Die Chroniken des Feuers

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15 Nov 2014 15:42 #70009 by Todesgleiter
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Kapitel 43:

„Sie wissen das die Herausgabe von Technologie an Feinde der Union verboten ist oder?“ fragte Indira. „Natürlich Ma’am, aber andererseits sollten wir das Imperium nicht mehr als Feind betrachten alleine die Tatsache das dieses Verhandlungsangebot existiert ist doch schon Beweis genug das wir die Phase des offenen Konfliktes verlassen haben.“ antwortete Nathan. „Ich stimme Ihnen zu das die momentane Bedrohung gebannt wurde, doch trotzdem bleibt das Imperium ein möglicher Aggressor mit beträchtlicher Macht.“ Erwiderte Indira. „Mit Verlaub Ma’am aber mit so einer Einstellung bekommen wir nie Verbündete. Ich war dabei als das Kristallschiff im Orbit über Pyrus aufgehalten wurde und wenn ich dabei eines gelernt habe dann das die Imperialen ein ausgeprägtes Ehrgefühl haben, sie würden ohne triftigen Grund niemals die Waffe gegen jemanden erheben der Seite an Seite mit ihnen gekämpft hat und Seite an Seite mit ihnen gestorben ist. Zusätzlich habe ich gelernt das wir das Imperium nicht zum Feind wollen, nicht mal die geballte Macht eines zunächst unangreifbar wirkenden Feindes hat ihre Soldaten eingeschüchtert und wenn ihre Kriegsmaschinerie erst mal läuft hält sie nichts und niemand mehr auf. Mir tun die armen Aliens jetzt schon leid, sobald es dem IFM gelingt ihr Territorium zu lokalisieren wird es eine Menge tote geben.“ Mischte sich dann Lorence ein.

„Ich verstehe Ihre Einwände, aber wir dürfen nicht vergessen dass es bis vor kurzem noch das erklärte Ziel von Kaiserin Arianna war uns zu vernichten.“ Erwiderte Indira. „Was auf einem Missverständnis gründete an dem wir ebenfalls Schuld tragen wenn wir das Imperium rechtzeitig informiert hätten, hätten wir einen Menge Tote verhindern können.“ Konterte Lorence umgehend. „Zudem hat die Imperiale Sternenflotte eindrucksvoll bewiesen das unsere Streitkräfte sie nicht aufhalten können. Aus taktsicher Sicht wäre es daher ratsam sich mit ihnen zu verbünden um eine Konfrontation in Zukunft zu vermeiden.“ fügte Nathan an. Plötzlich ertönte dann der dezenter Glockenton der verreit das jemand vor der Tür wartete. Zunächst wollte Nathan dies ignorieren, immerhin befand er sich in einer Besprechung mit seinen Vorgesetzten, doch andererseits hatte noch nie jemand bei ihm geklingelt wenn es nicht wichtig gewesen wäre. „Entschuldigen Sie mich bitte kurz.“ Meinte Nathan daher und erhob sich aus seinem Stuhl während die Hologramme von Lorence und Indira ein Ausdruckslose Miene aufsetzten. Nur kurze Zeit später stand Nathan vor der Tür und veranlasste sie mit einem Knopfdruck sich zu offenen. „Botschafter.“ Grüßte daraufhin eine junge Frau, die selbe die Nathan schon einmal besucht hatte. Mittlerweile wusste er auch um wen es sich handelte, ihr Name war Ludiana und sie war eine der Zofen der Kaiserin, weshalb es ratsam war sie nicht zu ignorieren.

„Leibzofe.“ erwiderte Nathan daher und senkte den Kopf leicht, der Etikette entsprechend. „Kaiserin Arianna schickt mich mit einer Nachricht für Euch.“ meinte Ludiana dann. „Tragt sie vor.“ Erwiderte Nathan. „Wie Ihr wünscht.“ erwiderte Ludiana mit einem höfischen Knicks ehe sie erzählte: „Die Kaiserin lädt Euch, Eure im Orbit befindlichen Truppen, sowie den Wissenschafstrat ein den Siegesfeierlichkeiten zu Ehren des Siegs über das Feindliche Schiff bei zu wohnen.“, „Ich verstehe und werde dies weiter kommunizieren. Habt Ihr sonst noch etwas vor zu tragen?“ meinte Nathan dann und kahm sich dabei furchtbar hochnäsig vor. „Nein Botschafter.“ Antwortete Ludiana. „Dann könnt Ihr Euch entfernen. Mögen die Flammen Euren Weg beständig beleuchten.“ Erwiderte Nathan. „Mögen die Flammen auch Euch immer Euren Weg beleuchten.“ antwortet Ludiana ehe sie ein weiteres mal knickste, ihre Röcke raffte und davon lief. Nathan zog daraufhin eine Augenbraue hoch, drehte sich um und kehrte zurück in sein Kommunikationszimmer in dem die beiden Hologramme noch immer warteten. „Haben sie uns den Krieg erklärt?“ fragte Lorence umgehend als Nathan durch die Tür kam. „Nein, im Gegenteil Admiral.“ Antwortete Nathan.

Auch Arkov hatte eine formelle Einladung erhalten den Feierlichkeiten bei zu wohnen, inklusive seiner Truppen. „Nimm die Einladung an, etwas gute Stimmung wird den Männern gut tun und auch du könntest mal etwas Spaß vertragen.“ meinte Erlanne während sie geräuschvoll mit einige Töpfen Herumhantierte, zu den Vorzügen des Kommandantenquartiers an Bord des Schlachtkreuzers gehörte auch eine Kleine Küche. „Ich weiß nicht. Diese Leute waren bis vor kurzem unsere erbittertsten Feinde. Wie kann ich von den Männern verlangen mit ihnen zu feiern, insbesondere da Imperiale den Begriff Feiern wohle etwas anders auslegen als wir.“ Erwiderte Arkov nachdenklich. „Du musst es ihnen ja nicht befehlen. Sag den Männern einfach das sie mitkommen können wenn sie sich benehmen.“ Gab Erlanne umgehend zu bedenken. „Nein wir werden gebraucht. Der Terraformingvorgang...“ setzte Arkov an. „Wird auch weiterlaufen wenn du nicht da bist. Du kennst dich damit sowieso nicht aus.“ meinte Erlanne umgehend. Arkov schaute Erlanne daraufhin an und fragte: „Du willst unbedingt das ich da hin gehe oder?“, „Euch Kerle muss man immer zu ihrem Glück zwingen. Sei doch einfach froh über die Einladung und Geniese das Fest, ich bin sicher das Die Kaiserin für Reichlich Unterhaltung sorgen wird. Und wer weiß vielleicht tun sich ja ungeahnte Möglichkeiten auf, auf diesen Feierlichkeiten wird es nur so von Einflussrechen Menschen wimmeln.“ Erwiderte Erlanne ehe sie hinzufügte: „Ich gehe hin, ob es dir passt oder nicht.“

Arianna verlies unterdessen die Halle der Flammen, unglücklicherweise hatte ihre Tägliche Meditation jedoch nichts neues ergeben, wenn sie ehrlich war hatte absolute Funkstille geherrscht, es schien als hätten die Flammen ihr nichts mehr zu sagen. Großartig Zeit sich darüber Gedanken zu machen hatte sie jedoch nicht. Unmittelbar vor dem inneren Heiligtum wartete bereits eine ganze Meute aus Leibschneidern und Kosmetik Experten, begierig darauf Arianna für die bevorstehenden Feierlichkeiten herzurichten.
Schicksalsergeben lies Arianna die Schultern hängen und meinte als sie zu der Menschentraube trat: „Dann wollen wir mal, tut euer schlimmstes.“ Noch auf dem Weg in ihre Privaten Gemächer wurde sie jedoch von Geheimrat Deskar abgepasst der eine Schicksalsschwere Miene aufgesetzt hatte. Wohl wissend das der Geheimrat sehr gut um die Manipulation von Empfindungen wusste fragte Arianna: „Was ist geschehen Geheimrat?“, „Kaiserin, wir haben die vergangene Schlacht analysiert, dabei ist uns eine Art Raumwelle aufgefallen die von dem Feindlichen Schiff ausgesendet wurde. Sie weist gewisse Muster auf.“ Antwortete Deskar. „Was bedeutet das?“ fragte Arianna umgehend nach. „Wir sind ziemlich sicher das es sich um eine fortschrittliche Art der Langstreckenkommunikation handelt Kaiserin, sie haben vermutlich nach Hilfe gerufen Kaiserin.“ antwortete Deskar.

„Konntet Ihr eine Antwort ausmachen?“ fragte Arianna umgehend nach. „Nein Kaiserin bislang nicht. Aber falls es sich tatsächlich um einen Hilferuf gehandelt hat, werden die anderen Ihrer Art längst wissen was dem Schiff wiederfahren ist.“ Antwortete Deskar. „Verstärkt die Überwachung der Grenze und sendet Aufklärungsdrohnen aus ich will nicht das wir von einer ganzen Armada dieser Dinger überrumpelt werden.“ Befahl Arianna dann. „Ich verstehe Kaiserin.“ Meinte Deskar umgehend. „Ihr könnt gehen.“ Meinte Arianna dann worauf Deskar sich kurz verneigte und dann eilig davonlief. „Ich fürchte mein Erscheinungsbild muss noch etwas warten.“ Meinte Arianna dann zu ihrem Gefolge ehe sie schnurstracks in Richtung des Kasernenbereich los marschierte, sie musste umgehend mit Arkintec über diese Nachricht sprechen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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15 Nov 2014 15:45 #70010 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Allerdings musste Arianna dazu gar nicht die gesamte Strecke bis zum Kasernentrakt zurücklegen, sie begegnete Arkintec kaum als sie den Religiösen Bereich des Palastes verlassen hatte. Er eilte einen der Korridore mit Zielsicherem Schritt entlang und hatte die Übliche Uniform der Flammengarde gegen ein elegant wirkendes Gewand getauscht. Offenbar hatte er Arianna nicht gesehen da er zielstrebig weiter lief und in einen Bereich des Palastes lief in dem die Persönlichen Unterkünfte des Hofstaates untergebracht waren. Neugierig was Arkintec hier dermaßen gekleidet zu suchen hatte, machte sich Arianna nicht bemerkbar und folgte ihm in sicherem Abstand während sie ihrer Eskorte mit einem Handzeichen befahl sich ruhig zu verhallten. Kaum war Arkintec dann um eine Ecke gebogen legte Arianna an Tempo zu ehe sie an der Ecke stoppte und vorsichtig in den Korridor dahinter spähte, natürlich wusste sie das es sich nicht gehörte anderen Leuten hinterher zu spionieren, aber sie war einfach zu neugierig. Arkintec warf unterdessen einen kurzen Blick über die Schulter und schien sich zu vergewissern das er alleine war ehe er vor einer Tür stoppte und sich nervös durch das Haar fuhr. „Arkintec und nervös?“ fragte sich Arianna daher verwundert, sie hatte den Generalmilitär Adjutant noch nie nervös gesehen bislang hatte er immer die Fassung bewahrt. Dann zauberte Arkintec plötzlich einen kleinen Blumenstrauß aus Einem seiner weiten Ärmel und blickte erneut den Korridor hinauf und hinab ehe er den Klingelknopf betätigte.

Nur kurz darauf öffnete sich die Tür und eine Frau in einer eleganten langen Robe aus Fließender Seide trat heraus. Arianna erkannte sie erst nach dem zweiten Blick, es war Beldanna. Noch ehe sich die Szene jedoch weiter entwickeln konnte, setzte sich Arianna in Bewegung und bog gut Sichtbar in den Korridor ein. Arkintec bemerkte sie natürlich sofort und lies den Blumenstrauß, den er bislang Beldanna hin gehalten hatte, zügig hinter dem Rücken verschwinden. „Generalmilitär Adjutant, ich habe Euch gesucht.“ meinte Arianna dann und tat so als hätte sie ihn tatsächlich gerade eben erst gefunden. „Was ist Euer Wunsch Kaiserin?“ fragte Arkintec umgehend, im Gegensatz zu Beldanna die Peinlich berührt zu Boden schaute, lies er sich nichts anmerken. „Alles in Ordnung?“ fragte Arianna daher Beldanna. „Alles Bestens danke der Nachfrage.“ Antwortete Beldanna mit einer Stimme die ein zwei Oktaven zu hoch für sie war. Arianna lies das jedoch erst mal so stehen und wandte sich wieder zu Arkintec: „Geheimrat Deskar hat mir beunruhigende Nachrichten überbracht, vermutlich ist es dem Feindlichen Schiff vor seiner Zerstörung gelungen einen Notruf ab zu setzen.“ Arkintecs Züge verhärteten sich daraufhin umgehend und er meinte: „Dann müssen wir uns auf eine Großangelegte Invasion vorbereiten Kaiserin.“, „Exakt Generalmilitär Adjutant.“ Bestätigte Arianna ehe sie fragte: „Wofür die Blumen?“ Da die Blumen hinter Arkintecs Rücken hervor lugten. Eine Millisekunde lang entgleisten Arkintec daraufhin die Gesichtszüge ehe er sich wieder im Griff hatte und antwortete: „Das ist eine Private Angelegenheit Kaiserin.“ Arianna schaute daraufhin kurz zwischen Arkintec und Beldanna hin und her, sie mochte ja noch relativ jung sein, aber auf den Kopf gefallen war sie trotzdem nicht. „Ich verstehe, ich erwarte Eure ersten Vorschläge zur Abwehr eines möglichen Angriffes nach den Feierlichkeiten.“ Meinte Arianna dann ehe sie sich umdrehte und davon lief.

Nathan befand sich unterdessen auf einer höchst heiklen und inoffiziellen Mission, Viktoria hatte ihn dazu breitschlagen können sie zu begleiten während sie sich ihr Kleid und vermutlich noch eine Menge anderer Dinge, für die offiziellen Feierlichkeiten heraussuchte. Dummerweise hatte Nathan nämlich die Autorisation einige der Palsatinternen Dienstleistungen, welche sonst nur dem Hofstaat zustanden, zu nutzen wozu auch der Kaiserliche Schneider zählte. „Das sind Stoffe die ich noch nie gesehen habe.“ Stellte Viktoria gerade fest während sie sich die unzähligen, ordentlich auf kleinen Rollen aufgewickelten, Stoffbahnen betrachtete welche den ganzen Raum füllten. Nathan konnte sich bei weitem nicht so sehr für die Stoffrollen begeistern und beschäftigte sich damit gelangweilt auf und ab zu laufen. Plötzlich tauchte dann ein gebückt laufender älterer Mann auf der sich auf einen kunstvoll verzierten Stab stützte und leise vor sich hin keuchte. Begleitet wurde er von einer Hochgewachsenen Frau mittleren Alters deren Strenger Blick Nathan regelrecht das Blut in den Adern gefrieren lies. „Entschuldigt, junge Frau, kann ich Euch helfen?“ fragte der Mann dang freundlich während er sich schwer auf seinen Stab stützte. „Kommt darauf an. Wer sind sie?“ erwiderte Viktoria umgehend. Der Mann setzte daraufhin ein selbstgefälliges Grinsen auf als er antwortete: „Hebron Amphat, Kaiserlicher Leibschneider.“, „Dann können Sie mir bestimmt helfen! Ich brauche ein passendes Gewand für die großen Feierlichkeiten.“ antwortete Viktoria begeistert. Hebron Amphat war sogar in der Union für seine Hervorragende Arbeit berühmt.

Hebron betrachtete Viktoria daraufhin kurz genau und meinte: „Ich denke das sollte nicht weiter schwer werden. Allerdings sind meine Dienste nicht gerade günstig.“, „Das sollte kein Problem sein, Nathan.“ Erwiderte Viktoria und winkte Nathan zu sich heran. Nathan formte daraufhin seine Hände zu dem Traditionellen Gruß der im Imperium genutzt wurde und meinte: „Ich grüße Euch Leibschneider Amphat.“ Hebron betrachtete Nathan daraufhin und fragte: „Entschuldigt ich kenne Euch nicht.“, „Botschafter Danna der Technokratischen Union.“ Antwortete Nathan. Augenblicklich hellten sich Hebrons Gesichtszüge auf und er meinte: „Ich freue mich Euch zu treffe Botschafter, dank Euch ist es mir nun möglich einige äußerst interessante Materialien zu erwerben.“, „Ich erfülle lediglich meine Aufgabe Leibschneider. Trotzdem fühle ich mich durch Euren dank erfreut.“ Erwiderte Nathan. „Gut, also junge Frau wenn der Herr Botschafter Euer Freund ist entfällt die Bezahlung.“ Meinte Hebron dann. „Aber natürlich ist er das.“ Antwortete Viktoria und legte Nathan einen Arm um die Schulter ehe sie ihm einen kurzen Kuss auf die Backe drückte. „Dann müssen wir zunächst klären wie Ihr wirken wollt. Eindrucksvoll elegant, geheimnisvoll...“ meinte Hebron umgehend. Viktoria warf Nathan daraufhin einen kurzen Blick zu worauf dieser meinte: „Ich werde euch nun alleine lassen kontaktet mich wenn es notwendig wird.“

Auch Arkov arbeitete an seinem Erscheinungsbild, Erlanne hatte ihn schlussendlich doch überzeigen können den Festlichkeiten bei zu wohnen. Dabei stellte er fest das er nicht viel hatte das er zu einem derartigen Anlass tragen konnte und er wusste nicht ob die Republikanische Paradeuniform nicht einen falschen Eindruck vermitteln könnte. „Was ist denn dein Problem?“ fragte Erlanne daher. „Ich kann wohl schlecht mit Orden die für die Bekämpfung des Imperiums verliehen wurden auf einem Imperialen Fest auftauchen oder?“ erwiderte Arkov und betrachtete einige seiner Orden, welche feinsäuberlich in einer kleinen Schatulle aufbewahrt wurden. „Warum denn nicht? Du hast die Orden für deine Arbeit als Soldat erhalten und das Imperium respektiert Soldaten.“ Antwortete Erlanne. „Meinst du wirklich?“ fragte Arkov weniger überzeugt. „Ich denke Mom hat recht, zudem gibt es die Republik ja eigentlich gar nicht mehr, insofern sind die Orden ja kein Symbol einer feindlichen Macht.“ meinte Herlan umgehend. „Also gut.“ Lenkte Arkov ein und begann sich die Orden an die Brust zu heften, es war lange her das er sie zuletzt getragen hatte.
~~~Ende Kapitel 43~~~

mfg.: Tg

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22 Nov 2014 13:34 #70055 by Todesgleiter
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Kapitel 44:
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Der ganze Planet befand sich regelrecht im Ausnahmezustand. Die Menschen, welche erst vor kurzem von gewaltigen Truppentransportern der Imperialen Marine zurück gebracht worden waren, hatten sich, für Imperiale Verhältnisse, farbenfroh gekleidet während Milliarden Kleiner Drohnen zwischen den Gebäuden schwebten und die Umgebung festlich illuminierten. Zusätzlich flogen Jagdgeschwader der Marine schon den ganzen Tag spektakuläre Kunstmanöver während Soldaten in Paradeuniformen durch die Straßen marschierten. Selbst die überall in der Stadt liegenden Trümmerstücke, welche von der vergangen Schlacht im Orbit stammten sowie die teils schweren Schäden an einigen Gebäuden vermochten die gute Laune nicht verderben, immerhin hatte Kaiserin Arianna den Tag kurzerhand zum Nationalfeiertag erklärt und offiziell verordnet Spaß zu haben. Arianna selbst befand sich noch bei den Vorbereitungen für ihre Große Ansprache die von einer gewaltigen Militärparade, welcher auch Unions und Arthan Einheiten beiwohnen sollten, gefolgt werden würde und blickte kritisch an sich herunter. „Dieses Kleid ist viel zu groß für mich.“ stellte sie dann Fest. „Ach was, passt doch.“ erwiderte Siandra mit einem prüfenden Blick. „Ja solange ich auf einem Podest stehe und nicht versuche zu laufen.“ Antwortete Arianna sarkastisch. „Du musst eben größer wirken als du wirklich bist.“ Meinte Siandra schulterzuckend.

Arianna verdrehte daraufhin genervt die Augen und fragte: „Warum legen wir so viel Wert auf Schein?“, „Das müsstest du mittlerweile wissen.“ Antwortete Beldanna tadelnd während sie Ariannas Kleid zurecht zupfte und bemerkenswerte Disziplin bewies, immerhin ließ sie sich aufgrund des kurzen Zwischenfalls mit Arkintec nichts anmerken, zumindest oberflächlich. „Immer diese Traditionen.“ Erwiderter Arianna. „Traditionen sind es die eine Kultur ausmachen und eine Kultur ist es die ein Imperium zusammenhält. Die Armee kann noch so stark sein, wenn sich die Bevölkerung nicht mehr zugehörig fühlt wenn sie sich von ihrem Staat entfremdet bricht er auseiander.“ Meinte Beldanna umgehend Lehrerinnenhaft. „Ich weiß.“ Erwiderte Arianna tief durchatmend und rollte erneut mit den Augen, sie wünschte sich manchmal wirklich dass das Imperium nicht ganz so traditionell veranlagt wäre. „Außerdem willst du doch nicht nach oben schauen müssen wenn du einen der Botschafter ansiehst oder?“ fragte Siandra dann. „Ich glaube, ich würde es Überleben Mama.“ antwortete Arianna. Siandra und Beldanna sahen sich daraufhin kurz an ehe beide tief durchatmeten.

Nathan hatte unterdessen bereit seine offizielle Festtagskleidung angelegt welche extra von Mynius eingeflogen worden war und befand sich gemeinsam mit allen anderen Abgesandten der Union in einem der Besprechungsräume des Palastes den Kaiserin Arianna freundlicher weise zur Verfügung gestellt hatte, zu Josh’s Freude inklusive Bewirtung. Mittlerweile war ihr Kreis auch durchaus ansehnlich, neben Nathan selbst und der Besatzung der Schattenschwinge sowie Lorence, waren auch Indira und einige Mitglieder des Wissenschaftsrates, einige mächtige Unternehmer welche auf Exklusivverträge mit dem Imperium hofften und einige weitere Ranghohe Militärs anwesend. Zusätzlich war es jedem Mitglied der Delegation gestattet einige Familienmitglieder einzuladen, was alles in allem dafür sorgte das der Raum gut voll mit Menschen war obwohl man ihn kaum als klein bezeichnen konnte. Zu Nathans nicht ganz so überschwänglicher Freude, waren auch sein Bruder sowie seine Mutter anwesend obwohl er zu beiden schon seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Dies war auch nicht ganz unbegründet wie Nathan schnell fest stellte, beide waren verwöhnte Luxusmenschen die noch nie in ihrem Leben gearbeitet hatten und von dem Vermögen lebten das Nathans Vater zu Lebzeiten erwirtschaftet hatte. Auch jetzt hatten die beiden natürlich besseres zu tun als sich mit Nathan zu unterhalten, das war ihm jedoch reichlich egal.

Plötzlich wurde Nathan dann an der Schulter angetippt, worauf er sich herumdrehte. „Hey Vicki, du siehst toll aus.“ Meinte er dann und prostete Viktoria zu, welche sich in ein imposantes Kleid gehüllt hatte das jedes andere im Raum in den Schatten stellte. „Ich weiß.“ Antwortete Viktoria selbstbewusst ehe sie fragte: „Du stehst hier so alleine rum, was dagegen wenn ich dich meiner Familie vorstelle?“, „Warum nicht.“ Meinte Nathan schulterzuckend ehe er Viktoria folgte. Nur wenige Schritte später traten die beiden zu einem älteren Paar und einem jungen Mann. „Mom, Dad, Andreas, das ist Botschafter Danna.“ Meinte Viktoria dann kurz angebunden. „Ich freue mich Sie kennen zu lernen Frau und Herr Hanke.“ Grüßte Nathan dann förmlich mit einer kleinen Verneigung ehe er an den jungen Mann namens Andreas gerichtete meinte: „Ich freue mich auch Sie kennen zu lernen Herr....“, „Dein neuer Freund ist aber mal richtig korrekt...“ Meinte Andreas darauf worauf Viktoria meinte: „Schnauze Andi, er ist im Gegensatz zu dir eben gut erzogen.“, „Sagt nur ihre beide...?“ fragte Andreas dann. „Nein, natürlich nicht du eifersüchtiger Ziegenbock.“ Erwiderte Viktoria. „Entschuldige, aber in welcher Beziehung steht Ihr eigentlich?“ fragte Nathan dann Viktoria und schaute zwischen ihr und Andreas hin und her. Während Viktoria daraufhin rot anlief antwortete Andreas: „Hat sie mich etwa nie erwähnt? Wir sind immerhin schon seit zwei Jahren zusammen.“, „Verstehe. Nein sie hat Sie nie erwähnt.“ Meinte Nathan daraufhin während er ein starkes stechen in der Brust spürte. „Die beiden sind wirklich ein so schönes Paar, fast so wie wir in früheren Zeiten, aber sagen Sie Botschafter, woher kennen Sie meine Tochter?“ fragte dann Viktorias Mutter neugierig.

„Wir besuchten zusammen die Technische Fakultät der Unionsflotte, haben uns aber auseinander gelebt. Bis das Schicksal uns wieder zusammengeführt hat.“ antwortete Nathan mit mittlerweile stark versteifter Haltung. „Und können Sie uns erzählen wohin unsere Tochter dann auf einmal verschwunden ist?“ fragte dann Viktorias Vater: „Es tut mir leid, dies obliegt wohl noch der Militärischen Geheimhaltung Herr Hanke.“ Antwortete Nathan. Obwohl der ältere Mann mit dieser Antwort offensichtlich nicht zufrieden war, fragte er nicht weiter. „Jetzt sag aber mal wer dir dieses überwältigende Kleid gekauft hat.“ Fragte dann Viktorias Mutter. „Würde mich auch interessieren.“ stellte Andreas umgehend fest wobei seine Fingerknöchel deutlich hervortraten. „Es ist nicht gekauft, es ist unter Inanspruchnahme gewisser Privilegien direkt vom Kaiserlichen Leibschneider für mich angefertigt worden.“ antwortete Viktoria ausweichend. „Was den für Privilegien?“ fragte Andreas umgehend in einem schwer zu deutenden Tonfall. „Der Privilegien eines Hochrangigen Diplomaten, das Kleid war ein Geschenk meinerseits als Entlohnung für ihre Treuen Dienste gedacht.“ Antwortete Nathan. Andreas musterte Nathan daraufhin genau und fragte: „Was für Dienste?“, „Du bist furchtbar, ich war in seiner Besatzung und habe als Medizinsicher Offizier für die Gesundheit gesorgt, mehr war da nicht.“ erwiderte Viktoria genervt. Im nächsten Moment öffneten sich die Türflügel welche in den Raum führten und ein elegant gekleideter Diener verkündete: „Die Offiziellen Feierlichkeiten beginnen in Kürze Euer aller Anwesenheit wird in wenigen Minuten erforderlich sein, folgt mir.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~~

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22 Nov 2014 13:37 #70056 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Arkov fühlte sich leicht bis mittlerschwer unwohl, hier oben auf einem wuchtigen Balkon der dutzende Meter über dem Flammenplatz, welcher voller dicht, an dicht gedrängter Menschen war. Zusätzlich schwebten hunderte Kamera Drohnen über dem Platz um das Geschehen für all jene die dem Spektakel nicht direkt beiwohnen konnten aus jedem erdenklichen Blickwinkel auf zu zeichnen. Doch es war weder der Balkon, noch die vielen Menschen oder die Drohnen die Arkov so beunruhigten, es war die simple Tatsache das er hier oben Gemeinsam mit Kaiserin Arianna und einigen weiteren Imperialen Würdenträgern stand, zwar war auch eine größere Unionsdelegation anwesend, allerdings waren die Beziehungen zur Union bei weitem nicht so miserabel wie zum Imperium gewesen. „Bist du nervös oder was?“ fragte dann Herlan der neben Arkov stand und ebenfalls etwas versteinert wirkte. „Ein bisschen vielleicht“ antwortete Arkov. „Das ich das noch erleben darf.“ stellte Herlan umgehend fest. „Mein ganzes Leben lang habe ich all diese Leute hier Tod und diesen Platz in Trümmern sehen wollen, jetzt bin ich Teil eines Festaktes mit eben diesen Leuten und auf eben jenem Platz, da kann man wohl etwas nervös werden oder?“ erwiderte Arkov. „Könnte man so sehen ja.“ Stimmte Herlan zu ehe das allgegenwärtige Gemurmel erstarb während Kaiserin Arianna sich aus ihrem Thron erhob, sie trug ein, wenn man wusste wie groß sie wirklich war, viel zu großes Kleid das in hellen Gold und Ockertönen gehallten war und offenbar einen Sonnenaufgang symbolisieren sollte, Herlan musste zugeben das sie darin beeindruckend wirkte.

Als Arianna sich erhoben hatte ließ sie den Blick einmal über den Platz und die unzähligen erwartungsvollen Gesichter vor ihr schweifen ehe sie begann zu sprechen: „Bürger des Imperiums und der Technokratischen Unions sowie angehörige der Überlebenden von Arthan, Ihr wisst alle dass etwas großes Geschehen ist. Wir stehen am Anfang einer neuen Zeit. Bis vor kurzem dachten wir, wir wären die einzigen Empfindungsfähigen Wesen im All, doch nun wissen wir es besser. Nun wissen wir das wir nicht alleine sind und das die anderen uns nicht Freundlich gesonnen sind.“ Arianna machte daraufhin eine kurze Pause in der sich erwartungsvolles Schweigen über alle versammelten legte. „Aber ich verspreche bei der macht der Flammen das die anderen für ihren Hochmut und Ihre Arroganz bezahlen werden. Ich verspreche das wir sie finden und zur Rechenschaft ziehen werden. Ich verspreche das, wer auch immer für den Feigen Angriff auf unser Territorium verantwortlich war dafür brennen wird!“ meinte Arianna daraufhin worauf ein allgemeiner Jubelsturm ausbrach, welcher nicht nur von der imperialen Bevölkerung ausging. Arianna wartete daraufhin kurz biss ich der Trubel gelegt hatte ehe sie fortfuhr: „Vor diesem Hintergrund ist es mir eine Freude verkünden zu können das der Konflikt mit der Technokratischen Union beigelegt wurde, ich hoffe das es möglich sein wird dem Feind mit gemeinsamer stärke gegenüber zu treten. Ich übergebe das Wort an Ratsvorsitzenden Dimas vom Wissenschaftsrat der Union.“

Dimas wirkte daraufhin leicht bis mittelschwer überrascht, bewahrte jedoch Professionell die Fassung als er nach vorne trat und Nathan hinter sich herwinkte. Wohl wissend das jedes seiner Worte künstlich verstärkt von Praktisch jedem Menschen im ganzen Universum zu hören sein würde begann Dimas, etwas unsicher zu sprechen. Der Wissenschaftsrat hatte für gewöhnlich keine öffentlichen Auftritte in dieser Größenordnung. „Ich bedanke mich im Namen des Rates für die Einladung den Feierlichkeiten beiwohnen zu dürfen und kann guten Gewissens verkünden das auch die Technokratische Unionen eine Vertiefung der Zusammenarbeit anstrebt. Es hat sich herausgestellt das wir gemeinsam stärker sind. Alles weitere erfahren Sie von Botschafter Danna.“ Meinte Dimas dann und schien überglücklich das Wort weiter gereicht zu haben. Nathan trat daraufhin selbstischer nach vorne, achtete jedoch darauf der Kaiserin nicht zu nahe zu kommen, ehe er meinte: „Ich kann den bereits gesprochene Worten nicht viel hinzufügen, jedoch kann ich Ihnen allen sagen das es mir eine große persönliche Freude und auch Ehre ist heute hier zu stehen. Noch vor wenigen Wochen schien es undenkbar das die drei Menschlichen Nationen ihre Differenzen überwinden und zusammenarbeiten könnten, heute stehen wir hier alle beisammen, als Kameraden, als Freunde, als eine Rasse um einen großen Sieg zu feiern. Ich hoffe noch sehr oft zu einem derartigen Zweck hier zu stehen und werde alles in meiner Macht stehende tun dazu bei zu tragen. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.“ Daraufhin verneigte sich Nathan kurz ehe er Rückwärts zurück schritt, zu seiner Überraschung wurde auch sein Auftritt mit einigen Jubelrufen quittiert.

Kaum hatte sich der Jubel gelegt meinte Arianna: „Vor dem Hintergrund der äußerst bedauerlichen Geschichte unserer beiden Nationen ist es mir eine besondere Freude Heute hier auf Pyrus I. einen Abgesandten der letzten Arthan begrüßen zu dürfen.“ Kaum hatte sie geendet wurde Arkov von Herlan mit sanfter Gewalt nach vorne geschoben und konnte sich daher nicht um seinen Part herumdrücken. Schicksalsergeben meinte Arkov daher: „Ich fühle mich geehrt hier stehen zu dürfen und weiß es zu schätzen als Gleichwertig betrachtet zu werden. Doch trotzdem bin ich nur ein Soldat, der sein Leben lang darauf getrimmt wurde das Imperium zu hassen und die Union mit misstrauen zu behandeln. Ich weiß das es vielen anderen ebenso wie mir geht, aber ich hoffe inständig das wir alle in der Lage sein werden das hinter uns zu lassen.“, „Das war doch Gar nicht schlecht.“ murmelte Herlan daraufhin. Während auch Arkov einige Jubelrufe erntete. Daraufhin trat erhob sich Arianna wieder aus ihrem Thron und meinte: „Ich danke Euch General, aber jetzt lasst die Parade beginnen!“ Umgehend darauf setzte sich ein Militärischer Prunkkonvoi in Bewegung, während Tausende Soldaten gemeinsam mit gepanzerten Fahrzeugen am Boden über die Straßen stampften, schwebten hunderte Raumschiffe in Ordentlicher Formation darüber hinweg, es war ein imposanter Anblick und eine klare Machtdemonstration an jeden da draußen. Ein klarer Beweis der Stärke und Entschlossenheit der Menschlichen Spezies.

Sehr weit von den Ereignissen auf Pyrus entfernt:
Das Sonnenlicht strahlte durch das tote Sonnensystem, die Planeten waren nur noch erkaltete Gesteinsbrocken, Schatten ihrer früheren selbst. Auch dem Stern des Systems sah man die Auswirkungen der Aktivitäten der Bewohner des Systems an, Hunderte Sonnenflecken wanderten über die Oberfläche und kündeten von der langsamen aber sicheren Abkühlung des Sterns. Doch noch strahlte der Stern sein Licht unverdrossen ab und beleuchtete damit die gewaltige Ringförmige Konstruktion die den weißen Zwerg umgab. Es handelte sich um einen Schwarzen Ring aus dem in regelmäßigen Abständen gewaltige Kristalle empor wuchsen. In dem Äquatorialgraben des Ringes selbst waren tausende von Docks angebracht, von denen jedoch nur wenige benutzt waren, der Großteil der Flotte war weit verstreut. An Bord der Station konnte man die Spannung und sogar die Kollektive Furcht von Milliarden Lebewesen spüren, es war sehr lange her das sich ihnen das letzte mal jemand widersetzt hatte und dabei auch noch erfolgreich gewesen war. Doch nun hatten sie einen neuen Feind, einen Feind der wie sie wussten ein direkter Erbe ihres früheren Erzfeindes war und keine Furcht zu kennen schien, die übermittelten Erinnerungen aus der Schlacht bewiesen dies und die Entschlossenheit dieser Spezies eindeutig. Doch noch wahren sie nicht am Ende, sie die Geisel der Sterne würden sich so schnell nicht geschlagen geben. Weshalb eine Armada aus Hunderten der Kristallinen Schiffe startete, mit Kurs auf das verhasste System das von ihrem neuen Feind als Pyrus bezeichnet wurde.
~~~Ende Kapitel 44~~~
Ende

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24 Nov 2014 15:27 #70079 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Chroniken des Feuers
Hm naja, die letzten zwei Kapitel waren zwar nicht besonders aufregend und der Schluß nicht so dramatisch wie bei DTI oder DRG, dennoch finde ich es schade, dass es schon vorbei ist und hoffe auf eine Fortsetzung, irgendwann mal, da einen der letzte Absatz doch neugierig gemacht hat. Aber auf den Epilog freue ich mich trotzdem. Vielleicht gibt es da ja noch weiteren Ausblick auf die kommende Invasion.^^

PS: Auch wenn du dann mit DTI 2 erst mal genug Beschäftigung hast, wäre doch wieder eine Enzyklopädie mit Beschreibungen der Raumschiffe, Welten, Fraktionen und eventuell auch Personen ganz nett und würde die Wartezeit etwas verkürzen. Es muß ja nicht sofort sein, aber am besten noch vor dem Beginn von DTI 2.^^

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13 Dec 2014 13:21 #70455 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
So, ich hab mich dann mal zusammengerissen und den Epilog sowiet fertig gemacht, viel Spaß :) :
Epilog:

Obwohl seit der großen Feier zu Ehren des Siegs über das übermächtig erscheinende Kristallschiff erst wenige Tage vergangen waren, hatte sich bereits einiges getan. So war es trotz anfänglichen Misstrauens möglich gewesen die Zusammenarbeit mit der Technokratischen Union soweit zu vertiefen das mittlerweile sowohl Imperiale als Unions Ingenieure an der Untersuchung der Trümmer des Feindlichen Schiffes arbeiten und gleichzeitig versuchten die Waffen und Verteidigungssystem der eigenen Schiffe zu verbessern. Auch hatte sich das Verhältnis zu den überlebenden Arthan, widererwarten, nicht abgekühlt. So standen eben jene mittlerweile unter dem Schutz des Imperiums und bildeten eine Art freies Protektorat unter Imperialer Schutzherrschaft, dies war notwendig geworden um die Sicherheit der Menschen zu garantieren, die wenigen verbliebebnen Kriegsschiffe der Arthan waren größtenteils in Miserablem Zustand, weshalb die junge Planetenkolonie einem Angriff schutzlos ausgeliefert wäre. Durchaus zufrieden mit ihren Leistungen lief Arianna daher durch den Tempeltrakt, zwar hatte sich bei weitem nicht alles so entwickelt wie es zunächst den Anschein gehabt hatte oder geplant gewesen war, aber trotzdem konnte sich das Ergebnis sehen lassen. „Nur schade das erst eine Invasion außerirdischer gebraucht hat um uns dazu zu bringen unsere Streitereien zu vergessen...“ dachte sich Arianna daher während sie vor der, sich theatralisch langsam, öffnenden Tür zum Inneren Heiligtum des Tempels wartete.

„Bist du sicher dass das angebracht ist?“ fragte dann Siandra unschlüssig und sah durch die Tür in den nächsten Raum. „Du bist Priesterin und meine Mutter, ich sehe darin kein Problem.“ erwiderte Arianna und lief durch die Tür. „Wenn du meinst.“ Meinte Siandra darauf und klang dabei weniger überzeugt. „Du wolltest doch persönlich mit ihnen sprechen.“ Stellte Arianna umgehend fest während sie durch ein knöcheltiefes Wasserbecken wateten dass nahezu den gesamten Raum ausfüllte. „Ja, aber ich meine das hat noch nie jemand getan.“ meinte Siandra umgehend, definitiv eingeschüchtert, zu diesem Raum hatten eigentlich außer dem Kaiser nur die Ranghöchsten Priester zutritt und das größte Heiligtum des bekannten Universums lag nur wenige Meter entfernt, die Halle der Flammen. „Einmal ist immer das erste Mal.“ Konterte Arianna ehe sie die Luft anhielt und das Gesicht in ein dafür vorgesehenes Becken an dem gewaltigen Brunnen in der Mitte tauchte, diese Art von Rituellen Waschungen waren laut Darstellung von Priesteraufseher Molan notwendig um mit den Flammen kommunizieren zu können. Nach einigen weiteren Tauchbädern und dem Durchwandern eines künstlichen Wasserfalls standen Arianna und Siandra dann in einem kurzen aber Prachtvollen Korridor an dessen Ende eine, erstaunlich kleine, aber reich verzierte, Tür in die Wand eingelassen war. „Bereit?“ fragte Arianna dann und wischte sich eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. Siandra nickte nur knapp worauf die beiden auf die, sich selbstständig öffnende, Tür zu gingen.

Zufrieden genoss Nathan die Vorzüge des Lebens als Botschafter, so lange keine Diplomatischen Verhandlungen anstanden konnte er nämlich den ganzen Tag nach eigenem Gutdünken verbringen und hatte daher mehr als genug Zeit die unzähligen Unterhaltungsangebote des Palastes wahr zu nehmen. Während er sich daher bei einer Massage gerade richtig entspannte trat auf einmal ein Palastdiener in den Saal und verneigte sich Tief ehe er formell grüßte: „Botschafter.“, „Sprecht.“ erwiderte Nathan faul. „Ihr habt Besuch Botschafter, es ist so eben eine Fähre der Technokratsichen Union gelandet.“ Antwortete der Diener. Überrascht, immerhin war niemand angekündigt, fragte Nathan umgehend: „Wisst Ihr wer an Bord ist?“, „Ja Botschafter, eine Soldatin der Union, sie nennt sich Viktoria Hanke.“ Antwortete der Diener. „Was?!“ fragte Nathan überrascht und fuhr hoch. „Kann ich Eurer Reaktion entnehmen das Ihr sie nicht zu sehen wünscht Botschafter?“ fragte der Diener dann. „Nein, nein, bringt sie in meine Räumlichkeiten.“ Antwortete Nathan. „Wie Ihr wünscht Botschafter.“ Erwiderte der Diener ehe er sich erneut verneigte und den Raum verlies. „Was will Vickie denn hier?“ fragte sich Nathan dann selbst, immerhin hatte Viktoria Pyrus, gemeinsam mit dem Rest der Unionsdelegation verlassen, lediglich Nathan war zurück geblieben.

Nur wenige Minuten später hatte Nathan seine Privaten Räumlichkeiten erreicht und trat in den großen Zentralraum der gelichzeitig als Haupt Aufenthaltsraum diente. Mitten in dem Ovalen Raum stand Viktoria etwas verlegen herum und hatte Nathan offenbar nicht bemerkt. „Frau Hanke, was haben Sie für ein Anliegen?“ fragte Nathan dann grinsend worauf sich Viktoria herumdrehte. „Du hast zugenommen.“ stellte Viktoria dann, ebenfalls grinsend fest und spielte damit auf Nathans etwas fülligeren Bauchumfang an, vielleicht war das Leben als Botschafter hin und wieder etwas zu bequem. „Danke für das Kompliment, ein Schön dich wieder zu sehen hätte es auch getan.“ erwiderte Nathan umgehend sarkastisch. „Aber natürlich ist das schön.“ meinte Viktoria umgehend und umarmte Nathan einmal. „Ich freu Mich auch dich wieder zu sehen, die Leute hier sind alle so steril.“ Meinte dann Nathan. „Wirklich, du armer.“ Stellte Viktoria umgehend fest. „Ich Habs bisher ganz gut überstanden“ meinte Nathan daraufhin schulterzuckend ehe er fragte: „Und was führt dich hier her?“, „Ich bin deine neue Assistentin.“ Antwortete Viktoria stolz. „Hast du etwa keine Lust mehr auf Steine?“ fragte Nathan daraufhin überrascht. „Du glaubst ja nicht wie Dröge das Leben als Mineralienexpertin ist. Außerdem habe ich hier eine einmalige Gelegenheit, ich meine ich werde auf Pyrus I leben, dem Planeten mit mehr Geschäften als das ganze Mynius System!“ antwortete Viktoria begeistert. Nathan musste daraufhin kurz prusten ehe er fragte: „Und was sagt Andreas dazu?“ Augenblicklich verfinsterte sich Viktorias Miene und sie meinte: „Machts dir was aus, nicht darüber zu sprechen?“, „Natürlich nicht, ist schon klar.“ Antwortete Nathan mit hochgezogenen Augenbrauen.

Zufrieden lies Arkov den Blick über die junge Kolonie schweifen, sicher fehlten viele Annehmlichkeiten der Stadt, aber sie hatten hier die Möglichkeit durch Fleiß und harte Arbeit ein regelrechtes Paradies auf zu bauen. Zwar musste er zugeben das auch das Imperium mit seinen großzügigen Hilfslieferungen einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran hatte, aber trotzdem war er stolz auf das was sie sich Aufbauten. „Ein weiterer Konvoi mit Baumaterial ist angekommen, wo sollen wir das Zeug abladen?“ fragte dann Herlan der gerade angelaufen kam. „Die sind echt überpünktlich.“ dachte sich Arkov daraufhin, in der früheren Republik waren Verspätungen von Versorgungsschiffen an der Tagesordnung gewesen, die Imperialen Frachtpiloten dagegen glänzten mit zuverlässichkeit. „Lass den ganzen Kram am besten zum Hauptlandeplatz Schaffen von dort verteilen wir es dann.“ meinet Arkov dann ehe er den Kopf aufgrund einer heftigen und Eiskalten Windböe einzog. Zwar war die Atmosphäre des Planeten mittlerweile Dicht genug um Menschliches Leben zu zulassen, doch wirklich optimale Umstände herrschten noch lange nicht. Umgehend begab sich Arkov daher in den Schutz der kleinen, aus Schnellbaueinheiten konstruierten, Würfelförmigen, Häuser welche den Wind zumindest etwas abbremsten. „Wird Zeit das diese Treibhausgase endlich Wirkung zeigen.“ dachte sich Arkov daher, im Moment war an das Kultivieren von Pflanzen noch nicht zu denken, dazu musste es simpel und ergreifend wärmer werden.

Dann kündigte ein dumpfes röhren auch schon die Ankunft der ersten Orbitallifter an, diese Vollautomatisierten Frachtverlade Einheiten waren ein Geschenk der Union gewesen und der ganze Stolz der Kolonie, da sie es ermöglichten selbst sehr große Frachtschiffe schnell und effektiv abzufertigen. Im nächsten Moment brauste die erste der Imposanten Maschinen auch schon mit heulenden Maschinen über Arkov hinweg und setze nur Sekunden darauf sanft auf dem Boden auf. Zur Überraschung Arkovs trugen die Transportcontainer das Wappen der imperialen Sternenflotte, ebenso landete kurz darauf eine Kleine Imperiale Fähre neben dem Lifter. Umgehend marschieret Arkov daher zum Landeplatz wo sich bereits eine Kleine Delegation Imperialer Soldaten aufgestellt hatte und höflich auf das Empfangskomitee wartete. „Was ist Euer anliegen?“ fragte Arkov dann schnell manchem der den Platz erreicht hatte. „General Szewd?“ fragte einer der Soldaten lediglich mit völlig emotionsloser Stimme. „Ja der bin ich.“ Bestätigte Arkov. „Gut. In diesen Containern befinden sich die Bauteile eines Flugabwehrnetzwerkes zur Verteidigung Ihrer Kolonie, General Militäradjutant Arkintec hielt es für Angebracht Euch einige Selbstverteidigungswaffen zur Verfügung zu stellen.“ Arkov war daraufhin erst mal sprachlos, er hatte nie damit gerechnet Waffen vom Imperium geliefert zu bekommen, aber offensichtlich nahmen die Imperialen ihre Aufgabe als Schutzmacht, wie üblich, sehr gründlich war. „Richtet General Militäradjutant Arkintec meinen Dank aus, gehe ich recht in der Annahme das Ihr uns in der korrekten Bedienung unterweisen werdet?“ erwiderte Arkov. „Selbstverständlich General.“ bestätigte der Soldat lediglich.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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13 Dec 2014 13:23 #70456 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
~~~fortsetzung des vorherigemn Post~~~

Siandra hielt den Atem an als die Goldenen Türflügel aufklappten und den Weg in die Halle der Flammen freigaben. Schließlich rasteten die Türflügel mit einem vernehmbaren Rumpeln ein und Siandra warf einen neugierigen Blick in den Raum dahinter, nur um gnadenlos enttäuscht zu werden. „Das ist die Halle der Flammen?“ fragte sie daher irritiert. Der Raum vor den beiden Frauen wirkte im Vergleich zu den Vorherigen wie ein Rohbau. Er war exakt Quaderförmig und wurde von Quadratischen Säulen gestützt. Weder die Wände noch die Säulen waren in irgendeiner Form verziert. Zusätzlich war der Raum mit nur ungefähr drei Metern Höhe für die Verhältnisse des Palaste geradezu winzig und vermittelte eher den Eindruck einer Abstellkammer als den eines Heiligtumes. „Ja, warum?“ antworte Arianna während sie zielstrebig auf ein kleines Podest in der Mitte des Raumes zu ging auf dem ein schlichtes Sitzkissen ruhte. „Ich weiß nicht, ich hab sie mir irgendwie anders vorgestellt.“ Erwiderte Siandra skeptische jeden Winkel musternd. „In wie fern Anders?“ fragte Arianna. „Naja, irgendwie eindrucksvoller, irgendwie mit mehr Feuer. Dieser Raum sieht eher aus als sei dem Architekten die Motivation nach den anderen Räumen ausgegangen.“ antwortete Siandra. Arianna grinste daraufhin wissend und meinte nur: „ Warte ab.“

Schließlich hatten sich die beiden auf dem Sitzkissen, welches groß genug war um fünf oder mehr Personen bequem Platz zu bieten, niedergelassen und Siandra schaute ein weiteres Mal in den Raum, allerdings ohne ein Veränderung feststellen zu können, wenn man von den nun geschlossenen Türen einmal absah. „Ich hoffe deine Kenntnisse in Präpyrianisch sind nicht komplett eingerostet.“ meinte Arianna dann ehe sie die leise begann einige uralte Verse zu rezitieren, die Sprache in der sie handelten wurden schon seit Jahrhunderten nichtmehr genutzt und nur eine Handvoll Personen konnte sie überhaupt noch verstehen. Schließlich hatte Arianna den letzten Verse rezitiert und atmete einige Male tief durch ehe sie ein einziges Wort aussprach, ein Wort dessen klang so machtvoll war das sich sogar die Flammen der Fackeln, welche den Raume erhellten, ehrfürchtig züngelten. Dann ging ein leichtes Beben durch den Raum und Siandra sah sich unruhig um während Arianna offenbar in eine Art Trance gefallen war und mit leeren Augen gerade aus starrte. Plötzlich ertönte dann ein durchdringendes Knacken, wie von berstendem Stein. Dann konnte Siandra hunderte Risse erkenne welche über den Boden der Halle wanderten. Noch ehe sie daraufhin jedoch irgendetwas unternehmen konnte, brach der ganze Boden mit einem lauten grollen nach unten weg und gab damit den Weg für ein regelrechtes Hölleninferno frei. Der ganze Raum war erfüllt von Lodernden Flammen die an den Wänden und Pfeilern entlang leckten. Sofort darauf begannen an den Wänden und Pfeilern abertausende Schriftzeichen aus Feuer zu erscheinen, die legendären Inschriften der Halle der Flammen, die Grundlage der Imperialen Gesetzgebung.

Noch während Siandra fassungslos auf das sich bietende Spektakel starrte erkannte sie wie sich mehrere Schriftzeichen an der Wand veränderten, doch noch ehe sie darüber nachdenken konnte, schnappte Arianna neben ihr hörbar nach Luft und legte die Stirn auf das Kissen ehe sie röchelte: „Sie kommen!“, „Wer kommt?“ fragte Siandra irritiert, diese ganze Erfahrung war zutiefst verwirrend. Plötzlich begannen sich dann Konturen aus dem formlosen Flammeninferno heraus zu bilden. Dann löste sich auf einmal eine Gestalt aus Feuer aus der gewaltigen Flamme und schwebte direkt auf das Podest zu welches inmitten des Infernos thronte. Erst jetzt realisierte Siandra was geschah und gab ein erschrockenes hohes quietschen von sich ehe sie dem Beispiel ihrer Tochter folgte und sich flach auf das Kissen warf ehe sie begann in schneller Folge heilige Verse auf zu sagen.

Unterdessen zeigte Nathan Viktoria seine neue Botschaft. So hatte Kaiserin Arianna veranlasst das einige bislang so gut wie unbenutzten Räume, welche zu einem Korridor nur wenige Abzweigungen von der Zentralen Halle des Plastes, von dem auch der Thronsaal zu erreichen war, gehörten zur Botschaft der Union umfunktioniert wurden. So verfügte Nathan mit seinen Untergebenen nun über eigene Schlafbereiche, einen Empfangssaal, mehrere Arbeitszimmer und sogar einen separaten Speisesaal. „Wow, nicht schlecht, du hast ganz schön Kariere gemacht.“ stellte Viktoria daher fest. „Oh ja, hätte man mir das früher gesagt, hätte ich ihn ausgelacht, ich und offizieller Botschafter der Union im Imperium? Lächerlich.“ erwiderte Nathan. „Tja es läuft eben nicht immer alles so wie man es denkt und erst recht nicht wie man will.“ Meinte Viktoria mit einem bedauernden Unterton. „Wohl war, ich lass dich dann mal alleine damit du dich einrichten kannst.“ Stimmte Nathan zu und wollte sich gerade umdrehen als Viktoria meinte: „Ach das kann ich auch noch später machen, auf dem Flug hierher war ich lange genug alleine.“, „Wie du meinst, wie wär es wenn ich dir stattdessen die Botschaftsgärten zeige?“ erwiderte Nathan. „Botschaftsgärten?“ fragte Viktoria überrascht. „In gewisse Hinsicht ein Geschenk der Kaiserin. Sie hat hier in der Nähe eine Grünfläche anlegen lassen.“ Antwortete Nathan. „Du Scheinst dich ja gut mit Kaisern Arianna zu verstehen.“ stellte Viktoria daher fest. Nathan zuckte darauf mit den Schultern und meinte: „Sie ist eigentlich recht umgänglich, es ist nicht schwer mit ihr klar zu kommen.“

Nur wenig später hatten die beiden dann die Botschaftsgärten erreicht, eine größere Grünfläche welche auf der Fläche eines ehemals gepflasterten Lichthofes angelegt worden war. „Dann erzähl mal was ich auf Mynius verpasst habe.“ Meinte Nathan dann während die beiden über einen der geschwungenen Wege schlenderten und sich von der Sonne den Rücken wärmen Liesen. „Es gab einige Proteste, sogar einige gewaltsame Krawalle, nicht jeder ist davon begeistert mit dem Imperium zu kooperieren.“ Antwortete Viktoria düster. „Besteht die Gefahr das diese Kräfte de Kontrolle übernehmen?“ fragte Nathan umgehend alarmiert, seine Vorgesetzten hatten ihn über derartige Vorkommnisse nicht informiert. „Nein, sie sind stark in der unterzahl.“ Antwortete Viktoria mit einen Gesichtsausruck wie wenn sie in eine Zitrone gebissen hätte. Nathan bemerkte dies natürlich und fragte: „Was ist denn los?“ Viktoria seufzte daraufhin und lies sich auf eine der Bänke fallen welche den Weg säumten. Nathan setzte sich neben sie und wartete geduldig bis Viktoria zu erzählen begann: „Andreas steht auf der Seite der Gegner, er hat mit mir schlussgemacht weil ich seine Einstellung nicht geteilt habe. Dabei hatten wir doch sogar schon unsere Verlobungsfeier geplant.“ Nathan schluckte daraufhin kurz, er wusste um ehrlich zu sein nicht was er darauf antworten sollte und blieb daher lieber still. „Das schlimme ist dabei das es Nicht mal seine Überzeugung ist, Andreas war noch nie besonders Politisch interessiert, es ist alles die Schuld dieser verdammten doppelzüngigen Schlampe!“

Nathan zog daraufhin eine Augenbraue hoch und fragte Vorsichtig: „Ich nehme an du meinst ein Weibliches Mitglied der Gegner?“, „Oh ja. Ihr Name ist Sabine Müller sie hat sich an Andreas ran gemacht während ich weg war!“ Bestätigte Viktoria aufgebracht. „Verstehe, das ist in der Tat ärgerlich.“ meinte Nathan. „Ärgerlich?! Du hast ja keine Ahnung, das ist einfach nur kränkend!“ erwiderte Viktoria bebend während die Tränen begannen ihre Wangen herunter zu laufen. „Das muss hart für dich sein.“ Meinte Nathan dann beruhigend und reichte Viktoria ein Tuch. „Du hast ja keine Vorstellung, ich wollte einfach nur noch weg, weit weg. Deshalb habe ich Lorence auf Knien angebettelt mich hier her zu schicken.“ Antwortete Viktoria während sie sich die Wangen abtupfte. Nathan schwieg daraufhin, er wusste im Moment nicht was er fühlen sollte, auf der einen Seite tat ihm Viktoria leid, doch auf der anderen Seite freute er sich auf eine egoistische weise über das was ihr widerfahren war.

Arkov begutachtete unterdessen die neuen Geschütze, es handelte sich um, bei den Republikanischen Streitkräften als „Hydra“ bekannten Waffen, um Zentralkontrollierte Hochkadenzgeschütze die in der Lage waren jedes Flugobjekt in einem Umkreis von drei bis vier Kilometern mit erstaunlicher Effizienz abzuschießen. „Hätte nie gedacht so was mal aus der Nähe zu sehen.“ Stellte dann Herlan fest und musterte einen der Waffenarme gründlich. „Ich auch nicht.“ Stimmte Arkov zu. Zwar war das Hydra System nicht mehr auf dem aktuellsten Stand der Technik, hatte gegenüber den aktuell Imperialen Laserwaffen jedoch einige Vorteile. So war der Energiebedarf bedeutend geringer was insbesondere für eine kleine Kolonie ein riesiger Vorteil war, zudem waren die einfachen Geschütze bei weitem nicht so verschmutzungsanfällig wie die Hochleistungslinsen von Lasersystemen, was in einer Stürmischen Atmosphäre ebenfalls nicht zu unterschätzen war. Dann trat plötzlich jemand hinter Herlan und stupste ihn an. Herlan wusste ohne sich um zu drehen um weh es sich handelte und meinte daher: „Alina, du sollst doch nicht herkommen.“, „Tut mir leid, aber wir waren heute früher fertig und mir war langweilig.“ Erwiderte Alina und schaute die Geschütze fragend an, es war offensichtlich das sie keinen blassen Schimmer davon hatte um was es sich dabei handelte. Herlan verdrehte daraufhin die Augen, es ging ihm schon eine geraume Zeit auf die Nerven das sich Alina an ihn heftete wie eine Klette, nicht das er etwas gegen sie gehabt hätte, aber durch ihre dauernde Anwesenheit und Naivität verhinderte sie zuverlässig das Herlan großartig Bekanntschaften machen konnte.

„Was ist das?“ fragte Alina dann und legte die Hand auf den Lauf eines Geschützes. „Nicht anfassen!“ riefen Herlan und Arkov daraufhin gelichzeitig, weshalb Alina die Hand erschrocken zurück zog. „Das ist eine Waffe um Schiffe zu zerstören.“ Antwortete Herlan dann. „Man kann Schiffe auch zerstören? Aber sie sind so groß...“ meinte Alina überrumpelt, sie hätte nie gedacht das es möglich wäre diese so massiv anmutenden Künstlichen Riesen zu vernichten. „Oh ja.“ Antwortete Arkov. „Ihr kennt euch mit Tod und Zerstörung offenbar wirklich gut aus.“ meinte Alina dann. „Da hast du leider recht, aber darüber solltest du dir nicht den Kopf zerbrechen.“ stimmte Herlan zu ehe er Arkov fragte: „Du kommst hier auch ohne mich klar, oder?“, „Geh schon.“ antwortete Arkov grinsend, es war ziemlich offensichtlich das sich zwischen Herlan und Alina langsam aber sicher mehr als nur eine Freundschaft entwickelte und dem wollte er nicht im Weg stehen.

Tief unter dem Kaiser Palast hatten die Flammenden Wesen unterdessen das Podest erreicht auf dem Arianna und Siandra beteten. „Fürchtet euch nicht.“ Ertönte dann eine Stimme in bröckligem Neo Pyrianisch. Überrascht hob Arianna den Blick um fetz zu stellen wer gesprochen hatte und schaute direkt in die Glühenden Augen eines der Wesen. Erschrocken schnappte sie daraufhin nach Luft und warf sich wieder flach auf den Boden. Nahezu umgehend ertönte die Stimme wieder: „Fürchtet euch nicht.“ Obwohl dieser Satz definitiv keine Drohung war, zitterte Arianna am ganzen Leib, während Siandra offenbar in eine art Schreckstarre gefallen war. Schließlich nahm Arianna ihre ganze Courage zusammen und fragte mit zittriger Stimme: „Was ist Euer begehr?“, „Wir begehren nichts außer dem Leben. Aber wir müssen euch warnen, warnen vor einer Gefahr die größer ist als alles andere.“ Antwortete die Stimme. Vorsichtig hob Arianna daraufhin den Kopf und schaute die Flammenden Geschöpfe an, sicher sie wirkten eindrucksvoll, doch auf eine Art und weiße irgendwie überhaupt nicht göttlich. „Vor was wollt Ihr uns warnen?“ fragte Arianna dann. „Es ist schwer es in Wort zu fassen.“ Antwortete die Stimme dann ehe ein regelrechter Film vor Ariannas Augen ab zu laufen begann.

Es handelte sich um kurze Szenen an verschiedenen Orten, aber eines war immer gleich: Es herrschte das absolute Chaos und totale Zerstörung. Da begriff Arianna das es sich um Erinnerungen handelte, Erinnerungen an einen furchtbaren Krieg lange vor ihrer Zeit. Dann erschienen Bilder, Bilder von Objekten die dem Kristallschiff verdächtig ähnlich sahen und Arianna begriff das ihre Theorie von einem Krieg der Götter gar nicht so abwegig gewesen war. Plötzlich endete die Abfolge von Bildern dann plötzlich und Arianna schlug die Augen auf, im selben Moment bemerkte sie das sie die ganze Zeit den Atem angehalten hatte und atmetet tief durch, während sie bemerkte das der Tosende Feuersturm verschwunden war. Die Halle lag wieder ruhig, friedlich und unscheinbar da. „Das glaubt mir niemand.“ Stellte dann Siandra neben Arianna fest und klang dabei etwas dumpf. „Vermutlich, willkommen in meiner Welt.“ antwortete Arianna. „Was machen wir jetzt?“ fragte Siandra dann. „Uns vorbereiten.“ Antwortete Arianna. „Also wird es wieder Krieg geben:“ meinte Siandra umgehend. „Ja.“ Stimmte Arianna düster zu.
~~~Ende~~~

mfg.: Tg

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24 Dec 2014 16:33 #70836 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
Kleiner Info bump:

Jeder der sichd afür interressiert sollte hin und wieder im Enziklopädie Thema vorbeischauen, kann passieren das ich da hin und wieder was Ninja Edite ;)

mfg.: Tg

Ach ja... Da war ja noch was: Frohe Weihnachten an alle! Lasst euch reich beschenken und schlagt euch den Wanzt voll :D

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24 Dec 2014 17:01 #70838 by Imperial
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Frohe Weinachten Todesgoeiter!

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24 Dec 2014 17:27 #70839 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Chroniken des Feuers
Jap, schon gesehen, dass du die Arthan-Republik bereits angefangen hast, bin nur leider vor lauter Weihnachtsstress noch nicht dazu gekommen das sowie den Prolog zu lesen, doch das hole ich bald nach.^^

Dir natürlich auch frohe Weihnachten, TG!

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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