~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
„Deshalb hättet ihr ja nicht ihr ganzes Gedächtnis löschen müssen.“ Meinte Arianna . „Das war nicht meine Entscheidung, aber ich denke das es die einzig richtige war. So kann diese Frau ihr eigenes Leben leben, ohne sich beständig zu fragen was geschehen ist oder als Lustsklavin verschrien zu werden.“ Erwiderte Beldanna, sie hatte damit gerechnet das Arianna alles andere als Begeistert auf die Nachricht von der Gedankenkonditionierung reagieren würde. „Ich denke man hätte auch eine Lösung finden können welche ohne eine Gedankenkonditionierung auskommt! Ich hätte nie erwartet das so etwas den eigenen Leuten angetan wird.“ Konterte Arianna. „Ich erwarte nicht das du die Entscheidung gut heißt, aber du musst sie akzeptieren. Immerhin wurde sie auch zu deinem wohl getroffen.“ Meinte Beldanna daraufhin. „Mag sein, aber gute Beweggründe alleine rechtfertigen nicht jede Tat.“ Erwiderte Arianna. Beldanna schüttelte daraufhin den Kopf und meinte: „Auch du wirst in deiner Laufbahn als Kaiserin noch äußerst strittige Entscheidungen treffen müssen, vielleicht verstehst du dann.“
Auf Theta- 1 lagen mittlerweile die Ergebnisse des Tiefenscanns vor welcher von dem Planetoiden angefertigt worden war. „Damit steht fest das dieses Ding, nicht natürlichen Ursprungs ist.“ Stellte Admiral Lorence langsam fest während er sich selbst der Bedeutung seiner eigene Worte bewusst wurde. „Und es steht auch fest das, wer auch immer es geschaffen hat, uns Technologisch weit voraus ist.“ fügte Ben an. „Stellt sich die Frage ob er Feindselig ist.“ Meinte Nathan dann. „Hoffentlich nicht.“ Erwiderte Janush. „Naja andererseits wäre es gut Möglich das die Schöpfer gar Nichtmehr existieren. Überlegt mal: Die ganze Struktur ist von Meterdickem Fels der sich aus dem Raumstaub aufgebaut hat umgeben. Das hat tausende von Jahren gedauert und in dieser Zeitspanne wurde es offenbar weder gewartet noch bewegt noch wurde sonst irgendwas damit gemacht, es steht also nahe zu vermuten das seine Schöpfer entweder Nichtmehr existent sind oder aber das Interesse daran verloren haben.“ Meinte dann Josh. „Eine logische Schlussfolgerung.“ Stimmte Admiral Lorence zu. „Ich schlage vor dieses Ding weiter zu untersuchen, die Daten die wir dabei gewinnen könnten, würden unseren Technischen Fortschritt wohl um Jahrzehnte nach vorne Katapultieren, ich brauche wohl nicht zu erwähnen das dies sowohl dem Wissenschaftstribunal gefallen dürfte als auch einen bemerkenswerten Taktischen Vorteil darstellen würde wenn es zum Schlagabtausch mit dem Imperium kommt.“ Meinte Ben dann.
„Ich muss Ihnen zustimmen. Alleine diese Energieabsorptionstechnik könnte sich als unschätzbar wertvoll erweisen.“ stimmte Admiral Lorence zu ehe er meinte: „Ich muss das mit meinen Vorgesetzten klären. Ich werde Sie in Kürze über das weitere Vorgehen unterrichten.“, „Aye Sir.“ Bestätigten die Restlichen Anwesenden ehe der Admiral sich erhob und den Raum verlies. „Glückwunsch ihr habt die erste betätigte Nichtmenschliche Zivilisation des Universums entdeckt.“ meinte Nathan dann. „Nur die Ruhe, wir haben nur ein Stück Technologie gefunden.“ Erwiderte Ben obwohl er definitiv leicht hibbelig wirkte. „Wenn das Rauskommt ist das totale Chaos vorprogrammiert...“ stellte Janush dann realistisch fest, immerhin waren die Menschen, egal welcher der Parteien sie angehörten, bisher davon überzeugt gewesen die einzigen Intelligenten Wesen dieser Galaxis zu sein. „Aber vorenthalten kann man diese Erkenntnis der Öffentlichkeit auch nicht, vor allem da es nur eine Frage der Zeit ist bis der IFM von der Sache Wind bekommt, wenn die nicht längst Bescheid wissen.“ Meinte dann Viktoria. „Da sagst du was wahres, je länger das vertuscht wird desto größer wird der Knall wenn die Blase platzt.“ Stimmte Josh zu.
„Andererseits dürfte die Arbeit hier mit einer Bekanntmachung der bisherigen Erkenntnisse sehr viel schwerer werden. Ich rede hier von Journalisten und zivilen Wissenschaftlern welche uns belagern werden. Zusätzlich könnte diese Entdeckung für das Imperium ein Grund sein seine Kriegspläne zu beschleunigen...“ meinte dann Nathan. „Sei nicht immer so Pessimistisch. Das ist die wohl größte Entdeckung seit der Entwicklung des Raumverzerrungsantriebes. Das können wir unmöglich geheim halten.“ Tadelte Viktoria umgehend. „Auf Dauer wohl nicht.“ Stimmte Ben zu. „Tja da das alles sowieso nicht unsere Entscheidung ist sollten wir uns darüber nicht länger den Kopf zerbrechen, jemand Hunger?“ meinte Nathan dann. „Jau.“ Stimmte Josh umgehend zu und erhob sich schwungvoll aus seinen Stuhl. „Einen Happen in Ehren kann niemand verwehren.“ Meinte dann Janush grinsend während auch er sich erhob.
Arkov und Herlan saßen unterdessen zusammengesunken in ihrer Zelle, das Hermolin hatte schwere Kopfschmerzen verursacht, weshalb die beiden im Moment am liebsten sterben wollten. Plötzlich ertönte dann wieder das inzwischen allzu bekannte Schrittgeräusch der Polierten Imperialen Stiefel auf dem, ebenfalls blank polierten, Fußboden und nur wenig später tauchte eine Gruppe bewaffneter Imperialer Sicherheitsoffiziere vor der Zelle auf welche eine Frau mittleren Alters eskortierten. Sie trug einen kleinen Handkoffer in ihrer linken Hand und musterte die beiden Arthan mit einer Mischung aus Neugier und Abscheu. „Deaktiviert die Zelle.“ Meinte sie dann. Sobald die Gitterstäbe dann zurückgefahren waren trat sie in die Zelle und klappte ihren Koffer auf dem Boden, unter den Wachsamen Blicken von Herlan und Arkov, auf. Darin kam ein ganzes Register Ampullen voller Flüssigkeiten und eine Injektionspistole zum Vorschein. „Was hast du vor?“ fragte Arkov daher. Die Frau spannte unterdessen eine der Ampullen in die Pistole und meinte: „Das wird eure Schmerzen lindern sowie den Regenerationsprozess der von dem Hermolin angegriffenen Neuronen beschleunigen.“, „Woher wollen wir wissen das du nicht lügst?“ fragte Herlan dann während er die Nadel der Pistole kritisch beäugte. „Gar nicht, aber wenn ihr euch weigert werdet ihr eben zur Injektion ruhig gestellt. Ihr müsst euch Konzentrieren können.“ antwortete die Frau ruhig, ihr Tonfall war nicht so barsch wie der, der Sicherheitsoffiziere, Arkov vermutete es handelte sich um eine Art von Sanitäterin oder Krankenschwester, doch wirklich Freundlich wirkte sie auch nicht.
„Was haben wir den für eine Wahl.“ Meinte Arkov dann resigniert und legte den Kopf zur Seite damit ihm der Inhalt der Ampulle direkt in die Hauptschlagader injiziert werden konnte, ein gängiges verfahren. Nur wenige Sekunden später war die Frau fertig und erhob Sich. „Ihr könnt sie nun wegbringen.“ Meinte sie dann noch zu den Wache stehende Sicherheitsoffiziere welche die Prozedur völlig Regungslos überwacht hatten, ehe sie zielstrebigen Schrittes davon lief. „Aufstehen.“ bellte dann einer der Offiziere. Arkov und Herlan gehorchten sofort, sie hatten keine Lust auf eine Handgreifliche Auseinandersetzung, welche die Imperialen sowieso für sich entscheiden würden. „Hände hinter den Rücken.“ bellte der Offizier dann während zwei seiner Kameraden hinter Arkov und Herlan traten und die Handfesseln bereithielten. Erneut fügten sich die beiden widerspruchlos. Sobald die kleine Gruppe dann los gelaufen war, wagte Arkov zu fragen: „Wo bringt ihr uns hin?“, „Das siehst du dann.“ Antwortete der Offizier nur kaltschnäuzig. „Das Zeug wirkt ich fühl mich schon besser.“ Stellte Herlan dann plötzlich fest. Arkov nickte kurz, auch seine Kopfschmerzen hatten nachgelassen.
Wenig später wurden Arkov und Herlan von ihrer Eskorte in einen kleinen Hangar bugsiert in dem ein kleines Raumschiff stand, es handelte sich um eine Typ-3 Barkasse. Ein kleines Schiff der Republik das Hauptsächlich zum Transport kleiner Mengen von Gütern und Personen über Sternensystemgrenzen hinweg diente. Arkov sparte sich daraufhin die Frage wie das Imperium in den Besitz des Schiffes gekommen war, vermutlich war die Barkasse von einem Elitekommando der Imperialen Marine geentert worden nachdem ein verdeckter IFM Agent das Schiff in den Imperialen Raum hatte springen lassen. „Kurz vor der Luftschleuse des Schiffes drehte sich der führende Offizier dann um und meinte zu Arkov und Herlan: „Sobald ihr gestartet seid, springt ihr Augenblicklich in den Republikanischen Raum. Danach seid ihr frei.“, „Was?“ fragte Arkov verblüfft, eine Freilassung wollte so Garnicht zu seinem Bild vom Imperium passen. „Ihr seid offiziell Freigelassen auf Befehl von Kaiserin Arianna I. und erhaltet freies Geleit durch den Imperialen Raum bis ihr eure Heimat erreicht habt.“ Antwortete der Offizier. „Das habe ich schon verstanden, aber warum?“ fragte Arkov umgehend nach. „Es steht mir nicht zu die Anweisungen der Kaiserin zu hinterfragen.“ antwortete der Offizier und trat zur Seite um den Weg in das Innere des Schiffes frei zu machen während Arkov und Herlan die Fesseln abgenommen wurden.
Unterdessen erwartete Arkintec weitere Anweisungen und hatte die Flotte daher in einer warte Position knapp außerhalb des Nebels positioniert. Er hätte sich zwar auch im Nebel verstecken können, doch es war sehr unwahrscheinlich das jemand die Titanendivision Angreifen würde, vor allem nach ihrem letzten triumphalen Sieg und selbst wenn es jemand wagen würde, Arkintec und auch die anderen Schiffskapitäne fürchteten keinen Feind. Dann machte sich auch schon das Langstreckenkommunikationssystem bemerkbar und Arkintec erhob sich aus seinem Thron als die Verbindung aufgebaut wurde. Sofort als die Übertragung stand viel er dann auf die Knie und meinte: „Kaiserin.“, „Erhebt euch General Militäradjutant.“ Meinte das Holographische Abbild Ariannas dann. Sobald Arkintec sich aufgerichtet hatte meinte Arianna: „Ich habe euren letzten Bericht erhalten und freudig zur Kenntnis genommen das sämtliche Schiffe weder voll Einsatzbereit sind. Ich habe daher vor diesen Krieg schnell zu beenden. Euer nächte es Ziel ist das Arthan System selbst, genauer Arthan I. Einige unsere Agenten werden ihre Sensoren stören während Ihr hineinspringt so dass sie keinen Präventivschlag durchführen können.“, „Ich werde euch nicht enttäuschen die Städte und Stationen der Arthan werden brennen Kaiserin.“ Meinte Arkintec dann in der Annahme das er den Angriff unverzüglich durchführen sollte. „Nein, vorläufig nicht. Sobald Ihr mit Eurer Flotte das System erreicht habt, bleibt ihr, in Sichtweite, auf Warteposition und verteidigt euch lediglich. Ich hoffe das Arthan vernünftig genug sind das Kapitulationsangebot das ich ihnen machen werde zu Akzeptieren. Sollte dies jedoch scheitern, seid Ihr mein Ausweichplan.“ Erwiderte Arianna. Obwohl Arkintec nicht viel davon hielt die Arthan zu verschonen, wagte er es nicht der Kaiserin zu widersprechen und meinte: „Wie Ihr wünscht.“
~~~Ende Kapitel 15~~~
mfg.: Tg