Die Chroniken des Feuers

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26 Sep 2014 15:02 #68806 by Jack Hunter
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Hm verrückte Situation das Ganze. Gerade jetzt, wo Arianne vor Ort an der Front ist und ihre Truppen noch weiter anheißt, ist sogar Deskar der Ansicht, dass das Kristallschiff die größte Bedrohung aller Zeiten ist. Ist ja einerseits ganz gut, dass er letztendlich doch noch eingesehen hat, dass nicht die Union der eigentliche Agressor ist, allerdings dürfte es ziemlich schwierig werden, den Kampf gegen die Union, nach der Ansprache Ariannas, einfach so abzubrechen und noch dazu womöglich zu erklären, dass sie nicht einfach nur den Krieg beenden, sondern mit der Union zusammenarbeiten, um dieser Bedrohung gemeinsam zu begegnen. Also in einem Augenblick noch Feinde und im nächsten schon Verbündete.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
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27 Sep 2014 14:31 #68820 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Ja ist ne verfahreene Situation gerade, allerdings darf man die Imperiale Mentalität nicht vergessen. Insbesondere die Soldaten zweifeln entscheinungen ihrer Vorgesetzten (zumindest offiziel) nicht an. Wenn Arianna also befiehlt das die Union ab jetzt ein Freund ist wird das veilleicht nciht auf fiel gegenliebe stoßen aber offene Widerworte würde es auch nicht geben.

@all: Und weiter geht es:
Kapitel 36:
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„Seid Ihr sicher dass die Truppen dafür bereit sind?“ fragte Arianna während sie die Holographische Darstellung von Mynius betrachtete. Die Union hatte den Planeten mit allen Erdenklichen Abwehrmechanismen versehen, er war wahrlich eine Festung. „Die Truppen sind so Motiviert wie noch nie Kaiserin und mit der weiteren Verstärkung die Ihr mir zugesichert habt, ist es nur eine Frage der Zeit bis Mynius fallen wird.“ Antwortete Arkintec. „Gut, dann startete den Angriff.“ Meinte Arianna. Im selben Moment meldete sich jedoch der Bordcomputer zu Wort: „Achtung Eigehende Botschaft von Geheimrat Deskar für Kaiserin Arianna I. Höchste Prioritätsstufe.“ Arianna zog eine Augenbraue hoch und befahl einem der Soldaten nur mit einem Handzeichen die Botschaft auf den Holotisch zu legen. Sofort verschwand die Darstellung des Planeten und wurde durch einige freischwebende Buchstaben ersetzt. „Was?!“ fragte Siandra irritiert beim lesen. „Ist die Echtheit dieser Nachricht bestätigt?“ fragte Beldanna daraufhin. „Ja Hüterin.“ Bestätigte Arkintec der ebenfalls die Stirn gerunzelt hatte. „Das ändert alles.“ Meinte dann Arianna als ihr klar wurde das die Union das Imperium gar nicht angegriffen hatte. Sondern lediglich versucht hatte zusätzliche Informationen übe reinen unglaublich gefährlichen Feind zu sammeln. „Wie lauten eure Anweisungen?“ fragte Arkintec dann, ihm war klar das diese Informationen einen Änderung der bisherigen Strategie erforderten.

„Die Offensive ist ausgesetzt bis das geklärt ist. Sendet eine Nachricht nach Mynius und unterbreitete der Union den Vorschlag eines vorläufigen Waffenstillstandes. Ich kehre nach Pyrus zurück und werde diese Unionsabgesandten persönlich anhören.“ Antwortete Arianna. „Was soll ich den Truppen sagen?“ fragte Arkintec dann. „Sagt ihnen die Wahrheit, das neue Informationen aufgetaucht sind die alles verändern.“ Antwortete Arianna. „Wie Ihr wünscht.“ Erwiderte Arkintec. „Ihr könnt gehen.“ Meinet Arianna dann abschließend. Arkintec verneigte sich daraufhin kurz ehe er den Raum verlies um seine Anweisungen durch zu führen. Arianna zögerte daraufhin auch nicht lange und schritt zielstrebig in Richtung Hangardeck los. „Nur das ich das jetzt richtig verstehe, die Union ist nicht für die Angriffe auf uns zuständig?“ fragte Siandra dann. „Nein ist sie nicht. Jedenfalls wenn Deskars Informationen korrekt sind.“ bestätigte Beldanna. „Dann ging es in den Visionen auch nie um die Union?“ fragte Siandra weiter. „Nein. Das habe ich falsch interpretiert.“ antwortete Arianna. „Nicht gut.“ Meinte Siandra dann, die Unionisten waren wenigstens Menschen, man konnte sie einschätzen, aber eine gänzlich unbekannte Macht war in dieser Hinsicht Problematisch.

„Was dauert denn da so lange?“ fragte Josh genervt, während er weiterhin aufgeregt auf und ab lief. „Beruhig dich, du ruinierst noch den Boden wenn du weiterhin so hier rum läufst.“ erwiderte Ben. Plötzlich meldete sich dann Vikie: „Eingehende Transmission von Geheimrat Deskar.“, „Na endlich.“ murmelte Josh umgehend während Nathan befahl: „Zeig her.“ Nur Sekunden später stand Deskars Holographisches Abbild in dem Raum und meinte: „Kapitän Danna, Kaiserin Arianna I. wünscht Euch und Eure Besatzung Persönlich zu treffen.“, „Was ist mit der offensive?“ fragte Nathan umgehend. „Wurde ausgesetzt bis geklärt ist wer für dieses Schiff verantwortlich ist.“ antwortete Deskar. Umgehend ging eine Welle der Erleichterung durch alle anwesenden und Nathan fragte: „Gut wo sollen wir die Kaiserin treffen?“, „Dieses Schiff wird in wenigen Minuten einen Rumsprung nach Pyrus I. durchführen. Begebt euch in eure Stabilisationskapseln und sichert das Schiff. Sobald wir angekommen sind folgen weitere Instruktionen.“ Antwortete Deskar ehe die Verbindung unterbrochen wurde. „Wir fliegen nach Pyrus?“ fragte Viktoria daraufhin überrascht. „Sieht so aus.“ Meinte Ben nüchtern. „Dann werden wir ja sehen ob dieser Planet wirklich so besonders ist wie alle sagen.“ meinte Janush, immerhin galt die Imperiale Hauptstadt auf Pyrus I. als eines der Dinge im Universum die man zumindest einmal ins einem Leben gesehen haben sollte.

„Na hoffentlich gibt es im Palast genug Flammenwein.“ Meinte Josh dann worauf die anderen losprusten mussten, es brauchte eben nicht viel um Josh zufrieden zu stellen. „Vikie, sichere das Schiff für einen Raumsprung und aktiviere das Stabilisationsdeck.“ meinte Nathan dann. „Bestätigt. Raumsprung in t-fünfzehn Minuten.“ bestätigte Vikie. „Woher weißt du das?“ fragte Janush daraufhin. „Der Schiffscomputer des Trägerschiffes hat mir sämtliche Informationen über die Wartungsschnittstelle zukommen lassen.“ Antwortete Vikie. „Na denn.“ Meinte Nathan und lief in Richtung Stabilisationsdeck los. „Hoffentlich haben wir noch Zeit für nen kleinen Einkaufbummel wenn wir schon mal in der größten Stadt des Universums sind. Ich habe ja gehört das es dort mehr Schuhgeschäfte als im ganzen Unionskernsektor geben soll.“ Meinte dann Viktoria. Nathan, Ben, Josh und Janush rollten daraufhin lediglich mit den Augen, was Viktoria nicht entging. „Was denn?“ fragte sie daher. „Vergiss es .“ meinte Ben schmunzelnd. „Männer, das ist ne einmalige Chance.“ Meinte Viktoria dann Kopfschüttelnd.

Herlan saß unterdessen lediglich faul herum und genoss das süße Nichtstun. „Hier steckst du.“ Meinte dann Ainan der gerade um die Ecke bog und ebenfalls so aussah als könnte er eine Pause vertragen. „Pflanz dich her.“ Meinte Herlan und deutete auf eine weitere Sitzbank, davon gab es in der Offiziersmesse des Formschiffes immerhin mehr als genug. „Tut das gut.“ Murmelte Ainan nachdem er sich gesetzt hatte, die letzten Tage waren wirklich stressig gewesen. Dann viel ihm etwas auf und er fragte: „Wo hast du denn deine neue Freundin gelassen?“, „Alina?“ fragte Herlan daraufhin. „Jupp.“ Bestätigte Ainan. „Hab sie auf die Alte Kartellstation gebracht und dort unter die Aufsicht von einem unsere Lehrer gelassen.“ Antwortete Herlan. „Du hast sie in die Schule geschickt?“ fragte Ainan daraufhin grinsend. „Sie brauchte eine Grundbildung wenn sie mit uns leben will, außerdem brauchte ich mal wieder etwas Ruhe, ihre dauernde Fragerei nervt.“ bestätigte Herlan. „Kann ich verstehen, die ist ja auch wie ne Klette an dir gehangen.“ meinte Ainan eine seiner Hände begutachtend. „Was will man machen ich wirke halt anziehend auf Frauen.“ Meinte Herlan daraufhin breit grinsend. „Hört hört. Soweit ich weiß sind die einzigen Frauen die sich für dich interessieren Angehörige eines Volkes das noch nicht mal den Verbrennungsmotor entdeckt hat und dich für einen Angehörigen einer übernatürlichen Spezies hält.“ Erwiderte Ainan. „Sagst ausgerechnet du, wie war das mit Opfern?“ konterte Herlan umgehend.

„Also gut wir sind beide Hoffnungslose Fälle.“ Meinte Ainan daraufhin grinsend. „Scheint so.“ stimmte Herlan zu. Dann öffnete sich die Tür und Arkov trat in den Raum. „Hier habt ihr euch also versteckt.“ meinte er dann und lies sich auf eine weitere freie Bank fallen. „Was ist denn los?“ fragte Herlan. „Neuigkeiten. Offenbar hat das Imperium beschlossen die Offensive gegen die Union zu verzögern.“ antwortete Arkov. „Warum denn das?“ fragte Herlan überrascht, soweit er informiert war, war der imperiale Vorstoß ohne größere Probleme voran gegangen. „Ich hab keinen blassen Schimmer.“ gestand Arkov. „Vielleicht hat Arianna ja ihr gewissen entdeckt.“ meinte Herlan. „Unwahrscheinlich, sie ist eine Kaiserin, die haben von Geburt an kein Gewissen.“ erwiderte Arkov. „Bist du dir da sicher? Ich meine soweit ich das mitbekommen habe seit ihr Nachfahren der damaligen Arthan Rebellen, der Hass zwischen euch und dem Imperium staut sich somit schon seit Jahrhunderten auf, hat den jemand mal ernsthaft versucht diese Kluft zu überwinden?“ fragte dann Ainan. „Da gibt es nichts zu überwinden.“ Meinte Arkov umgehend bestimmt. „Ist ja gut.“ Lenkte Ainan ein, er hatte keine Lust auf einen handfesten Streit mit Arkov.

Unterdessen befand sich die Schattenschwinge im Anflug auf den ihr zugewiesenen Landeplatz und durchbrach in diesem Moment die Wolkendecke über Pyrus. „Wow.“ Meinte Josh daraufhin kurz angebunden, die Berichte über diesen Planeten waren nicht übertrieben. Soweit das Auge blicken konnte, ragten gewaltige Ocker bis Goldfarbene Gebäude in den Himmel auf deren abgerundeten Außenwänden sich das Licht der Treibwerke vorbeiziehender Fluggeräte sowie das unzähliger Lampen spiegelte. In den gewaltigen Künstlichen Schluchten zwischen den Monumentalen Bauwerken erstreckten sich endlos erscheinende Brücken und Plattformen die von mächtigen Statuen und Feuerschalen flankiert wurden. Ebenfalls säumten kleinere Gebäude die auf den Brücken errichtet wurden die Wege auf denen unzählige Menschen unterwegs waren. Gleichzeitig verlief ein elegant geschwungenes Netz aus Schwebebahnschienen zwischen den Gebäuden während Antigravitationsfahrzeuge auf allen möglichen Höhen ihren Flugkorridoren folgten. „Das ist schon nochmal ne andere Liga als Mynius.“ Stellte dann auch Ben beeindruckt fest. „Seht euch nur all die Menschen an, ich habe noch nie so viele auf einem Haufen gesehen.“ Meinte dann Viktoria fassungslos. „Ich orte über zehn Millionen Menschliche Lebewesen auf einer Fläche von einem Quadratkilometer.“ Meldete Vikie umgehend.

Dann erreichte die Schattenschwinge ihr Ziel, den Tempel und Palastbezirk, das Religiöse und Politische Zentrum des Imperiums. Der ganze Bezirk war von Kilometer hohen Monolithen eingefasst welche mittels leistungsfähiger Scheinwerfer unwirklich strahlten. „Ich hätte nie gedacht das ich mal hier her komme.“ Stellte Nathan dann fest, immerhin war es nur wenigen außenstehenden Erlaubt diesen Bereich zu betreten. Schnell hatten sie dann auch den für sie reservierten Landeplatz gefunden, er befand sich auf einer von mehreren Plattformen die aus einem gewaltigen Gebäude herausragten. Dabei waren sowohl die Plattformen selbst, als auch die Stege welche sie mit dem Gebäude verbanden, mit Lichtquellen flankiert die einen niedrigintensiven Laserstrahl gerade in den Himmel schossen und dadurch eine imposante Atmosphäre erzeugten. „Diese Imperialen, Protz und Prunk wo man nur hinschaut.“ Meinte Janush daher kopfschüttelnd. „Ach tu doch nicht so ich hätte auch gerne so ein Wohnklo.“ Erwiderte Josh umgehend worauf alle Losprusten mussten. „Verkneift euch solche Kommentare ab jetzt besser, wir sind jetzt sowas wie Repräsentanten der Union.“ Meinte Ben dann tadelnd nachdem er wieder zu Atem gekommen war.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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27 Sep 2014 14:32 #68821 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nur wenig später war die Schattenschwinge gelandet und die Fünf liefen durch den zehn Meter hohen Korridor der in das Innere des Bauwerkes führte. „Ich komm mir irgendwie so klein vor.“ Stellte Viktoria dann fest als sie an einer der unzähligen, Relief verzierten, Säulen empor blickte welchen den Korridor flankierten und von hinten beleuchtet wurden. „Ich glaub das ist vom Architekten so geplant gewesen.“ Meinte Janush. Im nächsten Moment erreichten sie eine wirklich große Halle. Sie reichte vom Hunderte Meter tiefer liegende Boden bis hinauf zur Spitze des Bauwerkes und war an den Wänden von ebenso hohen Säulen umrandet. Hinter diesen, über fünf Meter dicken, Säulen verliefen ungefähr alle zwanzig Meter ausladende Balkone welche die einzelnen Stockwerke repräsentierten und Untereinader durch elegant geschwungene Treppen verbunden waren. Inmitten der Monströsen Halle Ragte ein weitere Monolith in die Höhe der von oben Bestrahlt wurde. „Das nenn ich mal ein Treppenhaus.“ stellte Josh umgehend fest. „Wie haben die das nur gebaut?“ fragte dann Nathan, dem absolut schleierhaft war wie die gewaltigen Säulen aufgerichtet worden sein sollten. „Vermutlich bestehen die Säulen aus einzelnen Elementen die aufeinander gestapelt worden sind, ehe man sie verkleidet hat.“ Mutmaßte Janush. Plötzlich trat dann ein älterer Mann mit strengem Blick, radikal kurz geschorenen Haaren und Bodenlangem Samtmantel heran und fragte: „Kapitän Danna und seine Besatzung?“, „Das ist Korrekt.“ bestätigte Nathan umgehend. „Folgt mir.“ Erwiderte der Mann und wandte sich ohne ein weiteres Wort um.

Nachdenklich betrachtete Herlan den Planeten um den das Formschiff kreiste durch eines der unzähligen Fenster, er wusste das dies in absehbarer Zukunft sein Zuhause werden würde, doch irgendwie fühlte er sich überhaupt nicht heimisch. „Was beschäftigt dich?“ fragte dann Erlanne und legte Herlan mütterlich-wohlwollend die Hand auf die Schulter. „Das weiß ich selber nicht.“ antwortete Herlan. „Ich weiß was du meinst. Ich glaube das sind die Nachwirkungen dieses schrecklichen Krieges.“ Erwiderte Erlanne. „Ich frage mich manchmal ob es das alles Wert war. Ich habe Aufzeichnungen gelesen, soweit ich es beurteilen kann haben wir alles nur noch schlimmer gemacht.“ Meinte Herlan dann. „Was meinst du?“ fragte Erlanne. „Die ganze Republik, ich meine es ging eigentlich nur Bergab. Während sich Kolonien unter Imperialer Kontrolle recht schnell erholten lebten wir bis zum bitteren Ende in halb verfallenen Städten und wurden von Plündererbanden Terrorisiert.“ Antwortete Herlan: „Der Preis der Freiheit war und ist es noch immer hoch.“ Erwiderte Erlanne. „Freiheit. Wo sind wir bitteschön frei? Wir sitzen mitten im All auf einem Haufen verrottender Schiffe fest.“ Erwiderte Herlan. „So darfst du das nicht sehen. Ja wir mögen im Moment nicht besonders begütert sein, aber wir haben niemanden der uns gegen unseren Willen zwingt irgendwelche Götzen an zu Beten.“ Konterte Erlanne.

„Da hast du zwar recht, aber ich würde vermutlich lieber Götzen anbeten als um das Überleben aller zu Kämpfen.“ Meinte Herlan. Erlanne schüttelte daraufhin nur den Kopf und meinte: „Du hast doch in der Schule gelernt welches Elend und Leid das Imperium über uns Gebracht hat.“, „Ja nachdem wir damals angefangen hatten auf sie zu schießen.“ Erwiderte Herlan weniger überzeugt. Zwar stimmte es das die Imperialen Truppen außerordentlich Brutal während der Arthanrebellion und auch bei jeder sich danach bietenden Gelegenheit, vor gegangen waren, allerdings war sich Herlan ziemlich sicher das ihre eigenen Leute keinen Deut besser waren. „Worüber streitet ihr zwei euch denn schon wieder?“ fragte dann Arkov der in diesem Moment in den Raum kam und ebenfalls einen ziemlich abgearbeiteten Eindruck machte. „Ich denke es wird Zeit das du deinem Sohn mal ins Gewissen redest.“ Meinte Erlanna daraufhin ehe sie Arkov einen kurzen Begrüßungskuss spendierte und sich dann in Richtung der Küche zurück zog. Arkov setzte daraufhin eine Fragende Miene auf und schaute Herlan an. „Ich habe nur Gesagt das ich daran zweifle ob wir das richtige tun.“ Meinte Herlan dann. „Was sollten wir den sonst tun?“ fragte Arkov daraufhin. „Wir könnten uns ergeben und ins Imperium zurück kehren, ich bin ziemlich sicher das Kaiserin Arianna sich dem nicht kategorisch verweigern würde.“ Antwortete Herlan. Arkov keuchte daraufhin schwer als er antwortete: „Bist du denn von allen guten Geistern verlassen?!“, „Schau dich doch mal um, die Republik existiert nicht mehr, falls sie es jemals getan hat. Unsere Leute sterben an Hunger oder mangelnder Medizin nur wegen der fixen Idee der Freiheit.“ Erwiderte Herlan.

„Die Freiheit, ist es Wert um jeden Preis geschützt zu werden. Nicht mal unter Androhung der Schlimmsten Folter würde ich sie verraten!“ meinte Arkov daraufhin aufgebracht. „Was bedeutet Freiheit für dich?“ fragte Herlan daraufhin. „In einem Staat zu leben der vom Volke selbst kontrolliert wird, nicht von einem Selbstherrlichen, arroganten und Realitätsfernen Tyrannen.“ Antwortete Arkov. „Ach die Republik wurde vom Volk kontrolliert? Komisch mich hat nie Jemand nach meiner Meinung gefragt.“ Erwiderte Herlan daraufhin. „Weil man nicht zu jeder nichtigen Entscheidung jeden einzelnen befragen kann. Außerdem fehlt dem durchschnittlichen Bürger das Sachverständnis um die komplexen Sachverhalte zu begreifen. Deshalb wählt man ja Repräsentanten welche dich dann im Parlament vertreten.“ Erklärte Arkov. „Du glaubst den Mist wirklich oder? Diese Repräsentanten haben nur nach sich selbst geschaut, das Volk war denen doch egal, sonst hätten sie diesen dämlichen selbstzerstörerischen Krieg gegen das Imperium nie begonnen.“ Erwiderte Herlan. „Es ist die Pflicht eines jeden Arthan dem Imperium so viel zu schaden wie möglich.“ Meinte Arkov daraufhin wurde jedoch leiser, es war ein offenes Geheimnis dass das System zuletzt immer schlechter funktioniert hatte, er selbst war ja alles andere als zufrieden mit dem Rat gewesen.

Nathan stand unterdessen in einer der unzähligen Hallen des Imperialen Palastes und wartete darauf das er weiter gelassen wurde. Dabei vermutete er das man sie mit Absicht warten ließ damit die, durchaus imposante, Architektur sie noch etwas einschüchtern konnte. Dann öffneten sich die riesigen Torflügel in den nächsten Raum und gaben den Weg in den Thronsaal frei. Nathan, Ben, Josh Janush und Viktoria warfen sich daraufhin kurze Blicke zu ehe sie die Schulterns strafften und durch die Tür gingen. Kaum hatten sie die gewaltigen Flügel, welche scheinbar komplett vergoldet waren, passiert schlossen sich eben jene wieder und vielen mit einem dezenten aber gut vernehmbaren Rumpeln zu. Direkt vor den Fünf am anderen Ende des Saales erhob sich ein wuchtiges Podest das über breite Stufen erreichbar war, auf jeder Stufe thronten dabei reich verzierte Feuerschalen, während die oberste Stufe von dem, nicht minder wuchtigen, Thron beansprucht wurde der den ganzen Raum zu dominieren schien. Schließlich erreichte Nathan ein, bedeutend kleineres, Podest das aus dem Boden ragte und offenbar markierte wie weit ein Gast sich dem Kaiser nähern durfte. Umgehend stoppte Nathan daher, zwar hatten sie nicht viele Flammengardisten gesehen, doch nur weil man sie nicht sah bedeutete das nicht das sie nicht da waren.

Arianna betrachtete die Fünf Menschen abschätzend, sie sahen so normal aus. Keine Spuren von Künstlichen Gliedmaßen oder grellgefärbten Haaren, offenbar waren die Vorurteile die im Imperium den Unionsiten gegenüber galten genauso falsch wie die Vorurteile der Arthan dem Imperium gegenüber. „Verneigt euch vor Kaiserin Arianna I. Rechtmäßiger Erbin des Flammenden Thrones und Herrscherin über alle Pyrianischen Kolonien!“ meinte dann einer der Zahl und namenlosen Diener in dem Saal. Zu Ariannas Überraschung folgten die Abgesandten der Union der Aufforderung sogar, wenn auch wiederwillig. „Erhebt euch und tragt euer Anliegen vor.“ Meinte Arianna dann, es war ihr herzlich egal ob man vor ihr kniete oder nicht, aufgrund des erhöht stehenden Thrones kam sie sich sowieso schon so riesig vor. „Ich danke Euch Kaiserin, mein Name ist Nathan Danna und ich habe Beweise die belegen das die Union das Imperium nicht angegriffen hat.“ Meinte dann einer der fünf, offenbar der Ranghöchste. „Ich weiß, Ihr behauptet dass das Schiff welches für die Übergriffe verantwortlich ist nicht von Menschenhand erschaffen wurde.“ Erwiderte Arianna. „Das ist Korrekt. Wir wissen nicht wer es gebaut hat, noch zu welchem Zweck oder was für ein Ziel es verfolgt, doch wir wissen mit Sicherheit dass es jedweden Widerstand gewaltsam aus dem Weg räumt. Auch unsere Streitkräfte hatten bereits einen Verlustreichen Zusammenstoß mit diesem Schiff.“ Bestätigte Nathan umgehend.

„Wenn dem so ist, weshalb hat dann ein, bestätigter weise aus Unionsschiffen bestehender, Gefechtsverband die Imperiale Grenze verletzt und Patrouillen angegriffen?“ fragte Arianna umgehend. Nathan schaute daraufhin betreten zur Seite, vor dieser Frage hatte er wirklich Angst gehabt. „Es war nicht die Absicht unsere Führung einen Kampf zu Provozieren, wir wollten lediglich Informationen sammeln um unsere Chancen bei einem weiteren Kampf mit diesem Schiff zu verbessern. Die Konfrontation mit den Imperialen Schiffen war unglücklich.“ Erklärte Nathan dann. „Eure Führung hätte sich auch über die offiziellen Kanäle mit mir in Verbindung setzen können um mich über diese Geschehnisse in Kenntnis zu setzen.“ Stellte Arianna dann fest. „Kaiserin wie Ihr sicherlich wisst, bin ich kein offizieller Repräsentant, ich bin nur Soldat der verhindern will das alles was er kennt und liebt in einem Sinnlosen Krieg vernichtet wird. Ich kann euch daher nicht erklären was unsere Führung zu diesen Entscheidungen getrieben hat.“ Antwortete Nathan. „Ich verstehe und ich bin mit euch einer Meinung das wir im Moment andere Problem haben. Geheimrat Deskar hat mich in Kenntnis gesetzt das dieses Schiff euren Daten zufolge eine ernst zu nehmende Bedrohung darstellt. Nehmt Kontakt zu eurer Regierung auf Nathan Danna und sagt ihnen das ich bereit bin die vergangenen Differenzen zu vergessen bis dieses fremde Schiff vernichtet wurde. Dann sehen wir weiter.“ Erwiderte Arianna. „Ich danke euch Kaiserin.“ meinte Nathan umgehend ehrlich erleichtert. „Ihr könnt euch entfernen.“ Meinte Arianna dann abschließend.
~~~Edne Kapitel 36~~~

mfg.: Tg

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04 Oct 2014 11:29 #69086 by Todesgleiter
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Kapitel 37:

Es war bislang ein völlig ereignisloser Tag gewesen und Lorence saß dementsprechend unmotiviert auf seinem Stuhl an Bord seines neuen Flaggschiffes, welches eigentlich einer Genossenschaft von Händlern gehörte welche die „Schützende Hand“ als Eskortschiff für ihre Handelsreisen in den ehemaligen Arthanraum genutzt hatten. Zwar war die Bewaffnung gegen kleinere Ziele ausreichend doch gegen alles was größer als eine Fregatte war wurde es Kritisch. Die Schützende Hand war einfach nicht als Kriegsschiff entworfen worden, genau wie der Rest von Lorence „Flotte“. Er hatte keine Ahnung wie er mit derartigen Schiffen eine Imperiale Flotte aufhalten sollte. Er hoffte daher das er um einen Kampfeinsatz herum kam, immerhin hatte das Imperium einen Waffenstillstand vorgeschlagen, aus absolut schleierhaften Gründen immerhin war ihre offensive Gut voran gekommen. Er hoffte daher das die von ihm initiierte Geheimoperation Erfolg gehabt hatte. Plötzlich aktivierte sich dann der im Schreibtisch integrierte Holoschirm und verplemperte einige Zeit damit ein kurzes Werbevideo für die Handelsgenossenschaft der das Schiff gehörte ab zu spielen. Dann erschien das Logo der Unionsflotte, ein Bläulicher Schild aus dem vier Blitze zuckten und kurz darauf blickte Lorence, einmal mehr, in die eiskalten Augen Indiras.

„Ma’am.“ Grüßte Lorence daher. „Ein gewisser Nathan Danna hat soeben Kontakt mit dem Oberkommando der Flotte Kontakt aufgenommen und zwar von Pyrus I. Es ist ihm offenbar gelungen Kaiserin Arianna davon zu überzeugen das wir nicht für die Angriffe auf das Imperium verantwortlich sind.“ Erwiderte Indira umgehend. Lorence Atmung beschleunigte sich daraufhin, wie es schien war sein Plan auf gegangen, dann war wohl doch noch nicht aller Tage ende. „Ich Vermute das dies alles von Ihnen geplant wurde, Respekt Admiral, ich hätte Ihnen das nicht zu getraut.“ Fügte Indira dann an wobei tatsächlich eine minimale Spur von Anerkennung in ihrer Stimme zu hören war. Lorence schwieg daraufhin, wenn er zugab mit der ganzen Sache in Verbindung zu stehen hatte Indira alles was sie brauchte um ihn wegen Hochverrats fest zu nageln. „Wie dem auch sei, Mr. Danna unterstand zu Letzt Ihrem Kommando Admiral, der Wissenschaftsrat hat Sie daher zum Verbindungsoffizier berufen, da Mr. Danna nun eine Art Diplomatenstatus genießt. Ich muss Ihnen wohl nicht sagen wie viel auf dem Spiel steht, es ist lange her das wir einen direkten Diplomatischen Kanal zum Imperium hatten, bauen Sie bloß keinen Mist.“ Meinte Indira dann als sie merkte das sie es nicht geschafft hatte Lorence aus der Reserve zu locken. „Ich verstehe, ich mache mich sofort auf den Weg nach Mynius Ma’am.“ Erwiderte Lorence. „Gut, Indira Ende.“ Meinte Indira dann ehe sie die Verbindung beendete. Lorence atmete daraufhin einmal tief durch, sah sich nochmal in dem Büro um und murmelte: „Hoffentlich sehe ich das hier nie wieder.“ Ehe er sich umwandte und den Raum verlies.

Herlan überwachte unterdessen einmal mehr die Fortschritte auf den Biodecks des okkupierten Formschiffes. Es ging zwar gut voran, doch trotzdem war es absehbar das sie nicht alle durchbringen würden. Schon jetzt vielen ihnen bereits angeschlagenen Menschen reihenweise wegen Mangelernährung um. Zwar hatten sie bei der Rodung des Urwaldes jede Menge Biomaterial geerntete, Problematischer weise eignete sich das meiste davon jedoch nicht für den Menschlichen Verzehr da dem Menschlichen Körper die Verdauungsenzyme fehlten um Blätter oder Holzstücke verwerten zu können. „Bis der Planet soweit ist, ist die Hälfte von uns längst krepiert.“ dachte sich Herlan dann und hieb mit der Faust in die Luft, er hasste es machtlos zu sein, etwas das er vermutlich von seinem Vater hatte. Plötzlich trat dann einer der Arbeiter an ihn heran, ein kleiner Rundlicher Mann mit Rotem Gesicht und Hamsterbacken. „Herlan Szewd?“ fragte er dann. „Ja, warum?“ antwortete Herlan. „Weil ich dir vielleicht helfen kann.“ Antwortete der Mann geheimnisvoll. „Wie meinst du das?“ fragte Herlan daraufhin verwirrt, aber auch alarmiert. „Ganz einfach, ich habe einflussreiche Freunde. Ich könnte veranlassen das ein Versorgungskonvoi voller Nahrung und Medikamente hier her fliegt.“ Antwortete der Mann. „Was verlangst du als Gegenleistung“? fragte Herlan daraufhin. „Nicht viel, lediglich einen kleinen Gefallen. Ich bin ein Leidenschaftlicher Hobby Astronom. Sämtliche Navigationskarten über welche die Flotte verfügt würde ich als ausreichend empfinden.“ Antwortete der Mann. „Und was willst du mit den Karten?“ fragte Herlan umgehend, irgendwie kam ihm das Spanisch vor.

„Ganz einfach nach Anzeichen für Kosmische Anomalien suchen, wie gesagt ich bin Hobby Astronom.“ antwortete der Mann. „Diese Karten sind aus Strategischer Sicht sehr wertvoll da man aus ihnen die Positionen aller Schiffe und Stationen der Republik einsehen kann, zudem ist es auch möglich unseren aktuellen Standort heraus zu finden.“ Erwiderte Herlan. „Natürlich, aber wem sollte ich sie schon geben? Wir haben keinerlei Kontakt zur Außenwelt und mir würde das Wissen über unseren Standpunkt wohl nicht viel nützen, insbesondere da ich ihn auch sehr viel einfacher herausfinden könnte, oder?“ konterte der Mann. „Damit hast du recht.“ Stimmte Herlan zu. Zwar gab es keine Hinweise darauf das der Mann ein Falsches Spiel spielte, allerdings sagte Herlans Bauchgefühl ihm das hier irgendetwas mächtig faul war. „Ich muss das erst mit meinem Vater besprechen, wie heißt du?“ meinte Heran dann. „Hektor Damain.“ Antwortete der Mann. „Gut Hektor, ich werde mich melden.“ Erwiderte Herlan umgehend,. „Sehr gut.“ Meinte Hektor daraufhin ehe er sich entfernte und seine Feldarbeit wieder aufnahm. Herlan setzte sich daraufhin ebenfalls sofort in Bewegung diese Neuigkeiten würden Arkov bestimmt interessieren, egal ob das Angebot eine Falle war oder nicht.

Arianna hatte sich unterdessen die neuesten Erkenntnisse Deskars das unbekannte Feindliche Rauschiff betreffend an. Ernüchternder Weise war auch der IFM unfähig gewesen mehr über das mysteriöse Schiff heraus zu finden als die Union. Allerdings war es dem weit verzweigten Aufklärungsnetz zumindest Gelungen das Schiff zu entdecken nachdem man dank den Informationen über das Schiff wusste nach was man eigentlich suchte. „Es kommt also genau hier her?“ fragte Arianna, nur um sicher zu gehen. „Ja Kaiserin, unsere Sensornetzwerke haben es erfasst. Es bewegt sich im Normalraum fort, allerdings mit ungeheuer Geschwindigkeit und es kommt direkt auf Pyrus I zu.“ Bestätigte Deskar. „Ich dachte es ist Physikalisch unmöglich ein Objekt ohne Tricks auf Überlichtgeschwindigkeit zu beschleunigen?“ fragte daraufhin Siandra. „Das dachte wir auch Matriarchin, deshalb haben unsere Sensoren das Schiff auch zuvor nicht entdecken können, sie haben schlichtweg nicht nach Festen Objekten gesucht die sich derart schnell bewegen.“ Antwortete Deskar. „Dann muss die Technologie dieses Schiffes immens fortschrittlich sein und das Verständnis seiner Erbauer für die Naturwissenschaften das unsere um Jahrhunderte übertreffen, schlechte Vorrausetzungen für eine Konfrontation. Ich empfehle zusätzliche Schiffe zum Schutz des Pyrus Systems ab zu stellen Kaiserin.“ meinte Arkintec daraufhin welcher der Versammlung in Hologramm Form beiwohnte da die Inferno noch immer im Unionsraum verweilte.

„Ich stimme euch zu General Militäradjutant. Kehrt nach Pyrus zurück. Die Gesamte Titanendivison sowie alle nicht zur Sicherung des eroberten Territoriums notwendigen Schiffe sollen umgehend hier her kommen.“ Erwiderte Arianna daraufhin, sie hatte ein richtig mieses Gefühl wenn sie an dieses Schiff dachte, auch da sein Erscheinungsbild zu den Mysteriösen Objekten in ihren Visionen passte. „Ich mache mich umgehend auf den Weg Kaiserin.“ betätigte Arkintec sofort. „Gut.“ Meinte Ariana lediglich daraufhin etwas einsilbig. Arkintecs Hologramm verneigte sich daraufhin kurz ehe es verblasste. „Ludiana.“ Meinte Arianna dann. „Ja Kaiserin?“ fragte Ludiana umgehend. Geh zum Botschafter der Union und informiere ihn über den Kurs dieses Schiffes, erbitte die Unterstützung der Union, ich habe die Vermutung das wir alle Hilfe gegen dieses Schiff Brauchen werden.“ Meinte Arianna etwas monoton. „Wegen den Visionen?“ fragte Ludiana dann sehr leise so dass es außer Arainna niemand hören konnte. „Ja, dieses Schiff es hat etwas damit zu tun.“ bestätigte Arianna. „Wie Ihr wünscht.“ meinte Ludiana dann lauter und machte einen höfischen Knicks ehe sie aus dem Raum eilte. „Kaiserin, Ihr wisst das ich euch niemals widersprechen würde, aber...“ setzte Deskar an ehe Arianna die Hand hob und ihn zum verstummen brachte. „Ich weiß, ein Militärpakt mit unseren bisherigen Feinden könnte den Eindruck von Schwäche vermitteln. Ich vertraue euren Fähigkeiten die Bevölkerung ruhig zu halten Geheimrat.“ Meinte Arianna dann. Deskar nickte daraufhin lediglich. „Ich ziehe mich zur Meditation zurück.“ meinte Arianna dann und erhob sich aus ihrem Thron, sie musste nachdenken, außerdem hoffte sie das die Flammen ausnahmsweise ein paar Antworten parat hatten.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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04 Oct 2014 11:30 #69087 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nathan inspizierte währenddessen die ihm zu gewiesenen Räumlichkeiten und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, alleine das Schlafzimmer war größer als seine ganze Kabine auf Theta-1. „Hier lässt es sich aushalten...“ dachte er sich daher während er mit der Hand über das Bett strich. Zwar musste er sich nach der eher nüchtern grau gehaltene Ausstattung der Schattenschwinge erst an die vielen Ocker und Goldtöne gewöhnen in denen die Wände gehalten waren doch trotzdem war er positiv beeindruckt, für ein einfaches Diplomatenquartier war diese Unterkunft wirklich beindruckend, immerhin hatte er einen Privaten Minipool im Badezimmer samt zugehörigem Liege und Sauna Bereich. Plötzlich störte dann ein dezenter, aber gut vernehmbarer, Glockenton Nathans Gedanken worauf er sich in Richtung der Tür bewegte. Sobald er ebenjene erreicht hatte betätigte er einen kleinen in der Wand eingelassenen Knopf was die Tür veranlasste sich zu öffnen. „Botschafter Danna, ich habe eine Mitteilung von Kaiserin Arianna für euch.“ Meinte daraufhin umgehend eine verneigte junge Frau welche ein, für den Imperialen Hof offenbar übliches, wallendes Gewand trug. „Stehen Sie schon auf.“ Meinet Nathan daraufhin, irgendwie war es ihm Peinlich wenn man sich vor ihm verbeugte.

Die Frau erhob sich umgehend, vermeid es jedoch Nathan ins Gesicht zu schauen, vermutlich gehörte das zur Imperialen Etikette. „Kommen Sie doch rein.“ bot Nathan daraufhin an. „Wie Ihr wünscht Botschafter.“ Antwortete der Frau und trat über die Türschwelle so dass sich die Tür hinter ihr schließen konnte, machte jedoch keinen weiteren Schritt. Nathans schüttelte daraufhin innerlich den Kopf, Imperiale nahmen alles so furchtbar genau. „Also was möchte mir Kaiserin Arianna mitteilen?“ fragte Nathan dann und gab den Versuch auf die Frau durch Freundlichkeit dazu zu bringen eine Menschliche Regung zu zeigen. „Es ist Geheimrat Deskar gelungen das von euch identifizierte Feindschiff zu orten, es befindet sich zur Zeit auf dem Weg hier her. Kaiserin Arianna möchte daher die Unterstützung der Technokratischen Union erbeten.“ Antwortete die Frau. „Sie meinen das Ding kommt nach Pyrus?“ fragte Nathan daraufhin, nur um sicher zu gehen. „Ja Botschafter.“ Bestätigte die Frau. „Ich verstehe, ich werde meinen vorgesetzten kontaktieren.“ Meinte Nathan daraufhin, ihm war durchaus klar das dies eine einmalige Chance sein könnte das seit kurzem ziemlich unterkühlte bis feindselige Verhältnis zwischen der Union und dem Imperium zu retten. Gerade als Nathan sich dann zu seiner Kommunikationskonsole begeben wollte, stellte er fest das die Frau noch immer wie angewurzelt an derselben Stelle stand. „Äh haben Sie sonst noch was zu sagen?“ fragte er daher leicht verwirrt. „Nein Botschafter Danna.“ Antwortete die Frau. „Und wieso bewegen Sie sich dann nicht? Nicht das ich was gegen ihre Anwesenheit hätte, aber es macht mich doch leicht nervös wenn jemand wie zur Salzsäule erstarrte in meinem Empfangsraum steht.“ erwiderte Nathan. „Wünscht Ihr das ich nun gehe?“ fragte die Frau daraufhin und klang dabei ähnlich verwirrt wie Natan. „Nein, äh ja, äh ich meine wir sind doch fertig oder? Dann können Sie doch gehen oder nicht?“ meinte Nathan daraufhin. „Wie Ihr wünscht.“ Meinte die Frau daraufhin mit einer weiteren Verbeugung ehe sie den Raum verlies. „Das hast du aber toll gemacht Herr Botschafter.“ Dachte sich Nathan daraufhin und nahm sich vor sich mit dem Imperialen Protokoll zu befassen um derartige Situationen in Zukunft zu vermeiden. Zuerst musste er sich jedoch um seine eigentliche Aufgabe kümmern, immerhin gab es einen Offiziellen Gesuch der Kaiserin an die Union.

„Hat er zufällig erwähnt woher diese Hilfsgüter stammen sollen?“ fragte Arkov weniger überzeugt, wie Herlan hatte auch er ein Schlechtes Gefühl bei dem Angebot das Hektor Herlan unterbreitet hatte. „Nein hat er nicht.“ Antwortete Herlan. „Hmm da stimmt was nicht.“ Stellte Arkov umgehend fest. „Das sehe ich auch so.“ stimmte Herlan zu. „Warum seht ihr Männer nur immer die negativen Seiten? Vielleicht ist es ja wirklich ein ehrliches Angebot.“ Meinte Erlanne daraufhin. „Das glaube ich weniger. Alleine die Tatsache das dieser Hektor noch Kontakt zu seinen so genannten Freuden hat obwohl wir weit vom Besiedelten Raum weg sind ist ein Zeichen dafür das hier einiges nicht mit rechten Dingen zu geht.“ Erwiderte Arkov. „Was glaubst du, IFM?“ fragte Herlan daraufhin. „Möglich, aber unwahrscheinlich. Wenn die Informationen wollten würden sie es geschickter einfädeln.“ Antwortete Arkov. „Vielleicht der Unionsgeheimdienst.“ Mutmaßte dann Herlan. „Auch möglich, aber warum sollten die sich für uns oder unsere Navigationskarten interessieren?“ erwiderte Arkov. „Stimmt.“ Stimmte Herlan zu. „Na seht ihr, alle Bösen Jungs scheiden aus.“ Meinte daraufhin Erlanne Siegessicher. „Ich trau ihm trotzdem nicht.“ Erwiderte Herlan. „Ich auch nicht, aber wir haben kaum ne Wahl, ohne diese Lieferung haben wir echte Probleme, sag ihm wir gehen darauf ein. Ich sorge unterdessen für ein paar Sicherheitsvorkehrungen.“ Meinet Arkov nachdenklich. „Wie du willst.“ Meinte Herlan und verließ den Raum, wobei er eine kleine Gestalt übersah die in einer dunklen Ecke neben der Tür kauerte.

Unterwegs grübelte Herlan weiter darüber nach was die wahren Motive Hektors sein mochten. Die Realität hatte ihn mehr als einmal gelehrt das es Gutmenschen aus Idealismus nicht gab, wenn jemand jemandem anderen half dann nur um einen Persönlichen Vorteil daraus zu ziehen. Auch die Erklärung des Hobby Astronomen wollte Herlan irgendwie nicht zufrieden stellen, zwar kannte er sich in Sachen Astronomie nicht sonderlich gut aus, aber er bezweifelte das Die Navigationskarten einem Astronomen wirklich viel nützten, insbesondere da sie bis auf ihren jetzigen Standort lediglich den schon vor langem Kartographierten und erschlossenen Raum behandelten. Allerdings musste er seinem Vater r insofern zustimmen das sie kaum eine andere Wahl hatten als auf Hektors Angebot ein zu gehen so lange es auch nur den Hauch einer Chance gab das er die Wahrheit sagte, alles andere kahme dem Mord durch Unterlassung gleich.

Schließlich hatte Herlan das Biodeck erreicht auf dem Hektor Arbeitete und hatte ihn auch schnell gefunden da er gut sichtbar auf einer Arbeitsmaschine saß und scheinbar gerade Brotzeit machte. „Hektor Damian?“ meinet Herlan dann. Hektor drehte sich umgehend herum und legte sein Angebissenes Gurken-zwiebel Sandwich zurück in eine kleine Box die neben ihm stand. „Herlan Szewd.“ meinet Hektor daraufhin. „Wenn du willst steht der Deal, alle Navigationskarten gegen eine Lieferung von Nahrungsmitteln und Medizinischen Versorgungsgütern.“ Meinte Herlan umgehend. „Sehr gut, ich werde meine Freunde in Kürze kontakten!“ meinte Hektor umgehend. „Eine Frage noch.“ Meinte Herlan dann. „Ja?“ fragte Hektor umgehend. „Woher stammen diese Versorgungsgüter?“ fragte Herlan daraufhin. „Mach dir keine Sorgen, meine Freunde sind mächtige Industriemagnaten, die Güter werden völlig Legal in ihren Besitz gelangt sein.“ Beruhigte Hektor sofort. „Gut.“ Meinte Herlan und drehte sich um, jetzt hatte er ein richtig mieses Gefühl.
~~~Ende Kapitel 37~~~

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11 Oct 2014 19:16 #69219 by Todesgleiter
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Kapitel 38:
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Arianna beschäftigte sich nun schon geraume Zeit damit einen wahren Berg aus Nachrichten ab zu arbeiten der während ihres Ausfluges an die Grenze und auch davor angefallen war, es war doch erstaunlich wie viele Dokumente ihrer Persönlichen Kontrolle bedurften. Dabei stolperte sie auch über einige Routine Berichte Deskars in denen eine Flüchtlingsflotte der Arthan erwähnt wurde. Umgehend betätigte sie daher einen Knopf in ihrem Thron worauf das holographische Abbild Deskars vor ihr Auftauchte. „Was ist euer Wunsch Kaiserin?“ fragte Deskar sofort nachdem sich sein Hologramm aufgebaut hatte. „Ihr habt in einigen Eurer Berichte eine Flüchtlingsflotte der Arthan erwähnt, weshalb habt Ihr dies nie erwähnt?“ fragte Arianna umgehend. „Ich hielte es nicht für notwendig Kaiserin, sie stellen keine Bedrohung dar und werden vermutlich in Kürze ausgelöscht sein.“ Antwortete Deskar. „Weshalb ausgelöscht?“ fragte Arianna umgehend nach. „Das Randwelten Kartell hat sich mit dem Itani Syndikat und Wegelagerern verbündet nachdem Eure Truppen sie aus ihren Territorien vertrieben haben, sie haben den Flüchtlingen eine Falle gestellt die in Kürze zuschnappen wird.“ Antwortete Deskar erneut. „Wie kurz?“ fragte Arianna umgehend. „Die Flotte hat sich schon auf den Weg gemacht Kaiserin.“ antwortete Deskar. „Kennen wir die Koordinaten ihrer Flüchtlingsflotte?“ fragte Arianna daraufhin. „Selbstverständlich Kaiserin.“ Antwortete Deskar. „Übermittelt die Koordinaten Militäradjutant Arkintec, sowie sämtliche Informationen über den Bevorstehenden Angriff auf die Flotte.“ Befahl Arianna daraufhin. „Darf ich erfahren was Ihr vorhabt Kaiserin?“ fragte Deskar daraufhin. „Ich möchte ein Sinnloses Blutbad verhindern.“ antwortete Arianna. Deskar zuckte daraufhin kurz mit den Augenbrauen meinte jedoch: „Ich verstehe Kaiserin.“, „Gut.“ Meinte Arianna und beendete die Verbindung.

Sobald die Verbindung mit Deskar dann beendet war betätiget Arianna einen weiteren Knopf, welcher eigentlich eine Verbindung zu Arkintec etablieren sollte, allerdings geschah nichts. Arianna legte die Stirn daraufhin in Falten, es passte nicht zu Arkintec sie bewusst zu Ignorieren, es musste also einen anderen Grund haben. Glücklicher weise hatte sie als Kaiserin Zugriff auf das Sicherheitssystem des Palastes und lies Arkintec vom Sicherheitscomputer orten. Dieser wurde auch schnell fündig und lokalisierte ihn im Hauptkasernentrakt welcher der Unterbringung der Flammengarde diente. Arianna überlegte kurz ob sie einen Diener schicken sollte, entschloss sich jedoch die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Vor dem Thronsaal begegnete sie Beldanna welche fragte: „Wo willst du denn hin?“, „Sagen wir ich gehe jemanden besuchen.“ Meinte Arianna. „Ich verstehe.“ erwiderte Beldanna daraufhin kritisch. „Wenn ich den ganzen Tag nur auf diesem Thron rumsitze schlafen mir die Füße ein, ich brauche etwas Bewegung.“ Konterte Arianna, sie wusste das Beldanna eine Abneigung dagegen hatte wenn sie etwas selbst erledigte anstatt einen Dienstboten zu senden. „Wie du meinst.“ meinte Beldanna daraufhin. Arianna warf ihr daraufhin noch einen kurzen Blick zu ehe sie, samt ihrem Gefolge aus Leibwachen und Dienern, wieder in Bewegung setzte.

„Sie erbittet unsere Hilfe?“ fragte Lorence ungläubig. „Ja Admiral.“ Bestätigte Nathan. „Na die ist ja mal Lustig.“ stellte Lorence daraufhin fest. „Auf mich hat sie nicht so gewirkt als wäre ihr nach Scherzen zumute, sie weiß etwas über dieses Kristallschiff das wir noch nicht wissen und das wird ihrer Reaktion nach nichts Gutes sein.“ erwiderte Nathan. „Mag ja sein, aber ich bezweifle das unsere Führung bereit ist dem Imperium zu helfen nachdem sie ein gutes Viertel unsere Territoriums gewaltsam annektiert haben.“ meinte Lorence umgehend Realistisch. „Ich weiß, aber wir müssen die Dinge anders betrachten.“ erwiderte Nathan umgehend. „Was gibt es da anders zu betrachten? Der Großteil unserer Bevölkerung dürfte es gerade recht kommen wenn das Imperium vernichtet wird.“ Stellte Lorence fest. „Schon möglich Admiral, aber wir haben hier eine Historische Chance die Gräben zwischen uns und dem Imperium zu überwinden, wenn wir ihnen helfen dürfte das unsere Position in Diplomatischen Verhandlungen verbessern.“, „Mit dem Imperium Verhandeln? Halten Sie das wirklich für möglich?“ fragte Lorence ungläubig. „Kaiserin Arianna ist jung, nicht so festgefahren in ihrer Denkweise wie ihre Vorgänger.“ Antwortete Nathan.

„Ich verstehe, aber trotzdem wenn das Imperium vernichtet wird, oder zumindest stark geschwächt, sind Verhandlungen nicht mehr nötig.“ Meinte Lorence daraufhin. „Denken Sie Militärstrategisch Admiral. Wenn dieses Kristalschiff mit dem Imperium fertig ist, wen wird es sich wohl als nächstes Schnappen?“ konterte Nathan umgehend. „Gutes Argument.“ Stimmte Lorence zu. Dann meinte er: „Also gut ich werde das weiterreichen. Es macht mehr Sinn diesem Schiff mit vereinten Kräften entgegen zu treten.“, „Danke Admiral.“ Erwiderte Nathan umgehend. „Warten Sie, noch hat der Wissenschaftsrat nicht zugestimmt und auch Indira hat da noch ein Wörtchen mit zu reden.“ Meinte Lorence daraufhin. Nathan nickte Daraufhin resigniert, Indira war Militärstrategin, sie würde die Militärische Notwendigkeit eines temporären Bündnisses vermutlich schnell erkennen, der Rat jedoch neigte zu geringfügiger Realitätsferne. „Hoffen wir einfach das sie die Realität akzeptieren. Es wird Kaiserin Arianna mit Sicherheit auch nicht leicht gefallen sein dieses Hilfegesuch auf zu geben, wir müssen eben auch über unseren Schatten springen.“ Meinte Nathan dann. „Damit haben Sie recht, wir werden ja sehen, Lorence Ende.“ Erwiderte Lorence daraufhin.

Mit einem grellen Lichtblitz und einer gewaltigen Gravitationswelle sprang ein verband aus dutzenden größeren Schiffen in den Orbit, direkt neben das Formschiff. „Bestätige Ankunft des Konvois General.“ Meldete der Sensoroffizier umgehend. „Taktische Analyse?“ meinte Arkov daraufhin. „Die Schiffe verfügen nur über schwache Schilde und begrenzte Manövrierbarkeit, lediglich Abwehrbewaffnung.“ Antwortete der Sensoroffizier. „Passt zu Großraumtransportern.“ stellte Herlan umgehend fest. Arkov nickte daraufhin, bisher war alles stimmig. „Wartet bis sich die Besatzung der Schiffe von dem Sprung erholt hat, dann will ich umgehend von jedem einzelnen Schiff die Ladungsunterlagen haben.“ Befahl Arkov dann. „Glaubst du denn die würden es in ihren Ladungsbüchern vermerken wenn sie irgendwas dabei hätten das uns nicht gefällt?“ fragte Herlan kritisch. „Nein, aber ich habe vor die Schiffe von Marineinfanterie durchsuchen zu lassen und wehe da stimmt was nicht mit den Ladungslogs überein.“ Antwortete Arkov. „General, eines der Schiffe sendet einen automatischen Notruf, es scheint das bei dem Sprung der Hauptreaktor beschädigt wurde!“ meldete dann umgehend der Kommunikationsoffizier. „Ist das bestätigt?“ fragte Arkov umgehend nach. „Bestätige Anstieg der Elektromagnetischen Verzerrungen um das Schiff, außerdem heizt sich der Reaktorkern auf.“ Antwortete der Sensoroffizier sofort.

Schickt sofort ein Rettungsteam darüber, wir müssen die Besatzung raus hohlen!“ befahl Arkov umgehend. „Und die anderen Schiffe? Ihre Formation ist zu eng, wenn eines explodiert besteht die Gefahr das die Trümmer oder die Plasmawelle die umliegenden Schiffe ebenfalls schwer beschädigen.“ Fragte Herlan. Arkov überlegte daraufhin kurz, bis die Besatzung der Frachter fähig war ihre Schiffe aus dem Gefahrenbereich zu manövrieren würde es vermutlich zu spät sein, er entschloss sich daher für eine andere, nicht ganz ungefährliche, Vorgehensweise. „Magnetharpunen bereit machen, wir schleppen das beschädigte Schiff ab!“ befahl er daher. „Magnetharpunen haben Ziel erfasst!“ meldete der Waffenoffizier sofort. „Feuer!“ erwiderte Arkov lediglich. Sofort schossen sechs Harpunen auf das Frachtschiff los um sich kurz darauf an seiner Außenhaut fest zu krallen. „Langsam beschleunigen, ich will das Schiff nicht Zerreisen.“ Meinte Arkov dann. Sofort setzte sich der Schlachtkreuzer in Bewegung und schleppte den Frachter dabei hinter sich her. „Da stimmt was nicht.“ Meinte der Navigationsoffizier daraufhin sofort. „Warum?“ fragte Arkov alarmiert, „Dieser Frachter ist viel zu leicht für seine Größe.“ Antwortete der Navigationsoffizier. „Achtung starke Elektromagnetische Entladung geortet!“ meldete dann der Bordcomputer ungefragt nur Sekunden bevor es dunkel auf der Brücke wurde.
~~~forstetzung im nächsten Post~~~

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11 Oct 2014 19:17 #69220 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

Arianna erreichte unterdessen den primären Kasernentrakt, während die Zugänge und Empfangshallen ähnlich protzig wie der Rest des Palastes wirkten, dominierte im inneren jedoch recht schnell eine eher zweckdienliche Architektur. Davon ließ sich Arianna jedoch nicht stören, die Korridore im Hauptakt waren ihre sowieso viel zu hoch, da sie sich darin immer so klein fühlte. Unterwegs durch die Gänge begegnete Arianna mehreren Gardisten die teilweise all ihre Disziplin aufbringen mussten um ihre Überraschung zu verbergen, es war bislang nicht oft vorgekommen das der Kaiser diesen Bereich seines Palastes betreten hatte. Schließlich erreichte sie eine von vielen Simplen Türen die lediglich mit einer Nummer bezeichnet waren und alle fünfzig Meter von dem Korridor abgingen. Laut den Statusmeldungen des Palastcomputers befand sich Arkintec irgendwo dahinter. Ohne lange zu überlegen öffnete Arianna die Tür, sie war immerhin die Kaiserin und hatte demnach überall zutritt. Kaum hatte sich die Tür geöffnet stellte sie jedoch fest das es hin und wieder trotzdem klüger war sich an zu melden. Die Tür führte in einen der Umkleideräume der Garde und war gerade voll belegt.

Als der erste, Halbnackte, Gardist Arianna bemerkte rief er laut: „Ehre der Kaiserin!“ und stellte sich mit seinen Kollegen in einem Ordentlichen Spalier auf. Arianna war daraufhin lediglich ausnahmsweise froh die Nanopaste zu tragen da sie knallrot anlief, allerdings wusste sie auch dass sie jetzt keinen Rückzieher mehr machen konnte und schritt bedächtig in den Raum hinein. Dabei versuchte sie die Durchtrainierten Körper nicht allzu genau zu mustern, konnte sich einige Neugierige Blicke jedoch nicht verkneifen. Auch einige der Zofen, inklusive Ludiana, aus Ariannas persönlichem Gefolge warfen durchaus neugierige und stellenweise begehrliche Blicke auf die Männer, welche die Frauen ihrerseits mit gewohnter Starrsinnigkeit ignorierten. „Soldat, wo finde ich General Militäradjutant Arkintec?“ fragte Arianna dann nachdem sie etwa die Hälfte der Reihe abgelaufen war. „General Militäradjutant Arkintec befindet sich auf Trainingsplatz vier Kaiserin.“ Antwortete der Soldat ohne eine Miene zu verziehen oder sein gegenüber an zu schauen. „Und wo befindet ich dieser Platz?“ fragte Arianna leicht genervt nach. „Der Zugang befindet sich hinter dieser Tür Kaiserin.“ antwortete der Soldat erneut und deutete auf eine weitere Tür die aus dem Raum heraus führte. „Danke, Ihr könnt euch Rühren.“ meinte Arianna daraufhin und lief auf die Tür zu, dabei hoffte sie inständig das sich dahinter nicht der Duschentrakt befand.

Nathan beschäftigte sich unterdessen mit der Besichtigung seiner neuen Wirkungsstätte auf Zeit. Zwar hatte die Union ihn zum vorläufigen Botschafter ernannt, doch er wusste das es nur eine Frage der Zeit war bis ein „richtiger“ Diplomat diesen Platz ausfüllen sollte. Vorausgesetzt natürlich die Diplomatische Beziehung blieb bestehen. „Ganz schön eindrucksvoll.“ Meinte dann Viktoria die Nathan entgegen kam und sich dabei fast den Hals verrenkte, bei dem Versuch die Kunstvollen Deckenfresken zu bestaunen. „Ja, sag mal sind deine Räumlichkeiten auch so gigantisch?“ erwiderte Nathan. „Größer als das erste Schiff mit dem ich geflogen bin.“ Antwortete Viktoria grinsend. „Ich habe gehört es soll hier auch mehrere Gartenanlagen geben, Lust eine zu suchen?“ meinte Nathan darauf. „Klar.“ Antwortete Viktoria und drehte sich herum. „Glaubst du das dass alles gut geht?“ fragte Viktoria dann plötzlich während die beiden, leicht planlos, durch die Korridore schlenderten. „Was meinst du? Die Diplomtische Beziehung zum Imperium? Ich habe mit Lorence gesprochen, er schaut was er tun kann um Kaiserin Ariannas Gesuch zu entsprechen, wenn er das hin bekommt können wir vermutlich einen weiteren Offenen Konflikt in näherer Zukunft vermeiden.“ Antwortete Nathan.

„Hoffen wir es, ich würde zu gerne mal hier shoppen gehen.“ Meinte Viktoria darauf was Nathan ein Grinsen entlockte. „Glaube nicht das die Imperiale Mode deinem Stil entspricht.“ Stellte Nathan dann fest. Immerhin trugen Frauen im Imperium eigentlich Ausschließlich lange Gewänder in gedeckten Farben unter denen man so gut wie keine Haut mehr sehen konnte, wohingegen der Kleidungsstil in der Union definitiv etwas Provokanter war. „Hey mit so einem Abendkleid wäre ich auf jedem empfang der Hingucker!“ erwiderte Viktoria. „Kannst ja mal anfragen ob es hier auch so eine Art Palst Shop gibt. Diese Anlage ist ja wirklich eine Stadt für sich.“ meinte Nathan daraufhin. „Gute Idee!“ stimmte Viktoria begeistert zu. Im nächsten Moment begegneten die beiden Ben, der ebenfalls leicht Planlos wirkend durch den Korridor marschierte. „Da bist du ja, wollte dich grade suchen.“ meinte Ben zur Begrüßung an Nathan Gewand. „Warum?“ fragte Nathan umgehend. „Ich wollte mal anfragen ob du deine neue Position nicht dafür nutzen könntest uns anderen auch eine Kommunikationsmöglichkeit mit zu Hause zu beschaffen.“ Antwortete Ben. „Das dürfte sich einrichten lassen, es könnte nur passieren das der IFM mithört, da ihr keinen Diplomatenstatus habt.“ Erwiderte Nathan. „Wenn die Interessiert was ich mit meiner Familie bespreche....“ meinte Ben daraufhin schulterzuckend. „Ich schau mal was sich machen lässt.“ Erwiderte Nathan umgehend.

„Was ist passiert?“ fragte Herlan überrascht während die Notbeleuchtung sich zögerlich aktivierte und die davon schwebenden Besatzungsmitglieder in ihr rötliches Licht tauchte. „Eine EM Impuls. Ich hätte es wissen müssen.“ Meinte Arkov daraufhin. „Sämtliche Hauptsysteme ausgefallen, Notfallaggregate haben übernommen.“ Meldete dann der Waffenoffizier als die Künstliche Schwerkraft wieder einsetzte und sämtliche anwesenden leicht unsanft auf den Fussboden beförderte. „Was ist mit dem Transporter?“ fragte Arkov dann während er sich wieder aufrappelte und sich den Rücken hob. „Unbeschädigt, das war alles eine Finte!“ antwortete der Sensoroffizier alarmiert. „Status der restlichen Schiffe?“ fragte Arkov umgesehen. „Nahezu all unsere Schiffe sind Gefechtsunfähig General dieser Impuls hat sie völlig unvorbereitet erwischt.“ Antwortete der Kommunikationsoffizier. „Ich dachte Militärschiffe sind gegen EM Impulse Immun?“ fragte Herlan überrascht. „Sollten sie auch, aber es ist aufwändig sämtlich Systeme abzuschirmen und daher wurde auf passive Systeme verzichtet, man muss die Abschirmung erst aktivieren.“ Antwortete Arkov. „Super.“ Meinte Herlan. „Ich fand es auch schon immer kritisch.“ Stimmte Arkov zu. „General, da tut sich was.“ stellte dann der Sensoroffizier fest.

„Was?“ fragte Arkov umgehend. „Sie starten Jäger.“ Antwortete der Sensoroffizier. „Diese verdammten Hunde.“ Murmelte Arkov daraufhin ehe er fragte: „Sind unsere Jäger noch Kampfbereit?“, „Ja, die meisten waren abgeschaltet, sie sollten den Impuls unbeschadet überstanden haben.“ Antwortete der Waffenoffizier. „Gut, alle Besatzungen zu ihren Maschinen!“ befahl Arkov umgehend. „General, ich Orte Truppentransporter, sie wollen unsere Schiffe entern.“ Meldete dann der Sensoroffizier. „Alle Jäger starten sobald bereit, die Piloten sollen ein Defensivperimeter aufbauen, das Technische Personal kümmert sich darum das wir so schnell wie möglich wieder schießen können und der Rest schnappt sich ne Waffe und bereitet sich auf die Abwehr von Entertruppen vor!“ befahl Arkov daraufhin, worauf ein hektisches Durcheinander einsetzte.

Arianna hatte die Tür unterdessen erreicht und öffnete sie mit angehaltenem Atem, bereit sofort zu Seite zu schauen wenn es nötig ein sollte. Allerdings hatte sie Glück hinter der Tür gab es nur einen kurzen Korridor der in einen größeren Raum führte. Entschlossen lief Arianna daher in den Raum dessen Boden von dem feinen Sand bedeckt war der ursprünglich auf der ganzen Oberfläche des Planeten vorherrschend gewesen war. Direkt an der, völlig unverzierten, Wand des Raumes verlief ein schmaler, lediglich durch ein einfaches Geländer abgetrennter Weg der den ganzen Raum einmal umrundete und wohl dazu diente dem Spektakel in der Mitte aus sicherer Distanz zusehen zu können. Dort herrschte zur Zeit ein regelrechter Wirbel aus Körpern und Hölzernen Übungswaffen. Mit beinahe übermenschlicher Geschwindigkeit wirbelten die Soldaten umeinander herum und versuchten Treffer zu landen, in aller Regel ohne Erfolg da ihr gegenüber genauso gut wie sie selbst war. Trotz des hitzigen Gefechtes behielten die Soldaten jedoch offenbar ihre Umgebung im Auge da nur wenige Sekunden nachdem Arianna in den Raum getreten war, sich das Knäul auflöste und sich die Soldaten, gleich ihren Kameraden in der Umkleide, in einer ordentlichen Reihe aufstellten. Auch sie waren lediglich spärlich bekleidet, im Gegensatz zu den anderen jedoch mit Sand verdreckt.

Nun da sich das allgemeine durcheinander gelegt hatte erkannte Arianna auch Arkintec, er trug wie die anderen Soldaten lediglich eine eng anliegenden Hose, offenbar handelte es sich um eine Form von Trainingsuniform. „Generalmilitäradjutant, Ihr habt Euch nicht gemeldet, weshalb ich gezwungen war Euch hier zu suchen.“ Meinte Arianna dann. Arkintec verneigte sich daraufhin so tief das es sein wunder war das er nicht vornüber kippte und meinte: „Ich bitte Euch vielmals um Vergebung Kaiserin, ich vergas wohl meinen mobilen Kommunikator auf zu laden. Dies wird nie wieder vorkommen. Ich bin bereit jedwede Konsequenz oder Strafe zu erdulden die Ihr für angebracht haltet.“ Arianna wusste das Arkintec dies nicht einfach so sagte allerdings hatte sie sowieso nie ernsthaft vorgehabt ihn wegen so einer Kleinigkeit zu bestrafen, insbesondere da sie so in den Genuss von etwas Abwechslung gekommen war. „Das wird nicht nötig sein, erhebt Euch.“ Arkintec gehorchte der Aufforderung umgehend und richtete sich zu seiner vollen Größe auf. „Geheimrat Deskar hat mich über Vorkommnisse Informiert die unserer sofortigen Aufmerksamkeit bedürfen. Es handelt sich um eine Flotte aus Arthan Flüchtlingen die in eine Falle diverse Untergrundorganisationen getappt sind. Ich wünsche das Ihr umgehend eine Rettungsaktion einleitet.“ Erklärte Arianna dann. „Kaiserin, wir sollen Arthan retten?“ fragte Arkintec daraufhin leicht verwirrt. „Exakt.“ Bestätigte Arianna lediglich. „Wie Ihr wünscht, ich werde mich sofort darum kümmern Kaiserin.“ Meinte Arkintec sofort.
~~~Ende Kapitel 38~~~

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14 Oct 2014 14:45 #69351 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Chroniken des Feuers
Seltsam, jetzt auf einmal will Arianna die Reste der Arthaner retten, wo sie doch vorher alles dafür tat sie zu vernichten. Muss wohl was mit dem Kristallschiff zu tun haben. Ich wusste es ja, dass es irgendwann auf ein Bündnis hinaus laufen würde, um dem Kristallschiff gemeinsam Einhalt zu gebieten.^^
Fragt sich nur, ob sie es auch schaffen und ob es nicht sogar noch weitere davon gibt, immerhin schien das ja zunächst inaktiv gewesen zu sein und wie ein Asteroid oder Planetoid zu wirken, bis es befreit wurde. Doch von irgendjemanden muss es ja schließlich mal gebaut und dort vergessen/zurückgelassen wurden sein. Und diejenigen werden bestimmt irgendwann auch noch im Ganzen in Erscheinung treten.^^

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16 Oct 2014 20:13 #69398 by Lord Pa`ul
Replied by Lord Pa`ul on topic Die Chroniken des Feuers
Ich spekuliere mal ins blaue, das das Kristallschiff von der alten Erde ist?
Und das die Flammen eine uralte KI sind, die Arianne warnen will?

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18 Oct 2014 12:54 #69405 by Todesgleiter
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@Jack Hunter: Naja Arianna wollte die Republik Arthan zerstören, was sie ja auch bewerkstelligt hat. UNd da sie nie ein Freund von Sinnlosem Blutvergiesen war sieht sie eben eine Chance die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, wenn man dabei noch ein paar Piraten zurechtstutzen kann, umso besser :D

Ob es den IMperialen Streitkräften und eventuellen Allierten Gelingt das Krsitallschiff zu vernichten: Wer weiß :whistle: Immerhin ist es unglaublich mächtig, wobei man jedoch auch die Stärke der Menschlichen Armeen nicht vernachlässigen Sollte, Staaten die sich seit Jahrhunderten im Kriegszustand befinden tendieren dazu riesige Armaden auf zu stellen.

@Lord Pa'ul: Bischen früh für Spekulatius oder? Nikolaus ist doch erst am sechsten Dezember :P :D

@all: Weiter geht's:

Kapitel 39:
„Das sind zu viele.“ Dachte sich Arkov resigniert während er die Anzeigen der Nahbereichsüberwachung studierte. Die Jäger des Feindes waren stark in der Überzahl und bekamen am laufenden Band Verstärkung. Ohne die Punktverteidigung der größeren Schiffe hatten die Jäger der Flüchtlingsflotte keine Chance dem Feind stand zu halten, dummerweise waren die Geschütze nach wie vor außer Funktion. „Ihre Transporter nähern sich jetzt schnell, unsere Jäger können sie nicht abfangen.“ Meldete dann der Waffenoffizier. „Alle äußeren Sektionen Versiegeln Notfallabriegelung aller Kritischer Schiffsbereiche einleiten!“ befahl Arkov daraufhin. Umgehend leuchteten Warnlampen auf und eine Sirene begann zu heulen während Zentimeter Dicke Mettalschotten sämtliche Zugänge zur Brücke versiegelten. Sobald die Schotten dann Polternd zugefahren waren, fragte Herlan: „Und jetzt?“, „Jetzt warten wir und hoffen das unsere Leute besser Kämpfen als die.“ Antwortete Arkov. „Was ist mit dem Formschiff?“ fragte Herlan dann. „Sie ignorieren sie im Moment, der Angriff konzentriert sich auf unsere wenigen Kampffähigen Schiffe.“ Antwortete der Sensoroffizier. „Dann sind die Zivilisten wenigstens vorläufig sicher.“ Murmelte Arkov umgehend.

„General, Feindliche Truppentransporter dringen in den Sicherheitsbereich ein.“ Meldete der Waffenoffizier dann. „Was ist mit unseren Jägern?“ fragte Arkov umgehend. „Sind in der Defensive, die Feindlichen Maschinen sind in der Überzahl und bekommen dauernd Verstärkung.“ antwortete der Waffenoffizier. „Wir müssen die Punktverteidigung reaktivieren...“ dachte Arkov daraufhin, allerdings kämpften die Ingenieure im Zentralen Reaktorkontrollraum noch immer mit den Nachwirkungen des EM Pulses, die Gesamte Primärenergie, sowie nahezu sämtliche Systeme waren schlichtweg tot. „Wer greift uns eigentlich an, das sind keine Imperialen Jäger und Unionsdrohnen auch nicht.“ fragte Herlan dann. „Keine Ahnung.“ Gestand Arkov, allerdings war ihm das vorläufig auch egal. „General Feindliche Truppentransporter haben angedockt, die brechen die Luftschleusen auf Deck 4 auf.“ Meldet der Waffenoffizier dann. „Und so geht es los.“ Stellte Arkov daraufhin fest, er hatte selbst schon Enterkommandos geleitetet und wurde auch nicht zum ersten mal geentert, doch das änderte nichts daran das ihm bei dem Gedanken daran unwohl wurde, Entermissionen waren immer ein furchtbares Blutbad.

Nathan befand sich unterdessen in einer Lagekonferenz mit Lorence und Indira und genoss nebenbei die Annehmlichkeiten seiner Räumlichkeiten. Aufgrund seines Diplomatenstatutes der ihm von Kaiserin Arianna gewährt worden war, konnte er auf der Imperialen Hochgeschwindigkeitstransceiver zugreifen und konnte der Konferenz daher von einer bequemen Position auf einem seiner ausladenden Sessel beiwohnen anstatt auf einem der beengten Stahlstühle an Bord der Schattenschwinge. „Mr. Danna Sie befürworten also den Vorschlag dem Imperium gegen das Kristallschiff zu helfen?“ fragte Indira kühl. „Ja Ma’am.“ Bestätigte Nathan. „Und Sie unterstützen diese Haltung Admiral?“ fragte Indira weiter. „Ja Ma’am es bietet große Vorteile für uns.“ Antwortete Lorence. „Nun der Rat sieht das nicht ganz so wie Sie beiden. Er Verlangt eine Gegenleistung in Form der Rückgabe des Widerrechtlich okkupierten Territoriums als Voraussetzung.“ Meinte Indira dann. „Darauf wird Kaiserin Arianna niemals eingehen.“ Stelle Nathan umgehend fest. „Dann haben unsere Beziehungen nur wenige Chancen, auch das Imperium muss bereit sein Zugeständnisse zu machen.“ Stellte Indira kühl fest.

„Mit Verlaub Ma’am, es geht nicht darum das die Kaiserin nicht Kompromissbereit ist, es geht um die Imperiale Gesellschaft.“ erwiderte Nathan umgehend. „Erklären Sie das.“ Meinte Indira umgehend. „Das Imperiale Volk ist sehr stolz. Sie sehen die Eroberungen als eine Art Erfüllung ihres Daseinszwecks an, sie glauben von ihren Göttern dazu auserkoren zu sein das ganze Universum zu vereinen, zur Not mit Gewalt. Wenn die Kaiserin uns unser Territorium also einfach zurück gibt, begeht sie in den Augen ihres Volkes Verrat an den Göttern die ihre Macht legitimieren. Zusätzlich rumort es sowieso aufgrund des Hilfegesuchs schon gewaltig, radikalere Schichten der Gesellschaft empfinden es als Schande und Beleidigung sowie ein Zeichen von Schwäche uns um Hilfe zu bitten. Kaiserin Arianna muss aufpassen keinen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen.“ Lorence schüttelte daraufhin nur den Kopf und meinte: „Diese ewig gestrigen Holzköpfe.“, „Es steht uns nicht zu so über sie zu urteilen Admiral, es ist ihre Kultur und das Schon seit Jahrtausenden. Zusätzlich gibt es keine Wissenschaftlichen Beweise welche die Imperiale Darstellung widerlegen.“ Meinte Nathan. „Sie Sind doch kein Sympathisant oder?“ fragte Lorence daraufhin. „Nein Admiral, aber als guter Diplomat muss ich auch die Gegenseite kennen und verstehen.“ Antwortet Nathan. „Unter diesen Umständen erscheint es mir unwahrscheinlich das der Rat einer Militärischen Hilfsaktion zustimmt.“ Stellte Indira umgehend fest.

„Dann sollten Sie dem Rat klarmachen das die Konsequenzen bitter sein könnten.“ stellte Nathan entschlossen fest. „Wie meinen Sie das?“ fragte Indira nach. „Ma’am Admiral Lorence wird mir zustimmen dass das Kristallschiff eines der mächtigsten Schiffe aller Zeiten ist, aber ich befinde mich auf Pyrus I und ich kann Ihnen beiden sagen dass das Imperium ebenfalls ungeheuer stark ist.“ Antwortete Nathan. „Was wollen Sie damit sagen, dass das Imperium die Sache auch ohne uns geregelt bekommt?“ fragte Lorence daraufhin. „Vielleicht und wenn, dann werden sie ziemlich stinkig auf uns sein. Aber auch wenn das Kristallschiff siegt, wir werden sein nächstes Ziel sein.“ Antwortete Nathan. „Das sind starke Argumente Mr. Danna.“ Meinte Indira daraufhin. „Dann nutzen Sie ihren Einfluss auf den Rat, die Union kann nur überleben wenn wir gemeinsam mit dem Imperium kämpfen. Imperiale haben ein starkes Ehrgefühl sie werden kaum über denjenigen herfallen der mit ihnen Seite an Seite gekämpft und gelitten hat.“ Erwiderte Nathan. „Ich werde sehen was ich tun kann.“ Meinte Indira ehe sie die Verbindung beendete. „Nicht schlecht Mr. Danna, Sie sind sehr überzeugend.“ meinte Lorence dann anerkennend ehe auch er sich aus der Verbindung verabschiedete.

Arianna versuchte sich unterdessen bei einer Schauspielaufführung zu entspannen, was ihr jedoch nicht so recht gelingen wollte. „Du siehst richtig müde aus, kannst du nicht schlafen?“ fragte Siandra daher besorgt. „Sobald ich die Augen schließe sehe ich schreckliche Bilder, ich habe die ganze letzte Nacht nicht geschlafen.“ Antwortete Arianna. „Diese Träume werden immer schlimmer, wir müssen was dagegen unternehmen.“ stellte Siandra umgehen fest. „Mama, das sind keine Träume. Die Flammen versuchen mit mir zu kommunizieren. Auch wenn ich Meditiere sehe ich diese Bilder.“ Erwiderte Arianna niederschlagen. „Spielt keine Rolle, die Flammen mögen keinen Schlaf brauchen, du aber schon.“ Konterte Siandra. „Ich kenne ein gutes Rezept für ein Beruhigungsgetränk das schon fast narkotisch wirkt. Danach hat bisher noch jeder schlafen können.“ mischte sich dann Beldanna ein. „Ich glaube das Probiere ich heute Nacht aus.“ Meinte Arianna umgehend. „Du wirst es nicht bereuen.“ meinte Beldanna umgehend.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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