Die Tauron Invasion 2

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09 Jan 2016 20:14 #77470 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Hmm muss sagen, dass war einfach irgendwie zu berechenbar, ich hoffe ja, dass es nochmal in der näcshten Staffel einen Plottwist gibt! Auf jeden Fall danke, für die großartige Story bis zu dem Punkt! Habe jedes Kapitel mit einer unheimlichen Vorfreude verschlungen!

Bin immer wieder erstaunt, wie ungeheuerlich deine literarischen Fähigkeiten als Autor gewachsen sind! Ist mir eine unheimliche Ehre und Freude, einen so begnadeten Autor kennen zu dürfen! :D

Freue mich schon sehr auf weiter Geschichten und Kapitel!

LG Stefan

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12 Jan 2016 17:54 #77598 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Was, schon vorbei? Viel zu schnell. :O
Na dann kann ich mir ja Zeit lassen mit den restlichen zwei Kapiteln. :)

Doch TG, wäre super, wenn du wieder, irgendwann wenn du Zeit hast, die neuen Fraktionen, Schiffe und so weiter in die Enzyklopädie aufnehmen würdest. :rolleyes:

@Stefan: Was meinst du denn damit die Allianz hätten ihre neuesten Technologien eingesetzt? Bis Kapitel 47 sehe ich davon lediglich diesen neuen Gruppenfestungsschild (eine geniale Idee übrigends, eine Schildblase aus sämtlichen Schiffen zu generieren, die sämtliche Schiffe umhüllt^^), kein Anzeichen der neuen von dem Khaak-Schiff übernommenen Laserwaffen, Hüllenpanzerung oder sonst was. Nicht mal die Gerok werden in dem Gefecht erwähnt, obwohl sie sich doch noch kurz vor knapp angeschlossen haben. Oder meinst du diese Potenzialtorpedos (doofer Name^^)?

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13 Jan 2016 13:23 #77610 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
Hmm, eigentlcih hatte ich ja vor euch bis zum Samstag zappeln zu lassen, aber ich will mal nicht so sein :D
Da mir schon fast klar war das dieses Ende auf weniger gegenliebe stößt, habe ich vorsorglciher Weiße ein paar weiterer Kapitel geschrieben, welche die Geschichte fortführen und damit natürlich das Ende verändern (In wie fern verrate ich nicht ;) ) Wenn ihr wollt Poste ich diese Kapitel auch noch, ansonsten geht es demnächst mit was ganz anderem weiter.

@General Stefan: Überschlag dich vor lauter Lob nicht :D Spaß bei seite, ich fühle mich geehrt in so hohen Tönen gelobt zu werden.

@Jack Hunter: Das hängt jetzt von euch ab ob du dir Zeit lassen kannts :D
Die Enziklopädie wird noch geupdatete, keine Sorge.

Ach muss ich jetzte jede einzelne Waffe die in einem Raumgefecht abgefeuert wird und jedes Schiff das sich am Kampf beteiligt explizit erwähnen? Ich dachte es währe Slebstverständlcih das die Allianz ihre Schiffe (soweit möglcih) mit der zurückentwickelten Khaaktechnik nachgerüstet hat und das die Gerok aus allen Rohren feuern. Alllerdings darf man nicht vergessen das die Tauron auch den Khaak überlegen waren und seither einiges an Zeit hatten ihre Waffen und Schilde noch weiter zu verbessern.

mfg.: Tg

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13 Jan 2016 17:35 #77611 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Würde mich über ein paar mehr Kapitel freuen, wenn du aber noch eine dritte Staffel dranhängst, wäre es so wie es jetzt ist ein super cliffhanger für die nächste Staffel und in dem Fall wäre es besser, wenn du die Kapitel erst mit der neuen Staffel rausbringst. :D Ist zumindest meine Überzeugung!

LG Stefan

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16 Jan 2016 14:18 #77684 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
Hmm das nenne ich ja mal verhaltenes Interresse :lol:
Da ich aber nicht weiß ob es überhaupt noch eine Dritte Staffel zu DTI geben wird und mein nächstes Projekt noch etwas Zeit in Anspruch nimmt, Poste ich die restlichen Kapitel trotzdem.

Kapitel 49: Unglückliches Familientreffen

„Das war knapp, dank dir.“ Meinte Admiral Johnson während er sich den Kopf rieb, die Nachwehen der Mentalen Attacke der Tauron waren noch lange nicht ausgestanden und sorgten dafür das sich für ihn alles drehte und das ihm übel war. „Ich musste handeln.“ Meinte Indiflaria lediglich. „Wo sind wir?“ fragte Admiral Johnson dann, immerhin hatte er gerade eben erst das Bewusstsein wieder erlangt. „Im Leerraum zwischen den Galaxien.“ antwortete Indiflaria. „Gut, irgendwelche Schäden?“ meinte Admiral Johnson dann während er sich schwerfällig wieder auf seinen Stuhl zog. „Mir geht’s gut, der Besatzung weniger.“ Antwortete Indiflaria daraufhin. „Kann ich nachvollziehen.“ stöhnte Admiral Johnson umgehend was Indiflaria ein Belustigtes Grinsen entlockte. „Hast du mitbekommen was aus dem Rest der Flotte geworden ist?“ fragte Admiral Johnson dann Hoffnungsvoll während er sich abwechseln die Stirn und die Schläfen massierte, in der Hoffnung das der Dröhnende Schmerz dann nachließ. „Ich fürchte wir müssen vom Schlimmsten ausgehen.“ meinte Indiflaria daraufhin. „Ich verstehe.“ Erwiderte Admiral Johnson lediglich, er hatte nicht damit gerechnet das es auch nur einem anderen Allianzschiff gelungen war sich dem Zugriff der Tauron zu entziehen, immerhin war es alleine Indiflaria verdienst das er und seine Besatzung nicht in diesem Moment vor der Königin knieten. „Anweisungen Sir?“ fragte dann der Navigationsoffizier kleinlaut, welcher aussah als wäre er von einer Herde wilder Büffel überrannt worden. „Bringen Sie uns zur Station, der Rat muss informiert werden.“ Antwortete Admiral Johnson. „Aye Sir.“ Bestätigte der Offizier ehe er das Schiff in Bewegung versetzte.

Über Biosphäre 1 kam auch Admiral Ishiyama in diesem Moment wieder zu Bewusstsein und sah sich einmal um. Er lag gemeinsam mit einigen wenigen anderen Soldaten auf dem Boden in einem ihm unbekannten Raum. Der allgegenwärtige Nebel sowie die unangenehm kühle Umgebung verrieten ihm jedoch das er sich wohl auf einem Tauronschiff befand. Im nächsten Moment spürte er regelrecht die Tauron um ihn herum, es waren über zwei Dutzend Soldatendrohnen die ihn und die anderen Allianzsodlaten jedoch vollständig ignorierten und mit großen Schritten über sie hinweg stiegen. Aus irgendeinem Grund machte ihm das Wissen mit so vielen seiner Erzfeinde eingesperrt zu sein jedoch keine Angst, er wusste einfach das sie ihm nichts tun würden. Dann registrierte Admiral Ishiyama etwas fremdes in sich selbst, ein anderes Bewusstsein. Umgehend lief ihm daraufhin ein Kalter Schauer den Rücken herunter, ganz offenbar war er nun, ungewollt, teil des Telepathischen Netzwerks der Tauron und über die Königin mit Milliarden von Wesen verbunden. Erst jetzt besah er sich seine Umgebung näher und stellte fest das Aiko keine zwei Meter von ihm entfernt, mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden lag. „Aiko?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend und quälte sich selbst hoch, wobei jeder einzelne Muskel zu Protestieren schien.

„Aiko?“ fragte er dann erneut und drehte sie sanft herum. „Was ist den...“ murmelte Aiko daraufhin verschlafen ehe sie vollständig aufwachte und sich ihrer Umgebung und Situation bewusst wurde. „Geht es dir gut?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Ich glaube schon, aber was ist diese Kälte in meinem Kopf?“ erwiderte Aiko. „Ich vermute das ist unsere neue Meisterin.“ Antwortete Admiral Ishiyama mit einem niedergeschlagenen Gesichtsausdruck. „Hauptsache wir sind noch zusammen.“ stellte Aiko daraufhin fest und setzte sich auf. „Fragt sich wie lange noch.“ meinte Admiral Ishiyama realistisch, die Königin wusste mit ziemlicher Sicherheit von Ihren Gefühlen für einander, ob sie diese tolerieren würde, bezweifelte Admiral Ishiyama jedoch ernsthaft. Im nächsten Moment ertönte dann ein gequält klingendes Stöhnen und ein weiterer Soldat setzte sich langsam auf. „Ach verdammt, nicht schon wieder.“ Meinte er dann. Admiral Ishiyama erkannte den Mann sofort, es war Tom Simpkins, er war in der Jägerkoordination auf der Akuma eingeteilt gewesen, immerhin zählten er und seine Frau noch immer zu den besten Kampfpiloten der Allianz. „Alles in Ordnung?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Nein Sir.“ Antwortete Tom wahrheitsgemäß.

Admiral Ishiyama konnte sich ein kurzes Grinsen daraufhin nicht verkneifen, trotz der niederschmetternden Situation hatte er seinen Galgenhumor nicht verloren. „Wissen Sie was jetzt passieren wird?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Vermutlich bringen Sie uns zu unserer neuen Wirkungsstätte wo wir dann zur Arbeit eingeteilt werden.“ Antwortete Tom. „Sehr richtig. Kluger Mensch.“ Meinte daraufhin eine kalte Stimme in ihren Köpfen. Admiral Ishiyama und Aiko zuckten daraufhin sofort zusammen. „Sie werden sich daran gewöhnen müssen.“ meinte Tom lediglich mit einem Amüsierten Grinsen, die Präsenz der Königin konnte am Anfang wirklich ziemlich erdrückend sein. Die Mittelung der Königin hatte auch die restlichen Soldaten geweckt, welche sich nun reichlich verdutzt aufsetzten. „Warum haben sie gerade uns zusammengesteckt?“ fragte sich Admiral Ishiyama dann. „Weil es eine Prüfung für mich ist.“ Meinte dann eine weitere eiskalte Stimme, sowohl in ihren Köpfen als auch verbal. Auch wenn sie bei weitem nicht so unangenehm wie die der Königin war. Im nächsten Moment registrierte Admiral Ishiyama wie jemand den Raum betrat. Ähnlich wie die Drohnen wusste er umgehend das es sich um eine wichtige Persönlichkeit handelte, eine Prinzessin. „Hallo Admiral.“ meinte Trianna dann sobald sich Admiral Ishiyama umgedreht hatte.

Admiral Johnson hatte mit seiner Besatzung unterdessen wieder die Station erreicht und bereitete sich innerlich auf die vielen, mit Sicherheit unangenehmen, Fragen vor die er in kürze würde beantworten müssen. „Du musst dir keinen Vorwurf machen, ich war es der den Rückzug eingeleitet hat.“ meinte Indiflaria dann. „Ich mache mir keine Vorwürfe und du hast alles richtig gemacht, die Taktische Situation war Nichtmehr zu halten, Rückzug war die einzig logische Option.“ Erwiderte Admiral Johnson niedergeschlagen. Es mochte zwar stimmen das Rückzug die einzige gangbare Taktik gewesen war doch trotzdem fühlte sich der Admiral Schlecht, er hatte praktisch all seine Freunde und Kameraden in dieser Schlacht verloren. „Sir der Rat wünscht Sie zu sprechen, sofort.“ Meinte dann der Kommunikationsoffizier. „Stellen Sie sie durch.“ Erwiderte Admiral Johnson. „Admiral, wo ist der Rest der Flotte?“ fragte Ratsherr Emmens dann ohne Umschweife oder Zeit mit Höflichkeitsfloskeln zu verschwenden. „Verloren Ratsherr, wir sind die einzigen die es geschafft haben.“ Antwortete Admiral Johnson ebenso unverblümt. „Verloren, alle?“ fragte Ratsherr Emmens daraufhin wobei sein Gesicht einige Schattierungen heller wirkte. „Ja, entweder zerstört oder vom Feind übernommen. Die Tauron haben uns mit einem massiven Telepathischen Angriff überwältigt, wir konnten nur entkommen da Indiflaria immun gegen die Telepathischen Fähigkeiten der Tauron ist.“ erklärte Admiral Johnson wobei er einen bitteren Geschmack auf der Zunge schmeckte. „Ich... Ich verstehe.“ Meinte Ratsherr Emmens daraufhin aschfahl. „Ratsherr, wir müssen uns vorbereiten. Die Tauron werden nicht lange brauchen um sämtliche Informationen aus dem Gedächtnis unserer Leute zu erhalten, wir müssen bereit sein wenn sie kommen.“ Meinte Admiral Johnson dann. Ratsherr Emmens nickte daraufhin schwach ehe er dumpf meinte: „Ich berufe eine Versammlung ein.“
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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16 Jan 2016 14:19 - 16 Jan 2016 14:20 #77685 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

An Bord des Tauron Schiffes starrten die gefangen Soldaten der Allianz unterdessen ehrfürchtig zu Trianna auf, sie wirkte größer als zu ihrer Zeit bei der Allianz, wobei zu vermuten war das sie nicht tatsächlich gewachsen war oder Schuhe mit höheren Absätzen trug sondern das es schlicht und ergreifend mit ihrem Auftreten zu tun hatte, sie sprühte regelrecht vor Autorität. „Tri!“ rief Klara dann welche gerade eben erst erwacht war und wollte auf ihre Tochter zu stürzen, doch ihre Beine versagten ihr den Dienst. „Kommt mir nicht zu nahe.“ Meinte Trianna dann kalt. Klara schluckte daraufhin, Trianna hatte sich verändert, jegliche wärme, jegliches Gefühl schien sie verlassen und eine kalte von Machtgier gesteuerte Hülle zurückgelassen zu haben. „Was wollen Sie?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Ich will alles. Ihr komplettes Wissen, all Ihre Erinnerungen und zu guter Letzt ihre Arbeitskraft.“ Antwortete Trianna mit einem höhnischen Grinsen. Dann fuhr ihr Kopf auf einmal herum und sie sah Tom und Klara mit einen kühlen Blick an ehe sie meinte: „Ja ich habe mich verändert. Ich habe erkannt was für eine schwache Närrin ich war. Jetzt bin ich stark, jetzt bin ich würdig eine Tauron zu sein.“, „Du warst nicht schwach und genau deshalb weiß ich das du immer noch da drinnen steckst erstickt unter der intriganten Gier der Königin.“ Meinte Tom dann ehe er das Gesicht verzog und zusammenbrach. Klara kreischte daraufhin schockiert auf ehe sie meinte: „Tri, lass das!“ Trianna machte sich daraufhin nicht einmal die Mühe auf zu sehen, doch trotzdem taumelte dann auch Klara mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück ehe sie in sich zusammenbrach. „Sonst noch jemand der meine Autorität in Frage stellen will?“ fragte dann Trianna mit unterkühlter Stimme und Gefährlich blitzenden Augen.

Admiral Ishiyama wich daraufhin instinktiv vor Trianna zurück, auch wenn das überhaupt nichts nützte, ihre Telepathischen Fähigkeiten konnten Distanzen praktisch ohne Zeitverlust überwinden. Trianna ihrerseits drehte sich daraufhin schwungvoll herum was ihr Gewand sowie die Hüftlange Schwarze Haarpracht elegant wehen lies ehe sie aus dem Raum schritt und gleichzeitig einen Mentalen Befehl gab ihr zu Folgen. Entsetzt stelle Admiral Ishiyama fest das seine Beine den Befehl umgehend ausführten aus der entgeisterten Miene der restlichen Soldaten schlussfolgerte er das ihnen ähnlich erging. Trianna hatte in ihrer Zeit bei den Tauron wirklich eine Menge gelernt und ihre Fähigkeiten massiv ausgebaut. „Wo bringen Sie uns hin?“ fragte Admiral Ishiyama dann. Seine Frage wurde jedoch ignoriert, Trianna schwieg sowohl Akustisch als auch Mental und marschierte weiter in einem eindrucksvollen Tempo durch die Korridore. Da er daraufhin sonst nichts zu tun hatte nutzte Admiral Ishiyama die Möglichkeit sich um zu sehen. Wie er schon früher auf dem Kreuzer vermutetet hatte wirkte das Innere eines Tauronschiffes mit lebendigen Tauron darin noch viel Respekteinflößender. Insbesondere da ihn alle um fast eine ganze Körperlänge Überragten. „Ob sie uns töten?“ fragte Aiko dann mit einem Gesichtsausdruck als hätte sie den Tot selbst gesehen. „Nein, sie werden uns in fügsame Arbeiter verwandeln.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Und wenn wir uns nicht fügen?“ fragte Aiko umgehend. „Wir haben keine andere Wahl, versuch doch mal dich ihrem Willen zu wiedersetzen.“ Meinte Admiral Ishiyama verbittert, er hatte schnell gemerkt das sie aus eigner Kraft unmöglich aus dieser Situation entkommen konnten, die Telepathischen Fähigkeiten waren einfach ein unfairer Vorteil und veränderten die Spielregeln komplett.

Obwohl sie sich äußerlich und auch in den oberen Schichten ihres Bewusstseins, nichts anmerken lies, tobte in Triannas innerem in diesem Moment ein Chaotischer Sturm der Gefühle. So sehr sie sich auch anstrengte, es gelang ihr nicht ihre Emotionen mittels ihres Willens unter Kontrolle zu bringen was daran lag das ein Teil von ihr , ein Teil den sie längst tot geglaubt hatte, gar nicht wollte das sie ihre Emotionen unter Kontrolle bekam. Die direkte Begegnung mit den Leuten aus ihrer Vergangenheit die ihr etwas bedeutet hatten, insbesondere mit ihren Eltern, hatte einen schlafenden Teil ihres Bewusstseins wiedererweckt und dieser Teil von ihr stemmte sich mit aller Macht gegen die Kontrolle der Königin, gegen die Lebensart der Tauron. Im Moment wusste Trianna daher nicht was sie tun sollte und wählte mit voller Absicht einen möglichst langen Weg durch das Schiff, um Zeit zum Nachdenken zu Gewinnen. Allerdings musste sie zu ihrem eigenen entsetzen feststellen, das je länger sie über die Situation nachdachte ihr immer klarer wurde das die aufrührerische Seite recht hatte und das es falsch war was sie im Moment machte. „Es kann doch nicht sein das ich so weit manipuliert wurde.“ Dachte sich Trianna dann schockiert. Sie musste sich jedoch eingestehen das die Königin über Jahrhunderte der Erfahrung in der Manipulation des freien Willens anderer verfügte, es also durchaus möglich war das es ihr gelungen war Trianna Werte zu verdrehen und zu pervertieren um den Zielen des Stammes zu dienen.

„Schwachsinn! Du hast der Königin alles zu verdanken, ohne sie wärst du noch immer einen unwürdige Made die gemeinsam mit den anderen minderwertigen Rassen im Dreck wühlt.“ meinte dann ihre Loyale Seite. Allerdings war sie trotz allem was während ihrer Zeit bei der Allianz vorgefallen war Glücklich gewesen, ein Gefühl das sie seit ihrem Aufenthalt bei den Tauron Nichtmehr empfunden hatte. Diese innere Unsicherheit machte Trianna wütend, sie war es mittlerweile gewohnt die Kontrolle zu haben, sie nun nichtmehr zu haben war als würde man ihr etwas nehmen das ohne Zweifel zu ihr gehörte. Verärgert fauchte sie daher und wurde daraufhin aufgrund dieser unbewussten und unkontrollierten Handlung noch wütender auf sich selbst. „Tolle Königin bist du, hasst nicht mal dich selbst im Griff.“ Dachte sie sich daher verstimmt. „Wartet hier.“ Fauchte sie dann die Leute an die sie früher einmal Freunde genannt hatte nachdem sie durch eine Tür in einen der Aufenthaltsräume getreten war welcher von den Sklaven an Bord bewohnt wurde. Zu ihrer inneren Befriedigung folgten daraufhin keine Fragen oder Kommentare, es wurde sich einfach still gefügt, wie es sich für Sklaven gehörte. Mit wirbelndem Gewand drehte sich Trianna dann herum und lief, etwas schneller als zuvor, davon.

Nachdem Trianna davon gerauscht war schaute sich Admiral Ishiyama in dem Raum um, außer ihm und den anderen Allianzsodlaten hielten sich noch weitere Wesen in dem Raum auf, Stellenweiße gehörten sie Spezies an von deren Existenz die Allianz überhaupt nichts wusste. Allerdings Liesen die alteingesessenen die Neuankömmlinge in Ruhe und starrten weiterhin mit leerem Blick Löcher in die Luft, es war offenkundig das sie Stellenweiße schon Jahrzehnte unter der Herrschaft der Tauron lebten und jegliche Eigeninitiative verloren hatten. „Haben Sie einen Plan Sir?“ fragte Kapitän Smith dann. „Nein und wenn ich einen hätte wüssten die Tauron davon, Sie sind in unseren Gedanken Kapitän. Sie wissen alles was wir denken, wir können keinen Ausbruch planen.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Ich hasse Telepathie.“ Stellte Kapitän Smith daraufhin fest. „Gewöhnen Sie sich dran, das macht es erträglicher. Ich spreche aus Erfahrung.“ Meinte Tom daraufhin mit einem verbitterten Tonfall. „Super.“ Meinte Kapitän Smith lediglich.
~~~Ende Kapitel 49~~~

mfg.: Tg

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Last edit: 16 Jan 2016 14:20 by Todesgleiter.

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16 Jan 2016 18:40 #77693 by General Stefan
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Schön geschriebenes Kapitel wie immer!

Schätze mal, dass entweder Trianna ihrem Gewissen erliegen wird und die Allianzmitlgieder retten wird oder deine menschenhassende Seite gwinnt mal wieder die Oberhand TG und alle bleiben Sklaven :D

Muss sagen, dass ich trd immer wieder überrascht bin was für ein brennendes Gefühl von Hass du in mir auf einen Charchter regen kannst xD

LG Stefan

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16 Jan 2016 20:13 #77694 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
Also ich finde es toll, dass du noch ein paar Kapital dran gehängt hast (ein Epilog wäre auch noch ausreichend gewesen^^). Danke TG! Ich finde deine FFs sind die besten, da du das so richtig professionell und gut rüber bringst. Zudem bist du schon von allem am längsten im Geschäft. OK, USB hat auch schon jede Menge FFs gepostet, jedoch sind die nicht so langlebig. Schade ist es nur, dass Amelius keine Fortzetzung zu "Die Wraith-Allianz" geschriben hat, die fand ich kam an deine am nächsten, was die Atmosphäre, Characterentwicklung und Story angeht. DTI und DRG sind aber dennoch meine Lieblinge. :)

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23 Jan 2016 13:33 #77890 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Ich hasse doch keine Menschen :rolleyes: Ich versuche nur ein gegengewicht zu den ganzen Lächerlichen Hollywood Aliens zu bieten welche sich immer von irgend nem Chuck Norris Verschnitt platt machen lassen :P

Pass bloß auf, du weißt doch: Hass der Weg zur dunklen Seite ist! Dann kannst du mit den Tauron gemeinsame sache machen.

@Jack Hunter: Danke für die Blumen! =) Als geschäft würde ich das aber nicht bezeichnen immerhin kann ich mir davon nichts zu Essen kaufen :( Ist eher ein Fruchtloses Hobby :lol:

@all: So bevor es weiter geht noch ne kleine Info am Rande: Wen es interressiert der sollte ab jetzt hin und wieder mal ins Enziklopädien Thema schauen, hab mal mit der DTI2 Enziklopäödie angefangen. Jetzt geht's aber weiter:

Kapitel 50: Schicksalsduell
„Worauf warten die eigentlich?“ fragte Aiko während sie ihre Beine noch etwas fester an sich zog. „Keine Ahnung.“ gestand Admiral Ishiyama, immerhin hatte niemand mehr etwas von ihnen gewollt nachdem Trianna sie hier abgeladen hatte. „Vermutlich beansprucht gerade etwas ihre Aufmerksamkeit mehr. Von uns geht schließlich keine Gefahr aus.“ Mutmaßte Tom. Klara schniefte daraufhin laut, sie hatte den Schock noch immer nicht überwunden das ihre Tochter jetzt einer ihrer Erzfeinde war. „Es wäre einfacher gewesen wenn sie gestorben wäre.“ Stellte Tom dann leise für sich selbst fest. Plötzlich öffnete sich dann die Tür und Trianna lief mit wehendem Gewand in den Raum. Umgehend schien die Raumtemperatur um zwei Grad ab zu fallen, ihre Aura war wahrlich einschüchternd. Ohne das ein Wort gesprochen wurde Verliesen dann sämtliche andere Sklaven den Raum, ebenfalls wandten sich die beiden Soldatendrohnen ab welche Trianna eskortiert hatten und bezogen außerhalb des Raumes vor der Tür Stellung. Gleichzeitig richtete sich Admiral Ishiyama gemeinsam mit dem Rest der Grupe trotzig an der Wand auf während Triannas Augen wild funkelten, sie wirkte eher wie ein wildes Tier denn wie eine junge Frau, ein Effekt der wohl durchaus beabsichtigt war. Sobald sich die Tür dann hinter den letzten Sklaven geschlossen hatte machte Trianna einen langen Schritt auf die an der Wand stehenden zu, welche daraufhin kollektiv schluckten. „Mit euch habe ich noch etwas zu klären.“ Meinte sie dann wobei man ihre Rasiermesserscharfen Zähne deutlich erkennen konnte, mittlerweile gab sie sich keine Mühe mehr sie zu verbergen.

„Wir haben Ihnen nichts getan.“ Meinte Admiral Ishiyama dann und erwartete im nächsten Moment eine Telepathische Maßregelung. Zu seiner Überraschung blieb diese jedoch aus. Ebenso entspannte sich Triannas Haltung merklich und das Raubtierhafte verschwand aus ihren Zügen. „Sie haben recht.“ Meinte sie dann. Wobei ihre Stimme bei weitem nicht mehr so unterkühlt klang. „Es tut mir leid das ich Sie hier rein gezogen habe.“ Meinte Trianna dann auf einmal und klang dabei ernsthaft verlegen. „Wie meinen Sie das?“ fragte Admiral Ishiyama vorsichtig, es war immerhin gut möglich das es sich um eine Finte handelte. „Ich habe Sie unterschätzt, die Königin. Ich hatte keine Vorstellung davon wie mächtig und intrigant sie ist. Sie hat es irgendwie geschafft meinen Freien willen um zu drehen ohne das ich e selbst bemerkt habe. Glauben Sie mir, das hatte ich nicht beabsichtigt.“ Antwortete Trianna niedergeschlagen. „Tri?“ fragte Klara dann vorsichtig, immerhin war ihr die letzte Reaktion ihrer Tochter auf diese Ansprache noch all zu gegenwärtig. Trianna ließ daraufhin die Schultern hängen und ging in die Hocke damit sie auf Augenhöhe mit ihrer Mutter war ehe sie leise antwortete: „Ja?“ Klaras Augen wurden daraufhin ganz feucht ehe sie Trianna um den Hals viel, ein verstörender Anblick, immerhin trug Triana noch immer die Gewänder einer Königin und wirkte selbst in dieser Pose noch durchaus Respekteinflößend. „Weiß die Königin nichts von deinem Sinneswandel?“ fragte Tom dann skeptisch. „Ich hoffe das es mir gelungen ist meine Intentionen zu verbergen.“ Antwortete Trianna.

„Ist das überhaupt möglich?“ fragte Kapitän Smith daraufhin ebenfalls skeptisch. „Für einen Telepathen der mächtig und raffiniert genug ist schon. Allerdings, habe ich sie schon einmal unterschätzt. Wir sollten uns daher besser beeilen.“ Antwortete Trianna. „Beeilen womit?“ fragte Admiral Ishiyama. „Diese ganze verfahrenen Situation auf zu lösen.“ Antwortete Trianna und richtete sich elegant wieder auf. „Haben Sie einen Plan zur Flucht?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend. Trianna lächelte daraufhin amüsiert ehe sie meinte: „Wir befinden uns im Herz des Stammes, auf dem Basisschiff. Niemand bewegt sich an Bord ungesehen. Flucht ist ausgeschlossen.“, „Was hast du dann vor?“ fragte Klara. „Ich bin eine von Ihnen, ich habe Anspruch auf ihre Traditionen. Eine dieser Traditionen besagt das der Gewinner die Beute behalten darf.“ Antwortete Trianna düster. „Sie wollen doch nicht etwa die Königin herausfordern?“ fragte Kapitän Smith alarmiert. „Doch und wenn ich Siege, bin ich die Königin.“ Antwortete Trianna. „Das ist kein guter Plan Tri. Du hast selbst gesagt das die Königin unvorstellbar mächtig ist.“ Erwiderte Tom. „Das ist sie auch, aber ich bin auch stark.“ Konterte Trianna. „Stark genug? Sie hat über achthundert Jahre Erfahrung.“ Gab Klara zu bedenken. „Mir gefällt der Gedanke auch nicht, aber habt ihr einen besseren Plan?“ meinte Trianna dann. Sämtliche anwesenden Schwiegen daraufhin. Selbst wenn es ihnen irgendwie gelingen würde in den Hangar zu gelangen und ein Schiff zu kapern, konnte die Königin sie immer noch mittels Telepathie wieder gefügsam machen. Immerhin schirmte Trianna sie in diesem Moment lediglich ab.

„Also tun wir es, je länger wir warten desto wahrscheinlicher bemerkt sie das etwas nicht stimmt.“ Meinte Trianna dann wobei man durchaus so etwas wie furcht in Ihrer Stimme hören konnte, sie wusste selbst immerhin am besten wie stark die Königin war. „Tri, eine Frage.“ Meinte Klara dann. „Ja?“ erwiderte Trianna während sie mitten in der Drehung inne hielt. „Was hat dich dazu gebracht wieder du zu werden?“ fragte Klara dann. Trianna setzte daraufhin einen nachdenklichen Gesichtsausdruck auf ehe sie antwortete: „Die Tauron sind stark, sogar immens stark, sie kennen keine Furcht und keinen Schmerz. Aber sie kennen auch keine Freude, keine Liebe. Deshalb können sie die Kraft dieser Gefühle nicht verstehen. Ich aber schon. Als ich euch wieder gesehen habe hat das etwa in mir geweckt von dem die Königin wohl dachte es getötet zu haben. Sie kann nicht verstehen das man Liebe nicht töten kann, denn sie verfügt nur über Hass und Gier.“, „Gut zu Wissen das nicht einmal die Tauron das Gute in einem zerstören können.“ Stellte Kapitän Smith daraufhin fest. Trianna nickte daraufhin ehe sie sich umwandte und mit Herrschaftlichem Schritt vorrausging. Klara standen unterdessen die Tränen in den Augen, weshalb Tom fragte: „Was ist denn los?“, „Ich habe mein Mädchen wieder, aber ich werde sie so schnell wieder verlieren.“ Erwiderte Klara. „Was meinst du?“ fragte Tom umgehend. „Die Königin. Du weißt so gut wie ich wie stark sie ist, sie wird Tri zerschmettern.“ Antwortete Klara. „Unterschätz sie nicht, sie ist deine Tochter und wenn sie nur etwas von Ihrer Mutter hat, dann ist es der Dickschädel. Ich glaube das die Königin keine Ahnung hat was da auf sie zu kommt.“ Erwiderte Tom entschlossen.

Auf der Raumstation bereitete man sich unterdessen auf das Schlimmste vor, sämtliche Zivilsten waren zurück an Bord evakuiert worden, immerhin war die Station selbst der einzige Ort der Schutz vor den Tauron bieten konnte. Aufgrund der Tatsache das die Tauron viele Ranghohe Offiziere der Streitkräfte in ihre Gewalt gebracht hatten war es nur eine Frage der Zeit bis sie die Station finden und alles das sich außerhalb der Schützenden Hülle befand zerstören würden. „Was für ein Gedrängel.“ Stellte Indiflaria fest während sie sich gemeinsam mit Admiral Johnson durch die heillose überfüllten Korridore der Station quetschte. Trotz der imposanten Größe war Trancenia einfach nicht groß genug um die Komplette Allianzbevölkerung ordentlich unterzubringen. Weshalb viele der mittlerweile reichlich genervten Leute mit einem Sitzplatz in einem der Korridore vorlieb nehmen mussten. Admiral Johnson nickte daraufhin lediglich, sparte sich jedoch einen Kommentar, auf Dauer konnten sie so nicht weiter machen, das stand fest. Bislang hatte jedoch niemand eine Lösung für ihr Dilemma gefunden. „Admiral, gut das Sie da sind.“ Meinte dann ein reichlich überfordert wirkender Offizier der Streitkräfte. Aufgrund der Tatsache das der Großteil der Ranghohen Militärs durch den Kampf über Biosphäre 1 in die Hände der Tauron gefallen waren, lag die Komplette Verantwortung nun nur noch bei einigen Wenigen, die mit dieser Aufgabe reichlich überfordert waren Zusätzlich hatte der Allgemeinem Platzmangel dafür gesorgt das die Streitkräfte den Großteil ihrer Räumlichkeiten in Unterkünfte umfunktioniert hatten was dafür sorgte das die überforderten Offiziere nun in eilig improvisierten Großraumbüros arbeiten mussten, was eine absolut Chaotische Situation zur Folge hatte.

Admiral Johnson lies den Blick daraufhin kurz schweifen ehe er tief seufzte. Indiflaria schütteltet daraufhin lediglich den Kopf wobei ihr langes Blondes Haar um sie herum wirbelte. „Was ist denn?“ fragte Admiral Johnson daraufhin. „Nichts.“ Meinte Indiflaria wobei man ihrer Stimme deutlich anhörte dass das gelogen war, Admiral Johnson zog daher eine Augenbraue auffordernd hoch und sah sie streng an. „Ich glaube das eure Zeit abläuft Samuel. Solche Zustände sind auf Dauer unhaltbar.“ Meinte Indiflaria dann wobei ihre Stimme belegt klang, irgendwie hatte sie die Allianz liebgewonnen. „Ich weiß. Wenn es so weiter geht müssen sich die Tauron nicht mal die Mühe machen hier auf zu kreuzen.“ Stimmte Admiral Johnson zu. Indiflaria schaute ihn daraufhin Mitleidgig an ehe Plötzlich ein leichter Aufruhr durch den Raum ging. „Admiral!“ ertönte dann eine Stimme die Admiral Johnson nur allzu gut kannte, sie gehörte zu Ratsherrin Moreau. Als Admiral Johnson sich herumgedreht hatte stellte er fest das die Ratsherrin um Jahrzehnte gealtert wirkte. „Ratsherrin.“ grüßte er dann korrekt. „Admiral, ich möchte eine Ehrliche Antwort von Ihnen, glauben Sie das wir einen ernstgemeinten Angriff der Tauron überleben würden?“ fragte Ratsherrin Moreau dann wobei sie einfach nur unendlich müde klang. „Nun Ratsherrin, die Station ist den Tauron Waffentechnisch um Jahrhunderte voraus, sollten sie es aber an Bord schaffen sind wir erledigt. Die Station ist zu überfüllt um Enterkommandos effektiv ab zu wehren.“ Antwortete Admiral Johnson. Ratsherrin Moreau schien daraufhin noch ein Stückchen weiter in sich zusammenzufallen ehe sie meinte: „So ähnlich haben sich die verbliebenen Offiziere und Trancenia auch geäußert. Der Rat weiß nicht was er tun soll, glauben Sie dass das unsere letzten Stunden sind Admiral?“
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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23 Jan 2016 13:35 #77891 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Unterdessen hatte Trianna gemeinsam mit ihrer Begleitung den Thronsaal des Basisschiffes erreicht und lief sicheren Schrittes voraus, sie wollte die Königin nicht frühzeitig alarmierten um sie mit viel Glück überrumpeln zu können. „Die Sklaven meine Königin.“ Meinte Trianna dann und sprach die Worte dabei bewusst aus, da sie befürchtete das ein vertiefter Gedankenkontakt ihre Absichten verraten könnte. Die Königin richtete sich daraufhin vor ihrem Thron auf und schaute mit funkelnden Augen in die Runde. Man konnte sie als durchaus Attraktiv betrachten, man sah ihr ihre achthundert Jahre definitiv nicht an. „Du hast lange gebraucht, Kind.“ Meinte die Königin dann wobei sie langsam sprach. Trianna schwieg daraufhin und hoffte auf eine günstige Gelegenheit, eine Ablenkung welche die Konzentration der Königin schwächte. Die Königin schüttelte dann den Kopf ehe sie meinte: „Du bist vielversprechend, aber noch immer ein Kind und Kinder muss man hin und wieder zurecht weißen.“, „Ich verstehe nicht.“ erwiderte Trianna und lies einen Hauch von Aggressivität in ihrer Stimme mitschwingen. „Hast du etwa geglaubt ich würde es nicht merken. Hast du geglaubt ich würde nicht erfahren das du wieder in deine alten Denkmuster zurückverfallen Bist? Du unterschätzt mich noch immer!“ meinte die Königin dann ehe sie einen brachialen Frontalen Mentalen Angriff startete. Trianna duckte sich daraufhin umgehend hinter ihren Schutzwall der unter dem Angriff erbebte, die Geistige Macht der Königin war überwältigend, es war kein Wunder dass sie die Königin war und jeden Versuch des Aufbegehrens abwehren konnte.

Als die Königin zum Angriff überging fühlte sogar Admiral Ishiyama die Wucht ihres Angriffes und erschauerte, wenn sogar Wesen ohne Telepathische Kräfte die Auswirkungen des Mentalen Duells fühlen konnten musste es für sämtliche Telepathen in der Nähe um einige Schlimmer sein. Ein kurzer Blick auf die wenigen anwesenden Soldatendrohnen bestätigte diese Vermutung umgehend, die Giganten zuckten regelmäßig zusammen. „Ich werde dich hinwegfegen.“ Meinte die Königin dann mit einem eisigen Tonfall und lenkte Admiral Ishiyamas Aufmerksamkeit damit wieder auf sich. „Nein.“ Erwiderte Trianna entschlossen obwohl sie bereits rückwärts taumelte. Die Königin grinste daraufhin höhnisch, sparte sich jedoch einen Kommentar. Plötzlich fühlte es sich an als würde jemand mit einem Vorschlaghammer auf die Schläfen des Admirales eindreschen weshalb er, wie sämtliche anwesenden Rückwärts taumelte und dich den Kopf hob. Die meisten Tauron, mit Ausnahme von Trianna und der Königin hatte es noch schlimmer erwischt, mehrere der Drohnen waren rücklings umgekippt und blieben vorläufig liegen. „Sie hat Trianna unterschätzt.“ Hörte Admiral Ishiyama dann Tom sagen und erkannte erst in diesem Moment den überraschten Ausdruck im Gesicht der Königin während sie einen Schritt zurück machte. „Du bist stärker als ich erwartet hatte.“ Stellte die Königin dann fest. „Ob Trianna sie besiegen kann?“ fragte Aiko dann. „Ich weiß es nicht.“ gestand Admiral Ishiyama einmal mehr am Heutigen Tag, er hatte keine Ahnung wie ein solches Duell ablief und ob es als nicht Telepath überhaupt möglich war den Stand der Kräfte zu beurteilen.

Die kurze Phase der Euphorie die in Trianna ausgebrochen war nachdem sie die Königin mit ihrer Überaschungsgegenoffensive in die Defensive gedrängt hatte, war ebenso schnell verflogen wie sie gekommen war. Die Königin hatte ihre Angriffe mittlerweile noch weiter intensiviert so das Trianna all ihre Konzentration brauchte um nicht überwältigt zu werden. „Ich muss etwas tun.“ Dachte sie sich während ihr Geistiger Schutzwall unter den Unablässigen Angriffen erzitterte, lange würde sie dieses Duell Nichtmehr kämpfen können, die Königin war zu stark. „Du wirst schwächer. Es war ein Fehler mich herauszufordern.“ Meinte die Königin dann während einer ihrer Geistigen Speere Triannas Schutzwall durchbrach. Trianna taumelte daraufhin zurück und startete einen verzweifelten Gegenschlag der darauf abzielte das die Königin ihre Verteidigung im Angesicht des Sieges vernachlässigte. Als Triannas Angriff auf die Verteidigung der Königin prallte, zog sich diese umgehend zurück um ihre Verteidigung zu stärken, sie ging kein Risiko ein. „Muss sie auch nicht, sie muss nur noch ein wenig durchhalten...“ dachte sich Trianna dann, ihre Kräfte gingen zur Neige und das wusste ihre Gegnerin sehr wahrscheinlich auch, immerhin hatte sie Jahrhunderte der Erfahrung und erkannte die Anzeichen wohl unmittelbar. Schließlich erschütterte ein besonders heftiger Angriff Triannas Bewusstsein so tief das sie Gleichgewicht verlor und in die Knie ging während ihre Verteidigungslinie in sich zusammenfiel. Während sie daraufhin hastig einen letzten Schutzwall um das innerste ihres Bewusstseins zog registrierte sie einen Schrillen Schrei ihrer Mutter, ebenso spürte sie die Schadenfreudige Genugtuung der Königin deren Bewusstsein in diesem Moment in das ihre Eindrang und dabei rabiat alles beiseite fegte.

„Sie werden alle mir dienen, genau wie du.“ Meinte die Königin dann in Triannas Gedanken während ihr Bilder ihrer Vergangenheit durch das Gedächtnis zuckten. Trianna nahm daraufhin all ihren Hass und all ihre Verachtung für die Tauron und ihren Lebensstil zusammen und formte einen letzten Gegenschlag daraus den sie dann mit all ihrem Willen gegen die Königin schleuderte. Diese lenkte den Angriff jedoch mühelos ab, Trianna war mittlerweile zu schwach um eine Gefahr für sie zu sein. „Das letzte Mal habe ich dich mit offenen Armen empfangen und dir einige Privilegien eingeräumt, damit ist jetzt Schluss.“ Meinte die Königin dann hämisch, sie genoss den Augenblick ihres Triumpfes in vollen Zügen und zögerte den entscheidenden Schlag daher unnötig heraus. Trianna fühlte sich unterdessen so schrecklich leer, all ihr Zorn, all ihr Hass schien hinweggefegt von einer so allumfassenden Trauer und dem Wissen endgültig versagt zu haben, sie war es die das Schicksal der Allianz besiegelt hatte, sie war es gewesen die den Endsieg der Tauron überhaupt erst möglich gemacht hatte, der Plan der Königin hatte Schlussendlich doch noch funktioniert. Während ihr daraufhin eine einzige Träne die Wange hinunter lief meinte sie: „Es tut mir leid, ich habe versagt.“ Dabei sah sie nicht die Königin an die mit einer Raubtierhaften Fratze auf sie hinunter blickte sondern ihre Familie und Freunde die mit schock erstarrten Gesichtern da standen und die Szenerie beobachteten. „Wie rührend.“ Kommentierte die Königin umgehend Höhnisch.

„Macht nichts, wir werden dich trotzdem immer lieben.“ Meinte Klara dann obwohl auch ihr Gesicht vor Tränen glänzte war ihre Stimme fest und das obwohl sie sehr genau wusste was ihr nun Bevorstand. „Trotz allem, lieben sie mich immer noch und das obwohl ich sie alle einem furchtbaren Schicksal ausgeliefert habe.“ Dachte sich Trianna daraufhin niedergeschlagen und fühlte sich noch elender als ohnehin schon. „Beenden wir das.“ Meinte die Königin dann, welche ihren Sieg offenbar genug ausgekostete hatte und fegte Tirannas letzten Schutzwall bei Seite wie eine lästige Spinnenwebe. Während die Eiskalten und Gleichgültigen Gedanken der Königin in Triannas Geist sprudelten und drohten ihr Denken zu überwältigen, erwuchs in ihr eine neue Kraft, eine Kraft von der sie selbst nicht Gewusst hatte das sie über sie gebot, sie entsprang nicht ihrem Willen und auch nicht dem Hass auf die Tauron, aber sie war stärker war als alles was sie sich vorstellen konnte. Obwohl ihr Denken bereits erlahmte, erstickt von dem Willen der Königin formte Trianna einen weiteren Angriff, mehr unterbewusst als Bewusst und gespeist von ihrer verborgenen Kraftquelle. Als die Königin dies bemerkte wechselten ihre Emotionen von zunächst Höhnisch über überrascht bis hin zu entsetzt. Dann Schoss der Geistige Speer los und verbrannte die Präsenz der Königin auf seinem Weg zu nichts als leere. Dann prallte er auf die Barriere der Königin, welche unter der Wucht schwankte und Schlussendlich viel. Während Trianna wieder zu Bewusstsein kam registrieret sie den panischen Schrei der Königin sowie die Flut der Gedanken die durch ihren Kopf rasten, erst jetzt bemerkte sie das sie die Verteidigung der Königin durchbrochen hatte.

Ohne lange zu überlegen startet Trianna einen weitere Angriff der so heftig war das die Königin ihrerseits rücklings umfiel und mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck in den Zügen auf dem Allerwertesten sitzen blieb. Trianna wurde umgehend darauf von einer wahren Flut aus Emotionen bombardiert, ebenso stürmten unzählige von Eindrücken und Sichtweisen auf sie ein. Sie wusste das sie die Königin besiegt hatte, was sie im Moment fühlte war die geballte Persönlichkeit des gesamten Stammes. Nicht wenige Königinnen vor ihr waren an diesem letzten Schritt gescheitert, da sie ihre Konkurrentin zwar besiegt hatten, aber von der reisenden Flut aus Gedanken die daraufhin auf sie angeprescht waren überrumpelt worden waren. Im Moment hielt Triannas Schutzwall der Sturzflut aus Gefühlen zwar stand, doch sie wusste das sie sich Nicht einfach nur Abschirmen konnte, jede Sekunde in der die Führungsrolle innerhalb des Stammes undefiniert war bot Potential für eine Menge Probleme, so könnten die anderen Prinzessinnen oder sogar der eine oder andere Telepath versuchen aus der Situation Profit zu schlagen was das Auseinanderbrechen des Stammes zur Folge hätte, ebenfalls bestand das Risiko das Drohnen welche sich unter direkten Kommando der Königin befunden hatten jedwede Orientierung verlieren und Amok laufen würden. Trianna atmete daher tief durch ehe sie ihre Barrieren langsam sinken ließ und es dem Schwarmbewusstsein gestatte in ihr Bewusstsein einzudringen.

„Was geht da vor?“ fragte Kapitän Smith als die Königin vor ihrer aller Augen ins Taumeln geriet und ihre Siegessichere Miene blanker Panik wich. Dann stützte sie in einem einzigen Wirbel aus Haaren und Stoffbahnen zu Boden und blieb mit verdutzter Miene und leerem Blick sitzen, mit einem Mal war die Aura der Autorität von ihr abgefallen und sie wirkte überhaupt nichtmehr bedrohlich. „Achtung!“ rief Tom dann als eine der Soldatendrohnen scheinbar orientierungslos quer durch den Raum torkelte und dabei keine Rücksicht darauf nahm die Menschen ausversehen platt zu walzen. Ein lautes Fauchen lenkte dann jedoch umgehend jegliche Aufmerksamkeit auf sich, der Commander hatte sich in Bewegung gesetzt, auch er wirkte irgendwie verunsichert, aber alles andere als Orientierungslos. Mit Festem Griff packte er den Soldaten und schob ihn Gewaltsam auf seine Position zurück. Plötzlich wirbelten die Drohnen dann herum und fixierten Trianna mit einem schwer zu deutenden Blick. Trianna selbst stand im selben Moment schwerfällig auf und wirkte irgendwie verändert. Dann machte der Commander einen entschlossenen Schritt auf Trianna zu. „Lass sie in Ruhe!“ knurrte Tom daraufhin und stellte sich dem mehr als Doppelt so großen Gegnern trotzig in den Weg. Der Commander schob Tom daraufhin lediglich rabiat zur Seite und machte einen weiteren entschlossen wirkenden Schritt. Dann sah Trianna auf, und sämtliche Drohnen im Raum vielen auf die Knie während sie sich mit der rechten Hand auf den Brustpanzer hieben und laut etwas in ihrer Muttersprache sagten. „Das kann doch nicht...“ dachte sich Admiral Ishiyama umgehend ehrfürchtig für dieses Verhalten gab es nur eine Erklärung. Dann erhob sich die Königin auf einmal wieder, auch sie neigte das Haupt, wenn auch widerwillig ehe sie meinte: „Lang lebe die Königin.“
~~~Edne Kapitel 50~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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