Die Tauron Invasion 2

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28 Nov 2015 15:26 #76719 by General Stefan
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Respekt an diese wissenschaftliche Harausforderung, eine ganze Spezies aus dem nichts wieder auferstehen zu lassen!

Ich muss immer so schmunzeln wenn die Gerok in wahrhaft kindlicher Manier ihre Emotionen kaum kontrollieren können!

Macht wie immer einen heiden Spass die Kapitel zu lesen!

Weiter so!

LG Stefan

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05 Dec 2015 13:59 #76780 by Todesgleiter
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@General Stefan: Nun immerhin steht der Allianz ja auch das Wissen von fünf Raumfahrenden Spezies plus die praktsich unerschöpfiche Datenbank der Historikaner zur Verfügung, da solllte es schon amchbar sein einen Körper aus Genproben zu Klonen.

Wie würde es den dir anstelled er GErok gehen. Seit JAhrtausenden leben sie leid udn elend. Zuerst ein Zerstörerrischer Krieg gegen die Brutalen Khaak, dann die faktsich komplette auslöschung der Spezeis durch die Tauron. Worrauf die ganze Art nur noch vor sich hin vegetoert hat. Da kann man schonmal die Fassung verlieren nach all der ZrIt einen Freund zu treffen der einem das leben zurück gibt oder?

@all: Weiter geht's:

Kapitel 43:Das Kalkül der Königin

Es war ein Tag wie jeder andere auch seit sich Trianna den Tauron angeschlossen hatte, das Leben innerhalb des Stammes folgte einer zuverlässigen Routine die von nahezu nichts gestört wurde. Pünktlich auf die Sekunde öffnete Trianna daher die Augen und richtete sich auf. Dabei verschwendete sie keinen Blick an den Raum um sie herum, sie wusste das sich hier nichts verändert hatte, immerhin war sie auch im Wachschlaf mit dem überwältigenden Thelepatischen Netzwerk der Tauron verbunden und wusste daher das niemand das Zimmer betreten hatte. Ohne lange zu überlegen griff Trianna dann in den Kleiderschrank und zog eines der, faktisch identischen, Gewänder heraus um sich an zu kleiden. Zwar schlief sie nicht nackt aber sie hatte schnell gemerkt das es einen guten Grund hatte warum Königinnen sich steht’s fast vollständig bedeckten. Zu viel Haut zu Zeigen lenkte die Drohnen zu sehr von ihrer Arbeit ab, was zusätzliche Konzentration benötigte um sie weiterhin unter Kontrolle zu halten. Was die Kontrolle anging hatte Trianna große Fortschritte gemacht, immerhin blieb ihr nun nichts anderes mehr übrig als abertausende Individuen zu kontrollieren. Dann verlies Trianna ihr Schlafgemach und trat selbstsicher in den Korridor hinaus, vor der Tür standen keine Wachen da es nicht notwendig war, immerhin befand sich ihr Schlafgemach auf dem Königinnendeck des Basisschiffes, vermutlich der am besten bewachte Ort dieser Galaxis.

Da sie keine anders lautenden Anweisungen hatte schlug Trianna dann, wie jeden Tag seit ihrer Inspektion der Erde, den Weg zum Psionischen Überwachungskern ein. Dieser Raum wahr wahrhaft imposant, immerhin liefen hier sämtliche Telepatischen Verbindungen des ganzen Stammes zusammen. Jede Prinzessin die nichts anderes zu tun hatte verbrachte den Großteil ihrer Zeit in diesem Raum und überwachte die Aktionen der untergebenen Drohnen im gesamten Territorium. Meistens waren jedoch trotzdem nicht mehr als zwei Prinzessinnen anwesend die meisten waren mit einer anderem, noch wichtigeren Aufgabe betraut, dem gebären und versorgen von Nachwuchs. Bei dem Gedanken daran zog Trianna unwillkürlich eine Grimasse was ihr umgehend einen Tadelnden Gedanken seitens der Königin einbrachte, die Königin selbst schien nie zu schlafen, wann immer Trianna bei Bewusstsein war, was sie dank des Wachschlafes mittlerweile faktisch immer war, wachte die Königin über ihre Gedanken und ihr entging wahrhaft Garnichts. Ohne ein Wort zu sagen ließ sich Trianna dann auf einem der bequemen Sessel nieder die in einem Kreis im Zentrum des Raumes angeordnet waren. Außer ihr selbst war nur noch eine weitere Prinzessin anwesend, doch auch sie schweig, was nicht verwunderlich war. Solange die Tauron unter sich waren herrschte in aller Regel eine Totenstille, die Telepathische Kommunikation war um ein vielfaches schneller und unmissverständlicher als es die verbale Kommunikation je sein konnte, es gab für die Tauron daher keinen triftigen Grund auf Worte zurück zu greifen, eine Tatsache die für Trianna noch immer Gewöhnungsbedürftig war.

Kaum hatte Trianna sich niedergelassen und ihr Bewusstsein ausgetreckt begannen umgehend Abermillionen von Empfindungen auf sie herein zu brechen. Zuerst war das ein beängstigendes Gefühl gewesen, doch mittlerweile hatte sie sich daran gewöhnt und genoss das Gefühl regelrecht, es hatte eine gewisse berauschende Wirkung die nicht ab zu streiten war. Während Trianna dann in dem Strom aus fremden Gedanken trieb wurde sie sich einmal mehr bewusst, wie zufrieden sie in letzter Zeit war. Das stetige Gefühl der Rastlosigkeit war ebenso wie ihre beständige Furcht vor dem was hinter nächsten Tür lauerte von ihr abgefallen. Die Tauron hatten sie akzeptiert wie sie war, für sie war es irrelevant das sie nicht unter Tauron aufgewachsen war. „Es ist dein Schicksal hier zu sein.“ Stellte dann die Stimme der Königin in Trianna Fest. „Ja meine Königin.“ Antwortete Trianna, immerhin sah sie das mittlerweile ähnlich. Zwar konnte sie die taten ihrer Art noch immer nicht gutheißen, aber dennoch war ihr mittlerweile klar das sie schon immer hier her gehört hatte. „Ich will dir etwas zeigen, komm auf das Kommandodeck.“ Meinte die Stimme der Königin dann auf einmal ohne Vorankündigung. Obwohl Trianna von dieser Aufforderung überrascht war, immerhin hätte die Königin ihr alles was sie ihr zeigen wollte auch auf Telepathischem Wege Zeigen können, leistete sie der Aufforderung, zur spürbaren Befriedigung der Königin, umgehend folge und erhob sich wieder. Die andere Prinzessin im Raum würdigte sie dabei nach wie vor keines Blickes.

Während Trianna dann zielsicher durch die schier endlosen Korridore des Basisschiffes navigierte überlegte sie neugierig was die Königin ihr wohl unbedingt persönlich zeigen wollte. Bislang hatte sie ihre neue Herrin nur einmal zu Gesicht bekommen und das war unmittelbar nach ihrer Ankunft auf dem Basisschiff gewesen als die Königin sie, für Tauron Verhältnisse, direkt herzlich in Empfang genommen und mit einer festlichen Zeremonie in den Stamm aufgenommen hatte. Wenige Minuten später erreichte Trianna dann das Kommandodeck und entdeckte die Königin schnell, sie stand direkt vor dem Frontalfenster der Kommandobrücke durch dass das warme Licht eines nicht allzu weit entfernten Sterns viel. „Ihr habt mich gerufen.“ Meinte Trianna dann in Gedanken, es gab keinen Grund laut zu sprechen. „Sieh dir das an.“ Erwiderte die Königin und Trianna wusste auch ohne einen Hand zeig das sie damit die Umgebung des Schiffes meinte. Trianna ließ den Blick daraufhin neugierig aus den Panoramafenstern schweifen und entdeckte schnell was die Königin gemeint hatte: Das Schiff war von einem gewaltigen Schiffsfriedhof umgeben. Einige der ziemlich mitgenommen wirkenden Schiffe konnte Trianna klar als Tauron identifizieren, doch die meisten anderen konnte sie nicht erkennen. „Du fragst dich was das für ein Ort ist? Das sind die Überbleibsel des Chrn’chta Krieges.“ Meinte die Königin dann in Gedanken. Trianna runzelte daraufhin die Stirn, sie wusste das Chrn’chta ein Eigenname war, weshalb sie ihn nicht zu übersetzen brauchte, aber sie hatte keine Ahnung was sich hinter diesem Namen verbarg.

Dann zuckte allerdings eine Erinnerung durch ihren Geist und mit einem mal wusste sie wer die Chrn’chta gewesen waren. Eine Maschinespezies, erschaffen von einer anderen Spezies um sich ihrer Feinde zu entledigen. Die Chrn’chta hatten ihren Auftrag daraufhin sehr gründlich ausgeführt und eine Schneise der Zerstörung durch die hiesige Galaxis geschlagen. Erst als sie auf die Tauron trafen war ihr Feldzug am Ende. Trianna erschauerte bei den Erinnerungen an die Brutalen Schlachten, doch schlussendlich hatten selbst die für Tot und Zerstörung konstruierten Killer Maschinen keinen Chance gegen die Macht der Tauron gehabt. „Warum zeigt Ihr mir das?“ fragte Trianna dann. „Ich zeige dir dass das was wir tun nicht böse ist. Wenn man Spezies mit gewissen Eigenschaften erlaubt sich zu weit zu entwickeln, tun sie schrecklich Dinge. Wir verhindern das es so weit kommt und sichern damit die Vielfalt der Arten im Universum.“ Antwortete die Königin. Früher einmal hätte Trianna solch eine Äußerung von einer Tauron Königin nur mit einem spöttischem Grinsen kommentiert, doch mittlerweile sorgte der stetige Einfluss der Königin auf ihr Denken dafür das sie geringfügig anders über einige Themen dachte, immerhin entsprach es den Tatsachen das die Tauron eroberte Rassen nicht völlig auslöschten sondern sich damit zufrieden gaben ihre Population auf ein leicht zu kontrollierendes Niveau von wenigen Tausend Individuen zu beschränken. „Ich spüre deine Zweifel. Aber denk nach was du über die Vergangenheit der Allianzspezies weißt.“ Stellte die Königin dann fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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05 Dec 2015 14:01 #76781 by Todesgleiter
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~~~fortsetztung des vorherigen Post~~~

Trianna schaute daraufhin erneut auf die unzähligen Trümmer welche das Basisschiff umgaben und musste der Königin insoweit recht geben das die einzelnen Spezies dauernd in irgendwelche Kriege gegeneinander verstrickt gewesen waren. Stellenweise hatten sich sogar, wie im Falle der Menschen, angehörige der selben Art gegenseitig bekämpft. „Wir bekämpfen uns aber auch gegenseitig.“ Stellte Trianna dann fest, immerhin waren die Tauron ebenfalls tief gespalten und zögerten nie damit sich gegenseitig einen Schlagabtausch zu liefern. „Die anderen werden ihren Fehler erkennen sobald wir sie besiegt haben.“ Erwiderte die Königin glatt. Trianna dachte daraufhin über die Worte der Königin nach sie hatte in dem Punkt recht das viele junge Spezies Anleitung brauchen um zu verhindern das sie sich in Endlosen Kämpfen verstrickten und die Tauron hatten die Möglichkeiten dazu. „Langsam beginnst du zu begreifen.“ Stellte Königin umgehend zufrieden fest. „Die Allianz würde diese Denkweise nicht gut heißen.“ Stellte Trianna dann für sich fest. „Die Allianz!“ meinte die Königin aufgebracht ehe sie sich wieder im Griff hatte: „Du gehörst jetzt aber nichtmehr zur Allianz. Was kümmern dich ihre jämmerlichen Ansichten?“, „Ihr habt recht.“ Stimmte Trianna zu während sie den Blick weiter durch die Trümmer gleiten ließ. Irgendwo tief in ihrem Inneren spürte sie das etwas nicht stimmte, das die Königin sie irgendwie manipulierte, doch ihr Bewusstsein war von der Richtigkeit der Schlussfolgerungen überzeugt.

„Bist du nicht auch der Meinung das sich eine Menge Sinnloser Tode auf beiden Seiten hätten vermeiden lassen wenn die Allianz sich uns nicht weidersetzen würde?“ fragte die Königin dann. „Ihr habt recht das dies wohl viele Tote behindert hätte, aber ihr versteht die Allianz noch immer nicht. Sie würden allesamt eher sterben als sich einer fremden Herrschaft zu beugen.“ Erwiderte Trianna. „Das mögen Sie vielleicht von sich denken. Viele Spezies wehrten sich zu Beginn, doch auf Dauer passen sie sich alle an.“ Meinte die Königin kühl und Trianna wusste instinktiv das sie recht hatte. Die Tauron hatten immerhin schon so viele Feinde besiegt und gebrochen, für sie war die Allianz nichts besonderes. „Du wirst sehen sobald wir die Alleinherrschaft haben wird das eine bessere Zukunft für alle Spezies sein, ohne Sinnlose Kriege.“ Meinte die Königin dann. „Ja meine Königin.“ Stimmte Trianna zu, immerhin konnte es keine Kämpfe mehr geben wenn ein einziger Stamm der Tauron die absolute vorherschaft erreicht hatte. „Sehr gut. Du kannst dich jetzt zurückziehen.“ erwiderte die Königin mit mehr als nur einem Hauch Selbstzufriedenheit, alles lief so wie sie es erwartet hatte.

Unterdessen hatte Aiko die Situation ausgenutzt das Admiral Ishiyama gemeinsam mit ihr von seiner Mission zurück gekehrt war und hatte ihn dazu verpflichtet sich an den Planungen für ihre gemeinsame Hochzeit zu beteiligen. Zu seiner Frustration hatte der Admiral sich dabei nicht aus der Affäre ziehen können, immerhin gab es im Moment keine Vorfälle welche seiner Aufmerksamkeit bedürfen würden. „Ach Akio, du kannst doch nicht in Uniform aufmarschieren.“ Stellte Aiko gerade augenrollend fest. „Warum denn nicht. Die Paradeuniform sieht mindestens so Ordentlich aus wie jeder Zivile Anzug.“ Erwiderte Admiral Ishiyama in einem Hoffnungslosen Versuch Aiko doch noch um zu stimmen. „Mag sein, aber ich will dich Heiraten, nicht den Soldaten.“ Erwiderte Aiko und Bohrte Admiral Ishiyama einen Finger in die Brust. „Du hast selbst gesagt das ich für diese Aufgabe lebe.“ Stellte Admiral Ishiyama daraufhin fest. „Ja das habe ich, aber ich bleibe dabei: Keine Uniformen!“ erwiderte Aiko entschlossen. Admiral Ishiyama seufzte daraufhin hörbar ehe er die Arme über den Kopf warf und meinte: „Also gut.“, „Danke.“ Erwiderte Aiko umgehend mit leuchtenden Augen, es war ziemlich offensichtlich wie viel ihr die ganze Sache bedeutete. „Hast du dir den schon überlegt wen du alles einladen willst?“ fragte Admiral Ishiyama dann vorsichtig, noch hatte er ja die Hoffnung die ganze Sache ohne großes Aufsehen zu erregen über die Bühne bringen zu können, allerdings keimte in ihm schon länger die Vermutung das Aiko das anders sah.

„Gut das du das ansprichst. Ich habe da schon mal eine Liste geschrieben.“ antwortete Aiko und zog ein Blatt Papier aus einer Schublade das sie vor Admiral Ishiyama auf den Tisch legte. Dieser ächzte bei dem Anblick des vollgeschrieben Blattes unwillkürlich auf und lies den Blick über die zahlreichen Namen gleiten. „Was ist denn?“ fragte Aiko umgehend. „Gibt es auch jemanden den du nicht einladen willst? Hier steht ja fast die ganze Allianz drauf.“ erwiderte Admiral Ishiyama . „Übertreib nicht so.“ meinte Aiko daraufhin. „Wo willst du die den alle unterbringen?“ fragte Admiral Ishiyama dann, immerhin standen weit über hundert Namen auf der Liste. „Ich hatte gehofft das du deinen Einfluss nutzen könntest um uns einen der Hangars zu Reservieren.“ Stellte Aiko daraufhin fest. Admiral Ishiyama linste daraufhin über den Rand des Papiers zu Aiko hinüber und antwortete: „Ich kann da nichts versprechen.“, „Weiß ich, aber ich bin davon überzeugt das du alles versuchen wirst.“ Erwiderte Aiko.

Während Admiral Ishiyama wieder willens mit der Planung seiner eigenen Hochzeit beschäftigt war, beschäftigte sich Admiral Johnson mit einem Problem der ganz anderen art. Verständlicherweise hatten sich auf die Stellen der ersten Kolonisten auf Biosphäre 1 viel zu viele Leute gemeldet, die Zivile Leitung des Kolonisierungsprojektes hatte jedoch dafür gesorgt das alle die dies wollten auch in der Lage waren in die Kolonie zu ziehen. Das stellte die Streitkräfte, welche als einzige Institution der Allianz über genügend Raumschiffe verfügte, nicht nur vor die Logistische Herausforderung sowohl die Kolonisten als auch die notwendigen Versorgungsgüter zu transportieren, sondern brachte sie auch in eine taktische Zwickmühle. Auf der Station oder im Stationsnahen Raum waren die Zivilisten durch die Bordbewaffnung Trancenias bestens vor jedwedem übergriff geschützt. Nicht mal die Tauron würden es nach momentanem Kenntnisstand wagen die Historikanische Raumstation offen anzugreifen. Biosphäre 1 verfügte über kein derart imposantes Verteidigungssystem, weshalb die Streitkräfte vor dem Problem standen den Schutz der Kolonisten zu gewährleisten. Problematischer weiße hatte jedoch niemand eine Idee wie die Streitkräfte dies im Falle eines offenen Angriffs durch die Tauron bewerkstelligen sollten, bislang war immerhin jede größere Schlacht gegen die Tauron verloren gegangen. Man hatte sich daher darauf geeinigt im Falle eines Angriffs die Zivilbevölkerung umgehend zurück zur Raumstation zu evakuieren, dies setzte jedoch voraus das genügend Schiffe bereit standen um diese Aufgabe übernehmen zu können.

„Es sind zu viele, die bekommen wir im Ernstfall niemals alle rechtzeitig weg.“ Stellte Admiral Johnson dann fest als er die jüngsten Zahlen über die Kolonisierungsbemühungen durchsah. „Dann solltet ihr dafür sorgen das die Zahl der Kolonisten nicht weiter steigt.“ Erwiderte Indiflaria. Admiral Johnson stieß daraufhin ein gequältes Lachen aus ehe er antwortete: „Versuch das mal den Leuten klar zu machen. Ich kann sie ja verstehen, sie wollen endlich wieder richtigen Boden unter den Füßen haben, sie wollen endlich wieder etwas Platz für sich selbst haben das ist alles durchaus nachvollziehbar.“, „Es ist trotzdem nicht hinnehmbar. Es ist taktisch fahrlässig.“ Erwiderte Indiflaria. „Ich weiß aber ich habe in dieser Angelegenheit nicht das letzte Wort.“ Stimmte Admiral Johnson zu. „ Die Kommission?“ fragte Indiflaria daraufhin. „Ja und das sind bekanntermaßen nur Zivilisten.“ Stimmte Admiral Johnson zu. Immerhin hatte der Rat eine Kommission einberufen die das Kolonisierungsprojekt managen sollte da die Ratsherren der Meinung gewesen waren das eins solches Projekt nicht vom Militär geleitet werden sollte. Zwar waren die Kommissionsmitglieder durchaus bemüht auch Taktische Belange zu berücksichtigen und hielten regelmäßig Rücksprache mit der Admiralität, aber dennoch hatte die lange Zeit in der die Allianz auf der Station vor Angriffen durch die Tauron sicher gewesen war dazu geführt dass die Gefahr drastisch unterschätzt wurde.

„Vielleicht solltest du deinen Standpunkt klarer definieren.“ Stellte Indiflaria dann fest. „Das wäre Sinnlos. Sie unterschätzen die Tauron, sie denken wir hätten im Falle eines Angriffes Stundenlang Zeit. Aber ich bin mir ziemlich sicher das wir wenn überhaupt nur einige Minuten Zeit haben werden.“ Erwiderte Admiral Johnson. „In der Vergangenheit waren die Tauron stehts Effektiv und haben bis zum Start der Invasion nur sehr kurze Zeitspannen benötigt. Deine Befürchtung ist nicht unbegründet.“ Meinte Indiflaria daraufhin. „Ich weiß. Hoffen wir einfach das dieser Strahlungsgürtel dafür sorgt das ein Tauronangriff nie zum Problem wird.“ Stellte Admiral Johnson dann schulterzuckend fest und übte sich dabei in Zweckoptimismus, viel mehr blieb ihm schließlich auch nicht übrig. „Dafür stehen die Chancen garnichtmal schlecht.“ Meinte Indiflaria umgehend analytisch. „Spar die mir die Wahrscheinlichkeiten auf zu zählen, genug Arbeit für heute. Hast du Hunger?“ erwiderte Admiral Johnson lächelnd.
~~~Ende Kapitel 43~~~

mfg.: Tg

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05 Dec 2015 15:25 #76783 by General Stefan
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Huiuiui Trianna hat isch ja gehörig gedankenwaschen lassen! Aber meineer Minung nach, wenn sie sich ihren Wurzeln nicht treu gegenüber zeigen will, soll und muss sie von Seiten der Allianz vernichtet werden, sie ist ein zu großes Sicherheitsrisiko!

Bin gespannt wie die Kolonie auf den (bei dir berechenbaren xD) Tauronangriff reagieren kann und wird!

Danke für das tolle Kapitel, hoffe das evtl. DRDG weitergeschrieben wird, wenn du hiermit fertig bist! :)

LG Stefan

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12 Dec 2015 13:47 #76885 by Todesgleiter
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@General Stefan: :lol: Du bist lustig. Jede und jeder Tauron ist für die Allianz ein Sicherheistrisko, sogar ein beträchtliches. Wenn es nach der Allianz ginge würde man sie daher wohl alle eleiminiren. Das Problem ist ja aber das die Allianz den Tauron gegenüber praktisch machtlos ist. Wie soll sie Trianna also elimnieren? Immerhin ist sie jetzt eien Waschechte Tauron Prinzessin und damit eines der am besten bewachten Geschöpfe des Universums.

Hmm eigentlcih war gealnt das es nach DTI mit den Terranern weiter geht. Vllt. reaktiviere ich mal das Abstimmunsgthema.

@all: Weiter geht's:

Kapitel 44: Fügung des Schicksals
„Oh, du hast es wirklich geschafft!“ meinte Aiko und hüpfte vor Freude auf und ab während sie den Blick durch den Hangar gleiten ließ den Admiral Ishiyama unter Ausnutzung seiner Stellung und Reputation für ihre Hochzeit hatte beanspruchen können. „Es ist nur ein Reserve Hangar.“ Relativierte Admiral Ishiyama umgehend. „Na und, aber er ist groß.“ Stellte Aiko Glücklich fest und drehte eine Pirouette. Während sie so glücklich war wirkte sie um Jahrzehnte jünger was Admiral Ishiyama ein grinsen auf das Gesicht zauberte. „Wir sollten die Bühne genau hier hin stellen, genau vor das Hauptschott. Dann werden wir im Schein des Plasmasturms getraut, ich kann mir kaum ein Imposanteres Hintergrundbild vorstellen.“ Meinte Aiko dann und begann aufgeregt hin und her zu laufen während sie den Raum im Geiste ausstaffierte. „Sie hat ziemlich große Pläne.“ Stellte dann Trancenia fest, deren Hologramm neben Admiral Ishiyama erschienen war und Aiko stirnrunzelnd betrachtete. „Wem sagst du das.“ Erwiderte Admiral Ishiyama lachend. „Ich hätte nicht erwartete das eine rein symbolische Zeremonie derart wichtig für jemanden sein kann.“ Stellte Trancenia dann fest. „Du musst noch viel über Menschen lernen. Symbole sind wichtig für uns. Sie geben uns Halt und Orientierung.“ Antwortete Admiral Ishiyama. „Ich weiß nicht wie Indiflaria auf den Gedanken gekommen ist euch organische jemals verstehen zu können.“ Stellte Trancenia dann fest. Admiral Ishiyama musste daraufhin erneut lachen und antwortete: „Wir verstehen uns stellenweise selbst nicht. Mach dir also keine Vorwürfe.“

„Über was unterhaltet ihr beide euch da?“ fragte dann plötzlich Aiko welche offenbar aus ihrer Traumwelt in die Realität zurück gekehrt war. „Nichts wichtiges.“ Antwortete Admiral Ishiyama umgehend glatt. Aiko warf ihm daraufhin einen abschätzenden Blick zu ehe sie fragte: „Was meinst du zu den Holographischen Bäumen?“, „Ich denke das wäre etwas dick aufgetragen, findest du nicht?“ erwiderte Admiral Ishiyama umgehend. „Ja, vielleicht aber andererseits ist das doch ein einmaliges Ereignis.“ Antwortete Aiko. „Das kann es auch sein ohne das du den Hangar ihn einen Hain verwandelst Manchmal wirkt Schlichtheit viel eleganter als dick aufgetragener Kitsch.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. „Männer, das ist kein Kitsch.“ Meinte Aiko umgehend und verschränkte die Arme vor der Brust. Admiral Ishiyama zog daraufhin eine Augenbraue hoch und konterte: „Nein, den Bäume sind auf Raumstationen ja ein Alltäglicher und völlig logischer Anblick.“ Aiko zögerte daraufhin kurz ehe sie meinte: „Ich glaube du hast recht.“ Admiral Ishiyama atmete daraufhin erleichtert durch, wenn es nach ihm ging würden sie die Sache ohne großartiges brimbaborium im kleinen Kreis hinter sich bringen, aber er wusste wie viel Aiko dieses große Fest bedeutete. „Aber ich denke ein bisschen Grün könnte nicht schaden.“ Meinte Admiral Ishiyama daher und sah zu seiner großen Freude wie Aikos Augen daraufhin aufleuchteten.

Unterdessen befand sich die Langstreckenaufklärungsfregatte „Equilon“ der Allianz in einem weit entfernte Sonnensystem und führte eine Routine Kartographierung des ziemlich uninteressanten Sonnensystems durch. Immerhin bestand das System lediglich aus einem Weißen Zwerg sowie einem Zwergplanten samt zugehörigen Eismond und ein paar Asteroiden. Niemand an Bord rechnete daher damit das in nächster Zeit irgendetwas vorfallen würde, es gab immerhin für niemanden einen triftigen Grund so ein System auf zu suchen. „Kartographierung von Sektor gamma 3 abgeschlossen, fahre mit Sektor gamma 4 fort.“ Meldete der Aufklärungsoffizier gerade. Da die Equilon einzig und alleine als mobile Sensorplattform konstruiert war gab es auf der Brücke eine separater Sensorkontrollstation die auf den meisten anderen Allianzschiffen fehlte, dort wurden die Sensordaten in aller Regel von der Taktik und Navigation verarbeitet. Kapitän Uquilan, einer der wenigen im aktiven Dienst verbliebenen Aquianischen Militärveteranen, schaute daraufhin einmal gelangweilt durch seine Brücke. Einerseits war er durchaus froh das so wenig los war, erst vor kurzem war sein Schiff nur um Haaresbreite einer Gruppe Tauronzerstörer entkommen denen sie genau vor den Bug gesprungen waren, aber anderseits wäre ein wenig Abwechslung nicht verkehrt. Plötzlich ging ein Ruck durch den Sensoroffizier und er meldete: „Unidnetifiztierter Kontakt an Backbord negativ zehn Grad auf zweihundert Kilometer, nicht näherkommend.“, „Warum sehen wir den erst jetzt?“ fragte Uquilan umgehend. Immerhin waren Zweihundert Kilometer in Stellaren Maßeinheiten schon fast Kuscheldistanz. „Ich weiß es nicht. Auch jetzt ist es mir nicht möglich genaue Informationen zu erhalten. Die Vermutung liegt nahe dass das Objekt über eine art Tarntechnologie verfügt welche die Erfassung erschwert.“ Antwortete der Sensoroffizier.

Uqilan zögerte daraufhin nicht lange und befahl: „Besetzen Sie alle Kampfstationen und laden Sie den Sprungantrieb für einen Fluchtsprung. Bringen Sie uns anschließend auf fünfzig Kilometer an das Objekt heran.“ Sofort darauf leuchteten die Alarmlampen auf und ein aufdringlicher Alarm ton schrillte durch die Korridore des Schiffes während die Equilon sich dem Fremden Flugkörper annäherte. „Es ist mir nicht möglich die Distanz zu verringern.“ meldete dann der Navigationsoffizier. Uquilan brachte daraufhin nicht lange zu überlegen, das roch alles gewaltig nach einer Falle. „Springen, Sofort!“ befahl er daher. „Sprunganrieb nicht verfügbar.“ Meldete der Navigationsoffizier umgehend verwirrt. „Können Sie das näher erläutern?“ fragte Uquilan sofort darauf. „Der Schiffcomputer hat den Sprung im letzten Moment abgebrochen und die Energie abgeleitet. Offenbar ist es nicht möglich ein stabiles Sprungereigniss zu erzeugen.“ Antwortete der Navigationsoffizier. „Wie ist das möglich?“ fragte Uqilan daraufhin. „Ich weiß es nicht.“ Antwortete der Navigationsoffizier. „Kontakt, Tauron Trägerschiff an Steuerbord positiv achtzig Grad auf zwanzig Kilometern!“ rief der Waffenoffizier dann. Umgehend ging ein Kollektives Schaudern durch alle Anwesenden während der Bordcomputer das Tauronschiff auf dem Hauptmonitor abbildete. „Wie?“ fragte Uquilan sprachlos, immerhin waren Trägerschiffe der Tauron gigantische Raumschiffe, es war praktisch unmöglich sie zu übersehen. „Die Tauron verfügen über eine effektive Aktiv Tarnvorrichtung Sir.“ Antwortete der Waffenoffizier umgehend.

Dann schwärmten auch schon die Jäger aus den Hangars des Trägerschiffes und flogen in einer gewaltigen Formationslosen Wolke auf die Equilon zu. Wohl wissend das die Aufklärungsfregatte diesen Kampf unmöglich gewinnen konnte, befahl Uquilan: „Beschleunigen Sie mit maximaler Schubkraft und konzentrieren Sie das Punktverteidigungsfeuer auf sich nähernde Lenkwaffen.“, „Wir werden Gerufen.“ Meinte der Kommunikationsoffizier dann schluckend. „Öffnen Sie einen Kanal.“ Antwortet Uquilan tonlos. Umgehend darauf erschien das Abbild einer Tauron Königin auf dem Hauptbildschirm. Sie war eine Wahrhaft einschüchternde Erscheinung wie sie mit ihrem Nachtschwarzen, Perlenbesetzten Gewand inmitten der Nebelschwaden stand und die Brückenbesatzung der Equilon mit kaltem Blick musterte. „Ich bin Kapitän Uquilan der A...“ setzte Uquilan daraufhin an wurde jedoch unhöflicher weise von der Tauron unterbrochen: „Ihre Titel sind mir völlig Egal. Ergeben Sie sich und ersparen Sie sich und Ihrer Besatzung eine Hetzjagd die Sie nur verlieren können. Wir werden Ihr Schiff so oder so Entern.“ Uquilan schluckte daraufhin unwillkürlich, die Stimme der Königin war kalt und duldete keinen Wiederspruch. Uquilan ging seine Optionen daraufhin durch, ohne den Sprungantrieb, dessen Funktion offenbar irgendwie von den Tauron gestört wurde, hatten sie keine Chance zu entkommen, damit hatte die Königin recht. Ebenso schied Kämpfen schon von vorneherein aus ermattete meinte er daher: „Wir ergeben uns.“, „Sehr vernünftig.“ Meinte die Königin daraufhin mit einem Höhnischen Lächeln. „Löschen Sie den Kompletten Hauptspeicher des Bordcomputers, wir dürfen nicht zulassen das den Tauron diese Daten in die Hände fallen.“ befahl Uquilan dann, wohl wissend das er für diese Anweisung wohl hingerichtet werden würde, aber immerhin hatte er den Großteil seiner Besatzung damit, zumindest vorläufig, gerettet.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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12 Dec 2015 13:48 #76886 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Trianna schaffte es unterdessen nicht vollständig ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten, sie wusste das eine Aufklärungsfregatte, der Allianz samt Besatzung ihrem Stamm in die Hände gefallen war. Das alleine war es jedoch nicht das ihre Selbstdisziplin überbeanspruchte, die Königin hatte verfügt das sie sich um die Besatzungsmitglieder kümmern sollte. „Begehe ich im Moment nicht Verrat an denen die mich groß gezogen haben?“ fragte sich Trianna selbst. „Nein. Sie sind selbst schuld, das Schiff ist wie du weißt tief in unser Territorium eingedrungen, es war ein rein Präventiver Akt.“ Antwortete die Königin in ihrem Geist umgehend. Trianna nickte daraufhin schwach, die Königin hatte recht, was hatte die Allianz auch so weit entfernt von ihrer Zuflucht zu suchen? Im nächsten Moment meldete eine der Drohnen, welche die Bordnavigation kontrollierte, still das sie ihr Ziel erreicht hatten. Trianna erhob sich daraufhin entschlossen aus ihrem Kommandothron und lief zielstrebig in Richtung Schleuse los. Wobei sie sich mental bereist gegen die Welle aus Furcht und Hass wappnete die ihr mit Sicherheit in wenigen Minuten entgegen schwappen würde. Nicht Telepathisch begabte Spezies unterschätzten die Macht der Gefühle oftmals fahrlässig, die Tauron wussten, oftmals aus eigener Schmerzhafter Erfahrung, wie mächtig sie sein konnten. Schon mehr als eine Königin hatte sich drastisch verkalkuliert und war regelrecht von der Flut der Gefühle, welche ihr aus dem Fremdem Geist entgegen geschlagen war, überrollt worden.

Nur wenig später lief Trianna dann mit vier Soldaten als Eskorte durch die Korridore des Trägerschiffes, die Anwesenheit der Soldaten war mehr eine Formalität als eine Notwendigkeit, immerhin war Trianna in der Lage jede Allainzspezies mühelos Mental zu überwältigen, was sehr viel effektiver darin war jemanden unter Kontrolle zu halten als ihn mit Physischer Gewalt fest zu halten. Dann öffnete sich eine große Zugangstür und gab den Weg in einen zur Gruppenzelle umfunktionierten Frachtraum frei in dem sich die Besatzungsmitglieder der aufgegriffenen Allianzfregatte aufhielten und versuchten sich so weit wie möglich von der Tür entfernt auf zu halten. Man brauchte keine Telepathische Begabung um zu spüren das die Soldaten kurz davor waren vor lauter Panik den Verstand zu verlieren. Als Trianna dann mit ihrer Eskorte in den Raum getreten war froren die Gesichter der Soldaten regelrecht ein und einige wenige begannen schnelle Stoßgebete zu ihren Göttern zu schicken, eine lächerliche Geste. „Wer ist euer Kommandant?“ fragte Trianna dann wobei ihre Stimme etwas unterkühlter als beabsichtigt klang, sie war sich ihrer einschüchternden Erscheinung durchaus bewusst und wollte es gerne vermeiden das die Leute reihenweiße in Ohnmacht fielen. „Das bin ich, ich bin Kapit...“ setzte ein Aquianer zu sprechen an. Auf den sachten Druck der Königin hin unterbrach Triana ihn jedoch resolut: „Dann komm her.“ Der Aquianer setzte sich daraufhin unendlich langsam in Bewegung und trat vor, ehe er etwa zwei Schritte vor Trianna stehen blieb und zu ihr Aufsah. Sie überragte den Aquianer immerhin um fast eine ganze Körpergröße. „Was hattet ihr in unseren Raum verloren?“ fragte Trianna dann. „Wir wussten nicht das dies euer Raum ist. Es war eine Standard Kartographierungsmission.“ antwortete der Aquianer. Trianna setzte daraufhin ein Boshaftes lächeln auf das ihre Steakmesserscharfen Zähne wunderbar zur Geltung brachte und erwiderte: „Ihr solltet es besser wissen. Wir kontrollieren den kompletten Raum in dieser Region.“

„Das ist inneffektiv. Es ist Sinnlos mit Ihnen zu sprechen, wenn man viel effizientere Methoden hat an Informationen zu kommen.“ Stellte die Königin dann in Triannas Geist fest. Trianna zuckte daraufhin kaum merklich zusammen, es wiederstrebte ihr Gewaltsam in das Bewusstsein anderer einzudringen. „Zögere nicht.“ Meinte die Königin dann auffordernd. Wohl wissend das die Drohnen Sie genau beobachteten, straffte die Trianna die Schultern und versuchte so schonend wie möglich in das Bewusstsein des Aquianers einzudringen. Umgehend riss dieser die Augen vor Schreck weit auf und taumelte ehe er zu Boden viel, obwohl sein Wille stark war, hatte er nicht den Hauch einer Chance gegen Triannas Angriff als sie seine Verteidigung bei Seite fegte. Wie erwartet schlug umgehend eine Welle aus Angst und Hass über ihr zusammen, doch da sie darauf vorbereitete gewesen war ließ sie die Emotionen an ihrem Bewusstsein abperlen und drang in die Erinnerungen Uquilans vor. Das Lesen von Erinnerungen war dabei alles andere als Einfach und erforderte ein wenig Übung, über die Trianna dank einiger Trainingseinheiten verfügte. Die meisten Erinnerungen des Kapitäns waren für sie völlig uninteressant, allerdings sog sie fast unwillkürlich scharf Luft ein als sie die Erinnerungen des Kapitäns im Bezug auf die Gerok erreichte. Umgehen fühlte Trianna auch große Befriedigung, die jedoch nicht von ihr ausging, es war die Königin die offensichtlich etwas erfahren hatte das se in höchsten Maße zufrieden stellte.

Nach nicht einmal einer Minute zog sich Trianna dann aus Uquilans Geist zurück, sie hatte alles erfahren was sie von dem alten Aquianer erfahren konnte. Umgehend darauf sackte der Aquianer noch weiter in sich zusammen und blieb als Formloses Bündel am Boden liegen, offenbar hatte er das Bewusstsein und damit die Kontrolle über die Körperform verloren. Die Restlichen Besatzungsmitglieder hatten sich unterdessen so weit in eine Ecke des Raumes zurückgezogen das es Trianna schleierhaft war wie sie überhaupt noch atmen konnten da ihre Körper so eng aneinander gepresst waren. Trianna warf ihnen einen letzten höhnischen Blick zu ehe sie sich mit wehendem Gewand umdrehte und den Raum verlies. „Was habt Ihr jetzt vor, meine Königin?“ erlaubte sich Trianna dann zu fragen, immerhin war die Zufriedenheit der Königin deutlich zu spüren. „Ich werde mir hohlen was mir gehört, hallte dich bereit.“ Antwortete die Königin wobei in ihren Gedanken eine Befriedigung mit schwang die Trianna überhaupt nicht gefallen wollte.
~~~Ende Kapitel 44~~~

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13 Dec 2015 00:35 #76900 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Spannendes Kapitel!

Muss sagen, dass ich wirklich einen richtigen Hass in meinem Bauch auf diese doffe Nuss Trianna schiebe! Hat alle Chancen bekommen und man hat sie verschont in der naiven Hoffnung, eine derartige Spezies integrieren zu können und nun bewahrheiten sich alle Befürchtungen gegen die, alle ihre Freunde und Vorgesetzten ewig versucht haben vorzugehen!

Ich hoffe du bescherst ihr einen langsamen qualvollen und bereuenden Tod, den sie verdient hat! xD

LG Stefan

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19 Dec 2015 15:19 #76991 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Nun ja die Allianz ist an Triannas Entwicklung auch nicht so ganz unschuldig, immerhin hat sie sich nur aufgrund der stark Fremdenfeindlichen übergriffe dafür Entschlossen zu gehen.

Über ihr möglcihes Ende verate ich aber noch nix :P

@all Ich hab das Abtsimmunsgthema reaktiviert, schaut mal vorbei ;) Abnsonsten geht''s jetzt erstmal weiter:

Kapitel 45: Deja-vu

„Ich bin so aufgeregt!“ stellte Indiflaria fest und hatte dabei offenkundig Schwierigkeiten still zu halten. „Beruhig dich doch, es ist doch nicht unser Fest.“ Erwiderte Admiral Johnson während er sich im Spiegel betrachtete, der Anzug welchen er trug sah so ungewohnt und irgendwie Fehlplatziert aus. „Ist doch egal, es ist trotzdem so aufregend!“ erwiderte Indiflaria während sie in ihre Stiefel schlüpfte. „Frauen...“ murmelte Admiral Johnson daraufhin und räumte den Platz vor dem Spiegel nachdem er sich an den ungewohnten Anblick gewöhnt hatte. Nahezu umgehend beanspruchte Indiflaria daraufhin den Spiegel für sich und begann ihre Haarpracht zu einer komplizierten Frisur zusammen zu Knoten, was sie jedoch nicht davon abhielt weiter munter vor sich hin zu plappern: „Weißt du denn wer noch alles kommt?“, „Nein, aber so wie ich Aiko kenne, ne ganze Menge Leute.“ Erwiderte Admiral Johnson Wahrheitsgemäß. „Na hoffentlich bin ich dann auch gut genug angezogen.“ Meinte Indiflaria und sah an sich herunter. Admiral Johnson rollte daraufhin mit den Augen und erwiderte: „Du siehst umwerfend aus, mach dir darüber keine Sorgen.“, „Für dich sehe ich immer umwerfend aus, das hast du selber gesagt.“ Meinte Indiflaria daraufhin augenzwinkernd während sie ihr Werk kritisch begutachtete. „Heute siehst du aber noch umwerfender aus als sonst.“ Konterte Admiral Johnson entschlossen. Indiflaria gluckste daraufhin vergnügt, lies es jedoch dabei beruhen ehe sie sich vom Spiegel abwandte und meinte: „Dann können wir los.“

Wenige Minuten später schritten die beiden einträchtig nebeneinander her durch die Korridore der Station und fingen sich dabei mehr als einen fragenden Blick ein, es war ziemlich selten das man an Bord Leute in Festtagskleidung antraf. Als sie dann jedoch direkt auf den zum Festsaal umfunktionierten Hangar zuliefen erkannte Admiral Johnson auch einige weitere Gäste, darunter einige seiner direkten Kollegen die sich ebenfalls in Festliche Gewänder anstatt Uniformen geschmissen hatten. Als sie dann auf die Tür zu gingen bemerkte Admiral Johnson wie Indiflaria unruhig zu zittern begann. „Ganz ruhig.“ Meinte er daher während sie durch die Tür traten. „Oha.“ Meinte Admiral Johnson dann nachdem er den Hangar betreten hatte. Es war Aiko und Akio tatsächlich gelungen aus dem Funktionalen Raum einen hübsch hergerichteten Festsaal zu machen und das ohne den ganzen Raum mittels Historikanischer Hologrammtechnik in einen Kirschbaumwiese zu verwandeln. Das mächtige Hangarschott stand offen, so dass man durch das durchsichtige Eindämmungsfeld hindurch auf den die Station umgebenden Plasmasturm sehen konnte, ein wahrhaft imposanter Anblick. Direkt vor dem geöffneten Schott war eine kleine Bühne aufgebaut worden die einen traditionell Japanischen Pavillon trug. Links und rechts neben der Bühne waren einige Topfpflanzen aufgestellt und durchbrachen mit ihrem Leuchtenden Grün die Sterile Optik gekonnt. Unmittelbar vor der Bühne war eine große Freifläche die wohl als Tanzfläche geplant war und von mehreren Reihen Stehtischen umgeben war. Zwischen den Tischen standen ebenfalls einige Saftig grüne Topfpflanzen. Um die Stehtische Herum verlief ein weiterer Ring mit Esstischen samt zugehörigen Stühlen.

„Kann ich Ihnen helfen?“ fragte dann plötzliche ein wohlbekannte Stimme und Admiral Johnson riss sich von dem Anblick des Raumes los um auf Trancenias Hologramm zu blicken. Die Ki hatte sich ebenfalls dem Anlass entsprechend umgestaltet und hatte ihr Hologramm mit einem langen weißen Kimono ausstaffiert. „Bist du die Platzanweiserin?“ fragte Admiral Johnson dann mit Hochgezogenen Augenbrauen. „Unter anderen.“ Antwortete Trancenia. „Ach verflixt, ich hätte mich auch mehr an Asiatischer Mode orientieren sollen.“ Stellte Indiflaria dann bei dem Anblick des Hologrammes fest. Trancenia sah daraufhin verschwörerisch zu Indiflaria und meinte: „Das ist eben einer der Vorteile wenn man nur Virtuell Existiert.“, „Frauen.“ Raunte Admiral Johnson daraufhin, er hatte nur einen kurzen Blick durch den Raum gebraucht um fest zu stellen das sie in keinster Weiße auffallen würden. Auch Indiflaria schien das in diesem Moment auf zu fallen, immerhin waren so viele unterschiedliche Kleidungstile vertreten das es faktisch egal war wie man angezogen war, man würde definitiv nicht auffallen. „Ist das etwa Ratsherr Har’kar?“ fragte dann Admiral Johnson plötzlich verwundert. „Ja samt Begleitung. Er hat seine Lieblingsfrau mit gebracht.“ Antwortete Trancenia. Admiral Johnson warf dem zweiten Vor’chok der schräg hinter Har’kar stand daraufhin einen genauen Blick zu, konnte jedoch nichts feststellen woran man erkennen konnte das es sich dabei um ein Weibchen handelte.

„Warum müssen die Unterschiedlichen Geschlechter bei Aliens eigentlich immer so ähnlich aussehen?“ murmelte Admiral Johnson daraufhin und überlegte fieberhaft ob er nicht vielleicht schon mal einer weiblichen Vor’chok begegnet war und sie ausversehen beleidigt hatte da er sie für einen Kerl gehalten hatte. „Tun sie doch gar nicht. Bei weiblichen Vor’chok sind die Vorderextremitäten Kürzer und die Schwänze Schmaler und länger, während ihnen der sechste Zeh fehlt. Ebenso verfügen Sie über zusätzliche Hautlappen am Unterleib um die Eier besser ausbrüten zu können.“ meinte Indiflaria daraufhin. Admiral Johnson sah daraufhin ein weiteres mal zu den Vor’chok hinüber, konnte jedoch noch immer keinen Unterscheid erkennen. „Also ich sehe immer noch keinen Unterschied.“ Stellte er daher fest ehe er die Schultern zuckte und gemeinsam mit Indiflaria weiter in den Raum lief. Unterwegs begegneten den beiden mehrere durchaus prominente Personen der Allianzgesellschaft, so hatte Admiral Johnson schnell erkannt das der gesamte Rat samt Begleitung anwesend war. Auch hatte er schnell einige Angehörige der Streitkräfte ausgemacht die unterschiedlichste Ränge bekleideten und sich ausgelassen unter das Volk gemischt hatten.

Während die Gäste sich noch an diversen Snacks gütlich taten oder sich die Zeit mit Gesprächen vertreiben, war die Stimmung hinter den Kulissen bei weitem nicht so ausgelassen, sondern eher Angespannt. „Beruhig dich doch.“ Meinte Trancenia beschwichtigend. „Du hast leicht reden.“ erwiderte Aiko welche schon seit Minuten unruhig auf und ab lief. „Es ist doch alles durchgeplant, es kann Garnichts schief gehen.“ Stellte Trancenia dann fest. „Das mag ja sein, aber das ist ein einmaliges Ereignis es muss perfekt sein.“ erwiderte Aiko entschlossen und betrachtete sich kritisch im Spiegel. „Perfektion liegt immer im Auge des Betrachters, zudem wird es bestimmt nicht Perfekt wenn du vor lauter Nervosität über dein eigens Kleid stolperst.“ Stellte Trancenia umgehend fest. „Vielleicht hast du recht.“ stimmte Aiko zu und lies sich auf dem bereit stehenden Stuhl nieder. „Es sind jetzt alle Gäste anwesend.“ Meinte Trancenia dann plötzlich. Augenblicklich kehrte die Unruhe in Aiko zurück und sie begann unruhig auf dem Stuhl herum zu rutschen. „Phönix sagt das Akio bereit ist, du auch?“ fragte Trancenia dann. „Ja.“ Antwortete Aiko etwas knapp. „Gut.“ Meinte Trancenia lediglich. Da es aufgrund der Umstände nicht möglich war das die jeweilige Familie die Ehepartner auf die Bühne führte, hatten sich Admiral Ishiyama und Aiko darauf geeinigt diese Aufgebe den KI’s zu übertragen, welche diese Aufgabe mit großem Eifer verfolgten, auch wenn sie nicht wirklich wussten was sie zu tun hatten.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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19 Dec 2015 15:23 #76992 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Während es hinter den Kulissen langsam ernst wurde, sortierten sich die Gäste gemütlich um die Stehtische und hatten sich zu lockeren Gruppen zusammengefunden. „Ich weiß nicht, ich glaube nicht das wir hier hin gehören.“ Stellte Tom dann fest während er den Blick einmal durch den Raum schweifen lies. Klara zuckte daraufhin mit den Schultern ehe sie meinte: „Aber wir waren eingeladen, es wäre Unhöflich gewesen.“, „Ich weiß.“ Stimmte Tom zu ehe er sich nervös den Anzugärmel zurecht zupfte. Zwar hatte sie bislang niemand behelligt, aber die mitleidigen Blicke die sie von diversen anderen aufgefangen Hatten sprachen Bände, die meisten anderen Gäste glaubten wohl das sie nur aus Mitleid eingeladen worden waren und wenn Tom so darüber nachdachte stimmte das vermutlich auch, immerhin kannten sie weder den Admiral noch Doktor Nakamura wirklich gut. Plötzlich registrierte er dann ein Pärchen das genau auf sie zuhielt, es dauerte einige Zeit bis er Admiral Johnson erkannte, die Frau die sich bei ihm eingehakt hatte, erkannte er jedoch nicht. „Sir.“ Grüßten Tom und Klara dann Protokollgerecht als der Admiral sie erreicht hatte. „Frau Lieva, Herr Simpkins wir sind außer Dienst belassen Sie s bei einen Herr Johnson.“ Erwiderte der Admiral Freundlich ehe r fragte: „Sind hier noch zwei Plätze frei?“, „Ja S... ähh Herr Johnson.“ Antwortete Tom umgehend was den Admiral ein gut gelauntes Lächeln entlockte.

Plötzlich meinte der Admiral dann: „Oh wo sind nur meine Manieren. Frau Lieva, Herr Simpkins, das ist Indiflaria.“ , „Die Indiflaria?“ fragte Tom daraufhin ehe er den Mund eilig schloss, immerhin war dies ein höchst ungewöhnlicher Name. „Ja die Indiflaria.“ Bestätigte die Frau mit einem amüsierten Grinsen. „Das ist... interessant.“ Stellte Tom daraufhin fest. „Lockern Sie sich ein wenig. Wenn Sie weiter so verkrampft stehen bekommen sie noch nen krampf in den Beinen.“ Meinte Admiral Johnson dann. „Tut mir leid, ich bin es nicht gewohnt mit einen Vorgesetzten Offizier so zu sprechen.“ Meinte Klara daraufhin leise. „Hier und jetzt bin ich nicht ihr Vorgesetzter Offizier, nur ein flüchtiger bekannter der denkt das Sie etwas Unterhaltung gebrauchen könnten.“ Erwiderte Admiral Johnson ehe er sich eine der Knabberstangen griff die in einem Glas auf dem Tisch bereit standen. „Nett von Ihnen.“ Meinte Tom daraufhin. Admiral Johnson zuckte daraufhin lediglich mit den Schultern ehe er meinte: „Ich weiß wie es ist immer außen vor zu stehen wissen Sie. Vermutlich habe ich nie etwas durchmachen müssen das auch nur annähernd so Schlimm ist wie das was Sie beide durchmachen müssen. Aber ich bin mir ziemlich sicher das es auch in diesem Fall ein Fehler währe sich komplett in sich selbst zurück zu ziehen.“, „Sie waren Jahrzehnte lag im Kryoschlaf gefangen und haben faktisch alle Ihre Freunde und die komplette Familie verloren, das ist auch nicht zu verachten.“ meinte Tom daraufhin. Admiral Johnson nickte daraufhin langsam während ihm klar wurde das sein eigenes Schicksal sich gar nicht so viel von dem der beiden unterschied.

Unterdessen lief der Standard Betrieb über Biosphäre 1 ungeachtet der großen Festlichkeiten auf der Station unbeeindruckt weiter, eine Kolonie baute sich immerhin nicht von selbst auf. Da die Arbeiten jedoch gut voran gingen war Gouverneur Kwhan guter Dinge und beobachtete den Fortgang der Arbeiten gemeinsam mit seinem Stab auf einem großen Holoschirm der eine dreidimensionale Ansicht der Kolonie in Miniaturmaßstab darstellte. Noch ahnte niemand der Anwesenden das die Ruhe in wenigen Minuten ein radikales Ende finden würde. Plötzlich erregte dann jedoch ein dezentes Piepsen die Aufmerksamkeit des Sicherheitschefs, einem altgedienten Vor’chok Veteranen der Kar Dynastie, Sar’kar. Mit geübtem Blick erfasste er schnell den Sachverhallt ehe er meinte: „Wir haben Sechs unidentifizierte Kontakte in hohem Orbit.“, „Lassen Sie das umgehend überprüfen.“ Erwiderte Gouverneur Kwhan sofort. Sar’kar veranlasste daraufhin sofort das sich eine der im Orbit stationierten Jägerstaffeln ein genaueres Bild von den unbekannten Objekten machte und wies die Piloten dabei vorsorglich schon darauf hin da sie im Notfall nicht zögern sollten zu schießen.

Im Orbit hielt das Jagdgeschwader daraufhin mit Höchstgeschwindigkeit auf einen der Kontakte zu, die Piloten waren zwar ausgebildet hatten jedoch keine Praktische Kampferfahrung. „Waffen in Bereitschaft!“ befahl der Staffelführer, ebenfalls ein Vor’chok namens Har’san sobald sie sich dem Objekt auf wenige Hundert Kilometer genähert hatten. Es folgten nun kurze Bestätigungen. Schließlich kam der Sensorkontakt in Sichtweite, es handelte sich um einen kleinen Flugkörper von fünf Metern Länge der die Form eines spitzen Dolches hatte, eine Form die alle Allianzpiloten zu erkennen geschult waren. Har’san sog daher scharf die Luft ein ehe er befahl: „Feuer frei, schießt sie ab!“ Gleichzeitig machte er Meldung an die Sicherheitszentrale der Kolonie: „Kontakt identifiziert, Tauron Aufklärungsdrohne.“ Noch ehe einer der Piloten daraufhin jedoch das Feuer eröffnen konnte öffnete sich ein gewaltiger Riss in der Raumzeit und hunderte der Nachtschwarzen Tauronkriegschiffe schossen in den Orbit von Biosphäre 1. „Zurück!“ befahl Har’san umgehend auch wenn es längst zu spät war, die Staffel befand sich zwischen den Monströsen Kriegsschiffen und hatte keine Chance mehr den tödlichen Geschützen zu entkommen die in diesem Moment das Feuer eröffneten.

Auf der Station ahnte unterdessen noch niemand etwas von dem erneuten Angriff der Tauron. Auch ging die Hochzeit langsam in die Heiße Phase da beide Eheleute mittlerweile auf die Bühne geführt worden waren und darauf warteten das der Priester der die Trauung durchführte mit seiner Rede zu einem Ende kam. Dazu sollte es aber nichtmehr kommen ohne Vorwarnung ertönte ein scharfer Alarmton und Trancenia verkündete mit schicksalsschwerer Stimme: „Code Schwarz. Tauroneinheiten über Biosphäre 1 geortet, alle Schiffe umgehend Gefechtsbereitschaft herstellen, sämtliche Reservisten melden sich umgehend bei den Ihnen zugeteilten Stationen.“ Augenblicklich brach ein weniger Koordiniertes Chaos aus, jeder hatte gewusst das so etwas passieren konnte, doch vorbereitet war niemand Gewesen. Admiral Ishiyama stand wie Paralysiert vor dem Altar und lies den Kopf hängen, jetzt war es soweit, die Tauron schlugen zurück. Zu lange schon hatte sich die Allianz in Sicherheit gewähnt. „Sir, wir müssen uns beeilen.“ Meinte dann Kapitän Smith welche ein elegantes Abendkleid trug das so gar nicht zu ihrer Ernsten Miene passen wollte. „Ich weiß Kapitän.“ Erwiderte Admiral Ishiyama ehe er sich Hilflos zu Aiko herumdrehte die mit großen Augen da stand. „Es tut mir leid.“ Meinte er dann Mit ehrlichem bedauern in der Stimme während der Hangar sich um sie herum lehrte. „Das ist nicht fair.“ Meinte Aiko daraufhin lediglich niedergeschlagen.

„Wir hohlen das nach, versprochen.“ meinte Admiral Ishiyama dann mit fester Stimme während er Aikos Hände fest in die seinen schloss. „Nur wenn die Tauron uns nicht vorher alle erwischen.“ stellte Aiko gnadenlos realistisch fest. Admiral Ishiyama schwieg daraufhin, sie hatte natürlich recht. Wenn die Tauron zur Großoffensive bließen sah es düster für die Zukunft der Allianz aus. Zwar ging er nicht davon aus das die Station selbst bedroht war, aber alles das sich außerhalb der Waffenreichweite der mächtigen Historikanischen Konstruktion befand war den Tauron ausgeliefert. „Ich muss los.“ Meinte Admiral Ishiyama dann ehe er sich abwandte. „Ich komme mit.“ Meinte Aiko dann entschlossen. „Nein tust du nicht.“ Erwiderte Admiral Ishiyama schwach, er wusste das er sie wohl kaum daran hindern konnte. „Ich lass dich jetzt nichtmehr aus den Augen bis wir das hier zu Ende gebracht haben, keine Wiederede.“ Erwiderte Aiko umgehend. „Also gut.“ Knickte Admiral Ishiyama ein ehe er seinen Weg fortsetzte.
~~~Ende Kapitel 45~~~

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19 Dec 2015 20:07 #76997 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Huiuiui das ist ja ganz schön mieses Timing, mit der Hochzeit :D
Ich finde es interessant, dass die Königin Trianna gegenüber das Verpsrechen bricht und die Allianz angreift.

Woher haben die Tauron die Korrodinaten der neuen Heimatt ist eine weitere wichtige Frage.

Bin mal gespannt ob Primadena noch eingreift!

Tolles Kapitel wie immer, weiter so!

LG Stefan

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