FanFic: Die Rückkehr der Götter 2

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27 Oct 2012 16:53 #52885 by Todesgleiter
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~~fortsetzung des vorherigen Post~~

Tal’mesh hatte sich unterdessen in dem geräumigen Planungsraum seines Flaggschiffes eingefunden, offenbar hatte Nal’tek Fortschritte erzielen können. Nal’tek lebst stand bereits mitten in dem Raum und betrachtete die Holographische Darstellung eines Sonnensystems, oder vielmehr dem was einmal ein Sonnensystem gewesen war während er ein Gewinnendes Grinsen aufgesetzt hatte. „Du wolltest mir etwas zeigen?“ meinte Tal’emsh daher sobald die Tür sich hinter ihm geschlossen hatte. „Ja, ich denke dass ich es geschafft habe, ich konnte ein Schwarzes Loch lokalisieren.“ Antwortete Nal’tek zufrieden auf das beinahe den gesamten Raum ausfüllende Hologramm deutend. „Sehr gut.“ Erwiderte Tal’mesh, zufrieden das wenigstens etwas funktionierte während er sich das Hologramm das eigentlich nur aus einem Schwarzen Punkt in der Mitte sowie angedeuteten Schwaden rings herum bestand näher ansah. „Allerdings muss ich gestehen dass es nicht allzu viel Auswahl gibt, diese Galaxis ist bedeutend Kleiner als unsere Heimat Galaxie. Um ehrlich zu sein glaube ich kaum dass ich in der Lage bin eine alternative zu finden.“ Meinte Nal’tek dann etwas betreten. Tal’mesh atmete daraufhin einmal tief durch ehe er erwiderte: „Dann hoffen wir einfach dass wir keine Alternative benötigen.“, „Das hoffe ich auch. Allerdings haben wir keine verlässlichen Daten über diese Galaxie, wie man an dem Hologramm sieht…“ gab Nal’tek zu bedenken. „Das wird sich hoffentlich noch ändern.“ Meinte Tal’mesh dann. Nal’tek nickte lediglich als Antwort und fragte dann nach einige Zeit in der die beiden Krieger nur herum gestanden waren: „Wir gehen wir jetzt weiter vor?“ „Wir schicken ein Spähschiff aus, die Existenz des Schwarzen Loches zu bestätigen. Dann sehen wir weiter.“ Antwortete Tal’mesh ehe er sich herumdrehte um wieder ins Pel’tak zurück zu kehren.

In der Milchstraße schritt Telon gerade sicheren Schrittes auf das Chaapa‘ai zu das inmitten eines eigenen Platzes, der zu dem Portal hin leicht Abschüssig war, stand. Neben dem Chaapa’ai sowie dem Zugehörigen Wahlgerät standen mehrere Jaffa Wache, auch wenn es unwahrscheinlich war das ein Feind versuchte durch das Chaapa’ai zu dringen. „Stopp! Was willst du?“ fragte dann einer der Jaffa als er Telon erblickte und sah den Menschen dabei abschätzend an. „Ich muss nach Erebus reisen.“ Antwortete Telon woraufhin der Jaffa ihn noch einmal musterte, Telon trug eine kaum zu übersehende schwarze Robe welche mit dem Wappen Tarlocks versehen war. Es war daher unmissverständlich das er im Auftrag der Götter selbst unterwegs war, eine Tatsache die selbst der griesgrämige Torwächter nicht so einfach ignorieren konnte weshalb er meinte: „Gut. Ich öffne das Portal für dich.“ Dann stiefelte er Wichtigtuerisch zu dem Wahlgerät und machte ein Mords Gedöns darum die Tasten darauf zu betätigen. Als der Torwächter fertig war drückte er den Auffallend rot leuchtenden Stein in der Mitte des Wahlgerätes woraufhin eine mächtige Plasmawelle aus dem Chaapa’ai schoss. „Du kannst passieren.“ meinte der Torwächter dann nachdem die Plasmawelle abgeklungen war und man auf eine blaue Oberfläche blickte, die irgendwie an einen See erinnerte. Telon schluckte daraufhin einmal und ging dann sicheren Schrittes auf das Portal zu, er war noch nie hindurch gegangen und war dementsprechend nervös.

Nur wenige Sekundenbruchteile trat Telon auf Erebus wieder aus dem Chaapa’ai heraus und wurde bereits von einigen Jaffa die mit ihren Waffen auf ihn zielten erwartet. Als die Jaffa jedoch das Wappen Tarlocks erblickten Liesen sie die Waffen sinken und kehrten auf ihre Wachpositionen zurück, lediglich der kommandierende Jaffa kahm auf Telon zu und fragte mit ernstem Blick: „Was willst du hier? Dies ist kein Ort für jemanden aus dem Palast.“, „Ich suche jemanden im Auftrag Sha’s.“ antwortete Telon woraufhin der Jaffa zurück trat und meinte: „Dann will ich dich nicht länger aufhalten.“ Telon ging daraufhin eilig an dem Jaffa Krieger vorbei welcher ihm noch hinterher sah und folgte dem sich winden weg der zu beiden Seiten von Blanken Felswänden eingefasst wurde. Die ganze Atmosphäre war derart drückend das sich Telon regelrecht vorstellen konnte wie die Gefangenen hier zu Grunde gerichtet Wurden. „Kassandra…“ dachte er sich schluckend solch ein Ort konnte selbst den stärksten Mann zerstören, wie würde es da erst Kassandra ergehen. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch das deutlich hörbare wehklagen tausender, das durch den Hohlweg hallte. Dann endeten die Felswände zu beiden Seiten abrupt und gaben den Blick auf eine Gewaltige Senke frei in der keinerlei Pflanzen wuchsen und von der dutzende Minenschächte ausgingen. In der gesamten Senke tummelten sich Menschen und Jaffa die der Optik nach allesamt ziemlich am Ende waren. Über all diesem Elend Thronte am anderen Ende der Senke eine Gewaltige Zitadelle die mit einer Brücke mit dem Weg verbunden war auf dem Telon nun stand, so das Besucher das Lokalen Verwalters nicht erst durch die Sklavensiedlung , welche Lediglich aus Dreckig aussehenden Holzbaracken und zerschlissenen Zeltbahnen bestand, laufen mussten. In etwa auf halben Weg zwischen dem Weg und der Zitadelle befand sich eine Plattform auf der Brücke auf welcher ein Schildgenerator platziert war der einen Mächtigen Schutzschirm über die ganze Szenerie Projizierte, zusätzlich waren entlang der Brücke und auf der Plattform mehrere Stationäre Stabwaffen platziert um einen möglichen Aufstand umgehend Niederschlagen zu können. Telon musste erneut schlucken und dachte sich: „Das Ideale Gefängnis, hier entkommt niemand…“ Dann machte er sich auf den Weg Kassandra zu suchen, zu diesem Zweck steuerte er die Sklavensiedlung an, er bezweifelte das er Kassandra in der Zitadelle finden würde.

Nach kurzem Fußmarsch, der zwischen diversen zerschundene Körpern Hindurchführte, erreichte Telon die armselige Siedlung welche sich um die mit dem Schildgenerator bestückte Plattform herum gruppierte. Kaum hatte er die Siedlung betreten schlug ihm ein ekel erregender Geruch aus Fäkalien, Blut und Leichen entgegen, so das Telon ganz übel wurde. Plötzlich tauchte wie aus dem nichts zwei Jaffa in Rüstung auf und einer fragte: „Was willst du hier?“ während er wichtigtuerisch mit der Stabwaffe herum fuchtelte. „Ich suche jemanden.“ Antwortete Telon. Der Jaffa sah ihn daraufhin abschätzend an ehe er erwiderte: „Ich bezweifle das du diesen jemand hier findest. Es gibt hier niemanden für den sich Tarlock interessieren könnte. „Meinen Informationen zufolge wurde dieser jemand jedoch hier her gebracht, in die Minen von Erebus.“ Beharrte Telon und beobachtete amüsiert wie der Jaffa nachdachte, die Unterhaltung war offenbar bedeutend komplexer als es der Jaffa gewohnt war. Zudem wagte er es nicht jemanden der das Wappen Tarlocks trug zu beleidigen. „Gut. Wen suchst du? Ich werde dir helfen. Jemand wie du sollte hier sowieso nicht alleine Herum spazieren.“ Meinte der Jaffa dann nach reiflicher Überlegung während sein Kollege ebenfalls nickte. „ich suche eine Menschliche Frau. Ungefähr zwanzig Jahre alt, mit langem Schwarzen Haar und wachen, hellblauen Augen.“ Antwortete Telon. Die beiden Jaffa überlegen daraufhin kurz, schließlich meinte einer der beiden: „All zu viele Frauen gibt es hier nicht. Deine Beschreibung passt daher lediglich auf eine mir bekannt Frau.“, „Wo finde ich sie?“ fragte Telon. „Sie Arbeitet in der Essensausgabe für die Minenarbeiter.“ Antwortete der Jaffa. „Gut bringt mich hin.“ erwiderte Telon mit einem befehlenden Unterton, zu seiner Überraschung nickten die beiden Jaffa kurz und bestätigten: „Folgt uns.“

Einige Minuten später, trat Telon unter einer gewaltigen Zeltplane die von mehreren Steinernen Stützen getragen wurde. Zwischen den Pfeilern standen auf dem nackten Erdboden mehrere Bänke und Tische aus Roh bearbeitetem Holz und am anderen Ende befand sich ein niedrigerer Holztisch auf dem mehrere verbeulte Töpfe standen. Mit Zielsicherem Schritt steuerte Telon daraufhin den Tisch mit den Töpfen an, schnell hatte er dahinter auch eine Art Küche ausgemacht in der auf diversen Feuerstellen eine übel Riechende Zähflüssige Pampe zubereitet wurde. Aufgrund er schlechten Hygienischen Bedingungen und dem Gestank rümpfte Telon die Nase und fragte seine Eskorte: „Und so etwas esst ihr?“, „Nein die Garnison wird in der Zitadelle verpflegt. Das hier ist nur für die Arbeiter.“ Erklärte einer der beiden Jaffa. Woraufhin Telon sich ein Kommentar verkneifen musste und stattdessen in die Küche trat. Schnell drehten sich sämtliche Köpfe zu ihm herum, seine elegante Robe mit dem Leuchtenden Symbol darauf war für jeden ein deutlicher Hinweis das er nicht irgendwer, sondern das er direkt von der Hauptwelt Waten geschickt worden war. Telon musterte die Leute die ihn daraufhin ansahen mit einem, seiner Meinung nach, Ehrfurcht erweckenden Blick ehe er fragte: „Ich suche eine Frau namens Kassandra.“ Zuerst regte sich daraufhin niemand doch dann trat jemand weiter hinten hinter einem der Kochtöpfe hervor und Kassandra meinte: „Das bin ich Herr.“, „Gut, komme zu mir.“ erwiderte Telon der seine Freude nur schwer verbergen konnte, aber er durfte sich vor den Jaffa die ihn begleiteten keine Blöße gönnen. Nachdem Kassandra sich nicht bewegt sondern wie angewurzelt auf der Stelle stand brüllte einer der beiden Jaffa: „Hörst du nicht? Beweg dich! Oder ich mache dir Beine!“ Dabei zielte er bereits mit der Stabwaffe. Telon meinte daraufhin beruhigend: „Zügel dich Krieger. Ich benötige sie Lebend.“, „Wie du meinst.“ entgegnete der Jaffa und lies die Waffe sinken. Erleichtert wandte sich Telon wieder an Kassandra:“ Ich will dir nichts tun. Komme jetzt zu mir.“ dabei winkte er einladend mit der Hand. Kassandra schluckte daraufhin, kam dann jedoch auf Telon zu gelaufen, der sein Gesicht mithilfe einer Kapuze verborgen hielt, er wollte nicht das sie ihn hier wieder erkannte.

Nur wenige Minuten Später liefen die beiden durch den Hohlweg der zurück zum Chaapa’ai führte, die beiden Jaffa hatte Telon abwimmeln können nachdem sie den Hohlweg erreicht hatten. Nun da sie keiner beobachten konnte erachtete Telon den Moment für Ideal und wollte etwas sagen, allerdings kam ihm Kassandra zuvor: „Wer bist du und wo bringst du mich hin? Du trägst eine die nur von Leuten getragen wird die im Palast Arbeiten. Telon legte sein Hand daraufhin auf Kassandra’s Schulter woraufhin sie stoppte und mit ängstlicher Stimme fragte: „Was soll das?“ dabei fühlte Telon das sie zitterte, offenbar stand sie unglaubliche ängste durch. „Ich werde dir alles sagen, aber unter einer Bedingung.“ antwortete Telon. „Die währe?“ fraget Kassandra. „Das du ruhig bleibst.“ antwortete Telon. „Das ist aber eine seltsame Bedingung…“ meinte Kassandra. „Ich weiß.“ erwiderte Telon der sich mittlerweile die Kapuze abgestreift hatte. „Also gut.“ meinte Kassandra dann. „Dreh dich um.“ forderte Telon Kassandra daraufhin auf, da er bislang hinter ihr gelaufen war. Kassandra gehorchte umgehend und drehte sich langsam um. Sobald sich die beiden in die Augen sahen fraget Telon: „Und?“ Kassandra sah in verständnislos an und meinte: „Ich kenne dich nicht.“, „Doch tust du. Nur das ich damals noch einen Bart trug und nicht so gepflegt aussah.“ beharrte Telon. Kassandra legte daraufhin die Stirn in Falten während sie nachdachte.

Dann fragte sie plötzlich leise: „Telon?“, „Ja.“ bestätigte Telon. „Aber, aber… Du bist Tot! Ich habe gesehen wie sie dich weg getragen haben!“ erwiderte Kassandra verwirrt. „Ich war auch tot. Das ist korrekt. Allerdings solltest du niemals die Macht der Götter anzweifeln.“ antwortete Telon ruhig. „Du meinst sie haben dich wieder belebt?“ fragte Kassandra mit offen stehendem Mund. „Ja.“ bestätigte Telon ein weiteres mal. „Aber warum…?“ fragte Kassandra. Telon zuckte daraufhin mit den Schultern und meinte: „ich habe offenbar einiges an Eindruck auf den Primus des Tarlock gemacht, er war es im Übrigen auch der mir verraten hat wo ich dich finde und hat mich daher zu Sha gebracht. Welche mich in ihre Dienerschar aufnahm.“ erläuterte Telon in Kurzform was ihm bislang widerfahren war. „Und jetzt?“ fragte Kassandra für die dass alles offenbar ein bisschen viel war. „Nehme ich dich mit nach Watan. Dort Binge ich dich fürs erste in der Palast Küche unter.“ erklärte Telon. „Warum tust du das, kannst du nicht in Schwierigkeiten kommen?“, „Wenn Sha herausbekommt weshalb ich wirklich hier bin, vermutlich schon. Aber das ist mir egal.“ antwortete Telon und sah Kassandra eindringlich an. „Ich wusste es doch, du magst mich.“ meinte Kassandra daraufhin triumphierend. „Ja, sogar ziemlich arg. Aber das müssen wir fürs erste Geheim halten. Meinst du das bekommst du hin?“ erwiderte Telon fragend. „Ich denke schon.“ erwiderte Kassandra, wieder in einem normalen Tonfall. „Gut, dann geh jetzt weiter.“ erwiderte Telon ehe die beiden ihren weg zu Chaapa’ai fortsetzten.

~~Ende Kapitel 6~~

mfg.: Tg

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31 Oct 2012 16:46 #52967 by Amelius
Replied by Amelius on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
Oh oh mal sehen was Sha anstellt wenn sie das mitkriegt. :) interressant das Telon jetzt wieder auftaucht, wird er eigentlich in DRG 2 eine wichtigere Rolle spielen?
Was mir gerade aufgefallen ist: Da Tarlock ja bereits an der Macht ist passt "Die Rückkehr der Götter" irgendwie nicht mehr ganz. Wenn es mir erlaubt ist einen Vorschlag zu machen, nenn es doch "Die Macht der Götter". Das würde irgendwie zu den beiden anderen Tarlock Geschichten (namentlich) passen. Ist aber nur ein Vorschlag.

-Does he know the location of Atlantis?
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31 Oct 2012 16:56 #52971 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
So so, "erfahrene" Spione also? Hm, als ich das gelesen hatte, dachte ich erst "Na, Quel'san und Tel'sak werden das ja wohl kaum sein." und dann waren sie es doch.^^
Das ganze ist natürlich ironisch gemeint, da die beiden sich ja manchmal etwas tolpatschig anstellen. Doch ist es immer wieder lustig, von dem Dream Team zu lesen.

Und das mit Telon und Kassandra ist auch sehr schmalzig, aber richtig gut. So hat man mal nebenbei erfahren wie Tarlock Erebus noch "verbessern" konnte. Da hat der gute Telon seine Position aber ganz schön clever ausgenutzt.

@Amelius: Der Namensvorschlag klingt zwar nicht schlecht, allerdings klingt das dann nicht wie eine Fortsetzung von DRG, sondern mehr wie eine völlig neue Goa'uld-FF. Aber ansonsten hat du finde ich schon recht. Man könnte sie dann höchsten so nennen: "Die Macht der Götter - Die Rückkehr der Götter 2" oder andersrum.

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03 Nov 2012 10:53 #53048 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
@Amelius: Wenn Sha das rausbekommt wirds für Telon ziemlich ungemütlich... Frauen neigen in solche Fällen zur Eifersucht und da Sha nebenbei noche eine Goa'uld ist wird sie sich mit sicherheit etwas besonders Grausames ausdenken :evil:
Naja Telon's Rolle wird in DRG 2 auf alle fälle wichtiger sein als in DRG 1 :D
Ja es stimmt das der Name der Story nicht mehr so hundertprozentig passt, aber deshalb hat er ja auch einen zusatz erhallten : "Die Rückkehr der Götter 2 - Neue Ufer"

@Jack Hunter: Naja wie viele "erfahrene Spione" hat Tal'mesh den sonst zur Auswahl :D Immerhin sind die Beiden Chaos Trooper wohl die einzigen Jaffa die jemals mehr oder weniger verdeckt unter Menschen gelebt haben :D
Naja ob es so clever von Telon war seine Position so aus zu nutzen wird sich noch zeigen... Aber ja Erebus ist jetzt noch brutaler als früher :evil:

@all: So dann geht's jetzt heute mal weiter mit:
Kapitel 7: Die Einheimische Macht

Tel‘sak streckte sich gerade ausgiebig als er es hörte, Schreie. „Wach auf Quel’san, irgendwas stimmt hier nicht!“ rief er daher und rüttelte Quel’san der neben ihm auf einer anderen Strohmatraze schlief heftig. Umgehend fuhr der Jaffa hoch und meinet Dumpf: „Alle Mann an die Geschütze!“ erst dann realisierte er das er sich nicht an Bord eines Schiffes befand und fragte Tel’sak: „Was ist denn los?“, „Hör doch.“ erwiderte Tel’sak als Antwort, die Schreie waren kaum zu überhören. Sofort war auch Quel’san hellwach, obwohl der Tatsache das die beiden Jaffa es in der letzten Nacht was die Alkoholischen Getränke anging vielleicht etwas übertrieben hatten. Während die beiden Krieger ihre Rüstungen anlegten und die Mäntel überstreiften mischte sich noch ein weiteres Geräusch unter die Schreie, ein Helles Sirren das die Jaffa noch nie zuvor gehört hatten. „Bereit?“ fragte Tel’sak die Entsicherte Stabwaffe bereits im Anschlag. Quel’san nickte lediglich zur Bestätigung, woraufhin Tel’sak die Tür hinaus in den Flur des Gasthause mit einem wuchtigen Tritt öffnete. „Weiter.“ meinte Quel’san nachdem er in dem Flur niemanden entdecken konnte. Als die beiden Jaffa dann in den Schankraum im Erdgeschoß des Hauses angelangt waren fanden sie den Gastwirt gemeinsam mit einigen weiteren Einheimischen hinter dem Tresen kauern. „Was ist los?“ fragte Tel’sak umgehend. „Die Dämonen kommen uns alle zu hohlen.“ antwortete der Wirt ehe er den Blick der Jaffa sowie ihre Stirntätowierung registrierte. „Was seid ihr wirklich?“ fragte er daher. „Fremde von sehr weit weg, wir haben nicht gelogen.“ antwortete Tel’sak knapp während Quel‘san bereits die Umgebung außerhalb des Schankraums durch eines der verdreckten Glasfenster Inspizierte. „Sieht alles sauber aus.“ meinte Quel’san dann nachdem er auf der Straße nichts entdecken konnte. „Alles klar.“ erwiderte Tel’sak und stellte sich neben der Tür in Positur.

Plötzlich strahlte ein helles Licht durch die Fenster und Quel’san brüllte: „Deckung!“Nachdem nach zwei Sekunden jedoch noch immer nichts passiert war fragte Tel’sak: „Was ist denn?“, „Da draußen gab’s ein helles Licht.“ antwortete Quel‘san entschuldigend gerade als die Massive Holztür durch einen mächtigen Tritt regelrecht aus den Angeln gerissen wurde und mit einem dumpfen Knall umfiel. Sofort versteckten sich die beiden Jaffa unter den Tischen die im Ganzen Raum verteilt waren, sie wollten erst mal Wissen mit was sie es eigentlich zu tun hatten. Im nächsten Moment schossen Hellblaue Energiegeschosse durch die offene Tür, richtete jedoch keinerlei Schaden an wenn sie auf ein Hindernis trafen. Dann kamen zwei Gestalten mit schwerem Schritt in den Raum getreten. Sie waren in etwa so groß wie ein ausgewachsener Jaffa, ihre Haut hatte jedoch einen Ungesund anmutenden Hellblauen bis weißen Farbton, das Gesicht wurde von einer Maske bedeckt deren Optik die Jaffa unwillkürlich an Gedärme erinnerte und hinter der eine glänzend weiße Haarpracht hervorspross. Ansonsten trugen die Wesen eine Art Harnisch der aussah als wäre er aus gegerbten Leder gefertigt worden und hielten große, den Jaffa unbekannte, Waffen in ihren Muskulösen Armen. Tel’sak und Quel’san wussten augenblicklich das es ich um Wraith handeln musste und hielten sich daher erst einmal versteckt. Schließlich liefen die beiden Wraith weiter in den Raum und sahen sich langsam um, sie schienen sich dabei keinerlei Gedanken darum zu machen das sie exzellente Ziele für jemanden der sie aus dem Hinterhalt angreifen wollte abgaben. Plötzlich richtete sich am anderen Ende des Raumes ein Mann auf und rief: „Nehmt das!“ Während er mithilfe einer Armbrust einen Zentimeterlangen Bolzen auf einen der beiden Wraith verschoss.

Man musste den Wraith daraufhin lassen das sie schnell reagierten, noch ehe der Mensch wieder in Deckung gehen konnte, wurde er von zwei Hellblauen Geschossen getroffen und sackte in sich zusammen. Der Bolzen jedoch hatte sein Ziel getroffen und ragte nun aus der Brust von einem der beiden Wraith. Dieser betrachtete die Primitive Projektilwaffe kurz, ehe er sie einfach aus seiner Brust zog und achtlos bei Seite Schleuderte. „Ganz schön zäh die Typen…“ dachte sich Quel’san bei diesem Anblick. Anschließend begannen die beiden Wraith den Raum mehr oder weniger Systematisch zu durchsuchen. Gerade als sich die beiden Wraith dann in Richtung des Tresens gewandt hatten und sich eben jenem mit erhobenen Waffen näherten warfen sich die beiden Jaffa zwischen diversen Tisch und Stuhlbeinen hindurch einen kurzen Blick zu, dann sprangen sie auf und richteten die Stabwaffen auf die Wraith. Diese hatten zwar umgehend bemerkt dass etwas hinter ihnen passiert war und wirbelten mit übermenschlicher Geschwindigkeit herum, doch den kurz darauf durch den Raum zischenden Plasmageschossen vermochten sie nichtmehr aus zu weichen. Weshalb die beiden Wraith kurzerhand mit einem dumpfen rumpeln vornüber kippten, die Stabwaffen hatten sie sauber am Oberkörper getroffen. „Das war ja einfach.“ Meinte Quel’san zufrieden während er die beiden Wraith über die Dampfende Spitze seiner Waffe hinweg begutachtete. „In der Tat.“ Stimmte Tel’sak zu, die Waffe wieder sichernd. „Wer oder was seid ihr?“ fragte dann die verängstigt klingende Stimme des Gastwirtes der die Situation vom Tresen aus vorsichtig Peilte. „Quel’san schlenderte daraufhin gemeinsam mit Tel’sak zu dem Tresen, wobei die beiden Jaffa elegant über die am Boden liegenden Wraith hinweg stiegen und antwortete ruhig: „Fremde von sehr weit weg.“, „Ihr könnt Feuer aus euren Stäben werfen, so etwas habe ich noch nie gesehen.“ Erwiderte Gastwirt fassungslos. „Jetzt hast du es.“ Meinte Tel’sak schulterztuckend ehe der Wirt kreidebleich wurde und mit ausgestrecktem Zeigefinger auf die beiden Jaffa deutete. „Was ist?“ fragte Quel’san ehe er etwas hörte und herum fuhr.

Die Beiden Wraith hatten sich wieder aufgerichtet und standen keinen Meter mehr hinter den Jaffa. „Kre!“ rief Quel’san worauf auch Tel‘sak umgehend herumfuhr. Doch dennoch waren die Wraith schneller, mit einer Geschwindigkeit und Kraft die absolut übermenschlich war waren sie bei den Jaffa und versuchten eben jene nieder zu ringen. Obwohl die Wraith stark waren, sogar sehr stark, hatten sie mit einem überraschten und verängstigten Menschlichen Gegner gerechnet und nicht mit kampfgestählten sowie zu allem entschlossenen Jaffa Kriegern die zudem noch eine Rüstung trugen. Es gelang Quel’san daher seine rechte Hand dem eisernen Griff seines Angreifers zu entwinden und an seine Zat’n’ktel die an seinem linken Arm befestigt war zu gelangen. Schnell schlug er seinem Angreifer daraufhin die Waffe gegen die Maske. Als der Wraith dann eine Schritt zurück taumelte drückte Querl’san zweimal ab. Der Wraith zuckten daraufhin lediglich noch einmal kurz, ehe er in sich zusammenbrach. Tel‘sak hatte seinem Gegner unterdessen seine Stabwaffe in den Unterleib gerammt und ihn damit ebenfalls wieder auf Distanz gebracht, noch ehe der Warith daher eine Chance hatte wieder in den Nahkampf zu gelangen, wurde auch er von zwei Schüssen aus einer Zat’n’ktel niedergestreckt. „Jetzt aber.“ Meinte Quel’san und musterte die Wraith noch einmal kritisch. Tel’sak hatte sich bereits neben einen der Wraith gekniet und fühlte seine Puls. „Das war’s die sind hinüber.“ Meinte er dann kurz darauf. „Zähe biester.“ Meinte Quel’san seinen von der Rangelei zerfledderten Mantel musternd. „Wohl war und da draußen sind noch mehr davon.“ Stimmte Tel’ak zu. „Das wird Tal’mesh nicht gefallen.“ Stellte Quel’san umgehend niedergeschlagen fest. „Da hast du vermutlich leider recht.“ Meinte Tel’sak ebenfalls etwas zerknirscht.

~~fortsetzung im nächsten Post~~

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03 Nov 2012 10:54 #53049 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
~~fortsetzung des vorherigen Post~~

„Ihr müsst ebenfalls Dämonen sein, nur ein Dämon kann einen Dämon töten sowie Feuer und Blitze werfen!“ mischte sich dann der Gastwirt wieder in das Gespräch ein. „Wir sind sehr viel mehr als das. Wir sind die Vorboten einer neuen Zeit.“ Erwiderte Tel’sak der wusste das es jetzt sowieso sinnlos war alles zu leugnen. „Vorboten einer neuen Zeit?“ fragte der Gastwirt verwirrt. „Wir sind die Diener eines Gottes.“ Erklärte Quel’san. „Eines Gottes?“ fragte der Wirt mit Tellergroßen Augen. „Ja, eines Gottes. Seine Armeen werden diese Galaxie von allen Dämonen befreien.“ Bestätigte Quel‘san. „Das haben die Atlanter auch schon behauptet.“ Mischte sich ein weiterer Mann in das Gespräch ein. „Das haben sie, aber sie konnten keine Blitze oder Feuer werfen.“ Gab der Gastwirt zu bedenken. Im selben Moment ertönte von außerhalb eine ordentliche Explosion, deren Schockwelle alle anwesenden ordentlich durchschüttelte und die Fensterscheiben bersten lies. Gefolgt wurde diese Explosion von einer regelrechten Serie schwerer Einschläge. Im nächsten Moment ertönte das Charakteristische Summen eines Ringtransportes und ein Grelles Licht erstrahlte. Als Quel‘san und Tel‘sak daher zum Fenster gestürmt waren erkannten Sie ein Al’kesh das mit noch dampfenden Geschützen bedrohlich über der von Einschlagskratern übersäten Straße schwebte und in dessen Schatten sich ein gutes Dutzend Krieger in einer Kreisformation aufgestellt hatten. „Die Verstärkung ist da.“ meinte Quel’san hämisch grinsend, während es den Einheimischen offenbar komplett die Sprache verschlagen hatte.

Nur kurz zuvor stand Tal’mesh im Pel’tak seines Flaggschiffes und wartete ungeduldig darauf dass das Spähschiff, welches er zu den vermuteten Koordinaten eines Schwarzen Loches geschickt hatte, endlich sein Ziel erreichen und Bericht erstatten würde. Doch Plötzlich meldete Sal’lak: „Da stimmt was nicht.“, „Was ist los?“ fragte Tal’mesh. „Ich orte unbekannte Energiesignaturen auf dem Planeten.“ Antwortete Sal’lak. „Welchem Planeten?“ fragte Tal’mesh weiter, da die Flotte nach wie vor mitten wo im nirgendwo in Bereitschaft war. „Na der Planet auf dem wir unser Spionage Kommando haben.“ Erklärte Sal’lak. „Wraith.“ Meinte Tal’mesh düster. „Was tun wir jetzt?“ fragte dann Nal’tek. „Wir dürfen nicht zuzulassen dass sie unsere Krieger enttarnen und mitnehmen. Wer weiß über was für Möglichkeiten die Wraith verfügen um an Informationen zu gelangen. Sal’lak wie viele Energiesignaturen kannst du orten?“ erwiderte Tal’mesh. „Nur zwei kleine. Vermutlich Jäger.“ Antwortete Sal’lak. „Nur Jäger?“ fragte Tal’mesh ungläubig. „Ja, der Energiewert ist für ein größeres Schiff zu gering.“ Bestätigte Sal’lak. „Wo kommen die den her?“ fragte dann Zar’ren. „Keine Ahnung, auf einmal waren sie da.“ Antwortete Sal’alk schulterzuckend. „Eventuell können ihre Jäger das Chaapa’ai verwenden.“ Mutmaßte Nal’tek. „Wie dem auch sei, wir müssen unseren Kriegern helfen. Nal’tek, du führst das Geschwader aus drei Al’kesh an. „Ja Primus.“ bestätigte Nal’tek förmlich ehe er in Richtung des Hangars davon hastete. „Ich denke das war’s mit unserer Maskerade spätestens nach dieser Aktion werden die Wraith wissen das sie einen neuen Feind haben.“ Meinte dann Zar’ren nachdenklich nachdem Nal’tek das Pel’tak verlassen hatte. „Umso besser, dann können wir sie von Angesicht zu Angesicht bekämpfen.“ Erwiderte Sal’lak. „Manchmal ist es aber klüger eine direkte Konfrontation zu vermeiden.“ Gab Tal’mesh zu bedenken. Sal’lak schnaubte daraufhin verächtlich und entgegnete: „Du weißt was ich davon halte.“, „Oh ja das tue ich.“ Meinte Tal’mesh grinsend.

Nal’tek befand sich derweil bereits an Bord eines bis an die Zähne bewaffneten und mit Kriegern vollgestopften Al‘kesh das, gemeinsam mit zwei weiteren Al’kesh in einem Halsbrecherischen Tempo auf den Planeten zu raste. „Wir verlassen jetzt den Hyperraum.“ meldete der Pilot dann knapp ehe die drei Schiffe aus dem Hyperraum vielen und umgehend ihre Tarnsysteme aktivierten. Die Wraith sollten sie erst bemerken wenn sie Nichtmehr ausweichen konnten. „Eindringen in die Atmosphäre, jetzt.“ Meinte der Pilot dann kurz darauf während das Al’kesh durch die Reibung mit der Atmosphäre zu vibrieren begann. „Wo ist der Feind?“ fragte Nal’tek dann. „Ich orte zwei Schiffe die über einer kleinen Siedlung kreisen.“ Antwortete der Pilot. „Abfangkurs setzen, Waffen in Bereitschaft.“ Befahl Nal‘tek umgehend während die drei Al’kesh in Gefechtsformation gingen und die Siedlung ansteuerten. Bald schon kam das kleine Dorf in Sicht, ebenso die zwei Wraith Jäger die im Tiefflug ihre Kreise zogen und immer wieder grelle Lichtstrahlen auf den Boden sandten. „Beide Flügelmänner: Ausscheren und Feindliche Jäger angreifen. Wir beziehen über dem Dorfplatz Stellung.“ Wies Nal’tek an. Sofort scherten die beiden anderen Al’kesh aus und setzten sich getarnt hinter die Wraithjäger, die völlig ahnungslos weiter ihre Runden zogen. „Angreifen.“ befahl Nal’tek dann, worauf die Al’kesh ihre Tarnschirme fallen Liesen und den Wraith einige Plasmaladungen entgegenschickten. Noch während die beiden Wraithjäger aufgrund der Tatsache das sie total überrumpelt worden waren, umgehend in zwei Feuerbällen aufgingen steuerte Nal’tek’s Al’kesh die breite Hauptstraße des Dorfes an auf der sich mehrere Wraith tummelten und etwas unkoordiniert durcheinander rannten. „Feuer.“ meinte Nalk’te kalt, worauf die Geschütze des Al‘kesh zum Leben erwachten und einige Plasmageschosse sowie zwei Bomben über den Wraith niedergehen lies.

Sobald die unmittelbare Umgebung von Wraith gesäubert war trat die erste Welle von Jaffa Kriegern gemeinsam mit Nal’tek in den Ringtransporter und materialisierte sich wenige Sekundenbruchteile später unter dem Al’kesh wieder. Sobald die Krieger materialisiert waren, entsicherten sie in den Bruchteilen einer Sekunde ihre Waffen und richteten sie nach außen. Allerdings gab es keinen Feind den sie daraufhin unter Beschuss hätten nehmen können, jegliche Wraith die sich in der Straße aufgehalten hatten, waren von dem vorangegangenen Angriff des Al’kesh wohl erwischt worden. „Umgebung Sichern!“ befahl Nal’tek daher, worauf die Krieger ihren Kreis erweiterten, so dass die nächste Welle mit dem Ringtransporter abgesetzt werden konnte. Plötzlich ertönte ein Ruf aus einem Nahegelegenen Haus, worauf sich dutzende Waffenmündungen darauf ausrichteten. „Identifiziert euch im Namen Tarlocks!“ rief Nal’tek daraufhin. Umgehend erschienen zwei Gestalten in der Türöffnung des Gebäudes welche anhand ihrer Rüstungen und Stabwaffen unschwer als Jaffa zu erkennen waren. Nal’tek gab seinen Kriegern daraufhin ein Zeichen worauf diese ihre Waffen sinken leisen und stattdessen böse Blicke die Straße hinauf und hinunter warfen. „Perfektes Timing.“ Meinte Quel’san zur Begrüßung. „Es ist gut dass euch nichts geschehen ist.“ Erwiderte Nal’tek etwas kühler. „Ja das freut uns auch.“ Stimmte Quel’san zu. Plötzlich rief einer der restlichen Jaffa Krieger: „Kre!“ umgehend drehten sich alle anwesenden herum und blickten auf zwei reichlich zerfetz wirkende Warith die sich gerade wieder aufrappelten. „Ganz schön zäh.“ Meinte Nal’tek anerkennend ehe jeder der Wraith von fünf Stabwaffengeschossen wieder zu Boden geschickt wurde. Dann meldete der Pilot des Al’kesh, welches noch immer über den Köpfen der Jaffa schwebte, mithilfe eines Kommunikationsgerätes: „Sämtliche Wraith wurden eliminiert.“, „Sag den anderen sie sollen sich lieber noch mal vergewissern, diese Biester sind zäh.“ Erwiderte Nal’tek. Mittlerweile trauten sich auch einige Einheimischen vorsichtige Blicke durch die, größtenteils geborstenen, Fenster zu werfen und die aus ihrer Perspektive eigenartige Szene zu betrachten.

„Was jetzt? Ich meine selbst wenn wir alle Einwohner töten, würde jeder wissen das nicht sie es waren welche die Wraith getötet haben.“ Fragte dann Tel’sak mit kurzem Rundblick durch das ziemlich lädiert wirkende Dorf. „Wohl wahr, wir müssen versuchen das beste aus der Situation zu machen, wenn wir schon nicht verhindern können dass die Wraith von uns erfahren, müssen wir wenigstens versuchen zu erreichen das sie zumindest Respekt vor uns haben.“ Meinte Nal’tek nachdenklich, ehe ihn ein weiterer Jaffa an der Schulter antippe und auf eines der umliegenden Gebäude deutete, aus welchem gerade eine kleine Delegation Menschen heraustrat. Nal’tek zog bei dem Anblick lediglich eine Augenbraue hoch und meinte zu seinen, die Waffen bereits im Anschlag bereithaltenden Kriegern: „Sie sind keine Bedrohung.“ Schließlich blieb die Delegation etwa zehn Meter vor dem äußeren Ring aus grimmig drein Schauenden Kriegern stehen. „Was wollt ihr?“ fragte Nal’tek daher die Menschen. „Wir sind dir und deine Truppen zu Dank verpflichtet und möchten erfahren was wir dir und deinen Truppen als Entschädigung anbieten können.“ Sprach ein Mann mit grauen Haar der einen Eleganten und vermutlich ziemlich teuren Mantel trug, während seine Leibgarde bestehend aus vier Männern in der selben Uniform wie die Männer welche Nal’tek, Tal’mesh, Zar’ren und Sal‘lak noch zwei Tage zuvor hatten festnehmen wollen, leicht nervöse Blicke in die Umgebung warfen und sich offensichtlich alles andere als wohl fühlten. „Dies sind nicht meine Truppen, Mensch. Ich diene genau wie sie dem Schwarzen Skorpion. Er ist es dem du danken musst.“ Erwiderte Nal’tek. „Wir haben noch nie etwas von einem schwarzen Skorpion gehört.“ Entgegnete der Mann. „Das wird sich noch ändern. Seine Armeen werden diese Galaxie wie ein Sturm heimsuchen und jeglichen widerstand hinwegfegen.“ Erklärte Nal’tek, wobei er zugegebener Maßen etwas übertrieb, noch wusste nämlich niemand ob es ihnen tatsächlich gelingen würde die Wraith zu besiegen. „Dann muss er unglaublich mächtig sein. Niemand konnte die Warith bislang schlagen. Nicht einmal die Atlanter mit all ihrer Technologie.“ Meinte der Mensch nachdenklich. „Er ist das mächtigste Wesen überhaupt, er ist ein Gott!“ stimmte Nal’tek zu. „Ein Gott?“ fragte der Mensch mit leichter Ungläubigkeit in der Stimme. „Ja ein Gott. Du wirst schon sehen.“ Antwortete Nal’tek ehe er seinen Kreigern ein Zeichen gab und die Ringe wieder aufsummten.

Nur wenig später befand sich Nal’tek wieder im Pel’tak des Flaggschiffes der Flotte und hatte gerade Tal’mesh von den Ereignissen auf dem Planeten berichtet. „Unter den gegeben Umständen hast du gut gehandelt. Ich hoffe lediglich das die Wraith noch etwas mit einem Angriff warten.“ Meinte Tal’mesh gerade nachdenklich. Nal’tek nickte nur Stumm, als die Kommunikationskonsole durch hektisches Blinken mitteilte das eine Nachricht empfangen worden war. Umgehend schritt Tal’mesh zu der Konsole und öffnete die, lediglich in Textform existierende, Nachricht. „Und?“ fragte Nal’tek neugierig. „Gute Nachrichten, unser Spähschiff bestätigt die Existenz eines Schwarzen Loches an den von dir ermittelten Koordinaten.“ Antwortete Tal’mesh der froh darüber war das es endlich voran ging. „Das sind in der Tat gute Neuigkeiten.“ stimmte Nal’tek zu. „Informiere die Flotte, wir Springen.“ befahl Tal’mesh daraufhin. „Ja Primus!“ bestätigte Nal’tek zügig, auch er war froh das sie der Erfüllung ihres Auftrages endlich näher kamen.

~~Ende Kapitel 7~~

mfg.: Tg

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09 Nov 2012 16:56 #53171 by Jack Hunter
Replied by Jack Hunter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
Ah der erste Kampf gegen die Wraith. Nicht schlecht, allerdings finde ich, hast du die Wraith Drohnen etwas zu zäh gemacht. Gut, in der Serie sind die manchmal wieder aufgestanden, doch war das immer nur bei P90-Feuer. Wenn Ronon z.B. mit seiner Traveler-Pistole geschoßen hatte, sind die meist schon beim ersten Schuß tot gewesen. Und hier gehen die einfachen Soldaten nicht mal bei einem Schuß aus der Stabwaffe tot...

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Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
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10 Nov 2012 08:31 #53173 by Smeagol3
Replied by Smeagol3 on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
@Jack Hunter: In der Serie sind die manchmal sogar bei Kopfschüssen wieder aufgestanden :O Dann könnten sie, wie ich finde, auch bei Bauchtreffern von Stabwaffen überleben. Aber mehr als 2 Schüsse wären schon etwas... unlogisch.

Wie immer, gut und spannend geschrieben, ich freue mich wenns weiter geht :D

mfg Smeagol3

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10 Nov 2012 12:01 #53174 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
@Jack Hunter: Nun die sache mit der "zähigkeit" von Wraith ist etwas Problematisch da sie in der Serie, ähnlich der Widerstandskraft der Jaffa in SG-1, einfach nicht Konstant ist...
In den ersten paar Folgen braucht man Magazinweiße Kugeln um so einen um zu hauen, später tun's auch vier Schuss. (Wenn der Chuck Norris des Stargate Universums aka Super Scheppi schießt reicht auch einer...) Ich habe mir daher Gedacht das ich sie lieber etwas zu viel als zu wenig wegstecken lasse, immerhin sollen das ja ebenbürtige Gegner sein :D Und wer weß: eventuell waren die beiden Kameraden ja frisch genähert, da ist die Widerstandskraft der Wraith bekanntlich am größten...
Ich kann sie ja dan in Zukunft schneller umfallen lassen :lol:

@Smeagol3: Danke für's Lob ;)

@all: So was kommt nach einem kleinen Scharmützel? Richtig! Eine ausgewachsee Schlacht! Wünsche vv bei:
Kapitel 8: Kampf um den Schlund

Mit einem weithin sichtbaren leuchten öffnete sich das Hyperraumportal und spie die Flotte Tarlocks aus. „Bericht.“ befahl Tal’mesh im Pel’tak des Führungsschiffes daraufhin umgehend. „Keine Schäden, Flotte vollzählig. Zielkoordinaten erreicht.“ antwortete Nal’tek. „Gut.“ meinte Tal’mesh zufrieden und blickte auf den Hauptmonitor, auf welchem man das Schwarze Loch begutachten konnte, oder vielmehr die Materieschwaden die jenes Loch, das ja eigentlich gar kein Loch war umgaben. „Sind wir nahe genug dran?“ fragte Tal’mesh dann, da er nur ungern noch näher an den alles verschlingenden Schlund heran fliegen wollte. „Ich denke schon.“ erwiderte Nal’tek schulterzuckend, auch er hatte keine Wirkliche Ahnung. „Gut, dann lasst hier mit der Errichtung des Feldgenerators beginnen.“ befahl Tal’mesh umgehend. „Ja Primus.“ bestätigte Zar’ren ehe er die entsprechenden Anweisungen weiter gab. „Und was machen wir jetzt?“ fragte Sal’lak daraufhin. „Jetzt warten wir bis der Feldgenerator online ist und erwarten dann neue Befehle aus der Heimat.“ antwortete Tal’mesh. „Verstehe.“ erwiderte Sal’lak dem deutlich an zu hören war das er weniger glücklich darüber war einen längeren Zeitraum nur herum zu sitzen. „Ihr könnt gehen, die Bereitschaft soll übernehmen.“ meinte Tal’mesh dann, da er keine besonderen Vorkommnisse erwartete, schwarze Löcher waren nicht gerade als Versammlungspunkt dutzender Schiffe bekannt. Dann verließ er das Pel‘tak und schlenderte in Richtung seines Quartieres, in der Absicht endlich einmal ordentlich aus zu schlafen.

In seinem Quartier angekommen wurde Tal’mesh bereits erwartet. „Wurde auch Zeit das du mal auftauchst.“ Meinte Tanara zur Begrüßung, die Hände in die Hüften gestemmt. „Tut mir leid, ich habe viel zu tun.“ Antwortete Tal’mesh der keine Lust hatte sich zu streiten, dazu war er viel zu müde. „Immer dieselbe Ausrede. Es ist wirklich Schlimm mit dir.“ Erwiderte Tanara tadelnd. Tal’mesh verdrehte darauf die Augen genervt und meinte: „Wie du meinst.“, „Was du widersprichst mir nicht?“ fragte Tanara erstaunt. „Nein, hat ja sowieso keinen Zweck.“ Antwortete Tal’mesh worauf Tanara in gespielter Empörung schnaubte und meinte: „Du bist mindestens genau so Stur.“, „Ich weiß, vielleicht mögen wir uns ja deshalb so gerne.“ Bestätigte Tal‘mesh und packte Tanara an der Hüfte. Diese brachte lediglich ein überraschtes Quieken hervor, während Tal’mesh sie sich über die Schulter warf und dann in Richtung Schlafzimmer weiter ging. „Hey, lass mich runter, das ist entwürdigend.“ Meinte Tanara dann nachdem sie sich wieder gefangen hatte, klang dabei aber selbst nicht so wirklich überzeugt. „Wie du willst.“ Antwortete Tal’mesh und lies sie einfach auf das große mit Seidentüchern bespannte Bett fallen. „Du bis unmöglich, weißt du das? Ich dachte du lässt mich auf den Boden fallen.“ meinte Tanara dann grinsend, nachdem sie den Schock einfach heruntergefallen zu sein überwunden hatte. „Manchmal bin ich das.“ Erwiderte Tal’mesh grinsend während er sich seiner Rüstung entledigte.

Zur selben Zeit, weit entfernt auf einem anderen Planeten, tief unter der Oberfläche:
„Und du bist dir da Sicher?“ fragte Dimas von seinem erhöht stehenden Stuhl aus.. „Ja, Sie warfen Feuer und Blitze aus Stäben auf die Dämonen und erschienen in grellem Licht.“ Erwiderte der sich sichtlich unwohl fühlende Dorfbewohner. „Und sie behaupteten die Diener eines Gottes zu sein?“ erkundigte sich dann Kelore, der ebenfalls auf einem erhöht stehenden Stuhl saß. „Ja.“ Bestätigte der Dorfbewohner ein weiteres mal. „Ob sie die Wahrheit gesprochen haben?“ fragte sich Kelore dann laut selbst. „Sie müssen es. Wie sollten Sie sonst solche Dinge vollbringen?“ erwiderte Dorfbewohner überzeugt. „Dazu bedarf es keinerlei höherer Mächte.“ Meinte eine Stimme aus dem Schatten. „Ach nein?“ fragte der Dorfbewohner. „Nein. Eine entsprechend fortschrittliche Technologie reicht völlig aus. Ich selbst sah in der Stadt der Atlanter viele Dinge die ich nicht verstehen konnte und bis heute nicht kann. Doch ich weiß dass sie keine Götter waren. Genau so wenig wie die Wraith Dämonen oder diese Fremden Diener eines Gottes sind.“ Antwortete die Stimme. „Ihr wart in der Stadt der Atlanter?“ fragte Shiana von ihrem Stuhl aus. „Ja, wir hatten sie kurzzeitig erobert. Wurden dann aber wieder von dort vertrieben.“ Bestätigte die Stimme. „Was denkt ihr sollten wir nun unternehmen?“ fragte dann Dimas. „Abwarten. Wir sollten warten. Wir müssen diese Fremden erst einschätzen können, ehe wir entscheiden was wir unternehmen.“ Antwortete die Stimme kühl. „Was, wenn sie genauso wie die Wraith sind? Dann könnten wir ihnen dadurch das wir warten die Chance geben sich in unserer Galaxis ein zu nisten.“ Warf Shiana ein. „Wir dürfen nicht überstürzt handeln. Mein Volk hat so lange überlebt und ist soweit gekommen weil wir wussten wann wir uns zurückhalten sollten.“ Beharrte die Stimme kühl.

Sal’lak stand währenddessen gelangweilt im Pel’tak des Führungsschiffes von Tarlocks Flotte, er hatte sich freiwillig gemeldet die erste Wache zu übernehmen, immerhin wusste er sowieso nicht was er sonst hätte tun sollen. Etwas Geistesabwesend blickte er daher auf den Frontmonitor auf dem man das Schwarze Loch begutachten konnte. Doch Plötzlich viel Sal’lak eine Sensoranzeige ins Auge. „Nanu?“ dachte er sich daher und sah sich die Sache näher an. Es war an sich schon seltsam genug das die Sensoren überhaupt etwas empfingen, so nah an einem Schwarzen Loch waren die Sensoren für gewöhnlich völlig nutzlos. Doch offenbar hatte Lord S’kell eine Möglichkeit gefunden die Sensoren zumindest ansatzweise funktionsfähig zu halten. „Das gibt’s doch nicht.“ Dachte sich Sal’lak fassungslos als er sich die Werte näher besah. Anschließend löste er umgehend den Schiffsweiten Gefechtsalarm aus und aktivierte die Waffensysteme. Nur wenige Sekunden später erschien Tal’meshs , ziemlich verschlafen wirkendes, Abbild auf dem Hauptmonitor und der Primus des Tarlock fragte dumpf: „Was bei Kheb ist denn schon wieder los?“, „Ich habe mehrere Wraithschiffe in unmittelbarer Nähe geortet, sie scheinen uns noch nicht entdeckt zu haben, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.“ Ratterte Sal’lak herunter. „Wraith?! Was machen die den hier.“ Meinte Tal’mesh überrascht. „Ich habe keine Ahnung.“ Gestand Sal’lak. „Halte die Stellung ich komme gleich.“ Meinte Tal’mesh dann umgehend worauf sein Abbild verschwand.

~~fortsetzung im nächsten Post~~

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10 Nov 2012 12:03 #53175 by Todesgleiter
Replied by Todesgleiter on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
~~fortsetzung des vorherigen Post~~

Nur kurz darauf schlitterte Tal’mesh regelrecht auf dem auf Hochglanz Polierten Boden in das Pel’tak und befahl noch während er mit den Armen rudern zum stehen kam: „Bericht!“, „Soweit ich das erkennen kann sechs Wraithschiffe in einer engen Formation die sich in unmittelbarer Nähe aufhalten und bislang keine Regung zeigen die darauf hindeuten würde das sie sich über unsere Anwesenheit im klaren sind.“ Meldet Sal’lak pflichtbewusst während Nal’tek und Zar’ren ins Pel‘tak stürmten und ihre Stationen besetzten. „Aufklärungsschiff starten, ich will wissen was die hier suchen.“ Befahl Tal’mesh dann. „Ja Primus.“ Bestätigte Sal’lak während das Tel’tak bereits aus dem Hangar geschossen kam. „Ob die wegen uns hier sind?“ fragte sich Zar’ren selbst laut. „Unwahrscheinlich, dann wären sie mit mehr als sechs Schiffen gekommen.“ Antwortete Nal’tek. „Egal warum sie hier sind, wir müssen unbedingt verhindern dass sie die Portalsegmente beschädigen.“ Meinte dann Tal’mesh. „Soll sich die Flotte zu einer Defensiv Formation formieren?“ fragte Zar’ren daraufhin. „Nein vorläufig bleiben alle auf Position, mit etwas Glück bemerken sie uns gar nicht.“, „Offenbar können sie uns nicht sehen, wir hätten im Falle eines Kampfes das Überraschungsmoment auf unserer Seite.“ Analysieret Sal’lak die Situation bereits vom Taktischen Standpunkten aus. „Wohl war, aber ich würde ein Gefecht trotzdem nach Möglichkeit vermeiden. Immerhin wissen wir nicht wie effektive unsere Waffen gegen ihre Schiffe sind.“, „Dann wird es Zeit das heraus zu finden.“ Meinte Sal’lak umgehend. „Prinzipiell hast du recht, aber damit sollten wir warten bis wir auf Nachschub zugreifen können.“ Beschwichtigte Tal’mesh Sal’lak.

Währenddessen hatte das, mittlerweile getarnte, Tel’tak die Wraithflotte erreicht und brach aus einer besonders dichten Materiewolke hervor, welche bislang den Blick auf die Wraith verschleiert hatte. Die Flotte bestand aus fünf Mittelgroßen Schiffen, welche der Bordcomputer mithilfe der Informationen aus der Tau’ri Datenbank als Kreuzer Identifizierte, welche mithilfe dutzender Energiestrahlen ein bedeutend größeres Objekt hinter sich her schleppten. „Was ist das?“ fragte der Copilot und deutete auf das große, annähernd Zylindrische Objekt von dem diverse Ausleger ausgingen. „Ich habe keine Ahnung.“ Gestand der Pilot ehrlicher weiße. Ehe er seinen Copiloten anwies: „Versuche das Objekt zu Scannen.“, „Ist mi nicht möglich, da wir getarnt sind arbeiten die Sensoren sowieso nur eingeschränkt und das Schwarze Loch sorgt dann dafür das gar nichts mehr funktioniert.“ Antwortete der Copilot. „Gut dann kehren wir zur Flotte zurück und erstatten Bericht.“ Meinte der Pilot genervt, woraufhin das Tel’tak abdrehte und wieder in den Materieschwaden verschwand.

Wenig später hielten Tal’mesh, Nal’tek, Zar’ren und Sal’lak eine Krisensitzung im Besprechungsraum des führenden Dschu-hem Schiffes ab. „Ich sage, wir sollten Angreifen solange wir die Chance dazu haben.“ meinte Sal’lak, was niemanden wirklich überraschte. Allerdings hatte niemand sonst eine wirklich bessere Idee. „Tja es sieht so aus, das die Wraith ebenfalls eine Stationäre Anlage im Einflussbereich des Schwarzen Loches erreichten, deren Funktion ist uns zwar nicht bekannt, doch es ist nur eine Frage der Zeit bis sie uns entdecken wenn sie hier Sesshaft werden. Ich stimmen Sal’lak daher zu, ein Angriff ist die einzig logische Option, insbesondere da ihre Kommunikation in unmittelbarer Nähe des Schwarzen Loches gestört sein dürfte. Mit etwas Glück können sie ihre Kameraden daher nicht Informieren.“ meinte dann Nal’tek. „Auch wenn ich kein Freund dieser ab durch die Mitte Taktiken bin, scheint es der einzige Ausweg aus dieser Situation zu sein.“ Stimmte Zar’ren zu. „Ich bin froh dass wir alle einer Meinung sind. Also Greifen wir sie an und zwar schnell.“ Schloss dann Tal’mesh die Besprechung, woraufhin alle zurück auf Ihre Positionen hasteten.

Nur wenig später hatte sich die Flotte Tarlocks in Angriffsformation gebracht und lag in einer der dichten Materieschwaden auf der Lauer. Die Wraithschiffe schienen unterdessen noch immer nichts zu ahnen und kahmen genau auf die Flotte zu. „Angriff sobald die Wraith in Waffenreichweite sind.“ Befahl Tal’mesh während er die Position des Führenden Kreuzers auf dem Hauptmonitor fixierte, das Schiff selbst war noch nicht sichtbar. Dann rief Sal’lak: „Ziel In Feuerreichweite!“, „Angriff!“ erwiderte Tal’mesh, woraufhin die erste Angriffswelle, bestehend aus bislang getarnten Al’kesh und Tel’tak auf die, noch immer ahnungslosen, Ziele los preschte und sich erst unmittelbar vor den Zielen enttarnten. Die Überraschung war offenbar gelungen, da die Wraith zunächst nicht das Feuer erwiderten während der Führende Kreuzer von hunderten Plasmageschossen, Bomben und Raketen getroffen wurde. „Ziel getroffen.“ Meldete Sal’lak während sich die Schwere Deckartillerie des Schiffes auf das Ziel ausrichtete, bereit den Bombern Feuerdeckung zu geben. Noch während der getroffene Kreuzer in dem Versuch dem unerwarteten Angriff zu entkommen zur Seite hin abdriftete, leiteten die Wraith Gegenmaßnahmen ein. Aus jedem der Kreuzer starteten Dutzende Jäger um die Bomber ab zu fangen. Ebenfalls erwachten einige Geschütze auf den Kreuzern zum Leben. „Jäger los.“ Meinte dann Tal’mesh, worauf eine regelrechte Wolke aus Todesgleitern, Jagddrohnen und Skorpiongleitern aus der Materiewolke hervorbrach und die Wraithjäger in Hitzige Nahkampfgefechte verwickelte. „Die Wissen nicht was über sie gekommen ist.“ Stellte Sal’lak bei der im Chaosversunkenen Warithformation zufrieden fest.

Allerdings hatten die Wraith ihren Schock schnell überwunden und formierten ihre Schiffe in einer engen Formation um das geheimnisvolle Objekt neu. Durch die Geringen Abstände zwischen den Schiffshüllen wurde die Bewegungsfreiheit der Jäger Drastisch reduziert, was sie zu leichten Zielen für Abwehrgeschütze machte, zudem nutzen die Wraith ihre Schweren Primärbatterien um Regelrechte Plasmas stürme zu entfesseln und somit einige Anflugvektoren für die Jäger zu Blockieren. „Die sind gut, aber nicht gut genug.“ Murmelte Tal’mesh ehe er befahl: „Vorwärts!“ Umgehend darauf brach die Restliche Flotte Tarlocks aus der Materiewolke hervor und erwischte die Wraith völlig kalt. Durch ihre enge Formation hatten sie keine Möglichkeit ihre Schiffe schnell neu zu Positionieren und die, offenbar am Bug angebrachten, Hauptwaffen auf die Feindlichen Großkampfschiffe auszurichten. Tal’mesh erkannte und nutzte diese Schwäche umgehend aus in dem er befahl: „Die Bomber sollen die Gegnerischen Triebwerke aufs Korn nehmen, wir müssen ihre Manövrierfähigkeit einschränken!“, „Ja Primus.“ Bestätigte Zar‘ren während zwei Kreuzer es geschafft hatten ihre Hauptwaffen auf die Neuankömmlinge zu richten und auch ohne zu zögern das Feuer eröffneten. Noch bevor die Hellblauen Geschosse auf die Schilde der Flotte trafen, befahl Tal’mesh: „Feuer erwidern!“ Umgehend darauf erwachten die Bordgeschütze der Großkampfschiffe zum leben und schickten den Wraith eine Orangerote Begrüßung entgegen. Dann trafen die Wraithgeschosse auf die Schilde des Dschu-hem Schiffes.

„Bericht!“ befahl Tal’mesh über das dumpfe rumpeln der Plasmaeinschläge hinweg. „Schilde halten vorerst, aber ewig machen wir das nicht mit.“ Antwortete Sal’lak. „Und die Gegner?“ fragte Tal‘mesh während er einen der Kreuzer auf dem Hauptmonitor betrachtete, dessen Hülle regelrecht von Explosionen übersäht war. „Ihre Panzerrung ist stark, allerdings hat die Organische Schiffshülle offenbar so ihre Probleme mit Plasmabeschuss.“ Antwortete Sal’lak. „Was bedeutet das?“ fragte Tal’mesh umgehend während die beiden Flotten sich bereits einen gewaltigen Schlagabtausch lieferten. „Unsere Treffer brennen sich regelrecht durch ihre Schiffe hindurch.“ Antwortete Sal’lak. Unterdessen hatte ein Wraithkreuzer dem unbarmherzigen Plasmabombardement bereits nachgegeben und explodierte in einer grellen Explosion. „Ein Ziel zerstört.“ meldete Sal’lak. „Da waren es nur noch vier…“ dachte sich Tal‘mesh ehe er befahl: „Feuer konzentrieren, versucht einzelne Stellen ihrer Schiffe gezielt zu beschießen!“, „Ja Primus.“ bestätigte Zar’ren umgehend. Mittlerweile hatten es die Wraith jedoch geschafft ihre Formation etwas auseinander zu ziehen, so dass ihre Schiffe besser manövrieren konnten und konzentrierten den Beschuss der verbliebenen vier Kreuzer auf ein einziges Ha’tak, dessen Schilde aufgrund des Beschusses mächtig aufglühten ehe sich ein Ihnebkreuzer in die Feuerlinie Schob um das Ha’tak mit seinem mächtigen Schilden zu schützen. „Versucht euch zwischen sie zu setzen, ihre Waffen konzentrieren sich auf die Front!“ wies Tal’mesh dann an, er wollte unbedingt vermeiden ein Schiff zu verlieren.

Umgehend beschleunigten einige Ha’tak Schiffe, die den Ihnebkreuzern in Punkto Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit überlegen waren und flogen unter Feuerschutz der Restlichen Flotte auf die Wraithkreuzer zu. „Weist die Bomber an sich zuerst auf die Bereits angeschlagene Ziele zu konzentrieren.“ Meinte Tal’mesh dann, er wusste das er diese Schlacht bereits gewonnen hatte. Die Wraith waren Zahlenmäßig stark unterlegen und offenbar völlig überrumpelt worden. Sofort darauf formierten sich mehrere Al’kesh neu und starteten einen Anflug auf einen der verblieben vier Wraithkreuzer der bereits eine beträchtliche Schlagseite aufwies. Das Wraithschiff war praktisch wehrlos gegen den Angriff, seine Hülle war bereits an mehreren Stellen gebrochen und seine Treibwerke nicht mehr funktionsfähig, doch trotzdem kämpfte es verbissen weiter und lieferte sich einen brutalen Schusswechsel mit einem Ha’tak. Zu dem Pech der Wraith näherten sich die Al’kesh von hinten, die noch herumschwirrenden Dartjäger waren aufgrund hunderter Jagddrohnen nicht in der Lage sie auf zu halten, weshalb die Al’kesh bei ihrem Angriff unwissentlich exakt die Hangarschotten unter Beschuss nahmen. Diese hielten dem Ansturm nicht stand, weshalb einige Raketen und Bomben begleitet von dutzenden Plasmasalven, in das Innere des Schiffes gelangten und verheerende Schäden anrichteten. „Ziel zerstört.“ Meldete Sal’lak kurze Zeit darauf, während der betreffende Warithkreuzer von einer mächtigen Explosion regelrecht in zwei Hälften gerissen wurde. „Kreist die verblieben Schiffe ein und gebt ihnen den Rest.“ Meinte Tal’mesh dann.

Aufgrund der Tatsache dass sich nun das Feuer einer ganzen Flotte auf drei, bereits angeschlagene, Schiffe konzentrierte gab ein weiterer Kreuzer recht schnell unter dem Feuer nach. Die Zwei verblieben Schiffe hatten nun nicht einmal mehr eine Chance zu entkommen, die Goa’uld Schiffe hatten jeden Fluchtweg blockiert und feuerten von allen Seiten auf die beiden Wraithschiffe. Schließlich traf eines der Plasmageschosse der mächtigen Hauptgeschütze des Dschu-hem Schiffes die Hangarschotten von einem der beiden Kreuzer und brannte sich innerhalb weniger sekundendbruchteile durch die Organische Wand, worauf eines der Treibwerke des Schiffes von einer Explosion abgerissen wurde und mit voller Wucht in den zweiten Kreuzer krachte, während der erste Kreuzer unkontrolliert abdriftete. Der Einschlag des Treibwerkes hatte jedoch ein Loch in die Panzerrung des zweiten Kreuzers gerissen, welches umgehend von mehreren Jägern unter Beschuss genommen wurde, weshalb der Kreuzer schnell explodierte. Noch ehe die Geschütze und Jäger dann den Abdriftetenden Kreuzer aufs Korn nehmen konnten um ihm den Rest zu geben, befahl Tal’mesh: „Feuer einstellen!“ Zwar stellten die Geschütze und Jäger daraufhin tatsächlich das Feuer ein doch Sal’lak sah Tal’mesh fragend an und zögerte dann auch nicht lange zu fragen: „Warum?“, „Al’kesh und Tel’tak bereit machen wir entern diesen Kreuzer und das Komische Objekt da.“ Befahl Tal’mesh umgehend und deutete zunächst auf den Kreuzer und dann auf das nach wie vor Aktionslos im All schwebenden Objekt das von den Kämpfenden Schiffen mehr oder weniger Komplett ignoriert worden war und daher kaum Treffer abbekommen hatte. „Ich verstehe.“ Meinte Sal’lak und rieb sich vor lauter Vorfreude die Hände.

~~Ende Kapitel 8~~

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10 Nov 2012 15:53 #53180 by Amelius
Replied by Amelius on topic FanFic: Die Rückkehr der Götter 2
Hörte ich da etwa Ladons Stimme aus der Dunkelheit? naja auf jedenfall bin ich schon gespannt ob und wie sich die Genii zwischen den Fronten schlagen. Vielleicht werden die sogar ein richtiges Ärgernis für den guten Tarlock...

-Does he know the location of Atlantis?
-More unnesessary detail. Well, obviously the answer is yes, an obviously you'll assume I'm lying, And obviously it won't matter because I know you can't take the chance either way.

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