Die Chroniken des Feuers

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31 Aug 2014 12:14 #68304 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Alina wirkte daraufhin nachdenklich ehe sie entschlossen sagte: „Ich will es wissen.“, „Jetzt ist es eigentlich auch vollends egal.“ stellte Herlan daraufhin fest ehe er zu erzählen begann: „Unser Volk hat sich vor langer Zeit von einem anderen Volk abgesondert, dabei sind viele Menschen gestorben. Im Laufe der Zeit wurden wir arrogant und wollten das andere Volk vernichten. Doch wir unterschätzten seine Stärke. Ehe wir uns versahen verdunkelten ihre Legionen den Himmel und ihre Streitkräfte brannten unsere Siedlungen nieder. Nur wenige aus unserem Volk haben überlebt.“ Alina dachte daraufhin kurz nach ehe sie meinte: „Wenn ihr so wenige seit könnt ihr doch bei uns leben.“, „Ich glaube wir haben andere Definitionen von wenig.“ Stellte Arkov trocken fest. „Wie meinst du das?“ fragte Alina umgehend nach. „Folge mir, ich zeige es dir.“ Antwortete Herlan und nahm Alina bei der Hand ehe er in Richtung des Observationsdecks des Schiffes los ging. Kaum hatten sie den überwucherten Bereich verlassen meinte Alina eingeschüchtert: „Was ist das für ein Ort?“, „Der selbe wie vor wenigen Metern. Du musst verstehen das eure ganze Welt im Prinzip nur ein Künstlicher Garten ist der auf einem Schiff gedeiht.“ Antwortete Herlan. „Ein Schiff? So wie euer Schiff?“ fragte Alina überrascht. „So ähnlich, nur viel größer.“ Antwortete Herlan. „Ich will endlich so ein Schiff sehen.“ Stellte Alina dann fest. „Warte noch kurz, du hast bald Gelegenheit mehr als nur eines zu sehen.“ Beruhigte Herlan sie.

Nathan hatte sich unterdessen gemeinsam mit Viktoria und Josh von Bord geschlichen und versuchte sich möglichst unauffällig zu verhallten. Die Imperialen waren nach wie vor überall. „Man könnte glauben denen gehört die Station.“ Fluchte Josh daher. „Die nutzen ihre Rechte eben voll aus.“ Erwiderte Nathan und spielte damit darauf an das jedem der drei großen Staaten ein gewisses Kontrollrecht auf Freihäfen eingeräumt war, um zu verhindern das diese einfach Annektiert wurden. Dann hatten die drei jedoch einen Händler ausfindig gemacht der seinen Stand etwas abseits aufgeschlagen hatte und mehrere verschiedene Bauteile feilbot. „Sehen wir uns das mal an.“ Meinte Josh daher und lief auf den Stand zu. Der Händler, ein hagerer Mann in einer total verschmutzten und verratzten Pilotenmontur die vielleicht vor zwanzig Jahren Modern gewesen war, bemerkte dies sofort und grüßte umgehend: „Werte Reisende Ihr seht mir so aus als wüstet ihr Qualitätsware zu schätzen wissen. Was darf es sein? Ein neuer Ionenbeschleuniger oder doch lieber eine Intakte Eindämmungskammer?“, „Haben Sie Sprungantriebskomponenten?“ fragte Josh lediglich zurück. „Aber natürlich, so gut wie Werkneu!“antwortete der Händler und wuselte eilig in die tiefen seines, offenbar nach dem Chaosprinzip aufgebauten, Standes davon. Nur kurz darauf kam er mit einem kleinen Handwagen wieder auf dem sich diverse Bauteile türmten. Obwohl Nathan kein Fachmann war wusste er sofort das die Teile alles andere als Werkneu waren, behielt das jedoch für sich. „Sieht brauchbar aus.“ Meinte Josh dann nachdem er eines der Teile hochgehoben und kritisch beäugt hatte.

„Aber selbstverständlich.“ meinte der Händler umgehend. „Haben Sie auch Raumkrümungsspulen?“ fragte Josh dann nach während er einen Gravitationsknoten einer genauen Musterung unterzog. „Wollt ihr etwa ein neues Schiff bauen?“ fragte der Händler daraufhin ungläubig. „Ich wüsste nicht was Sie das anginge, haben Sie die Teile oder nicht?“ erwiderte Nathan kalt, er wusste das man den Händlern so wenig Informationen wie möglich geben musste damit sei den Preis nicht total überzogen. „Nur die Ruhe, nur die Ruhe, ich schau mal nach.“ Meinte der Händler daraufhin und verschwand wieder zwischen den Bergen aus besserem Schrott. „Und?“ fragte Nathan dann Josh. „Keine Ahnung wo er das Zeug her hat, aber ohne einige Reparaturen funktioniert der Krempel sicher nicht.“ antwortete Josh. „Aber du könntest es Reparieren?“ fragte Viktoria daraufhin. „Vermutlich, mit etwas Improvisationstalent.“ antwortete Josh. Plötzlich ertönte dann ein Ohrenbetäubendes Poltern, gefolgt von einem Markerschütternden Schmerzensschrei. „Verdammt.“ Meinte Nathan und hechtete, gemeinsam mit Josh und Viktoria los, das letzte was sie jetzt bauchen konnten war das man sie noch des Mordes verdächtigte. Kaum waren die drei um die erste Ecke gebogen und damit von außerhalb des Standes nicht mehr sichtbar, traten blitzschnell fünf gestalten in langen schwarzen Mänteln aus dem Schatten hinter einem der Teile Berge hervor. Noch ehe jemand reagieren konnte griffen die Gestalten zu und hoben Nathan und seinen Freuden den Mund zu.

„Kein Wort.“ Meinte einer der Männer unter den Mänteln umgehend. Dann winkte er drei weiteren Gestalten im Schatten zu welche umgehend losliefen und sich dabei als beinahe perfekte Duplikate von Nathan, Josh du Viktoria herausstellten. „Scheise, IFM“ dachte sich Nathan daraufhin. Immerhin deutetet alles auf eine Höchst Professionelle Organisation hin und da Nathan kein Professionellerer Geheimdienst als der IFM bekannt war, lag der Schluss nahe das er und seine Freuden dem Gefürchteten Imperialen Machtinstrument in die Hände gefallen waren. Kaum hatten die Duplikate, munter schwatzend, den Stand verlassen wurden Nathan, Josh und Viktoria mit sanfter Gewalt tiefer zwischen die Schrottberge buxiert. Dort tauchte schnell ein etwas herunter gekommene Wohncontainer auf. Kaum hatten die Drei und ihre Begleitung den Container jedoch betreten war klar das der Schein trog. Im inneren war der Container mit dutzenden Überwachungsbildschirmen, Konsolen und anderen Apparaten deren Funktion sich Nathan nicht mal vorzustellen wagte vollgestopft. Sobald die Tür dann hinter dem letzten Agenten zugefallen war, lösten sich die Schraubstockartigen Griffe die Nathan bislang fixiert hatten und er ließ erst mal die Schultern kreisen.

„Durst?“ fragte einer der Agenten dann und deutete auf einige Becher die neben einem Wasserspender standen. Alle drei Schüttelten daraufhin lediglich mit dem Kopf, womöglich waren die Getränke mit Imperialem Wahrheitsserum versetzt. „Ich bin Agent Tarlon, ihr befindet euch, wie ihr sicherlich längst erraten habt, im Gewahrsam des IFM. Ich habe einige Fragen.“ Meinte der Agent dann ohne jedwede Gefühlsregung im Gesicht zu zeigen. „Nathan Danna, Dienstnummer...“ setzte Nathan an wurde jedoch umgehend von Tarlon mit einer Geste zum Schweigen gebracht. „Schenkt euch das. Diese Spielchen werden nichts nützen. Ihr wisst sehr genau das ich alles erfahren werde was ich will, auf die eine, oder die andere Art.“ Meinte Tarlon dann nachdem Nathan den Mund zugeklappt hatte. Dabei zeigte er immer noch keinerlei Gefühlsregung, entweder empfand er wirklich nichts, oder er war ein verdammt guter Schauspieler. „Gut. Euer Schiff, wir wissen das es ein Prototyp mit einiger neuer Technologie ist, wir wissen auch das ihr es nicht im Auftrag eurer Regierung benutzt, das ihr es gestohlen habt. Und zwar mit der Hilfe eines gewissen Admiral Samuel Lorence. Wir vermuten daher das er diese ganze Aktion geplant hat. Mich interessiert nun was euer Auftrag ist.“ Führte Tarlon dann Seelenruhig aus. Nathan zuckte dabei kurz zusammen offenbar wusste der IFM mehr als sie alle geahnt hatten. „Ich kann Ihnen versichern das es nicht unsere Absicht war dem Imperium zu schaden. Eher im Gegenteil.“ Meinte Josh umgehend. Tarlon verzog daraufhin nicht mal das Gesicht während er erwiderte: „Das sagen sie alle. Sagt mir was ich wissen will und ich sehe davon ab euch einigen unangenehmen verfahren aus zu setzen.“, „Wie großzügig.“ Spottete Josh umgehend. Erneut zeigte Tarlon keinerlei Reaktion, seine Disziplin war beeindruckend.

„Eigentlich ist es doch auch egal oder, ich meine wir sollten doch sowieso Kontakt zum Imperium herstellen?“ meinte dann Viktoria. „Ja, also gut.“ Stimmte Nathan zu. Tarlon hatte diesen kurzen Wortwechsel völlig Regungslos verflogt, lediglich seien Augen die zwischen den Gesprächspartnern hin und her gehuscht waren hatten verraten das er aufmerksam zugehört hatte. „Lorence hat uns losgeschickt um einen ausgewachsenen Krieg zwischen der Union und dem Imperium zu verhindern. Zu diesem Zweck haben wir Informationen über das Fremde Kristallschiff das die Imperiale Grenze überquert hat dabei, es wird nicht von uns kontrolliert.“ Erklärte Nathan dann in Kurzform. „Wenn das Schiff nicht von euch kontrolliert wird, wer dann?“ fragte Tarlon knapp. „Das wissen wir auch nicht.“ Gestand Nathan. „Eine sehr wirre Geschichte, habt Ihr beweise?“ fragte Tarlon dann. „Ja. Lorence gab uns einen Datenchip mit auf dem alle uns bekannten Informationen über das Schiff gespeichert sind. Wir sollten ihn nach Pyrus I bringen.“ Antwortete Nathan. „Gebt mir diesen Chip.“ Meinte Tarlon lediglich knapp. „Er ist auf unserem Schiff.“ Erwiderte Nathan. „Dann geht ihn holen.“ Antwortete Tarlon und nickte einem der anderen Agenten zu der umgehend den Platz vor der Türe räumte, gleichzeitig wurden einige Anweisungen übermittelt, vermutlich an die Doppelgänger. Nathan warf Tarlon daraufhin noch einen kurzen Blick zu ehe die Schultern straffte und den Container gemeinsam mit Josh und Viktoria verlies.

Herlan hatte unterdessen gemeinsam mit Alina fast ein Ziel erreicht, das Observationsdeck des Schiffes, er hatte vor sie einfach mit allen Fakten zu konfrontieren, in der Hoffnung das sie in der Lage war die Sachverhalte zu begreifen. „Was du jetzt gleich sehen wirst, wird alles, wirklich alles was du zu Wissen geglaubt hast in Frage stellen, willst du immer noch wissen warum wir hier sind?“ fragte Herlan dann noch einmal sicherheitshalber vor der Tür zum Observationsdeck. „Ja.“ Antwortete Alina knapp, sie fühlte sich unwohl in den Sterilen Korridoren die ihr so fremd waren. Herlan atmete daraufhin kurz tief ein ehe er die Tür öffnete. „Was... Was ist das?“ fragte Alina umgehend und trat in den Geräumigen Raum dessen Wände und Decke aus einem Durchsichtigen Material gefertigt waren wodurch man das All sowie die Arthan Flüchtlingsflotte und den Planeten bewundern konnte. „Das ist der Interstellare Raum. Er umgibt alles. Unsere Schiffe reisen hindurch.“ antwortete Herlan. „Es ist so dunkel.“ Stellte Alina fest ehe sie die Flotte bemerkte.“ Sind das Schiffe?“ fragte sie dann mit großen Augen. „Ja. Das sind Schiffe.“ Antwortete Herlan. „Und das große Runde?“ fragte Alina neugierig. „Das nennt man Planet. Alles leben entwickelt sich auf Planeten und spielt sich zum Großteil auf ihnen ab, Schiffe dienen nur dazu sich zwischen Planeten zu bewegen.“ Antwortete Herlan erneut. „Warum konnte ich all das nicht zu Hause im Wald sehen?“ fragte Alina dann. „Weil das alles hier, auch ein Schiff ist. Euer Wald befindet sich auf einem Schiff in einer Künstlich erschaffene Umgebung.“ Erklärte Herlan. „Das ist... Das ist...“ setzte Alina an fand jedoch keine Worte um ihre Emotionen zu beschreiben. „Kann ich mir vorstellen.“ Erwiderte Herlan grinsend.
~~~Ende Kapitel 32~~~

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06 Sep 2014 16:53 #68344 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Chroniken des Feuers
Hm schwierige Zeiten gerade. Ich befürchte nur, selbst wenn die Daten zeigen, dass das Kristallschiff nicht von der Union gesteuert wird, tut das Imperium nicht einfach den Krieg beenden und sich wieder in sein Territorium zurückziehen, so nach dem Motto "Ups, kleines Missverständnis, sorry.", ich glaube eher, die machen weiter, jetzt da sie Blut gelegt haben, erst recht, da sie auch in der Überzahl sind, oder behalten zumindest das eroberte Territorium und annektieren es wie das der Arthaner.


PS: Auch wenn ich nicht mehr zu jedem Kapitel einen Kommentar abgebe, ich bleibe trotzdem treu und lese alles. Also weiter so!^^

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07 Sep 2014 12:14 #68346 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
@Jack Hunter: Ja das Imperium ist grade richtig in fahrt und einfach so wieder abziehen tun sie betsimmt nicht, aber andererseits stellt das Kristalslchiff eine immense Bedrohung dar,w as ja auch aus den Daten hervorgeht...

@all: Weiter geht's

Kapitel 33:
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Als Arianna wieder zu Bewusstsein kam wollte sie am liebsten sterben. Ihr Magen schien Saltos zu schlagen und ihre Luftröhre schien zugeschnürt, gleichzeitig war ihr Furchtbar schwindelig. Gerade als dann begann leichte Panik in ihr auf zu steigen weil sie nicht Atmen konnte, öffnete sich die Abdeckung der Stabilisationskapsel. Arianna versuchte sich daraufhin umgehend mit den Händen aus der Kapsel und der darin befindlichen Flüssigkeit stemmen, doch ihre Arme verweigerten ihr den Dienst weshalb sie wieder zurück in das Weiche Innenfutter der Kapsel viel während die Flüssigkeit durch Ablässe im Fußraum entwich oder einfach durch die Öffnung aus der Kapsel geschwappt war. Noch immer konnte Arianna nicht Atmen da die ganze Luftröhre mit der Flüssigkeit gefüllt war, leicht Panisch begann sie daher zu würgen und krümmte sich dabei so weit nach vorne das sie vornüber aus der Kapsel viel und wie ein nasser Sack auf dem Boden liegen blieb. Dort krümmte sie sich während sie versuchte ihre Lungen mit der Atemluft die sei nun umgab zu füllen. Es dauerte daraufhin noch quälende zwei Minuten bis Arianna endlich nach Luft schnappen konnte. Nur einige Meter entfernt hatte sich auch Siandra auf dem Boden zusammengerollt, ihr ganzer Körper schüttelte sich dabei vor Würgekrämpfen die von kräftigen Hustenanfällen durchsetzt waren.

Nach gut und gerne fünf äußerst unangenehmen Minuten in denen die beiden Frauen sich am Boden gewunden hatten, öffnete sich die Tür in den Raum und vier Gardisten traten in den Raum. Ihre Panzer und Roben waren ebenfalls noch mit der Stützflüssigkeit benetzt und auch sie wirkten etwas wackelig auf den Beinen, was sie jedoch nicht davon abhielt zu den beiden Frauen zu treten und vorsichtig zu fragen: „Kaiserin, Matriarchin, benötigt Ihr Hilfe?“, „Helft mir hoch.“ Würgte Arianna daraufhin hervor und streckte dem stämmigen Mann eine Hand entgegen. Dieser bückte sich etwas herunter und hielt ihr den Unterarm hin so dass sie sich an seiner Rüstung festhalten konnte. Arianna rollte daraufhin kurz mit den Augen, selbst in einer Situation wie dieser hielten sich Imperiale Soldaten streng an das Protokoll und das Berühren des Kaisers, insbesondere einer Kaiserin war jedem Soldaten streng untersagt, dies war lediglich Zofen, Familienmitgliedern sowie Medizinischem Personal in Notfällen gestattet. Wenig später hatten sich Arianna und Siandra dann auf die Füße ziehen lassen und standen reichlich wackelig auf ihren Beinen. „Jetzt weiß ich was du gegen diese Sprünge hast, furchtbar.“ meinte Arianna dann zu Siandra. „Wer nicht hören will muss fühlen.“ erwiderte Siandra.

Weitere Minuten später hatte sich Arianna umgezogen und das eher Spartanische Kleid das sie in der Kapsel getragen hatte gegen eine der Ausladenden Roben getauscht die sie bei offiziellen Anlässen tragen musste. „Hallt doch bitte etwas still.“ meinte dann Beldanna die damit beschäftigt war Ariannas Gesicht mit Nanogesichtspaste voll zu kleistern damit man ihr die Nachwirkungen des Sprunges nicht ansah. Arianna warf Beldanna daraufhin lediglich einen genervten Blick zu, enthielt sich jedoch eines Kommentars. Siandra musste nur wenige Meter entfernt die selbe Prozedur über sich ergehen lassen, schien dabei jedoch bedeutend entspannter als ihre Tochter. Kaum war die Gesichtsmaske dann fertig, betätiget Arianna den Schalter für das Bordinterne Kommunikationssystem und meinte: „Gardekapitän, landet auf der Inferno.“ Die Bestätigung lies nicht lange auf sich warten: „Wie Ihr befehlt Kaiserin.“, „Ich fühle mich wie eine Schaufensterpuppe.“ Stellte Arianna dann mit einem Blick in den Spiegel fest. „Aber eine hübsche Schaufensterpuppe.“ Meinet Siandra daraufhin neckisch. „Danke für die Seelische Unterstützung Mama.“ Erwiderte Arianna. „Ach komm schon, so schlimm ist das doch nicht. Immerhin ist dieses Zeug Atmungsaktiv, früher war das nicht so.“ meinte Siandra. „Du bist das auch gewohnt.“ Erwiderte Arianna, immerhin nutzten Priester die gleiche Technik um ihre Gesichtszüge zu verschleiern. „Das wirst du auch bald.“ Meinte dann Beldanna wobei sie und Siandra grinsen mussten. „Also gut ich kapituliere, gegen euch zwei hab ich keine Chance.“ Meinte Arianna dann ebenfalls grinsend.

Auf Freihafen alpha, hatten sich Nathan und Josh erneut bei dem Schrotthändler eingefunden der als Tarnung für eine Lokale IFM Operation diente. „Auf geht’s.“ meinte Nathan dann und schritt zwischen die Berge aus Schiffsteilen. „Ich hoffe das geht gut.“ Meinte Josh dann. „Was haben wir für ne Wahl..“ erwiderte Nathan während die beiden den Container erreichten, selbst wenn man wusste was sich im inneren verbarg konnte man von außen keinerlei anzeichnen dafür feststellen. „Die sind echt gut.“ dachte sich Nathan daher und wollte gerade auf die Tür zu gehen als zwei Agenten hinter den Beiden auftauchten. „Waren die die ganze Zeit hinter uns?“ fragte Josh umgehend überrascht. „Würde mich nicht wundern.“ stellte Nathan nüchtern fest. „Ich habe den Chip für Agent Tarlon.“ Meinte Nathan dann an die beiden gewandt. „Gut, dann gebt ihn mir.“ Meinte Tarlon der gerade aus dem Container getreten kam. Nathan zögerte kurz ehe er die Hand austreckte und Tarlon den datenspeicher reichte. Dieser unterzog das kleine Gerät einer kurzen Optischen Musterung ehe er es in ein kleines Lesegerät steckte. „Interessant.“ stellte Tarlon nach kurzer Zeit des Lesens Fest. „Lassen Sie uns jetzt gehen?“ fragte Nathan dann. „Ja. Allerdings könnt es für euer Anliegen von Vorteil sein wenn Ihr uns begleitet.“ Meinte Tarlon lediglich.

„Wie meinen Sie das?“ fragte Nathan. „Diese Daten belegen dass das Kristallschiff nicht von der Union kontrolliert wird, allerdings ist der Angriff auf die Union bereits eingeleitet und auch den Grenzübertritt eines Unionsverbandes wird von diesen Daten nicht erklärt. Ihr solltet daher besser selbst um eine Audienz bei Kaiserin Arianna I. bitten und euer Anliegen erklären.“ antwortete Tarlon. „Wir und eine Audienz bei Kaiserin Arianna? Entschuldigen Sie, aber wir sind streng genommen Kriegsgegner.“ fragte Nathan leicht überrascht. „Selbst in Kriegszeiten werden Diplomaten der Gegenseite Empfangen.“ Erwiderte Tarlon. „Ich verstehe. Gut, wir willigen ein, was müssen wir tun?“ meinte Nathan daraufhin. „Repariert euer Schiff, wir versorgen euch mit den Ersatzteilen und wartet einfach ab.“ Antwortete Tarlon. „Eine Frage noch.“ meinte Nathan dann. „Ja?“ erwiderte Tarlon. „Warum helfen Sie uns?“, „Ich habe geschworen das Imperium zu schützen und dieses Kristallschiff ist euren Daten nach eine gewaltige Bedrohung. Es wäre fahrlässig unsere Schlagkraft weiter in einem Krieg mit der Union zu verschwenden.“ Antwortete Tarlon ehe er sich umdrehte und in dem Container verschwand.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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07 Sep 2014 12:16 #68347 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Unterdessen kam Alina garnichtmehr aus dem Staunen heraus, nach dem Observationsdeck hatte Herlan ihr die Umweltkontrollen für die Biodecks und schlussendlich das Kommandodeck des Formschiffes gezeigt. „Und du sagst all diese Schiffe da draußen sind voller Menschen?“ fragte Alina während sie aus dem Panoramafenster des Kommandodecks blickte. „Ja und es gibt noch sehr viel mehr. Hunderte von Bewohnten Planeten und zehntausende von Raumschiffen sind da draußen.“ Antwortete Herlan. „Dann ist alles was man uns erzählt hat eine Lüge.“ Stellte Alina simpel fest. „Ja, aber diese Lügen hatten ihren Grund.“ Meinte Herlan. „Wie meinst du das?“ fragte Alina. „Das ist schwer zu erklären.“ Antwortete Herlan ausweichend. „Warum?“ fragte Alina weiter. „Weil es Wissen über die Vergangenheit der Menschlichen Zivilisation bedarf das du nicht hast.“ Antwortete Herlan erneut. „Ich will es alles wissen. Lehre es mich.“ Meinte Alina daraufhin und setzte sich im Schneidersitz vor Herlan auf den Fußboden. Herlan kam jedoch um eine Ausrede herum da sich in diesem Moments ein Komlink meldete: „Herlan, komm besser hier runter und bring Alina mit, es gibt Probleme.“, „Was ist los Ainan?“ fragte Heran umgehend nach. „Sie suchen nach ihr.“ Antwortete Ainan umgehend. „Ich verstehe.“ Erwiderte Herlan ehe er sich zu Alina umdrehte und meinte: „Komm, es wird Zeit für dich nach Hause zu gehen.“

„Was wenn ich aber gar nicht zurück will? Deine Welt ist voller interessanter neuer dinge die ich alle kennen lernen will. Ich kann jetzt nicht einfach in den Wald zurück kehren und so tun als wäre nichts gewesen.“ meinte Alina während sie von Herlan zurück zum Biodeck bugsiert wurde. „Das kann ich verstehen, aber deine Leute machen sich Sorgen.“ Antwortete Herlan. „Warum zeigst du ihnen nicht einfach was du mir gezeigt hast?“ fragte Alina daraufhin. „Weil es falsch wäre. Es war streng genommen schon falsch es dir zu zeigen. Es steht uns nicht zu euren Glauben zu Untergraben. Glaub mir das war alles nicht so geplant.“ Antwortete Herlan. „Aber unser glauben ist falsch. Irgendwann werden sie das so oder so bemerken.“ Erwiderte Alina. „Ja, aber dann sind sie bereit dafür. Glaubst du wirklich das eure ältesten diese Wahrheit so einfach verkraften würden? Dir fällt es leicht neues zu akzeptieren, du bist jung. Je älter Menschen werden desto schwere tun sie sich mit neuem, das sehe ich immer wieder an meinem Vater.“ Antwortete Herlan während die beiden auf eines der Biodecks einbogen. „Du hast recht.“ stimmte Alina zu. „Na also.“ Meinte Herlan zufrieden. „Aber ich will trotzdem nicht auf ewig zurück in den Wald.“ Stellte Alina dann fest. „Tut mir leid ich weiß leider nicht wie wir das anstellen sollen.“ Meinte Herlan daraufhin. „Ich sage meinen Leuten das ich bei euch leben will, dem Volk der Reisenden. Ich sage ihnen das ich lernen will.“ Erwiderte Alina. „Und das werden sie akzeptieren?“ fragte Herlan unsicher. „Ja. Sie werden meinen Wunsch respektieren.“ Antwortete Alina. „Gut probieren wir es.“ Stimmte Herlan zu.

Nur wenig später erreichten die beiden den Zugang zu dem Biodeck in dem die Einheimischen lebten. „Wird auch Zeit das ihr auftaucht, ich glaube viel länger hätte ich sie nicht in Schach halten können.“ stellte Ainan fest der wieder die Sturmsoldatenrüstung trug., „Der Wächter, er ist auch einer von euch?“ fragte Alina umgehend mit großen Augen. „Das erklären wir dir später.“ Meinte Herlan umgehend und ging auf die Tür zu. „Ainan bring sie rein.“ Meinte er dann an Ainan gewandt, dieser nickte lediglich knapp und schloss das Visier seines Helmes wieder. „ich werde zurück kommen, du musst mir noch so viel zeigen.“ meinte Alina dann an Herlan gewandt ehe sie Ainan durch die Tür folgte. Als die Tür sich dann hinter Ainan geschlossen hatte, atmete Herlan einmal tief durch und straffte den Rücken ehe er sich daran machte den Fortschritt bei den Anpflanzungen von Nahrungsmitteln auf diesem Deck zu inspizieren. Während er dann zwischen den Ordentlichen Rabatten aus Pflanzen hindurch lief, überkam ihn ein Gefühl der Friedlichkeit und der ruhe das er schon lange nicht mehr gefühlt hatte. „Dieser verdammte Krieg.“ Dachte er sich daher Kopfschüttelnd.

Währenddessen setzte Ariannas Jacht im Haupthangar der Inferno zur Landung an. Obwohl das Schiff selbst alles andere als klein war, immerhin waren an Bord zehn Luxuriöse Kabinen für die Begleitung des Kaisers, eine regelrecht monumentale Kabine für den Kaiser selbst, ein Schwimmbad, ein Holokino, eine Sauna, ein Massage und Welnessbereich, ein imposanter Speisesaal samt zugehöriger Küchel, ein Thronsaal für offizielle Angelegenheiten, ein Strategischer Planungsraum sowie geräumige Quartiere und Messen für die Besatzung untergebracht, wirkte die Jacht im Vergleich zur Inferno regelrecht winzig. Alleine der Hangar in dem das Schiff nun landete war groß genug um mühelos drei oder vier Kreuzer beherbergen zu können. „Was für ein Monster.“ stellte Siandra daher eingeschüchtert fest, zwar hatte sie schon von dem imposanten Imperialen Flaggschiff gehört doch es live zu sehen war etwas ganz anderes. „Nein es ist nur eine Maschine, eine Maschine die tut was Menschen ihr sagen, insofern sind wir die Monster.“ Meinte Arianna während sie sich vor der Ausstiegsrampe in Positur stellte. Dann öffnete sich das Schott theatralisch langsam und ein helles Licht flutete hinter Arianna durch die Öffnung hinaus, obwohl es sich dabei um einen recht billigen Trick handelte war der Effekt doch recht bemerkenswert.

Außerhalb der Jacht war der ganze Hangar gefüllt mit, in ordentlichen Reihen aufgestellten, Soldaten der Imperialen Garde, es mussten Tausende, wenn nicht gar Zehntausende sein. Direkt von der Ausstiegsluke der Jacht bis zum Ausgang des Hangars verlief ein Schnurgerader, mit einem Roten Teppich ausgelegter, Gang durch die Reihen aus Soldaten der von einem weiteren Ehrenspalier aus Flammengardisten gesäumt war. Alles in allem war es ein recht imposanter Anblick und eine klare Machtdemonstration, auch wenn niemand da war dem man die Macht des Imperiums hätte demonstrieren müssen. Direkt vor der Ausstiegsluke wartete Generalmilitäradjutant Arkinteck in verneigter Haltung darauf das Arianna ihr Schiff verlies, auch er trug eine der prachtvollen Paradeuniformen der Flammengarde. „Was ein Empfang.“ stellte Siandra, welche zur Rechten Ariannas stand daraufhin trocken fest. „Daran wirst du dich wohl gewöhnen müssen.“ Meinte Beldanna die zur linken Ariannas stand. Dann setzte sich Arianna in Bewegung und schritt die Rampe gemessenes Schrittes hinab, was auch daran lag das sie keine allzu schnellen Schritte machen konnte weil sie sonst über ihre eigene Robe gestolpert wäre.

„Kaiserin, Matriarchin, Hüterin, es ist eine Ehre euch an Bord begrüßen zu dürfen.“ meinte Arkintec dann nachdem die drei Frauen die Rampe bewältigt hatten. „Erhebt euch General Militäradjutant und führt uns auf das Kommandodeck.“ Meinte Arianna dann mit einer absichtlich völlig überzogenen Stimme, wie sie dieses ganze, aus ihrer Sicht völlig überflüssige, brimbaborium hasste. „Wie ihr wünscht.“ erwiderte Arkintec ehe er sich in einer einzigen Fliesenden Bewegung erhob, für sein alter, immerhin ging er auch schon stramm auf die siebzig zu, war er wirklich gut in Form. Während Arianna, Siandra und Beldanna dann Arkintec hinterher liefen, verneigten sich die Soldaten direkt vor und neben ihnen was aussah als würde eine regelrechte Welle durch die Ordentliche Linie rollen. „Daran werde ich mich nie gewöhnen.“ Stellte Siandra daraufhin fest während sie einen kurzen Blick über die Schulter warf und dabei zu sah wie sich die Soldaten wieder aufrichteten. „Du bist jetzt Mitglied der Kaiserlichen Familie, als Matriarchin hast du selbst nicht zu unterschätzende Befugnisse, gewöhn dich besser dran.“ Meinte Beldanna umgehend. „Wenn mir das jemand auch nur vor ein paar Wochen gesagt hätte...“ erwiderte Siandra daraufhin kopfschüttelnd.

Unterdessen hatten die vier den Lift, oder vielmehr die Transportkapsel erreicht und entkamen so den starren Blicken der Soldaten. „Kommandodeck, Befehlsebene.“ Befahl Arkintec dann Barsch worauf sich die Kapsel in Bewegung setzte. Während die Transportkapsel daraufhin selbstständig durch das Labyrinthische System aus Transportschächten im inneren der Inferno Navigierte, fragte Arianna: „General Militäradjutant, wie seid Ihr vorangekommen?“, „Die Offensive verläuft nach Plan Kaiserin. Wir habend en Großteil der feindlichen Garnisonen in die Flucht geschlagen. Sie sammeln ihre Streitkräfte zur Zeit zu einer Zweiten Verteidigungslinie um ihre Kernwelten.“, „Wie verhallt sich die Zivilbevölkerung?“ fragte Arianna weiter. „Sie sind nicht begeistert, aber ihnen fehlt der Mut sich offen gegen uns zu stellen. Die Unionisten sind vom Luxus verweichlicht den ihnen ihre Technologie bietet Kaiserin.“ antwortete Arkintec. „Gut, dann werden wie ohne großangelegte Bombardements von Städten auskommen?“ fragte Arianna weiter. „Vermutlich, jedenfalls in den äußeren Gebieten.“ bestätigte Arkintec. Im selben Moment erreichte die Kapsel ihren Bestimmungsort und der Bordcomputer meinte: „Kommandodeck, Befehlsebene. Eingeschränkter zutritt. Autorisation überprüft, willkommen an Bord Kaisern Arianna.“, „Selbst der Computer kennt dich.“ stellte Siandra daraufhin fassungslos Fest während sie aus der Kapsel trat.

Fassungslos schaute Nathan von außen auf die Schattenschwinge, die Imperialen Ingenieure welche Agent Tarlon ihnen zur Unterstützung bei der Schiffsreparatur geschickt hatte, hatten ganze Arbeit geleistet, von den Einschlägen auf der äußeren Panzerrung war nichts, aber auch Garnichts mehr zu sehen. Im Gegenteil, die Hülle glänzte als wäre das Schiff gerade erst aus dem Konstruktionshangar befördert worden. „Die Typen sind echt abnormal.“ Meinte dann Josh der gerade neben Nathan trat kopfschüttelnd. „Was meinst du?“ fragte Nathan umgehend. „Die haben den Maschineraum im Rekordtempo wieder hin gekriegt. Der Verzerrungsantrieb läuft jetzt sogar noch effektiver als Zuvor.“ Antwortete Josh. „Ja die arbeiten verdammt effektiv.“ Stimmte Nathan zu. „Wenn die auch so kämpfen wie sie reparieren und Optimieren sehe ich für unsere Jungs im Feld schwarz.“ Meinte Josh dann. „Deshalb sind wir ja da, mit etwas Glück können wir ein allzu großes Blutvergießen verhindern.“ Meinte Nathan. „Hoffen wir es, sonst kann ich mir meinen Urlaub auf Utopia abschmücken.“ Stellte Josh fest worauf Nathan grinsen musste. Utopia war das Ferienziel Schlechthin im Unionsraum. Es handelte sich um einen Planeten der mithilfe von Aggressivem Terraforming, Wetterkontrolle und jeder Menge Technologie zum perfekten Urlaubsplaneten gemacht worden war. Für jedes erdenkliche Freizeitvergnügen gab es dort den richtigen Ort.
~~~Ende Kapitel 33~~~

mfg.: Tg

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07 Sep 2014 13:33 #68348 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Chroniken des Feuers
Find das ja wirklich geil wie du dir da eiskalt die beste Star Wars Szene zu eigen machst :D
Schließe mich Hunter an, lese auch fleißig jedes Kapitel mit Spannung auch wenn ich nicht immer Zeit habe was zu kommentieren! :)

Bin mal gespannt wie das mit dem Grenzspannungen weiter geht und ob die Arthan sich einfach sang-und Klanglos auf einem Planeten niederlassen und das wars dann :D

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07 Sep 2014 14:16 - 11 Sep 2014 15:36 #68351 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Chroniken des Feuers
@General Stefan: Nicht nur aus Star Wars, manche Schlachten oder Ereignisse sind auch recht ähnlich zu Star Trek oder BSG Folgen. Doch wie wir ja wissen, kann das immer mal vorkommen, da es heutzutage so viele Sci-Fi-Serien und Filme gibt, wo Parallelen entstehen.^^


EDIT: Na sowas, dieser Tarlon scheint ja ein ehrenwerter Mann zu sein, ein wahrer Patriot. Jeder andere (und jüngere) IFM Agent hätte denen das wohl nicht abgekauft und die Daten für gefälscht oder manipuliert gehalten und erst recht nicht eine Audienz bei der Kaiserin gewährt, um das Anliegen vorzutragen, ganz zu schweigen von der Reparatur des Schiffes, denn immerhin gelten sie ja nun als Feinde. Andere hätte ihnen bestimmt den Datenstick abgenommen, sie als Kriegsgefangene oder gar Spione in die Zelle des Kreuzers geworfen und die Daten allerhöchstens weitergeleiten und sich nicht weiter drum gekümmert.

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Last edit: 11 Sep 2014 15:36 by Jack Hunter.

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13 Sep 2014 13:07 #68419 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
@General Stefan: Ich bin halt eiskalt =)
Na dann les mal fließig weiter, dann wirst du schon mit bekomen wie es mit den Grenzspannungen und den Arthan weiter geht ;)

@Jack Hunter: Was soll den das heisen das alle IFM Agenten hinterhältige Verräter sind oder was? :P Tarlon nimmt seine Aufgabe eben ernst, genau so wie es sich für einen guten Geheimdienstmitarbeiter gehört (Der IFM ist ja nicht die NSA :lol: ). Er hatd aher die Bedrohungslage erkannt, immerhin ist es offensichtlich dass das Kristalschiff anders ist asl jedes andere Unionsschiff.

@all: Weiter geht's:
Kapitel 34:
Mit geradezu majestätischer Anmut thronte die gewaltige Raumstation im Orbit um Akani II. Tausende von Schiffen aller erdenklichen Größenkategorien schwirrten dabei um die Raumstation oder um die weiteren kleineren Stationen im Synchron Orbit. Auf den ersten Blick schien alles nach dem Chaosprinzip zu funktionieren doch bei näherem Hinsehen war schnell erkennbar das der Raumverkehr in ordentlichen, von Navigationsbaken abgesteckten, Korridoren verlief, streng überwacht von den praktisch omnipräsenten Schiffen der Imperialen Marine. Immerhin handelte es sich bei Akani II um einen der größten Handelsknotenpunkte im Imperialen Raum, jeden Tag wurden hier genug Güter umgeschlagen um ein vollindustrialisiertes Sternensystem auf Jahre hinweg zu versorgen. Zusätzlich zu den unzähligen Patroulienschiffen überwachte ein weit gefächertes Netz aus Sensorsatelitten die Umgebung des Planeten, kein Schiff konnte sich ungesehen näheren oder entfernen. Ebenso ein Sensorsatellit meldet in diesem Moment einen nicht identifizierten Kontakt mit Kurs auf die Handelsstation. Umgehend setzte sich eine kleine Flotte aus Imperialen Kriegsschiffen in Bewegung, drei Kreuzer, eine Trägerfregatte, vier Geleitfregatten und sechs Zerstörer. Wachkapitän Akian welcher das Kommando über die Eingreiftruppe hatte, betrachtete die Anzeigen auf dem Sensorschirm derweil kritisch. „Aufklärungsoffizier, überprüft die Sensoren, diese Werte können unmöglich korrekt sein.“ befahl er daher. „Ja Wachkapitän, ich initialisiere eine Selbstdiagnose des Systems.“ Bestätigte Aufklärungsoffizier Mahin umgehend.

Nur wenig später hatte sich die Eingreiftruppe dem nicht identifizierten Schiff auf Sichtweite genähert und Wachkapitän Akian musterte das Fremdartige Schiff kritisch, so ein Schiff hatte er noch nie gesehen. Es ließ sich weder ein Definierter Bug noch ein Heck oder ein Antriebssystem erkennen. Plötzlich schoss ein Sichelförmiger Energieimpuls aus der Äquatorialgegend des Schiffes und traf Akians Kreuzer direkt in die Front. „Schilde ausgefallen, leichte Schäden an der Bugpanzerrung Wachkapitän!“ meldete Kampfoffizier Sikal umgehend. „Erwiderte das Feuer, alle Einheiten!“befahl Akian umgehend während er den gewaltigen Kristall in der Mitte des Feindlichen Schiffes musterte. Umgehend erwachten die Geschütze de imperialen Schiffe zum Leben und Liesen ein imposantes Lichtgewitter auf dem Feindlichen Schiff neidergehen. „Unser Beschuss zeigt keinerlei Wirkung Wachkapitän.“ Meldete Sikal sofort. Akian dachte darauf kurz nach und erinnerte sich an einen Bericht einer Grenzpatrouille die von ähnlichen Vorfällen berichtet hatte. „Bündelt das Feuer aller Schiffe auf einen Punkt des Feindliche Schiffes!“ befahl Akian dann umgehend, immerhin hatte diese Taktik das letzte mal dazu beigetragen die Verteidigungssysteme des Feindlichen Schiffes zu durchdringen. Dann feuerte das Kristallschiff erneut. „Direkter Treffer im Bug!“ meldete Sikal umgehen während das ganze Schiff erbebte. Allerdings hatten sich die Laserwaffen in der Zwischenzeit ebenfalls neu ausgerichtet und starteten einen punktierten Angriff gegen das Feindliche Schiff. Tatsächlich gelang es dem gebündelten Strahl das feindliche Schildsystem zu durchdringen, doch der Schaden an der feindlichen hülle war gering.

„Keine nennenswerten Schäden am Ziel Wachkapitän!“ meldet Sikal daher. Im selben Moment feuerte das Kristallschiff erneut, dieses Mal eine ganze Salve auf unterschiedliche Schiffe. „Schwerer Treffer, vordere Lagekontrolltriebwerke ausgefallen Wachkapitän!“ meldet Sikal umgehend. „Weiter feuern!“ erwiderte Akian lediglich. „Wachkapitän, ihre Hülle regeneriert sich!“ meldete dann Aufklärungsoffizier Mahin schockiert. „Was?!“ fragte Akian überrascht während der Kreuzer von einer weiteren Salve durchgeschüttelt wurde. „Seht selbst.“ Meinte Mahin und legte ein Bild auf einend er Überwachungsmonitore. „Bei der macht der Flammen.“ murmelte Akian daraufhin während er dabei zu sah wie sich die von dem Laserstrahl verursachten oberflächlichen Schäden an der feindlichen Hülle selbsttätig reparierten. Es sah so aus als würde die Hülle sich verflüssigen und die lang gezogene Narbe im Schiffsrumpf einfach wieder auffüllen. Dann feuerte das Kristallschiff erneut, dieses mal mit noch größerer Wucht. Das Geschoß traf Akians Führungskreuzer erneut auf den Bug und teilte das Schiff bis auf etwa der Hälfte der Schiffslänge in zwei Hälften, ebenso wurden drei der Zerstörer kampfunfähig gemacht. „Volle Beschleunigung, wir rammen sie!“ befahl Akian daraufhin.

Zwar beschleunigte der Kreuzer umgehend, doch das Kristallschiff war schneller und feuerte erneut. Die Sichelförmigen Energieentladungen zerrissen den Angeschlagenen Kreuzer völlig, auch die Geleitfregatten und restlichen Zerstörer mussten schwere Treffer hin nehmen. Die verbliebenen Imperialen Schiffe hatten nicht die nötige Feuerkraft um das Schildsystem des Kristallschiffes zu überwinden, was sie jedoch nicht davon abhielt weiter zu feuern. Völlig unbeeindruckt feuerte das Kristallschiff daher erneut und riss den beiden verbliebenen Kreuzern die Flanken komplett auf worauf diese Kampfunfähig aus dem geschehen abdrifteten. Umgehend darauf startete das Kristallschiff die von der Union gekaperten Drohnen um die Angeschlagenen Überreste der Imperialen Eingreiftruppe zu erledigen während es selbst wieder beschleunigte und genau auf die Handelsstation zu hielt.

Noch während das Kristallschiff sich daraufhin auf sein Ziel zu bewegte, erlangte Arianna an Bord der Inferno von dem Vorfall Kenntnis. „Zeigt es mir.“ Befahl Arianna daher. Arkintec verbeugte sich kurz und gab ein Kommando in eine der Konsolen ein, sofort erschien eine Holographische Darstellung des Orbits von Akani II. „Und es ist sicher das selbe Schiff wie damals an der Grenze?“ fragte Arianna nach während sie die Darstellung des Kristalschiffes nachdenklich betrachtete, es sah so anders aus als alle anderen Schiffe der Union. „Ja Kaiserin, oder es ist eine verdammt gute Kopie davon.“ Bestätiget Arkintec. „Hoffen wir das es das selbe ist, wen es mehr von den Dingern gibt...“ meinte Beldanna daraufhin. „Ist es bestätigt das dieses Schiff im Auftrag der Union handelt?“ fragte Arianna dann da das Schiff sie irgendwie an Bilder aus ihren Alpträumen erinnerte. „Es verwendet Kampfdrohnen der Union zudem wüsste ich nicht wer es sonst sein könnte Kaisern.“ antwortete Arkintec. „Dann ist es unsere Heilige Pflicht die Union zu vernichten. Die Flammen schickten mir mehrere Visionen die sich um ein Gebilde ähnlich diesem Schiff drehten. Wir müssen es und alles was damit zu tun hat zerstören oder wir werden zerstört werden.“ meinte Arianna.

„Was ist euer Befehl?“ fragte Arkintec daraufhin. „Sammelt die Armada, wir schlagen der Bestie den Kopf ab.“ Antwortete Arianna. „Ihr wollt einen Frontalangriff auf Mynius durchführen?“ fragte Arkintec umgehend nach. „Ja, ich stelle euch zusätzliche zwei Flotten zur Verfügung. Ich will das Ihr diese Welt in Schutt und Asche legt, nichts aber auch Garnichts soll mehr an die Existenz der Union erinnern.“ Antwortete Arianna. „Ich habe verstanden Kaiserin.“ Meinte Arkintec daraufhin. „Jetzt sprichst du wie eine Kaiserin.“ meinte Beldanna umgehend darauf. Arianna nickte lediglich, Mynius war die Hauptwelt der Union und war von Milliarden Menschen bevölkert, ihn zu verwüsten würde Milliarden töten. Siandra wirkte unterdessen leicht geschockt, zwar auch sie, wie so ziemlich jeder andere im Imperium, der Auffassung dass das Imperium der einzig rechtschaffende Staat war und alle anderen ausgemerzt werden mussten doch das abschlachten von Abermilliarden war für ihre Begriffe dann doch etwas grausam und unnötig. „Muss das den unbedingt sein?“ fragte sie daher. „Es ist der Wille der Flammen. Glaub mir Mama, ich bin auch nicht glücklich darüber, aber wenn du gesehen hättest was ich gesehen habe würdest du mich verstehen.“ Antwortete Arianna. „Du meinst diese Alpträume?“ fragte Siandra umgehend. „Es sind mehr als Träume.“ Meinte Arianna.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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13 Sep 2014 13:10 #68420 by Todesgleiter
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~~~forstetzungd e svorherigen Post~~~

„Nicht gut.“ Stellte Josh kurz aber bündig fest während der Bericht über den verheerenden Angriff auf Akani II. noch abgespielt wurde. Das Kristallschiff hatte den Orbit des Planeten komplett verwüstet und alles Angegriffen was sich ihm genähert hatte. Die Imperiale Garnisionsstreitkraft hatte dabei herbe Verluste hin nehmen müssen. „Jetzt werden die richtig stinkig sein.“ stimmte Janush zu. „Und da sie immer noch denken wir sind dafür verantwortlich...“ meinte Ben umgehend. „Könnte es jetzt richtig ungemütlich werden.“ Fügte Nathan an. „Glaubt ihr das sie die Invasion ausdehnen?“ fragte Viktoria daraufhin. „Sogar sehr wahrscheinlich.“ Antwortete Janush. „Verdammt.“ Meinte Viktoria daraufhin lediglich. „Mach dir keinen Kopf unsere Leute haben bestimmt schon Maßnahmen ergriffen um mit der Invasion um zu gehen.“ Tröstete Nathan umgehend. „Schon möglich aber der geballten Schlagkraft des Imperiums können unsere Streitkräfte auf Dauer nichts entgegen setzen.“ Erwiderte Viktoria und sprach damit eine unbequeme Wahrheit aus. „Deinen Eltern wird nichts passieren, Mynius ist eine Festung, nicht mal das Imperium würde einen blinden Frontalangriff starten.“ Meinte Nathan umgehend obwohl er sich da selbst nicht ganz so sicher war, die Imperiale Armada war wirklich unheimlich groß und hatte bislang jedweden Widerstand einfach bei Seite geräumt, ohne Rücksicht auf eigene Verluste.

Plötzlich meldet sich dann Vikie zu Wort: „Eingehende Verschlüsselte Transmission, Imperiale Verschlüsselungssignatur.“, „Wende Agent Tarlons Entschlüsselungscode an.“ befahl Nathan umgehend. „Bestätigt, Verschlüsselung aufgehoben.“ Antwortete Vikie umgehend. „Na dann stell durch.“ erwiderte Nathan. „Bestätigt.“ Meldete Vikie ehe sich ein Holobildschirm direkt vor Nathan Materialisierte. „Kapitän Danna, es ist Eile geboten. Kaiserin Arianna hat die Verstärkung der offensive als Reaktion auf den Angriff im Akani System angeordnet. Ich habe mich mit meinen Vorgesetzten beraten. Ihr werdet euch zunächst mit Geheimrat Deskar treffen. Er will sich Persönlich von der Wichtigkeit eurer Daten überzeugen.“ Meinte Umgehend Agent Tarlons Holographisches Abbild. „Verstehe, wo treffen wir Geheimrat Deskar?“ fragte Nathan daraufhin. „Ich übermittle euch einige Sprungkoordinaten, dort werdet Ihr das Schiff des Geheimrates treffen. Ich empfehle euch die Schilde und Waffen deaktiviert zu lassen.“ Antwortete Tarlon während er auf einer, nicht dargestellten, Konsole herum tippte. „Bestätige Eingang von Sprungkoordinaten.“ meldete dann Vikie. „Gut wir brechen umgehend auf, danke für Ihre Hilfe Agent Tarlon.“ meinte Nathan umgehend. „Hoffen wir das es Euch gelingt diesen Krieg zu beenden bevor er unsere beiden Völker vernichtet. Tarlon Ende.“ Erwiderte Tarlon ehe die Verbindung beendet wurde.

„Wir sollen Deskar treffen?“ fragte dann Viktoria. „Sieht so aus.“ Antwortete Janush schluckend, zwar hatte niemand von ihnen jemals persönliche Bekanntschaft mit Geheimrat Deskar gemacht, doch sein Ruf eilte ihm voraus. „Dann lassen wir ihn lieber nicht warten. Vikie abdocken und Sprungvorbereitungen für Sprung auf Agent Tarlons Koordinaten vorbereiten.“ Meinte Nathan umgehend. „Hoffen wir das Deskar die Dringlichkeit der Lage genauso schnell wie Tarlon erkennt.“ Stellte dann Josh fetz während die vier sich in Richtung Stabilisationsdeck begaben. „Er muss eine gute Auffassungsgabe haben, sonst wäre er nicht Geheimrat.“ Meinte Ben daraufhin schulterzuckend. „Fühlt sich eigentlich sonst noch jemand unwohl bei dem Gedanken sich mit Deskar zu treffen?“ fragte dann Viktoria. „Ja.“ Antworteten die anderen im Chor. „Ah, sehr beruhigend Jungs.“ Meinte Viktoria daraufhin. „Wird schon schief gehen, wir haben immerhin eine Audienz.“ Erwiderte Josh während er sich in seinen Stabilisationskapsel legte, welche, genau wie die übrigen, auf wundersame wese seit dem letzten Sprung gereinigt worden war. Während sich Nathan unterdessen in seine Kapsel legte viel ihm noch etwas ein und er meinte: „Vikie, wenn du nach dem Sprung Imperiale Schiffe ortest, löse keinen Gefechtsalarm aus. Sondern grüße sie Höflich in meinem Namen, kapiert?“, „Bestätigt, bei Entdeckung Imperialer Kriegsschiffe soll umgehend Höflicher Kontakt hergestellt werden.“ Antwortete Vikie sofort. „Gut.“ Meinte Nathan während er sich dachte: „Und da sage noch einer KI’s währen schwer von Begriff.“

Herlan bewunderte unterdessen die beeindruckenden Fortschritte auf dem Biodeck des Formschiffes, aufgrund idealer Wachstumsbedingungen, sowie einer ordentlichen Dosis synthetischem Wachstumsbeschleuniger, wuchsen die Nutzpflanzen in einem regelrecht abartigen Tempo. „Wenn auf dem Planeten auch alles so gut läuft können wir nächste Jahr mit der Kolonisierung beginnen.“ dachte sich Herlan dann während er mit der Hand über das Blatt einer etwa anderthalb Meter großen Pflanze strich die bereits damit begonnen hatte ihre Fruchtkörper aus zu bilden und das nach nur wenigen Tagen Wachstumszeit. Sicher war die Qualität der Früchte nicht so gut wie wen man der Pflanze mehr Zeit geben würde, aber im Moment brauchte man eben hauptsächlich schnell viel Nahrung. Plötzlich meldete sich dann Herlans Komlink und riss ihn aus seiner idyllischen Welt in der es nur die Saftig grünen Pflanzen gab: „Herlan komm besser her, wir haben hier Probleme.“ Tönte umgehend Ainans Stimme aus dem Lautsprecher. „Euch kann man aber auch nicht alleine lassen, was habt ihr jetzt wieder angestellt?“ fragte Herlan umgehend. „Nichts, sie es dir am besten selbst an.“ antwortete Ainan umgehend. Herlan rollte daraufhin mit den Augen ehe sich auf den Weg Richtung Kontrollstation machte.

Nur wenig später hatte Herlan den Kontrollraum erreicht und fragte: „Was ist los?“, „Schau selber.“ Meinte Ainan und zeigte auf einen der Monitore auf welchem Bilder einer Überwachungskamera abgebildet wurden. Darauf war zu sehen wie eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Biodeckbewohnern um ein gewaltiges Feuer tanzte. „Was soll denn das?“ fragte Herlan umgehend irritiert als er das Bilds ah. „Keine Ahnung, aber wenn die so weiter machen riskieren sie nen Großbrand.“ Antwortete einer der mit der Überwachung betrauten Soldaten. „Das ist eine Beschwörungszeremonie, sie wollen ihre Götter beschwören.“ Meinte dann Ainan. „In dem sie den Urwald abfackeln?“ fragte Herlan ungläubig. „Für gewöhnlich wird dieses Ritual nur von den Dorfältesten durchgeführt, sie verbrennen bestimmte Pflanzen die bei ihrer Verbrennung Halluzinogene Stoffe frei setzen. Dieses Mal scheint es aber um was größeres zu gehen, folglich ist das Feuer auch größer.“ Antwortete Ainan. „Können wir rausbekommen warum die so eine Massenbeschwörung durch ziehen?“ fragte Herlan daraufhin. „Das weiß ich längst.“ Meinte Ainan erneut. „Ach?“ fragte Herlan überrascht. „Sie rufen ihre Götter an einen aus ihrer Mitte mit sich zu nehmen.“ „Und wo hin?“ fragte Herlan umgehend. „Ich glaube euer auftauchen hat hier einiges durcheinander gebracht, wenn mich nicht alles täuscht, halten sie euch für ihre Fleisch gewordenen Götter und jetzt wollen sie ein euch ein Opfer bringen wie sie es auch dem Wächter darbringen.“ Antwortete Ainan.

„Wir sollen Götter sein?“ fragte Herlan daraufhin ungläubig. „Versetz dich in ihre Perspektive, ihr taucht aus dem nichts auf und durchquert die Wälle der Götter als würden sie nicht existieren, ihr berichtet von Dingen die ihre Vorstellungskraft sprengen und schlussendlich kooperiert sogar der Wächter mit euch. Da liegt der Schluss doch nahe oder? Mal ganz von deiner Exkursion mit Alina abgesehen.“ Erwiderte Ainan. Obwohl es Herlan nicht gefiel konnte er AInan Argumente nachvollziehen und fragte daher: „Und was sollen wir jetzt tun?“, „Ihr habt zwei Möglichkeiten wenn ihr nicht wollt das sie das ganze Biodeck abfackeln und sich womöglich selbst mit Rauchgas vergiften, erstens ihr geht da runter und erklärt ihnen alles, so dass sie verstehen das ihr keine Götter seid, oder ihr spielt eure Rolle.“ Antwortete Ainan. „Was würdest du vorschlagen?“ fragte Herlan weiter. „Schwer zu sagen. Wenn wir sie aufklären würde das ihr Weltbild zerstören, ich weiß nicht ob ihre Gesellschaft dafür schon weit genug ist, andererseits würden wir das Problem eventuell nur noch verschärfen wenn wir mit spielen.“ Antwortete Ainan. „Ich muss das mit meinem Vater besprechen, lasst es solange ein bisschen Regnen damit da kein Flächenbrand ausbricht.“ Meinte Herlan darauf ehe er sich abwandte.

Wenig später kehrte Heran entschlossen zurück, er hatte sich mit Arkov beraten und die beiden waren zu dem Schluss gelangt das sie ihre Götter Rolle weiter spielen mussten, zumindest vorläufig. Zu diesem Zweck hatte sich Herlan eine nette Kleine Show einfallen lassen und wartete in einem Wartunsgsschacht der genau unterhalb eines kleinen Hügels neben dem Feuer der Einheimischen verlief. Nun musste er nur noch warten das Ainan mithilfe des Umweltkontrollsystems den Startschuss gab.

Der Duft brennenden Holzes lag in der Luft, der leichte Regen konnte das Tosende Feuer nicht löschen, wie in Trance wirbelte Alina rings um das Feuer während der beißende Gestank des Rauches ihr fast die Luft abschnürte. Plötzlich blitzte es grell, das Wetter hatte jäh umgeschlagen überrascht blickte sie genau wie die anderen zum Himmel der von einem regelrechten Netz aus Blitzen erfüllt war während der Donner so laut grollte das man ihn in der Magen Gegend fühlen konnte. Dann ging ein gewaltiges Beben durch den Boden und ein kleiner Hügel in der Nähe viel ins ich zusammen. Dann strahlte ein grelles Licht aus dem Boden ehe sich ein Schatten darin erhob und aus dem Boden nach oben stieg. „Ihr habt uns gerufen, warum?“ fragte die Gestalt dann mit donnernder Stimme die von überall gleichzeitig zu kommen schien. Eingeschüchtert wichen die meisten anderen von dem Hügel zurück während ein besonders greller Blitzschlag direkt hinter der Gestalt in einen Baum fuhr und in Flammen aufgehen lies. „Wir wollen dir ein Opfer bringen mächtiger Reisender, nimm sie!“ meinte Stumius, der Dorfälteste und schubste Alina auf den Hügel zu während er sich mit der anderen Hand die Augen beschattete. „Ich will keine Opfer haben, genauso wenig will ich gerufen werden habt ihr verstanden?!“ erwiderte die Gestalt donnernd. „Ja wir haben verstanden oh mächtiger Reisender.“ Meinte Stumius kleinlaut während er sich zurück zog, so das Alina alleine vor dem Hügel stand. „Gut.“ Meinte die Gestalt dann bedeutend ruhiger, umgehend lies auch das Unwetter nach. „Nimm mich trotzdem mit, als Botschafterin!“ rief Alina dann der Gestalt zu. „Also gut, komm her.“ Meinte die Gestalt. Alina schluckte kurz ehe sie den kleinen Hügel erklomm und in den Lichtkegel trat. Augenblicklich senkte sich totale Finsternis über die Lichtung, als man wieder etwas sehen konnte waren sowohl Alina als auch die Gestalt verschwunden, nichts deutete mehr auf ihre Anwesenheit hin.

„Gut gespielt.“ Meinte Ainan anerkennend als Herlan aus dem Schacht gekrochen kam, die betäubte Alina im Schlepptau. „Hör bloß auf, hoffentlich muss ich das nie wieder machen.“ Erwiderte Herlan. „Du hast sie ordentlich eingeschüchtert, ich glaube kaum das sie sich so schnell trauen dich wieder zu beschwören.“ meinte Ainan und malte mit den Fingern Anführungszeichen in die Luft. „Hoffen wir es.“ Erwiderte Herlan. „Und was machen wir jetzt mit ihr?“ fragte Ainan dann zweckorientiert mit Blick auf Alina. „Sie wollte doch bei uns leben, jetzt hat sie die Chance.“ Antwortete Herlan schulterzuckend während er sich das Regenwasser aus den Haaren Strich.
~~~Ende Kapitel 34~~~

mfg.: Tg

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20 Sep 2014 14:12 #68639 by Todesgleiter
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Kapitel 35:
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Ein weiteres Mal plumpste Nathan aus seiner Stabilisationskapsel, zwar ging es ihm dieses Mal bei weitem nicht so schlecht wie das Letzt mal, immerhin war dieser Sprung Kontrolliert verlaufen, doch trotzdem fühlte er sich alles andere als gut. „Ich hasse diese verdammten Sprünge wenn das hier vorbei ist las ich mich irgendwo nieder.“ Dachte er sich daher während er würgend nach Luft schnappte. „Kapitän Danna bitte umgehend auf die Brücke. Es befindet sich eine wichtige Transmission in der Warteschlange.“ Meldete dann Vikie nachdem Nathan mit dem gröbsten würgen fertig war. „Wer?“ fragte er dann schnaufend. „Geheimrat Deskar, es wird nicht empfohlen ihn zu ignorieren.“ antwortete Vikie. „Ach nee, da wär ich ja nie drauf gekommen.“ Dachte sich Nathan daraufhin sarkastisch meinte jedoch: „Ich komme gleich.“, „Also hat Tarlon uns nicht angelogen.“ Stellte dann Janush fest der sich einige Meter weiter aufrappelte. „Zumindest bei dem Part was das Treffen angeht nicht.“ Fügte Josh an der aufgrund seines häufigen Alkoholkonsums erstaunlich routiniert mit dem Schwindel und Übelkeitsgefühl umzugehen vermochte. „Dann finden wir mal raus was den Rest angeht.“ meinte Nathan und lief in Richtung Brücke los.

Als Nathan die Brücke wenige Minuten darauf erreichte fiel ihm erst mal die Kinnlade herunter, Deskar war nicht mit irgendeinem Schiff gekommen. Direkt vor der Schattenschwinge posierte ein gewaltiger Imperialer Großraumträger, flankiert von zwei Schlachtschiffen. Aufgrund der Tatsache das „Bemannten und unbemannten Kleinstkampfflugkörpern“ wie Jäger und Kampfdrohnen von der Imperialen Flotte offiziell bezeichnet wurden, in der Imperialen Militärtaktik nur eine Unterstützungsrolle zugestanden wurde, waren Imperiale Trägerschiffe ein recht seltener Anblick. Das Imperium vertraute, im Gegensatz zur Union, lieber auf die rohe Kraft ihrer Kampfmaschinen. Allerdings wusste Nathan dass das Imperium keine halben Sachen machte, wenn sie also einen Träger bauten, war dieser mit Sicherheit auf maximale Effizienz getrimmt. „Vikie, öffne die Verbindung mit Geheimrat Deskar.“ Meinte Nathan dann während er sich auf dem Stuhl des Kommandierenden Offiziers niederlies. „Verbindung geöffnet.“ Meldete Vikie sofort. „Kapitän Danna?“ fragte Deskar umgehend sobald sein Abbild auf dem Monitor erschienen war. „Ja Geheimrat.“ Bestätigte Nathan. „Gut, dockt euer Schiff im Hangar, wir treffen uns dann dort.“ Erwiderte Dekar ehe die Verbindung abbrach. „Empfange Landeinstruktionen.“ Meldete Vikie sofort darauf. „Kurz angebunden der Typ.“ Stellte dann Josh fest welcher die Brücke gerade betreten hatte. „Zumindest hat er uns nicht entern lassen.“ Erwiderte Ben Schulterzuckend. „Also tun wir was er sagt, Vikie, lande auf dem Trägerschiff.“ Meinte Nathan darauf.

Als Alina erwachte fühlte sie sich leicht benommen und hatte Schwierigkeiten ihre Umgebung klar zu erkennen. Hören konnte sie jedoch gewohnt scharf weshalb sie die Stimme eines Mannes der in der Sprache der Reisenden sprach hörte: „Sie wacht auf, keine bleibenden Schäden, es wird ihr etwas schummrig sein, aber das geht vorbei.“, „Gut, du kannst gehen.“ Meinte dann eine Stimme die Alina seltsam vertraut vorkam. „Umgehend richtete sie daher ihre ganze Konzentration darauf ihren Blick scharf zu stellen. Langsam nahmen die Lichtflecken und Schatten dann auch Gestalt an und sie erkannte das sie nichtmehr im Wald war. Die Umgebung ähnelte mehr dem Ort an den Herlan sie geführt hatte, die Wände waren Glatt und in Ockertönen gehalten während nicht flackerndes Licht aus Flammenlosen Lampen die Umgebung erhellte. Langsam richtete sich Alina daher auf um ihre Umgebung besser in Augenschein zu nehmen. „Das würde ich an deiner stelle lieber lassen.“ meinte die vertraute Stimme umgehend darauf. Nur sekundenbruchteile später hatte sie dann einen heftigen Schwindelanfall und legte ich schnell wieder hin. „Du musst deinem Kreislauf etwas Zeit lassen.“ Meinte die Stimme dann worauf Schrittgeräusche zu vernehmen waren. „Wo bin ich?“ fragte Alina dann. „Medizindeck, wir wussten nicht wie dein System das Anästhetikum verkraftet.“ Antwortete die Stimme. „Medizindeck?“ fragte Alina umgehend während ein junger Mann in ihr Blickfeld trat, es war Herlan.

„Ein Ort an dem man sich um Kranke und Verletzte kümmern kann.“ antwortete Herlan umgehend. „Ich bin aber nicht krank.“ stellte Alina verwirrt fest. „Nein, bist du nicht.“ Stimmte Herlan zu. „Was mache ich dann hier?“ fragte Alina weiter. „Ich war gezwungen dir etwas zu geben das dich in einen künstlichen Schlaf versetzt. Wir wussten nicht ob dein Körper das verkraftet.“ antwortete Herlan. „Warum hast du mir dann dieses Mittel gegeben?“ fragte Alina umgehend weiter. Herlan seufzte daraufhin kurz, Alina sah die Dinge wie ein kleines Kind. „Weil es nötig gewesen ist.“ Antwortete er daher, da er bezweifelte das sie seine erklärungsversuche verstehen würde. Alina legte die Stirn daraufhin kurz in Falten ehe sie meinte: „Gut und was jetzt?“, „Du wolltest doch bei uns bleiben und lernen. Das ist deine Chance.“ Antwortete Herlan. Alinas Augen weiteten sich daraufhin und sie meinte überglücklich: „Ich danke dir, das ist der beste Tag meines bisherigen Lebens!“

Arianna stellte sich währenddessen auf einem der Holoübermittlungsplattformen an Bord der Inferno in Positur, sie hatte vor den Kampfgeist ihrer Untertanen noch etwas mehr an zu fachen, auch wenn die Imperialen Soldaten im Moment alles andere als demotiviert waren. „Ihr könnt sprechen Kaiserin, die Verbindung ist zu allen Schiffen der Armada etabliert.“ Meinte dann Arkintec. Arianna breitet daraufhin die Arme aus und sprach: „Soldaten des Imperiums, ihr habt großes vollbracht. Ihr habt die Arthan Terroristen vernichtet und dem von ihnen widerrechtlich annektierten Raum den Frieden gebracht. Das alleine ist schon eine große Leistung die im Saal der Zeiten bis auf alle Ewigkeit vermerkt sein wird.“ Arianna konnte daraufhin zwar nicht direkt sehen wie ihre Botschaft aufgenommen wurde, doch ein kurzer Blick auf einen der Monitore in dem Raum reichten ihr um zu erfahren das die Botschaft ihre Wirkung nicht verfehlt hatte. Entschlossen atmete sie daher ein und fuhr fort: „Aufgrund eurer beispielhaften Tapferkeit und Loyalität, zweifle ich nicht daran das ihr in der Lage seid jedweden Feind unserer großen Nation in die Schranken zu weisen. Daher fordere ich euch nun auf, vernichtet die Union, beseitigt die Schmach aus dem finsteren Zeitalter, verhelft dem Imperium zu seinem alten Glanz. Erfüllt diesen Auftrag und ihr könnt euch meiner ewigen Wertschätzung und der des ganzen Imperialen Volkes sicher sein!“

Kaum hatte Arianna geendet ging ein Beben durch das Schiff das nicht von den Schiffsmaschinen oder äußeren Einflüssen herrührte, es handelte sich um zehntausende Soldaten die Zeitgleich ihre Waffe auf den Boden stießen und einen uralten Schlachtruf ausstießen der noch aus der Gründungszeit stammte. „Gut gesprochen.“ meinte Siandra dann anerkennend. „Du weist das ich gemeinsam mir Beldanna Stundenlang an dieser Ansprache gearbeitet habe, der Ruhm gebührt mir also nicht alleine.“ Erwiderte Ariana während sie von dem Podest schritt. „Wann sollen wir mit der Großoffensive auf das Kernterritorium der Union beginnen Kaiserin?“ fragte dann Arkintec. „Sobald die Verstärkungen eingetroffen sind.“ Antwortete Arianna. „Verstärkungen Kaiserin?“ fragte Arkintec überrascht, immerhin hatte er keine angefordert. „Ich stelle euch zusätzliche fünf Flotten zur Verfügung, diese Offensive darf unter keinen Umständen scheitern.“ Antwortete Arianna. „Ich verstehe Kaiserin.“ Meinte Arkintec, immerhin hatte er dann ein gutes Viertel der Imperialen Armada nur für diese Offensive zur Verfügung, es gab daher keine Zweifel daran wie wichtig Arianna diese Offensive war und er hatte nicht vor das in ihn gesetzte Vertrauen zu enttäuschen.
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20 Sep 2014 14:15 #68640 by Todesgleiter
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~~~ fortsetzung des vorherigen Posts~~~

Mit ernstem Blick und angespannten Gliedern Verliesen Nathan, Ben, Josh, Janush und Viktoria die Schattenschwinge, welche in dem gewaltigen Haupthangar des Imperialen Trägerschiffes gelandet war und geradezu winzig im Vergleich wirkte. Am Ende der Ausstiegsrampe wartete bereits ihr Begrüßungskomitee, eine Abordnung aus griesgrämig dreinschauenden Sicherheitsoffizieren des Imperiums. „Folgt uns.“ Meinte der führende Offizier dann zur Begrüßung und wandte sich ohne eine Antwort ab zu warten um. „Was für ein Scharm bolzen.“ stellte Josh umgehend fest während sie dem Offizier folgten, die ganze Zeit kritisch beobachtet von den andere Imperialen Soldaten. Nach kurzem weg hatten sie dann den Zugang zu dem Schiffsinternen Transportnetzwerk erreicht, jedes größere Schiff verfügte über dieses Netzwerk aus Röhren in denen Kleine Kapseln mit hoher Geschwindigkeit Personen beförderten da die Laufwege schlicht zu lange waren. Kaum hatte sich die Tür der Kapsel geöffnet traten vier Männer heraus welche die Uniform des IFM trugen. „Wir übernehmen ab hier Aufseher.“ Meinte einer der Männer dann worauf die Sicherheitsoffiziere sich verneigten und dann davon marschierten. „Überprüft sie.“ Meinte dann einer der Männer. „Hey, keiner fast mich an.“ stellte Viktoria daraufhin fest. Während sich ihre Männliche Begleitung der Überprüfung unterzog. „Daran hatten wir selbstverständlich gedacht.“ Meinte der Agent lediglich und winkte mit der linken Hand eine Frau in der Uniform des IFM heran.

Nach der, äußerst gründlichen, Überprüfung traten die Agenten dann zur Seite und gaben den Weg in die Transportkapsel frei. „Nach euch.“ Meinte der Ranghöchste dann umgehend. Nathan und seine Begleitung kamen der Aufforderung umgehend nach, sie wussten das mit IFM Agenten nicht zu spaßen war. Nur wenige Sekunden später öffneten sich die Türen der Kapsel dann wieder und Nathan fand sich auf einer Art Observationsplattform wieder von der aus man sowohl das geschehen im Hangar als auch das außerhalb des Schiffes beobachten konnte. Zusätzlich zeigten Holographische Displays weitere Informationen an. „Tretet näher Kapitän.“ Meinte dann Deskar der in der Mitte auf einem kleinen Podest stand und scheinbar bislang die Sterne beobachtet hatte. „Ich bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen die ihr erdulden musstet, aber wir leben in undurchschaubaren Zeiten.“ meinte Deskar dann schmierig während Nathan näher kam. „Kann ich verstehen, ich habe selbst einige Zeit als Sicherheitschef gearbeitet.“ antwortete Nathan während er Deskar genau musterte. Der Geheimrat war kleiner als er erwartete hatte, zudem beinahe unnatürlich schlank. Doch seine Augen glichen den eher ernüchternden Anblick seines Körpers mehr als aus, sie waren eiskalt und sprühten regelrecht vor Autorität. „Gut, möchtet Ihr etwas essen oder trinken?“ fragte Deskar dann mit gespielter Freundlichkeit. „Nein Danke, wir wollen möglichst schnell das erledigen weshalb wir hier sind.“ Antwortete Nathan bestimmt. „Ich verstehe. Agent Tarlon hat mir alles berichtet, ich muss schon sagen es war eine durchaus interessante Geschichte.“ Erwiderte Deskar während er versonnen seine eigene Finger betrachtete.

„Es entspricht alles der Wahrheit Geheimrat. Das Kristallschiff wird von einer Intelligenz kontrolliert die sehr viel älter und sehr viel fortschrittlicher als die Union ist.“ Meinte Nathan umgehend. „Vielleicht, habt Ihr recht, vielleicht ist das aber auch nur eine ausgeklügelte Täuschung eurer Regierung um der Vernichtung zu entgehen.“ Erwiderte Deskar kühl. „Sie glauben ernsthaft dass das Kristallschiff von der Union gebaut wurde?“ fragte Nathan daraufhin überrascht. „Nein, wenn die Union über derartige Technologien verfügen würde, wären auch die regulären Schiffe damit aufgerüstet worden außerdem hätte ich von der Entwicklung Kenntnis erhalten. Ich glaube viel eher das dieses Schiff gar nicht existiert.“ Antwortete Deskar. „Und was hat dann Ihre Schiffe zerstört?“ fragte Nathan umgehend. „Einer eurer Kampfverbände natürlich. Euer Schiff verfügt über fortschrittliche Sensorstörtechnologien. Es dürfte ein leichtes sein die Signatur der wahren Schiffe zu verbergen und eine Holographische Abbildung dieses ominösen Kristallschiffes zu erzeugen.“ Antwortete Deskar während er bedächtig ein Glass mit einer leicht rötlichen Flüssigkeit, vermutlich Pyrianischer Flammenwein, darin schwenkte. „Sehen Sie sich diese Daten wenigstens selbst an, Sie können sie gerne überprüfen lassen. Dann werden Sie merken das wir die Wahrheit sagen.“ Meinte Nathan daraufhin und streckte Deskar den Datenchip entgegen.

„Das werde ich mit Sicherheit machen. Ich hätte euch nicht getroffen wenn ich eure Version der Geschichte als völlig unwahrscheinlich abgetan hätte. Zudem ist Agent Tarlon von der Wahrheit eurer Worte überzeugt, es ist nicht leicht einen IFM Agenten zu täuschen, daher gebe ich euch eine Chance. “ erwiderte Dekar und griff sich den Datenchip. „Fühlt euch als meine Gäste während ich diese Informationen überprüfe.“ Meinte Deskar dann ehe er den Raum verlies und Nathan, Josh Janush und Viktoria in dem großen Raum alleine lies. „Der ist ja mal richtig unangenehm.“ stellte Viktoria umgehend darauf fest. „Er nimmt seine Aufgabe lediglich ernst.“ Erwiderte Nathan der Deskars Skepsis durchaus nachvollziehen konnte und den Geheimrat insgeheim für seinen Objektivität bewunderte, er war sich nicht sicher ob er sich an dessen Stelle auch nur zugehört hätte. „Meint ihr wir dürfen was davon essen?“ fragte Josh dann während er einen der Tische begutachtete auf dem sich diverse Häppchen türmten. „Typisch Josh.“ Meinte Viktoria umgehend grinsend. „Er meinte wir sollen uns wie seine Gäste fühlen also tu dir keinen Zwang an.“ Meinte dann Ben ebenfalls grinsend.

Alina betrachtete sich unterdessen im Spiegel selbst Kritisch. Immerhin war es das erste Mal in ihrem Leben das sie Kleidung aus Synthetik fasern trug. „Kann ich reinkommen?“ fragte Herlan dann der vor der Tür wartete. „Komm rein.“ Meinte Alina umgehend. „Du siehst gut aus.“ Stellte Herlan dann fest. „Findest du? Ich fühle mich seltsam. Diese Kleidung ist so weich und kratzt überhaupt nicht außerdem bedeckt sie so viel Haut.“ Erwiderte Alina. Herlan grinste daraufhin breit und meinte: „Wenn du hier immer dermaßen minimalistich gekleidet rumläufst könnten einige Leute ziemlich abgelenkt werden und auf falsche Gedanken kommen.“, „Was meinst du?“ fragte Alina. „Vergiss es, glaub mir einfach das es so für den Anfang besser ist.“ Erwidere Herlan. „Ihr Reisenden seit komisch.“ Stellte Alina daraufhin fest. „Das kommt auf den Blickwinkel an, aus unserer Perspektive seid ihr es die nicht ganz normal sind.“ Erwiderte Herlan grinsend. Alina warf Herlan daraufhin einen abschätzenden Blick zu, sparte sich jedoch ein Kommentar. „Darf ich jetzt mit dir kommen und mir dieses Schiff anschauen?“ fragte Alina dann nach kurzer Zeit, es war offensichtlich das ihr diese Frage schon die ganze Zeit unter den Nägeln gebrannt hatte. „Ladys First.“ Meinte Herlan und deutete eine Verbeugung an. Alina warf ihm daraufhin einen irritierten Blick zu, lief jedoch an ihm vorbei aus der Unterkunft heraus.

„Was ist das für ein Material?“ fragte Alina dann schnell nachdem sie in den Korridor getreten war und die Wand befühlte. „Eine Aluminium Legierung schätze ich.“ Antwortete Herlan, von Schiffskonstruktion hatte er nicht allzu viel Ahnung und konnte daher nur vermuten aus was die Bordwände bestanden. „Aluminium Legierung? Was ist das?“ fragte Alina sofort neugierig. Herlan rollte daraufhin mit den Augen und fragte seinerseits: „Du weißt aber schon was Metalle sind oder?“, „Metalle?“ fragte Alina sofort nach. „Ich fürchte bei dir müssen wir ganz am Anfang starten.“ Stellte Herlan daraufhin fest. „Wie meinst du das?“ fragte Alina sofort. „Dir fehlt Grundwissen. Du kannst unmöglich verstehen was es mit Raumschiffen, dem All und so weiter auf sich hat wenn du nichtmal weißt worin der Unterschied zwischen einem Stein und einem Metall besteht.“ antwortete Herlan. „Dann erkläre es mir.“ meinte Alina. „Ich fürchte das übersteigt meine Fähigkeiten.“ Erwiderte Herlan angestrengt nachdenkend. „Ich verstehe nicht.“ Meinte Alina daraufhin. „Hab ich auch nicht erwartet.“ Erwiderte Herlan ehe ihm eine Idee kam. „Ich bringe dich zu jemandem der dir vieles beibringen kann. Immerhin ist das seine Aufgabe.“ Meinte Herlan daher.

Unterdessen warteten Nathan und seine Freunde noch immer darauf das Deskar zurückkehrte. Zwar war für ihr Leibliches Wohl ausreichend gesorgt, sobald irgendetwas zur Neige ging eilte sofort eine unauffällig gekleidete Saaldienerin herbei und karte Nachschub heran, doch trotzdem fühlten sich alle zusammen recht unwohl. Dann öffnete sich die Tür endlich wieder und Deskar trat wieder in den Raum. Umgehend erhoben sich alle Anwesenden von den, durchaus bequemen, Sitzgelegenheiten und warteten darauf das der Geheimrat das Gespräch eröffnete. Deskar ließ sich damit jedoch Zeit bis er wieder in der Mitte des Raumes angelangt war. „Kapitän Danna, ich habe Eure Daten genau studiert und bin zu dem Schluss gekommen dass dies alles entweder die raffinierteste Täuschungsaktion aller Zeiten ist, oder aber die größte Bedrohung für unsere Spezies die jemals ausgemacht wurde. Aufgrund der Tatsache das ich es für unwahrscheinlich erachte dass meinen Agenten die Vorbereitungen einer derart großangelegten Täuschung entgangen währen, bin ich geneigt Eurer Version der Geschehnisse Glauben zu schenken.“ Meinte Deskar dann nachdenklich. „Und was werden Sie jetzt tun?“ fragte Nathan daraufhin. „Ich habe bereits eine Nachricht an Kaiserin Arianna I. Geschickt und erwarte ihre Antwort.“ Antwortete Deskar ehe er sich umdrehte und scheinbar wieder gehen wollte. Kurz vor der Tür meinte er dann noch: „Ihr seid eingeladen so lange als Gäste an Bord zu bleiben.“
~~~Ende Kapitel 35~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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