~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
Im selben Moment schleusten die Trägerraketen die Lasernetsonden aus und erzeugten somit eine vierte Barriere. Bei dem Lasernetsystem handelte es sich im Prinzip nur aus Abertausenden Minisonden deren Oberfläche von Miniaturvarianten der Kuppelspiegel welche zum Steuern eines Laserstrahles auf Imperialen Schiffen eingesetzt waren bedeckt war. Alleine Waren die Sonden nicht gefährlicher als ein Mikroasteroid, doch in Kombination mit Lasersonden, welche einen Laserstrahl erzeugten und auf die Restlichen Sonden abgaben, wurden sie absolut tödlich. Die Spiegel auf ihrer Oberfläche lenkten den Strahl daraufhin nämlich um und reflektierten ihn auch zwischen sich wodurch ein Regelrechtes Netz aus Laserstrahlen entstand durch welches ein Schiff fliegen musste wenn es die Sonden passierte. Die Anfliegenden Arthan, welche sich glücklich wähnten den Schocktorpedos entgangen zu sein, hatten keine Ahnung was ihnen bevorstand und flogen mitten in das Netzwerk hinein ehe die Hölle über ihnen hereinbrach.
Zufrieden beobachtete Arkintec das Schauspiel aus gleisenden Laserstrahlen und explodierenden Schiffen vom Kommandothron der Inferno aus, die Schlacht lief gut, die Arthan hatten schwere Verluste und es war unwahrscheinlich das ihre Moral noch lange halten würde. Allerdings waren sie noch nicht besiegt, einige Arthanschiffe schafften es durch das Lasenetnetzwerk und entgingen damit den Tödlichen Hauptgeschützen der Inferno. Zwar waren die Titanen auch im Nahkampf alles andere als Wehrlos, doch trotzdem waren sofort dutzende von Imperialen Kreuzern und Schlachtschiffen zur Stelle um die durchbrechenden Arthan ab zu fangen und in eine Brutales Kurzstreckenduell zu verwickeln. Gleichzeitig rückten jedoch weitere Kampfeinheiten der Arthan vor und Feuerten Kinetische Splittergeschosse in das Lasernet Netzwerk um die Mikrosonden zu zerstören. Obwohl Kinetische Splittergeschosse eine ziemlich primitive Waffe waren, zeigten sie schnell Wirkung da die einzelnen Projektile die Spiegel auf der Oberfläche der Sonden beschädigten wodurch die Laserstrahlen nicht mehr ordentlich abgelenkt werden konnten. Arkintec erkannte schnell das die Arthan eine Art Korridor durch das Netzwerk schossen und befahl daher: „Leichte wende nach Backbord!“ Noch während sich die Inferno dann träge zu drehen begann, es dauerte eben seine Zeit zehntausende Tonnen in Bewegung zu setzen, Hatten die Arthan bereits eine Durchbruchsformation gebildet und flogen, mit den Schlachtkreuzern an der Front, durch die Schneise die ihre Geschosse in den Lasernetgürtel geschlagen hatten.
„Primärgeneratoren wieder Koppeln, Hauptwaffe laden, fünfzig Prozent Leistung!“ befahl Arkintec dann. Nur Sekunden später verkündete eine Statusanzeige das die Kondensatoren das nötige Energielevel erreicht hatten und Arkintec befahl : „Feuer.“ Sofort darauf flammten auf dem Bug der Inferno wieder die zehn Generatoren auf, doch dieses mal verbanden sich ihre Strahlen zwischen ihnen wodurch der Bug in zehn gleich große Segmente unterteilt wurde. Dann öffnete sich die Zentrale Fokuslinse und lies die geballte Laserenergie in einem Gewaltigen Lichtstrahl, dessen Durchmesser groß genug war um ein ganzes Schlachtschiff mühelos zu umschließen, nach vorne entweichen. Die Arthan hatten nicht den Hauch einer Chance zu entkommen, ihre durchbrechenden Schiffe wurden von dem Strahl regelrecht verschlungen und praktisch auf der Stelle verdampft. „Bug um zehn Grad anheben!“ befahl Arkintec dann worauf sich die Inferno neu ausrichtete und den alles verzehrenden Laserstrahl dabei quer durch die Feindliche Flotte schwenkte und dutzende von Kriegsschiffen vernichtete. In diesem Moment wurde den Arthan offenbar klar das sie diese Schlacht nichtmehr gewinnen konnten da ihre Schiffe ihre Raumverzerrungsantreibe aktivierten und ihr Heil in der Flucht suchten. „Sollen wir die Störfelder aktivieren?“ fragte daraufhin einer der Schiffskapitäne an. „Nein lasst sie gehen, sie haben eine Geschichte zu erzählen.“ Erwiderte Arkintec.
Obwohl die Schlacht im Sensennebel noch keine zehn Minuten vorbei war, verbreitet sich die Nachricht der Imperialen Machtdemonstration wie ein Lauffeuer durch den bewohnten Raum, immerhin hatten Wissenschaftliche Stationen aller Parteien die Auswirkungen der Schlacht auf den Nebel beobachtete insbesondere der Finale Angriff der Inferno und die Schocktorpedos , waren weithin sichtbar gewesen da die Laserstrahlen den ganzen Nebel illuminiert hatten. Arianna war daher hoch zufrieden, bisher machte es den Eindruck das der Angriff völlig Glatt verlaufen war. Allerdings wartete sie bis zu einer öffentlichen Stellungnahem noch bis zur Meldung Arkintecs, der Nebel blockierte die Langstreckenkommunikation bislang noch. „Ein großer Sieg der in die Geschichte eingehen wird, die zweite Schlacht am Sensennebel.“ Meinte dann Beldanna welche neben Ariannas Thron stand und ebenfalls auf den Holobildschirm blickte. Arianna nickt daraufhin kurz, auch ihr war die Bedeutung dieser Schlacht bewusst und sie hatte das Gefühl das sie sich schon jetzt einen Platz im Geschichtsunterricht neben den großen Kaisern der Vergangenheit verdient hatte. „Du wirst dir langsam Gedanken über deine Statue machen müssen.“ Bemerkte Beldanna dann. Arianna bedachte Beldanna daraufhin mit einem vernichtenden Blick und meinte: „Ich bin noch kein Jahr offiziell im Amt, das kann noch warten.“, „Natürlich aber die Statue wird dich für die Generationen nach dir repräsentieren, es sollte wohl überlegt sein welche Charakterzüge sie repräsentiert.“ Erwiderte Beldanna. „Ich weiß.“ Antwortete Arianna leicht desmotiviert, immerhin war sie nach wie vor der Meinung das der ganze Rummel um ihre Person übertrieben war.
Dann meldete sich Plötzlich das Kommunikationssystem zu Wort und war für Arianna daher eine willkommene Möglichkeit das Gesprächsthema zu wechseln. „Kaiserin.“ Grüßte dann das kniende Holographische Abbild Arkintecs. „Die Nachricht eures Sieges verbreitete sich im ganzen Universum General Militäradjutant, ich gehe doch recht in der Annahme das die Gerüchte keineswegs Übertrieben sind?“, „Wir haben die Feindliche Flotte in die Flucht geschlagen Kaiserin, sie hatten schwere Verluste.“ Antwortete Arkintec umgehend. Arianna lehnte sich daraufhin zufrieden zurück und erwiderte: „Seht Ihr euch im Stande eine Offensive in das Territorium der Rebellen zu starten?“, „Unsere Eigenen Verluste und Schäden sind nur Geringfügig, mit weiterer Verstärkung und Nachschublieferungen sollte ein Vorstoß keine Probleme bereiten Kaiserin.“ antwortete Arkintec. „Sehr gut ich schicke euch die zweite und dritte Flotte zur Verstärkung.“ Erwiderte Arianna. „Ich werde euch nicht enttäuschen Kaiserin.“ meinte Arkintec daraufhin,. „Ich weiß. Erwartete weitere Anweisungen mit dem Eintreffen der Verstärkung, Ihr könnt wegtreten.“ Entgegnete Arianna. Arkintec hieb sich daraufhin mit der Hand auf die Brust ehe sein Holographisches Abbild verblasste. Arianna zögerte jedoch nicht lange und betätigte einen weiteren Schalter ehe sie meinet: „Geheimrat, bereitet umgehend eine öffentliche Transmission vor.“, „Wie Ihr wünscht.“ bestätigte Deskars Stimme sofort darauf.
Kurz zuvor versuchte man in der Forschungsanlage Theta- 1 der Unionsstreitkräfte noch immer hinter das Geheimnis des Planetoiden A1D100 zu kommen, bislang mit eher bescheidenem Erfolg. „So ein Material habe ich noch nie gesehene.“ Stellte Janush fest während er die Oberfläche des schwach pulsierend leuchtenden Kristalles durch eine Art Mikroskop betrachtete. „Damit bist du nicht alleine. Es ist so hart wie Diamant, aber nicht spröde, jedenfalls zeigt es sich von Einfachen Mechanischen Werkzeugen völlig unbeeindruckt.“ meinte Viktoria nachdenklich. „Dann wird es Zeit das wir es anbohren.“ meinte Josh und betätigte ein paar Knöpfe an der Kontrollkonsole eines Roboterarmes der mit einem Bohr kopf ausgerüstet war. Augenblicklich setzte sich der Bohrer in Bewegung und der Arm begann damit die Schneidflächen gegen das unbekannte Material zu pressen. „Das gibt’s doch nicht.“ stellte Josh schon kurz darauf fest, immerhin schaffte es der Bohrer keinen Millimeter tief in das Material einzudringen. „Irgendwas passiert da.“ Stelle dann Nathan fest der im Gegensatz zu den Wissenschaftlern nicht auf irgendwelche Monitore starrte und daher den Kristall selbst beobachten konnte. Sofort sahen auch die anderen auf und betrachteten das Schauspiel interessiert. Sobald eine der Schneidfläche des Bohrers mit dem Kristall in Berührung kam jagte von der Berührungszone aus eine Heller leuchtende Schockwelle über die Oberfläche des Kristalles, durch die hohe Drehzahl des Bohrers sah es daher so aus als ob der ganze Kristall zu leuchten begann.
„Warum leuchtet der Kristall?“ fragte Josh dann sich den Schädel kratzend. „Ich habe keinen blassen Schimmer.“ Gestand Ben ehe er meinte: „Schalt den Bohrer ab, das bringt sowieso nichts.“ Josh zuckte daraufhin mit den Achseln und deaktivierte den Bohrer worauf der Kristall aufhörte zu leuchten und wieder schwach vor sich hin pulsierte. „Es reagiert offenbar direkt auf äußere Einwirkung.“ Stellte Janush daher fest. „Meinst du es könnte eine Form von Leben sein?“ fragte Ben dann ratlos. „Unserer Auffassung von Biologie nach wäre das unmöglich, aber wer weiß.“ Antwortete Janush. „Ich halte eine künstlich erschaffene Kristallstruktur mit speziellen Eigenschaften für wahrscheinlicher.“ Meinte dann Viktoria. „Tja solange wir da keine Proben rausbekommen können wir nur Spekulieren.“ meinte dann Josh und betrachtete die Überreste des Bohrkopfes nachdenklich, die kompletten Schneidflächen sahen aus als hätte man sie mit einem Schleifgerät abgehobelt von den Schneidkanten aus Kunstdiamanten war sogar gar nichts mehr übrig während der Kristall völlig unbeeindruckt wirkte, nicht einen Kratzer hatte das Mechanische Abbauwerkzeug in der Oberfläche hinterlassen. Dann meldete sich Plötzlich die Stimme von Admiral Lorence zu Wort: „Achtung alle Mann sofort in die Messe!“ Nathan zog daraufhin eine Augenbraue hoch, wenn die gesamte Besatzung der Basis versammelt wurde musste es um etwas wichtiges gehen.
Nur wenig später hatten sich dann alle in der Messe eingefunden und Admiral Lorence meinte mit gewichtiger Miene: „Unsere Fernüberwachungssatelliten haben die Auswirkungen eines Schlagabtausches zwischen dem Imperium und en Arthan aufgezeichnet, es gibt Grund zu der Annahme das die Arthan vernichtend geschlagen wurden. Aber sehen sie selbst.“ Dann trat der Admiral zur Seite und gab den Blick auf einen Holoschirm frei. „Das ist der Sensennebel.“ Stellte Ben dann schnell bei der Betrachtung des Bildes fest. Plötzlich leuchtet der Nebel kurz auf. „Was zum?“ fragte sich Nathan , doch noch ehe er seine Frage formulieren konnte leuchtete der Nebel ein weiteres Mal auf, doch dieses mal konnte man klar erkennen das die Lichtquelle schnurgerade durch den Nebel lief. „Was Sie hier sehen sind die Auswirkungen der mächtigsten Waffen des Imperiums. Der erste Lichtblitz wurde vermutlich von Schocktorpedos verursacht, der zweite aller Wahrscheinlichkeit von der Hauptwaffe der Inferno. Es ist daher offensichtlich dass das Imperium seine mächtigsten Kriegsschiffe ausgeschickt hat um die Arthan zu vernichten. Daraus wiederum lässt sich ableiten das die neue Kaiserin offenbar gewillt ist das historische Territorium des Imperiums zurück zu erobern und wie sie alle Wissen war auch die Union einst Bestandteil des Imperiums...“ führte Admiral Lorence dann aus und lies die Worte auf seine Untergebenen wirken, es wusste sowieso jeder was das bedeutete, das Imperium, der schlafende Riese war erwacht, und forderte seine historischen Einflussgebiete und Privilegien mit aller Macht zurück und wer oder was auch immer dumm genug war sich dabei in den Weg zu stellen würde gnadenlos vernichtet werden.
~~~Ende Kapitel 13~~~
mfg.: Tg