Die Tauron Invasion 2

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28 Dec 2015 13:49 #77116 by Admiral Bartels
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Die Informationen hat Trianna doch in dem Aquianerkapitän gefunden.

Jacob: Komm schon, Sam, das kann nicht komplizierter sein als eine Sonne zu sprengen.
Sam: Also wirklich! Da sprengt man eine Sonne und alle erwarten, dass man über Wasser laufen kann.
Jacob: ... Geschafft.
Sam: Und was kommt als nächstes?! Soll ich einen Ozean trennen?

:vortex2: :prior:...

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29 Dec 2015 14:03 #77118 by Todesgleiter
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@General Stefan: Ja das timing war bischen suboptimal, aber die Tauron nehmen halt keine Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer :evil:
Nun die Königin hat Trianna mittlerweile faktisch unter Kontrolle, warum sollte sie also vor einem Angriff zurückschrecken?
Was das wissen über den Paneten angeht hat Admiral Bartels völlig recht. Die Tauron haben sich die Erinnerungen einer ganzen Allianzbestazung einverleibt....

@Admiral Bartels: Ganz genau.

@all: So ich hoffe ihr hattet alle schöne Festtage und habt euch fleißig Beschenken lassen sowei den Wanst voll geschlagen! Wer lust hat sich die FEuiertages Stimmung kapuut amhcne zu lassen kann dann jetzt weiter lesen :D :

Kapitel 46: Die Tauron schlagen zurück

Die Stimmung an Bord war düster. Es war jedem der Soldaten nur allzu klar das er das Ende des heutigen Tages wohl nicht erleben würde, immerhin würden sie in wenigen Minuten in den Orbit von Biosphäre 1 springen um dem Angriff der Tauron zu begegnen und der Zivilen Bevölkerung die Evakuierung zu ermöglichen. Begleitet wurde die Akuma dabei von der kompletten verbliebenen Allianzflotte. Das machte den Verband zwar zu einer durchaus ansehnlichen Streitmacht, aber Admiral Ishiyama gab sich keinen Illusionen hin, sie würden gegen eine Erdrückende Übermacht antreten müssen welche die Allianzflotte in kurzer Zeit überwältigen würde. „Alle Schiffe bereit?“ fragte er dann. „Alle Schiffe melden Status Grün.“ Bestätigte Quol. , „Sprungbereitschaft herstellen.“ Erwiderte Admiral Ishiyama knapp. Plötzlich meldet sich Quol dann erneut: „Sir wir werden gerufen, es sind die Gerok.“, „Stellen Sie sie durch.“ Erwiderte Admiral Ishiyama. Umgehend ertönte die Grollende Stimme der Gerok: „Wir werden Sie unterstützen, zu lange schon haben sich die Gerok versteckt, es wird Zeit das wir unserem Schicksal ins Auge blicken.“ Admiral Ishiyama war daraufhin mehr als nur etwas überrascht, die Geok waren eine Pazifistische Spezies die nicht Sonderlich viel vom Kämpfen hielt. „Es ist Ihnen aber bewusst das wir diese Schlacht vermutlich verlieren werden?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin. „Wir haben unseren Frieden gemacht Admiral. Wir Existieren schon so lange, nun haben wir endlich wieder einen Grund der unsere Existenz rechtfertigt, wir haben Freunde gefunden und wir werden nicht zusehen wie sie abgeschlachtet werden. Wir haben schon viel zu lange zugesehen.“ Erwiderten die Gerok entschlossen was ihrer Stimme einen durchaus furchteinflößenden Klang gab.

„Dann bedanke ich mich für die Hilfe, schließen Sie sich der Formation an.“ Antwortete Admiral Ishiyama, immerhin konnten sie jede Hilfe brauchen die sie bekommen konnten. „Die Gerok begeben sich auf Position Sir.“ Meldete Quol umgehend daraufhin. „Sobald sie soweit sind, Springen wir.“ Befahl Admiral Ishiyama daraufhin. „Aye Sir.“ Bestätigte Tnak während Char’kar ein paar Sätze auf Vor’chok rezitierte. „Was bedeutet das?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Ein alter Spruch der schon von unseren Urahnen vor großen Schlachten gesprochen wurde. Wir versichern damit unsere Bereitschaft für die Sache zu sterben und erbitten im Gegenzug Hilfe von unseren Vorfahren, damit sie uns die Stärke geben das zu tun was nötig ist.“ Antwortete Char’kar. „Ich verstehe.“ Meinte Admiral Ishiyama daraufhin während ihm ein kalter Schauer den Rücken hinunter lief. „Dann hoffen wir das unsere Vorfahren uns genug Kraft geben.“ Stellte Aiko daraufhin leise fest. Sie saß auf einem der für Gäste vorgesehen Stühle neben dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers und dem seines Stellvertreters. Niemand hatte sich über ihre Anwesenheit bislang wirklich gewundert, immerhin war allen der unglückliche Verlauf der Dinge nur allzu bewusst. „Alle Schiffe in Formation, Sprungsequenz eingeleitet.“ Meldete Quol dann kurz bevor die Flotte der Allianz in einem grellen Lichtblitz verschwand.

Nur Sekundenbruchteile später erschien die Flotte in einem zweiten Lichtblitz wieder, etwa fünfhunderttausend Kilometer von Biosphäre 1 entfernt. Aufgrund der Tatsache das die Tauron einen zeitlichen Vorsprung hatten, wäre es taktisch unklug gewesen direkt in den Orbit zu springen. „Mögen alle Götter dieses Universums uns beistehen.“ Stellte Kapitän Smith fest sobald der Planet auf dem Hauptmonitor zu sehen war. Auch Admiral Ishiyama schluckte bei dem Anblick unwillkürlich, direkt neben dem Planeten hatten sich acht Tauronkreuzern formiert die als Ausgangspunkt für ein Wurmloch von der Größe des Erdmondes dienten. Aus diesem Wurmloch schossen ohne Pause weiter Tauronschiffe, bereist jetzt war die Invasionsarmada der Tauron der Allianzflotte zahlenmäßig eins zu drei oder noch höher überlegen. „Wir müssen dieses Wurmloch schließen.“ Stellte Admiral Ishiyama umgehend für sich selbst fest, so Lange die Tauron unbegrenzt Verstärkungen erhielten war es aussichtslos auch nur einige Minuten die Position halten zu wollen. „Stellen Sie ein Verbindung zu Admiral Johnson auf der Indiflaria her.“ Befahl Admiral Ishiyama dann umgehend. Sofort erschien ein weitere Holobildschirm und Admiral Johnson meinte: „Wir sollen dieses Wurmloch erledigen oder?“, „Exakt. Die Indiflaria ist das einzige Schiff der Flotte welche das erledigen kann ehe der Feind zu zahlreich wird“ Stimmte Admiral Ishiyama zu. „Wir kümmern uns darum.“ Meinte Admiral Johnson dann mit entschlossener Miene ehe die Indiflaria in den Gefechtsmodus wechselte und rapide beschleunigte. Admiral Ishiyama sah dem Historikanischen Kriegsschiff noch kurz hinterher ehe er befahl: „Vorrücken, wir müssen einen Keil in ihre Formation schlagen um die Kolonisten zu evakuieren!“

„Das sind aber verdammt viele, schaffst du das?“ stellte Admiral Johnson unterdessen zweifelnd fest, so viel Tauronkriegsschiffe hatte er zuletzt bei dem Aussichtslosen Kampf um das Solsystem geschehen und eben jene Schlacht war nicht gerade zu Gunsten der Allianztruppen ausgegangen. „Ich weiß es nicht.“ antwortete Indiflaria ehrlich, aber nicht minder entschlossen. „Was sind Potenzialtorpedos?“ fragte dann plötzlich der Waffenkontrolloffizier von irgendwo hinter Admiral Johnson und klang dabei definitiv verwirrt. „Die Funktionsweise zu erklären würde den hiesigen Rahmen sprengen, es sind mächtige Waffen, entwickelt um Großkampfschiffe zu zerstören.“ Antwortete Indiflaria. „Wo hast du die her?“ fragte Admiral Johnson umgehend, zwar waren Indiflarais Magazine von Trancenia wieder aufgefüllt worden, doch von „Potenzialtorpedos“ hatte er bislang nichts gehört. „Ein Geschenk von Primadena.“ Antwortete Indiflaria umgehend. Admiral Johnson zog daraufhin eine Augenbraue hoch, entschied sich jedoch dafür das es jetzt der falsche Zeitpunkt war um das auszudiskutieren. „Soll ich diese Waffen verwenden Sir?“ fragte der Waffenoffizier dann der sich mit seiner Aufgabe noch immer etwas unwohl fühlte, wie die meisten Besatzungsmitglieder an Bord, immerhin hatte das Schiff das sie bedienten ein eigenes Bewusstsein und bemerkte jeden Fehler umgehend. „Wenn Sie gegen Großkampfschiffe entwickelt wurden, denke ich das sie geeignet ein sollten.“ Antwortete Admiral Johnson, da er genauso wenig über diese neue Historikanische Waffe wusste wie seine Untergebener konnte schließlich auch er nur mutmaßen. Die Tatsache das die Potenzialtorpedos jedoch sogar von Indiflaria als „mächtig“ bezeichnet worden waren, legte die Schlussfolgerung nahe das die Torpedos wohl zu spektakulärer Zerstörung fähig waren, eine Eigenschaft die nahezu alle Historikanischen Waffen gemein hatten.

„Ich habe die Kreuzer erfasst Sir.“ Meldete der Waffenoffizier dann während die Indiflaria sich mit rasanter Geschwindigkeit dem unheimlich wirkenden Wurmloch näherte. Die Tauron hatten den ungebetenen Besuch natürlich mittlerweile bemerkt und hatten sich daher ihrerseits in Bewegung gesetzt. Was dazu führte das eine Imposante Mauer aus Schiffen auf die Allianzflotte zu hielt. „Wir müssen ihre Formation durchbrechen. Hauptgeschütz ausrichten, Schießen Sie uns einen Weg frei!“ befahl Admiral Johnson umgehend währen die Schwarz Silberneren Rümpfe der Tauronschiffe so aussahen als würden sie vor freudiger Erregung über die kommende Schlacht aufleuchteten, in Wirklichkeit lag das wohl nur an dem Winkel in dem die Sonne des Systems die Szenerie beleuchtete. „In Feuerreichweite Sir!“ meldete der Waffenoffizier dann kurze Zeit später. „Worauf warten Sie dann noch, Feuer!“ erwiderte Admiral Johnson ehe die zerstörerische Waffe das tat was sie am besten konnte: Alles zerstören das dumm genug war sich ihr in den Weg zu stellen. Während noch einige Trümmer auf die Schilde der Indiflaria prallten durchbrach das Schiff die äußere Linie der Tauronformation, noch immer schienen die Tauron der Feuerkraft des HIstorikansichen Schiffes Hilflos ausgeliefert zu sein. „Wir können die Kreuzer angreifen Sir!“ meldete der Waffenoffizier dann mit vor Erregung bebender Stimme. „Pusten Sie sie weg.“ Erwiderte Admiral Johnson ehe acht reichlich unspektakulär wirkende Geschosse auf die Tauron zu hielten. Als die Torpedos jedoch auf die Tauronkreuzer trafen, änderte sich das umgehend. Ohne sich von den Schilden der Schiffe lange aufhalten zu lassen, jagte eine Art Sichelförmiger Energieblitz durch die Tauronschiffe und teilte sie glatt in zwei Hälften. Umgehend darauf brach das Wurmloch in sich zusammen, noch während die Überreste der Tauronkreuzer von Explosionen erschüttert ihrem Schicksal erlagen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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29 Dec 2015 14:05 #77119 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Am Bord der Akmua blieb das natürlich nicht unbemerkt. „Das Wurmloch ist kollabiert.“ meldet Char’kar umgehend, auch wenn das vielleicht etwas unnötig war, immerhin konnte das jeder mit seinen eigenen Augen sehen. „Wie viele Feindkontakte?“ fragte Admiral Ishiyama umgehend während die Akuma erbebte, die ersten Antimaterie Geschosse schlugen bereits auf die Schilde. „Zwanzig Großkampfschiffe, zweihundert Mittelklasse Kriegsschiffe und Tausende von Jägern Sir.“ Antwortete Char’kar. „Zu viele.“ Dachte sich Admiral Ishiyama umgehend. Zwar war diese Flotte winzig im Vergleich zu der welche das Sol System angegriffen hatte, aber es waren immer noch mehr als genug Tauronschiffe um die Flotte der Allianz rückstandslos zu vernichten. Dann fuhren die beiden Flotten ineinander. Die Tauron Liesen sich dabei, wie üblich, von dem ihnen entgegenschlagenden Feuer nicht im mindestens beeindruckten und sandten ihrerseits Salve um Salve gegen ihre Feinde aus. Allerdings hatte die Allianz im Vergleich zu den letzten Schlachten deutlich aufgerüstet und daher das eine oder andere Ass im Ärmel. „Gruppenfestungsschild aktivieren!“ befahl Admiral Ishiyama daher als die Allianzflotte in die Feuerreichweite der Hauptbatterien der größeren Tauronschiffe kam. „Gruppenfestungschild aktiv und stabil.“ Meldete Char’kar umgehend darauf während die feindlichen Geschosse auf eine mächtige Energiebarriere, gespeist von allen Schiffen der Allianzflotte, trafen und dabei deutlich weniger Wirkung als üblich zeigten. „Feuer auf die Schiffe direkt vor uns Konzentrieren, wir müssen die Formation durchbrechen!“ befahl Admiral Ishiyama dann, er wusste das sie trotz des Gruppenfestungsschildes auf Dauer auf verlorenem Posten kämpften. Früher oder später würde die rohe Feuerkraft der Tauron den Schild durchbrechen.

Plötzlich brachte eine Serie von Einschlägen den Schild grell zum Aufleuchten und Char’kar stieß einen, vermutlich recht unanständigen, Fluch auf Vor’chok aus. „Jetzt wird es ernst.“ stellte Kapitän Smith daraufhin fest während alle wie gebannt auf die beiden Schlachtkreuzer blickten die völlig unbeeindruckt auf die Allianzflotte zu hielten und aus allen Rohren feuerten. Die Wucht der Einschläge war dabei so gewaltig das der Festungsschild bereits jetzt zu wanken begann. „Nicht jetzt schon.“ Dachte sich Admiral Ishiyama daraufhin niedergeschlagen, ohne den Festungsschild würden die Tauron kurzen Prozess mit der Flotte machen. Ohne Vorwarnung durchlöcherte dann jedoch ein Orangeroter Feuerstrahl einen der beiden Schlachtkreuzer dessen Schilde daraufhin kurz aufflackerten ehe sie vollends zusammenbrachen. „Danke Samuel.“ dachte sich Admiral Ishiyama umgehend. Der Zweite Schlachtkreuzer verstärkte seine Angriffe daraufhin jedoch noch mehr und schaffte es den gemeinsamen Festungsschild er Allianzschiffe zu durchbrechen. Da der Festungsschild die komplette Leistung der Individuellen Schildgeneratoren eines Schiffes beanspruchte, waren die Allainzschiffe unter dem Festungsschild ungeschützt was dazu führte das die Antimateriegeschosse direkt auf die Hülle eines Vor’chok Zerstörers aufschlugen und das bemitleidenswerte Schiff in Tausend Teile sprengten.

„Mehr Energie auf die Schilde!“ befahl Admiral Ishiyama umgehend während die restlichen Tauronschiffe ihr Feuer auf die Geschwächten Bereich des Schildes konzentrierten. „Ich kann die Harmonik nicht mehr lange aufrecht erhalten.“ meldete Char’kar dann, der Vor’chok wirkte höchst Konzentriert während sich die Hautlamellen ans einem Hals Blutrot verfärbt hatten. Da Vor’chok aufgrund ihrer geschuppten Haut nicht Schwitzen konnten um überflüssige Wärme an die Umgebung ab zu geben, verfügten sie über spezielle Hautlamellen de von unzähligen Blutgefäßen durchzogen waren und es ermöglichten die überschüssige Wärme wie in einem Wärmetauscher abzugeben. „Das ist das Ende.“ Stellte Aiko daraufhin mit Grabesstimme fest während sie das spektakuläre Schauspiel aus aufblitzenden Schilden und Leuchtenden Energiewaffen vor sich beobachtete. „Nicht wenn es nach mir geht.“ erwiderte Admiral Ishiyama in gespielter Sicherheit. „Jäger!“ meldete Char’kar dann als sich die Formationslose Wolke auf die Flotte stürzte. „Abfangjäger bereit halten, reduzieren Sie den Festungsschild auf die direkten Geschossflugbahnen des Feindes!“ befahl Admiral Ishiyama daraufhin, wohl wissend das dass eine höchst Riskante Taktik war, immerhin musste nur ein einziges Tauronschiff aus einen unerwarteten Winkel angreifen um schwerste Schäden an zu richten. Ebenso waren die Schiffe gegen Nahkampfangriffe von Bombern nur mit ihrer Punktverteidigung und der Hüllenpanzerrung geschützt. Allerdings ermöglichte dieses Vorgehen auch die Energie der Schilde deutlich effektiver zu nutzen um Feindliches Artillerie Feuer abzuwehren.

Wie es zu erwarten war, registrierten die Tauron jedoch umgehend die neue Taktik der Allianz was dazu führte das die Bomber und Jäger einen direkten Angriff durchführten. „Abfangjäger los!“ befahl Admiral Ishiyama daher umgehend, auch wenn er wusste das die Allianzjäger selbst mit der Unterstützung durch die Punktverteidigung der größeren Schiffe gegen die Zahlenmäßig weit überlegenen Tauron früher oder später die Raumhoheit verlieren würden. Aber es ging im Moment nur darum sich Zeit zu erkaufen, Zeit um die Zivile Bevölkerung von Biosphäre 1 zu retten, auch wenn das unweigerlich zu einem Totalverlust der Allianzflotte führte. „Wir haben die feindliche Formation durchbrochen, beziehen Stellung im Geostationären Orbit über der Kolonie!“ meldete Tnak dann überraschend. Niemand hatte damit gerechnet dass sie die Formation der Tauron durchbrechen würden. Allerdings schienen die Tauron von der Entschlossenheit der Allianzgegenoffensive etwas überrascht worden zu sein, sie hatten vermutlich gedacht das sich die Allianzschiffe zurückziehen würden sobald sie die ersten paar heftigen Treffer abbekamen. Lange hielt diese Überraschung allerdings nicht vor. Es dauerte nur wenige Sekunden bis die Tauron sich neu formiert hatten und nun ihrerseits zum Gegenangriff bließen. „Schildharmoik versagt.“ Meldete Char’kar dann ehe der Gemeinsame Festungsschild der Allianzflotte in sich zusammenbrach. Die Wenigen Sekundenbruchteile welche die Waffenoffiziere der Allianzschiffe daraufhin benötigten um die Schildgeneratoren wieder auf Lokalen Modus um zu stellen reichten den Tauron daraufhin aus um weitere Schiffe Kritisch zu treffen.

„Was ist mit den Kolonisten?“ fragte Admiral Ishiyama dann während die Akuma unter nimmer heftigeren Einschlägen erbebte, jetzt machten die Tauron wirklich ernst. „Sie sind von den Evakuierungsschiffen abgeschnitten, Tauronstoßtrupps sind bereits in die Kolonie vorgedrungen und haben den Großteil des Sicherheitspersonals überwältigt.“ Antwortete Quol ehe ein Ahandrakreuzer neben der Akuma von einer besonders heftigen Antimateriesalve in tausend Stücke gesprengt wurde. „Senden Sie die Marieninfanterie aus um ihnen zu helfen!“ befahl Admiral Ishiyama umgehend, obwohl er keine Ahnung hatte ob die Allianzschiffe überhaupt noch lange genug die Stellung würden halten können, die Schilde der meisten Schiffe näherten sich bereits gefährlich schnell dem Kritischen Level während es den Tauron größtenteils noch gut ging, trotz unaufhörlicher Bemühungen der Indiflaria welche wie ein unaufhaltsamer Sturm durch die Feindliche Flotte fegte und sich dabei von dem heftigen Abwehrfeuer nicht im mindesten stören lies. „Schilddichte bei fünfundvierzig Prozent, schnell fallend.“ meldete Char’kar dann. Admiral Ishiyama betätigte daraufhin einen der Knöpfe in der Armlehne seines Stuhles und meinte: „Samuel, könnt Ihr noch etwas aus dem Hut zaubern?“, „Wir haben da noch was wir werden die Tauron mit Verzerrungstorpedos zeitweilig lahm legen.“ erwiderte Admiral Johnsons Stimme, auch er klang definitiv angespannt. Im nächsten Moment schossen die Torpedos auf ihre Ziele zu und detonierten wenig später, was der Allainzflotte eine dringend benötigte Verschnaufpause gönnte.
~~~Ende KApitel 46~~~

mfg.: Tg

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29 Dec 2015 15:26 #77126 by General Stefan
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Huiuiui das geht ja ganz schön ab im Orbit über Biosphäre 1! Hätte trd gedacht, dass die Allianzschiffe inzwischen eine Generalüberholung erhalten hätten und deutlich länger standhalten würden. Schon schade, dass die Tauron immernoch so extrem übermächtig sind ein richtiges Raumgefecht mit gleicher Chancenvertilung und gigantischen Verlusten auf beiden Seiten hätte etwas mehr Spannung ^^ Aber dennoch wie gesagt sehr spannend, mal schauen wann Primadenna eingreifen wird xD

LG Stefan

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04 Jan 2016 14:39 #77248 by Todesgleiter
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@General Stefan: Und womit hätte die Allianz ihre Schiffe aufrüsten sollen? Nachdem sich die KI's weigern Historikanische Technologie herauszugeben, bleibt der Allianz nur ihre eigenen Innovationskraft und damit lassen sich eben keine gigantsichen Sprünge machen um die große Lücke im Stärkenverhältniss zu den Tauron zu schließen. Vor allem da diese ja auch nicht stagnieren.

Zudem sind "Gigantsiche" Verluste in diesem Fall ziemlich subjektiev. Die Allianz verfügt nicht über viele Schiffe. Der Verlust von zwanzig Schiffen währe für die Streitkräfte schon herb, während er beid en ATuron nichtmal ins Gewicht fallen würde...

@all: Weiter geht's mitr großen Schritten zum FInale!

Kapitel 47: Ein Aussichtsloser Kampf

Admiral Ishiyama nutzte die durch den Einsatz der Raumverzerrungstorpedos entstandene Pause im ansonsten unablässigen Feuer der Tauron um einmal tief durch zu atmen und sich bewusst auf seiner Brücke um zu sehen. Die meisten der Soldaten standen zwar entschlossen, aber auch resigniert auf ihren Posten. Das konnte ihnen der Admiral nicht verdenken, mit jeder Minute die sie sich länger in diesem System und damit im direkten Aktionsradius der Tauron, aufhielten verminderte die ohnehin schon geringe Chance den Orbit von Biosphäre 1 lebendig zu verlassen. Schon jetzt sahen die meisten Allianzschiffe alles andere als Frisch aus und es war nur eine Frage weniger Minuten bis die Verluste der Flotte beginnen würden zu steigen. „Status der Marineinfanterie?“ fragte Admiral Ishiyama dann. „Die Landungsfähren setzen in diesem Moment zur Landung an Sir.“ antwortete Quol umgehend. „Hoffentlich kommen Sie schnell voran.“ stellte Kapitän Smith umgehend fest. „Das ist leider unwahrscheinlich Kapitän.“ meinte Tnak umgehend mit Ahandratypischer Objektivität. „Ich weiß.“ Erwiderte Kapitän Smith, sie hatte selbst schon gesehen wozu Soldatendrohnen der Tauron fähig waren, sie konnten schon von Glück reden wenn die Marines es Überhaupt schafften die Zivilsten zu den Evakuierungsschiffen zu bringen. „Warum hilft Primadena uns nicht?“ fragte Aiko dann, mehr sich selbst als irgendjemand anderen. „Weil sie das Ganze als eine art Prüfung betrachtet in der man auch versagen kann.“ antwortete Admiral Ishiyama daraufhin. Aikos schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Eine Furchtbare Prüfung.“

Auf der Planetenoberfläche stürmten die Einheiten der Marineinfanterie in diesem Moment aus ihren schwer bewaffneten und gepanzerten Landefähren. Sie waren auf dem Raumhafengelände der Kolonie gelandet der unter der Kontrolle der Tauron gestanden hatte. Char’sak, welcher den Oberbefehl über die Landeoperation innehatte, peilte daraufhin kurz die Lage, sämtlich Drohnen die sich im Freien aufgehalten hatten waren von den Fähren beim Landeanflug eliminiert worden, allerdings wusste der Erfahrene Soldat dass das bei weitem noch nicht alle wahren und der wirkliche Kampf noch nicht einmal begonnen hatte. „Aufteilen, Feindkontakte suchen und zerstören. Zivilsten Lokalisieren und zum Raumhafen evakuieren.“ Befahl er dann in kurzem Befehlston, sie hatten keine Zeit für ausschweifende Reden. In diesem Moment formierten sich die Tauron in der Kolonie vermutlich bereits um die Infanteristen zu begrüßen. Sofort darauf setzten sich die Marines in Gruppen zu je fünfzehn Mann in Bewegung und entfernten sich dabei Sternförmig von der Landezone, immerhin befand sich der Raumhafen fast im Zentrum der Kolonie, direkt neben dem Hauptverwaltungstrakt. Auf eben jenen Gebäudekomplex hielt Char’sak mit seinem Team zu, die Kontrolle über die Sicherheitssystem der Kolonie zu haben könnte sich immerhin noch als ernst zu nehmender Vorteil entpuppen. Kaum hatten die Soldaten daraufhin den von de Geschützen der Fähren abgedeckten Bereich verlassen, tauchten ohne Vorwarnung Soldatendrohnen in den Fenstern der Gebäude und sogar auf den Dächern auf um umgehend das Feuer zu eröffnen.

Char’sak zischte daraufhin verärgert während er gemeinsam mit den anderen Marines hastig hinter ein paar Containern in Deckung ging. Bedauerlicherweise hielten die Container dem Antimateriebeschuss nicht sonderlich lange stand, weshalb die Marines sich nur Sekundenbruchteile später wieder ohne Deckung im freien Feld vorfanden. „Vorwärts!“ befahl Char’sak daher, ihre einzige Chance war das Gebäude zu erreichen und damit in den toten Winkel der meisten Tauron zu kommen, allerdings mussten sie dadurch mehrere Meter ohne Deckung überwinden. Die Tauron bewiesen daraufhin das sie durchaus gute Schützen waren, mehrere Marines fielen dem Erbarmungslosen Feuer der Drohnen zum Opfer ehe der Trupp die Außenwand des Gebäudes erreicht hatte und sich Flach dagegen presste um nicht vom Dach aus beschossen werden zu können. „Meldung!“ befahl Char‘sak dann ins einen Komlink. „Wir sind festgenagelt Sir! Schwerer Wiederstand.“ Meldete der erste der anderen Trupps. Auch die anderen Trupps berichteten von Schwierigkeiten, die Tauron waren offenkundig auf den Vorstoß der Marineinfanterie vorbereitet gewesen und hatten sich in gute Positionen gebracht. Plötzlich viel dann ein Kugelförmiges Objekt genau vor die Füße der Marines. „Granate!“ brüllte Char’sak und hechtete davon, gerade noch rechtzeitig, im nächsten Moment detonierte die Granate und pulverisierte den Großteil der verblieben Soldaten auf der Stelle mit einer alles verzehrenden Feuerwand. Offenkundig hatten die Tauron sich die Idee der Handgranate bei der Allianz abgeschaut und schnell eine absolut tödliche neue Waffe kreiert. Char’sak richtete sich daraufhin schwerfällig wieder auf und schüttelte sich den Staub vom Körper als er bemerkte wie eine Gruppe aus fünf Soldatendrohnen das Gebäude verlassen hatte und sich schnell näherte. Char’sak musste sich daraufhin nicht umsehen um zu wissen das seine wenigen verbliebenen Männer nicht in der Verfassung waren sich zu verteidigen weshalb er verärgert schnaubte, die Tauron hatten sie nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen.

Plötzlich zischten dann Plasmageschosse auf die Drohnen zu und erwischten sie eiskalt. Char’sak hatte den Ursprung schnell erkannt, ein Schützenpanzer der Allianztruppen kam mit Höchstgeschwindigkeit auf sie zu gefahren und hatte das Feuer eröffnet. Als sich das Gefährt dem Gebäude näherte eröffneten die im inneren verschanzten Tauron umgehend das Feuer, der Fahrer das Panzers schaffte es jedoch dem Großteil des Feuers auszuweichen während die Panzerrung des Fahrzeuges die wenigen Treffer absorbierte. Dann schoss der Panzer eine Rakete ab, Char’sak erkannte die Rakete umgehend, es handelte sich um eine neue Entwicklung der Allianz, die im Sodaltenjargon als „Hydra“ bekannt war. Eine Rakete die sich in dutzende kleinere Flugkörper aufteilte die getrennte Ziele anvisieren und bekämpfen konnten. Nur Sekundenbruchteile später gab es einen mächtigen Knall und das Feuer aus den Fenstern des Gebäudes erstarb. Der Panzer stoppte daraufhin und die Heckluke öffnete sich, aus der umgehend ein Mensch mittleren Alters in Militäruniform sprang. „Sir, gut sie zu sehen.“ Meinte der Mann dann nachdem er elegant gelandet war. Char’sak blinzelte daraufhin kurz ehe er antwortete: „Wer sind Sie?“, „Leutnant Harwin Sir, Kommandeur der Kolonialen Verteidigungskräfte, Sie sind gerade noch rechtzeitig gekommen.“ Antwortet Harwin. „Sie haben aber uns gerettet.“ Stellte Char’sak umgehend fest, zwar gefiel ihm das nicht, aber er war ehrlich genug ums ich selbst ein zu gestehen das er ohne Harwins Hilfe wohl tot wäre. „Nur durch Ihr Vordringen hatten wir die Chance uns zu den Garagen vor zu Kämpfen Sir. Wir sind nicht mehr allzu viele und ihr Angriff hat die Tauron abgelenkt.“ erwiderte Harwin daraufhin.

„Wo sind die Zivillisten?“ fragte Char’sak dann zweckorientiert, seine Mission war immerhin die Kolonisten zu evakuieren. „Wir haben die Kolonisten bei Beginn der Kampfhandlungen in das Agrarsilo evakuiert Sir.“ Antwortete Leutnant Harwin umgehend. „Warum in ein Silo?“ fragte Char’sak kurz und bündig, immerhin waren Silos eigentlich nicht als Schutzräume konzipiert und zusätzlich lagen die Silos in den Außenbereichen der Kolonie, während der Raumhafen im Zentrum lag . „Es war der einzige Raum der groß genug war und sich verteidigen lies Sir. Die Bunker sind noch nicht fertig und die Tauron haben den inneren Ring praktisch überrannt. Wir waren nicht auf eine Invasion vorbereitet.“ antwortete Harwin. „Haben Sie noch mehr Fahrzeuge?“ fragte Char’sak dann, immerhin war es zu Fuß wohl praktisch unmöglich die Kolonisten halbwegs sicher über das von Tauron kontrollierte Terrain zu bewegen. „Ja Sir, aber wir müssen uns beeilen. Kurz vor Ihrer Landung haben die Tauron weitere Kapseln abgeworfen, sie werden bald Verstärkung bekommen.“ Antwortete Leutnant Harwin umgehend. Char’sak verlor daraufhin keine Zeit und zückte sein Kommunikationsgerät: „In Richtung der Fahrzeuggaragen vorstoßen, Eliminierung sämtlicher Feindkontakte lediglich Sekundärziel.“ Sofort darauf ertönten diverse, von Kampfgeräuschen untermalte Bestätigungen. Man musste kein Hellseher sein um zu wissen das sich nicht viele der Stoßtrupps aus ihren Kämpfen würden lösen können ohne nicht hinnehmbare Verluste zu erleiden.
~~~fortsetzung im nächtsen Post~~~

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04 Jan 2016 14:40 #77249 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Auch im Orbit spitzte sich die Situation mittlerweile erneut zu, die meisten Tauronschiffe hatten den Effekt der Verzerrungstorpedos überwunden oder waren in diesem Moment dabei sich wieder neu zu organisieren. Allerdings hatten auch die Allianztruppen die Zeit genutzt und den Festungsgruppenschild wieder aktiviert zusätzlich waren die Raketenrohre der meisten Kriegsschiffe mit einer Überraschung für die Tauron geladen. „Sie greifen wieder an.“ Meldete Char’kar dann als die Tauron erneut das Feuer eröffneten. „Starten Sie die Zerstreungsbomben, bringen Sie sie unmittelbar vor dem Schild zur Detonation.“ Befahl Admiral Ishiyama dann und hoffte dabei inständig das diese neue Entwicklung der Militärischen Forschungsabteilung ihnen helfen würde. Zerstreuungsbomben waren erstaunlich simple Konstrukte, handelte es sich doch nur um einen Sprengsatz der, ähnlich einer Splitterbombe, von einer Hülle gefüllt mit Felsen umgeben war. Der Gedanke dahinter war eine Wolke aus Trümmern und Staub vor der eigenen Flotte auf zu bauen und somit die Antimateriewaffen der Tauron zur frühzeitigen Detonation zu bringen. Die Idee war erfrischend Simpel und funktionierte in der Theorie auch bestens, allerdings wusste niemand wie sie sich in der Praxis verhallten Würden. Waren die Brocken aus Materie zu klein, würden die Antimateriegeschosse das Hindernis wohl einfach absorbieren, wie sie es mit feinen Partikeln in Stellaren Nebeln auch taten. Waren sie zu groß, war es defakto unmöglich einen Ausreichenden Schutzschirm auf zu bauen da sich die wenigen Brocken dann zu schnell verteilten.

„Zerstreuungsbomben gezündet.“ Meldete Char’kar dann kurz darauf während eine Serie von Detonationen unmittelbar vor dem Gruppenfestungsschild stattfand. Die Tauron Liesen sich davon nicht im mindesten beeindrucken und feuerten aus allen Rohren. Glücklicherweise zeigten die Zersteruungsbomben jedoch Wirkung, zumindest der Großteil der Mittelstarken Antimateriegeschosse die von Kreuzern, Zerstörern oder der Sekundärbatterie größerer Tauronschiffe abgegeben wurden explodierten vor dem Schild und schonten ihn damit. Die Größeren Geschosse der Hauptbatterien der Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer durchdrangen die Wolke aus Hindernissen jedoch mühelos und schlugen mit fast unverminderter Wucht auf die Schilde. Das Konzentrierte Feuer der Allianztruppen hatte jedoch mittlerweile ebenfalls einen Effekt erzielt, mehrere Kreuzer der Tauron traten angeschlagend en Rückzug an während die Indiflaria die Großkampfschiffe unter Feuer nahm und eines nach dem anderen in eine Brennende Ruine verwandelte. Wirklich spürbar waren diese Erfolge jedoch nicht, jede Lücke in der Formation wurde umgehend mit Frischen Schiffen aufgefüllt, die Tauron waren den Allianztruppen Zahlenmäßig nach wie vor weit überlegen. „Wie weit ist die Evakuierung?“ fragte Admiral Ishiyama dann, der Festungsschild wurde bereits wieder in einem gefährlichen Tempo schwächer und die Schwärme aus Jägern und Bombern der Tauron warteten nur auf ihre Chance. „Es gibt erhebliche Komplikationen Sir. Die Marineinfanterie versucht in diesem Moment die Kolonisten mithilfe der Überreste der Kolonialen Verteidigungstruppen und deren Fahrzeugen zum Raumhafen zu bringen, allerdings habend die Tauron etliche Verstärkungen in das Gebiet beordert.“ Antwortete Quol. „Sagen Sie Char’sak das wenn er sich nicht beeilt es keine Rolle mehr spielt ob sie den Raumhafen erreichen!“ erwiderte Admiral Ishiyama daraufhin, er wusste das seine Männer vermutlich ihr möglichstes taten, aber dennoch waren sie schlichtweg zu langsam.

Am Boden bewegte sich unterdessen eine Kolonne gepanzerter Fahrzeige durch die Überreste der Kolonie in Richtung des Raumhafens. Außerhalb der Fahrzeuge, die nahezu komplett mit Kolonisten beladen waren, sicherten Marineinfanteristen und Koloniale Sicherheitskräfte die Umgebung zu Fuß ab was das Vorankommen erheblich verlangsamte aber gleichzeitig zuverlässig davor schützte in einen Hinterhalt zu fahren. „Es ist zu ruhig.“ Stellte Char’sak dann fest, immerhin hatten die Tauron bislang nicht einmal versucht die Kolonne an zu greifen. „Vielleicht haben wir ihnen Angst gemacht.“ Meinte Leutnant Harwin daraufhin hoffnungsvoll aber weniger überzeugt, Tauron fürchteten sich soweit man wusste vor absolut gar nichts. Char’sak schnaubte daraufhin belustigt sparte sich jedoch einen Kommentar während er die Umgebung ganz genau im Auge behielt. Plötzlich ertönten dann Laute Warnrufe ehe auch schon die ersten Antimaterieblitz aufleuchteten. Die Tauron hatten sich in einem Engpass den die Fahrzeugkolone passieren musste verschanzt und legten das Gebiet großflächig unter ein Sperrfeuer. „Weg frei machen und feindliche Blockade durchbrechen!“ befahl Char’sak umgehend, er wusste das ihnen die Zeit davon lief. Allerdings ertönte dann plötzlich ein lauter Knall und das letzte Fahrzeug der Kolonne, ein nur leicht gepanzerter Transporter beladen mit über zwei Dutzend Kolonisten, ging in einem Feuerball auf.

„Was war das?“ fragte Leutnant Harwin ehe eine ganze Formation aus Tauron Schwebepanzern in Sicht kam. „Scheiße!“ Meinte Leutnant Harwin umgehend während Char’sak sich seiner eignen Sprache bediente um zu Fluchen. Im nächsten Moment wurden auch schon einige weitere Fahrzeuge getroffen, gleichzeitig eröffneten weitere Drohnen, die sich wohl in der Deckung des allgemeinen Chaos angeschlichen hatten, das Feuer aus der Flanke auf die Allianzinfanterie. „Alle Raus aus den Fahrzeugen!“ befahl Char’sak umgehend, die Transporter welchen den größten Teil der Kolonne ausmachten waren nicht dafür konstruiert derartiger Feuerkraft zu wiederstehen. Die Panzerfahrzeuge der Tauron waren unterdessen näher gekommen und schlossen sich dem Sperrfeuer der Tauroninfanterie an. „Char’sak an Akuma wir sind festgenagelt und Brauchen sofort Verstärkung!“ meldete Char’sak dann durch seinen Komlink, auch wenn er nicht davon ausging das sie irgendwelche Hilfe bekommen würden, die Schiffe im Orbit befanden sich mittlerweile vermutlich in einer den Bodentruppen ähnlichen Situation und mussten daher wohl alle Kapazitäten aufwenden nicht selbst zerstört zu werden.

„Sir, die Marineinfanterie hat Verstärkung angefordert, offenbar ist es den Tauron gelungen sie auf zu halten.“ meldete Quol in diesem Moment. „Meine Sensoren bestätigen dies, der Fahrzeugkonvoi wird von drei Seiten angegriffen. Sie haben keine Chance das zu gewinnen.“ Fügte Tnak umgehend an. Admiral Ishiyamas Gedanken rasten daraufhin, er wusste das er den Marines Helfen musste, aber anderseits hatte er absolut keine Kapazitäten dafür frei, die Allianzflotte war von den Tauron bereits ein Stück weit aus dem Orbit gedrängt worden und hatte herbe Verluste einstecken müssen. „Feindliche Zerstörerformation kommt schnell näher! Schilddichte auf unter vierzig Prozent.“ rief Char’kar dann plötzlich. Augenblicklich wurde es Admiral Ishiyama eiskalt, die Zerstörer der Tauron hatten in dieser Schlacht schon mehr als einmal ihre Schlagkraft bewiesen, es war unwahrscheinlich das die Angeschlagene Akuma den Konzentrierten Angriff mehrerer solcher Schiffer überstehen würde. „Wir werden das nicht Tolerieren.“ Hallte dann auf einmal die Grollende Stimme der Gerok durch die Sprechverbindung ehe eines der Knollenförmigen Schiffe beschleunigte und sich der Zerstörer Formation trotzig in den Weg stellte. Die Tauronschiffe eröffneten sofort das Feuer, zur Überraschung der gesamten Brückenbesatzung hielten die Schilde der Gerok dem Angriff allerdings stand, auch wenn das Schiff das Feuer eingestellt hatte. Die Zerstörer der Tauron mussten daraufhin notgedrungen abdrehen da sie nun selbst unter Konzentriertes Feuer genommen wurden. „Was war denn das?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin überrascht. „Offenbar haben die Gerok doch noch ein paar Tricks auf Lager.“ Stellte Kapitän Smith fest. Urplötzlich riss dann jedoch ein gewaltiges Wurmloch auf aus dem ein gewaltiger Schatten schoss, es gab nur eine einzige bekannte Schiffsklasse die solche Ausmale erreichte: Ein Tauron Basisschiff.
~~~Ende Kapitel 47~~~

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04 Jan 2016 15:17 #77255 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Tauron Invasion 2
Oh wei oh wei das geht aber nicht gut aus für die Allianz :D

Bin gespannt wies weiter geht!

MFG Stefan

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05 Jan 2016 18:09 #77308 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Tauron Invasion 2
So, da sich dieser Teil so langsam dem Ende nähert, wird es Zeit für mich auch etwas zu kommentieren. Da ich während der gesamten Weihnachtszeit zu kaum was Zeit hatte und immer nur stückchenweise lesen konnte, hatte ich die letzten Tage viel auf zu holen. Mir fehlen zwar dennoch die letzten 2 Kapitel, aber dennoch sollt ihr wissen, ich bin noch da. :)

Zu Trianna: Ja, es ist schade, dass sie sich der Allianz abgewandt hat, aber zum einen liegt das daran, dass sie von ihr selbst zum Gehen gebracht wurde und zum anderen an den Einfluss der Königin, die ihr immer wieder ihre verdrehte Sichtweise auftischt, die Trianna nun auch glaubt und durch ihre Kontrolle kaum eine andere Wahl hat. Dass sich die Königin nicht an ihre Absprache hält war ja zu erwarten, immerhin ist sie eine Tauron. Nichts desto trotz könnte Trianna ja irgendwann dennoch einmal rebellieren, wer weiß.

Zu Biosphäre 1: Das mit dem neuen Planeten speziell für die Allianz ist eine tolle Sache. Dass es zu einer Entscheidungsschlacht kommen wird, war auch schon lange abzusehen, hatte ich ja schon vor mehreren Monaten erwähnt. Die Situation erinnert mich an andere Si-Fi-Filme und -Serien. In Star Trek 9: Der Aufstand, gab es auch einen Planeten, der von einem Nebel umgeben war, doch ist es eher fast wie in Battlestar Galactica Staffel 2, als sie einen unbewohnten Planeten inmitten eines Nebels fanden, der Sensoren stört und somit die Menschen vor den Zylonen schützte. Sie nannten ihn Neu Caprica und besiedelten ihn, während eine kleine Flotte aus den Leuten, die nicht dort unten leben wollten, im Orbit Wache hielt. Ein Jahr später entdeckten ihn die Zylonen trotzdem, wenn auch nur wegen einer nuklearen Detonation, dessen Strahlungsrückstände sie orten konnten. Danach eroberten sie den Planeten und die restlichen Schiffe flohen, bis später eine Rettungsmission für die Kolonisten unternahmen. Hier ist das zwar etwas anders, aber dennoch ähnlich, was ich immer wieder toll finde. Dennoch wird das wohl ein klasse Final, bestimmt mit einer wieder einmal großen Überraschung! :)

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09 Jan 2016 14:57 #77448 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
@General Stefan: Wie wird es wohl weitergehen? Mit MOrd, totschlag und Sinnloser Gewalt natürlich :evil: ( :D :P )

@Jack Hunter: Ich hatte auch nie geglaubt das du weg währst :D

@all: So. Wie schreien die ganzen Typen immer die so gerne 22 erwachsneen Männern dabei zu schauen wie sie einen Ball in ein großes Rechteck befördern? FINALE! ;)

Kapitel 48: Triumpf der Königin

Alle anwesenden schauten wie hypnotisiert auf das Gewaltige Alienkriegsschiff das seinen bedrohlichen Schatten auf die Allianzflotte und den Planeten warf und mit seinem Gewaltigen Rumpf dabei die Sonne verdeckte. Es war immer wieder unfassbar wie groß die Basisschiffe der Tauron waren, immerhin erreichten diese Schiffe die Ausmaße von Monden. Das Basisschiff war jedoch nicht alleine Gekommen. Zunächst hatte die Gewaltige Siluette des Basisschiffes zwar alle Blicke auf sich gezogen doch jetzt konnte man die gewaltige Flotte erkennen die das Schiff begleitete und in diesem Moment ausschwärmte. Ebenfalls starteten aus den Hangars des Basisschiffes weitere Schiffe. „Akio?“ fragte Aiko daraufhin. Admiral Ishiyama schluckte lediglich, ein Kampf gegen dieses Monstrum von Kriegsschiff war von vorneherein zum Scheitern verurteilt, er wusste daher nicht was sie tun sollten. „Wir sollten uns besser zurückziehen.“ meinte dann Kapitän Smith leise. Admiral Ishiyama ging seine Optionen daraufhin im Kopf durch. Es waren nicht sonderlich viele, entweder sie blieben und Kämpften in der Hoffnung das es die Kolonisten gegen alle Wahrscheinlichkeit schafften von dem Planeten zu entkommen, oder sie zogen sich zurück und versteckten sich wieder bei Trancenia. „Die Flotte erwartet Anweisungen Sir.“ Meldete Quol dann. „Rückzug.“ Meinte Admiral Ishiyama niedergeschlagen, es hatte keinen Sinn diesen Kampf weiter zu führen. „Sprungantrieb wird geladen, Exfiltrationskoordinaten angepeilt.“ Meldete Tnak umgehend. Plötzlich meldete der Bordcomputer dann jedoch: „Sprung nicht möglich. Sicherheitsabschaltung eingeleitet.“, „Was bedeutet das?“ fragte Kapitän Smith umgehend. „Ich weiß es nicht Sir. Der Sprungantrieb kann kein Stabiles Feld aufbauen. Ich suche bereits nach der Ursache.“ Antwortete Tnak. „Die Tauron, Sie erzeugen ein starkes Energiefeld.“ Meldete Char’kar dann.

„Verflucht.“ Dachte sich Admiral Ishiyama daraufhin lediglich. Ganz offenkundig hatten die Tauron eine Möglichkeit gefunden um die Sprunganriebe der Allianz zu stören. „Versuchen Sie mit Konventionellen Triebwerken zu entkommen, wenn wir uns weit genug von den Tauron entfernen können wir vielleicht springen!“ befahl Admiral Ishiyama dann, auch wenn er sich keine sonderlich hohen Chancen ausrechnete den Tauron auf diese weiße zu entkommen. „Das ist das Ende oder?“ fragte Aiko dann gnadenlos realistisch. „Vermutlich.“ stimmte Admiral Ishiyama zu. So hatte er sich sein Ende zwar nicht vorgestellt, aber er war realistisch genug um zu wissen das sie aus dieser Situation nicht mehr entkommen konnten. Kapitän Smith warf den beiden daraufhin einen mitfühlenden Blick zu ehe auch sie schicksalsergeben auf den Hauptmonitor blickte. Die Erschütterungen die das Schiff zum Zittern brachten wurden immer heftiger. Allerdings schoben sich dann mehrere Gerokschiffe in die Feuerlinie der Tauron und schirmten die Allianzflotte damit ab. „Wir werden Sie schützen solange wir können. Es war uns eine Ehre mit Ihnen gekämpft zu haben.“ meinten die Gerok dann. „Das hallten die niemals auf Dauer durch.“ stellte Kapitän Smith realistisch fest. Zwar hatten es die Gerok in der Zeit die sie bei der Allianz verbracht hatten irgendwie geschafft ihre Schilde soweit zu optimieren das sie immense Schadensmengen aufhalten konnten, aber dieses Dauerbombardement würden sie auf Dauer nicht überstehen.

Noch ehe die Flotte der Allianz daraufhin jedoch eine Chance hatte den Orbit zu verlassen, schoben sich mehrere Kriegsschiffe der Tauron in den letzten freien Flugkorridor und Kesselten die verblieben Allianzschiffe samt den Gerok damit ein. „Verdammt, wir müssen der Flotte einen Weg frei Schießen!“ meinte Admiral Johnson daher. Immerhin war die Indiflaria das einzige Schiff der Flotte das dafür genügend Feuerkraft aufbieten konnte. „Samuel. Diese Schlacht ist verloren, meinen Hochrechnungen zu folge wird die komplette Allianzflotte vernichtet werden. Wir können nichts dagegen tun, es sind zu viele.“ Meinte Indiflaria dann niedergeschlagen. „Ich lasse unsere Leute nicht im Stich.“ beharrte Admiral Johnson daraufhin. „Das habe ich auch gar nicht gewollt. Ich wollte dich lediglich informieren.“ erwiderte Indiflaria, sie war immerhin ein Kriegsschiff und würde sich nicht einfach von einem Gefecht zurück ziehen nur weil die Chancen etwas schlecht standen. Die Tauron verstärkten ihre Angriffe auf das Historikanische Schiff unterdessen massiv, es hatte nicht lange gedauert bis sie die einzige Schwäche der Indiflaria gefunden hatten. Aufgrund ihrer Konzeptionierung als Jagdfregatte, war die Indiflaria dafür konstruiert und bewaffnet Mittel Große bis Große Kriegsschiffe zu zerstören, die Verteidigung gegen Nahkampfangriffe mit Bombern jedoch war eher spärlich. Zwar hielten die Schilde den Bomberattacken stand doch trotzdem umkreisten die Bomber der Tauron das Schiff wie ein Schwarm hungriger Raubinsekten.

Unterdessen schritt Trianna zielsicher durch die Korridore des Basisschiffes, an Bord der Fliegenden Festung bemerkte man von der Schlacht nicht sonderlich viel, jeder ging seiner üblichen Tätigkeit nach, jeder außer Trianna. Die Königin Persönlich hatte sie zu sich auf das Kommandodeck des Schiffes gerufen. Die Drohnen den Trianna unterwegs begegnete machten ihr derweil respektvoll Platz und senkten die Köpfe, sie hatten sie als eine Ihrer Prinzessinnen akzeptiert. Während sie weiter durch die schier endlosen Korridore des Schiffes lief schaute Trianna einmal an sich hinab, sie hatte sich in der vergangenen Zeit so sehr verändert. Durch die Zeit mit den anderen ihrer Art hatte sich erkannt wie lächerlich Ihr Wunsch gewesen war mit den Allianzspezies zusammen zu leben. Immerhin war sie jedem Angehörigen der Allianz in praktisch allen Belangen überlegen. Was dafür sorgte das die Leute vor ihr Angst hatten und Angst führte schnell zu Hass. Sie war so eine Närrin gewesen zu denken dass sie die Vorurteile die den Tauron entgegen gebracht wurden überwinden hätte können. Die Allianz war erbärmlich, genau wie die Spezies die sie formten, nichts weiter als Maden die glaubten alles zu Wissen aber dennoch keine Ahnung hatten im Vergleich zu ihr und den anderen Tauron. Während diese Gedanken durch ihren Kopf wanderten, regte sich irgendwo am Rande ihres Bewusstseins Widerstand gegen diese Denkweiße. Doch nur mit einem einzigen kurzen Aufgebot Ihrer Willenskraft zerschlug Trianna die widerspenstigen Gedanken.

Dann betrat Trianna die Kommandobrücke des Basisschifffes, ein wahrhaft imposanter Raum, größer als der Hangar auf den meisten kleineren Schiffen. Die Königin Thronte auf einer Plattform über dem ganzen Geschehen von der aus man einen guten Überblick sowohl über die Brücke selbst als auch über die Sichtfenster hatte durch welches man die Umgebung im Auge behalten konnte. Zur rechten der Königin stand eine imposante Drohne. Trotz der Tatsache das der Thron der Königin erhöht stand überragte der Soldat seine Herrin fast um einen halben Kopf. Trianna kannte diese Drohne gut, der Commander, die Mächtigste Drohne eines Stammes und die rechte Hand der Königin. Auch war der Commander der einzige Männliche Tauron der von den Prinzessinnen eines Stammes als ebenbürtig betrachtet wurde. Als Trianna dann auf die Plattform trat erhielt sie die Stumme Aufforderung sich um zu sehen. Sie wusste natürlich sofort was sie sehen sollte , immerhin war die Tobende Schlacht zwischen der Allianz samt ihren neuen Gerok Alliierten und den Truppen des Stammes kaum zu übersehen. Die Königin bemerkte natürlich, auch ohne sich umzudrehen umgehend das Trianna das Schlachtgeschehen beobachtete und meinte: „Erinnerst du dich noch an das Versprechen das ich dir geben musste?“, „Natürlich meine Königin, ich war geblendet, ich war schwach.“ Antwortete Trianna. Die Königin verzog das Gesicht daraufhin zu einem Selbstzufriedenen lächeln, das bei ihr eher wie eine Raubtierfratze wirkte ehe sie erwiderte: „Aber du hattest damit recht das sie stark sind. Stärker als viele andere Spezies. Ich werde mein Versprechen daher dennoch halten und sie nicht auslöschen.“ Trianna nahm diese Aussage regungslos zur Kenntnis, sämtliche Gefühle für die Leute der Allianz waren mittlerweile unter einer Decke aus Hass und Gier erdrückt worden.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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09 Jan 2016 15:00 #77450 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Tauron Invasion 2
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Allerdings regte sich daraufhin irgendwo in einem entfernten Winkel ihres Bewusstseins erneut ein unkontrollierter Gedanke, den Trianna auch dieses Mal mit einem Aufgebot Ihres Willens zerschmetterte. Die Königin hatte davon nichts gemerkt und meinte: „Auf dich werden sie eher hören als auf mich. Bringe sie dazu die Waffen zu deaktivieren und die Schilde sinken zu lassen.“, „Ich bezweifle dass das Funktionieren wird meine Königin.“ Erwiderte Trianna umgehend, sie kannte Admiral Ishiyama gut genug um zu wissen das er sich nicht einfach ohne weiteres ergeben würde, egal wer diese Forderung überbrachte. „Vielleicht, tu es trotzdem.“ beharrte die Königin. „Wie Ihr wünscht.“ Meinte Trianna und trat einen Schritt vor um alleine im Sichtfeld des Sensors zu stehen der ihr Abbild für die Nachricht aufzeichnen würde. Der Commander beobachtete sie dabei aufmerksam, es war Trianna nicht entgangen das er sie anders betrachtete als die meisten ihrer Schwestern, ein Umstand der wohl der Tatsache geschuldet war das der Commander im Gegensatz zu seinen Brüdern über einen kleinen Rest freien Willen verfügte. Trianna konnte jedoch nicht beurteilen was er an ihr anders beurteilte, der Commander war im Gegensatz zu ihr ewig alt und beherrschte es seine Gedanken für sich zu behalten. „Irrelevant.“ dachte sich Trianna daraufhin über sich selbst verärgert ehe sie mittels eines Telepatischen Befehls die Übertragung aktivierte. Die meisten System an Bord von Tauronschiffen konnten sowohl über Manuelle Schaltflächen als auch über Telepathische Schnittstellen kontrolliert werden.

„Sir die Tauron senden eine Übertragung auf Breitband.“ Meldete Quol kurz darauf. „Ursprung?“ fragte Admiral Ishiyama sofort. „Das Basisschiff Sir.“ Antwortete Quoal. Admiral Ishiyama schluckte daraufhin kurz das konnte nur bedeuten das Königin selbst etwas zu sagen hatte. „Zeigen Sie her.“ Meinte Admiral Ishiyama dann. Sofort darauf erschien auf dem Hauptmonitor das Taurontypische nebelige Zwielicht in dem einen Schlanke Gestalt stand. „Soldaten der Allianz euer Kampf ist verloren.“ Meinte dann eine Eiskalte Stimme die einem regelrecht das Blut in den Adern gefrieren lies. „Ergebt euch und deaktiviert eure Waffen sowie Schilde und wir werden davon absehen euch alle zu vernichten.“ Fuhr die Stimme dann fort. Dann aktivierte sich ein Scheinwerfer und man konnte die Sprecherin genauer erkennen. Admiral Ishiyama lief daraufhin umgehend ein kalter schauer den Rücken herunter, es war Trianna. „Wenn Ihr weiter kämpft, werden wir alternative Vorgehensweisen in Betracht ziehen müssen. Ihr habt fünf Minuten Zeit euch zu entscheiden, in dieser Zeit werden wir das Feuer einstellen.“ Fuhr Trianna dann mit Gefühlsoser Mimik und Stimme fort. Dann verblasste das Bild und Quol meldete: „Ende der Übertragung.“ Tatsächlich stellten die Tauron Einheiten daraufhin das Feuer ein, blieben jedoch auf ihren Positionen um den Schiffen der Allianz die Flucht unmöglich zu machen.

„Was jetzt?“ fragte Aiko daraufhin kleinlaut, immerhin wirkte keiner der Armee Offiziere so als hätte er einen Plan, Admiral Ishiyama eingeschlossen. „Ich weiß es nicht.“ Gestand Admiral Ishiyama, wenn sie weiter kämpften würden die Tauron sie wohl alle vernichten, aber wenn sie sich ergaben drohte Ihnen eventuell ein noch schlimmeres Schicksal: Die Versklavung. „Wir sollten Kämpfen und mit Ehre in den Tod gehen.“ Meinte Char‘kar dann weniger überraschend. Die meisten Vor’chok hatten keine Angst vor dem Tod, vermutlich da der Tod ihr ständiger Begleiter war, sie fürchteten lediglich ohne Ehre zu sterben. „Sir, Admiral Johnson wünscht sie zu sprechen.“ Meldete Quol dann. „Stellen Sie Ihn durch.“ Antwortete Admiral Ishiyama mit dem funken einer Hoffnung das Indiflaria einen Ausweg aus ihrer Situation gefunden hatte. Seine Hoffnungen wurden jedoch jäh zerstört als er das Gesicht seines Freundes sah. „Kämpfen oder Schwanz einziehen?“ fragte Admiral Johnson dann lediglich niedergeschlagen. „Was würdest du tun?“ fragte Admiral Ishiyama daraufhin und scherte sich nicht darum das er vor seiner Besatzung vom Protokoll abwich. Admiral Johnson blickte daraufhin auf ehe er antwortete: „Wir sind Soldaten, wir sollten Kämpfen.“ Admiral Ishiyama nickte daraufhin kurz ehe er meinte: „Schalten Sie mich auf Flotten weit.“, „Sie können sprechen Sir.“ Bestätigte Quol kurz darauf. „Hier spricht Admiral Ishiyama an alle Soldaten der Allianz. Sie wissen alle von unserer Desolaten Situation. Die Tauron haben uns fünf Minuten Zeit eingeräumt um über unsere Kapitulation nachzudenken. Ich gedenke nicht zu Kapitulieren, aber diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Wenn Sie wie ich Kämpfen wollen, empfehle ich Ihnen die verbleibende Zeit zu nutzen um ihren Frieden zu machen, denn die Tauron werden keinen Widerstand dulden.“ Meinte Admiral Ishiyama dann ehe er sich Aiko umdrehte und meinte: „Es tut mir leid.“

An Bord des Basisschiffes wartete Trianna gemeinsam mit der Königin und dem Commander auf die Entscheidung der Allianz. Man konnte dabei nicht sagen das die Stille spannungsgeladen war, sie warteten lediglich. „Sie werden ablehnen meine Königin.“ Meinte Trianna dann. „Ich weiß, aber das ist irrelevant.“ erwiderte die Königin gleichgültig. Trianna sah daraufhin kurz auf ehe sie sich wieder im Griff hatte und den Blick wieder stur geradeaus richtete. Je länger sie hier stand und wartete desto mehr geriet ihre Selbstdisziplin ins Wanken umso unsicherer wurde sie das sie das richtige tat. Egal wie sehr sie sich auch anstrengte, Gefühle von denen sie gedacht hatte das sie aufgehört hätten zu existieren brachen immer wieder durch und nahmen Einfluss auf ihr Denken. Schließlich lief das Ultimatum der Königin aus, ohne dass sich die Allianzstreitkräfte gemeldet hatten. „Du wirst mir Helfen diese Situation zu bereinigen, dein Verständnis für ihr Denken ist in diesem Fall von Unschätzbarem Wert.“ Meinte die Königin dann beinahe gelangweilt. Im selben Moment wurde Trianna klar warum die Königin so ruhig geblieben war, sie hatte von Anfang an einen Plan B gehabt, die komplette Telepathische Überwältigung der Allianztruppen.

„Das Ultimatum der Königin ist abgelaufen Sir.“ Meldete Quol in diesem Moment. „Bereithalten für Gefecht.“ Erwiderte Admiral Ishiyama lediglich, er würde die Waffenruhe nicht brechen wenn es nicht notwendig war. Dann griff er unterbewusst nach Aikos Hand. Im nächsten Moment brach dann aber aus heiterem Himmel die Hölle über sie alle herein. Es war als würden Glühende Lanzen durch jeden Millimeter des Kopfes gestochen, gleichzeitig fühlte Admiral Ishiyama die Präsens sehr vieler Wesen, jedes davon mit einem Eiskalten Willen ausgerüstet und dieser Wille war darauf gerichtet sie alle zu vernichten. Der Schmerz war so allumfassend das sich die gesamte Besatzung innerhalb weniger Sekundenbruchteile auf dem Boden widerfand wo sich die Soldaten wanden und wohl alles dafür gegeben hätten das der Schmerz aufhörte. Dann schob sich ein Fremdes Bewusstsein in den Wahrnehmungsbereich von Admiral Ishiyama, es war alt aber zu allem entschlossen und Brutal. Plötzlich wusste er dann was passierte, er hatte nicht darüber nachgedacht, er wusste es einfach. Doch es war zu spät um sich zu wiedersetzen. „Ergebt euch eurer Königin.“ Hallte dann die Stimme der Königin durch sein Bewusstsein. Im selben Moment wusste Admiral Ishiyama wie Char’kar die Schilde deaktivierte und Tnak den Antrieb abschaltete. Es war vorbei, die Tauron hatten Gewonnen.
~~~Ende~~~

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