@Jack Hunter: Also ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich würde wohl kaum zusehen wie eine andere Macht die Kontrolle über meine Heimat an sich reißt, schon gar nicht wen ich seit meiner Geburt darauf KOnditioniert wurde eben jene Macht zu hassen. Die Zivilbevölkerung komplett zu Ignorieren währe daher aus taktischer Sicht weniger Klug.
@all: Bitte viemlals um verzeihung aber mir ist heute erst eingefallen das ich am Samstag vergessen habe ein Kapitel zu Posten, bei dieser doffen Schichterrei verliert man Komplett das Gefühl für den Wochentag
Jetzt geht's aber weiter:
Kapitel 9
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Zufrieden betrachtete Arkintec die Umgebung von seiner Schwebenden Gondel aus. Zwar sah die Hauptstadt der Echelon Kolonie noch immer wie ein Trümmerfeld aus, doch die Aufräumarbeiten machten dank der unzähligen Arbeitskräfte gute Fortschritte. „General Militäradjutant, einer der Gefangenen möchte euch sprechen, er behauptet der Oberkommandierende der besiegten Arthan Flotte zu sein.“ Meldetete dann einer der Soldaten die mit Arkintec auf der Schwebe Gondel standen und das Geschehen um sie herum genauestens überwachten, die Waffe immer im Anschlag. „Bringt mich zu ihm.“ Antwortete Arkintec lediglich, zwar gab es keinen besonderen Grund dem Anliegen nach zu kommen, aber es war wahrscheinlich das die Arthan ihren ehemaligen Anführer auch weiterhin respektierten was ihn zu einem Potenziellen Anführer für eine Revolte machte und es konnte nie schaden seinen Feind zu kennen. Noch während die Gondel eine elegante Kehre machte fragte Arkintec: „Wisst Ihr was der Arthan will?“, „Nein General Militäradjutant.“ Antwortete der Soldat wahrheitsgemäß.
Wenige Minuten später erreichte Arkintec dann einen großen Platz der bereits weitestgehend von den Trümmern befreit war und daher als eine Art Basislager für die Gefangenen Arthan diente. Über dem Platz schwebten mehrere Antigravitationsgondeln welche den Wachsoldaten den nötigen Überblick verschafften. Ebenfalls war ein Teil des Platzes mit einem hohen Zaun gesichert hinter dem sich das Auffanglager für einige Imperiale Kolonisten befand. Als Arkintecs Gondel dann sanft aufsetzte und er auf den Platz trat stand ihm auch schon ein anderer Mann gegenüber der von Zwei Soldaten Flankiert wurde und ganz Offenbar gefesselt war. „Was willst du Arthan?“ fraget Arkintec dann und gab sich dabei keinerlei Mühe seine Geringschätzung für die Arthan zu verbergen. „Ich bin General dritter Klasse der Republikanischen Verteidigung Arkov und momentaner Befehlshaber der fünften Flotte. Mein Anliegen ist due jüngeren meiner Untergebenen zurück nach Hause zu schicken, sie wurden gegen ihren Willen Zwangsrekrutiert und sind nicht aus eigenem Antrieb dem Kampf beigetreten.“ Antwortete Arkov und bemühte sich dabei Höflich zu bleiben, das letzte was er jetzt brauchte war das er aus Unwissenheit ausversehen den General Militäradjutanten verärgerte. „Ich bin nicht geneigt deinem Anliegen zu zustimmen General.“ Antwortete Arkintec und zollte Arkov durch die Nennung seines Titels zumindest etwas Respekt.
„Das ist verständlich General Militäradjutant. Allerdings bin ich bereit eine Gegenleistung zu erbringen.“ erwiderte Arkov gequält. „Ich wüsste nicht was du mir anbieten könntest.“ meinte Arkintec sofort eiskalt. „Doch das kann ich. Ich werde im Austausch dafür sorgen das es zu keinen Unruhen kommt.“ erwiderte Arkov, wohl wissend das seine Argumente ziemlich schwach waren und er sich daher auf die Barmherzigkeit des General Militäradjutanten Arkintec verließ, einem gefürchteten Schlächter und Erzfeind der Arthan Republik. Arkintec zog daraufhin nur amüsiert eine Augenbraue hoch und antwortete: „Sei versichert das wir sehr gut selbst mit Aufrührern Fertig werden, zudem bezweifel ich das deine Untergebenen dir auch in Zukunft noch folgen werden.“, „Ich gebe zu das ich nicht viel anzubieten habe, allerdings appelliere ich an euer Mitgefühl und eure Menschlichkeit.“ erwiderte Arkov und schaffte es dabei nur mit äußerster Anstrengung seine Formulierung den Gepflogenheiten des Imperiums an zu passen. „Ihr seid keine Menschen, Rebellen Gesindel. Ich empfinde daher kein Mitleid.“ Antwortete Arkintec knapp wobei Arkov deutlich den brennenden Hass Arkintecs in dessen Augen auflodern sehen konnte. Es war daher offensichtlich das zumindest die Führung des Imperiums die Arthan genauso Hasste wie die Arthan das Imperium hassten, keine guten Voraussetzungen um auf milde zu hoffen das wusste Arkov und musste sich daher eingestehen das er hier nicht weiter kam. „Dan haben wir uns wohl nichts mehr zu sagen.“ meinte er daher und streckte den Rücken durch um mit Arkintec auf Augenhöhe zu kommen. „Wie recht du hast.“ Stimmte Arkintec zu und drehte sich um.
„Na das sind ja mal tolle Neuigkeiten, meine Gäste sind endlich alle Aufgewacht, danke für die Information Askor.“ Meinte Morfit zufrieden als er in den zu einer Zelle umfunktionierten Frachtraum trat. Askor nickte lediglich, er war ganz offensichtlich kein Mann großer Worte. „Nun denn, ich bin Sicher das mein kleines Anliegens ich bereits herumgesprochen hat. Ist daher jemand bereit mir meine erwünschten Informationen zu geben? Im Austausch wäre ich auch bereit diese Situation etwas zu angenehmer zu gestalten.“ fuhr Morfit fort und vollführte mit dem Arm dabei einen Schwenk durch den Raum. Da sich auch nach einer Minuten niemand meldete meinte Morfit mit gespielter Enttäuschung: „Wie schade, dann werde ich wohl andere Mittel anwenden müssen.“ Obwohl Nathan daraufhin äußerlich gelassen blieb, lief ihm ein kalter Schauer den Rücken hinunter, alleine die Stimmlage seines Gegenübers machte klar das er bereit war bis ans äußerste zu gehen. „Askor sei doch so nett und bring mir vier Ampullen Zyrin.“ Meinte Morfit dann. Askor nickte lediglich knapp ehe er sich umdrehte und den Raum wieder verlies. „Zyrin? Das ist ein starkes Halluzinogen, Sie könnten unseren Aussagen nichtmehr trauen wenn wir unter seinem Einfluss stehen.“ Meinte Ben. „Das ist soweit Korrekt, weshalb nicht alle das Zyrin erhalten.“ Antwortete Morfit eiskalt. Nathan sträubten sich daraufhin erneut die Haare aufgrund der abscheulichen Taktik des Kartells. Zyrin war dafür bekannt starke Panikattacken und Angstanfälle auszulösen, je nach Dosierung glaubte das Opfer sogar unmittelbar vor dem eigenen Tod zu stehen und stand unvorstellbare Qualen durch. Jemanden zu zwingen bei diesen Höllenqualen zu zusehen und ihm einzureden das er für die Qualen verantwortlich war weil er nicht kooperierte gehörte daher zu den Brutalsten Foltermöglichkeiten die sich Nathan vorstellen konnte.
Dann kehrte Askor mit einer kleinen Schatulle zurück und trat neben Morfit. Dieser öffnete umgehend den Deckel behutsam und zog eine dünne Glasspritze mit einer Farblosen Flüssigkeit darin heraus. Anschließend schlenderte er zu Josh hinüber und injizierte die Droge direkt in die Halsschlagader. Auf den ersten Blick schien das Zyrin zwar nicht zu wirken, doch Halluzinogene benötigten in aller Regel ein paar Minuten um ihre Wirkung zu entfalten. Noch während Josh dann Morfit einen vernichtenden Blick hinterher warf, wiederholte dieser die Prozedur bei Janush, Ben und Viktoria, nur Nathan injizierte er das Halluzinogen nicht. „Also die Taktischen Merkmale, den Code für den Hauptcomputer und alles über A1D100. Überleg es dir.“ Meinte Morfit dann zu Nathan ehe er ein dämonisches Grinsen aufsetzte und aus dem Raum stolzierte. Askor verweilte noch kurz in seiner Position ehe er mit völlig emotionsloser Stimme meinte: „Ich hatte euch gewarnt.“ Dann verlies auch er den Raum, allerdings ohne ein Gewinnendes Grinsen. „Ich hasse das Kartell.“ Stellte Josh dann fest. „Versprich mir standhaft zu bleiben Nathan, die dürfen mit dieser Masche nicht durchkommen, egal wie schrecklich es uns geht.“ meinte dann Viktoria. „Ich verspreche es.“ Antwortete Nathan geknickt obwohl er keinesfalls garantieren konnte dieses Versprechen auch ein zu halten.
Unterdessen schuftete Herlan zusammen mit Tausenden anderen unter der Sengenden Sonne Echelons und gab sich mühe seinen Frust runter zu schlucken und sich auf die Arbeit zu konzentrieren, immerhin war es in den Schwer beschädigten Gebäuden in denen sie eingesetzt wurden verdammt Gefährlich, jederzeit konnte eine Wand oder Decke einstürzen, sogar der Fußboden konnte Wegbrechen wenn man nicht aufpasste wohin man trat. „Diese Verdammten Imperialen, alles Hurensöhne.“ Hörte er dann Seag fluchen der ein paar Meter weiter Steine schleppte. Obwohl auch Herlans erster Impuls war die Imperialen Soldaten für sein Momentanes Leid verantwortlich zu machen, hatte er doch schnell einsehen müssen das sie selbst schuld waren, immerhin hatten sie das Imperium angegriffen und nicht umgekehrt. Es war daher weniger verwunderlich das sie schlecht behandelt wurden. „Du solltest dich mäßigen, ich glaube die werden nicht gerne Beleidigt.“ stellte Herlan dann zu Seag fest. „Sagst du so leicht, die machen uns hier absichtlich kaputt und das weißt du.“ brummte Seag zurück während die beiden einen verbogenen Metallstrebe in Richtung Fenster schleiften. „Ich weiß aber hast du Lust ausgepeitscht zu werden oder an den Handgelenken an die Fassade eines Wolkenkratzers gefesselt zu werden?“ erwiderte Herlan der schon so einiges über Martialische Bestrafungen innerhalb Imperialer Arbeitslager gehört hatte. „Nein, hasst wohl recht das war nicht allzu clever.“ Brummte Seag zurück während sie die Strebe durch das Fenster wuchteten und auf die einige Meter tiefer liegenden Straße fallen Liesen wo bereits die nächsten Zwangsarbeiter warteten um den Schutt zu den Verwertungsplätzen zu bringen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~