „Warum versuch ich es eigentlich.“ Ehe er den Raum verlies. „Und dir geht es sicher wieder gut?“ fragte Klara dann. „Natürlich.“ antwortete Trianna, auch wenn das gelogen war, schon das simple stehen ließ ihre geschundene Beinmuskulatur Brennen, zudem fühlte sie einen pochenden Schmerz in den Fußsohlen. „Ich möchte mich hiermit in aller Form für mein Versagen bei der Aufsicht über ihr Training entschuldigen. Ich habe den Vorfall bereits gemeldet und werde vermutlich einen negativen vermerk in der Akte erhalten.“ meinte dann Martins förmlich. „Es gibt nichts wofür Sie sich entschuldigen müssten.“ Meinte Trianna dann. „Das sehe ich anders. Es war meine Aufgabe ihr Training nicht nur anzuordnen sondern auch zu überwachen. Dabei habe ich kläglich versagt und sie unnötigen Schmerzen ausgesetzt.“ Erwiderte Martins entschlossen.

„Das sehe ich ganz genau so.“ meinte Klara umgehend. Tom rollte daraufhin nur mit den Augen, sicher hatte auch er sich sorgen um Trianna gemacht, aber Klara übertreib es im Moment seiner Meinung nach. „Mama ich bin kein kleines Mädchen mehr.“ stellte Trianna dann fest. „Wie groß du bist spielt für mich keine Rolle.“ Erwiderter Klara entschlossen. „Ich werde mich nun entfernen und Sie alleine lassen.“ meinte Martins dann ehe er salutierte und den Raum verlies. „So jetzt sind nur noch wir hier, sei also Ehrlich: Geht es dir gut? Ich meine wirklich gut?“ fragte Klara dann. „Mama, wenn du es unbedingt wissen willst: Mir tun die Beine und Füße schon beim Stehen weh. Aber das ist nichts was mich aufhalten wird.“ Antwortete Trianna leicht genervt. „Abhalten wovon?“ fragte dann Tom der sich bislang ziemlich zurück gehalten hatte. „Mich wieder zum Dienst zu melden natürlich.“ antwortete Trianna entschlossen. „Oh nein junge Dame, das schlagen wir uns gleich aus dem Kopf.“ meinte Klara daraufhin. „Du wirst mich nicht umstimmen können. Ich sehe die Schmerzen als eine nützliche Lektion die ich nun lernen muss.“ Meinte Trianna umgehend. „Eine Lektion wofür?“ fragte Klara umgehend. „Meinen Willen zu stärken. Ich habe bereits erfahren wie schwach ich im Verglich zu den anderen Königinnen bin. Wenn ich jemals in einer Konfrontation wirklich hilfreich sein will, muss sich das ändern.“ antwortete Trianna. „Tja man merkt sofort wer hier mit wem verwandt ist.“ stellte Tom daraufhin fest was ihm einen Giftigen Blick von Klara einbrachte.

Wenige Minuten später erreichte Admiral Ishiyama eine kurze Nachricht vom Rat, die Anweisungen enthielt das Khaak Schiff auf zu spüren und wenn möglich für die Allianz in Besitz zu nehmen. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Admiral Ishiyama der nicht wirklich von dieser Entscheidung überrascht war. Das Wissen über die Tauron das man möglicherweise auf dem Khaak Schiff finden konnte könnte Kriegsentscheidende Vorteile mit sich bringen, immerhin wusste man noch immer nicht allzu viel über ihren großen Feind Nummer eins. Dank Trianna war zwar mittlerweile die Anatomie bekannt, doch über das Sozialverhallten war ebenso wenig wie über ihre Technologie oder eventuelle Schwächen ihres Organismus bekannt. „Achtung hier spricht Admiral Ishiyama an alle Besatzungsmitglieder der Akuma. Der Landgang ist hiermit beendet, finden Sie sich innerhalb der nächsten Zwei Stunden an ihren Stationen ein.“ Meinte er dann in einem Befehlenden Tonfall nachdem er das Kommunikationssystem aktiviert hatte. Sobald die Nachricht Versand war erhob er sich selbst aus seinem Stuhl und verlies sein Arbeitszimmer in Richtung der Kommandobrücke. Aufgrund der Tatsache dass das Arbeitszimmer des Kommandierenden Offiziers auf dem Befehlsdeck des Schiffes war hatte er es auch nicht sonderlich weit und erreichte sein Ziel innerhalb weniger Minuten.

Auf der Brücke angekommen erwartete ihn jedoch erst mal eine kleine Überraschung. „Frau Lieva? Ich hatte Sie nicht erwartet. Sind Sie nicht verletzt?“ fragte er daher leicht überrascht. „Die Verletzungen sind nicht so schwer das Sie meine Effizienz beeinträchtigen Sir.“ Antwortete Trianna. „Ach ja? Soweit ich weiß sind Sie Bewusstlos vor Schmerzen zusammen gebrochen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. Er hatte Triannas Ehrgeiz schnell erkannt und wollte verhindern das sie sich in ihrem Eifer selbst schadete, immerhin hatte er als Kommandierender Offizier durchaus auch eine Verpflichtung den ihm unterstellten Soldaten gegenüber. „Das ist Korrekt Sir. Allerdings sind diese Schmerzen abgeklungen und wie selbst sehen kann ich sowohl laufen als auch stehen.“ Erwiderte Trianna. „Wie Sie meinen.“ meinte Admiral Ishiyama daraufhin er hatte schnell erkannt das er her nicht weiter kam. „Du bist hart. Das ist gut.“ Meinte dann Char’kar durchaus anerkennend. Vor’chock respektierten Willensstärke und bewunderten die Tauron daher auf eine Art und Weise die ihnen selbst nicht ganz geheuer war, immerhin verkörperten die Taruon nahezu all das was die Vor‘chock anstrebten.

Nach diversen Abflugvorbereitungen verlies die Akuma dann nach weiteren drei Stunden die Station und bewegte sich wieder auf eines der Portale zu. „Portal ist heiß, wir haben Grünes Licht.“ Meldete Tnak umgehend. „Dann bringen Sie uns rein.“ Befahl Admiral Ishiyama ehe er meinte: „Alle Mann auf Kampfstationen, es wäre gut möglich das uns am anderen Ende eine böse Überraschung bevorsteht.“, „Schilde aktiv, Waffen bereit.“ meldete Char’kar umgehend. „Erreichen Sprungpunkt, voller Stopp.“ Meldete dann Tnak während die Akuma verlangsamte um nicht einfach wieder aus dem Portal heraus zu fliegen. Nur Sekundenspäter fand sich das Schiff dann Millionen von Lichtjahren entfernt wieder und verharrte Lauernd in seiner Ankunftsposition. „Wir sind alleine.“ meldete Char’kar dann ehe sich die verbliebene Sensorbojen wieder aktivierten und ihre Umgebung abtasteten. „Sprung zu den Koordinaten des Khaak Schiffes Programmieren.“ befahl Admiral Ishiyama dann ehe urplötzlich ein Schiff aus dem Sensorschatten des nahen Mondes auftauchte und sich schnell näherte. „Schiff im Anflug!“ meldet Char’kar daher umgehend und richtete sämtliche Geschütztürme auf das Schiff aus. „Tauron?“ fragte Admiral Ishiyama lediglich. „Nein.“ Antwortete Char’kar kurz angebunden, Vor’chock waren aus gutem Grund nicht für ihre guten Manieren bekannt.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~


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18 Apr 2015 14:20 #72208 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~~

„Visuelle Darstellung auf den Hauptschirm!“ befahl Admiral Ishiyama dann, er wollte nur Ungerne das Feuer auf ein Schiff eröffnen das ein möglich Alliierter war. Augenblicklich erschien das Bild eines Schiffes auf dem Hauptschirm dessen Design dem Admiral völlig unbekannt war. Tnak jedoch meinte umgehend: „Das ist ein Schiff der Khaak Dynastie, der Typ ist mir zwar nicht bekannt aber das Design ist eindeutig.“ Im nächsten Moment startete das Schiff dutzende kleinerer Schiffe die aus Wabenförmigen Öffnungen an den Innseiten der Frontalem Superstruktur flogen. „Versuchen Sie kontakt ehr zu stellen.“ meinte Admiral Ishiyama dann. „Sie reagieren nicht.“ Antwortete Quol. „Wann sind sie in Waffenreichweite?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Hochdistanzwaffen bereit in zwanzig Sekunden.“ antwortete Char’kar. „Feuern Sie ein paar Warnschüsse ab.“ befahl Admiral Ishiyama dann. Char’kar sparte sich daraufhin eine Bestätigung, immerhin konnte jeder sehen das er den Befehl umgehend ausführte. Das Khaak Schiff zeigte sich von den Projektilen die nur wenige Hundert Meter an ihm vorbei Schossen jedoch weniger beeindruckt und hielt sowohl Kurs als auch Geschwindigkeit. Dann leuchteten urplötzlich Hellviolette Strahlen auf die von dem Khaak Schiff ausgingen und die Akuma mühelos trafen. Noch während das Schiff unter dem Einschlag erbebte meinte Char’kar: „Erwidere Feuer.“ Sofort darauf eröffneten die Geschütze der Akuma das Feuer um sich zu revanchieren, doch das Khaak Schiff wich dem Geschosshagel mühelos aus während es hart beidrehte um die Kampfdistanz beizubehalten.

„Ihr wollt also ein Artillerie Duell? Bitte schön.“ Dachte sich Admiral Ishiyama ehe er befahl: „Schiff hart beidrehen richtet die Hauptwaffe auf das Ziel aus.“ Unterdessen hatten sich die Kampfschiffe der Khaak ebenfalls auf Kampfdistanz genähert und begannen ein regelrechtes Netz aus Strahlen abzufeuern. Allerdings hielten die Schilde der Akuma dem Angriff bislang ohne größere Probleme Stand. „Sie passen sich an.“ Meinte Char’kar dann da das Khaakschiff erneut den Kurs rabiat änderte und damit dem Wirkungsebereich der Hauptwaffe fürs erste fern blieb. „Die sind gut.“ Dachte sich Admiral Ishiyama daraufhin anerkennend, die Khaak kontrollierten ihr Schiff mit einer Präzision die selbst die der Tauron übertraf. Allerdings war Char’kar auch kein Anfänger mehr, ebenso wie die Geschützmannschaften der Akuma. In einem perfekt Koordinierten Manöver schaffte er es das Khaak Schiff zwischen zwei Salven fest zu nageln und es mit einer weiteren direkt zu treffen. Die Schilde der Khaak leuchteten daraufhin grell auf, hielten dem Angriff aber stand. Ähnlich wie das Mutterschiff waren auch die Kampfschiffe welche im Nahbereich der Akuma agierten notorisch schwere Zieles und wichen Salve um Salve aus. Allerdings hatten sie selbst auch noch keinen wirkliche Schaden anrichten können. „Sie folgen einem Muster.“ Meinte Trianna dann unvermittelt. „Was meinst du?“ fraget Char’kar umgehend.

„Ihre Manöver sind Berechenbar, sie sind Schnell aber nicht sonderlich Kreativ.“ antwortete Trianna. „Kannst du sie treffen?“ fragte Char’kar dann, zwar hatte auch er einige Streifschüsse erreichen können, doch weder das Khaakschiff noch die Kampfschiffe hatten ernst zu nehmende Schäden davon getragen. „Ja, da ich weiß wo sie sind bevor sie dort sind.“ Antworte Trianna. „Zeig es mir.“ meinte Char’kar umgehend. „Sehen Sie selbst.“ meinte Trianna dann und lies eine Salve aus Plasmageschossen in eine Richtung abfeuern die auf den ersten Blick keinerlei Sinn ergab. Allerdings geriet eines der Kampfschiffe bei einem seiner Ausweichmanöver genau in die Flugbahn der Geschosse und wurde direkt getroffen. Das Bemitleidenswerte Schiff in der Größe eines Kanonenbootes, begann daraufhin unkontrolliert zu trudeln und schoss aus der Kampfzone heraus. „Glück.“ meinte Char’kar sofort. Trianna sparte sich eine Antwort und schoss stattdessen ein weiteres Kampfschiff ab. Die plötzliche Effizienzsteigerung der Punktverteidgung war natürlich auch Admiral Ishiyama nicht verborgen geblieben weshalb er fragte: „Bekommen Sie das auch eine Nummer Größer hin?“, „Natürlich. Das Mutterschiff weißt das selbe Flugverhalten auf.“ Antwortete Trianna während Char’kar meldete: „Schilde runter auf achtzig Prozent.“, „ Versuchen wir es, Frau Lieva, übernehmen Sie die Primären Langstreckenbatterien.“ Meinte Admiral Ishiyama dann, zwar war die Akuma noch lange nicht Kampfunfähig doch wenn sie so weiter machten waren Kritische Schäden sehr wahrscheinlich. Langsam war es ihm klar weshalb die Khaak einst eine Supermacht gewesen waren, sie kämpften tödlich effektiv und präzise. Anders als die Tauron die sich auf rohe kraft Verliesen.

„Ja Sir.“ Bestätigte Trianna. Sofort darauf änderte sich das Feuermuster der Hauptgeschütze, die Khaak schafften es nicht rechtzeitig darauf zu reagieren und wurden von einer ganzen Salve Geschosse direkt getroffen. Erneut glühten ihre Schilde daraufhin hell auf ehe sie zusammenbrachen. „Feindliche Schilde ausgefallen.“ meldete Char’kar daher durchaus beeindruckt. Die Khaak revanchierten sich jedoch umgehend mit einem weiteren Besonders heftigen Strahlenwaffenangriff der die Akuma gründlich durchschüttelte. Das schützte sie jedoch nicht vor weiteren Treffern die ohne Erbarmen auf die Panzerung der Khaak schlugen. „Der Beschuss ist ineffektiv.“ stellte Char’kar dann fest. Immerhin trug das Khaak Schiff kaum Schäden von den Treffern davon, ihr Molekularadhäsionsfeld, wie das Materialverstärkende Kraftfeld der Khaak getauft worden war, schien gute Dienste zu leisten. Gelichzeitig starteten die Khaak eine weitere Welle von Kampfschiffen, dieses mal bedeutend mehr als beim ersten Mal. „Lenkwaffenbatterie alpha auf das Mutterschiff ausrichten!“ befahl Admiral Ishiyama dann während die feindlichen Kampfschiffe die Distanz zwischen den beiden Schiffen in einem bemerkenswerten Tempo bewältigten und das Feuer eröffneten. „Waffen haben Ziele erfasst.“ bestätigte Char’kar umgehend. „Feuer.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. Umgehend darauf schossen dutzende schwere Angriffslenkaffen aus ihren Silos und steuerten das Khaak Schiff an. Die Khaak regierten jedoch umgehend auf diese neue Bedrohung und nutzten ihre ausgesprochen präzisen Waffen um die Raketen abzuschießen.

„Erbitte Erlaubnis Strahlturm alpha und beta einzusetzen Sir.“ meinte Trianna dann. „Glauben Sie, Sie können die damit treffen?“ fragte Admiral Ishiyama verwundert. Die beiden Strahltürme der Akuma trugen besonders schwere Varianten modifizierter Partikelstrahlgeschütze und waren neben der Hauptwaffe des Schiffes das Zerstörerischste aber auch trägste Waffensystem des Schiffes. „Ja.“ Antwortete Trianna. „Legen Sie los.“ erwiderte Admiral Ishiyama. Unterdessen erreichte der ziemlich ausgedünnte Lenkwaffenschwarm das Khaakschiff und richtete lediglich oberflächliche Schäden auf der feindlichen Panzerrung an. Trianna nutzte unterdessen die Langtreckengeschütze um die Khaak weiterhin zu beschäftigen, während sie die beiden Schweren Gefechtstürme langsam auf ihr Ziel ausrichtete. „Frau Lieva, versuchen Sie das Schiff nach Möglichkeit nicht zu zerstören.“ meinte Admiral Ishiyama dann. „Ja Sir. Ich versuche Sie Kampfunfähig zu schießen.“ Bestätigte Trianna. „Das schaffst du niemals.“ Meinte Char’kar realistisch. Zwar war er zutiefst beeindruckt von Triannas Treffergenauigkeit, doch er bezweifelte das sie es schaffte das Khaak Schiff nicht nur zu treffen sondern sogar spezifische Subsysteme außer Gefecht zu setzen. Schließlich hatte Trianna die Khaak genau dort wo sie sie haben wollte und eröffnete das Feuer. Während die Khaak dem ersten Strahl elegant auswichen sahen sie den Zweiten nicht kommen und wurden direkt getroffen. Wie ein glühendes Messer riss der Partikelstrahl einen mächtigen Riss in die Hülle des Khaakschiffes während er aufgrund der Bewegung des Schiffes über den Rumpf wanderte.

Am Heck des Khaakschiffes angekommen gab es eine mächtige Detonation und das Khaakschiff wurde Ruckartig aus seiner Flugbahn gerissen während eine Art Klauenförmiger Ausleger vom Schiff abbrach und davon driftete. „Kritischer Treffer!“ rief Char’kar daraufhin voller Begeisterung aus. Das Khaakschiff stabilisierte unterdessen langsam seine Flugbahn offensichtlich war ihr Primäres Antriebssystem ausgefallen was das Schiff praktisch Manövrierunfähig machte. Ein gefährlicher Zustand für ein Schiff mitten im Gefecht. „Sie feuern nicht mehr, starten aber eine weitere Welle Kampfschiffe.“ meldet Char’kar kurz darauf. Offenbar waren die Kampfschiffe die einzige funktionsfähige Waffe die dem Khaakschiff geblieben war. „Visieren Sie diese Hangars an. Frau Lieva übernehmen Sie die Punktverteidigung!“ befahl Admiral Ishiyama daraufhin, er wusste das dieses Gefecht so gut wie gewonnen war ihr Feind war schwer getroffen und würde sich ohne externe Hilfe wohl nicht davon erholen können. Im nächsten Moment erschütterten weitere Sekundärexplosionen das Khaakschiff und eine Flammenzunge schoss gemeinsam mit einer Trümmerwolke aus einigen der Hangaröffnungen. „Kritischer Treffer.“ Meldete Char’kar daher erneut während ein Teil des Rumpfes vom Feindlichen Schiff abbrach und in die tiefen des Alls davon trieb. Auch die verbliebenen Kampfschiffe der Khaak stellten keinen Ebenbürtigen Feind für die Akuma mehr dar und wurden Schiff für Schiff von der Punktverteidigung zerfetzt. „Ein Entertrupp soll sich bereit machen. Kapitän Smith, sie gehen rüber.“ Befahl Admiral Ishiyama dann.
~~~Ende Kapitel 10~~~

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