~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~
Tatsächlich schien der Angriff nun Wirkung zu zeigen, es gelang einigen Kinetischen geschossen der Arthan die Schildbarriere zu durchbrechen und sich in den Rumpf des Kristallschiffes zu bohren, der Schaden war zwar nur gering, aber alleine die Tatsache dass das Schiff beschädigt worden war löste einen Motivationsschub bei sämtlichen Einheiten aus. Das Kristallschiff revanchierte sich jedoch umgehend mit einer massiven Abfolge von Salven die in die umgebenden Schiffe fuhren und die stolzen Kriegsschiffe stellenweise in zwei Hälften säbelten. „Vergesst es, hier kommt ihr nichtmehr raus.“ Murmelte Arianna daraufhin. Während sich bereits die nächste Welle von Kriegsschiffen gegen das Kristallschiff warf. Dann gelang es unerwartete einigen Saboteur Drohnen die Schildbarriere des Kristallschiffes zu durchbrechen in dem sie gemeinsam mit einigen Kinetischen Geschossen zwischen den Lasersalven hindurch geschlüpft waren. „Versucht die Waffen außer Gefecht zu setzen!“ befahl Arkintec umgehend, es war nur eine Frage der Zeit bis der Feind die Drohnen entdeckte und Abwehrmaßnahmen ergriff. Die Drohnenkoordinatoren der Union verloren daher keine Zeit und Liesen ihre Fluggeräte eng an der feindlichen Hülle entlang rasen während die Imperialen Kriegsschiffe ihre Feuerrate verdoppelten um sämtliche Aufmerksamkeit des Feindes auf sich zu ziehen. Das funktionierte soweit auch prächtig, das Kristallschiff zögerte nicht lange damit das Feuer zu erwidern. Doch dann hatten die Drohnen ihre Ziel erreicht und befestigten die Magnetischen Haftminen direkt in dem Äquatorialgraben des Schwarzen Ringes der den Kristall umgab und suchten umgehend das weite. „Zündung!“ hallte dann Lorence Stimme durch die Lautsprecher ehe eine mächtige Detonation das Kristallschiff erschütterte.
Kurz zuvor an Bord des Kristallschiffes:
Ein leises klirren erfüllte die eiskalte Luft, die Temperatur lag nur knapp über der Umgebungstemperatur des Weltraumes, doch das war egal sie benötigten keine Wärme, keinen Sauerstoff, kein Licht. Der einzige Grund für die Atmosphäre an Bord war die Tatsache das ihre filigranen Strukturen äußert anfällig auf Druckschwankungen reagierten, im Vakuum des Alls würden sie umgehend in Abermilliarden Scherben zerbrechen. Erst bei näherem hinhören konnte Man ein muster in den Klirrgeräuschen hören und erst bei näherem hinsehen konnte man sie sehen. Sie waren überall, in allen erdenklichen Größen. Ihre Körper war durchsichtig wie Glas und ähnelten am ehesten Heuschrecken. Unruhig krabbelten sie an den Wänden, Decken und Böden der Wabenförmigen Korridore umher und labten sich an den Energiepulsen die durch die ganze Konstruktion flossen. Doch plötzlich veränderte sich ihr Verhalten, aufgeregt eilten sie herum, fast panisch. Dann gab es eine mächtige Erschütterung und ein Reisiger Flammenball riss den Ganzen Korridor auf so dass das innere schutzlos der rauen Umgebung des Weltraumes ausgesetzt war. Kurz ertönte noch ein schrilles kreischen ehe sie alle zerplatzten und ihre Überreste von der explosiven Dekompression ins All geschleudert wurden.
„Das hat gesessen Admiral!“ meldete Leon mit zur Faust geballter Hand. „Freuen Sie sich nicht zu früh.“ erwiderte Lorence. Das Kristallschiff mochte sich nun eine blutige Nase geholt haben, aber er bezweifelte das dies seiner Effizienz dauerhaft schaden würde. „Starker Energieanstieg auf dem Feindschiff Sir.“ Meldete dann der Sensoroffizier ehe es eine Zerstörerische Energieentladung frei lies die wie ein Seifenblase rings um das Schiffe expandierte ehe sie sich auflöset umgehend darauf folgten weitere Salven und eine weitere Energieentladung. „Ich glaube jetzt sind sie angepisst Sir.“ Meinte Leon daher. „Dann sorgen wir dafür dass das auch so bleibt, alle Torpedos auf die Beschädigte Sektion richten und Feuer!“ erwiderte Lorece, er wusste das derartige Rundumschläge ein Zeichen von Ratlosigkeit waren, den Aliens gingen die Ideen aus. Auch die Imperialen Streitkräfte zögerten nicht lange und leisen sich von dem zerstörerischen Energiegewitter nicht Sonderlich beeindrucken das ihnen entgegen schlug und stürzten sich mit Todesverachtung auf den Feind, es war jetzt klar das dieser Feind durchaus besiegt werden konnte. Wie in Schwarm wütender Wespen griffen sie das Kristallschiff daher, ungeachtet ihrer eigenen Verluste an und würden vermutlich erst aufhören wenn entweder jedes einzelne Imperiale Schiff oder das Kristallschiff zerstört war.
„So kommen wir nicht weiter.“ Dachte sich Arianna während sie die Schlacht betrachtete, sicher das Kristallschiff hatte Schäden erlitten, diese standen jedoch in keinerlei Verhältnis zu ihren Verlusten. Arianna entschloss sich daher alles auf eine Karte zu setzen und befahl: „General Militäradjutant, wir greifen ein.“, „Kaiserin, das wäre mit großen...“ setzte Arkintec an, wurde jedoch durch ein simples Handzeichen Ariannas zum Schweigen gemacht. „Seit wann werden die Anweisungen des Kasiers in Frage gestellt, tut was ich sage!“ erwiderte Arianna dann. „Wie Ihr befehlt Kaiserin. „Lenkte Arkintec ein ehe er die entsprechenden Anweisungen weiter gab. Umgehend beschleunigte die Inferno und hielt genau auf das Kristallschiff zu. Das Kristallschiff zeigte sich von dem Reisigen Kriegsschiff jedoch völlig unbeeindruckt und hielt seinen Kurs Richtung Planetenoberfläche. Dann kahm die Inferno in Feuerreichweite ihre unzähligen Geschützbatterien, und löste einen Lichtsturm aus der seines Gleichen suchte. Selbst das Kristallschiff wirkte zunächst von der Wucht des Angriffes kalt erwischt. Mehrere Strahlen durchdrangen den Schild und schnitten hellorange leuchtende Streifen in die Schiffshülle, auch der Kristall selbst wurde getroffen und schien an den Trefferstellen zu schmelzen. Doch dann hatte sich das Kristallschiff angepasst und die Laserstrahlen wurden erneut von den Schilden absorbiert.
„Ich hätte nie gedacht das es etwas gibt das einem solchen Angriff standhalten kann.“ stellte Herlan fest während er das Spektakel betrachtete. „Dieses Schiff ist wirklich immens stark, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Zum Glück hat es nicht uns zuerst angegriffen.“ stimmte Arkov zu. „Dann hätten wir ganz schön alt ausgesehen.“ Stimmte Arkovs Waffenoffizier umgehend zu. „Wir sollten irgendwas unternehmen.“ Meinte Herlan dann. „Was den? Die geballte Macht des Imperiums, der Union und unserer Wenigkeit lassen dieses Ding absolut kalt. Ich empfehle den Rückzug General.“ Erwiderte der Waffenoffizier. „Das ist ja Feigheit vor dem Feind Soldat. Wir ziehen uns nicht zurück das gebietet schon alleine die Ehre, außerdem hätten wir alleine gegen dieses Ding erst recht keine Chance, wir müssen es hier und jetzt besiegen. Verstärke unsere Angriffe weiter.“ Erwiderte Arkov. „Aber General, unsere Geschütze feuern schon mit maximaler Kadenz.“ erwiderte der Waffenoffizier umgehend. „Dann geh in den Überlastmodus.“ Meinet Arkov lediglich. „Das könnte zu schweren Schäden der Waffen führen.“ warnte der Waffenoffizier umgehend. „Weiß ich, tu es einfach!“ erwiderte Arkov. Plötzlich meldete dann der Sensoroffizier: „ General, extremer Energieanstieg auf dem Feindschiff, sie feuern!“ Sofort darauf schoss ein gewaltiges Energiegeschoss direkt auf die Inferno zu, sein Energiegehalt überstieg die Skalen der Messgeräte und es vaporisierte einfach alles ins einem Weg, egal ob Trümmer oder ganze Raumschiffe. Schließlich schlug es in seinem Ziel ein, die mächtigen Schildgeneratoren des Imperialen Flaggschiffes flackerten darauf nur kurz auf ehe sie sich ihrem Schicksal ergaben und den Weg freigaben.
Das ganze Schiff erbebte heftig unter dem Einschlag, stellenweise schossen sogar Funkenfontänen durch das Kommandodeck und einige Kleinere Kabelbrände brachen aus während teile der Wand und Deckenverkleidung abfielen. Arianna krallte sich dabei instinktiv so fest an ihrem Thron fest das ihre Finger ganz weis wurden. Noch während die Automatischen Schadenseindämmungssystem des Schiffes reagierten stand Arkintec vor ihr und fragte, etwas knapp „Alles in Ordnung Kaiserin?“, „Ich hab es überlebt, wie geht es dem Schiff?“ erwiderte Arianna. Arkintec warf daraufhin einige Blicke auf die Statusmonitore und meinte: „Direkter Treffer an Steuerbord, einige leichtere Schäden in den Getroffenen Sektionen, einige ausgefallene Geschütze, keine Kritischen Schäden.“, „Keine Kritischen Schäden?“ fragte Arianna überrascht sie hatte gesehen wie das Energiegeschoss die anderen Schiffe varporisiert hatte. „Ja Kaiserin, Schiff nach wie vor Kampfbereit, die müssen sich schon etwas mehr einfallen lassen um das Flaggschiff der Imperialen Marine zu zerstören.“ Antwortete Arkintec. „Dieses Ding ist wahrlich ein Monster.“ Dachte sich Arianna dann an eine Aussage ihrer Mutter erinnert. Auch das Kristallschiff wirkte verwundert darüber dass die Inferno seinen Angriff derart mühelos weggesteckt hatte da es verlangsamte und stoppte, offenbar unschlüssig wie es weiter vorgehen sollte.
„General Militäradjutant, es wird Zeit für eine Revanche, setzt die Hauptwaffe ein, volle Leistung.“ Befahl Arianna dann, es war an der Zeit reinen Tisch zu machen. „Mit Vergnügen Kaiserin.“ bestätigte Arkintec ehe der Bordcomputer verkündete: „Laden der Primärkondensatoren, Warnung Sicherheitsrestriktionen abgeschaltete, Schädigung der Fokuslinse Wahrscheinlich.“, „General Militäradjutant, ich gehe recht in der Annahme das Ihr gläubig seid?“ fragte Arianna dann unvermittelt. „Natürlich Kaiserin.“ Bestätigte Arkintec umgehend. „Dann solltet Ihr womöglich ein Stoßgebet aussenden.“ Erwiderte Arianna während ein Ladebalken der auf sämtlichen Statusmonitoren eingeblendet wurde den Ladezustand er Primärkondensatoren anzeigte. „Wie Ihr meint.“ Meinte Arkintec daraufhin ehe der Bordcomputer verkündete: „Hundert Prozent der Maximalleistung erreicht, Überlastmodus aktiviert.“, „Jetzt werden wir ja sehen was ihr wirklich könnt.“ murmelte Arianna dann ehe Arkintec meinte: „Hundertfünfzig Prozent Kaiserin, bei noch höherer Intensität riskieren wir interne Explosionen.“, „Feuer General Militäradjutant.“ antwortete Arianna lediglich.
Das Kristallschiff schien keine Ahnung zu haben was auf es zukam, oder aber es war ihm egal. Jeder andere wusste jedoch sehr genau was auf das Kristallschiff zukam, die immense, Energiemenge welche die Inferno freisetzte lies nur einen Schluss zu. Dann schossen die Laserstrahlen auch schon aus den Emittern und verbanden sich zu einem einzigen alles zerstörenden Strahl. Die Schussbahn zu dem Kristallschiff war bereits geräumt worden, niemand wollte in einem Kampf der Titanen zwischen die Fronten geraten, weshalb der Laserstrahl mit ungeminderter Intensität auf das Kristallschiff traf. Instinktiv hielten daraufhin Hunderttausende Menschen den Atmen an während er Strahl wie in Zeitlupe auf die Schilde des Kristallschiffes traf. Zunächst schien es so als würden sie den Angriff einfach absorbieren, doch dann setzte der Schild des Kristallschiffes einen hellen Lichtimpuls frei ehe sich Energieadern über seine Oberfläche zogen die wie Risse in einer Glasscheibe wirkten dann explodierte der Schild förmlich und riss entlang der Energieadern Auseinader. Umgehend schlugen hunderte Geschosse in die Hülle des Kristallschiffes da die Schützende Schildbarriere von jetzt auf nachher ausgefallen war. Dann traf der Laserstrahl der Inferno auf die Hülle des Schiffes und durchbohrte das Schiff einmal komplett ehe er auf der anderen Seite wieder hinausschoss, er hatte sowohl den schwarzen Ring zweimal durchbrochen als auch den Kristall selbst durchlöchert.
„Ziel getroffen und Schwer beschädigt Kaiserin.“ Meldete Arkintec umgehend während der Laserstrahl noch immer auf sämtlichen Bildschirmen und Netzhäuten nachleuchtete und Sekundärexplosionen die Hülle des Kristallschiffes aufrissen. Dann färbet sich der Kristall auf einmal rot ehe seine Oberfläche von Rissen zerfurcht wurde und der ganze Kristall in Abermilliarden Scherben zersprang. Der verbliebene Ring zerbrach unterdessen in zwei Hälften die weiterhin von Sekundärexplosionen erschüttert wurden. „Korrektur. Ziel zerstört.“ Stellte Arkintec umgehend fest. „Wir haben gewonnen?“ fragte Arianna daher völlig überrascht. „Korrekt Kaiserin, das Feindliche Schiff ist keine operable Einheit mehr.“ antwortete Arkintec. „Das ist...“ setzte Arianna an ehe sie in Ohnmacht viel und auf ihrem Thron zusammensackte.
~~~Ende Kapitel 41~~~
mfg.: Tg