Die Chroniken des Feuers

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18 Oct 2014 12:56 #69406 by Todesgleiter
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~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Unterdessen tobte der Kampf um die Flüchtlingsflotte noch immer mit unverminderter Härte und die Angreifer rückten langsam aber unaufhaltsam vor. „Wir haben die Kontrolle über Deck vier Sektion zwölf verloren, außerdem melden unsere Truppen verstärkte Feindaktivität auf dem Weg zum Maschinendeck.“ Meldete der Waffenoffizier gerade. „Wie schlagen sich die Jäger?“ fragte Arkov daraufhin. „Chancenlos General.“ Antwortete der Sensoroffizier knapp, nach wie vor war der Strom an Feindlichen Verstärkungen nicht abgerissen, scheinbar waren die Großraumtransporter komplett mit Truppen und Jägern beladen gewesen. „Wir müssen was tun Dad.“ Stellte Herlan daraufhin fest. „Ich bin steht’s offen für Vorschläge.“ Stellte Arkov daraufhin fest. „Wir müssen das realistisch betrachten, Gewinnen können wir diese Schlacht nichtmehr. Also müssen wir unsere Position für Verhandlungen verbessern.“ meinte Herlan. Arkov überlegte daraufhin kurz, kam jedoch zu dem selben Schluss, die Schiffe würden geentert sein ehe sie in der Lage waren die Hauptsystem zu reaktivierten. „Also gut, schickt einige Männer zu den vorderen Torpedorampen, wir Schmeißen die Dinger Manuell raus und verpassen denen ein paar Ohrfeigen.“ Befahl Arkov.

Plötzlich rief der Sensoroffizier dann: „Kontakt, ich orte mehrere unidentifizierte Schiffe die gerade aufgetaucht sind!“, „Warum haben wir die nicht früher gesehen?“ fragte Arkov umgehend. „Die Langstreckensensoren sind ausgefallen General ich habe nur Notfallsysteme zur Verfügung.“ antwortete der Sensoroffizier. „Leg sie auf den Hauptschirm!“ befahl Arkov dann, er wollte wissen wer da ungefragt hereingeplatzt war. Kaum hatte sich der Bildschirm aktivierte stockte sämtlichen anwesenden der Atem. Inmitten des feindlichen Schwarmes aus Jägern und Transportern thronte ein Imperiales Schlachtschiff samt zugehöriger Eskorte und lies seine Lasergeschütze mit Tödlicher Präzision durch die Jägerwolken fahren. Wo kommen die den her?“ fragte Herlan sofort überrascht. „Die müssen in der Nähe gewesen sein. Viel interessanter ist warum sie uns helfen.“ erwiderte Arkov. „General, die Feindlichen Jäger haben hohe Verluste, das Imperium startet ebenfalls Jäger.“ Meldete der Sensoroffizier dann. „Warum hauen die nicht ab?“ fragte Herlan dann. „Störfelder. Jedes Imperiale Großkampfschiff hat die dafür notwendigen Systeme an Bord.“ Antwortete Arkov. „General, das Schlachtschiff ruft uns, Breitband.“, „Stell durch.“ erwiderte Arkov. Augenblicklich erschien das Antlitz eines Imperialen Offiziers auf dem Monitor der auf seinem Kommandothron flanierte und sich von der um ihn tobenden Schlacht offenbar nicht sonderlich aus der Ruhe bringen,lies, vermutlich weil die Jägersowieso keine Bedrohung für seine Schiffe waren.

„Ich bin Wachkapitän Thallus, wir sind zu Eurer Unterstützung hier. Es wäre in Eurem Interesse wenn Euch nicht wiedersetzt.“ Meinte Kapitän Thallus dann in einem beinahe gelangweilten Tonfall. Arkov wusste das es absolut verrückt währe dem Offizier zu widersprechen weshalb er fragte: „Warum helft Ihr uns Wachkapitän?“, „Ich hinterfrage die Befehle meiner vorgesetzten nicht General, es handelt sich um einen direkten Befehl von Generalmilitäradjutant Arkintec.“ Antwortete Thallus. „Ich verstehe.“ Meinte Arkov daraufhin und hoffte sein gegenüber nicht unabsichtlich beleidigt zu haben. Sollte dies tatsächlich geschehen sein, lies sich Thallus jedenfalls nichts anmerken und meinte: „Wir orten Feindliche Präsens auf Euren Schiffen, benötigt Ihr Hilfe bei ihrer Terminierung?“, „Das wäre sehr Nett Wachkapitän.“ Antwortete Arkov. Thallus neigte daraufhin lediglich kurz den Kopf ehe die Verbindung unterrochen wurde. „Imperiale Truppentransporter starten General.“ Meldet der Sensoroffizier umgehend. „Sagt unseren Piloten sie sollen den Fähren den weg Freischiesen auf keinen Fall das Feuer auf Imperiale Einheiten eröffnen, im Moment sind das Freunde.“ Befahl Arkov dann.

Die Kugeln peitschten nur so durch den Korridor, überall ertönte das charakteristische klingeln wenn eine der Kugeln eine Wand traf, oder aber es ertönte ein panischer Schrei wenn eine Kugel ihr Ziel gefunden hatte. „Köpfe unten halten!“ brüllte einer der wenigen Marineinfanteristen welche die größtenteils unerfahrenen Männer und auch Frauen anführten welche den Korridore gegen den beharrlichen Angriff verteidigen sollten. Dann ertönte auf einmal ein helles beinahe sirrendes Geräusch und ein regelrechter Strahl aus Geschossen jagte durch den Korridor. „Rückzug!“ rief daraufhin jemand. Jedoch war ein Rückzug unmöglich, alles was sich aus seiner Deckung wagte wurde regelrecht zerrissen. „Wir werden hier alle sterben.“ dachte sich Distrius, einer der Freiwilligen Hilfskräfte während er sich hinter seiner Strebe zusammenkauerte. Plötzlich erstarb das Sirren dann und eine Serie greller, überrascht klingender Schreie hallte durch den Korridor. Vorsichtig späte Distrius daher aus seiner Deckung heraus und konnte gerade noch sehen wie die Feindlichen Soldaten in sich zusammensackten. „Was zur Hölle?“ dachte sich Distrius daher als die Zeit auf einmal langsamer zu vergehen schien. Mit auf Hochglanz polierten Rüstungen auf denen sich das Korridor licht spiegelte schritten zwei Sturmsoldaten des Imperiums mit schwerem Schritt in den Korridor, ihre Gesichtslosen Helme wandten sich dabei nach links und rechte während sie sich davon versicherten das ihre Feinde tot waren. Plötzlich ertönte dann ein wilder Kampfschrei und ein weiterer Angreifer rutschte eine Leiter Herab, noch ehe jedoch seine Waffe zücken konnte wurde er von zwei Laserstrahlen regelrecht in Scheiben geschnitten.

Ähnlich wie seinen Kollegen starrte Distrius daraufhin die gepanzerten Soldaten an, die meisten von ihnen hatten nur von den Gefürchteten Sturmsoldaten des Imperiums gehört und die Geschichten in aller Regel als maßlos überzogen abgetan. Die Sturmsoldaten ihrerseits Liesen sich nicht aus dem Konzept bringen und stampften in den nächsten Korridor wo nur kurz darauf heftige Kampfgeräusche, untermalt von dem Geschrei verwunderter Männer, ertönte. Umgehend spähte Distrius um die Ecke und konnte gerade noch sehen wie die beiden Soldaten eiskalt über gut ein Dutzend Leichen hinweg marschierten während sie weiterhin feuerten, Ihre Lasergewehre konnten einen Beständigen Strahl Feuern wodurch sie die Waffe lediglich hin und her zu schwenken brauchten um die gesamte Breite des Korridors ab zu decken. In diesen beengten Verhältnissen gab es daher nicht viel was sich einem Imperialen Sturmsoldaten in den Weg stellen und diese Konfrontation überleben konnte. „Hinterher, wir helfen ihnen!“ meinte dann einer der Marineinfanteristen, er wirkte nicht minder beeindruckt bewahrte jedoch Professionell die Fassung. Distrius rätselte unterdessen weshalb ihnen ausgerechnet Imperiale Soldaten, ihr eigentlicher Erzfeind, zur Hilfe kamen. Nicht dass er den Sturmsoldaten für seine Rettung nicht dankbar gewesen wäre, aber irgendwie viel es ihm schwer zu glauben was hier passierte.

„Wir erobern das Schiff zurück General, die Männer des Imperiums leisten ganze Abreit.“ Meldete er Waffenoffizier, welcher auf einem Arthan Schiff gleichzeitig für die Sicherheit an Bord verantwortlich war, auf der abgeschotteten Brücke unterdessen und klang dabei definitiv eingeschüchtert. „Was machen die Feindlichen Jäger`“ fragte Arkov daraufhin. „Die haben gerade keinen Spaß, ihnen geht’s ziemlich schlecht. Die Imperiale Punktverteidigung räumt mächtig auf.“ Antwortete der Sensoroffizier. „Gerettet, vom Imperium, das ich das noch erleben darf. Verrückte Welt.“ murmelte Arkov daraufhin Kopfschüttelnd, in letzte Zeit ging aber auch alles drunter und drüber. „Vielleicht wollen sie uns nur versklaven?“ fragte Herlan dann, klang jedoch selbst nicht so wirklich überzeugt. „Glaube ich nicht, dann hätten sie uns schon früher eingesackt, die wussten die ganze Zeit wo wir waren. Wir waren lediglich keine Bedrohung weshalb sie uns ignoriert haben.“ antwortete Arkov umgehend. „Vielleicht hat die Kaiserin ja eine Sinneskrise...“ meinte dann der Waffenoffizier worauf alle losprusten mussten.

Nur wenig später ließ sich Arianna von der Rettung der Arthanflotte berichten. „Es ist uns also gelungen sämtliche Schiffe zu retten?“ fraget sie daher. „Ja Kaisern, sämtliche Arthanschiffe konnten gerettet werden, zusätzlich Haben wir mehrerer Schiffe des Kartells übernommen, der Rest wurde im Gefecht von unseren Einheiten Zerstört.“ bestätigte Arkintec, sichtlich weniger davon begeistert Arthan gerettet zu haben. „Ihr glaubt das dies ein Fehler war, oder Generalmilitäradjutant?“ fragte Arianna dann. Es steht mir nicht zu eure Entscheidungen zu bewerten Kaiserin.“ Antwortete Arkintec, korrekt wie üblich. „Ich habe euch zu Euer Meinung gefragt, äußert sie.“ Erwiderte Arianna lediglich. Arkintec nickte daraufhin kurz ehe er meinte: „Ja, ich halte es für einen Fehler die Arthan gerettet zu haben. Das sind Terroristen die uns allen den Tod wünschen und Pyrus am liebsten in Trümern sehen würden.“ , „Damit habt Ihr mit Sicherheit recht. Aber wir müssen uns fragen ob wir so viel besser sind Generalmlitäradjutant. Auch wir haben eine Menge Tod und Zerstörung verbreitet. Wenn wir wirklich das Recht in Anspruch nehmen wollen alle Menschen unter unserem Banner zu vereinen, müssen wir beweisen das wir es auch wert sind dies zu tun.“ Erwiderte Arianna. „Ich verstehe Kaiserin.“ Meinte Arkintec umgehend, obwohl Arianna so ihre Zweifel hatte das er wirklich verstanden hatte was sie meinte. „Gut, veranlasst gemeinsam mit Wirtschaftswächter Rels die Sendung von Hilfsgütern.“ Befahl Arianna dann. „Wie Ihr befehlt.“ Meinte Arkintec Tief durchatmend. „Ihr könnt gehen.“ meinte Arianna dann.
~~~Ende Kapitel 39~~~

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20 Oct 2014 22:05 #69485 by Amelius
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R.I.P kleine Piratenfraktion, das Leben ist manchmal echt ungerecht, da hat man sooo eine schöne Gelegenheit hat ne ganze Flotte gefunden die niemand leiden kann und dann das :( da kann man doch echt Mitleid haben oder?^^
Is ja soweit alle gut gegangen, und die Imps haben nich den Planeten in Stücke geschossen nur um dan festzustellen das sie die Unions-Flotte viiiieeeleeeeeiiiicht hätten gebrauchen können.
Bin schon mal gespannt wie Pyrus aussieht wenn das Alienschiff damit fertig ist....

-Does he know the location of Atlantis?
-More unnesessary detail. Well, obviously the answer is yes, an obviously you'll assume I'm lying, And obviously it won't matter because I know you can't take the chance either way.

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25 Oct 2014 13:15 #69549 by Todesgleiter
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@Amelius: Tja da hat das Kartell eben Pech egbat, total unter die Räder gekommen, ist wohl schicksal :D
Was mit Pyrus passiert wirst du noch früh genug erfahren ;)

@all: So dann geht's weiter und mit großen Schritten auf das große Finale zu!
Kapitel 40:

„Wen mir das jemand vor auch nur einem Tag gesagt hätte.“ murmelte Arkov während Erlanne seine Paradeuniform zurecht zupfte. „Ich habe es dir immer gesagt, wenn man wirklich versucht hätte die Gräben zu überwinden hätte man das auch geschafft aber stattdessen haben sich ja alle nur in einer ewigen Spirale des Hasses gedreht.“ erwiderte Erlanne umgehend während sie einen der großen Silbeneren Knöpfe mit einem Tuch polierte. Arkov verdrehte daraufhin die Augen sparte sich jedoch einen Kommentar, einen Streit mit seiner Frau verlor er auf Dauer eigentlich immer. „Ich fühle mich trotzdem unwohl bei dem Gedanken einen abgesandten von Kaiserin Arianna zu treffen unsere letzte Begegnung war... prägend.“ Meinte dann Herlan der einige Meter weiter damit beschäftigt war seine Stiefel zu polieren. „Bestimmt ist diese Arianna eigentlich ein ganz nettes Mädchen, aber Kerle wie Ihr beiden zwingt eine Frau eben dazu hin und wieder etwas härter durch zu greifen.“ meinte Erlanne. „Danke.“ Meinte Herlan daraufhin während Arkov nur ein unverständliches Brummen ertönen lies. Erlanne rollte daraufhin mit den Augen sparte sich jedoch einen Kommentar.

Plötzlich meldete sich dann Herlans Kommunikator und Erlanne meinte Genervt: „Könnt ihr diese Mistdinger den nie abschalten?“ Herlan ignorierte diesen Kommentar, griff sich das Gerät und meinte: „Ja?“, „Gut das du da bist, ich habe hier ein kleines Problem.“ Tönte umgehend eine Herlan wohl bekannte Stimme, sie gehörte zu Hevok Stralinsk einem Lehrer der früher auch Herlan unterrichtete hatte und auf der ehemaligen Kartellsstation eine improvisiere Schule aufgebaut hatte, bei ihm hatte Herlan auch Alina abgegeben. „Was ist los?“ fragte Herlan umgehend. „Alina, sie macht Probleme.“ Antwortete Hevok. „Wie meinst du das?“ fragte Herlan umgehend nach. „Sie findet keinen Anschluss, es fällt ihr schwer Bekanntschaften zu machen, die meisten meiden sie.“ Antwortete Hevok. „Warum?“ fragte Herlan nach, immerhin war Alina alles andere als aufbrausenden oder Aggressiv. „Sie will nicht mit mir darüber reden, aber ich glaube dieser Kulturschock sitzt ihr tiefer in den Knochen als es zunächst den Anschein hatte, zudem haben viele Leute Vorbehalte gegen sie weil sie von einer Imperialen Schiffsbesatzung abstammt.“ Antwortete Hevok. „Und was soll ich da jetzt machen?“ fragte Herlan sofort nach. „Alleine deine Anwesenheit wäre wohl schon eine Hilfe, sie kennt dich und vertraut dir.“ Antwortete Hevok. „Das ist Grade ganz schlecht. Das Imperium hat einen Abgesandten geschickt, die nächsten Stunden werden über unser aller Zukunft entscheiden.“ Erwiderte Herlan.

„Dann komm einfach so schnell wie möglich.“ meinte Hevok. „Ich Versuchs.“ Erwiderte Herlan ehe sich Hevok aus der Verbindung verabschiedete. „Was ist?“ fragte Arkov umgehend. „Alina, es fällt ihr schwer sich ein zu leben.“ antwortete Herlan. „Es war auch nicht richtig von dir sie einfach alleine zu lassen.“ stelle eErlanne umgehend fest. „Ach bitte Mom, sie ist eine erwachsene Frau und ich bin nicht ihr Vater. Zudem habe ich hier eine Menge zu tun.“ Erwiderte Herlan genervt. „Das spielt doch keine Rolle, stell dir vor du müsstest auf einmal im Imperium leben, ohne jemanden den du kennst, ohne jemanden der dich gern hat und alle um dich herum gehen dir aus dem Weg weil sie dich insgeheim verachten.“ Erwiderte Erlanne. „Du bist echt gut darin jemandem ein schlechtes Gewissen ein zureden.“ stellte Herlan daraufhin fest.

Nathan befand sich unterdessen auf dem Weg zum Thronsaal, er hatte eine wichtige Mitteillung für Kaiserin Arianna. Kaum hatte er sein Ziel jedoch erreicht stellte er schnell fest das der pompöse Saal, von den Wachen einmal abgesehen, verwaist war. „Nanu?“ fragte er sich daher überrascht und blickte zur Sicherheit auf seine Uhr. Es war mitten am Tage, es war daher unwahrscheinlich das die Kaiserin gerade schlief. Etwas ratlos drehte Nathan daher um und verließ den Saal wieder. Direkt vor der gewaltigen Tür, Sties er auf eine der Zofen der Kaisern und zögerte nicht lange zu fragen: „Entschuldigt, Ich suche Kaiserin Arianna, wisst Ihr wo sie sich zur Zeit auffällt?“, „Die Kaiserin hat sich zur Meditation in die Halle der Flammen zurück gezogen Botschafter.“ Antwortete die Zofe umgehend während sie sich verneigte. „Verstehe, danke.“ Erwiderte Nathan daraufhin und ging weiter. „Diese Halle würde ich nur zu gerne mal sehen.“ dachte er sich dann, immerhin kursierten viele Gerüchte und Geschichten über das größte Heiligtum des Imperiums und es reizte ihn herauszufinden was davon wahr war. Gerade als Nathan dann den Vorraum des Thronsaales, der hauptsächlich als Wartehalle genutzt wurde, verlassen wollte, öffneten sich die mächtigen Türflügel und Die Kaiserin samt Gefolge marschierte durch den Raum. Trotz der Gesichtsmaske die sie trug konnte Nathan dabei erkennen das sie scheinbar unendlich müde war.

Wie es Sitte im Imperium war verneigte sich Nathan daraufhin umgehend, immerhin musste er als Botschafter ja einen guten Eindruck machen wenn er seine Aufgebe ordentlich erfüllen wollte. Zu seiner Überraschung stoppte das Gefolge der Kaiserin nur kurz darauf und Arianna grüße: „Botschafter.“, „Kaiserin.“ Erwiderte Nathan Protokollgerecht. „Ihr wolltet mich vermutlich sprechen oder?“ fragte Arianna dann. „Ja Kaiserin ich habe Rückmeldung aus Mynius erhalten was Euer Hilfegesuch angeht.“ Antwortete Nathan. „Dann sprecht.“ Erwiderte Arianna. „Der Wissenschaftsrat hat eingewilligt zwei Kampfgruppen zur Verstärkung Eurer Streitkräfte zu entsenden, unter der Voraussetzung das Ihr das Handelsembargo aufhebt.“ Meinte Nathan. „Richtet Euren Vorgesetzten aus das ihre Forderung erfüllt werden wird.“ Meinte Arianna daraufhin. Nathan überlegte daraufhin ob er noch etwas sagen sollte entscheid sich jedoch dagegen da ihm nichts passendes einfallen wollte. „Gibt es noch etwas?“ fragte Arianna dann. „Nichts was mit meiner Aufgabe als Botschafter verbunden wäre Kaiserin.“ antwortete Nathan. „Was beschäftigt euch dann?“ fragte Arianna umgehend. „Entschuldigt, es wäre nicht angemessen, ich hätte besser auf meine Wortwahl achten sollen.“ Erwiderte Nathan umgehend. „Sprecht.“ meinet Arianna daraufhin. „Wie Ihr wünscht. Ihr seht von Tag zu Tag schlechter aus, das beunruhigt mich in gewissem Maße.“ Antwortete Nathan. Arianna wirkte daraufhin regelrecht erschrocken, vermutlich hatte sie gehofft das man ihr ihren Zustand nicht so leicht ansah. „Es ist nichts was euch beunruhigen müsste Botschafter.“ fuhr dann Hüterin Beldanna dazwischen. „Ich verstehe Hüterin.“ meinte Nathan. „Dann könnt Ihr euch entfernen.“ Erwiderte Beldanna.

Arianna sah dem Botschafter daraufhin hinterher und fragte: „Ist es wirklich so offensichtlich?“, „Du sahst schon mal besser aus ja.“ Meinte Beldanna. „So kann das nicht weiter gehen.“ stellte Arianna dann fest. „Was hast du vor?“ fragte Beldanna umgehend. „Ich weiß es noch nicht.“ gestand Arianna umgehend. „Die Botschaft muss extrem wichtig sein, mir ist nicht bekannt das je ein anderer Kaiser zuvor mit derartig heftigen Visionen geplagt war. Dieses Kristallschiff ist mehr als nur ein Ultrafortschrittliches Alienwaffensystem.“ Meinte Siandra daraufhin. „Wie meinst du das?“ fragte Beldanna sofort. „Ich weiß es nicht. Aber es scheint das die Flammen selbst sich vor diesem Schiff fürchten.“ Antwortete Siandra. „Du unterstellst en Flammen Angst? Das klingt ja fast schon blasphemisch.“ stellte Beldanna daraufhin fest: „Ich weiß aber weshalb sollten sie Arianna sonst so quälen?“ erwiderte Siandra. „Keine Ahnung, aber wir dürfen die Flammen und ihre Motive nicht hinterfragen.“ erwiderte Beldanna. „Weshalb nicht? Nur wenn man Dinge in Frage stellt erfährt man die Wahrheit.“ erwiderte Arianna. „Du weißt genau wie tief der Glaube an die Flammen in unsere Gesellschaft verankert ist, ihn an zu zweifeln bedeutet unsere Lebensart an zu zweifeln.“ konterte Beldanna. „Ich will nicht den Glauben anzweifeln, nur seine Interpretation.“ Meinte Arianna daraufhin. „Das musst du mir näher erklären.“ Stellte Beldanna daraufhin fest.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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25 Oct 2014 13:17 #69550 by Todesgleiter
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~~~forstetzung des vorherigen Post~~~

„Ganz einfach. Vielleicht gab es eine Ära, lange vor der unseren, in der die Flammen selbst durch das Universum wanderten. Vielleicht trafen sie damals auf eine Ebenbürtige Macht, einen Ebenso mächtigen Gott. Vielleicht ist dieses Kristallschiff ein Relikt aus einem Krieg der Götter, lange vor unserer Zeit.“ Erklärte Arianna. „Ein Krieg der Götter?“ fragte Beldanna weniger überzeugt. „Hast du eine bessere Erklärung?“ fragte Arianna umgehend. „Nein.“ antwortete Beldanna knapp, sie tat sich mit den Revolutionären Gedanken Ariannas noch immer etwas schwer. Nur kurz darauf trat Deskar zu der Gruppe und legte eine elegante Verbeugung aus dem Lauf hin während er grüßte: „Kaiserin, Hüterin, Matriarchin.“, „Geheimrat, was habt Ihr zu berichten?“ erwiderte Arianna. „Kaiserin, das Feindliche Schiff hat seine Geschwindigkeit erhöht, bei gleichbleibendem Kurs erreicht Pyrus I in zwei Tagen. Es ist unwahrscheinlich das wir es abfangen können.“ Antwortet Deskar. „Ich habe verstanden Geheimrat, leitet die Evakuierung des Systems ein.“ erwiderte Arianna. Deskar verrutschte daraufhin der Gesichtsausdruck und er fragte schockiert: „Kaiserin?!“, „Ihr habt mich verstanden. Schafft die Bevölkerung weg von hier, raus aus der Schusslinie.“ Antwortete Arianna. „Kaiserin es leben mehrere Milliarden Menschen im Pyrus System.“ meinte Deskar dann. „Das ist mir Bewusst Geheimrat, nutzt alle vorhandenen Kapazitäten, Frachter, Truppentransporter, egal was.“ erwiderte Arianna während sie sich die Stirn massierte. „Ich habe verstanden Kaiserin.“ meinte Deskar daraufhin leicht matt klingend. „Gut, beginnt.“ meinte Arianna umgehend.

Unterdessen hatten sich Arkov und Herlan mit dem Abgesandten des Imperiums getroffen, einem Musterbeispiel von einem Imperialen Würdenträger. „Und was verlangt Kaiserin Arianna als Gegenleistung für Ihre Hilfe?“ fragte Arkov gerade. „Wie ich Euch bereits mit teilte, erwartete Kaiserin Arianna I. von Pyrus keine Formelle Gegenleistung für die Militärische Unterstützung Eurer Streitkräfte oder den Humanitären Hilfslieferungen.“ Antwortete der Abgesandte, welcher sich als Thekar vorgestellt hatte. Arkov sah Thekar daraufhin abschätzend an, er wusste das alles seinen Preis hatte. Jedoch lies Thekar keine Regung vernehmen, er blinzelte nicht mal und hatte die Finger zu einem kleinen Dach vor der Hüfte verschränkt. „Und wozu bist du dann hier? Ich meine Kaiserin Arianna hätte auch einfach eine Nachricht schicken können um ihr Handeln zu erklären.“ Stellte Arkov dann fest. „Meine Funktion ist die eines Vermittlers. Ich wurde beauftragt dafür Sorge zu tragen das die Hilfsmaßnahmen ankommen und bei Bedarf aufgestockt werden können.“ Erklärte Thekar mit seiner ewig monotonen Stimme die keinerlei Gefühlsregung kannte. „Soll das etwa heißen das wir noch mehr Güter erhalten können?“ fragte Arkov umgehend überrascht. „Sollte es notwendig sein bin ich autorisiert einen weiteren Konvoi zu entsenden.“ bestätigte Thekar.

Herlan warf Arkov daraufhin einen fragenden Blick zu, auch er war der Meinung das Thekar nicht alles erzählte. Es musste einen Grund haben warum Kaisern Arianna auf einmal so um das Wohlergehen der Arthan besorgt war nachdem sie zuvor Milliarden hatte abschlachten lassen. „Und wie sieht es mit dem Territorium aus, beansprucht das Imperium diesen Planeten?“ fragte Arkov dann. „Nein. Es gibt keinerlei Überlegungen einer Expansion in dieser Richtung.“ antwortete Thekar umgehend. „Gibt es irgendwas das wir tun können um uns erkenntlich zu zeigen?“ fragte Arkov dann obwohl sich ihm dabei sämtliche Haare aufstellten, es widerstrebte ihm zwar grundsätzlich mit dem Imperium zusammen zu arbeiten, aber andererseits Gebot es die Ehre die Hilfe an zu bieten nachdem das Imperium so selbstlos in die Bresche gesprungen war. „Solltet Ihr ernsthaft darüber nachdenken, könnten Eure Streitkräfte tatsächlich benötigt werden.“ Antwortete Thekar. „Wo?“ fragte Arkov überrascht. „Ein mächtiger Feind nähert sich dem Pyrus System. Die Imperiale Flotte bereitet sich gemeinsam mit den Streitkräften der UnIon auf die Verteidigung des Systems vor.“ Antwortete Thekar. „Gemeinsam mit der Union? Was ist das für ein Feind?“ fragte Arkov sofort. „Dies ist mir leider nicht bekannt.“ Antwortete Thekar. „Richte deinen Vorgesetzten aus, wir werden kommen.“ Meinte Arkov daraufhin. Denn was auch immer mächtig genug war um sogar der Imperialen Flotte Respekt ein zu flössen musste tatsächlich unglaublich Mächtig sein, es war daher nur Logisch ihm mit Vereinten Kräften zu begegnen.

Nathan stand unterdessen auf einem der Zahllosen Balkone des Palastkomplexes und betrachtete das sich bietenden Panorama der Monumentalen Gebäude während die wohl größte Evakuierungsaktion in der Geschichte des Imperiums anlief. Überall flogen Transportschiffe herum und landeten zwischen den Gebäuden um die Menschen auf zu nehmen die reichlich verunsichert wirkten. „Man kann die Spannung fast fühlen.“ stellte dann Viktoria fest, welche, von Nathan unbemerkt, neben ihn getreten war. „Es steht eine Schicksalsschlacht bevor. Die, oder wir.“ Meinte Nathan daraufhin. „Naja es ist nur ein Schiff, übertreiben sollte man auch nicht.“ erwiderte Viktoria. „Da steckte mehr dahinter. Ich habe Kaiserin Arianne heute getroffen, sie wirkt völlig ausgelaugt, total am Ende. Soweit ich das mit gekriegt habe weil sie von Visionen geplagt wird, Visionen vom Ende unserer Spezies. Ich sage dir mit dieser Schlacht entscheidet sich das Schicksal unsere Spezies, nicht nur das des Imperiums.“ Meinet Nathan umgehend. „Seit wann glaubst du an sowas?“ fragte Viktoria beinahe belustigt, in der Union war man der Auffassung das die Visionen der Kaiser lediglich Träume waren. „Sie ist die Kaiserin Vickie, sie wird von den wohl besten Ärzten die es überhaupt gibt betreut. Wenn das nur Schlechte Träume währen hätten die schon längst ne Lösung. Seit wir hier sind glaube ich immer fester daran das an der Imperialen Religionslehre mehr dran ist als wir denken.“, „Bist du etwa Konvertiert?“ fraget Viktoria daraufhin schockiert.

„Natürlich nicht. Ich glaube genauso so wenig an Götter wie du. Aber wie du sehr wohl weißt ist jede ausreichend fortschrittliche Technologie von Übernatürlichen Kräften nicht mehr zu unterscheiden.“ antwortete Nathan. „Glaubst du etwa dass das Imperium in Wirklichkeit von einer nicht Menschlichen Macht kontrolliert wird?“ fraget Viktoria umgehend. „Kontrolliert nicht, aber beeinflusst. Aber solange wir keinen Blick in diese ominöse Halle der Flammen werfen können, bleibt das alles Spekulation.“ Antwortete Nathan. „Keine schöne Vorstellung, das uns unbekannte Wesen unsere Geschicke beeinflussen, meine ich.“ stellte Viktoria dann fest. „Naja, man kann ihnen nicht vorwerfen ihren Einfluss missbraucht zu haben. Sieh dich mal um. Das Imperium blüht und gedeiht seit Jahrtausenden, den Leuten geht es gut, ich glaube kaum das diese Aliens uns feindlich gesonnen sind.“ Erwiderte Nathan. „Ob feindlich oder nicht, sie haben uns wohl in ihren Krieg mit rein gezogen.“ Meinte Viktoria umgehend. „Ja.“ Stimmte Nathan zu. „Dann hoffen wir mal das unsere Aliens die stärkeren sind und im Notfall eingreifen.“ Meinte Viktoria dann mit einem Anflug von dem sonst für Josh typischen Humor.
~~~Ende Kapitel 40~~~

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01 Nov 2014 13:08 #69715 by Todesgleiter
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Kapitel 41:
Die Luft war zum Zerreisen Gespannt während die Imposante Armada lauernd darauf wartete das es los ging. Tausende Kriegsschiffe und Hunderttausende Soldaten erwarteten die Ankunft des Kristalschiffes im Orbit von Pyrus I. Der normalerweise vor Aktivität brummende Planet lag währenddessen wie tot da, es war den Imperialen Behörden tatsächlich gelungen die Bevölkerung rechtzeitig zu evakuieren. „Ich muss mich Widerhohlen Kaiserin, Eure Anwesenheit ist unverantwortlich!“ meinte Arkintec unterdessen in einem weiteren Versuch Arianna davon zu überzeugen das Imperiale Flaggschiff, die Inferno, zu verlassen und sich in einen er Bunker unter dem Palast, geschützt durch mehrere Massive Schilde und Meterdicke Stein und Stahlbarrieren, zurück zu ziehen. „Ich weiß Eure Sorge zu schätzen General Militäradjutant, aber mein Platz ist hier. Dies ist mehr als eine Schlacht, es ist eine Entscheidung über unser Schicksal.“ Erwiderte Arianna entschlossen, zwar hatte sie Angst, sogar rasende Angst vor dem Kristallschiff, aber dennoch war sie fest entschlossen dem ungeheuer mächtigen Feind die Stirn zu bieten. „Kaiserin, ich kann nicht für Eure Sicherheit garantieren, es gut möglich das dieses Schiff zerstört wird.“ Konterte Arkintec nicht minder entschlossen. „Das ist mir bewusst General Militäradjutant.“ erwiderte Arianna leidglich. „Dann werdet Ihr verstehen das es meine Pflicht ist Euch in Sicherheit zu bringen.“ Meinte Arkintec sofort. „Euer Pflichtbewusstsein und Eure Loyalität sind wie immer beeindruckend General Militäradjutant, aber ich muss hier sein. Ich kann mich nicht verstecken, nicht wenn so viel auf dem Spiel steht.“ erwiderte Arianna erneut.

Arkintec wollte gerade erneut ansetzen als die Alarmsirenen aufheulten und der Bordcomputer meldete: „Feind geortet.“ Sofort blickten sowohl Arianna als auch Arkintec auf einen der gewaltigen Holobildschirme. Gerade noch rechtzeitig um zu erkennen wie das Kristallschiff verlangsamte und völlig unbeeindruckt auf die Armada zu hielt. „Es geht los, alle Einheiten bereit für Gefecht!“ rief Arkintec daraufhin. Zwar hatte Arianna technisch gesehen das Oberkommando, doch sie wusste das Arkintec der bedeutend bessere Kommandant von ihnen beiden war weshalb sie ihn gewähren ließ. Im selben Moment meldete Admiral Lorence, welcher die Unionsverbände ins Feld führte: „Ziel erfasst, erwarten Feuerfreigabe.“, „Feuert alles was Ihr habt Admiral, Ihr braucht nichts zurück zu halten.“ erwiderte Arkintec lediglich. Aufgrund der Tatsache dass das Gefecht im Imperialen Raum stattfand und das Imperium auch die meisten Truppen stellte hatte man sich im Vorfeld der Schlacht darauf geeinigt das Arkintec, beziehungsweise Arianna das Oberkommando sowohl über die Truppen des Imperiums als auch über die der Union und die Einheiten der Arthan hatten die überraschenderweise aufgetaucht waren. Umgehend starteten die Kampfmaschinen der Union daraufhin Salvenweise schwere Angriffslenkwaffen, auch die Streitkräfte des Imperiums und die der Arthan starteten ihre Lenkwaffen umgehend, was in Kombination einen Geschosshagel erzeugte der wohl vergeblich seines gleichen suchte.

Das Kristallschiff ließ sich von der geballten Zerstörungskraft die auf es zuschoss jedoch nicht sonderlich beeindrucken und hielt sowohl Kurs als auch Geschwindigkeit konstant. Lediglich die umgehend ausschwärmenden Drohnen welche das Schiff von der Union gekapert hatte, verrieten dass das Schiff den Angriff überhaupt bemerkt hatte. „Admiral die Drohnen versuchen die Sprengköpfe auf zu halten.“ Meldete Lorence Waffenoffizier Leon Hughes. „Das war zu erwarten, aktivieren Sie die Jägerkillerdrohnen.“ erwiderte Lorence. Augenblicklich explodierten einige der Geschosse, jedoch nicht weil sie getroffen worden wären. Es handelte sich vielmehr um simple Trägerraketen die dutzende von kleinen Kamikaze Drohnen ins Einsatzbereit beförderten, Jede der Drohnen war mit genügend Sprengkraft ausgestattet um selbst einen schweren Imperialen Abfangjäger komplett zu vernichten. „Feindlich Drohnen haben schwere Verluste, die Torpedos erreichen ihr Ziel!“ meldete Leon dann während ein greller Lichtblitz das All erleuchtete. Trotz der imposanten Detonationsserie die sich in diesem Moment abspielte ging jedoch niemand davon aus den Feind besiegt zu haben, weshalb die nächste Welle des Angriffes bereite heran brandete. Unzählige Jäger und Drohnen näherten sich dem Kristallschiff in Halsbrecherischem Tempo, ihr Abstand zu den Torpedos war gerade groß genug gewesen um nicht selbst von der Detonation verschlungen zu werden.

Die Verbliebenen Drohnen des Kristallschiffes taten daraufhin zwar ihr möglichstes doch gegen die schiere Masse an angreifenden Jägern hatten sei keine Chance, insbesondere da der Großteil der Jäger aus Imperialen Abfangjägern bestand die mit ihren beiden Frontallen Laserwaffen verheerenden Schaden im Anflug anrichten konnten. Gegen das Kristallschiff selbst erwies sich der, dann auch mit schweren Torpedos ausgeführte, Angriff der Jäger jedoch als weniger effektiv. Mühelos absorbierten die Schildbarrieren die Angriffe. „Starker Energieanstieg in der Äquatorialgegend des Zielschiffes Admiral Ich vermute sie machen ihre Waffe scharf.“ meldete Leon umgehend. Nur kurz darauf schoss einer der geflüchteten Energieblitze aus dem Kristallschiff, anstatt jedoch mit verehrender Wirkung in eines der unzähligen Großschiffe zu schlagen, exponierte der Blitz rasch und erzeugte somit eine regelrechet Wand aus Energie die einen Großteil der Jäger auf Anhieb vernichtete. „Was zur Hölle?!“ rief Lorence umgehend aus, er mochte ja kein Physiker sein, aber soweit er wusste war dies Schlicht und ergreifend unmöglich, Energie konnte nicht einfach urplötzlich anfangen in eine Bestimmte Richtung zu expandieren. „Ich weiß es nicht Sir, aber sie feuern nochmal!“ erwiderte Leon ehe eine ganze Salve aus Energieblitzen auf sie zu jagte.

„Bereit machen für Nahkampfangriff!“ befahl Arkov entschlossen während eine ganze Serie aus Energieblitzen in die Flotte jagte. „Alle Einheiten bereit General.“ meldete der Kommunikationsoffizier sofort. „Dann wollen wir mal, alle Geschütze: Feuer frei!“ meinte Arkov ehe der Schlachtkreuzer beschleunigte und sich, gemeinsam mit einigen weiteren Schlachtkreuzern und Zerstörern, aber auch einigen Imperialen Zerstörern, auf das Kristallschiff stürzte und einen wahren Feuerhagel entfesselte. „Geschütze auf Schnellfeuer, maximale Feuerrate!“ befehl Arkov dann, aufgrund der Größe ihres Zieles war es vernachlässigbar das die Präzision der Geschütze unter dem Schnellfeuer extrem litt, insbesondere da das Kristallschiff nicht mal versuchte aus zu weichen sondern stur seinen Kurs hielt. „Unser Beschuss zeigt keinerlei Wirkung General.“ meldet der Waffenoffizier dann ehe das Kristallschiff eine weitere Salve abschoss. Jedoch stellte sich heraus das die Zerstörerische Waffe des Kristallschiffes offenbar Problem mit wendigen Zielen im Nahbereich hatte, sämtliche Geschosse verfehlten ihre Ziel was auch auf das Können der Piloten zurück zu führen war. „Sie haben uns verfehlt.“ Meldete der Waffenoffizier daher während er Navigationsoffizier den Schlachtkreuzer herumriss um wieder die Waffenstarrende Front auf den Feind zur richten.

„Achtung weitere Torpedosalve kommt rein.“ Meldete dann der Kommunikationsoffizier ehe eine weitere Salve aus Torpedos auf die Verteidigungsfelder des Kristallschiffes prallte. Das Kristallschiff reagierte mit einer weiteren Geschosssalve, dieses Mal waren die einzelnen Blitze bedeutend kleiner und schneller. „Schwere Treffer auf mehreren Schiffen General.“ meldete der Kommunikationsoffizier umgehend. Im selben Moment näherten sich jedoch hunderte Imperiale Kreuzer und Schlachtschiffe, das Kristallschiff hatte die schweren Kampfmaschinen der Armada erreicht. „General, eine Mitteilung von Arkintec, wir sollen unsere Angriffe fortführen die Imperialen Einheiten versuchen uns zu decken.“ Meldete dann der Kommunikationsoffizier. „Gut, versucht diese Kreuzer und Schlachtschiffe als Schutzschild zu verwenden und los!“ erwiderte Arkov. Umgehend vollführte der Schlachtkreuzer ein scharfe Kurve und schoss wieder, aus allen Rohren Feuernd, auf das Kristallschiff zu das von einem wahren Netz aus Laserstrahlen umgeben von einer regelrechten Decke aus Explosionen verhüllt war. Arkov war es absolut schleierhaft wie irgendwas so einem Angriff standhalten konnte.

„Unser Angriff zeigt kaum Wirkung Kaiserin.“ Meldete Arkintec unterdessen, die Inferno war bisher noch nicht direkt am Kampf beteiligt weshalb es an Bord noch reichlich routiniert zuging. „Ich empfehle das Feuer zu Konzentrieren und zudem den Pulsarmodus zu nutzen.“ In vergangenen Konfrontationen war es konzentrierten Angriffen möglich die Verteidigungsbarrieren des Feindes zu überwinden.“ meinte dann Deskar. „General Militäradjutant?“ fragte Arianna daraufhin. „Es könnte funktionieren Kaiserin.“ Antwortete Arkintec sofort. „Dann los.“ Meinte Arianna. Arkintec nickte kurz ehe er die entsprechenden Anweisungen durchgab, der Pulsarmodus war eine spezielle Angriffstaktik Imperialer Großkampfschiffe bei dem die Laserwaffen ihre Gesamte Kondensatorenergie in einem einzigen kurzen Blitz entluden anstatt in einem konstanten Strahl was immense punktuelle Schäden anrichten konnte jedoch auch dazu tendierte die Fokuslinsen und Zielspiegel zu beschädigen. Praktisch umgehend sah sich das Kristallschiff mehreren koordinierten Punktuellen Attacken ausgesetzt, in fast perfekter Abwechslung schlugen entweder die Zerstörerischen Energieblitze oder Salven aus Projektilgeschossen und Torpedos auf das Schiff ein. Zusätzlich nahmen die Kampfdrohnen und verbliebenen Bomber ebenfalls die Angegriffenen Punkte unter Feuer.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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01 Nov 2014 13:10 #69716 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Tatsächlich schien der Angriff nun Wirkung zu zeigen, es gelang einigen Kinetischen geschossen der Arthan die Schildbarriere zu durchbrechen und sich in den Rumpf des Kristallschiffes zu bohren, der Schaden war zwar nur gering, aber alleine die Tatsache dass das Schiff beschädigt worden war löste einen Motivationsschub bei sämtlichen Einheiten aus. Das Kristallschiff revanchierte sich jedoch umgehend mit einer massiven Abfolge von Salven die in die umgebenden Schiffe fuhren und die stolzen Kriegsschiffe stellenweise in zwei Hälften säbelten. „Vergesst es, hier kommt ihr nichtmehr raus.“ Murmelte Arianna daraufhin. Während sich bereits die nächste Welle von Kriegsschiffen gegen das Kristallschiff warf. Dann gelang es unerwartete einigen Saboteur Drohnen die Schildbarriere des Kristallschiffes zu durchbrechen in dem sie gemeinsam mit einigen Kinetischen Geschossen zwischen den Lasersalven hindurch geschlüpft waren. „Versucht die Waffen außer Gefecht zu setzen!“ befahl Arkintec umgehend, es war nur eine Frage der Zeit bis der Feind die Drohnen entdeckte und Abwehrmaßnahmen ergriff. Die Drohnenkoordinatoren der Union verloren daher keine Zeit und Liesen ihre Fluggeräte eng an der feindlichen Hülle entlang rasen während die Imperialen Kriegsschiffe ihre Feuerrate verdoppelten um sämtliche Aufmerksamkeit des Feindes auf sich zu ziehen. Das funktionierte soweit auch prächtig, das Kristallschiff zögerte nicht lange damit das Feuer zu erwidern. Doch dann hatten die Drohnen ihre Ziel erreicht und befestigten die Magnetischen Haftminen direkt in dem Äquatorialgraben des Schwarzen Ringes der den Kristall umgab und suchten umgehend das weite. „Zündung!“ hallte dann Lorence Stimme durch die Lautsprecher ehe eine mächtige Detonation das Kristallschiff erschütterte.

Kurz zuvor an Bord des Kristallschiffes:
Ein leises klirren erfüllte die eiskalte Luft, die Temperatur lag nur knapp über der Umgebungstemperatur des Weltraumes, doch das war egal sie benötigten keine Wärme, keinen Sauerstoff, kein Licht. Der einzige Grund für die Atmosphäre an Bord war die Tatsache das ihre filigranen Strukturen äußert anfällig auf Druckschwankungen reagierten, im Vakuum des Alls würden sie umgehend in Abermilliarden Scherben zerbrechen. Erst bei näherem hinhören konnte Man ein muster in den Klirrgeräuschen hören und erst bei näherem hinsehen konnte man sie sehen. Sie waren überall, in allen erdenklichen Größen. Ihre Körper war durchsichtig wie Glas und ähnelten am ehesten Heuschrecken. Unruhig krabbelten sie an den Wänden, Decken und Böden der Wabenförmigen Korridore umher und labten sich an den Energiepulsen die durch die ganze Konstruktion flossen. Doch plötzlich veränderte sich ihr Verhalten, aufgeregt eilten sie herum, fast panisch. Dann gab es eine mächtige Erschütterung und ein Reisiger Flammenball riss den Ganzen Korridor auf so dass das innere schutzlos der rauen Umgebung des Weltraumes ausgesetzt war. Kurz ertönte noch ein schrilles kreischen ehe sie alle zerplatzten und ihre Überreste von der explosiven Dekompression ins All geschleudert wurden.

„Das hat gesessen Admiral!“ meldete Leon mit zur Faust geballter Hand. „Freuen Sie sich nicht zu früh.“ erwiderte Lorence. Das Kristallschiff mochte sich nun eine blutige Nase geholt haben, aber er bezweifelte das dies seiner Effizienz dauerhaft schaden würde. „Starker Energieanstieg auf dem Feindschiff Sir.“ Meldete dann der Sensoroffizier ehe es eine Zerstörerische Energieentladung frei lies die wie ein Seifenblase rings um das Schiffe expandierte ehe sie sich auflöset umgehend darauf folgten weitere Salven und eine weitere Energieentladung. „Ich glaube jetzt sind sie angepisst Sir.“ Meinte Leon daher. „Dann sorgen wir dafür dass das auch so bleibt, alle Torpedos auf die Beschädigte Sektion richten und Feuer!“ erwiderte Lorece, er wusste das derartige Rundumschläge ein Zeichen von Ratlosigkeit waren, den Aliens gingen die Ideen aus. Auch die Imperialen Streitkräfte zögerten nicht lange und leisen sich von dem zerstörerischen Energiegewitter nicht Sonderlich beeindrucken das ihnen entgegen schlug und stürzten sich mit Todesverachtung auf den Feind, es war jetzt klar das dieser Feind durchaus besiegt werden konnte. Wie in Schwarm wütender Wespen griffen sie das Kristallschiff daher, ungeachtet ihrer eigenen Verluste an und würden vermutlich erst aufhören wenn entweder jedes einzelne Imperiale Schiff oder das Kristallschiff zerstört war.

„So kommen wir nicht weiter.“ Dachte sich Arianna während sie die Schlacht betrachtete, sicher das Kristallschiff hatte Schäden erlitten, diese standen jedoch in keinerlei Verhältnis zu ihren Verlusten. Arianna entschloss sich daher alles auf eine Karte zu setzen und befahl: „General Militäradjutant, wir greifen ein.“, „Kaiserin, das wäre mit großen...“ setzte Arkintec an, wurde jedoch durch ein simples Handzeichen Ariannas zum Schweigen gemacht. „Seit wann werden die Anweisungen des Kasiers in Frage gestellt, tut was ich sage!“ erwiderte Arianna dann. „Wie Ihr befehlt Kaiserin. „Lenkte Arkintec ein ehe er die entsprechenden Anweisungen weiter gab. Umgehend beschleunigte die Inferno und hielt genau auf das Kristallschiff zu. Das Kristallschiff zeigte sich von dem Reisigen Kriegsschiff jedoch völlig unbeeindruckt und hielt seinen Kurs Richtung Planetenoberfläche. Dann kahm die Inferno in Feuerreichweite ihre unzähligen Geschützbatterien, und löste einen Lichtsturm aus der seines Gleichen suchte. Selbst das Kristallschiff wirkte zunächst von der Wucht des Angriffes kalt erwischt. Mehrere Strahlen durchdrangen den Schild und schnitten hellorange leuchtende Streifen in die Schiffshülle, auch der Kristall selbst wurde getroffen und schien an den Trefferstellen zu schmelzen. Doch dann hatte sich das Kristallschiff angepasst und die Laserstrahlen wurden erneut von den Schilden absorbiert.

„Ich hätte nie gedacht das es etwas gibt das einem solchen Angriff standhalten kann.“ stellte Herlan fest während er das Spektakel betrachtete. „Dieses Schiff ist wirklich immens stark, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Zum Glück hat es nicht uns zuerst angegriffen.“ stimmte Arkov zu. „Dann hätten wir ganz schön alt ausgesehen.“ Stimmte Arkovs Waffenoffizier umgehend zu. „Wir sollten irgendwas unternehmen.“ Meinte Herlan dann. „Was den? Die geballte Macht des Imperiums, der Union und unserer Wenigkeit lassen dieses Ding absolut kalt. Ich empfehle den Rückzug General.“ Erwiderte der Waffenoffizier. „Das ist ja Feigheit vor dem Feind Soldat. Wir ziehen uns nicht zurück das gebietet schon alleine die Ehre, außerdem hätten wir alleine gegen dieses Ding erst recht keine Chance, wir müssen es hier und jetzt besiegen. Verstärke unsere Angriffe weiter.“ Erwiderte Arkov. „Aber General, unsere Geschütze feuern schon mit maximaler Kadenz.“ erwiderte der Waffenoffizier umgehend. „Dann geh in den Überlastmodus.“ Meinet Arkov lediglich. „Das könnte zu schweren Schäden der Waffen führen.“ warnte der Waffenoffizier umgehend. „Weiß ich, tu es einfach!“ erwiderte Arkov. Plötzlich meldete dann der Sensoroffizier: „ General, extremer Energieanstieg auf dem Feindschiff, sie feuern!“ Sofort darauf schoss ein gewaltiges Energiegeschoss direkt auf die Inferno zu, sein Energiegehalt überstieg die Skalen der Messgeräte und es vaporisierte einfach alles ins einem Weg, egal ob Trümmer oder ganze Raumschiffe. Schließlich schlug es in seinem Ziel ein, die mächtigen Schildgeneratoren des Imperialen Flaggschiffes flackerten darauf nur kurz auf ehe sie sich ihrem Schicksal ergaben und den Weg freigaben.

Das ganze Schiff erbebte heftig unter dem Einschlag, stellenweise schossen sogar Funkenfontänen durch das Kommandodeck und einige Kleinere Kabelbrände brachen aus während teile der Wand und Deckenverkleidung abfielen. Arianna krallte sich dabei instinktiv so fest an ihrem Thron fest das ihre Finger ganz weis wurden. Noch während die Automatischen Schadenseindämmungssystem des Schiffes reagierten stand Arkintec vor ihr und fragte, etwas knapp „Alles in Ordnung Kaiserin?“, „Ich hab es überlebt, wie geht es dem Schiff?“ erwiderte Arianna. Arkintec warf daraufhin einige Blicke auf die Statusmonitore und meinte: „Direkter Treffer an Steuerbord, einige leichtere Schäden in den Getroffenen Sektionen, einige ausgefallene Geschütze, keine Kritischen Schäden.“, „Keine Kritischen Schäden?“ fragte Arianna überrascht sie hatte gesehen wie das Energiegeschoss die anderen Schiffe varporisiert hatte. „Ja Kaiserin, Schiff nach wie vor Kampfbereit, die müssen sich schon etwas mehr einfallen lassen um das Flaggschiff der Imperialen Marine zu zerstören.“ Antwortete Arkintec. „Dieses Ding ist wahrlich ein Monster.“ Dachte sich Arianna dann an eine Aussage ihrer Mutter erinnert. Auch das Kristallschiff wirkte verwundert darüber dass die Inferno seinen Angriff derart mühelos weggesteckt hatte da es verlangsamte und stoppte, offenbar unschlüssig wie es weiter vorgehen sollte.

„General Militäradjutant, es wird Zeit für eine Revanche, setzt die Hauptwaffe ein, volle Leistung.“ Befahl Arianna dann, es war an der Zeit reinen Tisch zu machen. „Mit Vergnügen Kaiserin.“ bestätigte Arkintec ehe der Bordcomputer verkündete: „Laden der Primärkondensatoren, Warnung Sicherheitsrestriktionen abgeschaltete, Schädigung der Fokuslinse Wahrscheinlich.“, „General Militäradjutant, ich gehe recht in der Annahme das Ihr gläubig seid?“ fragte Arianna dann unvermittelt. „Natürlich Kaiserin.“ Bestätigte Arkintec umgehend. „Dann solltet Ihr womöglich ein Stoßgebet aussenden.“ Erwiderte Arianna während ein Ladebalken der auf sämtlichen Statusmonitoren eingeblendet wurde den Ladezustand er Primärkondensatoren anzeigte. „Wie Ihr meint.“ Meinte Arkintec daraufhin ehe der Bordcomputer verkündete: „Hundert Prozent der Maximalleistung erreicht, Überlastmodus aktiviert.“, „Jetzt werden wir ja sehen was ihr wirklich könnt.“ murmelte Arianna dann ehe Arkintec meinte: „Hundertfünfzig Prozent Kaiserin, bei noch höherer Intensität riskieren wir interne Explosionen.“, „Feuer General Militäradjutant.“ antwortete Arianna lediglich.

Das Kristallschiff schien keine Ahnung zu haben was auf es zukam, oder aber es war ihm egal. Jeder andere wusste jedoch sehr genau was auf das Kristallschiff zukam, die immense, Energiemenge welche die Inferno freisetzte lies nur einen Schluss zu. Dann schossen die Laserstrahlen auch schon aus den Emittern und verbanden sich zu einem einzigen alles zerstörenden Strahl. Die Schussbahn zu dem Kristallschiff war bereits geräumt worden, niemand wollte in einem Kampf der Titanen zwischen die Fronten geraten, weshalb der Laserstrahl mit ungeminderter Intensität auf das Kristallschiff traf. Instinktiv hielten daraufhin Hunderttausende Menschen den Atmen an während er Strahl wie in Zeitlupe auf die Schilde des Kristallschiffes traf. Zunächst schien es so als würden sie den Angriff einfach absorbieren, doch dann setzte der Schild des Kristallschiffes einen hellen Lichtimpuls frei ehe sich Energieadern über seine Oberfläche zogen die wie Risse in einer Glasscheibe wirkten dann explodierte der Schild förmlich und riss entlang der Energieadern Auseinader. Umgehend schlugen hunderte Geschosse in die Hülle des Kristallschiffes da die Schützende Schildbarriere von jetzt auf nachher ausgefallen war. Dann traf der Laserstrahl der Inferno auf die Hülle des Schiffes und durchbohrte das Schiff einmal komplett ehe er auf der anderen Seite wieder hinausschoss, er hatte sowohl den schwarzen Ring zweimal durchbrochen als auch den Kristall selbst durchlöchert.

„Ziel getroffen und Schwer beschädigt Kaiserin.“ Meldete Arkintec umgehend während der Laserstrahl noch immer auf sämtlichen Bildschirmen und Netzhäuten nachleuchtete und Sekundärexplosionen die Hülle des Kristallschiffes aufrissen. Dann färbet sich der Kristall auf einmal rot ehe seine Oberfläche von Rissen zerfurcht wurde und der ganze Kristall in Abermilliarden Scherben zersprang. Der verbliebene Ring zerbrach unterdessen in zwei Hälften die weiterhin von Sekundärexplosionen erschüttert wurden. „Korrektur. Ziel zerstört.“ Stellte Arkintec umgehend fest. „Wir haben gewonnen?“ fragte Arianna daher völlig überrascht. „Korrekt Kaiserin, das Feindliche Schiff ist keine operable Einheit mehr.“ antwortete Arkintec. „Das ist...“ setzte Arianna an ehe sie in Ohnmacht viel und auf ihrem Thron zusammensackte.
~~~Ende Kapitel 41~~~

mfg.: Tg

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02 Nov 2014 13:06 #69717 by General Stefan
Replied by General Stefan on topic Die Chroniken des Feuers
Wahnsinn wie viel Atmosphäre du durch reines schreiben aufbauen kannst! Ich wünschte jemand von den Stargate Visual Effect machern würde die Raumschlacht rekonstruieren! Sehr schönes Kapitel! Bin gespannt wie es weiter geht!

Mfg. General Stefan

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07 Nov 2014 15:31 #69839 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic Die Chroniken des Feuers
Wow, was für eine Schlacht! Echt spannend und überraschend. Hätte nicht gedacht, dass sie es doch noch schaffen würden.^^

Endlich erfährt man auch was über die Aliens, die das Schiff steuern. Nicht schlecht die Idee sie ebenfalls aus einer kristallinen Form bestehen zu sein, quasi Kristallinsekten.^^

Das ganze erinnert mich (mal wieder) an Star Trek. Da gibt es auch ein Kristall, der jedoch kein Schiff sondern ein Lebewesen war, eine kristalline Entität. Auch gibt es da die Tholianer, eine Spezies die eine ähnlich kristalline Hülle über ihren Körper hat und nur in einer unter Druck stehenden Atmosphäre leben kann. Sobald sich dieser Druck ändert - wird er höher zerplatzen sie, wird er niedriger werden sie zerquetscht (oder andersrum?) - sterben sie. Daher ist es mit deinen Aliens und dem Kristallschiff wie eine Mischung aus beidem. Aber dennoch nicht schlecht und mal was anderes als bisher in DRG oder DTI.^^

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Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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08 Nov 2014 13:22 #69879 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
@General Stefan: Freut mich das es dir gefallen hat :) Den Wunsch einer Bildlich dargetsellten Shlacht kann ich dir aber leider nicht erfüllen =( , wohl aber den nachd em wissen des weiteren verlaufes ;)

@Jack Hunter: Tja ich dachte das es eine größere Überraschung währe die Menschen gewinnen zu lassen :D Aber noch ist nichts vorbei, die Menschen ahben eine Schlacht gewonnen, nicht aber den Krieg...
Genau, Kristallisnekten, das trifft meine Vorstellung ziemlich genau. Am ehesten dürften wohl Heuschrecken als Vorlage passen.

Du immer mit deinem Star Treck :lol: :lol:

@all: weiter geht's:
Kapitel 42:

Arianna sah sich vorsichtig um, die Umgebung war ihr völlig Fremd wirkte jedoch auf eine Art vertraut die ihr Angst machte. Sie befand sich in einer großen Halle deren Decke von über hundert Meter hohen Säulen getragen wurde. Ansonsten war der gewaltige Raum jedoch völlig leer und wurde lediglich von einigen Oberlichtern in ein trübes Zwielicht gehüllt. Plötzlich erschien dann ein flackerndes Leuchten hinter einer der Säulen. Neugierig lief Arianna darauf zu als auf einmal urplötzlich eine annähernd Menschliche Gestalt um die Säule herum lief, ihr Körper war jedoch nicht aus Fleisch, die ganze Kreatur bestand im Prinzip aus einer Lodernden Flamme. Erschrocken fiel Arianna umgehend auf die Knie und senkte den Kopf soweit ab das ihre Stirn ebenfalls den Boden berührte, noch nie hatten sich die Flammen eine Gestalt gegeben, noch nie hatte ein Kaiser in das Antlitz der Götter selbst geblickt. Sie sprachen sonst lediglich in Gleichnissen, ohne jemals selbst aufzutauchen. Was auch die Ursache dafür war das es oftmals schwer war ihren Willen zu deuten, es gab viel Interpretationsspielraum. Dann erkannte Arianna an den sich auf dem Boden spiegelnden lichtern das noch mehr der Feuergeschöpfe aufgetaucht waren, sie war umzingelt. Dann ertönte eine Stimme, sie war leise aber bestimmt. Jedoch konnte Arianna nicht verstehen was sie sagte, die Sprache war ihr völlig unbekannt. Plötzlich fühlte Arianna dann eine sengende Hitze die sich ihr näherte.

Gerade als die Hitze unerträglich wurde und die Stimme zu einem tosenden Sturm angeschwollen war, öffnete Arianna die Augen und fand sich flach atmend auf einem Medizinbett wieder. Rings um sie herum herrschte dabei einiges an Trubel, dutzende weiß Uniformierte eilten geschäftig herum, Arianna schloss daraus das sie auf dem Medizindeck der Inferno war, nach der letzten Schlacht gab es mit Sicherheit einige Verletzungen zu versorgen. „Kaiserin Ihr seid wach.“ Stellte Arkintec dann fest der nur wenige Meter entfernt gestanden war. „Eure Fähigkeit offensichtliche Dinge fest zu stellen ist erstaunlich General Militäradjutant. Was ist passiert?“ erwiderte Arianna umgehend. „Wir haben das Feindliche Schiff zerstört worauf Ihr in Ohnmacht gefallen seid Kaiserin. Es konnten jedoch keinerlei physische Schädigungen entdeckt werden, Euer Leibarzt ist bereits auf dem Weg.“ antwortete Arkintec. „Das wird nicht nötig sein, mir fehlt nichts.“ Meinte Arianna umgehend. „Wie Ich bereits sagte, er ist schon auf dem Weg. Ich habe keinerlei Befehlsgewalt gegenüber Euren direkten untergebenen Kaiserin.“ Meinet Arkintec umgehend. Arianna rolle daraufhin mit den Augen, zwar stimmte es das Arkintec ihren direkten Untergebenen offiziell nichts zu sagen hatte, aber trotzdem würde sich ihm wohl niemand widersetzen wenn er es tat. „Wie ist der Status unserer Verbündeten?“ fragte Arianna dann. „Sie versorgen wie wir ihre Verletzten.“ Antwortete Arkintec. „Gut, bietet ihnen unsere Unterstützung an und sorgt dafür dass unsere Truppen ein Festmahl erhalten, dieser Sieg muss gebührend gewürdigt werden.“ Befahl Arianna dann. „Wie Ihr befehlt.“ Bestätigte Arkintec ehe er sich verneigte und dann davon marschierte.

Arianna sah ihm darauf noch kurz hinterher ehe sie begann über ihre jüngste Vision nach zu denken, sie war anders als die anderen gewesen, bei weitem nicht so voller Schmerz und voler tot. Doch trotzdem hatten sie eines gemein, sie hatte sich so real angefühlt wie Arianna nun das Bett fühlte. „Was wollt ihr mir nur sagen?“ fragte sich Arianna daraufhin selbst und wünschte sich dass die Flammen endlich lernen würden sich in verständlichen Formulierungen zu äußern statt in derartigen Ratespielchen. Dann trat jedoch auch schon ihre Leibärzten, Helena Dahl, eine Hochgewachsene Frau mittleren Alters mit einer wallenden Lockigen blonden Mähne, heran an ihren gerötteten Backen und dem leichten Keuchen war unschwer zu erkennen das sie nahezu die komplette Strecke gerannt war. „Ich entschuldige mich für mein spätes erscheinen Kaiserin.“ Meinte sie dann. „Ihr müsst euch für nichts entschuldigen.“ Erwiderte Arianna. „Wie ich sehe geht es Euch mittlerweile wieder besser?“ fragte Helena umgehend mit ärztlicher Routine während sie von einem der Bordärzte der Inferno ein Datenpad entgegen nahm auf dem Vermutlich die Ergebnisse der Medizinischen Untersuchung, der Arianna direkt nach ihrer Ankunft unterzogen worden war, gespeichert waren. „Mir geht es gut, es war nur wieder eine Vision.“ Antwortete Arianna bestimmt. „Diese Visionen, jedes Mal wenn Ihr eine dieser Visionen habt ist das Elektromagnetische Feld Eures Körpers minimal abweichend.“ Stellte Helena dann fest, sie redete gerne mit sich selbst wenn sie nachdachte.

Nathan befand sich unterdessen im allgemeinen Freudentaumel über den vergangenen Sieg, es hatte viele Schiffe und noch mehr Leben gekostet, aber sie hatten es den verdammten Aliens gezeigt! Spontan war die ansonsten eher nüchterne Stimmung an Bord des Schiffes daher umgeschlagen und die meisten Besatzungsmitglieder beglückwünschten sich gegenseitig zu ihrer Leistung während immer wieder Jubelrufe zu hören waren. Lorence schien es nicht für nötig zu halten ein zu greifen, enthielt sich selbst jedoch der ausgelassenen Stimmung und war kurz nach der Explosion des Kristallschiffes in seinen Bereitschaftsraum verschwunden. „Ich denke jetzt kommt ne Menge Arbeit auf Sie zu Botschafter.“ Stellte dann Leon fest der neben Nathan getreten war. „Da könnten Sie recht haben.“ stimmte Nathan zu, es war mehr als unwahrscheinlich das nach einem derartigen gemeinschaftlichen Erfolg umgehend wieder die Kriegstrommeln ertönen würden. Plötzlich öffnete sich dann die Tür zu Lornece‘ bereitschaftsraum und der Admiral kam mit ernstem Blick herausgeschnitten, umgehend legte sich das allgemein Gelächter und die Männer und auch Frauen schauten ihren Kommandierenden Offizier erwartungsvoll an. Lorence ließ sich jedoch Zeit bis er seinen Kommandostuhl erreicht hatte ehe er meinte: „Ich hatte gerade eine Unterredung mit Verteidgungsbeauftragter Indira. Sie ist besorgt aufgrund unsere Verluste.“ Umgehend folgte leises Geflüster im Laufe der Kampfhandlungen hatte der Verband mehrere Kreuzer und sogar ein ganzes Schlachtschiff eingebüßt, tausende Tapfere Soldaten waren Tod.

„Allerdings war sie sich auch der Bedeutsamkeit dieser Schlacht bewusst, sie gratuliert uns zu unserem Sieg über einen übermächtigen Feind. Es sind bereits Transportschiffe unterwegs, jeder einzelne hier kann sich über einige Wochen Zusatzheimaturlaub freuen.“ Fuhr Lorence dann fort. Sofort folgten einige verhaltene Freudenbekundungen, wer freute sich schon nicht über etwas Heimurlaub. „Ansonsten werden wir vorläufig die Position halten, und fungieren als Offizielle Botschafter der Union, verhalten Sie sich also dementsprechend. Mr. Danna kommen Sie bitte in meinen Bereitschaftsraum.“ meinte Lorence dann ehe er sich zurück ins einen Bereitschaftsraum begab. Kaum hatte sich die Tür hinter ihm geschlossen setzten aufgeregte Gespräche ein in denen es sich in aller Regel darum drehte wie man den unerwarteten Urlaub nutzen wollte. Nathan hatte dafür jedoch keinerlei Zeit und machte sich umgehend auf den Weg in den Bereitschafstraum.

Auch an Bord der wenigen verblieben Arthan Schiffe hatte eine regelrechte Freudenfeier eingesetzt, es war schon lange her das die Arthan einen großen Sieg für eine Ehrbare Sache errungen hatten. „Ich glaube jetzt können wir uns weiteren Kontakt mit dem Imperium nichtmehr entziehen Dad.“ Stellte Herlan dann fest. „Ich glaube du hattest recht.“ Meinte Arkov dann unvermittelt. „Womit?“ fragte Herlan überrascht. „Das wir lernen müssen unserer Differenzen zu überwinden. Die Imperialen sind nicht so schlimm wie ich immer dachte, es sind ehrbare Soldaten, viel ehrbarer als ich es jemals war. Sie haben sich ohne mit der Wimper zu zucken zwischen einen übermächtigen Feind und Leute geworfen die bis vor kurzem noch ihre Feinde waren. Zum Wohle der verbliebenen Arthan denke ich daher das es Zeit wird eine Brücke zu schlagen.“ Antwortete Arkov nachdenklich. Man konnte ihm ansehen das er das nicht leicht über die Lippen gebracht hatte. „Welch revolutionäre Worte.“ stellte Herlan daher fest. „Ich weiß, aber in so verrückten Zeiten muss man eben selbst grundsätzliches überdenken, das hab ich jetzt kapiert.“ erwiderte Arkov. „Gut, und was machen wir jetzt?“ fragte Herlan dann. „Such schon mal deine Paradeuniform raus, ich versuche eine Audienz bei Kaiserin Arianna zu bekommen, dann reden wir nochmal, dieses Mal ohne Gitterstäbe.“ Antwortete Arkov und schluckte leicht ihr letzter Aufenthalt auf Pyrus war ihm nicht gerade angenehm in Erinnerung geblieben.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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08 Nov 2014 13:24 #69880 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic Die Chroniken des Feuers
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Arianna hatte sich kurz darauf aus Helenas Fängen befreien können und hatte die Inferno verlassen, es gab viel zu tun. Die Rückkehr der Bevölkerung in das System musste ebenso eingeleitet werden wie die widerinstandsetzungsarbeiten auf Pyrus, nicht wenige Trümmer waren auf den Planeten gestürzt und hatten beträchtliche Schäden angerichtet. Zusätzlich lag es nahe das sie in näherer Zukunft eine Menge Zeit für Diplomatische Gespräche aufwenden musste. Der Botschafter der Union hatte um weitere Gespräche gebeten und auch die Arthan würden vermutlich den Diplomatischen Faden nicht abreißen lassen wollen. Kaum hatte sie jedoch auch nur einen Fuß auf den Palastboden gesetzt kahm bereits Siandra angestürmt, sie hatte die Schlacht gemeinsam mit dem restlichen Hofstaat in dem unterirdischen Bunkerkomplex unter dem Palast verbracht der angeblich sogar Jahrzehntelangem Dauerbombardement standhalten konnte. „Da bist du ja, ich hab mir solche Sorgen Gemacht, sowas darfst du mir nie wieder antun.“ meinte Siandra dann und schloss Arianna in eine innige Umarmung. „Ist schon gut Mama, Arkintec hätte nie zugelassen das mir was passiert, das weißt du doch.“ erwiderte Arianna. „Ich hab gehört das du in Ohnmacht gefallen bist.“ Stellte Siandra dann fest und schaute Arianna prüfend an. „Es war wieder eine Vision.“ antwortete Arianna. „Seit wann bekommst du die auch im wachen zustand, das wird ja immer schlimmer!“ stellte Siandra fest. „Sie war anders als die vorherigen. Früher waren die Visionen wie Warnungen oder Drohungen. Dieses Mal nicht.“ Antwortete Arianna.

„Und was heißt das deiner Meinung nach?“ fragte Siandra umgehend. „Das ist schwierig. Vielleicht hatten wir recht was unsere These über den Krieg der Götter angeht, vielleicht haben sie versucht zu gratulieren oder sich zu bedanken. Ich weiß es nicht.“ antwortete Arianna. „Naja aber wenn es keine Szenen von Brennenden Städten mehr gibt ist das doch ein gutes Zeichen, oder nicht?“ meinte Siadnra dann. „Denke ich auch.“ stimmte Arianna zu. „Na wenigstens was.“ Stellte Siandra fest. „Lass es gut sein Mama, das ist eben meine Bürde.“ Meinte Arianna dann immerhin wusste sie wie wenig Siandra von den ungefragten Kommunikationsversuchen der Flammen hielt. „Bestimmt nicht. Ihnen mag es ja nichts ausmachen, aber du bist nur ein Mensch, da sollten sie ein wenig mehr Rücksicht nehmen.“ Erwiderte Siandra. Arianna beschloss das Thema daraufhin auf sich beruhen zu lassen, sie wusste das es nahezu unmöglich war Siandra in dieser Hinsicht um zu stimmen. Kaum war Arianna samt ihrem Gefolge dann im Thronsaal angelangt, meinte bereits einer der Saaldiener: „Kaiserin die Abgesandten der Union sind bereits eingetroffen.“, „Schickt ihn rein.“ Antwortete Arianna und lies sich auf ihren Thron plumpsen.

Als Nathan in den Thronsaal trat war er bedeutend selbstsicherer als früher, es war doch erstaunlich wie schnell man sich an den ganzen prunk gewöhnte der ihn umgab. Beinahe schon routiniert verneigte sich Nathan dann auf dem dafür vorgesehen Podest und wartete, gemäß dem Imperialen Protokoll, darauf das Kaiserin Arianna das Wort an ihn richtete. Wie üblich lies die Kaiserin Nathan nicht lange warten, es war ziemlich offenkundig das ihr das ganze Protokoll stellenweise ziemlich auf die Nerven ging. „Erhebt Euch Botschafter Danna.“ Meinte sie daher, Nathan folgte der Aufforderung umgehend, hielt jedoch den Blick gesenkt, er hatte mittlerweile gelernt das es im Imperium als anmaßend galt jemand anderen in die Augen zu schauen. „Ihr habt um ein Gespräch gebeten Botschafter, tragt euer Anliegen vor.“ Meinte Arianna dann. „Kaiserin meine Regierung wünscht eine Erneuerung des Waffenstillstandsvertrages ebenso wie eine weitere Vertiefung der Diplomatischen Beziehungen.“ Antwortete Nathan. „Wie darf ich mir diese vertieften Beziehungen vorstellen Botschafter?“ fragte Arianna dann. „Die jüngsten Ereignisse haben eindeutig bewiesen das wir in diesem Universum nicht alleine sind Kaiserin. Und sie haben bewiesen das wir diesen Mächten die dort draußen am wirken sind nur gemeinsam gewachsen sind. Zudem haben wir bewiesen das wir in der Lage sind zu kooperieren. Vorläufig schwebt meiner Regierung daher vor gemeinsame Militärmanöver durch zu führen um die Zusammenarbeit zu verbessern, zusätzlich halten wir es für sinnvoll ein Grenzübergreifendes Wirtschaftssystem auf zu bauen.“ Antwortete Nathan.

Arianna überlegte daraufhin kurz ehe sie meinte: „Ich stimme Euch zu das es im Angesicht der jüngsten Erkenntnisse nicht Sodnerlich klug wäre sie gegenseitig zu bekämpfen. Ich stimme Eurem Vorschlag eines Waffenstillstandes daher zu. Was tiefergreifende Kooperationen angeh muss ich erst entscheiden.“, „Ich verstehe Kaiserin, es gibt da noch ein andere Thema über das meine Regierung gerne mit euch verhandeln möchte.“ Meinte Nathan dann und holte tief Luft. „Ich höre.“ Erwiderte Arianna. „Im Laufe der vergangenen und bedauerlichen Konfrontationen zwischen unseren Völkern ist es Euren Streitkräften gelungen nicht zu unterschätzende mengen unseres Territoriums zu erobern. Es dürfte Euch nicht überraschen das wir diese Territorien gerne wieder zurück erhalten würden.“ Erklärte Nathan. „Ihr habt recht, das überrascht mich tatsächlich nicht.“ meinte Arianna umgehend ehe sie fort fuhr: „Was wäre Eure Regierung bereit als Gegenleistung für die Rückgabe von Territorium zu bezahlen?“ Überrascht das die Kaiserin das Angebot nicht kategorisch abgelehnt hatte antwortete Nathan: „Was für eine Gegenleistung würdet Ihr als angemessen betrachten?“ Arianna lehnte sich daraufhin in ihrem Thron zurück und meinte: „Dank der aufklärungsarbeit des IFM habe ich Kenntnis über einige spezielle Forschungen Eurer Militärischen Forschungsabteilung. Im einzelnen handelt es sich um die Forschungen auf dem Gebiet der Bistabilen Metalle und der Schmalbandenergiebündelrung.“ Nathan hatte keine Ahnung um was es bei diesen Forschungen ging, ahnte jedoch das die Kaiserin sie nicht ohne Grund ausgewählt hatte und sich bereits im Vorfeld auf eine derartige Unterhaltung vorbereitet hatte. „Die Herausgabe Militärrisch relevanter Technologie ist, wie Ihr sicherlich vermutet, nicht ganz einfach. Ich werde meine Vorgesetzten kontaktieren müssen.“, „Dann tut dies. Ihr seid entlassen.“ Erwiderte Arianna. Nathan verneigte sich daraufhin erneut kurz ehe er den Raum verlies.

Nur kurz nachdem der Botschafter der Union den Raum verlassen hatte, traf die Delegation der Arthan ein. Arianna erkannte die beiden Männer umgehend wieder, sie hatten sich schon einmal getroffen, allerdings unter anderen Umständen. Herlans Augen rotierten regelrecht in ihren höhlen während er aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Das Kapitol des Volkes auf Arthan war bereits ein prachtvolles Monument gewesen das einen einfachen Bürger die Kinnlade herunterfallen lies aber der Kaiser Palast übertraf es bei weitem. Noch nie hatte er so viel edle Materialien in derart aufwändiger Verarbeitung gesehen, alleine ein Quadratmeter der Wandverkleidung war vermutlich mehr wert als ein ganzer Jahressold eines einfachen Republikanischen Soldaten. Auch Arkov schien schlichtweg überwältigt, sicher man hatte Geschichten über den Kaiserpalast gehört, aber es selbst in real zu sehen war einfach etwas ganz anderes. Schließlich erreichten die beiden ein kleines Marmornes Podest das genau gegenüber dem Pompösen Thron aus dem Boden ragte. Umgehend stoppten Arkov und Herlan daher, es war naheliegend dass das Podest als eine Art Markierung fungierte. „Verneigt euch vor Kaiserin Arianna I. von Pyrus, rechtmäßige Erbin des Flammenden Thrones und Herrscherin aller Pyriansichen Kolonien!“ ertönte dann eine Aufforderung. Widerwillig folgten Arkov und Herlan der Aufforderung etwas zeitverzögert, es widerstrebte beiden sich vor der Kaiserin zu verneigen aber andererseits wollten sie sie auch nicht beleidigen.

„Erhebt Euch Arthan Krieger.“ Meinte Arianna dann. Dieser Aufforderung folgten die beiden umgehend. „Ihr habt um eine Audienz verlangt General Szewd von den Arthan, Ihr könnt nun Euer Anliegen vortragen.“ meinte Arianna dann nachdem Arkov und Herlan sich aufgerichtete hatten. Arkov wirkte daraufhin tatsächlich leicht verlegen als er, etwas unsicher, zu sprechen begann: „Kaiserin, in der Vergangenheit mögen wir unsere Differenzen gehabt haben, aber wie Ihr wisst, steht mein Volk am Rande des Abgrundes, wir können uns keinen weiteren Kampf leisten. Wir benötigen Eure Hilfe um zu überleben.“ Arianna zögerte nicht lange zu antworten: „Ich kann mir vorstellen wie schwer euch dies gefallen ist General. Ich bin bereit Euch und auch Eurem Volk zu helfen, unter einer Bedingung.“ Arkov schluckte daraufhin ehe er fragte: „Und die währe?“, „Die Hasspredigten gegen das Imperium hören auf, ebenso dürfen die Hilfslieferungen nicht dazu zweckentfremdet werden eine Flotte gegen das Imperium auf zu stellen. Zusätzlich werdet Ihr keinerlei Partisanen ausbilden oder entsenden.“ Antwortete Arianna. Obwohl Arkov Ariannas Standpunkt gut nachvollziehen konnte, fühlte er sich doch in seiner Ehre verletzt er würde niemals gegen jemanden vorgehen solange dieser ihm half. „Ich verstehe.“ Meinte er dann seinen Ärger herunterschluckend. „Sehr gut. Ich werde dafür sorgen das mehrerer größere Konvois aufbrechen. Für deren Schutz und die Verteilung der Güter seid jedoch Ihr zuständig.“ meinte Arianna dann. „Das sollte kein Problem sein, ich bin euch zu Dank verpflichtet.“ Erwiderte Arkov. „Habt Ihr sonst noch etwas das Ihr vortragen möchtet?“ fraget Arianna dann.

„Um ehrlich zu sein ja Kaiserin.“ antwortetet Arkov. „Dann sprecht.“ erwiderte Arianna. „Wie Ihr vermutlich wisst haben wir ein Formschiff entdeckt und wollen es nutzen um einen bislang nicht beanspruchte Planeten zu Terraformen.“ Erklärte Arkov wusste dann jedoch nicht wie er weiter formulieren sollte: „Und jetzt befürchtet Ihr dass das Imperium Anspruch auf die Welt und das Schiff erheben könnte nicht wahr?“ fragte Arianna umgehend. „Ja Kaisern.“ bestätiget Arkov. „Seid unbesorgt General. Wir haben genügend Welten die wir zunächst wieder aufbauen müssen und danach gibt es genug andere Ziele die für einen Kolonisierung in frage kämen, Ihr könnt den Planeten und auch das alte Schiff behalten.“ antwortete Arianna. Arkov viel daraufhin umgehend ein riesiger Stein vom Herzen es war seine größte Befürchtung gewesen das die Kaiserin das alte Schiff zurückfordern könnte. „Ich danke euch Kaiserin, das wäre es dann fürs erste.“ Meinte er daher erleichtert. „Gut dann könnt Ihr euch entfernen.“ Erwiderte Arianna.„Lief doch gar nicht so schlecht oder?“ stellte Herlan fest sobald die beiden den Thronsaal verlassen hatten. „Immerhin kommen die Güter.“ Antwortete Arkov knapp. „Hey es ist nicht überraschend das sie uns nicht traut.“ Meinet Herlan dann schulterzuckend. „Nein, natürlich nicht, ich an ihrer Stelle hätte wohl nicht anders gehandelt aber es ist doch etwas kränkend.“ Stimmte Arkov zu. „Und wie geht es jetzt weiter?“ fragte Herlan dann. „Wir machen weiter wie geplant, wir Terrafomen und Kolonisieren den Planeten, dann sehen wir weiter.“ Antwortete Arkov mit neuem Mut.
~~~Ende Kapitel 42~~~

mfg.: Tg

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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